Freitag , Oktober 30 2020
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Liga-Solidarität: Wird VfL von Verteilung der TV-Gelder ausgeschlossen?

VfL Wolfsburg
 
Der VfL Wolfsburg ist mit einem brisanten Vorstoß des FC St. Pauli konfrontiert worden. Anfang November hatte der FC St. Pauli in einem Schreiben an die Liga und den DFB gefordert, die Vereine VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen, 1899 Hoffenheim und ab 2017 möglicherweise auch Hannover 96 von der Verteilung der Einnahmen aus der Vermarktung von Spielen nach § 9 Nr. 1 auszuschließen.“

Darum geht es: Die aufgezählten Vereine müssen sich durch eine Ausnahmegenehmigung nicht an die sogenannte „50+1“-Regel halten, die alle anderen Vereine daran bindet, die Mehrheit (mindestens 51 Prozent) an ihren Klubs halten zu müssen. Diese Regel soll verhindern, dass Investoren von Außen die Stimmmehrheit bei Vereinen halten können.

Der FC St. Pauli sieht hier eine Ungleichbehandlung zwischen den beiden Gruppen und will bewirken, dass die oben genannten Vereine bei der Verteilung der TV-Gelder und anderer Vermarktungseinnahmen ausgeschlossen werden sollen.

Am Freitag reagierten die vier angesprochenen Vereine mit einem Schreiben an die DFL, die dieses am Freitag an alle übrigen Vereine verschickt hat. In dem Schreiben erklären Hannover 96, die TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg, dass St. Pauli mit diesem Antrag „die Aufkündigung der Solidargemeinschaft in der Bundesliga und 2. Bundesliga“ betrieben habe.

Die Verteilung der TV-Gelder der Bundesliga sei „ein signifikanter Ausdruck der Solidargemeinschaft der Vereine“. Weiter heißt es in dem Schreiben: „Der Solidargedanke ist sogar so ausgeprägt, dass die Vereine der 2. Bundesliga auch von der regelmäßigen Teilnahme von Bayer 04 Leverkusen und des VfL Wolfsburg an den internationalen Wettbewerben der UEFA beteiligt werden.“

(kicker)


 

29 Kommentare

  1. Hat in keinem aktuellen Themenblock Platz, erscheint jedoch aktuell und wichtig:
    http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/639765/artikel_tv-geld_brisanter-st–pauli-antrag.html

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    • Vielen Dank für den Hinweis.

      Ein sehr brisantes Thema. Offenbar nehmen es die vier Vereine sehr ernst, wenn sie extra ein Schreiben aufsetzen…

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  2. Ich versteh die nicht :grübel:

    Weil ich von Anfang an ein großen Pfannkuchen habe und die anderen nur einen halben bekommen darf ich gar kein Apfelmus mehr dazu haben?
    Das schmeckt doch nicht

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  3. Der Rettig macht sich sowas von lächerlich. St Pauli macht einen auf links und transparent aber ist selber ne Riesen marketinghure

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    • Auch wenn das 20 Zustimmungn bekommt bleibt es doch völliger Unsinn.
      St. Pauli hat die Marketingrechte seinerzeit verkauft, weil sie (mWn) ein Liquiditätsproblem hatten. Alle Aktionen mit Namen, Logo und Totenkopf haben in den letzten Jahren in die Kasse des Rechteinhabers eingezahlt. Seit 2004 lagen die Rechte an Fanartikeln mit dem Vereinsnamen und dem Totenkopf-Logo lediglich zu zehn Prozent beim FC St. Pauli. St. Pauli hatte darüber hinaus wohl noch eine Beteiligung am Netto-Gewinn des Unternehmens.
      Wenn du Upsolut (den Vermarkter) als Zuhälter siehst, dann ist dein (bewusst klein geschriebener?) Begriff „marketinghure“ in der Tat angemessen. Denn diese kleine Hure hat echt nen Scheißdeal abgeschlossen, der nur den Luden reich machte.
      Aber das hat ja der VfL auch schon einmal gemacht, nicht wahr? (Zinnen-Wappen seinerzeit?)

      PS: Derzeit – so die Medien – kauft Pauli die Rechte wohl zurück…

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  4. Der punkt ist doch. . Sollte dieser antrag durchkommen, ist die liga zerstört. Einmal durch aufkundigung der Solidarität. Zweitens , weil die bayern dann beginnen werden sich selbst zu vermarkten. Diese brauchen dann auch nur einen antrag darauf stellen und dann sieht die 2.te liga recht schnell, was sie erreicht hat. Kurzsichtig und provokant ist der antrag für mich, nicht mehr. ..

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  5. Dumm di dumm. Als wäre es für Pauli verboten, 20 Jahre einen Sponsor zu haben.
    Auch so schafft ihr den Klassenerhalt nicht, wenn ihr vielleicht mal aufsteigt.

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  6. Ich halte die Aktivität von St Pauli für einen Marketing-Gag. Natürlich würde sich die 2. Liga ins eigene Fleisch schneiden, wenn der Geldverteilungsschlüssel dahin gehend geändert würde, dass Pauli von unseren Fernsehgeldern aus der CL League was abbekommt, wir aber Null von unseren eigenen Spielen !!.
    Denn als Konsequenz würden alle Vereine, die relevant Zuschauer im Fernsehen „ziehen“ sich selbst vermarkten. Eigentor!
    Das ist natürlich auch St Pauli klar.
    In der Sache (Ungleichbehandlung durch die Aufhebung der 50+1-Regel für Vereine, die langjährige (20 Jahre) „Sponsoren“ besitzt ) hat St Pauli natürlich Recht. Jedes Gericht würde diese Fehlkonstruktion in der Luft zerreißen, es braucht nur jemand zu klagen…

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  7. Exilniedersachse

    Dieser Antrag ist einfach Blödsinn! Ein bisschen hoffe ich aber, dass er durchgeht. Dann darf sich jeder Verein selbst vermarkten. Der Vertrag mit Sky fällt weg, es gibt keine BL-Konferenz mehr, jedes Spiel kann einzeln vermarktet werden, der Marktanteil verteilt sich auf mehrere Sender… nur die Zweitligisten dürften sich etwas umschauen. Und ein Aufsteiger in den Profifussball dürfte es deutlich schwerer haben.

    Also man nehme mal an, es kommt so:
    -Als VfL Fan, würde ich wohl von den günstigeren Preisen profitieren 8geringere Nachfrage)
    -Dann könnte man die CL-Partien am selben Tag an unterschiedliche Sender verkaufen(nicht einer hat die Rechte und entscheidet was der Zuschauer nicht zu sehen bekommt)
    -Meine Zahlungen würden an den VfL gehen und nicht an Sky(für mich ideell ein Unterschied)

    Eigentlich wollen die vereine ja auch keine gerechte Verteilung sondern ein zu ihrem Vorteil. Würde jeder verein der als Traditionsverein gesehen wird oder gesehen werden will in der BL spielen, hätten wir ja plötzlich 30-40 Mannschaften. Auf die ganzen Essens, Bielefelds und Duisburgs kann man doch nicht wirklich verzichten. Dabei ist doch die Regionalliga West das beste für diese Teams denn da müssen sie nicht gegen die Plastikklubs spielen.

    In der Bild unter dem Artikel sagte jemand, dass wenn man diese Kommerzialisierung nicht mitgeht ergeht es einem wie Aachen. Da sage ich nur Hut ab vor dieser Einschätzung. Aachen, Düsseldorf etc erlagen meistens ihrem eigenen Größenwahn…

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  8. Rettig ist da genauso „lächerlich“ wie Bruchhagen oder Watzke.

    Eine Frage habe ich da allerdings noch.
    Wenn sich einige Vereine selbst vermarkten, wie sieht das dann mit der Ausstrahlung aus?
    Mal den VfL als Beispiel genommen.

    Sagen wir mal, dass Frankfurt(z.B. weiter über Sky zu sehen) weiter über die DFL vermarktet wird und wir uns selbst vermarkten(z.B. über ARD zu sehen).
    Was passiert dann, wenn die beiden Mannschaften gegeneinander spielen?
    Dürfen dann beide Sender das Spiel zeigen?
    Dann würden ja theoretisch nur die Spiele Wob – Hoffenheim, Wob – Leverkusen und Leverkusen – Hoffenheim exklusiv gezeigt werden(vorausgesetzt alle sind bei dem selben Sender).
    CL-Spiele würden doch eh nicht darunter fallen, oder?

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  9. Also der Anrag ist doch MIst, besonders weilsich die 2Liga hier das eigene Grab schaufeln würde.
    Durch diese Soidargemeinschaft bekommt die zweite Liga recht viel Geld, denn icg glaube das die Leute lieber Bayer04 – Hoffenheim als Pauli gegen Heidenheim gucken wollen. (Vereine beliebig austauschbar)
    Zudem die Vereine die international vertreten sind, amchen ja auch Werbung für die Buli ausserhalb von Deutschland und generieren hier (hoffentlich) dauerhaft mehr externe Zuschauer(Zuschauer außerhalb Deustchlands) Diese „externen“ Zuschauer sind das was den TV Vertrag der BPL ausmacht, die bringen nämlich Kohle.
    Ich stelle mir gerade vor, das der Antrag umgesetzt wird. Wir müssten uns dann selbst vermarkten, das könnte schwierig werden. Aber was macht z.B. dann der FCB?? Die könnten dann auch sagen: Ey ich will mich auch alleine finanzieren, dann bekomme ich mehr als wenn ich in diesem Solipakt festhänge. Denn machen wir uns nichts vor: WENN der FCB als dem Solipakt aussteigt, dann kommt deutlich weniger Geld in die Kasse. Der FCB ist das Zugpferd in Deutschland und mit der Selbstvermarktung alla Barca oder Real deutlich mehr Geld verdienen.

    Aus meiner Sicht ne Schnappsidee von Rettig…

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  10. Aus der Waz:
    „Wir sind der Auffassung, dass dieser Antrag gegen die Satzung verstößt“, sagte VfL-Geschäftsführer Wolfgang Hotze am Montag.

    http://www.waz-online.de/VfL/Aktuell/VfL-Geschaeftsfuehrer-St.-Pauli-Antrag-verstoesst-gegen-Satzung

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  11. „Schweinchen schlau“ – Witzig, wie sich Rudi Völler zum Thema äußert.

    „Ich bin davon enttäuscht und halte das für populistisch. Das ist ein typischer Rettich: Er macht ein bisschen auf Schweinchen schlau“, kommentierte Bayer-Sportchef Rudi Völler schmunzelnd. (Waz)

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  12. alles nicht so ernst nehmen … Rettich will ein bisschen auf der „Wir-sind-doch-die-Traditionsklubs-und-ziehen-alle-Zuschauer“-Schiene reiten und damit Stimmung machen. Nicht anders als Fatzke, Heribert oder zuletzt der Kunz. Kommt sicher bei vielen gut an. Wem wollen sie denn damit weh tun? Uns kaum. Man zieht vielmehr Klubs wie Darmstadt, Heidenheim oder Sandhausen (beliebig austauschbar) den Boden unter den Füßen weg. Am liebsten würden sich die selbst ernannten Traditionalisten wohl ihre Elite-Liga eigenständig zusammen basteln… Eintritt nur für „ausgesuchte Mitglieder“… bleibt man schön unter sich und heuchelt dem zahlenden Pöbel weiter etwas vor…
    Also ich messe dem Antrag keine große Bedeutung bei, denn letztlich wird’s nur ein Bumerang

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  13. Dieser Antrag ist auch für viele zweitligavereine von großem Nachteil

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  14. die meisten Vereine reden von Plastikclubs der 1. Bundesliga und vergessen dabei das sie jedes Jahr von VW Gelder bekommen. Es sind genau wohl 16 Vereine.
    Also ganz einfach diese Gelder stoppen und alles beim VfL Wolfsburg dann reinstecken. Super dann können wir uns Spieler leisten aus der ersten Schublade.

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  15. „Auch wenn sich vielleicht einige Traditionsvereine auf St. Paulis Seite schlagen – eine Mehrheit aus den 36 DFL-Klubs für den Antrag, der auf der Mitgliederversammlung am 2. Dezember im Frankfurter Marriott Hotel diskutiert wird – ist dann doch sehr unwahrscheinlich. Zu groß wären die Nachteile gerade für kleinere Klubs.

    Auch deshalb hat St. Pauli offenbar schon Plan B in der Tasche. Nach kicker-Informationen will der Verein auf der Mitgliederversammlung eine abgespeckte Version seines Antrags anbieten. Dieser würde beinhalten, dass die betroffenen Vereine nicht gänzlich von den Einnahmen ausgeschlossen werden, sondern lediglich Abschläge in Kauf nehmen müssen.“ (Quelle: sport1, Wie realistisch ist die TV-Revolution?)
    Genau um Plan B geht es. Und der könnte durchaus eine stabile Mehrheit bekommen, weil dann letztlich alle das Gefühl haben könnten, sich auf einen tragbaren Kompromiss geeinigt zu haben.
    So gesehen von „Schweinchen schlau Rettig“ durchaus clever eingefädelt.

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    • Wie würde ein solcher abgeschwächter Antrag denn dann aussehen? Wenn man z.B. gezielt Werksklubs benachteiligen würde, wäre das für mich prinzipiell eine linke Nummer, die eigentlich nicht rechtzufertigen ist, auch wenn sich das vielleicht einige Traditionalisten wünschen würden. Das System MUSS in meinen Augen objektive Maßnahmen zu Grunde legen, an die sich jeder Verein halten muss. Dabei kann man eigentlich keine Unterscheidung bei den einzelnen Vereinen vornehmen. Das wäre für mich das Ende der Solidargemeinschaft. Vereine wie Bayern, Schalke, Dortmund, usw. können einem solchen Antrag genauso wenig zustimmen. Was käme dann als nächstes? Bayern wird ausgeschlossen, weil die ja auch genug haben? Das hätte ja nichts mehr mit objektiver Bewertung zu tun, sondern einfach mit dem Wunschdenken einer Mehrheit. Und natürlich fänden es viele Vereine schön, wenn Wolfsburg am besten in die 3. Liga absteigen würde, genauso wie sie wollen, dass Bayern kein Meister wird. Aber fair wäre das mit Sicherheit nicht und wie schon gesagt wurde, wäre ein solches Vorgehen absolut schädlich.

      Denkbar wäre für mich eigentlich nur eine andere Verteilung, die z.B. Wolfsburg aufgrund objektiver Berechnungsansätze, in einem gewissen Rahmen, schlechter stellen würde.

      Ein kompletter Ausschluss wäre für den VfL hingegen überhaupt kein Problem. Dann würde man sich eben selbst vermarkten und vermutlich, gerade durch die CL, wesentlich mehr einnehmen, als in der Solidargemeinschaft. Auch die Großen, wie Bayern oder Dortmund würden vermutlich austreten und sich selbst vermarkten, da sie so wesentlich mehr Geld generieren könnten. Der Anteil der dann in der Solidargemeinschaft fehlen könnte, würde einige Zweitligavereine vermutlich in die Insolvenz treiben. Denkt man das also zu Ende, ist ein kompletter Ausschluss für mich absolut undenkbar bzw. absolut nicht mehrheitsfähig.

      Ich persönlich bin der Meinung, dass die Verteilung momentan ziemlich fair ist und es werden einige Dinge beachtet. Z.B. stehen wir immerhin nur an Platz 6 der Verteilung, obwohl wir letztes Jahr DFB-Pokalsieger und Vizemeister wurden. Es ist also nicht gerade so, als wenn wir die großen Gewinner in der Verteilung wären.

      Das natürlich St. Pauli diesen Antrag stellt, erschließt sich mir relativ leicht. Der Verein hat natürlich einen relativ großen Bekanntheitsgrad und könnte aufgrund einer solchen „Revolution“ stark profitieren. Gerade hinsichtlich einer individuellen Vermarktung.

      Ich bin allerdings sehr skeptisch was passieren würde, wenn diese Solidargemeinschaft zusammenbricht. Es könnte sich weitaus mehr ändern, als nur die Vermarktung. Es würden Probleme in der Liga entstehen. Was passiert wenn z.B. Wolfsburg gegen Stuttgart spielt. Wer kann das Spiel sehen? Wer bekommt das Geld für die Rechte? Und noch viele andere Fragen würden sich stellen. Am Ende könnte man den DFB somit geradewegs gegen die Wand fahren. Sehr gefährlich in meinen Augen. Ich bin mir nicht zu hundertprozent sicher, wie es die anderen Vereine sehen werden, allerdings glaube ich, ganz objektiv betrachtet, dass es das beste für alle wäre, wenn man wenig oder sogar nichts an der jetzigen Verteilung ändert. Alles andere würde dieser Gemeinschaft schaden. In diese Überlegung würde ich dann auch andere Werte, wie z.B. Zusammenhalt, Respekt und Fairness in Gefahr sehen. Förderlich wäre das mit Sicherheit nicht.

      Am Ende des Tages läuft es doch immer auf das Selbe hinaus. Viele minderbemittelte Traditionalisten haben natürlich ein Problem mit den Werkklubs, die in Stammtischparolen auch gerne mal als Kommerz, usw. verunglimpft werden. Ist doch klar, dass die uns eins reindrücken wollen, wo sie nur können. Ob das fair oder sinnvoll ist, spielt in deren Überlegungen doch gar keine Rolle. Im Gegenteil, oftmals sind sie sogar zu blöde zu erkennen, dass solche Ideen sogar negativer für ihre Vereine wären, als für unseren VfL. Aber dem VfL die TV-Gelder zu streichen klingt halt auf den ersten Blick erstmal so, als wenn der VfL ordentlich durch den Fleischwolf gepresst werden würde. Und das ist der einzige Grund, warum sie solche Ideen unterstützen. In meinen Augen zwar heuchlerisch, populistisch und absolut hinterrücks. Aber oftmals kann man von solchen Kaspern eben nicht mehr erwarten.

      Naja jetzt warten wir mal ab, was so in den nächsten Tagen passiert. Große Sorgen mache ich mir aber sicherlich nicht. Und ihr solltet das auch nicht. :)

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    • Plan B könnte so aussehen: die Nicht-50+1-Klubs müssen einen Abschlag von 10 % ihrer nach bisherigem Schlüssel errechneten Anteile hinnehmen. Die dadurch frei werdenden Gelder werden erneut nach dem alten Schlüssel auf alle verteilt.
      Aus den 10% kann man natürlich auch 20% oder mehr machen. Dieses Modell eignet sich gut für Verhandlungen, da man EINE transparente und verständliche Stellschraube hat.

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    • Sicher konnte so ein „Kompromiss“ aussehen, doch wenn man „nur“ die Werksvereine nimmt, ist dieses eine Ungleichbehandlung, aus diesem „Werksvereine“ könnte man ggf. ein „die gesamte 1. Bundesliga“, doch der Aufschrei wäre hier groß.

      Doch eine „Eingrenzung“ nur auf die Werksvereine wäre in meinen Augen eine Ungleichbehandlung. Da nutzt die ganze „Transparenz“ auch nichts.

      Sollte das Ziel sein die Kluft zwischen reich und arm und zwischen groß und klein nicht zu groß werden zu lassen, so muss man sich etwas anderes überlegen. Dann müsste man aber unter Berücksichtigung aller Umstände auch an Vereine wie Dortmund, Schalke und Bayern München gehen und ob die sich das dann gefallen lassen…

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    • Exilniedersachse

      Weshalb sind denn Hoffenheim und ab 2017 auch Hannover betroffen? Genau! Weil in dem Bereich schon gehandelt wurde. Die Regelungen wurden angepasst. Vielleicht hat Herr Rettig das verpasst aber die 50+1 Regel ist nicht mehr die von vor 10 Jahren sondern JEDER verein kann sie bei Einhaltung bestimmter Umstände „brechen“.

      Herr Rettigs populistischer Antrag nicht nur wegen des Inhalts sondern auch wegen des Zeitpunktes lächerlich.

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  16. Wenn man über einen neuen Verteilungsschlüssel der TV Gelder nachdenkt, ist das legetim und im Sinne der Demokratie auch vernünftig.
    Nur, wenn eine wie auch immer geartete „Ausgrenzung“ der 50+1 Klubs erfolgt, wird dieser Schuß ganz gewaltig nach hinten losgehen.
    Viele Rechtsexperten sind der Auffassung, das die 50+1 Regelung der DFL gegen europäisches Recht verstößt.
    Sollte jemand den Rechtsweg gegen diese Regelung vor den EUGH beschreiten, werden diesem gute Aussichten auf Erfolg eingeräumt.
    Über die dann entstehenden Auswirkungen kann man nur spekulieren, aber für Finanzschwächere „Traditionsklubs“ wäre das vermutlich ein GAU, wenn nicht mehr.

    Hier gibt es eine sehr interessante Seminararbeit zu diesem Thema.

    http://sportrecht.org/cms/upload/seminararbeiten/WS1314/Eginger_50_1-Klausel_Seminararbeit.pdf

    Gruß TE

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  17. Vielleicht hat Herr Rettig auch die Idee, die 50+1 Klausel zu modifizieren.
    Denn es gab ja schon immer Kritk daran, dass bestimmte Vereine diese nur anwenden können.

    Eventuell versucht er nun diesen Denkprozess anzuschieben und die Klausel so zu ändern, dass jeder Verein, diese anwenden kann.

    Das wäre allerdings in meinen Augen tatsächlich sinnvoll. Gleiches Recht für alle, dann gibt es kein Gemeckere um das Geld :keks:

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  18. Exilniedersachse

    OT: Hat noch ein SKy-Kunde mit CI Modul das Problem, dass er zwar zwischen den Spielen wählen kann, aber dann nur ein schwarzes Bild und Ton bekommt?

    Am Wochenende beim Bremenspiel musste ich auf SkyGo gucken und als ich von meinem Laptop hochgucke sehe ich die Konferenz und 2:0 für Wolfsburg aber bei SkyGo stand es noch über 1 min lang 1:0.

    Würde das Spiel gern im TV sehen und nicht auf SkyGo. Vielleicht hatte ja jemand das Problem und hat es gelöst.

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    • Ich habe ausgezeichnete Erfahrungen mit der technischen hotline von sky gemacht.

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    • Exilniedersachse

      Die waren Samstag offensichtlich überfordert. Gab wohl einige Anrufe nach der letzten technischen Umstellung.
      Dann muss ich es da nochmal versuchen.

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    • Ich habe das Problem nicht, habe aber eine Email bekommen, diese hilft dir möglicherweise

      Sky hat zum 18. November 2015 eine technische Umstellung vorgenommen. Diese betrifft alle Sender in SD-Qualität sowie einige HD-Sender.

      Im Regelfall sollte die notwendige Änderung automatisch an Ihrem Sky Receiver durchgeführt worden sein. Sollten Sie durch die Umstellung dennoch Probleme beim Empfang haben, informieren Sie sich bitte hier, wie Sie Ihr Sky Programm schnell wieder verfügbar machen.

      Hinweis: Falls Sie statt des Receivers ein CI+-Modul nutzen und nicht mehr alle Kanäle von Sky empfangen können, führen Sie bitte eine Kanalsuche mit der Option „Ersetzen der Sender“ durch. Eine detaillierte Anleitung finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Fernsehgerätes oder Receivers.

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