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Lovro Majer vom VfL Wolfsburg am Boden. (Photo by Adam Pretty/Getty Images)

Schock bei den VfL-Fans: "Was war das denn?" – Ein Kommentar

Wenn es einen Beweis gebraucht hätte, dass der VfL Wolfsburg in dieser Saison noch immer keinen klaren Kompass besitzt, dann hat er ihn in Mainz geliefert. Diese Vorstellung war nicht nur schwach, sie war erschreckend und bodenlos – und sie war die mit Abstand schlechteste Leistung der Saison. Ein Auftritt, der Fans ratlos, wütend und sprachlos zurücklässt. In der Fan-Community Wolfsblog sammelten sich nach nur drei Stunden über 400 Kommentare – absoluter Rekord und ein Ausdruck des Frustest, der in Wolfsburg herrscht.

Dabei begann alles wie gemalt. Dritte Minute, Amoura trifft – hackig, frech, effektiv. Mehr Effizienz geht kaum. Doch was danach folgte, war sinnbildlich für einen VfL, der sich nach einer frühen Führung kollektiv verabschiedete. Kein Zugriff, keine Idee, kein Wille, dieses Spiel aktiv zu gestalten. Wolfsburg stellte den Fußball ein – und hoffte offenbar darauf, dass Kamil Grabara den Rest erledigt. Spoiler: Das ging schief.

Grabara verhindert die Blamage zur Pause

Dass es zur Pause noch 1:0 stand, war einzig und allein Grabara zu verdanken. Elfmeter gehalten, Großchancen entschärft, sogar auf der Linie musste Vavro für den bereits geschlagenen Keeper retten. Mainz hätte zur Halbzeit locker führen können – und eigentlich müssen. Wolfsburg hingegen blieb offensiv ein Totalausfall. Kein Tempo, kein Spielaufbau, keine zweite Welle. Ein Tor, null Struktur.

Offensiv ein Offenbarungseid

Nach dem Seitenwechsel wurde es nicht besser, sondern endgültig peinlich. Mit der Einwechslung von Nadiem Amiri zeigte Mainz, wie man ein Spiel an sich reißt. Und Wolfsburg? Schaute zu. Bei Standards plötzlich völlig kopflos, bei Ecken orientierungslos, im Zweikampf zaghaft. Zwei Gegentore nach ruhenden Bällen – für ein Bundesligateam eine Bankrotterklärung, für den VfL in dieser Phase ein logisches Resultat.

Der Elfmeter als logischer Schlusspunkt

Dass ausgerechnet der lange harmlose Tietz und Abwehrchef Bell treffen durften, passt ins Bild: Mainz wollte es mehr, Mainz glaubte daran, Mainz arbeitete. Wolfsburg dagegen wirkte satt, müde, überfordert – oder alles zusammen. Pejcinovic, zuletzt noch Hoffnungsträger, blieb komplett abgemeldet und setzte dem Ganzen mit einem fragwürdigen Handspiel die Krone auf. Der Elfmeter zum 3:1 war dann nur noch der verdiente Schlusspunkt unter eine desolate Leistung.

Fehlende Führung, fehlende Antworten

Ja, es fehlte Maximilian Arnold. Aber ein Kapitän kann nicht erklären, warum ein Team über 80 Minuten lang keinerlei Haltung zeigt. Warum seit Wochen Stagnation herrscht und zuletzt sogar Rückschritte zu erkennen sind. Warum das Kollektiv zusehends zerfällt. Warum nach einer Führung kein Hunger, sondern Angst zu sehen ist.

Ein Abend mit Ansage

Mainz verlässt dank Leidenschaft und Amiri die Abstiegsränge. Wolfsburg dagegen sollte sich dringend fragen, wohin diese Saison eigentlich führen soll. Denn wer so auftritt, braucht sich über nichts mehr zu wundern – außer vielleicht darüber, wie schnell es nach unten gehen kann.

Ein Kommentar

  1. Es wird eng am Ende der Saison ,mir fehlt nach der Leistung die Phantasie, wie wir am Ende der Saison über dem Strich stehen sollen !!! Das war über die gesamte Spielzeit, eine Frechheit, wie kann man sich so präsentieren, das war ein Bild des Jammerns,selbst der Sky Reporter, sagt er hat sowas noch nicht gesehen ! Ein Schlag ins Gesicht für alle die es mit dem Vfl halten ,aber leider ist es mir momentan schon Scheiß egal was die machen!! Macht so weiter ,dann nächstes Jahr in Liga 2

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