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Yannick Gerhardt vom VfL Wolfsburg. (Photo by Maja Hitij/Getty Images)

Abschied nach zehn Jahren? Zukunft von Yannick Gerhardt beim VfL Wolfsburg offen

Die Zeichen verdichten sich, dass die gemeinsame Zeit von Yannick Gerhardt und dem VfL Wolfsburg nach dieser Saison enden könnte. Noch steht der Mittelfeldspieler bis 2027 bei den Niedersachsen unter Vertrag. Doch vieles spricht derzeit dafür, dass sich der 32-Jährige im Sommer mit einem Wechsel beschäftigt.

Sportlich spielt Gerhardt inzwischen nur noch eine Nebenrolle. Beim 1:1 des VfL beim SC Freiburg wurde er erst in der Nachspielzeit eingewechselt. Der Kurzeinsatz passte zu seiner gesamten Saison. Zwar kommt der Linksfuß bislang auf 17 Bundesliga-Einsätze, doch nur zwölfmal stand er in der Startelf. Unter Trainer Dieter Hecking gehört Gerhardt längst nicht mehr zu den festen Größen im Team.

Beraterwechsel sorgt für Spekulationen

Für zusätzliche Bewegung sorgt nun ein Wechsel im Management des langjährigen Wolfsburg-Profis. Stephan Engels, der Gerhardt über viele Jahre beraten hatte, ist nicht länger für dessen Karriereplanung zuständig. Stattdessen arbeitet der frühere Nationalspieler nun mit Alexander Jäger von der britischen Agentur Unique Sports Group zusammen.

Der Schritt wird als mögliches Signal für einen Sommerwechsel interpretiert. Laut den Berichten soll sich Gerhardt vorstellen können, seine Karriere im Ausland fortzusetzen. Dabei sollen insbesondere die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate eine Rolle spielen.

Eine Rückkehr zum 1. FC Köln scheint dagegen aktuell kein Thema zu sein, obwohl Gerhardt seine enge Verbindung zum FC in der Vergangenheit mehrfach betont hatte.

Union Berlin und Mainz 05 beobachten die Situation

Ganz ohne Interessenten aus der Bundesliga ist Gerhardt allerdings nicht. Nach Informationen des Kölner Stadtanzeigers sollen sich sowohl 1. FSV Mainz 05 als auch 1. FC Union Berlin zuletzt nach der Situation des Wolfsburgers erkundigt haben.

Gerhardt gehört trotz seiner schwierigen sportlichen Lage weiterhin zu den erfahrensten Spielern im Kader des VfL. Seit seinem Wechsel im Sommer 2016 absolvierte er bislang 289 Pflichtspiele für die Wolfsburger. Die damalige Ablösesumme von 13 Millionen Euro machte ihn einst zu einem der teuersten Verkäufe der Kölner Vereinsgeschichte.

Ungewisse Zukunft in Wolfsburg

Wie es für Gerhardt konkret weitergeht, dürfte auch von der sportlichen Zukunft des VfL abhängen. Die Wolfsburger kämpfen weiter gegen den Absturz in die 2. Bundesliga. Der Vertrag des Mittelfeldspielers gilt zwar auch für die Zweitklassigkeit, dennoch scheint ein Neuanfang für beide Seiten inzwischen durchaus denkbar.

9 Kommentare

  1. Union und Mainz sollen ein Auge auf Gerhardt geworfen haben. Bei allem Verdienst für den Verein, Briefmarke drauf und danke für alles:

    Wechselwillig: Bundesliga-Duo fragt bei Gerhardt an https://share.google/RMETSv1iE5L57DKKy

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    • Mahatma_Pech

      Ich pumpe schon einmal den einen Reifen an meiner Schubkarre auf.

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    • Ich gebe Dir leihweise meine eletische Luftpumpe, falls Du unterwegs nochmals pumpen musst und der Yannik wohlbehalten ankommt – sicher ist sicher.

      Scherz beiseite. Yannik ist ein alter Hase in Wolfsburg und aus dem Gedanken heraus, dass man auch Urgesteine im Verein braucht, finde ich es ein wenig schade.
      Andererseits wenn es die Möglichkeit gibt, dass er einen Kaderplatz frei macht muss man diese Möglichkeit nutzen. Im MF haben wir bekanntermaßen das Überangebot und parallel auch noch Spieler wie zB Dardai, die ja auch noch entwicklungsfähig sind.

      Wenn man sich das nochmals vor Augen führt, habe das in der WAZ heute morgen gelesen: Gerhardt ist immer noch bei uns in den Top5 der teuersten Transfers. Ein Paradebeispiel für viel ausgegebenes Geld ohne einen großen Mehrwert zu generieren. Er war nie unangefochtener Stammspieler bzw. hat den Unterschied gemacht, denn man von solch einem Transfer erwartet.

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    • Lattenkracher

      Wenn ich diese Kommentare so lese, frage ich mich, warum man sich dann andererseits echauffiert, dass wir keine Spieler haben, die sich mit diesem Topverein und seiner Nestwärme identifizieren.

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    • Mahatma_Pech

      Ich echauffiere mich nicht darüber, denn ich halte diese Diskussion für eine Farce. Im heutigen Fußball ist eine langjährige Identifikation die absolute Ausnahme. Und ich nehme sie Gerhardt auch nicht ab. Der hat hier einen absoluten Top Vertrag.

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    • Naja er hatte schon einige gute Spiele bzw Spiele, in denen er sehr wichtig war, aber wenn man bedenkt, wie lange er hier ist, waren das schon relativ wenige.

      Langjährige Identifikation?
      Wo gibt es die überhaupt noch?
      Früher mag es so etwas gegeben haben, aber die Zeiten dürften mittlerweile vorbei sein und das nicht nur im Fußball.

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    • 10 Jahre Yannick Gerhardt sind Sinnbild einer völlig verfehlten Personalpolitik. Ich will ihn gar nicht unnötig schlechtmachen. Ja, er hat ein paar gute Spiele gemacht, aber er war zu keinem Zeitpunkt unangefochtener Stammspieler. Der einzige Zeitraum, in dem er mal konstant performt hätte, war unter Oliver Glasner. Das lag jedoch eher an Letzterem, der ein Perfektionist ist, und jedem Spieler eine Rolle auf den Leib schneidert. Und selbst unter Glasner hat er gegen Ende wieder seinen Stammplatz gegen Maximilian Philipp eingebüßt. Gerhardt ist ein durchschnittlicher Fußballprofi – nicht mehr und nicht weniger. Es ist Teil unserer Stagnation und unseres Niedergangs, dass immer wieder längst Gescheiterte ihre dicken Verträge ausgesessen haben und „mitgeschleppt“ werden mussten. Dazu zählt eben auch Yannick Gerhardt.

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    • Ich nehme Yannik die Identifikation ab. Denn er ist immer einer derjenigen, die sich blicken lassen. Wenn irgendwo ein paar Profis gefordert sind, er ist da. Beispiel Trikotvorstellung in der Kabine.
      Er hat da durchaus eine erhöhte Präsenz.

      Dennoch: Er ist einer unserer teuersten Neuzugänge all time und diesem Maßstab wird er halt einfach nicht gerecht. Mit anderen Worten: Man bekommt nicht das wofür man bezahlt hat.
      Er ist ja kein Einzelfall, das ist ja leider häufig bei uns der Fall. Kann er persönlich nichts für. Aber dennoch ist unser Kader u zu groß und hat eine dermaßen große Disbalance, dass er für mich nicht unverkäuflich wäre und ich den Kaderplatz frei machen würde.

      Ich habe ihn mal als guten Backup tituliert, da er mühelos mehrere Rollen ausfüllen kann und das zumindest solide abliefert. Man kann sich auf ihn verlassen. Aber ist es das noch, was wir aktuell brauchen?

      Mein oberer Beitrag war natürlich sarkastisch. In Zeiten sicheren Fahrwassers würde ich dafür plädieren ihn zu behalten, dass er hier seine Karriere beenden kann. Ich sehe nur aktuell die Notwendigkeit größer, den Kader wirklich Radikal zu verändern und aufzufrischen. Da sehe ich im Mittelfeld halt andere Spieler, die gehalten werden sollten und dennoch die Notwendigkeit auch hier den Kader zu verkleinern!

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    • YG seine Identifikation und Hingabe für den Standort hier anzusprechen ist Satire und kann hier keiner wirklich ernst meinen!

      Der Junge hat hier alles mit gemacht
      Stellt sich oft bei Interviews vor allem wenn es nicht läuft.

      Ist immer wieder trotz tausender Trainer oft die „sichere bank“ wenn es drum geht mal wieder das Team (kurzfristig) zu stabilisieren .

      Das er einen sehr gut dotierten Vertrag hat ist klar

      Er ist ja auch schon ewig dabei

      War auch schon hier als es noch besser lief und entsprechend Kohle da war.

      Wie in jedem Unternehmen gibt es den langjährigen Mitarbeiter mit „alt-Vertrag“ der doppelt so gut ist wie von dem dem jungen Neuling obwohl der unter Umständen dem Unternehmen schon weiter hilft.

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