Die Frauen des VfL Wolfsburg haben sich am Samstag mit einem klaren 3:1-Sieg gegen Freiburg für das Viertelfinale im DFB-Pokal qualifiziert. Wer könnten nun die möglichen Gegnerinnen sein? Nach den letzten sechs Begegnungen am Sonntag stehen jetzt folgende Viertelfinal-Teams fest:
- VfL Wolfsburg
- Bayern München
- Eintracht Frankfurt
- Werder Bremen
- Hamburger SV
- Carl Zeiss Jena
- SGS Essen
- SC Sand
Damit ergibt sich für den VfL ein breites Spektrum an möglichen Duellen – von einem Prestige-Match gegen den Serienmeister Bayern bis hin zu einer vielleicht etwas unerwarteten Herausforderung gegen ein unterklassiges Team. Nach der Auslosung wird klar sein, welche Mannschaft den Wolfsburgerinnen im neuen Jahr gegenübersteht. Die Ziehung findet am 7. Dezember statt.
Der Sieg im Achtelfinale gegen Freiburg
Die VfL Frauen zeigten am Samstag einen konzentrierten Auftritt bei ungemütlichem Herbstwetter. Vor 1745 Zuschauenden im AOK-Stadion bestimmten sie die Partie von Beginn an. Die Mannschaft ließ defensiv kaum etwas zu und baute das Spiel geduldig auf.
Der erste Treffer fiel nach einem langen Ball von Camilla Küver. Über Svenja Huth und Kessya Bussy gelangte der Ball zu Lineth Beerensteyn, die im Strafraum direkt abschloss und die verdiente Führung erzielte. Kurz vor der Pause hatte Freiburg eine große Ausgleichschance, als Greta Stegemann per Hacke die Latte traf.
Nach dem Seitenwechsel blieb Wolfsburg am Drücker. Ein unglückliches Eigentor von Nina Szenk nach einer Hereingabe von Huth brachte das 2:0. Wenig später erhöhte die eingewechselte Cora Zicai. Sie zog von links nach innen und schloss überlegt ab. Freiburg kam am Ende noch zum Ehrentreffer durch Sophie Nachtigall, doch der Sieg des VfL geriet nicht mehr in Gefahr.
Die restlichen Sonntagspartien
Der Pokalsonntag bot einige enge Begegnungen. Sand setzte sich knapp gegen Köln durch und Essen gewann in Potsdam. Bayern München erreichte mit einem klaren Auswärtssieg in Ingolstadt die nächste Runde. Das torreiche Duell zwischen Hoffenheim und Frankfurt endete 4:6. Außerdem sorgten Hamburg und Bremen für Spannung, denn beide Teams setzten sich erst im Elfmeterschießen durch.
Die Begegnungen im Achtelfinale:
Samstag
- Union Berlin gegen Carl Zeiss Jena: 0:1
- VfL Wolfsburg gegen SC Freiburg: 3:1
Sonntag
- SC Sand gegen 1. FC Köln: 3:2
- Turbine Potsdam gegen SGS Essen: 0:1
- FC Ingolstadt gegen Bayern München: 0:3
- TSG Hoffenheim gegen Eintracht Frankfurt: 4:6
- Hamburger SV gegen Bayer Leverkusen: 4:2 (nach Elfmeterschießen)
- RB Leipzig gegen SV Bremen: 4:5 (nach Elfmeterschießen)
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Das 3:1 gegen Freiburg war total verdient. Von Beginn an Tempo gemacht und das auch weiter hochgehalten, trotz zum Teil großer Rotation (Minge, Levels, Linder, Peddemors draußen). Trotzdem souverän gewonnen am Ende.
Was nervt sind eigentlich nur die verschenkten Punkte gegen Hamburg und Frankfurt. Beide Spiele hätte man gewinnen müssen. Ansonsten ist man aber gut dabei, den Umbruch zu managen. Gerade Zicai muss sich aber auch noch daran gewöhnen, das sie nun alle drei Tage spielt, das meinte sie auch selbst.
Achja und Cerci soll ja die Top-Kandidatin für Besrenysteyn sein laut WAZ. Die habe ich bei Football Manager schon zu Saisonbeginn verpflichtet und damit stehe ich auf Platz 1, sogar mit viel Vorsprung.
Nee, mal ernsthaft. Eventuell geht da ja im Winter etwas oder eben im Sommer. Ich sehe sonst auch Anyomi natürlich als interessanten Ersatz. Übrigens sieht man, das bei den Frauen die Mädels auch Skandinavien gut funktionieren und das sind auch viele.
Ich war erstaunt, dass nach dem Ausverkauf in diesem Sommer, im nächsten Sommer auch so viele Verträge enden. Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Beerensteyn wäre ein herber Verlust. Ich hoffe, das man sie irgendwie noch halten kann. Aber auch Endemann, Camilla Küver und Caitlin Dijkstra würde ich unbedingt halten wollen. Und optimal wäre es, wenn Popp und Huth, die ja leider nur um ein Jahr verlängert hatten, noch jeweils ein weiteres Jahr dran hängen würden. Man hat gesehen, dass sie noch keineswegs zu alt sind und dem Team nach wie vor guttun. Die können locker noch ein weiteres Jahr spielen.
Wenn das alles nicht klappt, dann hätten wir schon wieder sechs Leistungsträgerinnen, die auf einen Schlag weg sind. Das wäre nicht gut.
Also bei Football Manager wollte Beerensteyn auch nicht verlängern. Hat alles abgeblockt. Cerci habe ich aber bekommen und schon zu Saisonstart geholt. Anyomi will nicht zum VfL. Ich bin dann auf Kramer von Leverkusen gegangen, hat einen super Abschluss und super Tempo. Endemann dann nach rechts. Verlängern wollten bei FM alle – außer Beerensteyn.
Aber mal ehrlich: Küver und Endemann sollte man verlängern. Huth und Popp werden auch ein Jahr dranhängen. Beerensteyn muss man stark ersetzen – Cerci wäre meine absolute Wunschlösung. Es gibt aber auch noch andere. Dijkstra ist jetzt nicht unersetzbar. Kleinherme kommt auch bald zurück. Ohnehin fehlt in der IV etwas Tempo.
Die Frauen hätten mal gegen Frankfurt auch in Ihrem AOK Stadion spielen sollen und hätten dann wahrscheinlich auch gewonnen.
diese verfluchte VW Arena.
Falsche Stelle