Samstag , Oktober 24 2020
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Graues Mittelmaß: Glasner droht Spielern mit Konsequenzen

Nach der bitteren Pleite gegen Werder Bremen bleibt der VfL Wolfsburg auch gegen den SC Freiburg sieglos und verliert ein wenig den Anschluss ans obere Tabellendrittel. Für den VfL war es die vierte Pleite in den letzten fünf Spielen.

Der Schock für den VfL Wolfsburg kam in der 85. Minute, als der Freiburger Jonathan Schmid einen Freistoß unhaltbar ins linke obere Eck hämmerte – der 1:0-Siegtreffer für den SC Freiburg. Jetzt zählen Manager Schmadtke und Trainer Glasner die Profis an.

Glasner droht Spielern mit Konsequenzen

Nach der Pleite gegen den SC Freiburg hatte Trainer Oliver Glasner seine bekannte Zurückhaltung aufgegeben und ging mit seinem Team hart in die Kritik: „Dienst nach Vorschrift“ würden seine Spieler ableisten.

„Ich bin gespannt und werde es ganz genau beobachten, welcher Spieler bereit ist, hier unseren Weg mitzugehen“, so Glasner sauer. Andernfalls würde es Konsequenzen geben. Wie diese aussehen könnten? „Das wird man sehen“, sagt Glasner.

Im letzten Jahr seien die Spieler bereit gewesen an die Leistungsgrenzen zu gehen, „jetzt legt der eine oder andere die Beine hoch, ist ein bisschen bequemer, macht vielleicht ein bisschen weniger im Training.“

Die Kritik an der Mannschaft ist hart. Eine Kritik, die in Wolfsburg aber nicht ganz unbekannt ist. In der Vergangenheit mahnten schon andere Trainer vor ihm die „Wohlfühloase“ Wolfsburg und die „bequeme Hängematte“ an. Ein Teil von Glasners Kritik zielt nun in eine ähnliche Richtung.

Glasner geht mit seiner Kritik an die Mannschaft bewusst an die Öffentlichkeit: „Ich mache es heute das erste Mal öffentlich, weil es nicht zum ersten Mal so ist.“ (Quelle: Kicker)

Stimmen zum Spiel

Das sagt VfL-Trainer Oliver Glasner zur Niederlage gegen den SC Freiburg:
„Es hat lange so ausgesehen, als würde das Spiel 0:0 enden. Dann hat Freiburg es durch einen Freistoß zu ihren Gunsten gedreht. Wir hatten kurz davor die Riesenchance und kurz danach auch nochmal die Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen. Das ist uns nicht gelungen. Ich bin mit unserem Auftritt heute überhaupt nicht zufrieden, weil wir – und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison – oft nur bereit sind, bis zur Grenze zu gehen, wenn uns das Wasser bis zur Oberlippe steht und es wirklich schon sehr eng wird mit der Luft. Ich finde das schade, weil wir uns damit das Leben selber schwermachen. Nun passiert es häufig in Spielen, die eng sind, dass das Spielglück zum Gegner ausschlägt. Freiburg hat heute auch deswegen verdient gewonnen, weil wir nicht von der ersten Sekunde an hundertprozentig im Spiel waren.“

 

Die Pressekonferenz nach dem Spiel


 
 

197 Kommentare

  1. Frage in die Runde… Ne lieber nicht.
    Fakt ist wir spielen nicht gut. Die Gründe sind vielfältig und der Frust steigt überall. Doch dann gleich wieder Konsequenzen zu fordern, die einen neuen Trainer fordern?
    Was passiert denn, wenn wir sagen wir Kovac holen?
    Werfen wir den auch gleich raus, wenn er 8 Spiele nicht gewinnt und holen uns dann sagen wir mal Weinzierl und so weiter und so weiter… (!)
    Soll dann auch gleich ein neuer GF Sport kommen… Neue ARs und gleich nochn externer Berater dazu?

    Wie wäre es mal auf den Kader zu schauen und abzuwarten was im Winter so passiert?

    Ja, auch ich bin sauer und wütend, aber ich lasse es nicht am Trainer aus. Da bin ich und da sind wir alle definitiv zu weit weg von. Sollte die GF etwas ändern wollen, wird Sie das sicher tun.
    Bis dahin konzentrieren wir uns mal auf unsere Enttäuschung und sollten uns sinnvolle Kritik erlauben.
    Auch wenn es gerade unschön und hart ist.
    Es ist unser Verein und noch ist nichts so im Argen, dass es grundlegender Änderungen bedarf. Außer am Kader.. Und vielleicht stellt Glasner die Verhaltensweisen jetzt ein bissel um.

    Abwarten…

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  2. Bei dem Restprogramm muss man leider damit rechnen, dass wir mit 20 Punkten in die Winterpause gehen. Das wäre genau die Hälfte der ominösen 40 Punkte für den sicheren Klassenerhalt.

    Wenn wir bis Weihnachten keine Punkte mehr holen, brennt hier zumindest im Umfeld richtig die Hütte. Ob dann VW und der AR ruhig bleiben, darf man aus Erfahrung bezweifeln, völlig unabhängig davon, wie die GF die Lage sieht.

    Bislang war es ja häufig so, dass wir in solchen Situationen völlig unerwartet Punkte geholt haben. Ich hoffe, das passiert wieder.

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  3. Die nackten Zahlen schreien doch nach Krise und zumindest auch um eine Diskussion um die derzeitige Arbeit des Trainers. Gerade vor dem Hintergrund, dass er durch die Dreierkette einen Defensivmann mehr auf dem Feld hat und auch immer herausstellt, wie wichtig ihm die Defensive ist:

    Wir haben nun mit den Pokalen 21 Pflichtspiele.
    Davon wurden 8 Spiele gewonnen.
    In der Liga gewann man 5 von 14 Spielen.
    Von den letzten sieben Ligaspielen hat man 6 !!! verloren. Bei anderen Vereinen hat man spätestens hier eine Trainerdiskussion.

    Dazu:
    15 Tore nach 14 Spielen bedeutet: Zweitschlechteste Offensive. Im letzten Jahr war es die Viertbeste. Das ohne Abgänge.
    In der Liga erzielte man nur in drei von 14 Spielen mehr als ein Treffer.
    In der Euro League gewann man nur 2 von fünf Spielen- in der leichtesten Gruppe als Kopf.

    Julian Brandt sagte heute: “Die Zuschauer wollen natürlich auch Show und Tore sehen. Dafür kommen sie.”

    Julian Nagelsmann sagte mal, nur durch Tore kommt man nach oben.

    Wir spielen schlimmsten Catenaccio und verlieren komplett den Anschluss. Nur, weil wir einen sturen Trainer haben und einen schläfrigen Manager. Der propagiert hier 3-4 Transferperioden. Drei sind schon vorbei und in der kommenden soll auch nichts passieren. In dem Tempo meint er wohl Jahre.

    Sorry, aber hier gibt es nichts mehr zu beschönigen. Der VfL hat nicht ein gutes Spiel gemacht und spielt wie ein Drittligist.

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    • Bei aller berechtigten Kritik… wenn Du schon mit nackten Zahlen ankommst, dann nenne auch bitte die Richtigen:

      1. Wir haben von den letzten 7 Ligaspielen 6 NICHT GEWONNEN. Klar, sind nur 2 Punkte mehr, aber faktisch eben doch richtig.
      2. Wir hatten letztes Jahr die SECHSBESTE Offensive (Bayern 88, Dortmund 81, Hoffenheim 70, Leverkusen 69, Leipzig 63, Wir 62)

      Ich bin/war bei dem Spiel heute auch sauer wie selten zuvor, aber 6 Stunden nach Spielschluss sollten die Emotionen zumindest soweit zurückgegangen sein, dass man einfach nachprüfbare Fakten nicht so verdrehen muss, dass sie den Ist-Zustand noch schlimmer darstellen als er sowieso schon ist, nur um die eigene Meinung stärker zu untermauern.

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    • Oh du hast Recht! Ich habe das ohne weiter nachzuschauen gestern von Freunden übernommen. Entschuldigung.

      Spielt aber nicht die Rolle. Denn: Es klemmt eindeutig offensiv.

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  4. Ich finde es nur witzig das gegen Frankfurt (2:0 gewonnen) hier kaum was im Blog steht… aber wenn man verloren hat (Bremen und jetzt auch gegen Freiburg) hier alle schäbigen Möchtegernfans herrauskriechen aus ihrem Versteck und nur so drauf kloppen!
    Was bezweckt ihr damit? Was bringt es jetzt den Trainer rauszukicken?
    Miese Stimmung verbreiten? Alles in Frage zu stellen?
    Die Bundesliga ist seit langem mal wieder Recht ausgeglichen! Heißt das hier fast jeder, jeden schlagen kann! Und wenn wir nur im Mittelfeld rumdümpeln…. Naaa und!!!
    Heute das Spiel war nicht ansehnlich… und?… weil sich beide Mannschaften sich nix geschenkt haben bzw. sich gegenseitig neutralisiert, bekämpft haben! Das die Freiburger durch ein Super Freistoß gewonnen haben..tja…. Top gemacht!!!
    Kommt mal alle runter von eurem hohen Ross ihr Möchtegern Experten!!! Sucht euch nen Club aus das jede Woche Haus hoch gewinnt, jede Mannschaft an die Wand spielt! Bayern vielleicht? Ach nee die gewinnen ja momentan auch nicht jedes Spiel! Dann Gladbach oder Leipzig die stehen zumindest oben!
    Mir wird echt schlecht bei manchen Kommentaren hier….und ihr nennt euch VfL Fans :kotz: :kotz: :kotz: :kotz:

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    • Da verstehst leider nicht warum es geht. Das hat mit dem was du geschrieben hast nichts zu tun.

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    • Mal eine Frage, da es hier scheinbar wieder auf eine endlose “Schönredner” vs. “Nörgler” -Diskussion hinausläuft: Wer gibt Euch “Schönrednern” das Recht zu entscheiden wer ein “echter Fan” oder ein “schäbiger Möchtegernfan” ist???

      Wenn ich als Schulkind in der Schule stark nachlasse, und Wochen (oder jetzt eher Monate) lang nur schlechte Noten nach Hause bringe, und meine Mutter (Fraktion Schönredner) mir Mut macht und sagt ist alles nicht so schlimm und mein Vater (Fraktion Nörgler) nur am rummeckern ist, heisst dass dann auch meine Mutter liebt mich mehr als mein Vater?? Ich denke eher nicht.

      Vielleicht leiden, die Fans, die sich alles zu Herzen nehmen, ja doch mehr, als die alles halbherzig zur Kenntnis nehmen, doch ein Stück weit mehr? Fans= Fanatic und soweiter….

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    • Es geht um das “Wie”. Würden wir gut spielen…

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    • Exilniedersachse

      Merkst du eigentlich nicht, wie die momentane Situation schadet?
      Wenn du mehr als Möchtegernfans (sehr reife Einschätzung) willst, muss der Verein und sein Umfeld (inkl Fanszene) wachsen.
      Der VfL wollte sich bei erfinden ist aber dabei sich zu schaden. Der neutrale noch ungebundene Zuschauer weiß doch mit Sicherheit weniger Interesse für den Verein mit dem unattraktiven Spielweise entwickeln.
      Es wollen doch die eigenen Fans schon nicht sehen!

      Dann kommt da ein neuer Verein mit potentem Geldgeber und spielt quasi immer attraktiv.

      Worauf würdest du warten wollen?

      Ich sage, die 2 schlechteste Offensive können wir uns in unserer Situation nicht leisten.

      Ja gegen Frankfurt war es ruhig hier. Da war es auch nicht berauschend aber gegen einen solchen Gegner in Unterzahl sich die Punkte erkämpfen wird wohl von allen positiv bewertet.

      Wenn wir sympathisch und attraktiv spielen bzw sein wollen
      , Ist es nicht hilfreich wenn es scheinbar die Intension des Trainers ist Fußball nur zu verhindern.

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    • Tipp: Brille abnehmen!

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    • Wolfmann du brauchst nicht in die weite welt schauen um eine Mannschaft zu suchen die alles gibt und wo alles stimmt seit einigen Jahren. Bleib hier in Wolfsburg :

      SCHAU AUF DIE FRAUEN BEIM VfL WOLFSBURG

      Geh mal hin am 14.12. um 13:00

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  5. Offenbar ist es ja so, dass die Spieler nicht so spielen, wie Glasner es will.

    Stellt sich die Frage, woran das liegt.

    Kann Glasner es nicht richtig erklären und beibringen? Können die Spieler es einfach nicht umsetzen, weil ihnen die dafür erforderlichen Fähigkeiten fehlen? Oder wollen die Spieler es einfach nicht umsetzen?

    Bei Variante 1 bliebe nur, sich so schnell wie möglich von Glasner zu trennen. Alles andere würde nur noch mehr Schaden zufügen.

    Bei Variante 2 könnte man vielleicht im Winter nachjustieren. Die Frage ist natürlich, ob man passende Spieler bekommen könnte und was finanziell machbar wäre. Hier könnte viel davon abhängen, ob man Spieler wie Malli abgeben kann und zu welchen Konditionen.

    Wenn man die Fähigkeiten einzelner Spieler falsch eingeschätzt hat und den Kader nicht vernünftig ergänzen kann, müsste Glasner sein System umstellen. Wenn er das nicht will oder kann, bliebe dann allerdings auch nur die Trennung.

    Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass GF und Trainer die Spielweise umgestellt haben, obwohl ihnen bewusst war, dass die vorhandenen Spieler das nicht umsetzen können.

    Bei Variante 3 kann man natürlich versuchen, Stinkstiefel zu eliminieren. Die Erfahrung zeigt aber, dass der Trainer am kürzeren Hebel sitzt, wenn die Mannschaft ihn loswerden will. Ancelotti und Kovac lassen grüßen.

    Und jetzt kann ich nur hoffen und beten, dass unsere GF die Gründe richtig erkennt und die richtigen Maßnahmen ergreift. Insbesondere, wenn Variante 2 zutreffend wäre, wäre es wichtig, über den eigenen Schatten zu springen, sich die eigenen Fehler einzugestehen und die richtigen Reparaturmaßnahmen zu ergreifen.

    Man muss natürlich auch sehen, dass Variante 1 und 2 ganz schnell Variante 3 nach sich ziehen kann. Und das gilt es zu verhindern.

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    • Du möchtest nicht am Trainer zweifeln? An dessen Fähigkeiten?

      Er spielt konsequent mit Victor und erkennt noch nicht einmal, dass dieser sich null durchsetzen kann. Da hilft auch das Laufen nichts.

      Dazu die einwechslungen um Klaus.

      Wir haben keine guten Flügelstürmer. Warum dann dieses System? Dazu sind William und Roussi in erster Linie Verteidiger. Man merkt es…

      Und bei schmaddi schaue ich mir nur dessen Tatenlosigkeiten an.

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    • Exilniedersachse

      Man muss die Bewertung des Kaders zu Saisonbeginn durch Schmadtke inzwischen sehr stark anzweifeln.

      Der Trainer spielt fast immer mit der selben 11, wechselt quasi nur die Flügelspieler aus. Hat scheinbar keine Alternativen.
      Dabei wurde doch gesagt, dass es gerade im Alternativen ging. Es wurde doch so verkauft, dass wir eine gewisse Breite haben.
      Was wir haben sind jede Menge blockierte Kaderplätze durch maximal durchschnittliche Spieler deren Fähigkeitsprofil nicht zu dem benötigen passt.
      Also auch JS hat sich scheinbar gewaltig vertan.
      Dann diese Analyse vor dem Spiel gegen Bremen.

      Das Beste war noch die Aussage der gute Start in die Saison hätte nicht an Programm gelegen. Da müsste man ihm mal ein Video zusammenschneiden.

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    • Wieso möchte ich nicht am Trainer zweifeln? Ich lande doch bei allen Varianten beim Trainer und stelle ihn in Frage.

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  6. Kann die Kritik wirklich zustimmen. Irgendwas stimmt nicht bei VfL, Unkonzentriertheiten zu Hauf, fast ein Tor hinten dadurch gestern, auch bei einem Freistoss zu sehen. Das Spiel ist ohne Tempo, zu veile Bälle gehen verloren. Es gibt kein Drang nach vorne. Irgendwie erinnert man sich an Maclaren oder Magath II. Wieder lässt sich VfL niederkämpfen, fast ohne Gegenwehr. Und wenn wie gegen Werder nach vorne gespielt wird, ja dann kriegt man die Abwehrarbeit nicht hin.

    In solchen Situationen gibt es erprobte Mechanismen: Trainerwechsel, Kaderverbannung, Systemwechsel etc. Welche von denen man sehen wird? Muss man abwarten. Wir wissen ja nicht wie die Spieler denken, wie es intern läuft.

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  7. Na ja, es kommt auch darauf an, wie die Verantwortlichen mit der Situation umgehen. Ich habe jetzt noch nichts von Schmadtke gehört, aber wenn er weiterhin von wir sind noch im Soll und nur sein schläfliges, knurriges Image pflegt, wirkt das auf mich nicht beruhigend. Es ist auch seine Aufgabe, die Fans abzuholen und mitzunehmen. Labbadia hat da im letzten Herbst nicht so viel Verständnis abbekommen.

    Dazu Schmadtkes Äußerungen, das im Winter eher nichts passieren wird und seine Verkaufspolitik, mich regt das maßlos auf und ich habe null Vertrauen, dass er vollumfänglich den Verein verbessert. Mir ist auch die menschliche Komponente wichtig. Ein Spieler, der lange im Verein ist, sich einwandfrei verhält, Leistung bringt ist für mich keine Nummer auf der Gehaltsliste.

    Glasner kritisiert jetzt öffentlich die Spieler, das finde ich ganz fatal. Denn die Art der Kritik gefällt mir ganz und gar nicht, dadurch erscheint er hilflos. Was auch kein gutes Zeichen für mich als Fan ist. Das ist wieder ein Rückschritt, wenn der Mannschaft vorgeworfen wird, sie macht Dienst nach Vorschrift.

    Das war doch in der letzten Saison schon nicht mehr und auch in den ersten Spielen dieser Saison auch nicht. Es muss dann doch was mit seinen Maßnahmen und/ oder seiner Fähigkeit ein Team zu führen. Oder die Spieler merken vor dem Trainer, dass es einfach nicht funtioniert.

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  8. Man hat manchmal die Vermutung, dass die Mannschaft nicht an das glaubt, was sie eigentlich spielen soll.

    Da gibt es dann eben nicht so viele Wege, dieses zu ändern. Entweder die Spieler sind durch was auch immer innerlich blockiert oder aber die Spieler können es nicht spielen oder wollen es nicht.

    Entweder man tauscht dann die Spieler gnadenlos aus, die nicht zum System passen. Man stellt das System bzw die Spielidee um, passt sie also der Mannschaft an oder aber man tauscht dann den Trainer aus, sollte er die Mannschaft nicht mehr erreichen.

    Ich gebe nur zu bedenken, dass Glasner auch ca. 1 Jahr gebraucht hat in Linz, um diese Spielidee zu implementieren. Wurde ja auch von einem Linz Fan so glaube ich hier kund getan.

    Ich sehe es als normal an, dass es Hoch und Tiefs in der Saison geben wird, wenn man die Spielidee abändert.

    Ich persönlich würde dieses Jahr die Geduld haben und hoffen, dass man aber auch im Winter nachlegt. Denn es wird aktuell meiner Meinung nach eine Mischung sein aus der Sturheit von Glasner, dem zögerlichen Handeln von Schmadtke und das es eben sehr lange dauern kann, wenn man die Spielidee abändert und das nicht in einem geringen Umfang. Ich gebe hier nochmal den Hinweis auf Linz und ja ich weiß, Österreich ist nicht Deutschland und die Ligen nicht miteinander zu vergleichen…

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    • Wobei sein erstes Linzjahr in Liga 2 Österreichs als zweiter endete (trotzdem Nichtaufstieg) und um zweitem Jahr erster (Aufstieg).
      Sein drittes Jahr in der ersten Liga war der 4. Platz und sein viertes Jahr dann 2. Platz.

      Im Prinzip (auch wenn es mal nicht gelaufen haben soll) kam im Endeffekt immer einer super Platz raus. Dazu ist es eben noch einfacher in der zweiten Liga Österreichs ein neues System zu implementieren als in der Bundesliga in Deuchtschland.

      Und durch den zweiten Platz (selbst wenn es spielerisch im ersten Jahr nicht gut gewesen sein soll) ist man natürlich deutlich weniger enttäuscht, als es unsere Situation gerade hergibt.

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  9. Eigentlich müsste Schäfer hier doch mal ins Spiel kommen, der ja eigentlich einen recht guten Draht zur Mannschaft hat. Dass der Mannschaft das neue System oder die Spielart gefällt, möchte ich zumindest teilweise bezweifeln.

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    • Daran habe ich auch schon gedacht. Aber was soll er machen, den Trainer öffentlich anzählen?

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  10. Mein Gefühl: sollte sich jetzt nichts ändern, ist das Kapitel Glasner beendet. Könnte mir vorstellen, das Schmadtke auch gleich geht. Noch ein Neuaufbau wird er nicht versuchen. Dann haben wir nur noch unsere Legende und Greenhorn Schäfer. Dann kann uns ja nichts passieren. :weg:

    Unser Spiel sieht schon schlimm aus. Da passt nichts zusammen. Alles basiert irgendwie auf Zufall. :rad:

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  11. Ich gehöre zu denen, die bestimmt nicht gleich den Kopf des Trainers fordern. Dennoch sei die Frage gestattet, was hier gerade passiert. Unsere Leistungsträger, allen voran Roussilon, spielen urplötzlich weit unter ihren Möglichkeiten. Ettliche Spieler verschwinden in der Versenkung, wie z.B. Elvis und Steffen. Englische Wochen mit 10 von 11 Spieler in der Startelf des Spieltages davor.

    Ein System, eine Taktik, ja gewisse Automatismen sind nicht zu erkennen. Das Pressing ist halbherzig, der Spielaufbau quasi auf Zufall aufgebaut. Dazu scheint es so zu sein, als habe Glasner ein Motivations- und Authoritätsproblem, wenn man die Reaktion von William sieht und das Interview von Glasner hört.

    Das sture Festhalten an der Pressingtaktik, an der Formation 3-4-3 und besonders an Victor. Kein Umdenken, was neues wagen. Wo ist der Plan B und C?

    Ich denke, jeder hat hier seine eigene Problemdarstellung, aber sie führt am Ende immer zum Trainer. Auch, wennes heißt, das ganze braucht Zeit.

    Was ist die Lösung? Es sind jetzt noch drei Spiele in der Liga, St. Etienne vernachlässige ich mal. Drei Spiele mit Null Punkte Potential. Gerade hier steckt die Chance, etwas gerade zu biegen. Sollte das spielerisch und ergebnistechnisch nicht reichen, dann wäre der Zeitpunkt dann wohl gekommen, mit der Vorbereitung auf die Rückrunde einen neuen Trainer zu holen!

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    • Wobei ein neuer Trainer nur 2½ Wochen hat um dann sein Spiel den Spielern zu vermitteln.

      Wenn das nicht klappt ist hier aber wirklich was los..
      Geht man dieses Risiko ein?

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  12. Meine Sorge ist folgende:
    Glasner bleibt stur und fängt an die Spieler öffentlich zu kritisieren. Das Team würde er dann verlieren. Aber Schmadtke würde nichts machen.
    Wir gehen in die Rückrunde mit einem beschädigten und sturen Trainer, Punkten gegen die da unten mittelmäßig und dann kommt das böse Erwachen im April…

    Aber selbst ohne öffentliche Kritik sind die Spiele zu Beginn unangenehm. Die da unten müssen Punkten. Und wir spielen noch schlechter als die und leben maximal von der höheren individuellen Qualität.

    Glasner muss endlich offensiv spielen lassen und zur Viererkette zurückkehren. Nur so wird Roussillon wieder seine Form finden und viel wichtiger, werden wir organisierter und struktureller nach vorne spielen.

    Meine Vermutung ist aber eher, dass nichts passiert und es bei uns wie immer läuft.

    Wenn ich sehe, wie Vereine wie Leipzig oder Gladbach mit ähnlichen Etats und Möglichkeiten agieren, wird mir einfach nur schlecht.

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    • Der Prozess hat soeben begonnen.
      Glasner stellt gem. Kicker Qualität und Mentalität in Frage…..

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    • Habs auch gerade gelesen..

      Damit bestätigt sich meine Befürchtung wie ich gestern geschrieben habe, dass er die Mannschaft nicht erreich bzw mit seiner Idee überfordert und eben stur daran festhält.

      Letztes Jahr war so unglaublich viel Mentalität drin. Dadurch hat man z.T. Spiele gewonnen. Das scheint jetzt ziemlich weit zurückgegangen zu sein…

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    • https://www.kicker.de/764542/artikel/glasner_legt_nach_das_werde_ich_nicht_dulden_

      es geht los. Er muss jetzt nur aufpassen das er die Mannschaft nicht verliert.

      Kann aber eben auch sein das er selbst schon Druck von Oben bekommen hat und nun mit Konsequenzen drohen muss.

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    • Ganz genau. Eigentlich gehts schon abwärts. Der Artikel ist schon echt heftig. Er droht mit Konsequenzen und genau zu gucken „welcher Spieler bereit ist hier unseren Weg mitzugehen“. Das heißt für mich, er wird an seinem System festhalten.

      Dann auch jetzt sagt er selbst, dass es schon eine Weile innerbetriebliche Störung gebe und er den Kader für ganz und gar nicht für geeignet hält erneut ins öffentliche Geschäft einzuziehen.

      Für mich ist das der Anfang vom Ende . Mal sehen, ob Schmadtke den Kader auch so schlecht bewertet oder er seinem Trainer zur Seite springt.

      Diese Art der Kritik ist für mich fatal, Glasner muss auch sein Anteil daran haben. Er konnte das Team nicht zusammenhalten. Labbadia hat ein gutes Team geformt, aber auch Dinge eingefordet.

      Glasner wollte ja, dass der Spieler selbst entscheidet und die Spieler durften Mittags wieder nach Hause gehen, um dann später wieder zukommen. So konnte jeder wieder sein eigenes Ding machen. Kennen wir doch alles.

      Ich hab leider nicht den Eindruck, dass Glasner sich selbst bzw. seine Methoden hinterfragt. Lieber auf die Mannschaft draufhaun.

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    • An die Öffentlichkeit zu gehen ist so ziemlich die letzte Patrone. Er sagt ja auch selbst, das er es vorher mehrfach intern versucht hat und auch mehrfach laut geworden ist…

      starker Tobak! Muss ich erstmal verarbeiten…

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    • Das mit der letzten Patrone sehe ich ähnlich. Und ich frage mich, wo ist der Teil, in dem er eigene Fehler eingesteht?

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    • Ich glaube nicht das Schmadtke und Schäfer den Kader in Frage stellen , denn auch wenn es Schwächen gibt muss grundsätzlich mehr drinn sein als gestern gezeigt wurde. Das öffentliche Eindreschen auf Qualität und vor allem Mentalität der Mannschaft wird ihnen sicherlich auch missfallen. Und ehrlich gesagt kann ich von außen auch kein Mentalitätsproblem erkennen. Es sind eher die fußballerisch und taktischen Sachen die Probleme bereiten. Und das ist sein Verantwortungsbereich.
      Glasner setzt mit solchen Aussagen alles auf eine Karte und dabei kann er nur verlieren , denn sind wir ehrlich die Spieler sitzen am längeren Hebel und Glasner wird nach 6 Monaten nicht das Standing haben um sowas lange durchzuhalten. Für so naiv hätte ich ihn nicht gehalten. Sollte bis zur Winterpause kein Umschwung erkennbar sein sollte ein Wechsel im Trainerteam erfolgen , denn gerade durch das einfache Programm nach der Pause ist in der Rückrunde noch einiges möglich.

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  13. Nachdem ich mein gesamtes Wochenende für den VFL investiert habe, fällt es auch mir schwer, dem gestrigen Spiel irgendetwas Positives abzugewinnen. Die Mannschaft wirkte einfach kopf- und planlos. Was bleibt ist die Hoffnung, dass Glasner gegen St. Etienne Mut beweist und das System umstellt. Dieses Spiel bietet sich perfekt an, um Veränderungen vorzunehmen und Dinge auszuprobieren. Glasners Spielidee finde ich prinzipiell sinnvoll, es darf aber nicht zu Lasten der Mannschaft gehen. Wir haben einfach viel zu wenig Torgefahr auf dem Platz. Der einzige Spieler der über die Saison gesehen Gefahr ausstrahlt, ist Weghorst. Dahinter kommt in Ansätzen noch Mehmedi und dann hört es auch schon auf. Ich plädiere dafür Mehmedi wieder hinter den Doppelsturm Ginczek und Weghorst zu stellen. Diese drei haben nachweislich funktioniert und sind jetzt wieder (fast) fit. Auch ein Nmecha dürfte sich als Zentrumsstürmer deutlich wohler fühlen, als auf der Außenbahn. Generell haben wir auf den Außenbahnen viel zu wenig Qualität, um im 1 gegen 1 zu bestehen und zu überraschen. Von Schmadtke und Glasner erwarte ich im Winter eine ehrliche Analyse. Aktuell schlingern wir in die Winterpause und ohne Erfolgserlebnisse verliert die Mannschaft zunehmend Vertrauen in den Trainer und das System. Die Folgen sehen so aus, wie das Spiel gegen Freiburg: Mutlos, Planlos

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    • Ich glaube das Spiel gegen St. Etienne kann man abhaken – es geht um nichts (nicht viel), keiner will sich verletzen und morgen ist auch noch ein Tag.

      Ich glaube wir werden ein gesteigertes Auslaufen vor (etwas) Publikum sehen.

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    • @stan

      Irgendwie kann man das auch so erwarten, allerdings sollte sich der „zweite Anzug“ ja eigentlich zeigen wollen, vor allem nach der öffentlichen Kritik von Glasner, ist es eigentlich DIE Chance für die zweite Reihe.

      Wenn es aber „nur“ ein „gesteigertes Auslaufen“ wird, würden mich Reaktionen von den Rängen nicht wundern.
      Zumindest ich wäre dann sehr angefressen, wenn ich vor Ort wäre und das Geld ausgegeben bzw. die Zeit aufgebracht hätte, um das Spiel zu sehen.

      Wir werden sehen, wie es laufen wird.

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    • Im Stadion sind doch eh nur die 9500 Leute, die so doof waren, dass Dreierpaket zu kaufen. Mich eingeschlossen.

      Da wird außer „wir haben die Schnauze voll“ oder „wir wollen euch kämpfen sehen“ nichts kommen. Und das sagt noch nichts.

      Interessant werden die drei Spiele danach.

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    • Genau das wird eines der Probleme der Zukunft sein, falls wir uns in näherer Zukunft nochmal für das internationale Geschäft qualifizieren sollten.

      Einen solchen Dreierpack werde ich mir nicht mehr kaufen und viele andere wohl auch nicht.

      Wenn das Spiel dann noch wie erwartet ein eher lustloses Auslaufen der Pendler zwischen Bank und Tribüne einerseits und ein Freundschaftsspiel zur Erlangung von Spielpraxis der Verletzten andererseits wird, weiß man ja, auf welchen Leckerbissen man sich einstellen darf.

      Für das nächste EL-Spiel darf man dann mit 5.000 Zuschauern rechnen, wenn nicht der Gegner ein absoluter Kracher ist.

      So vergrault man die wenigen Fans, die eh noch kommen, auch noch!

      Außerdem muss man ja inzwischen froh sein, dass RTL uns von vornherein nicht in die Liste der Live-Übertragungen aufgenommen hat. Wäre einfach zu peinlich, sich deutschlandweit so zu zeigen.

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  14. Die letzte Patrone? Was für ein Quatsch. Manche Spieler sollten sich lieber mal hinterfragen. Tisserand zum wiederholten Mal vereinsschädigend. Erst die gelbrote Karte in Frankfurt und gestern extrem dämlich die 5. Gelbe abgeholt. Guilavogui mit unfassbar schlechter Ballbehandlung. Arnold und Weghorst waren nur am mosern anstatt sich auf das Spiel zu focussieren. William gestern und Roussilion seit Wochen schwach.

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    • Ich frag dich jetzt nochmal. Gestern hab ich auch schon gefragt..

      Woran liegt es deiner Meinung nach?
      Und was kann man machen?

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    • Genau, William, Roussillon, Josh, Arnold und auch Wout haben alle nicht die nötige Qualität – als Kater hat man eine solche messerscharfe Beobachtungsgabe, das man dies einfach sieht. :D

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    • Wieso soll das Quatsch sein? Die Mannschaft anzuzählen ist immer das letzte Mittel, das einem Trainer bleibt. Und beim VfL – so viel sollte man aus Erfahrung wissen – hat das nie funktioniert.

      Für mich ist klar: Wenn das nach hinten losgeht, ist Glasner an Weihnachten weg.

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    • Im Übrigen würde es mich gar nicht wundern, wenn der nächste Schritt darin bestünde, Wout, Roussi, Arnold und Co. zu den Sündenböcken zu machen. Der VfL war schon immer gut darin, seine Stars zu vergraulen…

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    • @ Malanda

      Das habe ich nicht behauptet. Aber bei Dir ist ja Hopfen und Malz verloren. Du weißt ohnehin alles besser. Einfach mal nachdenken bevor Du deinen Mist täglich verzapfst und die Meinungen anderer User verunglimpfst.

      @ El Zurdo

      Woran es liegt. Ich glaube wir haben letztes Jahr über unseren Möglichkeiten gespielt – wenn ich die Leistungen vieler im letzten Jahr mit denen aus den Vorjahren vergleiche. Vielleicht wurden unsere Spieler und unsere Spielweise auch entschlüsselt. Mal ehrlich…: Wout und Roussillon kannte doch kaum einer in der Liga und beide waren letzte Saison häufig unsere spielentscheidenden Akteuere. Nimmst Du Wout aus dem Spiel und schon wird es in Sachen Torgefährlichkeit eng.

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    • Die Frage ist doch, welche Spieler sind eigentlich gemeint. Die, die aktuell immer spielen? Und wenn Ja, warum werden diese nicht durch andere Spieler ersetzt. Oder lassen sich gar keine 11 Spieler mehr finden, die aus Glasners Sicht noch an ihre Leistungsgrenze gehen wollen. Letzteres wäre natürlich mehr als bedenklich.

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    • Kater, du schreibst es doch selbst, „das unsere Spielweise vielleicht entschlüsselt wurde“ (das ist aus meiner Sicht nicht nur vielleicht so, sondern eindeutig so), aber für dich sind scheinbar nur die Spieler schuld. Und letztes Jahr war nur der Trainer schuld. Das geht halt bei dir immer in dieselbe Richtung, nach Sympathie bzw. Antipathie ggü. gewissen Leuten. Aber gut, dein Ding…

      Ich gebe das mit dem Hopfen und Malz gerne zurück. :top:

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    • @Kater

      Das sie letztes Jahr u.U. übern Limit gespielt haben kann ich als Argument verstehen.

      Die Spielweise, die im Sommer erst neu wurde, wurde ggf entschlüsselt. Wessen Aufgabe ist es nun uns wieder zu „verschlüsseln“?

      Du sagst es selbst, dass Weghorst und Roussillon spielentscheidende Spieler waren. Woran liegt es, dass sie es nicht mehr sind? Wer ist dafür verantwortlich, dass Roussillon seine PS nicht auf den Rasen bringen kann und Weghorst weggedeckt wird? Was kann man da machen? Bzw wer kann da was machen?

      Ich komm persönlich bei allen Fragen immer oder fast immer ausschließlich auf Glasner bzw das Trainerteam.

      Als Bsp führe ich das mit Weghorst etwas aus:
      Weghorst wird nun dauernd weggedeckt. Bedeutet eigentlich Raum für andere Spieler. Wenn die Spieler diesen Raum selber nicht nutzen können oder sehen muss das eigentlich der Trainer machen und aufzeigen. Weghorst selbst macht viele Wege. Auch nach außen und kommt entgegen usw um irgendwie am Spiel teilzunehmen.
      Zudem sollte es Glasner mittlerweile gesehen haben, das Weghorst kaum mehr in Abschlussposition kommt. Und wenn er nunmal unser bester Scorer ist muss man das Spiel auch etwas auf ihn ausrichten und das bestimmt Glasner.

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    • Hab den Kicker Artikel gelesen, wo hat er die Mannschaft „angezählt „ und was bedeutet das überhaupt?

      Darf einer Trainer seiner Mannschaft heute nicht mehr sagen „ihr habt scheisse gespielt“?

      Wenn Glasner den Eindruck hat (den habe ich auch) das nicht alle Spieler seinen Weg mit gehen wollen und nicht alles geben muss er das auch ansprechen dürfen

      Roussillon wirkt auf mich trotzig, er Schein mit seinen Vorhaben nicht klar zu kommen, er scheint auf Durchzug zu schalten

      Wo ist unser 10mio Mbabu? Mit viel tamtam geholt – gespielt hat er nicht

      Und was ist mit unserem Capitano los? Ein Meister des Spiel Aufbaus war er nie, aber jetzt verliert er auch nich viele Zweikämpfe und Bälle im Zentrum

      Herr Glasner – warum ändern sie nix im Zentrum ? Elvis muss ne Chance bekommen!
      Was ist mit Azzaoui? Der wird gefühlt 3x im Jahr verliehen, also scheint man zwar was in ihm zu sehen aber ist noch nicht gut genug?
      Gebt dem doch mal ne Chance

      Im nächsten EL können wir mal richtig durch mischen und „verrücktes „ machen
      Elvis
      Malli
      Azzaoui
      Alle rein , andere eben mal raus

      Wenn’s schief geht – egal wie sind zum Glück eh weiter

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  15. Ich erinnere mich an ein Interview in der Waz, wo Glasner in einer Schwächephase nach den Gründen gefragt wurde. Er sagte sinngemäß, dass er sicher sei, dass es nicht an einem falschen System liegen würde. Würde er zu der Erkenntnis kommen, dass die Spieler das neue System nicht können, würde er sofort wechseln und nicht stur an einem System kleben.

    Offenbar scheint Glasner fest davon überzeugt zu sein, dass die Spieler das neue System theoretisch können, aber offenbar nicht alles geben, um es umzusetzen.

    Ich sehe das komplett anders. Wir haben das hier schon oft diskutiert. Man sieht an einzelnen Positionen und Spielern, dass viele es nicht können oder verstehen.

    Mein Fazit wäre: Glasner muss dringend das System umstellen, um den Karren noch aus dem Dreck zu bekommen. Unsere Spieler haben die Qualität für einen Platz unter den ersten Sechs.

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    • Das passiert halt, wenn man versucht aus guten Brötchenbäckern in kurzer Zeit gute Konditoren zu formen.
      Das Ergebnis ist dann schlechter, fader Kuchen und der Laden geht baden.
      Anstatt sich auf das zu konzentrieren, was die Mitarbeiter gut können, muss auf Biegen und Brechen
      das Experiment durchgezogen werden.
      Wir sind aktuell auf Augenhöhe mit Augsburg, Mainz, Werder, Freiburg und Hertha und können uns auch unter denen nicht absetzen.
      In den Spielen bis zur Winterpause erwarte ich das ein oder andere Disaster falls nicht irgendeiner der kommenden Gegner den totalen Blackout hat.
      Mit viel Glück schrammen wir vielleicht an fetten Blamagen vorbei, schaffen ein Unentschieden oder gehen nur mit 1 Tor Differenz als zweiter Sieger vom Platz.
      Aber da bin ich schon sehr optimistisch, für meine Verhältnisse.

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  16. Das Satire-Festival beim VfL und im Wolfs-Blog ist wieder eröffnet.
    Nun wird mir vollends klar, wie ein User hier vor Jahren mal auf die Idee kam, sich den Namen „Spaßsucher“ zu geben.
    Viel Vergnügnen bei den fünf Akten (vielleicht werden es auch nur drei) der Tragikomödie „Wie ein Glasner mal versuchte, in Wolfsburg fußballerische Klarsicht zu schaffen, und auf einem Scherbenhaufen landete.“
    Fazit nach Akt 1″Stotternder Epilog“: Die Zuschauer scharren mit den Füßen und pfeifen. Sie wollen Action und keine komplizierten, langweiligen Einführungen ins Thema.

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    • Ich denke, dass siehst du falsch. Als der VfL Wolfsburg zwei Jahre hintereinander um den Klassenerhalt gekämpft hat, hat niemand im letzten Jahr mit den Hufen gescharrt und hohe Ziele ausgegeben. Wir waren alle demütig und wären über eine Saison froh gewesen, in der man nur nichts mit dem Abstieg zu tun bekommt. Kein Fan sprach damals von EL oder grandiosem Offensivfußball. Alle waren geläutert und bescheiden.

      In dieser Saison gibt es aber eine komplett andere Voraussetzung. Wir haben uns bereits stabilisiert, es wurde ein homogenes Team gebildet. Der Acker war bestellt.

      Es ist doch klar, dass viele jetzt den nächsten Schritt erwartet haben und nicht wieder zwei Schritte zurück. Auf die Erfolge im letzten Jahr hätte man zwingend aufbauen müssen und nicht wieder von vorne anfangen müssen.

      Also ist Kritik jetzt absolut berechtigt.

      Und das wichtigste: Auch der Trainer kritisiert hart. Warum sollten wir Fans es dann nicht dürfen. Es gibt bei einigen halt nur andere Ansatzpunkte als beim Trainer. Das muss erlaubt sein.

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    • Na denn Joan, der Du uns intellektuell meilenweit überlegen bist (insofern ich mich frage, was Du dann in einem Fußball-Blog zu suchen hast), dann erkläre uns Ahnungslosen doch mal die komplizierte Lage im Verein. Vielleicht lieht es ja nur am Feng Shui in der Kabine…

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  17. Ich beschreibe nur – und das auch sehr bildhaft. Über die Berechtigung von Kritik sage ich kein Wort. Ich kritisiere ja selbst. Wenn man aus meinem halbernsten Beitrag so etwas wie Kritik an der Kritik herauslesen möchte, könnte es allenfalls um die Art, die Voraussetzungen, die Begründung und die Zielrichtung der Kritik gehen – niemals um die Berechtigung.
    Zum Punkt „Voraussetzungen“ würde ich z.B. die letzte Saison anders, d.h. differenzierter bewerten, als du es tust. Eine Formulierung wie „auf Erfolge im letzten Jahr aufbauen“, sagt sich nett dahin. Aber im Grunde ist es eine Floskel. Man baut nicht auf „Erfolgen“ auf, sondern auf Grundlagen, die Erfolge möglich machen. Und manchmal stellen sich Erfolge ein, ohne dass man so genau weiß, wie einem geschieht. Und welche Grundlagen mit Perspektive und Nachhaltigkeit waren denn nach Labbadias Abgang beim VfL geschaffen worden? Ich denke da werden im Nachhinein Platz 6 und der 8:1-Sieg am letzten Spieltag etwas verklärt.
    Ich für meinen Teil habe aber keine Lust mehr, meine Sicht der Dinge hier noch weiter breit darzulegen. Die epochalen Wiederholungen von Krise, Neubeginn, Hoffnung und Zerstörung beim VfL öden mich mittlerweile an. Und ich kann die Zeit schon lange nicht mehr rechtfertigen, die ich für Beiträge hier im Blog aufwende.
    Nun aber keine Beileidsbekundungen!

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    • Schade, ich würde dir gerne meine Mitleid aussprechen. Aber wenn du das nicht brauchst ;)

      Leider ist es das Wesen des Fußballs, dass es die Leistung seiner Lieblingsmannschaft in Wellenform daher kommt (es sei denn man ist Fan vom FC Bayern München oder Dortmund).

      Das heißt, Krisen kommen immer und immer wieder. Das muss man als Fan abkönnen, dass in schweren Zeit dann auch Kritik vermehrt auftritt. Ich bin mir sicher, dass du nicht so naiv bist, zu meinen, dass selbst in schweren Zeiten, alle Fans die Füße still halten und Tee trinken (um mal unseren user andyice zu zitieren :) )

      Ausgangspunkt der momentanen Kritik ist ja die schlechte Leistung und die kann man einfach nicht wegdiskutieren.

      „Auf die Erfolge im letzten Jahr aufbauen“. Klar, man baut auf Grundlagen auf, die zu diesen Erfolgen geführt haben. Aber genau diese gab es ja. Nehmen wir das Thema Mentalität, die gerade von Glasner kritisiert wird.

      Wir waren Mentalitätsmonster. Es gab eine unglaubliche Stimmung im Team, in der Kabine und auf dem Platz. Viele Spiele haben wir umgebogen, weil es alle unbedingt wollten und alle an einem Strang gezogen haben. Wo ist diese Mentalität hin? Das ist nichts, was man sich vornehmen kann. Sowas wächst und wenn es da ist, muss man es hegen und pflegen und dran festhalten.

      Ich denke schon, dass der Trainer durch Änderung des Systems Unruhe ins Team gebracht hat. Die Sicherheit und das Selbstvertrauen sind weg. Die Spieler sind jetzt erstmal mehr mit sich selbst beschäftigt.

      Ich begreife nicht, warum man in einem funktionierenden Prozess plötzlich die Regeln ändert (System) und dass noch mit Spielern, die eigentlich dazu nicht passen. Das musste einfach schief gehen.

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    • Den Wunsch nach der Systemänderung kam aber von der GF. Genau deswegen wurde Glasner ja verpflichtet. Wir könnten natürlich noch darüber diskutieren, ob ein Rose das besser hinbekommen hätte, aber das wäre rein theoretisch und müßig.

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    • Man könnte auch fragen, ob man alles für Rose getan hat. ;)

      Die Geschäftführung wollte einen Trainer, mit dem sie gut harmoniert. Dumm nur, dass die Mannschaft nun nicht mehr mit dem Trainer harmoniert.

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    • Immerhin das ist ja stimmig. Letzte Saison hatten wir einen Trainer, der mit der Mannschaft gut harmoniert hat, aber nicht mit der GF.

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  18. Ich habe eben den Artikel im Kicker gelesen und kann kaum glauben, was Glasner dort tut.

    Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Mechanismen in Wolfsburg funktionieren und sich Geschichte alle zwei Jahre / teils jährlich wiederholt.

    Ein kleiner Geschichtskurs ins Jahr 2009 reicht da völlig aus. Zweifellos war die Mannschaft dort über dem Level, aber normal wäre wohl Platz 3 – 6 gewesen. Daher ähnlich zu bewerten.
    Man hatte Erfolg durch Fitness, Teamgeist und einem perfekten System. Man hätte nur die Mannschaft punktuell verstärken müssen (damals IV und RM) und dann mal schauen.

    Stattdessen holt man einen Trainer, der alles besser weiß und alles auf den Kopf stellt.

    Danach waren die Schritte so:
    1. Schritt: Erfolg bleibt aus.
    2. Schritt: Fans giften sich an.
    3. Schritt: Trainer prangert Einstellung an, Erfolg bleibt aus.
    4. Schritt: Teile der Fans greifen verbal Spieler an, Erfolg bleibt aus.
    5. Schritt: Trainer prangert einzelne Spieler an, Erfolg bleibt aus.
    6. Schritt: Ein oder zwei Spieler werden zu Sündenböcken, Erfolg bleibt aus.
    7. Schritt: Trainer geht, neuer Trainer knüpft an altes System an. Erfolg stellt sich punktuell ein.
    8. Schritt: Die „Sündenbockspieler“ möchten wechseln, Team bricht auseinander.

    Man kann das Ganze auch für 2015 durchspielen und kommt zur gleichen Reihenfolge.

    Glasner hat es eindeutig nicht verstanden. Ein Trainer kann nur Erfolg haben, wenn er die Mannschaft für sich und seine Idee begeistert und die Spieler das Gefühl haben, dass sie mit ihm Erfolg haben werden. Hat die Mannschaft schon Zweifel (oder Teile) oder stellt sich der Erfolg nicht ein, ist es Aufgabe des Trainers, etwas zu verändern. Ansonsten hat er verloren. So ist es überall, übrigens auch in einer Abteilung bei Volkswagen.

    Aber zumindest zeigen seine Sätze deutlich, warum Victor spielt. Er steht hinter dem Trainer… Nur: Wer noch? Unsere Leistungsträger bis auf Weghorst nicht.

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    • „Der Ton wird rauer.“

      „Wir werden genau hinschauen, wer unseren Weg mitgehen will.“

      „Das werden wir nicht dulden…“

      Mal ehrlich, das sind alles Aussagen, die wir im Wortlaut 1:1 schon von diversen seiner Amtsvorgänger gehört bzw. gelesen haben. Gebracht hat es nie etwas – eher im Gegenteil – und wird es auch dieses Mal nicht. Was soll passieren mit den Spielern, die nicht bereit sind, „den Weg mitzugehen“? Es ist beim VfL noch nie gelungen, in kurzer Zeit, das Gesicht einer Mannschaft grundlegend zu verändern. Wie auch? Die Mittel, die wir zur Verfügung sind insgesamt zu gering dafür und Verkaufserlöse werden traditionell keine nennenswerten erzielt. Nicht mal nach der guten letzten Saison konnte man Spieler, die entbehrlich gewesen wären, und trotzdem einen gewissen Wert haben (Brooks, Gerhardt, Malli, Brekalo) verkaufen. Im Winter wird das schon mal gar nicht funktionieren. Glasner wird also auch in der Rückrunde mit dem vorhandenen Personal auskommen müssen. Und wie auch bei einigen seiner Amtsvorgänger werden gewisse Spieler, die einen besonderen Status innerhalb des Vereins haben, auch immer wieder spielen… Er hat sich also definitiv mit seinem Vorpreschen keinen Gefallen getan.

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    • Schwierig.
      Für mich bedeuten solche Aussagen eigentlich immer, dass der Trainer bald weg ist, da es die Mannschaft eben halt einfach nicht besser kann oder aber sie garantiert nicht zeigen möchte, dass die Aussagen des Trainers der Wahrheit entsprechen, weil ihnen das dann auch ewig nachhängen wird.

      Ich glaube nicht, dass man die Mannschaft damit motivieren kann.
      Gab es mal einen Verein, bei dem das funktioniert hat?

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  19. Was Erfreuliches..U23 – Werder 4:0 (aktuell)

    Bin ich eigentlich der einzige, der Probleme beim Öffnen der Seite hat?

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    • Nein, es gibt heute erhebliche Probleme mit dem Server. Das tut mir leid.

      Der Provider arbeitet an dem Problem.

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    • Hmmm, klingt fast so, als würde das Team die Ansagen des Trainers nicht umsetzen.

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    • „[…] „Wir haben angesprochen“, erklärt Glasner, „dass wir den Ball nach vorne spielen wollen.“ Um dann in Freiburg nach dem Anstoß Folgendes zu erleben: „Wir landen beim Torwart, der den Ball ins Aus schlagen muss.“ Glasner stellt die Frage: „Wie bin ich bereit, mich nach vorne zu orientieren und den Ball nach vorne zu spielen? Oder bin ich nicht bereit? Das hat nichts mit Training zu tun.“ […]“

      Und das ist es doch auch, was ständig bemängelt wird. Lieber den Ball nach hinten als einen Pass nach vorne wagen.
      Erste Halbzeit, Mehmedi auf rechts will einen schnellen Pass nach Außen geben, so dass William frei hätte Laufen oder Flanken können – Problem dabei: William läuft erst gar nicht an. Übrigens war dies am Anfang der Saison noch nicht so, da wurde durchaus auch versucht nach vorne zu spielen. Jetzt nimmt das alles wieder Überhand.
      Ich kann den Frust von Glasner nachvollziehen. Gelegentlich sieht man doch, dass unsere Spieler feine Pässe spielen können. Ein Arnold und auch Guilavogui haben es diese Saison durchaus bereits gezeigt.

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    • “ “Wir haben angesprochen”, erklärt Glasner, “dass wir den Ball nach vorne spielen wollen.” Um dann in Freiburg nach dem Anstoß Folgendes zu erleben: “Wir landen beim Torwart, der den Ball ins Aus schlagen muss.”“

      Mit der Aussage hat er aber z.B. auch einfach Recht.
      Wie oft haben wir uns hier bzw auch im Stadion über solche Szenen aufgeregt, allerdings praktizieren das unsere 11 Akteure, egal wie sie auch heißen, schon seit Jahren so.

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  20. Die U23 gewinnt ihr Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Werder Bremen mit 5:0 und überwintert an der Tabellenspitze. Da das Spiel von Lübeck (schon wieder) abgesagt worden ist, beträgt der Vorsprung auf Platz 2 nun 10 Punkte bei drei Spielen mehr. Selbst wenn Lübeck also alle Nachholspiele gewinnen sollte, steht man immer noch einen Punkt vor denen. Das sind doch mal rosige Aussichten für die Rückrunde.

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  21. Schmadtke steht seinem Trainer bei, die Spieler sind Schuld.

    https://www.sportbuzzer.de/artikel/vfl-wolfsburg-freiburg-einstellungsproblem-glasner-schmadtke/

    Sehr schade, mir ist das ganze zu billig. Die Spieler haben schon bewiesen, dass sie einen guten Charakter haben und eine tolle Mentalität.

    Wenn die Spieler nicht umsetzen was der Trainer will, müssen die Gründe aufgearbeitet werden. Denn es glaubt doch wohl keiner, das die Spieler sich aus Böswilligkeit nicht daran halten.

    Labbadia hatte das ja auch mal angesprochen, dass die Spieler Angst haben einen Fehler zu machen. Er hat ihnen dann ja versichert, dass er keinem einen Vorwurf machen wird.

    Für mich eine ganz schäbige Numme von Glasner und Schmadtke, aber wenn nichts besser wird, müssen wir bis April warten bis das Chaos perfekt ist.

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    • Hecking und Allofs 2.0 :schweigen:

      Von Schmadtke war aber auch nichts anderes zu erwarten. Er wird an Glasner festhalten, bis es nicht mehr geht. Allerdings haben wir allein in diesem Jahr noch 4 Pflichtspiele…

      Wobei ich ein Problem sehe: Schmadtke klebt nicht an seinem Posten. Dass seine Zukunft von der sportlichen Entwicklung des VfL abhängt, interessiert ihn nicht die Bohne. Er hat ja schon vor einem halben Jahr verlauten lassen, dass er möglicherweise im kommenden Sommer aufhört.

      Wie auch immer. Warten wir es ab! Ein Schritt nach dem anderen. Ich denke, jetzt nimmt erst einmal alles seinen gewohnten Gang. Die Tage meldet sich dann noch Witter zu Wort und gibt kund, dass man zu Glasner und seinem Team steht. Und wie es wirklich kommt, entscheidet ohnehin die Mannschaft auf dem Platz…

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    • Was soll Schmadtke sagen?
      Er kann schlecht an dem Stuhl seines Trainer sägen und es wäre sofort vorbei, wenn er etwas anderes sagen würde bzw er könnte ihn dann sofort entlassen.
      Schmadtke drückt sich auch etwas diplomatischer aus, wie ich finde.

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    • Ich glaube auch, das Glasner mit seiner sturen Oberlehrermanier einfach nicht bei der Mannschaft ankommt. Das ganze wirkt schon stark danach, das von Seiten der Mannschaft mittlerweile auch eine Trotzreaktion ausgeht, was man aber durchaus auch hinterfragen kann. Immerhin rauben die Spieler dich so selbst die Perspektive. Allerdings frage ich mich, warum Glasner dann immer die selben Spielern aufstellt, wenn diese doch auch seiner Aussage nach nicht seinen Willen umsetzen.
      Für mich hat Glasner sich selbst in die Bredouille gecoacht. Idealerweise wird es eine Aussprache geben, Glasner hinterfragt sich selbst und wird flexibler und die Mannschaft gibt alles um den Bock umzustoßen oder man trennt sich spätestens am 17. Spieltag.

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    • Der Großteil dieser Spieler hat uns zwei Jahre Relegation gebracht, Mentalitätsmonster Wout wurde erst zugekauft. Im letzten Jahr schwammen alle auf einer Euphoriewelle nach den verkorksten Jahren, wobei Labbadia ausschließlich auf einen Kern aus 12, 13 Spielern gesetzt hat. Aber diese Spieler haben irgendwas bewiesen? Den Beweis tritt man an, wenn man eine Krise hat. Und nicht dann, wenn es eh schon läuft. Als die Relegationsjahre schlecht anfngen, hat man sich bocklos hängen lassen. Man hätte beide Jahre locker im Niemandsland beenden können, hat jedoch Arbeit verweigert… diese Spieler haben einen guten Charakter bewiesen? Im Gegenteil! Jetzt hätten sie – mal wieder – Gelegenheit dazu.

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    • Doch trotz Relegation hat die Mannschaft ihren guten Charakter bewiesen. Es musste erst ein Trainer kommen, der von ihnen Dinge und Verhaltensweisen einforderte. Wie gemeinsames Essen, kein Handy dabei, erst aufstehen wenn alle fertig sind, den Tag bis zum letzten Training gemeinsam verbringen.

      Labbadia ist das Problem angegangen und nicht weiter davon ausgegangen, die Spieler sind Erwachsene und sollen so weiter machen.

      Problem erkannt, Problem gebannt. Er ist viele Dinge aktiv angegangen.

      https://www.spiegel.de/sport/fussball/wie-bruno-labbadia-den-vfl-wolfsburg-nach-oben-fuehrte-a-1255403.html

      Wenn du deinen Kindern kein Feetback bei unerwünschtem Verhalten gibst, machen sie sehr wahrscheinlich so weiter.

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    • Hast Du Kinder?

      Die Spieler sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Die haben teilweise selbst längst Kinder. Wenn man denen einfachste Grundregeln für eine halbwegs dem Profisport angemessene Lebensweise wirklich aktiv vorgeben muss, sind sie entweder dämlich oder charakterlich nicht für den Profisport gemacht. Es gibt Gründe, warum Ronaldo oder Ibrahimovic auch in ihrem Alter noch Spitze sind. Der wichtigste: Selbstdisziplin.

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    • @Schalentier

      Frag ein Kind ob es bei Mama und Papa zu Hause bleiben will oder zu den anderen Kinder in die Kita.
      Die Antwort wird bei nahezu 100% immer zu Hause sein.
      Folge: Kein Kontakt zu anderen Kindern und somit keine Übung und Erfahrung im Pflegen sozialer Kontakte und dem sozialen Umgang, sowie Freunde finden und ein „Füreinander da sein-Bewusstsein“ entwickeln.

      Frag die Spieler ob sie lieber zu Hause bei Frau und Kind (und Haustier) sein wollen oder mit dem Team 5 Stunden im VfL Center verbringen möchten.
      Antwort kannste dir denken.
      Folge: Weniger mannschaftliche Geschlossenheit, Teamgeistentwicklung oder auch überhaupt das Kennen eines Teammitgliedes.

      Manchmal muss man sie zu ihrem Glück zwingen.

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    • Glasner sagt ja selbst, die Spieler seien zu bequem.

      Wenn du keine Vorgaben bekommst, wirst du bequem. Das ist menschlich. Hohe Selbstdisziplin haben nur sehr wenige aus meiner Sicht. Ronaldo ist da eine Ausnahme und nicht die Regel.

      Und jetzt wundert man sich, das sie zu bequem sind?

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    • Ja, ich habe mehrere Kinder. Manchmal wundere ich mich, dass Sachen nicht klappen, obwohl sie oft besprochen wurden.

      Klar sind die Spieler erwachsen. Aber der Mensch ist eben auch bequem und wenn es schlecht läuft investiert man auch wenig. Wenn dann keiner da ist und Dinge einfordert, dann denken viele, warum soll ich denn als Einziger dieses oder jenes tun. Dann entsteht halt auch eine negative Gruppendynamik und jeder rennt nach dem Training nach Hause.

      Deshalb würde ich aber nicht sagen, dass sie einen schlechten Charakter haben. Manche Menschen brauchen eine klare Ansage und andere sind unwahrscheinlich ergeizig und pflichtbewusst und treiben sich selbst an.

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  22. Die Spieler haben heut zu Tage vielzuviel macht da finde ich es gut das der Trainer gestützt wird.
    Ich muss auf arbeit auch machen was mein Chef sagt ob es mir passt oder nicht.

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  23. Ich leiste jetzt einmal Abbitte:

    Für mich klingt das nach Beförderung von Marcel (und Diego als seine rechte Hand) und einem neuen Trainerteam.

    Allein der Zeitpunkt ist dabei völlig offen. Ich hoffe es kommt nicht so und man bekommt in irgend einer Weise noch die Kurve … Puh. Manche Mechanismen ändern sich leider selten, viel zu selten (!)

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  24. Brennt der Baum eigentlich noch mehr sobald uns Union auch noch überholt hat? :grübel: :still:

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    • Respekt an Union. Die spielen das was sie können. Treten mannschaftlich geschlossen auf. Und das wird belohnt. Zu Recht. Ich fand sie schon letztes Jahr in Liga zwei sehr interessant.

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  25. Mehr oder weniger zusammenhangslos:

    Ich kann mir im Übrigen kaum vorstellen, dass ausgerechnet Roussillon, Brekalo und Weghorst und ggf auch Steffen, Mehemdi oder Mbabu „mit Absicht“ schlecht spielen.
    Zum einen sind es Profis und wir leben in einer Zeit, da weiß ein Profi eigentlich, dass er zu großen Teilen auch für sich und nicht nur für den Verein Fußball spielt. Außerdem ist im nächsten Sommer die EM und mit einer zweiten starken Saison wären Weghorst und Roussillon durchaus Kandidaten für deren Länder. Ob sie das wirklich so einfach aus den Händen geben würden?

    Und daher glaub ich auch, dass es nicht gegen Glasner unbedingt ist sondern eher mit den „Nichtverstehen“ des Systems/der Spielweise zusammenhängt, weil zu kompliziert oder unverständlich oder oder oder..

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    • Na ja, was heißt „mit Absicht“? Häufig ist es doch so, dass man auch mit Blick auf die EM motiviert in die Saison geht. Wenn man dann aber merkt, dass man in dem (neuen) Spielsystem nicht so zurecht kommt, seine Stärken gar nicht mehr zur Geltung bringen kann, ist man frustriert. Dazu kommt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass deren Gebolze denen selbst Spaß macht.

      Und Frust ist selten leistungsfördernd.

      Vielleicht kehren bei einigen auch die Dämonen der Relegation wieder und führen zu Verkrampfung und Rückpässen.

      Ich will jetzt keinen Spieler in Schutz nehmen. Vielleicht ist es auch einfach so, dass sie tatsächlich nur bis an die Leistungsgrenze gehen, wenn sie auf einer absoluten Erfolgswelle schweben und die richtigen Hormone ausgeschüttet werden. Ist das nicht der Fall, fehlt der Wille, sich aufzuraffen und es fehlen die nötigen Prozent an Einsatz.

      Vielleicht haben wir uns von der letzten Saison nur blenden lassen. Vielleicht hat sich bei den Spielern, die gefühlt kampflos zweimal in Folge in die Relegation getaumelt sind, gar nichts geändert. Vielleicht stehen wir genau deswegen da, wo wir stehen.

      Ich weiß es nicht. Ich bin ja nicht dabei. Da man aber den Kader im Winter nicht austauschen kann (Das hat man ja nicht mal im Sommer geschafft.), wird es halt den Trainer treffen.

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    • Das meine ich damit ja. Quasi ein Indiz dafür, dass da irgendwas nicht passt.

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    • Jede große Mannschaft hatte Typen dabei, die gegen solche Fehentwicklungen angegangen sind und intern Tacheles geredet haben. Die haben zur Not ohne das Trainerteam auf den Tisch gehauen. Oder wenn nötig auch dazu beigetragen, einen Trainer zu stürzen. Entscheidend jedoch: die haben was getan, bevor Saisonziele außer Reichweite waren und sich eine Schei..egalhaltung breit gemacht hat. Das meine ich doch mit Charakter! Sich gegen einen Negativlauf zu stemmen! Mit allen Mitteln. Und nicht darauf zu warten, dass irgendwer die Kohlen aus dem Feuer holt. Wir sind zweimal mit völlig emotionsloser Spielweise in die Relegation gerutscht. Ohne Aufbäumen. Wo sind denn die Charakterköpfe? Wout. Und wer noch? Arnold und Josh scheinen schon jetzt wieder mehr mit sich selbst beschäftigt… Das sind sicher keine Charakterschweine, aber eben auch keine richtigen Anführer. Führungsspieler suchen auch das Gespräch mit dem Trainerteam, wenn sie an dessen Kurs zweifeln. Ich habe noch keine Kritik aus der Mannschaft an Glasners Spielkonzept vernommen. Oder von entsprechenden internen Runden.

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    • Kläre mich doch bitte mal auf! Welche Stärken hat denn Roussillon, die er jetzt begründet nicht mehr zur Geltung bringen kann? Ich bin ehrlich ahnungslos.

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    • …oder wer wird denn sonst noch falsch eingesetzt? Das aktuelle System mit stärker eingerückten Außenstürmern, die selbst den Abschluss suchen, müsste z.B. Brekalo, Mehmedi und Klaus deutlich besser liegen. Auch William liegt das 3-4-3. Wer sind denn die „Opfer“ der Umstellung? Gerhardt und Elvis. Wurden die beiden nicht auch im Vorjahr trotz der Erfolge scharf kritisiert?

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    • Du beantwortest dir die Frage doch selbst…
      Brekalo, Mehmedi und Klaus sollte das System besser liegen… zwei von ihnen spielen seit Wochen kaum eine Rolle bzw. bekommen Einwechslungen. Und de dritte im Bunde kanns alleine auch nicht richten.
      Wie viele Scorer haben die drei zusammen? 13
      Weghorst allein hat 14.
      Brekalo mit 4 Toren und 4 Vorlagen noch der Beste. Wird aber nur eingewechselt.
      Alles jeweils in allen Wettbewerben.

      Und da kommt man dann wieder dahin, dass Glasner erkennen muss, dass es in diesem System nicht so läuft. Einmal gegen Gent hat eine kleine Änderung vorgenommen, die jetzt vermeintlich Wunder wirken könnte, weil man dann sowohl Weghorst und Ginzcek, sowie Schlager, Arnold und Guilavogui spielen lassen könnte.

      Wenn man schon durchs Spiel selbst nicht vernünftig zu Torchancen kommt, kann man so immerhin immer wieder aus dem Halbfeld Flanken schlagen, da dort dann zwei Abnehmer warten.

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    • …. und wer sonst noch falsch eingesetzt ist?

      Arnold und Guilavogui als alleinige zentrale Spieler z.B.
      Ich hab im Laufe des Tages hier gelesen, dass sie nur mit sich selbst beschäftigt sind. Ist ja auch verständlich. Bei denen geht es gerade nur darum, dauerhaft zu laufen und zu gucken wo man als nächstes hin muss. Mit den 3er Ketten hinter ihnen und vor ihnen, sowie den Außenspielern sind die Außenlinien und Torauslinien schön abgedeckt. Aber alles zwischen den 16ern müssen die beiden gefühlt alleine machen.
      Beweis dafür: Dauernd sind die Lücken zwischen den beiden und der meistens vorderen 3er Kette (also Wout, Mehmedi und Victor) so groß, da braucht man sich nicht wundern, dass es seit geraumer Zeit kein Pressing o.ä. gibt. Die kommen da kaum hinterher.
      Dazu sind sie im Mittelfeld in Unterzahl weil viele Gegner 3 Leute zentral aufstellen. Daher hat Arnold weniger Platz im Zentrum und weicht ständig auf die außen aus um mal irgendwie was zu inszenieren. Nur von da aus kann man eben nicht viel Gefährliches zustande bringen.

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    • Also nun sind beide flankiert von William und Rousillon und haben zwei weiter eingerückte Offensive Außen vor sich. Mehmedi hatte im Vorjahr auch nicht stur die Zentrale besetzt. Ich sehe da gar nicht so große Unterschiede. Arnold war zudem eine der positiven Erscheinungen in der Anfangsphase der Saison. Er wurde auch gelobt dafür und freute sich selbst darüber. Und die aktuellen Abspielfehler von Josh sind wohl kaum systembedingt, sondern individuell…

      Ich stimme Dir aber zu, dass es offensiv nicht klappt. Ziel war es – und das ging ja auch durch die Medien – Arnold häufiger in Abschlussituationen zu bekommen. Inzwischen ist der Trend verpufft und er steht teilweise tiefer als Nebenmann Guilavogui. Aber warum hat sich das so entwickelt? Ich denke nicht, dass das ein Grundsätzliches Problem der Grundordnung ist. Bei Ballbesitz ist nicht weniger Unterstützung da. Da wiegt es m.E. schwerer, dass zu oft der Weg auf die Grundlinien von William und Co. abgebrochen wird, Victor oder auch Brekalo zu wenig Bälle halten oder eben zu lange vorm Abspielmoment… Das erinnert mich momentan in der Ausführung – also auch systemunabhängig – an die letzten Monate unter Hecking. Ein Trott und ohne Mumm bzw. Herz… Aber das bemängeln ja auch Trainer und Manager.

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    • Vielleicht „überdenke“ ich das jetzt, aber ich kann mir vorstellen, dass Guilavogui so viele Abspielfehler hat eben wegen des Systems.

      Als 6er hat er vermeintlich mehr Platz/Zeit/Anspielstationen (rein vom Gefühl her). Jetzt mit nur Arnold neben sich und dass alle rüber verschieben muss er entweder schwierige Passwege sehen oder irgendwie die Seite wechseln, wofür er (auch hier vom Gefühl her) weniger Zeit/Platz/Anspielstationen hat.

      Aber ehrlich gesagt müssen wir uns auch nicht nur an einzelne Spielszenen aufhängen.

      Zu Arnold: Ich bin mir sicher dass es mit einem 6er hinter ihm und einem 8er neben ihm besser klappen würde. (Bin ja eh ein Verfechter für 3 zentrale Spieler)

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  26. Ich glaube übrigens, wenn ich mir jetzt insbesondere den Lask mal aus der Ferne ansehe, das die Spieler dort eine relativ hohe Selbstdisziplin haben/hatten, jedenfalls viele davon. Deshalb funktionierte Glasners Art dort auch so hervorragend und deshalb funktioniert auch Ismael dort gerade. Schaut euch mal an, wie das Team unter Ismael dort spielt…

    Nur: Wir sind nicht der Lask. Reinhold Ranftl ist nicht William. Hier muss man es gerade in unserem Umfeld eben anders angehen, zumal man auch auf andere Spielertypen und Charaktere trifft. Da sind wir dann halt auch bei einem Punkt, wo das Taktische dann halt wirklich keine Rolle spielt, weil es schon lange vorher scheitert.

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    • …oder man muss der sportlichen Leitung die Gelegenheit geben, die richtigen Profis einzukaufen. Der Sturm war vakant (alle weg), die Zugänge Wout und Ginczek jeweils ein Treffer. Es wird regelmäßig wiederholt, dass für weitere Transfers weitere Abgänge nötig sind. Jung und Verhaeg wurden abgegeben, mit Mbabu kam ein 9-Mio.-Mann. Schlager wollte man unbedingt aufgrund seiner Spielweise bzw. RB-DNA. Ansonsten gibt man nur Kleinstablösen für Spieler wie Victor für Positionen aus, die eigentlich besetzt sind. Das kann es ja nicht dauerhaft sein. Aber – um mal positiv zu sein – zumindest steht der VfL unter Schmadtke/Schäfer für Vertragstreue. „Wir schicken niemanden weg.“ Dafür benötigt der Umbau Zeit. Und zwar nicht wenig. Und dann muss es unbedingt auch darum gehen, diese Philosophie durch alle Jugendmannschaften zu tragen. Da wollen wir doch hin!

      Selbst wenn Glasner scheitern sollte, würde ich doch einen Trainer mit ähnlicher Ausrichtung holen. Auch die anderen Kandidaten (Rose, Beierlorzer…) hatten einen vergleichbaren Ansatz. Und eben der ist zurzeit in Mode und oftmals auch erfolgreich. Vielleicht hat man die Eignung des aktuellen Kaders überschätzt – bzgl. der generellen Fähigkeiten wie auch bzgl. des Charakters. Der zurzeit moderne Fußball erfordert Laufen, taktische Disziplin und eben die Bereitschaft, immer wieder auch intensive Läufe im Kollektiv anzustellen. Mit und ohne Ball. Habe ich zuletzt bei uns nicht durchgängig beobachten können. Unsere Fünferkette hat diszipliniert verteidigt und die Räume eng gemacht, dich das Provozieren und Ausspielen möglicher Umschaltsituationen – mangelhaft! Das geht nur mit Tempo und konsequenten Draufgehen in den entscheidenden Zonen.

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    • Um unseren Kader wirklich für RB Fussball auszurichten brauchst du mehrere Jahre. Soll es wirklich mehrere Jahre so wie jetzt weitergehen? Wir müssen zumindest Ansätze bringen, damit Fans und auch Spieler an den Weg glauben. Gerade daran scheitert es ja bei einigen.

      Wir befinden uns gerade in der Übergangsphase dazu. Und da muss ich als Trainer Kompromisse machen. Nagelsmann tut es in Leipzig auch, Originalton gestern im Sportstudio.

      Oder um es nochmal anders zu formulieren: Das Team und der Trainer müssen beide einen Schritt aufeinander zugehen. Wenn sich aber eine Seite weigert…

      Aber wie auch immer das jetzt ausgeht, es ist wieder mal so typisch für uns. All das wusste man vorher nicht oder konnte es nicht erahnen? Da fehlt mir dann teilweise das Verständnis, denn das sind hausgemachte Probleme.

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    • Alles richtig. Mehrere Jahre. Wir haben noch nicht mal ein halbes Jahr auf dieser Wegstrecke hinter uns, die Neuausrichtung begann ja erst mit dieser Saison. Und man konnte wenig verändern, weil so wenig Abgänge zu verzeichnen waren. Ansonsten gebe ich Dir absolut recht: Jeder Trainer hat die Aufgabe und Verpflichtung, mit dem aktuellen Kader zu arbeiten und sich den Gegebenheiten anzupassen. Aber dazu möchte ich folgende Punkte anmerken: Wir stehen auf Platz 9 nach dem 14. Spieltag und Platz 6 ist eben keine Pflicht, Rückschläge sind einkalkuliert. Und noch wichtiger: Es sah zu Saisonbeginn deutlich besser aus, erste Ansätze der neuen Spielweise waren zu erkennen – warum sieht man davon nichts mehr und man hat stattdessen den Eindruck, man erlebe wieder diese Lethragie der Relegationsjahre? Ich halte gemessen an unserer Bundesligahistorie Platz 6 eher für einen positiven Ausrutscher als das Rumdümpeln im Keller in den Jahren davor. Das Gebilde ist viel zu fragil. Für mich bestätigt sich das wieder in den letzten Wochen.

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  27. Ich bin schon über das Wütend sein hinweg. Ich bin auch nicht enttäuscht. Irgendwie war alles zu schön um war zu sein am Anfang . Doch ich depp war voller Euphorie. Jetzt ist eine Große Frage aufgetaucht die mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Vorne weg, ich halte von Glasner ziemlich viel, nur wo ist sein Plan B sein zweites System, wenn das 3-4-3 bei dem einen oder anderen Gegner nicht greifen will. Egal ob wir hinten liegen oder nicht es wird zu 90% positionsgetreu gewechselt. Wieso können wir während des spiels auf Raute umstellen oder was anderes . Es ist immer das gleiche, zu erst kommen die Winger dran und dann ein 8. wieso nicht ein 8 . Für einen Stürmer Roussillon ins, Mittelfeld Tisserand Lv und Mehmedi auf die zehn . Verstehe ich nicht :rolleyes:

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    • Tisserand darf zum Glück wieder zuschauen nächste Woche. Wenn es mir nach ginge sogar bis zur Winterpause. Knoche macht das nicht schlechter und hat sich zumindest im Griff.

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  28. Ich denke mir Stand jetzt und heute, das Glasner zum aktuellen Zeitpunkt mit seinem Trainerstab einfach nicht weiß, woran unser aktuelles Spiel krankt. Ich glaube aber kaum, das unser aktuell schlechtes Spiel mit „nicht motiviert“ oder „nicht bis ans Maximum“ gehen wollen zu erklären ist. Witzig finde ich in diesem Zusammenhang die unterschiedlichen Aussagen von Glasner und Schmadtke (Schmadtke: „Wir können nicht ins Spiel gehen und glauben, dass wir nur mit fußballerischen Mitteln den Gegner besiegen.“) zu unseren Wahrnehmungen hier im Forum. Gerade die (fehlenden) fußballerischen Mittel gehen doch hier allen gehörig gegen den Strich und werden moniert – ich sehe auf dem Platz ein Team, das sich viel bewegt aber dabei wenig zielgeführt vorgeht und absolut jedes fußballerische Mittel zumeist vermissen lässt.

    Und ich gebe allen hier Recht, die das taktische Mittel und die daraus (meist) entstehende fußballerische Leistung durch korrektes Stellungsspiel und Passspiel eher beim Trainer verorten – Glasner scheint das anders zu sehen und ist ganz offensichtlich der Meinung, das unsere Mannschaft mit den vorhandenen Spielern sehr wohl sein System spielen kann und dies leider nur „vergisst“ / „versäumt“ / „für unnötig“ oder was auch immer hält.

    Insbesondere bei unseren absoluten Kampfschweinen Wout, Mehmedi, Arnold, Guilavogui, Steffen, usw. kann ich mir beim besten Willlen nicht vorstellen, dass diese nicht immer bis ans Limit gehen um für sich und das Team einen Sieg herauszuholen. Leider scheinen ihnen aber hierzu Stand jetzt bestimmte Dinge, wie eventuell taktische Aufstellung, etc. zu fehlen.

    Ich bin gespannt, ob Glasner und Schmadtke diese Situation mit ihren aktuell eingesetzten Mitteln bewältigen können und wünsche mir einen attraktiveren Fußball zurück, der die Fans und auch die Spieler wieder vereinnahmen und begeistern kann. Das aktuell auf dem Platz gezeigte Spiel unserer Elf reicht hierfür nicht aus, und ich sehe auch aktuell kein spielerisches Mittel mit dem eingesetzten System und den vorhandenen Spielern, um den notwendigen Umbruch zu erreichen. Es ist ja nicht so, dass es auf dem Platz den Anschein hat, das nur ein oder zwei Dinge verändert werden müssen, um unseren Angriff wieder gefählrich für den Gegner zu gestalten oder wir ein oder zwei Dinge verändern müssen, um die Bindung zwischen Verteidigung und Sturm wieder herzustellen (das Mittelfeld habe ich bewusst mal weggelassen, hier gibt es aus meiner Sicht aktuell wirklich nur Verteidigung mit 7 (!) Verteidigern und Sturm mit 2 offensiven Außenfeldspielern und einem Wout Weghorst einsam und verlassen rund um die Box aber so gut wie nie in ihr zu bewundern – aber er würde dort ja auch nur noch mehr verhungern).

    Ich bin wirklich aktuell ratlos, wie Glasner den Karren aus dem Dreck ziehen will und hoffe einfach auf ein Wunder (Umstellen des Spielsystems, schnellere und passsicherere Spieler auf den Außenbahnen, einen guten 8er der auch einen passsicheren 6er hinter sich hat – halt solche Kleinigkeiten, die wir benötigen damit die 3er Kette funktioniert).

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  29. Paderborn gewinnt gegen Bremen.

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  30. Falsche Stelle

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  31. Sehen wir es mal positiv. Im Tabellenkeller haben bis auf Paderborn alle verloren. Gewinnen wir gegen Gladbach – was ich nach wie vor für möglich halte – ist alles wieder gut. Dann kommen alle – die jetzt die Köpfe von Schmadtke und Glasner fordern – alle wieder aus ihren Löchern gekrochen. Die Liga ist dieses Jahr so eng wie seit Jahren nicht. Da kann fast jeder jeden schlagen. Und ich sage es nochmal. Wir sind personell bei weitem nicht so gut aufgestellt wie viele hier glauben. Unsere vermeintlichen Schlüsselspieler spielen in Ihren Nationalmannschaften wenn überhaupt eine untergeordnete Rolle. Da haben uns einige Teams überholt.

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    • Es geht ja nicht darum ob wir gewinnen oder verlieren, es geht eher darum wie wir spielen und uns weiterentwickeln. Das macht mich nervös das wir auf der Stelle treten oder eher rückwärts. Ich sehe kein Spielwitz, keine einstudierten Laufwege oder angriffszenarien, ich sehe nur Ball hin und hergeschriebe

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    • Und genau das ist die Frage: Auf welche Art und Weise will Glasner diese fehlende Spielkultur, den fehlenden Spielwitz, die mangelhafte strategische Antizipation / Ausrichtung (ersteres, wenn er auf seinem System beharrt, letzteres, wenn er bereit ist, Anpassungen an seinem System vorzunehmen) korrigieren? Und für uns als Konsumenten und Fans viel wichtiger: Wird es ihm gelingen, die offensichtlichen Mankos mit den aktuellen Spielern abzustellen? Ich habe da schon seit 5 oder 6 Spieltagen Zweifel, dass Glasner, Spielmaterial und Strategie am Ende harmonisch und erfolgreich zusammen finden werden…

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  32. Ich bin froh, dass jetzt Rückendeckung von Schmadke kommt. Eigentlich hätte er schon früher reinhauen müssen. Ich finde gut, dass Glasner jetzt öffentlich Druck macht. Diese ewige Trainerkritik ödet mich an. Gegen Freiburg hat man doch gesehen, dass von der Mannschaft zu wenig kam. Die Emotion von Glasner kann hoffentlich was bewirken.

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    • Du solltest Dir zuallererst die Frage stellen, woran die fehlende Leistung unserer Mannschaft liegt… Spielsystem, Leistungsbereitschaft, Einsatzwille?

      Ich sehe äußerst bemühte und engagierte Spieler, die durch das nicht zu ihnen passende Spielsystem ihre Leistung nicht abrufen können… Eventuell siehst Du hier etwas ganz anderes. Rein von den direkt messbaren und vom Spielsystem weitestgehend unabhängigen Leistungsdaten, wie z.B. der Laufleistung sehe ich, dass unsere Mannschaft sehr bemüht ist.

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    • Nee ich finde schon mal gut, dass Schmadtke aktiv spricht. Mir geht es nicht um den „Einsatzwillen“, es geht ja auch darum die Spielidee von Glasner umzusetzen. Von Schäfer würde ich auch mal gerne was hören außer samtweiches Blah, Blah. Bei anderen Vereinen stehen die Trainer auch nicht alleine und bei der ersten Krise davon zu laufen ist auch keine Lösung. Es ist schon gut da jetzt mal auch öffentlich dazwischen zu gehen. Schauen wir doch mal, ob eine Reaktion kommt.

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  33. So wie der Trainer auf der Bank sitzt und coacht, so spielt der VfL. Emotionslos und Schlafwagenfussball. Stellt immer dieselben Spieler auf ohne zu wechseln. Mehmedi ist kein Flügelspieler. Steffen bekommt auf RA keine Chance mehr. Klaus? Was soll das? Klaus bekommt den Vorzug vor Steffen, der absolute Witz. Mbabu und Roussi kommen nicht in Gang. Elvis ohne Chance. Das kann doch alles nicht wahr sein, aber an Herrn Glasner liegt es ja nicht? Der Herr Oberlehrer ist sowas von stur und eindimensional und Schmadtke traut sich keine Kritik am Trainer zu, weil er ihn ausgesucht hat, aber die Abwärtsspirale dreht sich schon länger. Sollte keine Systemumstellung erfolgen, werden wir alle das böse Erwachen bekommen.

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  34. Ich stelle mir im Moment vor allem zwei Fragen:
    1. Wenn Glasner so unzufrieden mit der Einstellung mancher Spieler ist, wieso setzt er sie dann weiterhin ein? Diese Frage ist auch schon in mehreren Posts hier gestellt worden. Ehe ich die Spieler oeffentlich kritisiere, versuche ich es doch erst einmal damit, andere Spieler auf den Platz zu stellen. Die einzige Antwort, die mir dazu einfaellt, ist das Glasner auch enttaeuscht von der Einstellung der Reservisten ist.
    2. Wieso haben wir bei den Spielern (angeblich) schon wieder ein Einstellungsproblem, wo doch seit mehreren Transferperioden angeblich verstaerkt auf den Charakter geschaut wird?

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  35. Ich hätte gerne einmal beantwortet, worin genau die Hoffnung besteht, dass bei einer Systemumstellung der Erfolg wiederkommt und die Mannschaft mehr Punkte holen würde und besser Fußball spielen würde.

    Wir haben mMn eine im Spielaufbau schlechte IV. Ein ZM welches das Tempo verschleppt, bis auf Schlager. Offensive Außen, die im 1 gegen 1 eher mau sind. Es sei denn Brekalo erwischt einen guten Tag. Wout ist unser einzig gesunder Stürmer, der auch aktuell Bundesligsformat hat. Ginczek ist leider oft genug verletzt…

    Ich werfe Glasner ja auch vor, dass er es zumindest von Beginn an und ein komplettes Spiel lang probieren könnte aber meine Hoffnung ist hier eher gegen 0, dass man erfolgreicher sein würde.

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    • Eine Umstellung der Grundordnung wäre für mich in erster Linie ein psychologischer Kniff. Und man muss abwägen. Man sollte ja auch nicht ignorieren, dass Freiburg gegen uns keine einzige Torchance hatte, die diese Bezeichnung verdient. Man wollte vor der Saison die Anfälligkeit durch die Mitte in den Griff bekommen, was man geschafft hat. Es krankt eben vorne. Aber wenn ich die aktuellen Probleme sehe (abgebrochene Läufe, Querpässe, Laufspiel ohne Ball, schlechte Zweikampfwerte…), sind das Dinge die bei jedem System die Basics darstellen. Insgesamt fehlt mir in jedem Bereich die Intensität. Wenn Glasner es nicht schaffen sollte, diese heraus zu kitzeln, muss er halt den Trainerstuhl räumen. Aber dann sollte man trotzdem einen Coach holen, der einen ähnlichen Ansatz hat – nur vielleicht mit anderer Handschrift. Aber auf diesem Weg wird jeder Trainer darauf angewiesen sein, dass es noch ziemlich große Umwälzungen im Kader gibt. Über Jahre. Momentan haben wir für keine Spielweise ausreichend Breite im Kader, ebenso Entwicklungspotenzial… Wenn die ersten 11 bis 13 Spieler fit und in Form sind, können wir einige Gegner schlagen. Aber das ist noch lange kein stabiles Fundament. Das gilt es aber aufzubauen. Unabhängig vom jeweilen Trainernamen, doch sollten eben auch die Trainer gezielt für die Vorstellungen des Managements ausgesucht werden. Keine Feuerwehrmänner, keine wankelmütigen Egomanen, keine Trainer mit grundsätzlich anderen Vorstellungen…

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    • Die Grundordnung gehört zur Spielstrategie. Genau wie das Pressing und genau wie eine Auswechslung. Warum stellte wohl Favre auf Dreierkette zuletzt um? Warum switched Rose zwischen 442 Raute, 433 und anfangs der Saison Dreierkette? Warum lies Nagelsmann das 4222 von Leipzig zuerst spielen und passte dann auf ein 4231 an? Warum all diese Änderungen, wenn sie nichts bringen?

      Der Grund liegt in der Spielstrategie. Es geht darum Details nachzujustizieren. Mit welchem Ziel? Damit man besser spielt, besser angreift, besser verteidigt, andere Räume bespielt (auch so etwas, bespiele ich immer denselben Raum bin ich ausrechenbar oder nicht?) Und so weiter. Das sind handwerkliche Dinge, handwerkliche Gründe.

      Es liegt natürlich nicht an der Grundordnung allein, dies ist klar. Einen psychologischen Änderungseffekt hat es ebenso, da stimme ich Schalentier zu. Aber eben auch einen taktischen Effekt.

      Und eine Umstellung der Ordnung, um Spieler in andere Positionen zu bringen bedeutet zb ja nicht, das man das Pressing aufgibt.

      Zum Thema Kader und Transfers: Das ist wieder etwas anderes. Hier könnte man genauso fragen? Was macht einen neuen Spieler zwingend erfolgreicher als den Alten?

      Man wird keine Garantien finden – weder bei Transfers noch bei Umstellungen.

      Aber man kann etwas ändern oder genauso weiter machen?

      Genauso weiter? Bitte sehr, dann wird der Fussball aber nicht besser…

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    • Was ich gerne von Glasner demnächst sehen wollen würde, ist das Einrücken der Außenstürmer. Wenn ich mich recht erinnere war Roussi letzte Saison so gut, weil er einfach Platz vor sich hatte und sein Tempo nutzen konnte. Lass die Außenstürmer sich nur von Höhe Strafraum zu Strafraum bewegen, so wären die Außen frei und William, Mbabu und erst Recht Roussi können ihr Tempo ausspielen. Des Weiteren hätten Arnold und sein Nebenmann Anspielstationen, da die Wege nicht mehr soweit sind. Wenn ich mir unsere Angriffe ansehe so stehen unsere Außenstürmer fasst an der Seitenlinie, was logischerweise die Räume für Kurzpassspiel zunichte macht.

      So sieht es(gefühlt) ja aktuell aus: So wäre es nach meiner Wunschvorstellung:
      ——————Weghorst——————– ——————Weghorst——————–
      Brekalo—————————-Mehmedi ————Brekalo——-Mehmedi———-
      ————————————————- ————————————————–
      Roussi——————————-William Roussi—–Guila——-Arnold—–William
      ————–Guila—-Arnold—————- ————————————————–
      ——-Tisserand—Bruma—Brooks——– ——-Tisserand—Bruma—Brooks——–
      ————————————————- ————————————————–
      ——————Casteels——————— ——————Casteels———————-

      (Grafik dient nur der Veranschaulichung, will jetzt keine Wunschaufstellungsdiskussion lostreten)

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    • @Rubin. Aber eben dieses, das Einrücken von Victor und Mehmedi, ist oft zu sehen. Dennoch bleiben die Außen unbesetzt. Dein Schema ist (theoretisch) völlig zutreffend und erforderlich.
      Und dieses ist auch offenbar Glasners Absicht.

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    • In den ersten drei Spielen sind die Außen (Brekalo, Victor, Mehmedi, Klaus) auch häufig ins Halbfeld eingerückt. Und die Spielweise, auch wenn sie nicht hochattraktiv war, fand beim Fachpublikum Anerkennung, weil sie effektiv war. Lob gab es dabei sowohl für die neue Grundformation wie die erkennbare Fähigkeit, diese zu variieren. Leider gab es dann aus mir nicht erklärlichen Gründen keine Weiterentwicklung, sondern Stagnation und Rückschritte.
      Möglicherweise könnten die hohe Heimniederlage im Pokal gegen Leipzig und die darauffolgende Auswärtsniederlage in Dortmund bei einigen Spielern das Vertrauen in Glasners System erschüttert haben. Und bei Druck auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen war schon immer ein gewisses Handicap beim VfL.
      Zur anfangs erfolgreichen Spielweise ein interessanter Artikel:
      https://thefalsefullback.de/2019/09/12/oliver-glasner-analyse-beim-vfl-wolfsburg/

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  36. Ja, so schnell kam ja dann eine Reaktion, diesmal vom Trainer. Wie viel hier andeuten: dass immer die gleiche Elf auf dem Platz steht ist verdächtig. Und wenn bei William und Roussillon dann eine Bremse entedeckt wird, ja dann sagt es viel aus. Bin gespannt wie es weiter gehen wird.

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  37. Die ersten 7 Spiele haben wir 15 Pkt geholt.
    Die letzten 7 Spiele haben wir 5 Pkt geholt.
    VON spieltag 8-14 haben :
    Paderborn 7 Pkt
    Köln 4 Pkt
    Düsseldorf 8 Pkt
    Union 15 Pkte
    Augsburg 12 Pkt
    Mainz 9 Pkt
    Bremen 6 Pkt
    Frankfurt 7 Pkt
    Hertha 2 Pkt
    Nur Köln und Hertha waren in den letzten 7 Spielen schlechter als wir.
    Das ist Abstiegskampf in den letzten 7 Spielen.
    Die ersten 7 Spiele waren Augenwischerei.
    Dazu die schwachen Spiele in der EL und die krasse Heimniederlage gegen RB
    Wenn das keine grosse Kriese ist.
    Platzierung in den ersten 7 Spielen: 2.
    Platzierung in den letzten 7 Spielen 16

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    • Sehr gut raus analysiert, klar ist, es muss sich was ändern auf dem Platz, wir müssen diese Hinrunde mit hängen und würgen beenden, mit Glück holen 2 oder 3 Punkte noch.

      Dann muss man sich im Winter hinsetzten und gucken was man macht. (Transfers, System anpassen etc) das können aber nur die Fachleute machen die jeden Tag zusammen arbeiten und Erfahrung haben (Schmadke Schäfer Glasner)

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  38. Ich poste es mal, auch auf die Gefahr hin, das es einige hier lächerlich finden (aber das ist mir ja bekanntlich völlig gleichgültig). Besonders für Joan vielleicht interessant:

    Die Schlachtordnungen oder Formationen der alten Römer und ihr Einfluss auf die eigenen Stärken, das Gelände, den Gegner und sonstige Faktoren. Nicht selten war die Wahl der Schlachtordnung entscheidend für den späteren Sieg.

    https://www.frag-machiavelli.de/roemische-formationen/

    Anmerkung: Nun ist mir bewusst, das man dies nicht 1 zu 1 auf den Fussball übertragen kann. Und dennoch kann es extrem entscheidend „wo genau“ sich die eigenen „Truppen“/“Spieler“ auf dem Schlachtfeld/Spielfeld befinden. Davon hängt unter Umständen der Sieg oder die Niederlage ab…

    P.S.
    „Die Triarier waren eine Veteranen- und Eliteeinheit. Sie bildeten das dritte Treffen. Ihre Aufgaben war es, die Linie unter allen Bedingungen zu halten.“

    Da musste ich gerade an Bruma denken und an das, was er im Wölferadio sagte. Seine Aufgabe sei, die Abwehr zu organisieren. Interessant im Vergleich…;-)

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    • Und gerade in diesem Zusammenhang ist es interessant, zu beobachten, welche Spieler taktisch definierte Positionen einnehmen, die dann jedoch nicht konsequent zu folgerichtigen Lauf-und Passwegen anderer Spieler führen.
      Diese ungenutzten Optionen sorgen nach meiner Wahrnehmung ständig dafür, dass Positionen nicht besetzt sowie Pässe nicht möglich sind.
      Denn es muss doch mittlerweile jedem offenkundig geworden sein, dass offensiv die Flügel zu selten als Passoptionen besetzt sind…

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    • Das war ja letztes Jahr auch so. Auch dort gab es taktisch klar definierte Positionen. Und auch dort haben wir diese „individual-taktischen“ Fehler gemacht…

      Wenn aber das gesamte Offensiv-Konzept nicht greift, dann muss ich mir nicht nur um die Spieler Gedanken machen aus meiner Sicht, sondern auch, ob das Konzept nicht eventuell verändert werden sollte, damit es die Spieler besser umsetzen können. Denn darum geht es ja. Ich glaube, am Ende sind wir uns einig, das es die Spieler umsetzen müssen. Aber den Weg dahin muss der Trainer vorgeben und die Spieler so einstellen, das eben diese Abläufe, die man sich wünscht, dann auch greifen…

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  39. Schon nach dem Europapokalspiel in Lviv war ich erschrocken, dass unser Fußball eher nach 3. Liga Fußball aussah. Nach dem Heimspiel gegen Bremen letztes Wochenende, wo es durchaus spannend war und es auch meiste Zeit nach Fußball aussah, war ich wieder etwas besänftigter. Da haben ja nun einzelne individuelle Fehler für das Fehlen von Punkten Ausschlag gegeben. Nach unserem Spiel dieses Wochenende bin ich restlos bedient. Ich erwische mich in dieser Saison auch zunehmend dabei, dass es mir egal wird, wie unser Spiel ausgeht. Es reißt mich nicht mehr mit, es packt einen nicht und man ist mehr am abwinken, als am mitfiebern.
    Es kann doch nicht unser Anspruch sein hinten 2 mal quer zu spielen und dann ab damit lang und hoch nach vorne. Vielleicht macht Wout den gegen 4 Gegner ja. Ich winke ab, wenn ich sehe, dass Viktor spielt. Ich winke ab wenn ich dann sehe Klaus kommt für ihn. Ich winke ab, wenn Brekalo wieder ins Dribbling geht.

    Was ist da verloren gegangen? Ich vermisse Steffen, der von Anfang an geackert hat, bissig war bis zum Schluss.
    Ich vermisse einfache Kombinationen, die mal 10-20 Meter Tiefe schaffen. Ich vermisse 3 Leute im gegnerischen Strafraum, die für Torgefahr sorgen. Ich vermisse packenden Fußball, der bis in die Nachspielzeit auch ein Drehen von einem Rückstand offen gelassen hat. Die können doch nicht alle alles verlernt haben, was uns letztes Jahr solch Spaß gemacht hat.
    Und jetzt komme ich zum Trainer. Ich bin selber einer (allerdings 9. Liga) und hatte mir auch für diese Saison eine große Veränderung vorgenommen. Ich musste allerdings schnell einsehen, dass man aber auch restlos alle im Team dafür abholen muss, die nötigen Spieler dafür haben muss und auch die nötigen Punkte dafür einfahren muss. Ansonsten ist alles ganz schnell zum Scheitern verurteilt. Also muss man auch mal umdenken.

    Wenn Glasner jetzt also von oben drauf haut, als Vorgesetzter sozusagen, dann wird er in Zukunft weiter (wenn nicht noch mehr) Dienst nach Vorschrift kriegen. Dessen bin ich mir sicher. Wenn er nicht den Draht oder auch das persönliche Gespräch zum Team oder einzelnen Spielern bekommt, dann sind seine Tage in WOB wirklich gezählt. Denn jetzt wird sich zeigen ob er nur Vorgesetzter oder auch ein guter Trainer ist.

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    • „Und jetzt komme ich zum Trainer. Ich bin selber einer (allerdings 9. Liga) und hatte mir auch für diese Saison eine große Veränderung vorgenommen. Ich musste allerdings schnell einsehen, dass man aber auch restlos alle im Team dafür abholen muss, die nötigen Spieler dafür haben muss und auch die nötigen Punkte dafür einfahren muss. Ansonsten ist alles ganz schnell zum Scheitern verurteilt. Also muss man auch mal umdenken.“

      Ob 9. Liga, 5. Liga oder 1. Liga…genau das was du beschreibst wird dir jeder Trainer spätestens im Nachhinein sagen, der das durchgemacht hat. Man kann es drehen und wenden wie man möchte:

      1. Die Spielidee muss zur Mannschaft passen.
      2. Der Trainer muss die Mannschaft erreichen.

      Alle Details die nachfolgend sind, kann man gerne diskutieren…aber diese beiden Dinge müssen eintreten, um überhaupt eine Voraussetzung für Erfolg zu haben…

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    • Und genau das wird hier von machen als Küchenpsychologie dargestellt. Dabei ist das zuerst einmal das einfache ABC der Teamführung.

      Glasner hat am Samstag seine eigene Freistellung unterschrieben. Der Rest besteht nur noch aus warten. Die Mechanismen (siehe oben) werden nach und nach greifen.

      Medial zumindest feuert Hiete schon erste Artikel ab. Die WAZ wartet ja eh traditionell bis zum Rauswurf und die WN wird hier ja nicht gelesen.

      Ich frage mich aber immer mehr, was manche überhaupt dazu bringt, Glasner so vehement zu verteidigen. Kann uns nicht egal sein, ob der Trainer sympathisch oder ein Newcomer oder so ist?
      Glasner hat hier bislang viel versucht neu zu machen und das wenig gute kaputt gemacht. Ich sehe nichts, was ich gut finde.

      Aber womöglich erliege ich auch einem Irrtum: Vielleicht möchte gar nicht jeder Fan guten Fußball und Erfolg sehen, mit so vielen Stars wie möglich. Gerade letzteres stößt ja einigen eher übel auf.

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    • @Malanda
      Das ist vollkommen richtig und auch das, was ich ausdrücken wollte. Aber für mich steht auch der 3. Punkt (die nötigen Punkte) noch als Pflicht. Weil wenn du nicht wenigstens ein paar Siege als Erfolg mit einer neuen Idee verbuchst, dann verlierst du Punkt 2. Weil man unglaubwürdig wird. Dann stehen auf einmal nicht mehr alle dahinter.
      Und ich glaube , dass es genau darum momentan beim VfL geht. Es sind mental nicht mehr alle 11 an Board, wenn sie auf dem Platz stehen. Andere draußen würden vielleicht gerne, kriegen aber scheinbar nicht die Chance.
      @Mahatma
      Ich glaube nicht mal, dass viele Glasner hier verteidigen, sondern eher abwägen, was danach passieren würde. Eine Garantie bekommt man heute nicht. Viel zu schnelllebig das Geschäft. Glasners Idee mal anständig am Baum zu wackeln, die ist ja nicht dumm. Er muss sein Team am besten kennen. Aber jetzt muss er mit einzelnen Gespräche führen oder in Gruppen ansprechen, was er sehen will. Er muss wieder den Draht zum Team finden und auf eine neue Ebene stellen. Wenn sie ihm alle wieder folgen und er vielleicht auch Kompromisse eingeht, dann kann das was werden. Denn er gehört genauso zum Team. Solch ein Wachstumsprozess ist mir allemal lieber, als vierteljährlich den Trainer zu wechseln. Auch Glasner hat Vorgesetzte, die ihm das nahelegen sollten.

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    • VL97, klar. Aber gerade am Anfang der Saison hatte Glasner ja die nötigen Ergebnisse…jetzt hat er sie eben nicht mehr. Teufelskreislauf halt. Mir ging es vor allem um die Voraussetzungen für Erfolg. Das Ergebnis an sich ist dann der Erfolg, der den Glauben in den Trainer und in die Art und Weise dann bestärkt, das ist klar und natürlich brauchst du das: „Für Siege gibt es keinen Ersatz“, sagt man ja so schön.^^

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    • Hiete argumentiert aber ganz schön hinterlistig. Wie er Glasner regelrecht vorführt in Bezug auf die Zielsetzungen, sinngemäß „Donnerstag sagt er dies, Samstag sagt er das“…also es scheint so, als hätte Glasner die Medien nicht gerade auf seiner Seite.

      Auch Pahlmann spricht von „einem gefährlichen Spiel“, das Glasner betreibt. Er relativiert zwar, das Glasner das Ding noch drehen kann – ist ja auch so – aber rosige Aussichten prophezeit auch die WAZ nicht.

      Labbadias Stärke war es, sich die Medien zu Nutze zu machen. Man spürte das in den PKs, da war ein paar mal sehr viel Nähe, bei Glasner ist es eher Distanz. Nun kann man da natürlich sagen „Die Medien interessieren mich nicht“ oder man kann sie als Trainer ebenfalls „für seine Zwecke benutzen“ – die Medien brauchen einen dann ja trotzdem nicht zu interessieren.

      Genau das hat Labbadia verstanden, Glasner bisher noch nicht. Am Ende ist Fussball ein Geschäft. Wenn DU andere nicht für deine Zwecke benutzt, dann benutzen DICH andere und du wirst als Trainer zum Spielball und du bist am Arsch… klingt jetzt hart und manch einer wird sagen: Das gefällt mir gar nicht! Ändert aber nix dran, das die ganze Scheiße so läuft…

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    • Zum Glück sind wir nen kleiner „uninteressanter „ Verein.
      Weil ein Journalist der WAZ (hahah) und ein einziger vom Kicker was schreibt, kann uns vollkommen egal sein.

      Wir haben klare Baustellen – das ist gut, man kann gezielt arbeiten.
      -Offensive ist schlecht (kann mit Schlager und Ginczek besser werden)
      – 2,3 Spieler haben das „System Glasner“ (noch) nicht verstanden

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  40. Um jetzt mal positiv zu sein aus Glasners Sicht!

    Glasner muss das verhindern! Er muss die Mannschaft begeistern, mit ihr eine Art „Kompromiss-Idee“ entwickeln. Was wollen wir gemeinsam umsetzen? Was können wir gemeinsam umsetzen?

    Durch die Spielweise muss Glasner auch die Fans wieder auf seine Seite kriegen…Stichwort: Chancen erspielen! Wenn du dir Chancen erspielst, dann steht das Stadion hinter dir!

    Dann wenn das beides eingetreten ist, dann kann er vor die Medien treten und erklären, WARUM er erfolgreich war. Dann wird man sagen: Schaut her, der Mann hat die richtigen Schlüsse gezogen – Respekt!

    Und dann hat er den nötigen Glauben von Mannschaft, Fans und Medien. Ich weiß, es klingt alles sehr einfach und theoretisch…aber :vfl:

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  41. Nanu, hier werden ja noch gar keine Nachfolger diskutiert. Ich finde das überraschend mutig von Glasner, die Nummer zu diesem Zeitpunkt schon so öffentlich zu eskalieren. Wär ja nicht nötig gewesen, hätte man immer noch schönreden können, beste Abwehr der Liga, extremes Pech zuletzt gegen Werder und Freiburg, nach expected goals jeweils klar vorne und so weiter. Stattdessen ist jetzt Druck aufm Kessel, Respekt! Kann gut gehen, dafür müssten wir aber mindestens 1 der kommenden 3 Spiele gewinnen und die anderen nicht allzu sehr aufn Arsch kriegen. Puh. Wahrscheinlicher ist das weihnachtliche Spiel: Wer wirds? Also …?

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    • Ich bin seit Jahren für Bernd Schuster. :like:

      0
    • Könnte man nicht Kellermann als Coach der Männer einstellen?

      :P

      0
    • Tayfun Korkut.

      0
    • Wir sind heute alle sehr lustig. Aber gut, nicht jeder hat den gleichen Humor.

      2
    • Zwetschge ich möchte Lizenzgebühr.
      Ich bin derjenige, der Herrn Kellermann in die Verlosung ruft.
      Soweit bin ich aber noch nicht…
      :ironie:

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    • Thomas Doll
      – da lach ich mir doch den Arsch ab

      Robin Dutt vom anderen VfL kaufen
      – der kennt wenigstens die wichtigen 3 Buchstaben

      Ismail und Dejagah
      – die ham uns schonmal (versucht) zu retten

      :ironie2:

      2
    • Michael Frontzeck
      – ein Trainer mit absolutem Erstligaformat

      Bruno Labbadia
      – kann wohl gut mit Schmadtke

      Heiko Herrlich
      – der Name sagt alles

      :stein:

      1
    • Am besten gleich das nächste Spiel gewinnen. Gegen den Tabellenführer könnte beflügeln.

      0
  42. Mal im Ernst, Viele haben beim VfL bemängelt (ich auch), das in den letzten Jahren zu viele Stars geholt wurden und der Erfolg ausblieb. VW hätte zu viel Geld für zu wenig Ertrag ausgegeben.
    Stimmt.
    Aber was haben wir jetzt seit 3/4 Jahren? Keine Stars, auch kaum Erfolg (Ausnahme letztes Jahr) Extremer Zuschauerschwund im Stadion und im TV seit einiger Zeit.
    VW gibt weniger aus, (glaube ich) aber es kommt noch weniger zurück. Medien haben wenig Interesse, nur Schadenfreude. Zuschauer, vor allem überregional werden weniger. Das ist nicht sehr Werbeinteressant für VW.

    Ich denke leider das unser VfL einfach immer wieder grosse Namen braucht….nicht immer für Leistung, sondern um uns ins Rampenlicht zu führen.
    Und nur mit ein paar Stars spielen wir auch immer mal wieder alle paar Jahre eine Super Saison.
    Das Wellental scheint der VfL sowieso gepachtet zu haben. Wenn es so weiter geht, mit dem langweiligen Sparkurs….wärend mehr als die halbe Liga mittlerweile mehr investiert als der VfL…..da haben wir auch weiterhin ein Wellental, nur vom Abstiegskampf bis ins langweilige Mittelfeld.
    Was wir langfristig brauchen, sind ein paar helle Sterne am Fussball Himmel. Das betrifft nicht nur Spieler, sondern auch den Trainer und Funktionäre.
    Diese Langeweile können sich Fussbalstädte wie Bremen und Frankfurt leisten.

    Wir werden mit dieser Politik auf lange Sicht untergehen. In der Warnehmung, der Werbewirksamkeit und auch im sportlichen Erfolg.
    Schade, aber war.

    Man muss auch mal bedenken, das der VfL, beginnend mit der Dieselaffaire, extrem in allem abgespeckt hat. Während fast alle in der Liga und in Europa durch die Explodierenden Fernsehgehälter und Werbeeinahmen immer mehr investiert haben.
    Ist das der richtige Weg?
    Vor ein paar Jahren hatten wir enormen finanziellen Vorsprung durch VW. Nur die ganz grossen waren vor uns.
    Jetzt können sich „underdogs“ wie z.B. Köln und z. B. Frankfurt mehr lleisten als wir (Frankfurt ist kein underdog).
    Wollen wir ab und an Erfolg und atraktiv für Sponsoren und Fans bleiben oder wieder werden, muss man beim VfL und VW umdenken und wieder investieren und Stars verpflichten… auch Trainer….
    Denn beim VfL werden Spieler immer mehr verdienen wollen als bei Bremen z. B.
    sonst hat der VfL nicht viel zu bieten.

    Ich hätte mir auch lieber das Projekt mit Villas-Boas gwünscht…..auch mit 7 Co Trainern……

    QUO VADIS, VfL?

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    • Man sollte ja nicht die Top Stars holen!! Lieber die TOP-Talente sich in den eigenen Reihen sichern, dafür haben sich genug Talente gezeigt was sie können!! Siehe ein Brand…statt den Versuch zu wagen und ihn mal paar Spiele ausprobieren. Ich bin froh, wenn Yeboah wieder kommt, dann kann Glasner seinen Sack packen!!!

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  43. Die vermeintliche Elf für Donnerstag: Pervan-Gerhardt-Guilavogui-Knoche-Otavio-Elvis-Steffen-Schlager-Mbabu-Ginczek-Nmecha (Im 3-5-2).
    https://www.sportbuzzer.de/artikel/otavio-gerhardt-elvis-und-co-wolfsburgs-b-elf-spielt-sich-fur-st-etienne-ein/

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    • Interessant an dem Artikel sind folgende Sachen.
      Pervan stimmt der Aussage Glasners öffentlich zu.

      Die eigentliche Stammelf hat im Training 3:1 gewonnen.

      Steffen in der Mitte neben Schlager.

      Malli wird mit keinem Wort erwähnt und taucht dementsprechend auch nicht in der Elf für Donnerstag auf.

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    • Guilavogui würde eine Pause auch gut tun.

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    • Mich würde schon fast mehr interessieren, wie die „A-Elf“ gespielt hat.

      Anscheinend mit Weghorst, Brekalo, Victor und Mehmedi… welches System wurde gewählt? Auch 3-5-2 oder doch 3-4-3?

      3-4-3 Casteels – Tisserand, Bruma, Brooks – William, Mehmedi, Arnold, Roussillon – Victor, Weghorst, Brekalo

      3-5-2 Casteels – Tisserand, Bruma, Brooks – William, Mehmedi, Arnold, Brekalo – Weghorst, Victor

      So könnte es ausgesehen haben.

      Bedeutet aber auch, dass ein Brekalo jetzt zur vermeintlich A-Elf gehöre, aber sonst nicht von Beginn an spielte.

      Dazu scheint Klaus dann noch außen vor zu sein.
      Also von Einwechselspieler zur Tribüne obwohl die B-Elf spielen soll.. sozusagen. Obs so kommt weiß ich natürlich nicht.

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    • * beim zweiten System fehlt Roussillon noch nach Brekalo

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    • Ich glaube nicht an die genannte Startelf. Dass wichtige Spieler wie Weghorst mal eine Pause bekommen, klar. Aber dass man mit nur einem gelernten IV antritt? Dass Spieler, die bisher noch kaum ein Spiel gemacht haben, gleich in der Startelf sind (und dann noch auf ungewohnten Positionen), aber Spieler, die bisher regelmaessig eingewechselt wurden auch nur auf der Bank sitzen?

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    • Ausserdem geht es ja nicht darum, ploetzlich auf Teufel komm raus zu rotieren – schliesslich geht es auch um UEFA-Fuenf-Jahres-Punkte fuer den VfL und davon hat man diese Saison noch nicht besonders viele gesammelt. Und ein Sieg von Gent ist ja auch nicht hundertprozent sicher (was, wenn die auch Spieler fuer die Liga schonen?) und dann waere ein Sieg des VfL gleichbedeutend mit dem ersten Platz und einem leichteren Los in der naechsten Runde.

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    • 3-5-2 Casteels – Tisserand, Bruma, Brooks – William, Mehmedi, Arnold, Brekalo – Weghorst, Victor

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  44. Ja, die Spielidee von ihm ist an sich nicht schlecht, aber scheint ja nun offensichtlich auf zu vielen Positionen nicht gut genug zu passen. Ihm wird nun wirklich zum Verhängnis, dass seit Jahren kein fertiger und starker offensiver Flügelspieler geholt wurde. Da sehe ich zumindest, das Hauptproblem. Wenn ich da den Thuram von Gladbach sehe, denke ich auch, der bei uns und vieles wäre leichter.

    Die vorhandenen haben nicht die benötigte Entwicklung genommen und es wurde nicht nachgekauft, vllt auch weil man andere Lösungen gesehen hat, wie Bruno.

    Diese Lösungen muss Glasner nun auch sehen oder ihm wurde für den Winter schon eine große Lösung zugesichert. Wenn nicht, ist für mich die 4-4-2 Raute oder ein 3-5-2 langsam alternativlos.

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  45. Hatte ja am Samstag nur die Konferenz gesehen, da ich insbesondere Gladbach gegen Bayern sehen wollte und meine Erwartungshaltung bezüglich des Spiels Freiburg gegen unseren VfL eher gering war.

    Um besser mitreden zu können, habe mir jetzt einmal eine eigene Zusammenfassung des Spiels unseres VfL gegen Freiburg angesehen.

    Kurzzusammenfassung: Harter Tobak, hier noch von hochklassigem Fußball sprechen zu wollen, ist echt arg schwierig.

    Ein paar Details:

    1. Die 3er Kette in der Verteidigung hat zusammen mit dem schwimmenden Koen einen Großteil jeglicher Offensivmöglichkeiten verhindert, in dem der Ball wahllos nach vorne geschossen wurde. Es fand bei meinen zufällig in der Aufnahme gefundenen Spielsituationen mit der Zahl >8 in Ballbesitz nie (!) eine Anspielung eines Spielers aus dem zweiten Mittelfeldblock vor der Verteidigung in die 5er Kette statt, der Ball wurde immer wenig gezielt im hohen Bogen nach vorne gebolzt!
    2. Haben wir uns den Ball von den Freiburgern zurückerkämpft, wurde dieser auch in der 5er Kette sehr zuverlässig nach 1 bis 2 Einspielstationen wieder an die Freiburger zurückgegeben durch unsauberes Passspiel oder unpräzise Flanken oder durch Anspielen eines Spielers, der von 3-4 Freiburgern bereits bei Abspiel angegangen wurde.
    3. Keine Veränderung der Spielweise nach der Halbzeit! Was hat hier in der Halbzeitansprache nicht funktioniert? Oder war das gar ein taktisches Element?

    -> Was sollte hier gemäß Trainerstab gespielt werden? Warum wurde spätestens zur Halbzeitpause die Spielweise nicht angepasst??? Ich bin fix und fertig, nachdem ich mir das Spiel angesehen habe!

    Meine Meinung: Wir müssen nach diesem Spiel in der Tat nicht von einer falschen Systemstrategie sprechen, auch wenn ich dieser bei uns sehr kritisch gegenüberstehe!

    Fakt ist, dass wir hier im Spiel gegen Freiburg wirklich alles vermissen lassen haben, was Passspiel, Bindung, Ballsicherheit, Übersicht, etc. betrifft – ich bin erschrocken nachdem ich mir das Spiel jetzt in meiner eigenen ca. 15 Minuten dauernden Zusammenfassung durch Auswahl von vermeintlichen möglichen Angriffssituationen unserer Wölfe angesehen habe.

    Die Frage ist: Wie kann es soweit kommen? Wer ist dafür verantwortlich, das unser Abwehrblock kollektiv versagt, wenn es um das Passspiel geht? Wer verhindert ein gutes Passspiel im Mittelfeld, sobald wir den Ball dort zurückerobern? Ohne Frage hat das nicht unser Gegner Freiburg getan, die standen zwar i.A. nicht schlecht, sind aber keine Übertruppe und haben keinen außergewöhnlich guten Tag gegen uns gehabt…

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    • Du beschreibst korrekt das, was mich auch restlos bedient hat. Und genauso sah es gegen Oleksandria aus. Das ist kein Bundesligafußball. Das kennt man aus der Kreisliga.

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  46. Das war zu erwarten!
    Vor Weihnachten gibt es keine Punkte mehr.
    Auch die ersten Spiele waren nicht überzeugend, mit viel Glück wurden sie nicht verloren. Total überschätzt und von Trainer- und Managerseite nicht erkannt. Wo ist Schäfer?
    Jetzt steht man wieder am Anfang.

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  47. Die Aussagen von Glasner kann ich nur zum Teil verstehen… Wenn ihm Einstellung nicht gefällt, warum dann die gleiche Elf immer und immer wieder?

    Das ergibt kein Sinn.

    Es sei denn Glasner ist wahnsinnig, denn wie heißt es so schön: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

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  48. Vielleicht sind es ja auch gar nicht ausschließlich die Spieler aus der ersten Reihe die von OG angezählt wurden?! Eventuell lässt es immer dieselbe 11 spielen weil die Alternativen dahinter die sind die nicht mitziehen. Das würde einiges erklären!

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    • Wobei man auch sagen muss das ich den ein oder anderen Spieler verstehen könnte wenn er angepisst ist.
      Malli gibt man Signale er könne sich durchsetzten oder zumindest häufig spielen – deshalb ist er freiwillig geblieben.
      Mit Elvis wird verlängert und er als „Talent mit Zukunft „ an den VfL gebunden.
      Ein Steffen, der immer Kampf und spiel bereit ist kommt nicht mehr zum Einsatz maximal in der 85min

      Das das nicht für Glückseligkeit sorgt kann ich verstehen

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    • Nein, Glasner sagte ja das ihm die Einstellung im Spiel von einigen nicht gefallen hat. Und gespielt haben ja nicht die Ersatzspieler. Er meint diejenigen, die gegen Freiburg auf dem Platz standen.

      Zitat sinngemäß: „Wir gehen ins Spiel und denken uns: Schauen wir mal, uns passiert schon nichts hier heute in Freiburg.“

      Das ist eindeutig auf die Spieler bezogen, die aktuell spielen.

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  49. Wenn hier jemand von Mittelmaß schwätzt, hat er wohl nicht viel Ahnung. Für mich ist der VfL fast schon wieder im Abstiegskampf, wenn diese kraft-, ideen- und lustlosen VfL-Dienstmannen mit dem Kreuz auf der Dienstkleidung und sonst üblicherweise im feinsten Designer-Outfit wandelnden Millionarios dieses Wort überhaupt noch kennen. Wir warten mal die nächsten Spiele ab, wie groß danach der Abstand nach hinten noch ist. Ich weiß nicht und will es jetzt auch nicht mehr wissen, ob in Wolfsburg überhaupt noch Aufwärmrunden gelaufen werden, aber so 15 bis 20 zum Eingewöhnen würden wohl nicht schaden.
    Dass Glasner Abstiegskampf kann, halte ich für ein Gerücht, aber vielleicht holt man ja in höchster Not Labbadia zurück und gibt ihm den üblichen Langzeitvertrag. Der steht doch bestimmt neben einigen andern auch noch auf der Gehaltsliste.

    Schönes Fest und Guten Rutsch!

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    • @Gast1: Ich frag mich ehrlich gesagt immer, was solche Kommentare hier sollen… Das ist 0% konstruktiv, 0% positiv, 0% substantiell und nur 100% verbales Abkotzen:

      – „Wenn hier jemand von Mittelmaß schwätzt, hat er wohl nicht viel Ahnung.“ – Polemik, Anpissen der Blog-Teilnehmer
      – „kraft-, ideen- und lustlosen VfL-Dienstmannen mit dem Kreuz auf der Dienstkleidung und sonst üblicherweise im feinsten Designer-Outfit wandelnden Millionarios“ – Polemik, Dissen der Spieler, deren Gehalt immer nur in Krisensituationen als Thema bemüht wird, Wortschatz wenig wertschätzend
      – „Wir warten mal die nächsten Spiele ab, wie groß danach der Abstand nach hinten noch ist.“ – Schwarzmalerei, genauso gut könnten wir ja auch gewinnen…
      – „Ich weiß nicht und will es jetzt auch nicht mehr wissen, ob in Wolfsburg überhaupt noch Aufwärmrunden gelaufen werden, aber so 15 bis 20 zum Eingewöhnen würden wohl nicht schaden.“ – Ja, lasst sie laufen bis sie kotzen, die scheiß Millionäre, das hat immer am meisten gebracht. :ironie2: Zumal der VfL zu den Laufstärksten Truppen der Liga gehört…
      – „Dass Glasner Abstiegskampf kann, halte ich für ein Gerücht“ – Tatsachenbehauptung? Woran machst du das fest? Gabs die Situation schon mal mit Glasner in Wolfsburg? Wir haben 8 Punkte Vorsprung auf Platz 16 und nur 5 Punkte Rückstand auf die CL – nur mal so zum Verhältnis Abstiegskampf – internationales Geschäft.
      – „vielleicht holt man ja in höchster Not Labbadia zurück und gibt ihm den üblichen Langzeitvertrag. Der steht doch bestimmt neben einigen andern auch noch auf der Gehaltsliste.“ – Polemik, Zynismus, Uninformiertheit. Labbadias Vertrag lief aus, entsprechend dürfte es unwahrscheinlich sein, dass er noch auf der Gehaltsliste steht. Außerdem: Welcher Trainer wurde seit Magath zurückgeholt und mit dem üblichen Langzeitvertrag ausgestattet? Und: wer steht denn noch auf der Gehaltsliste an Ex-Mitarbeitern? Rebbe (arbeitete zwischenzeitlich in England)? Schmidt (Trainer in Augsburg)? Ismael (Trainer in Linz)?

      Schönes Fest und Guten Rutsch. Aber wenn ich 2020 keine Beiträge von dir lesen müsste: ich glaube, mir würde auch nicht so viel fehlen… :talk:

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    • Ich kann ihn verstehen. Täglich grüßt das Murmeltier, trudeln wir in schwierige Situationen. ich würde mir wünschen, irgendwann das Niveau von RB Leipzig o.ä. zu erlangen. Was die für eine Arbeit abliefern…. nicht nur im Fußball. Wir haben VW im Rücken und kriegen nichts gebacken. Der VfL macht keine gute Figur, mal wieder. Schon wieder kommt das Thema der Mentalität auf. Die Spieler wollen, können, sollen nicht. Geht einem nur noch aufn Sack.

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    • @EinWolf Ja, es ist nicht so, dass ich für die Frustration kein Verständnis aufbringe, auch ich wäre gern Zweiter mit Traumfußball und vollem Stadion usw. Frustriert bin ich deshalb manchmal auch. Allerdings aus anderen Gründen. Es ist echt nicht leicht, hier überhaupt noch was Positives schreiben zu können (wollen). Ich kann solchen Posts aus genannten Gründen nichts abgewinnen. Ich sag dir jetzt mal, worüber ich regelmäßig abkotzen könnte im Stile von Gast I:
      – konsequente Schwarz-Weiß-Denke, Sieg alles tiptop, Niederlage alles scheiße, Woche für Woche
      – die Ich habs doch gesagt Nörgler – Leute, die vor 48 Wochen schon genau die (grundsätzlich negative) Entwicklung vorhergesagt haben. Einen Scheiß habt ihr. Und selbst wenn eine von den 834 geposteten Prophezeiungen mal stimmt, was soll uns das als Verein bringen?
      – das ständige Fordern nach neuem Personal: weg mit Trainer, weg mit Spieler, weg mit Management. Das ist hier nicht Fußball Manager
      – die ständigen Vergleiche mit anderen Clubs. Sowohl was Fanaufkommen als auch Personal als auch Fußball angeht. Langsam sollte jeder mal kapiert haben, dass das hier Wolfsburg ist und woanders Sachen gehen, die hier eben nicht gehen.
      – die Anti-Haltung gegen den eigenen Club: manchmal denke ich, hier wird ne Meisterschaft ausgespielt, wer am meisten über den VfL herziehen kann – auf allen Ebenen. Mehr als einmal hab ich mich gefragt, ob hier tatsächlich Fans am Werke sind und wenn ja, warum man das so wenig merkt.
      – das Scheuklappen-Denken und lass das mal die anderen machen: Egal ob bei Stimmung, Stadionerlebnis, Choreos, Aktionen, Hauptsache ich muss nix machen, kriege alles serviert, kann hinterher noch maulen wenn die Pommes kalt waren und wehe ich muss irgendwas von meinem Status quo aufgeben obwohl es vielleicht für das große Ganze gut wäre. Ist ja kein Wunder, dass seit Jahren immer nur dieselben sich für irgendwas engagieren, um den Verein voranzubringen, wenn so wenig Eigenmotivation vorhanden ist.
      – die überzogenen Erwartungshaltungen, was der VfL mit seinen Möglichkeiten leisten muss und was nicht. Es wird immer so getan, als wäre Erfolg egal. Zumindest die, die ich kenne, möchten gern gewinnen. Macht nämlich alles einfacher. Ist aber immer noch Sport. Außerdem gehe und halte ich zu meinem Verein egal wie der spielt. Was sollen Vereine wie Mainz, Stuttgart oder Bremen sagen?! Das heißt nicht, dass grundsätzlich nicht mehr aus den Möglichkeiten gemacht werden müsste.
      – die kollektive Depression: Glas ist hier immer halbleer. In den seltensten Fällen liest oder hört man mal was Motivierendes. Manchmal frag ich mich, ob hier Bodennebel im Grundwasser ist.
      – das dauernde Draufhauen auf die Spieler: mangelnde Bundesligatauglichkeit, scheiß Millionäre (Gehalt war Anfang der Saison auf Platz 2 nämlich noch allen egal), Laufen lassen, bis sie kotzen – das sind auch nur Menschen, da vermisse ich häufig komplett den Respekt.
      – ständiges Verklären der Vergangenheit: Was haben wir in der Meistersaison für geilen Fußball gespielt. Ja, aber nur in der Rückrunde. Selbst da fehlte Konstanz. Aber das wird immer gern vergessen. Das aber als Maßstab zu nehmen ist genauso verkehrt, wie zufrieden sein mit Platz 15. Was mich ärgert: Es wäre diese Saison so viel möglich, wenn ich mir angucke, dass Bayern und Dortmund schwächeln, Gladbach und Freiburg oben mitmischen usw. es wäre also nicht unmöglich mit dem VfL was zu reißen – dafür müssten aber Team, Verein, Umfeld mal raus aus dieser gefühlten Mehltau-Glocke.

      Kann ich beliebig fortsetzen die Reihe. Das ist dann mal Abkotzen von der anderen Ende der Fahnenstange. Aber trotz allem bin ich immer noch hier, auch weil ich vielleicht die Hoffnung habe, dass sich zumindest teilweise was verbessert.

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    • Zur Einordnung von Lenny‘s Beiträgen muss man sich sicherlich häufiger mal seine recht enge (neben-)berufliche Verzahnung mit der VfL Wolfsburg Fußball GmbH vor Augen führen, um das ständige Relativieren und die Schönfärberei besser einordnen und ertragen zu können.

      Zum Thema „einen Scheiß habt ihr“: Richtig ist, dass weit aus dem Fenster gelehnte Untergangs- und Scheiterszenarien vor ziemlich genau einem Jahr unter Labbadia ins Leere gelaufen sind. Ich muss Mahatma aber in einem vor längerer Zeit geäußerten Punkt Recht geben. So absurd es klingen mag, aber es hat etwas mit historischem/geschichtlichen Denkvermögen zu tun, gewisse Entwicklungen, Reaktionen von Verantwortlichen und nicht zuletzt vereinsspezifische Besonderheiten zu erkennen, zu deuten und unter Beimischung immer wieder kehrender (historischer) Muster und deren Folgen auf die Zukunft zu schließen. Das darf nicht verboten sein, nur weil es nicht dem O-Ton des Vereins entspricht und dem Wölferadio, analog zum Stadion, Zuhörer kostet.

      Und ich behaupte, „unsere“ Quote ist weitaus besser als die der ewigen Relativierer unter Veh, Mr. Umbrella oder Magath 2.0.

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    • @Lupinho: Willst du mir irgendwas mit deinen „Anmerkungen“ sagen? Dann fang mal an… Ansonsten tue ich das mal unter getroffene Hunde bellen ab. Und wie kommst du darauf, dass es einen Zusammenhang zu wie auch immer gearteten Äußerungen und der Zuhörerzahl im Wölferadio gibt? Dann wüsstest du mehr als ich. Du bist übrigens – wie jeder, der auch nicht meiner Meinung ist – herzlich in die Sendung eingeladen, aber dann musst du deine Meinung auch vertreten…

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    • Nee, zur Einordnung von Lennys Beiträgen reicht es vollkommen aus den VfL zu lieben und mehr Spaß daran zu haben den VfL auf seinem Weg mit allen Auf und Abs zu begleiten, als daran nach Untergangsprophezeiungen der erste sein zu können der „Ich habs euch ja gesagt!“ schreit.
      Dann denkt man nämlich so ähnlich.

      Bei aller berechtigter Kritik, die es momentan so gibt, ich habe ich auch den Eindruck, dass einige nur darauf warten, dass es nicht gut läuft um dann losmotzen zu können.
      Letztes Jahr haben fast die gleichen den Abstieg vorhergesagt wie die, die es in diesem Jahr tun. Das hat dann nichts damit zu tun, eine Situation zu analysieren und Schlüsse zu ziehen, sondern nur damit Befürchtungen als unumstößliche Wahrheit zu verkaufen.
      Kein Wunder, dass dann nie Stimmung im Stadion aufkommt, wenn eh alle nur darauf warten, dass es wieder etwas gibt, was nicht zu 100% nach absoluter Weltspitze aussieht um darauf einschlagen zu können.

      Find ich den aktuellen Fußball attraktiv? Nein!
      Glaube ich Glasner muss dringend etwas ändern? Ja!

      Aber dieses völlig unreflektierte Lospöbeln, dass geht mir so auf den Geist.
      Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn hier Diskussionen entstehen, die versuchen aufzuzeigen, was nach der Meinung der Schreiber verbessert werden müsste und wie man das anstellen kann. Auch wenn der Schreiber grade alles doof findet. Dafür haben wir ja den Blog – um verschiedene Meinungen zu besprechen.
      Aber einfach nur wild die „Millionarios“ anschnauzen und „alles Kacke außer Mutti“ zu schreiben, dass schafft doch keine Diskussion, sondern nur schlechte Stimmung.

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    • @Jens: Die Diskussion zum Thema konstruktive Verbesserungen dazu läuft übrigens im Nachbar-Thread im vom Hörerschwund bedrohten Wölferadio. Da versucht Malanda grad mal aufzuzeigen bzw. hinterfragen wo im taktischen Bereich die Probleme liegen. Kommt also bitte alle rüber, sonst bezahlt mir morgen der VfL nicht mehr mein Blog-Engagement hier… :knie:

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    • 96 ist unser Farm Team

      Hanke geholt
      Jung ham wa hin gegeben
      Klaus geholt
      Mit Bebou wärs fast was geworden
      Schmadke war dort
      Hecking war dort
      Jetzt Elvis

      0
    • Kann verstehen dass dieses Gerücht jetzt auftaucht. Ich würde ihn aber lieber verkauft sehen. Nicht weil ich einen Nachwuchsspieler unbedingt vom Hof jagen wollen würde, sondern weil er von den derzeitigen Verkaufskandidaten fast der einzige ist, mit dem man noch wenigstens ein bisschen Ablöse rein bekommen würde. Rückwirkend hätte man das Angebot für ihn in der letzten Transferphase wohl annehmen sollen.

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  50. OT: Karte für St. Etienne Spiel

    Mein Vater ist krankgeschrieben worden und kann daher nicht ins Stadion am Donnerstag.

    Für “ ’n Appel und ’n Ei “ würde er sie gerne weitergeben.

    Block 48, Reihe 7

    Eventuell will ja noch jemand da hin oder jemanden mitnehmen und hat ’ne Karte im Block 48. (Ich denke mal es wird möglich sein dort zusammen zu sitzen)

    Wäre schön wenn sie nicht verfallen muss.

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  51. Sorry Lenny, aber du schreibst hier absoluten Müll. Das hat auch nichts mit „ich habe es doch vorher gesagt“ zu tun. Denn gewisse Muster des VfL sind leider sehr wiederkehrend. Und entschuldige, aber ich glaube zwischen den so engagierten Fans und dem restlichen Teil ist mittlerweile eine gravierende Meinungslücke entstanden, was die Erwartungshaltung und der Wunsch an den verein ist.

    Hier wird von einer Gruppe Demut, Arbeit, Leidenschaft gefordert. Möglichst keine oder nur selbst gemachte Stars sollen hier spielen. Wer hat das mal gefordert?

    Die Stimmung der die Zuschauernachfrage jedenfalls war im Stadion wesentlich größer, als der VfL noch einen nicht nur ansprechenden Fußball gezeigt hat, sondern auch gewisse Spieler präsentiert hat. Egal ob Effenberg oder D`Allessandro, Marcelinho oder die 2009; Diego oder De Bruyne.

    FUßBALL IST VERDAMMT NOCHMAL AUCH SHOW!

    Wenn ich Gebolze sehen will, dann reicht auch Heiligendorf gegen Tiddische. Aber da muss ich nicht Stunden vorher im Stadion sein, mich über den Einlass ärgern, viel Geld für eine Karte ausgeben, um dann dieses Gekicke und den Nazismus der Verantwortlichen (vom „Harmonie-Manager“ und dem „ich-weiß-alles-besser“-Manager) ertragen zu müssen.

    Der gemeine Wolfsburg Fan kann ganz gut damit leben, dass er deutschlandweit wenig gemocht wird. Und niemand erwartet Lionel Messi oder CR7 hier. Aber ein Victor eben auch nicht. Genauso erträgt er es, wenn es mal ein Tief ab und an gibt. Aber wir befinden uns eher in einem Dauertief, weil Fehler sich ständig wiederholen. Und warum? Weil gewisse Vernatwortliche und engagierte Fans ständig alles nur relativieren und schön reden.

    Darüber kann ich kotzen! Und damit haben wir uns beide verbal ausgekotzt. ;)

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    • @mahatma: Okay, dann können wir ja wieder zur Sachlichkeit zurückkehren. Auch wenn ich das mit dem „absoluten Müll“ natürlich nicht teilen kann…

      Zur Sachlage:
      – Natürlich sind wiederkehrende Muster erkennbar. Kurioserweise ist die größte Konstante dabei offenbar die berühmte „Bequemlichkeit“. Aber warum das so ist und was dagegen getan werden kann, dass eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Spielern anscheinend nach einer gewissen Zeit nicht mehr ihre Leistung bringen oder selten ihr Potenzial abrufen konnten, da hab ich von dir auch keine Antwort drauf… Ich hab aber auch keine…
      – ich denke nicht, dass die Meinungslücke zwischen den von dir beschriebenen Gruppen zu groß ist. Ich denke nur, dass die Konsequenzen jeweils andere sind. Auch die engagierten Fans wollen am liebsten guten Fußball sehen, aber falls nicht, reagieren sie nicht mit der hier von mir beschriebenen Generalabrechnung mit dem Verein.
      – Jeder Fußballverein lebt auch von seinen eigenen Talenten. Es sorgt für Identifikation, wenn Jungs aus dem eigenen Nachwuchs in der Ersten kicken. Nur mit Talenten wirst du aber nicht weit kommen. Die Mischung machts.
      – Was haben uns – außer in den meisten Fällen schlechte Schlagzeilen – die Transfers der von dir beschriebenen Stars gebracht? Effenberg war Chaos pur, Diego und der Hoffenheim-Skandal, D’Allessandro die Diva auf und neben dem Platz. Und meine Lieblinge Schürrle, Draxler und Kruse haste noch vergessen. Wenn das die Show ist, die du willst, dann kann ich gern drauf verzichten. Die Stars, die sich für größer halten als der Verein, die haben uns unterm Strich das schlechte Image und die sportlichen Achterbahnfahrten ja erst beschert, denn sie wurden als Leistungsträger eingekauft. Die 2009er waren allesamt No-Names vor der Saison, deretwegen kam bestimmt keiner extra ins Stadion (zumindest wer ehrlich ist). Ja, es gibt Ausnahmen wie de Bruyne. Hätte ich gern wieder, würde ich mich nicht gegen wehren…
      – Ich hoffe, du meinst den Begriff Narzissmus ;) in Bezug auf unser Management. Alles andere beißt sich mit der Vielfalt-Kampagne. Ich frag mich nur, woran du so einen Begriff der Selbstliebe festmachst? Hast du nur das Medienbild oder mal mit den Betroffenen tatsächlich gesprochen? Und: was für Typen willst du denn da haben und wo lag der Unterschied zu Zeiten, wo wir Erfolg hatten? Waren Magath und Allofs tatsächlich so anders?
      – Was ich grundsätzlich nicht verstehe, was meinst du mit sich wiederholenden Fehlern? Der VfL hat doch in den letzten Jahren alles anders gemacht: Vom Jungspund Rebbe bis zu mehr Fußballkompetenz mit Schmadtke und Schäfer. Vom Nachwuchstrainer Ismael bis zum Feuerwehrmann Labbadia. Und nach der Relegation hat auch keiner was schöngeredet. Das Problem war: die Änderungen egal in welche Richtung haben seltenst gefruchtet oder werden, wie jetzt nach nicht mal ner halben Saison, komplett in die Tonne getreten, wie Schmadtke formuliert hat. Es gab eben nicht die Konstanz, weil sofort wieder alles umgeworfen wurde. Es kann doch nicht sein, dass hier jede Saison ein neues Bild gemalt wird und dann zerknüllen wir das nach 13 Spielen und machen alles noch mal neu. Wie soll das gehen? Wie entsteht so Konstanz? Ja das Muster, dass man hier nur kurzzeitig Erfolg hat, ist erkennbar – aber dieselben Fehler? Geht doch gar nicht, wenn man immer alles anders macht. Dazu gehört insbesondere das Richten über Spieler, die noch nicht lange bei uns sind. Dein aktuelles Opfer ist ja Victor. Klar, wäre schön, wenn alle immer gleich funktionieren, aber ist halt nicht – warum auch immer. Das Problem haben andere Verein auch, frag mal auf Schalke. Aber ich erinnere gern daran, dass ein de Bruyne hier wegen der Ablöse kritisch gesehen wurde am Anfang und nach seiner Gelb-Roten Karte damals in der Liga, weil er den Schiri angerempelt hatte („Kein Wunder, dass der bei Chelsea nur auf der Bank saß). Oder Perisic der alte „Dortmunder Fehleinkauf“, bevor er die Top-Saison bei uns hatte. Dzeko brauchte auch ein Jahr, um hier anzukommen. Kann ich auch beliebig fortsetzen die Liste. Mir gehts nur darum, dass hier in vielen Punkten viel zu schnell der Stab gebrochen wird. Und noch eine wirklich lieb gemeinte Empfehlung: Wer sich nur noch über den VfL ärgert, der sollte doch vielleicht einfach nicht mehr hingehen und hier auf Mitlese-Modus schalten.

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    • „Auch die engagierten Fans wollen am liebsten guten Fußball sehen, aber falls nicht, reagieren sie nicht mit der hier von mir beschriebenen Generalabrechnung mit dem Verein.“

      Oh je, oh je…diese Kategorisierung wird nicht wahrer, indem sie hier immer wieder geäußert wird. Eine Generalabrechnung ist nicht selten die Folge von einer (ehemals?) hohen Identifikation, die durch wiederholtes Missmanagement, Enttäuschungen und auch durch das ausufernde Plastik-Marketing auf eine verdammt harte Probe gestellt wird. Außerdem: Die engagiertesten Fans waren diejenigen, die in akuter Abstiegsnot an die Garagenausfahrt gegangen sind und die Spieler in die Mangel genommen haben. Dazu Kritik am Logo, eigene Fanartikel etc. Da geht Deine Formel auch nicht auf. Viele sehr engagierte Mitglieder der Fanszene grenzen sich hier und da deutlich ab.

      Und wenn Du Deinen Rat im letzten Absatz selber auch nur im Ansatz ernst nimmst, braucht es hier keine Diskussionen mehr über das „Warum“ bezüglich der abnehmenden Zuschauerzahlen und Stimmung. Du lieferst die Antwort: Es ist in Zeiten zunehmenden Frusts und Identitätsverlust besser und langsam auch immer einfacher, weg zu bleiben. Und glaub‘ mir: Das fällt vielen immer leichter. Und Du beschreibst den Grund.

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    • …aber am lächerlichsten sind die Hinweise auf De Bruyne und Dzeko. Wenn wir Deines Erachtens Spieler mit diesem Potenzial im Kader haben, die wir verkennen oder zu pauschal qualitativ abwerten, benenne sie gerne.

      Was ich für zielführender halte: Warum ist unser (gehobenes?) Durchschnittspersonal wie Steffen, Rex, Roussi oder Knoche weit weg von der Form der letzten Saison? Warum haben wir nicht mehr diese Vielfalt an Torschützen? DAS sind zielführende Fragen und nicht das Aneinanderreihen von weltklasse Spielern, die hier im Laufe der KURZEN Zeit irgendwann mal gereift sind.

      Und ich habe gleich noch eine Frage: Welcher Trainer war hier noch länger als ein halbes Jahr angestellt und hatte auch nur einen Hauch von Erfolg, nachdem er die Mannschaft pauschal (und absurd) kritisiert hat? Das ist das letzte Mittel vor einer Entlassung. Entweder er wurde intern schon angezählt oder er ist sich der Rückendeckung seiner Chefs extrem sicher. Und das ist einer dieser „immer wiederkehrenden Fehler“. Statt zu akzeptieren, dass der Trainer die Mannschaft gerade noch ein ganzes Stück weiter von sich entfernt hat und er auf diese Weise nochmal ein paar Prozentpunkte Entschlossenheit und Erfolgswille geraubt hat, wird aus Scheinprofessionalität und Sturheit noch mit eingestimmt. Das große Risiko: Die mittlerweile brutale Niederlagenserie (unterbrochen durch Frankfurt) geht bis in die Niederungen der Tabelle weiter. Bis letztlich der AR durchgreift. Dann kommen Gladbach, Leverkusen und Dortmund als Gegner für den Feuerwehrmann und Weghorst, Roussi und co. gehen als auserkorene Sündenböcke. Immer wiederkehrende Muster!

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    • @Lupinho: Der Hinweis auf De Bruyne und Dzeko kam nicht, weil wir auch gerade wieder Spieler haben die in zwei Jahren für solche Summen weggehen, sondern um aufzuzeigen, dass diese Unart, schon nach einigen Monaten zu behaupten felsenfest zu wissen was passiert und Spieler/Trainer absägen zu wollen, in der Vergangenheit dazu geführt hätte, dass ein De Bruyne und ein Dzeko hier nie zu Topspielern herangereift wären.
      Und auch wenn ich selbst ebenfalls der Meinung bin, dass wir gerade unschöne Baustellen haben:
      Ein bisschen mehr Geduld und nicht gleich den Brandbeschleuniger herausholen, wenn es mal irgendwo qualmt wäre schon ganz schön.

      „Welcher Trainer war hier noch länger als ein halbes Jahr angestellt und hatte auch nur einen Hauch von Erfolg, nachdem er die Mannschaft pauschal (und absurd) kritisiert hat?“
      Hecking.
      Da kam zwischenzeitlich auch ein wildes draufschlagen auf die Spieler. Besonders Schürrle und Dost hat er öffentlich in die Mangel genommen. Halbes Jahr später haben wir Real zu Hause vom Platz gefegt – was ich schon als „Hauch von Erfolg“ zählen würde…

      Trotzdem bin ich in sofern bei dir, dass ich das öffentliche Anzählen der Spieler für nicht sonderlich sinnvoll halte. Der Trainer sollte sich in der Öffentlichkeit immer vor seine Mannschaft stellen.

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  52. Hach ja wie wurde ich in der letzten Saison belächelt, als ich schrieb, dass der Nachfolger von Labbadia ein schweres Erbe antreten wird und es sehr schwer für Ihn werden wird.

    Jedenfalls zum aktuellen Thema:

    Für mich gibt es aktuell 5 bis 6 Probleme im Verein:

    1. Trainer

    Glasner kam zu uns als jemand, der Spiele gut analysieren kann und offensiv spielt. Jedoch zeigt sich in den Spielen vom VfL das Gegenteil und auch Glasner setzt mehr auf Defensive.
    Zum Anfang sagte Glasner, dass die 3er-Kette nicht in Stein gemeißelt sei. Trotzdem wurde hauptsächlich nur das 3-4-3 und das 3-5-2 trainiert. So viel dazu…
    Seine jetzt öffentliche Kritik ist sehr gefährlich. Hecking wurde übrigens damals sehr angefeindet deswegen. Denn es stellt sich Fragen wie:

    Warum ändert Glasner dann sein System nicht oder lässt andere Spieler spielen?
    Warum jetzt die Kritik, obwohl noch vor Wochen bzw. Monaten davon geredet wurde, wie gut die Spieler die Vorgaben im Training umsetzen?
    Die Spieler werden doch überwacht und die Belastungen optimal zu steuern. Hätte das nicht früher auffallen sollen und entsprechend reagiert werden müssen?
    Warum wurden nicht mehr Spieler für sein System nach seinen Vorstellungen verpflichtet?

    2. Schmadtke

    Schmadtke gilt als mürrisch aber Experte. Leider sieht man bei uns zum Großteil nur das mürrische. Erneut soll vlt. in der Wintertransferperiode nicht investiert werden. Gerade in der letzten Saison hatten wir ein Riesenglück, dass sich Weghorst und co. nicht auch noch verletzt hatten. Jetzt hatten wir die halbe Saison wieder das gleiche Problem. Dazu kommt, dass Schmadtke einen erfolgreichen Trainer hat gehen lassen, weil er nicht mit ihm zusammen Arbeiten wollte bzw. konnte.
    Außerdem scheint es so (mMn.) als dass sich Schmadtke mehr Sorgen um seinen Ruhestand macht, als um den VfL (siehe die Interviews in denen er darüber spricht). Ob die Einarbeitung von Schäfer auch so von statten geht, wie gewünscht, kann auch bezweifelt werden.

    3. Schäfer

    Schäfer ist in Sachen Erfahrung noch zu Jung. Deswegen, sagte er auch in einem Interview, dass Er Schmadtke wohl regelmäßig in einem Gespräch zu überzeugen versucht, seinen Ruhestand zu verschieben. Dadurch sehe ich ihn noch nicht in der Lage den Verein so übernehmen zu können, wie es wünschenswert wäre.

    4. Mannschaft (Startelf)

    Vom aktuellen System profitieren maximal eine handvoll Spieler. Sinnbildlich sind dafür William (Leistung), Bruma (von Verkaufsspieler zum Stammspieler) und Victor (anhand Einsatzzeiten gemessen). Der Rest befindet sich mMn. in einem konstanten Zustand (Weghorst) oder hat sich verschlechtert (Roussillon, Guilavogui, Arnold). Da hätte man früher entsprechend reagieren sollen. Nehmen wir zum Beispiel Roussillon. Er hat frühzeitig erklärt, dass Er mit seiner Rolle nicht zu recht kommt und seinen Stärken beraubt ist. Seit dem habe ich mehrmals geforder Ihn rauszunehmen und ihm seine Aufgaben in diesem System in Ruhe beizubringen oder eine gemeinsame Lösung zu finden. Aber anscheinend, gibt man ihm keine Hilfe und lässt ihn jedesmal spielen (obwohl mit Steffen ein guter Ersatz in dem System bereit ist).
    Übrigens frage ich mich was mit Guilavogui los ist. Die ganze Saison fabriziert er Fehler und ist regelmäßig am meckern und mit dem Schiri diskutieren. Am Anfang dachte ich, dass lag an seiner neuen Position, aber er spielt bereits seit der Verletzung von Schlager auf seiner Position und trotzdem hat sich kaum eine Besserung eingestellt.

    Außerdem besteht jetzt für jeden Spieler, der aus der S11 genommen wird, die Gefahr gebrandmarkt zu werden. Dass wird mMn. nicht motivierend sein, sondern eher frustrierend.

    5. Mannschaft (Ersatzspieler)

    Für die Ersatzspieler ist es eine sehr harte Zeit. Bei einem neuen Trainer hofft jeder auf seine Chance unter Ihm zu spielen. Dies sah in den Test größtenteils auch gut aus (Motivation). Trotzdem spielen trotz 3er- bzw. 2er-Belastung immer dieselben Spieler. Dies wirkt sich mehr demotivierend aus, als motivierend. Malli hat überhaupt keine Chance, trotz anderweitiger Aussagen. Rexhbecaj wurde hier behalten und sein Vertrag verlängert, trotzdem sitzt er meistens auf der Bank. Nmecha kam als Ersatz für Ginczek, aber fiel auch eher mit Fehlentscheidungen auf und war seitdem einige Male nicht im Kader. Gerhardt letzte Saison noch Stammspieler und in dieser ebenfalls komplett weg vom Fenster.

    Dazu kommt vlt. auch, dass verletzte Spieler sich nicht „hinten anstellen“ müssen, sonder sofort wieder Einwechselspieler oder Startelfspieler sind.

    6. Fans

    Natürlich wirkt sich auch der Zuschauerschwund nicht gerade motivierend auf die Spieler aus.
    Trotzdem sollte man eher aufspielen und den Fans zeigen, dass es sich lohnt ins Stadion zu kommen. Gerade weil andere Zuschauermagneten in der Nähe schwächeln (Hannover im Niemandsland der 2. Liga, Braunschweig in der 3. Liga, Magdeburg wieder in die 3. Liga abgestürtzt). Leider wirken die aktuellen Darbietungen eher abschreckend als anlockend. Was wiederum zu einer Demotivation führt. Dazu kommen die Fans internen Probleme und der Versuch Lösungsansätze zu finden.

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    • Mir fehlt noch 7. das Spielerfrauenproblem, das könnte auch noch zündende Argumente für den Niedergang hergeben. (Ironie aus)

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  53. In der Printausgabe des Kicker von Montag steht, dass die Analyse der Vorsaison ergeben habe, dass unser Kader für ein 4-4-2 prädestiniert sei. Deswegen habe man versucht, Rose zu verpflichten, der in Salzburg bevorzugt so spielen ließ. Rose habe aber Ende März abgesagt und man habe dann schließlich Glasner verpflichtet.

    Ich weiß nicht, ob das stimmt. Falls es aber stimmt, dann verstehe ich unsere GF nicht. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass mein Kader am besten im 4-4-2 spielen kann, hole aber einen Trainer, der im 3-4-3 spielen lässt? Und dann ändere ich den Kader obendrein nicht so, dass er für ein 3-4-3 passt?

    Wenn das so ist: Was läuft da schief? Worüber haben die mit Glasner vor der Verpflichtung gesprochen? Wollte man den Kader ändern, konnte aber mit Blick aufs Geld nicht, weil man zu wenig Spieler abgeben konnte? Warum ist man dann beim 3-4-3 geblieben?

    Wusste man, dass die Systemumstellung sehr schwer wird, wollte es aber trotzdem versuchen und das dann auch unabhängig vom Erfolg mit Glasner umsetzen, darauf hoffend, dass man den Kader im nächsten Sommer umstrukturieren kann?

    Ich befürchte allerdings eher, dass Casteels und Weghorst weg sein werden.

    Ich bin gerade ziemlich frustriert, da man schon im Sommer sehenden Auges in die aktuelle Situation gelaufen wäre.

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    • die Verantwortlichen werden schon nicht so blöd gewesen sein und dann auf „Zufall“ zu Glasner gekommen sein. Wäre das 4-4-2 ein MUSS gewesen, so hätte man sich bestimmt einen anderen Trainer gesucht.

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    • Wird natürlich einige geben, die werden schreiben, doch sind sie und ja, hier hat man schon vieles erlebt in Wolfsburg.

      Das man aber so blöd ist, wäre schon fast eine Sensation und Neuheit.

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    • HalbMannHalbWolf

      Irgendwas ist da sicher dran. Ich glaube aber, die früher getätigte Aussage der sportlichen Leitung (ich glaube JS war es, nagelt mich aber nicht fest), dass es mehr als einen Transferperiode benötigt, um den Kader so hinzubekommen, wie man ihn gern hätte bezog sich nicht nur auf die Aussortierung von hochbezahlten Tribünenkandidaten, sondern auch darauf, dass man die Spielphilosophie mit dem aktuellen Kader nicht perfekt umsetzen kann. Das ein 3-4-3 oder 3-5-2 funktionieren könnte, wenn an einen (etwas) veränderten Kader hätte, dass denke ich schon.
      Ich bin kein Freund von entweder/oder Sätzen, aber KURZFRISTIG denke ich entweder OG ändert das System zurück auf 4er Kette mit einem offensiven mehr auf dem Platz, z.B. so:
      Weghorst
      Brekalo/Gincek Mehmedi/Steffen
      Schlager
      Arnold Gui
      Roussi – Brooks – Bruma/Tisserand – Willam

      Oder er halt an der 3er Kette fest, dann muss es einen der beiden Publikumslieblinge Arnold/Gui treffen zugunsten von Schlager. Gui in der IV macht einfach keinen Sinn, er ist von der Anlage ein Typ „Ausputzer“, er sollte sich mit seiner immer mal wieder gelgefährdeten Spielweise vom 16er fern halten. Auf der 6 ist das perfekt, aber in der IV…

      LANGFRISTIG denke ich müssen wir im Sommer (oder wenn es wirklich Sinn macht schon im Winter) nachlegen.

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    • Wer das Video von der Internationalen Trainer Konferenz mit Nagelsmann gesehen hat, der wird auch dort wieder gehört haben, dass es sich bei dem hier ständig angesprochenen System nur um eine Grundordnung handelt. Diese, sagt selbst (God Father oft Taktik), besteht aber nur in einer Formierung bei Anstoß (hoffentlich möglichst oft des Gegners). Danach ist das eher fließend zu sehen.
      Ich persönlich habe nichts gegen 3 Innenverteidiger, wenn die AVs damit etwas höher agieren können.
      Das Problem besteht doch nur, wie bringe ich meine offensiven Leute in Abschlussposition oder gefährlichere Strafraumaktionen. Und mMn haperts da gewaltig. Die wahrscheinliche Vorgabe des Trainers in Umschaltsituationen sofort den tiefen Pass zu spielen, nach vorne zu Verteidigen, hat mich schon von Anfang der Saison als ein hektisches Fußballspiel ohne Abnehmer (somit brotlose Kunst) gestört. Genau daran mache ich für mich fest, dass es kein attraktiver Fußball ist. Inzwischen sieht das nur noch nach „egal, Hauptsache nach vorne dreschen“ aus. Diese fehlende Balance zwischen Verteidigung und Offensive, die auch Josh anmerkt, die ist das eigentliche Problem. Das sind genau die Mittelfeldspieler, die das Spiel bestimmen, die Verantwortung auf dem Platz übernehmen und das Spiel gestalten. In diesem Bereich haben wir nun ja ein Überangebot. Ich denke man sollte wieder anfangen mit kurzen (auch ankommenden) Pässen oder mit Doppelpässen/ Kombinationen das gegnerische Mittelfeld zu überwinden. Also Kombinationsfußball, der die Außenverteidiger mit einbindet und auch vordere Leute als Wandspieler im ersten Kontakt als Bindung zum Nachrücken der Hintermannschaft benutzt. Wir haben letzte Saison auch Pressing vollzogen, aber trotzdem Ballbesitzphasen gehabt. Ob nun in der Grundordnung 4-3-3 oder 3-5-2 ist völlig egal. Die Prinzipien, die auch Nagelsmann so schön bezeichnet, müssen überdacht werden. Das am besten mit dem Team. Sie müssen ein wenig mit eingebunden werden, denn im Enddefekt sind sie es, die es auf dem Platz umsetzen müssen.
      Ich brauche doch keine extrem schnellen Spieler, die super den Außenverteidiger des Gegners anlaufen können, sich den Ball mit super Zweikampfquote dann erspielen und ab da dann nicht den präzisen Pass zum Mitspieler bekommen oder diesen erst überhaupt nicht zu sehen.
      Interessant wird nach dem Spiel morgen sein, wenn Glasner dann wie angekündigt vielen Reservisten die Chance gibt, wer sich dort präsentieren kann. Denn Josh nach seiner Verletzung letzte Saison wurde meines Erachtens von Elvis super vertreten. Auch an Steffen konnte ich bisher keine Bremse festmachen. Torgefährlicher als er ist auch Viktor oder Klaus bisher noch nicht in Erscheinung getreten. Brekalo muß wieder die Möglichkeit bekommen, mit einem zweiten Außen kurzes Kombispiel zu veranstalten. Ansonsten wird er weiter in 3-4 Gegenspieler dribbeln. Mehmedi muss wieder etwas Räume im Zentrum bekommen, aus denen er entscheiden kann, ob das Spiel über links oder rechts weitergeht.
      Wir haben doch genügend Leute, die kicken und auch treffen können.
      Zu Malli mag ich gar nicht erst was sagen. Das regt mich komplett auf was da läuft.

      … nur meine Meinung!

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    • Vollkommen richtig, wobei Nagelsmann auch sagt, das er als erstes taktisches Mittel die Grundordnung umstellt und erst als zweites taktisches Mittel Spieler einwechselt. Viele Trainer machen es ja genau umgekehrt. Er beschreibt es ja auch gut: Wenn das Spiel läuft, dann besteht keine Veranlassung die Grundordnung zu ändern. Wenn das Spiel nicht läuft, dann…

      – muss ein Trainer über einen Wechsel der Grundordnung nachdenken (aus dem Grund, um andere Räume zu bespielen und den Angriffsfokus zu ändern)
      – über personelle Wechsel nachdenken (wenn Spieler schlecht spielen oder er einen Spieler einwechselt, weil er sich von diesem Spieler einen anderen Input verspricht)
      – über Mentalitätswechsel (Einwechslungen) nachdenken, zb Steffen wäre so ein Spieler mit Mentalität

      Übrigens gibt es bei Nagelsmann 35 Prinzipien, die immer gelten, egal ob man Pressing, Ballbesitz und Konter spielt und egal welche Grundordnung man spielt. Diese Prinzipien sind aber natürlich größtenteils geheim, ist ja logisch. Und genau dann ist die Grundordnung egal… nur zur Einordnung. Dasselbe gilt übrigens auch bei Pep. Und trotzdem ändern diese Trainer gerne die Grundordnung, um eben taktisch fleixibel zu agieren und dem Gegner andere Abläufe als Aufgabe zu geben.

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    • Das mit dem „Einwechseln“ habe ich für mich mitgenommen. Man muss gerade als Trainer immer wieder aufnahmebereit sein. Ändern-Reflektieren, Ändern-Reflektieren. :topp:

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    • Genau, Entscheide und Reflektiere…im Grunde meint er, das das Spiel permament dynamisch ist. Du hast 10 Minuten in denen du gut presst – okay, also änderst du am Pressing nichts. Du hast 10 Minuten, in dem dein Team Probleme hat zu pressen. Was nun? Du änderst die Ordnung? Es funktioniert nicht. Du schaust auf die Bank und hast dort noch einen guten Pressingspieler? Du wechselst ihn ein und dann hast du als Trainer die Dynamik im Spiel beeinflusst.

      Das alles ist wie er sagt nicht richtig oder falsch, aber eine Grundidee. Und ich finde, er hat verdammt gute! Zudem hat er sich eigene Leitlinien entwickelt – so etwas finde ich extrem bemerkenswert. Das geht in Richtung der ganzen großen Trainer, die den Fussball prägen…das Talent dafür hat er defintiv!

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    • @VL97

      Ich möchte nur was zur Grundordnung sagen.

      Ich finde bei uns sieht man das ganze Spiel über, wer welche Position bekleidet.
      Die Ordnung ist quasi immer erkennbar.

      Als Vergleich: Gestern spielte Dortmund ebenfalls unser 3-4-3 System. Aber Hakimi und Guerreiro waren überall zu finden.
      Brandt ebenso (spielte Arnolds Position), aber nicht nur wie Arnold links und rechts, sondern auch vorne (hat auch ein Tor gemacht) und hinten aushelfen – eben überall.

      Sowas seh ich bei uns gar nicht.

      Bsp Roussillon, der letzte Saison in der 4er Kette auch mal zentral ging und u.a. gegen Freiburg dadurch einen Treffer erzielte. Diese Saison nur links an der Außenlinie klebend.

      Also, dass die Grundordnung nur bei Anstoß zu sehen sei, kann ich nicht sehen – ich sehe es 90% im Spiel. Flexibilität ist da quasi ein Fremdwort.

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  54. Oh Mist. Habe gestern vorm Schlafengehen nochmal ne Menge hier im Blog nachgelesen und bin aus reiner Vorsicht im Luftschutzbunker ins Bett gegangen.
    Hab mich eben gewundert, dass die Welt noch nicht untergegangen ist und selbst Wolfsburg steht noch.
    Zumindest hat in den Nachrichten keiner etwas Untergängen gesagt…
    :ironie:
    Muss ich wohl geträumt habn.

    :schweigen:

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  55. Es ist ja noch nix gelaufen, man hat noch ein paar Spiele in der Hinrunde und ne ganze Rückrunde.
    Da kann viel passieren!
    Für den Verein, VW und die Stadt wäre ein erneutes qualifizieren für die EL natürlich gut.

    Aber mal nur mal so

    Alle fordern, hier im Block und im Stadion die EL, aber es kommen eh nur 10.000 Leute.
    So wichtig scheints den meisten dann wohl nicht zu sein!!

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    • Wenn ich sehe wer jetzt zur EL noch alles dazu kommt, würde ich sowieso sagen, dass wir uns auf die Liga konzentrieren und das Thema EL abhaken :)

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    • Europa ist das Highlight und da muss man sich, so pathetisch es klingen mag, ordentlich verkaufen.

      Sich europäisch gut zu verkaufen ist wichtig um bei potentiellen Spielern einen guten Eindruck zu hinterlassen, für das gesamte Image des Vereins (siehe Heimsieg gegen Real) und vorallem auch für die Leute, die ins Stadion gehen.

      Europa hat man sich ausgesucht und daher muss man neben der Bundesliga hier das Maximum rausholen. Mir kann keiner erzählen, dass diese zwei Zusatzspiele jetzt konditionell den Bock negativ umreißen.

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    • Ja, Europa sollte das Highlight sein. Sollte…..

      Sieht bei uns leider anders aus. Kaum Fans im Stadion (Ja, ich kenne die unsere Probleme mit den Schichten und dem Abends nur rudimentär vorhandenen ÖPNV ins Umland.) und der VfL macht das letzte Heimspiel in der Gruppenphase zum Testspiel für die 2. Reihe und die Verletzten, obwohl es noch um den Gruppensieg und damit auch um die Qualität des Gegners in der nächsten Runde geht. Dazu gibt es auch in diesem Spiel Punkte für den UEFA – Koeffizienten.

      Bei dieser Herangehensweise ist es doch völlig egal, ob wir uns wieder für die EL qualifizieren oder nicht. Es macht halt nur mehr Spaß, in der Bundesliga im vorderen Drittel mitzuspielen.

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    • Die EL ist m.E. mehr Fluch als Segen, wenn man nicht wirklich weit kommt. Regelmäßig gehen von einer 7-Tagewoche allein 6 Tage allein für Spiel, Regeneration und Spielvorbeteitung drauf. Und auch die Fußballer brauchen mal den einen oder anderen Tag für sich. Gerade dann, wenn ein Trainer so große Umstellungen vornimmt, sind so viele Spiele in kurzer Zeit Gift. Die CL kompensiert das durch emotionale Highlights gegen Spitzenmannschaften bei breiter Berichterstattung und voller Hütte. Das bietet die EL vielleicht im Halbfinale. Und dann ist da noch der wirtschaftliche Aspekt.

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