Mittwoch , Oktober 28 2020
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Vor Leverkusen: Was muss besser werden?

Team
 
Schwierige Zeiten für den VfL Wolfsburg. Nach der 1:4-Niederlage gegen Everton in der Europa League hat Trainer Dieter Hecking die schwere Aufgabe die Köpfe seiner Spieler wieder frei zu bekommen, und das Team auf die sehr schwere Aufgabe gegen Bayer Leverkusen einzustellen. Dazu war das Team gestern zu einer kleinen „Radtour“ am Kanal aufgebrochen.

Heute um 16.30 Uhr findet bereits das Abschlusstraining vor dem morgigen Heimspiel gegen Leverkusen statt.

Was kann der Trainer in dieser kurzen Zeit ändern? Trainingsarbeit kann in diesen zwei Tagen kaum stattfinden. Es werden höchstens personelle wie taktische Änderungen sein können.

Doch an welchen Schwachstellen muss der Trainer nun ansetzen? Ich habe mir einmal die „subjektiven Wahrnehmungen“ vom User Spaßsucher vorgenommen und sie in eine Übersicht gegossen:

  1. Die Passgeschwindigkeit erhöhen:
    Was bringt das ganze Ballgeschiebe, wenn der Gegner nicht mal laufen muss, um seine Abwehr mit zu verschieben?
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  3. Die Passqualität verbessern:
    Häufig sehen wir eine gewisse Nachlässigkeit und Ungenauigkeit bei den Kurzpässen.
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  5. Die Passivität bei der Ballannahme abstellen:
    Der angespielte Spieler wartet, bis der Ball in seinen Füßen liegt. Ein aktives Entgegengehen fehlt bei vielen Spielern.
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  7. Mangelnde Kommunikation beheben:
    Spieler halten den Ball zu lange, der Gegner kann teilweise auflaufen und eingreifen. Resultat: Konterangriffe.
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  9. Vertrauen in das eigene Zusammenspiel aufbauen:
    Wann sehen wir direkte Pässe und Doppelpässe als Bestandteil des Systems?
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  11. Die Flankenqualität verbessern:
    Wenn sich ein Spieler gut über Außen durchsetzt, folgt sehr häufig ein schlecht getimter Pass ins Nirgendwo. Viele Pässe in die Spitze sind zu ungenau.
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  13. Abwehrspieler mehr ins Offensivspiel einbinden:
    Unsere Außenverteidiger rücken zu wenig nach. Ein Hinterlaufen sieht man kaum noch. So fehlt es zum einen an weiteren Passgebern von Außen, zum anderen an weiteren Mitspielpotenzial der zentralen Angreifer.
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  15. Das Sturmproblem lösen:
    Für unser System bräuchten wir einen Mittelstürmer, der Bälle festmacht, verteilt und vertikal anspielbar ist. Olic ist eine andere Art von Stürmer, Dost und Bendtner außer Form. Hier muss dringend etwas geändert werden.

Fazit:
Der VfL spielt zu langsam! Der VfL spielt zu ungenau. Der VfL spielt zu wenig direkt.


 
Allofs-HeckingDieser Analyse werden die meisten zustimmen können. Die Frage ist nun, wie man das ganze abstellen kann? Was davon gehört ins Aufgabengebiet des Trainers, und welche Dinge haben ganz andere Ursachen? Werden im Training vielleicht ausreichend Flanken geübt und funktionieren dort auch, und ist vielleicht die Fehlende Konzentration oder auch fehlendes Selbstvertrauen Schuld, dass es im Spiel dann nicht klappt? Sind einige Spieler von der Qualität her ihren Aufgaben nicht gewachsen? Liegt es am Charakter der Mannschaft, dass zu häufig Unkonzentriertheiten sichtbar sind oder ist es die fehlende taktische Vorgabe?

Oder ist vielleicht alles gar nicht so schlimm? Waren wir durch die guten Leistungen gegen München und der Überlegenheit gegen Frankfurt und Teilweise auch gegen Hoffenheim auf einem guten Weg, hatten nur das fehlende Glück? Spielerisch war man sogar auswärts in Everton auf Augenhöhe. Wenn da nicht der Abschluss wäre…

Unzählige Male habe ich von Abschlusstrainings berichtet, bei denen kein Spieler im Torschuss einen Blumentopf gewonnen hätte. Einen Tag später gewinnt die Mannschaft 3:0 und die Kritik war hinfällig. Vor dem Everton-Spiel das genau umgekehrte Bild: Die Mannschaft trifft nach belieben im Training und ballert sich ein. Im Spiel funktioniert plötzlich nichts mehr. Woran liegt das?

Die Diskussion soll hier nicht nach Schuldigen suchen. Das ganze Spiel ist zu komplex, dass es einfach nur an 2, 3 Personen festgemacht werden könnte.

 
An welchen kleinen Stellschrauben würdet Ihr drehen?
Neue taktische Vorgaben? Neue Positionen von Spielern? Wechsel von Spielern?
 

 
 

95 Kommentare

  1. Gute Zusammenfassung der momentanen Schwachstellen. Aber wie es auch im Text durchdringt bin ich der Meinung, dass das nur ein kurzfristiges Problem ist. Schalentier hatte das neulich sehr schön formuliert. Nach der WM, den Verletzten und auch nach den Neuverpflichtungen sollte sich niemand groß über die aktuelle Form groß wundern. Wie es im Text steht, so schlecht waren unsere Spiele nicht. Ich bleibe hoffnungsvoll und setze auf eine Reaktion gegen Leverkusen.

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  2. Guilavogui OUT :hit: Klich IN :top:

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  3. Die meisten von Spaßsucher’s Kritikpunkten sind fußballerische Banalitäten. Jeder unserer Spieler wird einem Ball entgegen laufen können, jeder einen Doppelpass konstruieren und den Pass korrekt timen können. Das Gesamtkonstrukt „schneller spielen“ muss in Fleisch und Blut übergehen. Das ist selbstverständlich eine Anforderung an das Training.

    Ich bin nicht nah genug dran, habe aber den Eindruck, dass unsere Trainingsarbeit in dieser Hinsicht stark ausbaufähig ist. Spontan fallen mir Favre und Rangnick ein, die ihrerseits Methoden anwenden, die uns ein Vorbild sein könnten. So führte Rangnick die schmalen Spielfelder ein, um das schnelle Spiel auf engem Raum im Trainingsalltag immer wieder eintrichtern zu können. Favre arbeitet laut Gladbacher Trainingsberichten mit „Dummyspielern“, die eine bestimmte Spielsituation simulieren. Favre selbst greift dann immer wieder ein und lässt den Spielzug wiederholen, bis er sitzt.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der BVB diesen Fußball spielt, weil ihn Fans im Fanblog beschreiben! ;)

    Dies sollten Benchmarks sein, um das latent definitiv vorhandene (technische) Potenzial des einzelnen Spielers im Kontext eines insgesamt dynamischeren Spiels zur Geltung zu bringen.

    Zum Thema Sturm noch eine persönliche, subjektive Wahrnehmung: Bas Dost kommt zu schlecht weg! Ich lese regelmäßig, dass Dost „nie überzeugen konnte“. Das stimmt nicht! Er hatte Olic schon mal verdrängt, bis er wieder durch eine Verletzung zurück geworfen wurde! Hatte in der Phase eine tolle Torquote (4 Tore in 7 Pflichtspielen in Liga und Pokal). Er ist der einzige in unserem derzeitigen Kader, der Knipserqualitäten nachgewiesen hat und einigermaßen regelmäßig im Strafraum zugeschlagen hat, von dort übrigens mit nahezu 100% Chancenverwertung. Außerdem zeigte er dabei interessante Ansätze im direkten Passspiel. Schon mehrfach hat er einen Ball direkt in den Fuß des Mitspielers weiter geleitet. Auch er ist nicht die definitive Sturmproblemlösung. Aber in der derzeit katastrophalen Situation wäre er bei entsprechendem Fitnessstand tatsächlich meine erste Wahl.

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    • Naja, es sind doch aber die Grundvoraussetzungen, ohne die es nicht geht. Im Training wird dies trainiert, im Training klappt es auch. Aber im Spiel ist es doch auffällig, dass z.B. viele Spieler schlafmützig sich den Ball wegspitzeln lassen, weil sie offenbar nicht damit gerechnet haben, dass der Gegner ganz nah ist. Ebenso ist das fehlende Entgegenkommen bei einem Pass in letzter Zeit augenscheinlich.
      Medojevic war hier ein Paradebeispiel. Zuletzt häufig auch gesehen bei Gustavo oder zuletzt bei de Bruyne.

      König in dieser Disziplin damals Kahlenberg.

      Die Spieler scheinen noch nicht richtig „gallig“ genug zu sein. Bei dem einen mag es an einer gewissen WM-Müdigkeit liegen, ein zweiter ist vielleicht nicht richtig motiviert genug. De Bruyne scheint mir hier ein Kandidat zu sein, der häufiger mal einen Arschtritt bräuchte.

      Zu deinen Trainingsvorschlägen: Auch das sind Banalitäten, die es bei jedem Trainer und jedem Klub gibt. Speziell das Spiel zweier Teams auf ganz kleinem Feld, ohne Tore und mit 3 Anspielstationen in der Mitte simuliert das von dir angesprochene Spiel auf engstem Raum während eines Punktspiels. Das gibt es nahezu jeden Tag im Training.

      Ich denke, dass es genau diese Banalitäten sind, die sitzen müssen. Daran, dass hier ein Trainer mehr hochkomplexe Spieltaktiken drauf hat als ein anderer glaube ich nicht. Das ist heutzutage doch alles bekannt und kann überall nachgelesen werden.

      Fußball ist ein Chaosspiel, wo man die Reaktionen des Gegners nie vorhersagen oder kalkulieren kann. Deswegen kann man auch Spielzüge nur sehr bedingt einstudieren. Das Grundprinzip muss klar sein, gewisse Verhaltensregeln ebenfalls, aber letztendlich entscheidet jeder Spieler in jeder Situation auf dem Feld spontan und intuitiv. Das war etwas, was der gute Felix immer gepredigt hatte :)

      Ich setze aktuell eher auf die Werte wie Stimmung, Laufbereitschaft, Gemeinschaftssinn, usw – Grundtugenden gepaart mit einer gewissen Euphorie, die eine Spirale in Gang setzen kann… Qualität hat unsere Mannschaft genug um Gegner wie Hoffenheim oder Frankfurt schlagen zu können.

      In erster Linie würde es schon helfen die vielen individuellen Fehler einzelner Spieler abzustellen, und vorne hilft momentan nur der Fußballgott.

      Auch bei Dost würde ich komplett widersprechen. Der Sturm ist unser Hauptproblem. Ein guter Stürmer würde nicht nur ein, zwei Tore mehr schießen, er würde auch die gegnerische Abwehr mehr binden, dass so manch ein Gegner weniger offensiv spielen würde, bzw. bei Kontern einen Mann mehr hinten lassen müsste.

      Den BVB-Spruch verstehe ich nicht. Wir diskutieren hier doch lediglich. Natürlich könnten wir uns das auch sparen und morgen nach dem Spiel bei einer Niederlage einfach nur wieder draufhauen.

      Einen Lösungsansatz finde ich in deinem kompletten Beitrag übrigens nicht.

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    • Wie ich lese, HuiBuh, vertrittst Du einen „liberalen“ Ansatz, der dem einzelnen Spieler in der Einzelsituation einen Großteil der Verantwortung zuträgt. Das Zitieren von Felix im Zusammenhang mit Spielzügen und Automatismen erscheint offen gestanden in dem Kontext etwas kurios! ;)

      Du appellierst an die von Dir genannten Werte. Ich habe nicht den Eindruck, dass es an Bereitschaft mangelt. Auch die Mentalität passt. Indikatoren sind für mich die teilweise unermüdlichen Anläufe, Pausen gönnt sich unsere Truppe im Spiel kaum bis gar nicht. Arnold hat nach dem Spiel Tränen in den Augen, de Bruynes (unglücklichen) Äußerungen drücken auch einen Erfolgshunger aus.

      Ich bleibe dabei: Die Defizite sind trainierbar, sie müssen mit aller Konsequenz einstudiert und eingefordert werden. Bobachter in München sagten mal, dass jedes Trainingsspiel die Intensität eines CL-Spiels habe. Wie ist das bei uns? Pfeift Hecking mal ab und schiebt einen Caligiuri, Arnold, de Bruyne, Vieirinha in den Strafraum, wenn sie wieder mal den Strafraum verwaisen?

      Natürlich spielt die individuelle Entscheidung des Spielers eine entscheidende Rolle für den Erfolg der einzelnen Aktion. Wir sind doch aber meilenweit von vereinzelten Defiziten entfernt. Das zieht sich SYSTEMSEITIG in jedem Spiel über 90 Minuten durch. Signifikant für ein Trainingsproblem!

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  4. Ttsächlich gibt es eine Spielidee, man hat zwar nur Unentschieden in 2 Spiele gespielt aber hätte eigentlcih beide von der Leistung her gewinnen sollen. Also sollte es noch etwas ruhiger betrachtet werden.

    Aber: Stabilität gibt es nicht, und es hapert nicht nur an dem Spiel mit Ball sondern, und vielleicht vor allem, im Spiel ohne Ball. Taktische Schulung wäre für mich erste Aufgabe.

    Zweite wichtige Aufgabe zu lösen: wie kommt im gegnerischen Strafraum ein? In der WM fielen die meisten Toren von naher Distanz. Mit dem dichten Verteidigen heutzutage muss dieses Problem höchste Priorität haben.

    Im Nachhinein ärgere ich mich ein, dass Hecking in Everton nicht ein bisschen experimentierte. Vieleicht sollte Klose einen Einsatz kriegen, sowie Bendtner oder vielelicht auch Schäfer. Und Guilavogui, der so wie so morgen gesperrt ist. Um die Konkurrenz zu erhöhen und die Spieler die Möglichkeit geben sich zu zeigen. Wenn es nicht so gut läuft droht sonst Unruhe in der Mannschaft, meine ich. Ich denke die Spieler, die nicht so gut gespielt haben, so was verstehen würden.

    Aber zuerstgilt: alles geben gegen Leverkusen. Und gern mit Bendtner vorne.

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  5. Ein Satz würde schon ausreichen: Torgefährlicher werden!

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    • Abstrakte Ziele helfen nicht weiter.
      Es geht in der Zielplanung immer in erster Linie um das „WIE“.
      Wenn die von mir angesprochenen Banalitäten (da haben Lupinho und Tanqueray doch völlig recht!) immer umgesetzt werden, dann wird Torgefahr das Ergebnis sein können.
      Alles andere sind leere Erwartungen, die nie Realität werden, wenn die Voraussetzungen dafür fehlen.
      Ich habe die Beiträge auch weniger als „Analyse“ verstanden, sondern es ist eben das, was mir meine Wahrnehmung direkt widerspiegelt.
      Eben dass dieses banale Voraussetzungen für zeitgemäßen (nicht einmal für erfolgreichen!) Erstligafußball sind, wird uns Woche für Woche demonstriert. Umso mehr erschreckt es, dass dies alles beim VfL nicht automatisiert ist. Allerdings denke ich, dass dieses bei harter, zielorientierter Übung und klarer kritischer Beobachtung und Korrektur im Training schnell abgestellt werden könnte.

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    • Das ist keineswegs abstrakt, Torgefahr ist konkret. Konkret und zwingend in die Spitze spielen und konsequent abschließen – DAS ist Torgefahr. Und das ist nicht abstrakt.

      Banalitäten ja, aber wie schon angesprochen, auch diese müssen sitzen. Gute Spieler machen die einfachen Dinge gut, nicht ständig komplizierte Dinge. Und genau das machen wir gerade. Wir spielen zu kompliziert.

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    • Würdest du mir denn auch eine Trainingsübung für „Kosequenz“ empfehlen können. Das interessiert mich sehr. In meiner Trainerausbildung gab es das nämlich (noch?) nicht.
      Ich habe – dummerweise- gelernt, dass man „Methoden“ als Kombination geistiger und körperlicher Fertigkeiten braucht, und aus diesen dann spezifische Lösungen für Situationen in einem Spiel zu finden. Die „geplante“ Verbindung einzelner Situationen führt zu taktischem Verhalten. Dieses ist bei Dortmund und Bayer 04 in der Offensive zu beobachten. Beim VfL eben nicht. Das Resultat daraus ist dann eben die größere Torgefahr dieser beiden Mannschaften. Zufall wird durch System nur dann ersetzbar, wenn viele einzelne Lösungen abrufbar sind, die es Spielern erlauben, situativ das Richtige zu tun. Und dieses ist trainierbar. Körperlich wie geistig.

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    • Klar, kann man das trainieren, aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Ich kenne Trainingsweltmeister, die bringen im Spiel gar nichts. Und wiederum andere trainieren schwach und spielen großartig. Im Training simulieren und im Spiel dann tatsächlich auf Knopfdruck gallig sein, das ist eben ein gewaltiger Unterschied.

      Im übrigen geht es bei der Konsequenz auch um mentale Dinge. Auch die kann auch trainieren, klar. Aber nochmals, im Spiel vor 80000 konsequent und eiskalt zu sein, kannst du im Training nur bis zu einem gewissen Grad simulieren, es sei denn du mobilierst 80000 bei jedem Training. :lach:

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    • Wir verstehen und falsch. Ich meine Kosequenz nicht als „ungefähren“ Begrif, sondern in seiner Wortbedeutung. Du kannst Verhalten trainieren. Was daraus „erfolgt“ ist eine Konsequenz.
      Wenn -> Dann!
      Um dieses weitgehend selbst bestimmen zu können, zwingende, mindestens jedoch mögliche Folgerungen zu erreichen, muss man die dafür erforderlichen „Prozesse“ oder Vorgehensweisen initiieren können.

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    • Vor der Abschlussaktion musst du etwas tun, um in diese Position zu kommen und sie herbeizuführen, richtig. Aber in der Abschlusssituation selbst darfst du beispielsweise nicht an den Jubel denken, sondern musst dich auf den Schuss konzentrieren.

      Ich sehe unser Problem aber eher in der Abschlussaktion selbst. Chancen hatten wir gegen Everton genug, es haperte immer am Abschluss. Es sind Alibi-Abschlüsse, ich schieße und hoffe. Nicht, ich schieße und will das er rein geht. Konsequenz. ;)

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  6. Ich sehe es wie Lupinho und denke, dass die aufgezählten Punkte fußballerische Banalitäten sind.

    In meinen Augen liegt der Fokus der allgemeinen Kritik an unserem Offensivspiel zu sehr auf den augenscheinlich offensichtlichen Faktoren. Beispielsweise erhält ein zentraler offensiver Mann den Ball und spielt einen Fehlpass und es wird behauptet er hätte „genauer“ passen müssen.

    Es sind meiner Ansicht nach aber die mangelhaften (und in der Regel nicht stattfindenden) antizipativen und ballfernen Offensivabläufe, welche uns Probleme bereiten.

    Beispiel:
    Ein Defensivspieler spielt einer höher stehenden und teilweise bedrängten Offensivspieler scharf an. Ballferne Offensivspieler sprinten daraufhin (oder auch schon vorher!), in Erwartung eines Zuspiels des Spielers der den Ball noch gar nicht hat, in die Tiefe, bzw. in offene Räume. Kommt der Ball nun an, ist die Situation nicht mehr statisch, sondern in Bewegung. Der Passempfänger kann den scharfen Ball direkt in den Fuß der gestarteten Spieler weiterleiten, oder in die Räume gehen, welche die zur Verfolgung ansetzenden Gegenspieler zwangsweise eröffnen müssen.
    In der ganzen Bewegung entstehen dann auch wieder Räume für die Außenverteidiger und Sechser um aufzurücken.

    Ich habe selbst bei der Partie Hertha gegen Freiburg gestern mehr solcher Automatismen gesehen, als es bei uns diese Saison der Fall ist.

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    • „Ich habe selbst bei der Partie Hertha gegen Freiburg gestern mehr solcher Automatismen gesehen, als es bei uns diese Saison der Fall ist.“

      Das deckt sich mit meinen gestrigen Beobachtungen und macht mir starke Bauchschmerzen! Fehlende Automatismen mitten in der Dreifachbelastung. Da ist kurzfristige Besserung nahezu unmöglich. Quo vadis, VfL? :oops:

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    • Ich möchte dazu den großen Strategen Wayne Gretzky zitieren, der sagte:
      „Es kommt nicht darauf an, da zu sein wo der Puck ist, sondern da, wo er sein wird.“
      Stimmt auch für Fußball, oder?

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    • Der Spruch ist gut – und trifft den Nagel wohl für so einige Sportarten auf den Kopf…

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    • Wieso bereitet dir das Bauchschmerzen? Es fehlen viele Kleinigkeiten, die sich meiner Meinung nach im Laufe der Saison in jedem Fall einkriegen.
      Es würde mir größere Sorgen machen, wenn die Idee hinter dem ganzen fehlen würde.

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  7. Auf tm.de wird hecking schon entlassen. Ich weiss nicht was das soll. Einen punkt kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Bendtner ausser form? Man muss ihm zeit geben sich einzufinden und nicht nach den paar geapielten minuten schon ihn als ausser form abhaken

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    • Nur mal angemerkt weil es hier gerade passt:
      Frag doch die Schreiber auf ™.de
      Ich lese hier so oft (entrüstete) Kommentare was nicht alles auf dieser Website im Bezug auf den VfL gefordert bzw. Geschrieben wird. Da kann doch hier keiner was dafür. Wen das Forum dort interessiert der liest ja auch dort mit. Hier hat niemand den Trainer bereits entlassen und ich denke das ist auch gut so.

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  8. Hm das war ja gut gestern als ich und andere kritisiert wurde wegen zu starker Meinungsäußerung über taktische Spielweise unserer Mannschaftsteile. hatte mir gestern vorgenommen ich werde es in Zukunft sanfter gestalten. Ja und heute lese ich von Spaßsucher Zeilen die das ausdrücken was ich immer in den letzten Wochen geschrieben habe. Jedes der 8 Punkte ist doch das unter dem Strich das einiges fehlt bei vielen als Mannschaftsgefüge. und nun seht doch mal genau hin was Spaßsucher schreibt er trifft es doch genau das vieles von dem fehlenden im Training zu erlernen ist. Sehe ich das richtig oder falsch. wenn es zu trifft dann muss sich was ändern. Ja was denn sollen die Spieler besser hinhören was der Trainer sagt oder der eine oder andere Spieler? Muss sich was in den Trainingsabläufen bzw. Inhalt verändern? ja das sehe ich so auch das die spieler mehr sich unterstützen im spiel das sie mal wieder eine Einheit werden. Ach ja und wie ist das mit EL und Bundesliga mit der Rotation? Können wir das?

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  9. Natürlich sind das heutzutage alles fußballerische Banalitäten, wie Lupinho richtig schreibt. Dennoch mangelt es an ihnen zurzeit. Festzustellen ist, dass es aber auch immer schon Spielphasen oder fast ganze Spiele gab, wo viele dieser Dinge deutlich besser geklappt haben. Ich würde daher vermuten, dass die Mannschaft durchaus weiß, wie zu spielen ist. Sie kann es aber ganz oft nicht umsetzen.
    Als ich mir kürzlich die Entstehung des 0:1 gegen Everton sehr genau angeschaut habe, war ich überrascht, welche kardinalen Fehler von vielen Spielern gemacht wurden. Auch hier würde ich sagen, dass alle Beteiligten, wenn sie sich den Ablauf noch einmal anschauen, ihren Fehler sofort erkennen. Daher denke ich, dass die Umsetzung dieser „Basics“ nicht nur eine Frage des Wissens und Könnens ist, sondern vor allem eine des Kopfes, eine „mentale“, wie Old Boris Becker immer zu sagen pflegte. Es ist von „außen“ sehr schwierig einzuschätzen, wie die gute letzte Rückserie, die Beteiligung an der EL, die damit verknüpften Erwartungen, die gegenwärtige Selbsteinschätzung der Spieler und die nackte Erkenntnis, dass man noch eine ganze Ecke von der Form der letzten Saison und damit vom Erfolg entfernt ist, den einzelnen Spieler und seine Rolle im Mannschaftsgefüge beeinflussen.
    Um wieder in die Erfolgsspur zu kommen kann vom individuellen Zuspruch über die geniale taktische Idee für die Mannschaft bis zum Tritt in den Hintern alles richtig sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass – zumal wenn man kurzfristig nichts ändern kann – der unbedingte Wille zum Erfolg, der Glaube daran und die absolute Einsatzbereitschaft dafür die einzigen Mittel sind, tatsächlich wieder in die Erfolgsspur zu kommen. In solchen Fällen spricht man dann vom „Charakter“ der Mannschaft. Und perspektivisch ist sowieso nichts erfolgreicher und nachhaltiger als der Erfolg.
    Ich hoffe, dass die Spieler morgen als Mannschaft und mit dieser Einstellung auf den Platz gehen und ihren Frust den Leverkusenern um die Ohren ballern. Und die Fans sollten sich dabei uneingeschränkt als 12. Mann erweisen.

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    • Welche Fehler wären das denn ?

      Ich habe Situation noch folgendermaßen im Kopf:

      Naismith gewinnt ein Dribbling gegen Malanda. Die entstehende situative Überzahl wurde anschließend überragend und pfeilschnell seitens der Toffees ausgespielt. In jeder folgenden Situation befand sich der betroffene Wolfsburger in der Zwickmühle den Ballführenden anzugehen, oder die Passoption zuzustellen.

      Lasse mir gerne meine Erinnerung auffrischen, da ich das Tor nur einmal gesehen habe.

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    • Schau einmal ab der 15. sek. auf dem folgenden Link.
      Da kannst du leicht feststellen, wie das Abstand halten und das Stehen bleiben der Wölfe es Everton leicht macht, freie Partner für Kombinationsfußball zu finden…
      http://sportbild.bild.de/fussball/europa-league/europa-league/everton-erledigt-wolfsburg-37721500.sport.html

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    • Danke an Spaßsucher für den Link.
      Hatte die Situation tatsächlich etwas beschönigt im Kopf behalten. Dennoch, sehe ich die Situation nicht so dramatisch wie viele hier.

      Der Einzige der wahrhaft katastrophal verteidigt ist Caligiuri. Er rückt erst ohne Aussicht auf Erfolg auf Baines raus und bleibt dann auch noch stehen. Danach ist es unglücklich dass Malanda stolpert und Gustavo hinfällt.
      Naldo entscheidet sich dann leider für das Risiko als er rausrückt – eine Entscheidung, welche ihm in einigen Situationen dieses Spiels viel Lob einbrachte. Hier hätte er aber natürlich im Raum stehen bleben müssen, da Jung an Mirallas (nicht im Bild) gebunden ist.
      Nachfolgend ist es dann schwierig für Knoche, Jung und Rodriguez noch entscheidend einzugreifen.

      Ich sehe also eine defensive Unachtsamkeit Caligiuris, welche durch Pech (Malanda und Gustavo) zu einer gefährlichen Situation führt, in welcher Naldo dann den entscheidenden Fehler macht.

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    • Dennoch muss man auch Arnold fragen, warum er seinen Gegenspieler laufen lässt, der nun wieder Gustavo aus dem defensiven Verbund raus ziehen kann.
      Arnold und Caligiuri haben hier allzu früh die Arbeit eingestellt. So standen schließlich 5 Angreifer drei Abwehrspielern gegenüber.
      Was bleibt ist, Caligiuris Gegenspieler konnte ungehindert in den Strafraum kommen und den Torschuss einleiten.

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    • Arnolds Verhalten sehe ich hier nicht so kritisch, da er den Gegenspieler schlicht an Luiz übergeben hat.
      Seine Aufgabe ist es schließlich, zusammen mit Olic, an vorderster Front zu stören.

      Bewegen sich die Gegenspieler – speziell vertikal – über das Spielfeld, ist dieses Vorgehen durchaus Praxis im Fußball.

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  10. Ich habe hier irgendwo gelesen, man könnte Spielzüge nicht wirklich trainieren, dieses sehe ich aus verschiedenen Gründen anders.

    Man kann sehr wohl bestimmte Laufwege einstudieren und bestimmte Situationen kreeiren, die so im Spiel auch vorkommen und dementsprechend auch die Möglichkeiten aufzeigen, wie man spielen könnte.

    Wenn es an so einfachen Sachen, wie das Hinterlaufen hapert, da mache ich mir dann schon meine Sorgen.

    Ich könnte jetzt noch ausführlicher werden, dass man Spielzüge etc pp einstudieren kann, doch habe gerade keine Lust am Handy so viel zu daddeln.

    Kurzum, man kann Verhalten in Stresssituationen sehr wohl trainieren.

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    • Zitat jonny.pl:
      „Kurzum, man kann Verhalten in Stresssituationen sehr wohl trainieren.“

      Im modernen Fußball mit den kurzen Entscheidungsphasen, dem ungeheuren Tempodruck MUSS man dieses sogar. Nur Spieler, die situative Lösungen (nicht Versuche!) zur Verfügung haben, können Gegner überraschen, sie zu Fehlverhalten bringen. Und wie im Schach ist auch im Fußball der Sieg nur möglich, wenn der Gegner Fehler macht.
      Dummerweise macht er das nicht (außer er heißt VfL?) freiwillig… Mit unserem Spieltempo werden wir eher Einschlafen des Gegners provozieren als „echte“ Fehler.

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    • Ständige Wiederholungen führen dazu, dass man automatismen entwickelt und schneller gewisse Situationen lösen kann. es gibt zwar Hunderte Situationen und die Spieler müssen dann auch noch das Hirn anschalten und Nicht nur auf automatische Prozesse reagieren, das muss bei uns endlich mal passieren

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    • Ich schaffe es leider nur ganz, ganz selten zum Training – diese Saison noch gar nicht. Wenn ich in der vergangenen Spielzeit mal da war, habe ich das Trainieren von Spielzügen bei uns auch vermisst.
      Gestern habe ich mal beim Sportstudio reingeschaut und die Zusammenfassung des Paderborn (? war ein langer Tag gestern, bin mir nicht mehr ganz sicher) Spieles gesehen. Es kam auch ein Spieler zu Wort der sinngemäß meinte, der Trainer würde IMMER irgendwelche Spielzüge üben lassen, gerade für Standards.
      Das stimmt mich dann schon etwas nachdenklich, weil auch ich der Auffassung bin, daß man vieles eben wirklich trainieren, üben und einstudieren kann. Sicher steht im echten Leben dann mal ein Gegenspieler dort, wo im Training niemand stand. Aber damit sollte ein Profi dann umgehen können, oder?
      Vor allem: Warum nutzt man nicht die Vorbereitungszeit für das Einüben solcher Spielzüge? Während der „normalen“ Trainings unter der Woche bleibt doch für solche Grundlagenarbeit kaum Zeit, gerade bei unserer Dreifachbelastung – die ja nun aber vor der Saison bekannt war.
      Da muss ich wirklich sagen, daß ich DH nicht verstehen kann, wenn er so etwas gar nicht üben lässt.

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    • @Luftikuss: Du sagst ja selbst, dass du nur sehr sehr selten da bist. Folglich kannst du die Situation doch gar nicht einschätzen.

      Natürlich werden Spielzüge einstudiert. In den Trainingsartikeln wird doch oft genug davon berichtet.

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  11. Weil letzte Woche jemand sowas ähnliches geschrieben hat, nach der Heimniederlage von Frankfurt habe sich unser Spiel gegen Frankfurt noch deutlicher „relativiert“.

    Frankfurt führte verdient auf Schalke 2:0, auch wenn jetzt der Ausgleich da ist, das sieht jetzt wieder anders aus… Wie man sieht ist das alles nicht vergleichen.

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    • Tja Medojevic mit Handspiel in Halbzeit 1 und mittlerweile zwei Platzverweise für Schalke…

      Interessant ist das Spiel auf jeden Fall.

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  12. Auch ich muss vielen Usern zustimmen, dass die angesprochenen Punkte Grundvoraussetzung für einen Erstligafußball sind! Positiv sehe ich, dass man trotz vieler Fehler mit allen Gegnern bisher mithalten konnte, stellt man diese Fehler ab, kann man durchaus eine Serie starten!

    Ich sehe aber zwei andere Hauptprobleme:
    Das ständige Anlaufen finde ich nicht allzu zielführend. Selbstverständlich erschwert dies den Spielaufbau für den Gegner, aber im Spiel gegen Everton konnte man gut sehen, dass wir den Großteil der ersten Halbzeit dem Ball nur in der gegnerischen Hälfte hinterherliefen – genauer gesagt 4 Spieler (Olic, Arnold, de Bruyne und Cali). Hier wäre es weitaus zielführender gewesen, natürlich auch mit mehr Risiko verbunden mit der gesamten Mannschaft weiter rauszurücken und agressiver draufzugehen. Das Anlaufen ohne Erfolg kostet extrem viel Kraft und ist meiner Meinung nach ein Mitgrund warum dann viele Offensivspieler des öfteren im Ballbesitz Konzentrationsschwierigkeiten haben, die zu Ballverlusten führen.

    Wie ich es bereits am Donnerstag angesprochen habe, fehlt mir dieser unbedingte Wille in Führung zu gehe. Ich wünsche mir einmal 15 Minuten ein sehr intensives Pressing, wo man dann auch mit Nachdruck versuchen muss in Führung zu gehen. Immer wieder habe ich das Gefühl, dass die Mannschaft denkt, irgendwann fällt eh die Führung! Kommen dann noch individuelle Fehler in der Abwehr dazu, ist man schnell in Rückstand und dann ist es schwierig zurückzukommen, obwohl die Mannschaft dann aber meist sehr gut Fußball spielt, vor allem mutiger, den Strafraum besetzt und Torchancen kreiert.

    Ich sehe die Situation NOCH nicht kritisch, die Mannschaft braucht nur einmal einen Befreiuungsschlag, von mir aus auch mit einem glücklichen Sieg von dem ich morgen auch ausgehe (2:1)! Entscheidend wird es in den kommenden Wochen sein, dass die Mannschaft sich mehr zutraut, dass auch viel mehr Spieler mit nach vorne gehen. Irgendwie habe ich auch immer wieder das Gefühl, dass viele Spieler nicht bereit sind in den Strafraum mit nach vorne zu gehen aus Angst, dass man sich dann aus einem Konter ein Tor fängt. Ja irgendwie verständlich, aber der Sicherheitsgedanke gefällt mir nicht immer!

    Die aktuelle Situation in der Liga gibt trotz „des Fehlstarts“ viel her! Mit einem Sieg morgen ist man zumindest bis auf vier Punkte am Tabellenführer dran, vielleicht sogar auf drei Punkten! Auch mit einem Remis wäre man noch nicht allzu weit entfernt!

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  13. Man kann Abläufe im Fußball natürlich sehr detailliert theoretisieren und systematisieren und was hier zur Bedeutung von Automatismen geschrieben wurde, ist grundsätzlich ja auch richtig. Daneben gibt es aber auch noch eine ganz wesentliche andere Wahrheit zu dem, was nicht trainierbar ist, sondern Spieler bzw. eine ganze Mannschaft bereit sind, bei sich abzurufen oder eben nicht. Das ist Einsatzbereitschaft und der Wille, bis an die Grenzen seiner Fähigkeiten zu gehen. Ohne hier irgendeinen Bezug zum VfL zu beabsichtigen, verweise ich als Beleg auf zwei Ergebnisse vom heutigen Spieltag. Der HSV „erkämpft“ sich ein 0:0 mit den gleichen Bordmitteln an Automatismen, über die man auch schon vor einer Woche verfügte (oder hat Zinnbauer magische Kräfte?). Paderborn schlägt Hannover und ist Tabellenführer. Erklärt mir bitte jemand, dass die Belegschaft von Paderborn über einen größeren Fundus an automatisierten Spielzügen, konditionellen und spielerischen Voraussetzungen verfügt als der Durchschnitt der sonstigen Spielerklientel der Bundesliga? Die Jungs haben einfach Bock auf Fußball, gehen raus, um zu gewinnen und reißen sich dafür den A .. auf. Auch so einfach kann Fußball sein.

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    • In gewisser Hinsicht stimme ich dir zu, in gewisser Hinsicht nicht!

      Ja der HSV hat sich heute ein 0:0 „erkämpft und das vor allem mit Willen und Leidenschaft, aber ich führe das auch auf den Trainerwechsel zurück! Oftmals ist es so, dass ein Trainerwechsel den gewünschten Effekt erzielt (Trainer bringt neues Feuer rein, Spieler wollen sich beweisen, man spielt gegen die Bayern etc.) – muss aber nicht so sein! Ob diese Hamburger auch in den nächsten Wochen so auftreten, das wage ich zu bezweifeln!

      Ich bin der Meinung, dass es stärkeren Teams oftmals schwer fällt immer über 100% zu gehen, weil es eben im Kopf drinnen ist, dass man Favorit gegen kleinere Teams ist. Die kleineren Teams wiederum wissen, dass sie nur mit einem brutalen Willen oftmals eine Chance gegen größere haben!

      Und so einfach ist das aber auch nicht immer – Paderborn hat zum Beispiel jetzt einen Lauf, wenn sich aber einmal einige Niederlagen einschleichen ist auch vielleicht nicht mehr dieser unbedingte Wille da!
      Die mentale Geschichte ist von verdammt vielen Faktoren abhängig!

      0
    • @tomi2013: Ist dir klar, dass du mit jedem Satz meine Aussage bestätigst? Du stellst nur noch einmal klar, dass Mannschaften aus unterschiedlichen Gründen nicht immer den notwendigen Willen und die erforderliche Leidenschaft aufbringen (können).

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    • innerer Schweinehund ?

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  14. Von westschinken

    „War heute beim Abschlusstraining.

    Viel wurde nicht gemacht. Bisschen warmlaufen, Pässe im Viereck, Torschüsse bzw. Flanken. Kein Trainingsspiel.

    Perisic konnte bis zum Schluß mittrainieren.

    Habe nebenbei paar Sachen erfahren können:

    Hecking geht oft früher vom Platz. Beim Abschlusstraining bleibt er meist oft nur 10-15 Minuten, eher er wieder in die Umkleidekabine geht.

    Generell trainiert man oft Flanken, aber nie (!) das schnelle Umschaltspiel. Ansonsten, wie viele auch schon gesagt haben, steht „Schweinchen in der Mitte“ jedes Mal aufs Neue auf der Tagesordnung.

    Was ich komisch fand, aber scheinbar auch jedes Mal so ist: Die Spieler verlassen ganz unterschiedlich das Feld.“

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    • Ich finde: „…gewisse Dinge…“, sollten bei tm.de bleiben. Normen gibt sich viel Mühe das Niveau und die „Hygiene“ auf Wolfs-Blog möglichst hoch zu halten. Dies sollten wir User nicht damit untergraben, indem wir über tm.de lästern oder daraus zitieren.

      Der Wolfs-Blog wird von den Motzköppen und Besserwissern, auf die die Welt schon immer gewartet hat, ja auch „liebevoll“ das rosarote oder pseudoneutrale Forum genannt. Ist doch schön, dass der Wolfs-Blog dort soviel Aufmerksamkeit bekommt. Umgekehrt ist das mMn absolut nicht notwendig!!!

      (edit/admin: ich habe mal die scharfen Worte entfernt, weil es sonst nur wieder böses Blut gibt. Trotzdem danke für deinen post.)

      0
    • Schön, dass du uns an den Informationen aus zweiter Hand von DOTL alias Westschinken, die er aus dritter Hand gesammelt hat, teilhaben lässt.
      Zitat: „Habe nebenbei paar Sachen erfahren können“
      Ich bin auch ganz sicher, dass seine Wahrnehmung weder selektiv noch anders vorbelastet ist, weil ich seine neutrale Einstellung zur Vereinsführung nie infrage stellen würde.
      Diese Informationen sind schon deshalb auch so wertvoll, weil wir ja hier über sonst keine Quelle für Trainingsberichte verfügen. (Außer hin und wieder einseitigen, positiv gefärbten Propagandabeiträgen des VfL-Lohnschreibers Normen alias HuiBuh).

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    • Zu den oben genannten Trainingsaussagen:

      Das ist natürlich der blanke Unsinn. Jetzt stellt sich natürlich die Frage von wem so etwas kommt? Denkt sich der User das einfach mal selsbt aus oder hat er tatsächlich mit Leuten gesprochen? Dann denken diese Leute sich das aus. Übrigens könnte ich mir in dem Fall schon denken von wem das kommen würde. (Ich werde gleich mal in Erfahrung bringen, ob diese Personen heute anwesend waren. Ich selbst war nicht da)

      „Hecking geht oft früher vom Platz.“
      Dieter Hecking hat noch nie früher den Platz verlassen.
      Zur Erklärung:
      Eine Trainingseinheit dauert in der Regel 1 1/2 Stunden. Nach dieser offiziellen Trainingsdauer verlässt der Trainer häufig den Platz (nicht immer). Es bleiben immer ein paar Spieler länger, um spezielle Dinge noch zu üben. Das ist das oft zitierte Spezialtraining. Dafür sind dann die Co-Trainer da.

      „Beim Abschlusstraining bleibt er oft nur 10-15 Minuten…“
      Auch dieser Fall ist noch nie eingetreten. AUch hier bleibt Hecking immer bis zum Schluss des offiziellen Trainings.
      Hier setzt offenbar jemand bewusst Lügen in die Welt, was ich ein starkes Stück finde.

      Es ist die bekannte Maschinerie: In ergebnisschwachen Zeiten wird von sogenannten Wichtigtuern am Stuhl des Trainers gesägt. Das sind in meinen Augen keine Fußballfans. Da geht es um das persönliche Ego. Von Tolleranz, Unterstützung, Nachsicht, Geduld usw. haben solche Leute noch nicht viel gehört oder in ihrem Leben erfahren.

      Und da hat Elsterweg natürlich auch recht, solchen Leuten würde hier auch kein Forum gegeben werden.

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    • Ich schlage vor, dass wir das Thema ganz schnell wieder beenden. Es lohnt sich wirklich nicht, sich damit abzugeben. :still:

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    • Danke HuiBuh… Mehr wollte ich gar nicht wissen =)

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    • Da darf/muss ich HuiBuh zustimmen.
      Ich war zwar aufgrund der Entfernung noch nicht so häufig beim Training, aber wenn ich da war, war Hecking immer bis zum Ende zugegen.

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    • Von Ostlachssahneschnitte:

      Merkwürdiges Verhalten beim Abschlusstraining beobachtet. Die Spieler waren in mehrere Gruppen aufgeteilt. Das Trainerteam verließ geschlossen direkt wieder den Platz in Richtung Halle 09 nachdem Hecking das Tor aufschloss und die Mannschaft auf das Trainingsgelände ließ. Bereits zehn Minuten später verließen die Stürmer Bentner, Olic und Dost humpelt den Platz nachdem sie minutenlang den Torabschluss mit Medizinbällen übten. Einsatz für morgen fraglich. Der Rest spielte Schweinchen in der Mitte. Zwei Landwirte um deren Tiere es sich handelte haben bereits Beschwerde bei Stadt und Vereinsführung eingelegt. Tierschützer sind empört. Nach Ende des Trainings blieben einige Spieler länger und bestiegen mit Rucksächen und Sauerstoffmasken ausgerüstet den Magath-Hügel. Als Sie an der Spitze versuchten eine mitgebrachte Eckfahne einzuschlagen schritt der Platzwart ein.

      Ja also ich finde auch das sind unhaltbare Zustände bei uns…. :lach:

      0
    • Also über diesen User, sofern er denn dotl sein sollte, habe ich kürzlich mal was gehört. War der User nicht mal kurzzeitig beim VfL angestellt (unter Magath) und hatte die Aussicht auf eine Weiterbeschäftigung? Gut magath musste dann gehen und der komplette Dunstkreis des Herren wolfgang Felix ebenfalls….

      Dann sind solche Sachen irgendwie auch in gewissermaßen Menschlich.

      So gesehen ist die Relativierung mit der Neutralität wie es Spaßsucher nannte, auch sehr amüsant und ironisch; für den Fall das es nicht alle verstanden haben.

      @huibuh, sorry das ich hier noch mal den Faden aufgreifen muss, aber ich denke es ist schon etwas notwendig hier Aufklärung zu betreiben.

      0
  15. Wird Perisic im Kader stehen und vielleicht sogar von Beginn an?
    Ich meine er wollte sogar gegen Everton beginnen, durfte aber nicht.

    Morgen gehe ich in die nordkurve mit dem Gefühl jetzt erst recht! Ich hoffe auch die Spieler.

    Ps, wir sind alle Wolfsburger. Manche sehen es pessimistisch , andere realistisch, wieder andere optimistisch .

    Morgen tippe ich einfach mal 3:1 (1:1), da ich optimistisch bin. Auch wenn es momentan nicht danach aussieht, aber man weiss ja nie … :vfl:

    0
  16. Keine Kritik sondern nur eine Frage an jene die die Situation so gut analysiert haben. Wie seht ihr es, wie stand es in der letzten Rückrunde um diese angesprochenen Probleme?

    Und kommt es nur mir so vor oder haben wir sehr wenige Offensive 1 gg 1 Situationen mit Tempo im letzten Drittel? Dass die ballfernen Spieler Räume schaffen können ist das erste Problem aber wenn die Alternative selbst Tempo aufzunehmen und Räume zu schaffen auch nicht genutzt wird das Problem nicht geringer.

    0
  17. Zu den Automatismen: vor ungefähr 15 Jahren, vielleicht weniger, hat der damals junge und vorher arbeitslose trainer Del Neri die Fussballwelt mit Chievo Verona überrascht. Nicht sehr gute Spieler machte mit einstudierten Spielzügen das Leben schwer für die grossen Mannschaften. Im Training war Hütchen überall aufgestellt um Spielsituationen zu simulieren. Ja, so arbeitet fast jeder heute. Auch Dieter Hecking, mindestens im Trainingslager in Donaueschingen wo ich zugucken konnte. Aber seit Del Neris Tagen haben Videoanalysen, z.B., eine andere Stellung in der Fussballwelt. Spielzüge werden schnell blockiert, je wichtiger dann die Fähigkeit der Spielern selbst die Situationen zu lösen.

    Zu das 1-0 in Liverpool: viele Gegentore sind auch letztes Jahr gefallen weil Naldo die Geduld verloren hat und zu schnell ausgerückt ist. Oft ist er ja auch damit erfolgreich aber ein gewisses Risiko geht er damit ein.

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  18. Hey Leute,
    hier finden ja wieder starke Disskusionen statt… Finde ich gut!

    Habe nun nicht alles so genau erlesen, derzeit wenig Zeit, aber ich habe da mal eine ganz konkrete Frage in die Runde hier:

    Warum kehrt man nicht kurzfristig wieder zum 4-4-2 zurück ??? Wäre dies nicht möglich, haben wir da das falsche Personal, oder ist das nicht up-to-date ???

    Ich finde, was immer schon meine Meinung war, das unser VfL Wolfsburg eigentlich im 4-4-2 meist seinen erfolgreichen Fussball gespielt hat!

    ….. ….. ….. Benaglio ….. ….. …..

    .. Jung … Naldo ……. Knoche … RiRo ..

    ….. ….. ….. L. Gustavo ….. ….. …

    ….. .. Vieirinha ……. de Bruyne .. …..

    ….. ….. ….. Maxi Arnold …. ….. …

    ….. …. Bendtner ……. Olic …. …..

    Versuchen könnte man dies doch mal, selbst wenn man dann wieder auf ein 4-2-3-1 umstellen möchte, dann könnte man ja Maxi auf die 8 ziehen und Olic bekleidet die Position des LM/LA, de Bruyne wiederum würde auf die 10 gehen !!!

    Nunja, ich bin ja aber auch nur ein Fan und kein Trainer. Nur fehlen mir halt soooo häufig Spieler in der Box, wenn denn mal passende Flanken kommen…

    Ich hoffe wir werden gegen Leverkusen gewinnen, sonst haben wir ein sehr großes Problem !!!

    Good Luck, Wolfsburg
    Forza VfL

    :vfl3: :vfl: :vfl3:

    0
    • Die Idee kam mir auch schon, wäre sicherlich möglich, aber Hecking sieht diese Variante wohl nur für die Schlussminuten.

      Deine Aufstellung mit De Bruyne und Vierinha vor einer einzigen Sechs halte ich für sehr instabil. Ich denke das würde in die Hose gehen.

      Meine Idee wäre ein 4-2-2-2 und keine Raute. Somit könnte man die Doppelsechs behalten und würde nur im vorderen Bereich, eben da wo es hapert, die Aufstellung anpassen.
      Stellt man sich einen Bendtner und einen Dost in der Box vor, De Bruyne und Perisic auf den Aussen, sowie einen Malanda, welcher in das schematische zentrale Loch dieser Aufstellung vorstösst, so kann ich mir durchaus vorstellen dass das hinhaut… theoretisch… ;)

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  19. Trainer raus nein. Aber Kritik seih doch mal erlaubt oder ? Letztlich wollen wir doch alle nur eins- das es mit dem VfL vorwärts geht.

    0
  20. Die detaillierten Diskussionsbeiträge sind schön zu lösen.

    Normens Analyse ist doch wirklich schon treffend und bedarf wahrscheinlich eigentlich einem Mäuschen in der Kabine, um zu verstehen, was los ist: Im Training klappt es, im Spiel nicht. Persönlich bin ich ein Unterstützer von Hecking. Können Trainingsbeobachter sagen, ob es das Team auch ist?

    Am interessantesten finde ich, dass eine große Parallele zwischen uns und Hertha besteht: Gute letzte Saison, gutes Personal inklusive Trainer, bloß die Resultate fehlen. Ironisch, dass wir uns am nächsten Spieltag treffen und wahrscheinlich eine Krise auslösen, außer beim eigenen Sieg…

    Um ehrlich zu sein, bin ich über einen gewissen Leistungsabfall von letzter zur aktuellen Saison nicht überrascht. Ich hoffe, dass wir diszipliniert weiterarbeiten, 20 Punkte sammeln zur Rückrunde, in der EL nach wie vor vertreten sind (wobei ich das als unrealistisch betrachte, weil die Gruppe sehr stark ist) und dann die ein bis zwei perspektivischen Spieler hinzufügen, die uns helfen und den Schalter umlegen.

    In der Ruhe liegt die Kraft!

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  21. Ich verstehe die Aussagen der Verantwortlichen nicht. Schuld ist die WM (nicht fitte Spieler ect.)und die Verletzten. Als ob die Spieler, die gemeint sind, mal so eben das gesamte Spiel verändern^^. Das sind doch alles nur faule Ausreden. :grübel:

    0
    • Benaglio, Rodriguez, Gustavo, de Bruyne, Perisic, Vieirinha, Olic.
      Klingt nach Leistungsträgern wenn du mich fragst.
      Jung, Guilvogui, Hunt und Bendtner sind neu im Team und ein Naldo braucht nunmal immer etwas am Anfang jeder Saison.
      Was bleibt jetzt noch von der Startelf an fitten, eingespielten und nicht müden Spielern? Die jungen Spieler Knoche, Malanda und Arnold…

      Die Mannschaft hat jetzt nach dem Evertonspiel den Weckruf bekommen, den sie brauchte. Und das auch in Form von Kritik der Führung.
      Dazu kehren die verletzten Spieler langsam zurück und die WM-Müdigkeit sollte auch bald gegessen sein.
      Ich denke im Oktober sollten die Unzulänglichkeiten im Spiel behoben sein.

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    • Benaglio, Rodriguez, Gustavo, de Bruyne, Perisic, Vieirinha, Olic
      Klingt nach Leistungsträgern wenn du mich fragst.
      Jung, Guilvogui, Hunt und Bendtner sind neu im Team und ein Naldo braucht nunmal immer etwas am Anfang jeder Saison.
      Was bleibt jetzt noch von der Startelf an fitten, eingespielten und nicht müden Spielern? Die jungen Spieler Knoche, Malanda und Arnold…

      Die Mannschaft hat jetzt nach dem Evertonspiel den Weckruf bekommen, den sie brauchte. Und das auch in Form von Kritik der Führung.
      Dazu kehren die verletzten Spieler langsam zurück und die WM-Müdigkeit sollte auch bald gegessen sein.
      Ich denke im Oktober sollten die Unzulänglichkeiten im Spiel behoben sein.

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  22. Respekt Leute, habe schon lange keine so schöne, fachliche Diskussion mehr gesehen. Top!

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  23. Also ich denke, wenn Hecking wirklich das Problem ist, muss man sich trennen, ob er das einzige Problem ist, kann ich mir aber nicht vorstellen. Auch ist es einfach zu sagen, das man nach dem Erfolg der letzten Saison einfach den Trainer wechseln sollen, was soll denn sowas? Das wäre in kleinster Weise zu verkaufen gewesen,

    Auch glaube ich nicht, das allofs von Natur aus, Trainerentlassungen scheut, dazu wird er auch selbst genug Druck bekommen.

    Weiters freue ich mich dann bei einem Trainerwechsel der sicherlich irgendwann stattfinden wird, sofern es so weitergehen sollte, auf die Nasen die dann sagten das sie das schon von der ersten Minute wussten. Ich sage mal, der nächste Trainer ist auch eine Flasche, der wird nämlich auch Fehler machen und irgendwann gehen müssen.
    Ps: Hecking wurde noch nie entlassen.

    0
    • Man stelle sich doch mal vor der VfL hätte sich zur Sommerpause von Hecking getrennt, nachdem dieser den VfL mit der zweitbesten Saison seiner Bundesliga-
      zugehörigkeit zurück nach Europa geführt hat.

      DH hatte bei diversen Fans von Anfang an einen schweren Stand, weil diesen die Reife oder die Einsicht bzgl. seiner Äußerungen im DoPa fehlt. Wieder andere wollen sich nur wichtig machen. Dafür bietet das Internet natürlich die perfekte Plattform.

      Ob und wann Hecking gehen sollte, wird mit Sicherheit nicht von den Hanseln entschieden. So etwas regelt sich in der Bundesliga für gewöhnlich von alleine.
      Da der VfL dafür aber nicht erfolgreich sein darf, wünsche ich mir selbstverständlich
      das absolute Gegenteil.

      0
  24. Aller feiern hier den Trainer für die gelungene vor Saison.als hätte er aus 3 Liga Spieler Bundesliga Profis geformt hat dabei vergessen vieler das es sich hier um de bryne L gustavo rodriguez…. handelt Spieler von denen andere Trainer nur träumen dieser Mannschaft hat ein MW von ca 170 mio und glaube nicht das er die beigebracht hat wie man Fußball spielt. Ausserdem hat jeder letztes Jahr sein bestens gegeben um sich für Nati Mannschaft zu empfehlen.Dieses Jahr wird es anders dann wird sich zeigen ob DH als Trainer tauglich ist oder nicht

    0
    • Lieber Kai,
      als erstes versucht du mal bitte diese polemische Art zu entfernen. Denn so kann niemand mit dir konstruktiv diskutieren. Oder willst du das etwa nicht?
      Gefällt es dir viel mehr dich über irgendetwas aufzuregen und Stunk zu machen? Dann werde ich nicht weiter auf deinen Post eingehen.
      Da ich aber die Antwort nicht kenne, werde ich großzugig wie ich bin ein paar Worte verlieren.

      Bis auf die 2 Überraschungsjahre 07/08 und 08/09 haben wir eigentlich unsere BULI-Zeit in den letzten 10 Jahren ziemlich verschwendet .
      Nachdem Magath beim 2. mal geflopt hat, brauchten wir endlich mal etwas Ruhe im Verein. Und hier kommen die Herren Allofs und Hecking ins Spiel.
      Ob Hecking ein guter Trainer ist, möchte ich jetzt nicht diskutieren, aber er hat unserer Mansnchaft Stabilität verliehen. anderen Trainern wäre das vielleicht nicht gelungen.
      Nun ist aber die Zeit gekommen in der Hecking ebenfalls wachsen muss und sollte ihm das gelingen, kann das alles ein sehr gutes Projekt sein. Dazu benötigt er und das Team aber unsere Unterstützung.
      Als du Fan des VfL geworden bist, hast du hoffentlich gedacht: In guten wie in schlechten Zeiten. Und wie bei eine Ehe-Gemeinschaft braucht man auch den Zusammenhalt in einer Fangemeinschaft über Probleme hinweg.

      0
  25. Also ich verstehe eine Sache nicht bzw sehe sie anders. Ein Trainer ist eine Position im Team die für die gesamte Qualität wichtig ist.

    Wenn ich einen guten Spieler habe aber einen besseren kriegen kann verbessere ich mich da auch. So sehe ich es auch beim Trainer. Wenn man einen hat aber die Möglichkeit besteht sich zu verbessern kann man das doch machen. Dann muss man den Trainer nicht entlassen sondern er rückt wie jeder Spieler auch ins 2 Glied. Natürlich ist das bei einem Trainer etwas schwieriger weil ja jeder eine Idee hat und die Spieler dazu passen müssen.
    Aber insgesamt würde ich die Trainerposition behandeln wie jede andere. Besteht die Möglichkeit mich zu verbessern tue ich das. Wenn ich den Trainer immer dann wechsel, wenn es nicht läuft, habe ich auch einen ganz anderen Markt und evtl. keine guten Kandidaten verfügbar.

    Ich denke viele der hier angesprochenen Dinge sind auch direkt oder indirekt auf die Qualität des Trainers zurückzuführen. Es gibt da natürlich Qualitätsunterschiede besonders was das vermitteln eines bestimmten Spielsystems betrifft. DH ist und bleibt für mich ein „Verwalter“ und kein „Entwickler“.

    Dass die letzte Saison mit einem anderen Trainer schlechter gelaufen wäre ist doch auch nur eine Behauptung die man nicht beweisen kann. Wenn man die spielerische Entwicklung betrachtet empfinde ich es eher als enttäuschend.

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    • Eben das ist der Punkt. Viele angesprochene Qualitätsmängel sind in erster Linie auf das Training und damit auf den Trainer zurückzuführen bzw. dieser hat eben die Aufgabe die Mängel den Spieler auszutreiben. Sicherlich ist nicht ausschließlich der Trainer „Schuld“, aber er hat eben einen sehr großen Anteil daran.

      Ich finde es daher sehr befremdlich, wenn man Spieler in Frage stellt, aber der Trainerposten absolut Tabu scheint. Stattdessen wird man sogar vom Admin als „Wichtigtuer etc.“ abgestempelt, wenn man durchaus die berechtigte Frage stellt, ob und inwieweit der VfL mit dem derzeitigen Trainer auch zukünftig und langfristig (!) erfolgreich sein und eine erkennbare (!) Entwicklung aufbieten kann.

      Und eben da bin ich ziemlich skeptisch, ob Hecking der richtige Mann ist. Es wird von vielen (und zurecht) verlangt, dass man einen Trainer auch Zeit geben muss. Allerdings ist anzumerken, dass Hecking nicht erst seit gestern im Amt ist. Von daher kann man durchaus schon ein Fazit ziehen und ihn in Frage stellen. Zudem muss man seine früheren Trainerstationen berücksichtigen, auch da war in den jeweiligen Mannschaften nach einer gewissen Zeit (und Stabilisierung) eine Stagnation zu erkennen (s. vor allem Nürnberg, die werden euch da ein Lied erzählen können).

      Hinzu kommt, dass Hecking es in der Zeit hier bei uns nicht geschafft hat, neben einer erkennbaren und erfolgreichen Spielkultur, so etwas wie taktische Variabilität reinzubringen, sodass man bspw. bei Gegner oder bestimmten Situationen ein anderes System aufstellt. Die Trainings selbst scheinen auch wenig Variationen herzugeben.
      Auch ist es bedenklich, wie Hecking ja indirekt selbst zugibt, dass er scheinbar die Mannschaft nicht erreicht und oft nur schwerlich motivieren kann.

      Von daher sollte man, wenn ja Kritik von allen durchaus erlaubt ist, eben auch Gedanken drum machen, ob der Trainer dauerhaft der richtige ist. Denn letztlich wollen wir alle doch eines: Das der VfL erfolgreich ist!

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    • Coprolalia under Control

      Aber ein Trainer gibt die Ausrichtung vor, das ganze System. Ein Wechsel dort ohne Not kann einen auch zurückwerfen, da sich alles ändert.

      Man sagt ja immer fussball ist ergebnissport. Das stimmt, am Ende wird nur geschaut was rauskommt, egal wie es zustande kam, das gilt für die aktuelle Situation wie auch für die vergangene saison. Denn das Ergebnis platz 5 ist gut, das Zustandekommen war aber schmeichelhaft. Egal, das zählt nicht.

      Das Ergebnis gab es nicht her hier einen Wechsel vorzunehmen.

      0
    • @Coprolalia under Control: Da gebe ich dir absolut Recht, letztes Jahr gab es, auch wenn das Spielerische nicht immer das Gelbe von Ei war, keinen Anlass den Trainer zu wechseln. Da war es auch noch viel früh, um ihn in Frage zu stellen.
      Ich sage ja auch nicht, dass Hecking nicht der Richtige war, nach den chaotischen Jahren zuvor. Im Gegenteil, Hecking hat die Mannschaft endlich wieder zu mehr Stabilität und Konstanz verschafft.

      Es stellt sich jetzt nur die Frage, ob er auch dauerhaft der Richtige ist. Es gibt da leider Anzeichen, die mE dagegensprechen, wie eben die kaum vorhandene taktische Variablilität, das mehr als dürftige Offensivspiel (welches sich von Anfang an durchzog) etc.

      Ich sage auch nicht, dass man um jeden Preis Hecking rausschmeissen muss, um Gottes Willen! Wichtig ist auch immer, welche Alternative ist auf dem Markt und könnte dieser eine Verbesserung darstellen.

      0
    • „(s. vor allem Nürnberg, die werden euch da ein Lied erzählen können)“

      Was das wohl für ein Lied sein wird? Ein halbes Jahr nach Hecking nur noch im Tabellenkeller und dann der direkte Abstieg. Ich kenne Deine Quellen nicht, aber
      da ich in Nürnberg arbeite, kann ich dir versichern, dass eine Mehrzahl(!!) der mir
      bekannten Clubfans (und dazu zählen zwei Fanclubs) sehr gern mit DH weiter-
      gemacht hätten. Eben gerade wegen der Stabilität!

      0
    • Ja, aber mit Sicherheit auch nur wegen der Stabilität. Der Club hat andere Ansprüche als der VfL, da geht es darum in der 1. Bundesliga zu bleiben. Dafür ist Hecking auch genau der Richtige.

      Ich denke aber, dass die Nürnberger ihn sicherlich nicht wollen, weil sie sich davon eine langfristige Entwicklung der Mannschaft erhoffen. Ich kann mich noch gut an die letzten Wochen von Heckings Trainerzeit in Nürnberg erinnern, wo er eben deswegen stark kritisiert wurden ist (im Tm-Forum), dass die Mannschaft stagniert und wie nach seinem Wechsel kollektives Aufatmen herrschte. (Dass der Wechsel Nürnberg letztlich mehr schadete als nützte, steht auf einem anderen Blatt)

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    • @ Der Niedersachse
      Woher weißt du, welche Erwartungen und Hoffnungen die Nürnberger mit Hecking verknüpften?
      Wie viele Nürnberger sind User bei tm.de?
      Inwieweit siehst du diese paar Handvoll als repräsentativ zu bewerten?
      Was verstehst du unter „kollektives Aufatmen“?
      Bei tm.de oder in ganz Franken?

      Diskussionen hier leiden intensiv darunter, dass Vorurteile, selektive Wahrnehmungen und individuelle Bewertungen als Fakten genommen werden und daraus (falsche) Prämissen für Schlüsse gebildet werden. Damit begeben wir uns eben auf das denkfreie Polemik-Niveau der Springer-Seiten (elektronisch wie papieren).
      Erkenntnisse sind auf dieser „Meinungs-Ebene“ absolut nicht möglich.
      Ich tendiere doch mehr dazu, die sichtbaren Tatsachen in den Fokus zu rücken und zu beobachten, was davon sich verändert.
      Im Zusammenhang mit Trainingsbeobachtungen kann ich dann logische Schlüsse ziehen. Dazu wäre mir eine Information hilfreich, die etwas mit Lernreizen im Training zu tun hat.
      Normen (und alle anderen Trainingsbeobachter), stimmt meine Wahrnehmung aus deinen Berichten, dass das Training nicht sehr „abwechslungsreich“ ist?
      Ist die Vielfalt der Übungen und damit das Setzen neuer Lernanreize eher hoch oder eher gering?
      Jeder Trainer weiß, dass Routine zu Langeweile und unkonzentrierter Miotarbeit führt. Ist dieses beim VfL so zu beobachten?

      0
    • @Der Niedersachse

      Ob der VfL andere Ansprüche hat als der Club ist für Deine Aussage irrelevant.
      Du hast geschrieben, dass wir mal bei den Nürnbergern nachfragen sollen.
      Ich habe das getan. Mit echten Menschen! Und zwar in der Realität; nicht in
      irgendwelchen Foren in der anonymen Welt des Internets.

      „Nach seinem Wechsel herrschte kollektives Aufatmen“?
      Wo hast Du das denn her? Schon vergessen wie der VfL und Hecking dafür
      angegangen wurden??

      Darauf, das der Wechsel weg von Nürnberg – der „mehr schadete als nützte“ deiner Meinung nach auf einem anderen Blatt steht, will ich gar nicht eingehen. Fakt ist jedoch, dass die, die wir Deiner Meinung nach fragen sollten, ihren Glubb nun in
      der 2.Liga bewundern dürfen.

      0
    • Ich glaube wir reden hier gerade am eigentlichen Kern vorbei.

      @Knipser:
      Es geht sehr wohl darum, welche Ansprüche gestellt werden. Fakt ist doch, dass es unterschiedliche Trainer gibt, die unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Die Frage ist, ob Hecking den Anforderungen des VfL, d.h. dauerhaft um die europäischen Wettbewerbe zu spielen und spielerische Weiterentwicklung des Teams eignet?

      Könntest du deine Nürnberger Bekannten Fragen, ob sie unter Hecking neben (!) einer Stabilisierung auch eine spielerische Entwicklung gesehen haben?

      0
    • @Spaßsucher: Mir ist klar, dass meine subjektive wahrnehmung nicht repäsentativ ist, erst Recht nicht bzgl. eines Forums. Dieser Zusatz war von mir vllt nicht ganz geschickt. Das ist aber kein Grund sich nur darauf zu stürzen. Ich habe auch eine Reihe von „sichtbaren Tatsachen“ angesprochen, die durchaus am Trainer festzumachen sind.

      0
    • Es gibt ja auch noch die Möglichkeit jemanden im Funktionärsteam zu installieren. Eine Art sportlichen Berater. Der den „Sammer“ macht. Vielleicht braucht Hecking da auch Hilfe um sich weiter zu entwickeln. Die Kernfrage zum Amtsantritt war doch ob DH auch mehr kann als die Armut zu verwalten. Er war jemand der aus wenig Mitteln viel rausgeholt hat. Nun ist es ein anderes Niveau als das was er kennt. Wenn man ihm nicht zutraut sich zu Entwickeln, gibt es keine zweite Option als ihn zu entlassen. Wenn man aber denkt er kann sich entwickeln dann sollte man ihm vielleicht jemanden zur Seit stellen. Er ist sehr sachlich und das ist oft auch richtig allerdings braucht man vielleicht manchmal auch jemanden der emotional agiert oder den Hammer rausholt. Ich habe das Gefühl als bräuchte er Hilfe.(Und jetzt bitte nicht sagen, dass er ja Allofs hat, der ist selbst offensichtlich noch in der Eingewöhnug.)

      0
  26. Das ganze wenn und aber um den Trainer Hecking geht mir auf den Sack. Er ist hier beim Vfl angestellt. Sollten die Methoden der Entwicklung einer Mannschaft nicht mehr den Ansprüchen der sportlichen Führung, dem Aufsichtsrat und den Fans nicht genügen na gut dann muss man eben nach anderen Wegen suchen so ist das nun mal im Leistungssport wo man immer nach höheren strebt.
    Wenn dieses nicht so wäre würden wir in unserem eigenen leben ein Stillstand verbuchen. so und nun zu heute Nachmittag. Jeder Spieler der aufläuft heute arschbacken zusammen und im Kopf den absoluten willen jedes einzelnen ich und wir wollen gewinnen. Zeigt es dann hört das negative denken hier auf. Zeigt es uns Fans gleich von Anfang an das ihr siegen wollt dann sind wir auch auf eurer Seite egal wie das spiel ausfällt. bitte keine Art wie damals gegen Braunschweig oder letztes spiel in England.

    0
  27. Denke jeder hat das recht DH zu kritisieren oder auch zu loben.
    Sehe zur Zeit leider keinen Fortschritt unter DH.
    Unser Offensivproblem besteht nicht erst seit diesem Jahr.Natürlich war ich auch enttäuscht das kein TOP-Stürmer gekommen ist, aber noch mehr bin ich davon enttäuscht das man keine Fortschritt mit den vorhandenen Spielern erkennen kann.Ballbesitz schießt keine Tore!Wo sind den eintrainierte Spielzüge?in der Defensive machen wir sogar Rückschritte.und das kann nicht alles an den verletzten Spielern liegen!Wir hatten letztes Jahr meiner Meinung nach sehr viel Glück!
    Gehen die nächsten drei Spiele verloren wird DH gehen müssen!Tuchel wird dann Kandidat Nr.1
    Würde mich freuen wenn DH mich eines besseren belehrt!

    0
  28. doppelt sry

    0
  29. Meine Aufstellung heute wäre:

    Benaglio – Jung, Naldo, Knoche, RiRo – Gustavo – Malanda, Arnold – De Bruyne, Bendtner, Olic

    Würde umstellen. Am ehesten tediere ich zu einem 4-3-3 gegen den Ball, das aber wenn wir im Ballbesitz sind zu einer Raute im 4-2-2 werden kann. Nun, das ist kompliziert und würde unsere Spieler aus meiner Sicht etwas überfordern, aber es wäre das beste Mittel gegen die Leverkusener. Man macht die Mitte dicht und verhindert so die tiefen Bälle, im Gegenzug hat man sofort 3 Spieler vorne PLUS Arnold und Malanda die ebenfalls nach vorne stoßen. So würde ich sie versuchen, zu knacken.

    Erwarten tue ich aber eher ein 4-2-3-1. Machen wir dann die Mitte nicht zu, kriegen wir Gegentore und schaffen wir vorne keine Entlastung und können die Bälle nicht halten, dann wird es leider nichts sich von dem Druck zu befreien. Was ich allerdings nicht hoffe.

    0
  30. „Im Herbst fallen die Blätter und die Trainer …“

    Mal als Denkimpuls über die immer wiederkehrenden, aber endlos öden und überflüssigen Trainerdiskussionen:

    Der Autor eines Artikels der „Zeit“ denkt darüber nach, weshalb manche Vereine trotz zeitweiligen Misserfolgs ihre Trainer nicht entlassen. Und er meint, dass diese Vereine wissen „ … , dass Trainerwechsel meist nur Strohfeuer entfachen. Für einige Spiele kehrt der Erfolg meist zurück, nachhaltig ist ein vorzeitiger Trainerwechsel jedoch nur selten. Das belegen empirische Studien.
    Dafür gibt es plausible Erklärungen: Neue Besen kehren eben gut. Ein Trainerwechsel bringt kurzfristig zusätzliche Motivation. Oder akademischer betrachtet: Die sportlichen Leistungen entwickeln sich im Laufe einer Saison wie die Konjunktur. Um einen sportlichen Erfolgstrend herum schwanken die tatsächlichen Leistungen. Phasen der Erfolglosigkeit wechseln sich ab mit Siegesserien. Da Trainer typischerweise nach längerer Erfolglosigkeit (also in der Rezession) entlassen werden, fällt der Aufschwung oft in die Amtszeit des neuen Trainers. Ob dieser Aufschwung nun aber dem neuen Trainer zu verdanken ist, oder ob es sich um eine konjunkturelle Erholung handelt, die auch unter dem alten Trainer eingesetzt hätte, lässt sich nicht beurteilen.
    (…) Vereine, die auch in schweren Zeiten zu ihren Trainern stehen, dürften auf die Dauer sportlich dafür belohnt werden; nicht zuletzt deshalb, weil den Spielern das Alibi für ihren eigenen Misserfolg genommen wird.“

    Der Autor bezieht sich wahrscheinlich auf die bisher nicht widerlegte Studie der Sportpsychologen Bernd Strauß und Alexandra Tippenhauer von 1998, die mehr als 10.000 Bundesligaspiele zwischen 1963 und 1998 analysiert haben. Ihr Ergebnis: Langfristig betrachtet seien Trainerwechsel wirkungslos.
    Aus: Zeit Online, 26.01.2007

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    • Also nachhaltig weiterarbeiten .

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    • Hmmm, wenn „Trainerwechsel langfristig betrachtet wirkungslos wären“, würde das nicht gleichzeitig bedeuten, dass alle Trainer gleich gut/schlecht sind?

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    • @Knipser: nein, das bedeutet, dass diese Untersuchungen in Ligen mit vergleichbar guten Mannschaften und damit eben auch vergleichbar guten Trainern gemacht wurden. Und dort ist in der Tat die Entlassung eines Trainers, statistisch gesehen wirkungslos.

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    • Einen „vergleichbar guten“ Trainer will aber keiner. Vielen ist DH nicht gut genug.
      Ob aber ein Trainer gut oder nicht gut ist liegt an vielen Faktoren. Beispiel: Neururer.
      Denn der funktioniert wohl nur in Bochum, obwohl er letztes Jahr auch dort recht erfolglos war. Aber man hat an PN festgehalten, so wie der FCA seinerzeit an Weinzierl.

      Eine Trainerentlassung (OMG, warum unterhalten wir uns überhaupt über diesen Bullshit???) ist immer auch ein Risiko, denn es gibt keine Garantie dafür, dass der neue Trainer einschlägt. In WOB erfahrungsgemäß(!) erst recht nicht. ;)

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    • Und was ist zB mit dem BVB und Jürgen Klopp? Das ist doch genau was ich sage, nicht warten bis alles Mist ist und dann den negativstrudel unterbrechen müssen sonder proaktiv nach der Verpflichtung eines Mannes gucken, der uns verbessert.

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    • Das kann man machen wenn Verträge auslaufen. Wie übrigens der von LGK.

      Man gibt einem Trainer einen Auftrag und einen Vertrag. Wird der Auftrag mit dem Ende des VErtrags erreicht, kann man so handeln. Wird der Auftrag vorher erreicht, dann ist der Trainer offenbar besser und man macht weiter oder verlängert gar den Vertrag vorzeitig. Wirkt es so, als sei der Auftrag in Gefahr, so trennt man sich vorher.

      In welcher Situation befinden wir uns?

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  31. Die Trainerdiskussion ist absolut überflüssig, und das meiner Meinung nach aus zwei Gründen. Es wird immer angeführt, dass wir Starspieler haben wie KdB und LG. Ich wage zu behaupten, dass diese Spieler trotz unseres professionellen Umfelds sich in der Presse zu Wort melden würden, wären sie der Meinung, dass DH eine Graupe ist. Immerhin haben diese Kollegen und andere unter Mourinho, Heynckes, Scolari, Hitzfeld und Guardiola trainiert. Zum anderen wird gesagt, dass wir mit den vorhandenen Spielern viel besser spielen müssten und der Platz letztes Jahr irgendwo konsequent war. Das ist für mich realitätsfern. DH hat uns in kürzester Zeit von 0 auf 100 bereits gebracht, alles andere sind kleine Schritte, die mühsam kommen werden. Man sollte da nach Gladbach schauen: Im letzten Jahr hätte ich die noch stärker vermutet, nach ihrer Vorsaison. Bloß manchmal sind die Dinge keine einfache Mathematik und Eberl und Favre haben gute Jobs gemacht, nach wie vor. Gladbach hat sich als Verein wahnsinnig gut entwickelt. Ein anderes Beispiel ist Schalke: Die habe einen unglaublich starken Kader und ich würde sie stärker erwarten, dort scheinen Trainer und Manager aber in der Tat das Problem zu sein, wenn man sieht, wie Neustädter anfangs nicht aufgestellt wurde und Draxler gehypte wird etc. Aber das sind andere Baustellen. Wer denkt, dass wir noch sehr viel besser spielen müssen, der sollte die Arbeit anderer Vereine realistisch wertschätzen. Diese Saison wird hart, überraschend und vielleicht nicht zufrieden stellend. Aber das ist ok, wenn denn eine mittelfristige Strategie verfolgt wird. Wenn wir dieses Jahr wieder in die EL einziehen sollten, wäre das wahnsinnig stark. Erfolg zu wiederholen ist die eigentlich Hürde.

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  32. Es ist allerdings gut, dass Perisic jetzt wieder zurückkommt. Man erinnert sich noch einmal an das Zusammenspiel zwischen De Bruyne und Ihm. Gegen Ende der Saison, fand ich ihn einfach so Bockstark, dass ich hoffe dieses nach der Verletzung in dieser Saison wieder abzurufen! :like: :vfl: :vfl:

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  33. Ich würde mich so freuen, wenn wir heute ein Feuerwerk entfachen könnten. Aber mein Gefühl, sagt was anderes. Ich hoffe, dass endlich der Knoten platzt und wir auch mal Glück haben^^.

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  34. @Knipser: Nein, das würde es nicht heißen. Die Schlussfolgerung aus der Studie bedeutet, dass es in den meisten Fällen von Erfolgslosigkeit (noch) andere Ursachen als den Trainer gibt und ein Trainerwechsel eben nicht nachhaltig wirkt, wenn man nicht auch diese anderen Ursachen beseitigt. Als eine wesentliche andere Ursache gilt die „Chemie“ in der Mannschaft. Dazu lautet z. B. eine Erkenntnis, dass homogene Mannschaften besser zusammenarbeiten als solche, in denen es Fraktionen gibt (z. B. Stars, Indianer, Wasserträger).

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    • Selbstverständlich hat Misserfolg auch noch andere Ursachen; das sehe ich auch so!

      Eine gute Chemie in der Mannschaft halte ich ebenfalls für sehr wichtig („Elf Freunde müsst ihr sein“). Dies ist aber auch zumindest eine Teilaufgabe des Trainers. Das können einige eben besser als andere, so dass ein Trainerwechsel diesbezüglich Abhilfe schaffen könnte; besonders langfristig!

      Aber es ist wirklich zu beobachten, dass die sogenannten „Feuerwehrmänner“ in der Regel eine recht kurze Halbwertzeit haben. Ein Gegenbeispiel ist jedoch der Wechsel von Frontzek zu Favre im Jahr 2011. Dieser Wechsel hat sich nachhaltig ausgezahlt.

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  35. Zur Trainerdiskussion: wenn wir in die Winterpause mit einem Tabellenplatz in der Nähe der CL-Ränge und in der k.o.-Phase der EL angekommen sind, hat sich das Thema erledigt. Vorher zu pupen ist sinnlos. Manche mögen sinnloses Rumpupen, dann mal viel Spaß dabei.

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