Donnerstag , September 19 2019
Home / News / Wölferadio – Power, Pressing, Paderborn
Wölferadio Arena Live
Wölferadio Arena Live

Wölferadio – Power, Pressing, Paderborn

Drei Auswärtspunkte im Sack, Traumstart im Bereich des Möglichen. Lenny arbeitet das Spiel in Berlin bei bester Laune mit den Wölferadio Arena Live-Kollegen Malte und Jan auf. Dabei wird sich auch der Frage gewidmet: Was passiert eigentlich in den Pausen, wo Oliver Glasner seinen Spielern ein taktisches Update gibt. Darüber gibt auch Joshua Guilagvogui Auskunft. Auffällig ist auch, wie gut die beiden zentralen Mittelfeldspieler bereits harmonieren. Xaver Schlager spricht im Wölferadio, warum es mit Max Arnold bereits so gut funktioniert. Der Blick geht dann aber auch schon voraus zum Spiel gegen Paderborn. Als Expertin zum SCP ist VfL-Fan Pia Pahlmann zu Gast, deren Herz gleichzeitig für die Ostwestfalen schlägt. Wie das mal passiert ist, hat sie auch verraten. Außerdem gibt es exklusive Audioaufnahmen aus dem Kölner Keller vom Spiel Schalke Bayern und was die Videoschiris da sich während des Kicks angehört haben.


 
 

Wölferadio Hotline: 0157 89070123

+++Erhältlich auch bei iTunes im Podcast-Abo und bei Spotify oder hier als klassischer Download+++


 
 

 
Download
 
 

10 Kommentare

  1. Wegen der taktischen Umstellung während des Spiels:

    Erste Halbzeit spielten wir ein relativ hohes 3-4-2-1, dh die Außen waren einfach besetzt mit William und Roussi, da Victor und Klaus eher in den Halbräumen unterwegs waren und Berlin konnte immer wieder die Räume unserer ersten drei Spieler vorne relativ leicht überspielen.

    Zweite Halbzeit stellte man eher auf ein 5-4-1 um, wir standen eher im Mittelfeldpressing, mit Schlager und Arnold zentral recht eng, dazu wechselten Victor und Klaus gegen den Ball auf die Seite – erste Halbzeit standen sie noch in den Halbräumen. Dh Außen wurde das Spiel breiter gemacht, aber dadurch insgesamt kompakter, weil wir Berlins Duos auf den Außen dann defensiv doppeln konnten.

    Berlin fand dagegen keine Lösung mehr. Die Folge waren Ballgewinne vor allem im zentralen Bereich (Schlager und Arnold wurden auch von vielen neutralen Beobachtern als sehr stark gesehen), dadurch hatten wir dann die Konterchancen und dann fielen auch die Tore. Wir haben die Räume dann einfach genutzt, aufgrund der Umstellung, aber auch weil Berlin immer weiter geöffnet und immer offensiver gewechselt hat. Dadurch konnten sie den Druck auf uns aber nicht erhöhen, im Gegenteil sie waren dadurch sehr offen.

    Im Grunde genommen war es die gute alte Mittelfelfpressing-Kontertaktik, die zum Erfolg geführt hat. Extrem hoch angelaufen sind wir auch nicht permament, sondern nur teilweise.

    Und darüber hinaus wurden wir in der ersten Halbzeit durch die großen Räume relativ passiv. Viel Hinterherlaufen macht halt keinen Spaß. Zweite Halbzeit war auch einfach mehr Zugriff auf den Ball da.

    7
    • Yo gehe ich mit. Durch die Führung im Rücken dann tiefer mit der 5er Kette zu stehen und die Außenlücken (vor allem Roussillon in HZ1 immer wieder Probleme mit Lukebakio) zu schließen hat uns dann in die Karten gespielt. Plus: Hertha konnte das Tempo dann auch nicht mehr gehen… Schon während der Wölferadio Arena Live Übertragung fiel auf, dass Weghorst als erster Angreifer erst so drei Meter in der eigenen Hälfte den Gegner anlief. Dadurch gab es im Mittelfeld auch keine Räume für Hertha. Die dann fast zwangsläufig langen Bälle auf Ibisevic und Selke verpufften dann regelmäßig oder wurden vor allem von Brooks entschärft…

      4
  2. Glasner hat schon angekündigt, das er nicht rotieren wird, um Spieler zufrieden zu stellen. Sondern er wird nur rotieren, wenn es körperlich, geistig oder anderweitig (zum Beispiel angepasst an den Gegner) Sinn macht. Ergo ist damit diese These, die hier mal kursierte, entkräftet.

    https://www.youtube.com/watch?v=F6H7Svn9oiE

    3
    • Welche These war das?

      0
    • Das war nur eine Diskussion im Blog letztens, war jetzt nicht auf das Wölferadio bezogen, also sorry falscher Platz – obwohl ihr ja auch kurz das Thema Rotation angesprochen habt. Es ging darum, warum rotiert man? Und ob Glasner diese Saison öfters rotieren wird…

      Aus “Zufriedenheit” oder eben aus anderen Gründen. Und da hat Glasner auf der PK nochmal klargestellt, das er nicht aus Befindlichkeiten wie zb “Spieler zufrieden stellen” rotieren wird, sondern wenn dann nur aus sachlichen Gründen wie zb, wenn Spieler müde sind, andere frischer sind oder sie besser zum Gegner passen. Es wird immer so ein bißchen suggeriert im Blog, das Glasner “der gute Laune Ösi” ist. Dabei finde ich, das er gerade inhaltlich (!) knallharte Entscheidungen trifft und diese auch treffen muss, das ist sein Job. Er bringt es zudem menschlich bisher sehr gut rüber, dennoch bleiben die Entscheidungen ja für den Einzelnen hart, wenn zb ein Elvis gar nicht im Kader ist. Aber wie ihr auch schon gesagt habt, es wird viele Spiele geben, da sollte man nicht alle, aber möglichst viele Spieler einsetzen können…

      6
    • Wobei Glasner sehr wahrscheinlich – selbst wenn er auch auf die Zufriedenheit des Kaders achtgeben wollte – trotzdem das sagen würde, was er auf der PK gesagt hat.
      Ganz einfach aus dem Grund, dass es für einen reinrotierenden Spieler doch motivierender wäre, wenn er z.B. aufgrund guter Trainingsleistungen anstatt einer “Quote” ins Team rutschen würde.

      1
    • @malanda: Alles klar. Thematik ist auch immer wieder interessant. Hier geht es ja um den Aspekt: Unruhe im Kader und stört das dann, wenn Spieler unzufrieden sind. Da ist ja dann auch entscheidend, was Schäfer und Schmadtke machen. Bei beiden habe ich aber nicht den Eindruck, wenn da einer ankommt und mault, dass dann der Trainer kritisiert wird. Eher das Gegenteil ;)

      2
    • Schniepel: Ja und der Spieler steht dann eben trotzdem im Team, weil er gut trainiert hat. Aber nicht um ihn zufrieden zu stellen, wenn er zb vorher schlecht trainiert hat lange nicht gespielt hat. Es sind so gewisse Vorurteile im Quervergleich zu gewissen anderen Trainern im Umlauf. Letztendlich trifft jeder Trainer für sich die Entscheidung, wo er glaubt, das er damit erfolgreich sein kann.

      Lenny: Ja, genau. Das Problem wird dann übergeordnet gelöst. Zum Beispiel: Udo unzufrieden wegen Spielzeit – Schmadtke/Schäfer: Leihe.

      1
  3. Hängematte Jerusalem :)

    Ich kann nicht mehr

    1