Donnerstag , November 23 2017
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Wölferadio – Maßnahmen, München, Mut

Nur noch vier Spiele und es wird bis Saisonende wohl megaknapp bleiben. Da kommt ein Spiel gegen Bayern natürlich nicht gerade wie gerufen. Oder eben doch? Wie hoch die Chancen sind, ausgerechnet am Samstag zu punkten, wenn der Rekordmeister zu Gast ist, schätzt Mario Kottkamp von der TV-Produktionsfirma JAU-Media aus München ein. Er hat für Sky gerade den Spiel-Vorbericht gedreht und unter anderem mit Manuel Neuer Vertreter Sven Ulreich gesprochen. Dass er im Tor stehen wird, hatte Andries Jonker als möglichen Vorteil für den VfL bezeichnet. Aber ist er das wirklich und welche Maßnahmen müsste vor allem die Mannschaft der Wölfe vor dem Spiel noch ergreifen. Luiz Gustavo empfahl zur Konzentration etwa “weniger Essen zu gehen”. Ob die Maßnahme geeignet ist, dazu antworten die VfL-Fans in der Wölferadio Frage der Woche.


 
 

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7 Kommentare

  1. Lennys Angaben zu den Statistiken haben meinen Eindruck, den ich hier direkt nach dem Spiel breitgetreten hatte, bestätigt: Nach den vergebenen Chancen spielte man letzliich zu pomadig. Man muss eben bereit sein, immer wieder die Sprints anzuziehen, wenn man eine funktionierende Abwehr knacken will. Die Bereitschaft war mal wieder nicht da. Von nichts kommt nichts.

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    • Ich weiß gar nicht, ob es an der Bereitschaft lag oder ob das Konstrukt so labil ist, dass man in alte Muster verfällt, wenns nicht läuft und das sieht dann aus wie häufig. Die Ursachen liegen da wohl tiefer, fürchte ich.

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    • Die Bereitschaft, sich zu quälen, muss m.E. auch aus dem Unterbewusstsein kommen – gute Vorsätze reichen da nicht aus. Vielleicht hätte man unseren Spielern mal im Rahmen der Videoanalyse eines der erfolgreichen HSV-Spiele der letzten Wochen anstatt der eigenen Partie zeigen sollen. Okay, die haben nun gegen Darmstadt versagt. Aber Körpersprache, Laufarbeit, Kampf… – das sah dort schon ganz anders aus als bei uns (z.B. in den Heimspielen gegen Gladbach, Köln, Leverkusen). Vielleicht hapert es bei uns dann eben doch an Indentifikation mit dem Standort und dem Wolfsburger Weg bzw. Projekt…? Über große Ambitionen wurde zwar seitens Allofs und Co. geredet, getan hat man aber nichts dafür. Schizophrenie.

      Die Fans geben sich ja nun alle Mühe, die Mannschaft zusätzlich zu emotionalisieren. Aber die zweite Halbzeit in Berlin war da schon wieder ein deutlicher Rückschritt – obwohl es zunächst noch 0:0 stand und weiterhin alles möglich gewesen wäre. Den guten Eindruck aus den insbesondere ersten 20 Minuten, in denen man beherzt aufgetreten ist, hat man so wieder zerstört. Man tut seitens der Mannschaft nicht wirklich viel, um den Fans etwas zurückzugeben. Mich würde es nicht wundern, wenn die Stimmung zum Finale nochmal kippt, wenn der Abgrund noch näher rückt und eine deutlich sichtbare Reaktion ausbleibt. Es ist ja nun nicht so, dass wir in Berlin völlig von der Rolle gewesen wären und man von Verunsicherung sprechen müsste. Das war am Ende eben “nur” pomadig. Und das ist vielleicht das schlimmste…

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  2. Zu möglichen Maßnahmen: Vielleicht bringt’s was, der Mannschaft mehrere Stunden Rohvideomaterial für #20 vorzuspielen? So ähnlich wie dem Alex aus Clockwork Orange Videomaterial vorgespielt wurde…

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    • Naja, ich hoffe nicht, dass das Rohmaterial für den Film Folter-Potenzial hat wie beim alten Alex. ;) Und ich will auch ohne Umerziehung an das Gute im Menschen glauben. Entsprechend auch an die Mannschaft, die auch auf keinen Fall absteigen will. Eine andere haben wir ja auch nicht…

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    • Keine Folter, nur Konditionierung. Damit es eben im Unterbewusstsein ankommt, dass man stets mehr tun muss, wenn man sein Glück erzwingen will. Hoffen wir, dass “auf keinen Fall absteigen will” am Ende bedeutet, dass man alles dagegen tun wird. Dass man sich zerreißen wird…

      …ich verdränge bei dieser Hoffnung freilich, dass wir bereits den 31. Spieltag vor der Brust haben.

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    • Ich hab in dieser Saison einiges verdrängen müssen… :yoda:

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