Samstag , September 26 2020
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VfL Wolfsburg: Träsch muss Training abbrechen

Träsch
 
Das Verletzungspech bleibt dem VfL Wolfsburg treu. Heute morgen verletzte sich Christian Träsch beim Vormittagstraining. Er war bei einem kleinen intensiven Trainingsspielchen mit Luiz Gustavo zusammengerasselt und sankt schmerzverzerrt auf den Boden. Sein Schienbein wurde bandagiert. Anschließend wurde Träsch unter Tränen von Betreuer Nils mit dem Bendtner-Mobil vom Platz zurück ins VfL Center gefahren.

Anschließend ging es direkt weiter ins Krankenhaus zu einer MRT-Untersuchung. Nach ersten Aussagen des Vereins soll das Schienbein wohl nicht gebrochen sein. Wir sagen: Gute Besserung, Christian!


 

Hecking holt Conde und Donkor zum Training der Profis

Conde-Donkor
 
Sie hatten bei den Profis schon mehrfach mittrainiert. Doch in letzter Zeit sah man die Jungstars der VfL A-Jugend weniger beim Profi-Training. Da aktuell zahlreiche Spieler beim VfL verletzt sind, wurden Amara Conde und Anton Donkor mit dazu genommen.

Anwesende

  • 20 Spieler im Mannschaftstraining
  • darunter nur 2 Torhüter: Coen Casteels fehlte.
  • von der Jugend dabei: Conde, Donkor, Putaro, Azzaoui
  • es fehlten weiterhin: Henrique, Draxler, Jung, Ascues, Rodriguez…
  • Marcel Schäfer lief mit Oliver Mutschler nur Runden um den Platz vor dem VfL-Center.

Dante-Schürrle
 
In der Hauptübung spielten 8 gegen 8 Feldspieler auf kleinem Feld gegeneinander. Drei Spieler (die beiden Torhüter + Gustavo) trugen weiße Leibchen und dienten als Anspielstation. Aufgebaut waren vier kleine 1-Meter-Tore.

Hängende Köpfe oder Niedergeschlagenheit konnte man nicht beobachten. Dieter Hecking gab lautstarke Anweisungen und auch die Spieler untereinander sprachen viel mit einander.

Wie es aussieht wird der VfL heute Nachmittag um 15.30 Uhr noch einmal in Wolfsburg trainieren. Das Kurztrainingslager ist angeblich noch nicht fix. Nach dem Training sagte Co-Trainer Bremser auf die Frage, wann morgen Training sei: „Ganz normal um 11 Uhr.“ – Es sei denn, der VfL findet noch ein Quartier für ein Kurztrainingslager.

Julian Draxler arbeitet an seiner Rückkehr

Julian Draxler schuftet derzeit im VfL-Center, arbeitet an seinem verletzten Muskel und baut Kraft und Fitness auf. Das Ziel ist klar: Julian Draxler tut alles, um bei der EM dabei zu sein. Heute Vormittag war er im VfL-Center geblieben.

Am Nachmittag ging es auf eine 30 minütige Laufrunde mit Oliver Mutschler:


 

 
Welche Aufstellung würdet ihr gerne gegen den HSV sehen?
 

 
 

105 Kommentare

  1. LT BILD VfL Wolfsburg (Twitter) musste Träsch nach einem Zweikampf mit Gustavo ins MRT. Das Schienbein soll wohl betroffen sein, aber kein Bruch.

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  2. Ich will nicht böse sein, aber ich glaube Rodriguez verpisst sich bis zum Saisonende. Der will sich nicht mehr verletzten, weil er schon weiß, dass ein Klub die Ausstiegsklausel ziehen wird.

    Gute Besserung an Träsch.

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    • Ich will gar nicht gemein sein, aber im Bezug auf Rodriguez:
      Ist dann auch wohl besser so…

      Schade, wirklich schade, denn er hat hier großes geleistet und geht wie eine Diva! Irgendwie passt des nicht zu ihm!

      Schäfer ist eigentlich noch ganz okay, aber in den letzten beiden Spielen würde ich dennoch gerne diesen Jugendspieler sehen! Jonas oder wie hieß der gleich noch ???

      Das mit Träsch war ja irgendwie klar :/
      Gute Besserung auch von mir an Christian !!!

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  3. Wieso verletzen sich die Spieler immer ?
    Vor allem wie viele in EINER Saison !
    Irgendwas stimmt da doch nicht :klatsch:

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    • Ich glaube das hat viel mit der allgemeinen Unruhe im Team zu tun und dem Training natürlich.

      Vielleicht haben wir auch einfach nur pech, wer weiß das schon?

      Was mich wundert ist, dass bei so vielen verletzten nur wenige Spieler aus der Jugend eine Chance bekommen haben..

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    • Das mit der Jugend sehe ich ganz genauso!
      Warum nicht mal 1-2 Spieler in die Startelf bringen?
      Seid 2-3 Spieltagen steht doch schon fest das nach ‚Oben‘ ohnehin nichts mehr möglich ist…

      Viel schlechter hätten es unsere Jungspunde in Dortmund auch nicht angestellt…

      Spieler wie Azzaoui, Donkor oder auch Putaro hätte ich mir dort in der ersten Elf gewünbscht, nicht zu vergessen Paul Seguin, der im Heimspiel gegen Augsburg schon angedeutet hat, das er mithalten könnte…

      Nun denn…

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  4. Schade, das hat es nun nicht auch noch gebraucht. Träsch hat zuletzt gute Spiele gemacht und sich richtig gut entwickelt. Hoffentlich ist es nichts ernsthaftes und er wird schnell fit. So langsam wird es ja ein bißchen tragisch mit dem ganzem Verletzungspech das wir haben und dazu dann noch einige Spieler im Formtief. Dann mal wieder zum denkbar schlechtem Zeitpunkt. So langsam habe ich Mitleid.

    Ich hoffe, dass die Verantwortlichen jetzt tatsächlich aus den vergangenen Jahren lernen und die neue Saison schon danach ausrichten. Die Bayern ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Sie investieren jedes Jahr aufs Neue in neue Spieler. Das war der größte Fehler vom VfL., keine neuen Spieler geholt zu haben. Draxler nehme ich da jetzt mal raus, der ist unser bester Mann. Aber da hätte noch mehr als Dante und im Winter Henrique passieren müssen. Vielleicht wollte Allofs am Image des VfL. (neue Bescheidenheit) arbeiten und hat den Kader so lassen wollen. Ich habe vor ein paar Wochen ein Interview mit KDB gelesen, er wäre wohl noch eine Saison geblieben, wenn seine Freundin nicht schwanger gewesen wäre. So wollte sie nicht mit einem Neugeborenem (Anfang März 2016 hat sie einen Sohn bekommen), umziehen. Daher vermute ich, dass der Wechsel dann doch noch durchgedrückt wurde.

    Vielleicht werden jetzt tatsächlich die jungen Spieler eingesetzt werden (müssen). Bei der derzeitigen Situation kann das eine große Belastung (Druck) sein, da ist dann der Trainer gefragt, die Jungen gut darauf vorzubereiten. Ich glaube, dass das eine große Stärke von Hecking ist, auf mich wirkt er sehr menschlich. Ich schätze seine ruhige und bodenständige Art sehr. Ich mag Putaro sehr und halte ihn für sehr vielversprechend und würde ihn gerne zusammen mit Schürrle sehen. :vfl: :vfl:

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  5. Meine Wunschaufstellung gegen Hamburg:

    Benaglio – Vieirinha, Naldo, Knoche, Schäfer – Guilavogui, Seguin – Azza, Arnold, Donkor – Putaro

    Mit der wäre mir sogar eine Niederlage egal.

    Wahrscheinliche Aufstellung:

    Benaglio – Vieirinha, Naldo, Dante, Schäfer – Guilavogui, Gustavo – Cali, Arnold, Schürrle – Dost

    Bank:

    Grün – Knoche, Seguin, Putaro, Azza, Kruse, Felipe

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    • Gefällt mir deine Wunschaufstellung. :like:
      Bis auf Knoche würde ich auch so spielen lassen.

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    • Ich würde ebenfalls so spielen lassen, einzig auf der LV-Position würde ich vielleicht noch den Jonas bringen…

      Aber ich gebe dir vollkommen recht, es werden wieder dieselben Spieler sein, die bislang in dieser Saison nichts gebracht haben und sicherlich wird es auch wieder so Wechsel geben wie:
      Kruse für Arnold oder Dante für Knoche

      Eine total gebrauchte Saison, in allen Belangen…

      Unser Herz, welches am Verein hängt, wird diese Spielzeit auf eine harte Probe gestellt…
      Musste ich nicht haben, ganz ehrlich…

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    • Jannes Horn meine ich…

      Wie kam ich nur auf Jonas *gg :knie:

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    • @Ingoal45 Hector spielt doch erst nächste Saison für uns ;)

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  6. Also mir ist ehrlich gesagt die Aufstellung total egal.

    Mein TIP: 3:1 für Hamburg

    Das ist ein Auswärtsspiel und wird standesgemäß verloren.

    Im übrigen finde ich es auch total egal was DH noch macht.Er hat die gesammte Saison vergeigt und soll nun einfach so weitermachen dürfen….?
    Dafür habe ich keinerlei Verständnis…….

    Für den Verein hoffe ich natürlich auf einen Auswärtssieg….. :vfl:

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    • Genau so siehts aus. Da wird jetzt zum Saisonende noch zus. Geld verbrannt für ein für mich völlig unnütziges Trainingslager. Dieses hätte man schon 10 Spieltage früher machen sollen, wo es schon schlecht lief um noch mal alle wach zu rütteln und die Sinne zu schärfen. Nein, was wurde aber gemacht: Es wurde immer wieder und wieder von Europa geredet und immer wieder auf die Mannschaft eingedroschen bis nichts mehr ging. Und genau deshalb hat die Mannschaft nun keinen Bock mehr auf Hecking. Wer weiss, was mit Allofs da los ist. Wenn der Trainer hier ungeschadet weiter werkeln darf, dann fall ich vom Glauben ab, was hier in Wob los ist.

      Unser Trainer wird hier nie einem jungen Talent einen Startelf Einsatz garantieren und Ihn einsetzen. Die letzten 10 Minuten kann er sich schenken. So, werden uns noch mehr Talente verlassen. Ist Ihnen auch nicht zu verdenken. Hoffentlich hat der Spuk bald ein Ende.

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  7. Transfers: Niklas Süle möchte sich dem 34.Spieltag äussern, wo er in der nächsten Saison spielt. Da bin ich ja mal gespannt, wo sein Weg hinführt. Sollten wir da eine Absage bekommen haben, dann kann das eine sehr schwierige Transferperiode werden. Wäre schon toll, wenn Niklas hier aufschlagen werde.

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    • Mach dich bei Süle auf ne Enttäuschung gefasst
      (Wenn der Bvb ruft)

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  8. Ich denke auch, falls Dortmund wirklich mit eingestiegen ist, das es sehr schwer wird, das er kommt. Aber, wenn ein neuer Trainer kommt,dann kann ich mir das schon noch vorstellen,falls der Trainer schon fix ist und er mit bei den Transfers eingebunden ist.
    Noch gute 2 Wochen warten, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

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  9. Laut einem Bericht( suche ich gerade)

    Haben wir der VFL, Barcelona, Man City, PSG, Real, Atlético, Chelsea, BVB, Arsenal, Gladbach, Manu, Tottenham, Bayern, AC Milan, Juve, Liverpool und Mainz Interesse an Max Mata von Wellington Phoenix, der Spieler sagt mir gar nichts :D Ablösesumme sollen 24.5 Mio. Neuseelanddollar betragen. Laut Umrechnung aus dem Netz sind das 15 Mio. €

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  10. Ich zerstöre ja nur ungern eure Träume aber im Moment deutet absolut nichts darauf hin dass demnächst ein neuer Trainer hier aufschlägt. Nicht vor Ende der Saison und auch nicht im Sommer, es sei denn die beiden verbleibenden Spiele werden zum Schützfest zum Leidwesen des VfL. Ich denke Allofs wird erst reagieren wenn sich die negative Serie in der neuen Saison fortsetzt!

    In Sache Transfers werden wir uns wohl umorientieren müssen. Alle Namen die in der Verlosung sind haben nach dieser Saison des VfL viel bessere Optionen. Das gilt für Süle und auch für Embolo. Für unsere Transferbemühungen und deren Suche im oberen Regal, war diese Saison ein Bärendienst. Wir werden uns im Sommer in einer kleineren Kategorie umsehen müssen als wir wahrscheinlich wollten. Sollte die nächste Saison erfolgreicher werden kann man sich dann wahrscheinlich wieder in höheren Kategorien umsehen. Aber für dieses Jahr sollte man wohl kleinere Bröttchen backen.

    Soweit meine Meinung dazu.

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    • Bitte, lass uns einfach mal träumen und vielleicht ist es ja auch wahr, das am 01.07.2016 hier ein neuer Trainer aufschlägt. Ich möchte gar nicht daran denken, das wir mit unserem Cheftrainer in eine weitere Saison gehen. Ich hab einen Umbruch noch nie erlebt, wo man 6 Spieler austauschen möchte, dann aber mit demselben Trainer in diesen Umbruch geht. Wenn das aber so kommen sollte, dann muss Allofs sehr, sehr kritisch hinterfragt werden. Tragbar ist das für mich nicht mehr.

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  11. Schaut jemand CL? Ein fantastisches Spiel. Hoch athletisch und super spannend. Das macht Spaß :top:

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    • Naja, mit zwei verschossenen Elfern ist das schon dramatisch und zeigt, dass auch diese Stars miese Elfer schießen können. Mein Kreislauf ist froh, dass ich damit nix zu tun habe, außer, dass es um Fußball geht.
      Aber ich glaube nicht mehr an das dritte Bayerntor.

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    • Erst recht, wenn man sich seit Monaten einfach nur grauenhaften Fußball anschauen muss mit Ausnahme von ein paar sehr wenigen Spielen…

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    • Ich werde auf jeden Fall bestens unterhalten.

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    • Super spannendes Spiel gewesen und die Bayern sind endlich raus, mehr konnte man gar nicht verlangen!
      Endlich mal wieder ein gelungener Fussballabend :like:

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    • Mahatma_Pech

      Ich finde Simeone fantastisch. Er ist aber das komplette Gegenteil, was sich der Großteil der Fans wünschen.

      Taktisch perfekt eingestellt, dazu mit allen Wasser gewaschen. Und er hilft seiner Mannschaft.

      Kann man den nicht klonen?

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    • Ne ne… Zermürbung durch Ballgeschiebe um den 16er ist die beste Spielweise

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    • Kahn nennt das Spiel von Atletico gerade destruktiv. Mein Spiel ist das nicht.

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    • Ein Beweis dafür das Konterfußball auch erfolgreich sein kann … Ich mag Simeone als Typ nicht, als Trainer ist er aber genial…

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  12. Glaubt ihr dass Bayern selbst Schuld ist, dass sie den letzten Schritt oft nicht schaffen?

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  13. Schönes Spiel. Und was mit gefällt : der Egoaffe Pep schafft es nicht. Prima.

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    • Ja. Der Egoaffe hat den Elfer verschossen und den dummen Fehlpass zum Konter gespielt. Denn schließlich geht es beim ganzen Spiel ja doch immer nur um Einzelpersonen. Und die stehen meistens sogar neben dem Platz! Ich habe selten so viel über Fußball gelernt wie in diesem Blog!

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    • Mahatma_Pech

      Wenn Real verliert, ist es auch Ronaldo der verliert.

      Bei der WM hat nicht Argentinien verloren, sondern Messi. So ist das eben mit Stars. Sie polarisieren und krönen sich auch gerne. Aber im Mißerfolg sind sie es dann eben auch, die genau wie bei einem Sieg im Mittelpunkt stehen.

      Im übrigen hat Diego nirgends etwas von einem Elfmeter usw. geschrieben. Es geht einfach nur um etwas Schadenfreude. Du als „Spaßsucher“, der lieber Rechtschreibfehler sucht als Spaß, wird das wohl entgangen sein.

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    • @Mahatma_pech: so hab ich es gemeint.
      Aber gerne was aus meiner Sicht zum Elfmeter von Müller (natürlich keine gesicherten Fakten und nicht erkenntnisleitend, aber trotzdem möglich):
      Pep ist vermutlich einer der besten Taktik-Trainer der Welt.
      Und sicher einer der schlechtesten Trainer was Psychologie angeht.
      Dadurch, dass er Spieler wie Marionetten behandelt und oft seinen (genialen) Taktik-Ideen „opfert“, behindert er das, was es in engen Spielen oft braucht: nein, nicht den Zufall wie Joan und HuiBuh schreiben, sondern den letzten mentalen Kick bei einzelnen Spielern und der Mannschaft insgesamt.
      Es ist eben kein Zufall, dass Peps FC Bayern dreimal hintereinander im Halbfinale ausscheidet.
      Und natürlich mag es taktisch genial gewesen sein, Müller in Madrid nicht in der Startelf aufzubieten, aber psychologisch katastrophal, weil es letztendlich jedem Spieler signalisiert: du bist mir völlig egal, du bist völlig unwichtig, nur die Taktik (MEIN GENIALE TAKTIK – also ICH) ist wichtig.
      Dass so ein Müller dann das 2:0 nicht macht ist dann vielleicht kein Zufall mehr.
      So, jetzt Feuer frei für die Fakten-Fraktion.

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    • Ich sehe es auch so, dass eben den Mentale Kick auch eine Rolle spielt.
      Komisch nur das vor paar Wochen eben auch diese Thema aufgemacht worden ist (Mentalität) und nun aber teilweise von „Zufall“ gesprochen wird.

      Nein auf diesem Level spielt Zufall in meinen Augen keine Rolle. Man sagt nicht umsonst, Glück kann man sich erzwingen. So wie Atl. Madrid spielt wussten die Bayern vorher schon, dass es kein leichtes Spiel wird und man spielte bewusst mit dem Feuer ein Ding fangen zu können. Ich bin da ganz bei Diego.

      Im Fußball spielen halt viele Faktoren ein Rolle, dass hatte Huibuh damals ja korrekt beschrieben und ja das spielt auch kurzfristig eine Rolle bei einem „Formtief“, wenn dieses sich jedoch die gesamte Saison so durchzieht, dann kann man es eben nicht mehr in der „Komplexheit“ der Dinge sehen, denn dann ist das Problem schon tiefer zu suchen und hier liegt glaube ich der Grund der Kritik an Hecking.

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    • Lieber Diego, ich lese deinen Beitrag zu Guardiola erst jetzt verspätet, antworte zwar nicht als Vertreter der Faktenfraktion, es reizt mich aber trotzdem, etwas dazu zu sagen.
      In Sachen „Hecking“ wie auch jetzt zu Guardiola äußerst du dich in einer Weise, die in der Psychologie als „Personalisierung“ bezeichnet wird. D. h. Personen wird die Verantwortung für eine bestimmte Situation angelastet und durch die persönliche Zuordnung wird das Problem oder der Fehler weggedrückt, in dem Sinne, dass man sich mit der Sache eigentlich gar nicht mehr beschäftigen muss.
      Hier im Blog macht das gar nichts, da gibt es höchstens einen Kommentar von mir. Privat führt so etwas zu direkten persönlichen Auseinandersetzungen und vielleicht heftigem Streit. Zweischneidig bis gefährlich ist die Personalisierung aber auf Organisationsebenen (z. B. auch in Fußball-Clubs), weil sie in aller Regel dazu führt, dass Personen (der Schuldige) abgelöst oder ausgewechselt werden, der Ankläger wunderbar entlastet ist, aber – und das ist das Gefährliche daran – das Problem bleibt. Vernünftiger ist es also immer, eine mögliche persönliche Schuld zu versachlichen. Da hilft man dem eventuell tatsächlich Schuldigen, weil er annehmen und lernen kann, man hilft sich selbst, weil man sich keinen zum Feind macht und, vor allem, man hat die Chance, das Problem gemeinsam zu lösen, was alle stärker macht. Ich gebe aber zu, dass Organisationsmenschen und Personalisierer oft nicht die Geduld haben oder sich nicht die Zeit nehmen oder auch nehmen können, Probleme und Fehler von der Sachseite zu lösen. Die personelle Lösung geht da viel schneller. Falsch ist sie in vielen Fällen trotzdem.
      Doch noch was zum Zufall. Hätte Pep den Müller auch im Rückspiel auf der Bank gelassen, hätte wahrscheinlich Lewandowski den Elfer verwandelt und die Bayern wären weiter.

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    • @Joan, wenn ich solche Posts von Dir lese kann ich wirklich nur sagen: „Kannst Du bitte häufiger posten?“

      :like:

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    • @Joan: danke für deinen ausführlichen Kommentar.
      Ich habe von Psychologie nicht nur Null Ahnung, sie ist mir auch – aus mehreren Gründen – als Wissenschaft suspekt. Das als Vorbemerkung zu meiner Replik.
      Ja, es wäre in der Tat fatal, einen nicht durch eine Person verursachten Fehler einer Person „der Einfachheit halber in die Schuhe zu schieben“. Da gehe ich mit.
      Was aber, wenn die Person tatsächlich nicht nur verantwortlich ist sondern tatsächlich den „Fehler“ gemacht hat?
      Wie „versachlicht“ man einen individuellen Fehler?
      Dieses Denkrichtung ist mir suspekt, ich bemühe mich aber, sie zu verstehen.
      Im Beispiel Pep: ich halte seinen Umgang mit den Spielern und die sehr offensichtliche „Selbsterhöhung“, die er für mich deutlich erkennbar inszeniert als „Anführer“ einer Mannschaft – und das ist ein Trainer in gewissem Sinne eher als ein „neutraler Berater“ oder guter Onkel-coach – für fatal.
      Natürlich führt das keineswegs kausal zu dem verschossenen Elfmeter von Müller – so blöd bin ich denn auch nicht, das zu glauben – aber: vielleicht gefällt mir einfach der Gedanke bzw. das Weltbild, dass mir unsympathisches Verhalten (in Führungsverantwortung Menschen als Marionetten einsetzen und sich selbst über alles andere zu stellen) zu Misserfolgen führt, also quasi abgestraft wird.
      Und da hat Mahatma genau den Punkt getroffen. Schadenfreude darüber, dass ein mir durch sein erkennbares Handeln extrem unsympathischer Mensch möglicherweise genau durch sein mir unsympathisches Handeln Misserfolg hat.
      Und ansonsten bin ich da ganz einfach gestrickt: wenn ich drei mal auf die Fresse falle, dann hat das auch was mit mir zu tun und ich bemühe dann nicht meine Kindheit, den Stand der Sterne oder die Verkettung unglücklicher Umstände.

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    • @Diego1953: Hallo Diego, deine Abneigung gegenüber der Psychologie kann ich absolut verstehen. Optimistisch lässt mich aber werden, dass sie sich immer mehr zur Wissenschaft mausert. Ich will zu dem Thema „Versachlichung von individuellen Fehlern“, wie du es nennst, noch etwas nachschieben, damit du mich nicht missverstehst. Ansonsten denke ich, dass dies kaum jemand hier interessiert, auch wenn Duck of York mir ein bisschen schmeichelt.

      Klarstellen möchte ich zunächst, dass es bei dem möglichen Fehlverhalten, über das wir reden, nicht um solches geht, das eine Schuldhaftigkeit im juristischen Sinne nach sich ziehen kann. Wenn also Probleme, Fehler, Unzulänglichkeiten gemeint sind, die aus Arbeitszusammenhängen entstehen und die man deshalb beteiligten Personen zuweisen könnte, dann gibt es meiner Erfahrung nach zwei Grundmuster des Umgangs damit. Das eine und übliche ist die Frage nach der Schuld, die doch jemand tragen muss. Das andere Muster beinhaltet eher die Frage danach, warum etwas nicht funktionierte oder warum Fehler überhaupt passieren konnten. Die Frage nach der Schuld lenkt unabdingbar jegliche Aufmerksamkeit sofort auf eine Person. Die Frage nach der Kausalität zielt auf solche Dinge wie Zusammenhänge, Strukturen, Abläufe, Ziele und Bedingungen.
      Während die eher pragmatische Sicht auf Personen den Klärungsprozess oft vereinfacht und abkürzt und auf den ersten Blick im Ergebnis sogar befriedigt, weil sie bis auf den oder die Schuldigen alle anderen freispricht, führt die andere Frage möglicherweise zu einem langwierigen, für alle oder zumindest mehrere Beteiligten mitunter weniger angenehmen Verfahren und letztlich auch zu einem alle fordernden Ergebnis. Dies kann durchaus auch personelle Konsequenzen notwendig machen, aber dann stehen diese am Ende einer Klärung, nehmen diese aber nicht vorweg und verhindern sie geradezu. Denn mit der Personalisierung von Fehlerursachen wird der Blick auf vorgelagerte sachliche Zusammenhänge jetzt gar nicht mehr notwendig, da mit der „schuldigen“ Person ja sowohl Ursache wie Lösung des Problems schon ausgemacht sind.
      Die den anderen, mühsameren Klärungsweg durchhalten, können die gemeinsame Erfahrung machen, dass die Person oft austauschbar ist und auch andere in die Fehlerfalle getappt wären. Erst wenn diese aufgespürt und in ihrem Fehlerpotenzial verstanden ist, kann das Problem in der Sache tatsächlich gelöst werden. Dieser Weg, an Probleme heran- und mit Fehlern umzugehen, ist – wie ich schon sagte – der schwierigere und langwierigere, er bringt über die tatsächliche Problemlösung hinaus allen Beteiligten aber sehr viel. Er macht mutiger, weil er im Hinblick auf eigene Fehler entlastet, er stärkt den Zusammenhalt, weil alle mehr oder oder weniger an der Ursachenfindung und Lösung mitarbeiten und dabei ihre gegenseitige Abhängigkeit voneinander in einem gänzlich unabhängig von ihnen bestehenden Setting von Bedingungen erkennen. Und er stärkt letztlich die eigene Verantwortlichkeit, weil ich erkennen kann, dass ich als Person nicht nur einer Sache (Ziel, Ergebnis etc. ) gegenüber verpflichtet bin, sondern auch dem mit mir zusammenarbeitenden Team. Und Menschen gegenüber entwickelt man normalerweise immer ein höheres Maß an Verantwortung als gegenüber einer Sache.
      Es geht bei „der Versachlichung von individuellen Fehlern“ also gar nicht darum, nur zu verhindern, dass einer Person ungerechtfertigerweise eine Schuld zugeschoben wird, sondern darum, wie man mit Fehlern und Problemen, hinter denen immer Personen stecken, prinzipiell umgeht.

      Aber geht es überhaupt um Fehler und Schuld, wenn für dich ausgemacht scheint, dass hinter dem Ausscheiden der Bayern aus der CL als Ursache die persönliche Egomanie des Trainers steckt. Das ist schon eine sehr forsche These. Dabei muss man Guardiola gar nicht abnehmen, dass es ihm bei allem nur um die Spieler ging. Natürlich wollte er s e i n e Vorstellung von Fußball mit den Bayern umsetzen. Aber die Bayern wollten das auch mit ihm. Und man hat gewusst, dass es Guardiola nicht nur um Erfolg und Ergebnisse geht, sondern immer auch um den fußballerisch “schönen Weg“ dahin. Und wie gern hätte man im Erfolgsfalle das eigene „Mia san mia“-Ego durch das des „Fußball-Zauberers“ gekrönt.
      Aber auf höchstem Niveau des Fußballs scheint das Triple letztlich genauso schwer planbar wie Etagen darunter, den VfL zu einer Spitzenmannschaft zu machen. Und für beides müssen nicht einmal unbedingt gravierende „Fehler“ die Ursache sein. Im Fußball gibt es eben viel mehr als in anderen Bereichen eine Menge Unwägbarkeiten. Die könnte man auch einfach akzeptieren.

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  14. Das riecht nach: KDB holt mit ManCity den Topf. Würde mich freuen.

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  15. Das riecht nach: Der Scheichklub fliegt morgen raus, und Atletico revanchiert sich bei Real für 2014.

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  16. Die Bayern haben ihr Problem selbst gemacht. Wer gerne die Konkurrenz innerhalb der Liga kaputt kauft, hat auch keine richtige Gegner die einen besser machen können.

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  17. Heckings Aussagen im Interview mit der SportBILD lassen stark einen Verbleib Heckings vermuten…

    http://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/bundesliga/hecking-ueber-wolfsburg-absturz-de-bruyne-war-nicht-zu-ersetzen-45629568.sport.html

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    • Scheiße! :segen:

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    • Naja klingt für mich bekannt, genau diese Worte mit dem ständigen Austausch usw gab es doch vor oder kurz nach dem Spiel gegen Dortmund.

      Hecking und Allofs können vieles wollen, wenn am Ende der AR sagt aurevoir…

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    • „weil es drei Monate in der Bundesliga nicht nach unserem Wunsch verlaufen ist“???? Ja, leidet der Mann unter Realitaetsverlust? Wir diskutieren doch hier schon seit ueber einem halben Jahr…

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  18. Atletico spielt in extremer Form den modernen Catenaccio, der Fussball der im Moment so erfolgreich ist. Simeone war ja auch dabei 1990 als Argentinien schaffte ins WM-Finale zu kommen mit so einem Fussball, wo Caniggia damals gegen Brasilien ein Tor schaffte, mit dem einzigen Angriff der Argentinier. Weiss nicht ob man so was jede Woche sehen wollte, wenn kein Maradona dabei ist.

    Denke Johnny Pl recht hat: von den Aussagen in der Presse kann man sicher nicht sehr sichere Schlüsse ziehen. Aber es wirkt so als ob Hecking weitermachen soll. Habe nichts dagegen, auch wenn es vielleicht Zeit wäre für einen Wechsel. Die interessantere Frage bleibt: mit welcher Truppe? Wenn die Truppe steht wird man dann beurteilen können wie die Verantwortlichen sich die Spielweise vorstellen.

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    • Das die Truppe sich ändern muss ist für mich ohnehin klar, wo ich jedoch nicht mitgehe ist, dass wenn die Truppe steht man weiß welche Spielweise kommen soll bzw. wie gespielt wird.

      Vieles hat mti dem Trainer zu tun, auch wenn ich mich wiederhole und es bald keiner mehr hören will (analog zu den Durchhalteparolen, alles wird schon wieder). Bleibt der Trainer Hecking, werden wir weiter einen Schürrle sehen der den Ball in den Fuß gespielt bekommt und der kaum in die tiefe geschickt wird. Es wird weiter auf Ballbesitz gespielt, wobei unser Material gerade schon fast dazu „einladen“ würde auf Konter zu spielen, zwar nicht in der Perfektion wie man es sich wünscht aber aktuell wäre mit dem Kader diese Spielweise wohl die bestmögliche gewesen und so hätte man sicherlich auch die nötigen Punkte geholt. Doch unser aktueller Trainer wollte lieber auf Ballbesitz spielen. Sicherlich hat Hecking nicht gänzlich verboten schnell zu spielen, doch wenn über allem die Anweisung steht, nicht zu viel Risiko dann sieht man was bei rumkommt.

      Ich glaube immer noch fest daran, dass unser Trainer zur neuen Saison nicht Hecking heißen wird, ohne das ich da aber nähere Infos hätte.

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    • @jonny.pl: „ …, auch wenn ich mich wiederhole und es bald keiner mehr hören will…“ – Richtig!

      „…werden wir weiter einen Schürrle sehen der den Ball in den Fuß gespielt bekommt und der kaum in die Tiefe geschickt wird …“ – Ich kann mich an einige Situationen erinnern, in denen Schürrle steil geschickt wurde, er aber ins Abseits startete, der Ball nicht zu erlaufen war, er den Ball verstolperte oder ein Steilpass überhaupt Unsinn gewesen wäre, weil niemand anspielbar nachrückte.

      „… wobei unser Material gerade schon fast dazu “einladen” würde auf Konter zu spielen ….“ – Wie spielt man als CL-Aspirant gegen Mannschaften, die selbst ganz oder in vielen Spielphasen defensiv stehen wie Darmstadt, Ingolstadt, Hannover, Frankfurt (tw. auch Köln und Mainz) „auf Konter“?

      „Doch unser aktueller Trainer wollte lieber auf Ballbesitz spielen …“ – D e n Ballbesitzfußball gibt es nicht. Und Ballbesitz hindert überhaupt nicht an einer grundsätzlich offensiven Ausrichtung. (Siehe: http://spielverlagerung.de/2013/08/07/ballbesitz-ein-taktiktheoretischer-diskurs/)

      „… doch wenn über allem die Anweisung steht, nicht zu viel Risiko …“ – Risiken müssen kalkulierbar sein. Wie vertrüge sich denn die Empfehlung eines hohen Risikos bei einer Mannschaft, die hier im Blog durchaus zutreffend als wenig handlungs- und denkschnell und defensiv wie offensiv auch in ihrer Dynamik und Sprintstärke als höchstens mittelmäßig eingeschätzt wurde?

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    • …Ich kann mich an einige Situationen erinnern, in denen Schürrle steil geschickt wurde, er aber ins Abseits startete, der Ball nicht zu erlaufen war, er den Ball verstolperte oder ein Steilpass überhaupt Unsinn gewesen wäre, weil niemand anspielbar nachrückte.
      – Ja das du dich an einige Situationen erinnern kannst, dieses kann sehr gut sein und das Schürrle nicht immer richtig handelte da gebe ich dir recht, Schürrle will ich auch gar nicht besser machen als er in dieser Saison war, doch ich werde ihn eben auch nicht schlechter reden als er ist. In meinen Augen hat gerade Schürrle in der Anfangszeit richtig geniale Laufwege gemacht und wurde einfach nur nicht angespielt, diese Laufwege lösten sich in Luft auf, da eben diese Pässe nicht kamen, da „Risikominimierung“ über allem steht. Ich gebe dir aber wie bereits geschrieben vollkommen Recht, Schürrle ist tatsächlich ins Abseits gelaufen, Schürrle hat tatsächlich Bälle verstolpert. Allerdings tat dieses ein Kevin de Bruyne auch… Ich will hier allerdings keinen Vergleich dieser beiden Spieler anstreben.

      ….. Wie spielt man als CL-Aspirant gegen Mannschaften, die selbst ganz oder in vielen Spielphasen defensiv stehen wie Darmstadt, Ingolstadt, Hannover, Frankfurt (tw. auch Köln und Mainz) „auf Konter“?
      – Es gibt Atletico Madrid, die stehen gerade nicht schlecht in der La Liga und diese spielen in der CL im Finale, ich will uns keinesfalls mit ihnen vergleichen, doch es zeigt das Ballbesitz über allem eben nicht der Weg des Erfolges sein muss und keineswegs ein Zeichen von Dominanz ist. In der La Liga stellen sich Mannschaften auch hinten rein, irgendwie scheint Altetico aus einer gesicherten Defensive heraus seine Tore zu machen, meistens durch Konter oder eben gegen diese Mannschaften in der La Liga die mit „Köln und Mainz“ zu vergleichen sind. Zudem habe ich nicht gesagt man müsste ausschließlich auf Konter spielen, doch wir haben dieses Mittel in unserem Spielstil anscheinend überhaupt nicht mehr…
      …… D e n Ballbesitzfußball gibt es nicht. Und Ballbesitz hindert überhaupt nicht an einer grundsätzlich offensiven Ausrichtung. (Siehe: http://spielverlagerung.de/2013/08/07/ballbesitz-ein-taktiktheoretischer-diskurs/)
      – Was ich damit meinte war, dass Hecking lieber weniger Risiko gehen will und eben den Ball in den eigenen Reihen halten lässt, die Idee soll wohl sein im richtigen Moment das Tempo anzuziehen und dann ein Tor zu erzielen, demnach hast du Recht sas man auch mit Ballbesitz offensiv spielen kann, dieses zeigen ja Barca und Bayern. Doch hierzu müsste man im offensiven Repertoire haben, dass man vernünftig verschiebt, die Halbpositionen anders besetzt oder eben durch Positionswechsel oder das vernünftige Kreuzen Räume schafft. All dieses kann ich bei uns nicht erkennen. Unser Spiel ist viel zu berechenbar, entweder ist unser Spiel so plump oder aber ich scheine doch mehr von Fußball zu verstehen… Komisch das ich mit den Leuten im Stadion die neben mir stehen die Spielzüge voraussagen kann… Ich tippe mal eher darauf, dass unser Spiel viel viel viel zu plump ist… Denn ich will es mir selbst nicht Anmaßen zu behaupten ich sei der Taktikprof. oder aber ich hätte viel Ahnung von Fußball. Es hat zwar den Anschein das du es von dir selbst behauptest bzw. über sich selbst so denkst, ob ich dieses richtige deute oder nicht, du kannst es mir ja gerne sagen.
      … Risiken müssen kalkulierbar sein. Wie vertrüge sich denn die Empfehlung eines hohen Risikos bei einer Mannschaft, die hier im Blog durchaus zutreffend als wenig handlungs- und denkschnell und defensiv wie offensiv auch in ihrer Dynamik und Sprintstärke als höchstens mittelmäßig eingeschätzt wurde?
      – Welches sind denn die Ursachen für die fehlende handlungs- und denkschnelle? Ebenso bezogen auf die defensiven und offensiven Fähigkeiten bzw. das Handeln auf dem Platz. Ich sehe hier das Problem in der Spielphilosophie. Fehlende Handlungs- und Denkschnelligkeit kann verschiedene Ursachen haben, entweder ist das Spielermaterial nicht passend (hier sind wir uns so oder so einig, so denke ich zumindest) oder aber der Trainer hat hier kein taktisches Konzept in Sachen Offensive und macht es a la Magath, sucht euch euren Weg alleine, auf dem Spielfeld müsst ihr es ja auch tun. Es gibt Trainer, die trainieren ohne Ball das korrekte Verschieben in Situationen bis die Mannschaft es verinnerlicht hat. Ich für meinen Teil sehe hier das Problem in dem mangelnden Offensivkonzept unter Hecking. Die Abstände waren und sind viel zu groß in den einzelnen Mannschaftsteilen, es wird nicht von allen gleich gepresst und und und … Ich sehe hier die Raumaufteilung und Staffelung als nicht optimal an. Die mangelnde Sprintstärke sehe ich zwar auch auf bestimmten Positionen, doch ist dieses kein Grund für mangelnde Risikobereitschaft, hier gilt es dann eben in Situationen eine Absicherung an bestimmte Positionen zu stellen… Ich habe nicht geschrieben man muss hohes Risiko gehen, man sollte nur das Risiko erhöhen und es sollte nicht Sicherheit über allem stehen, dieses widerspricht sich in meinen Augen nicht. Spiele ich bestimmte Bälle erst gar nicht und erhöhe nicht Stück für Stück das Risiko, so kann ich auch keine Sicherheit in meinen Aktionen bekommen.

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    • jonny.pl, ich denke, dass wir in vielen Punkten gar nicht so weit auseinander liegen. Ich kann und möchte doch auch gar nicht behaupten, dass der Trainerstab und Hecking als Verantwortlicher aus jeder Kritik zu nehmen sind. Die Differenzen liegen lediglich in der von uns unterschiedlich vorgenommenen Verteilung der Ursachen für die schlechte Leistung der Mannschaft. Ich sehe den Hauptanteil im Unterschied zu dir und vielen anderen hier eben nicht auf Seiten Heckings. Zum einen, weil es auch einige Spiele gab, wo fast alles erfüllt war, was du an Spielkultur forderst (warum sollte man dann hier dem Trainer nicht zugestehen, dass er seine sog. „Handschrift“ hinterlassen hat?), zum anderen, weil nach meiner grundsätzlichen Auffassung die Trainerleistung überbewertet und nur ein Faktor unter anderen ist, der das Leistungsbild einer Mannschaft bestimmt. Wenn ich ernst nehmen muss, dass bei sonst etwa vergleichbaren Parametern allein der Zufall bis zu 40 Prozent Verlauf und Ergebnis eines Spiels bestimmt, dann hat die Trainerleistung doch keinen Anspruch auf Exklusivität, und zwar weder im Positiven und schon gar nicht im Negativen.
      Ich wünschte mir manchmal von Trainings- und Spielkonzept-Experten wie sie sich solche ja nicht gerade rational erklärbaren Fußball-Phänomene wie jüngst die Meisterschaft von Leicester erklären – zu Beginn der Saison eine designierte Absteiger-Mannschaft, geführt von einem Trainer, der über Jahrzehnte mit nominell besseren Mannschaften noch nie Meister wurde. Da sehe ich nur Schweigen im Walde. Ich selbst – weil du danach gefragt hast – halte mich gar nicht für jemanden, der im Fußball über Expertise verfügt. Und in spieltheoretischen Dingen bin ich sogar sehr unterbelichtet. Das hindert mich aber überhaupt nicht daran, Aussagen hierzu in Frage zu stellen, wenn sie mich nicht überzeugen.

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    • Zwei kleine Anmerkungen meinerseits…

      Erstens – und das habe ich bereits geschrieben – dürfen wir nicht vergessen dass es in La Liga doch einige Mannschaften, auch aus unteren Regionen der tabelle, gibt, welche auf Ballbesitz spielen. Das ermöglicht möglicherweise Atletico Erfolg mit ihrem Fußball in der Liga zu haben. In der Bundesliga sieht das anders aus.

      Zweitens – und sei es Wortklauberei – finde ich den Begriff Konterstrategie als eine mögliche Strategie für uns als unpassend. Es gibt eben doch einen Unterschied zwischen einer reinen Konterstrategie – gestern Madrid gegen München – und einer auf Umschaltmomente, Vertikalspiel und Gegenpressing ausgelegten Strategie, welche Leverkusen ausführt. Nur letztere wäre eine Alternative, da man sich gegen Köln und Co einfach nicht hinten rein stellen kann um sie zu locken, riskantes Vertikalspiel, das Schaffen und ausnutzen von Unschaltsituationen aber schon.

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    • Okay dann habe ich mich zumindest in dem Punkt getäuscht, was die eigenen Fähigkeiten angeht. Es kam leider so rüber, kann natürlich an meiner Fehlinterpretation gelegen haben.
      Ich gehe allerdings nicht mit das 40 % Zufall sind, sicherlich zeigt das Beispiel Leicester, dass es auch anders gehen kann, in der Regel gewinnt aber Qualität und ein gutes Team + den passenden Trainer.

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    • @jonny.pl: Wovon du gefühlsmäßig oder von der Annahme ausgehst, ist doch völlig irrelevant. Es gibt eine Reihe wissenschaftlich harter Untersuchungen, die dies bestätigen. Die kann man natürlich ignorieren. Mit meiner Angabe von 40 Prozent war ich noch ganz vorsichtig. Ich habe eben mal in einer älteren Arbeit nachgeblättert, die ich im Regal stehen habe, da geht der Zufallsfaktor hoch über 50 Prozent. Habe schnell mal gegoogelt und gesehen, dass du die Studie von 2008/2009 im PDF-Format sogar online einsehen kannst. Lesen bringt mehr als nur vermuten.
      http://www.hwwi.org/uploads/tx_wilpubdb/HWWI_Research_Paper_1-22.pdf

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    • @Joan: danke für den link zum Thema „Zufall“ beim Fußball.
      Zwei Anmerkungen meinerseits:
      1. Rechnerisch wird Zufall als Abweichung von der Wettquote definiert. Diese Wettquote bezieht sich auf den Ausgang EINES Spiels (danach justiert sich ja die Quote i.d.Regel relativ zügig).
      Und hier liegt aus meiner Sicht das Missverständnis: im Ligabetrieb wird am Ende nach 34 Spielen abgerechnet. Das Ergebnis hat dann i.d. Regel eben nicht mehr einen so hohen Anteil des hier so definierten Zufalls. Da muss dann schon eine – eben deutlich seltenere – Saison wie der Vfl 2009 oder Kaiserslautern als Aufsteiger oder jetzt in der Premier League passieren, und da ist dann nix mehr mit Quoten im Bereich von 40% oder Höher.
      Und selbst in k.o.-Wettbewerben – wo das im Artikel skizzierte Zufallsmodell ja besser funktionieren müsste – sieht in the long run die Quote des Pokalsiegers eben auch anders aus.
      Fazit: ja, ein einzelnes Spiel geht sehr oft anders aus, als „gedacht“ – eine ganze Saison eher seltener.
      2. Inhaltlich wird – neben Wettereinflüssen und anderen Dingen – vor allem die „Tagesform“ als Zufall definiert. Tagesform in dem Sinne, dass der Sportler bzw. die Mannschaft stärker spielt, als man normalerweise vermuten darf.
      Und spätestens hier streike ich substantiell: gerade Spitzensportler zeichnen sich dadurch aus, im „entscheidenden Moment“ über sich hinaus zu wachsen. Die sagenumwobenen „Becker-Points“ beim Tennis waren ein wunderbares Beispiel, das alle sehen konnten. Und beim Mannschaftssport ist das dann „eine magische Nacht“. Dies als Zufall zu deklarieren erscheint mir absurd. Und gerade da ist beim Mannschaftssport die Leistung bzw. die Einflussnahme des Trainers essentiell – und im Modell des Artikels als Zufall deklariert. Sorry, das ist ein großes Missverständnis (zumindest aus meiner Sicht).
      Ein aktuelles Beispiel: das 4:1 des VfL gegen die Bayern würde dem Artikel nach in zweierlei Hinsicht als Zufall gelistet: rechnerisch weil die Wettquote für die Bayern sprach und inhaltlich weil die Wölfe „stärker waren,als zu erwarten war“.
      Das ist so was an der Realität vorbei, dass ich staunen muss.
      Die Realität war: der Tod von Malanda hatte eben seine Auswirkungen. Natürlich waren diese nicht vorhersagbar, aber Zufall eben auch nicht, jedenfalls nicht in der üblichen Bedeutung des Wortes.
      Und das 2:0 der Wölfe gegen Real ist ein weiteres gutes Beispiel: in der Begrifflichkeit des Artikel nach purer Zufall (weil Wettquote und wir stärker als „normal“). In der Realität aber zwei ganz einfache und offensichtliche Einflussfaktoren, die niemand als Zufall einstufen würde: die totale Arroganz der Real-Truppe (wer auf dem Flughafen Braunschweig-Waggum landet kann den Gegner einfach nicht mehr Ernst nehmen…) und dazu die besondere Motivation von Spielern wie Draxler (und der war für den Erfolg klar entscheidend), sich auf einer Weltbühne als Weltstar zu präsentieren.
      Fazit: die inhaltlich als Zufall bestimmenden Faktoren sind alles andere als „zufällig“. Sie sind zwar nicht vorhersehbar, aber deswegen noch lange nicht „zufällig“.
      Soweit meine Anmerkungen.

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    • Diego, die Autoren sagen ja selbst, dass „der Faktor Zufall schwer zu fassen und nur
      schwer zu quantifizieren“ ist. Trotz der Unterschiedlichkeit der Berechnungsmodelle (sie arbeiten meines Wissens mit differierenden Screeningfaktoren/Z-Faktor als Korrelat) liegt die Quantifizierung des Zufalls überall zwischen ca. 40 und 50 Prozent. Das ist in der Streuung nicht schlecht.
      Daher kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen, warum du die prinzipielle Vorgehensweise, die Abweichung von der (homogenisierten) Wettquote als Grundlage der Zufallsberechnung zu nehmen, als „Missverständnis“ in Frage stellst. Wenn man in Anlehnung an die Effizienzmarkthypothese grundsätzlich akzeptieren will, dass in keiner anderen Bezugsgröße als der Wettquote alle im Vorhinein überhaupt verfügbaren und verifizierbaren Informationen über den Ausgang eines Spiels versammelt sind und dieses versammelte Wissen sich mit jeder Folgewette noch präzisiert, dann gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund, diese Modelle als Berechnung des Zufallsfaktors abzulehnen.
      Dem widerspricht auch nicht das Malanda-Beispiel als ein Fall, der deiner Auffassung nach aus dem Zufalls-Raster herausfallen müsste, weil du dir die unerwartbar bessere Tagesform des VfL im Nachhinein erklären kannst. Natürlich konnte man auch im Vorhinein einen Zusammenhang zwischen dem Tod Malandas und der Tagesform der Mannschaft vermuten, aber nicht eben einen daraus resultierenden Sieg. Erinnere dich an Hannover 96 nach dem Tod Enkes. Da war es genau anders herum. Die Mannschaft gewann zwölf Spiele hintereinander nicht und stürzte vom 10. auf den vorletzten Tabellenplatz.

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  19. http://m.bild.de/sport/fussball/naldo/vertrag-laeuft-im-sommer-aus-45641634.bildMobile.html

    Angeblich endet der Vertrag von Naldo schon diese Saison, da man das internationale Geschäft nicht erreicht hat.

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    • DerMannderKann

      Wenn Naldo geht fällt eine wichtige Stütze bzw. ein Eckpfeiler weg. Das wäre ein harter Schlag für die Manschaft und den Verein.

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    • Es gibt noch einen Artikel in der WAZ, in dem Naldo sagt, dass er bleiben möchte.
      Interessant auch folgende Sätze.

      „Wir haben eine sehr gute Champions-League-Saison gespielt, aber bekommen diese Leistungen in der Bundesliga nicht auf den Rasen.“ Und weiter: „Diese Inkonstanz besteht aber nicht erst seit den letzten sieben Bundesliga-Spielen. Es war die gesamte Saison schon so.“

      http://m.waz-online.de/VfL/Aktuell/Naldo-bleibt-und-hat-beim-VfL-noch-viel-vor

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    • Naldo: „nicht erst seit den letzten sieben Bundesliga-Spielen. Es war die gesamte Saison schon so.“
      Hecking: „“weil es drei Monate in der Bundesliga nicht nach unserem Wunsch verlaufen ist”.
      Prima.

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    • Naldo: „Ich will beim VfL bleiben und habe hier noch viel vor.“

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  20. zeigt, dass wenigsten Naldo nicht auch an Realitätsverlust leidet. ;)
    Auch wenn seine Leistungen zuletzt alles andere als top waren, kann er das Jahr wenigstens klar einordnen.

    Davon ganz ab glaube ich nicht, dass er geht. Er ist hier familiär sehr gut eingebunden in WOB und fühlt sich wohl. Das steht nicht bloß in einem Interview, sondern das kann man täglich sehen – wenn man die Familie in der Nachbarschaft und die Kinder (und Eltern) in der Schule erlebt. Die Einbürgerung war nicht einfach so als Gag gedacht. Daher kann ich auch den Gerüchten, jetzt zu ManU zu wechseln, nichts abgewinnen.

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  21. „Was über drei Jahre gut war, das muss jetzt nicht in Schutt und Asche gelegt werden, weil es drei Monate in der Bundesliga nicht nach unserem Wunsch verlaufen ist“

    Geht’s noch? Ohne Worte
    :kotz:

    Edit: ach, habt ihr ja auch schon alle erkannt. Wir diskutieren schon teilweise seit September und er kommt mit drei Monate.

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    • Naja in der Hinrunde stand man nicht so schlecht dar wie man gespielt hat, anscheinend ist man so verblendet und man meinte man würde ja erst seit der Rückrunde bescheiden spielen…

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    • Mal ehrlich, alle beide raus. Wenn sie nicht mal die Wahrheit einsehen können, was wir leien sogar schaffen, ist es doch vorbei. Das hat auch nichts mit: was intern läuft wissen wir ja nicht zutun. Diese Saison hat jeder gesehen und ohne KDB währe es alles mit großer Wahrscheinlichkeit früher geschehen.

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  22. Wie bescheuert muss man eigentlich sein ???

    Wir machen uns gerade mal komplett lächerlich in der gesamten Fussballwelt !!!

    Erst der Schwachsinn mit der China-Reise und nun das:

    waz-online.de

    „Diese Maßnahme zeigt, wie verzweifelt die VfL-Verantwortlichen nach den jüngsten Pleite-Vorstellungen ihrer Profis sind: Das angekündigte Kurztrainingslager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten findet in Grassau am Chiemsee statt, 530 Kilometer Luftlinie südlich der VW-Arena!“

    :klatsch: :down:

    Und im Sommer wird dann wieder an einem neuen Top-Stürmer gespart, weil kein Geld und wegen den ach-so-armen VW-Arbeitern! :grübel:
    (Dies war nicht negativ auf die Arbeiter VW’s bezogen)

    Und dann sehen wir am Wochenende wieder Rumpel-Fussball und eine 1-3 Niederlage… :schweigen:

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    • Weite Strecke, muss man ja sagen, aber irgendwo habe ich gelesen, dass es wegen dem Feiertag wohl nicht so einfach ist einen Ort für ein Kurztrainingslager mit entsprechendem Platz zu finden.

      Vielleicht bekomme sie da ja mal den Kopf frei, wobei ich das schon irgendwie bezweifle

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    • Andreas… Ich bitte dich…

      Jetzt! 2(!) Spieltage vor Ende ???

      Und du willst mir nicht erzählen, dass es in der Heide (Lüneburger Umfeld) nicht einen kleinen Sportplatz mit Pension o.ä. gibt ?!
      Ich finde es falsch! :down:

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    • Ich kann dir nur sagen, was ich gelesen habe.

      Vielleicht möchten sie ja auch mehr oder weniger abgeschottet trainieren, andere Umgebung etc.

      An sich nicht unbedingt nötig 2Spieltage vor Ende, aber so viele möglichen Zeitpunkte gab es ja auch nicht, da man recht lange international gespielt hat.

      Auf mich wirkt es auch wie eine Art letzter Strohhalm inkl. Flucht vor der gewohnten Umgebung(nervige Pressefragen, klar, die kann es dort auch geben, aber denke schon, dass man sich da abschotten wird; um den Kopf frei zu bekommen etc.).

      Vielleicht auch einfach mal um zu gucken, wer wirklich noch mitzieht usw., da man dort ja mehr oder weniger die ganze Zeit zusammen ist.

      So viel halte ich davon auch nicht, aber versuche gerade das nachzuvollziehen…

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    • Ich finde das Minitrainingslager nicht so schlecht. Aufgeben und resignieren finde ich viel schlimmer. Sie versuchen gerade mal einen anderen Weg zu gehen, um eine Verbesserung zu erreichen und die Teambindung zu stärken. Warum muss das denn jetzt alles nur noch blöd sein. Eigentlich sollte es uns doch freuen, dass sie die Probleme angehen und auch für die beiden letzten Spiele noch was erreichen wollen. Aber im Moment scheint es, dass hier viele nur noch alles runter machen. Der Trainer wird vorerst bleiben, Spieler weden gehen und neue kommen. Das kann spannend werden und bietet wieder neue Chancen. Ich freue mich auf das was kommt und hoffe es wird besser. Die Chinareise ist Arbeit ( Werbung, neue Märkte erschliessen) ist auch wichtig. Irgentwann muss man ja mal damit anfangen.

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    • Man muss sich auch nicht aus Prinzip über jede Kleinigkeit aufregen. Nach Salzburg fliegt man ´ne Stunde und dann noch 45 Min. mit dem Bus nach Grassau – da sind die (freiwilligen) Trips unserer Stars nach Berlin auch nicht flotter…

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    • Wir sprechen hier nicht um 1-2 Hotelzimmer, sondern um mindestens eine ganze Etage für die Mannschaft, Trainer, Verantwortliche und das ist besonders schwierig, wenn ein Feiertag bevorsteht und nochmal schwerer, wenn es an der Ostsee und/oder Nordsee liegen muss.

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  23. Die WAZ titelt „http://m.waz-online.de/VfL/Aktuell/Irre!-Eine-1200-Kilometer-Reise-fuer-ein-Spiel-um-die-Goldene-Ananas“ bzgl. des geplanten Kurztrainingslagers in Bayern. Ich kann zwar den Artikel nicht lesen, aber ich bin auch der Meinung, dass das uebertriebener Aktionismus ist. Was meint Ihr?
    (@Ingoal und Andreas: Danke. Hatte Euren Post nicht gesehen, weil ich die Seite nicht frisch geladen habe, bevor ich gepostet habe.)

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    • Was es an Geld ausgegeben wird sollte man DH und KA von ihren Vertragsgeldern abziehen und das sofort. So ein scheiß für 2 Spieltage die nichts ändern.

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  24. Relativ großer und auf den ersten Blick nicht so leicht nachzuvollziehender Aufwand, stimmt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Maßnahme auf die Empfehlung eines Mental-Coaches zurückgeht, der die kurze Klausur als Akt der Selbstfindung der Mannschaft versteht. Vom gewünschten und möglichen Ertrag her betrachtet, ist der Aufwand vielleicht doch zu rechtfertigen:
    Ein Abschluss der Saison mit zwei Erfolgserlebnissen wäre ungemein wichtig für das Selbstbewusstsein der bleibenden, aber auch für das Gefühl der kommenden Spieler und würde die aufgewühlte Gesamtsituation etwas beruhigen. Meine Kritik richtet sich eher dahingehend, dass eine solche Maßnahmen schon viel früher hätten kommen müssen.

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    • Teile deine Meinung und möchte noch ergänzen: das ist ja das letzte Mal, dass man die Mannschaft mal außerhalb des Gewohnten zusammen hat. Und da kann man (Allofs/Hecking) vielleicht auch besser erkennen bzw. bestätigen/falsifizieren, wer von der mentalen Seite und der Teamfähigkeit her für die nächste Saison hilfreich sein könnte und wer eben nicht.
      Und das rechtfertigt noch viel höheren Aufwand.

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    • Sorry, Diego, aber wenn unsere zwei Spezialisten das in den letzten zwölf Monaten noch nicht gerafft haben, dann werden diese zwei Tage auch keine Wunder bewirken.
      Die Aktion kommt viel zu spät. „Better late than never“, das ist zwar prinzipiell richtig, aber für diese zwei Spiele um die goldene Ananas ist es meiner Meinung nach wirklich zu spät und absolut überflüssig. Wer es jetzt noch nicht verstanden hat (Spieler, Verantwortliche etc.) was die Stunde geschlagen hat, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Selbst zwei hohe Kantersiege würden die Saison nicht mehr retten. Absteigen können wir nicht mehr. Die Luft bei den Spielern ist raus. Die Saison total verkorkst. Ich bete jeden Tag mehrfach für eine Veränderung auf der Trainerbank.

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    • Der Unterschied im TV-Geld zwischen Platz 10 und Platz 14 beträgt rund 3 Mio. Euro im Jahr.
      Entspricht das den Kosten für das kurze Trainingslager? Braucht der VfL die 3 Mio nicht?
      Oder reden hier nur wieder vom Frust Verblendete von der Vielfalt der Farben?

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    • @Spasssucher: Dann musst Du aber auch die Siegpraemien einkalkulieren ;-) Aber die scheinen ja ohnehin keine Motivation fuer die gutverdienenden VfL-Profis zu sein.
      Etwas ernsthafter: Ich denke, fuer den VfL waere es vor allem aus Imagegruenden wichtig, in den letzten beiden Partien ein gutes Bild abzugeben. Ich habe nicht den Eindruck, dass die finanziellen Aspekt im Vordergrund stehen.

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    • @Spaßsucher: Vielleicht solltest du bei deiner Aussage auch die Differenz zwischen Platz 10 und 7 oder sogar Platz 3 berücksichtigen. Dazu kommen die TV-Gelder für die int. Spiele, die Siegprämien etc.. Warum hat man ein solches Trainingslager also nicht schon vorher eingestreut, wenn es um TV-Gelder und eine entsprechende Platzierung in der Tabelle geht? Hat der VfL dieses Geld etwa nicht nötig?

      Sorry, aber die Aktion wirkt jetzt einfach nur wie der Griff nach dem letzten Strohhalm. Die Verantwortlichen sind ratlos und wissen nicht weiter.

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    • @ Schafspelz,
      habe gerade mal überprüft, in welchem Beitrag ich mich gegen Trainingslager oder andere außergewöhnliche Maßnahmen zu einem früheren Zeitpunkt ausgesprochen haben könnte. Habe keinen Hinweis gefunden.
      Aber ernsthaft:
      Natürlich hätte man bereits Wochen vorher intervenieren müssen, um dem erkennbaren Trend von der wiederholt schlechten Leistung zur dauerhaft schlechten Leistung entgegen zu treten. Aber mit jedem (zufällig) erfolgreichen Spiel glaubte man an eine Wende. Die Analyse der möglichen Gründe im Trainerteam führte aber offenbar zu der (falschen?) Erkenntnis, dass die spielerischen Schwächen nicht auf der Struktur der Mannschaft und der Spielanlage beruhen, sondern (Achtung, Joan!) der Verkettung von Zufällen zuzuschreiben sind.
      Der Eindruck, dass Fans des VfL Geld als vernachlässigbaren Faktor der Vereinsführung und Leistungsgestaltung sehen, verstärkt sich bei mir ja nicht erst seit der erkennbaren horrenden Überzahlung mittelmäßiger Wechsel.

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    • Ich glaube, dass in diesem Fall und in der jetzigen Situation das Geld der kleinste ausschlaggebende Faktor für die Planung und Umsetzung des Trainingslagers war. Die Kosten-Nutzen-Analyse wird bei den aktuellen Leistungen von Spielern und Verantwortlichen, der vorherrschenden berechtigten Kritik samt medialem Echo und der steigenden und zu erwartenden Fan-Unmutsbekundungen für die letzten zwei Spiele kaum eine sinnvolle wirtschaftliche Betrachtung erfahren haben.

      Da wir alle im wahrsten Sinne des Wortes Unwissende bezogen auf die finanziellen Möglichkeiten des Vereins bzw. der GmbH und dem daraus resultierendem Verhalten bei z.B. Transfers sein dürften, sollte man sich diesbzgl. natürlich eher etwas zurückhalten. Ich kann aber jeden Fan verstehen, wenn Spieler für einen „geringen“ Mehrbetrag zu einem anderen Verein wechseln und dort deren Marktwert dann explodiert, dass sich dann der Frust und das Unverständnis für die Handlungsweise innerhalb der Transferverhandlungen – so es diese denn auch wirklich konkret gab – hier in dem einen oder anderen Beitrag niederschlagen. Augenscheinlich ist es doch so, dass Spieler mit Wahnsinnsgehältern „überzeugt“ werden und dann oftmals kein Geld für die Ablöseforderung des abgebenden Vereins zur Verfügung steht bzw. hier dann auch ein Dauergepokere beginnt, mit dem Ziel natürlich nur einen Mindestbetrag zahlen zu müssen. Ob Spieler und Berater wirklich die Verträge diktieren, darüber lässt sich wohl unendlich diskutieren und streiten. Dass der VfL manchmal etwas zu zögerlich zu agieren scheint – unter dem Aspekt der vermuteten finanziell unendlichen Möglichkeiten -, darüber wirst du in weiten Teilen der Fanlandschaft wohl Einigkeit vorfinden.

      Letztendlich bleibt festzuhalten, dass der VfL bisher einfach viel zu wenig aus seinen Möglichkeiten der finanziellen Absicherung und Förderung durch VW gemacht hat.

      Deinem Mittelteil kann ich nur zustimmen. Die „Verkettung von Zufällen“ ( oder besser: „unglücklichen Umständen“) ist für mich auch komplett am Ziel oder der Ursache vorbei analysiert. Hier haben die Verantwortlichen unter dem Slogan „Die Hoffung stirbt zuletzt!“ viel zu lange dem Trend zugesehen, anstatt diesem proaktiv entgegen zu wirken und entsprechend förderliche Maßnahmen zu ergreifen.

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  25. Diego was man in 12 Monaten nicht festgestellt hat meinst du das kann man so mit einer reise? Ich lach mich kaputt. Wenn beide DH und KA das denken dann sollen sie ihr Job an den Nagel hängen. Solche Geldverschwendung.

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    • Die beiden Herren, haben wohl die gesamte Mannschaft gegen sich. Das haben sie sich aber selbst zuzuschreiben. Wenn man die gesamte Saison nur auf die Mannschaft einprügelt,dann darf man sich nicht wundern, wenn nichts mehr läuft. Das Trainingslager bring nichts. Es sei den Klaus führt nebenbei mal Transfergespräche mit einem neuen Trainer und zu neuen Spielern. Aber, wenn man wirklich so verzweifelt ist und der Trainerstab keine Ahnung mehr hat, was er machen soll. Dann gibts nur 1 Lösung. Der gesamte Trainerstab soll endlich Tschüss zum VfL sagen.

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    • @Spaßsucher:“Die Analyse der möglichen Gründe im Trainerteam führte aber offenbar zu der (falschen?) Erkenntnis, dass die spielerischen Schwächen nicht auf der Struktur der Mannschaft und der Spielanlage beruhen, sondern (Achtung, Joan!) der Verkettung von Zufällen zuzuschreiben sind.“
      No problem, Spaßsucher. Ich bin kein Zufalls-Fetischist und sehe schon, dass beide Faktoren hier brüderlich zusammenwirken. Und ich gebe dir sogar Recht, dass man als angeschossenes Trainerteam liebend gern den Zufallsfaktor bemüht. Ich aber muss nicht rechtfertigen und weise gelegentlich aus einer anderen Motivlage darauf hin.
      Wir sind uns also – wie oft – durchaus einig.

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    • Da ich Statistik schon im Studium hasste, brauchte ich einfache Erklärungen für unfassbare, unvorhersehbare Ergebnisse, die teiweise trotz erkennbarer „Irrtümer“ erzielt wurden. Als Marketing-Fuzzi fand ich einige im Buch von Peters/Waterman: „In Search of Excellence“.
      Sehr unterhaltsam wird es aber auch von Leonard Mlodinow in „Wenn Gott würfelt: oder Wie der Zufall unser Leben bestimmt“ beschrieben.
      Zusammengefasst komme ich dabei zu dem Schluss, dass alle Strategie und alle Planung wie die Zahlung der Prämien einer Lebensversicherung ist:
      Man verhindert weder den Irrtum durch Strategie/Planung noch den Tod durch eine Lebensversicherung.
      So gesehen erweitert mMn die Strategie den Zufall noch durch den Irrtum.
      Und – ein Stück beruflicher Erfahrung – es gelingt nur wenigen Menschen, zu differenzieren zwischen der persönlichen (Schuld) und sachlichen (Ursache) Analyse der Gründe für ein Ergebnis.

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  26. Meine Güte, man kann auch absichtlich alles scheiße finden. Egal um was es geht, wird gegen die Verantwortlichen geschossen. Jetzt wird wegen dem Kurztrainingslager rumgemeckert. Würde das nicht stattfinden, würde man sich aufregen, warum man nicht alles probiert hat und in kein Trainingslager gefahren ist wie Bremen z.b.

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    • Der Wolf es geht nicht um Trainingslager für das Spiel gegen Hamburg. Es geht darum das man sagt man will sehen wer für die nächste Saison in den Kader noch passt und das meine ich ist totaler Blödsinn. Siehe Diegos Meinung 4. Mai 10:44

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  27. @Wolfgang und einige andere:

    Zum Schluss weiß niemand was die Verantwortlichen dazu bewogen hat, ein Trainingslager zum jetzigen Zeitpunkt abzuhalten.

    Vielleicht will man

    – sehen wer richtig mitzieht?!
    – seine Ruhe vor dem Umfeld haben?!
    – Grüppchenbildung auflösen?!
    – Teamgeist fördern?!
    – gezielt mit „Querulanten“ arbeiten?!
    – in geselliger Runde den Abschied von DH diskutieren?!

    Niemand von uns kennt die internen Abläufe und Vorkommnisse innerhalb der Mannschaft. Wir können doch überhaupt nicht beurteilen, warum es so eine Entscheidung gab.

    Und wer hier annimmt, dass DH oder KA so ein Lager selbst buchen und suchen, verkennt da mit großer Wahrscheinlichkeit die Realität. Die beiden werden Vorgaben gemacht haben (Deutschland, in X Stunden erreichbar, nächste Stadt X KM entfernt, eher Küste oder eher Gebirge usw.) und nach diesem Raster haben dann die entsprechenden Mitarbeiter bei verschiedenen Ressorts angefragt.

    Wenn dann das Raster noch X Möglichkeiten übrig lässt, von denen Y frei sind, wird von diesen vermutlich das ausgewählt, das im Preis- / Leistungsverhältnis und hinsichtlich des zu betreibenden Aufwandes am geeignetsten erscheint. So eine Auswahl kann natürlich fehlerhaft sein, aber dass die Herren mal so eben einfach 50.000 EUR für ein Trainingslager ausgeben ohne sich Gedanken über sowas zu machen, entspringt nur dem unbedingten Willen alles schlecht zu reden.

    Wir sollten uns in der Diskussion alle etwas beruhigen. Es wird defintiv einiges passieren in den nächsten drei Monaten aber was und wann kann niemand von uns beurteilen. Und ob die dann getroffene Entscheidung gut oder nicht ist, werden wir auch erst sonst wann wissen…

    Theoretische Frage:
    Man holt 10 Spieler und kommt unter Hecking auf Platz 5 und ins Halbfinale des DFB Pokal.

    Sagen wir dann hier alle: Wow super, Tunraround geschafft?

    Oder: Mit Trainer XY hätten wir das Ding gewonnen und wären Vizemeister geworden?

    Und umgekehrt, was ist wenn die Spieler fast identisch bleiben aber Favre kommt und man im Pokal eine Runde weiter kommt als dieses Jahr und in der Liga 7. wird.

    Sind wir dann der Meinung, dass Favre mit „nix“ einen positiven Trend geschaffen hat oder sagen wir, dass da auch nicht mehr bei rum kam als bei Hecking?

    Dieses Gedankenexperiment sollte jeder mal machen und seine spontanen Antworten bewerten.

    Ich für meinen Teil denke, dass unsere Mannschaft deutlich unter Wert gespielt hat und einen großen Anteil daran allein die Mannschaft hat, denn von der Qualität her hätte man viele Spiele auch einfach nur aufgrund des Potenzials quasi ohne Coaching gewinnen müssen die verloren wurden.
    Aber ich denke auch, dass Hecking intensiv an sich und der Taktik arbeiten muss. Davon nur die Mannschaft oder nur den Trainer an den Pranger zu stellen und reflexartig jede Äußerung und jede Tat „runter zu machen“ halte ich nichts.

    Wenn Hecking Trainer bleibt, muss eben an der anderen Schraube (dem Team) gedreht werden und Hecking muss beweisen, dass der Anteil des Teams am Misserfolg größer war als sein Anteil…

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  28. Also wenn DH bleiben sollte, dann ist die nächste Saison sowieso schon vergurkt.
    Man sollte jetzt auch nicht 60 oder 70 Millionen raushauen um den Kader zu verstärken.
    Andere Vereine müssen auch mit weniger klarkommen.

    Wir haben eine gute Mannschaft, die bei eventuellen Abgängen Punktuell verstärkt werden sollte.
    Nur nicht mit DH!!!
    Lieber jetzt nen Schnitt machen und komplett mit dem NEUEN Trainer in die kommende Saison gehen.
    Bleibt alles so wie es jetzt ist dann gute Nacht VfL….

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    • Kannst Du in die Zukunft sehen?
      Und? andere Vereine geben auch wesentlich mehr aus. Warum also nciht das Geld benutzen wenn es zur Verfügung steht?

      Da nach deiner Meinung die Mannschaft punktuell verstärkt werden soll, muss dann also doch ein großer Teil von 60 – 70 Millionen genommen werden.

      Da du aber anscheinend einen neuen Trainer willst, willst Du teuerste Lösung, die mehr als die von dir angesprochenen Millionen verschlingen wird.

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  29. Off-Topic:

    Der Lord trainiert beim FC Kopenhagen mit.
    Er soll sich für einen Vertrag empfehlen und hat einen Plan den er befolgt :D

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  30. Auch wenn ich im Finale für Atletico sein werde, aber wenn Real die CL gewinnt, dann wären wir die einzige Mannschaft, die in dieser CL-Saison gegen den CL-Sieger gewonnen hat.

    Irgendwie interessant, wenn auch unbedeutend.

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  31. Die BILD hat gestern Dzeko und Rüdiger beim Verlassen eines Münchner Restaurants erwischt. Es war kein Bayern-Verantwortlicher vor Ort.
    http://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/bayern-muenchen/italien-stars-im-pep-restaurant-45680150,var=b,view=conversionToLogin.bild.html

    Ist Allofs nicht gestern im Münchner Luftraum rumgeschwirrt auf dem Weg ins Trainingslager? :psst:

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    • Es kann aber auch sein, dass die beiden nur einen Tagestrip oder jemanden besucht haben.
      Außerdem könnte man sich auch woanders mit den Bayern -Verantwortlichen getroffen haben.

      An ein Treffen mit Allofs glaube ich nicht so wirklich.

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    • Ist schon klar, dass das wahrscheinlich Zufall ist, aber das Spekulieren vor der Transferperiode macht halt Spaß ;-)
      Gerade weil es um die beiden Spieler früher schon Spekulationen gab und der VfL momentan in der Nähe ist, ist die Meldung schon etwas kurios…

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  32. Das kann aber echt alles sein!
    – Tagestrip – Treffen mit Freunden
    – Treffen mit iwelchen Verantwortlichen von Bayern
    – Treffen mit Allofs
    – Treffen mit Pep um ManCity
    Und danach sind sie halt noch ins Restaurant. (Auf Peps Tipp?)

    Edit: Sollte eig als Antwort auf den Bildbericht sein, den Schniepel gepostet hat

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