Die Frauen-Europameisterschaft in der Schweiz hat begonnen. Im Auftaktspiel gegen Polen feierte Deutschland einen 2:0-Erfolg – der jedoch von der Verletzung von Kapitänin Giulia Gwinn überschattet wurde.
Gwinn-Verletzung überschattet den Sieg
Es lief die 36. Minute, als Giulia Gwinn bei einer Rettungsaktion gegen Polens Stürmerin Ewa Pajor – einst jahrelang beim VfL Wolfsburg aktiv – unglücklich mit dem Knie aufprallte. Zwar kehrte die DFB-Kapitänin noch einmal auf den Platz zurück, musste wenig später jedoch unter Tränen ausgewechselt werden. Bundestrainer Christian Wück sprach anschließend von einem „bitter erkauften Sieg“. Eine MRT-Untersuchung soll Klarheit bringen – besonders bitter: Gwinn hat bereits zwei Kreuzbandrisse hinter sich.
Wolfsburger Minge übernimmt Kapitänsbinde
Nach Gwinns Ausfall übernahm Janina Minge die Kapitänsbinde – und das ausgerechnet bei ihrem ersten EM-Spiel für Deutschland. Die 26-Jährige, die im Winter 2024 vom SC Freiburg zum VfL Wolfsburg wechselte, führte die Defensive an und wurde zur zentralen Figur im DFB-Verbund. Minge zeigte sich zweikampfstark, ruhig am Ball und strahlte die erhoffte Sicherheit aus. „Natürlich übernehme ich Verantwortung – das ist für mich selbstverständlich“, erklärte sie nach dem Spiel.
Linder mit solider Leistung links hinten
Sarai Linder, ebenfalls Wolfsburgerin, erhielt auf der linken Abwehrseite den Vorzug vor der jungen Franziska Kett. Sie bestätigte das Vertrauen mit einer disziplinierten Leistung gegen Polens schnelle Außen – kein einfaches Spiel, denn gerade in der ersten Hälfte agierte das DFB-Team nervös und leistete sich viele Ballverluste. Linder blieb jedoch ruhig und stabilisierte die linke Seite.
Brand trifft – und rückt in den Mittelpunkt
Für die sportlichen Höhepunkte sorgte eine ehemalige Wolfsburgerin: Jule Brand, mittlerweile in Lyon aktiv, erzielte in der 52. Minute mit einem sehenswerten Schuss das 1:0. Danach legte sie auch das 2:0 von Lea Schüller per Flanke auf. Brand war die auffälligste Offensivspielerin im deutschen Team und löste mit ihrem Treffer spürbar den Knoten im Spiel der DFB-Frauen.
Pajor gefährlich, aber gebremst
Auf der Gegenseite machte Ewa Pajor, die von 2015 bis 2024 das Trikot der Wölfinnen trug, der deutschen Abwehr wie erwartet das Leben schwer. Gleich in der ersten Minute tauchte sie gefährlich im Strafraum auf, ihre Flanke wurde jedoch entschärft. Im weiteren Verlauf bekam sie es meist mit Minge und Rebecca Knaak zu tun – ein Duell auf Augenhöhe, das Pajor nicht klar für sich entscheiden konnte.
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Die Bildzeitung kennt nur Gwinn – auf allen Fotos, in allen Berichten, jetzt im Ticker, immer nur Gwinn.
Freue mich über unsere VfL-Mädels und hoffe, dass später noch Zicai reinkommt
Shit, Gwinn heult. Vielleicht wieder das Kreuzband…
Hoffentlich hast du es nicht heraufbeschworen, Lapsus…
Janina Minge ist jetzt neue Kapitänin…
Mist, als Spieler weiß man das meistens, wenn es das Kreuzband ist ich weiß, wovon ich rede.
Minge jetzt Kapitän.
Schade, Top-Chance von Schüller. Schöner Spielzug…
Wow, was für ein Traumtor von Jule Brand. Genau in den Winkel. Wahnsinn!
Feines Ding von Jule.

Gute Besserung an Gwinn.
Jetzt schaue ich erstmal Frankreich gegen England. Das könnte schon das Finale sein. Beste Unterhaltung am Samstagabend!

Ja auf jeden Fall. Aber unglaublich, dass Claudia Neumann nach so vielen Jahren noch immer kommentieren darf
Sie könnte einem auch den schönsten VfL Sieg kaputt quatschen.
Ich weiß, was du meinst!
Interessantes Spiel. England in den ersten 20 Minuten deutlich überlegen. Das Führungstor wurde wegen eines knappen Abseits allerdings abgepfiffen. In den letzten 10 Minuten scheint aber die Luft raus zu sein. Plötzlich drückt Frankreich.
… und führt jetzt 1:0. Spannend!
Boar, was für ein Dribbling von Baltimore… Wahnsinn! 2:0
Tor wird gecheckt. Für mich deutlich den Ball gespielt. Das muss Tor sein.
Nachher spielt ja auch noch Dortmund. Das ist ja ein richtiger Fußballtag

Das Bayern-Spiel hatte ich mir auch angeschaut. Wirklich heftig die Verletzung von Musiala.
Dortmund ziehe ich mir auch noch rein