Freitag , September 24 2021
Home / News / Inzidenz in Wolfsburg übersteigt kritischen Wert: Deshalb dürfen trotzdem Fans zum Spiel gegen Atletico Madrid

Inzidenz in Wolfsburg übersteigt kritischen Wert: Deshalb dürfen trotzdem Fans zum Spiel gegen Atletico Madrid

Jetzt ist es sicher: Der VfL Wolfsburg darf sein letztes Testspiel gegen Atletico Madrid am Samstag vor den geplanten 1750 Zuschauern austragen. Neue Corona-Regeln gelten erst am Montag.

Zuletzt herrschte Unklarheit, ob das letzte Testspiel des VfL Wolfsburg vor dem Bundesligastart gegen Atletico Madrid auch vor den geplanten 1750 Zuschauern in der AOK Stadion stattfinden darf. Der Grund: In Wolfsburg ist die Inzidenz in den letzten Tagen sprunghaft angestiegen. Doch die Fans können aufatmen: Das Spiel wird wie geplant vor Zuschauern stattfinden. Das teilte die Stadt Wolfsburg am Donnerstagabend mit.

Die Inzidenz in Wolfsburg liegt aktuell bei 57,1. Damit wird es ab Montag neue, verschärfende Regeln in Wolfsburg geben. Das Spiel am Samstag ist dadurch noch nicht betroffen. Allerdings könnten diese neuen Regeln dann Auswirkungen auf den Saison-Start des VfL Wolfsburg gegen den VfL Bochum haben.

Wird ein Inzidenzswert von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, so treten verschärfende Regeln am übernächsten Tag in Kraft. Dazu gehört laut niedersächsischer Landesverordnung auch der Stadionbesuch von Sportveranstaltungen. Dass Wolfsburg die Regeländerungen nach hinten verschiebt und so den Stadionbesuch am Samstag noch möglich macht, erklärt Stadträtin Monika Müller so: “Die Veranstalter haben alle sehr gute Hygienekonzepte. Die Infektionen finden vor allem im privaten Umfeld statt und nicht bei diesen großen Veranstaltungen. Zumindest ist das bei uns in Wolfsburg nicht der Fall.”

Folgende Regeln gelten am Samstag beim Testspiel

  • Zuschauer müssen vollständig geimpft, (negativ) getestet oder von einer Corona-Erkrankung genesen sein.
  • Im Stadion gilt die Maskenpflicht, wenn die Fans ihren Platz verlassen. Am Platz selbst kann die Maske abgenommen werden.

Um keine großen Menschenmassen am Eingang zu produzieren, hat der VfL Wolfsburg Zeitkorridore eingerichtet, an denen die Fans ins Stadion gelassen werden. So will man den Einlassprozess entzerren.

90 Kommentare

  1. Ob wirklich 1.700 Zuschauer gegen Atletico kommen dürfen? Inzidienz liegt nun bei 57… am Wochenende vielleicht dreistellig?

    0
    • „Das VfL-Testspiel am Samstag im AOK-Stadion gegen Madrid findet wie geplant statt“, teilte deshalb die zuständige Stadträtin Monika Müller (Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Klinikum und Sport) auf Anfrage unserer Zeitung mit. Das bedeutet, dass vor 1750 Zuschauern gespielt werden kann.
      https://www.wolfsburger-nachrichten.de/sport/vfl-wolfsburg/article232911217/VfL-Heimspiele-Fans-bleiben-erlaubt-Interesse-ist-maessig.html

      4
    • Ah, Danke! Könnte das letzte Mal "live vor Ort" sein für längere Zeit.

      1
    • Da steht auch das es wahrscheinlich auch gegen Bochum so läuft wie aktuell geplant, die Stadt könne trotz steigender Inzidenz eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Zudem seien Fussball Spiele mit Hygienekonzept in der Stadt nicht als Infektionstreiber aufgefallen.

      2
    • Warten wir mal die Entwicklung ab. In der niedersächsische Verordnung ist geregelt, dass die Stadtverwaltung Großveranstaltungen zulassen kann bis 5000 Teilnehmer – das galt aber bei Stufe 1 unterhalb einer Inzidienz von 35. Gestern hat die Stadt argumentiert, dass sie Stufe 2 nicht ausruft, weil die Grenzwerte eh hochgesetzt werden sollen (Stufe 2 ab 50). Aber selbst der dann möglicherweise geltende Wert wäre momentan gerissen…

      0
    • Aus dem Infotext auf der Homepage der Landesverwaltung:

      "Die Landkreise und Kreisfreien Städte können im Rahmen ihrer zu erlassenen Allgemeinverfügung bei Überschreitung eines in der Landesverordnung festgelegten Inzidenzwertes Bereiche von schärferen Regeln ausnehmen, wenn die Überschreitung auf andere Bereiche zurückzuführen ist. Sprich: per Allgemeinverfügung können für bestimmte Bereiche die Regeln für einen niedrigeren Inzidenzwert verfügt werden, dies betrifft beispielsweise die Gastronomie, die Beherbergung, den Einzelhandel, den Amateursport und auch Kindertageseinrichtungen, weil dort durch regelmäßige Testungen das Infektionsgeschehen gut kontrolliert werden kann und Kindern möglichst weitere Einschränkungen erspart werden sollen."

      …es kommt m.E. auf die tatsächlichen Fallzahlen an, ob die Stadt Wolfsburg Ausnahmen für VfL-Spiele aufgrund obiger Erwägungen weiter rechtfertigen kann. Es wird auch politischer Druck aus der anderen Richtung kommen…

      0
    • Jeder, ob Fußball Club oder andere Branchen sollten möglichst viel Druck ausüben, alles offen zu lassen. Auch Veranstalter von Konzerten und Club Betreiber wollen ja bis auf 100% Öffnung für geimpfte , da alles andere nicht wirtschaftlich ist.

      5
    • @Ti Mo ich finde eher, dass Funktionäre und Lobbyisten ihren Mund halten sollten und die vom Volk gewählten Vertreter gemeinsam mit Experten abwägen sollten was für die Gesamtbevölkerung am Besten ist. Und wenn nach Abwägung es das Beste ist die Beschränkungen nicht zu verschärfen dann ist das auch gut so. Aber bestimmt nicht weil Axel Springer und verschiedene "Branchen" laut poltern.

      29
    • Na klar… „Experten“…
      Diese Vorgehensweise hat ja bereits tadellos funktioniert. :ironie:

      8
    • @Tigr du bist also auch eher der Meinung man sollte die Pandemie in Absprache mit Watzke, Rummenigge und Julian Reichelt bekämpfen,
      ich denke dann wären wir hier deutlich besser durch die Pandemie gekommen. :ironie: :klatsch:
      Oder gibt es auf der Welt vielleicht irgendeine Regierung die es hinbekommen hat, dass es alles super funktioniert hat und es keinen Grund für Kritik daran gab? Dann nenn die doch bitte mal. Vielleicht haben die ja auch noch Zeit uns zu retten.

      Finde diese Verdrossenheit gegenüber der Wissenschaft wirklich lachhaft. Es gibt keine Alternative zur Wissenschaft. Wir müssen auf die Menschen hören die ihr Leben einem bestimmten Feld gewidmet haben. Und man muss den Leuten auch mal verzeihen können wenn man etwas unbekanntes anfangs vielleicht falsch eingeschätzt hat. Diese Pandemie war nun einmal etwas neues und nicht vergleichbar mit anderen zuvor stattgefundenen Pandemien.

      Hier entwickeln Menschen in kürzester Zeit einen Impfstoff mit einer wahnsinnig hohen Wirkung und dann gibt es hier Menschen in unserem Land die diesen Leuten mit dem Tod drohen.
      Sowas geht mir nicht in den Kopf.

      26
    • Schulle hat gesprochen und möchte die nächsten Jahre weiterhin in Angst und Schrecken verbringen.

      Bin auch wieder für Home Schooling und komplett Home Office. So sieht wenigstens der Garten weiterhin super aus. Ob die Kinder psychische Schäden bekommen oder die Wirtschaft kaputt geht. Egal!

      Danke liebe Experten. Und danke Schulle

      8
    • Und Mahatma unterrichtet scheinbar nicht in der Grundschule denn lesen ist ganz sicher nicht auf dem Lehrplan.

      "Und wenn nach Abwägung es das Beste ist die Beschränkungen nicht zu verschärfen dann ist das auch gut so. Aber bestimmt nicht weil Axel Springer und verschiedene "Branchen" laut poltern."

      20
    • Also 15.000 Menschen, die Hälfte alkoholisiert, nicht ns Stadion zu lassen, hat doch nicht zur Folge, dass gleich wieder Home Schooling angeordnet und die Fuzos dicht gemacht werden müssen. Hört mal mit dem Schwarzweiß-Gerede auf. Ich bin ja für jede mögliche Lockerung – solange sie angemessen ist. Es gibt aber auch Dinge, die einfach "Bonus" sind. Da gehören für mich Massenveranstaltungen zum Vergnügen dazu.

      11
    • Es ging mir um die Aussage, dass wir auf Experten hören sollen. Auf welche? Die von der Regierung zugelassenen Experten, die Lauterbach mach dem Mund reden? Oder die kritischen Experten?

      Der erste Lockdown war Müll, der zweite war halbherzig, da das Pulver schon verschossen war. Und der dritte Lockdown war weder Fisch noch Fleisch.

      Unsere Experten haben 1,5 Jahre so viel Müll gemacht, dass zwei Generationen zu kämpfen haben, Menschen sind in Armut gelandet und die Alten wurden auch nicht wirklich gerettet.

      Ich kann diesen Schmarrn nicht mehr lesen, dass die Experten das wissen. Dazu gehört, dass alle Experten gehört werden. Und nicht nur die Hardcore Experten.

      Punkt!

      PS: Ich sehe Großveranstaltungen kritisch. Sehe das nur für Geimpfte.

      3
    • Es gibt nicht DIE Wissenschaft und Wissenschaft erhebt auch keinen Anspruch auf die absolute Wahrheit.

      Wenn man geimpft ist, fällt es mir schwer den Besuch eines Stadions oder einer Diskothek als "Bonus" zu sehen. Das ist mein Gutes Recht !

      1
    • Man muss sich aber auch mal fragen was hier in Wolfsburg falsch läuft. In jeder Welle ist man immer ein Hotspot. Nie hat man es geschafft die Zahlen verhältnismäßig "niedrig" zu halten wie andere Städte bzw. Kreise in der Region.
      Die erste nehme ich da mal raus weil es stark im Altenheim war.

      Es wirkt so als mache das Gesundheitsamt hier irgendwas falsch.

      2
    • @Sascha,

      natürlich muss man schauen woran das liegt, dass das Gesundheitsamt was falsch macht sehe ich so nicht, was genau sollen die denn machen? Härteres prüfen der Quarantäne?

      Meinst du es wäre damit getan?

      Ich denke eher das vieles mit Volkswagen zu tun hat. Wieso?
      Pendler, unterschiedliche Geschäftspartner aus unterschiedlichen Ländern.

      Personen auf Montage mit Wohnort in Wolfsburg.
      Pendler, Leute die nicht in Wolfsburg wohnen und am Wochenende nach Hause fahren und in der Woche wieder hier sind usw…

      Ich denke da macht das Gesundheitsamt "weniger" Fehler.

      1
    • @jonny das kann ich dir nicht sagen woran das liegt. Klar hat man hier eben auch die Pendler und einen großen Arbeitgeber. Die gibt es in anderen Regionen aber teilweise auch. Trotzdem gibt es hier in jeder Welle einen starken Anstieg den ich in etlichen anderen Städten so nicht sehe.

      Das Gesundheitsamt wäre für mich da das naheliegendste.
      Teilweise haben die hier in Wolfsburg aber auch komische Regelungen (auch da weiß ich nicht ob das bundesweit so ist oder nur hier), jedoch war im Frühjahr ein Kumpel und seine gesamte Familie erkrankt.
      Nach Ablauf Ihrer Quarantäne gab es dann nochmal nen Test. Alle in der Familie bis auf der Vater waren nicht mehr ansteckend und durften raus. Der Vater jedoch war noch ansteckend. Dennoch hätte ich meinen Kumpel zuhause danach besuchen dürfen. Obwohl im gleichen Haushalt ( was das GA auch wusste) nachweislich noch eine Person lebt die zu dem Zeitpunkt ansteckend war.

      Alles in allem fällt das im Inzidenzverlauf hier alles immer stark auf. Da sollte die Stadt der Ursache aber auch mal auf den Grund gehen.

      1
    • HalbMannHalbWolf

      so, das habt ihr jetzt davon, ich mache nicht mehr mit bei eurer Pandemie ;-)

      0
    • @jonny
      Pendler? Geschäftstourismus VW? Monteure, die in Wolfsburg leben und sich "außerhalb" infizieren? Ernsthaft?

      VW hat den Geschäftstourismus im März 2020 komplett eingestellt. Jedwede Kontakte "von außen" werden minimiert. Pendler? Gibt es in jeder Stadt und diese sind eigentlich ein Gegenargument, denn diese werden, wenn sie sich infizieren, statistisch am Heimatort erfasst. Und ich würde behaupten, dass die Anzahl an Monteuren aus Wolfsburg anteilig an der Einwohnerzahl deutlich geringer ist, als in anderen Regionen. Hier muss doch kaum einer seinen Wohnort temporär für die Arbeit verlassen.

      Wir müssen aufhören, uns ausschließlich auf den Inzidenzwert zu konzentrieren. In Wolfsburg haben wir mittlerweile eine Impfquote von 50 %. Wir wissen, dass sich auch Geimpfte infizieren können, die Krankheitsverläufe aber deutlich harmloser sind. Insofern müssen wir schauen, wie hoch die Intensivbettenbelegung durch Corona ist bzw. wie hoch die Quote von ungeimpften Personen ist und diese Werte in die Beurteilung mit einbeziehen.

      0
  2. @Schulle
    Die Axel Springer AG scheint dir ja irgendwann mal einen großen persönlichen Schaden zugetragen zu haben…
    Deine Aussage, ich würde mich gegen die Wissenschaft stellen d.h nicht daran glauben sondern gar zweifeln, die lediglich durch meinen Einwand hervorgeht, dass die „Experten“ oftmals keine sind und einige „echte“ Wissenschaftler und Experten (dass bedeutet niemand à la Kalle Lauterbach) untermauern, dass ein ständiger on off lockdown im Verhältnis zum Schaden zu wirkungslos und nicht zielführend ist.

    Dein Groll auf Axel Springer verwundert mich. Denn mit Deiner Vorgehensweise und Agitation, hast du bestimmt beste Voraussetzungen um dich dort für ein Schülerpraktikum zu bewerben ;)

    3
  3. Naja, man sollte sich schon nochmal intensiv Gedanken machen wie man die Lage jetzt und auch perspektivisch (im Herbst und Winter könnten die Zahlen ja nochmals weiter ansteigen) konstruktiv löst. Ausschließlich auf Basis der Inzidenz zu entscheiden erscheint mir etwas eindimensional. Letztendlich ist eine Strategie aus meiner Sicht immer dann gut, wenn sie flexibel auf verschiedene Situationen reagieren kann. Das ist im Fussball ja auch nicht anders.

    3
  4. Wenn ich etwas zu sagen hätte würde es alles geben, aber nur für Geimpfte und Genesene. Alle anderen können ja jederzeit sich frei entscheiden, sich und andere zu schützen und wieder am Leben teilzunehmen.Oder eben zukünftig auf alles außer Arbeit verzichten.

    19
    • Gut, dass Du NICHTS zu sagen hast!!!!!

      20
    • @wobcom die Aussage stimmt ja erst, wenn sich alle Impfen lassen koennen und duerfen. Kinder t. B. Duerfen es ja garnicht. Haben diese auch Pech die naechsten Jahre?

      0
    • Natürlich darf man nicht alle über einen Kamm scheren, dennoch könnte man, je nach Ansicht, den Genesenen vorwerfen vorher auf alles geschissen zu haben und eine Infektion billigend in Kauf genommen zu haben.

      Ich würde auch nur für geimpfte bestimmte Bereiche öffnen, nicht aber für Getestete oder Genesene.
      @Wobpe, bezüglich der Kinder:

      Kinder unter 12 sollen nicht geimpft werden bzw. es gibt hierzu keinerlei Bestrebung und Tests, sofern ich das richtig in Erinnerung habe. Für Kinder über 12 gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff bzw. die Freigabe ist noch nicht erfolgt.

      Allerdings, sofern ich das richtig gelesen habe, sollen sich bei den 12 + X Jährigen auch nur die impfen lassen, die auch eine entsprechende Vorerkrankung haben..

      3
    • Kinder (unter 12) sind durch Corona quasi nicht gefährdet, genau wie alle bis ca 30 Jahre, wenn sie keine Vorerkrankung haben. Wer sich impfen lassen will, kann das tun (ab 12 Jahre).

      Für Kinder unter 12 könnte man weiterhin kostenlose Tests vor Stadion und Konzert und dem Flugzeug anbieten.

      In Deutschlands Politik regiert nur noch Angst, bedenken und Planlosigkeit.

      In England ist seit dem 19ten der Pandemiemodus beendet, geht dort gerade alles unter? Krankenhäuser voll? Viele Tote? -> offensichtlich nicht. Inzidenz aktuell 310 (stark fallend)

      während hier komplett geimpfte in Bayern zt draußen in den Bergen in einer Klamm noch Maske getragen, wird man dafür in Österreich blöd angestarrt

      0
    • @Alex, was wäre deine Richtung?

      Wieder Lockdown Nr4 für alle? (Geimpft und ungeimpft)

      0
    • @TiMo

      Da Du mich direkt anspricht:

      Nein, keinesfalls!!!!

      Ich würde mir wünschen, dass die Politik das einhält, was im Frühjahr proklamiert wurde.
      Wenn jeder ein Impfangebot hatte muss das Leben annähernd normal weitergehen. Ob er das Angebot annimmt muss dann jeder für sich wissen.

      Weder England noch Dänemark gehen derzeit unter. Ich habe das Gefühl viele sind bereit auf Knien zu leben um bloß das Risiko auf Null zu drücken. Aber das funktioniert nicht. Nirgends. Zum Leben gehört das sterben. Und wenn es dumm läuft auch vorzeitig.
      Das heißt nicht, dass mir das alles egal wäre. Sinnvolle Maßnahmen gern. Z.B. Maske im überfüllten ÖPNV kann Sinn machen etc.

      8
    • Es hatte jeder ein impfangebot. Siehe Supermarkt.

      3
    • Da gehe ich mit Alex, aber was viele unterschlagen ist, das eine Infektion mit schwerem Krankheitsverlauf eben nicht nur einen persönlich was angeht sondern die Gesellschaft. Wenn wir bei ca 60% Impfquote stehen bleiben dann führt das zwangsläufig dazu (da sich früher oder späte, ohne Maßnahmen alle infizieren werden) eben wieder viele ins KH müssen. Das kostet der Gesellschaft Geld und vor allem werden betten belegt, die ein anderer nicht nutzen kann.

      Man kann auch nirgends unterschreiben, "Ich lasse mich nicht impfen und nehme im falle einer Infektion keine Gesudheitsversorgung in Anspruch"

      Das nicht Impfen ist Asozial, es ist gegen die Gesellschaft gerichtet, die einen Kostenlosen, sicheren Schutz (Impfung) zur Verfügung stellt.

      Rechenbeispiel, bleiben 40% ungeimpft und wir nehmen die "Todesquote" von 2,5% an – wir setzten diese runter da Kinder nicht sterben und die alten und Kranken geimpft sind auf 0,5%(niedrig geschätzt) bedeutet das

      40 % von 80mio sin 32mio

      davon 0,5% sind 160.000 Tote + ca noch 3x mal so viele die behandelt werden aber nicht sterben sind 450.000 Behandlungen wegen Corona (ungefähre größenordung)

      Das wäre schon eine enorme belastung.

      Deshalb muss man ungeimpfte (also ungeschütze) Schützen, das bedeutet , keine Disko, kein Konzert, kein Stadion

      7
    • Die Impfquote wird sich nicht mehr drastisch und schnell nach oben bewegen. Da war die Tage so ein schöner Artikel in der Welt. Abzüglich Kindern, Menschen die sich nicht Imfen lassen können ( chronisch) krank, Schwangeren und und und ist es nahezu unrealistisch auf die 85 Prozent zu gucken.

      Das unsere Krankenhäuser zu keinem Zeitpunkt vor dem Kollaps standen, sondern mit Intensivbetten sehr kreativ umgegangen wurde um Förderungen abzugreifen ist Dir bekannt?

      Du kannst mit Deiner Todesquote ( ob sie richtig ist sei dahingestellt), auch Letalitätsrate der Vergangenheit nicht für die Zukunft argumentieren. Die Alten und die Vulnerablen Gruppen sind glaub zu fast 90 Prozent durchgeimpft ( und trotzdem können Sie an Covid sterben wie ein Blick nach GB zeigt ) .

      Deine Aussage "sich nicht Impfen sei asozial" lasse ich unkommentiert stehen. Ist m.E aber nicht Lösungsorientiert, sondern trägt eher zur Spaltung der Gesellschaft bei

      8
    • Imofangebot wuerde ich das zwar nciht nennen, aber gut. Dann gibt es immer noch viele, die sich nciht Impfen lassen koennen oder fuer die kein Impfstoff zugelassen ist

      0
    • Das die Impfquote so schnell nicht erreicht wird, dieses sehe ich so.
      Allerdings bin ich auch der Meinung, dass wenn es die theoretische Möglichkeit gegeben hätte sich impfen zu lassen und man dieses nicht getan hat, aus welchen Gründen auch immer, es eine Rückkehr in die Normailität geben muss.

      Wann dieser Zeitpunkt ist? Keine Ahnung.

      Allerdings muss es auch eine Perspektive geben, gerade für unsere Zukunft, die Kindergartenkinder und die Schüler.

      Das die Intensivbetten nie ausgelastet gewesen sind und rumgetrickst worden ist, dieses geisterte durch die Medien.

      Natürlich hat auch jeder ein Anrecht auf Unversehrtheit des Körpers, allerdings muss derjenige dann auch damit Leben in bestimmten Bereichen kein Teil der Gesellschaft mehr zu sein so lange ein privates Unternehmen davon Schäden tragen kann, da es rechtliche Voraussetzungen gibt. Ich darf mich dann eben beim sozialen Miteinander nicht rausnehmen wenn es um das Impfen geht und dann einfordern, dass ich am sozialen Leben vollumfänglich teilnehmen möchte.

      Für mich ist es dann nicht sozial und demzufolge ist ein solches Verhalten, meist ja von Impfgegnern, asozial.

      7
    • Wer Autofahren will braucht einen Führerschein (zum Schutz der anderen)

      Wer in eine Konzerthalle oder die Disco will braucht ne Impfung (zum Schutz der anderen)

      By the way -> Autofahren ist gefährlicher als die Impfung

      Ich gehe im Übrigen davon auß, das demnächst die Beschränkungen, für geimpfte aufgehoben werden. Auf Druck der Veranstalter und Wirtschaft und der Geimpften

      6
    • Ein paar letzte Gedanken von mir zum Thema ( glaube ich jedenfalls Stand jetzt ).

      Ich finde es immer wieder verwunderlich wie stark die Solidarität betont wird. Jahrzehntelang hat sich unsere Gesellschaft immer weiter entsolidarisiert und der Mensch wurde zum Alleinkämpfer und Homo Ökonomicus erzogen.
      Beispiele? PKV -GKV, Rentenhöhe- Pensionshöhe, Verhältnis der Vorstandsgehälter zum einfachen Arbeiter. Es wurde hingenommen, dass "Reiche" sich bessere medizinische Versorgung leisten können.
      Warum sollte jetzt auf einmal bei einem gesunden 20 Jährigen das Solidaritätsprinzip verfangen?

      Ich denke Du hast Recht TiMo. Wir werden die ersten Testballons sehen, wo nur Geinpfte "etwas" dürfen. Eine unheimlich spannende Zeit. Gespannt bin ich dann auch wie Gerichte das bewerten.

      Für mich steht halt fest, wenn z.B. ein Restaurant mein Geld nicht will weil ich ( noch) nicht geimpft bin, dann werden Sie den Test meines Lebens auf meine Kröten verzichten. Das gilt auch für alles andere.
      Ich sehe dem auch ohne Groll entgegen. Haben die letzten 1,5 Jahre doch gezeigt wie wenig es wirklich braucht um glücklich zu Leben.

      10
    • Toll geführte Debatte. Bei dem Thema laufen mittlerweile die wenigsten Diskussionen so sachlich.

      Ich verzweifle schon länger an der deutschen Pandemie-Politik. Sie ist ja gerade dabei, die klar definierte Exit-Strategie („wir beenden die Maßnahmen, nachdem jeder ein Impfangebot erhalten hat“) über den Haufen zu werfen. Zugegeben: Es gibt immer mehr konkrete Hinweise, dass Impfdurchbrüche keine Ausnahmen mehr darstellen und dass Geimpfte nicht ansteckend sind, ist auch längst widerlegt.

      Aber: Mit der deutschen Corona-Politik kommen wir da nie wieder raus. Reine Inzidenz-Betrachtung, hohes Panik- und Mahnlevel in den Medien, extremistisch anmutende Lockdown-Fanatiker im öffentlich-rechtlichen etc. pp. Es braucht jetzt den Mut und den politischen Willen, uns wieder die volle Verantwortung zurück zu geben. Laut Politik habe ich die Möglichkeit, einen schweren Verlauf mit großer Wahrscheinlichkeit „weg zu impfen“. Man gestatte mir aber, die geringe Wahrscheinlichkeit starker Impfreaktionen gegen die in meiner Altersklasse ebenfalls geringe Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs abzuwägen.

      Wir haben nun in Summe ausreichende Instrumente, um die Risiken zu senken. Ab jetzt hat sich der Staat nach meinem Politikverständnis zurück zu ziehen. Der Kollaps der Intensivstationen droht nach aktuellem Stand der Studien schon bei der aktuellen Impfquote (insb. innerhalb der Risikogruppe) nicht mehr. Und ich empfinde es als anmaßend, wenn ein stark übergewichtiges Mitglied der Risikogruppe durch Adipositas (Helge Braun) mir den Restaurantbesuch verbieten möchte. Er könnte sich aus Solidarität und zur Entlastung der Kliniken erstmal aus der Risikogruppe fasten, bevor er sich weiterhin anmaßt, mir in mein Recht auf körperliche Unversehrtheit zu pfuschen.
      Wir brauchen den Exit – jetzt!

      7
    • Danke Lupinho.
      Nur ist das mit der aktuellen und auch künftigen Regierungskoalition sagen wir Mal…schwer vorstellbar (!)
      Da trifft absolutes Unvermögen auf blanke Angst.
      Da trifft Verleugnung auf Machterhalt usw. usw.
      Dabei wäre es so einfach: Die mittlerweile vorhandenen Erfahrungen mit den richtigen Leuten und Experten aus verschiedenen Fachgebieten ohne Parteibuch ergebnisoffen Lösungen diskutieren und umsetzen. Selbstverständlich auch entsprechend anpassen…

      2
    • @Lupinho: Ich hoffe, du kannst die „sachliche Debatte“ weiterhin sachlich halten, indem du einige Aussagen deines Beitrags, die für mich unbegründet oder unklar sind, freundlicherweise belegst und präzisierst oder auch zurück nimmst.
      1. Wer hat wann die Exit-Strategie in dem von dir zitierten Sinne („wir beenden die Maßnahmen, nachdem jeder ein Impfangebot erhalten hat“) definiert? Eine solche Aussage von Regierungsseite ist mir völlig unbekannt.
      2. Was willst du sagen, wenn du feststellst, „dass Impfdurchbrüche keine Ausnahmen mehr darstellen“? Wenn du damit meinst, dass die Bedeutung des Impfens zur Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe überschätzt wird, dann widerspricht das allen mir bekannten Studien, z. B. aus Israel und England. Statistiken aus diesen Studien wurden in der öffentlichen Diskussion teilweise völlig dilettantisch interpretiert.
      Wenn du damit sagen willst, dass Schutzmaßnahmen weiterhin notwendig sind, weil selbst Geimpfte erkranken können, dann ist das von der Sache her zwar richtig. Aber die Fortdauer von Schutzmaßnahmen begründet sich vor allem aus dem Schutz Ungeimpfter.
      3. Wenn ich dich richtig verstehe, setzt du gegen eine Fortdauer von Schutzmaßnahmen und Einschränkungen „die volle Verantwortung“ (für den einzelnen). Aber was heißt das denn? Wer sich aus freiem Willen gegen das Impfen entscheidet übernimmt streng genommen nicht einmal die Verantwortung für sich selbst, geschweige denn für andere mit. Erkrankt er schwer, stirbt er ja nicht still und leise zu Hause, sondern belastet durch die folgende medizinische Versorgung die Gemeinschaft, blockiert im schlimmsten Falle über Wochen ohne Not (er hätte sich impfen lassen) einen Intensivpflegeplatz und verursacht der Gemeinschaft Kosten im sechsstelligen Bereich. Zudem geht von ihm nach vorliegenden Erfahrungen ein ungleich höheres Infektionsrisiko aus als von Geimpften.
      4. Wenn du also als dein Recht betonst, das ich dir nicht bestreite, „die geringe Wahrscheinlichkeit starker Impfreaktionen gegen die in meiner Altersklasse ebenfalls geringe Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs abzuwägen“, dann wägst du nur deine eigenen Risiken ab. Wo bleibt die Abwägung des Risikos und seiner Folgen für die anderen? Verantwortlich und moralisch legitim finde ich bei solchen Abwägungen die Entscheidung gegen das Impfen nur, wenn das Impfrisiko unzweifelhaft und erwartbar höher ist, als das Risiko, schwer zu erkranken.
      5. Ich stimme dir zu, wenn du davon ausgehst, dass mittlerweile genug Instrumente (und Erfahrungen) vorliegen, um das Risiko zu senken und eine klügere und ausgewogenere, auch eine weniger fehlerafte Corona-Politik zu betreiben. Aber wie begründest du hieraus die Forderung nach dem Rückzug des Staates (quasi als Manager der Pandemie). Eine mehr appellative als restriktive Corona-Politik, wie sie vergleichsweise bei den sozial disziplinierten Schweden zumindest halbwegs funktionierte, scheint mir für unsere teilweise individualistische, teilweise obrigkeitsorientierte Gesellschaft kaum möglich. Zudem hat die schwedische Vorgehensweise nachweislich kaum wirtschaftliche Vorteile gebracht, dagegen aber relativ um ein Drittel höhere Todesfälle.
      6. Deinen Seitenhieb auf den Kanzleramtsminister empfinde ich als unredlich und populistisch. Man muss ihn nicht unvollständig und damit falsch zitieren („verbietet Restaurantbesuch“) und diskreditieren, um der berechtigten Forderung nach einer intelligenteren Corona-Politik, die Einschränkungen von Freiheitsrechten nur als Ultima Ratio gelten lässt, Nachdruck zu verleihen.

      10
    • Ein sehr guter Gastbeitrag wie ich finde im Kicker von Kroschke

      Ich stimme diesem Artikel zu 100% zu

      https://www.kicker.de/gastbeitrag-von-markus-kroesche-vollauslastung-der-stadien-von-existenzieller-bedeutung-866712/artikel

      0
  5. Ich empfehle Mal in das GG zu schauen. Artikel 2, Ziffer 2. Erster Satz.

    Danach kommt erst der ganze Rest.
    Dass beim ganzen Rest dann Fehler begangen wurden und noch immer werden, leider, ist die betrachtenswerte Größe.

    4
    • SpanischerWasserhund

      Hast du auch den Satz 3 gelesen?

      0
    • Selbstverständlich.
      Nur nochmal: Wenn das Leib und das Leben ALLER nicht geschützt wird oder geschützt werden kann, dann braucht man über den Rest erst zweitrangig zu diskutieren.
      !
      Es wird sicherlich nicht DIE eine Lösung geben, aber die Lösungen, die bisher auf dem Tisch lagen und umgesetzt wurden, waren … naja…am Problem vorbei.

      Daher sollte man am Anfang beginnen und nochmal neu denken, mit den bisherigen Erfahrungen.
      Und der Anfang ist immer das Leben und die Gesundheit….der ganze Rest eben erst danach (!)

      1
  6. Ich erlaube mir einmal eine Frage:
    Thema Testspiele und bitte um eine Antwort. Gerade von einigen hier, die uns aktuell aufgrund der bisherigen Ergebnisse sagen wir Mal…nicht so gut dastehen sehen und zum Teil Spieler und Trainer vom Hof jagen wollen.
    Selbstverständlich darf auch jeder andere Antworten:
    Also nochmals: Thema Testspiele:
    Wo wird der FC Bayern München landen, wenn man die bisherigen Testspiele zu Grunde legt?
    Steigen die mit uns ab ? Oder besteht da noch Hoffnung?
    :talk:

    5
    • Das entscheidet sich dann wohl am 34. Spieltag. Direkter Abstieg und/oder Relegationsplatz werden dann wohl in Wolfsburg entschieden.

      3
  7. Mir sind die Corona-Einlassungen hier (mittlerweile schon beim Lesen) peinlich. Unterkomplex trifft es wohl am besten. Manchmal sollte man einfach die Fresse halten. Wendet Euch lieber wieder den Fußball zu.

    12
    • Manchmal sollte man die Fresse halten, wenn man nix zum Thema beitragen will.

      Die Diskussion hier wird sachlich, ehrlich und abwägend geführt.

      2
  8. @ Wieland:

    Zu 1.) https://www.google.de/amp/s/m.faz.net/aktuell/politik/inland/kanzleramtschef-braun-stellt-ruecknahme-der-beschraenkungen-fuer-sommer-in-aussicht-17230816.amp.html

    Zu 2.): Impfdurchbruch = Infektion und dann in der Regel auch ansteckend, auf die hochprozentige Vermeidung schwerer Verläufe verweise ich doch auch

    Zu 3.) Würdest Du all das auch Übergewichtigen, Rauchern, Trinkern oder Extremsportlern zuschreiben? Die riskieren auch „ohne Not“ schwerere Krankheiten/Krankheitsverläufe. Wer schützt die vor sich selbst? Und vor meinen Sozialbeiträgen? Für mich ist schwer erträglich, wie sich unsere Standards und Freiheiten verschieben

    Zu 4.) Du sagst doch selber, dass jeder mit der Impfung die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs drastisch reduzieren kann. In Eigenverantwortung. Somit schützt die eigene Impfentscheidung doch auch vor den Ungeimpften…oder? Auch hier: Eine völlig neue Dimension. Die Influenza-Impfung hat man stets positiv als individuelle Schutzmaßnahme beworben. Nun ist die Entscheidung gegen eine Impfung „asozial“. Ich bedauere diesen Wertewandel ausdrücklich.

    Zu 5.) Ich drehe den Spieß mal um: Wenn „Querdenker“ A die politischen Appelle ignoriert und ungeimpft von der Innenraum-Disco zur Innenraum-Hochzeitsparty pendelt, trifft er ab ca. Mitte September auf Geimpfte, bewusst Ungeimpfte und wenige, die kein Impfangebot erhalten haben (vorrangig Kinder unter 12). Freiheitseinschränkungen sind dann m.E. pauschal nicht mehr verhältnismäßig. Coronahysteriker B hat seinerseits auch die Option, der Hochzeitsfeier fern zu bleiben oder den vollständigen Impfschutz um eine FFP 2 Maske auf der Feier zu erweitern.

    Zu 6.) siehe 3.) Und: Ja, er „hält es für denkbar“ unter gewissen Umständen. Für mich skandalös genug.

    7
    • Nur kurz soviel, wer Suchtkrankheiten ( Rauchen, Adipositas, extremsport und nicht zu vergessen, den Alkohol) mit einer Impfung vergleicht, hst sich in seinem Leben noch nicht mit dem Thema Sucht auseinandergesetzt….

      1
    • @Lupinho,

      falls jeder ein Impfangebot bekommen hat und es nicht genutzt hat, dann bin ich ebenfalls der Meinung, dass es einen Zeitpunkt geben muss, an dem man in die Eigenverantwortung der Menschen übergeht. Dieses hat mehrere Gründe und ist am Ende eben auch eine Interessenabwägung.

      Es wird einen Punkt geben, an dem wir unsere Wirtschaft komplett kaputt machen könnten, wir dann noch weniger Firmen haben die Arbeitsplätze liefern können und wir somit weniger Sozialbeiträge generieren. Das Gesundheitssystem muss ja auch irgendwie gefüttert werden. Ich persönlich möchte diese Entscheidungen nicht treffen und möchte mir nicht anmaßen, dass ich weiß welcher der richtige Weg raus aus der Krise ist, in welchem Tempo wir zurück in die "Normalität" gehen usw.

      Die Frage die ich mir aber stelle, wo das "Problem" ist, sich impfen zu lassen, es sei denn es sprechen medizinische Indikatoren dagegen. Habe ich etwas nicht mitbekommen und die Todesrate der Geimpften ist extrem hoch? Bekommt man schwere chronische Erkrankungen durch die Impfung, die das Leben weniger Lebenswert machen und die Chance ist relativ bzw. besorgniserregend hoch? Ich frage mich immer, was gegen eine Impfung spricht, welche "schlimmen" Folgeschäden erhält man durch diese Impfung? Ich persönlich kann zwar auch mich selbst schützen mir der Impfung, allerdings kann ich auch die Menschen schützen, die sich nicht impfen lassen dürfen / können und / oder in mehreren Risikogruppen sind, ich sehe das dann in gewisser Weise als meinen sozialen Beitrag am gemeinschaftlichen Leben an. Am sozialen Miteinander und sozusagen als meine Pflicht jemandem das Leben zu retten und wenn ich damit am Ende nur ein Leben rette, dann habe ich damit sehr viel erreicht.

      Natürlich wird man einen Tod nie auf jemand zurückführen können, ich könnte damit aber schwer leben, wenn ich mich nicht impfen lasse, ich eine Virenschleuder bin und durch mich steckt sich eine Schwangere mit ihrem ungeborenen Kind an und sie samt Kind stirbt, nur weil ich mich nicht impfen lassen wollte.

      Ich könnte damit absolut nicht leben. Am Ende ist es eben auch bei der Impfung eine Abwägung bezüglich der "Unversehrtheit" des Körpers, wobei ich mich hier immer noch frage, welche extremen Folgen hat eine Impfung im Vergleich zu sonstigen Sachen die ich meinem Körper zuführe und dem Wohle der Allgemeinheit.

      Das Corona jetzt keine normale Influenza ist, dieses sollte nun langsam auch angekommen sein.

      Wieland schreibt ja korrekt, dass durch eine nicht Impfung jemand erkranken kann und die Gemeinschaft damit extrem belastet, die Kosten für die medizinische Versorgung sind extrem hoch, was ich oben aber schon angedeutet habe. Wir können nicht warten bis einige am Ende durch zur Einsicht gekommen sind sich impfen zu lassen und wir erst dann "Normalität" haben, wenn wir Quote X erreicht haben, denn am Ende könnte es vielleicht zu spät sein, weil wir zu wenig Einnahmen haben um unser Sozialsystem aufrecht zu halten.

      Ich betone noch einmal, ich möchte nicht die Entscheidung treffen wann wir in die Normalität zurückgehen und wir den Menschen die Eigenverantwortung vollumfänglich zurückgeben. Wir können aber meiner Meinung nach nicht ewig warten.

      7
    • @Lupino

      Schön zu lesen, dass es Menschen gibt die sich so Ihre eigenen Gedanken machen und weder Tagesschauhörig sind, noch glauben Bill Gates will uns einen Chip implantieren!!!

      5
    • @Ballhexer
      Du willst nicht ernsthaft jeden der mehr als ein Glas (was ja gemeinhin als noch tolerabel gilt) am Tag trinkt oder über BMI 25 hat und damit zu fett ist unter dem Vowand der Such aus der Haftung entlassen?
      67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen in Deutschland sind zu Fett ( Quelle: adipositas-gesellschaft).
      Und nein, die sind nicht alle Suchtkrank!!!

      4
    • Super Punkt Jonny, besonders der Teil mit dem "Was ist so schlimm sich Impfen zu lassen"

      Ich empfehle allen die Rede des US-Präsidenten Biden (welt.de)

      Das ist ein Politiker mit Phatos, der sagt wie es aussieht und die Leute anfleht sich impfen zu lassen.

      Eine starke Rede!

      Nach der Rede hätte hätte ich mir 3 spritzen geben lassen ;)

      2
    • @TiMo
      Super Punkt Jonny, besonders der Teil mit dem "Was ist so schlimm sich Impfen zu lassen"

      Dachte sich diese junge Frau wohl auch

      https://www.google.de/amp/s/www.morgenpost.de/vermischtes/article232162323/astrazeneca-corona-impfung-tod-thrombose.html%3fservice=amp?espv=1

      3
    • @alex, was als tolerabel gilt, in Bezug auf Alkohol, können weder Du noch ich beantworten sondern nur Ärzte.

      Und durchaus gibt es da die Meinung, dass jemand der täglich seinen Alkohol braucht, süchtig ist, auch wenn es "nur" 1 Glas am Tag ist.

      Punkt BMI: Ein BMI über25 ist nicht zwangsläufig fett, auch muskulöse Männer und Frauen schaffen es diesen zu toppen, daher wird seit Jahren die Abkehr vom BMI(der es zu einseitig sieht) auf Seiten der Ärzteschaft gefordert.

      Und zum Thema Adipositas = Suchtkrankheit

      https://link.springer.com/article/10.1007/s15034-019-1451-4

      https://www.oberbergkliniken.de/adipositas-und-psychosomatische-erkrankungen-wenn-die-sucht-nach-essen-das-leben-bestimmt

      Zudem ist die Fraunhofer Gesellschaft am Standort München beim Erforschen der Umstände, die auf den adipösen Menschen, bzw. Körper einwirken.
      Diese haben bereits festegestellt, dass in vielen Körpern von Adipösen die Verstoffwechslung anders stattfindet als bei schlanken Menschen.
      Und das Thema, als Adipöser muss man nur Disziplin aufwenden und sich mehr bewegen als man an Kalorien zu sich nimmt, ist auch ein Aberglaube, der leider aus den Teilen der Bevölkerung nicht weichen will. Liegt allerdings ja auch daran, dass es so viel einfacher ist.

      Ist ja viel leichter, dem dicken Menschen, die Schuld an seinem Leben selber in die Schuhe zu schieben, anstatt das ganze etwas differenziert zu sehen und sich mal damit zu beschäftigen, was im hormonellen und im stoffwechsel bei adipösen Menschen anders läuft.

      Auch die seelische Komponente ist bei adipösen nicht zu unterschtzen.

      Von daher, jeder der es schafft 5-6 Jahre täglich wiederkehrend von 1000 kcal zu leben und dabei tagtäglich 2 Stunden Sport zu treiben, der darf von Disziplin bei adipösen sprechen….bei allen anderen verbietet es sich….

      Dazu passend die 37 Grad Doku in der ZDF Mediathek abrufbar bis Juli nächsten Jahres:
      https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-mein-dickes-problem-100.html

      0
    • @Alex, natürlich gibt es diese Fälle, ist ja nicht umsonst durch die Medien gegangen.
      Allerdings ist es auch so, dass es sehr viele gibt, wurde meiner Frau beim impfen gesagt, die eine Info bekommen, bitte nicht schwer arbeiten, ruhen sie sich aus, dann aber normal körperlich schwer arbeiten gehen, ins Fitnessstudio, laufen gehen usw und sich dann wundern, dass man eine Herzmuskelentzündung bekommt.

      Man will Menschen nichts unterstellen, die Frage ist ja immer, wie haben sich die Menschen gefühlt und wieso sind die mit ihren Beschwerden nicht zum Arzt gegangen?

      Menschenleben in Verhältnis zur Schutzwirkung des Impfschutzes zu setzen ist halt auch meiner Meinung nach schwer… Am Ende ist es eben eine Lebenseinstellung bzw. die Art, ob jemand für die Allgemeinheit auch die Gefahr nimmt zu 0,0….X % nimmt, dass einem was passieren kann, wenn man dafür aber mehr Menschenleben rettet…

      Meine Frau und ich haben uns dafür entschieden diese 0,0….. % in Kauf zu nehmen, dafür aber andere zu schützen…

      Leider bietet der Artikel keine Informationen, wie lange sich die Frau nach der Impfung schlecht gefühlt hat und ob ein Gang zum Arzt ihr leben hätte retten können.

      Normal sind 2-3 Tage "Probleme" nach der Impfung, darüberhinaus würde ich dann einen Arzt konsultieren und mich durchecken lassen. Die Frage ist, ob damals schon bekannt war, dass Astra diese Reaktion auslösen kann.

      1
    • Im Bezug auf den BMI, der BMI umfasst nicht einmal den Körperbau der Menschen, da ist schon "eher" die Creff Formel wesentlich zielführender, diese umfasst zwar nicht ob jemand männlich oder weiblich ist, schon aber ob man einen "schweren" Knochenbau hat oder nicht.

      Der BMI ist so etwas von unsinnig.

      1
    • Laut aktueller Datenlage stehen in Deutschland ca 1000 Todesfälle in zusammenhang mit der Impfung (tot kurz nach der Impfung, Ursache wird geprüft)

      In Deutschland wurden 90mio Impfdosen verimpft

      Dem gegenüber stehen 91.000 Corona fälle bei nichtmal 4mio Infektionen.

      Das Hauptproblem ist, das wir in Deutschland ein sich durch den Lockdown verschärfendes, Bildungsproblem haben und die wenigsten Leute in der Lage sind Risiken wirklich abzuschätzen.

      Frei nach dem Motto " Lotto Chance 1:49mio -> es könnte mich ja treffen"

      "Durchs rauchen sterbe ich zwar zu 80% früher, aber warum solls mich treffen"

      1
    • Was gegen die Impfung sprechen könnte:

      – Notzulassung / Versuchscharakter
      – keine Studien über Langzeitfolgen
      – wenn man als Einzelner bereits nach anderen Impfungen mit heftigen Nebenwirkungen zu kämpfen hatte
      – vereinzelt (!!!!) kam es bereits zu schweren Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen. Statistisch unterhalb der Todesrate durch eine Infektion, aber ein nicht auszuschließendes Szenario

      Um das nochmal klar zu stellen: Ich gönne jedem, der mit oder aufgrund von Adipositas an der Beatmung hängt, jeden Cent meiner Sozialbeiträge. Dem Spielsüchtigen in der Entzugsklinik ebenso. Gleichwohl aber auch jedem Ungeimpften mit schwerem Verlauf von Covid, Influenza, Massern, Hepatitis oder, oder, oder. Denn ich werde mich bis zum bitteren Ende dafür einsetzen, dass ich diese Sozialbeiträge in der grundrechtsgestützten, freiheitlichen Demokratie leiste, von der, wie Jonny korrekt darstellt, unser Gesundheitssystem am meisten profitiert.
      Ich habe das Fass „welche Krankheiten sind legitim und welche asozial“ nicht aufgemacht, sondern Herr Braun. Dann stelle ich natürlich Rückfragen.

      4
    • @ballhexer

      Oh, dann lebe ich wohl in einer suhtkranken Gesellschaft.

      Ich kenne doch den ein oder anderen, der es geschafft hat von Fett auf Normal abzunehmen und auch ehrlich sagt "ich habe einfach zu viel gefresen".
      Sicher gibt es die Fälle, wo es genetisch so ist.
      Aber warum werden die Menschen immer fetter?
      Vielleicht liegt es doch an der veränderten "Esskultur"? Keiner kocht mehr? Fertig Futter ohne Ende? Wer braucht schon Obst und Gemüse, wenn es dreimal am Tag Fleisch sein kann?

      @johnny.pl

      Gute, Sachliche Abtwort Deinerseits.
      Ich glaube gesamtgesellschaftlich ist die Wirkung des Impfens sicher außer Frage.
      Der Artikel war nur die Antwort, was am Impfen so schlimm sei. Wenn ich 20 und Kerngesund bin, stellt sich ganz egoistisch schon die Frage: Wozu?

      1
    • Ich hoffe, ich bin nicht der Einzige, der den Begriff "tagesschauhörig" absolut daneben findet. Dass die Tagesschau manche Zusammenhänge nicht ausführlich genug betrachten mag oder bei der Themenauswahl nicht die gleichen Prioritäten wie man selbst setzt, kann man ihr vielleicht vorwerfen. Aber die Berichterstattung der Tagesschau ernsthaft auf eine Stufe mit Verschwörungstheorien zu stellen und damit implizit zu behaupten, dass sie Meinungsmache ohne valide Faktenbasis betreibe, begibt sich schon auf die argumentative Basis von H.G. Maaßens Andeutung, die ÖR seien wie Ostfernsehen und die Meinungsbildung in Deutschland staatlich gesteuert. Das macht auch die Erkenntnis, dass man die lächerlichen Falschbehauptungen von QAnon durchschaut hat, nicht besser. In diesem Zuge empfehle ich mal einen Blick auf die Rangliste der Pressefreiheit und eine Auseinandersetzung mit Faktencheckern.

      9
    • @Henry

      Verschwörungstheorien, QAnon etc. weise ich weit von mir……
      Aber seitdem bei einer INTERNEN Unfrage raus kam, dass bei den ARD Volontärmen 92 Prozent rot rot grün wählen, kann ich nur jedem empfehlen, sich weitere Infos einzuholen.
      Ich tue dies gern bei der Welt, dem Cicero etc.
      Wenn man natürlich voll auf der Klima-Woke sonstwas Welle reitet sieht man darin natürlich kein Problem.

      4
    • @Alex,

      wenn ich 20 bin und Kerngesund und man sich die Frage stellt, warum? Diese dann mit, mir doch egal beantwortet, dann muss ich behaupten, dass ich dann einfach nur egoistisch bin. Wie so vieles tut man nicht einfach nur für sich selbst.

      Vielleicht aus Dankbarkeit und aus Rücksicht für Ältere, chronisch Kranke, schwache Menschen und vielleicht für unsere Zukunft und auch für unsere Vergangenheit. Die Menschen die damals Deutschland aufgebaut haben hätten ja auch sagen können, wieso? Ich werde doch davon auch nichts "miterleben" und was interessieren mich andere?

      Das Leben funktioniert doch nur dadurch, dass wir sozial miteinander wollen und auch irgendwie müssen. Wenn du jeder an sich selbst denkt, ist ja an "alle" gedacht? Ich finde diese Denkweise suspekt.

      Es muss am Ende jeder für sich entscheiden und jeder hat auch in gewisser Weise ein Recht, dass seine Entscheidung respektiert wird, dann muss man eben auch andere Sichtweisen zulassen und verstehen und das wollen und können viele Querdenker nicht. Ich persönlich viel hier keinen einordnen, falls das jetzt so rüberkommen soll. Ich wollte damit nur sagen, dass es halt nicht nur eine Einbahnstraße ist.

      Am Ende kann ich für mich die Frage unter anderem damit beantworten, dass ich mich impfen lasse, weil ich mich und andere schützen möchte und aus Dankbarkeit, Respekt und gerade wegen dem sozialen Miteinander diese Entscheidung getroffen habe.

      Korrekt ist der Einwand, dass es ggf. keine Langzeitfolgen einer Impfung gibt, Fakt sind aber die Langzeitfolgen einer Coronaerkrankung.

      Was ist, wenn es keine Langzeitfolgen einer Impfung gibt? Keine "Nachteile"? Soll ich nun warten bis es in 5-10 Jahren eine Studie gibt? Kann man machen, aber wie so oft, ist es eine Interessenabwägung.

      Und wieso der Impfstoff so schnell erforscht worden ist und so schnell zugelassen worden ist?

      Es wurde Weltweit geforscht, die Ergebnisse wurden untereinander geteilt, es wurden viel mehr Probanden in den unterschiedlichsten Studienebnen genommen und vor allem gab es schon eine Forschung bezüglich Coronaviren. Man fing also nicht bei komplett 0 an, denn Coronaviren sind ja nicht neu…

      5
    • Bin nicht interessiert das alles hier zu lesen, mache ich an anderer stelle schon genug.
      Aber da es hier aufkommt, die Volontär-Umfrage, es hat knapp die Hälfte der Volontäre überhaupt an der Umfrage teilgenommen. Von daher ist die Aussagekraft doch sehr gering. Dann muss man sich eben auch die Altersstruktur ansehen und sie mit den anderen Umfragen in der selben Altersstruktur ansehen. ;-)
      Aber das nur am Rande

      So dann noch viel Spaß.

      4
    • Na ja, dass die private Einstellung der (politischen) Journalisten im ÖRR überwiegt dunkelrot / grün ist, ist doch wohl unbestritten, oder?

      Leider kommt das immer wieder sehr deutlich in der Berichterstattung durch. Auch das ist unbestritten, dachte ich zumindest. Und genau diese Einseitigkeit fördert Verschwörungstheorien etc.

      Herr di Lorenzo (der von der Zeit) hat nicht umsonst die Berichterstattung rund um die Flüchtlingskrise 2015 kritisiert, auch die in seiner eigenen Zeitung.

      1
    • @lupinho:

      "– Notzulassung / Versuchscharakter
      – keine Studien über Langzeitfolgen"

      Verbreite hier bitte keine Fakenews…

      Nein die Corona Impfstoffe haben keine Notfallzulassung, das wird auch nicht dadurch wahrer, indem man es ständig wiederholt… Nein, die Corona Impfstoffe haben keinen "Versuchscharakter". Diese Impfstoffe haben, wie alle anderen, alle 4 Versuchstudien (Zulassungsstudiend) durchlaufen. Die drei vor der Zulassung und die vierte mit der Beobachtung im Feld. Dieses Feld ist inzwischen mehrere Milliarden Impfungen groß (…), die Probleme verschwindend gering. Und bei diesen Impfnebenwirkungen ist Korrelation und Kausalität noch nicht mal geklärt, denn erstmal wird ALLES gesammelt was an Nebenwirkungen in einen gewissen Zeitraum nach der Impfung vorkommt. Ob sie überhaupt im Zusammenhang mit der Impfung stehen, ist erstmal egal.

      Zu deinen "Langzeitstudien": ich die gibt's bei keiner anderen impfung. Wäre auch etwas blöd, wenn nach 10 Jahren dann die Impfung für das aktuelle Influenza
      Virus freigegeben wird… Langzeiteffekte sind auch nicht zu erwarten, weil nach ca 14 Tagen vom Impfstoff im Körper nichts mehr vorhanden ist.

      5
  9. Die Diskussion über Corona ist wirklich schwer zu verdauen, und vielleicht im Blog nicht wirklich zu Hause, besonders nicht wenn alle möglichen Vergleiche durchgeführt werden. Natürlich war es so, dass sehr viele Interessegruppen, ob Beamtete oder nicht, gern Corona nutzten um ihre Interessen zu fördern, oder um nicht vergessen zu werden, wenn alles sich um Corona handelte. Und in den heutigen Staaten sind leider die Regierungen ständig unter Druck solcher Interessen.

    3
    • Ich dachte auch immer, dass es hier primär um Fußball gehen sollte…

      7
    • Nordsachsen Wolf

      Liebe Corona-Diskutanten!
      Hier geht’s für euch weiter: http://coronatoday.de/
      Ich hab nur mal ein bisschen gegoogelt, und bin auf das gestoßen. Zu den politischen Hintergrund dieser Seite kann ich nicht sagen. Aber ihr habt dort sicherlich eine größere Auswahl Gleichgesinnter. Und hier kann wieder über Fußball diskutiert werden.

      4
    • Hat die Diskussion direkt etwas mit Fußball zu tun? Nein?
      Hat sie indirekt etwas mit Fussball zu tun? Ja. Wir reden auch über Stadionauslastung, damit über Wirtschaftlichkeit etc.
      Wenn einen mal was nicht interessiert. Im Zweifel überlesen. Erledigt sich meist schnell von allein. Das mache ich auch so.
      An der Stelle ein Lob an alle die sich zum Thema "Corona" geäußert haben. Trotz teils kontroverser Ansichten ist alles ohne Moderatoreneingriff friedlich verlaufen. Es gab keine Angriffe unter der Gürtellinie oder persönliches. Das ist auch nicht immer so

      3
  10. Ist denn einer von euch beim Testspiel gegen Madrid morgen im Stadion und kann hinterher mal berichten, wie das so war mit den ganzen Einlasskontrollen, Zeitkorridoren und der Situation vor dem Bratwurststand?

    Da wäre ich ja mal neugierig :)

    4
  11. Ich muss sagen, ich freue mich schon auf das Testspiel. Ich werde live im Stadion sein, bin vollständig geimpft und mache mir eigentlich weniger Sorgen. Ich werde die Maske nur am Platz abnehmen, so wie es vorgeschrieben ist und denke, dass alles gut gehen wird.

    Für das Spiel hoffe ich, dass wir so langsam mal eine erste A-Elf sehen werden. Wir sind eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel im Pokal. Da dürfte van Bommel nicht mehr so viel ausprobieren. Außerdem sind die EM-Fahrer hoffentlich voll einsatzfähig, so dass van Bommel mehr oder weniger eine gute A-Elf zuammenbekommen wird.

    Klar, im Laufe des Spiels werden wir auch wieder viele Wechsel und einige Tests sehen, aber hoffentlich erst in der zweiten Halbzeit.

    5
    • Ich hab auch echt Bock auf das Spiel, hoffe es wird gut, dass wir nicht auf den Sack bekommen.
      Endlich die Spieler mal wieder aus der Nähe sehen und hoffentlich ham se nicht zu viel verlernt im Urlaub …

      0
    • Gut das die den Blog lesen, hab ich vorgestern Vorgeschlagen

      Gute Aktion!

      1
    • Guter Vorstoß gegen die Impfmüdigkeit. Man muss nur bedenken, dass es bei gewissen Leuten Nebenwirkungen gibt. Nicht, dass da reihenweise Leute umkippen, wenn sie direkt ins Stadion gehen.

      1
    • Ich glaube eher, dass das krine Genieidee Ala Wiki (Zeichentrick) war.

      Nur viele denken immer, dass undmsere Verantwortlichen an sowas nicht denken bzw. Nicht fähig sind.

      0
    • Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass die Nebenwirkungen erst kommen, wenn sie schon zu Hause sind, jedenfalls die aus WOB und dem Umland.

      Ich sehe eher das Problem, dass die beim VfL Erstgeimpften noch die 2. Impfung brauchen. Bislang war es so gut wie unmöglich, irgendwo nur die Zweitimpfung zu bekommen. Ich hoffe, das wurde geregelt und die Leute bekommen die entsprechende Info gleich in die Hand gedrückt.

      0
    • Beim VfL wird der Impfstoff von Johnson & Johnson verimpft, eine Zweitimpfung ist also nicht nötig bzw. vorgesehen. ;)

      Auch meiner Meinung nach ist das super, weil es ein sehr niedrigschwelliges Angebot ist und in Verbindung mit dem Spiel des VfL als unbürokratische und schnelle Gelegenheit für all die bietet, die bisher vielleicht keine Zeit oder Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen und für die das J&J-Vakzin auch gut geeignet ist. Und mit der einmaligen Impfung hat man danach auch keinen weiteren Aufwand mehr. :top:

      0
  12. Seit heute das zweite Mal geimpft…Bisher keine Nebenwirkungen oder Symptome. Damit bin ich exakt gegen Bochum "verfügbar". :kopfball:

    4
    • Sollen wir jetzt alle schreiben, wenn wir geimpft sind?

      2
    • Warum nicht, wäre genauso interessant, wie die gesamte Diskussion, die hier gerade läuft. Ich werde genau Dich aber immer vorher fragen, was ich schreiben darf. Passt das dann so? Hach, dafür liebe ich das Internet.

      6
    • Drücke die Daumen, dass es so bleibt!

      0
    • Also, ich drücke die Daumen, dass Du ohne Nebenwirkungen bleibst.

      Ich hatte nach der 2. Impfung sowas wie long covid.

      0
    • Echt? Oh, das ist ja Mist. Ich hoffe, es ist jetzt alles ok?

      0
    • Ja, hat 2 1/2 Tage angedauert.

      Nach der Erstimpfung hatte ich für 2 Tage eine Sommergrippe light (aber ohne Fieber). Und mein Arm war für einige Tage bei Bewegung schmerzhaft.

      Da ich also alles nach der Impfung hatte, hoffe ich, dass mein Immunsystem bestens angeschlagen hat und ich jetzt super geschützt bin.

      Das war das erste Mal, dass ich nach einer Impfung Nebenwirkungen hatte.

      Kollegen hingegen hatten nichts.

      0
    • Ich hatte am zweiten Tag erhöhte Temperatur und leichte Gliederschmerzen. Temperatur nur 3 Stunden lang. Gliederschmerzen ca. nen halben Tag.

      Bei 2 1/2 Tagen von long Covid zu sprechen, finde ich dann doch übertrieben @wobbs.

      2
    • Dann ist das falsch rüber gekommen. Ich wollte ausdrücken, dass es die Symptome wie bei long covid waren. Da es um die Nebenwirkungen ging, dachte ich, dass klar war, dass ich das nicht wochenlang, also "richtig" hatte. Die Nebenwirkungen sind doch immer nur ein paar Tage.

      War wohl mein Fehler. Ich wollte definitiv nicht den Eindruck erzeugen, durch die Impfung würde man richtig krank! Sorry!

      0
    • War mir am Ende klar. Nur von long Covid spricht man glaube ich, wenn man lange durch Corona bestimme Erscheinung hat. Meist bis zu 6 Monate.

      Habe schon von Leuten gehört, die angeblich Symptome nach der Impfung hatten und es auf die Impfung schoben. Wer ich eher glaube, die hatten sich ggf. mit Covid infiziert und wussten es nicht…

      0