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Der VfL in der Krise: Gegen den BVB folgte die dritte Niederlage in Folge. (Photo by Boris Streubel/Getty Images)

Abstiegsangst: VfL Wolfsburg rutscht tiefer in die Krise

Die Situation beim VfL Wolfsburg spitzt sich weiter zu. Obwohl die Mannschaft eine ordentliche Leistung zeigte, stand sie am Ende wieder mit leeren Händen da. Das 1:2 gegen Borussia Dortmund war bereits die dritte Niederlage in Folge – und sie wiegt schwerer als viele zuvor. Denn während die Wölfe erneut punktlos blieben, sammelte die Konkurrenz im Tabellenkeller wichtige Zähler. Der VfL ist auf Rang 15 abgerutscht, punktgleich mit dem Relegationsplatz und nur noch zwei Zähler vom direkten Abstiegsrang entfernt. Die Lage ist nicht mehr nur angespannt, sie ist alarmierend.

Ordentlich gespielt, bitter verloren

Der Auftritt gegen Borussia Dortmund war trotz der 1:2-Niederlage ordentlich. Wolfsburg hielt über weite Strecken gut dagegen und steigerte sich nach der Pause deutlich, blieb aber erneut zu ineffizient. Nach Dortmunder Führung durch Julian Brandt nach einer Ecke verpasste der VfL vor allem durch Amoura beste Ausgleichschancen. Nach dem Seitenwechsel belohnte sich Wolfsburg zunächst, als Koulierakis per Kopf traf, drängte anschließend sogar auf den Sieg, scheiterte jedoch mehrfach – unter anderem durch einen Lattentreffer von Majer. In einer starken Wolfsburger Phase schlug der BVB eiskalt zu: Guirassy entschied die Partie kurz vor Schluss und ließ den VfL trotz guter Leistung erneut ohne Punkte zurück.

Tabelle lügt nicht

So sehr die Leistung Mut machen mag, die nackten Zahlen sind brutal. Platz 15, 19 Punkte, punktgleich mit dem Relegationsrang und nur zwei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz – die Wolfsburger befinden sich mitten im Abstiegskampf. Und während der VfL Woche für Woche davon spricht, „dran“ zu sein, sammeln andere Teams zumindest sporadisch Punkte.

Die Problematik ist offensichtlich: Wolfsburg fehlt es an Effizienz, an Abgeklärtheit und an der Fähigkeit, enge Spiele auf die eigene Seite zu ziehen. Gute Ansätze allein reichen nicht mehr.

Ein schweres Programm – und viele offene Fragen

Ein Blick auf die kommenden Aufgaben verschärft die Sorgen. In der nächsten Woche geht es auswärts nach Leipzig, wo zuletzt kaum etwas zu holen war. Danach kommt Augsburg in die Volkswagen Arena – ein Gegner, der vor Kurzem Bayern München geschlagen hat und vor Selbstvertrauen strotzt. Und nur wenig später wartet auswärts der VfB Stuttgart, der sich aktuell auf einem Champions-League-Platz befindet.

Die Frage drängt sich auf: Wie soll der VfL in dieser Phase die dringend benötigten Punkte holen? Der Einsatz stimmt gegen den BVB, der Wille ist erkennbar – doch im Abstiegskampf zählen keine Eindrücke, sondern Ergebnisse.

Der VfL steht am Scheideweg

Die Krise beim VfL Wolfsburg ist real und sie wird von Spiel zu Spiel größer. Noch ist nichts verloren, noch hat der Klub es in der eigenen Hand. Aber die Zeit der Durchhalteparolen ist vorbei. Wenn die Wölfe nicht bald anfangen, ihre Leistungen in Punkte umzumünzen, droht aus einer schwierigen Saison ein echter Albtraum zu werden.

217 Kommentare

  1. Hier geht's weiter!

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  2. 19 Punkte nach 21 Spielen sind einfach katastrophal. Das ergibt einen Punkteschnitt von 0,90. Auf die Saison hochgerechnet landet man damit bei 30,6 Punkten. In der letzten Saison wäre man damit sogar in der Liga geblieben, während es die Jahre zuvor nur für die Relegation gereicht hätte. In der Saison 20/21 und 19/20 wäre man damit sogar direkt abgestiegen.
    Um relativ "safe" zu sein braucht man wie nahezu immer vermutlich etwas um die 34/35 Punkte. Dementsprechend etwa das, was Mahatma auch meinte als er von 5 Siegen sprach. Keineswegs unmöglich aber definitiv sportlich, weil uns eben schon viele direkte Duelle fehlen.

    In den Spielen gegen RB, Leverkusen und Bayern sehe ich eigentlich keinerlei Punkte für uns. Selbst wenn wir da vereinzelt Phasen haben sollten, wo wir ganz gut mitspielen, werden uns unsere häufigen Defensivfehler in solchen Spielen um die Ohren fliegen.

    Dann gibt es noch eine 3er Gruppe die ich als Europaanwärter sehen würde: Hoffenheim, Stuttgart, Frankfurt. Alles Teams die man an guten Tagen schlagen kann, ebenso uns aber spielerisch bzw. qualitativ überlegen sind, weshalb das auch schnell in einer Niederlage enden kann. Mindestens einen Sieg sollte man hier aber mitnehmen. Eher noch 4 Punkte.

    Zusätzlich hat man dann noch den "Bundesliga-Einheitsbrei" der eigentlich ab Platz 8 anfängt und bis Platz 17 reicht. Punktemäßig recht eng zusammen, alle inkonstant in den Leistungen: Augsburg, Hamburg, Bremen, Union, Gladbach, Freiburg, St.Pauli.
    Sollte man aus der Europa Gruppe kombiniert 3-4 Punkte holen, bräuchte man daraus dann etwa 11-12. Kann machbar sein aber bietet gerade für uns enorm Stolperpotential, weil wir gegen diese Teams eben nie gut aussehen wenn wir das Spiel machen müssen. Insbesondere die letzten 3 Auswärtsspiele in Berlin, Freiburg und vor allem St.Pauli falls es für die noch um was geht, können sehr eklig werden. Die Spiele gegen Hamburg und Bremen müssen zuhause eigentlich zwingend gewonnen werden. Generell sollte man gegen die direkteste Konkurrenz – sprich St. Pauli, Bremen, Augsburg, HSV nichts verlieren.

    Noch ist genug Zeit die Kurve zu kriegen. Sei es nochmal mit einem Trainerwechsel oder weil man irgendwie zumindest wieder in die Spur findet. Trotzdem finde ich die diesjährige Situation gefährlicher als alle schlechten Jahre unsererseits zuvor, da wir es jetzt nicht mal mehr schaffen Spiele gegen auf dem Papier unterlegenen Mannschaften über die individuelle Qualität zu ziehen bzw. eben auch mental durch die ganzen Nackenschläge völlig am Boden sind.

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  3. Gucke gerade die Zusammenfassung auf DAZN..Laut Kommentator war Amouras Chance in der ersten Halbzeit die 5. (!!!!!) vergebene Großchance diese Saison. 9 Hatte er insgesamt

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    • Hmmm… warens nicht allein 5 dieses Spiel?
      Und nein, kein Gebashe, aber war schon extrem die Ausbeute.
      Obwohl… doch Gebashe… Außenrist Teil12. Der Kack muß mal aufhören.
      Is halt kein Messi.
      Unglücklich verloren, Leistung sah erste 15min und 2te Halbzeit ok aus.
      Gegen den Tabellenzweiten.
      Und nu shoot Mahatma ;p

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  4. Ich fand die 1.HZ auch nicht so schlecht, wie sie hier oft dargestellt wird. Die letzten Minuten nach dem Gegentor ja, aber der Rest war ok. Und die 2.HZ war top. Schnelle Balleroberungen, wirklich gutes Passspiel, Gegner laufen lassen und das gegen 2.der Bundesliga. Und Amoura halt.
    Meine weiteren Erkenntnisse:
    Mit Amoura intensiv sprechen! Top Laufwege, aber bitte einfache Abschlüsse keine Kunststücke und nicht zu viel denken dabei
    Grabara muss im 5mtr. Raum endlich mal sein Trauma überwinden und hohe Bälle abfangen. Er muss da auch sein Kollegen unterstützen und Verantwortung übernehmen! Es würde viele gefährliche Situationen vermeiden.
    Paredes muss für mich drinbleiben, alleine wegen seiner Mentalität!
    Bei Daghim bin ich zwiegespalten,, verliert teils zu einfach die Bälle wegen Unzulänglichkeiten in der Ballbehandlung.
    Shiogaj war gut, aber evtl. taugt er mehr als Joker für eine HZ Lindström dafür mal von Anfang an probieren.
    Aber sonst offensive Aufstellung bitte beibehalten.

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  5. Wir haben unseren Matchball mit den Spielen gegen Köln usw. verspielt. Gegen die kommenden Teams sind maximal 3 Siege bis zum Saisonende drin.
    Fast jedes Team aus der unteren Hälfte hatte ein Spiel in dem sie mit Willen gegen ein großes Team gewonnen haben.
    Nur nicht wir, wir sind konstant schlecht was Leistung und Einstellung angeht.

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    • Wie negativ kann man sein. Heidenheim hatte ne Chance gegen Dortmund, Pauli hat gegen Stuttgart gewonnen.

      Wenn wir die Leistung von gestern bringen, das ist die Vorraussetzung, dann können wir jedes Spiel holen, man muss es nur wollen.

      Matchbälle liegen gelassen haben wir natürlich schon sehr viele sehr kläglich.

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    • Der VfL, egal wie beschissen die Saison lief, hat meistens gegen die Großen gut gespielt und am Ende nichts geholt…

      Ich bin erst überzeugt, wenn man auch gegen Augsburg usw. Reaktion zeigt… Innerlich hoffe ich, dass man ggf. morgen den Weg nach Sinsheim macht und je nach Ausgang sofort Nägel mit Köpfen macht.

      Passieren wird das aber eher nicht, man wird Bauer nicht vor die Tür setzen.

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  6. Ich verstehe das Gemecker und die Panik derzeit null.

    Es war seit Saisonbeginn klar, dass aufgrund es Spielplans der Januar über die Saison entscheiden wird. Pauli, Heidenheim, Mainz und Köln. Daraus muss man einfach für oben 10-12 Punkte holen und für Mittelfeld 8 Punkte. Der VfL hat vier Punkte geholt.

    Hier im Blog und auch am Stadion wurde teilweise sehr scharf geschossen, als man die Aufstellung gegen Heidenheim (ohne Kumbedi und defensiv, wegen Belastungssteuerung) kritisierte. Das war das absolute Schlüsselspiel, ähnlich wie Kiel letztes Jahr mit Hasenhüttl. Es war klar, dass man dieses Spiel gewinnen muss. Man tat es nicht, somit musste man auswärts ein Spiel gewinnen. Und was tat Bauer: Wilde Aufstellungen.

    Daher ist nun der weitere Saisonverlauf vorgezeichnet. Es geht nur noch um den blanken Platz 15. Das wird schwer genügend, sollte aber machbar sein. Aber nur, wenn sich noch zwei oder drei Personalien zum Guten wenden. Es wäre so wichtig, wenn nun noch einmal ein Signal kommt. Deswegen wäre auch ein Edin D. gut gewesen. Allein nur, um im Stadion auf den Rängen einen Push zu haben.

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  7. Oben fragte man, wo die fünf Siege herkommen sollen. Realistisch gingen auch vier plus drei Remis.

    Siegpflicht herrscht gegen Bremen. Bitte Wolfsburg, kauft Karten. Und an den VfL: Da muss eine. Regelung her, ähnlich wie in Barcelona. Sonst wird nicht nur Hamburg zum Auswärtsspiel, sondern auch Bremen.

    Genauso ist Augsburg wichtig. Die liegen uns aber null.

    Dazu kommt Gladbach, die uns mehr liegen.

    Tja, und Hamburg daheim ist normalerweise auch eher ein Sieg.

    Das wären vier Siege. Dann könnt ihr noch einen Arbeitssieg suchen oder Remis. Wie wäre es mit Remis Frankfurt, Pauli und Union?

    Aber das wird mit Bauer nicht funktionieren. Ein Trainer, der die entscheidenden Spiele der Saison verkennt und experimentiert, hat nichts begriffen. Und auch gestern war es nicht gut. Das sollte man nicht schon reden. Die Startaufstellung ist einfach scheiße so gewesen.

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    • Ich habe auch schon gerechnet. Es fehlt hier noch das Heimspiel gegen Freiburg. An einem Tag wie gestern machbar, an jedem anderen Tag ein Angstgegner.

      Bis Pauli muss es safe sein, ein Do or Die Spiel wäre eine Katastrophe und hätte was von dem HSV Spiel mit Oshimen

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  8. Im übrigen bin ich der Meinung, dass unser AR spätestens morgen Richtung Sinsheim fliegen sollte. Mit einem "Geldkoffer". Die fünf Millionen aus dem Herbst durften nun attraktiver sein, gleiche Summe für den Trainer und für diese beiden entsprechende Saisonprämien. Ein Abstieg kostet dem VfL rund 50 Millionen Euro. Zukunft ungewiss. Da ist das eher Schadensvermeidung.

    Und bitte nicht fragen, ob die kommen wollen würden..Schicker war offensichtlich nicht abgeneigt und Ilzer scheint mit Schicker verheiratet zu sein. Am Ende ist jeder auch käuflich. Magath hat man 2007 auch gekauft. Der kann gewiss nicht wegen des ZOBs nach Wolfsburg oder weil Real 24h offen hatte

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  9. EINE einigermaßen gute Halbzeit können wir uns ja mit glänzenden Augen schönreden, das reicht aber nicht!
    Am Ende zählt das Ergebnis, auf ‚ganz ordentlich gespielt’ gibt uns keiner was.
    Es müssen irgendwann und -wie Punkte kommen!
    Meinetwegen dann auch mit besch..eidenem Spiel!

    Durch völlig verkorkste Spiele, bei denen man Punkte hätte holen müssen, hat man sich nun endlich in die Abstiegsränge manövriert.
    Nun braucht es Punkte!

    Und wenn man es JETZT nicht schafft, eine solide, zuverlässige Truppe auf den Platz zu schicken, womöglich wieder noch wild herum experimentiert- jo, dann viel Spaß!

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    • Ein Kommentar sei dazu erlaubt. Diese Strategiewechsel sind definitiv eine Ursache, ABER es hat nie einen konsequenten Neuaufbau gegeben, denn dafür notwendige Umbaumaßnahmen am Kader sind immer daran gescheitert, dass man a) nicht genug Geld ausgeben wollte und b) auf Spielern sitzengeblieben ist, die nicht mehr gepasst haben.

      Einige Trainer- und Funktionärswechsel waren zudem unvermeidbar. Allofs und Hecking haben gute Arbeit gemacht, waren aber hier fertig. Glasner ist nirgendwo länger als zwei Jahre geblieben und überall im Streit raus. Wer ernsthaft glaubt, dass er nur gegangen ist, weil er Bruun Larsen nicht bekommen hat, verkennt die Realität. Das Problem war, dass man nie auf Abgänge starker Funktionäre / Trainer vorbereitet war und danach erst einmal absolute Pflaumen eingestellt hat.

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    • * Gehört unten hin unter den ChatGPT-Beitrag.

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  10. Hab ChatGPT mal mit ein paar Statistiken bemüht. Eigentlich nix Neues, aber trotzdem ganz interessant finde ich.

    Gesamtentwicklung VfL Wolfsburg seit 2008 – Strukturanalyse

    Seit der Meisterschaft 2009 gehört der VfL Wolfsburg zu den interessantesten, aber auch widersprüchlichsten Projekten im deutschen Fußball. Betrachtet man sportliche Ergebnisse, Trainerstabilität, Transferpolitik und Fanentwicklung gemeinsam, zeigt sich ein klar erkennbares Muster.

    1. Die Erfolgsphase (2008–2015)

    Der größte Höhepunkt der Vereinsgeschichte war die Meisterschaft 2009. In dieser Phase profitierte Wolfsburg von einer relativ stabilen sportlichen Führung und einer klaren Transferstrategie. Unter Trainer Felix Magath entstand eine Mannschaft, die sportlich und mental funktionierte. Nach einem kurzen Einbruch stabilisierte sich der Verein unter Dieter Hecking erneut und erreichte 2015 den Vizemeistertitel sowie den DFB-Pokalsieg.

    Charakteristisch für diese Zeit waren hohe Transferausgaben, die jedoch strategisch eingesetzt wurden. Spieler wie Kevin De Bruyne oder Luiz Gustavo hatten unmittelbaren sportlichen Einfluss. Gleichzeitig waren die Trainer über mehrere Jahre im Amt, was für Kontinuität sorgte.

    Auch die Zuschauerzahlen spiegelten diesen Erfolg wider. Zwischen 2009 und 2016 lag die Stadionauslastung meist zwischen 90 und 100 Prozent. Wolfsburg hatte in dieser Phase die größte öffentliche Akzeptanz seiner Geschichte.

    Diese Kombination aus stabiler Führung, gezielten Investitionen und sportlichem Erfolg führte zum Höhepunkt der Vereinsentwicklung.

    2. Der strukturelle Wendepunkt (2015–2018)

    Nach dem sportlichen Hoch 2015 begann der Verein schrittweise an Stabilität zu verlieren. Der Verkauf zentraler Leistungsträger und eine zunehmend unklare Transferstrategie führten zu sportlichen Schwankungen. Gleichzeitig nahm die Anzahl der Trainerwechsel deutlich zu.

    Zwischen 2016 und 2018 wechselte Wolfsburg mehrfach den Trainer. Diese Instabilität spiegelte sich direkt in den sportlichen Ergebnissen wider. Der Verein rutschte zweimal in die Relegation und bewegte sich erstmals ernsthaft in Richtung Abstiegskampf.

    Interessanterweise blieben die Transferausgaben weiterhin hoch. Allerdings fehlte zunehmend ein langfristiges sportliches Konzept. Die Investitionen führten nicht mehr zu nachhaltigem Erfolg.

    Parallel dazu begannen auch die Zuschauerzahlen zu sinken. Das Faninteresse reagierte sichtbar auf die sportliche Unsicherheit. Die Stadionauslastung fiel erstmals dauerhaft unter das Niveau der Erfolgsjahre.

    Diese Phase markiert den eigentlichen strukturellen Bruch in der Vereinsentwicklung.

    3. Kurzfristige Stabilisierung (2019–2021)

    Mit Trainer Oliver Glasner gelang Wolfsburg eine erneute Stabilisierung. Die Mannschaft entwickelte wieder ein klares Spielsystem und qualifizierte sich sogar für die Champions League. Auffällig ist, dass diese sportliche Verbesserung erneut mit Trainerkontinuität zusammenfiel.

    Die Transferpolitik wurde in dieser Phase vorsichtiger. Wolfsburg gab weiterhin mehr Geld aus als es einnahm, allerdings deutlich kontrollierter als zuvor.

    Die Zuschauerzahlen stabilisierten sich ebenfalls, wurden jedoch durch die Corona-Pandemie künstlich verzerrt, da zeitweise keine Fans zugelassen waren.

    Diese Phase zeigt, dass Wolfsburg sportlich konkurrenzfähig sein kann, wenn organisatorische Stabilität vorhanden ist.

    4. Die moderne Phase der Instabilität (seit 2021)

    Seit 2021 befindet sich der Verein erneut in einer Phase struktureller Unsicherheit. Trainerwechsel treten wieder häufiger auf, während die Transferausgaben weiterhin hoch bleiben. Trotz erheblicher Investitionen gelingt es dem Verein jedoch selten, dauerhaft um internationale Plätze mitzuspielen.

    Sportlich bewegt sich Wolfsburg seitdem überwiegend im Tabellenmittelfeld. Die Zuschauerzahlen haben sich nach der Pandemie zwar erholt, erreichen jedoch nicht mehr das Niveau der erfolgreichen Vereinsjahre. Die Stadionauslastung liegt heute meist zwischen 80 und 90 Prozent.

    Diese Entwicklung zeigt, dass finanzielle Möglichkeiten allein keinen sportlichen Erfolg garantieren.

    5. Zentrale Zusammenhänge

    Die langfristige Betrachtung offenbart mehrere klare Muster:

    Trainerkontinuität korreliert stark mit sportlichem Erfolg. In Phasen mit langfristigen Trainern erreichte Wolfsburg seine besten Tabellenplatzierungen.

    Transferausgaben führen nur dann zu Erfolg, wenn sie Teil einer klaren sportlichen Strategie sind. Hohe Investitionen ohne langfristige Planung führten mehrfach zu sportlichen Rückschritten.

    Das Faninteresse reagiert deutlich auf sportliche Stabilität. Erfolgreiche und kontinuierliche Phasen führten zu hohen Zuschauerzahlen, während sportliche Unsicherheit zu sinkender Auslastung führte.

    6. Strukturelle Besonderheiten des Vereins

    Wolfsburg unterscheidet sich von traditionellen Bundesligaclubs durch seine wirtschaftliche Struktur. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht zwar hohe Investitionen, reduziert jedoch teilweise den externen Erfolgsdruck. Gleichzeitig fehlt dem Verein eine große gewachsene Fanbasis, wodurch sportliche Leistungen stärker über Zuschauerinteresse entscheiden.

    7. Gesamtfazit

    Der VfL Wolfsburg entwickelte sich seit 2008 in klar erkennbaren Zyklen. Erfolgreiche Phasen entstanden immer dann, wenn sportliche Kontinuität, gezielte Transferpolitik und stabile Führung zusammenwirkten. Instabile Phasen entstanden dagegen durch häufige Trainerwechsel und strategisch uneinheitliche Kaderplanung.

    Die größte Herausforderung des Vereins besteht weniger in finanziellen Möglichkeiten als in der langfristigen sportlichen Organisation.

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    • Kam der Erfolg durch Trainerkontinuität oder kam vielleicht die Trainerkontinuität durch den Erfolg des Trainers? :keks:

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    • Oder gab es vielleicht klare und guter GF Sport, Sportdirektoren in der Zeit? Die das eingesetzte Geld zu wissen nutzten?

      Bin mal gespannt in einer Zeit, wo man ohne Probleme in die Vergangenheit reisen könnte, wie es ausgehen würde, hätte man an bestimmten Personen festgehalten.

      Man könnte Chat Gpt ja fragen, ob der VfL nach den Zeiten des Erfolges falsche Schlüsse gezogen hat und eine Kehrtwende von der eingeschlagenen Richtung vollzogen hat.

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    • @El_Zurdo Diese Frage ist wahrscheinlich zu komplex für ChatGPT. :bier3:

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    • Hab eure Fragen hinzugefügt. Hier die Antwort:

      1. Gab es besonders starke sportliche Verantwortliche beim VfL?

      Ja — Wolfsburg hatte zwei Phasen, in denen sportliche Führung sehr gut funktionierte.

      ⭐ Phase 1: Magath als „Alleinherrscher“ (2007–2009)

      Felix Magath war gleichzeitig:
      • Trainer
      • Manager
      • Transferverantwortlicher

      Das ist heute fast undenkbar, funktionierte damals aber erstaunlich gut.

      Warum?

      Magath verfolgte ein klares Konzept:
      • Spieler mussten exakt zu seinem Spielstil passen
      • Transfers waren funktional, nicht marketinggetrieben
      • Kader wurde physisch und mental aufgebaut

      Beispiele:
      • Grafite
      • Džeko
      • Misimović

      Das war kein Zufallskader, sondern systematisch gebaut.

      Hier wurde Geld sehr effizient eingesetzt.

      ⭐ Phase 2: Klaus Allofs + Dieter Hecking (2012–2016)

      Das war vermutlich Wolfsburgs beste strukturelle Vereinsführung.

      Allofs brachte:
      • Erfahrung aus Bremen
      • klare Transferstrategie
      • Fokus auf entwicklungsfähige Spieler

      Hecking brachte:
      • taktische Stabilität
      • klare Hierarchien
      • ruhige Kabinenführung

      Ergebnisse:
      • Vizemeister
      • Pokalsieg
      • Champions-League-Achtelfinale

      Auch hier wurde Geld sinnvoll investiert:
      • Kevin De Bruyne
      • Luiz Gustavo
      • Ricardo Rodríguez

      Diese Phase gilt intern oft als organisatorischer Höhepunkt.

      2. Hat Wolfsburg nach Erfolgen falsche Schlüsse gezogen?

      Sehr wahrscheinlich ja — und das sieht man bei mehreren Entscheidungen.

      ⚠️ Fehler 1: Erfolg mit Geld verwechselt

      Nach 2015 entstand die Idee:

      „Wir können Erfolg kaufen“

      Aber:
      • De Bruyne war kein Zufallstransfer
      • Er passte perfekt zum System

      Später wurden Transfers häufiger:
      • kurzfristig
      • ohne klare Spielphilosophie
      • teilweise als Ersatzreaktionen

      ⚠️ Fehler 2: Trainer wurden stärker als austauschbar gesehen

      Nach Hecking entstand ein Muster:

      Trainer wurden schnell gewechselt, wenn Erfolg ausblieb.

      Das Problem:

      Trainer bauen Systeme über mehrere Jahre.

      Wolfsburg reagierte oft:
      • kurzfristig
      • leistungsdruckgetrieben
      • strategisch inkonsequent

      ⚠️ Fehler 3: Fehlende klare Spielidentität

      Erfolgreiche Vereine haben oft:
      • definierte Spielidee
      • Trainer, die in dieses System passen

      Wolfsburg wechselte häufig zwischen:
      • Ballbesitz
      • Umschaltfußball
      • Pressingorientierung

      Dadurch mussten Kader immer wieder neu gebaut werden.

      3. Hypothese: Was wäre passiert, wenn Wolfsburg an Personen festgehalten hätte?

      Das ist natürlich spekulativ, aber man kann Wahrscheinlichkeiten ableiten.

      Szenario: Hecking + Allofs bleiben länger

      Sehr wahrscheinlich:
      • Wolfsburg wäre dauerhaft Top-6-Team geblieben
      • Weniger Transferverluste
      • Stabilere Zuschauerentwicklung

      Warum?

      Weil diese Kombination:
      • Strategie
      • Trainer
      • Kaderplanung

      langfristig abgestimmt hatte.

      Szenario: Glasner bleibt länger

      Auch hier sehen viele Analysten:
      • hohes Entwicklungspotenzial
      • modernes Spielsystem
      • gute Spielerentwicklung

      Sein Weggang stoppte eine klare sportliche Linie.

      4. Die wichtigste Frage:

      Kam Erfolg durch Trainerkontinuität – oder Kontinuität durch Erfolg?

      Die ehrliche Antwort lautet:

      Beides beeinflusst sich gegenseitig.

      Aber Daten zeigen:

      Trainerkontinuität ist meist der Auslöser.

      Warum?

      Trainer brauchen Zeit, um:
      • Spielsystem zu etablieren
      • Kader anzupassen
      • Mentalität zu formen

      Wenn Trainer früh Erfolg haben, bleiben sie länger — aber der Erfolg entsteht selten sofort.

      Wolfsburg als Beispiel

      Hecking:
      • Anfangs keine Top-Ergebnisse
      • Verein hielt trotzdem fest
      • Erfolg kam später

      Glasner:
      • brauchte Entwicklungszeit
      • wurde relativ früh verloren

      5. Wolfsburgs strukturelles Grundproblem

      Viele Analysen sehen hier ein typisches Werksclub-Dilemma:

      Vorteile
      • finanzielle Stabilität
      • wenig wirtschaftlicher Druck

      Nachteile
      • weniger langfristige Geduld
      • häufige Strategiewechsel
      • geringere externe Fan-Kontrolle

      6. Hat Wolfsburg eine Kehrtwende gemacht?

      Ja — mehrfach.

      Das Muster seit 2015:
      1. Investieren
      2. Erfolg bleibt aus
      3. Trainerwechsel
      4. Strategieänderung
      5. Neuaufbau

      Dieser Zyklus wiederholt sich mehrfach.

      7. Was zeigen vergleichbare Vereine?

      Interessanter Vergleich:

      Leverkusen wurde langfristig erfolgreich, als:
      • klare sportliche Linie definiert wurde
      • Trainer gezielt zur Vereinsidee passten

      Das zeigt:

      Stabilität ist wichtiger als Budgethöhe.

      Gesamtfazit

      Wolfsburgs größte Erfolgsphasen entstanden immer dann, wenn sportliche Führung, Trainer und Transferstrategie langfristig abgestimmt waren. Der Verein hat nach Erfolgen teilweise falsche Schlüsse gezogen, indem er finanzielle Möglichkeiten stärker betonte als strukturelle Kontinuität. Historisch betrachtet deutet vieles darauf hin, dass Trainerkontinuität häufiger Ursache von Erfolg war als dessen Folge.

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    • Meine Aussage zielte darauf, dass wir zu häufig schlechte Trainer hatten bzw unpassende Trainer hatten, die auch mit mehreren Monaten nichts aufgebaut bekommen haben und an Dauerexperimenten gescheitert sind.

      Glasner als Beispiel aber auch Hecking haben dann auch ihre 13-16 Spieler gehabt und vereinzelt mal einen anderen nehmen mussten/wollten. Da war Kontinuität mit einer eingespielten 11.

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  11. Meine Tickets gegen den HSV wurden storniert. Hat noch jemand ein ähnliches Problem?

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    • Wolfsburg-Bashing gerade im Doppelpass:
      Wenn Wolfsburg absteigt, weint diesem Verein niemand eine Träne nach. Aussage von der Hackfresse Draxler.

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    • Das ist aber leider ein hausgemachtes Problem.

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    • Ich habe mich auch lange an diesen Aussagen gestört. Mittlerweile denke ich, dass es im Vergleich zu Pauli Bremen wirklich wenig juckt und es vorallem an uns lag mit diesen Mitteln die letzten 5 Jahre konstant besser zu arbeiten. Wir wären ein verdienter Absteiger, der das minimale aus seinen Möglichkeiten macht, während es bei Pauli andersrum wäre.

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    • Man muss sich nur mal vorstellen, was für ein Bild wir nach außen abgeben. Es gibt keinen Bundesligisten, bei dem das Verhältnis Ausgaben-Ertrag dermaßen im Ungleichgewicht steht. Selbst die Verpflichtung eines Weltstars wie Eriksen geht beim VfL nach hinten los. Dazu leeres Stadion bei Heimspielen, leere Gästebereiche in fremden Stadien. Wen wundert es, dass wir im Moment so beurteilt werden?

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    • Natürlich weint niemand dem VfL eine Träne nach, wenn wir absteigen. Warum auch? Dieser Verein steht nach knapp 30 Jahren Bundesligazugehörigkeit für genau eine Sache: Wettbewerbsverzerrung. Und das nicht, weil man sich so viele Erfolge "erkauft" hat. Sondern weil man für die sagenhaft schlechte Arbeit, die man über Jahrzehnte abgeliefert hat, nie leiden musste.

      Man muss sich doch nur einmal in die Lage der anderen Vereine versetzen. Der VfL hat in den vergangenen 11 Saisons seit dem Pokalsieg insgesamt 619 Millionen Euro für Transfers ausgegeben (Quelle: TM). Das sind im Schnitt also knapp 62 Millionen Transferausgaben pro Saison. Auf der Einnahmenseite stehen im gleichen Zeitraum 448 Millionen Euro. Das ist ein Minus von 171 Milllionen Euro. Dabei hat man es geschafft, diese Saison eingerechnet, sechsmal in der unteren Tabellenhälte zu landen. Nur einmal in der Champions Leauge. Zweimal in der Europa Leauge, wobei man einmal kläglich vor der Gruppenphase gescheitert ist. Dazu kommt noch, dass der VfL eigentlich noch nie wirklich länger als eine Saison halbwegs attraktiven Fußball gespielt.

      Wenn es ein anderer Verein wäre, und nicht "unser Verein", wir hätten auch nur Spott und Häme übrig und würden uns auf den Tag freuen, wenn ein anderer Klubs stattdessen die Chance in der Bundesliga bekommt.

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    • Diese Außendsrstellung ist doch aber genau das Gegenteil dessen, was VW beabsichtigt.

      Nur die richtigen Schlüsse daraus werden nicht gezogen.

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    • Also den Draxler kann man schon lange nicht mehr Ernst nehmen! Aber der VFL wird leider in Fussball Deutschland nicht Ernst genommen, obwohl er trotzdem einer der wenigen Vereinen ist,der ausser den Grossen mal Titel gewonnen hat.
      Deshalb Bayern Fan kann jeder Herr Draxler..
      Da bin ich trotz der jetzigen Situation lieber VFL Fan!

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    • Der typische Draxler dafür liebe ich ihn so sehr.
      Ach nee lieber NICHT !!!

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    • ZINNlos ist SINNlos

      @Xorvus Da dir ja niemand antwortet und ein anderes Thema hierher verschoben wurde, antworte ich dir halt.

      Ich selbst habe zwar eine Dauerkarte aber ich hab jetzt schon von mehreren Personen gehört, dass ihre Tickets für das HSV Spiel storniert wurden. Paar haben angerufen, laut denen war die Begründung, dass die angegebene Adresse aus dem Umkreis Hamburg kam. Falls dies bei dir nicht zutrifft ist es wahrscheinlich doch ein größerer systematischer Fehler des VfLs… Hab das nämlich wie gesagt jetzt schon mind. von 50 Leuten zu Ohren bekommen.

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    • @ZINNlos.
      Danke für die Rückmeldung. Habe mittlerweile auch mal recherchiert und von vielen Fällen gehört.

      Meine Rechnungs und Lieferadresse ist beides in Wolfsburg. Außerdem ist in meiner Bestellhistorie klar ersichtlich das ich defiinitiv kein Hamburger bin.
      Habe jetzt den Service mal angeschrieben…mal schauen ob die eine Lösung haben. Denn die Nordkurve ist ja nun leider ausverkauft…

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    • Der Draxler war schon immer ein Hetzer der höchsten Klasse. Total respektlos wie er das Thema VfL rüber bringt. Er muss uns ja auch nicht mögen, aber man könnte das immerhin mit mehr Respekt rüber bringen. Dass man sich in der gesamten Bundesliga den VfL schon seit vielen Jahren in die 2.Liga wünscht ist für mich schon sehr lange absolut nachvollziehbar und es wäre sowas von verdient. Über die ganzen Jahre hat man doch nie richtig was geschissen bekommen und jetzt muss man schon wieder mit DIESEM Kader ums überleben kämpfen. sowas kann sich einfach kein normaler Verein erlauben. Ich wundere mich auch ziemlich darüber, dass es bei VW nicht lauter wird in Sachen Finanzen, bei den ganzen Ausgaben die man verbrannt hat nur um jetzt wieder gegen den Abstieg zu spielen. Das darf nicht mehr so weiter gehen. Um diese Ausgaben wieder rein zu holen seit VW richtig mitmischt, dafür müsste man schon in der CL viele Spiele gewinnen um einen Teil der Ausgaben wieder rein zuholen. Es macht so einfach keinen Spaß mehr.

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  12. Der Schreiber des Artikels malt aber auch mit dem dunkelsten Schwarz :oops:

    Augsburg, die zuletzt Bayern besiegt haben und der VfB Stuttgart, der in die CL Plätze drängt (oder so ähnlich)
    Beide Vereine haben gestern bitter gegen Teams verloren, die auch zumindest bis vor kurzem unten drin standen (Mainz)

    Wenn der VfL nun endlich mal konstant die Leistung abruft wie gestern und der junge Trainer Daniel Bauer aufhört zu experimentieren, dann mache ich mir persönlich weniger Sorgen!
    Natürlich wird es so oder so eng, aber jedes Spiel hat 90+ Minuten (3,- ins Phrasenschwein) und wir müssen einfach mal unser Glück erzwingen!!

    Bitte, falls keine Verletzung oder Sperrung, mit dem gleichen Team wie gestern agieren! Das hatte Potenzial und mit Majer, Lindström und Pejcinovic konnte man von der Bank auch nochmal ordentlich nachlegen!
    Weiter so! Nur nicht aufgeben, noch ist Zeit!
    Aber es sollte und muss jetzt mal was Ertragbares bei rumkommen!

    Forza VfL
    :vfl:

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  13. Guten Morgen zusammen, ich war gestern im Stadion ,diese Mannschaft wie sie sich gestern präsentiert hat ,wird nicht absteigen !! Leider haben wir viele Chancen liegen gelassen, ob Pech oder Unvermögen liegt manchmal dicht zusammen, aber wer selber Fußball gespielt hat weiß manchmal trifft man halt nicht ,doch es werden die Spiele kommen da gehen die Dinger wieder rein. Aber ganz ehrlich, auch wenn wir am Ende über dem Strich stehen sollten ,bitte eine gnadenlose Analyse der letzten Jahre ,jeden Stein umdrehen, denn irgendwann wird es uns erwischen,und ich glaube und das weißt jeder der es mit dem Vfl hält, ein Abstieg aus der Bundesliga wäre das aus für den Fußball Standort Wolfsburg!!! Also bitte ,räumt auf ,und nicht ein weiter so !!!!

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  14. Mich erinnert die Situation/Entwicklung von Simonis und Bauer durchaus an die damalige Situation unter van Bommel und Kohfeldt. Die Themen waren größtenteils dieselben (Spielidee, Fitness, Hierarchie, Kader, Trainer). Am Ende hat Schmadtke dann den Kader im Winter verändert und Kohfeldt behalten. Auch darüber gab es zig Diskussionen, sowohl über den Winter als auch den Abgang im Sommer. Nun könnte es theoretisch wieder sehr ähnlich laufen, das zeigt einfach das Grundproblem der fehlenden Identität und der ständigen Strategiewechsel, die aber nie in einem konsequentem Neuaufbau mündeten.

    Ein Verantwortlicher oder von mir aus mehrere Verantwortliche, die hier 1 oder 2 Jahre erfolgreich ist, die werden das Kernproblem nicht lösen… weil wir nahezu jede Saison über dieselben Themen diskutieren, mit einigen Ausreißern nach oben (s. Glasner, Magath, Hecking). Aber im Kern sind alle Probleme geblieben.

    Auch nicht neu. Und bin mir sicher, das wir nach unseren "Wechseln" wieder bald über dieselben Probleme diskutieren werden…

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    • Aber mal ehrlich, warum soll hier nicht das möglich sein, was in Leverkusen, Hoffenheim und Leipzig möglich ist? Und damit meine ich in erster Linie, Strukturen zu schaffen, die eine (einigermaßen) sportliche Kontinuität gewährleisten? Hoffenheim hat zwar noch nichts gewonnen in der Bundesliga, hat aber außer einer Relegationsteilnahme nie diese Ausschläge bzw. Abstürze gehabt.

      Ich behaupte, dass das ohne Weiteres auch beim VfL gelingen kann. Woher kommen Strukturen? Von Menschen. Das heißt für mich, wenn man die richtigen Personalentscheidungen trifft, kann das auch gelingen. Wenn man aber ständig Experimente macht und das Ruder an Unerfahrene bzw. Unerprobte übergibt, die dann auch wieder keine Strukturen vorfinden, darf man sich über nichts wundern.

      Was man auch nicht vernachlässigen darf, ist die Kategorie Führungskompetenz – auf und neben dem Platz. PC war eine grundlegend falsche Entscheidung. Schon für Schäfer kam die Beförderung zu früh. Der sukzessive Führungsverlust nach Schmadtkes Abgang war sogar für Außenstehende spürbar. Und dann holt Witter tatsächlich dieses teilnahmslosen PC, der sich in der ersten handfesten Krise ans Mikrofon stellt und zu Protokoll gibt, dass er gerne gehe, wenn er das Problem sei. Die Krönung war für mich die Vorstellungs-PK von Schwegler, wo PC (sinngemäß) äußerte: "Ich bin der Boss. Ich kann das alleine entscheiden, aber ich will es nicht." Und was sagt es über die Führungskompetenz eines Chefs aus, wenn wer in der Kabine von einem Ersatztorwart beschämt wird? Weiter ging es mit der Trainerentschädigung. Den Jugendtrainer ohne Pro-Lizenz mit einem Kader, der für Europa zusammengestellt ist (wenn auch schlecht) in den Abstiegskampf der Bundesliga zu schicken, ist einfach Harakiri. Die Parallelen zu 2016/17 sind hier unverkennbar.

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    • Natürlich ist das möglich, aber nicht so. Und Hoffenheim sowie Leverkusen agieren ja auch anders. Konstant ist Hoffenheim auch nicht über die ganzen Jahre gesehen. Leverkusen ist zB deutlich konstanter. Ist aber auch über Jahre gewachsen. Calmund, Völler, Rolfes, Carro etc.

      Aber jetzt die Kernfrage: WER trifft diese "Personalentscheidungen? Sagt jetzt nicht der VfL… :lach:

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    • Ja, das ist ein berechtigter Einwand. Es fehlt insgesamt an Struktur, auch an Supervision. Es gibt dafür zwar den Aufsichtsrat, der aber nur eingreift, wenn das Chaos auf dem Siedepunkt angelangt ist oder der Verein auf einem Abstiegsplatz steht. Ich glaube, dass dieser träge, weitgehend fußballferne AR unser größtes Problem ist. Man hat wirklich den Eindruck, dass die Herren bzw. Damen sich nur bewegen, wenn es gar nicht mehr anders geht, und dann eine möglichst bequeme Entscheidung treffen. Was war das auch im Herbst? Einfach wild die halbe Bundesliga angefragt, ob realistisch oder vollkommen utopisch. Dann sind Rudolph und Osterloh zweimal nach Sinsheim geflogen, um Schicker loszueisen. Als die Absage kam, hat man PC auf den Status “unter Bewährung” gesetzt und der Schindzielorz entlassen, um zu zeigen, dass er noch handlungsfähig ist. Das war's. Mit viel Wohlwollen kann man Benaglio noch die Schwegler-Verpflichtung anrechnen. Und trotzdem, das ist einfach schlechte Arbeit.

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  15. Bei Hoffenheim wird es übrigens morgen extrem spannend.

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    • Ich kann dir aber sagen, wie das ausgeht. Man wird im Sinne des sportlichen Erfolgs eine Versöhnung proklamieren und sich im Sommer "einvernehmlich" trennen.

      Ich weiß, einige hier hoffen, dass wir nächste Woche Schicker und Ilzer im Paket an die Aller holen. Das wird aber nicht passieren.

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    • Und die müssten erstmal zu uns kommen…

      Zudem benötigten sie in Hoffe auch Zeit. Vor allem Ilzers Stil. Der war doch oft genug kurz vor der Entlassug. Ich hoffe man würde sie in Situation nicht verbrennen.

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    • Der wechselseitige Zusammenhang von Strukturen und Handeln, das immer auch mit Personen verbunden ist, ist ein Aspekt, der beim VfL lohnenswert zu betrachten wäre. Zu dem Thema sind in den letzten hundert Jahren Bibliotheken gefüllt worden. Hier im Forum ist das aus mancher Sicht aber intellektuelles Gequatsche. Dabei ließe sich am Beispiel des VfL wahrscheinlich gut nachweisen, dass im zeitlichen Längsschnitt betrachtet, zumindest bis 2015/16, praktisch in der Zeit der Winterkorn-Ära, Personen-dominante Strukturen das Geschehen bestimmt haben. Hoffenheim sehe ich als ein noch krasseres Beispiel dafür, wo eine dominante Person die Entwicklung positiver, nachhaltiger Strukturen lange Zeit erschwert hat, so dass dort aktuell gerade eine Auseinandersetzung darüber stattfindet.
      Die hier angeführten positiven Beispiele der Ära Magath und Allofs, eingeschränkt gilt das auch noch für die Zeit von Schmadtke, sind insofern keine Ausnahmen, sondern sie bestätigen diese VW-Struktur, auch weil sie (Magath, Allofs) die Rückendeckung von Winterkorn hatten, der als oberste Führungsfigur diese eher autoritäre Struktur selbst maßgeblich repräsentierte.
      Nach seinem Rückzug und dem „Philosophiewechsel“ beim VfL fehlt dem Club nun weitgehend eine konsistente Struktur, was sich ziemlich genau in der Kurzlebigkeit von Projekten und der Besetzung von Positionen widerspiegelt. Eine grundsätzliche Verbesserung und Veränderung wird es aus meiner Sicht nur geben können, wenn mit starken (d.h. immer auch team-fähigen) Persönlichkeiten funktionierende Strukturen entstehen, die unabhängig von personellen Wechseln auch überleben.
      Jeder kann sich die Frage selbst beantworten, ob dies zur Zeit beim VfL so gegeben ist.

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    • Eben. Hoffenheim ist doch ein wunderbares Beispiel. Sie haben:

      – gute Ergebnisse und gerade Erfolg
      – eine gute Spielweise
      – einen guten Trainer
      – einen guten Manager

      Und doch… ihr ahnt was jetzt kommt… steht das Konstrukt instabil da und droht zu implodieren. Selbst wenn Schicker und Ilzer jetzt bleiben sollten und selbst wenn sie die CL erreichen sollten… der sportliche Erfolg droht dort in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Und auch Hoffenheim wird nach Schicker/Ilzer mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder Probleme bekommen.

      Das ist eben das, was Gast auch anspricht. Die Schaffung von "überlebensfähigen" Strukturen und von einer größeren Identität würde das ein oder andere sportliche Problem doch leichter zu händeln lassen.

      Es geht hier auch nicht um "ihr wollt doch nicht" oder bla bla bla.

      Jeder will sportlichen Erfolg und eine gute Spielweise. Das ist immer der kleinste gemeinsame Nenner!

      Aber WIE ich das erreiche beim VfL… :lach: nicht nur ein Jahr, sondern konstant! Das ist das, was wir einfach nicht hinbekommen. Und woran derzeit so gut wie alle verzweifeln.

      Die Strukturen hier müssen von VW, dem Aufsichtstrat angestoßen werden in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Im Grunde genommen müsstet du eine Art Gremium (kleiner Kreis) bestimmen, was sich nur damit auseinander setzt und konsequent dessen Einhaltung und Umsetzung kontrolliert.

      Jedes Jahr neues Personal. Jedes Jahr eine neue Strategie. Das kann so einfach nicht weitergehen. Und wird über kurz oder lang fast immer scheitern.

      Und danach können wir reden, ob der Pass nicht ankommt oder whatever…

      Davor ist es einfach sinnlos. Das zeigen mir die ganzen Jahre.

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    • Euch ist klar, dass Stuttgart nach einem Umbruch fast abgeschmiert wäre und in die Relegation musste…? Was dann kam, war eine absolute Erfolgsstory mit teils denselben Spielern. Hoffenheim war im letzten Jahr absolut desolat, jeder sah Ilzer längst vorm Aus… Man hat an ihm festgehalten und die geänderten Strukturen greifen jetzt. Ist eine solche Entwicklung bei uns ausgeschlossen?

      Ich bleibe dabei, dass nicht alle Entscheidungen von Christiansen und Schindzielorz schlecht waren. Es fehlte m.E. an ein, zwei Schlüsseltransfers, die sich nicht realisieren ließen (vor allem aufgrund ausgebliebener Verkäufe). Vielleicht hoch gepokert und hoch verloren. Am Ende hat der Trainer quasi auf das zurückgegriffen, was vorher halbwegs funktioniert hat (Arnold in derselben Rolle, dieselbe vermeintliche Führungsstruktur) – allerdings keine Chance für eine echte Weiterentwicklung bietet. Und Bauer hat haargenau Dasselbe gemacht, jedoch kleine Facetten geändert (Rückkehr Gerhardt). Ich denke noch immer, dass es an wenigen Stellschrauben liegt. Damit meine ich nicht die aktuelle Saison, in der es nur ums Überleben geht. Ich meine damit eine mögliche Weiterentwicklung der Mannschaft und des Fußballs, den wir hier sehen.

      Spieler wie Kumbedi, Koulierakis, Shiogai, Paredes, Pejcinovic, Dardai, Seelt, Daghim, Zehnter, Bürger, Hensel… auch Wimmer und Amoura… in einem funktionierenden mannschaftlichen Umfeld, das junge Spieler gleichermaßen fordert, fördert und schützt, könnten diese Jungs auf ein neues Level kommen. Nicht alle, aber zumindest ein fester Teil. Und dann sieht die Chose vielleicht ganz anders aus und auch die Transfers aus dem Sommer werden im Nachhinein anders beurteilt. Ich hatte ja schon mal auf Leverkusen verwiesen und die Bedeutung des Transfers von Granit Xhaka. Eriksen ist das leider nicht für Wolfsburg, weil er zu still und vielleicht auch zu alt ist. Und mit Arnold verbinde ich persönlich eben die Stagnation der letzten Jahre. Wie gesagt: nicht ursächlich, aber eben kein Gegenmittel. Wie brauchen kein Tabula Rasa, aber wir sollten mal fragen, was in den letzten Jahren im gleich geblieben ist bzw. was verloren ging (Stichwort Schlüsselspieler und Charakterköpfe).

      Ich denke noch immer, dass die Verpflichtung von Vini Souza nicht willkürlich, sondern ein Ergebnis einer Analyse der letzten Jahre war – das war ein ganz bewusste Entscheidung, um in unserem Spiel etwas zu verändern. Auch das Zögern bei Arnolds Vertragsverlängerung passte da voll ins Bild. Leider ging's in die Hose, weil es der Trainer nicht hinbekommen und der Spieler nicht Erwartungen nicht erfüllt hat. Tja, am Ende sind einige Schlüsseltransfers gescheitert und ein gelungener vermeintlicher Schlüsseltransfer ist gekloppt. Dazu noch unerfahrene Trainer und ein toxisches Umfeld aufgrund teils überhöhter Erwartungen und allgemein des nachvollziehbar aufgestauten Frusts .. et voila der VfL 2025/26.

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    • Eine Sache sage ich voraus: Wenn wir absteigen und Spieler vom VfL flüchten oder aber im Sommer Tabula rasa machen… wir werden anschließend einige Osimhen- und Marmoush-Déjà-vus erleben. Vielleicht nicht in der Größenordnung. Aber der eine oder andere wird andernorts dann die Entwicklung nehmen, die ihm die Verantwortlichen auch beim VfL zugetraut hatten. Und wir werden das schmerzlich aus der Ferne betrachten.

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    • Es ist durchaus möglich, dass einzelne Spieler aufblühen, sogar sehr wahrscheinlich. Aber Souza eher nicht. Mal ehrlich, wer ihm eine Schlüsselrolle zugedacht hat, kann nicht richtig hingeschaut haben. Das ist schon arg defizitär. Und das Scheitern von Schlüsseltransfers hat auch System beim VfL. Schon immer, aber verstärkt in der „Ära“ Christiansen. Zumal man Versäumnisse aus dem Sommer im Januar hätte korrigieren können, was nachweislich nicht passiert ist.

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    • Dass Vini hier noch durchstartet, glaube ich auch nicht. Hatte ihn ja auch nicht aufgezählt in dem Absatz. "Nicht richtig hingeschaut" schreibt sich allerdings einfach im Nachhinein, in der breiten Wahrnehmung war einer der Top-Spieler der Championship. Für Experten und Fans gleichermaßen.

      Tja, das Scheitern der Schlüsseltransfers. Wo liegt die Ursache dafür? Dass beim VfL eben nicht mehr bedingungslos in hohe Ablösesummen gepumpt wird, sollten wir nicht unter den Tisch fallen lassen. Und von den Verkäufen von van de Van und Nmecha konnte Christiansen auch nicht mehr zehren. Schon vorher wurde massig Kohle verbraten für Majer, Tomas, Cerny, Jenz, Rogerio, Zesiger… dazu die fette Masse an Altlasten. Es ist jetzt nicht so, dass der Fahnenflüchtige, der sich nun bei RB feiern lässt, hier ein bestelltes Feld hinterlassen hat. Und die fehlende Zugkraft des VfL würde ich nicht auf Christiansen zurückführen. Inzwischen scheint es für uns auf dem Markt einfach schwieriger zu sein – insbesondere dann, wenn man noch halbwegs marktüblich zahlen will.

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  16. Ich bleibe dabei:
    Es geht nur darum irgendwie in Liga Eins zu bleiben. Dann nach Abpfiff des letzten Spieltages den Laden komplett neu aufstellen.
    Nichts und absolut niemand sollte ausgenommen sein. Keinerlei Denkverbote etc.
    Jedoch wer soll diese Entscheidungen treffen? Beginnen wir doch einmal einfach damit schon jetzt die "richtigen" Leute dafür einzustellen. Angefangen beim GF Sport bis hin zum Trainer.
    Belässt man es so, wie es nun ist personell. Dann haben wir definitiv den Neuaufbau…nur eine Liga tiefer. Die Gefahr dazu ist mMn deutlich sichtbar und sollte nicht von einer abnehmbaren Halbzeit gegen den BvB abhängig sein.
    Es steht viel zu viel auf dem Spiel!

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  17. Nochmal ein Wort zu Shiogai bzw. dem Shiogai Transfer.

    Sicher ein guter Spieler, der Tempo hat und auch treffen kann, wie er in Holland ja gezeigt hat.

    Ein klassischer „no brainer“ Transfer

    ABER

    Ist das der Spieler Typ / Charakter den wir jetzt brauchen ?

    Gestern gegen den BVB eher blass. (Was kein Vorwurf ist) denn:

    Was soll ein junger asiate, der in den Niederlanden vor alle als Joker zum Einsatz kam, bei einem strauchelnden Bundesligisten ohne Hierarchie schon ad hoc bewirken???

    Der muss hier erstmal ankommen, aus dem dem schön Holland Nijmengen in die 60er Jahre Auto Stadt im Winter.

    Die BL kenne lernen.

    Was es gebraucht hätte, wäre ein erfahrener BL Spieler , gerne älteres Semester, der der Mannschaft als Charakter und sicherer anspielstation dient.

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    • Ich hätte auch eher Majer auf die 10 gesetzt. Zum einen hat der mit Sicherheit viel eher den Anspruch in der S11 zu stehen als Shiogai. Außerdem kann Majer auch auf engen Raum individuell mal etwas lösen oder auch einen tödlichen Pass spielen. Für Einige, die evtl. nur oberflächlich auf Majer schauen, könnte man schnell den Eindruck bekommen er wäre ein Spielertyp, der nicht viel gegen den Ball arbeitet oder Lauffaul ist, dabei ackert der auch immer wie Sau und arbeitet auch nach hinten sehr viel mit. Shiogai sollte man dann ab Minute 60 bringen, wenn man unbedingt ein Tor braucht.

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  18. Ich lese hier immer wieder den breiten Konsens, dass der Klassenerhalt über allem steht, gepaart mit der Forderung nach einer totalen „Tabula rasa“ im Sommer. Ich finde: Das passt hinten und vorne nicht zusammen.

    1. Machen wir uns ehrlich: Wenn Daniel Bauer, die Mannschaft und die sportliche Leitung (zumindest Schwegler, PC lasse ich einmal außen vor) es schaffen sollten, den Karren bis zum 25. Mai (Rückspiel Relegation) aus dem Dreck zu ziehen – mit welcher Begründung will man sie am 26. Mai vor die Tür setzen? Im Profifußball zählt das nackte Ergebnis. Wer rettet, hat erst einmal Argumente (und Emotionen) gesammelt. Ein „Danke für die Rettung, hier ist eure Kündigung“ mag für einige ein schöner Fan-Traum sein, aber ist fernab jedes realistischen Szenarios – und bei den laufenden Verträgen schlicht eine extrem teure Variante.

    2. Die Forderung nach einem erneuten Reset (Arbeitstitel "Wolfsburger Weg 4.0") klingt in der Theorie gut, bleibt aber oft inhaltlich leer. Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass „neue Impulse“ – von Schäfer bis Christiansen – oft nur Makulatur waren. Ein blinder personeller Rundumschlag garantiert noch lange keine besseren Strukturen, solange man nur die Namen an den Türschildern austauscht, aber das System und die Vereinsphilosophie dahinter unangetastet lässt.

    3. Ich halte eine echte „Tabula rasa“-Haltung nur dann für realistisch, wenn der Super-GAU eintritt und wir tatsächlich in die 2. Liga gehen. Erst dann – und vermutlich erst unter öffentlichen Tränen – würde sich der VW-Vorstand die fundamentale Frage stellen: Was wollen wir mit dieser Fußball-GmbH eigentlich erreichen?

    Statt auf den totalen Knall zu warten, sollten wir eine Lösung fordern, die den Klassenerhalt sichert, aber den Stillstand beendet:

    Man muss anerkennen, dass ein Krisenmanager nicht zwangsläufig der Architekt für die Zukunft sein muss. Der Verein sollte den Mut haben, den Klassenerhalt engagiert und seriös zu Ende zu bringen, aber zeitgleich eine externe Instanz (Typ Andreas Schicker) zu installieren, die ab sofort die neue Saison plant – unvoreingenommen von aktuellen Seilschaften.

    Wir müssen weg von diesem verkrampften „Wir müssen international spielen“. Diese Besessenheit hat uns einen Kader eingebrockt, der für Europa teuer zusammengestellt wurde, aber im Abstiegskampf die Grundtugenden vermissen lässt.

    Wir wollen attraktiven Bundesliga-Fußball sehen! Ich verzichte lieber auf einen Platz in der Conference League, wenn ich dafür am Samstag eine Mannschaft sehe, die eine klare Spielidee hat, mutig nach vorne spielt und uns Fans wieder begeistert (und vielleicht auch mal ins Viertel-/Halbfinale des DFB-Pokals kommt). Wir brauchen ein klares Profil (Pressing? Umschaltspiel?), an dem sich die Spieler messen lassen und die Kaderauswahl bestimmt.

    Fazit: Der Klassenerhalt darf auf keinen Fall als Alibi für ein "Weiter-so" herhalten. Die Verantwortlichen der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH müssten die Rettung als zweite Chance begreifen, die wir angeblich – wenn man Draxler&Konsorten glaubt – nicht verdient haben. Wir brauchen keine Tabula rasa aus reinem (Fan-)Zorn, sondern eine externe Korrektur mit Weitblick, die uns endlich wieder Fußball zeigt, für den es sich lohnt, ins Stadion zu gehen. Das gestrige Stadionerlebnis war hierfür ein kleiner Vorgeschmack.

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  19. "Wir müssen weg von diesem verkrampften „Wir müssen international spielen“. Diese Besessenheit hat uns einen Kader eingebrockt, der für Europa teuer zusammengestellt wurde, aber im Abstiegskampf die Grundtugenden vermissen lässt."

    Das ist für mich das über allem stehende Grundproblem der letzten 10 Jahre. Wir holen Spieler mit Geld und der Aussicht, dass sie sich für den nächsten Karriereschritt international zeigen können – sprich mit sportlicher Perspektive. Sobald es dann in ins Niemansland der Tabelle geht treten Mentalitätsprobleme, Gruppendynamiken, Konkurennzkämpfe, mangelnde Hierarchien etc. in einem für Europa besetzten Kader auf.

    Im Gegensatz zu anderen hier denke ich deshalb, dass es nicht an den Trainern und deren Aufstellungen liegt (sonst wären nicht so viele in den letzten 10 Jahren gescheitert, die jetzt teilweise woanders wieder erfolgreich sind) oder an den Spielern die nicht wollen oder unfähig sind (sonst wären nicht so viele vor ihrem Wechsel zu Wolfsburng und nach ihrem Wechsel aus Wolfsburg so erfolgreich), sondern hauptsächlich an dem Effekt, den man auch schön im Forum hier sehen kann.
    Egal wie viel hier gerade von Abstiegskampf geschrieben wird, lasst den VFL eine kleine Serie starten und es wird direkt wieder von Europa geträumt. Niemand wäre zufrieden wenn die Verantwortlichen sich nach ggf. Platz 15 dieses Jahr zur neuen Saison hinstellen würden und sagen würden unser einziges Ziel ist es nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Alle Fans, alle Verantwortlichen, alle Spieler haben die Erwartung: Wir haben VW, wir haben Geld, wir müssen international spielen. Und das funktioniert nicht, das zeigen die letzten Jahre mit x Trainern und x Umbrüchen.

    Die einfachste Lösung ist aber mit den Kopf durch die Wand. Schuldige bei Trainern, Spielern, Verantwortlichen zu suchen. Bei Misserfolg immer alles davon austauschen zu wollen nur um dann festzustellen, dass sich nichts verändert.

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    • Diese Problematik ist doch aber eben hausgemacht.

      Wir reden hier von Leistungssport. Da kannst du dich als VfL nicht hinstellen und nur den sicheren Klassenerhalt als Ziel ausrufen. Wo bleibt da die Ambition? Als Aufsteiger oder "kleinerer" Bundesligist mag das nachvollziehbar sein. Aber nicht als VfL, der jährlich von seinem Sugardaddy VW aberwitzige Millionensummen in den Arsch geblasen bekommt. Wem will man bei solchen Ausgaben, solch ein Saisonziel verkaufen?

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    • Die Verantwortlichen haben immer wieder sinngemäß gesagt: Als VfL Wolfsburg mit seinen Mitteln sei Europa grundsätzlich immer das Ziel, aber man wisse vorher man komme. Man wolle um die internationalen Plätze mitspielen (das impliziert, dass man irgendwo auf einem einstelligen Tabellenplatz liegt und bei optimalem Verlauf und Straucheln der Konkurrenz vielleicht in die internationalen Ränge rutschen könnte), man sich jedoch keinesfalls Favorit sei. Ich finde die Ambitionen vollkommen legitim. Es war doch von verantwortlicher Seite nie die Rede davon, dass man Europa erreichen müsse. Das sehen nur verblendete Fans so, die vermutlich noch immer in den Gedanken an 2009 und 2015 schwelgen. Der Vergangenheit nachhängen und daraus Ansprüche formulieren – hey, wir sind unter den "Traditionsfans" angekommen. :klatsch2:

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    • Natürlich muss man ambitioniert sein. Aber nicht einen gewissen Erfolg als Grunderwartungshaltung haben und diesen mit Geld kurzfristig erzwingen wollen. Und vor allem nicht nachdem man die letzten 5 Jahre 12. 8. 12. und aktuell 15. geworden ist man aber jedes Jahr mit Bayern die höchsten Ausgaben hat und einen Kader für 3 Wettbewerbe aufbaut mit Spielern die alle Startelfansprüche haben doppelt besetzt pro Position.

      Klar kann man dann noch mehr Spieler und noch teurere Spieler aus einem noch höheren Regal fordern, die schon gar nicht mehr kommen wollen mittlerweile aber für mich ist das Teil des Problems.

      Wir hatten 8 teils Namhafte Trainer in den letzten 5 Jahren. Langsam wird es abstrus zu argumentieren, dass es immer nur daran liegt. Wir haben in Wolfsburg ganz offensichtlich ein systemisches strukturelles Problem und kein personelles meiner Meinung nach.

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  20. Ich schaue gerade nebenbei Köln-Leipzig. Die zweite HZ erinnert stark an unser Spiel gegen Dortmund, RB kommt kaum über die Mittellinie und bietet den Kölner viel Raum für tiefe Läufe an..sie spielen es nur nicht clever zu Ende oder zeigen technische Fehler.
    Ich will nicht vermessen klingen, aber auch Leipzig ist nicht unverwundbar.

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    • Raum ist gesperrt und Köln wird jetzt Elfer bekommen

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    • Doch nicht, Abseits… :knie:

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    • Dann wäre auch Baumgartner (immerhin Doppeltorschütze) mit Gelb Rot oder glatt Rot gesperrt gewesen. Aber so hat Köln wenigstens keine Punkte.

      In Leipzig ist definitiv was drin. Dafür benötigt es aber eine gute Leistung über 90 Minuten und eine gute Chancenverwertung. Oder halt keins fangen, dann haben wir mindestens einen Punkt :)

      Bitte Kumbedi gegen Nusa.

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  21. Rüdiger Rammel

    Man, man, man…

    andere Vereine haben aber auch ein Glück im vergleich zu uns. Klar, wir hatten mit dem Spiel in Hamburg auch echt glück, aber wie viel Pech wir dafür schon kassiert haben.

    Bayern bekommt einen Elfmeter inkl. rote Karte, der echt glücklich ist. Mainz gewinnt gestern mit 2 Elfmetern (gegen uns hatten sie auch zwei, die auch sehr glücklich waren), Pauli gewinnt gestern auch wegen eines Elfmeters und wir? Treffen 2x die Latte. Schon krass, wie auch alles zusammenkommt..

    Was will ich mit dem Kommentar aussagen? Vermutlich einfach nur meinen Frust teilen.

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  22. OT: Liverpool vs ManCity….bei solchen Spielen wird mit bewusst warum ich den Fußball so liebe.
    :knie:

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  23. https://www.waz-online.de/sport/regional/erst-zoff-jetzt-ein-fehlschuss-festival-wird-mohammed-amoura-zum-vfl-problem-HZZG5BMHWBG27CJGFCGQMQHRHI.html?utm_medium=social&utm_source=app_android&utm_campaign=share_button

    Der Ausfall von Fischer ist sportlich zu verkraften.
    Was aber die WAZ in ihrem Artikel heute Abend macht, ist zumindest grenzwertig. Denn wir alle haben Amoura sehnlichst vom AC zurückgesehnt. Und dann wird er vor dem Köln-Spiel ohne Not in die B-Elf gesteckt. Trotz eines Tores zuvor in Mainz. Was das wohl mit einen sensiblen Stürmer macht? Man kennt doch Amoura. Ihn jetzt noch quasi an die Wand zu nageln, ist von der WAZ fragwürdig. Immerhin hat er sich die Chancen gegen den BvB mit guten Laufwegen erarbeitet. Wo waren denn die anderen Offensiven zu sehen? Daghim hat für Amoura geackert, Shiogai ist wenig gelungen. Außer Amoura hat doch keiner gefährlich aufs Tor geschossen.

    Normalerweise sollte ein Trainer aufbauen, mental unterstützen. Bauer macht das Gegenteil. Für mich liegt genau da das Problem. Er hat Amoura in eine persönliche Drucksituation geschickt. Dabei bietet die sportliche Situation schon Druck genug. Und genau das ist auch das zentrale Problem des Teams. Der VfL verliert die Spiele neben taktischen Fehlern auch im Kopf. Bauer fehlt die Erfahrung, an der sich Spieler orientieren können. Er ist ein Trainer in Ausbildung. Für genau sowas hat der VfL aber keine Zeit. Wenn man tatsächlich absteigt, dann weil zwei Praktikanten zwei Drittel der Saison verbockt haben.

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    • Rüdiger Rammel

      bin da voll bei dir!

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    • Überrascht dich das? Die WAZ (allen voran Pahlmann) macht sich doch seit je her gerne zum Steigbügelhalter, wenn es gegen „Stars“ beim VfL geht.

      Zu Bauer ist m.E. alles gesagt. Wenn er nicht spätestens nächste Woche durch einen Trainer ersetzt wird, der der Situation gewachsen ist, steigen wir ab.

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    • Amoura würde mir mehr Sorgen machen, wenn er keine Chancen kreieren würde.

      Er hat extrem gute Laufwege angeboten. Es soll sich jeder mal die Frage stellen, wer bei uns solche Räume erläuft…hat man ja gegen Köln gesehen.

      Und nun stelle man sich vor, er hätte seine sechs Tore nicht gemacht.

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    • Bauer wird erst entlassen wenn PC entlassen wird. Denkt einer wirklich, dass der AR das zeitnah macht? Ich habe da leider meine Zweifel.

      Im besten Falle wird Schicker morgen entlassen.
      Der VfL schnappt sich ihn. Schmeißt PC und Bauer raus und holt einen Trainer bis Saisonende und Ilzer übernimmt zur nächsten Saison.
      Wäre das beste Szenario.

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    • Es ist offensichtlich, dass ihr den Artikel nicht gelesen habt, sonst würdet ihr nicht so einen Quatsch schreiben. Kein Vorwurf findet sich im Artikel wieder. Ihr scheint nur die Überschrift gelesen zu haben.

      Sorry, Mahatma aber dein Amoura-Fetisch ist wirklich lächerlich. Natürlich muss Amoura nach dem Auftritt gestern kritisiert werden und nach seiner Aktion im Training sowieso. Wenn das ein Trainer durchgehen lässt, hat er schnell die ganze Mannschaft verloren.

      Und wenn wir ehrlich sind, hat ein Großteil der Fans Amoura gestern kritisiert. Dieser ständige Egoismus – das geht im Abstiegskampf einfach nicht. Da muss man gemeinsam wieder raus. Und dann diese luschigen Außenrist-Schüsse. Was soll das? 95% haben das gestern kritisiert, nur du musst wieder querschießen, weil du dich gerne mit allen anlegst.
      Auch ein seltsames Persönlichkeitsproblem.

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    • Amoura ist der Spieler, den man auf keinen Fall "absägen" sollte.

      Er tritt eigentlich immer kämpferisch auf, technisch stark, eindeutig bessere Laufwege als der Rest in der Offensive und er holt Torchancen raus.
      Er ist einer dieser Spieler, die unbedingt gewinnen wollen und so viele haben wir davon nicht….

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    • Spannend, das du persönlich werden musst.

      Abgesehen davon hast du von Psychologie offensichtlich keine Ahnung..Seine Suspendierung hat nur dazu geführt, dass er nun verkrampft.

      witzig auch, wie du dich widersprichst:
      “Kein Vorwurf findet sich im Artikel wieder. Ihr scheint nur die Überschrift gelesen zu haben”
      Und dann:
      “Natürlich muss Amoura nach dem Auftritt gestern kritisiert werden und nach seiner Aktion im Training sowieso.”

      DU BIST DER PAHLMANN DES BLOGS!

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    • Natürlich muss er die Dinger machen. Das weiß er selber am besten. Nur ist er eben auch der Einzige, der regelmäßig in solche Situationen kommt. Ganz zu schweigen davon, dass er wirklich unermüdlich geackert und alles probiert hat. Das muss man doch sehen.

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    • Der Artikel ist ziemlich sinnlos. Er enthält keinerlei Informationen, und der Autor listet lediglich vergebene Chancen auf und äußert vage Meinungen. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass irgendjemand im Verein Amoura aufgrund seiner Leistung kritisiert.

      Im Gegenteil, PC betonte gestern, dass es vor allem darauf ankommt, dass Amoura überhaupt in solche Situationen kommt, die Torchancen ermöglichen. Seine Leistung gestern war mMn sogar gut, was auch dadurch unterstrichen wurde, dass wir das 1:2 erst nach seiner Auswechslung kassierten.

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    • Du schreibst einen langen Text mit lauter Fake-News, das nervt. Du hast den Artikel nicht gelesen, haust aber gleich wieder drauf. Das ist niveaulos.

      Wo widerspreche ich mir? Der erste Satz bezieht sich auf den Artikel, wo der Autor Amoura ausdrücklich lobt und auch der Trainer lobt ihn.

      Der zweite Satz bezieht sich auf die allgemeine Stimmung unter den Fans und ist auch meine Meinung.

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    • Es geht darum, wie der Artikel geschrieben ist. Amoura muss treffen, aber das hat besagt Gründe. Ihn jetzt in den örtlichen Medien fertig zu machen, gibt es wohl auch nur in Wolfsburg und wohl in Köln. Die örtliche Zeitung sollte nun hinter dem Verein stehen.

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    • Pöse, pöse Zeitung. Und das schreibt derjenige, der sich jedes Jahr Sündenböcke sucht und die fern jeder Sachlichkeit in guten wie in schlechten Zeiten zerreißt und dabei diffamiert und gar beleidigt. Spannend.

      Problematisch bei Amoura sind nicht die vergebenen Chancen. Er ist halt im Eins-gegen-eins ein Chancentot. Aber das trifft uns nur deshalb so hart, weil es neben ihm keinen etablierten treffsicheren Top-Stürmer gibt. Da sind wir wieder bei der Kadertusammenstellung im Moment. Problematisch ist eher der zeitweise Egoismus vorm Tor und der Drang, einen für die Galerie auszupacken. Oder auch kritische Ballverluste in der eigenen Hälfte (die aber weniger geworden sind). Zu den Kabinettstückchen: Vielleicht ist es auch einfach eine Frage der Qualität. Er müsste manchmal ja nur das Tempo für einen kurzen Moment anziehen und mit Links nach innen spielen. Vielleicht fällt ihm das wirklich schwer. Da kann man dann natürlich keinen Egoismus kritisieren. Ich habe den Artikel aber auch nicht so kritisch aufgefasst. Dass er sich gegen Dortmund voll reingehauen hat, hat doch jeder gesehen. Frage mich nur, warum das bei anderen Spielern von denselben Fans nicht ebenso honoriert wird.

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    • Will hier für gar keine Seite Stellung beziehen aber fand es bei der Auswechslung bemerkenswert, dass Bauer da sehr herzlich/tröstend rüberkam. Wirkte zumindest nicht nach angespannter Stimmung zwischen den beiden

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    • Maha….
      Das DU jemanden vorwirfst, persönlich zu werden, ist schon trumpesk.
      Komplett jegliche Reflektion verloren?

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    • Manchmal frage ich mich wirklich woran es jelegen hat…
      :keks:

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  24. Man steht vor diesem ganzen VfL-Schlamassel, ist resigniert, ratlos, mutlos
    Man hat erhebliche Zweifel, wie dieser Verein es eigentlich schaffen soll.
    In der eigenen Kiste findet sich stets mindestens ein Treffer mehr ein, beim Gegner bringt man kaum etwas im Tor unter.

    Irgendwie ist man mittlerweile gar. Mir kommt auch immer öfter dieser Spruch in den Kopf: ‚Macht doch was ihr wollt.‘

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  25. Schicker wird wohl doch nicht entlassen.
    Der e.V. Präsident hat wohl aufgrund des öffentlichen Drucks kalte Füße bekommen. Ich kam mir allerdings trotzdem vorstellen, dass Schicker keine Lust auf diese Spielchen hat und im Sommer selbst zurücktritt. Ich hoffe einfach, dass PC bald entlassen wird und ein neuer GF frühzeitig präsentiert wird, der frühzeitig anfangen kann die neue Saison bzw. den Umbruch zu planen.

    https://m.bild.de/sport/fussball/bundesliga-schicker-zoff-knickt-ultra-praesident-in-hoffenheim-ein-698870f92dc88ba237f45617?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fsport%2Ffussball%2Fbundesliga-schicker-zoff-knickt-ultra-praesident-in-hoffenheim-ein-698870f92dc88ba237f45617

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  26. Off-Topic: Schaut hier jemand den Superbowl?

    Eine schöne Abwechslung zu unserem VfL an diesem Wochenende. Ich freue mich schon :)

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    • Yes!!!!

      Bin schon total gespannt.

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    • Interessiert mich nicht so sehr. Dafür habe ich gestern Liverpool gegen Manchester City geguckt. Irgendwie war das auch ein ganz anderer Sport als das, was uns unsere Mannschaft jede Woche anbietet…

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    • Ich kann das Event dadrum herum verstehen, Mit Freunden vor dem TV sitzen, Wings essen und Cola trinken etc.

      Aber leider verstehe ich den Sport nicht.

      Ich hab mir mal nen video mit Anleitung angesehen und dann nen Spiel. Zu viele Unterbrechungen, und ständig wird gewechselt etc

      Daher schlafe jeden Sonntag auf Montag ganz normal, ohne mir die Nacht um die Ohren zu hauen

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  27. Endlich mal wieder ein Spiel, in dem man das Gefühl hatte, dass etwas gehen könnte: offensive Aufstellung, die Mannschaft ist als Einheit aufgetreten, jeder hat für den anderen gekämpft – der Stadionbesuch hat Spaß gemacht. Spieler des Tages für mich Bürger, Belocian, Grabara: Speed, Entschlossenheit, Technik auch auf engem Raum und Hammerreflexe, die uns im Spiel gehalten haben. Für alle, die hier auch immer den Spielern mangelnde Mentalität vorwerfen: Selbst die Nordkurve war nach Guirassys Treffer so geschockt und gelähmt, dass es gefühlt ewig dauerte, bis die Capos eine Reaktion zeigen konnten und selbst bei der war die Energie deutlich gedämpfter als vor dem Siegtreffer des BvB – menschlich absolut verständlich, das sollte man auch unseren Spielern zugestehen. Gut war, dass man die Capos mit Mikro diesmal endlich verstehen konnte.

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  28. Am Mittwoch gibt es ein Testspiel gegen den SV Meppen.

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  29. Also ist das jetzt hier allgemeiner Konsens, dass 45 Minuten Leistung pro Spiel reichen und wir damit den Klassenerhalt schaffen?

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    • Nein, es ist allgemeiner Konsens, dass die Mannschaft in der Lage ist Fussball zu spielen und auch in der ersten Bundesliga mitzuhalten.

      Wenn man alle Spieler rausnimmt, denen hier die Bundesligatauglichkeit abgeschrieben wurde, dann würden wir wohl nur noch mit 2-3 Spielern spielen. Und gegen Dortmund (momentan immerhion Bayernjäger Nr.1) haben wir gesehen, dass wir gut mithalten können und sogar Chancen auf einen Sieg hatten.

      Sowas sollte von den ewigen Kritikern hier im Blog vielleicht auch mal positiv vermerkt werden, anstatt ständig nur auf den VFL drauf zu kloppen.

      P.S.: Ich weiß nicht, ob es allgemeiner Konsens ist, aber da du das so provokativ geschrieben habe, habe ich mich dem angepasst

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    • Na das geht ja mal gar nicht, dass man einfach mal anmerkt, dass wir in der zweiten Halbzeit gegen den zweiten der Liga zumindest auf auf Augenhöhe waren, wenn nicht sogar besser. Frechheit sowas! Es muss einfach so sein, dass auch der allerletzte auf jeden und alles "einprügelt" was sich bewegt und das jeder unbedingt fordert, dass wirklich alle entlassen gehören! Nur so ist der Abstieg noch zu verhindern…

      Mir ist klar, dass wir Punkte brauchen, ändert aber genau gar nichts daran, dass wir gegen Dortmund gut gespielt haben und man auf der zweiten Halbzeit aufbauen könnte. Punkt. Oder: siehe oben… Dann wird alles gut!

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    • @net-zwerg: zwei Leute, fast der gleiche Gedanke :)

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    • Danke @net-zwerg, und genau das heisst für mich eben auch Abstiegskampf: Stärken betonen und unterstützen, nicht aufgeben.

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    • Es geht ja nicht darum, dass es eine gute Halbzeit war. Wir hatten diese Saison schon eins, zwei Phasen während eines Spieles, wo wir richtig toll Fußball gespielt haben. Kombinationen, sogar Tore erzielt haben.
      Was hat das uns am Ende gebracht ? Nix. Wir stehen noch einmal kurz gesagt: 2 Punkte vorm ersten Abstiegsplatz und nächster Gegner ist Leipzig. Dazu haben wir weitere Spiele gegen Bayern, Stuttgart. Leverkusen im Verlauf der restlichen Saison. Da sehen wir (mit der Ausnahme Bayern) nicht ganz so schlecht aus phasenweise.
      Gegen Augsburg, Bremen und Hamburg zählt es nun aber auch so zu spielen wie in der zweiten BvB-Halbzeit. Dann klappt das natürlich mit dem Klassenerhalt bzw. stehen die Chancen richtig gut, dass wir es schaffen drin zu bleiben.
      Aber der HSV etc. werden ganz anders auftreten als der BvB, ergo müssen wir entweder so agieren wie in HZ2 des BVB. Und das dann nicht nur eine HZ lang, sondern wir müssen mit der Spielweise des Gegners ein ganzes Spiel lang dann auch klarkommen. Die Spielweise wird eher aufs zerstören, kämpfen etc. ausgelegt sein. Eben was bisher in der Saison wenig bis gar nicht funktioniert hat.
      Bis auf einige Ausnahmen, die wirklich alles und jeden schlecht reden und bereits Armageddon ausgerufen haben hier im Blog, warnen einige genau davor sich von den 45 Minuten "blenden" zu lassen.
      Wir stehen ganz tief drin unten, trotz der Mannschaft, die spielen kann. Sie kann aber eher weniger Abstieg, sie ist gar nicht dafür ausgelegt (gut, die Mannschaft ist eigentlich so sensationell schlecht zusammengestellt, dass sie für sehr wenig ausgelegt ist!).
      Um dann doch den Abstieg zu verhindern braucht es nach Simonis mMn keinen Bauer, der ist zu unerfahren und mMn auch überfordert damit. Bauer war im Dezember richtig, nun ist er es aber nicht mehr. Klar kann er uns lügen strafen und angefangen mit Leipzig eben Leverkusen, die Bayern und Stuttgart neben dem HSV, Bremen usw. wegbolzen. Aber die Wahrscheinlichkeit dazu ist gering.
      Daher der eher negative Touch in den Meinungen hier.
      Zudem ist PC, der für alles seit Tag Eins die Verantwortung trägt, immer noch hier.
      Da ist auch alles bla bla, die sagen: Oh, war ja der kleine Lord und bei den Damen und der Jungend hat er ja usw. Das mag stimmen, aber er ist der Verantwortliche und hat nicht reagiert, als Schindzi ging und er übergangsweise sogar Sportdirektor war. Und noch viele weitere Sachen.
      Ergo wäre ein neuer GF Sport und ein neuer Trainer oder erst andersherum auch genau der Impuls, den wir brauchen. Klar kann das auch schief gehen, aber mal ehrlich: Was wollten wir seit Jahren erreichen: Internationales Geschäft, dauerhaft konkurrenzfähig sein, um um die entsprechenden Plätze mitzuspielen. Worum spielen wir tatsächlich: den Ligeerhalt!
      Natürlich ist das in Summe nicht die Schuld allein von Bauer etc.
      Aber es wird nicht besser, wenn wir uns nun irgendwie retten und dann wieder beweihräuchern, in dem wir sagen: Neue Saison, selbe Ziele…nein! Das funktioniert nicht, wird es auch nicht.
      Darum sollten wir alle aufwachen und sagen: Kompletter Neustart, wirklich komplett.
      Aber auch dazu wird es nicht kommen. Wir werden wahrscheinlich irgendwie in der Liga bleiben und so weitermachen, wie bisher…und genau das "stinkt" mir so richtig. Ihr wisst ich bin sehr tief gefallen, denn ich hatte wirklich Hoffnung und die Zuversicht, dass mit Simonis ein frischer, unverbrauchter Junge hier ankommt und uns auf einen neuen Weg führt. Unterstützt von PC, der jeden Stein hier umdreht.
      Wie es dann gelaufen ist, sehen wir aktuell alle. Ich bin quasi auf dem Boden der Tatsachen angekommen und will nun kein "weiter so". Ich will, dass es endlich strategisch, strukturell und ganzheitlich einmal resettet wird. Wir bauen uns quasi neu auf und bauen den Weg neu, der noch gar nicht da ist.
      Ansonsten sehen wir nun einmal, was wir so gegen Leipzig fabrizieren.
      Vielleicht, ganz vielleicht war ja die HZ 2 gegen den BVB wirklich der Wendepunkt…was zu wünschen wäre, aber aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich ist!

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    • Jeder weiß, dass die Spieler theoretisch können, wenn sie wollen. Genau das ist ja das Problem… Und es ist immer noch nicht gelöst bzw. wir sind da nicht wirklich weitergekommen. Nach Totalausfällen wie in Mainz, München oder gegen Heidenheim, wird sich jetzt gefreut, dass die Mannschaft mal 45 Minuten Gas gegeben hat in zwei Spielen gegen BVB und Köln. Dass die jeweils erste Halbzeit wieder eine Frechheit war, ist egal. Dass wir 0 Punkte dabei geholt haben und nun schon punktgleich mit dem Relegationsplatz sind, auch egal. Interessiert hier niemanden… Waren ja gute 45 Minuten.

      Wenn es so weiterläuft und wir bekommen es nicht hin über 90 Minuten Gas zu geben… dann holen wir keinen einzigen Sieg mehr diese Saison.

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    • Ja, aber was erwartest du den von einem "kompletten Neustart"? Oder besser, wie stellst du dir das vor?

      Gründe dagegen:

      – Die Spieler, die da sind müssten erstmal an andere Vereine abgegebene werden (das allein wird schon schwierig)
      + Die Spieler müssen wechseln wollen
      + Die Vereine müssen unsere Ablöseforderungen akzeptieren
      + Die Spieler müssen das angebotene Gehalt akzeptieren
      – Neue Spieler müssen her (schwierig zusätzlich zu den sonstigen Schwierigkeiten, die wir haben)
      + Von welchem Geld (siehe erster Punkt)
      + Wer möchte einen kompletten Neuanfang mittragen?
      + Noch mehr Unsicherheiten beim Wechsel zum VFL
      – Neue Verantwortliche (auch hier siehe erster Punkt)
      + Auch hier, wer möchte das machen?
      + MUSS kurzfristig passieren, damit die Verantwortlichen sich um die Spieler kümmern können
      + Dadurch keine Zeit um Profil zu schärfen und zu "scouten"
      + Neuer Trainer (Profil? Ist ein passender frei, oder nur eine Zwischenlösung?)

      Ich hör mal hier auf, weil man merkt. Sowas wie ein Neuanfang ist (sorry) Schwachsinn. Und wie wir gesehen haben bei den 45 Minuten gegen BVB: Die Spieler können!!! Das ist das, was einige hier bemerken. Wir hatten nur schon lange kein Trainer mehr, der das Potential der Spieler langfristig und konstant abrufen konnte.

      – Bauer ist nicht Autoritär genug (wie auch als kompletter Trainerneuling ohne Fussballerkarriere)
      – Simonis hatte vorher auch noch nicht in einer "höheren" Liga (Niederlande in der 5-Jahreswertung 6., Deutschland mit 20000 Punkten Abstand dazu 4.)

      Insgesamt mehr Experimente, als langfristige Versuche. Auch Kovac zähle ich dazu. Wir bräuchten mal wieder einen Trainer, der langfristig was zeigen konnte, der die Autorität hat den Spielern auch mal zu zeigen, was Sache ist. Der letzte bei uns war Hecking. (Glasner mit Ansätzen). Bevor hier nach Beispielen gerufen wird. Ich kenne den aktuellen Trainermarkt nicht und wüsste nicht, wen ich nehmen würde.

      Also statt auf kompletten Neuanfang zu setzen würde ich in erster Linie die Trainerposition erstmal TOP besetzen und nicht mit irgendwelchen Experimenten, oder aufstrebenden Trainern aus anderen Ligen, sondern mit einem klaren Profil:
      – Durchsetzungsfähig
      – keine Experimente in der Aufstellung
      – setzt Spieler Positionsgebunden ein
      – setzt AUCH auf die Jugend (Mindestens ein Jugendspieler auf die Bank und bei gutem Tabellenstand mit Spielminuten)
      – verändert die Taktik nicht bei jedem Gegner, sondern setzt auf eigene Stärken (und arbeitet die entsprechend raus)

      Wenn wir dann mit dem aktuellen Spielermaterial, welches wir haben besser dastehen (ja, Spekulation), dann kann kann man über den Umbau der Mannschaft in wenigen Transferperioden nachdenken (dann haben die Spieler wieder einen Markt, wir kriegen andere Spieler…)

      Also dieses extreme Denken "alles Scheiße, alles muss weg" finde ich zu übertrieben.

      Und nicht falsch verstehen, ich will kein weiter so. Aber ein kompletter Neuanfang wäre eine Art weiter so. Jedes 2. Jahr ein neuer Neuanfang. Alles wird über den HAufen geworfen, die Spieler werden verrammscht und neue Spieler für teures Geld eingekauft und alles beginnt von vorne. Ein neuer aufstrebender Trainer, der nach vielleicht anfänglichen Erfolgen den Bezug zur Mannschaft verliert und versucht an Stellschrauben zu drehen, die gar nicht locker sind und nach zwei Jahren werdern die Rufe nach einem Neuanfang wieder laut.

      Stattdessen doch lieber Konstanz (ist das nicht ne Stadt?) Einen erfahrenen Trainer einstellen, eine Achse an Spielern behalten, die sich einspielen können, damit neue Spieler leichter in die Mannschaft integriert werden können. Einen kleineren Kader (wir brauchen nicht mit Europa und dreifach Belastung planen) um die Anzahl an unzufriedenen Spielern zu minimieren und die Chance für die Jugend zu maximieren. Richtige Stellschrauben identifizieren und festziehen (und damit meine ich nicht einen Dzeko holen um die Nostalgiker zufrieden zu stellen)

      Ich würde mir wünschen, dass wir mit Bauer besser spielen, aber ich bezweifel leider, dass Bauer langfristig eine Lösung ist.

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    • Ach komm @BadBoyPH. Die erste Hälfte gegen BVB war doch keine Frechheit. Und nenne mir mal bitte eine Mannschaft, die 90 Minuten super Fussball zeigt. Das schafft nicht mal Bayern.

      Es wird immer so getan, als wäre eine Halbzeit immer total schlecht und die halbe Mannschaft wäre noch in der Kabine. Wenn die erste Halbzeit gegen BVB so eine Frechheit war, warum haben wir dann nicht höher zurückgelegen? Kann es nicht sein, dass wir relativ gut mitgespielt haben, aber halt nicht Offensiv, sondern defensiv? Möchtest du gegen BVB ein Offensivfeuerwerk und den Bayernjäger nummer 1 (nochmal) 5:0 an die Wand klatschen?

      Was ist denn dein Anspruch (auch im Hinblick auf die Vergangenheit wo kommen wir her) an die Mannschaft? Nur weil wir hohe Transferausgaben haben müssen wir jetzt hinter Bayern und Dortmund Dritter werden, oder sogar noch mehr? Wir müssen erstmal aus dem Sumpf raus und das schaffen wir nicht, indem wir hohe Sprünge machen, das schaffen wir nur, indem wir uns mühsam durch den Sumpf waten. UNd ja, manchmal stolpern wir und fallen wieder hin, aber dann drauf zu treten und zu sagen Wir haben ja nur eine Hälfte gut gespielt, oder wie manchmal hier auch geschrieben, wir haben zwar gewonnen, aber nur durch Glück, das hilft keinem. Man muss auch mal und vor allem in der aktuellen Situation die positiven Sachen herausheben und diese verstärken und öfter einfordern. Da hilft es nichts zu sagen, ihr habt zwar die zweite Hälfte gut gespielt, ihr seid aber trotzdem alle Bundesligauntauglich.

      Was erwartest du denn, was passiert, wenn wir ständig auf den Spielern rumhauen? Meinst du die sagen sich "jo, der anonyme Schreiber in dem Wolfsblog hat recht, ich werde jetzt 100% geben in jedem Spiel und meine bisherigen Leistungen komplett überdenken?" Ich glaube eher, die Spieler (wenn sie denn hier lesen sollten denken sich "Ey, jetzt habe ich wenigstens eine Hälfte gut gespielt, aber trotzdem sind alle gegen mich, dann brauch ich mich auch nicht weiter anstrengen und mache nur Dienst nach vorschrift"

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    • Wir brauchen einen Toptrainer, richtig, aber was ist für uns ein erreichbarer Toptrainer?

      Simonis hätte genau klappen können wie Glasner. Waren hier ja ähnliche Neulinge.

      Jetzt würde ein Trainer ala Glasner ja nicht mehr zu uns kommen.

      Wir müssen uns ähnlich wie bei Spielern wohl schon um Topleute bemühen müssen bevor sie hier jeder kennt oder so Kaliber wie Urs Fischer, da war ich stark dafür aber war vielen hier auch nicht sexy genug.

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    • @netz-zwerg es geht nicht um 90 Minuten tollen Fußball. Es geht um 90 Minuten Kampf und Leidenschaft. Darüber reden wir doch. Etwas, was andere Mannschaften jedes Spiel zeigen, weil es selbstverständlich ist… wie viele Spiele hatten wir in dieser Saison schon wo es genau um diese Debatte ging? Wie viele davon in letzter Zeit? Aus welchen Gründen soll es nun besser werden? Es heißt nicht ohne Grund Abstiegskampf. Ich bin es leid und mich kann man nach dieser Entwicklung in der Saison nicht mehr zufrieden stellen, weil man nach 45 verschlafenen, verschenkten Minuten endlich mal was macht für den dicken Gehaltscheck (und natürlich trotzdem verliert).

      Und ich fand den VfL in der ersten Halbzeit wieder viel zu passiv, zu wenig störend, zu wenig attackierend. Teilweise mit 9 Feldspielern im eigenen Strafraum am joggen, wo man nur darauf wartet, dass es hinten klingelt. Und so sieht doch jedes Spiel fast aus… insbesondere wenn man irgendwie in Führung gegangen ist.

      Ich hoffe ja, dass ihr Recht habt und wir schaffen den Klassenerhalt. Mir fehlt nur jegliche Fantasie dazu gerade. Wir brauchen noch circa 16-20 punkte. Wir haben es gegen Mainz, Köln, Heidenheim nicht geschafft (+ Auftritte wirkten teilweise besorgniserregend). In München gab’s die größte Klatsche der Vereinsgeschichte. Wo sollen die fehlenden Punkte herkommen?

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    • @BadBoyPH Gut, verständlich, dass man Kampf und Leidenschaft sehen möchte, auch über 90 Minuten.

      Aber lass uns doch mal nachschauen, woran das liegen könnte, dass es eben nicht 90 Minuten Kampf und Leidenschaft gibt:

      – Es wurde bei der Vertragsverhandlung anderes Versprochen (Auch uns Fans, daher ja jetzt auch die massive Kritik) und jetzt ist man etwas desillusioniert und nicht mehr 100% motiviert (Da braucht man einen Motivator als Trainer)
      – Man sieht den VFL als Sprungbrett und merkt, das klappt momentan nicht so richtig und ist dementsprechend nicht motiviert (auch hier entweder Motivator, oder Schleifer und dem Spieler mal so richtig die Meinung geigen)
      – Die Ergebnisse der letzten Wochen/Monate/Jahre, je nachdem wie lange man da ist zerren an den Nerven und man KANN einfach nicht mehr 100% geben in jedem Spiel und da sucht man sich dann die Highlights raus (was eben nicht Heidenheim ist)
      – Man kriegt wegen jedem Fehlpass oder jeder vergebenen Torchance eine aufm Deckel (ist man als Spieler nicht gewohnt, weil Berater einen bislang immer über den Klee gelobt haben) und traut sich einfach nicht mehr sich anzubieten, ins Dribbling zu gehen, oder den Lauf anzunehmen um den Mitspieler zu unterstützen.
      – Man darf aber gleichzeitig keine Schwäche zeigen, weil man hat ja so einen hohen Gehaltscheck (wo wir wieder beim Thema Geld schießt keine Tore sind)
      Und vielleicht durch alles zusammen nimmt man sich etwas beim unangenehmen Konditionstraining raus (weil es die unbeliebteste Trainingsform ist) und kann dann nicht volle 90 Minuten durchhalten. UNd wenn das vereinzelt in der Mannschaft auftaucht, kann man das vielleicht kompensieren, aber wenn es sich häuft, dann haben wir ein Problem.

      Versteh mich bitte nicht falsch, ich bin auch überhaupt nicht zufrieden mit der Situation, im Gegenteil, ich könnte mir auch hier im Blog viel von der Seele reden, aber was bringt das? Der Blog zerkommt zur "Wer kritisiert am meisten und Besten" Veranstaltung, die Leute, die nach Informationen im Blog suchen über Transfers, Gerüchte, Trainingsinhalte…haben es immer schwieriger was zu finden und man selber kriegt dadurch doch auch keine bessere Laune.

      Ich bin keiner, der die Schuld beim Trainer sucht und eine Trainerentlassung sucht, aber wir haben in letzter Zeit daneben gelegen und sollten jetzt uns die Zeit nehmen und einen wirklich guten vernünftigen Trainer (kein Experiment, keine interne Lösung, kein "er war in der einen letzten Station überragend"-Trainer)
      Sondern einer, der solide Arbeit über mehrere Jahre gemacht hat, der die Mannschaft motivieren und auch schleifen kann, kein Laptoptrainer, der versucht hier verschiedene Taktiken und Spielsysteme einzuführen mit variabler 3 bis 5er Kette, je nach Spielsituation. Sondern einer, der die Spieler Fit macht, sodass die Lunge sich erst in der zweiten Halbzeit der Verlängerung bemerkbar macht, einer, der aufzeigt wie wichtig die Mannschaft ist und nicht jeder einzelne, einer, der es schafft aus einem Haufen fussballerisch guter Einzelspieler wirklich eine Mannschaft zu formen, wo jeder für jeden kämpft und die begreifen, dass es hier nicht um ihre Karriere geht, sondern um den VFL und die Fans des VFL Wolfsburg.

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  30. Auch wenn die Leistung sehr ordentlich war und ein Sieg greifbar war (wobei…wer weiß, wie wir nach Führung gespielt hätten), drehen wir uns trotzdem weiter im Kreis.

    Spätestens seit Kovac sehen wir gegen gute Mannschaften regelmäßig gut aus und erspielen uns Hoffnungen für schwächere Gegner – mit dem Ergebnis, dass meist enttäuschende Partien bei den schwächeren folgen.
    Die Mannschaft kommt scheinbar gegen robuste, mit Mentalität agierende Mannschaften gar nicht klar.

    Daher würde ich selbst nach 2 überzeugenden Spielen gegen Dortmund und ggf. Leipzig äußerst vorsichtig sein.

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    • ja und genau da ist das Problem mit der Zielvorgabe von VW und Umfeld.

      Wenn wir bei einer Spielerverhandlung dem Spieler sagen "Wir wollen regelmäßig nach Europa" und wir dann unten im unteren Mittelfeld bis Abstiegskampf rumkrebsen, dann hat der Spieler, der die Ambitionen hat Europa nicht mehr wirklich Lust Fussball zu spielen, weil er für was "Besseres" geholt wurde.

      Ich persönlich wäre eher dazu mir Spieler zu holen und ihnen zu sagen Wir wollen uns langfristig stabilisieren und brauchen Spieler, die mehr Laufen, sich mehr für die Mannschaft einsetzen, weniger den VFL Wolfsburg als Sprungbrett nehmen, sondern sich in Ruhe entwickeln wollen.

      Mir ist es lieber, wenn die Spieler gegen ALLE Gegner läuft und beisst, als wenn sie es nur gegen die Vereine machen, die es Wert sind, die eventuell dann auf einen Aufmerksam werden (Ich möchte hier niemandem was unterstellen)

      Wenn man in den Köpfe Europa hat, dann spielt man gegen St. Pauli nicht mit 100% Einsatz (nichts gegen St. Pauli) und andere Mannschaften, die im Abstiegskampf sind kommen entweder aus der 2. Liga und sind Kampf gewohnt, oder sind regelmäßig dort unten und haben entsprechend Spieler dafür (weil sie nicht Europa als Ziel ausgeben)

      Fazit: Ansprüche runterschreuben, auch bei Spielerverhandlungen. Erfahrungsgemäß (aus den letzten Jahren des VFL Wolfsburg) schießt Geld eben keine Tore, daher ist der Satz "Bei unserem finanziellen Einsatz MUSS Europa drin sein" nicht wirklich hilfreich und vor allem nicht automatisch wahr.

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    • Die Erklärung dafür ist recht simpel:

      Uns fehlen im Mittelfeldzentrum Physis, Aggressivität und Stabilität.

      Eriksen ist mit Ball stark, aber gegen den Ball stellt er nur die Räume zu. In der Kombination mit Arnold, müsste Max derjenige sein, der über die Aggressivität kommt… eigentlich.

      Auch andere Dinger sind recht simpel:

      Spielst du hinten mit Kumbedi und Belocian, dann wird es ein anderes Spiel als wenn man mit Fischer und Gerhardt spielt. All das weiß man ja auch.

      Die Suche nach der Balance und Stabilität ist aber mit Sicherheit eine Schlüsselfrage für den Klassenerhalt.

      Wir müssen besser verteidigen.

      Gleichzeitig brauchen wir aber auch offensiv immer wieder unsere Aktionen.

      Auch das ist alles nicht neu, jeder wird da zustimmen vom Grundsatz her. Die Zusammensetzung des Kaders macht Lösungsansätze aber schwierig umzusetzen.

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    • Ich stimme net-zwerg zu. Das ist für mich das wiederkehrende Wolfsburger Problem

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  31. Ich würde auch sagen, das man dieses Spiel aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten kann.

    Man kann es komplett isoliert bewerten, nur dieses eine Spiel. Es ist ja auch jedes Spiel irgendwie anders. Unterm Strich waren mehrere Sachen positiv, definitiv. Aber auch mehrere Sachen negativ.

    Andererseits kannst du viele Muster in einem größeren Kontext und längeren Zeitraum bewerten. Und hier ist es dann leider so, das die Mannschaft immer wieder in alte Muster verfällt.

    Man kann Amoura herausgreifen, die Chancenverwertung. Aber eben auch den Aufwand, der betrieben wurde um diese Szenen erst entstehen zu lassen.

    Ich finde aber auch, das gerade Shiogai, Daghim, Paredes und Majer allesamt richtig geackert haben. Hier im Blog wird ja dann immer schnell Blödsinn erzählt und gemeint, das wäre gleichzusetzen mit "in den Himmel loben." Nö, das bezieht sich auf den Aufwand. Nicht mehr, nicht weniger.

    Die andere Seite ist, das wir quasi über die individuelle Qualität nur gute Chancen oder Großchancen bekommen über gewisse Spieler. Das sind in erster Linie Eriksen, Amoura und Majer. Und phasenweise auch Arnold, der es einleitet.

    Und auch Kumbedi würde ich dort nennen, der nach Fischers Ausfall in die Startelf zurückkehren könnte.

    Also was tun? Die guten Phasen verlängern, die schlechten Phasen minimieren.
    Das ist in der Praxis aber schon schwierig und leichter gesagt als getan…

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  32. Bei der Bewertung des Spiels vergessen die meisten User hier aber auch die erste Halbzeit, wo es ein wenig nach Prime Barcelona gegen TV Jahn ausgesehen hat. Mit bisschen Pech geht man mit 0:4 in die Halbzeit und dann ist das Licht aus.

    Gute zweite Halbzeit? Gehe ich mit. Gutes Spiel? Bei dem Ergebnis und der ersten Halbzeit auf keinen Fall.

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    • Das ist schon verdammt auffällig, wie gut die Mannschaften gegen uns aussehen… bzw. wie gut wir sie alle aussehen lassen. Und wie wenig Qualität die Gegner dafür teilweise im Kader brauchen um gegen uns trotzdem wie Messi und Co. auszusehen.

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    • Die erste Halbzeit war für mich nicht komplett 45 Minuten negativ. Die zweite Halbzeit war auch nicht komplett 45 Minuten positiv. Zumindest wenn man im Detail analysiert. Zusammenfassend kann man natürlich sagen, das die erste Halbzeit an Dortmund ging und die zweite Halbzeit an Wolfsburg. Das sagte ja auch Kovac. Aber sowas sind ja immer eher pauschale Zusammenfassungen für Medien und Fans.

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    • Jo. Du vergisst allerdings dabei, dass war selbst in der ersten Halbzeit nur die letzten 10 min so. Mit ein bißchen Glück macht Amoura nur zwei seiner zahlreichen Grosschancen rein, dann führen wir 3:1 und der Ofen ist aus.

      :keks:

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    • Ja, Franky VfL, stimmt. Aber wann hat der VfL solche ‚Killermentaliät‘ das letzte Mal gezeigt?
      Das ist ja der Mist. Da läuft ja nix mehr.
      Im Zweifelsfall lassen wir uns dann noch fix 2 oder 3 rein zimmern.

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    • So schlecht war die erste Halbzeit nicht. Natürlich bei Vavros Rettungstat grosses Glück. Dagegen war das Tor zu unnötig, hätte im Normalfall Grabara halten können.

      Man kam am Ende der ersten Halbzeit unter Druck, stand sehr tief, aber das Spiel gegen den Ball war zufriedenstellend. Ja, hätte 0-4 stehen können, aber auch 1-1.

      Die Räume, die BVB angeboten haben, könnte man vielleicht auch gegen Leipzig bekommen, sonst eher nicht. Deshalb schwierig das BVB-Spiel als Gradmesser zu bewerten.

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  33. Allmählich bilden sich zwei gegensätzliche Lager heraus: Die Pessimisten, die uns schon als Absteiger abgeschrieben haben und für die es nur noch einen sofortigen radikalen Umbau geben kann – und die Optimisten, die u.a. in der Leistung in HZ 2 gesehen haben, dass es noch Grund zur Hoffnung gibt.
    Uns alle vereint der Blick auf die Tabelle.
    Die Leistung in der 2. HZ soll auch nichts schönfärben. Es war auch nur eine Phase im Heimspiel mit Null Ertrag. Und trotzdem bleibe ich dabei: es wird schwer aber es ist noch nichts verloren. Das heisst sicherlich nicht, dass ALLES GUT ist. Das heisst aber auch nicht, dass ALLES KATASTROPHAL ist. Ausgenommen der aktuelle Tabellenplatz. Es muss auch noch etwas zwischen draufhauen und in den Himmel loben geben. Dort sortiere ich mich ein. Ich bin kein Freund von Extremen.

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    • Die Pessimisten, die Optimisten, die Realisten, die Idealisten…

      Wenn ne Phase gut ist oder eine Entscheidung, dann kann ich die auch als gut benennen. Ohne das immer gleich Blödsinn gelabert wird, es wäre in den Himmel loben.

      Genauso andersherum. Ist eine Phase oder Aktion schlecht, dann ist sie schlecht. Damit ist aber nicht alles schlecht. Sondern eben nur das Beschriebene.

      Es ist aber sicherlich richtig, das man sich am Ende entscheiden muss: Weiter Hoffnung? Oder Aufgabe? Oder eine Ratlosigkeit? Ich erkenne bei vielen eher letzteres…

      Mit Hoffnung alleine werden wir die Klasse nicht halten. Mit Aufgeben aber eben auch nicht.

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    • Ich glaube mit Pessimismus hat das gar nicht viel zu tun. Aber selbst der größte Optimist wird feststellen das es eine ziemlich schwere Sache werden wird den VfL in der Liga zu halten. Hoffnungslos ist es aber auf keinen Fall. Das gute: Jedes Spielt fängt bei 0 an und es sind noch genügend Chancen vorhanden. Man muss auch nicht auf andere gucken man hat alles in der eigenen Hand.

      Man muss nur langsam mal in die Püschen kommen. Da wächst z.B. mein Pessimismus. Die Sätze wie „gute 2. Halbzeit“ oder „aber gut gespielt“ kann ich langsam nicht mehr hören. Am Ende stehen wir ohne Punkte da. Man kann sich davon schlicht nichts kaufen und es dient oft als Ausrede oder Ausflucht für „jetzt wird es besser“. Ich glaube da diese Saison nicht wirklich dran. Keine Frage wenn man von der Intensität jedes Spiel so angeht wie gegen den BVB dann könnte es was werden. Ich bin mir da aber einfach nicht sicher. Zu pomadig waren die Vorstellungen in der Vergangenheit. Mal ehrlich, in welchem Spiel in dieser Saison hat der VfL überzeugt? Da fallen mir wenig bis keine ein. Es wird Zeit den Wolfsburger Weg zu verlassen und einen neuen Pfad zu pflastern.

      Das geht nur mit neuen Personal welche die Aufgabe hier ernst nehmen und sich mit der Materie Wolfsburg befassen und es verstehen wir Fußball-Wolfsburg tickt. Wolfsburg ist in meinen Augen immer noch ein schlafender Riese… gut mit Verlaub ein sehr tief schlafender Riese aber immerhin.
      Das ist es was mir wieder etwas Mut macht. Eine Neubesetzung einiger Stellen kann evtl. noch Euphorie entfachen. Die wird benötigt in allen Teilen des VfL und außerhalb. Die Mannschaft braucht einen Impuls und die Fans auch. Daher wäre eine Dzeko Verpflichtung hier auch genau richtig gewesen. Ähnlich wie damals Dejagah. Mit dem Unterschied das Dzeko fußballerisch noch einen Mehrwert bietet. Ich hoffe inständig das Schicker die TSG verlassen muss oder verlassen wird und wir da auf Zack sind. Bei mir würde der für Aufbruch und Euphorie stehen. Ich glaube da zwar nicht wirklich dran aber wer weiß. Am Ende sind das auch viele Störfeuer die er da in Hoffenheim hat. Dagegen muss es hier ja wie im Schlaraffenland sein.

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    • Also bei mir ist es Ratlosigkeit. Das muss nichts heißen, im Gegensatz zu einigen anderen hier mit Fußballsachverstand bin ich nur interessierter Zuschauer ohne systemstrategisches Spezialwissen. Ich kann sagen, war ansehnlich, Mannschaft a oder b sah besser aus.
      Insofern bin ich dann eben schnell ratlos.
      Habe aber das Gefühl, auch kompetentere Beobachter und Verantwortliche (!) sind mittlerweile ratlos.
      Und das macht mich dann obendrein mutlos.
      Nimmt mich mal einer in den Arm? :trost:

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  34. Volle Zustimmung für net-zwerg.

    Ich fand es absolut richtig und stark, dass Pirmin Schwegler die Einladung kurzfristig nach München zum „Doppelpass“ zu jetten, ausgeschlagen hat. Reicht ja wenn "VfL-Experte" Effenberg seinen Senf abgibt und die üblichen VfL-Hasser wie Draxler das Phrasenschein füllen. In dieser kritischen Phase brauchen wir keine Sportstudio-Auftritte oder weichgespülte Phrasen auf Münchener Hotelsofas. Wir brauchen Verantwortliche, die am Standort Wolfsburg mit Herz und Verstand schaffen. Schweglers Absage zeigt: Der Fokus liegt auf dem Überleben des Vereins, nicht auf der Selbstdarstellung. Mir sind authentische Typen wie Marius Müller (Stichwort: ehrlicher Klartext bei „RetortenTV“) lieber als jeder glattgebügelte PR-Profi.

    Einige hier vergleichen unser Spiel mit Liverpool gegen City (war wohl wirklich ein Super-Spiel). Wer diesen Hochglanz-Fußball braucht, soll sich ein Ticket für Anfield kaufen oder das Sky-Abo verlängern. Hier in Wolfsburg geht es gerade um die Existenz in der Bundesliga. Wir brauchen Spieler, Geschäftsführer und vor allem Fans, die es wieder „geil“ finden, für diesen Verein in der deutschen Eliteklasse zu kämpfen – egal wie unansehnlich das manchmal sein mag.

    Trotz aller Skepsis: Ich sehe das kommende Spiel am Sonntag gegen Leipzig als gutes Omen. Wer erinnert sich nicht an den 30.11.2024? Das war eines der schönsten Auswärtsspiele der letzten Jahre, inklusive der legendären Bierdusche der begeisterten VfL-Fans. Genau diese Energie, diese Einheit zwischen Block und Rasen, müssen wir wieder heraufbeschwören. Zur Erinnerung:

    https://www.zdf.de/video/kurzfassungen/bundesliga-fussball-highlights-zusammenfassung-100/rb-leipzig-vfl-wolfsburg-highlights-zusammenfassung-saison-2024-25-100?at_medium=GoogleOneBox&at_campaign=Post-Game-Clips&at_specific=sportstudio

    Hören wir auf, uns über 45 gute Minuten gegen den BVB zu streiten oder von Europa zu träumen. Wir müssen anerkennen, wo wir stehen. Wir brauchen ein klares Profil, ehrliche Arbeit und Spieler, die den VfL nicht nur als Sprungbrett sehen. Wer den Abstiegskampf annimmt, hat meinen Support. Wer lieber „Prime Barcelona“ sehen will, ist im falschen Stadion.

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    • Wenn ich mir die Startelf von damals angucke…soviel anders sieht die gar nicht aus.

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    • @Roy0815: Ja, etliche Namen sind bekannt und stehen immer noch auf dem Platz. Aber ich finde, dass unsere Möglichkeiten, nach vorne zu spielen, deutlich besser geworden sind. Schau mer mal, was das Trainerteam und die Mannschaft in Leipzig auspacken werden – eigentlich haben sie nichts zu verlieren. Bloß nicht – wie in Köln und Mainz – auf Unentschieden spielen. Das geht schief.

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  35. Schicker bleibt bei Hoffenheim Geschäftsführer, wer hätte es gedacht :keks:

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    • So, und nun begrabt die Schickeria.
      Machtpoker und Schmierentheater.

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    • Vorerst ist dem wohl so. Ich kann mir aber nach wie vor gut vorstellen das Schicker das hin und her um seine Person nicht mitmacht. Irgendwas sagt mir das wir ihn früher oder später beim VfL sehen werden.

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    • Hammerhai hat es doch klar gesagt, dass Hoffenheim die Saison nicht hinschmeißen wird.
      Am Ende der Saison werden die dann vermutliche getrennte Wege gehen, aber so lange können wir es uns nicht leisten zu warten.

      Der Baum brennt und wir hauen noch Benzin drauf, aber hey, alles nicht so schlimm… Mit PC und Bauer schaffen wir das ganz bestimmt und wenn nicht, kommt und rettet uns eine bestimmte Person – die den Verein so im Herzen hat.

      Ich hoffe mal, dass man im AR aufwacht langsam und sich was Fußballkompetenz angeht besser aufstellt…

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    • Ich denke nicht dass er bei uns landen wird. Der Henssler ist zurück getreten. Augenscheinlich hat der Ultra – Kandidat den Machtkampf verloren. Selbst Trainer und Mannschaft haben sich für Schicker ausgesprochen.

      Ich denke da ist der Deckel für uns drauf.

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  36. Muss da noch was zu Bild-Draxler sagen.

    Dass man es als bekennender Schalke-Anhänger nur schwer verwinden kann, dass der Malocherclub Wolfsburg (jawoll, viele der Anhänger sind Malocher bei VW!) in der Bundesliga weilt, während die Knappen (einstiger Malocherclub zu Bergmannszeiten im Pott, heute Kultclub selbsternannter Möchtegernmalocher) in der 2. Liga dümpelt, ist nachzuvollziehen und tut wahrscheinlich weh.
    Ist nun aber mal so. In der Region WOB gibt es Menschen, die dem VfL nachweinen würden.
    Denen wiederum brennt der Wiedeaufstieg Schalkes nicht so untern Nägeln. Ist halt auch so.

    Fest scheint aber zu stehen, spielt Schalke Mist und liefert Fußball-Chaosshow, ist das tränenreicher, pathetischer Kommentare in der Bild würdig.
    Liefert das der VfL ist das nur hämischer Kommentare in fragwürdigen Expertenrunden würdig.

    Tolles Niveau, Herr Draxler!
    Bild halt!

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  37. Was mir bezüglich des Klassenerhalts wirklich Sorgen bereitet, ist dass dieser Mannschaft in praktisch allen Mannschaftsteilen die Athletik fehlt. Bei unserem Kader habe ich manchmal den Eindruck, dass er für den Fußball von vor 20 Jahren geplant wurde. Damals hätte man mit ähnlichen Spielerprofilen sicherlich für Furore sorgen können. Heute hat man massive Probleme mit der Intensität. Der VfL hat schnelle Spieler, die körperlich schwach sind. Er hat körperlich starke Spieler, die vergleichsweise langsam sind. Und diejenigen, die viel laufen können, sind weder schnell noch körperlich stark.

    Es fehlt an Spielern, die Geschwindigkeit und Physis miteinander kombinieren. Es fehlt an Dauerläufern, die auch in der 90. noch einen Sprint ziehen und den Körper haben, um sich reinzustellen. Viele Spieler im Kader erfüllen nur eins der Attribute "schnell, stark, ausdauernd". Dadurch ist es extrem schwierig, die Intensität des Gegners zu matchen, wenn der mehrere Spieler auf dem Feld hat, die zumindest zwei dieser Attribute abdecken.

    Natürlich brauchst du nicht 11 Topathleten im Kader. Aber der VfL hat praktisch gar keine Möglichkeit, mal über die Physis zu kommen. Deswegen sehen Mannschaften auch phasenweise aus wie Barcelona, wenn sie gegen den VfL antreten. Mir bereitet dieser Aspekt echt Kopfschmerzen.

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    • Die Bundesliga-Geschichte des VfL ist gepflastert mit Dejavu-Erlebnissen.

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    • So etwas ähnliches dachte ich Samstag auch, neben den Dortmundern sahen unsere Spieler fast aus als würden jugendliche neben Rugbyspielern stehen.
      Besonders krass, in der Szene wo Süle Amoura abläuft. In dem Duell hat Süle seinen Ellbogen an Amouras Kopf, ohne, dass er ihn heben müsste.

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    • Tja, solange aber Arnold – dem ich gar nicht das Niveau absprechen will – oder auch Gerhardt, Fischer, usw hier spielen, werden wir diese Misserfolge haben. Sie stehen eher für den gestrigen Fußball.

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    • :-) Rugby-Spieler…. wie treffend.
      Ich hatte den selben Gedanken als vor der Nordkurve Guirassay neben Kouliakis stand…. WOW

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    • Absolut zutreffende Analyse. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Attribute im Abstiegskampf jeden Spieltag mehr und mehr an Bedeutung gewinnen und das bereitet mir die größten Sorgen.

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    • Man sagt dann immer pauschal: Es fehlt die Qualität. Uns fehlen genauer gesagt an unterschiedlichen Stellen (eigentlich in allen Mannschaftsteilen) viele entscheidende Attribute und Fähigkeiten. Mal abgesehen davon weiß ich jetzt nicht, ob der VfL für den Fussball den er spielen lassen möchte, auch spezielle Positionsprofile erstellen lässt. Also jetzt auch über einen längeren Zeitraum. Wenn da Fehler begangen worden sind und sich auch noch jedes Jahr die Strategie ändert und demzufolge natürlich auch die Verantwortlichen oft wechseln, weil sie wegen Erfolglosigkeit entlassen werden, dann ist das alles eigentlich nur vorprogrammiert. Wenn man mal ne Liste erstellen würde, physisch, mental, technisch etc. mit den Attributen, dann bin ich mir sicher, das da eine hohe zweistellige Anzahl von Attributen einfach nicht gut genug ist. Gemessen an den Zielen, die wir ja längst verpasst haben. Aber auch gemessen am Überleben in der Liga fehlen eben diese Dinge, die Versipellis anspricht. Das könnte man mit Cleverness, Handlungsschnelligkeit, Spielintelligenz kompensieren – wenn man sie denn hätte. Aber auch das ist scheinbar nicht im ausreichenden Maße vorhanden. Wie auch immer: Irgendeinen Weg muss man finden, der funktioniert. Und dann wirklich neu aufbauen und korrekt analysieren. Hier sind aber Zweifel, das es sich nächstes Jahr wirklich ändern wird, selbst nach erfolgreichem Klassenerhalt, ebenfalls erlaubt. Dem VfL fehlt eine gute Strategie.

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    • Fischer fällt mir einer schwerwiegenden Adduktorenverletzung aus.

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    • Wünsche keinem Spieler eine große Verletzung bzw. generell eine Verletzung. Allerdings war das leistungstechnisch bisher selten überzeugend von Fischer.

      Sofern wie genug "RV" haben, ist das zu verkraften.

      Wünsche Fischer schnelle Genesung und das er nichts bleibendes davon trägt, so fair muss man sein!
      Gute Besserung!

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    • Sehr gute Analyse. Auch wenn man die Laufleistung der letzten Spiele vergleicht sind wir meist im Hintertreffen. Gegen Dortmund knapp pari, aber mit viel weniger Ballbesitz. Müsste man dann nicht auch viel mehr laufen? Was mir noch aufgefallen ist, wenn der Stürmer angelaufen ist waren die Außenbahnspieler noch meilenweit von ihrem Gegenspieler entfernt… eigentlich erstaunlich dass wir so viele Ballgewinne hatten. Ich hätte gerne eine bessere Physis – warum ist eigentlich der Hügel abgetragen worden?

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    • Wolfsburg Entourage

      Dafür habe ich am wenigsten Verständnis. Das sind alles Profisportler, regelmäßiges Training, Fitness, Ernährung und so weiter. Keine Dreifachbelastung. Trotzdem zieht sich das durch die ganze Saison. Liegt das wirklich nur am Trainer oder an allen Beteiligten? Das es Unterschiede gibt, ok, jeder Trainer und Spieler ist anders, aber so massiv abzufallen? Da stimmt doch vorne und hinten etwas nicht.

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  38. …wir steigen nicht ab. Der Haufen hat gute Verträge und die wissen genau : woanders gibt es weniger GELD.

    … kein Verein reisst sich um Relegationsspieler. Also weiter Alibifussball kicken -und ein wenig auf die neuen Spieler achten …damit die nicht zu viel Macht und Spielzeit bekommen. Alles schön grau und mittelmäßig halten …die Extrameile können die anderen gehen ..wir nicht.

    Korrektur : es gibt noch ein Grund : gepaart wird unser unverschämtes Glück spätestens am letzten Spieltag mit der Performance von Heidenheim und Co die genauso in der Schei,… sitzen
    … und auch viel zu wenig Punkte holen werden.

    VFL im Mai 2026 : da werden mit Hängen und Würgen noch ein paar Punkte hier und da mitgenommen und am Ende reicht es um drinzubleiben …. mit Relegation oder knapp ohne. Und wir bekommen wieder den Trostpreis einer frustrierenden Saison.

    Ist es denn zu viel verlangt dass mein Verein mir ein bisschen
    Freude & Stolz zurückgibt ?

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    • Und nicht zu vergessen: Der nächste Umbruch kommt und dann beginnt alles wieder von vorn. Ein erneuter Abstiegskampf ist nicht ausgeschlossen.

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    • Verlass dich mal nicht drauf. Den letzten Umbruch haben wir gekonnt ausgelassen :vfl:

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    • Gab es denn wirklich mal einen konkreten und krassen Umbruch, also einen richtigen Cut?
      Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass wir keinen radikalen Umbruch hatten.

      Für mich ist der Kader ein wild zusammengewürfelter Haufen, nicht richtig für eine Art und Weise zusammengestellt. Der GF Sport, der dem Verein eine Identität geben sollte und groß viel blabla vom Wolfsburger Weg gesprochen hat, hat selbst mit der Auswahl der Trainer einen Kurswechsel vollzogen.

      Nun kann man zum Entschluss kommen, dass man ja an Trainern festhalten könnte, damit man diesem Umbruch durchziehen kann, dann muss aber auch die theoretische Qualität vom Trainer stimmen. Simonis hat den Fehler gemacht, dass er die Bundesliga komplett anders eingeschätzt hat und das er nicht nach Leistungsprinzip gegangen ist, seine Elf stand mehr oder weniger fest, was theoretisch kein Problem wäre, wenn die Spieler dahinter nicht wesentlich besser gewesen wären….

      Wie dem auch sei, mit Bauer hat man wieder einen anderen Typ geholt, der theoretisch eine andere Idee hatte… Hat man in der Transferperiode in diese Richtung dann versucht Verbesserungen vorzunehmen? Ich finde nicht, zudem macht auch Bauer zig Fehler, die hier viele Trainer vorher auch gemacht haben, sie denken, sie können nach paar Spielen über Wasser gehen…

      Mich nervt immer noch, dass man geglaubt hat, man sei im Sturm gut aufgestellt, mit einem richtigen Knipser, der Großchancen reinmacht, stünden wir vermutlich nicht dort, wo wir gerade stehen, da kann jeder irgendeinen Namen einfügen, der ihm gerne lieb ist.

      Ein solcher Typ Stürmer hätte sich nicht alle Chancen von Amoura erarbeitet, hätte aber sicherlich einige auch bekommen und diese gemacht… Wie PC hier noch ernsthaft im Amt sein kann, wenn man sieht, dass in der Zeit in dem der Lord gefeuert worden ist, rein gar nichts passiert ist, ist das für mich ein weiterer Kündigungsgrund…

      Ich für meinen Teil glaube nur dann an einen Verbleib in der 1. Bundesliga, wenn der VfL nicht auch noch das Spiel gegen Augsburg abwartet, sondern Nägel mit Köpfen macht und Bauer + Christiansen vor die Tür setzt, dabei sollte es unabhängig sein, ob man sich gegen Leipzig verbessert zeigt…

      Man hat nur 2 der letzten 7 Spiele gewonnen. Wahrscheinlich kommt die nächste Niederlage gegen Leipzig dazu… Man hätte dann die letzten 5 Spiele nicht gewonnen und nur 1 Punkt geholt. 4 aus den letzten 6….

      Für mich klingt das sehr schlecht und der Trend zeigt klar nach unten. Ich meine, wären alle Spiele mit Kampf und Leidenschaft geführt worden, super! Dann hätte ich Hoffnung, dass uns nur die Scheiße am Schuh klebt.

      Wenn ich aber sehe, wie wir teilweise die Dinger weggeworfen haben und der Trainer desolate Entscheidungen getroffen hat. Dann kann ich mir nur an den Kopf fassen und kann nicht so recht an einen Turnaround glauben.

      Da macht ein Spiel gegen Dortmund auch keine Hoffnungen, der VfL hat sich meist gegen auf dem Papier stärkere Gegner gut getan und hat Einsatz gezeigt, spätestens gegen Augsburg ist doch wieder das kampflose und lustlose Gebolze vorhanden….

      Was uns fehlt ist, dass man wirklich mal definiert, wofür der Verein stehen möchte und dann Qualität auf allen Ebenen verpflichtet. Richtige Fachmänner oder Fachfrauen installiert und denen das Vertrauen schenkt.

      Man träumt von Leverkusen, Leipzig und Hoffenheim, was gerade aber Leipzig und Leverkusen auszeichnet ist, dass diese nicht müde sind, auf der Funktionärsebene richtig Qualität und Expertise zu verpflichten.

      Meint denn jemand, dass der OB, Frau Cavallo, Herr Rudolph, Herr Hotze, Herr Blume Herr Pötsch und Herr Benaglio genügend Expertise haben?

      Der OB mag eingefleischter VfL Fan sein, aber genügend Expertise und Fachkenntnisse im Fußball hat er nicht. Eine Frau Cavallo ebenfalls nicht, ein Rudloph war glaube ich auch eher nicht Wolfsburg Fan… Eub Blume ist ein "Löwe"… Pötsch traue ich zwar zu, dass er den VfL voranbringen will und er das als "Chefsache" sieht, doch wenn der Rest des AR nicht diesen Willen trägt und vor allem fußballerische Expertise fehlt, dann kann das nicht werden.

      Ich mag Benaglio als Menschen, als Spieler war er immer Treu und er hat sich nie was zu Schulden kommen lassen, am Ende war er für mich, wie auch Schäfer, ein Erklärbär. Der oft alles schön geredet hat und selten auf den Tisch gehauen hat. Klar, kann alles nur PR gewesen sein, aber wenn ich mit Weitsicht handeln möchte, dann muss selbst unabhängig vom Spiel gegen Leipzig eine Konsequenz erfolgen.

      In aller erster Linie auf der Position des GF Sport. PC ist kläglich gescheitert, ich glaube kein Manager hat so eine beschissene Bilanz wie er in dieser Funktion, gemessen am sportlichen Erfolg vom VfL…

      Der neue GF Sport könnte dann über den Trainer entscheiden. Meine Befürchtung wäre aber, dass der neue GF Sport erst gar nicht kommt, sondern wir führungslos bis Sommer wären und der AR dann der Meinung ist, dass man mit Bauer ja bis Saisonende zu Ende machen könnte…

      Meine Befürchtung wäre zudem, dass wir, falls wir einen GF Sport vor dem Sommer holen würden, irgendeine dumme Idee haben werden, da ich dem AR wenig Expertise zutraue…

      Je mehr ich drüber nachdenke, ist die Kacke so dermaßen am Dampfen…

      Was übrigens Schicker angeht, gibt es hier einen Artikel

      https://www.waz-online.de/sport/regional/was-das-chaos-in-hoffenheim-mit-dem-vfl-wolfsburg-zu-tun-hat-WVQ4SWPJKRAFVPZH2TKAAOKNY4.html

      Weiß gar nicht ob der gepostet worden ist.

      Habe den Artikel mal zusammenfassen lassen…

      Kernbotschaft
      Ein bizarrer Machtkampf bei der TSG Hoffenheim gefährdet die Position von Geschäftsführer Andreas Schicker. Dies könnte den Weg für seinen sofortigen oder sommerlichen Wechsel zum VfL Wolfsburg ebnen, wo er als Wunschkandidat für die Nachfolge von Peter Christiansen gilt.

      Wichtige Eckpunkte
      Erfolg vs. Chaos in Hoffenheim: Sportlich steht die TSG hervorragend da (Tabellendritter, Kurs Champions League). Hinter den Kulissen tobt jedoch ein „Kasperle-Theater“ zwischen Interimspräsident Christoph Henssler (e.V./Ultras) und Mäzen Dietmar Hopp.

      Der Konflikt um Schicker: Dem Geschäftsführer wird ein Datenschutzverstoß bei Mitgliederdaten vorgeworfen. Henssler will ihn zum Sportdirektor degradieren. Schicker lehnt dies strikt ab und besteht auf seinem Posten als Geschäftsführer.

      Die Rolle des VfL Wolfsburg:

      Die VfL-Spitze (Rudolph/Pötsch) war sich bereits Ende 2024 mit Schicker einig.

      Der Plan: Schicker startet als Sportdirektor mit allen Befugnissen und übernimmt spätestens Sommer 2026 den Posten des Geschäftsführers von Peter Christiansen.

      Der Deal scheiterte zunächst am Veto von Henssler.

      Rechtliche Hintertür: Schicker hat sich Zusagen des Vereins schriftlich geben lassen, die offenbar nicht eingehalten wurden. Dies könnte ihm als „Faustpfand“ dienen, um seinen Vertrag bei einer weiteren Eskalation vorzeitig juristisch aufzulösen.

      Personalie Peter Christiansen: Der aktuelle Wolfsburger Fußball-Boss steht vor dem Aus; sein Vertrag soll spätestens nach dieser Saison vorzeitig aufgelöst werden.

      Fazit/Ausblick
      Obwohl eine entscheidende Gesellschafterversammlung vorerst abgesagt wurde, bleibt die Lage in Hoffenheim instabil. Da Schicker beim VfL Wolfsburg weiterhin höchste Wertschätzung genießt und dort bereits eine mündliche Zusage gab, ist ein Wechsel an den Mittellandkanal bei der nächsten Eskalationsstufe in Hoffenheim sehr wahrscheinlich.

      Im Artikel steht mehr oder weniger ganz am Ende, dass Schicker weiterhin Top Kandidat ist und PC sowieso im Sommer gehen soll…

      Ich würde JETZT schon PC entlassen.

      Zudem soll Schicker sich bestimmte Dinge schriftlich zusichern lassen, diese wurden bisher aber noch gar nicht eingehalten

      "Allerdings: Schicker wurden von Seiten des e.V. reichhaltige Versprechungen seitens des Interimspräsidenten gemacht, die sich der Österreicher nach Informationen der AZ/WAZ schriftlich auch zusichern ließ. Die allerdings wurden in der Folge nicht eingehalten. Womit Schicker im Falle einer juristischen Auseinandersetzung ein Faustpfand hätte, um sofort rauszukommen aus seinem laufenden Vertrag."

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    • Tja, das liest sich alles gut, aber ob es denn wirklich so kommt? Zumal der VfL erst einmal die Klasse halten muss, wohingegen die TSG vielleicht nächste Saison in der CL spielt.

      Zum Thema Umbruch: Der letzte Umbruch war m.E. 2007. Alle anderen "Umbrüche" waren nur ausgerufen und sind letztens Endes daran gescheitert, dass man Spieler nicht los wurde, die dem Umbruch zum Opfer fallen sollten. Das hatte wiederum zur Folge, dass geplante Transfers nicht realisiert werden konnten. Mal ehrlich, so sind seit 2007 alle "Umbrüche" beim VfL gelaufen. Und trotzdem darf das in meine Augen kein Alibi sein, denn es ist die Aufgabe eines Trainers aus vorhandenen Mitteln das Bestmögliche herauszuholen. Hecking, Labbadia und Glasner ist das gelungen, allen anderen nicht. Du kannst den besten Kader haben und wirst trotzdem nicht performen, wenn du schlechte bzw. eindimensionale und sture Trainer verpflichtest.

      Zu PC: Ständig liest man, er sei "angezählt", arbeite "auf Bewährung". Nun heißt es, dass man sich im Sommer trennen werde. Sicherlich ist es so, dass er kritisch beäugt wird, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es intern so mies um ihn steht, denn sonst wäre er doch nicht mehr da. Oder hat er so wenig Stolz, dass er auf seine Abfindung wartet?

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    • Ich glaube nicht an Schicker und würde den Träumen in diese Richtung auch nicht nachlaufen.

      Er hat ganz klar den Machtkampf gewonnen und der Henssler ist Geschichte. Der Rest des EV hat ihm den Rücken gestärkt, genauso wie Hopp, die Mannschaft und der Trainer.
      Sein Widersacher im Verein ist raus. Warum sollte er nun also noch wechseln? Er hat die Mannschaft zusammengestellt, die Erfolg hat. Er hat seinen alten Trainer an Board, mit dem er auf einer Wellenlänge ist und der Verein spielt nächstes Jahr vielleicht CL.

      Die Streitereien in Hoffenheim sind beendet und er ist der klare Sieger aus diesem Machtkampf. Ich sehe da kaum eine Chance, dass er sich für unseren Chaosclub entscheidet UND die TSG ihn auch dann ziehen lassen würde. Es wurde ja im Winter schon eine Absage erteilt.

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    • Wenn es aktuell Pläne gäbe, sich im Sommer von PC zu trennen, ergäbe das keinen Sinn. Dann könnten sie sich genauso gut jetzt von ihm trennen.

      Und der WAZ hatte erst vor wenigen Tagen erklärt, dass Gespräche mit ihm über seine Zukunft spätestens im Sommer stattfinden würden. Nun haben sie lediglich ihre Formulierung geändert.

      Das klingt für mich alles zu sehr nach den üblichen WAZ-Spekulationen. Es passt auch nicht zu den jüngsten Aussagen des Vereins.

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    • @Alex,

      was würde ich dafür geben, wenn dein Beschreiben eines "Hängen und Würgens im Mai 2026" mit allen so beschriebenen (und aus jetziger Sicht positiven) Folgen eintreten würde. Den Trostpreis nehme ich mit Kusshand….

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  39. Man kann sich doch nicht erst im Sommer von PC trennen. An der Kaderplanung , egal welche Liga, muss man doch jetzt schon arbeiten . Was soll den ein neuer Geschäftsführer im Sommer noch ausrichten.

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    • Wenn hier immer wieder von „Umbruch“, „krassem Umbruch“ oder „richtigem Cut“ (@jonny) geschrieben wird, frage ich mich, was das bei einem Fußballclub eigentlich heißen soll. Der sportlich aktive Teil eines Clubs besteht aus einem Kader von ca. 25 Spielern, der operative Kern aus noch einmal gut 5 bis 6 Leuten. Alle haben Verträge, genießen Arbeitsrechte und sind somit auch betriebswirtschaftliche Faktoren. Es kann doch nicht gemeint sein, davon die Hälfte innerhalb einer Saison auszutauschen und durch vermeintlich geeignetere zu ersetzen. Was sind das für Vorstellungen?
      Eine Neuausrichtung hat doch überhaupt erst einmal unabdingliche Voraussetzungen: eine gründliche Analyse der Mängel und Defizite, eine Identifizierung der Ursachen, eine Vorstellung des Neuen und eine Prüfung seiner Sinnhaftigkeit und Machbarkeit, Planungsschritte dazu etc., etc. Das ist doch weitaus mehr als das Ersetzen von Personen. Dies ist der letzte konkrete Schritt. Und hier wird immer nur über diesen letzten Schritt, den Austausch von Personen gesprochen, ohne all das zuvor Notwendige mitzubedenken. Das ist aus meiner Sicht eine Vereinfachung der Realitäten, die schon groteske Züge hat und doch nicht wirklich ernstgenommen werden kann.
      Bei aller berechtigten Kritik an der sportlichen Führung und am Management des VfL insgesamt frage ich mich, was dort ankommt, wenn die „Fans“ einen „Umbruch“ fordern. Mir kommt dann immer ein Witz in Erinnerung, in dem sich ein Golffahrer darüber mächtig ereifert, dass der Kapitän eines Tankers sein Schiff nicht richtig „einparken“ kann.

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  40. Mit Thomas Frank ist ein dänischer Trainer soeben frei geworden… sollte PC den nächsten Trainer für den Fall, dass Bauer gehen muss noch aussuchen dürfen…

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    • 3 Sachen stören mich an diesem Kommentar:

      1. Es wird PC wieder ein "dänisches Profil" vorgeworfen
      2. PC hat mit Transfers doch eigentlich gar nichts zu tun, das macht meines Wissens der Sportdirektor
      3. Es wird überhaupt nicht darauf eingegangen, ob Thomas Frank vielleicht sogar ein guter Trainer wäre.

      Es ist ein rein populistischer Kommentar. Was soll das?

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    • @net-zwerg

      Der Kommentar war mit einem leicht zwinkerndem Auge gemeint, hätte ich deutlicher kommunizieren müssen.

      1. Das dänische Profil lässt sich aber nicht 100% abstreiten. Eriksen wird wahrscheinlich unter anderem auch wegen der dänischen Connection gekommen sein. Dänische Transfers gab es auch vermehrt. Klar ist die erste Anforderung nicht, dass ein Neuzugang Däne sein muss, aber die Kontakte seitens PC im dänischem Kreise sind mit Sicherheit deutlich besser ausgebaut als in andere Länder.
      2. Er ist vielleicht nicht der Hauptverantwortliche in Sachen Transfers aber trotzdem wird er dort mitsprechen und auch eigene Ideen vorschlagen. Zumindest war es zur Schindzielorz-Zeit so, wo man sich teilweise schon fragen musste was Schindzierlorz überhaupt im Verein macht und was sein Aufgabenbereich sein soll. Im Sommer war mit Neestrup auch eine Däne einer der Kandidaten, wenn nicht sogar die eigentliche Wunschlösung. Im Endeffekt muss PC auch alles erstmal abnicken was z.B ein Schwegler entscheidet.
      3. Meiner Meinung nach ist er schon ein guter Trainer, auch wenn er bei Tottenham gescheitert ist. Das was er bei Brentford geleistet hat war schon nicht verkehrt und auch dort gab es eine Art Dänen-Connection. Bei Tottenham gibt es aus meiner Sicht ähnlich wie bei uns zum Teil viel grundlegendere Probleme, die mit dem Trainer nicht viel zu tun haben.

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    • Ok, akzeptiere ich, trotzdem oder gerade deswegen finde ich solche Kommentare schwierig, weil es bestimmt ein paar Leser gibt ( so wie ich), die das zwinkernde Auge darin nicht rausgelesen haben und jetzt Vorurteile bilden, oder verstärkt bekommen.

      Ich habe mal kurz Transfermarkt angemacht und bei den Transfers 2025/2026 waren 3! Spieler mit dänischem Hintergrund (Jesper Lindstrom, Christian Eriksen, Denis vavro (kam vom dänischen Klub)).

      2024/2025 waren es auch nicht mehr Spieler, wobei ich bei Grabara nicht sicher war, wann der Eingetütet wurde (ansonsten wären da noch skov olsen, roerslev)

      Also vielleicht ist dieses dänische Profil, welches hier immer wieder hervorgerufen wurde nur eine selbsterfüllende Prophezeiung?

      Oder anders gefragt, wenn ein dänischer Manager Connection nach Dänemark hat und diese auch teilweise nutzt, ist das verwerflich?

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    • Möchte gewiss nicht klugscheissen und auf einen mehr oder weniger kommt es auch nicht unbedingt drauf an, aber du vergisst Adam Daghim :keks:

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    • ZUm Klugscheissen muss man klug sein, sonst ist es nur scheissen (ich weiß nicht wer das gesagt hat, fand ich aber lustig)

      In deinem Fall: Klug, hast Recht, den habe ich übersehen, ändert aber nichts an meiner Aussage.

      0
    • Kurz eingeworfen: PC ist GF Sport…somit ist er der Hauptverantwortliche für den ganzen Laden…ergo auch für die Transfers.
      Und wieder weg bin…

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  41. Der VfL testet gerade gegen Meppen und führt laut Kicker mit Ach und Krach 1:0

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    • "Die frühe Führung gab dem VfL keine Sicherheit, im Gegenteil: Im Laufe der ersten Hälfte wurde Meppen immer besser und war überlegen, Müller verhinderte gegen Ulbricht den verdienten Ausgleich (41.). "

      Das klingt nach meinem VfL.

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    • Wenn wir uns nicht einmal mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein im Testspiel gegen ein Team aus der Regionalliga holen, dann sollte ich mich allmählich aus dem Team Hoffnung verabschieden. Es ist mir ein echtes Rätsel.

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    • Toooooor Lovro…jetzt geht es aufwärts :vfl:

      4
    • Mittlerweile 2:0 durch Majer

      4
    • Also wenn das Zitat stimmt, dann Halleluja!

      2
  42. Es ist aber mal wieder die Frage, wie man die Aufstellung bewertet.
    In der ersten Halbzeit Gerhardt anscheinend als LV.
    IV Vavro und Jenz und die Jugendspieler Hensel und Benedict dabei.
    Wobei es auch mit der Elf gegen Meppen besser laufen sollte.

    So eine richtige A- oder B-Elf lässt sich da nicht rauslesen.

    1
    • Aus Testspielen etwas sinnvolles zu ziehen ist sowieso eh immer schwierig.

      Aber gerade aus der Elf der ersten Halbzeit sprechen wir abgesehen von Benedict und Hensel ausschließlich von gestandenen Bundesligaspielern. Wenn man dann so ein Fazit gegen ein Team aus Liga 4 liest, macht das wirklich keinerlei Mut.
      Aber das zieht sich ja auch schon die ganze Zeit durch. Früher konnten wir schlechte Spiele gegen schwächere Teams oft über die individuelle Qualität dennoch ziehen. Das ist uns diese Saison aber völlig abhanden gekommen. Spielen wir gegen Teams von unten und sind selbst schlecht, gewinnen wir da auch nicht mehr. Das reicht dann zwar heute für Meppen aus Liga 4, gegen höherklassige wird es dann aber schon schwierig für uns.
      Auch deswegen hätte ich für eine mögliche Relegation dieses Jahr Bauchschmerzen. Normal regelt das die individuelle Qualität über 180 Minuten. Bei unseren Spezialisten dieses Jahr hätte ich aber arge Bauchschmerzen.

      10
    • Viel interessanter als dieser übertriebene Pessimissmus nach einem Testspiel finde ich, dass laut WAZ Soylu sehr stark gespielt haben soll in Halbzeit 2. Da gab es glaub ich auch schon Gerüchte um Werder Bremen. Kklingt aber nach einem sehr interessanten Spieler.

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  43. OT: Lukas Nmecha, 20 Spiele, 6 Tore, 1 Assist.

    4
    • etwas erweitert:

      davon nur 7 Spiele über 45 Minuten mit 4 Toren, 1 Vorlage

      Das ist schon ne relativ starke Quote für die Premier League. Dafür haben sie davon aber nur 1 Spiel gewonnen :o

      0
    • Nochmals erweitert: 2 Elfmetertore

      Ich wüsste mal gerne ob Nmecha uns dieses Jahr geholfen hätte. Und generell was aus ihm geworden wäre, wenn er nicht dauernd verletzt gewesen wäre.

      0
    • Der Junge hat uns die letzten Jahre viel zu viel Geld gekostet. Ist ja nicht nur ein Vertrag dem er nie gerecht wurde sondern auch der medizinische Aufwand, Reha usw.
      Der neue Vertrag welcher ihm vorgelegt wurde hat er abgelehnt und da war es nur folgerichtig ihn gehen zu lassen.

      Die Frage ist "wo würde er heute spielen ohne sein ganzes verletzungspech?"

      sicher auch nicht mehr bei uns

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    • Man muss auch fragen, wo wäre er heute ohne die lange Unterstützung des VfL.

      1
    • @Lattenkracher Muss man das? Wenn man sich die Verletztenmisere in den letzten Jahren so anguckt, bekommt man das Gefühl, dass dieser Verein seinen Spielern aktiv schadet.

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    • Okay, da magst Du allerdings auch recht haben.

      0
  44. Zitate vom Kicker zum Testspiel gegen Meppen:

    Trotz früher Führung durch Neuzugang Kento Shiogai war der Gast aus dem Emsland vor allem im ersten Durchgang phasenweise überlegen, nach der Pause legte nur noch Lovro Majer für den VfL nach.

    Insgesamt tat sich der VfL schwer, hatte zwar auch vereinzelt seine Chancen, aber kaum die Dominanz, die ein Erstligist gegen einen Viertligisten haben sollte. "Zu viele einfache Ballverluste", kritisierte Bauer, "teilweise ohne Druck. Das darf nicht passieren, egal gegen wen: ob Meppen oder FC Bayern München." Und: "Wir waren im Ausspielen der Torchancen nicht klar genug."

    Das macht ja viel Hoffnung für den Rest der Saison.

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  45. Ist bei solchen Testspielen irgendwie immer der gleiche Reflex.

    Lief es bescheiden, flüchtet man sich in: 'Testspiele sollte man nicht überbewerten, war ja nur ein Test, wir wollten neues probieren, die neuen Spielzüge liefen schon recht gut, aber die Ballverluste dürfen nicht passieren, auf den gewonnenen Erkenntnissen werden wir aufbauen, etc. pp.'
    Diverse Euros für's Phrasenschwein.

    Lief es gut, weist man auch darauf hin, dass man Testspiele zwar nicht überbewerten soll, aber man lobt dann das gelungene Zusammenspiel, das gut gelaufene Passspiel, das gut funktionierende Spielsystem, man weiß, woran man noch arbeiten muss, aber man ist sehr zufrieden, auf den gewonnenen Erkenntnissen wird man aufbauen, etc. pp.'
    Auch diverse Euros für's Phrasenschwein.

    Das Problem bei uns ist, dass wir seit geraumer Zeit eben nicht gut auf den Erkenntnissen aufgebaut haben, siehe unsere derzeitige Situation.
    Es bessert sich nichts.

    Wir können solche Spiele zwar teils gewinnen, aber mit viel Gewürge, mitunter mit Glück.
    Souveränität Fehlanzeige, nicht einmal gegen unterklassige Gegner.
    Mut macht das wahrlich nicht.
    Hat auch nichts mit stark übertriebenem Pessimismus zu tun.
    Ist einfach nur ein ums andere Mal ernüchternd.

    10
  46. Der Kicker-Bericht ist vernichtend. Und genau das brauchen wir jetzt. Schluss mit dem Beschönigen. Der Kicker-Bericht ist so vernichtend wie nur möglich für ein Spiel gegen einen Viertligisten. Nach der Lektüre dieses Berichts kann man wohl kaum noch von übertriebenem Pessimismus sprechen.

    Bauer muss seine Lektion lernen. Wenn er die Dinge einfach nur beschönigt, wird das nicht funktionieren. Das Freundschaftsspiel muss als richtiges Spiel behandelt und nicht einfach abgetan werden. Sonst hätte es ja keinen Sinn gemacht, es überhaupt anzusetzen.

    31
    • Aber wir haben doch eine sehr gute Halbzeit gegen den BvB gespielt?
      Ja, das ist richtig. Gebracht hat es uns absolut gar nichts. Es wird Zeit, dass wir aufwachen auf allen Ebenen reagiert wird.
      Will hier manch einer nicht lesen, aber so ist es nun einmal. Ich wünschte es mir auch anders, aber ich habe keine Lust mehr so gefühlt lustlos den VFL taumeln zu sehen. Und wir taumeln gewaltig.
      Was muss denn noch alles passieren oder offensichtlich sein, dass gehandelt wird?

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  47. Testspiel uns wer startet Jenz, Gerhardt, Majer Bank XD.

    eingebaut hat er Benedict und Hensel aber der neue IV der darf zuschauen ohne Praxis selbst im Testspiel ähnlich wie Souza oder andere.

    Kouli auf die Bank, der neue IV Bank.

    Bauer hat fertig und lernt es nicht.

    Jenz und Gerhardt definitiv Startelf beide im Abstiegskampf, Wäre Fischer nicht verletzt hätte er den auch noch als Starter aufgestellt.

    Gerade die unzufrieden landen mal so alle auf der Bank. welche den größten Impact in den Spielen hatten welcher vorher durch die grauenvolle Aufstellung von Bauer vercoacht worden sind.

    dafür Jenz Abwehrchef Jenz XD….

    0
  48. Es wurden auch schon Trainer wegen Freundschaftsspielen entlassen.

    5
  49. Das Problem welches hier seit Jahren vorherrscht (egal wer Trainer war) ist m.M. folgendes: Seit dem Abgang von Schlager haben wir kein Mittelfeld mehr welches Bälle sicher von der Abwehr in den Angriff weiterleiten kann.
    Die Folge ist, dass Bälle entweder im Aufbau sehr schnell verloren gehen oder gleich nach Vorne gebolzt werden.
    So ein Typ Spieler fehlt halt und damit hängt der Angriff in der Luft und die Abwehr hat ständig Stress.
    Was ist nur aus: "Ein 6er geht immer" geworden?
    Und wieso kann sowas unser Personal nicht?

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    • Wenn zentral Arnold, Eriksen und Majer spielen. Dann haben wir das Thema nicht als Problem. Dann haben wir aber noch das Problem der Inkonstanz auf allen anderen Positionen.

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  50. Interessanterweise ist heute auch schon wieder trainingsfrei, nachdem man am Montag ebenso trainingsfrei hatte.
    Klar spielen wir erst Sonntag und hatten gestern ein Testspiel aber irgendwie trainiert man dennoch schon arg wenig.
    Effektiv hat man diese Woche dann 3x trainiert + 1 Testspiel gegen gegen einen unterklassigen Verein gehabt.

    Wirklich viel kann da nicht vermittelt werden. Da wundert es dann auch kaum, warum man kaum Fortschritte sieht.

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    • Naja, wir spielen doch nächstes Jahr wieder Champions League. Warum sollen wir mehr trainieren? :keks: :ironie2:

      4
    • Ich kann es auch absolut nicht nachvollziehen!!
      In der aktuellen Situation und Lage darf es anfürsich KEINE freien Tage geben!!
      Einzig vielleicht den direkten Tag nach'm Spiel zu Regeneration?!
      Aber regenerieren kann man auch bei einem ganz lockeren 15km Lauf mit anschließenden Dehnübungen!

      8
    • Wer soll denn das Training leiten? Julian Klamt oder gleich der Capo?

      Hoffentlich hat das am Montag alles ein Ende.

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    • Ich kann mich nur wiederholen. Ismael 2.0.

      Wenn dem keiner ein Ende setzt, steigen wir ab.

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    • @Mahatma: Wir…also wirklich jetzt: Wir bzw. einige von uns!

      3
    • Ich meinte das mit den Capo ernst. Diese Liebe der Ultras bzgl Bauer ist ja schon vereinsschädigend. Ähnlich auch, dass aus der Kurve nichts gegen PC kommt.

      Aber so etwas wie mit Bauer habe ich noch nie erlebt. Der ist wie Hammerhai zurecht sagt, Ismael 2.0.

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    • Ach komm die Ultras kannst du echt vergessen.
      Spätestens jetzt müssten die am Trainingsplatz stehen und den Spielern mal eine Ansage machen.

      4
    • Liegt ja nicht nur an den Ultras, da können wir den Arsch auch hoch bekommen, aber ja, den Ultras scheint das Zinnenwappen wichtiger als der Verein.

      Wahrscheinlich denkt man, wenn man absteigt, steigt die Chance…

      6
    • Das mit dem häufigen Trainingscrei verstehe ich die ganze Zeit nicht richtig.
      Für normal Arbeitende gibt es eine gewisse Stundenanzahl die Woche. Die Profis haben, neben dem Riesengahalt, manchmal eine 3-Stundenwoche?

      1-2 Trainingseinheiten als Mannschaft auf dem Platz und dann noch etwas Fitness einzeln und Videos als Hausaufgabe?

      Vielleicht habe ich auch ein falsches Bild vom Alltag, aber so kommt es mir manchmal vor.
      Und dann denke ich immer, eine Mannschaft muss deutlich mehr Zeit im Kollektiv verbringen, damit überhaupt ein gemeinsamer Spirit entstehen kann und eine gesunde Hierarchie.
      Klar fehlen auch immer mal welche durch andere Termine.

      Ich kann das gar nicht richtig glauben wenn ich höre "nach den WE einen Tag Trainingsfrei, dann 1-2 Tage je eineTrainingeinheit"

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    • Wen wundert es denn, dass Bauer von der Ultraszene protegiert wird? Aus der Ecke kommt doch auch der Quatsch von wegen „Scheiß-Millionäre“ oder „Einfach mal auf die Jugend setzen.“ Bauer ist für die ein Trainer „mit Stallgeruch.“ Den würden die auch in Liga 2 noch supporten. Generell verstehe ich aber die gesamte Fanszene nicht. Warum wird nicht zumindest gegen PC agitiert? Irgendwie erinnert mich diese Passivität, nahezu Teilnahmslosigkeit an unseren AR. Und so ergibt sich ein rundum desolates Gesamtbild.

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    • @Fehlanzeige

      Ganz so einfach kann man das nicht sehen.

      Rechne mal die Auswärtsspiele mit rein und wenn z.B. Samstags gespielt wurde, haben sie Sonntag ja auch meistens noch ein kurzes Training und dann nur den Montag frei.
      Sie arbeiten innerhalb der Saison quasi jedes Wochenende (inkl. Reisen).
      Außerdem bekommt man ja auch nicht immer mit, was sie drinnen machen bzw wie lange sie dort sind.

      Das sie nach einem Testspiel einen Tag frei haben, finde ich sogar okay, da sie sich ja auch regenerieren müssen, aber ob man sich zwischen zwei Wochenendspielen noch ein Testspiel zum ausprobieren legen muss und dann noch mit einer Aufstellung die garantiert nicht noch einmal so auftreten wird?

      Wo ich dir zustimmen würde ist allerdings, dass man als Team Zeit miteinander verbringen sollte, um eben Teamspirit etc aufzubauen

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    • Ja, es gibt natürlich noch viel Zeit, die beim reisen, zur Spuelvorbereitung usw drauf geht, d das stimmt.
      IdR dürfte aber nach Spieltagen auch nur lockeres auslaufen anstehen, aber das ist gar nichtmal so wichtig.

      Ein Profi hat begrenzte Jahre in denen er richtig gut verdienen kann, da würde ich schon erwarten, dass man imit dem Luxus"freie Tage" anders umgeht, als jemand der bis über 60 arbeitet.

      In denke in den meisten Sportarten verzichten sehr viele Sportler auf ganz, ganz viel im privaten Bereich um auf Topniveau agieren zu können, aber nur in wenigen davon wird so gut bezahlt.

      Was sportlich/athletisch Sinn macht ist noch eine andere Frage, aber Thema Außenwirkung, Einstellung, Teamgeist eine gewisse Wirkung. Man wundert sich doch manchmal über"mangelnde Abstimmung"nach x Wochen, wenn andere Teams, die ebenfalls viele neue Spieler verpflichtet haben, schon recht schnell wie aus einem Guss spielen… Aber da sind wir wieder bei den übergeordneten Verantwortlichen…

      Es ist einfach ein trauriges Bild, was der VfL abgibt.

      0
  51. Doch einmal noch eingeworfen: Nach dem x-ten mal lesen des Kicker – Artikels zum Freundschaftsspiel vs Meppen, muss ich @maedre voll zustimmen und möchte ergänzend hinzufügen:
    Er ist nicht nur vernichtend, sondern im vollen Umfang vernichtend.
    Nun ist es nicht so, dass man erwartet einen Regionalligisten mit 12 zu 1 wegzubolzen. Die Meppener können auch Fußball spielen, sind ambitioniert und aktuell auch Tabellenführer. Zudem spielten wir nicht mit der "vollen Kapelle" und einigen sehr jungen und unerfahrenen Spielern.
    Das sollte aber dazu führen, dass die grundsätzlichen Dinge funktionieren. Es war kein Druck da, keine Dominanz, die man von einem Erstligisten erwartet bei so einem Spiel usw. Der Artikel geht da schonungslos drauf ein und fast die Worte des Trainers gut zusammen.
    Ich will auch nicht sagen, dass der Trainer da allein der Schuldige an der Situation ist. Aber mMn bringt er zu wenig Erfahrung mit. Hat nach anfänglicher Stabilisierung angefangen sehr diskussionswürdige Änderungen vorzunehmen. Die passen vorn und hinten nicht. Beispielhaft ist hier der Einsatz von Lovro: Klar hat er nicht überragend gespielt, aber ihn draußen zu lassen und stattdessen ein Mittelfeld aus Arnold, Gerhardt und Vini aufzustellen bzw. Lovro wieder auf die Bank zu setzen, wo es doch im Verbund mit Eriksen und Arnold einigermaßen gepasst hat?
    Entweder Lovro ist der lustloseste Trainingsmensch bei uns, der größte Stinkstiefel oder er hat etwas gemacht, wovon wir alle keine Ahnung haben. Ansonsten kann ich mir das nicht erklären.
    Gut, man kann nicht beweisen, ob es mit ihm besser gelaufen wäre, aber die Wahrscheinlichkeit ist höher zumindest Bälle schneller gescheit nach vorn zu bekommen als mit Vini oder Gerhardt.
    Ich will mich aber gar nicht an der Personalie Lovro M. aufhalten und sie soll auch nicht als Alibi gelten.
    Uns steht das Wasser bereits bis zur Nasenspitze und es kann nicht früh genug erkannt werden, dass wir sehr schwer in Bedrängnis sind. Ich fragte bereits schon, was noch alles passieren müsse, bevor gehandelt wird.
    Die Transferphase war auch nicht wirklich hilfreich. Zwar vielversprechende Jungs, die da geholt worden sind, aber sie bringen nicht das mit, was wir nun bräuchten.
    Auch die vielen Ankündigungen vorher, der Artikel zur Transferphase, dass Pirmin quasi bei Null anfangen musste, lassen mich sehr ratlos dastehen. Wir sind eine Tochter eines der größten Konzerne in Europa, gar weltweit sind wir nicht unbekannt und dann stattet man sein "Premium-Marketing-Objekt" so dilettantisch aus, personell gesehen?
    Gibt dem ganzen auch keine wirkliche Strategie an die Hand und schaut einfach zu bzw. handelt erst, wenn man wirklich nicht mehr anders kann? Man setzt Ziele, die regelmäßig nicht erreicht werden und schaufelt immer mehr Geld rein. Ohne entsprechenden Ertrag zu bekommen bzw. läuft den Ansprüchen kilometerweit hinterher? Nun es ist VW könnte man sagen, da handelt man eben so generell oder öfter etc.
    Ich könnte den ganzen Tag so weiter machen und wir hier im Blog haben die Themen auch schon gefühlt seit Tag eins des Blogs hin und her diskutiert.
    Um den Bock einmal umzustoßen gibt es meiner Meinung nach nur zwei Szenarien: Entweder VW verkauft uns oder man stattet uns endlich mit vernünftigen Menschen aus, die uns dann schrittweise zum Laufen bringen, komplett und neu. Doch wer soll das entscheiden?
    Unser AR hat eigentlich die richtigen Leute sitzen nun: Mit dem CEO der AG, Blume und dem Chef vom ganzen Laden, also der Vorsitzende des Inhabers unseres Inhabers, Pötsch.
    Klar ist sind die gebunden im AR, wenn Entschlüsse gefasst werden usw. Da können sie überstimmt werden etc. Doch wie ist es denn unter Sanz etc. gelaufen? Nun weiß ich nicht inwieweit zum Beispiel ein Pötsch sich einbringt, auch habe ich keine wirkliche Ahnung wie seine Fachkompetenz im Fußballbereich ist. Außer, dass Sturm Graz sein Verein ist, ist da nicht viel bekannt. Zumindest müsste ich mich da einmal an eine Recherche machen.
    Jedoch, mal ehrlich: Was ich sagen will ist: Kann da nicht ein Pötsch einmal auf den Tisch hauen und sagen:
    Leute, so wie bisher, kann es nicht weiter gehen. Lasst uns einmal Tabula Rasa machen ? Selbst Blume traute ich das zu, trotz der ganzen Probleme des Konzerns. Oder muss tatsächlich erst alles komplett schief laufen, also Abstieg, bis dann Herr Porsche vom Hügel runtersteigt und "selbst den Laden aufräumt"?
    Das kann es doch nicht sein und es sollte doch möglich sein, gerade in unserem Jubiläumsjahr, zu sagen: Bisher lief es eher so semi, nun bündeln wir und bauen neu auf. Statt weiter nur Flickwerk zu betreiben.
    Ich bekomme in letzter immer mehr Puls, wenn ich an (auch meinen) VFL denke und sage: Muss es es erst selbst machen, bevor da oben aufgewacht wird ? Ja, ist natürlich immer leichter gesagt, als getan.
    Aber mit den richtigen Leuten und wie ich schon sagte, mit einigen hier aus dem Blog: Vielleicht bekämen wir das hin. Aber nun gut, genug der Worte hier…die Hoffnung stirbt grandios zuletzt. Sonntag, beim RBL, auswärtssieg eintüten und fertig ist!!!!

    Ach, entschuldigt meine "Wut", aber irgendwann muss sie einmal raus.

    14
  52. Mal was zu unserem IV Seelt.
    Kann mir mal bitte jemand sagen, warum er in einem aktuellen Bericht von fussballtransfers.com bereits als abgeschrieben gilt?
    Sehe ich Ihn nur als ziemlich vielversprechend und auch im Vergleich zu einem Jenz als die logischere Wahl?
    Mal ganz davon abgesehen, dass er als verletzungsanfällig gelten soll.
    Ist er charakterlich schwierig?
    Kann mir das nicht so richtig erklären, warum wir die KO nicht ziehen sollten, wenn er nicht dauerveletzt sein sollte…

    https://www.fussballtransfers.com/a4128806763129370635-wolfsburg-entscheidung-bei-seelt

    0
    • Zunächst einmal vermutlich, weil er aktuell mit ner Knieverletzung ausfällt und sich das vermutlich zieht. Erst recht bei unseren Ärzten. Ebenso ist es bereits seine 2. Knieverletzung in den letzten Jahren, weshalb er dort möglicherweise auch eher anfällig ist.

      Die Kaufoption soll ja auch bei ca. 15 Mio. liegen. Seine Auftritte waren okay aber mehr eben auch nicht. Ob man dafür dann 15 Mio. ausgeben muss weiß ich nicht. Dafür kriegst du auch andere Spieler, vermutlich auch günstiger, die dir genauso viel bieten.
      Im Grunde sticht er auch nicht als Übertalent heraus. Faktisch reden wir von einem 22 Jährigen, tendenziell eher verletzungsanfälligen IV, der als Reservist aus Sunderland kam.

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    • Die Meldung kommt ursprünglich vom kicker. Mir hat Seelt ganz gut gefallen, allerdings hat er auch Fehler gemacht. Dazu kommt, dass er verletzungsanfällig zu sein scheint. Wenn man bedenkt, dass seine KO bei mindestens 15 Mio. liegen soll, kann ich diese Entscheidung verstehen. Das ist eine Summe, die sich beim VfL schon in der Größenordnung Königstransfer bewegt. Nach den letzten beiden „Königstransfers“ (Skov Olsen und Vini Souza) sollte man von weiteren Fehltritten mit Ansage absehen. Zumal mit Daghim noch ein weiterer Leihspieler mit vergleichsweise hoher KO im Kader steht. Und mal ehrlich, Daghim muss man verpflichten. Es wäre selten dämlich, würde man es nicht machen.

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    • @ Hammerhai

      Das sind weitere Aspekte, die da wohl mit einfließen, stimmt.

      Bei Daghim kann ich nur hoffen, dass unsere Verantwortlichen das genauso sehen werden…

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    • @Hammerhai
      Wieso sollte man Daghim verpflichten? In Salzburg war man Gott froh als er weg war. Die bisherige Leistung ist okay aber rechtfertigt doch keine 15 Mio…

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    • Sehe ich anders. Daghim ist eine Waffe, wenn er richtig eingesetzt wird. Selbst, wenn das bisher nur okay war, verfügt er über Attribute, die einen Offensivspieler per se schon teuer machen. Es sind übrigens „nur“ 13 Mio., die noch fällig werden. Daghim muss man holen. Wenn Amoura geht, wovon auszugehen ist, wie viele Tempospieler bleiben, dann in der Offensive noch übrig? Zweimal 35 km/h zu ersetzen, wird wesentlich teurer, als Daghim fest zu verpflichten.

      Woher weißt du denn, dass Salzburg froh war, ihn los zu sein? So wie ich gehört habe, war es Daghim selbst, der vehement auf einen Wechsel gedrängt hat.

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    • Salzburger Forum/Transfermarkt.de, jo Tempo und Athletik unbestritten! In Salzburg wurde häufig seine Einstellung/Lustlosigkeit moniert. Vielleicht sehen wir noch mehr von ihm in der restlichen Saison, dann geh ich auch absolut mit! Stand jetzt mir persönlich zu wenig, er war aber auch Verletzt um fair zu sein.

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    • Daghim bringt ja nicht nur Tempo mit, sondern auch Körpergröße..Beides kann man nicht trainieren.

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    • Im Übrigen ist Daghim ein Spieler, den ich eher in der Mitte sehe. So hatte sich auch Rangnick über ihn geäußert. Aber beim VfL bzw. bei Verantwortlichen des VfL werden oft solche Dinge anders gesehen.

      Ich verstehe auch bis heute nicht, warum nach Kovac keiner mehr Wimmer im ZM versucht hat. Geht mir einfach nicht in den Kopf.

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    • Ja, Daghim bringt Schnelligkeit und evtl. Körpergröße mit.
      Allerdings sind in den bisherigen Einsätzen schon deutliche technische Defizite sichtbar geworden. Für 5-7Mio würde ich sagen: eintüten. Aber 13??? Das ist meiner Meinung nach viel zu viel für die Qualität, die er mitbringt.

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    • Er ist 1,88m groß. Das ist für einen Außenspieler enorm. Dazu körperlich robust.

      Für sieben Millionen bekommst du oft nur noch Schrott.

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    • Linksfuß ist er im Übrigen auch noch. Das sind schon besondere Voraussetzungen. Klar ist aber auch, dass er gefördert werden muss. Und er wird nie der Edeltechniker sein – die Stärken liegen im athletischen Bereich.

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    • Wenn er die richtigen Entscheidungen trifft und an den richtigen Aspekten arbeitet, kann Daghim ein Top 9er werden. Als Außenbahnspieler sehe ich sein Potenzial dagegen eher begrenzt. Dafür ist es der einfachere Weg. Bundesliganiveau kann er auf beiden Positionen entwickeln. Auf dem Spitzennievau sehe ich ihn nur als 9er. Das wird aber eben gleichzeitig auch deutlich schwieriger.

      0
  53. @Sascha2
    Danke für Deine Antwort.
    Hatte das mit den 15 Millionen als KO nicht mehr auf dem Schirm.
    Die wären natürlich nicht realistisch.
    Wobei ich Ihn dennoch, sofern verletzungsfrei und konstant eingesetzt, für mehr als nur okay einordnen würde.

    Womöglich ist es jetzt auch momentan nicht die beste Ausgangslage, bzw. Chance bei Uns, dass sich ein junger Spieler in Ruhe weiter entwickeln kann.

    Verstehe dann aber wiederum nicht, wie ein Spieler wie Jenz von unseren Verantwortlichen nicht kritisch gesehen wird und ohne die Sperre wohl auch gegen Dortmund gespielt hätte… Alleine seine Körpersprache signalisiert mir Gleichgültigkeit.

    Ist nur meine subjektive Sichtweise.

    1
    • Ich bin mir sicher, dass unsere IV am Sonntag Jenz-Vavro heißen wird. Aktuell schließe ich nicht aus, dass ich dann den Fernseher gleich aus lasse. Koulierakis und Vavro haben trotz Niederlage einen ordentlichen Job gemacht. Fair, wenn sie auflaufen. Aber Jenz kann ich wirklich nicht mehr sehen. Was wäre das auch schon wieder für entlarvendes Zeichen, wenn Adjetey, der von allen Verantwortlichen als „Soforthilfe“ bezeichnet wurde, nur die Nr. IV wäre?

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    • Davon gehe ich leider auch aus.
      Naja, was die Glaubwürdigkeit der Aussagen unserer Verantwortlichen angeht, gibt's glaub ich wirklich keine zwei Meinungen.

      Wichtig ist es dann noch, wer sonst noch auflaufen wird.
      Wurden die richtigen Schlüsse aus dem Dortmund Spiel gezogen?
      Wollen wir mal hoffen, dass wieder mutiger aufgestellt wird.
      Vielleicht jetzt mal mit Majer, statt Shiogai und Bürger von Anfang an, sofern Kumbedi nicht fit ist?

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    • Ist Koulirakis gesperrt oder verletzt?

      3
    • Soweit ich weiß, weder noch.

      Denke da spricht eher die Sorge aus Hammerhai.
      Durch die falschen Entscheidungen und Fehleinschätzungen der vorangegangenen Spieltage.

      1
    • So ist es.

      Habe es gerade gecheckt. Er steht nur bei drei gelben Karten. Von einer Verletzung wurde auch nichts berichtet.

      3
    • Wenn er das macht, dann ist Hopfen und Malz verloren.

      4
    • Grabara
      Bürger(Kumbedi), Vavro, Koulierakis, Belocian
      Eriksen, Arnold
      Daghim, Majer, Paredes
      Shiogai

      Das wäre meine Wunschelf für Sonntag.

      Nach dem Chancen Fiasko von Amoura gegen Dortmund, würde ich ihn vorerst draußen lassen.

      Majer hätte ich gegen Dortmund auch schon gern hinter Amoura in der Startelf gesehen und Shiogai da von der Bank gebracht.

      Kumbedi, wie bereits erwähnt bringen, wenn er gesund ist und sonst Bürger beginnen lassen.

      Wimmer soll laut Kicker für Sonntag im Kader sein, ob es für die Startelf reicht weiß ich nicht, deswegen Paredes.

      Alternativ hat man dann genug Impact von der Bank, um je nach Spielsituation reagieren zu können.
      Amoura, Petinovic und Lindström z.B..

      3
    • * Pejcinovic

      1
    • Genau, Amoura am besten ganz draußen lassen. Der ist dann in Zukunft bestimmt noch abgeklärter vor dem Tor.

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    • Ich würde Paredes rausnehmen und dafür Amoura starten lassen.
      Dann hätte man echt viel Tempo, unser höchstes Maß an Torgefahr und unsere "Auf jeden Fall gewinnen wollen"-Spieler auf dem Platz.

      Viele Möglichkeiten zum nachlegen hätte man dann zwar nicht, aber mal ehrlich, wenn es nötig ist nachzulegen, ist bei uns das Kind eh schon in den Brunnen gefallen.

      P.S. Ich würde auch Kumbedi starten lassen

      2
    • @Mahatma_Pech

      Es soll im Fussbal schon vorgekommen sein, dass jemand von der Bank kommen musste, um dann wieder an sein Potenzial anknüpfen zu können…

      Wenn man Ihn jetzt wieder von Anfang an bringt und er die Chancen wieder nicht nutzen sollte, ist das Geschrei auch wieder groß.
      Glaube auch nicht, dass er unsicher war, sondern eher zu viel Wut im Bauch hatte.
      War zumindest mein Eindruck.

      Halte Ihn doch selbst für unseren wertvollsten Offensiven, aber nicht in der Art und Weise wie gegen Dortmund.

      Es waren nicht nur die nicht genutzten Chancen, sondern auch das Problem, dass er gut positionierte Mitspieler ignoriert hat.

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