Dienstag , Februar 17 2026
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Polizeieinsatz am Hauptbahnhof Hannover. (Symbolbild) - (Photo by Joern Pollex/Getty Images)

Massenschlägerei am Hauptbahnhof Hannover – VfL-Wolfsburg- und St.-Pauli-Fans prügeln aufeinander ein

Am Samstagmorgen kam es am Hauptbahnhof Hannover zu einem massiven Polizeieinsatz. Gegen 9.45 Uhr trafen auf Bahnsteig 3/4 rund 400 Fußballfans des VfL Wolfsburg auf Anhänger des FC St. Pauli. Nach Angaben der Bild geschah das Zusammentreffen zufällig: Die St.-Pauli-Fans befanden sich auf dem Weg nach Frankfurt, während die Wolfsburger zum Auswärtsspiel beim Hamburger SV reisten.

Was zunächst wie ein kurzes Aufeinandertreffen aussah, eskalierte binnen Sekunden. Auf einem im Internet kursierenden Video ist zu sehen, wie schwarz gekleidete Männer aufeinander einschlagen und treten. Sogar Baustellenabsperrungen sollen geflogen sein.

Polizei rückt mit Großaufgebot an

Als die ersten Einsatzkräfte der Polizei am Bahnsteig eintrafen, suchten viele Beteiligte das Weite. Die Beamten trennten die Gruppen und verhinderten ein weiteres Aufeinandertreffen. Über mögliche Verletzte gab es zunächst keine gesicherten Informationen.

Ein Sprecher der Polizei teilte auf Anfrage mit, dass die Videoaufnahmen des Tatorts Teil laufender Ermittlungen seien. „Das Material wird derzeit ausgewertet“, sagte er laut Bild.

Weiterfahrt unter Beobachtung

Nachdem sich die Lage am Bahnhof beruhigt hatte, setzten die Wolfsburger Fans ihre Fahrt in Richtung Hamburg fort. Doch gegen Mittag endete ihre Reise vorerst erneut – diesmal im Bahnhof Hamburg-Harburg. Dort stoppte die Polizei den Zug, um die Personalien von rund 150 Mitreisenden zu überprüfen.

Pyrotechnik und Schutzausrüstung gefunden

Im Zug und im Gleisbereich stießen die Einsatzkräfte auf Pyrotechnik sowie Gegenstände, die offenbar als Schutzbewaffnung dienten. Nach Angaben der Behörden waren neben der Bundespolizeiinspektion Hamburg auch Einheiten der Bundesbereitschaftspolizei Ratzeburg und der Hamburger Polizei im Einsatz.

Ermittlungen laufen

Noch ist unklar, wer konkret an den Gewalttaten beteiligt war. Die Polizei wertet derzeit Bildmaterial aus, um die Täter zu identifizieren. Klar ist: Der Vorfall überschattete den Spieltag sowohl für den VfL Wolfsburg als auch für St. Pauli.

96 Kommentare

  1. Leider passiert sowas immer wieder.
    Die Ultras der Vereine nehmen so in Kauf, ein Spiel zu verpassen statt im Stadion ihren Verein im Stadion zu Supporten.

    Heute hat es leider uns getroffen

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  2. Es ist wie es ist, Vollidioten.

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  3. War Teil dieser Gruppe, die letztendlich nicht ins Stadion kamen und heute ein Betretungsverbot für Hamburg bekamen.
    Das betraf letztendlich deutlich mehr als 150 Leute, samt Personalienaufnahme.

    Ein Teil hat die Polizei zwar durchgeschleust wie Frauen, Kinder, Ältere etc.. Die dürften auch noch ins Stadion gekommen sein. Theoretisch wollten sie das auch mit denen machen die nicht zur Szene gehörten. Ich trug allerdings ne schwarze Jacke und kam dort auch nicht mehr raus.

    So eben eine völlig gebrauchte Auswärtsfahrt, dank des Kindergarten der Halbstarken. Sowohl vom VfL, als auch St.Paulis

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  4. Wie klein können Schniedelwutze sein, damit Leute sowas nötig haben? Kann man die nicht auch abschieben? Vielleicht in die Antarktis? Ach, eigentlich sind Pinguine zu süß, um ihnen diese Geistengestörten anzutun.. .

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    • Ich sage ja oft genug, Kindergarten.

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    • wie sagen es die zwei Mädels Anfang 20 bei uns in Block 3 immer: Das sind wenigstens echte Fans…
      und ich kann jedes Mal nur mit dem Kopf schütteln

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    • Ich bleibe bei meiner Meinung, dass die Vereine und in diesem Fall AUCH der VfL eine Mitverantwortung haben, DENN, man bräuchte diesen identifizierten Personen lediglich die personalisierte Dauerkarte entziehen und ein lebenslanges Stadionverbot erteilen, man hat das Hausrecht.
      Nur der Wille dazu fehlt, warum auch immer.

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    • Der Wille dafür fehlt, weil die Ultras in Deutschland mittlerweile Teil der Show sind. Schau dir die Vermarktung an oder das Spektakel zu Investieren (Tennisbälle). Aufgrund der wesentlich geringeren TV-Einnahmen im Vergleich zu England aber auch Spanien hat man sich diese Nische gesucht und gefunden. Ähnlich wie die Italiener, aber bei denen ist die Merchandising Vermarktung auch abgegeben.

      Die Teufel, die man rief, wird man nun nicht mehr los. Und bedenke auch: Die Ultras genießen aufgrund ihrer Aktivitäten auch seitens der allgemeinen Fanbasis großes Ansehen. Schau dir Frankfurt, Dortmund usw an. Selbst bei uns.

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    • @mahatma, selten kommt es vor, dass ich denke, dass du Recht hast, und wie sehr wünschte ich mir einen, wohl auf anderer Ebene ebenfalls kriminellen Uli Hoeneß, der bei den Bayern diese Personen vor längerer Zeit schon aus dem Stadion geschmissen hat.

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  5. Wartet mal ab, hier werden einige Sinnlose Gesellen uns schon noch erklären warum das alles gut und richtig sei.

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    • Zinnlos & Co suchen noch ihre Papiere zusammen.

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    • ZINNlos ist SINNlos

      Danke dass ihr an mich denkt! Fankultur ist wichtig, vor allem am Standort Wolfsburg, sonst würde hier Atmosphäre nach englischem Stil herrschen und wer das wirklich will, liebt den Fußball nicht. Natürlich werdet ihr Sitzplatzkrieger das aber niemals verstehen.

      Die Vorfälle in Hannover waren nicht schön aber es kann passieren und die Schuld liegt bei der Bundespolizei und der Bahn. Wer es nicht hinkriegt, zwei Züge mit unterschiedlichen Szenen nicht an einem Gleis kollidieren zu lassen, der sollte in meinen Augen am besten gleich zurücktreten. Die Züge dann noch mehrere Minuten lang mit offener Tür am Gleis stehen zu lassen, war dann natürlich nur noch eine Einladung.

      Wenn im Stadion Pyrotechnik gezündet wird, seid ihr die ersten, die ihr Handy zücken und filmen. Werden die Leute aber geschnappt, die sie dabei haben, feiert ihr es. Doppelmoral, aber was soll man den anderes von Kutten erwarten.

      Nicht vergessen, es ist gerade 13:12 und die Kurve steht geschlossen hinter der Szene. Die unnötigen Maßnahmen der Bullerie haben nämlich Normalos das Spiel gekostet.

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    • Herrlich, man prügelt sich also und begeht Sachbeschädigungen, weil zwei Züge an einem Bahnsteig stehen.

      Mal eine Frage an dich: Gehört das für dich dazu?

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    • Im übrigen Zinnlos: Es gab auch noch Erstligazeiten in Wolfsburg sogar mit neuem Stadion, da müsste kaum Polizei vor Ort sein. Und die Stimmung war auch nicht schlechter. Teilweise eher im Gegenteil.

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    • Fankultur, wie du sie verstehst, ist absolut unerwünscht auch und gerade am Standort Wolfsburg.
      Und dass einer von uns Sitzplatzhockern euren Pyroscheiss filmt oder feiert, das träumst du in deinen feuchtesten.

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    • Also vorweg: die beiden Züge am Parallelgleis ankommen zu lassen ist sicherlich ziemlich schlecht geplant von der Bahn. Da gehe ich ja noch mit.
      Trotzdem ist es absolutes Kindergartenverhalten dann direkt aufeinander losgehen zu müssen und dann wie Feiglinge die Flucht zu ergreifen als dann die Polizei ankommt.

      Auch ich fand die Maßnahme der Polizei in dem Ausmaß sicherlich überzogen, zumindest in der Umsetzung, weil eben die Normalos teilweise nicht rauskamen. Die Notwendigkeit dafür war aber da.

      Am Ende hing man zwar stundenlang in der Maßnahme aber am Ende hat nicht die Polizei die Auswärtsfahrt versaut, sondern die Szene mit ihrer Kindergartenaktion. Hoffentlich lassen sich so viele wie möglich identifizieren.

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    • ZINNlos ist SINNlos

      @sleepy Wusste gar nicht, dass du entscheidest was erwünscht und was unerwünscht ist. Außerdem habe ich schon mit eigenen Augen erlebt, dass die Sitzplatzhocker, sowohl in der Gegengerade als auch im Oberrang Pyro Aktionen filmen und sich daran belustigen.

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    • Klar denken wir an dich! Wir denken als Gesellschaft doch auch regelmäßig an die Ausgestoßenen, die Versager, die Spinner und wir als Wolfs-Blog denken bei negativem Fanverhalten auch stets an Dich.

      Nein, mein Kleiner, niemand hat Schuld, außer die dummen, bemitleidenswerten, (…piep…) die sich da geprügelt haben. Es wäre schön, wenn die BFE da gewaltvoller mal endlich die Rädelsführer ergreifen würde. Gerne finanziere ich nach solchen Situationen auch gebrochene Schlagstöcke der Beamten. Überaus gerne sogar. Die Drecksmenschen die andere bedrängen, angreifen, ausrauben und verletzten sollen endlich spüren das Schluss ist. Ein für alle Mal! Das Gewaltmonopol hat die fucking Bundesrepublik, insbesondere die Exekutive, nicht irgendwelche Wichser die sich selbst für so wichtig nehmen und massiv Straftaten begehen. Auf unsere (Steuer)kosten.

      Alleine dass du Leite mit Sitzplätzen als „Krieger“ versuchst zu diffamieren zeigt doch deine Geisteshaltung. Für dich ist das Krieg, ne?!? Deine lächerliche Fanszene gegen die anderen Lächerlichen im Kampf um die Krone der Vollidioten?! Nee, verpiss(t) Eich aus unserem Stadion. Wie viele seid ihr 300? Wir sind locker 15.000. Wir wollen euch nicht. Lieber habe ich englische Verhältnisse sein Großvater, als euren Mist ertragen zu müssen.

      Und sollte um mich herum Pyro gezündet werden, so werde ich sicherlich filmen. Weil dann kann ich hinterher der Polizei auch noch weiteres Bildmaterial weitergeben, um Euch zu erwischen und damit ihr (hoffentlich empfindlich spürbar) bestraft werdet.

      Ma merkt, ich bin eure illegale Gewalt und Sozialraumnahme nur noch leid! Haut ab!
      Ich bin auch in der Kurve, und kleiner Mann, wie viel Hass euch entgegenschlägt, ist doch nicht mehr wegzulügen. Ihr seid wie die (…piep…), ihr krakelt auch was von Unterstützung und wie die Masse euch beipflichten würde, und am Ende sind es nur wieder 30 verwirrte auf irgendeinem Marktplatz. Warum? Weil die Masse euch eben ablehnt, euch keiner will. Ihr seid Ü.

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    • Ich würde auch filmen – ließe sich evtl. an die Behörden übergeben.

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    • ZINNlos ist SINNlos

      Filmt ruhig in der Kurve, wie es dann ausgeht ist dann eine andere Frage. Allein der Fan Kodex verbietet es euch.

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    • Fan – Kodex…ist das der, der nur für alle anderen gilt…außer unserer Ultra – Szene?
      Weil dann hätte das gestern definitiv nicht passieren dürfen in Hannover.

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    • Von diesem peinlichen Kodex auch gestern in der Maßnahme erst wieder mitbekommen.

      Unweit von mir entfernt stand jemand, der bei WhatsApp mit nem Familienangehörigen/Kumpel oder wem auch immer schrieb und eben über das berichtete was dort gerade passiert und wo er steckt. Dann kam einer aus der Szene, rempelte ihn an und sagte, dass es mit Schreiben jetzt aber auch mal reichen würde.
      Ernsthaft? Jetzt will die Szene schon klarmachen mit wem und worüber man schreibt?
      Hatten die wohl etwa die Sorge, dass dieser irgendwelche Infos hätte stecken können, die die Szene dann belasten würde?

      Man nimmt sich einfach viel zu wichtig und meint anderen irgendein Verhalten vorschreiben zu können, obwohl man gar kein Hausrecht oder Ähnliches hat. Selbstdarsteller halt.

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    • Nicht alle Ultras sind so, aber ich sage nicht umsonst, für mich ist das nicht mehr die Szene wie z. B. unter Tito, seid Heise und Co ist das in großen Fällen nur eine Selbstdarstellertruppe, die sich profilieren will.

      Statt einen eigenen Weg zu gehen, wird schön versucht bei anderen Szenen mit was auch immer zu punkten…

      Der große Teil ist für mich wie gesagt Kindergarten. Ich wäre ja langsam für Kameras auf die Nordkurve und dann will ich mal sehen, ob dann noch so frei gezündet wird… Weil man ja ggf erkannt werden könnte…

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    • Wolfsburg Entourage

      Szenen sind schon sehr speziell. Ich schließe mich da Jonny an. Ich selbst war nie drin, habe früher aber stark damit sympathisiert, aber hat stark nachgelassen. Die Leute waren früher einfach entspannter und cooler drauf. Vorallem dieses Anbiedern an andere Szenen ist sinnfrei, da die uns eh nicht ernstnehmen.
      Früher hat man einfach sein Wob-Ding gemacht und Spaß gehabtl. Davon ist nicht mehr viel übrig.

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  6. Die Anti-Ultra-Fraktion formiert sich. Endlich mal wieder ein Grund, so richtig draufzukloppen, oder?

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    • Wenn die Ultras aus solch intelligenzbefreiten Primaten besteht, dann ist draufhauen definitv angebracht.

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  7. Natürlich sind es immer die Bullen, die zu blöd sind die Gruppen auseinander zu halten und immer da im Wege stehen, wo gerade Rabatz gemacht werden soll.
    Überhaupt sind immer die anderen Schuld.
    Ihr könnt das sehen, wie ihr wollt, ich finde es traurig, dass sich ohne Polizei-Einsatz und Auseinanderdividieren der Fangruppen keine Sicherheit und friedliches Miteinander in einer – wie ich immer dachte – zivilisierten Gesellschaft gewährleisten lässt.
    Da fehlt es mir leider an Verständnis.

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  8. Ach und wieder sind wie immer die Anderen Schuld, nur nicht diejenigen, die Ordnungswidrigkeiten und Straftaten begehen. Die sich nicht um das Hausrecht kümmern. Andere ausschließen und sich untereinander dann feiern als wären sie Helden. Zudem sprechen sie regelmäßig den Normalos ab Fans zu sein. Es gibt nur für oder gegen uns.
    Natürlich gibt es auch positive Sachen, die die Ultraszene macht. Das soll auch erwähnt werden, aber der ganze Rest ins Krabbelgruppe hoch Zehn.
    Dann auch noch Opfer spielen, wenn man erwischt wird oder aufgehalten wird.
    Die Bahn und die Polizei hat da gestern nicht im geringsten Schuld daran, wenn von beiden Seiten das passiert wäre, was normal ist: Bissel singen für den Verein, gern auch lautstark. Aber im eigenen Zug bleiben und den Verstand benutzen.
    Dann wäre jeder ins Stadion gekommen.
    Und wegen Pyro das Mobiltelefon zücken ist eine ziemlich gute Idee @Zinnlos. Das kann dann der Polizei weitergeben werden.
    Ich möchte deutlich machen, dass ich nicht die gesamte Ultra-Szene damit meine bzw. anspreche. Es sind viele dabei, die sowas selbst verurteilen und einfach nur Stimmung und Choreo machen wollen.
    Leider sind diejenigen, die bewusst in Kauf nehmen strafbar zu handeln, genau diejenigen, die den Ruf aller Ultras beschmutzen.
    Und nebenbei: Gestern in Hamburg war die Stimmung richtig toll, ohne dass einige dabei waren, die für sich in Anspruch nehmen, ohne sie wäre keine Stimmung.

    Warum lieber @Zinnlos bekommt man es einfach nicht hin, Ultra zu sein. Tolle Choreos und tolle Stimmung zu machen, gemeinsam mit den sogenannten Normalos ohne Gewalt, Pyro und dergleichen?
    Davon hätten wir alle etwas.
    Schaut euch doch einmal an, wie es ist wenn die Irländische, Schottische oder Isländische Nationalmannschaften auf Reisen ist. Ultra oder nicht Ultra, da wird gemeinsam ein Fest gefeiert, laut und fröhlich. Und mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen auch ohne rechtliche Beanstandungen.
    Wäre das nicht einmal ein Weg für unsere Ultras?

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    • ZINNlos ist SINNlos

      Also die Stimmung gestern in Hamburg war von dem was ich gesehen und mitbekommen habe komplett Scheiße. Nicht einmal synchron singen hat man geschafft.

      Ob es euch gefällt oder nicht, zur Ultra'-Kultur gehört es auch, für seinen Verein einzustehen und diesen wenn nötig auch körperlich zu verteidigen. Sowas weiß auch die Polizei, die müssen sich dann letztendlich nur darum kümmern, dass zwei Szenen die sich ohnehin nicht abkönnen, nicht an den selben Gleis geraten. Ist passiert, was will man jetzt machen. Eine Schlacht am Bahnsteig ist immernoch besser als die St. Pauli Pissetrinker einfach in den Zug rein marschieren zu lassen.

      Wäre mir außerdem neu, dass die Ultras der Glasgow Rangers und von Celtic Glasgow friedlich und entspannt sind. Die sind teils gewaltsamer unterwegs als Wolfsburg jemals sein wird.

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    • Ist auch schwierig ohne Megafon und Trommeln. Die Jungs haben trotzdem alles gegeben. Den Rest des Kommentars finde ich ziemlichen Bullshit. Die Ultrakultur ist maximal dämlich was das Thema angeht.

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    • Wie kann man sich selbst nur so entblößen?

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    • Also sorry. Warum konnte man denn nicht synchron singen? Weil irgendwelche Halbstarken den "Vorsänger" nach 15 Minuten herunter diskutiert haben. Sichtlich gegen seinen Willen.

      Da frage ich mich? Was soll die Scheisse? Wenn die Szene schon nicht ins Stadion kommt, sollen sie den Rest noch Stimmung machen lassen. Wir sind in Hamburg gewesen um die Mannschaft zu unterstützen und nicht um eine falsch verstandene Solidarität auszudrücken. Darüber war ich wirklich sauer.

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    • Wäre nicht das erste Mal, dass die Ultras oder Teile die denen zugeneigt sind nerven und einen Sänger runterziehen.

      Weiß nicht mehr wann das war, aber vor einigen Jahren war es so, dass die Ultras nicht ins Stadion wollten oder durften, es welche gab die oben auf dem Podest waren und nach kurzer Zeit runter gebeten worden sind.

      Sage ja, Kindergarten.

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    • ZINNlos ist SINNlos

      @nofake.albert Der Capo-Podest ist wie es der Name schon sagt NUR für den Capo. Dieser war nicht da, von daher hat da niemand etwas drauf verloren. Gegen alle Stadt- & Stadionverbote!

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    • Und bei solch bescheuerten Regeln wundert ihr euch, dass der Rest der Fans euch nicht ernst nimmt. "Für uns ist der Support das Wichtigste. Naja, außer der Capo kann nicht." Ihr hebt den Capo über die Mannschaft, ihr hebt Schlägereien mit St. Pauli Fans über die Mannschaft, aber ihr behauptet immer wieder, dass der Verein das Wichtigste ist. Eure kranke Logik hat mehr mit Mafia zu tun, als mit Fußball.

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    • Also andere Fans am Stimmung machen Hunger, habe ich auch schonmal erlebt, bei dem Spiel was der andere User oben auch erwähnt hat.

      Fand ich damals auch seh schade. Wie viele um einen rum auch.

      Ein „neben das Podest“ stellen war auch nicht erwünscht.

      Für sowas fehlt mir echt das Verständnis.

      Wie es jetzt in HH war, keine Ahnung. Ich war selbst nicht da

      Aber da es ja da kein „Eigenen“ Capo Stand gibt wäre das ja noch sämtlicher.

      Da fahren über 5000 Fans hin, wollen Stimmung machen und werden dran gehindert?

      Wo gibt es sowas.

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    • Wusste nicht, dass das Podest von den Ultras bezahlt worden ist in der Nordkurve und wenn auswärts dort einer ist, von denen.

      Also ist ein Anspruch auf Eigentum hinfällig…

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  9. Kurzer Hinweis: Bitte hier keine Eskalation. Niveauvolle Diskussion ist das Zauberwort. Danke!

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    • Mit dieser Person kann es keine niveauvolle Diskussion geben, raus mit ihm, hier und im Stadion.

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    • So denke ich auch. Allein seine heutige Wortwahl zeigt seine Gesinnung und Geisteshaltung.

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    • ZINNlos ist SINNlos

      @sleepy Dann Versuch es mal mich aus dem Stadion zu kriegen du Stadionkönig.

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    • Deine Antwort lieber @Zinnlos zeigt einmal mehr wie du unterwegs bist.
      Danke trotzdem für deine Antwort. Ich wollte dir eine Hand reichen und in eine ernsthafte Debatte eintreten. Wer aber Ultrakultur so definiert, dass körperliche Gewalt eingepreist ist…danke da ist für mich die Grenze der Debatte erreicht.

      @Admin: Ich möchte nun doch bitten die Kommentare von @Zinnlos zu prüfen und entsprechend zu reagieren. Wer Gewalt gut findet und das auch noch offen schreibt… wiederholt.
      Sorry, das ist für mich definitiv zu viel.

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    • Gewalt zu verharmlosen, krasse scheisse. Was heißt denn das man zur Not mit Gewalt für seinen Verein einstehen muss??
      Ich bin wirklich ein wenig schockiert mit welcher Ideologie Man hier (bzw. in den Kurven, schwarz gekleidet und vermummt) scheinbar lebt.

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    • @Zinnlos …: Ich finde deine Argumentation erschreckend. Deutlicher kann man gar nicht zu verstehen geben, dass Fußball und die vorgeführte Nähe zu einem Verein nur Mittel zum Zweck sind. Verstehen kann ich aber auch nicht, warum Vereine sich nicht von „Fans“ mit solchen Einstellungen konsequent trennen.

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    • "Ob es euch gefällt oder nicht, zur Ultra'-Kultur gehört es auch, für seinen Verein einzustehen und diesen wenn nötig auch körperlich zu verteidigen."

      "Eine Schlacht am Bahnsteig ist immernoch besser als die St. Pauli Pissetrinker einfach in den Zug rein marschieren zu lassen. "

      Klarer Aufruf zur Gewalt.

      Das meine ich nicht satirisch….

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    • ZINNlos ist SINNlos

      @Sah Tiere Ja ja. Das erste Zitat sagt explizit aus, dass es zur Ultra'-Kultur gehört, da ihr nicht dazugehört betrifft es euch nicht. Beim zweiten Zitat handelt es sich um eine Feststellung oder wäre es dir lieber gewesen, wenn die in den Zug gekommen wären und Familien abgezogen hätten? Wo da der "Aufruf" ist, keine Ahnung… Ich habe hier zumindest niemanden dazu aufgerufen gewaltsam gegen irgendwem vorzugehen. Es ist einmal ein Fakt und dann eine Feststellung. Aber leb ruhig weiter in deiner Traumwelt.

      Ps.: da steht auch “wenn nötig”

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  10. Ich glaube all diesem Gelaber von 'für den Verein einstehen', 'unsere Ehre verteidigen' etc., auch in diversen anderen Bereichen schon lange nicht mehr.
    Es geht manchen Menschen ums Draufhauen und Krawallmachen, dafür braucht man einen Grund und ein Vehikel.
    Anhänger eines Themas scharen sich also zur Gruppe zusammen, für das sie sich dann bis zur Gewaltanwendung engagieren.
    Fußball ist da ein geeignetes Feld, auf dem man sich austoben kann.
    Und darum geht es vorrangig, Rumstänkern, Provozieren, Draufhauen, Austoben.

    Ja, ich weiß, das ist alles Blödsinn.
    ‘Wieder so ein klugscheißender Spießerarsch, Fake-Fan, der hier blöd rumquatscht.
    Der müsste auch mal eine aufs Maul haben.’
    (Entschuldigung für die drastische Wortwahl.)

    Vielleicht denkt ihr in einer ruhigen Minute doch mal drüber nach und hinterfragt mal eure Motivation.

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  11. Wenn es die Ultras von früher wären, da hatte man seine Differenzen nur wegen eines Flatterbandes, weil die einen bestimmtem Teil des Block 5 für sich haben wollten, nicht aber so früh wie manch einer selbst (früher war ich 2 Stunden vor Anpfiff da).

    Aber sonst war alles super. In der heutigen Zeit, wird man selbst dann angemacht, wenn man lautstark mitmacht, nur es passt irgendwas nicht und der Frust muss irgendwo raus gelassen werden.

    Ich muss dann immer nur müde lächeln. Ich kann den großen Teil nicht mehr ernst nehmen. Kenne auch einige, die raus sind, genau wegen solch einer Entwicklung.

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  12. Ich verstehe eh nicht, warum man sich die Köpfe einschlagen oder dauernd irgendwelche Sch….. vergleiche machen muss.

    Die Welt wäre friedlicher ohne so ein Verhalten.

    Wenn man sich schon miteinander anlegen muss, dann einfach über Fangesänge oder so.

    Ich frage mich immer, braucht dieser Teil der Ultras oder auch generell der Menschen einfach Bestätigung dadurch oder sind sie aus einem Adrenalinkick dabei.
    Mir doch egal, was andere Fans über uns denken.
    Deren Meinung wird sich eh nicht ändern, denn das klappt schon mit Fakten nicht und mit Gewalt genauso wenig.
    Das schürt höchstens noch mehr Hass.

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  13. Na ja, es sind eben zwei bis drei jüngere Generationen nun. Ich habe einige Schüler, die bei den Ultras aktiv sind. Ehrlich gesagt wundert mich da wenig. Es fehlt jegliche Selbstreflexion. Bei vielen hat das auch eher etwas mit Rebellion und Aggressionen zu tun. Ich glaube das ist einfach ein Spiegelbild der Gesellschaft. Es geht schon länger nicht mehr um.den Verein und dessen Unterstützung. Das galt in den 90ern und 2000ern. Heute geht es um Selbstdarstellung, um Überhöhung und Macht.

    Das hat damals die Diskussion um die Stadionverbote gezeigt (Ultras fehlten bei Heimspielen), den Tennisbällen oder eben solchen.kleinen Aktionen.

    Spannend ist ja auch, dass ein Teil von denen nur als Gruppe den Mund auf bekommt. Einzeln sind das teils ganz arme Würstchen.

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  14. Ich mache mir ein bisschen Sorgen um das Spiel gegen Kiel. Die werden sicher mit ihren Freunden aus BS und Kassel anreisen. Bei dem Bundesligaheimspiel letzte Saison gab es ja auch schon unschöne Szenen.
    Bei unseren ist vielleicht noch Frust da, weil die Aktionen um die Choreo und Pyro-Aktion (die ich nicht befürworten möchte) am Samstag ins Wasser gefallen sind.

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    • Gedanken ist gut….da werden einige erlebnisorientierte aus Kiel braunschweig und kassel anrauschen….ich denke es wird Vorsicht geboten sein im Stadtgebiet….und auch im Winter war es so…es waren genug im Stadtgebiet unterwegs und man hatte wohl seitens Gäste zum Tanz geboten….Nun ist braunschweig raus ausm pokal und hat genug zeit im Umland mit den kielern für Furore zu sorgen..da werden locker 2000 Gäste anrollen aufm Dienstag abend…Kiel ist von Haus aus sehr reisefreudig…mal sehen was da auf uns zu kommt…passt auf eure sachen auf

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    • Leider wird es so sein.
      Dafür, dass Braunschweig bei jeder Gelegenheit behauptet, wie egal wir denen doch seien, fahren die bei jeder Gelegenheit auf.

      Ich kann auch nur jedem raten, in größeren Gruppen unterwegs zu sein und Fanartikel erst an der Nordkurve oder im Block auszupacken. Es besteht sonst leider eine realistische Chance, euren Lieblingsschal o.ä. im laufe des Spiels im Gästeblock brennen zu sehen. Wirklich traurig, dass man sich darüber zumindest auch mal kurz Gedanken machen sollte.

      Ich würde auch nicht unbedingt mit den Ennos aus Hildesheim-BS oder Hannover empfehlen anzureisen.

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  15. @ ZINNlos ist SINNlos Ich gehe ins Stadion um Fußball zu sehen (im Moment keinen guten) und nicht um zu zu gucken wie anderen draußen oder auf dem Weg zum Stadion die Fresse poliert wird. Gewalt hat nichts im Sport zu suchen- ebenfalls keine Pyros und der gleichen. Für mich ist das „krank“ was ihr macht,

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  16. Ich hab das Wochenende sacken lassen, war selber unterwegs und bin einfach nur froh,, dass wir die drei Punkte in Hamburg einkassiert haben.

    Was in Hannover auf dem Bahnhof passiert ist, ist erschreckend.
    Die Diskussion hier ist meiner Meinung nach aber auch erschreckend und damit meine ich beide Seiten. Hier sind manche so eloquent und beanspruchen das Recht für sich, begeben sich aber selber auf ein armseliges Niveau.

    Und nochmal als Disclaimer: Ich heiße das nicht gut, was da passiert ist und bin Gegner von Gewalt!

    Dennoch gibe ich @Zinnlos recht: Findet bei uns irgendwas im Block statt muss ich mich nur umschauen, wieviele Leute davon Bilder oder Videos machen und diese auf social Media verbreitet werden.
    Auch gebe ich ihm recht, dass die Stimmung in Hamburg ohne die Szene eigentlich echt sch…. war.

    Natürlich haben die Ultras in Deutschland eine gewisse Macht. Aber mal ganz objektiv: Alle betreiben offensiv eine Art greenwashing, aber insgesamt wird Deutschland ja für die Stimmung in den Stadien beneidet. Das geh bei uns halt einfach mit der Ultra – Kultur einher und den doch recht geringen Preisen für die DK.
    Das muss jedem von uns bewusst sein.

    Auch gebe ich offen zu: Alle Spiele ohne die Ultra – Gruppen und deren Stimmung wären dann auch irgendwie nicht das, was es jetzt ist. Dann kann ich auch zu den Frauen gehen. Denn da ist auch keine Stimmung in der Bude, dafür halt auch der ganze negative Rattenschwanzt wie Gewalt etc. auch nciht vorhanden.
    Oder ich gehe zum Eishockey.

    Nüchtern betrachtet weiß jeder was passiert, wenn zwei Züge mit der Szene Gleis an Gleis steht. Das kann man nun gut oder schlecht heißen. Aber es weiß jeder! Da kann man nun nach solch einem Akt im Internet diese Leute beleidigen oder nicht und behaupten, dass es einzeln teils arme Würstchen sind. Wobei ich behaupte, viele die hier loswettern würden im 1:1 Kontakt auch nicht den Mund aufmachen und ihre Meinung sagen.

    Nochmal, ich finde diese Aktion selber total bescheuert. Ich bin aber nicht so blauäugig und denke, dass da nichts passiert wäre. Daher verwundert es mich, dass es zu solch einer Situation kommt. Das hätte man einfach verhindern können. Was erwartet man denn da? Egal welche Szenen in solch einer Situation zusammenkommen, es wird knallen.
    We are all part of the game: Love it, change it or leave it.Wenn alle bei Option 3 sind und nur noch die Szene würden die Vereine handeln. So gesehen sind wir alle bei Option 1. Weil Option 2 nicht gleichbedeutend damit ist, anonym im Internet loszupöbeln.

    Ich bin übrigens selber bei Option 1. Ich habe die Situation akzeptiert. Bedeuetet aber für mich auch, ich fahre auswärts nur noch selten in unseren Farben und einige Spiele wie zB Frankfurt steuere ich gar nicht erst an. Bei einigen Auswärtsspielen wird man nicht sehen!

    und ja: Ich selber habe insbesondere als Jugendlicher viel miterleebt als Auswärtsfahrer. Sei es 2009 in München wo unsere 5er Gruppe nach dem Spiel von 30 Bayern bedrängt wurde, Auswärts 97 wurde mir mit Anlauf beim Auswärtsspiel beim HSV in den Rücken getreten ( zwei wundervolle Präger – Tore ). 98 wurde man in Dortmund am Bahnhof mit Bierflaschen beworfen,, da waren die Stadionecken noch offen-
    Ich habe selber so viel Mist erlebt und habe bisher keine Konsequenz gezogen und gehe weiterhin zum VFL.

    Die Szene nur auf solche Situationen zu reduzieren ist mir einfach zuviel Denke im Schwarz-Weiß-Modus. Das Ganze ist doch viel diffiziler und durch einfache Mittel verhinderbar.

    Natürlich ist mir bewusst, dass da eine ganze Gruppe Strafttaten verübt hat. Aber stellt Euch mal einen Tag bei Hornbach an die Kassen und seht was die Leute einkaufen und wie sie bezahlen und welche Summen da bezahlt werden. Da kommt man schnell zu dem Entschluss, alles durch Schwarzarbeit verdientes Geld. Ich jedenfalls renne nicht mit über 1.000€ in Scheinen lose in derHosentasche durch die Gegend. Jeder weiß es, keiner tut was dagegen. Genauso ist es in vielen Bereichen unserer Gesellschaft und genauso ist es beim Fußball.

    Als Beispiel: Die Polizei könnte bei Bengalos und co auch bei den Vermummten viel mehr ermitteln ( Stichwort Iris Erkennung ), die Leute müssen ja weiterhin etwas sehen und die Augen sind erkennbar. Nur dürfen sie das nicht anwenden. Warum nicht? Oder ist es dann doch zuviel des Guten und man würde zuviele Leute aus der Szene mit einem Stadionverbot belegen müssen?

    Und wegen der Diskussion und dem Capo – Podest: Natürlich wurde das auch bei uns in der NK installiert nachdem man mit der Szene die Diskussion hatte und der Wunsch aufkam, dass man das zur Verfügung gestellt bekommt. Sonst würde es das nicht geben. Genauso im Auswärtsblock: Man hat es installiert, damit die Leute weniger wild auf den Zäunen rumklettern.

    und nochmal: Ich bin in vielen Punkten nicht einverstanden mit den Ultras und deren Denke, auch mal in solchen Situationen gewaltsam für Stadt und Verein einzustehen. Dennoch ist mir bewusst, dass andere Menschen nicht unbedingt meine Weltanschauung haben. Denen das Fantum abzusprechen ist genauso peinlich wie die Argumentation wir Kuttenträger wären keine Fans. Nochmal: Die Gesellschaft besteht aus diversen Farbschichten und ist nicht nur schwarz – weiß.

    Ich denke einfach, ohne große Emotion, solche Situationen wird es immer geben. Da kann man sich aufregen wie man will. Daher gilt es einfach, dass man nicht in solche Situationen kommt.
    Wenn man damit nicht klarkommt sollte man vielleicht doch überlegen die DK bei den Männern zu kündigen und zu den Frauen zu gehen.

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    • ZINNlos ist SINNlos

      @tmo83 Guter Text! So kann man andere Meinungen auch wahrnehmen und akzeptieren. Leider beherrschen das hier einige nicht. Kommt das Thema auf, fängt es damit an, dass jemand meint einen Text verfassen zu müssen wo er gezielt auf meine Person geht, ohne dass ich etwas gesagt habe. Schreibe ich dann meine Meinung dazu, geht das ganze los. Mir wird ein Aufruf zur Gewalt vorgeworfen, man will mich "loswerden", man hetzt gegen die ach so "kindischen" Ultras. Vielleicht sollten sich hier manche ein Beispiel an tmo83 nehmen und nicht direkt alles persönlich nehmen. Ein guter Anfang wäre es auch, wenn man bei solchen Themen nicht einfach meine Person reinzieht. Ich hatte mich gestern bewusst nicht zu dem Thema geäußert, sehe aber heute morgen wie zwei Leute mich mit ihren Kommentaren hier provozieren.

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    • Sehr gut geschrieben. Chapeau!

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    • Tatsächlich erwarte ich aufgrund meines Posts Gegenwind.

      Dennoch ist mir das auch aufgefallen, dass Du persönlich angeprochen wirst ohne dass Du deine Meinung proaktiv hier kundgetan hast.

      Ist ja auch immer bei dem Thema unserer Tradition und dem Thema Zinnenwappen: Ich selber habe ja aktiv die Veränderung des Wappens mitbekommen und mich hat es immer nicht so gestört. Dennoch habe ich mich nun dabei erwischt wie ich diverse Fanartikel mit dem Wappen gekauft habe und das lag nun nicht unbedingt an 80 Jahren VFL sondern wirklich an den Zinnenwappen, weil ich damit mittlerweile meine Kindheit und Jugend damit verbinde.
      Anhand der Verkaufszahlen und dass die Artikel aus den Sonderkollektionen recht schnell ausverkauft waren, egal was es war: Ob Jacke, Pullover, Trikot, Mottoshirt! Sehen das doch viele andere Leute ähnlich wie ich.

      Aber sobald das Thema in irgendeiner Art aufkommt, kommt immer ein"@Zinnlos". Das ist ja auch ein Stück weit Provokation.

      Und nochmal, ich stimme Dir in Punkto Gewaltausübung nicht überein. Dennoch bin ich nicht so blauäugig untgerwegs, dass ich nicht weiß, dass die Szene so unterwegs ist.

      Ich finde diese Verteufelung im Nachgang aber auch immer einfach scheinheilig, weil sich jeder im Allgemeinen über das tolle Fanaufkommen und die eigene Stimmung definiert: Köln trifft in Hoffenheim an und hat ein Heimspiel. Ganz Deutschland feiert das. Solange die Wilde Horde nicht für Negativschlagzeilen sorgt. Dennoch lebt man in Köln damit und hofft inständig, dass die da nicht durchdrehen.

      Ich bin 83er Jahrgang. Jeder kann erechnen wie alt ich bin. Die Familien meiner Eltern kommen aus dem Goslarer Raum. Wenn man Fußballfan war, war man halt Eintracht – Fan. Das ist insbesondre bei meienm Onkel noch so, der mittlerweile in Kassel wohnt. Der ist Professor und war Vorstand eines internationalen Unternehmen mit weltweit 11.000 Mitarbeitern. Ein wirklich kluger Kopf. Aber erst vor zwei Wochen auf dem Geburtstag meiner Mutter wurde wieder gestichelt und es ist immer die gleich Leier: In Wolfsburg gibt es ja keine Fans, nur in Braunschweig und Stimmung und so. Aber wenn so etwas passiert, wird immer geschimpft und verurteilt. Dabei muss einem doch klar sein, dass in Braunschweig die Stimmung doch auch nur so ist, weil es da Ultras in der Kurve gibt.

      und auch jetzt nach dem Wochenende kann ich sagen, einige Leute aus meinem Freundeskreis verurteilen das Geschehene, waren selber in Hamburg und sagen selber, die Stimmung hätte im Block noch besser sein können. Wie Schizo ist das denn? Auf der einen Seite jammern, auf der anderen Seite dann aber sich doch die Verurteilten dann irgendwie herbeisehnen.

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    • „Lustigerweise“ wurde ich beim Frauenfußball am härtesten angegangen, als ich mit VfL-Schal im Bereich vom Gästeblock Anfang der Saison in Hamburg auf meine kleine Schwester gewartet habe, die nach Abpfiff kurz zur Toilette gegangen ist.

      Meinen Schal habe ich noch, aber trotzdem war es natürlich keine angenehme Situation.

      Ansonsten volle Zustimmung für deinen Post!

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    • Dass darauf kein vernünftiger Mensch antworten will, ist bemerkenswert, mich macht es auch sprachlos.

      Also, an die Vfl Geschäftsführung:
      Ich kündige hiermit zum nächstmöglichen Termin meine Dauerkarte sowie Auswärtsdauerkarte, weil ich einen gewaltfreien Stadionbesuch wohl nicht erwarten kann.
      Frauenfußball ist mir leider zu langweilig.

      Solange hier im Blog gewaltverherrlichende Meinungen geäußert werden dürfen, stelle ich meine Mitarbeit ein.

      Einen Dank zum Schluss an die Hamburger Polizei, die mir ein Stadionerlebniss im Gästeblock ermöglicht hat, welches sonst nicht möglich gewesen wäre, also volle Sicht über 90 Minuten und keine Atemnot, beim Pauli Spiel letztes Jahr musste ich für 10 Minuten den Block deswegen verlassen.

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    • Ich weiß nicht ob die VFL Geschäftsführung eine Kündigung via Wolfs-Blog akzeptiert… :weg:

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    • Ich finde es echt lächerlich, wie sich einige hier als "Hüter der Stimmung" inszenieren, obwohl es doch die Ultras selbst waren, die die Stimmung im Block unterdrückt haben, weil einige ihrer Freunde von der Polizei eine Prostatamassage bekommen haben.

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    • "und auch jetzt nach dem Wochenende kann ich sagen, einige Leute aus meinem Freundeskreis verurteilen das Geschehene, waren selber in Hamburg und sagen selber, die Stimmung hätte im Block noch besser sein können. Wie Schizo ist das denn?"

      Ich finde es eher völlig Schizo, den anderen mitgereisten Fans das „anheizen" zu untersagen, weil man selbst Scheiße gebaut hat. Und sich dann auch noch hinzustellen und zu behaupten "seht ihr, ohne uns ist die Stimmung Scheiße". Ohne Capo ist in jedem Stadion die Stimmung scheiße. Das liegt aber nicht daran, dass der Capo so ein toller Hecht ist, sondern nur an der Funktion, die er erfüllt. Die kann aber jeder halbwegs textsichere und extrovertierte Fan ausfüllen. Das wollten die Ultras aber nicht, ergo sind sie selbst für die miese Stimmung verantwortlich. Und dann hat man noch die Dreistigkeit sich hinzustellen und die tausenden von "Normalos" zu kritisieren. Das ist „Schizo”.

      Übrigens noch ein Gedanke: jedes Mal, wenn nur die Ultras mitfahren, macht man sich über unseren Auswärtsupport lustig. Nur wenn die breite Masse mitkommt, dann wird positiv darüber berichtet.

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    • @sleepy:

      Macht Dich ja anscheinend nicht sprachlos, da Du ja geantwortet hast.

      Konsequent wäre, wenn Du deinen Ankündigungen auch Taten folgen lassen würdest. Nochmal: Wenn nur noch „diese“ Gruppe vor Ort wäre, würden die Verantwortlichen handeln.

      Nochmal: Ich finde diese Aktionen nicht gut und habe dafür kein Verständnis. Ich bin aber nicht blauäugig und gehe daher schon zu den Spielen mit einer internen Risikobewertung.
      Kann ich es ändern? Ich glaube nicht, da müssen andere handeln. Wo ist denn die so oft angesprochene und geforderte Selbstreinigung der Kurve?

      Aber wenn man eine Person aus diesem Kreis anspricht muss man auch mit der Antwort leben und ihre Meinung hören. Ob diese einem gefällt oder nicht.

      Auch um das nochmal abschließend zu sagen: Ich habe nicht wirklich Bezug zu den Ultras. Zwei Schulfreunde von mir sind bei der Polizei und ich war dabei, als 2012 eben diese Zwei auf dem Klieversberg angegriffen wurden. Über den einen habe ich mich noch schützend gelegt, als dieser am Boden war. Eine Aussage eines Ultras: Heute seid ihr in der Unterzahl, heute seid ihr dran!
      Soviel auch zu der obigen Aussage, zu Titos Zeiten war alles besser. Wir wollen einfach nur einen schönen Feiertag in unserer Gruppe haben.

      Ich kann sagen, beide sind raus aus der BePo und daher nicht mehr als Polizisten bei Spielen präsent. Beide waren und sind weiterhin VFL Fans und gehen mit ihren Jungs regelmäßig ins Stadion. Teilweise Stehplatz NK.
      Selbst die haben eine Pro und Contra Liste erstellt und sind weiterhin „part of the Game“. Sonst würden sie ja nicht mehr hingehen.

      Man kann nun im Rahmen einer gewissen Anonymität die Personen hier direkt beleidigen und sich auf ein gewisses Niveau herab lassen. Ist das zielführend? Ich denke nicht. Das führt in der Regel nicht zu einer Diskussion, die etwas bewirken kann.

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    • @ Versipellis:

      Und auch das ist allgemeiner Diskurs der Szene. FCP hat auch protestiert und da gab es sicher einige, die das nicht gut fanden.

      Übrigens interessant, wie der Trainer von Pauli reagiert hat. Wer die Aussagen nicht kennt, gerne nachlesen. Und das ist das Paradoxe am System: jeder weiß wie der Hase läuft, jeder verurteilt es. Aber wenn gehandelt wird ist es vielen Leuten dann doch Zuviel. Selbst den Verantwortlichen!

      Im Übrigen ist es mir persönlich egal wie über den VFL und dem Fanaufkommen berichtet wird. IVU war schon beim VFL zu Zweitligs Zeiten mit 2.000 Leuten im Stadion…. Und wenn ich da alleine stehen würde. Wäre mir auch egal.

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    • Was ist das eigentlich für eine bescheuerte Täter-Opfer-Umkehr? "Wenn man damit nicht klarkommt sollte man vielleicht doch überlegen die DK bei den Männern zu kündigen und zu den Frauen zu gehen."

      Ich kann ja vielen Aktionen der organisierten Fanszene auch etwas abgewinnen (früher allerdings noch mehr), bin zum Beispiel auch kein entschiedender Pyro-Gegner, aber Fakt ist: Wir leben (noch) in einem Rechtsstaat und jeder Fan hat ein Anrecht auf einen sicheren und gewaltfreien Stadionbesuch. Natürlich kann man das nicht immer zu 100% garantieren. Und wie du selbst vermutest, will man das vielleicht von Seiten der Vereine und der Polizei auch nicht immer. Das hat vielfältige Gründe, hängt aber vor allem mit der politischen Natur des Fußballs und insbesondere der Ultraszenen zusammen. Die heutige Situation ist ja aus einer wesentlich schlimmeren Ausgangposition heraus entstanden, diesen Fortischritt will man nicht wieder zunichte machen und eine erneute Radikalisierung vermeiden. Also setzt man auf diese Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche, geht mal hart gegen Ultras vor, kneift aber auch gelegentlich beide Augen zu. Es ist eine Scharade, die Vereine, Sicherheitsbehörden und Politik aufführen. Immer genug tun, um sagen zu können: "Wir unternehmen etwas". Aber eben auch nicht so viel, dass es zu längeren Haftstrafen kommt. Auch die Gerichte sind hier oft besonders nachsichtig, wenn es nur zu Körperverletzungen "untereinander" kommt. Die volle Härte des Gesetzes gibt es nur, wenn unbeteiligte hereingezogen werden bzw. die Stadionsicherheit grob gefährdet wird (Beispiel: Raketen in andere Blöcke schießen). Die Ultras sollen am Rand der Gesellschaft bleiben, aber nicht herausgedrängt werden – dann werden die Probleme nämlich nur größer. Das ist innenpolitisches Kalkül.

      Trotzdem bleibt ja unterm Strich stehen, dass der "Normalo"-Stadionbesucher jedes Recht hat, im Stadion sicher zu sein. Auch dort gilt schließlich unsere Verfassung. Dass der Staat das nicht immer garantieren kann bzw. will, ändert nichts an diesem Recht. Und jeder, der dafür sorgt, dass dieses Recht verletzt wird, sollte ein Stadionverbot erhalten. Sicherlich sollte aber niemand seine Dauerkarte kündigen…

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    • @tmo83 Also verstehe ich dich richtig? Weil das "Diskurs der Szene" ist, müssen andere Fans das hinnehmen? Hier hat die Szene doch eindeutig durch Gewaltandrohung andere Fans im Fanblock eingeschüchtert? Und du bügelst das einfach so weg? Erschreckend…

      Spannend auch, dass du gar nicht auf den Punkt mit der Stimmung eingehst. Du sagst selbst, dass die Stimmung schlecht war und schiebst das in deinem Text auf die Normalos. Jetzt zeige ich auf, dass die Normalos es versucht haben, aber nicht durften. Und du faselst was von “Diskurs der Szene”. Was ist jetzt mit dem Ursprungsargument?

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    • Ich hatte ja vor einiger Zeit geschrieben, dass mich das persönlich extrem triggert, dass die Ultras, zumindest ein Teil davon, sich über alles und jeden stellt. Ich möchte da nicht ins Detail gehen bzw. höchstens im privaten Austausch. Nur das vorweg, warum ich da sehr, sehr sensibel bin bei diesem Thema.

      Mich macht es betroffen und es bestürzt mich zutiefst, dass keinerlei Kompromiss erzeugt werden soll und das dies offensiv und offensichtlich propagiert wird. Nur die absolute Maximalforderung und das Gesetz der Ultras sind der Maßstab.
      Dabei billigend in Kauf nehmend, dass Gewalt, strafbare Handlungen usw. normal sind und die Auseinandersetzung in körperlicher Form gewünscht ist bzw. eingepreist ist. Zudem wird den Normalos offensiv verboten Stimmung zu machen.
      Man stellt sich als Helden hin und sagt: Ohne uns geht hier nix.
      Lieber @tm83: Ich muss @Versipellis definitiv zustimmen. Gewaltandrohung untereinander, also Ultra zu Ultra ist bereits weit über jeder Grenze. Nun aber auch noch die eigenen normalen Fans dieses anzudrohen, ist noch einmal eine weitere Stufe in Richtung absolutes No-Go. Dies dann auch noch unerwähnt zu lassen etc.
      Oder reagieren gewisse Kreise nun so, weil langsam die bisher schweigende Masse, die deutlich in der Überzahl ist, sich bewegt und Contra gibt?

      Dabei ist es doch so einfach: Gemeinsam hinsetzen und schauen, wie man gemeinsam für Stimmung, Party und Unterstützung sorgen kann.
      Ohne Gewalt, ohne Rechte und Gesetze zu brechen und dergleichen.

      Ich biete es gern an, dass wir einmal in den persönlichen Austausch gehen @tmo83 oder @Zinnlos. Einfach einmal nen Kaffee oder so trinken gehen und wertfrei miteinander austauschen.
      Das schrieb ich ähnlich bereits gestern hier, jedoch gab es da keine Antwort.
      Es muss doch möglich sein einen Nenner zu finden, anstatt es weiter eskalieren zu lassen?

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    • @ Versipellis:

      Du verstehst mich falsch.

      Zitat: "@tmo83 Also verstehe ich dich richtig? Weil das "Diskurs der Szene" ist, müssen andere Fans das hinnehmen?"

      Nein, müssen die Fans nicht hinnehmen. Aber es wird allgemein hingenommen. Nüchtern betractet ist das so. Man hätte diverse Möglichkeiten diese Gruppe zu isolieren oder Straftaten zu unterbinden. Zwei Beispiele von mir:

      1. Blockfahnen: Jeder weiß doch genau was passiert, wenn ein Stück Stoff über die Köpfe der Zuschauer gezogen wird: Darunter wird sich vermummt und in Folge dessen gibt es in der Regel Pyrotechnik. In Deutschland verboten und eine Straftat. Völlig ohne Wertung, wie ich zu Einsatz von Pyrotechnik stehe. Dennoch ist es den Gruppen weiterhin erlaubt diese Materialien ins Stadion zu bringen. Demzufolge lässt man es ein Stück weit zu, dass Pyrotechnik gezündet wird. Man würde es den Gruppen erschweren sich zu vermummen, wenn man dieses Prozedere nicht zulassen würde.

      2. Anonymität in der Masse: Jeder weiß wo diese Gruppen im Stadion stehen und jeder weiß, dass diese Gruppen Ihr Ding durchziehen können, weil in jedem Stadion die Steher rappelvoll sind. Ich meine zum Spiel gegen Köln stehen die Leute minutenlang aufgereiht am Zaun des Stehblocks mit Masken auf und Pyrotechnik in der Hand. Jeder weiß was kommt. Dies kann nur geschehen, weil der Block voll mit neutralen Leuten ist und man denen entsprechend die Bühne dafür gibt. Wo ist die Abgrenzung der normalen Fans gegenüber diesen Gruppen, die man nicht im Stadion haben will. Konsequent wäre doch im ersten Schritt nicht im gleichen Block mit denen zu stehen. In anderen Stadien hat man vielleicht ein Platzproblem. In Wolfsburg wäre es aber ein Leichtes sich in andere Bereiche zu begeben. Auch wenn man an Stimmung machen interessiert ist: Man könnte einen alternativen Stimmungsblock außerhalb der Ultraszene gründen.

      Auch hast Du mich missverstanden in Punkto Nutzung des Podestes: Ich habe das Verhalten nicht verteidigt. Die Bedrohung finde ich nicht gut. Nochmal: Ich bin gegen Gewalt und finde das total bescheuert, wie einige Verhältnisse im Fußball sind. Nur weil ich auf eine bessere Stimmung gehofft habe und sage, ich fand die Stimmung nicht gut, heißt das ja im Umkehrschluss nicht, dass ich die Vorkommnisse am Wochenende gut heiße.
      Ich weiß nur, was das Capo Podest der Szene bedeutet und weiß auch was es für mich bedeutet, wenn ich mich da drauf stelle. Also kann ich es lassen und versuchen den Support anders zu organisieren ohne Nutzung des Podestes oder ich poche auf mein Recht und gehe in den Konflikt.
      So oder so bin ich nicht frei in meinem Stadionbesuch und da bin ich wieder an einem Punkt, dass wir in Deutschland allgemein, ein gewisses Problem mit Macht und Gewalt beim Fußball haben.

      In einer idealen Welt kann ich im Rahmen des Rechts tun und lassen was ich möchte. Das fängt damit an mit einer Israel Fahne neben einer Pro Palästina Demo zu stehen ( keine gute Idee, ich hätte aber ein Recht dazu ) oder der Gang ins Stadion. In gewisser Weise ist die Kurve ein rechtsfreier Raum und die Ultras haben eine gewisse Macht.
      Der HSV hätte im Rahmen seines Hausrechts durchaus die Bedrohten beschützen müssen und die Szeneleute in der Folge des Stadions verweisen. Hat wer das dem Ordnungsdienst gemeldet? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, warum hat der nicht reagiert?

      In der Regel wird jeder kleinste Millimeter des Stadions videoüberwacht.

      @sleepy schrieb: "Ich bleibe bei meiner Meinung, dass die Vereine und in diesem Fall AUCH der VfL eine Mitverantwortung haben, DENN, man bräuchte diesen identifizierten Personen lediglich die personalisierte Dauerkarte entziehen und ein lebenslanges Stadionverbot erteilen, man hat das Hausrecht.
      Nur der Wille dazu fehlt, warum auch immer."

      Damit hat er ja nicht Unrecht. Der Verband und die Vereine haben eine Mitverantwortung. Die Jungs der Szene sind doch oftmals bekannt, zumindest diejenigen die schon einmal polizeidienstlich identifiziert und erfasst wurden.
      Klare Ansage wäre: Kriegen wir sowas mit, dass wer offensichtlich bedroht wird ( und das Videomaterial hätte man ), gibt es nen Stadionverbot.

      Aber das Gegenteil ist der Fall. Zitat Blessin: „Das hat mir dann auch schon wehgetan, die gehen ja wirklich jedes Auswärtsspiel mit. Dann ist es schade, wegen so einer Sache einfach wieder zurückgeschickt zu werden, wo ich so von mehreren Perspektiven gehört habe, dass das vielleicht ein bisschen too much war.“
      Laut seiner Aussage hat er selber aus der Szene gehört, dass waren ja "nur" 10 bis 15 Leute und „dann halt Schiss gehabt"!

      Vielleicht wirkt es deshalb so "dass ich das einfach so wegbügle" , ich habe bin bei dem Thema vielleicht ein Stück weit abgestumpft. Selbst die Vereine wollen im Grunde nicht, dass sich hier was ändert und verurteilen das Geschehene im Nachgang immer weil sie es müssen. Alleine wenn ich die letzte Woche mal durchleuchte:

      – In Karlsruhe gibt es wüsste Schlägereien am Auswärtsblock gegen Lautern.
      – In Frankfurt werden Fans mitten in der Nacht von Hooligans attackiert, als diese aus Mainz nach Frankfurt reisen.
      – Pauili vs. Wolfsburg.
      – Ausschreitungen bei LOK Leipzig gegen Chemie Leipzig.

      Das ist doch schon lange Normalität im deutschen Fußball. Keiner unternimmt was dagegen. Verband/Vereine greifen nicht richtig durch und für mich ist es auch nicht damit getan einmal anonym im Netz Dampf abzulassen und die Leute durchzubeleidigen.

      sowas wie "Klar denken wir an dich! Wir denken als Gesellschaft doch auch regelmäßig an die Ausgestoßenen, die Versager, die Spinner und wir als Wolfs-Blog denken bei negativem Fanverhalten auch stets an Dich." ist für mich dann halt doch irgendwie auch das gleiche Niveau, was man anprangert. Selbst wenn man denkt die andere Person hat nen Sprung in der Schüssel ist das keine Basis einer Diskussion. Das erzeugt nur Ablehnung und Mauern auf beiden Seiten und eine Diskussion, um die Situation vielleicht doch mal diskutieren zu wollen: "Was treibt die Leute denn an, muss das so sein, geht es nicht auch anders?" Wird sofort im Keim erstickt.

      Man kann das Geschehene scharf verurteilen. Ist man aber an einer Diskussion interessiert, ist die Wortwahl teilweise falsch. Möchte man nur provozieren und in keine Diskussion gehen, ist die Wortwahl dann halt auch egal. Dann braucht man sich aber nicht wundern, wenn die Gegenseite auch kein Verständnis für das eigene Handeln hat.
      Dann bin ich aber wieder an dem obigen Punkt: Warum grenzt man sich nicht von den Ultras ab und lässt sie alleine da stehen wo sie sind?

      Und nochmal: Ich bin absolut gegen Gewalt im Fußball. Idealerweise sollte wirklich jeder sicher ins Stadion gehen können. Ich werde morgen gegen Kiel auch im Stadion sein. Wie hier zu lesen ist, wird morgen Braunschweig aber höchstwarscheinlich wieder Präsenz zeigen. Verstehe ich nicht, finde ich absolut dämlich. Ich kann es aber nicht verhindern. Daher werde ich mein Risiko minimieren und ohne sichtbare Fanutensilien außerhalb des Stadions unterwegs sein. Sicherlich schränkt mich das in meinem Recht ein und ich finde es irgendwie blöd, dass man das so machen muss. Aber unterm Strich habe ich weniger Ärger und fühle mich sicherer.
      Nebenbeigemerkt wird die Szene sich nach dem Spiel auch wieder nur geschlossen auf den Rückweg machen und wird hierbei von der Polizei begleitet. Also die wird es dann eigentlich nicht treffen.

      Abschließend, weil ich ja schrieb "DK kündigen und zu den Frauen gehen" : Ich kenne durchaus eine Person, die sich aufgrund des aggressiven Verhaltens im Männerfußball dazu entschlossen hat. Die DK bei den Männern wurde gekündigt, er geht nur noch zu den Frauen. Ist entspannter, er schaut Fußball und ist d'accord mit seiner Entscheidung. Ist natürlich nicht für jeden etwas. Dieser Sache bin ich mir bewusst. Aber ich schrieb ja oben schon einmal: Wir "Normalos" oder Kuttenträger bieten die Bühne der Anonymität und handeln nicht danach uns einen anderen Platz zu suchen.

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    • tmo38 hat mit seiner Argumentation in der Ultra-Diskussion ja so etwas wie die Rolle des neutralen Blitzableiters eingenommen. Aber schaut man sich die Argumentation etwas genauer an, dann passte dazu die Überschrift „und Widersprüche pflasterten ihren Weg“ (der Filmregisseur Sergio Corbucci möge mir verzeihen). Ich will den zentralen Widerspruch seiner Argumentation, der diese aber durchgehend prägt, nur an einem Beispiel deutlich machen.
      Tmo38 schreibt in seinem Eingangspost: „Nochmal, ich finde diese Aktion selber total bescheuert. Ich bin aber nicht so blauäugig und denke, dass da nichts passiert wäre. Daher verwundert es mich, dass es zu solch einer Situation kommt. Das hätte man einfach verhindern können. Was erwartet man denn da? Egal welche Szenen in solch einer Situation zusammenkommen, es wird knallen.“
      Was passiert hier argumentativ? Im ersten Satz eine Distanzierung vom Geschehen (und scheinbar, aber schon unausgesrochen auch von den Akteuren). Im zweiten Satz die klare Aufweichung der Distanzierung, da für nicht „blauäugig“ Denkende, zu denen tmo38 sich zählt, das Geschehen erwartbar war. Im dritten und vierten Satz die Schuldzuweisung an die, die das Geschehen nicht verhindert haben, weil sie (im logischen Schluss) offensichtlich zu blauäugig waren (Polizei? Dispacher Bahn?). Im letzten Satz „Es wird knallen“ die Stilisierung einer faktischen Macht, einer unausweichlichen Konsequenz. Da handeln nicht mehr willentlich und selbstverantwortlich Menschen, sondern unter bestimmten Konstellationen „knallt es“, wie es regnet, donnert und blitzt. Und wenn es Opfer und Schäden gibt, sind die verantwortlich, die wider besseres Wissen keine Vorkehrungen treffen.
      Dieses Argumentationsmuster wiederholt sich bei tmo38 mehrfach. Und ich behaupte nicht, dass hier bewusst in dieser Weise argumentiert wird. Eher ist es eine mittlerweile sehr verbreitete, internalisierte, also mehr oder weniger unbewusst übernommene Denke. Ihre Attraktivität besteht darin, jegliche Verantwortung für eigenes Verhalten abwälzen und sich selbst als jemand begreifen zu können, der sich gegen faktische Zwänge oder die Konsequenzen aus den Versäumnissen anderer letztlich nur wehrt.
      Diese Denke ist zugegeben sehr entlastend, aber hundsgefährlich, weil sie gegen die drei wichtigsten Prinzipien einer Verantwortungskultur verstößt, die jede funktionierende Gesellschaft braucht: Verantwortung vorleben, Verantwortung benennen, Verantwortung einfordern.

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    • @ gast:

      Kannst Du so sehen, wie Du magst. Ich denke es ist aktuell leider Normalität, wenn es zu solch einer Gemengelage kommt. Die Fangruppen sind beliebig austauschbar. Kommt es zu solch einer Situation passiert, was nun passiert ist.

      Wie lässt sich das nun verhindern? Ich bin wirklich an deiner Meinung interessiert: Hättest Du in der Situation eine andere Handlung erwartet? Welche Möglichkeiten gibt es denn deiner Meinung nach diese Gewalt, auch kurzfristig, in der Zukunft zu verhindern?

      Vorschläge Meinerseits habe ich getätigt, ich sehe hier wirklich die Vereine auch in der Verantwortung, welche Sie aber in gewisser Weise von sich weisen. Der Post hat sich zeitlich überschnitten.

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    • @tmo83
      Irgendwie stört mich an deinen Beiträgen, dass du bei allen Verantwortung suchst, außer bei den Ultras selbst. Ja, jetzt wirst du wieder sagen, so meinst du das nicht, du siehst sie auch in der Verantwortung. Aber so richtig glaube ich dir das nicht. Die Lösung des Problems sind in deinen Beiträgen nämlich immer die anderen. Du hast keinen einzigen Lösungsansatz benannt, der beinhaltet, dass die Ultras etwas zur Lösung beitragen sollen. Stattdessen soll man sich ihnen einfach beugen. Bloß nicht zu viel Stimmung machen, bei der Auswärtsfahrt, weil man ja sonst ihre Gefühle verletzen könnte und dann mit Gewalt rechen muss. Und da ist man dann, so wie du schreibst, auch selbst für verantwortlich, schließlich weiß man ja, wie die so sind. Boys will be boys und der ganze Quatsch. Und wenn einer was dagegen machen sollte, dann die Vereine selbst, die Polizei, aber nicht die Ultras. Bei denen muss man ganz vorsichtig sein, darf ihre Gefühle nicht verletzen. Sonst ist ja kein Diskurs möglich. Die anderen sind das Problem, die machen zu wenig. Man hat fast den Eindruck, dass man es nicht mit Menschen zu tun hat, so wie du das ganze siehst. Eher mit Tieren, die einfach nicht anders können. So einfach kann es dann auch nicht sein.

      Was mich aber besonders Perplex macht: Wenn die Ultras im Stadion kommunizieren wie Urzeitmenschen, dann muss man damit eben einfach umgehen. Im Zweifelsfall zum Frauenfußball gehen. Wenn hier aber das gleiche mit @Zinnlos gemacht wird, dann springst du ihm schützend zur Seite und kritisierst andere für ihre Art zu kommunizieren. Also nochmal, warum sollen sich die anderen eine Dauerkarte beim Frauenfußball holen, störst dich aber so an der Ultra-Kritik hier im Blog? Da misst du doch eindeutig mit zweierlei Maß. Die Ultras dominieren in der Kurve, die Normalos dominieren hier. Jeder traut sich halt da, wo er in der Überzahl ist.

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    • @tmo83: Ich versuch’s mal:
      Ich sehe zumindest drei Handlungsebenen, die parallel gegangen werden müssten, die sich auch nicht widersprechen, sondern nur unterschiedliche Zeitperspektiven beanspruchen. Ich kann sie allerdings nur kurz anreißen. Und so neu und unbekannt sind sie auch nicht, zumindest für Leute, die sich mit dem Thema intensiver befassen (ich gehöre im Übrigen nicht dazu).
      1. Prävention: Dazu gehören all die operativen Maßnahmen, die du ja durchaus zurecht vermisst und einforderst. Die lösen allerdings das grundsätzliche Problem nicht. Gefordert sind da aus meiner Sicht hauptsächlich die Vereine selbst, die sich oft einen schlanken Fuß machen.

      2. Schaffung einer Verantwortungskultur: Angesprochen ist hier zunächst die Fußballszene selbst (Vereine, Spieler, Fangruppen, neutrale Zuschauer etc.), die im demokratischen Diskurs auszuhandeln hätten, welchen Fußball und damit auch welche Fankultur sie eigentlich haben wollen. Darüber hinaus geht das Thema die Gesellschaft ja insgesamt an, die jährlich Millionen an Steuergeldern dafür aufbringt, dass Fußballspiele halbwegs schadlos stattfinden können. Dieser Aspekt entspricht auch dem Hauptpunkt meines letzten Beitrags.
      Andeutungsweise mal ein Hinweis auf eine theoretische Alternative zum Jetzt-Zustand: Fußball als exklusive kommerzielle Privatveranstaltung, die dann vollumfänglich vom „Kunden“ selbst finanziert werden müsste. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass dies das Ende des Fußballs wäre, wie wir ihn kennen. Aber der „Staat“ lässt sich den „Brot und Spiele-Effekt“ (noch) gerne etwas kosten.

      3. Lösung ursächlicher sozialer und persönlicher Probleme: Wer Spaß daran hat, im Zusammenhang mit Fußball anderen aufs Maul zu hauen und damit persönliche Probleme zu sublimieren, steckt in einer oft sozial bedingten persönlichen Krisensituation. Das ist keine Entschuldigung für Fehlverhalten, aber eine Erklärung. Wir leben in einer zunehmend anonymisierten Gesellschaft, wo bis in die Familie hinein soziale Krisenhilfe nicht mehr funktioniert. Je nach dem, wo man die Probleme zu verorten hätte, gibt es die notwendige Hilfe immer weniger in funktionierenden sozialen Strukturen, sondern – vermeintlich – in den sozialen Blasen, in denen aber im negativen Sinne Peer Education stattfindet. D. h. hier werden Probleme nur gespiegelt und verstärkt und Lösungen nicht in einer konstruktiven, sondern aggressiven Richtung bearbeitet. Bestimmte Ultra-Gruppen sind solche Blasen.
      Zu dieser Thematik empfehle ich gerne den Film „66/67 fairplay war gestern“ von Carsten Ludwig und Jan-Christoph Glaser.
      Trailer: https://www.google.com/search?client=ubuntu-sn&channel=fs&q=+Hooliganfilm+67+fair…#fpstate=ive&vld=cid:5f7e95de,vid:snFn_goxnsQ,st:0

      Der dritte Lösungsansatz ist sicherlich der schwierigste und langwierigste, weil er Veränderungen in vielen Bereichen der Gesellschaft erforderte. Dies zu erläutern, führte hier aber zu weit.

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    • ich möchte gern einwerfen, dass es sehr auffällig ist, dass IMMER und AUSNAHMSLOS die anderen schuld sind, sich bewegen müssen und liefern sollen, damit es künftig nicht mehr passiert.
      Da hilft es auch nicht zu sagen: Ich bin mit Gewalt und den Vorfällen nicht einverstanden, um dann wie von Gast und @versipellis sehr schön verdeutlicht und herausgearbeitet (danke euch beiden dafür), im folgenden auf der Seite der Ultras zu argumentieren. Natürlich ist jedem seine Meinung erlaubt und er darf sie äußern und vertreten. Genauso ist dann die Gegenmeinung erlaubt. das gehört zu einem Diskurs dazu.
      Enden tut dies dann mMn aber dann, wenn Gewalt dazukommt. Das bewusste in Kauf nehmen und vehemente verteidigen. Sogar das bewusste Verhalten von Gewalt gegen die eigenen Fans im Stadion, weil sie Stimmung machen wollen. Um dann zu sagen die Stimmung ist ohne uns schlecht.
      Dazu gab es bisher kein Wort bzw. kaum ein Wort. Und das ist die Grenze, die überschritten wurde.
      Um zurück zu kommen zum Thema:
      Es ist ganz einfach: Man verzichtet auf Gewalt, absolut und vollumfänglich. Man zündet keine Pyro mehr und man tritt in einen wertfreien, offenen und zielführenden Dialog ein.
      Setzt sich mit Normalos, anderen UltraGruppen, Fanvereinigungen, der GmbH usw. zusammen.
      Gern zunächst in kleinen Gruppen, um sich kennenzulernen und Sachen zu erarbeiten. Um dann gemeinsam Aktionen, Choreos, Support usw. zu organisieren und durchzuführen.
      Motto. Wir stehen gemeinsam zu unserem Verein. Da ist dann auch Kritik zum Beispiel am Wappen oder oder oder einfacher und eben gemeinsam zu formulieren…ohne Gewalt etc.

      Ich bleibe dabei: @tm03 und @zinnlos: Was kann die "Szene" tun, um auf die anderen zuzugehen ? Bisher ist da absolut gar nichts. Denn es wird ausschließlich die eigene Position vertreten, unter Einpreisung von Gewalt. Solange dies so ist, bleibt das Verständnis der "Normalos" unverhandelbar.

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    • @ Versipellis:

      Bezüglich der Verteidigung von Zinnlos: Andere Blog – Teilnehmer haben Ihn persönlich proaktiv beleidigt, ohne überhaupt zu wissen ob er dabei war oder nicht und generell halte ich, egal welche Seite man vertritt.
      Darüber hinaus lassen andere hier den Dampf ab über diese Aktion. Es löst doch aber in keinster Weise das ursächliche Problem. Mit solchen Aussagen erwirkt man doch nur, dass auch die Gegenseite auf stur schaltet.

      Warum ich "die Anderen" als Lösungsansatz vorschiebe und nicht die Lösung bei den Ultras suche= Weil das die Themen sind, die der "Normalo" beeinflussen kann. Also dass man aktiv an einer Lösung arbeiten kann. Die Ultras wirst Du nur durch Gespräche und Diskussionen ändern können. Nicht ich, nicht Du können denen vorschreiben, wie sie sich zu verhalten haben. Also können wir machen, sie werden sich aber nicht dran halten.
      Also gibt es die Möglichkeit in sachlichen Gesprächen und Argumenten diese von einem anderen Standpunkt zu überzeugen, dass sie selber Ihr Handeln hinterfragen. Hierbei muss man übrigens auch mal auf die Gegenseite hören. Dies geht nur in einem Dialog und nicht in einem Monolog und muss von innen heraus passieren, wenn diese Gruppen weiterhin Teil unserer Fankultur sein sollen.

      Oder wir setzen auf die Karte Ausschluss, Strafen und Aussperrung. Hier wären wieder die Vereine und deren Ausübung des Hausrechts in der Pflicht.

      "Was mich aber besonders Perplex macht: Wenn die Ultras im Stadion kommunizieren wie Urzeitmenschen, dann muss man damit eben einfach umgehen."

      Also allgemein gesagt, ich schäme mich immer wenn in den Stadien der Gegner lautstark als H… sohn tituliert wird. Da muss man aber leider sagen, da machen viel zu viele Menschen mit, auch die die nicht in den Ultra Gruppen unterwegs sind.
      Und nein, wenn Du damit meinst, dass man sich bedrohen lassen muss, weil man das Podium betritt und von diesem verjagt wird. Eine Lösung habe ich doch in dem Moment aufgezeigt. Entweder man duldet das oder man zieht den Veranstalter zu Hilfe, der dann durchgreifen muss und die Verursacher des Blockes verweisen muss.
      Also plaktativ gesagt: Man lernt damit umzugehen oder man fordert sein Recht ein und geht in den Konflikt. Ob das eine einzelne Person macht? Unwarscheinlich. Daher bin ich wieder bei dem Punkt, dass die Vereine hier mehr handeln und unterstützen müssten, dass diese Person sich eben nicht bedroht fühlt.

      Edit

      Btw:

      “@JohTas Der User ist nach einem Bier benannt, das in Plastikflaschen verkauft wird und schafft es nicht, die Antwortfunktion zu nutzen. Verschwende deine Zeit nicht, da ist gar nichts mehr vorhanden, das deine Beiträge verstehen könnte.”

      Das meine ich mit direkter Beleidigung. Warum solch eine Aussage? Finde ich unplatziert und unnötig. Selbst wenn man sich im Recht sieht.

      EDIT AUS

      @gast:

      Danke für deine Antwort.

      Bei 1. sind wir beide ja auf einer Wellenlänge, wie Du selber schreibst.

      Zu deinem 2. Punkt gehört halt auch zur Wahrheit mit dazu, dass diese Ultra – Gruppierungen auch an einer Schaffung der Verantwortungskultur mit beteiligt sein sollenund auch den Willen dazu haben müssen. Dies kann man nur schaffen, indem man in einer sachlichen Diskussion mit den Gruppen steht und diese entsprechend auch dahingehend überzeugen kann. Dies geht nur miteinander und nicht fremdbestimmt.

      Daher mein Ansatz, sich z.B. in einem anderen Block zu sammeln, wenn man hier auf Granit stößt. Damit hat man aber natürlich nicht das Problem bearbeitet. Aber die gegebene Bühne und eine gewisse Anonymität sind dadurch aber geringer, dass man diverse Straftaten einfacher aufdecken könnte.

      Ich bin was das Thema Gesellschaft und Einsatzkosten bei Einsätzen in Fußballspielen anbelangt schon verwundert, dass man diese Kosten noch ohne eine gewisse Kostenteilung so hin nimmt. Leute, die wirklich gar nichts mit Fußball am Kopf haben schütteln da verständnislos mit dem Kopf.
      Aber ist ein anderes Thema:

      Ich stimme Dir bei 3. übrigens zu, dass es mittlerweile ein gesamtgesellschaftliches soziales Problem ist. Unsere Gesellschaft verroht immer mehr. Da steht der Fußball nicht exklusiv alleine da. Eine gewisse Diskussionskultur ist nicht mehr vorhanden. Es gibt nur noch schwarz oder weiß. Wir lassen in der Diskussion keine Graustufen mehr zu. Das ist aber nicht auf das Thema Gewalt im Fußball bezogen.
      Im Allgemeinen ist die Zunahme von Gewalt spürbar.

      Ich lese aus deinen Zeilen daraus, dass aus deiner Sicht das Handlungsfeld Prävention kurzfristig eine Lösung ist und der Rest einen langfristigen Ansatz verfolgen würde oder? Nichts Anderes habe ich oben versucht zu schreiben, ohne der Polizei oder Bahn eine direkte Schuldzuweisung zu machen.

      Würdest Du zum aktuellen Zeitpunkt mir auch zustimmen, dass wenn zwei Ultra Szenen in solch einem Szenario aufeinanderstoßen, dass ein Gewaltausbruch nur schwer bis gar nicht zu vermeiden ist? Oder siehst Du das mit einer geringen Warscheinlichkeit an?

      @ Chewie:

      Ich habe Versipellis ja schon geantwortet. Man kann recht schnell seine Handlungen prüfen und schauen, ob man in irgendeiner Form Teil des Problems ist und ob man dies durch eigene Maßnahmen verändern oder lösen kann. "Die Anderen" wird man aber nicht durch fremdbestimmte Maßnahmen ändern können. Hier kann man nur durch einen aktiven Dialog vermitteln und eine andere Kultur schaffen.

      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es regelmäßige Austauschrunden der Fanvertretung mit Fanclubbeauftragtem / Supporters Wolfsburg als Dachverein gibt. Früher gab es meine ich immer mal ienen Austausch im Fanhaus oder Nordkurvensaal.

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    • @tmo83,

      wie ist denn deine Einschätzung, glaubst du wirklich die Ultras sind ein einem konstruktiven Austausch überhaupt interessiert? Meinst du, solch Gespräche, die es manchmal gibt, sind so angesetzt, dass man sich hinterfragt und das Verhalten reflektiert?

      Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Ultras mMn wenig an einem konstruktiven Austausch interessiert sind, aber viele Dinge selbst einfach "haben" wollen. Für mich klafft da Anspruch und Wirklichkeit auseinander.

      Ich unterscheide hier aber auch nach Ultras und nach anderen Fanclubs und Supportern. Ich finde es halt interessant, dass man der Ansicht ist, dass die Minderheit der Mehrheit sagen möchte, was man zu tun hat….

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    • Entschuldigung, wenn ich @jonny ergänze.
      Jedoch kann ich bestätigen, dass die "Ultra-Szene", nein, nicht die ganze "Ultra-Szene", sondern einige davon, die mMn deutlich "drüber" sind, an gar keiner lösungsorientierten Diskussion Interesse haben.
      Es sei denn ihre Maximalforderungen werden komplett erfüllt und sie dürfen ungehindert ihre eigenen Gesetze "ausleben". Alle anderen haben dies zu akzeptieren, sollen im Idealfall sogar Beifall klatschen, weil ohne sie nichts läuft, was Stimmung usw. angeht. Sie sind da sehr offensiv und auch konfrontativ anderen gegenüber, wie zuletzt in Hamburg (Thema: Hört auf Stimmung machen zu wollen, dafür sind ausschließlich wir für verantwortlich etc.).
      Nochmal: Natürlich wäre ein fortlaufender Dialog mit den anderen sehr zu wünschen. Und sehr viele, wie @jonny beschreibt wären dafür recht schnell zu haben.
      Doch dies muss und sollte auf gegenseitiger Augenhöhe sein. Dazu gehört zuallererst auf Gewalt in jedweder Form zu verzichten. Vorher braucht man sich nicht an den Tisch zu setzen.
      Es gibt sogar einige, die sich als Moderator und ich nenne es einmal "Organisator" anböten.

      Fern ab davon @tm03 sollte es grundsätzlichen Austausch geben zwischen den Gruppen usw.
      Solange aber zumindest eine Partei nur ihr Ding machen will, kann es nicht konstruktiv sein!

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    • @ Jonny:

      Ich habe nur eine geringe Hoffnung. Ich bin da auch bei Dir, Ultras und Fanclubs zu unterscheiden. Die Ultras haben ja im Grunde genommen alle den gleichen Codex – den der Ultra – Bewegung und der lässt halt wenig Spielraum zu.
      Auch ist es ja nicht ein Standortproblem, sondern eher ein deutsches Problem, da bei uns die Ultra – Kultur recht weit verbreitet ist.
      In Wolfsburg unterscheide ich ja durchaus auch nochmals in den Gruppen, denn diese haben ja auch interne Ströme und sind auch nicht identisch. Hier gab es ja durchaus in der Szene an sich in letzter Zeit mal Streit und man war sich nicht grün. Oder die Wilden Wölfe als "Wappen" einen Wolf mit Boxhandschuhen. Jeder kann sich selber zusammenreimen warum. Ich denke es ist verdammt schwer an diese Leute heranzukommen.

      Ich bin mir aber bewusst, dass es gewisse Veränderungen nur im Dialog auf Augenhöhe geben kann und wahrscheinlich auch nur kleine Schritte, wenn überhaupt, möglich sind.
      Dass eine Minderheit der Mehrheit sagen möchte, was zu tun ist wäre zum Beispiel mal ein Punkt, den man in der Fanszene allgemein klären und diskutieren könnte.

      Daher habe ich in meinem Ausgangspost auch geschrieben, solche Situationen wird es immer geben. Selbst wenn unsere Szene sich da zurückhalten würde, müssten die Anderen auch entsprechend sich zurück halten. Sobald einer anfängt geht die andere Seite zumindest in den Verteidigungsmodus.
      Ich glaube nicht an den kompletten Gewaltverzicht der Ultras deutschlandweit.

      Daher bin ich auch wieder dabei, dass der Verband und die Vereine aktiver eingreifen und handeln müssten, wenn sie denn überhaupt wollten. Aber man hofft vielmehr, dass die vollen Stadien mit der tollen, von den Ultras organisierten, Stimmung im Vordergrund stehen und diese Ausbrüche sich auf ein Minimum beschränken. Weil entweder hätte man die Lösung die Ultras zum Gewalt- und Pyroverzicht zu bringen oder man schließt sie rigoros bei Verstößen aus.
      Das erzeugte Stimmungsbild der Ultras gehört nunmal ein Stück weit zur Cash – Cow Bundesliga. Daher wird hier nicht gehandelt und treibt diese Auswüchse von Woche zu Woche. Man muss sich nur mal vor Augen halten, was in der Vergangenheit passiert ist. Die letzten 7 Tage habe ich ja aufgelistet. Komplette Züge werden per Notbremse angehalten, wie letztens passiert. Schalker stürmen aus dem Zug und werden von Kölnern und Dortmundern im Wald empfangen. Sobald aber die Sonne wieder aufgeht lobpreist der Watzke die tolle Dortmunder Südtribühne und deren Stimmung, wie einzigartig das ist.
      Die Frankfurter dürfen regelmäßig Ihr Banner "Randalemeister" aufhängen und eine ganze Kurve leistet sich am/im Stadion eine Schacht mit der Polizei, ohne das was großartig passiert ist. Diese sind übrigens dem Ordnungsdienst zu Hife geeilt. Vielmehr gibt es von diversen Gruppen noch schwere Vorwürfe in Richtung der Polizei.

      Solange man nicht willens ist dieses Thema großflächig durch Maßnahmnen und/oder rigoroses Durchgreifen zu bearbeiten, sehe ich da kaum Chancen. Da bin ich ehrlich.

      Auch dieses oft zitierte "die Kurve muss sich selbst reinigen" aus den Medien bei großen und schlimmen Vorfällen kann ich nicht Ernst nehmen. Dann sind wir wieder, der Eine lässt sich von dem Anderen nichts vorschreiben. Nur durch einen Diskurs lässt sich da was regeln und da müssen alle Seiten mitarbeiten wollen.
      Andernfalls hilft man der Situation nur, indem man überlegt was man selber beitragen könnte, wenn man denn was verändert haben möchte und da bin ich wieder bei meinem Vorschlag: Grenzt Euch mehr von diesen Leuten ab.

      Erinnert mich ein bissl an die Diskussion mit AFD Wählern. Man leistet auch keine politische Überzeugungsarbeit wenn man denen erzählt, wie doof sie doch sind weil sie die AFD wählen. Stumpfe Beleidigungen führen zu nichts und jeder schaltet auf stur und grenzt sich ab, weil er ausgegrenzt wird. Auch hier wird man diese Leute für demokraschische Parteien nur zurückgewinnen können, indem man Überzeugungsarbeit auf Basis einer vernünftigen Diskussion leistet und die Politik mit Maßnahmen die Leute parallel wieder besänftigt. Ist einer aber schon so verrannt und für eine Diskussion nicht mehr empfänglich, wird man es schwer haben diesen wieder zurückzugewinnen. Ich weiß, ich schweife mit diesem Thema etwas ab. Aber im Grunde genommen ist es so: Stumpfe Beleidigungen haben noch nie zu einer zielführenden Diskussion geführt sondern eher das Gegenteil bewirkt.

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  17. Mal etwas, was nichts mit Prügeleien und Fantum zu tun hat: Grabara hat es völlig verdient in die Kicker Elf des Spieltags geschafft :vfl:

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  18. mich würde mal interessieren wer hat angefangen und bei wenn war es Notwehr .st Pauli hat viele Linksextremisten bei ihren Ultras die sehr schnell zur Gewalt neigen und gegen alles kapitalistischen sind

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  19. das sind einfach die Zahlen von einer offiziellen Seite über die Gewalt Bereitschaft der linken

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    • Und was sollen diese Zahlen aussagen? Wo sind die Zahlen zu rechtsextremen Straftaten? Oder soll hier mal wieder ein altbekanntes Bild der "pösen pösen Linksextremen" gezeichnet werden? Ach ja, Ihre Statistik ist für Sie eher semioptimal, denn Sie belegt, dass Gewalttaten von Linksextremen seit 2020 kontinuierlich gesunken sind. Und jetzt?
      Meinen Sie jetzt die Linken allgemein oder nur Linksextreme? Was ist mit nicht-linken? Was ist mit mir, der sich eher links wehnt, darf ich noch einen Hammer in der Hand halten? Darf ich als linksorientiert noch nach Wolfsburg ins Stadion oder bin ich verpflichtet, zum FC St. Pauli gehen zu müssen?
      Also Spaß beiseite und nochmal, eine Statistik die völlig losgelöst von allen anderen ist bringt soviel wie das ich versuche Wasser durch ein Sieb aufzufangen. Vielleicht beim nächsten Mal.

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    • @JohTas Der User ist nach einem Bier benannt, das in Plastikflaschen verkauft wird und schafft es nicht, die Antwortfunktion zu nutzen. Verschwende deine Zeit nicht, da ist gar nichts mehr vorhanden, das deine Beiträge verstehen könnte.

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  20. PK von heute auf morgen verschoben. Weiß jemand wieso?

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    • Ne das ist die von danach. Hatte mich verschaut. Aber sollte nicht heute 13 Uhr eine sein? Falls du Infos hast so teile sie mir gerne mit.

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    • die wurde nicht live übertragen, das ist alles. der vfl hat auf X geschrieben, dass nur sehr wenige medienvertreter:innen vor ort seien und die wolle man belohnen, indem die infos von der pk nur an sie gehen.

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    • „Die heutige Pressekonferenz vor dem Pokalspiel gegen Holstein Kiel wird nicht live bei Wölfe TV übertragen. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl möchten wir den Medienvertretern vor Ort Exklusivität gewähren. Die PK gibt’s in Kürze im Re-Live bei Wölfe TV.“

      Wurde so auf X um kurz vor 13 Uhr verkündet

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    • Die Begründung können sie morgen auch im Stadion bringen.
      AOK-Arena auf und das mit der Exklusivität begründen. :lach:

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    • Ist jetzt übrigens online

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  21. So morgen gegen Kiel unter Flutlicht. Hat doch auch was! Eigentlich ist das Morgen ein Pflichtsieg?!?!
    Eigentlich, aber da es ein Pokalspiel ist und wir ja zur Zeit in einer bescheidenen Form sind schätze ich die Chance bei 50/50 ein. Ein Sieg wäre extrem wichtig, wobei ich hoffe das der Trainer sein Schlüsse aus dem Hamburg Spiel gezogen hat. Soll heißen das er so aufstellt wie in Hamburg, aber ohne Wind!!! Wind hat mir in Hamburg überhaupt nicht gefallen. Ich finde man merkt Wind schon an das er hier nicht mehr richtig bei der Sache ist. In einem halben Jahr ist er ablösefrei und ist hier garantiert weg. Man sollte hier auf Pejcinovic oder Skov Olsen setzen. Was ist da nur mit Lovro Majer los das er nicht berücksichtigt wird.
    Wieviel Karten sind schon Verkauft?
    :vfl:

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  22. Moin!
    Also mir ist es bumsegal, wieviel Karten verkauft sind. Wir werden trotzdem aus der Bremer Region anreisen und mal den Oberrang der Nordkurve unterstützen.
    Hört mal bitte auf mit dem gegenseitigen Gebashe wegen dem Quark in Hannover. Gewalt gehört nicht zum Fußball und solange es nicht in und um das Stadion passiert, ist auch das mit wirklich bumsegal. Was Leute außerhalb meines „Wohnzimmers“ machen, ist nur deren Sache und juckt mich nicht.
    Hoffentlich sind morgen alle Fans vertreten, die Bock auf unseren VfL haben und genau auf die freue ich mich…egal ob Ultra oder Omi mit Enkel!
    Lasst uns gemeinsam unseren VfL unterstützen und ein geiles Pokalspiel erleben.
    Bis morgen in unserem „Wohnzimmer“

    :vfl3: :vfl2: :vfl3: :vfl3: :vfl2: :vfl3: :vfl2:
    #einmalwolfsburgimmerwolfsburg

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