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Transfergerücht: Der VfL Wolfsburg soll Interesse an Leon Avdullahu vom FC Basel haben. (Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

Transfergerücht: VfL Wolfsburg zeigt Interesse an Leon Avdullahu

Das Transferkarussell dreht sich wieder – seit dem 1. Januar hat die Wintertransferperiode offiziell begonnen. Der VfL Wolfsburg ist offenbar auf der Suche nach Verstärkung und hat dabei ein vielversprechendes Talent ins Visier genommen: Leon Avdullahu, einen 20-jährigen defensiven Mittelfeldspieler vom FC Basel.

Wie der Sky-Transferexperte Florian Plettenberg auf der Plattform X berichtet, beobachtet der VfL den U21-Nationalspieler genau. Avdullahu steht noch bis 2028 beim Schweizer Spitzenklub unter Vertrag, doch ein langfristiger Verbleib in der Super League scheint unwahrscheinlich. Neben den Wölfen sollen auch andere deutsche und englische Vereine an dem Youngster interessiert sein.

Kein Winterwechsel – aber die Zukunft ruft

Aus Basel heißt es jedoch, dass ein Transfer im Winter ausgeschlossen sei. Der talentierte Mittelfeldspieler, der vor allem durch seine technische Versiertheit und seine strategischen Fähigkeiten überzeugt, dürfte den Klub frühestens im Sommer verlassen. Dann könnte ein Wechsel nach Deutschland für Avdullahu eine spannende Perspektive bieten.

Der VfL Wolfsburg passt perfekt in das Profil eines Vereins, der jungen, entwicklungsfähigen Spielern eine Bühne bietet. Mit seiner klaren Spielweise und dem Fokus auf die Förderung talentierter Akteure könnte Wolfsburg für den 20-Jährigen ein idealer nächster Schritt sein.

Konkurrenz aus dem In- und Ausland

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Auch andere Bundesligisten sowie Klubs aus England haben den Baseler im Blick. Für den VfL könnte es deshalb entscheidend sein, frühzeitig mit dem Spieler und seinem Management in Kontakt zu treten, um die Chancen auf einen Transfer zu erhöhen.

Obwohl die aktuelle Saison beim VfL Wolfsburg stabil verläuft, wäre eine Verpflichtung von Avdullahu ein Statement: Ein vielversprechender Spieler, der die Mannschaft nicht nur kurzfristig verstärken, sondern langfristig verstärken könnte.

30 Kommentare

  1. Neuste Kommentare verschoben! :top:

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  2. Frankfurt arbeitet wohl an den Transfers von Burkhardt (Mainz) und Bischof (Hoffenheim). Beides Spieler aus der heimischen Liga, die schnell funktionieren sollten und noch enormes Entwicklungspotenzial bieten. Ich sehe Frankfurt uns schon einen Teil enteilt, weil die eben andere Spieler anlocken. Da braucht mir auch keiner mit Kouliearkis kommen, denn schon am nächsten Tag hat Frankfurt Thaete präsentiert. Und bei Ekitike und Marmoush wurden wir ausgestochen oder hatten gar keine Chance. Laut Insidern wollten wir auch Ansgar Knauf abwerben, doch der hat abgesagt und lieber den Konkurrenzkampf in Frankfurt angenommen… "Internationaler Wettbewerb ist Pflicht" kann ja gar nicht gelten, wenn man nicht nur mit Bayern, Leverkusen, Dortmund und dem RedBull-Geschwür, sondern auch mit Stuttgart und Frankfurt auf dem Markt nicht mithält…

    Wenn ich z.B. nur den Sturm betrachte: Stuttgart hat auf den Guirassy-Abgang mit Demirovic, El Bilal und Woltemade reagiert und nebenbei noch Undav fest verpflichtet. Dazu kamen zu Führich noch Leweling und Diel dazu. Okay, die mussten für die CL etwas machen. Aber bei uns kam "nur" Amoura, während mit Wind ein Spieler geblieben ist, der bislang nur suboptimal reingepasst hat. Und eben ein nicht fitter Nmecha. Und Behrens. Man stelle sich mal vor, Amoura wäre zunächst gefloppt…

    In der Annahme, dass die besser besetzten Mannschaften in der Rückrunde halbwegs ihr Potenzial abrufen, macht mich Platz 11 trotz des überschaubaren Punkteabstandes zu den intrenationalen Plätzen für die Rückrunde nicht wirklich optimistisch.

    Wenn ich dann noch die Zusammenstellung des Kaders – kein tauglicher Sechser und kein echter Knipser im Kader – anschaue und unser diesjähriges Verletzungspech berücksichtige, sehe ich uns eher im Kampf mit Gladbach, Freiburg und Mainz um PLatz 7. Und Mainz spielt z.B. trotz teils schwächerer Einzelspieler und einer unglücklichen Niederlage bei uns echt guten Fußball. Momentan sähe ich uns zwischen PLatz 8 und 10 – und selbst dafür müsste man mal konstanter besser Fußball spielen. Hinten und vorne.

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    • Tatsächlich schaue ich auch neidisch nach Leverkusen und Leipzig.
      Leverkusen hat mit Schick und Boniface zwei fast gleichwertige Torgaranten, bei Leipzig hast Du Openda, Xavi und Sesko und zur Not Poulsen. Allesamt Spieler, die selbst bei unterdurchschnittlichen Spielen aus einer Halbchance treffen können.

      Man muss dem Team aber zugute halten, dass sich unsere Torschützen eben auch gut verteilen.

      Tatsächlich sind wir mit 31 Toren ja nicht gerade so schlecht unterwegs.

      Unserem Spiel täte es einfach gut, hätten wir einen richtig dynamischen und zweikampfstarken Sechser. Unter Glasner hatten wir mit Arnold und Schlager so mit das beste defensive Mittelfeld.
      Bei Balleroberung ist genau Schlager der Typ, der das Spiel schnell macht, sei es vom Umsetzen (Passspiel) oder sei es von seiner Dynamik mit dem Ball.

      Bei allem Respekt, Arnold ist mittlerweile auch schon Ü30 und gerade in den letzten Spielen durchaus fehleranfällig, Er muss eben auch viel von seinen Nebenleuten kompensieren.
      Dardai ist sicherlich noch nicht soweit und eher auch kein Sechser, ebensowenig wie Svanberg, Vranckx ist mir zu "undynamisch" und Gerhardt sicher auch nicht unsere Traumbesetzung.
      Einen Typen Schlage wird man aber sicher nicht im Winter bekommen…

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    • Kleine Korrektur:

      Wir haben 32 Tore in 15 Bundesligaspielen erzielt.

      Die anderen wie Freiburg (21 Tore), Mainz (28) oder Gladbach (25) weniger. Frankfurt 35 Tore.

      "Gefühlt" wirkt es aber so, als hätten wir 10 Tore und Frankfurt 60 Tore.
      Leipzig nur 24 Tore – interessant also das man dort neidisch hinschaut. ;)
      Woran liegt das? An der Wahrnehmung. Und weil uns eben die Punkte fehlen.

      https://www.kicker.de/bundesliga/tabelle

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    • Man darf schon noch hingucken, wie die Tore gefallen sind. Solche Treffer wie die zum 1:0 und 5:1 in Leipzig haben wir ja auch nicht so häufig gesehen. Generell hatten wir selten Druckphasen, bei denen man fühlen konnte: gleich klingelt's. Das war am Ende gegen Freiburg so, aber da hat es eben nicht mehr gereicht. Unter anderem vielleicht deshalb, weil die wirkliche Wucht vorm Tor in Persona eines Spielers wie Boniface oder wem auch immer fehlt. Wind war von der Bank dann ein Faktor, Nmecha und Behrens aber (noch) nicht. Sah man gut gegen Dortmund. Dieses Defizit haben wir seit Weghorsts Abgang. Der zwischenzeitliche Notkauf Behrens zielte ja auch genau darauf, ging aber nicht auf.

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    • Ich würde da andere Rückschlüsse ziehen. Wie oben in meinen längeren Beiträgen beschrieben.

      Die Offensive geht für mich auch nicht im Sturm los, sondern im Spielaufbau. Und ob du Druckphasen hast und aufrecht erhalten kannst liegt m.E. auch nicht am Stürmertyp, sondern wie du dein Spiel aufziehst und wie oft du bspw. immer wieder angreifen kannst.

      Aber ich will jetzt nicht nochmal das Thema Wind durchdiskutieren. Letztlich muss Hasenhüttl mehr Balance reinbringen. Wir kassieren insgesamt viel zu viele Gegentore (28 Gegentore in 15 Spielen und nein daran ist nicht Wind schuld!). Und im Ballbesitz haben wir auch Themen. Von daher wird er sicherlich genug zu tun haben.

      Mal abgesehen davon hat Christiansen ja auch klare Ziele formuliert, tabellarisch und auch taktisch, also spielerisch. Die sind aber auch anders als hier vermutet habt. Dieser reine Pressing- und Umschaltspiel ist gar nicht das Ziel. Es ist ein Teil des Ganzen. Wir brauchen insgesamt mehr Ideen mit Ball.

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    • sehe ich auch so.
      Wir sind mit Ball noch nicht gut genug (s. Spiele gegen St. Pauli oder Augsburg). Da fehlt uns ein Lovro Majer und insgesamt mehr Potenzial im fusballerischen Bereich. Wir haben viele Arbeiter/Laufziegen und Dribbler, aber wenig fusballerische Klasse. Man hat einen Kader nach dem Motto Arbeit Fußball Leidenschaft zusammengestellt, wo Spieler wie Gerhardt, Wimmer oder Fischer gut reinpassen. Aber uns fehlen die Ballbesitz Fußballer, nur mit denen wird man besseren Fußball spielen können und Dominanz aufbauen können. Also Platz 1 und 2 waren Bayer und VfB, da spielen Xhaka, Wirtz, Stiller, Karazor etc. Alles Ballbesitz Fußballer, die den Ball haben müssen. Genau wie Arnold, aber der ist derzeit unser einziger Passgeber, insofern sind wir leicht berechenbar. Spieler wie Amoura und TT wollen geschickt werden und Wind ist außerhalb des Strafraums manchmal doch nicht schwer zu verteidigen.
      Mit Lovro könnte es besser werden, dazu ein fitter Mattias auf die doppel 8 anstatt Bence und Wimmer.

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    • Von allen Experten hier wurde die Verpflichtung von jungen deutschen Talenten vor ca. 3,4 Wochen abgeraten. Von daher Glückwunsch nach Frankfurt sollten beide kommen. Uns haben sie damals Marmoush abgenommen, der eingeschlagen ist wie ne Bombe. In diesem Sinne guten Rutsch an alle.

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    • Frankfurt ist uns enteilt. Deswegen sage ich hier seit 2 Jahren, dass es bei der Top 4 plus Frankfurt, Stuttgart und Überradchungen für uns maximal um Platz 6/7 geht. Und das in Konkurrenz mit Gladbach und Co.

      Deswegen werden hier viele Jahr für Jahr enttäuscht. Unser Kader ist schon lange nicht mehr so gut wie Frankfurt und auch nicht wie Stuttgart.

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    • Stuttgart hat uns innerhalb von zwei Spielzeiten überholt. Das kann auch schnell wieder anders herum laufen. Wir haben diese Abstürze ja selbst erlebt nach Meisterschaft und Pokalsieg. Genauso können dich ein, zwei Volltreffer auf dem Markt schnell nach oben katapultieren. Weil diese Spieler dann andere besser machen. Siehe z.B. Schlager, nebem dem Arnold die beste Phase seiner Karriere hatte. Über de Bruynes Bedeutung für Nebenleute wie Caligiuri und Peresic muss man gar nicht sprechen. Oder über den Impact von Naldo oder Barzagli auf unsere Abwehrreihe. Ein Boost kann natürlich auch ein Trainer geben. Hoeneß war in Hoffenheim mäßig, für Stuttgart dann ein Heilsbringer.

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    • Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Ich kann diese Phrasen "Übergangssaison", "Eine Entwicklung benötigt Zeit" usw. nicht mehr hören, solange man offensichtliche Baustellen nicht versucht zu schließen. Dass wir keinen adäquaten Abräumer mehr im Kader haben, der für die Statik des eigenen Spiels extrem wichtig ist, ist ja nthr oder weniger offensichtlich. Hätte man für diese Position Geld in die Hand genommen für einen Top-Zugang und wäre der gefloppt, hätte man das zähneknirschend akzeptieren müssen. Aber bei halbgaren Lösungen wie der Leihe von Özcan fällt das schwer. Svanberg war nie ein Schlager-Ersatz (weil anderer Typ und andere Position) und inzwischen ist auch Guilavogui Geschichte. Solche Großbaustellen behindern doch die Entwicklung elementar. Genauso ist doch klar, dass und seit Weghorsts Abgang ein zentraler Mann mit Knipserqualität fehlt. So einen hatte Wolfsburg immer: Juskowiak, Klimowicz, Grafite und Dzeko, Dost, Weghorst… Stattdessen kam ein quirliger Spieler wie Amoura, der auch über außen kommt. Der Transfer war sicherlich richtig und wichtig. Aber das bringt eben wenig, wenn ich andere Großbaustellen offen lasse. Und es müssen nicht immer Superstars sein. Beispielsweise bringt ein Gregoritsch, der in Freiburg oft auf der Bank sitzt, die Anlagen mit, die ich bei uns vermisse. Es kann ja auch mal ein kleinerer Name und eine ältere Person sein, wenn's passt. Quasi wie Behrens, nur besser hingeschaut… wenn ich aber garnix mache, bleiben wir taktisch eingeschränkt und die Nebenleute kommen gar nicht dazu, ihre Qualitäten richtig auszuspielen. Wen soll denn z.B. ein Majer füttern außer Amoura? Wind stünde ihm eher auf den Füßen. Also rückt er nach außen, was auch nicht ideal ist. Wir verschenken so Potenzial, das eigentlich im Kader schlummert.

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    • Sehe ich genauso.

      Ich glaube auch nicht das Hasi der Trainer ist der wie Höneß viele Spieler auf einmal besser macht. Und ich sage das, obwohl ich Hasi mag.

      Dennoch ist der Kader halt einfach unausgewogen und die Abwehr zu schwach. Auch Spielet wir Wimmer oder Baku, Kaminski, Gerhardt und Co spielen einfach zu durchschnittlich. Was ich damit sagen will wir haben mit Amoura einen der scored und da ist. Vlt noch Wind.

      Frankfurt hat eben mehr, Stuttgart auch. Es hat ja einen Grund, wieso die uns überholt haben.

      Es kann sich drehen ja. Aner solange viele auch hier unseren Kader vor Frankfurt oder Stuttgart sehen wird es das nicht.

      Da gehört harte Arbeit und auch eine richtige Analyse der Situation dazu. Und mich stört das Wort Übergang auch. Die Zeit haben wir nicht. Sonst verlieren wir den Anschluss entgültig! PC muss jetzt echt viel richtig machen. Am besten schon im Winter einen AV und LM holen der scored. Kaminski und Tomas tun es zu wenig.

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  3. Die Kritik von Schalentier ist absolut berechtigt. Wenn ich schon von Übergang lese, wird mir übel. Das ist eine super Ausrede für die Hängematte in Wolfsburg. Volkswagen handelt ja bei seinen Baureihen auch so. Da wird der Golf, Tiguan usw lieber mit einem Facelift 40.0 ausgestattet, anstatt etwas zu wagen. Gleichzeitig werden aber gewisse Personen (siehe Majer und Wind) oder Modelle (Cabrio) abgesägt. Merkwürdig.
    Seit Jahren zeige ich ja auch mein Unverständnis bezüglich der Transferperioden. Weghorst war ja schon nur ein Durchschnittsstürmer. Aber er wurde null aufgefangen. Und mir kann auch keiner erzählen, dass es weltweit keinen Stürmer für uns gibt.

    Das Problem ist doch viel mehr, dass wir permanent versuchen den neuen Dzeko zu finden. Er soll schnell, technisch gut, groß und abschlussstark sein. Und natürlich nichts kosten. Das ist unmöglich.
    Allein in der Liga waren im.letzten Jahr Kleindienst, Gregoritsch, Demirovic oder auch Leihen mit Haller oder Schick möglich. Europäisch wird die Liste auf locker 50 Namen ansteigen.

    Und auch im defensiven Mittelfeld tut sich seit Jahren nichts. Wir suchen da die Stecknadel im Heuhaufen. Wir brauchen dringend jemanden wie Josue, Luiz Gustavo oder Guilavogui. Aber da wird dann kritisiert, dass sie den Ball nur quer spielen. Dafür fangen sie Bälle ab und entlasten sowohl die Defensive als auch die Offensive. Tore wie das 1:0 von Dortmund wären nicht gefallen. Und nein: Dardai ist das (noch lange) nicht.

    Der VfL muss diese Baustellen, die nun seit Jahren schon bestehen, dringend schließen. Nur dann wird man Chancen für mehr haben. International schafft man nur mit einem Mittelstürmer, der am.ende bei über 15 Toren steht. Der einfach das dreckige 1:0 macht und man gewinnt. Da hilft uns nicht der 26. technisch gute Außenbahnspieler, der auch mal im Zentrum spielen kann.
    Gleichzeitig muss man auch den Kader mal etwas genauer begutachten:
    – der ewige Gerhardt, der nur zur Vertragsverlängerung kurzzeitig gut ist.
    – Wimmer mag sympathisch sein, bringt aber kaum Scorer. Und das ist seine Aufgabe am Ende.
    – Fischer, der offensiv keinerlei Input bringt
    – Svanberg, der eigentlich aufgrund Arnolds Stellung keine Position besitzt
    – Bornauw, dessen Qualitäten einfach zu selten zum Tragen kommen, da er ständig Bocke schießt
    Und auch bei Nmecha sehe ich keinen dauerhaften Gewinn. Er war schon vor seiner Verletzung nicht der Goalgetter. Zu oft agiert er kopflos. So eine Chance wie gegen Dortmund muss sitzen.

    Der VfL hat letztendlich zwei Großbaustellen seit gut drei oder vier Jahren und außerdem noch die auf der Rechtsverteidiger Position. Einfach mal nur zwei oder drei Transfers tätigen und den Kader verschlanken. Und dann bitte nicht von Übergang sprechen.

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    • In einer idealen Welt würde ich das so besetzen vorne:

      Typ Boniface (Physis, Tempo, Abschluss)
      Typ Wind (Spielstärke, Wandspieler)
      Typ Amoura (Tempo, Technik, Power)
      Typ Pejcinovic (Talent)

      Dazu müsste man aber wahrscheinlich auch europäisch spielen, um es zu moderieren.
      Oder man müsste sehr geschickt aufstellen und rotieren. Auch möglich.
      Wobei ja auch Typen wie Amoura ausweichen können, auf den Flügel.
      Oder man spielt mit einem Zweier- oder gar Dreier-Sturm.
      Und so würde man Frankfurt und Leipzig auch die Stirn bieten.
      Aber nicht mit Gregoritsch für Wind.

      Für mich ist diese Wind-Kritik trotzdem Bllödsinn.
      Er kann nichts dafür, das wir davor unfähig waren.
      Er war macht seinen Job und hat gerade ne super Quote.

      Ansonsten hatte ich mich zu der IV/6er Thematik ja schon geäußert. Grundsätzlich ja, ein Typ wie Schlager fehlt. Hatte ich schon damals viel dazu geschrieben.
      Man hat hier aber auch Dardai geholt und Vranckx verlängert. Was erzählt man denen?
      Mit einem neuen 6er musst du denen beiden dann sagen: Ihr könnt euch ausleihen lassen. Oder sogar gehen. Man muss ja nicht lügen. Ein neuer Top-6er wäre neben Arnold gesetzt. Und das wäre dann das Ende der Entwicklung von Vranckx und Dardai. Kann man machen. Man muss sich halt nur der Konsequenzen dann bewusst sein. Auch Svanberg und Gerhardt sind noch da. Özcan auch noch.

      Dann haben wir auch noch die Themen Odogu und Angely.
      Was erzählt man denen?

      Unterm Strich wird sich der Kader schon verändern. Aber ich denke nicht so schnell und radikal wie erhofft. Weil das alles nicht so schnell aufholbar ist.

      Wir haben, wenn man wirklich Top-Maßstäbe anlegt, deutlich mehr als die ein bis zwei Baustellen.

      Da stellt sich dann auch die Frage, was VW will und Christiansen darf.

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    • Der Trainer muss so immer irgendjemanden etwas erzählen. Diese Saison haben wir einen viele Verletzte, daher ist das einfacher zu moderieren. Aber normalerweise hätten wir einige Härtefälle.

      Ich habe Vranckx zum Beispiel bei der Aufzählung vergessen. Für mich ein Spieler, der hier eher nichts reißen wird.

      Meiner Meinung nach muss man eine klare Startelf haben. Und nicht 15 Spieler, von denen acht auf Positionen agieren, die sie "ja auch bekleiden können". Das kann ich nämlich nicht mehr hören. Wind gehört in den Sturm. Amoura ist da flexibler. Aber gerade das ist bei uns zu viel. Wir brauchen wieder mehr Experten. Vor allem im DM und im MS. Und was dann Svanberg, Gerhardt oder Vranckx macht, ist ziemlich Banane. Denn wir haben normalerweise viel zu viele für die Acht. Und keiner von denen beherrscht sie so gut, dass er unangefochtener Stammspieler ist. Das ist ja auch der Grund für unser Abschneiden am Ende: Zu viel Durchschnitt. So kommt man nicht hoch, wenn man ständig auf Einzelschicksale eingeht.

      Daher lieber eine eindeutige Rollenverteilung. Und dann muss jeder liefern. So wie derzeit ist es jedenfalls Käse.

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    • Vranckx, Tomas, Paredes, Kaminski oder auch Wimmer und Svanberg… das sind für mich allesamt Spieler, die bei Vorhandensein eines Korsetts ein ganz anderes Niveau auf den Platz bringen könnten. Auch unsere Verteidigung. Man muss ja nur mal sehen, was für einen Imput das Duo Schlager-Arnold hatte. Durch das funktionierende Mittelfeldzentrum wurde die Abwehr entlastet und immer sicherer und sicherer. Brooks gat in dieser Phase gezeigt, warum er mal eine Stange Geld gekostet hatte. Baku und Mbabu haben die rechte Seite gerockt, beide immer wieder mit Mut in Duelle… links wurde Otavio als Zweitligaabsteiger eine feste Größe. Lacroix' Aufstieg aus der französischen zweiten Liga… das sind so Kettenreaktionen, die passieren können (Garantien gibt's natürlich nicht), wenn Schlüsselspieler da sind und klare Hierarchien bestehen. Siehe Xhaka in Leverkusen zusammen mit einem Tah, der schon fast abgeschrieben war, bevor er unter Alonso ein neues Level erreicht hat. Viele Mosaiksteine fehlen oft nicht. Aber wennich gar nichts ändere auf Schlüsselpositionen, wird sich kaum etwas ändern…

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    • Ich gehe mit, das wir ein Gerüst brauchen.

      Eine eingespielte Startelf. Klar immer. Nur rotiert ja Alonso auch durch.
      Also im Endeffekt bekommen ca. 16-18 Spieler schon gut Spielzeit.
      Geht ja auch nicht anders, aufgrund der CL und aufgrund der Kaderhygiene.
      Das du in den wichtigen Spielen, dann die Top-Elf bringst ist eh klar.

      Da sind wir aber ja auch noch nicht. Für uns geht´s ja erstmal darum ne Startelf zu finden und dahinter dann Herausforderer. Und dann kannst du variabel werden und rotieren. Also vom einfachen zum schwierigen kommen.

      Wir sind ja erstmal in der Ausgangslage, das wir nicht in Europa sind.
      Aber da hinwollen. Also musst du den Kader auch schon besetzen, das es darauf hinausläuft.
      Und da bin ich wieder bei den Beispielen oben.

      Ein bis zwei Key-Transfers, ja.
      Aber im Endeffekt muss der Kader sich auf mehr Positionen verändern. Nicht nur ein bis zwei.

      Wenn – und das ist Voraussetzung – es Christiansen ernst meint.

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    • Diese Schlüsselspieler, die ich meine, prägen doch auch das tägliche Training. Die grundsätzliche Spielweise nehmen die Kollegen dann auch mit in die Spiele, wenn die Leitwölfe mal geschont werden oder anderweitig fehlen. Ich erinnere mich gut an eine Partie in einem Spiel, in welchem de Bruyne gesperrt war – in diesem Spiel hat ein ganz junger Arbold das Spiel an sich gerissen. Die Mannschaft hatte einfach ein gewisses Selbstverständnis entwickelt und die Einzelspieler haben ihr Potenzial regelmäßig abgerufen. Junge Spieler entwickeln sich dann auch schneller. Und mittelmäßige Spieler holen mehr aus sich raus. Man sieht es doch daran, wenn Spieler woanders durchstarten (z.B. Osimhen und Marmoush) oder eben nicht mehr ihre Klasse erreichen (z.B. Simunek, Rau, Horn, Riether). Auch bei uns haben ja viele Spieler nie das abgerufen, was sie woanders bereits gezeigt hatten (z.B. Kjaer, Waldschmidt).

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  4. Mal abgesehen davon hat Christiansen im WAZ-Interview übrigens Leverkusen als Vorbild genannt.
    Alonso, Dominanz, attraktive Spielweise, Erfolg.
    Mich hat das positiv überrascht und auch gewundert bzw. ich hatte nicht damit gerechnet.
    Die große Frage ist jetzt, kriegt er es hin seinem Vorbild nachzueifern?

    Schmadtke war davor deutlich pragmatischer und erhielt von Witter und VW folgenden Auftrag:
    Konsolidieren und trotzdem recht erfolgreich sein. Den hat er erfüllt.

    Schäfer wollte RB Leipzig als Vorbild.
    Tempo, Pressing, Umschalten.
    Und es ging schnell eben genau dahin.

    Also taaaaadaaaaaaaaa – drei Manager, drei unterschiedliche Wege und Voraussetzungen.

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    • Ein Grundproblem. Volkswagen gibt keine Vorgaben. Der Aufsichtsrat hat keine Vorstellung und daher wird immer nur das in der Gegenwart Erfolgreiche versucht zu kopieren. Das kann in zwei Jahren schon wieder anders sein.

      Der VfL muss seine eigene Philosophie finden. Für Dominanz fehlt uns nicht nur der Kader, sondern auch alles drumherum. Dafür braucht man ganz andere Spieler und damit auch Geld und Attraktivität. Und am Ende auch einen fähigen Trainer für diese Art des Fußballs.

      Für mich ist dieses Interview eher ein Indiz dafür, dass es Hasenhüttl dauerhaft schwer haben dürfte. Außer Christiansen geht vor ihm. Hasenhüttl ist nicht sein Trainer, es ist nicht seine Philosophie und es sind nicht seine Aufstellungen. Siehe Wind.

      Am Ende sehe ich hier eher einen Machtkampf auf uns zukommen bzw. eine Trennung zum Saisonende. Sollte Hasenhüttl international nicht schaffen, ist er weg.

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    • Es ist für mich immer noch schade, das sich Glasner und Schmadtke damals getrennt bzw. nicht verstanden haben. Was wäre passiert, wenn die noch ein, zwei vielleicht drei Jahre weitergemacht hätten?

      Ich glaube, man wäre von der Basis her, von der Ausgangslage her, deutlich weiter als jetzt.

      Aber auch da wieder typisch. Man holt Glasner, einen Umschalttrainer. Trennt sich.
      Holt van Bommel, einen Ballbesitztrainer.

      Dann holt man Kohfeldt, definiert den als Zwitter-Typ aus beiden, was er nicht ist.
      Kohfeldt ist auch ein Ballbesitztrainer.

      Dann Kovac, der bolzen lässt.
      Wobei nicht alles unter Kovac schlecht aussah, er ist auch kein schlechter Trainer.

      Dann Hasenhüttl, der zu Spielerzeiten "das stolpernde Riesenbaby" (Spitzname) genannt wurde.
      Kleines Kopf-Kino: Genau so spielen wir manchmal Fussball. ;)
      Also es ist so, wie man sagt, eine Mannschaft spielt so, wie der Trainer tickt.

      Normalerweise wird laut VfL-Historie wieder was komplett anderes folgen.
      Nur dann sind wir wieder und wieder an demselben Punkt: Kader und Spielidee.
      Wir ändern das in den letzten Jahren leider immer falsch.

      Das beste Szenario wäre wohl, wenn Hasenhüttl ne gute Saison spielt und dann ne saubere Übergabe kommt und ein Trainer, der darauf aufbaut, was Hasi angestoßen hat und das umsetzt, was Christiansen als Idealvorstellung sehen möchte. Vom Typ und Stil her wäre das für mich so jemand wie Sebastian Hoeneß. Den wir aber jetzt logischerweise nicht mehr bekommen…

      Und so dreht sich das Rad Jahr für Jahr…

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    • Leider hast du recht. Same procedure…

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  5. Ich glaube, es wird relativ schnell Antworten geben in welche Richtung es gehen könnte. Es sind nämlich bereits im Januar schon vier Spiele. Darunter in München. Bedeutet die restlichen Spiele dort sind quasi must-win-games. Wenn man aufholen will. Und das ist ja das erklärte Ziel von PC.

    Lassen wir im Januar sonst noch Punkte liegen, wird es noch schwerer.

    Danach im Februar geht´s u.a. gegen Frankfurt, Leverkusen und Stuttgart.
    Wir dürfen im Grunde genommen wenig anbieten, keine große Schwäche zeigen.
    Schaffen wir hier nicht 4 Punkte oder gar 6 Punkte, dann wird man auch weiter hinterherlaufen. Wir müssen so ne Mannschaft wie Leverkusen, Frankfurt oder Stuttgart auch mal schlagen. Sonst holt man nicht auf.

    Im März und April wird das Programm dann wieder leichter.
    Wenn wir den Trainer-Wechsel und Machtkampf dann hinter uns haben. :D ;)
    Dann gewinnen wir wieder zwei Spiele und holen uns den verdienten Lohn – also Platz 12. ;)

    Nee, ich hoffe es nicht.
    Ich möchte einfach mal ne positive Entwicklung sehen.
    Ist das zuviel verlangt?
    :vfl:

    https://www.kicker.de/vfl-wolfsburg/spielplan/bundesliga/2024-25

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  6. https://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/gibts-bald-den-naechsten-millionen-transfer-fuer-den-fcb-top-klubs-nehmen-basels-mittelfeld-juwel-ins-visier-id20456990.html

    Habe das Gerücht hier bisher nicht gefunden, aber wir sind wohl an Avdullahu von Basel interessiert.
    Ist ein sehr spannendes Talent für die 6er-Position. Erinnert mich etwas an Busquets, also ziemlich pressing-resistent.

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  7. Hatte ich vor dem Jahreswechsel hier im Blog kurz erwähnt, da auch mit dem Hinweis, dass Basel ihn wohl nicht im Winter ziehen lassen will. Mal schauen, ob wir dennoch weiter dran bleiben oder ggf. sowieso erst für den Sommer kaufen wollen.

    Ich bin weiterhin gespannt, ob wir auf der Außenverteidiger-Position im Winter nachlegen werden. Ansonsten wäre vermutlich auch der ein oder andere Abgang nicht schlecht..

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    • Neutral betrachtet, müsste Svanberg oder Sijatoc den Preis gewinnen. Fallrückziehertore sind immer ein Highlight und extrem schwierig.
      Von der Fanbase wird es leider Gittens von Dortmund machen.

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  8. Leipzig beschäftigt sich mit Baku als Wintertransfer und Ersatz für Henrichs (Achillessehnenriss).

    https://www.kicker.de/schaefer-schielt-zum-ex-klub-leipzig-beschaeftigt-sich-mit-wolfsburgs-baku/1079293/artikel

    Ich würde die 4 Mios nehmen, einen neuen RV kaufen und Wimmer auf seiner besten Position, RM/RF, spielen lassen als Stamm. Den müssen wir endlich in Schwung bringen

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  9. Ich würde ungern die Konkurrenz verstärken. Dann lieber im Sommer ablösefrei verabschieden. Man hätte ihn lieber im Sommer verkauft. Er spielt ganz gut im RM und 4 Mios sind auch peanuts zur Zeit im Fußball.

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