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Camilla Küver vom VfL Wolfsburg. (Photo by Jasmin Walter/Getty Images)

VfL-Frauen: Nach 8:2-Sieg über Nürnberg wartet nun Inter Mailand

Was für ein Auftakt für die Frauen des VfL Wolfsburg: Vor der Champions-Leage-Qualifikationsspiel gegen Inter Mailand am Mittwoch, konnten sich die Frauen des VfL Wolfsburg sehr viel Selbstvertrauen im Bundesliga-Auftakt gegen den 1. FC Nürnberg holen. Nach einem 0:2-Rückstand beim Club drehten die Wölfinnen die Partie und gewannen am Ende mit 8:2. Besonders nach der Pause spielte der VfL groß auf.

Es war zunächst kein gutes Spiel der Wölfinnen. Bei einem so großen Kaderumbruch, wie in diesem Sommer, auch kein Wunder. Neue Spielerinnen müssen erst integriert werden, Abläufe müssen erst neu eingeübt und Automatismen erarbeitet werden.

Zum Spiel: Nürnberg führt zur Pause

Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und gingen durch Fany Proniez in der 14. Minute in Führung. Keira Bednorz erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0. Wolfsburg leistete sich zu viele Ungenauigkeiten und fand zunächst nicht zu seinem Spiel.

„Die erste Halbzeit lief überhaupt nicht nach unseren Vorstellungen“, sagte Trainer Stephan Lerch. Vor allem in den Zweikämpfen habe seine Mannschaft nicht griffig genug agiert und Nürnberg zu Chancen eingeladen.

Acht Tore nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie komplett. Nürnberg musste ab der 51. Minute nach einer Gelb-Roten Karte gegen Proniez in Unterzahl spielen. Der VfL nutzte das konsequent aus.

Janina Minge verkürzte per Elfmeter auf 1:2, ehe Cora Zicai mit zwei Treffern innerhalb von vier Minuten die Partie drehte. Weronika Arasniewicz erhöhte bei ihrem Bundesliga-Debüt auf 4:2. Ein Eigentor, ein weiterer Elfmeter von Minge sowie Treffer von Camilla Küver und Ella Peddemors sorgten schließlich für den deutlichen 8:2-Erfolg.

„Bemerkenswert, wie die Mannschaft nach der Pause aus der Kabine gekommen ist“, lobte Lerch die Reaktion seiner Spielerinnen. Gleichzeitig mahnte der Trainer: „Wir wissen aber auch, dass wir nichts geschenkt bekommen und immer an unser Maximum gehen müssen.“

Nun wartet Inter Mailand

Mit dem Kantersieg tankten die Wölfinnen Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Bereits am Mittwoch geht es in der Qualifikation zur UEFA Women’s Champions League weiter. Im AOK Stadion empfängt der VfL ab 18 Uhr Inter Mailand.

28 Kommentare

  1. Kommentare zu den Frauen hierher verschoben.

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  2. Ohje unsere Frauen gehen in Nürnberg baden. 0:2 liegen die zurück und Johannes sieht da auch wieder schlecht aus -.-

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    • Die konzentrieren sich auf die CL Qualifikation gegen Inter….
      Wird eine "interessante" Saison…

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    • Ja leider sieht Stina momentan etwas zu oft unsicher aus, hoffe sie fängt sich wieder

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    • Diese Verunsicherung der Mannschaft wird uns bestimmt wieder durch die ganze Saison begleiten. Wie in den letzten 2 Saisons als wir mit den peinlichen 3:3 gegen Bremen und Hamburg gestartet sind und jetzt heute das. Puh.

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    • 4:2 sieht ja jetzt schon wieder gut aus das wir dem Fehlstart gerade noch so entkommen

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    • Tabellenführung :D

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    • Wie auch immer das zur Stande gekommen ist :vfl:
      Schaue es zwar, aber kann es gar nicht richtig glauben :D

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    • Zur Krönung bitte noch das erste Tor von Lara

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  3. Die Bayern Frauen freuen sich, schon mal 3 Punkte Polster auf Wolfsburg.

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    • Ich glaube nicht, dass die Bayern oft in den Rückspiegel gucken werden. Und wenn, dann werden sie dort kaum den VfL sehen…

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    • Tja, jetzt brauchen die Bayern erstmal die Lichthupe.

      Wirklich ein kurioser Spielverlauf. Zum Glück wurde Linders Leichtsinnigkeit kurz nach der Pause nicht bestraft, dann die gelb rote Karte und der Elfmeter bringen uns ins Spiel zurück.

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  4. Nürnberg sieht gelb/rot. Lets Go zur Aufholjagd

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    • 2:2 jetzt!

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    • ich hoffe dass das Thema Torfrau nochmal diskutiert wird. Stina strahlt so eine Unsicherheit aus. Die Mädels werden das Spiel jetzt wohl gewinnen, aber in den nächsten Spielen wird es sehr schwer zu gewinnen, wenn man hinten ohne Torfrau spielt. Und schon führt man 3:2 :D

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  5. schön reingedrischt :)

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  6. Schöne Bude von Küvi :)

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    • Peddemors auch ein starkes Tor wow. 8:2 ist schon krass

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    • Und jetzt auch noch Peddemors….
      8 Tore in 40 Minuten.
      War Nürnberg Kaffee trinken?
      Dennoch muss das bis zum 0 zu 2 analysiert werden.

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    • Die Gegentore bzw. Fehler haben unnötigerweise etwas mit dem Selbstvertrauen gemacht. Man hatte anfangs auch mehrere Chancen durch Prasnikar. Dann wurde man ungeduldig und fehlerhaft, obwohl man eigentlich besser hätte sein können. Die gelb-rote Karte und der Elfmeter haben das Momentum aber wieder kippen lassen und danach hat man sehr stark weitergemacht und bis zum Ende gnadenlos durchgezogen. Learning wäre aus meiner Sicht: natürlich die Fehler abstellen, aber auch mal ruhig bleiben, wenn etwas negatives passiert, nicht die Geduld verlieren. Man hat die Qualität, die Spiele zu drehen.

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    • Immerhin kann man sich nicht mehr auf Beerensteyn und Popp verlassen. Das sehe ich durchaus als Vorteil.

      Und wenn ich mit anschaue, wer da noch alles vorne gefehlt hat.

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    • Bayern wurde letztes Jahr Meister mit folgenden Daten: Tore: 90:9, Differenz 81 und das ergibt 74 Punkte.
      Wolfsburg hingegen 72:38 Tore, also nur eine Differenz von 34 und somit auch nur 58 Punkte.
      Dafür 29 Gegentore mehr!
      38 Gegentore in 26 Spielen sprechen eine deutliche Sprache! Da muss zuerst der Fokus drauf gelegt werden!

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  7. https://www.kicker.de/comeback-mit-vielen-unsicherheiten-wolfsburg-muss-sich-klar-steigern-1246023/artikel

    Ich würde nicht nur unserem Frauenteam empfehlen, den Artikel zu lesen, sondern auch den Optimisten, die von der Saison viel erwarten. Der Tabellenplatz und die acht – vorwiegend geschenkten – Tore dürfen nicht den Blick auf die Realität verstellen.
    Das Spiel in Nürnberg hat beiden Teams deutlich gemacht, dass sie gaaanz viel zu verbessern haben.
    Und der VfL muss damit bereits unbedingt gegen Inter anfangen.

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    • Da steht aber auch nicht viel Neues drin. Lerch wird oft zitiert, waren die Aussagen aus Wölfe TV. Ich hatte schon den Eindruck, das Lerch das Spiel kritisch aufgearbeitet bzw. bewertet hat.

      Zum Beispiel:

      Lerch schien in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden zu haben. "Wir sind ein bisschen lauter geworden und haben gesagt, wir müssen ein anderes Auftreten, Charakter zeigen, Verantwortung übernehmen", gab der Trainer Einblicke. "Das Zweikampfverhalten in der Defensive war ein großes Thema, dass wir eine andere Körpersprache, eine andere Energie auf den Platz bringen müssen."

      Letztendlich geht es aber auch darum jetzt den Blick Richtung Inter zu richten, das werden K.O. Spiele, die nochmal einen anderen Charakter haben. So unerfahren sind aber beispielsweise Huth und Prasnikar jetzt auch nicht, als das sie nicht wüssten, was zu tun ist. Schwierig wird es natürlich dennoch.

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    • Naja die Ansprüche sind ja auch schon sehr weit runter geschraubt worden in den Aussagen vom VfL; Platz 2 halten, „Angriffe der Verfolger abwehren“, in der CL die Ligaphase erreichen und im Pokal eben solange dabei bleiben, bis Bayern kommt, ist ja auch das Minimum.
      Und Leverkusen hat in Leipzig jetzt auch nicht gerade die Sterne vom Himmel gespielt, Hoffenheim gegen Stuttgart verloren und auch Frankfurt hat sich phasenweise schwer getan gegen Köln.

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