Der VfL Wolfsburg muss sich in der kommenden Saison ohne zwei ehemalige Defensivakteure arrangieren: Cedric Zesiger und Moritz Jenz werden nicht nach Niedersachsen zurückkehren. Beide Abwehrspieler hatten den Klub im Sommer verlassen, um andernorts mehr Spielpraxis zu sammeln – mit Erfolg.
Zesiger stabilisiert Augsburgs Defensive
Cedric Zesiger (26) wechselte nach nur einer Saison in Wolfsburg zum FC Augsburg. Beim FCA erwies sich der Schweizer als eine der Schlüsselfiguren in der Defensive. Unter seiner Mitwirkung kassierte Augsburg in acht Spielen kein einziges Gegentor – ein beachtlicher Wert, der die Qualitäten des Innenverteidigers unterstreicht.
Während Wolfsburg mit Defensivproblemen kämpft, soll eine Rückkehr des 1,94 Meter großen Abwehrspielers mehr als unwahrscheinlich sein. Laut Kicker schließt Zesiger eine Rückkehr nach Wolfsburg aus. Zudem besitzt Augsburg eine Kaufoption. Ob diese gezogen wird, ist laut Kicker aber noch offen. Die Fuggerstädter dürften sich aber gut überlegen, ob sie den formstarken Verteidiger langfristig binden.
Jenz sieht seine Zukunft nicht in Wolfsburg
Ähnlich sieht die Situation bei Moritz Jenz (25) aus. Der Innenverteidiger kam im Sommer 2023 aus Lorient zum VfL Wolfsburg, verließ den Klub jedoch bereits nach einem Jahr wieder leihweise in Richtung Mainz 05. Dort findet Jenz mehr Einsatzzeiten und hat sich als Stammkraft etabliert.
Auch bei ihm stehen die Zeichen klar auf Abschied. “Dass noch mehr als das eine Jahr im Dress der Wölfe hinzukommt, ist unwahrscheinlich”, berichtet der Kicker. Jenz zieht es nicht zurück nach Niedersachsen, sodass sich die Wolfsburger Verantwortlichen wohl nach neuen Abwehrspielern im Sommer umschauen werden.
Wolfsburgs Abwehrplanung gefragt
Mit den Absagen von Zesiger und Jenz steht der VfL Wolfsburg vor der Herausforderung, seine Defensive neu auszurichten. Angesichts einer bisher wackeligen Saisonleistung dürfte die Suche nach Verstärkungen für die Innenverteidigung in den kommenden Transferperioden hohe Priorität haben. Im letzten Sommer hatte der VfL Wolfsburg kurz vor Toreschluss Denis Vavro vom FC Kopenhagen quasi als Notnagel ausgeliehen. Der VfL soll über eine Kaufoption von 2 Millionen Euro verfügen. Vavro würde damit zum Schnäppchen werden. Es bleibt abzuwarten, ob die Wölfe den 28-Jährigen festverpflichten.
Kommentare zu Zesiger und Jenz hier her verschoben.
https://www.transfermarkt.de/bundesliga/marktwerteverein/wettbewerb/L1
Die neuen Marktwerte vom Transfermarkt sind da. Wir konnten uns um 9,6% steigern, von 229 Mio auf 251 Mio. Amoura konnte sich von 22 auf 32 Mio steigern. Das ist top…..
Koulierakis jetzt auch bei 20 Mio. und macht euch gefasst… Bence Dardai hat nun bereits einen Marktwert von 9 Mio. €.
Laut Kicker Trransferticker wollen Jenz und Zesiger nicht zurückkehren , zudem möchte uns Bornauw im Sommer verlassen.
Finde ich bei allen in Ordnung.
Ich finde das durchaus interessant. Bei Zesiger könnte das ja nur klappen, wenn Augsburg die Option zieht. Und wenn nicht? Bei Jenz weiß ich es nicht mal, aber das klingt, als sei das alles in deren Händen. Wozu braucht es dann noch Verträge?
Falls Koulierakis geht, dann haben wir da plötzlich richtig Bedarf…
Finde ich alles aus deren Sicht verständlich.
Hier kein Vertrauen bekommen, als nicht befunden.
Dann halt CL mit Mainz und eventuell ConLeaque mit Augsburg als Stammspieler.
Würde ich auch machen.
Zu hier kein Vertrauen bekommen gehört auch, hier keine Leistung gebracht zu haben.
Sehe ich anders @HutTraeger, keiner hat so aggressiv und sauber weggegrätscht wie Zesiger und als er zu uns kam, hatte er auch gute Anlagen für stabile Spieleröffnungen. Ist halt von den Trainern nicht genutzt und entwickelt worden. Dto. Jenz, mit Spielintelligenz und eng am Mann fand ich ihn immer überzeugender als Bornauw, der gefühlt zu oft vom Mann wegsteht und sich zu leicht ausspielen lässt. Ich denke, Jenz und Zesiger passen ebend gut zu klassischer Spielweise und nicht zu unserem hybriden "Die-Stürmer-verteidigen-zurück-und-die-Verteidiger-müssen-stürmen"-Spielweise.
Denke schon, dass sowohl Mainz als auch Augsburg die Gelegenheit nutzen. Die beiden Spieler haben dort durchaus ‚der Mannschaft geholfen‘, wie das immer so galant heißt.
Und dass sie nichts zurückzieht, erscheint mir verständlich.
Mir ist das immer zu einfach – ‚keine Leistung gebracht‘.
Wenn ich solche Spieler habe, die gewisse Qualitäten haben, muss ich sie entsprechend ihren spielerischen Veranlagungen einsetzen. Dann kommt auch die Leistung.
Aber bei 5 Trainern, die jeweils mit vorhandenen Spielern ihren spezifischen Stil durchziehen, ist das natürlich schwierig.
Spielstil nach den vorhandenen Kräften ausrichten, macht heute kaum noch ein Trainer, vielleicht kann‘s auch kaum noch einer.
Und die Startrainer lassen sich auf derartige Anpassungen ohnehin kaum herab, weil: ‚ICH zeig euch jetzt mal, wie man das richtig macht!‘
Die Topteams sind in der Regel in der Lage aus allen Spielphasen heraus zu treffen. Ballbesitz, Pressing, Umschaltspiel, Standards. Arsenal macht zB sehr viele Standard-Tore, obwohl sie sehr gute Fußballer haben und einen spanischen Trainer mit Arteta, der aber eher Pragmatiker ist.
Viele kleinere Teams setzen vor allem auf ein Umschaltspiel und Standards. Das ist aber nun auch nicht neu und war schon fast immer so. Union war so lange sehr erfolgreich. Mittlerweile ist es aber auch ausgecoacht.
Es gibt aber auch immer mal wieder Ausnahmen, in denen kleinere und mittelgroße Teams auf Ballbesitz spielen und es funktionieren kann. Ich denke da an Stuttgart mit Hoeneß oder Hürzeler mit Brighton.
Bei uns wechselt das halt zu häufig. Wir wollen mal das machen und mal das. Um wirklich alle Spielphasen zu nutzen, was m.E. immer das Idealziel wäre, fehlt uns aber scheinbar oder angeblich auch die Trainer- und Kaderqualität. Jetzt über die Jahre gesehen. Wir haben das mal versucht beim Übergang Glasner auf van Bommel und dort hatten wir Startelf von Glasner, die van Bommel übernommen hatte und die eingespielt war und dort hatten wir dann noch Marmoush, Lukebakio und Brekalo draußen sitzen. Dann haben wir aber Brekalo und Marmoush abgegeben bzw. letzteren ja ausgeliehen und auf einmal hatte van Bommel dann wieder einen Umschaltkader, mit dem er Ballbesitzfussball spielen lassen wollte.
Aber lange Rede kurzer Sinn. Unterm Strich sind wir immernoch deutlich besser unterwegs als letztes Jahr und es ist noch einiges drin. Wenn er halt wieder mehr auf Pressen und Umschalten und direktes Spiel setzen möchte, dann los. Aber auch dort gilt, das wir da nicht nach 20 Minuten oder nach Widerständen aufhören dürfen. Oder es sind eben Lösungen, die dann auf ein komplettes Spiel fehlen. Völlig egal, ob man mit den schnellen Spielern im Mittelfeld oder vorne spielt oder eben mit unseren Ballbesitzspielern. Ich denke aber auch langsam, das das Projekt wieder mehr Lösungen mit Ball zu finden gescheitert ist. Hasenhüttl kriegt es nicht vermittelt oder es ist nicht umsetzbar oder whatever. Also einfach draufpressen und direkt alles nach vorne. Denke das werden wir letzten Spiele machen…