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Alexandra Popp und Ewa Pajor feiern nach dem Sieg über Bayern München den Pokal-Titel. (Photo by Christof Koepsel/Getty Images)

Popp nach Pokal-Triumpf: „Das ist der VfL Wolfsburg, das ist der DFB-Pokal und das ist unser Titel!

Nach dem 2:0 Sieg über Bayern München und den zehnten DFB-Pokal-Titel hintereinander, spricht Alexandra Popp Klartext zum Thema „Wachablösung“.

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben Geschichte geschrieben. Mit dem 50. Sieg im DFB-Pokal hintereinander unterstrichen die Wölfinnen nicht nur ihre Dominanz im DFB-Pokal, sondern feierten gleichzeitig auch den 10. Titel in Serie – ein Rekord für die Ewigkeit.

Weil Bayern München im zweiten Jahr hintereinander die deutsche Meisterschaft in der Liga feiern konnte, sprachen einige Medien schon von einer „Wachablösung“, was Alexandra Popp schon Wochen vor dem Pokalfinale auf die Palme gebracht hatte. Nach dem Pokaltriumph und dem verdienten Sieg über Bayern München brach es dann auch ihr heraus und sie machte deutlich: Hier gibt es keine Wachablösung. Mit dem VfL Wolfsburg ist weiterhin zu rechnen.

Alexandra Popp: „Was meine Mannschaft, was unsere Mannschaft hier heute auf dem Platz gelassen hat, das ist der VfL Wolfsburg, das ist der DFB-Pokal und das ist unser Titel!“

Frage: „Insgesamt hatte man den Eindruck, die Mannschaft war ab Sekunde 1 wirklich brandheiß – eine unglaubliche Aggressivität, die da hingelegt wurde, mit allem, was im Vorfeld gesprochen wurde – auch ihrem ungeliebten Wort der „Wachablösung“ – wie ist es möglich gewesen, heute hier so einen Auftritt hinzulegen?“

Alexandra Popp: „Wir wissen grundsätzlich, dass wir die Qualität haben. Warum wir es in der Liga nicht auf den Platz gebracht haben, das ist extrem fraglich. Wir haben da im Moment auch noch keine Lösung für, aber man sieht, dass wir es können. Wir können Fußball spielen, wir können kämpferisch voll da sein, wir können laufen bis zum Umfallen und das haben wir heute gezeigt. Es war uns auch natürlich extrem wichtig, dass wir das zeigen, dass wir genau zeigen, dass der VfL Wolfsburg nämlich noch nicht weg ist, was alle so schön glauben und dementsprechend haben wir da auch ein Ausrufezeichen gesetzt.“

Frage: „Hat sich die Mannschaft auf diese Partie denn extra irgendwie heiß gemacht, um genau das abzurufen?

Alexandra Popp: „Wir haben natürlich schon viel gesprochen die letzten Wochen. Gerade in den letzten zwei Wochen haben wir uns extrem akribisch auf Bayern schon vorbereitet – auch wenn da noch Spiele anstanden. Aber uns war klar, dass es um Kleinigkeiten geht, um Nuancen. Wir waren extrem giftig, auch schon in den Trainingseinheiten, was vielleicht der ein oder anderen nicht immer so gefallen hat. Aber genau das war es, was wir brauchten und das war genau das, was die Mädels auch umgesetzt haben. Von daher bin ich sehr sehr froh, sehr sehr stolz und sehr sehr erleichtert.“

Frage: „Sie hatten im Vorfeld betont, obwohl es so viele DFB-Pokal-Titel bislang waren, hat der Pokal noch nie eine Nacht verbracht. Wird sich das heute ändern?“

Alexandra Popp: „Weiß ich nicht. Keine Ahnung! Mal gucken, ob ich es (den Pokal) mit mitnehme. Aber erstmal wird Köln auseinandergenommen. Das haben wir uns verdient und dementsprechend wird auch extrem gefeiert.