Dienstag , Oktober 27 2020
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Pyro-Attacke: VfL Wolfsburg beschließt schärfere Sicherheitsmaßnahmen

Nachdem Vermummte aus dem VfL-Fanblock beim Spiel des VfL Wolfsburg bei Hannover 96 mit Leuchtraketen auf die Ersatzbank von Hannover 96 geschossen hatten und nur durch Glück niemand verletzt wurde, reagierte heute der VfL Wolfsburg mit schärferen Sicherheitsmaßnahmen.

Schon zum nächsten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach werden u.a. schärfere Kontrollen beim Einlass eingeführt. Die Fans werden sich auf längere Schlangen und Wartezeiten beim Einlass einstellen müssen. Weitere Maßnahmen sollen folgen.

Einen Tag zuvor gab es bereits eine offizielle Stellungnahme der Geschäftsführung.

Wohl die wichtigste Botschaft der Stellungnahme:
Die Taten werden auf das schärfste verurteilt und:

„Der VfL Wolfsburg wird in den kommenden Tagen konkrete Maßnahmen und Sanktionen bekanntgeben.“

Hier ist der Text im Originalzitat von der VfL Homepage:

„Der VfL Wolfsburg verurteilt die Vorkommnisse im Rahmen unseres Bundesliga-Spiels bei Hannover 96 am Dienstagabend aufs Äußerste. Wir sind froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist, haben uns bereits persönlich bei Hannover 96 entschuldigt und direkt mit der Aufarbeitung begonnen. Die zuständigen VfL-Fachverantwortlichen wie auch wir persönlich stehen in einem intensiven Austausch mit der Polizei sowie Hannover 96. Auch mit Vertretern unserer Fanszene werden wir hierzu noch das Gespräch suchen. Schließlich ist eine lückenlöse Aufklärung nicht allein in unserem Sinne, sondern auch im Interesse aller vernünftigen VfL-Fans, die durch solche gefährlichen wie verantwortungslosen Aktionen unverschuldet in Misskredit gebracht werden. Die Vorfälle von Hannover sind Straftaten und werden für den oder die Täter und auch all jene, die Beihilfe geleistet haben, ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Der VfL Wolfsburg wird in den kommenden Tagen konkrete Maßnahmen und Sanktionen bekanntgeben. Das Fehlverhalten weniger Chaoten tolerieren wir als Verein in keiner Weise und es wird auch von der großen Mehrheit unserer Anhängerschaft strikt abgelehnt.“

Geschäftsführung der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH

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