Freitag , Oktober 23 2020
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Trainingsbericht 30.03

Ich habe gerade wieder ein sehr interessantes Training gesehen

– Zeit: 10 Uhr bis 11.15 Uhr (für die Statistiker zum Mitschreiben )
– Anwesende bei den Übungen: 16 Feldspieler, plus 2 Torhüter.
– Benaglio machte sich abseits mit Leuthard fit.
– Die Jugendspieler waren heute bis auf Schulze und Knoche nicht dabei.
– Hitz hat gefehlt.
– Mbokani war mit auf dem Platz, lief aber nur eine halbe Stunde seine Runden und ging dann zurück in die Arena…
– weitere Spieler stießen überraschend während des Trainings zur Mannschaft

Herrlichster Sonnenschein, blauer Himmel und wieder erstaunlich viele Zuschauer anwesend.

Das Team kam pünktlich kurz vor 10 Uhr auf den Platz – angeführt von Litti, und machte sich mit den bekannten Übungen warm.

Kurze Zeit später kam der restliche Trainertross aus der Kabine, neben Magath ein berühmter Trainigszuschauer: Lorenz Günter Köstner. Anders als die anderen war er im schicken Zwirn gekleidet und wollte kurz vor der Eingangspforte zum Platz zu den Zuschauern auf den Hügel steuern. Magath rief ihm hinterher: „Komm doch mit auf den Platz“. Was er dann auch tat.

Ein lauter Magath-Pfiff und das Team versammelte sich um das Trainerteam herum. Grafite steuerte sofort auf Köstner zu und umarmte ihn sehr herzlich.

Danach begannen die Übungen. Alle laut angesagt von Hollerbach.
Es waren mehr oder weniger drei große Blöcke a 10 Minuten, die alle das Thema Ballbehandlung hatten.
2 Gruppen a 8 Spieler.

a. Zuerst wurde das schnelle Passen geübt. Magaths Ansage: Sicherheit geht vor Schnelligkeit.
b. Danach folgte eine Übung wo man auf weitem Raum einen Doppelpass spielen sollte. Laute Ansage von Hollerbach: Der Spieler ohne Ball bestimmt durch sein Laufverhalten wohin der Ball zu spielen ist. Den Ball immer mit dem äußeren Fuß weiterleiten.
c. Dritte Übung war wieder das Ballhochhalten in verschiedenen Formen, mal mit dem Fuß, mal mit dem Kopf, mal mit einer Berührung mal mit dreien.
Wer den Ball fallen lässt muss Liegestützen machen.

Einmal gab es eine 30 sekündige Erholungspause, sonst nicht. Während dieser Pause standen alle Spieler wie steif auf ihrer Position und schnauften durch. Nur ein einziger Spieler ging auf den Boden und dehnte sich und lockerte die Muskeln: Koo

Nach 30 Minuten verließ Köstner den Platz und gesellte sich zu den Zuschauern bzw zu den Medienvertretern.
Die Übungen waren zu Ende und es gab ein 45 minütiges Kleinfeldspiel.

Der erste Überraschungsspieler kam auf den Platz: Polak war als erster zurück von den Länderspielen. Begrüßte die Co Trainer freundlich und lachend und ging zu Magath. Der redete kurz mit ihm. Anschließend lief er bis zum Trainingsende nur seine Runden.

Zehn Minuten später der nächste Überraschungsgast: Kjaer kam auf den Platz und lief mit Polak und einem Co Trainer seine Runden. Irgendwie erstaunlich. Ich dachte nach so einem Riss ist man erstmal laufunfähig.

Nach 3 Runden machte er sogar seine Bandage ab, wurde ein bisschen von den Ärzten in Augenschein genommen und lief dann auch nach dem Training weiter seine Runden.

Zum Spielchen:
2 Teams a 8 Feldspieler + 2 Torhüter.
Jedes Team teilte sich noch mal in 2×4 Spieler.
4 Spieler eines Teams standen auf dem Feld (32 Meter länge) und die anderen 4 postierten sich an den Außenlinien. 2 hinter dem gegnerischen Tor und 2 an der Außenlinie der gegnerischen Hälfte.
Beim anderen Team das gleiche nur anders herum.
Die Außenspieler sollten quasi als „Bande“ oder Anspielstation gälten und durften auf dem Platz nicht eingreifen.
Die Spieler auf dem Feld konnten sich frei bewegen. Der letztendliche Torschuss musste allerdings nur mit einem Kontakt erfolgen.

Da es auf dem Feld also nur ein 4 gegen 4 gab war es sehr anstrengend und Kräfte raubend.
Nach einigen Minuten wurde gewechselt. Es fielen einige Tore.
Die Teams waren bunt gemischt.

Nach dem Training blieb Mandzukic noch länger auf dem Platz und machte mit Leuthard einige Übungen. Kjaer lief wie gesagt seine Runden.
Der Rest verließ den Platz.

Eine witzige Schlussanekdote: Ein junges Pärchen sprach Magath an, ob er nicht in eine kleine Kamera einen kleinen Glückwunsch an einen Freund der beiden richten könnte. was Magath dann auch tat.