Freitag , Oktober 23 2026
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Elvis Rexhbecaj vom VfL Wolfsburg. (Photo by Selim Sudheimer/Getty Images)

VfL Wolfsburg muss auf Rexhbecaj verzichten: Zwei Rückkehrer machen Hoffnung

Vor dem wichtigen Heimspiel gegen Darmstadt 98 gibt es beim VfL Wolfsburg noch einige Fragezeichen im Kader. Doch zur Personalie um Elvis Rexhbecaj gibt es jetzt Gewissheit: Wolfsburgs Mittelfeldspieler wird auch gegen Darmstadt ausfallen. Gleichzeitig könnte Trainer Tobias Strobl in dieser Woche zwei Spieler zurückbekommen, die zuletzt gefehlt haben.

Weitere Untersuchungen bei Rexhbecaj

Rexhbecaj hatte sich bereits vor dem vergangenen Spiel beim FC St. Pauli im Training am Fuß verletzt. Zwischenzeitlich stand sogar eine schwerere Verletzung des 28-Jährigen im Raum. Die ersten Untersuchungen bestätigten diese Befürchtung allerdings nicht.

Eigentlich sollte am Montag feststehen, wie lange der Mittelfeldspieler ausfallen wird. Doch die Entscheidung lässt weiter auf sich warten. Nach WAZ-Informationen sind bei Rexhbecaj weitere Untersuchungen notwendig.

Doch eines soll laut Medien-Infos feststehen: Der 28-Jährige kann am Freitag gegen Darmstadt nicht auflaufen. Für Strobl ist dies ein bitterer Ausfall vor einer Partie, in der die Wolfsburger nach dem durchwachsenen Saisonstart unbedingt punkten wollen.

Kumbedi und Hornby vor Rückkehr

Positiv sieht die Situation bei Saël Kumbedi und Fraser Hornby aus. Beide sollen im Laufe dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Damit besteht die Aussicht, dass das Duo gegen Darmstadt wieder zum Kader gehört.

Vor allem Kumbedi könnte für Strobl eine wichtige Option sein. Der 21-Jährige hatte rund um das Ende der Transferperiode Anfang September noch mit Wechselgerüchten für Schlagzeilen gesorgt. Ein Transfer kam nicht zustande, anschließend setzte ihn eine Muskelverletzung außer Gefecht.

Auch Hornby hatte bislang wenig Gelegenheit, sich beim VfL zu zeigen. Der Sommer-Neuzugang fiel wegen Achillessehnenproblemen aus und kam in dieser Saison bisher nur gegen Kaiserslautern und Hannover zum Einsatz.

Strobl könnte wieder mehr Auswahl haben

Ob Kumbedi und Hornby tatsächlich schon Kandidaten für die Startelf sind, hängt davon ab, wie schnell sie wieder vollständig belastbar werden. Beide könnten dem VfL aber zusätzliche Optionen geben.

Während bei Rexhbecaj weiterhin offen ist, ob er zur Verfügung steht, gibt es damit zumindest Hoffnung auf zwei Rückkehrer. Für Strobl ist das vor dem Heimspiel gegen Darmstadt eine wichtige Nachricht. Denn nach dem 0:1 beim FC St. Pauli soll im dritten Heimspiel der Saison endlich wieder ein Sieg her.

111 Kommentare

  1. Durch das Backup verlorene Kommentare wieder hergestellt. :top:

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    • Woher nimmst du das "wahrscheinlich"?

      "Rexhbecaj hat sich im Training am Freitag ohne Fremdeinwirkung eine Fußverletzung zugezogen und droht womöglich sogar länger auszufallen. Nachdem erste Untersuchungen kein Ergebnis brachten, soll der Deutsch-Kosovare am heutigen Montag laut der Wolfsburger Allgemeinen noch einmal genauer unter die Lupe genommen werden.

      Die Hoffnung auf Entwarnung ist vorhanden, doch ist aktuell auch das Szenario eines Ausfalls über die Partie gegen Darmstadt hinaus nicht ausgeschlossen."

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    • Ist eine Vermutung meinerseits, da in der Vergangenheit häufiger das schlimmere Szenario eingetreten ist. Es gab sogar mal einen Artikel in der WN darüber. Man lag/ liegt dort über den Durchschnitt der Bundesliga. Fairerweise muss man sagen, da ging es überwiegend um muskuläre Sachen.

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    • Wenn man für den neuen Kader eine "Achse" holt.

      Bestehend aus Glatzel, Elvis und Hornby

      Aber keiner von denen ist fit bzw kann zuverlässig 1x die Woche 90min Fußball spielen.

      Ja dann brauchen wir nicht weiter nach Gründen sorgen.

      Absolute Katastrophe meiner Meinung nach!

      Sollte sich spielerisch und vor allem Punkte mäßig nicht deutlich besser werden, droht Mittelmaß. Mittelmaß in Liga 2.

      Ich glaube das wird das Publikum nicht lange mit machen. Krebsten wir zwischen platz 5 und 9 rum, wird man keinen Mehr motovieren gegen Darmstadt und Co ins Stadion zu kommen.

      Der Verein muss aufpassen

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    • Ich gehe jetzt schon von einer Minuskulisse aus.

      Freitag ist blöd für alle VW-Arbeiter im Schichtdienst, Darmstadt wird auch nicht soviele Fans mitbringen und die Lilien hauen jetzt eh keinen von den Socken. Und dann ist da noch die Heimsereie…

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    • Im Shop sind auch noch sehr viele Tickets verfügbar und ein Drittel des Stadions geht erst garnicht in den Verkauf. Ich rechne mit max. 18.000 Zuschauern, vermutlich weniger.

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    • Hab mir einen Tag Urlaub gegönnt. Ist der erste Heimsieg nach X Monaten wert :vfl:

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    • Das Verletzungspech verfolgt uns definitiv. Letzte Saison sogar Arnold, der eigentlich nie ausfällt. Diese Saison schon Wellenreuther, Kumbedi, Zehnter, Rexhbecaj, (Rogerio), Glatzel, Hornby, (Eriksen). Das sind alles vermeintliche Stammspieler. Sehr schade und das bremst dann natürlich die Entwicklung.

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    • @StadionHalbVoll

      Befürchte, dass dein Nick am Freitag Realität wird.
      Ich werde da sein, aber wenn da der Bock nicht umgestoßen wird, werde ich mir überlegen, ob ich mir Nürnberg noch antue. Die ganze Rückfahrt von Pauli hatte ich schon einen dicken Hals. Wir stecken soviel Kohle in unsere Leidenschaft, wo bleibt die Leidenschaft der Jungs auf der Wiese?
      Ich sage nochmals klar und deutlich: Ich erwarte ein klares Signal des gesamten (!) Teams und einen deutlichen Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied.
      Dazu Kombinationsfußball, den man goutieren kann!
      Nein, ich will nicht mehr mit wenig zufrieden sein!
      Wir sind der VFL Wolfsburg, ein Verein mit über dreißig Jahren Erstligaerfahrung. Da müssen wir wieder hin und zwar mit aller Macht!

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    • Genau die Erwartungshaltung, die wir brauchen…wo ist die Realität, wenn man sie braucht ?

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  2. Wie haben die Vereine mit dem jeweils höchsten Kaderwert der 2. Liga in den letzten fünf Jahren die jeweilige Saison angeschlossen? (Habe zur Vereinfachung den historischen Kaderwert von transfermarkt.de verwendet.)

    – 2025/26: 1. FC Nürnberg, 8., nicht aufgestiegen
    – 2024/25: 1. FC Nürnberg, 10., nicht aufgestiegen
    – 2023/24: Hertha BSC, 9., nicht aufgestiegen
    – 2022/23: Hamburger SV, 3., nicht aufgestiegen
    – 2021/22: Werder Bremen, 2., aufgestiegen

    In fünf Saisons sind die Mannschaften mit dem höchsten Kaderwert 1 x aufgestiegen, 4 x nicht aufgestiegen, 0 x Meister der 2. Liga geworden.

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    • Waren die Abstände damals auch so groß wie bei uns diesmal?

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    • @ Exilniedersachse

      Nein. Doch wenn die Mannschaft mit dem höchsten Kaderwert in den letzten drei Jahren 8., 10. und 9. wird, ist damit bereits die These methodisch widerlegt, dass der höchste Kaderwert sehr wahrscheinlich zum Aufstieg führen muss.

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    • Schau dir den Durchschnittswert der einzelnen Vereine in der Zeit an, dann wird ein Schuh draus. Die Abstände waren nicht sonderlich groß. Der Vergleich ist ja nett, aber überhaupt nicht mit dem VfL zu vergleichen.

      Wir haben einen mehr als doppelt so hohen durchn. Wert als der zweithöchste – St. Pauli.

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    • Dazu haben natürlich noch einzelne Spieler wie Tzimas 22 Mio. MW oder Jander 18 Mio. bei Nürnberg den Marktwert hochgeschraubt. Auch das verteilt sich beim VfL deutlich anders.

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    • @ Stucke23

      Ich habe Fakten dargestellt und damit eine ebenso gängige wie falsche These widerlegt. Da ist bereits ein Schuh draus geworden.

      Die Liga wird bisher vom Verein mit dem elftgrößten Kaderwert “dominiert”. Fünf Spiele, alle gewonnen.

      Nicht missverstehen: Hohe Kaderwerte spielen eine Rolle beim sportlichen Erfolg. Sie sind aber eben nur ein Erfolgsfaktor neben anderen. Und dieser eine Faktor reicht nicht aus, um annähernd sicher aufzusteigen. Das beweist die Realität.

      Man kann natürlich noch prüfen, wie sich besonders große Unterschiede bei Kaderwerten auswirken. Dazu gibt es Studien. Danach nimmt der Grenznutzen eines höheren Kaderwerts mit steigendem Unterschied ab. Anders gesagt: Die erste Mio. Euro Differenz helfen deutlich mehr als die letzte Mio. Euro Differenz.

      Der VfL hat durch den deutlich höheren Kaderwert einen klaren Vorteil und seine Aufstiegschancen sind höher als die der anderen Vereine. Doch sie sind nicht groß genug, um einen “nahezu sicheren Aufstieg” abzuleiten. Das ist immer noch Fußball.

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    • Ich verstehe was du meinst, aber man kann das auch in die andere Richtung denken. Der Abstand war nicht so groß wie jetzt zum VfL und der Vorteil dadurch deutlich kleiner.

      Natürlich ist es nur ein Erfolgsfaktor von mehreren und garantiert allein nicht den Aufstieg. Es bestimmt aber zu einem großen Teil die Erwartungen.

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    • Einfach dargestellt vernichten wir Werte seit VdV und LaCroix.
      Andere generieren sie.

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  3. Nach meiner Erinnerung gibt es einige Mannschaften, die nach einem Abstieg kaum länger in der 2. Bundesliga bleiben. Gefühlt gehören Stuttgart, Werder und Freiburg dazu. Wenn es bei ihnen mal passiert, beißen sie sich von Anfang an oben fest und steigen schnell wieder auf.

    Bei uns sieht es etwas anders aus. Wir haben noch ein paar Baustellen: einige Spieler, von denen man sich gerne trennen würde, eine medizinische Abteilung, deren Leistungsfähigkeit ich schwer einschätzen kann, und erneut einen Trainer, der jung und in der Bundesliga unerfahren ist – ein Profil, das bei uns schon zweimal nicht funktioniert hat.

    Auf der positiven Seite stehen aber Heckings Expertise und vielleicht auch jemand wie Benaglio, dem man durchaus zutrauen kann, im Hintergrund leise, aber wirkungsvoll Einfluss zu nehmen. Außerdem wirkt die Mannschaft konditionell stark, zeigt Comeback-Qualitäten und der Großteil der Spieler ist motiviert und kämpft. Insgesamt würde ich sagen: Wir sind noch im grünen Bereich.

    Ich bin ohnehin ein „10-Spieltag-Fetischist“. Erst nach zehn Runden ziehe ich ein echtes Gesamtfazit. Bis dahin bleibe ich vorsichtig positiv.

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    • Von den 10 Spieltagen ist die Hälfte allbereits abgefrühstückt.
      Hatte gehofft, Step by Step mehr kontinuierlichen Fortschritt nach 5 Spielen erkennen zu können.
      Ist aber m.E. leider sehr durchwachsen. Kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir eher Step by Step an ‚Klasse‘ verlieren.

      Will mich gerne irren. Aber….hmmh.
      Wünsche mir jedenfalls, dass bald ein Fortschritt deutlich erkennbar ist.

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    • Deutlicher Sieg gegen Darmstadt und dann in Nürnberg punkten. Läuft!
      Wenn’s anschließend noch mindestens 7 Punkte aus 3 Spielen gibt!

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  4. Dass man aufsteigen muss, ist doch völlig klar. Warum man das nicht so formuliert, weiß ich nicht. Das ist fast so, als würde Bayern nicht die Meisterschaft als Ziel ausgeben. Unglaubwürdig.

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    • Wer formuliert es denn nicht?
      Zwischen den Zeilen kann man das bei Spielern und den Verantwortlichen schon sehr genau ablesen…

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    • Nein Jonny, man tut es nicht und eiert rum. Um wahrscheinlich weniger Druck auf dem Kessel zu haben.

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    • Du kennst also die internen Vorgaben?
      Also wenn ich sehe, was an Geld ausgegeben wird und was für ein Kader zusammengestellt worden ist, muss ich nur 1 und 1 zusammenzählen um zu merken, dass die interne Vorgabe der Aufstieg ist.

      Alledings steigt man nach 34 Spieltagen auf und nicht nach 5.

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    • Es geht um die Öffentlichkeit. Und da eiert man rum.

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    • Übrigens hilft es nicht, wenn man eine Halbserie mit 25 Punkten spielt. Man wird in der Rückrunde keine 42 Punkte holen. Das wären 14 Siehe aus 17 Spieltagen.
      Insofern steigt man nur auf, wenn man konsequent punktet und möglichst doppelt so viele Punkte wie Spieltage hat.

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    • Die WAZ hatte noch nie Druck gemacht auf den VfL und alle anderen machen sowieso was sie machen wollen.
      Was muss man also extern sagen, klar wir steigen auf, wir werden aufsteigen. Ich sehe hier nicht, dass man rumeiert und Druck rausnimmt, intern wird es eine klare Ansage geben und extern wird sowieso geschrieben was man möchte, wieso soll ich dann öffentlich noch weiter befeuern, was sowieso schon klar ist?
      Das wäre so, wie wenn ich öffentlich sagen würde, dass blaues Licht, blau leuchtet…

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    • Sag ich seit Wochen dass ich mir hier eine Bayern-Haltung gewünscht hätte. Sowohl vom Anspruch her als auch von der Konsequenz, wenn Spieler nicht mitziehen.
      Die zweite Halbzeit in Pauli war richtig, richtig peinlich. Und dafür habe ich den Samstag Abend geopfert…. Da kommt direkt wieder Puls hoch.
      Ich glaube, wenn man den Kadervorteil voll nutzen würde, wären 80-90 Punkte realistisch. Aber wir schaffen es ja unsere Qualität nicht auf den Platz zu bringen…. Oder die Leidenschaft wie am Samstag.
      Und ganz ehrlich: Ich glaube nicht mal dass du eine neue innovative Taktik benötigen würdest. Bei unserer Qualität könntest du sogar den Fokus auf die Defensive setzen und vorne die individuelle Qualität entscheiden lassen. Heißt ja nicht umsonst: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften. Natürlich sehe ich auch gerne schönen Fußball, aber primär will ich aufsteigen. Rest ist mir egal. Insbesondere wenn dir der schöne Fußball dann in Liga 1 eh nichts mehr bringt und da wieder eine neue Fußballidee eintrainiert werden muss.

      Aber ich habe auch wochenlang geschrieben, dass wir Ersatz für Pejcinovic benötigen. Wurde hier ja auch abgetan…. Und nun? Shiogai wird gerade völlig verbrannt auf der Position… Der hätte sogar Potenzial gehabt, wenn man ihn richtig einsetzt.

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    • Oh: Mein Lieblingszitat aus Rambo: Was ist das? Blaues Licht! Und was macht es? Es leuchtet blau!
      Zur Diskussion:
      Also, nur weil man es öffentlich nicht deutlich ausspricht von offizieller Seite, dann ist es auch nicht gut?
      Grundsätzlich müssen wir erstmal gar nichts, wir wollen! Das ist ein feiner Unterschied. Und das wird schon ziemlich deutlich gesagt, auch öffentlich.
      Aber Kompetenz bzw. der Mangel daran in jedweder Art betrifft ja immer die anderen, die nicht sagen, dass blaues Licht schlicht blau leuchtet!

      :whiskey:

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    • Ich finde generell nicht, dass man jedes Ziel öffentlich formulieren muss. Intern reicht oftmals.
      Aber an dem Punkt, wo es extrem offensichtlich ist, erscheint es halt ungläubwürdig, es nicht zu formulieren.

      Wenn Freiburg z.B. intern ausgibt, dass man wieder einen Platz im internationalen Geschäft anstrebt, reicht das intern. Da verstehe ich die Intention, das nicht öffentlich zu machen. Wenn die am Ende 8. werden, ist es immer noch eine gute Saison. Würde man vorher öffentlich einen Top 6-7 Platz als Ziel ausgeben, könnte Platz 8 medial als Misserfolg bewertet werden, was im Grunde aber Unsinn ist. In solchen Fällen verstehe ich, dass man die Zielsetzung intern hält.

      Es gibt aber Fälle, da macht man sich unglaubwürdig. Bayern will Meister werden, Dortmund will in die Champions League. Wenn der BVB am Ende 6. wird, ist das ein krasser Misserfolg. Das weiß jeder und niemand wird denen etwas anderes abkaufen. Die würden sich lächerlich machen.

      Dasselbe ist es mit Wolfsburg und dem Aufstieg. Jede andere Zielsetzung ist völlig unglaubwürdig. Den Druck hat man durch den Kader sowieso, der würde keinen Millimeter größer werden, indem man das klare Ziel Wiederaufstieg explizit formuliert.

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    • @curt was ist denn daran unglaubwürdig, wenn man nach aussen keine Ziele definiert?
      Ich finde es genau richtig, dass nichts formuliert wird.

      Mir gefällt diese ruhige Art gerade sehr gut. Es ist immer noch spürbar, dass etwas aufgebaut wird.
      Schwegler hatte seinerzeit gesagt, dass der Umbau der Mannschaft nicht in diesem Sommer abgeschlossen werden kann. Und wir alle sehen, das es noch einiges zu tun gibt. Darüber werden sich Hecking und Schwegler im klaren sein. Warum sollten sie also jetzt noch mehr Druck aufbauen und rumposaunen?

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  5. „…, aber primär will ich aufsteigen.“
    Ein Paradebeispiel für eine individualistische Erwartungshaltung, die alles ausblendet, was die eigene wirklichkeitsferne Sichtweise und den eigenen Anspruch trüben könnte.
    Nur mal für die Bodenhaftung:
    – wir reden über Mannschaftssport, der bedingt planbar, berechenbar und abrechenbar ist; da darf man sich etwas wünschen, erhoffen und kann auf Ziele hinarbeiten, mehr nicht, weil da irgendwo ja auch noch sportliche Gegner mit eigenen Zielen mitspielen
    – wir reden über den VfL nicht als Mitglieder beeinflussten Verein, sondern als eine Werksabteilung der VW AG, die niemand anderem als dem Aufsichtsrat verantwortlich und rechenschaftspflichtig ist
    – wir reden über die Perspektive eines Fußballclubs, also über einen Kosmos, der viele Gemüter und viel Geld bewegt, dessen Bewegungsrichtung und Bedeutung aber selbst im Rahmen der Stadt und der Region und den dort tatsächlich bedeutsamen Themen von marginaler Wichtigkeit ist.

    Die Attitüde, einen Fußballclub allein aus seinem finanziellen Potenzial heraus zu etwas zu erhöhen, was er noch nie war, und daraus Ansprüche abzuleiten, erklärt vielleicht zu einem guten Teil, warum der VfL von ganz vielen in der Fußballwelt als etwas irgendwie Unechtes, Künstliches wahrgenommen wird. Da scheint sich über die Jahrzehnte des werkseigenen Fußballinvests eine ideelle Denkweise entwickelt zu haben, die 1:1 zur kommerziellen Struktur des Clubs passt.

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    • "wir reden über Mannschaftssport, der bedingt planbar, berechenbar und abrechenbar ist; da darf man sich etwas wünschen, erhoffen und kann auf Ziele hinarbeiten, mehr nicht, weil da irgendwo ja auch noch sportliche Gegner mit eigenen Zielen mitspielen".

      Grundsätzlich ja, wenn die eine gewisse Leistungsdichte besteht. Der VfL bewegt sich aber mit dem Kader und den Einkäufen auf einem ähnlichen Niveau wie Bayern oder PSG in ihren jeweiligen Ligen. So wie der FC Bayern eigentlich eine eigene Liga für sich ist, ist es der VfL in der zweiten Liga ebenso. Oder sollte es normalerweise sein. Wenn ihr mir die Transfers angucke, war es ja auch eindeutig so geplant. Man holt sich die Avengers (oder Allstars, oder A-Team usw.) der zweiten Liga und steigt direkt souverän wieder auf.

      Alles andere ist völliges Versagen auf allen Ebenen. Und da lass ich mir von den ganzen Spezialisten im Umfeld des Vereins und einigen Fans nichts anderes erzählen. Dass ist, als würde Bayern Kane, Olise und Diaz kaufen und dann sagen: "Wenn wir uns für die Europa League qualifizieren, passt es. Wir müssen uns ja entwickeln und einspielen".
      Das ist übrigens das nächste Bullshit-Argument, was ich auch schon in der Nationalmannschaft zu oft gehört habe. Die ganze Welt schafft es in kürzester Zeit einen Kader zusammenzustellen, der mehr oder weniger gut gleich funktioniert und wettbewerbsfähig ist. Nur in Deutschland muss man sich erst lange einspielen, sich finden und Strukturen aufbauen usw. Ich bezweifle nicht, dass sich neue Ideen des Trainers erst festigen müssen. Aber dass ist immer die Nummer 1 Ausrede, wenn es nicht läuft. Und nochmal: Der VfL hat mit den Transfers alles dafür getan, dass man direkte Ergebnisse erwarten kann.

      Die Fans sollten nach den ganzen letzten Jahren, den falschen Versprechungen und absolut katastrophaler Arbeit auf allen Ebenen (inkl. Abstieg) langsam eine gewisse Erwartungshaltung aufbauen und Leistung einfordern. Aktuell ist es wieder die klassische Wohlfühloase, was ich hier so lese. Zuerst ist es ja nur der fünfte Spieltag, dann der zehnte, dann der zwanzigste und plötzlich hat man es wieder in den Sand gesetzt. Und am Ende redet man sich ein, dass man ja erst was aufbauen muss, bevor man aufsteigt.

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    • Erinnert mich grad an einen gar lustigen Moment in der Vorbereitung.
      Spiel auf Tube übertragen, chat nebenbei.
      User1 "Da fehlt die Abstimmung!"
      User2 "Das müssen die erst trainieren!"
      User3 "Gerhardt trainert seit Jahren!"

      Made my day…..

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  6. Es wird gerne vergessen, dass der Christiansen-Mist auf besonderen Wunsch der Fans bestellt wurde. Nicht unbedingt Christiansen persönlich, aber ein Konzept mit einem “Wolfsburger Weg”. Einfacher, erfolgreicher Fußball war Teilen der VfL-Anhängerschaft nicht exklusiv genug. Unser höchster Sieg in der Bundesliga lief ja auch unter der Überschrift “Rumpel-Fußball”.

    Ob Strobls Ansatz funktioniert, werden wir in ein paar Spielen wissen. Nach zehn Spielen muss er nicht perfektioniert, aber doch ausreichend stabil sein. Sollte er funktionieren, dann wäre es jedenfalls kein Rumpel-Fußball und wir werden mit tatsächlich sehr hoher Wahrscheinlichkeit aufsteigen. Sollte er nicht funktionieren, dann reduzieren sich unsere Chancen auf einen direkten Wiederaufstieg erheblich.

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  7. Der VfL ist in die Saison mit einem Kader gegangen, der viele Spieler mit langjähriger Erfahrung auf hohem Niveau aufweißt.
    Erfahrungen tendieren jedoch dazu, sich zu manifestieren, zu einem situativ habitualisierten Repertoire zu werden. Das hat Vorteile: Diese Spieler sparen Zeit und Energie im Alltag, da Routineaufgaben effizient gelöst werden.

    Wenn da nicht auch Nachteile wären: Man reagiert unflexibler auf Veränderungen oder übersieht wichtige neue Informationen.
    Und dann kommt da ein neuer weisungsbefugter Mitarbeiter, der neues Denken und neue Verhaltensweisen einfordert….
    Und jetzt stehen da völlig unterschiedliche Erfahrungen, die häufig Veränderungen mit großer Skepsis begegnen.

    Schon JWvG stellte fest: Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee.
    Im Spiel des VfL kann man immer wieder feststellen, dass die Erfahrung über die Idee obsiegt:
    Der Rückpass als sicherer Weg.
    Hoch und weit bringt Sicherheit.
    Für mich stellen sich folgende Fragen:
    wie kompatibel sind neue (Trainer-)Ideen mit manifesten (Spieler-)Gewohnheiten / Fähigkeiten?
    Bis wann wird der Trainer seine Spielauffasung durchgesetzt haben?
    Stehen weitreichende Veränderungen und kurzfristiger Erfolg im Widerspruch?
    In den bisherigen Spielen war eine gemeinsame taktische Basis für unterschiedliche Situationen in einem Spiel nicht zu erkennen.

    Andernfalls würde man z.B. nicht Flanken auf einen 1,80m großen Stürmer in einen sonst verwaisten 16er schlagen….l

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    • Erfahrungen tendieren jedoch dazu, sich zu manifestieren, zu einem situativ habitualisierten Repertoire zu werden.
      wtf…. LOL
      Quelle, link, Statistik?
      Watt fürn Rumgeseiere….

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    • Ich habe jetzt keine Statistik von wem die Bälle in der Regel zurück zum Torwart oder nach hinten gehen. Ich würde mal die steile These aufstellen, dass dieses eher durch die Spieler kommt, die letzte Saison hier gespielt haben…

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    • was u.a. meine These stützen würde?

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    • Bernhardsson, Vini Souza und Fischer spielen zumindest die wenigsten progressiven Pässe. Mæhle und Svanberg die meisten.

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    • Bei dem komplexen Ursachengestrüpp, das verantwortlich sein könnte für die fast regelmäßig durch hohe Investitionen getriggerte Erwartung eines angemessenen Spielerfolgs beim VfL, scheint mir die von Spaßsucher aufgeworfene Fragestellung, „wie kompatibel sind neue (Trainer-)Ideen mit manifesten (Spieler-)Gewohnheiten / Fähigkeiten?“, möglicherweise eine nicht ganz unerhebliche. Ich sehe die Frageberechtigung allerdings nach beiden Seiten hin, also ebenso: Inwieweit berücksichtigen Trainer mit ihren neuen Ideen auch die manifesten (Spieler-)Gewohnheiten/Fähigkeiten?

      Der von Spaßsucher angesprochene Problembereich steckte auch in einem meiner letzten Beiträge, in dem ich auf ein angemessenes und Gegner bezogenes Verhältnis von eher experimentellem Ideen-Fußball und der Notwendigkeit, Basic-Fußball spielen zu lassen, hingewiesen habe. Für beides brauche ich die richtigen Spieler. Aber während die kreativen in der Regel beides können, sind die an Hausmannskost gewöhnten schnell mit Kreativansprüchen überfordert. Und beides in der Abfolge aufeinander aufbauender Spielzüge funktioniert eher schlecht.

      Wenn an dem Erklärungsansatz etwas dran ist, dann greift das Problem jedoch über die VfL-Domäne hinaus und der VfL ist seit einigen Jahren durch eine falsche Transferpolitik nur in besonderer Weise davon betroffen. Denn auf den Kern dieser Problematik hat Mehmet Scholl schon vor 10 Jahren aufmerksam gemacht, als er die Einengung der Kinder in der Nachwuchsausbildung kritisierte. Über seine Aussage (sinngemäß) „Sie dürfen nicht mehr Dribbeln ausprobieren, stattdessen können sie 18 Systeme rückwärts laufen und furzen“, amüsierte sich damals ganz Fußball-Deutschland.

      Das war damals kein Plädoyer für unintelligenten Instinktfußball, sondern der berechtigte Hinweis darauf, das Spielsysteme nur funktionieren, ja letztlich getragen werden, wenn sie genügend Raum lassen für ihre kreative Umsetzung. Und je mehr Spieler mit Mut zur Kreativität und Risiko in einer Mannschaft sind, desto virtuoser wird auch ein einfaches System. Ich vergleiche das gerne mit dem Jazz in der Musik. Jeder macht scheinbar sein musikalisches Ding, aber kein Musiker hat eine höhere Disziplin für das musikalische System und die Gesamtharmonie als der Jazzer. Beim VfL spielen seit geraumer Zeit scheinbar ein paar Jazzer und immer viele Stadl-Musikanten. Die Jazzer sind übrigens häufig die viel schlechter Bezahlten.

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    • @Gast
      Und da es beim VfL keine Leitidee gibt, der sich alle Solisten unterordnen, empfinden wir das Resultat als Kakophonie.

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    • Viel zu kompliziert.

      Es ist doch ganz einfach: Bei den ganzen Trainern, die sich hier die letzten Jahre (ja fast schon das letzte Jahrzehnt) austoben durften war doch höchstens Kovac einer von Format, bei dem man von einer Überraschung sprechen kann, dass es nicht geklappt hat. Simonis, Bauer, Ismael, Schmidt, Kohlfeldt. Das sind doch alles keine guten Trainer. Maximal Mittelmaß, wenn überhaupt. Andere auf Amateurlevel ohne Leistungsnachweis im Spitzenfußball. Und Strobl ist das nächste Experiment. Und wenn das nicht klappen sollte, braucht man nicht wieder irgendwelche Pseudoanalysen vornehmen. Wenn ich permanent Azubis als Küchenchef einstelle, brauche ich mich nicht wundern, dass keine Spitzengastronomie rauskommt.

      Der zweite Faktor sind übrigens die Transfers. Dass man einen anderen Spirit r eingebracht hat, will ich denen sogar zugestehen. Aber wenn Leute wie Gerhardt hier weiter eine Rolle spielen, dann gute Nacht.

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    • @westschinken,
      ist ja das was ich meine, man kann bei Strobl den Hinweis geben, dass er ein Neuling ist. Man muss es ihm aber nicht vorwerfen. Wenn es am Ende nicht funktioniert und man keine Verbesserung der Spielanlage sieht und am Ende der Aufstieg verpasst wird, dann muss man schauen woran es gelegen hat und es dann analysieren.
      Es gibt positive und negative Beispiele dafür, dass Trainer "Neulinge" auch durchstarten können und nicht sofort alles sofort gold ist was am Ende glänzt.
      Ich persönlich glaube nämlich, dass unabhängig vom Trainer und vom System wir Probleme auf der AV, IV und in der Strürmerposition haben und auch im ZM… Am Ende muss die Qualität auf dem Papier reichen, um aufzusteigen… In der Theorie. Am Ende ist aber der Mangel an Qualität was das "Kampfschwein", was das Körperliche angeht im ZM, in der IV und die mangelnde Qualität auf der RV oder LV Position (je nachdem wo man Maehle hinschiebt und wer nach einem Kumbedi Ausfall spielt) + keinen richtigen Stürmer – Dzenan hätte man ersetzen müssen – eher das Problem eines jeden Trainers…
      Die 2. Liga ist eben auch viel Einsatz, Kampf und Wille bis 90+X Minuten und wenn du als Trainer dann einen Arnold, Gerhardt usw. als Auswahl hast, bist du eben am Ende auch nicht David Copperfield…

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    • @jonny: Ich werfe es Strobl auch nicht vor (bzw. würde es ihm auch nicht vorwerfen), dass er es nicht kann. So weit sind wir ja auch noch gar nicht, dass man es mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann, dass er es nicht kann. Ansätze gibt es ja – die gab es aber auch bei den anderen Spezialisten in irgendeiner Form.

      Wenn, würde sich der Vorwurf auch eher an Schwegler und Hecking richten, die so eine Entscheidung getroffen haben bzw. eine mögliche Entlassung auf die lange Bank schieben. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch Spekulation, aber wenn gegen Darmstadt und Nürnberg nicht eine Reaktion kommt (spielerisch und punktetechnisch), dann ist das Thema auf jeden Fall auf dem Tisch.

      Ich muss im übrigen einen Trainer danach messen, was er für eine Aufgabe hat und was das Saisonziel ist. Und nicht nach seiner Herkunft oder Ausbildung oder Sympathie (oder was er in Podcasts erzählt). Ziel ist der direkte Wiederaufstieg und dafür hat man entsprechend Geld in die Hand genommen (wie bereits tausend Mal geschrieben). Das heißt daran messe ich ihn. An der Punkteausbeute und der Art, wie die Spiele bestritten wurden, habe ich am heutigen Tag meine Zweifel, ob das alles so klappt wie gedacht.

      Und wenn sich kurzfristig daran nichts ändern, wird man eben handeln müssen. Ich sehe keinen Grund, warum man Strobl so viel Kredit einräumen sollte. Dafür gibt es schlichtweg keinen Grund.

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    • Es war auch nur ein Hinweis.
      Ich persönlich glaube, dass wir schon gegen Darmstadt einen Sieg sehen werden und je nachdem wie gut man die Chance nutzt in den knapp 3 Wochen, wird man auch gegen Nürnberg nicht schlecht aussehen.

      Ich für meinen Teil sehe mehr als bei den Trainern zuvor. Man kann sich nicht viel von Rhetorik kaufen, da war Kohfeldt auch gut drin und es klang alles schön und toll, bei Strobl habe ich da aber komplett andere Vibes. Ich sehe es so, Strobl hat bisher keinen sehr schlechten Start gehabt, aber kaum ein Trainer der bei uns überzeugt hatte und Erfolge geholt hat, hat von Tag 1 überzeugt

      Magath nicht, Hecking nicht, Labbadia nicht und Glasner ebenfalls nicht… Das jeweilige Ende ist bekannt.
      Ich verstehe den Einwand, dass man nicht zu lange warten sollte, diesen Fehler hat man bei Simonis und Bauer gemacht und zuvor auch mit anderen Trainern. Man hat durch so ein beschissenes Handeln am Ende einen Hürzeler verpasst zu holen… Wenn sich Chancen ergeben, muss man handeln, da gehe ich voll mit.

      Doch ich habe hier einen absolut anderen Vibe, was Strobl angeht. Am Ende können wir gerne über Schwegler und/oder Hecking reden. Ich würde Strobl persönlich alle Zeit der Welt geben und da ist mir persönlich auch ein Podcast egal.

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  8. Nochmal ein anderer Punkt: Ich verstehe nicht, warum hier jeder Trainer mit unendlich Kredit seine Arbeit antritt. Als wären das alles unantastbare Erfolgsgaranten. Jeder soll nahezu unendlich Zeit bekommen, sein System zu etablieren, egal wie schlecht die Leistung auf dem Feld ist.

    Jeder wusste, dass der VfL als absoluter Favorit in die Saison geht und die Gegner eher hinten dicht machen werden. Strobl wurde geholt, um Lösungen dafür zu finden und direkt aufzusteigen. Das ist unmissverständlich das Ziel. Und wenn er keine Lösungen findet, dann muss man die Reissleine ziehen.

    Ich sehe es nicht so entspannt, wie der Rest. Eine schlechte Leistung im nächsten Spiel (inkl. Niederlage) und man muss über den Trainer sprechen.

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    • Ich habe diese Vorschußlorbeeren u.a. aus den o.g. Gründen nicht verstanden und sehe deshalb kritisch auf die Entwicklung des VfL. Vor allem bleibt abzuwarten, ob beide Problemfelder: kein "verstandenes" Spielsytem in kollektiver Umsetzung UND viele individuelle Fehler, in max. 10 Spieltagen gelöst werden.
      Es benötigt mMn systemische und individuelle Entwicklungen.

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    • Ja, mann: Strobl raus!!! Für Oktober nehmen wir Titz, für November Toppmöller und für Dezember Walter… Was genau läuft bei euch Erfolgsgaranten eigentlich falsch?

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    • Ja, einfach wieder so oft durchwechseln, bis einer funktioniert. Wird schon irgendwann funktionieren und ist bestimmt nicht genau einer der Gründe, warum wir da stehen wo wir stehe. Wahnsinn ist, wenn man immer das Gleiche macht und ein anderes Ergebnis erwartet. Löst euch doch mal davon, so kurzfristig zu denken. Am Ende sollte doch der langfristige Erfolg des VfL im Fordergrund stehen.

      Mal ehrlich: Wenn wir jetzt den Trainer rauswerfen, dann werden wir zu 100 % nicht aufsteigen. Dann haben wir nämlich durch eine Kurzschlussreaktion wiedermal alles übern Haufen geworfen und werden beispielsweise Eichner holen, der uns zwar hinten stabilisiert, aber am Ende werden wir sang und klanglos auf Platz 8 landen, weil wir viel zu viel Unruhe reingebracht haben. Und weil wir dann eben nur auf Platz 8 landen werden, wird Eichner im Sommer rausgeworfen und der nächste darf sein Glück probieren. Es ist so vorhersehbar, dass ein Trainerwechsel bei uns genau das Gegenteil vom angestrebten bringen würde.

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    • Erstens fordere ich nicht die sofortige Entlassung. Aber wenn nach den nächsten zwei Spielen nicht mindestens 4 Punkte mehr auf dem Konto stehen und die Leistung nicht deutlich besser wird, dann muss man handeln.

      Zweitens ist dieses Argument a la "wieder den nächsten rauswerfen" ausgelutscht. Das juckt mich nicht. Wenn ich immer irgendwelche Amateure hole oder Leute, die hier nicht hinpassen, dann braucht man sich nicht wundern, dass man immer wieder wechseln muss. Man hat seit Glasner doch nur ins Klo gegriffen und das teilweise mit Ansage. Der einzige, der nach dem VfL noch irgendwo groß was gerissen hat, ist aktuell Kovac.

      Und warum ich jetzt unbedingt einem Trainer, der vorher nur Verl trainiert hat unendlich Zeit für die Entwicklung der Truppe geben sollte erschließt sich mir nicht. Ist ja fast so, als würde irgendeinen jungen und relativ jungen Holländer holen, der vorher in der holländischen Provinz trainiert, damit der den Verein nach oben bringt. Oder einen Jugendtrainer ohne Erfahrung. Oh Moment…

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    • Lasst Strobl noch 5 bis 7 Spiele Zeit. Wenn's dann keinen Törnaround gibt, kann man immer noch rechtzeitig vor Weihnachten reagieren.
      Als wir damals Meister wurden haben wir unter FWM in der Rückrunde 10 Siege am Stück gemacht und waren bei Halbzeit Neunter!
      Gruß nifi

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    • Ich halte das für kontraproduktiv was die Entwicklung des VfL angeht. Mit einem Trainerwechsel nach Damrstadt (darauf bezog sich mein Kommentar auch) sehe ich keine Chance, dass sich irgendetwas groß bessert. Ich stelle mal die These auf, dass nicht alles Schlechte am Trainer liegt – gerade hier in Wolfsburg.

      Dein zweiten Punkt kann ich nicht nachvollziehen. Du sprichst von "Amateure oder Leute, die hier nicht hinpassen". Hecking ist für den Trainer verantwortlich und passt ja wohl unbestritten zum VfL bzw. kennt sich aus. Sprich, er konnte und kann genau einschätzen, was ein Trainer hier mitbringen muss. Er hat Strobl ausgesucht und du unterstellst jetzt, dass dieser ein Amateur sei und hier nicht hinpasse, wenn er Darmstadt verliert? Vertraut doch einfach mal den Personen die jetzt am Ruder sind.

      Zu deinem letzten Absatz kann ich nur fragen: Hast du dich mal mit Strobl beschäftigt? Hast du dir seine Spiele mal angeschaut? Podcasts angehört? Für mich gibt es danach viele Gründe, aber der beste ist, dass er meiner Meinung nach den VfL besser machen kann aufgrund von Taktik, Art etc..

      Was war deine/eure Erwartung vor der Saison? Es war doch klar, dass man nicht 5/5 Spiele zum Start gewinnt und es Rückschläge geben wird. Am besten gewinnen wir einfach gegen Darmstadt, sonst scheint die Stimmung wohl echt schon so früh zu kippen…

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    • Wenn wir jetzt anfangen die Leute danach zu messen, was sie in Podcasts so erzählen, dann wirklich gute Nacht. Ein Kollege von mir war mal Kreisliga-Trainer und sein Team hat alles kurz und klein geschossen. Heißt das, es reicht jetzt auch für die zweite Liga?

      Die Erwartung waren keine fünf Siege. Aber gegen Cottbus (!) so eine Führung (!!) zu verspielen war nicht auf dem Zettel. Ebenso, dass es jede Mannschaft schafft, extreme Druckphasen gegen den VfL zu kreieren. Auch wenn man gegen Karlsruhe gewonnen hat, sah das in der ersten Halbzeit aus wie Bayern gegen TV Jahn Wolfsburg. Und das kann nicht der Anspruch sein.

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  9. Der VFL macht VFL- Sachen und wir im Blog machen Blog- Sachen. Anspruch trifft auf Wirklichkeit! Wie, nicht 15 Punkte und 15:0 Tore? Das wurde aber anders versprochen. Da ist Unmut und die Suche nach Schuldigen längst überfällig.
    Wir drehen uns nur im Kreis: Trainer, Sportdirektor, medizinische Abteilung und mindestens die Hälfte der Mannschaft müssten eigentlich wieder ausgetauscht werden. Und hier kommt das Problem: durch wen sollen wir die ersetzen? Wer garantiert uns den stolperfreien Liga- Durchmarsch? Und wieso sind die Erfolgsgaranten nicht längst hier? So einfach scheint es dann doch nicht zu sein.

    Ich bleibe geduldig und zuversichtlich- und ich sehe positive Entwicklungen aber auch Dinge, die zwingend abgestellt oder ausgebaut werden müssen. Nach 5 Spieltagen sehe ich weder Grund für kritiklosen Jubel, noch für paranoide Demontage. Für mich bewegt sich das im Rahmen meiner persönlichen Erwartungshaltung.

    Mit dieser Erwartung holen wir am Freitag die 3 Punkte.

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  10. Ich würde auch noch keine Trainerdiskussion anzetteln, wir müssen uns aber ehrlich machen: Wenn wir das Ding am Freitag Zuhause nicht ziehen, haben wir automatisch eine. Ob wir das wollen oder nicht, dann wird Unruhe spätestens über die Medien reinkommen. Ich würde das gerne vermeiden. Die letzten Trainer die hier angezählt waren und danach noch den Turnaround geschafft haben, waren Labbadia und Glasner. Beide haben aber auch mal ordentlich auf den Tisch gehauen in der Situation.

    Ich wünsche Strobl und der Mannschaft, dass das Spielglück in den nächsten Spielen auf unsere Seite fällt. Dass wir das Ding nicht 140 mal ans Aluminium knallen, sondern einfach rein. Dass wir keine saudummen Elfer kriegen. Dass das Pendel einfach in unsere Richtung ausschlägt. Wir müssen in einen kleinen Lauf kommen. Mal 3 Spiele hintereinander gewinnen. Wenn es aber andersrum läuft, werden wir halt die oben genannte Diskussion haben. Und die können eben die wenigsten Trainer hier wieder einfangen…

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  11. Wenn ich mir so einige Kommentare hier durchlese, frage ich mich, wie viele über den Tellerrand Wolfsburg hinausschauen und sich mit Entwicklungen einer Profifußballmannschaft wirklich auseinandersetzen.

    Wer glaubt, dass ein Trainer aus der 3. Liga mit dem gleichen fußballerischen Spiel-& Taktikansatz in Liga 2 oder Liga 1 Erfolg haben wird, hat sich vermutlich nicht einmal ansatzweise mit der jeweiligen Art des Fußballs in den drei höchsten deutschen Spielklassen beschäftigt. Die unterscheiden sich nämlich massiv.

    Zusätzlich haben Trainer und Mannschaft nun seit fast 3 Monaten (genauer gesagt 2 Monate und 3 Wochen) miteinander gearbeitet. Den fehlenden Willen kann man der Mannschaft mal mehr und mal weniger absprechen, immerhin kommt der VfL nach Rückstand ja auch mal zurück, siehe gegen Karlsruhe. Jedoch hat sich seit 6 Pflichtspielen eines nicht geändert: Es gibt keine Balance im Spiel und die Abwehr ist löchrig, wie ein Schweizer Käse.
    Das sind auch keine kleinen „Dinge“, die sich irgendwie mit der Zeit einspielen werden. Das sind grundlegende taktische Ausrichtungen, die Strobl in einem ganz schlechten Licht dastehen lassen. Nach 6 Pflichtspielen schafft er es nicht an offensichtlichen Mängeln zu arbeiten bzw. diese zu beheben. Wir reden hier nicht von „Pässe in den Rücken, statt in den Lauf“ oder einem „falschen Laufweg“. Es sind tiefgreifende Änderungen seines Systems nötig. Mit einem „Weiter so“ oder „gebt ihm die nötige Zeit“ wird sich nichts daran ändern. Das muss Stück für Stück im Spiel sichtbar werden, stattdessen geht es seit 2 Spielen in die noch negativere, anstatt positive Richtung.

    Hört bzw. liest man sich die Aussagen von Hecking und Schwegler an / durch, ist Strobl intern auf jeden Fall unter genauer Beobachtung, wenn nicht sogar leicht angezählt. Ich glaube beim besten Willen nicht, dass die Verantwortlichen lange zögern werden, wenn sich nicht schnellstmöglich etwas ändert.

    Es geht hier nicht um den VfB Fallersleben oder den MTV Gifhorn, hier geht um hohe zweistellige Millionenbeträge. Wir sprechen über das Business Fußball. Weder VW, noch der VfL mit Hecking und Schwegler sehen sich in Liga 2. Auch wenn es nicht offensiv kommuniziert wurde, so sind die Aussagen des Aufsichtsrates und der Verantwortlichen klar: Nichts anderes als der Aufstieg ist das Ziel. Ein zweites Jahr in Liga 2 sei keine Option.

    Sobald dieses Ziel auch nur ansatzweise in Gefahr ist bzw. nicht mehr greifbar ist, wird Hecking handeln müssen. Dazu ist der Druck einfach zu groß.

    Und das ist jetzt nicht meine persönliche Meinung, sondern eine Konsequenz des oben beschriebenen: Sollte gegen Darmstadt nicht gewonnen werden, brennt es intern lichterloh, denn danach geht’s gegen Nürnberg und Heidenheim.
    Die Frage ist, ob direkt danach gehandelt wird oder Strobl die beiden Spiele im Anschluss noch gegeben werden. Sollten nur 1-3 Punkte aus den nächsten 3 Spielen geholt werden, würde es mich nicht wundern einen Trainerwechsel beim VfL zu erleben.
    Darf es ruckeln? Klar, keine Frage. Jedoch hat man in keinem bisherigen Spiel auch nur ansatzweise eine passende taktische Ausrichtung, geschweige denn, ein halbwegs überzeugendes Spiel gesehen. Ich korrigiere, Karlsruhe empfinde ich als einzige Ausnahme. Jedoch auch gegen den KSC fehlte die Balance und die Abwehrarbeit war nicht überzeugend.

    Und nach 3 Monaten gemeinsamer Arbeit müssen Grundabläufe sitzen, es sollte mittlerweile um Verfestigung und Feinschliff gehen.

    Doch von der Verfestigung ist der VfL nach den letzten Auftritten gegen Cottbus und Pauli meilenweit entfernt.
    Ich hoffe Strobl passt seine taktische Ansätze an und hinterfragt sich kritisch, wie er die nötige Balance umgesetzt bekommt, sodass eine Erfolgsstory daraus wird.

    Wird er noch viel Zeit dafür bekommen?
    Das bezweifle ich.
    Die nächsten drei Spiele werden entscheidend sein, da bin ich mir sicher.

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  12. @ SahTiere u.a.
    In meiner langjährigen beruflichen Vergangenheit habe ich mich bei der Begleitung von Veränderungsprozessen fortwährend mit dem psychologischen Phänomen der Veränderungsängste auseinandersetzen müssen.

    Geradezu sprichwörtlich ist dazu die prägnante Zusammenfassung der "Notwehr" gegen Veränderungen:
    " Das haben wir schon immer so gemacht – das haben wir ja noch nie so gemacht.

    Zum Thema Veränderungsängste/Verweigerung sind als aktuelle Literatur zu empfehlen:
    Sefan Klein: Aufbruch – Warum Veränderung so schwerfällt und wie sie gelingt.

    Axel Koch: Morgen fang ich aber wirklich an! Wie wir endlich Veränderung umsetzen.

    Die Verpflichtung von Hinnerk Smolka, der im Coaching von Teams auch in Transformationsprozessen und der Ausrichtung an Common Goals Meriten erworben hat, scheint ein Hinweis darauf zu sein, dass der VfL da ein Problem erkannt hat.

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    • Ob der VfL dort ein Problem erkannt hat, wage ich zu bezweifeln, da es sich ja letztlich um eine Abteilung des Volkswagen-Konzerns handelt.

      Sprechen wir von Veränderungsängsten sollten die Motive dahinter genauer untersucht werden.
      In einem mittelständischen Unternehmen sehen die anders aus, als in einem neu gegründeten Tech-Business, ebenso sehen diese nochmal komplett anders in einem Weltkonzern wie Volkswagen aus. Darin sollte man unterscheiden.

      Grundsätzlich sprechen wir hier von Macht und Sicherheit, das sind u. A. die zwei Punkte, warum sich Menschen bzw. Unternehmen Veränderungen widersetzen.
      Hat ein Mensch etwaige Bedürfnisse erreicht, wird er alles dafür tun diese zu verteidigen bzw. nicht zu verlieren. Sobald der Veränderungsprozess eine Verschiebung der Machtposition oder der erreichten Bedürfnisse herbeiführt, wird sich diese betroffene Person innerlich entgegensetzen.
      Es bedarf schon eigener hoher Reflektionsprozesse und Wachstumsinteresse, dass persönliche Befindlichkeiten oder das eigene Ego hinten angestellt werden.
      Auf den Ebenen, in denen Entscheidungen getroffen werden, egal ob bei einem Großkonzern oder Profifußballverein, sind solche Personen mitunter sehr schwer bis gar nicht anzutreffen.

      Des Weiteren ist auch die Frage, von wem der Veränderungsprozess herbeigeführt werden soll. Ist es die Führung oder sind es die Mitarbeiter? Auch da gilt es zu unterscheiden, da die Motive unterschiedlicher Natur sind.

      Für das Thema, was du ansprichst, sind die Ausführungen leider wenig gehaltvoll und sehr schwammig, schade.

      Denn die genannten Ängste vor Veränderungsprozessen sind in Deutschland generell sehr markant sichtbar, auch bei VW bzw. dem VfL.

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  13. Die Erwartung Bayern der 2.Liga ist eigentlich absurd. Es kann kein Bayern der 2.Liga geben, weil Bayern in einer Liga heißt nicht nur mehr Geld (haben wir) und die auf dem Papier klar besseren Einzelspieler (schon darüber lässt sich streiten) haben, sondern in der DNA ein Selbstverständnis von Überlegenheit besitzen, die sich v.a. aus jahrelanger Dominanz und Titeln speist speist.

    Niemand kann die 2.Liga jahrelang dominieren. Wenn jemand das ein Jahr lang macht, spielt er nicht mehr mit.
    In der 2.Liga spielen Verlierer (Absteiger),zu-kurz-gekommene und es-noch-nicht-geschafft-habende.

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    • Wenn ich mich richtig erinnere, wurde es am Anfang als Synnonym eingesetzt und hat sich dann zu einer Art Definition entwickelt, wie der VfL spielen bzw. gesehen werden soll oder wird.

      Natürlich kann der VfL nicht der FC Bayern der zweiten Liga sein, das ist faktisch unmöglich, wie du richtig ausführst.

      In den Ursprüngen wurde der Vergleich hier im Blog genutzt um die finanziellen Verhältnisse zwischen dem VfL und den anderen Mannschaften aufzuzeigen und damit mögliche Zielsetzungen bzw. Erwartungen abzuleiten. Sprich, hoher Marktwert = hohe Ziele.

      Dieder Gedanke lässt sich nicht abstreiten, denn hohe Marktwerte suggerieren eher sportlichen Erfolg, als geringere.

      Die Mannschaften mit den höchsten Marktwerten stehen in der Regel auch auf den oberen Plätzen einer Tabelle. Natürlich gibt es Ausnahmen, nicht wahr lieber VfL?

      Auf dem Papier stehen mit Reese (Unterschiedspieler Hertha), Hornby (Unterschiedspieler Darmstadt), Elvis, Arnold, Wahl (gestandene Bundesligaspieler) sowie verschiedenen Nationalspielern, wie Maehle, Bernhardsson und hochtalentierten Nachwuchsspielern, wie Damar definitiv die besseren Einzelspieler gegenüber 90% der anderen Mannschaften der 2.Liga.

      Das lässt sich einfach nicht abstreiten. Keine Mannschaft aus Liga 2 ist so gut besetzt, wie der VfL Wolfsburg.

      Jedoch entscheidet am Ende das Team über Erfolg, nicht die vermeintliche individuelle Klasse.
      Und da hinkt der Vergleich mit den Bayern natürlich gewaltig.
      Denn bei den Bayern war beides in der letzten Saison überragend.

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    • Ich hatte diesen Vergleich hier als erstes angeführt. Dazu stehe ich auch.
      Egal welches Team bislang, keines konnte gegen den VfL überzeugen. Es war der VfL selbst, der Tür und Tor geöffnet hat. Und mit den finanziellen Möglichkeiten spielt man in Liga zwei auch in einer anderen Hemisphäre.
      Aber schon in der ersten Liga reichte ja manchem Fan das Mittelmaß. Dafür hat Volkswagen immerhin in knapp zehn Jahren 800 Millionen. ausgegeben. Dem Wolfsburger war das egal. Mir nicht. Mit so viel Kapital muss man mehr rausholen. Jede andere Firma wäre mit dieser Produktidee längst Pleite.

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  14. Holen wir doch mal ein Stimmungsbild ein.
    Ich bitte um eure Tipps für Freitag.

    VfL gegen die Lilien. Ich lege mal vor:
    4-0

    2
  15. Ich möchte ja nicht schwarz malen, denn ich wünsche mir nichts mehr als den Aufstieg für den VfL.
    Aber rechnerisch wird das schon jetzt eine komplizierte Nummer:

    Ich rechne mal vor:
    Man benötigt rund 68 Punkte. Damit fehlen uns noch 60 Punkte oder auch 20 Siege aus 29 Spielen.
    Bedeutet wir haben noch neun Spieltage, welche man nicht gewinnen muss. Mit Braunschweig und Magdeburg sowie Hannover bei uns haben wir noch fünf Derbys. Das sind immer 50:50 Spiele.

    Bleiben also nur noch vier weitere Spiele, die man versammeln darf. Und das mit unserer Heimschwäche.
    Mir liegt nicht Pauli im Magen. So ein Spiel kommt in der Saison 3-4 Mal vor. Cottbus ist schlimm. Das ist ein Spiel gewesen, wo man unnötig gepatzt hat. Dieses Spiel fehlt einfach jetzt.

    Unterm Strich sehe ich nur eine Lösung: Man muss nun gewisse Spiele für sich entscheiden und darf zwei- drei andere nicht verlieren. Dabei sehe ich schon fast eine Siegpflicht in Nürnberg oder / und Hertha.
    Uns fehlen einfach Punkte. Wenn man um die Meisterschaft spielen will, darf man sich nur wenige Patzer erlauben. Wir haben uns schon drei erlaubt.

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  16. Im übrigen zu Strobl:
    Dieser Kader ist eine Art " Best of 2. Liga". Andere Teams der zweiten Liga haben teils viel größere Umbrüche oder genauso erlebt – bringen aber bessere Leistungen auf den Platz. Nur in Wolfsburg braucht das immer mehr Zeit. Liegt es vielleicht nicht viel mehr daran, dass man in diesem Verein ein chronisches Händchen für Pflegefälle auf der Bank hat? Es ist nach Simonis und Bauer der dritte Nobody bzw Azubi in Folge. Und jeder von denen meinte ein ganz besonderer Taktikfuchs zu sein.
    Wie wäre es mal mit einfachem Fußball? Fußball, den die Spieler auch verstehen.
    Ich habe gelernt, dass man mit den Grundlagen grundsätzlich beginnt. Sitzen die Grundlagen nicht, kann ich auch keine neuen Ideen verwirklichen. Für den neu zusammen gestellten VfL wären es defensive Abläufe und einfacher Fußball nach vorn. Für die zweite Liga muss da auch die individuelle Qualität ausreichen. Aber wenn die Defensive nicht steht, wird es schwierig. Denn diese ist die Grundlage für eine dauerhaft erfolgreiche Saison.
    Meiner Meinung nach ist der komplette Ansatz von Strobl im Prinzip Nonsens. Das fängt mit dem völlig riskanten Spielaufbau im eigenen Sechszehner an, geht weiter über die ewig langen Passstraffetten und endet im Abdrehen am gegnerischen Strafraum. Gjasner hat mal hier gesagt, dass man innerhalb von 20 Sekunden im Strafraum sein muss..Ansonsten steht der Gegner zu geordnet. Schaut euch unsere Tore an. Da ist keins aus einem Ballgeschiebe erwachsen.
    Für mich hat das übrigens auch nicht mit Attraktivität zu tun. Erfolgreiche attraktive Mannschaften spielen schnell, und nicht langsam wie wir.

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    • Strobls Spielidee ist der Grund, warum er als Trainer geholt wurde. Unsere sportliche Führung will, dass der VfL so spielt wie der SC Verl unter Strobl. Sollte das funktionieren, dann gehen alle Wünsche in Erfüllung: Ein exklusiver Spielstil, dominierend, offensiv sehr stark mit vielen Toren, wenn auch anfälliger für Gegentore. Ohne Strobls Spielidee wäre Strobl einer unter vielen und sicher nicht 1. Wahl, wahrscheinlich auch nicht 10. Und ohne Strobls Spielidee wäre es bei uns in Sachen Spieler auch nicht zum “Best of 2. Liga” gekommen. Dann hätte sich der eine oder andere für einen anderen Verein entschieden.

      Man muss zur Kenntnis nehmen, dass es in Wolfsburg sehr vielen nicht reicht, wenn man erfolgreich spielt. Auch dann wurde seit Jahren geschimpft und gemeckert. Zuletzt konnte man das auch nach den Spielen gegen Karlsruhe und Hannover sehen. Nach einem Auswärts-2:5 gegen eine Aufstiegskonkurrenten feiern sich Fans vieler anderer Vereins nahezu ins Koma. Da interessiert nahezu niemanden das “Wie”. Bei uns steht dagegen die Kritik im Vordergrund.
      Portugal wurde 2016 Europameister. In der Gruppenphase 3 Spiele, 3 Unentschieden. Dann 1:0 n.V., anschließend Sieg im Elfmeterschießen, immerhin 2:0 gegen Wales und im Finale Lucky Strike in der Verlängerung. Schlechter kann man fast nicht Europameister werden. Frage man eine Portugiesen, was er von dem Turnier und dem Titel hält.

      Übrigens benötigt nicht nur der VfL Zeit nach einem Umbruch. Meistens geht es anderen Vereinen auch so. Einer der Gründe, warum Absteiger aus der 1. Bundesliga relativ selten direkt wieder aufsteigen.

      Und bei uns war es auch nicht nur ein Umbruch. Mit dem Aufwand der zurückliegenden Spielzeiten abzusteigen, war eines der größten Versagen eines Bundesliga-Vereins in den letzten 20 Jahren. Diese Art von Seuche hat eine andere Dimension als nur der Austausch von ein paar Spielern. Man muss sich komplett neu erfinden. Das hat man bei uns getan und dabei wirkt bereits erstaunlich viel gelungen.

      Ich weiss noch nicht, ob Strobls Spielidee bei uns funktionieren wird. Doch ich konnte diese Spielidee beim VfL immerhin phasenweise wahrnehmen. Wenn sie funktioniert, ist sie m. E. deutlich überlegen und sehr attraktiv. Da kann ich sehr gut verstehen, dass Benaglio, Hecking und Schwegler genau das wollen.

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    • Ich würde gerne wissen, welche Teams genau diesen Umbruch erlebt haben.
      Mir würde hier vielleicht der VfB Stuttgart einfallen, dann wird es aber schon relativ schwer einen vergleichbaren Umbruch zu nennen und hinzubekommen – man könnte vielleicht auch noch Hannover nennen, aber ich bin der Meinung das es bei beiden Vereinen nicht so dermaßen gekränkelt hat, wie bei uns…

      Ich verstehe die Angst, dass man nicht aufsteigt und Ewigkeiten in Liga 2 rumdümpelt, ich kann nachvollziehen, dass man es vielleicht auch gar nicht böse meinte, wenn man mahnen möchte.
      Kritik am Kader ist meiner Meinung nach, je nach Position auch absolut angemessen. Am Ende darf es keine "Ausrede" sein, wenn man nicht aufsteigen sollte. Es gibt hierbei mehrere Fragen die es meiner Auffassung nach zu beantworten gilt und das kann jeder für sich selbst tun und dann seine "Schlüsse" daraus ziehen…

      1. Sieht man eine Veränderung in der Spielanlage zur letzten Saison?
      2. Sieht man Veränderungen in der Mentalität der Spieler zur letzten Saison?
      3. Fühlt man sich vom Trainer abgeholt?
      4. Sind die Analysen vom Trainer korrekt?
      5. Hat man den Eindruck, dass der Trainer nicht nur ein Dampfplauderer ist und kann auch Inhalte vermitteln?
      6. Handelt der Trainer auch logisch, um Dinge abzustellen?

      Und es gibt noch einige andere Dinge die man sich fragen kann und mit einfließen kann…

      1. Ich für meinen Teil sage, ja ich erkenne eine Veränderung in der Spielanlage und ich habe mir diese auch gewünscht. Ich gehe ins Stadion, damit ich auch sehe, dass wir Fußball spielen, fighten und das letzte Korn auf dem Platz lassen, ich hatte bis auf Pauli immer den Eindruck, dass die Mannschaft extremst möchte, nahezu alles reinhaut und von der Spielanlage habe ich auch schon sehr viel Veränderungen gesehen.

      Was aber absolut nicht passt sind noch teilweise die Abstände und bestimmte Abläufe und Mechanismen. Manch einer würde hier auch von der Balance reden und wenn ich höre, dass man der Meinung ist, dass es eklatante taktische Fehler sind und diese so gewollt sind, dann würde ich das auch gerne so mit einer fundierten Analyse und statistisch untermauert haben, denn wenn dem so wäre, dann müsste sich das ja nahezu nicht ändern, bei keiner der Stationen von Strobl.

      Ich persönlich sehe noch eklatante Probleme unserer AV, die bei Strobl im System eine sehr wichtige Rolle spielen und hier sind wir meiner Meinung nach nicht ideal besetzt und es gilt nachzubessern in der Winterpause. Mit Kumbedi und Maehle oder Kumbedi und Zehnter ist man jedenfalls besser dran als mit Fischer… Wenn die Alternativen bei Strobl heißen im ZM, Svanberg – Arnold – Gerhardt usw… Dann muss ich mich nicht wundern, wenn andere Dinge auch wieder nicht funktionieren. Elvis ist ein Gerhardt in jünger und mit noch mehr Saft… Der fällt aber nun leider aus… Hier muss meiner Auffassung nach tabula rasa gemacht werden und sich im Winter ebenfalls im ZM extremst verbessert werden. Denn das Problem ist unabhängig vom Trainer und vom System… Unser ZM ist meiner Meinung nach auf bestimmten Position mies besetzt, vor allem dann, wenn man auch mal aufsteigen sollte.

      Ich persönlich würde natürlich auch einen Aufstieg mit einer "langweiligen" und pragmatischen Spielanlage nehmen, wenn man am Ende immer nur 1 zu 0 gewinnt. Holt man damit aber die Fans wieder zurück in Stadion? Es waren doch einschließlich dir @ Mahatma einige Fans dafür, dass man ins Stadion geht, um unterhalten zu werden. Bis auf St. Pauli waren da schon viele Elemente teilweise zu sehen, die mich als VfL Fan mehr abgeholt haben… Entwicklung braucht unter bestimmten Umständen nun einmal Zeit… Und wenn ich zuvor Nicht-Trainer hatte mit Simonis und Bauer und eine Nicht-Führung und einige GF-Sport, die meinten sie müssten schlechte Arbeit leisten, dann dauert es nun tatsächlich nun ein mal.

      Ja Strobl ist ein Nobody, dieses waren aber auch einige gute Trainer bzw. Welt-Trainer zuvor… Tuchel, Klopp… Nagelsmann…

      2. Für mich sieht man einen absoluten Turnaround in Sachen Mannschaft und das wirkt 0 aufgesetzt, die Mannschaft folgt meiner Meinung nach dem Trainer, dieses Gefühl hatte ich nicht immer letzte Saison.

      3. bis 5. Ich fühle mich vom Trainer abgeholt und seine Analysen sind korrekt, ich habe den Eindruck, dass an Mängeln gearbeitet wird und auf bestimmte Dinge reagiert wird. Ob es am Ende alles fruchtet und umgesetzt wird? Ich weiß es nicht, dieses wird die Zeit zeigen, sofern man sie ihm gibt. Ich persönlich habe ein ähnliches Gefühl, wie ich es unter Glasner hatte. Strobl ist ein Trainer, bei dem ich ein ähnlich gutes Gefühl habe, wie damals unter Glasner. Alle Trainer danach haben ein faire Chance erhalten, bei keinem war ich aber überzeugt – aber auch da galt – eine Chance und genügend Zeit muss man jedem Trainer zunächst geben. Man sah bei Simonis nur minimal Veränderungen, es waren bestimmte Automatismen da, die aber zu wenig waren… Bauer war dann absoluter Nonsens…

      6. Ob Strobl am Ende Dinge verändert um Sachen abzustellen und diese schlüssig sind? Auch das wird die Zeit zeigen. Jedenfalls hinterfragt er sich teilweise schon selbst indem er in Hannover Elvis und Svanberg waren es glaube ich, in die IV gesteckt hatte…? Er versucht schon einige Dinge zu lösen. Bei manch Dingern sind ihm aber die "Hände" gebunden… Wenn der Kader auf bestimmten Positionen nichts hergibt, kann er auch schlecht Fischer komplett raus lassen und dafür dann wen bringen? Zehnter war nicht fit bzw. zu lange raus, so dass er nicht sofort auf LV starten konnte und Maehle dann RV spielen konnte…

      Svanberg hatte sich auch verletzt auf Pauli? Und Elvis stand nicht zurr Verfügung. Bisher hatten wir doch noch gar nicht die "beste" Elf dauerhaft auf dem Platz… Was am Ende keine Ausrede sein darf, wenn Punkte für den Aufstieg fehlen, aber als Konsequenz muss man dann nicht den Trainer feuern, man muss schauen wer hat es am Ende am meisten verbockt. Kleiner Spoiler, GF Sport, SD und Trainer sollte man da nicht schon wieder feuern…

      Ich sehe es schon kommen, sofern bestimmte Dinge nicht eintreffen, wird der Kopf von allen gefordert, am Ende wünschen sich einige Titz…
      Meine Hoffnung ist, dass wir mit Strobl aufsteigen und ich bin mir auch sicher, dass wir das am Ende tun werden…

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    • Schön, dass ihr viel schreibt, aber nichts zur fehlerbehafteten Spielanlage.

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    • Man könnte nun dir auch vorwerfen, dass du wenig schreibst und einen Hinweis auf die fehlerbehaftete Spielanlage gibst, selbst dazu aber nichts weiter aufführst.

      Natürlich ist die Spielanlage aktuell fehlerbehaftet, sonst würden wir hier nicht diskutieren und einige schon über den Trainer sprechen, denn dann wäre alles toll und Friede, Freude, Eierkuchen…

      Die Frage die sich stellt, was ist der Grund für diese fehlerbehaftete Spielanlage… Du machst es dir hier meiner Meinung nach sehr einfach.

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    • Ich habe doch gesagt, wie man es normalerweise machen würde. Und nein, ich mache es mir nicht einfach. Aber wenn man die Basics nicht kann, hilft einem auch die Kür nicht weiter.

      Und genau das ist meine Kritik. Wir bekommen noch nicht einmal saubere Pässe über 5m hin und die Grundordnung in der Defensive haut null hin. Wie will man dauerhaft Spiele gewinnen?

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    • Frage an @Mahatma:
      Da du ja alles ganz genau weißt, besonders wo der Schuh drückt: Wen würdest du als Trainer einstellen. Welche Spieler würdest du holen, wer besetzt die GF und den AR und ganz besonders: Warum stehst du nicht in Verantwortung beim VFL ?

      Für alle anderen User:
      Übermorgen unseren VFL zum Heimsieg supporten und weiter kritisch begleiten. bevor jetzt Fragen kommen: Nein, ich sage nicht Abwarten und Tee trinken…ich sage: Noch mehr anstrengen, Ärmel weiter hochkrempeln und die Dinge einfach machen. Arbeiten, Konzentration und Fokus hoch halten und entsprechend reagieren…einfach weiter machen.

      Funktioniert das wider Erwarten nicht, sind selbstverständlich auch die Personalien zu betrachten. Das schließt jeden mit ein. Aber mit Bedacht und nicht in der Halbzeitpause vom zweiten Saisonspiel.
      Ergo: Übermorgen den Fluch besiegen, völlig egal wie und dann drei Wochen so richtig gas geben: Selbstkritisch analysieren, handeln und umsetzen!
      Ich habe fertig!!!

      :vfl:

      8
    • @Chewie
      Wir haben hier jedes Jahr (teilweise mehrfach) das gleiche Thema… und jedes Jahr wird dann gemault, dass es kritische Stimmen (übrigens mit konkretem inhaltlichen Ansätzen und nicht belangloses Bashing) gibt.
      Und am Ende haben wir seit nun 5 Jahren permanenten Misserfolg in wirtschaftlicher, sportlicher, taktischer Hinsicht und entwicklungstechnisch im Gesamtverein. Und das wurde zu weiten Teilen immer wieder vorhergesagt…

      Und jetzt kommt wieder dieser dämliche Kommentar dazu…

      Mal eine ernste Frage: Vergesst ihr schlicht die vergangenen (Nicht-)Entwicklungen und Misserfolge (auf Ansage) oder verdrängt ihr das aktiv um jetzt wieder pöbeln zu können?

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    • Pöbeln ? Ok, deine Meinung.

      Meine ist: Gerne kritisch sein, aber nicht nur um kritisch zu sein!

      Ganz ohne pöbeln lieber @El Zurdo: Wie sähen deine Vorschläge zur Lösung aus ?

      2
    • Mahatma hat in etlichen seiner vorigen Posts absolut konstruktiv und nachvollziehbar genau benannt, was nicht funktioniert und wo er die Ursachen dafür sieht, das muss er doch nicht ständig wiederholen (Verpflichtungen von Stürmern mit 20-Tore-Garantie, langsamer, viel zu kleinteiliger Spielaufbau, geringe Punktausbeute etc.pp.). So wie ich ihn verstanden habe, sind die Probleme auch eher personenunabhängig zu betrachten und zu lösen (eben mit Basics), was eben schon zu viele Trainer in Folge nicht berücksichtigen bzw. berücksichtigt haben, weshalb wir saison- und ligaübergreifend da stehen, wo wir stehen. Da muss man nicht an Flüche oder Voodoo glauben (hast du so nicht gesagt, @Chewie, ich weiß), sondern "einfach" oder "endlich" mal sich nicht zu fein sein, mit dem Vorhandenen (Spieler, Geld, Infrastruktur,…) klarzukommen, durch Basics (deshalb heißen sie vermutlich so) und nicht durch theoretische Modelle, die weiß ich wie lange eingeübt und abgestimmt werden müssen. Wieviel Einarbeitungszeit kriegt ihr eigentlich so in euren Jobs für die Implementierung neuer Prozesse während des laufenden Betriebs?

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    • @El_Zurdo ich finde es schwierig, die letzten 5 Jahre als Bewertung für die aktuelle Situation heranzuziehen. Warum? Weil mittlerweile ganz andere Personen am Werk sind. Was kann ein Hecking dafür, dass die letzten Transferperioden und Trainerentscheidungen von Christiansen allesamt in den Sand gesetzt wurden?

      Man erkennt doch aktuell absolut eine Entwicklung. Sowohl was Teamgeist angeht, als auch was Spielstil angeht. Guckt man sich beispielsweise die Statistiken zur 2. Liga auf Fotmob an: Ballbesitz top 1 mit 56,2 %, xG Platz 2 mit 10,7, Torschüsse pro Spiel Platz 4 mit 6,4, Großchancen Platz 7 mit 16, Balleroberungen im letzten Drittel Platz 2 mit 5,8 um nur ein Paar zu nennen. Außerdem laut Bundesliga.com Passquote Platz 3 mit 85,4 % und Torschüsse Platz 1 mit 91. Das sind doch genau die Statistiken, die die Handschrift Strobl absolut widerspiegeln.
      Es gibt aber auch definitiv Ansätze was man verbessern kann/muss. Ganz vorne dabei ist für mich Ballberührungen im gegnerische Strafraum. Da sind wir nur Platz 10 mit 120 und das obwohl man diesen eigentlich meist gut besetzt. Das spiegelt auch den Eindruck vieler wider, dass Flanken ungenau und Anspiele teilweise deutlich zu spät oder ebenfalls ungenau kommen. Wo der VfL bisher auch überhaupt nicht performt ist bei Toren nach Standardsituationen. Platz 17 mit einem mickrigen Tor (geteilter Platz mit anderen Vereinen). Auch bei Gegentoren nach Standardsituationen sind wir nicht auf der Höhe mit Platz 13 und 3 Gegentoren. Also Standards sind eine eklatante Schwachstelle des Teams.

      Es fällt auch eine Sache auf, die besonders ärgerlich ist: Wir haben das Pech auf unserer Seite. 4 Mal haben wir schon den Pfosten oder die Latte getroffen (Bundesliga.com).

      In der defensive sieht es übrigens Statistisch nicht so schlimm aus, wie es hier manch einer versucht darzustellen. Bei xG zugelassen sind wir immerhin auf Platz 6 mit 7,8. Auch bei abgefangenen Bällen und Tacklings pro Spiel sind wir in der Top 5.

      Daran erkennt man, wo die Reise hingehen kann, da sich solche Statistiken im Laufe der Saison meist angleichen was den Tabellenplatz angeht. Daran erkennt man aber auch, dass die Spieler Strobls Ideen schon zum Teil gut umsetzen.

      Deutlich überperformen tut übrigens Hertha BSC und underperformen tut Hannover.

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  17. ich glaube, dass für die Fehler der IV, ob jetzt Angely oder auch Adjetey der Trainer nichts kann. Selbst beim hohen Sieg in Karlsruhe hatte Angely paar Fehler im Spiel, die zum Glück nicht zu Tore führten Und Shiogai hatte jetzt so viele Chancen. Da kann der Trainer auch nichts für. Das erinnert mich an die vielen Chancen von Daghim letzte Saison. Wir hätten da einfach ein Belocian holen sollen und für vorne noch wen.

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  18. Wir sind schon wieder auf dem besten Wege, es uns schön zu reden und uns selbst ‚nur Mut, nur Mut‘ zuzurufen.

    Aber bei allem was wir sehen und glauben zu sehen: letzten Endes zählen Siege und daraus resultierende Punkte, wenn man aufsteigen will.

    Und wie oben schönnaufgezeigt wurde, nicht eben wenige.
    Viel Gewackel ist nicht mehr erlaubt.

    Mahatma hat recht: es ist ein Zweitliga-Allstar-Team zusammengestellt worden. Damit ist Siegen eigentlich Pflicht!
    Und wieder haben wir einen Newcomer als Trainer mit komplexer Spielidee, die Schwung ins Spiel bringen soll.
    Aber es ist halt eine Idee. die muss man vermittelt bekommen.
    Wenn es mit dem Vermitteln Probleme macht, muss man erstmal so ‚unkomplex‘ spielen, dass die ‚eingefahrenen‘ Spieler es erst einmal hinbekommen.
    Wenn das läuft, dann ausbauen und verfeinern.

    Aber man kennt heute nur noch den radikalen Umbruch: alles, jetzt und gleich.
    Manches muss Schritt für Schritt umgestellt werden, damit man mitkommt.
    Scheint alles nicht mehr zu gelten.

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    • Genau darum geht es: Schritt für Schritt. Aber der Fußball ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Die Politik tut sich mit Entwicklungen auch schwer. Es muss ja gleich DIE Reform sein.
      Bei Volkswagen musste es ja auch der Komplettumbruch sein.

      Und in Schule überfrachtet man es mit iPads usw.
      Das funktioniert so nicht. Man muss die Menschen abholen, sie mitnehmen und auf Bestehendes aufbauen.

      Ich würde ganz klar den Schwerpunkt auf eine gute Defensive legen. Reese, Glatzel und Berhardsson harmonieren doch soweit.

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    • Wenn es um Schritt für Schritt geht.
      Wir hatten nicht mal die Basics in Sachen Kampf, Leidenschaft und Wille für den anderen zu laufen.
      Die Basics haben wir aktuell schon mal drin…

      Das die Pässe über 5meter nicht gelingen, ich glaube das es aktuell vielleicht auch eine Mischung aus Übereifer, Verunsicherung und möglcherweise auch dem neuen Spielstil ist, ich denke da sind viele Dinge drin.

      Ich finde es nur zu einfach gedacht, wenn man meint, würde man die "Basics" können, würde man nun mehr Punkte haben. Das ist viel zu einfach gedacht. Mit dem spielerischen Ansatz hättest du vielleicht gegen Lautern auch kein Tor geschossen, gegen Hannover vielleicht auch nicht gewonnen. Gegen den KSC hätte man möglicherweise keine 5 Tore geschossen, sondern Unentschieden gespielt… Gegen Cottbus wärst du vielleicht gar nicht erst zu 4 Toren gekommen, hättest dann aber gegen Pauli 1 Punkt oder 3 geholt.

      Diese Rechnung ergibt ja nur dann Sinn, wenn man mit Sicherheit sagen könnte, man hätte so keine Spiele verloren, hätte alle gewonnen bzw. hätte andere Spiele gewonnen und dafür nicht z. B. Unentschieden gespielt… Die Punkteausbeute wäre also höher gewesen. Wie kann man sich da so sicher sein?

      Man hat doch mit dieser individuellen Klasse doch jetzt auch nicht die nötigen Tore geschossen… Es suggeriert halt extrem, dass mit einer sicheren Defensive wir dennoch die Tore geschossen hätten und keinerlei bekommen hätte… So einfach ist diese Rechnung aber nicht…

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    • Auch damit entschuldigen wir immer vieles: das ist zu einfach gedacht, das ist alles viel komplizierter und ob‘s besser wäre, wenn…usw.
      Vielleicht denken wir aber auch zu kompliziert.

      Vielleicht ist ein erster, richtig vollzogener – vermeintlich einfacher – Schritt und dann der nächste und nächste bis zum Komplettwandel sinnvoller.

      Es werden die tollsten Ballstafetten ,klein, klein’ erwartet, lieber ein Kurzpass mehr als einer zu wenig, Unsicherheit, der Zug nach vorne verebbt, Gegner erobert Ball, tolle Spielidee hat nicht geklappt, Verwirrung, Gegner kontert jetzt steil nach vorn, Defensive löchrig, wackelig und – rumms.
      Heisst: mit solider Defensive, die einiges abfängt, haben Fehler, die in meinem neuen Spielaufbau entstehen dann vielleicht doch weniger negative Konsequenzen, gibt mir Freiraum, Neues risikoärmer zu probieren.

      Dann kann ich Stück für Stück weiterentwickeln.
      Eine zuverlässige Defensive ist dabei m.E. das A und O.

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    • Ich sage ja nicht, dass der Hinweis falsch ist.

      Es wirkt aber so, als ob es unumstößlich versteht, dass es besser laufen würde und man besser dastehen würde und das kann man eben wenig bis gar nicht mit Fakten untermauern, weil es eine eigene Einschätzung der Dinge ist.

      Es kann sehr gut sein das es stimmt, aber es kann auch sein, dass man beschissener dasteht.
      Fakt ist lediglich, stimmen die Ergebnisse nicht wird auch Strobl irgendwann angezählt sein.

      Wann das genau sein könnte, wissen wir nicht. Es wird darauf abkommen, was Hecking und Schwegler sehen oder nicht sehen und wie es in Sachen Anschluss an Aufstiegsplätze aussieht… Alles andere ist sowohl von einer als auch von der anderen Seite einfach nur Hoffnung oder Hinweise auf Vergangenes.

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    • Ehrlich gesagt, ist mir das auch zu leicht, nun zu sagen: Die Defensive in den Griff bekommen und schon läuft das.
      Sicher ist die Defensive eminent wichtig, aber es geht um das Zusammenspiel: Auch die kleinen Rädchen müssen laufen und die großen Rädchen anstoßen etc.
      Und es muss auch mMn niemand mMn abgeholt werden, woher denn?
      Es soll gearbeitet werden, es soll möglichst treffend analysiert und dann gehandelt werden. Entsprechend flankiert und unterstützt. Hilft das nicht, bin ich ja bei euch: Dann muss man auch das Personal anschauen, was aber beim Punkt "treffend analysiert" (möglichst) mit eingepreist ist.
      Was bringt es uns allein zu sagen: Läuft nicht so wirklich, austauschen! Das hatten wir sehr oft und ja man hat mindestens genauso oft viel zu lange und zu falsch entschieden bzw. gehandelt.

      Um die Rädchen aber ineinander laufen zu lassen, muss man manchmal die Räder "zerstören" bzw. auch mal anders laufen lassen. Das passiert im übertragenen Sinne gerade: Reicht das bisher angestoßene aus? Sicherlich nicht, aber es ist noch nicht so weit zu sagen: Wieder neues Personal (außer vielleicht auf dem Platz).

      Klar ist doch: Wir wollen aufsteigen. Wir haben den teuersten Kader und wir sind ziemlich ungeduldig im Umfeld. Läuft aber deswegen alles rund ? Nein! Dazu gehören schon ein paar Dinge mehr.

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    • @ Mahatma_Pech
      Du hältst Strobls Spielidee für fehlerbehafteten Nonsens. Du meinst, unsere Spieler seien “Best of 2. Liga”, meinst aber auch, dass sie die Basics nicht beherrschen. Die überwältigende Mehrheit wollte nach letztes Saison einen grundlegenden Umbruch, Du fordert “Schritt für Schritt”.

      Ich sehe das alles anders. Aus meiner Sicht besitzt Strobls Spielidee ein sehr großes Potential. Für mich ist es der inhaltlich überzeugendste Ansatz beim VfL seit langer Zeit. Bei Simonis gab es selbst bei freundlichster Betrachtung nichts Vergleichbares. Bei Bauer sogar gar nichts, denn selbst die Grundlagen hatte er erst ein paar Theorieblöcke nach seiner Entlastung im Unterricht.

      Aus meiner Sicht haben wir einen sehr starken Kader, aber nicht “Best of 2.Liga”. Gäbe es ein “Best of Team” der 2. Liga, dann kämen vielleicht 4-5 unserer Spieler in die Top11. Und das auch nur mit gutem Willen, denn derzeit rangiert der beste Wolfsburg nach Kicker-Noten auf Platz 24. Und der ist nicht einmal die Nummer 1 auf seiner Position.

      Die Basics werden durchaus beherrscht. Wie bei solchen Spieler zu erwarten war.
      Zum grundlegenden Umbruch gab es m.E. keine Alternative und damit kam “Schritt-für-Schritt” nicht in Frage. Ich bin nach wie vor sehr positiv überrascht, wie viel Schlaues unsere sportliche Führung bisher umgesetzt hat. Bei einem solchen Umbruch kann so viel mehr in die Hose gehen – und geht es üblicherweise auch. Das ist schon großes Kino!

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    • Die Befürchtung, die ich habe, ist nur, dass wir es mit der Brechstange von jetzt auf gleich um 180° drehen möchten, das Ganze dann wieder klemmt, alle wieder unsicher werden, vergnatzt sind und das teure Allstarteam es nicht hinbekommt.

      Und ehe man sich versieht, kippt dann auch wieder der Teamspirit und die Kabinenstimmung.
      Aber sei‘s drum. Es läuft jetzt wie‘s läuft, alles Kaffeesatzleserei.

      Ich vertraue mal auf Heckings und Schweglers Erfahrung und Kompetenz, dass sie ein wachsames Auge auf das Geschehen haben.

      Und vielleicht sollten wir auch Benaglio nicht unterschätzen, wenn er auch in der Öffentlichkeit nicht der Lautsprecher ist.

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  19. Auch wenn sich der Rest jetzt vielleicht nicht so anhört, aber ich habe bei Strobl tatsächlich (wie jonny) das beste Gefühl seit Oliver Glasner. Allerdings ist Darmstadt wirklich bereits eine Wegmarke in der Saison, die den weiteren Verlauf vorgeben wird.

    Das Heimspiel am Freitag muss ohne Wenn und Aber gewonnen werden. Egal wie! Da gibt es keine Ausreden! Die Bedeutung liegt nicht nur darin, den Anschluss nach oben nicht zu verlieren, sondern ist v.a. ein psychologische. Ich sehe unseren "Heimfluch" derzeit nämlich wirklich als das größte Erfolgshindernis. Gegen Cottbus war ein Sieg bereits Pflicht – und der wurde wieder maximal unglücklich/dämlich verspielt. Das darf nicht erneut passieren, denn das macht etwas mit einer Mannschaft.

    Um aufzusteigen, musst du schließlich nicht nur konstant punkten (das tun ja fast alle), sondern auch Siegesserien hinlegen – so wie Hertha und Nürnberg gerade. Die Erwartung, dass dem VfL das gleich zu Anfang der Saison spielend gelingt, war bzw. wäre sicherlich zu hoch angesetzt. Aber man muss einfach dafür sorgen, dass das in der Saison IRGENDWANN sicher gelingt. Und zwar am besten schon in der Hinrunde. Deshalb muss diese Heimmisere endlich beendet werden.

    Für so eine Serie muss einmal ein Knoten platzen, man muss das anfangs unter Umständen erzwingen. Und es gehört natürlich auch das nötige Spielglück dazu. Beides fehlte dem VfL zuletzt. Ich finde, man kann bislang nicht sagen, dass die Mannschaft nicht will. Gegen Cottbus ist sie nach dem 3:3 ja auch nochmal zurückgekommen. Dennoch gilt es jetzt wirklich erstmal auf die einfachen Tugenden abzustellen. Simple Abläufe und v.a. kompromisslose(!) Defensivarbeit gegen Ball und Gegner. Wenn man sich weiterhin so leicht den Schneid abkaufen lässt, nutzen die tollsten Spieler und Spielideen nichts, die man theoretisch hat. Gerade in Phasen, wo der Gegner aufkommt, vermisse ich die Gegenwehr. Das haben Hecking und Schwegler zurecht angesprochen.

    Ich will das nicht populistisch verstanden wissen. Aber die Spieler müssen lernen, dass sie erst Gras fressen müssen, um dann später vielleicht auch einen schönen Ball spielen zu können. Und auch, dass beides gleichermaßen Bock macht (uns Fans doch auch)! Und vor allem, dass sie sich niemals ausruhen dürfen. Dazu ist die Spielweise der meisten Mannschaften in dieser Liga einfach viel zu kampfbetont. Ich glaube, die Mannschaft kann das, die hat einen anderen Charakter als zuletzt. Und sie hat es auch verstanden (gegen Karlsruhe ja selbst auf dem Platz umgesetzt bekommen, das muss verstetigt werden).

    Klar ist schließlich auch, dass diese Probleme uns seit langem begleiten. Unsere DNA ist derzeit mehr Zitterfuß statt stolzer Brust. Ich kreide das weder der aktuellen Mannschaft noch dem Trainer zum jetzigen Zeitpunkt an. Aber ich erwarte schon, dass sich das ändert und am Freitag von Minute eins an Vollgas und högschte Konzentration zu sehen sind. Und dass man nach etwaigen Rückschlägen im Spiel zurückkommt, wie das diese Saison auch bereits geglückt ist. Ich will sehen, dass sie Bock darauf haben, den Gegner zur Not niederzukämpfen über 90 Minuten. Dass in schwierigen Phasen die Kämpferherzen zum Vorschein kommen. Dann wird das was mit Darmstadt, dann wird das was mit dem Saisonziel.

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    • Ich finde es absurd, wie viel hier über den Trainer geschrieben wird. Pirmin Schwegler kam im Winter als Hoffnungsträger/Notlösung für die Position des Sportdirektors. Offenbar hatte er knapp über 20 Millionen Euro zur Verfügung, die er in drei Spieler investiert hat. Die 2 Millionen Leihgebühr für Belocian waren top investiert, ohne ihn wäre man vermutlich schon am 32. Spieltag abgestiegen. Die knapp 20 Millionen für Adjetey und Shiogai hingegen… Muss man dazu wirklich groß etwas sagen? Die beiden gehören aktuell selbst in der zweiten Liga zu den schlechtesten Spielern auf ihrer Position.

      Dieter Hecking kam als Feuerwehrmann für den Klassenerhalt. Er hat es mit Ach und Krach in die Relegation geschafft. Nicht, weil er der das Ruder so toll umgestoßen hat, sondern weil St. Pauli uns auf absurde Art und Weise den Arsch gerettet hat. Die waren einfach noch schlechter. Und selbst Paderborn war dann in der Relegation eine Nummer zu groß. Als Belohnung für diesen überragenden Job hat man Hecking anschließend zum Hauptverantwortlichen gemacht. Warum? Weil er, wie bei seinen vorherigen Stationen, sehr gut darin ist, den Pöbel um den Finger zu wickeln. Ein paar ernste Worte, ein bisschen Pathos und ganz viel Hemdsärmeligkeit. Das funktioniert in Wolfsburg, in Bochum, auch in Nürnberg. Nur wenn es ums Sportliche geht, funktioniert Hecking seit vielen Jahren nicht mehr. Egal in welcher Funktion.

      Redet von mir aus gerne über den Trainer. Aber denkt ihr wirklich, dass ein Trainerwechsel die Erlösung bringt? So wie die letzten fünf Trainerwechsel funktioniert haben? Dass man plötzlich der Favoritenrolle gerecht wird, weil man statt dem jungen Strobl einen erfahrenen Trainer holt? Und die Entscheidung dürfen dann die gleichen Personen treffen, die überhaupt erst das Experiment Strobl eingegangen sind und ihm zwar eine Offensivreihe sondergleichen zur Verfügung gestellt haben, aber offensichtlich auch einen völlig unbalancierten Kader?

      Ich empfehle den Blick nach Berlin. Dort hat man nicht den Trainer gewechselt, sondern mit Peter Görlich endlich jemanden installiert, der echten Sachverstand mitbringt. Er war nämlich nicht nur über viele Jahre Sportgeschäftsführer bei der TSG Hoffenheim und dort unter anderem derjenige, der Julian Nagelsmann zum Cheftrainer befördert hat. Nein, er bringt auch einen echten wissenschaftlichen Hintergrund mit:

      Sportwissenschaft, Sporttraumatologie, Leistungsphysiologie und Erziehungswissenschaft. Der Mann versteht etwas von fast allen Bereichen, die für einen Profiverein wichtig sind, von der Jugendarbeit bis zur Herrenmannschaft. Vielleicht eine Erklärung für den plötzlichen Erfolg, obwohl man eigentlich nicht viel verändert hat?

      Ich wurde hier von vielen Leuten dafür angegangen, Hecking als Blender bezeichnet zu haben. Ich fühle mich nach der Transferperiode und seinen letzten Aussagen nur in dieser Aussage bestärkt. Ich glaube, dass sich hinter den Kulissen nicht allzu viel zum Positiven entwickelt hat. Nur so lässt sich erklären, warum dieser Verein seit Jahren abschmiert und selbst in Liga 2 nicht mit "Good Vibes" in eine Saison starten kann.

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    • Ernst Tanner holte Nagelsmann als Trainertalent nach Hoffenheim. Da war Görlich noch gar nicht im Verein.

      Unter Görlich wurde Nagelsmann Cheftrainer, doch da war er vorher bereits Co-Trainer bei der TSG und Meister/Vizemeister mit deren U19 bei einer herausragenden U19-Bilanz gewesen. Die Entscheidung, Nagelsmann zum Cheftrainer zu ernennen, war auch keine einsame Entscheidung von Görlich, sondern es entsprach dem Plan, den das Umfeld um Hopp mit Hoffenheim und Nagelsmann hatte, bevor Görlich in die Verantwortung kam. Görlich hat da getan, was ihm vorgegeben wurde. Und das ganze ist gut 10 Jahre her, war also nicht gerade gestern.
      Das nur als Beispiel, wo Du die Bewertung eines Nicht-VfLers deutlich ins Positive überziehst.
      Gleichzeitig übertreibst Du beim VfL-Personal deutlich ins Negative. Zum Beispiel bewertest Du Schwegler nur anhand der Wintertransfers. Schwegler kam erst Anfang Dezember und Christiansen war noch bis Anfang März als sein Vorgesetzter dabei. Und es gab ein sehr aktives Sommertransferfenster, anhand dessen man tatsächlich Schweglers Arbeit bewerten könnte.

      Sorry, wenn Du kein Anhänger vom VfL bist, dann geht das ja in Ordnung. Solltest Du Dich aber als ein VfL-Anhänger sehen, dann frage ich mich, woher diese einseitig negative Haltung gegenüber dem VfL kommt? Und was muss der VfL erreichen, damit Du beim ihm “good vibes” bekommst? Weltfrieden sichern, Medikament gegen Krebs entdecken und jedes Spiel zweistellig und zu Null gewinnen?

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    • Schau dir mal meine Beiträge von 2013 – 2016 zu Hecking an.
      An dem habe ich mich schon genügend abgearbeitet. Du hast da meine absolute Zustimmung. Das wird hier aber niemand lesen wollen.

      Und dazu auch das Thema Sportdirektor. Wir sind da einfach seit Jahren schlecht aufgestellt. Man achtet hier nur auf Namen usw. Von mir aus soll man Hecking in den AR nehmen. Oder als Mann für das Mikro. Es fehlt einfach seit Jahren ein Mann, der beim Planen des Kaders kreativer ist und auch Sachverstand mitbringt..Früher war das Länder, der aber heute auch nicht mehr so funktionieren würde.

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    • Da muss ich widersprechen. Hat man nicht erst vor wenigen Wochen den Kaderplaner von RB Leipzig abgeworben? Ich kenne seine genauen Aufgaben hier nicht, aber rein vom Profil sollte er doch genau für die Planung des Kaders zuständig sein oder nicht? Dass man hier noch nichts erfolgsmäßig oder im Gegenteil messen kann, liegt sicherlich auch an dem kurzen Zeitraum, seitdem er hier ist.

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    • Fakten sollten schon Fakten korrekt darstellen.
      …
      Es sagt ja niemand, dass alles Grün-Weiß ist.
      Es geht nur um diese absolute "alles falsch/alles neu" Betrachtung.
      Das ist mir zu leicht und zu schnell gesagt.
      Lasst uns doch Übermorgen einfach gemeinsam den Heimsieg feiern und dann kommen die nächsten Schritte…

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    • Der Kaderplaner entscheidet aber am Ende nicht.

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    • Okay und was willst du damit jetzt sagen? Dass man den nur alibimäßig geholt hat und er gar nichts tut? Oder, dass am Ende Hecking eh nur seine eigenen Pläne durchzieht? Er wurde auf der Website wie folgt vorgestellt: "Der 37 Jahre alte gebürtige Heidelberger war bei den Sachsen zuletzt als Scouting-Leiter tätig. Englert hat einen Zweijahresvertrag unterzeichnet und wird als Leiter Kaderplanung und Recruitment fungieren." Heißt für mich so viel, wie dass er eng mit Schwegler und Hecking zusammenarbeitet.
      Für mich sieht es so aus, als ob man auch beim VfL das Problem erkannt hat und sich Hilfe ins Boot geholt hat.

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    • @Mahatma: Jetzt wird es aber deinerseits wirklich wild.

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    • @Chewie: ich kann dir eines aus Erfahrung sagen, deine Antwort auf Mahatmas Aussage ist wirklich wild.
      Chefscouts und Kaderplaner arbeiten den Sportdirektoren zu und Sportdirektoren arbeiten dem GF zu.
      Mahatmas Punkt ist einfach nur die Wahrheit:

      Der GF entscheidet über Transfers am Ende und niemand anderes.
      Ob und wie weit sich Hecking den gesamten Vorschlägen beugt oder dagegen ausspricht, kann NIEMAND von uns sagen.

      Wenn Hecking jedoch von einem Spieler, den der Kaderplaner vorschlägt, aus Gründen XY nichts hält, finanziell nicht umsetzbar ist oder aus sonstigen Gründen, wird der definitiv nicht verpflichtet.
      Optimalerweise sitzen alle am Tisch, tauschen sich aus und steuern in die gleiche Richtung.
      Ob ein Spieler am Ende verpflichtet wird, entscheidet jedoch nur Hecking + je nach Größenordnung der AR.
      Schau dir mal Insider-Reportagen über die Verantwortlichen eines Profifußballvereins an oder lese dir entsprechende Bücher bzw. Interviews zum Ablauf von Transferphase sowie deren Vorbereitung und Durchführung durch. Dir wird schwindelig werden.

      Eine Transferperiode im Sommer ist vergleichbar mit dem Aktienhandel an der Wall Street. Es gibt hunderte Namen, manche tauchen spontan auf, es gibt Angebote ohne Ende, es gibt Alternativen für die Wunschspieler, falls die aus finanziellen oder privaten Gründen nicht klappen.

      Falls du glaubst, dass ein Kaderplaner jetzt die Transfers bestimmt, muss ich dich leider enttäuschen. Er bringt Ideen und Vorstellungen ein. Wie viel davon am Ende umgesetzt werden kann, steht auf einem anderen Blatt Papier. Und das hält Hecking als Geschäftsführer am Ende final in der Hand.

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  20. Ich weiß fast gar nicht, was ich schreiben soll…

    Hier werden konstruktive Kritikansätze geliefert, ja.

    Aber auch sehr viele Halbwahrheiten und Unwahrheiten verbreitet.

    Das macht es schwer bzw. einfach zu anstrengend.
    Gespannt bin ich allerdings darauf, ob Strobl in das Thema "Mannschaft zu lieb, zu nett, zu wenig aggressiv" – laut Hecking s. Kicker mit einstimmt auf der PK.
    Dazu haben wir die Kritik von Außen.

    Als Trainer darfst du dich jetzt aber nicht zu sehr beeinflussen oder leiten lassen. Obwohl das ja ehrlich gesagt automatisch passiert, da man es ja doch irgendwie und irgendwann wahrnimmt und spürt.

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    • Genau, jetzt kommt der Mann mit Durchblick

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    • Nun ja, wie auf der Tribüne geht es auch in diesem Forum einigen Protagonisten in großem Maße um Selbstdarstellung. Und das gern kombiniert mit Schubladen- und Schwarz-Weiß-Denken.

      Auch das macht es anstrengend…

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    • Da gehe ich mit. Man muss aber auch konstatieren: Hätte man in der letzten Saison auf die "Selbstdarsteller" früher gehört (bspw. deutlich frühere Entlassung von Simonis), wäre man vielleicht noch in Liga 1. Die Leute, auch im Verein, die dem noch deutlich mehr Zeit eingeräumt haben, sind mitschuldig am Abstieg. Gleiches in ähnlichem Maße für Bauer, wobei da ja gefühlt etwas schneller gehandelt wurde.

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    • Ich glaube die breite Masse hier im Blog war gegen Bauer und das relativ früh, da gab es nur einige wenige die meinten, ne alles gut… Egal ob "Selbstdarsteller" oder nicht.

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    • Warum wir abgestiegen sind und wer genau daran alles schuld war, das ist glaube ich ein Thema, bei dem man schon Jahre vorher anfangen kann. Ursachenforschung…

      Übrigens sollte damals "Erfahrung" die Rettung bringen. Hecking kam und wir haben unter seiner Leitung auch nicht die Kurve bekommen. Man hatte sogar noch zwei Relegationsspiele gegen Paderborn. Keines davon hat man gewonnen!

      Also fordert ruhig die Entlassung von Strobl. Fordert eure Erfahrung.

      Vielleicht geht´s dann nochmal runter…

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    • Es ist immer viel zu einfach, die Schuld für alle Eventualitäten beim Trainer zu suchen.

      Vor dem Hintergrund sollte jeder, der eine solche Funktion übernimmt auch einen Vertrauensvorschuss von Verantwortlichen und Supportern erhalten. Wenn ihr in eurem Job nach wenigen Monaten ähnlich schnell in Frage bzw. abrasiert werden würdet. Ich für meinen Teil finde es erschreckend, was hier in den Foren im Bereich Trainer- und Spielerdiskussion immer abgeht.

      Euer D. Bauer

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  21. Unser kommender Gegner Darmstadt ist statistisch übrigens offensiv aktuell der schwächste Gegner. Defensiv stehen sie aber nicht komplett schlecht, lassen sich aber oft einschnüren. Sie sind was Ballbesitz angeht Platz 18, also das komplette Gegenteil zu uns. Das dürfte Freitag recht interessant werden. Um die Kritik im Keim zu ersticken, sollten wir unbedingt gewinnen, am besten 3:0 oder höher.

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    • Sag ich doch, also 4-0!
      Aber ich befürchte, es gibt wieder eine Punkteteilung, und mit dem Argument Kohfeldt kennt den VFL zu gut usw. hat man auch direkt eine Erklärung parat. Täte mich zumindest nicht wundern! Gruß nifi

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  22. Ich klinke mich aus.
    Messe mir auch zu wenig Sachverstand zu, um wirklich mitreden zu können, ist vielleicht alles zu naiv.
    Versuche einfach mal, es nur zu beobachten und hier mitzulesen.
    Drücke uns die Daumen.

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