Mittwoch , Oktober 28 2020
Home / News / „Es geht um den Klassenerhalt“ – korrigiert Wolfsburg das Saisonziel?

„Es geht um den Klassenerhalt“ – korrigiert Wolfsburg das Saisonziel?

Neue Töne vom VfL Wolfsburg: „Es geht um den Klassenerhalt.“

Nach der Relegation in der letzten Saison hatte der VfL Wolfsburg im Sommer bescheidenere Ziele für die aktuelle Spielzeit formuliert. Man wolle sich konsolidieren – mit einem einstelligen Tabellenplatz wäre man schon zufrieden.
Aufsichtsrats-Boss Garcia Sanz fügte an: „Es wäre unfair, der jungen Mannschaft Druck zu machen.“

Mittlerweile ist der VfL Wolfsburg erneut im Tabellenkeller angekommen und muss noch kleinere Brötchen backen.
VfL-Trainer Martin Schmidt demütig: „Solange der Abstand nach unten nicht größer wird, geht es für uns um den Klassenerhalt.“ (WAZ) Das dürfte VfL-Eigner VW gar nicht gefallen.
 

Hat der VfL Wolfsburg keinen Plan?

Martin-Schmidt 06
 
Nanu, welch eine unbedachte Äußerung von Kapitän Paul Verhaegh! Direkt nach dem Spiel auf die Gründe für die Niederlage angesprochen, platze es aus ihm heraus: „Man sieht, dass Frankfurt gefestigt ist und einen Plan hat.“ (WAZ)
Wollte Verhaegh damit andeuten: „… und wir nicht…“?

Unterstellen will man es ihm nicht, aber dennoch sah es zeitweise genau so aus. Müssen die Wölfe reagieren, sich gegen eine Niederlage wehren, einen Rückstand aufholen, dann scheint jeder Spieler zu wissen, was zu tun ist. Aber sobald die Wölfe selbst das Spiel machen müssen, gestalten, agieren – dann wirkt es häufig plan- und ideenlos.
 
 

Didavi nicht fit genug?

Daniel-Didavi-VfL-Wolfsburg
 
Und hier kommt gleich die dritte Aussage nach dem Spiel, die den Fan verwirrt.

Wie geht es eigentlich Daniel Didavi, der im Spiel gegen Eintracht Frankfurt nicht einmal im Kader gestanden hatte? Bislang war man davon ausgegangen, dass Didavi wegen Knieprobleme im Dortmundspiel in der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden musste.

Doch Martin Schmidt klärt auf:
„Er hatte nach den 60 Minuten in Dortmund gesagt, dass es ihm noch an Grundlagen fehlt.“ (WAZ)

Hintergrund: Daniel Didavi hat sein vielen Jahren starke Probleme mit seinem operierten Knie. Regelmäßig lässt es Didavi von Ärzten kontrollieren, darf Trainingseinheiten früher abbrechen, ganz ausfallen lassen oder Alternativ-Einheiten absolvieren. All dies scheint dazu geführt zu haben, dass Didavi unter Trainingsrückstand leidet.

Didavi hätten im Winter zwei Wochen Grundlagentraining gefehlt. Und die muss Didavi nun aufholen – immer wohl dosiert, um das lädierte Knie nicht zu reizen. Schwierig, hier die richtige Balance hinzubekommen.
 
 

77 Kommentare

  1. Magath sollte kommen!

    10
  2. Bloss nicht wieder Felix. Hat auch alles runter gewirtschaftet. Herr Sammer ist der richtige Mann.

    4
    • Was soll denn noch weiter heruntergewirtschaftet werden? Trotz Umbruch und Trainer Nummer X spielen wir wieder gegen den Abstieg.
      Die Bayern haben es mit Heynckes vorgemacht. Alte Besen kehren gut

      6
    • Ach so, deswegen war FM 2.0 bei uns so erfolgreich.

      19
    • Exilniedersachse

      Das Problem bei FM 2.0 war, dass er beweisen wollte es ohne Grüße Investitionen zu können und hat alte aussortierte Spieler geholt und versucht diese zur Stütze der Mannschaft zu machen.
      Der richtige Weg wäre vielleicht wirklich eher das Modell Freiburg. Man sollte einfach auf“Stars“ verzichten. Dann hätte Jonker auch Sinn gemacht.
      Egal wie man es macht, man sollte ein System haben und es mal durchziehen.
      Die ständige Nichtleistung muss ja tiefgreifende Gründe haben. Vielleicht den Standort Wolfsburg.

      0
  3. Schmidt hatte durch die späte Korrektur auf dem Trainerposten keine Möglichkeit, der Mannschaft seine Idee in einer vernünftigen Vorbereitung näher zu bringen und den Kader dementsprechend mitzugestalten.
    Die Qualität im Kader ist trotzdem hoch, auch wenn dieser unausgeglichen zusammengestellt ist. Und über die Wochen und Monate war ebenfalls Zeit seine Spielphilosophie zu implementieren.

    Die Mentalitätsaussage aus der Pressekonferenz und die Interviews der Spieler nach dem Spiel zeigen wo der Hund begraben liegt: Es fehlt an der Identifikation mit nichtvorhandenen Zielen und einer nichtvorhandenen Spielidee. Daraus resultiert mangelnde Motivation und somit ein Mentalitätsproblem. Dass es durch den Umbruch keine gewachsene Hierarchie gibt, macht das Ganze nicht einfacher. Hier muss man sich fragen, wieso man Camacho mit Führungsanspruch verpflichtet, wenn Guilavogui und Arnold auf der gleichen Position den gleichen Anspruch anmelden. Dass es an dieser Stelle noch weiteres Konfliktpotenzial gibt, ist offensichtlich.

    Die spielerischen Probleme des Teams wurden leider auch nicht durch einen kreativen zentralen Mittelfeldspieler gelöst. Arnold entwickelt sich immer mehr in eine defensive Rolle und kann offensiv zu selten Akzente setzen.
    Der Kader ist auch weiterhin zu groß um jedem Spieler die Chance auf Einsätze zu ermöglichen. Auch hier gibt es weiteres Konfliktpotenzial, dass hoffentlich noch angegangen wird.
    Da Schmidt in der sehr kurzen Vorbereitung auch auf Teambuilding wert gelegt hat, scheint es in der Mannschaft auch noch nicht zu stimmen. Hier muss sich Rebbe die Frage gefallen lassen, ob er nicht genug auf die Persönlichkeiten der Spieler eingeht. Passen die Jungs von der Art her gut zusammen, vom spielerischen ganz abgesehen? Keine große Mannschaft wird ohne entsprechenden inneren Zusammenhalt zu Erfolgen kommen. Der BVB war früher qualitativ kaum besser als heute, aber die Mannschaft war eine Einheit.

    Ich hoffe auf Besserung und diese muss ganz oben mit einer Umstrukturierung der Führung beginnen. Es braucht die Vorgabe einer Philosophie, die Identifikation schafft.
    Von meiner ursprünglichen Hoffnung auf eine Rettung durch die hohe Qualität ist gar nichts mehr übrig. Die Probleme sind sehr viel größer als sie bisher schienen.

    22
    • Deinen letzten Absatz teile ich gern und unterschreibe Ihn zu 100 Prozent.
      Nun sind unsere Verantwortlichen gefordert.

      2
    • „…Die Qualität im Kader ist trotzdem hoch…“
      Und genau das bezweifel ich. Es lag nicht an der Einstellung der Mannschaft. 00 Rebbe hat einfach für 85 mio keine brauchbaren Spieler bekommen.

      Frankfurt hat uns einfach unseren derzeitigen Leistungsstand aufgezeigt. Der Mannschaft kann man da glaube ich keinen großen Vorwurf machen – viel mehr geht da halt schlicht und ergreifend nicht.

      9
    • Es wirkt auf mich so, als hätte Rebbe einfach keine Ahnung und vertraut dann auf die Spieler, die er vorgeschlagen bekommt. Und dann kommt eben so viel Unbrauchbares bei raus. Dafür kennt er sich vielleicht gut mit Zahlen aus und in Phrasen dreschen ist er auch spitze.

      1
    • Das ist ja keine One-Man-Show, auch wenn sich Rebbe da in die erste Reihe stellt. Das ist Teil des Jobs. Klar hat er am Ende der Kette die Verantwortung, aber der ganze Bereich „Spielertransfers“ ist ja Teamwork. Scouting-Trainer-Finanzen-Management arbeiten doch da Hand in Hand. Natürlich muss Rebbe da ein Stück weit auch auf die Vorschläge vertrauen, sonst müsste er ja ständig von Lissabon über Rio nach Tokio fliegen, um alles allein zu machen und die Spieler zu sehen. Klar brauchst du ein gutes Netzwerk und ne Vision davon, welche Spieler passen und du bekommst allein durch die Berater bestimmt am Tag zig Spieler angeboten. Aber wer dann tatsächlich am Ende nach Wob kommt, ist doch ne Symbiose und nicht nur Sportdirektor-Mache. Das Thema Außenwirkung steht dabei aber noch mal auf einem anderen Blatt…

      19
  4. Im AR muss zunächst ein frischer Wind rein. Davor brauchen wir nicht über Philosophie und Identifikation reden. Alles steht und fällt mit VW. Ich frage mich nur eins: Lernt VW irgendwann auch mal? 1-2 mal gleiche Fehler machen ok, aber nun muss mal der Kreis durchbrochen werden. Wie es scheint ist das eine never ending story. Bis VW sein Spielzeug fallen lässt. Dann kann was entstehen. Man muss langsam mal weiter denken. AR und VW aufs Korn nehmen. Aber wird das geschehen? Viele Ultras habe VW als Arbeitgeber. Gab es jemals Töne gegen VW?

    3
    • Genau. Volkswagen ist Schuld… Oh oh oh. Ohne Volkswagen wären wir längst in Liga 2… erst einmal nachdenken bitte.

      14
    • Also einfach ein weiter so? VW wird sich nie ändern. VW ist so beweglich, wie ein Elefant im Porzellanladen. Mehr die Blicke auf den Konzern richtet. Mehr will ich nicht. Das sind schließlich die Entscheider und ganz und garnicht unschuldig!

      0
    • Ich würde nicht VW als Allgemeinheit die Schuld zuschieben, sondern eher bei den Verantwortlichen Personen, die bei der VFL GmbH zuständig sind.
      Ich hab es ja lang und breit geschrieben : Wo kommen wir her und wo wollen wir hin!?

      3
    • Ich meine damit, dass viele im AR auch bei VW tätig sind. Das meine ich mit VW. Ob jetzt nun VfL GmbH oder VW ist ja nun wurscht. Mir geht es auch um Müller usw. Glaubt mal nicht, dass Müller’s Wort kein Gewicht hat, was den VfL betrifft. Da hat doch keiner ein Plan. Wie du schon sagst: Wo kommen wir her, wo wollen wir hin. Haben die sich jemals diese Frage gestellt?

      1
    • @Mahatma. Ich kann es ja kaum glauben, Mahatma und ich sind doch mal einer Meinung. Aber das nur am Rande. Wir sollten echt aufpassen, dass wir jetzt nicht alles in Schutt und Asche reden. Ich konnte nach dem Spiel zum Beispiel kein Schönreden erkennen, was hier auch immer als Punkt für die Misere angeführt wird (bei Bedarf kann ich auch gern Zitate bringen, bis hin zur Entschuldigung von Rebbe an die Fans). Außerdem ist mir nach 19 Spieltagen der Grundtenor schon wieder viel zu negativ – Stichwort Erwartungshaltung. Wir können nicht eine Woche von Europa fabulieren (wie z.B. zu lesen nach dem anständigen Auftritt in Dortmund) und im nächsten Atemzug den Abstieg und den Ausstieg von VW ausrufen. Gleiches gilt für die Qualität der Spieler. Siehe Dimata. Die ganze Zeit beschweren sich hier einige, dass die Jungen keine Chance kriegen (Stichwort: Stefaniak). Dann bekommt mal einer die Chance, spielt schlecht und wird sofort als Verkaufskandidat in der Luft zerrissen. Und da soll Identifikation entstehen? Ich finde, wir sollten uns alle mal hinterfragen, wie wir zum VfL stehen. Ich erkenne viel zu häufig eine Konsum/Anspruchshaltung, was der Verein gefälligst für einen zu tun hätte, sprich sich die Liebe zu verdienen (Stichwort: Zuschauerzuspruch). Das ist mir zu eindimensional gedacht und zeigt mir, dass wir die Basis der „Treuen“ noch mehr ausbauen müssen – unabhängig von sportlichen Ergebnissen. Und falls sich einer fragt: Ja, auch ich fand die Leistung gegen Frankfurt unter aller Sau, wobei ich weniger den Willen als vielmehr die Mittel vermisst habe.

      47
    • Wenn hier jemand denkt, ich rufe den ausstieg von VW aus, dann wurden leider meine Comments falsch gedeutet, oder ich habe mich falsch ausgedrückt. Da werden einem tatsächlich die Worte im Munde verdreht.

      0
    • Mach dem 1:3 bin ich und viele andere gegangen , das hat (zumindest bei mir) nichts mit Untreue zu tun. Ich habe seit 8 Jahren ne DK und habe vielleicht pro Jahr ein Spiel verpasst, am Sonntag gehts nach Hannover. Aber bei d r Kälte und dem spielverlauf war genug. Mach denn tor die Hoffnung , dann kommt bzw geht Dimata und wir lassen uns so ein Ding rein stochern. Ich war einfach enttäusch. Diese Mannschaft schafft es jedes Mal nach einer guten oder zumindest akzeptablen Leistung die Fans zu enttäuschen. Zumindest hat Rebbe und Verharg die Courage sich dafür zu entschuldigen!
      Ich finde außerdem, das man immer viel über Aufischtsrat, Management ,Scouting etc. reden an. Aber selbst der Beste Manager und ein Premium Scott würden uns, wenn sie morgen kommen, nicht direkt weiterhelfen. Unsere Lage ist Akut. Das was bei uns allen und vor allem dem Trainer und dem Team im Kopf Geistern sollte ist einzig und alleine das Spiel am Sonntag wo es 3 Punkte geben muss! Martin hat es richtig gesagt , wir machen einen kleinen Schritt nach vorne und einen kleinen Schritt zurück – Sonntag muss es mal eben großen nach vorne gehen. Fals das klappen sollte – nicht loben , nicht Schulterklopfen (Grus Gomez) Sondern weiter pushen und sich verbessern wollen für das nächste Spiel! :vfl:
      Wir brauchen kurzfristig und schnell sportlichen Erfolg.

      2
    • Ganz ehrlich ich mach denjenigen die gegangen sind keine Vorwürfe, wenn man immer wieder aufs Neue ein Schlag in die Fresse bekommt und man alles für den Verein gibt und dann so eine Vorstellung geboten bekommt, dann ist irgendwann auch mal die Geduld am Ende…

      Ich persönlich bin das erste Mal in meinem Leben auch frühzeitig aus dem Stadion gegangen und wer mir vorwirft ich sei ein untreuer Fan… Tjoa da würde mich mir dann den Teil denken…

      7
    • @Lenny Nero
      „…wobei ich weniger den Willen als vielmehr die Mittel vermisst habe…“
      Ja, ging mir auch so. Ich hatte nicht das Gefühl das die da lustlos auf dem Platz rumgammelten und auf den Abpfiff gewartet haben – die Frankfurter waren einfach in allen belangen besser und haben uns alt aussehen lassen.

      „…Die ganze Zeit beschweren sich hier einige, dass die Jungen keine Chance kriegen…“
      Sehe ich auch so. Schmidt hat gesagt das Dimata die Woche sehr gut trainiert hat, also hat er auch die Chance verdient zu spielen.

      „…dass wir die Basis der “Treuen” noch mehr ausbauen müssen – unabhängig von sportlichen Ergebnissen…“
      Und was soll das bringen?
      Die Bayern oder die Leipziger (oder ja, auch die Schalker) spielen doch nicht besser weil sie die treusten Fans, sondern ganz einfach weil sie mehr Qualität auf dem Platz und die bessere Mannschaft haben die auch noch konstanter spielt.

      Wenn wir der kleine Lokalverein am Rande der lüneburger Heide wären der sich mit ein paar Millionen jedes Jahr bravourös gerade so in der 1. Liga hält wäre das i.O. Das wäre dann zwar auch nicht schöner anzusehen man würde aber wissen „die haben das Optimum aus Ihrer Situation gemacht“

      Bei unseren Möglichkeiten würde das Optimum aus ihren Möglichkeiten gemacht aber heißen das wir seit 2009 kontinuierlich CL gespielt hätten. Da wir das nicht haben läuft gehörig was falsch und das hat nichts mit „..Konsum/Anspruchshaltung…“ zu tun.

      11
  5. Heute hat die Mannschaft erst einmal frei. Haben ja auch alles richtig gemacht.
    Frankfurt kann kämpfen, in Wolfsburg hat das keiner nötig. Die Spieler werden trotzdem gelobt.
    Der Trainer ist nicht schuldlos, hat sich auch verpokert.
    Dieses Schönreden kann man nicht mehr aushalten!

    26
  6. Tja, aber Spieler wie Uduokhai und Arnold haben die Einstellung/Mentalität ziemlich heftig kritisiert – öffentlich kritisiert! Gerade die Aussage von Udo war ein derber mentaler Schlag in die Fresse eines jeden Mitspielers – und das vollkommen zurecht! Udo hat natürlich auch schlecht gespielt, aber er hatte mit dieser Aussage 100% Recht! Boateng, Mascarell und Co. haben uns förmlich aufgefressen…Das Spiel haben wir im Kopf verloren!

    Hier wird zwar immer davon gesprochen, das die Mannschaft Moral nach Rückständen zeigt – ja, das tut sie – aber was ist denn vorher passiert. Wenn vorher Mist passiert ist, dann muss ich Moral zeigen. Aber das kann man sich auch ersparen…

    Die andere Seite ist die Qualität. Also hohe Qualität bei uns? Nein. Es ist jetzt aber auch nicht so, das wir qualitativ auf Abstiegsniveau sind. Mit einer gesunden Mentalität, einem klaren Plan und dem Umsetzen (!) der Qualität wäre ein Platz im gesicherten Mittelfeld absolut realistisch.

    Von Europa höre ich niemanden ernsthaft reden. Man muss ja auch immer unterscheiden, sind solche Sachen ernst gemeint und überzeugend oder sind sie einfach nur daher gesagt. Jetzt gerade muss der Blick eindeutig nach unten gehen. Bremen und Köln sind eine Einheit. Wir nicht. Das ist die Realität.

    Außerdem sind die Unterstellungen ein großes Problem. Es wurde von Schmidt überhaupt nichts schöngeredet. Kein einziger Satz war schöngeredet. KEIN EINZIGER! Hört euch doch mal die PKs vor und nach dem Spiel an, nein stattdessen wird lieber Mist und Müll gelabert, der dann dazu führt, das die falschen Schlüsse gezogen werden…

    Zu guter Letzt noch etwas: Durchhalteparolen und Phrasen dreschen hier eigentlich nur 4 Leute im Verein: Das sind Didavi, Arnold, Knoche und Rebbe. Das geht mir schon seit einiger Zeit tierisch auf die Nerven. Natürlich sind sie nicht alleine schuld, aber es wird immer der Blick verzerrt.

    27
  7. Du hast es richtig analysiert. Wir sind keine Mannschaft, zumindest erkennt das man zu wenig. Ich glaube das liegt an der Zusammenstellung des Kaders. Irgendein User hat geschrieben dass unsere vielen unterschiedlichen Nationalitäten auch Probleme mit der Sprache bzw. Verständigung untereinander haben. Im Training kann man schon sehen, dass es eine Art Grüppchenbildung gibt. Sowas ist brandgefährlich. Hier müssen Schnidt und Rebbe schleunigst dazwischen hauen. Hinzu kommt, dass Spieler laufend Positionsfremd eingesetzt werden.

    10
    • Nationalität hinn oder her wenn ich ein gelernte RV ( william ) zum LV umfonktioniere, ein Stürmer ( Dimata ) planlos durch die Gegend laufen lasse ein Mittelfeldspieler ( Malli ) als RA…. der Herr Schmidt meint damit den Gegner durscheinander zu bringen dabei hat er sich und die ganze Mannschaft durscheinander gebracht.
      Da können aller 11 Feldspieler Spanier / deutsche wie auch immer sein wird nix bringen.

      11
    • In jedem Team hast Du „Grüppchenbildung“, einfach weil sich der eine besser mit dem anderen usw. versteht. Das allein ist weder ein Nachteil noch ein Vorteil sondern Gruppendynamik.

      Spieler „possitionsfremd“ einzusetzen ist da schon das größere Problem.

      8
  8. Oh jetzt ist die Nationalität schuld bei manch einem User?

    Wir haben gegen Frankfurt verloren… Schaut euch mal die Aufstellung und den kader von denen an.

    10
    • Das meinte Moussa, glaube ich, gar nicht so bewusst, wie es im ersten Moment klingt. Die Positionstreue ist nicht mehr vorhanden. Jung spielte in Spanien beide Male als LV, ist aber gelernter RV. Der starke Fuß wird da nicht gefordert. Sowas kann auch mal schnell in die Hose gehen. Wenn man einen RV eher RA spielen läßt, okay…aber auf dem anderen Fuß?

      Einige von euch hier wissen ja, dass ich gebürtiger Frankfurter mit Zweitwohnsitz in WOB bin. Solche Spiele sind dann für mich immer schwer, da mein Herz mittlerweile für beide Vereine schlägt. Aber, ganz ehrlich, ich gönne den Sieg meinen Frankfurtern. Das, was der Vfl da ablieferte, war nicht mal Kreisklassen tauglich. Fehlpässe, schlechtes Abspiel, der Ego Trip mancher Spieler anstatt mal abzugeben, etc. Auf dem Platz stehen 11 Akteure, aber jeder für sich. Da steht keine Einheit und dem Trainer gebe ich da als letztes die Schuld. Der ist in meinen Augen die ärmste Wurst derzeit. Er will und einiges bewegt sich ja auch, aber das Team (HaHa) zieht nicht mit.

      Ich sehe da ganz ganz schwarz bis zum Saisonende. Zum Glück sind die BTSVler aktuell genauso schlecht, so dass Relegation gegen die eher nicht in Frage käme.

      5
  9. Ich glaube einfach, wir spielen das falsche System für den Kader, den der VfL momentan besitzt. Weder haben wir klasse Außenspieler, noch haben wir einen Stürmer, den vorne alleinige Spitze spielen kann.

    Wir haben uns mit zwei Außenspielern in der Winterpause verstärkt, ob die einschlagen weiß man noch nicht. Trotzdem brauchen wir einen Stürmer, der 14-15 Tore in einer Saison schießen kann, da hilft dir jeder gute Außenspieler nicht. Origi hat ein großes Problem, seine Chancenverwertung. Er hat sehr gute Anlagen, aber es hat auch seine Gründe, warum er bei Liverpool keine Chance mehr hatte. In der Ligue A hat er in 73 Spielen 14 Tore gemacht. In England hat er in 51 Einsätzen 12 Tore gemacht. Das ist einfach zu wenig. Bei Dimata und Osimhen weiß ich ehrlich gesagt garnicht ob es für beide für die Bundesliga reicht. Hier sollte man unbedingt noch einmal nachlegen.

    Das man Spieler auf anderen Positionen spielen lässt halte ich für nicht wirklich schlimm. Heutzutage reicht es als Bundesligaprofi nicht mehr nur auf einer Position spielen zu können, außer man ist da Weltklasse. Ein RA kann man auch mal als LA spielen lassen.

    4
  10. Auch ich habe nach dem Stadionbesuch erst mal alles sacken lassen und andere Buli-Spiele gesehen und ein Haufen Kommentare hier gelesen. An meiner Meinung, dass dieses Spiel zu 80 % auf die Kappe des Trainers geht, hat sich aber bis heute nichts geändert. Allerdings sehe ich nicht alles ganz so schwarz wie viele andere User hier.
    Es sind dunkle Wolken aufgezogen, klar.
    Viele haben hier ein 4-4-2 gefordert. Die Idee dahinter gegen Frankfurt, die hinten die zweitbeste Abwehr der Liga stellen, konnte ich noch nachvollziehen. Die Zweitbesetzung neben Divock allerdings nicht. Da hatte in den Testspielen und Trainingsvideos eher Vicktor für mich die Nase vorn. Die beiden haben sich auch gut ergänzt. Nun trainiere ich diese Truppe nicht und kann mir kein Urteil darüber bilden, ob Nany sich die Woche besonders aufgedrängt hat. Der Trainer hat sich so entschieden und fertig. Dieses teilt er ja bekanntlich auch erst 90 Min. vor Anpfiff der Truppe mit.
    Das William die Vorwoche so gelobt wurde und nun gerade in diesem Spiel seinen Aussetzer hat (5-6 Fehlpässe im Aufbauspiel/ schlechtes Stellungsspiel), damit hat der Trainer nicht gerechnet.
    Das Arnold seine Fehlpassquote genau in diesem Spiel ausbaut, damit hat er denk ich auch nicht gerechnet.
    Das Dimata seltsam planlos und übermotiviert vorn umherirrt, wahrscheinlich auch nicht.
    Auch Uduokhai wurde sehr schnell hochgelobt, was nicht unbegründet war, aber auch er ist jung und hat mal einen schwarzen Tag und es passieren ihm Fehler. Jetzt passiert das alles zusammen und man liegt 30 Minuten nach Anpfiff 0:2 hinten. Ab da hab ich nix mehr verstanden!
    Offensiv weiter? Ja! Aber es fehlte Kreativität eines 10ers. Warum nicht Malli ins Zentrum und Renato rein. Dimata hatte GELB, warum also nicht sichern das Ganze und durch Umstellung vielleicht auch den Gegner aus dem Konzept bringen.
    Die Angriffe liefen alle über rechts, warum nicht Tisserand rüber und Bruma rein? Selbst das Umstellen auf Dreierkette nach dem Dimata runter musste, wäre vorher eine Option gewesen! Dimata hatte keinen guten Tag und hätte für mich spätestens zur 60. in Dusche gehört. Viktor hätte auch eine Chance gehabt es besser zu zeigen und das nicht nur für 3 Minuten.

    Mentalität der Mannschaft hat man durch die Aufstellung und die vollzogenen Wechsel und durch die 2 bösen Fehler gleich am Anfang genommen.
    Zusätzlich hat Nico Kovac im Interview gleich danach gesagt, dass er die erste Halbzeit den besten Auftritt seiner Mannschaft in dieser Saison gesehen hat.
    Also! Mund abputzen, Videoanalyse mit den Jungs – deren Fehler visuell und auch gleich noch auditiv ganz klar auf das Brötchen schmieren und ab geht’s in die Vorbereitung auf die nächsten 3 Punkte, die es zu holen gibt!!!!

    36
    • Dein Kommentar ist mir nicht nur sympathisch, er überzeugt mich auch inhaltlich. Am Samstag kamen viele negative Aspekte zusammen, die sich sich gegenseitig noch verstärkten. Was Schmidts Anteil angeht: Könnte er das Rad zurückdrehen, würde er Matchplan und einige Personalentscheidungen sicherlich anders treffen. Dumm ist, dass die Niederlage und ihre Umstände zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt kamen und bis Hannover kaum aus den Köpfen sind. Das macht die nächste Partie schon wieder zu einem Schlüsselspiel. Und ich fürchte, dass die Mannschaft dem Druck weder spielerisch noch mental gewachsen ist, vor allem wenn Bremen und Köln vorlegen und ihre Heimspiele gewinnen. Und bei einer weiteren Niederlage wäre die große Lähmung endgültig in Kopf und Beinen. Ich hoffe, du hast mit deinem optimistischen Ausblick recht.

      7
    • @VL97
      Kann das nur, sowohl inhaltlich als auch was meine Gefühlswelt betrifft, nur unterstreichen. Ehrlich gesagt habe ich es immer noch nicht verdaut, was da am Samstag abging. Und die kommenden beiden Spiele werden ja auch nicht einfacher…

      0
    • @VL97
      Danke, sah und sehe ich genau so.

      Was mich wundert ist, dass man gegen Dortmund richtig sehen konnte wie das Spiel mit Malli in der Mitte besser wurde. Ich meine Schmidt hätte so was ähnliches auch selbst gesagt. Der Ausfall von Didavi war die Gelegenheit Malli komplett in der Mitte ranzulassen.
      Hier hat man sich verzockt.
      Was mir Sorgen bereitet sind die Aussagen von Verhaegh nach dem Schluss. Vielleicht war es nur unglücklich ausgedrückt, vielleicht hat die Mannschaft aber wirklich keinen Plan und kann mit der ‚erst 90 min vor dem Spiel-Kommunikation‘ nicht umgehen. Ich hoffe aufs erstere.

      Gruß aus dem Exil.
      Den hiesigen Fans (HSV) geht es noch schlechter ;)

      2
    • Ich muss auch sagen, dass mir das Spiel mit 10 Leuten auf dem Platz auf einmal deutlich besser gefallen hat als vorher mit 11. Es wurde passsicherer gespielt und konzentrierter. Nun wurde da aber auch systemisch umgestellt und wir bekamen den Schlussstrich mit dem 3:1. Schmidt hatte ja schon Dimata kurz auf links gezogen und Malli ins Zentrum, also kurzfristig auf 4-2-3-1. Dann wurde Dimata gegangen und er brach wieder um auf 3-2-3-1 mit Gerhardt als links Offensiven. Kurz vor Schluss dann noch offensiver mit einem 3-1-3-2, als Viktor noch seine obligatorischen 3 Minuten bekam!
      So etwas sollte man aber mal trainieren vorher.

      Also einen Plan scheint Schmidt gehabt zu haben. Nur ging der nicht auf und er hat ab der 30. Minute in meinen Augen einfach gepennt. Vielleicht hätte er dort oben sitzen sollen, wo ich gesessen habe. Da bekommt man auf einmal einen anderen Blick. Hatte Jonker gerne in Testspielen mal gemacht oder im Training, soweit ich mich richtig erinnere.
      Aber was soll’s, nicht nur besagte Spieler können mal ein schwarzen Tag haben. Auch einen Trainer erwischt es mal!!!

      1
  11. @marco25
    Welches System würde denn zu DEM Team passen? Ich sehe da gar keins derzeit. Die Szene mit Malli, der vogelfrei vor dem Tor stand, aber nicht angespielt wurde, ist symptomatisch. Sieht man mehrfach über das gesamte Spiel. Jeder macht sein Ding. Ich sehe da kein Team. Wiederhole mich zwar grade, meine das aber so. Schau dir mal andere Teams an. Die stehen beisammen, auch in nicht so tollen Momenten. Fängt sich ein Spieler eine gelbe Karte, muntert ihn der Rest auf, wenn das Foul „nötig“ war. Sowas erlebe ich hier nicht.
    Und genau darin sehe ich seit locker 2 Jahren DAS Hauptproblem beim VfL. Die Team Bildung scheint nicht stattzufinden. Elf Solokünstler machen noch keine gute Band, um einfach mal diesen Vergleich zu bringen. Das System ist fast zweitrangig. Schmidt bemüht sich mehr als seine Vorgänger, das muss man ihm lassen, aber irgendwas läuft da nicht vernünftig. Sprachbarrieren wäre mein erster Gedanke. Nicht jeder hat das Guilavogi Taletn für Sprachen. Verstehen die sich einfach nicht? Funktionieren deswegen Abläufe nicht?
    Auf der anderen Seite, ich finde es immer noch erschreckend, dass Spieler, sobald sie den Verein verlassen, wieder aufblühen. (Schürrle mal außen vor, halte ich für völlig überbewertet als Spieler). Irgendwas läuft also grundlegend schief. Ich hatte mir beide Testspiele aus Spanien auf YT angesehen, da hatte ich Hoffnung, das sah phasenweise echt gut aus. Kaum, dass der BuLi Betrieb beginnt, scheint nichts mehr zu greifen. Schlimm.

    2
    • Das Zusammenspiel muss über Automatismen kommen. Diese prägen sich aber im besten Fall nur im Erfolg schneller ein. Und da liegt der Hase im Pfeffer begraben! Ich denke da an unser magisches Dreieck in 2009!
      Wichtig wäre für den Trainer jetzt schnell eine Achse zu finden, auf die sich die Spieler verlassen können. In unserem letzten Spiel hat sich die fordere Mannschaft auf unsere so gelobte Verteidigung verlassen. Nun ging da was schief und keiner hatte mehr einen Plan. Da drum herum kannst du dann mit verschieden Konstrukten als System arbeiten, je nach Matchplan.
      Ein Fussballer macht am besten immer das gleiche, wenn er gut darin ist. Wenn er was macht was nicht funktioniert, dann probiert er das zwei dreimal und wird unsicher und resigniert.
      Beispiel Calligiuri, immer mit Zug in den Strafraum. Hat eine Weile auch immer gut geklappt. Entweder Assists oder erzieltes Tor oder Elfmeter rausgeholt. Als das nicht mehr so funktionierte, da war er bei uns durch. Am mosern, am meckern und am resignieren.

      0
  12. Laut Kicker-Printausgabe von heute haben wir bei so manchem jungen Kadermitglied Probleme mit divenhaftem Verhalten, mangelnder Mentalität und fehlendem Respekt.

    5
    • Wer ist da gemeint? Bitte Namen nennen.

      0
    • steht kein name

      0
    • Namen werden nicht genannt. Aber es wird der Plural verwendet. Also sind es mehrere.

      Udo wirkt nicht so. Man kann sich zwar täuschen, aber auch seine Aussagen nach dem Spiel sprechen nicht unbedingt dafür, dass er zu den Problemfällen gehört.

      Brekalo ist erst seit kurzem wieder da. Keine Ahnung, ob er es in der kurzen Zeit geschafft hat, in diese Kategorie zu zählen.

      Ich könnte mir aber vorstellen, dass es Gründe gibt, warum einige Spieler derzeit nicht wirklich Berücksichtigung finden.

      0
    • Die Schlinge zieht sich immer weiter zu. Mittlerweile sind wir doch beinahe bei allem was in Frage gestellt wurde oder wird. Wie soll es da mit der aktuellen Personallage (Trainer, Manager, betroffene Spieler) noch einen Ausweg geben?

      Sobald dieses Rad einmal gedreht wird, ist das der Anfang vom Ende. Zuerst für den Trainer. Und dann auch für Rebbe, der vermutlich keine weitere „Patrone“ mehr bekommt. Ich bin mitnichten der Meinung das Schmidt ein schlechter Trainer ist, ich halte ihn sogar beim richtigen Verein für einen guten Trainer, aber in dieser Gemengelage die sich gerade wieder rund um den Verein aufbaut ist er fast chancenlos. Es müsste jetzt schon ein Wunder passieren. 2-3 Siege am Stück. Würde ich mir persönlich ja für Schmidt wünschen, doch realistisch ist das wohl nicht.

      Aber das ist jetzt alles nichts ungewöhnliches. Denn das was gerade wieder passiert, das ist in den letzten 20 Jahren ziemlich oft passiert und das Schlimme ist, das der Verein und das Umfeld nichts draus gelernt haben…

      Das klingt jetzt alles ziemlich hart und nach Schwarzmalerei. Das soll es aber eigentlich gar nicht, ich würde mir mal wünschen, das der Verein jetzt endlich mal ein gutes Händchen mit Personalentscheidungen hat!

      16
    • Der Artikel ist ziemlich dämlich. Ohne Namen zu nennen gibt das reichlich Raum für Spekulationen. Noch mehr Unruhe können wir aktuell nicht gebrauchen!

      3
    • Was erwartest du denn bitte von dem Artikel? Dass da Namen stehen, und der Spieler dann sowohl beim Trainer, als auch bei den Spielern und bei den Fans unten durch ist? Man, das Bashing von Spielern geht mir hier langsam zu weit. Kommt mal alle ein bisschen runter. Das sind alle Menschen, die wollen nicht immer runter gemacht werden, die wollen auch alle Erfolgserlebnisse. Die leiden auch alle unter der aktuellen Situation. Und es gehen alle unterschiedlich damit um. Einige gehen die Offensiv an und versuchen sich dagegen zu wehren und andere kommen damit gar nicht klar und wollen flüchten. Andere tun so, als wenn es gar nicht an sie ran käme und leiden im stillen. Aber ich denke keiner geht nach einem Spiel nach Hause geht auf seine Onlinbanking Seite und lacht über die Situation.
      Ich möchte keine Namen in dem Artikel. Es ist mir egal, wer divenhaftes Verhalten zeigt, mangelnde Mentalität und mangelnden Respekt. Das muss derjenige mit sich ausmachen. Es bringt nichts denjenigen jetzt noch durchs Dorf zu treiben. Dadurch wird sich sein Verhalten nicht ändern.

      Was hilft ist den Teamgeist zu fördern. Aber das wurde von einigen hier ja negativ angesprochen, warum Schmitt das in der Winterpause versucht hat und kein „richtiges“ Training versucht hat.

      P.S.: Und woher weiß der Kicker solche Sachen bitte? Der weiß das auch nur aus Beobachtungen und den Schlüssen, die er daraus zieht. Oder durch Befragungen von anderen, die ihrerseits Schlüsse gezogen haben. Inwieweit das alles stimmt ist fraglich.

      5
  13. Hollerbach also neuer Trainer beim HSV. Mal gucken ob er es schafft aus dem Schatten von Magath zu treten.

    0
  14. Ob Schmidt ein guter oder schlechter Trainer ist, ist doch vollkommen egal. Warum wird die Trainerentscheidung nur darauf bezogen. Das können wir doch gar nicht beurteilen.

    Als Fan können wir aber seine Entscheidungen seit Amtsantritt zumindest bewerten (ist etwas anderes als beurteilen). Und da sehe ich ganz viele falsche Entscheidungen, Meinetwegen auch Entscheidungen, die sich negativ ausgewirkt haben.

    Dazu gehören Entscheidungen wie mit Itter, der zuerst gut spielte, dann mäßig und dann schlecht. Seitdem ist er raus. Für die Psyche nicht so doll.
    Oder Brooks gegen Hertha, meiner Meinung nach auch ein Schlüsselspiel. Zuvor stand die Defensive weitgehend, Brooks war erst eine Woche im Mannschaftstraining. Und dann durfte er beginnen. Leistungsprinzip? Brooks war am Ende an zwei Toren mit schuldig. Und trotz eines überzeugenden Spieles gewann man nicht.
    Auch das Spiel in Augsburg gehört zu den Fehlern. Wir führen 1:0, Schmidt lässt aber die zweite Hälfte identisch beginnen. Warum man sich nicht defensiver orientiert hat, bleibt ein Rätsel.
    Hamburg und Köln waren schlechte Spiele, in denen er keine Impulse von außen geben konnte. Leipzig war 70 Minuten lang desaströs. Dort konnte Schmidt ebenfalls keine Entscheidungen treffen.

    Weiter geht es mit der Winterpause:
    Die nicht vorhandene Kapitänsentscheidung ist dabei besonders schwerwiegend. Sie offenbart das komplette Autoritätsproblem Schmidts. Und wer es nicht so krass lesen mag: Er scheut Entscheidungen. Er hätte die Kapitänsfrage sogar auf die Mannschaft abwälzen können (Wahl), doch stattdessen ist nichts passiert.

    Letztendlich geht es bei Verantwortlichen darum, dass sie Entscheidungen treffen. Auf dem Weg dazu können (sollten sie das Team mitnehmen, manchmal muss man sie aber auch allein treffen.
    Beim VfL bzw. Rebbe und Schmidt sind Entscheidungen aber entweder sehr träge oder sie werden nicht getätigt. Und das sorgt für ein Autoritäts- und Vertrauensproblem. Schmidts Taktiken haben sich zusätzlich negativ auf den Siegeswillen ausgewirkt. Die Mannschaft will zwar irgendwie, hat aber kein Siegplan. Warum auch immer.

    Verhaeghs Worte sind dabei vernichtend und schreien eigentlich schon jetzt nach einer Trainerentlassung. Man kann sie auch nicht anders interpretieren. Die Mannschaft hatte keinen Plan. Der Aufsichtsrat ist nun gefragt, die Situation mit den Verantwortlichen zu erörten und sich Lösungsansätze aufzeigen zu lassen. Sind diese überzeugend oder nicht?

    9
    • Meine Güte – jetzt legt doch nicht die Worte von Paul so auf die Goldwage! Glaubt ihr ernsthaft , der grad „gekührte“ Kapitän will seinen Trainer direkt mit so einem Satz in die Pfanne hauen? Warum sollte er das tun? Er muss nach dem Spiel was sagen und dann sagt er halt., das die Frankfurter ein besseres Spiel hatten und offensichtlich ihren Plan auch besser umgesetzt haben als man selber . So verstehe ich das. Da jetzt direkt den kopf des Trainers zu fördern geht meiner Meinung nach gar nicht.
      Ebenso die „K- Frage „ war einer von uns dabei als die Entscheidung so gefällt wurde wie sie nimmst gefällt wurde?! Vielleicht hat die Mannschaft ja such gesagt „Mensch der Paul kann das bestimmt gut“
      Zudem hat Schmidt ja selbst das Amt auch etwas herab gesetzt in dem er sagt das es „mehrer Kapitäne „ gibt etc

      10
    • Die Kapitänsfrage darf man nicht herab setzen. Sie wird ja auch von einzelnen Fans als unwichtig erachtet. Es ist eine Auszeichnung, Kapitän eines Vereins zu sein und sie bringt Rechte und Pflichten mit. Schließlich ist der Kapitän u.a. Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft.

      Diese Entscheidung auszusitzen und dann womöglich Camacho zu ernennen, ist ein fundamentaler Fehler.

      Und zu Verhaegh: Mag sein, dass seine Worte unglücklich waren. Ändert aber nichts daran. Letztendlich ist die Aussage einfach schlecht und für Schmidt „nicht gut“.

      7
    • Die Einstellung entsteht mit durch den Mannschaftskapitän.
      Diese Worte kann man leider nicht anders verstehen.
      Paul ist ein sehr erfahrener und auch abgezockter Spieler, der sagt das nicht nur so.
      Danke, habe die Worte bisher gar nicht so beachtet.
      Hinzu kommen Udos Worte und die Geschichte im Kicker heute.
      Mein Apell an Herrn Garcia-Sanz hätte ich noch deutlicher formulieren sollen.
      Will nicht des Trainers Kopf fordern, will nur eine klare Antwort auf die Fragen, woher und wohin.
      Sorry, aber nach diesen Worten ist für mich eines klar, dass es nun Zeit ist vom AR eine Reaktion zu bekommen, sonst machen wir uns lächerlich…

      3
    • Es lebe die Küchenpsychologie und die Laienpädagogik!
      Mahatma, du solltest dich beim Kicker oder sport1 als Interviewpartner zur Verfügung stellen.

      9
    • Ach Joan, sind dir die griechischen Zitate ausgegangen?

      Der VfL macht doch genau das, was du hier über Jahre propagiert hat. Und das Ergebnis passt dir nun auch nicht.

      Abgesehen davon hast du von Pädagogik so viel Ahnung wie Rebbe von Fußball. :knie:

      2
    • Schade, du kannst mich nicht lachen hören. Ich bin immer für Sachlichkeit, aber wenn man nun so gar keinen Ansatzpunkt findet, gönne ich mir eben auch mal einen flapsigen Sidestep.

      13
    • Sicher hat Schmidt auch falsche oder diskussionswürdige Entscheidungen getroffen. Dafür ist er Trainer und das steht Ihm allemal zu. Natürlich muß er sich auch an den nackten Zahlen messen lassen. Aber seine gesamte Arbeit in Frage zu stellen halte ich nicht für unangemessen.

      Die Sache mit Brooks ok – konnte ich anfangs auch nicht nachvollziehen. Klar hat er gewackelt aber er wurde als Abwehrchef geholt und hat auch bei Hertha überzeugt. Womit wir wieder beim Thema sind.

      Das Spiel gegen Leipzig habe ich ähnlich gesehen. Wenn wir nach 70 Minuten 1:5 hinten liegen, können wir uns nicht beschweren. Die letzten 20 min waren gut, keine Frage.

      Itter habe ich gegen Gladbach nicht so schlecht gesehen. Die erste halbe Stunde war gut, danach hat er Lehrgeld bezahlt gegen Hazard, Stindl und Raffael. So schwach wie William in Köln/Nürnberg und Frankfurt war er aus meiner Sicht nicht. Schmidt hat Itter gegen BMG ausgewechselt – auch völlig zu recht.. Seitdem ist er nicht mehr dabei – wieso auch immer. Gestern war ein Artikel über Arne Maier im Kicker. Dardai hat an Ihm festgehalten – trotz anfangs teilweise eher mäßigen Leistungen – und hat Ihn immer wieder gebracht und dadurch aufgebaut. OK, bei Hertha ist es auch eine anderen Situation.

      Die Spiele gegen Augsburg und Hamburg und zuletzt Köln und Frankfurt wurden kritisiert 1 Punkt aus den vier Spielen ist natürlich zu wenig.

      (edit/admin: geschrieben um 8 Uhr, Neuuser freigeschaltet, herzlich willkommen)

      2
  15. Zu Interviews und Erwartungshaltung:

    Malanda hat es oben an anderer Stelle auch schon geschrieben. Ich lese ständig von drei oder vier Spielern die gleichen Phrasen:
    Arnold ist dabei vor ganz groß: Er kritisiert ständig die Einstellung, bringt aber seit 2,5 Jahren null Leistung und wird auch noch mit einer Vertragsverlängerung belohnt. Nur weil er aus der Jugend kommt.
    Didavi: Für mich die größte Diva. Er sieht sich auf einer Stufe mit KdB… Er sollte mal ein Praktikum bei ihm machen. Vor allem die Einstellung… da fällt mir wieder Arnold ein…
    Mein Liebling Rebbe kommt dann zuletzt, ist aber ganz groß, Ausflüchte und Ausreden zu haben. Tenor ist immer, wir sind nicht so weit, Schiri bzw. Entscheidungen waren unglücklich, Verein ist auf einem guten Weg usw.

    Manchmal ist es besser, gar nichts zu sagen.

    Und zur Erwartungshaltung:
    Die geht einher mit den Ausgaben bzw. dem Etat des Vereins und den Aussagen der Verantwortlichen. Wer in drei Transferperioden 85 Millionen für neue Spieler ausgeben konnte, erzeugt eine Erwartungshaltung, die größer als nur der Klassenerhalt ist. Und wenn der Umsatz aller Teams auf Rang 7 liegt, sollte sich der Olaf auch mal hinterfragen.

    Hinzu kommt, dass die Qualität der Mannschaft wohl von den Parteien unterschiedlich eingeschätzt wird. Selbst in diesem Blog gibt es darüber Unstimmigkeiten. Meiner Meinung nach reicht die Qualität der Mannschaft nur für Rang 11 – 15. Ein guter Trainer könnte drei bis vier Plätze mehr rausholen, ein schlechter drei Plätze weniger. Und so spielen wir dann eben auch. Da rennt viel unterer Durchschnitt rum. Ist aber auch kein Wunder, wenn man in den letzten 12 Monaten meist nur von durchschnittlichen Teams Spieler verpflichtet hat. Wie soll da das Niveau steigen? Erst recht, wenn man kaum Geld für einzelne Spieler ausgeben will und das Geld lieber verteilt.

    11
  16. Zur Qualität der Mannschaft hat der User „Frisbee“ von tm eine meiner Meinung nach treffende Bewertung geschrieben:

    Dem VfL fehlt vor allem eines: Qualität.

    Es ist Jahre her, dass der VfL so schwach besetzt war. Kontinuierlich sind die besten Spieler gegangen und Schwächere für sie gekommen. Die Schwächeren wurden gegen noch Schwächere ausgetauscht und jetzt sind wir da wo wir sind.

    Sturm: 4-; Origi wenn er einen guten Tag hat, ein guter Stürmer, aber nur geliehen, dahinter zwei Talente die bisher sehr wenig gezeigt haben.
    Außensturm: 6; Brekalo, Blaszczykowski und Steffen. Brekalo konnte sich bei einem Aufsteiger nicht durchsetzen, die waren da besser besetzt, für den VfL Wolfsburg ist er Hoffnung Nummer 1. Von Steffen habe ich das meiste per Videoscouting gesehen und ich sehe ihn nicht wirklich als Heilsbringer.
    Offensives Mittelfeld: 3+, Malli und Didavi können an guten Tagen tolle Dinge machen, aber sie sind nicht die Dirigenten die der VfL Wolfsburg mit Misimovic, Diego oder De Bruyne schon hatte, die ein Spiel an sich reißen und über die alles läuft.
    Zentrales Mittelfeld: 2, Guilavogui ist ein hervorragender Sechser, von Camacho haben wir noch nicht viel gesehen, Arnold ist ein toller Fußballer, Bazoer ebenso.
    Innenverteidigung: 3, solide, zahlreiche gute Innenverteidiger, leider zu verletzungsanfällig
    Außenverteidigung: 4, Verhaegh spielt gut, aber nachdem man in der letzten Saison quasi noch 3 Linksverteidiger hatte, hat man nun gar keinen mehr, der wirklich eine Alternative ist.
    Tor: 4, Casteels ist i.O., aber meines Erachtens nicht der herausragende Torwart als den ihn viele sehen

    So fehlts am Ende einfach an Qualität.

    Und das ist leider auf Ansage. Insofern ist meine Erwartungshaltung nicht besonders hoch. Wenn ich jedoch sehe, was Streich aus Freiburg macht, so bekomme ich so ein leicht flaues Gefühl im Magen.

    15
    • Und sogar dazu kann man sehr verschiedener Meinung sein: Ich z.B. sehe den Außensturm um die neuen Spieler Brekalo und Steffen jetzt nicht mehr so schlecht an, wie früher (und besser als die von „Frisbee“ genannte Schulnote 6), kann aber dem zentralen Mittelfeld absolut keine Schulnote 2 ausstellen. Guilavogui ist sicherlich ein guter Störer, aber bringt wirklich keine Bindung ins Spiel und ihm fehlt vollständig der Offensivdrang / der notwendige Überblick und die Passsicherheit, Maximilian ist aktuell auch sicherlich weit von dem entfernt, was er zu leisten vermag – ich bin kein Freund einer singulären Schulnote, reiße mich hier aber zu einer 4- hin.

      Hier sehe ich neben dem fehlenden offensivem Mittelfeld (es ist ja schön und gut Malli und Didavi im Team zu haben, aber dann sollten sie auch im offensivem Mittelfeld spielen) unsere größte Baustelle, nachdem wir mit Brekalo und wahrscheinlich auch mit Steffen jetzt auf den Außenbahnen offensiv besser aufgestellt sind. Offensives Mittelfeld (wenn Malli und Didavi dort spielen) zwischen 2 und 4, da sie beide doch sehr große Schwankungen in ihren Leistungen haben, ansonsten 5 oder halt nicht vorhanden.

      Unsere individuellen Schwankungen in der Mannschaft sind ja sowieso extrem, aus meiner Sicht viel stärker ausgeprägt als bei anderen Teams. Keine Ahnung, woran das liegt und wie sich das ändern lässt. Und dies auch schon seit unserer überragenden Saison mit dem DFB-Pokalsieg nach der fatalen Niederlage gegen Bayern München immer präsent und dauerhaft vorhanden.

      5
  17. Hallo

    Also ich finde den Text meines Vorredners sehr treffend geschrieben obwohl ich es bei Arnold etwas anders sehe. Meiner Meinung nach könnte er gerne mehr Leistung bringen das stimmt aber er ist bei jedem Spiel immer mit dem Herz dabei und ja leider aber auch immer im Hintergrund. Aber man sollte ihn unbedingt beim VFL halten.
    Dann hab ich noch eine Meinung zum Thema Transfers. Ich frage mich warum unbedingt nach einem Außen gesucht wird. Ich erinnere mich noch daran das Dzeko meinte gerne zurückkommen zu wollen. Nach der Aussage hätte ich schon sofort gehandelt und etwas mehr Geld in die Hand genommen und ihn zurückgeholt. Wir brauchen endlich einen „richtigen“ 9er und nicht 8 LA.. Ich würde Dzeko holen und Origi auf Außen wirbeln lassen. Oder was meint ihr so zu meiner Idee? :vfl:

    2
    • Dzeko ist für uns nicht bezahlbar. Er wechselt nun wohl auch zu Chelsea.

      2
    • Das glaub ich beim besten Willen nicht das Dzeko für VW nicht bezahlbar wäre. Klar vllt müssten wir dafür ein bisschen dezimieren im Kader aber das würde sich auch einrichten lassen. Wir brauchen einfach mal einen richtigen Stürmer. Vllt hat ja auch jemand aus der Führungsebene Bas Dost aufm Zettel :top:

      0
  18. Kevin de Bruyne hat heute seinen Vertrag bei Manchester City bis 2023 verlängert. Er wird also auch nicht nach Wolfsburg zurückkehren.

    1
    • Schade habe ich diesen Winter eigentlich fest mitgerechnet :( :ironie:

      13
    • Auf De Bruyne bin ich heute noch Stolz und verfolge weiterhin seine Karriere. Für mich einer der Top 5 Fußballer der Welt. So professionell wie er müsste jeder Spieler sein. Hammertyp… der perfekt zu ManCity passt daher Glückwunsch zum neuen Vertrag.

      P.S.: Ich hätte ihn natürlich auch gerne Zurück ;)

      21
    • Kevin war damals in Wolfsburg ein Mentalitätsmonster auf dem Platz. Er wollte immer gewinnen auch wenn er dabei vielleicht das eine ohne andere Mal übers Ziel hinaus geschossen ist. Wenn wir heute solche Spieler wie ihn im Kader hätten, hätten wir kein Einstellungsproblem im Team.

      Er wäre der eine Spieler den ich nach WOB zurückholen würde wenn ich mir einen aussuchen könnte. Noch eher als Edin.

      5
    • Ja klar würde ich es mir aussuchen können dann würde ich auch eher De Bruyne zurückholen als Edin, das ist nicht die Frage. Aber machbarer wäre es eher Dzeko wieder zurückzuholen. Dann bin ich mir bei Didavi auch nicht so sicher ob man den nicht vllt verkaufen sollte. Er ist wie Bale. Oftmals verletzt aber stark wenn er da ist. Da ist die Frage ob man sich damit zufrieden gibt. Malli konnte bis jetzt nicht an die Leistung aus Mainzer Zeiten anknüpfen. Bei Orgigi könnten wir Glück haben das Liverpool ihn nicht unbedingt zurück will weil er hier bis jetzt nicht so stark war. Aber man weiß wie stark er sein kann also vllt haben wir Glück ihn fest zu verpflichten und dann blüht er auf :knie:

      0
    • Wenn Edin zurückkommt dann in frühestens 3 Jahren. Momentan ist er noch drei vier Etagen ausserhalb unseres Regals.

      Was spricht denn für Edin für einen Transfer nach Wolfsburg? Ausser seiner Schwester die noch in WOB wohnt, nichts! Geld? Gibt es überall, woanders sogar noch mehr. Aussicht auf Erfolge? Momentan nicht gegeben. Intakte Mannschaft? Derzeit nicht wirklich vorhanden.
      Ich sehe derzeit einfach nichts was einen Stürmer von Edins Klasse dazu bewegen sollte nach WOB zukommen. Auch wenn er eine Wolfsburger Vergangenheit hat.

      2
    • Kevin De Bruyne ist sicherlich einer der mannschaftsdienlichsten Spieler, die es aktuell gibt. Wir hatten mit ihm wirklich unglaubliches Glück, er ist ein absolutes Mentalitätsmonster und scheint auf dem Platz nur für den Fußball zu leben. Alle Wolfsburger Fans können sich glücklich schätzen, sofern sie ihn live sehen durften! Dazu noch ein kongenialer Perisic und ein (mehr als) guter Bas Dost und schon ist ein Superteam aufgestellt.

      Im Fußball können wenige Spieler einen Riesenunterschied machen, aber ich denke nicht, dass dies der einzige Grund für unsere Misere ist. Wir haben doch mit Maximilian an sich auch ein (vergangenes (?)) Mentalitätsmonster in unseren eigenen Reihen (wenn ich an die Zeit mit Diego zurückdenke), warum kann er aktuell nicht mehr auf die Mannschaft so einwirken, wie in der Deutschlandauswahl oder noch vor ein paar Jahren bei uns in der Mannnschaft?

      Es wird Zeit, dass Camacho wieder auf dem Platz steht, er zeigte immer 100% Einsatzwille, auch wenn nicht alles auf dem Platz mit dem Ball bei ihm perfekt lief, vielleicht kann er unsere restliche Mannschaft motivieren!?

      Am Wochenende gegen Hannover ist alles möglich, ich werde mir im Stadion alle Mühe geben, unser Team, unseren VfL zu unterstützen.

      Und aktuell bleibe ich bei meiner Einstellung zu Martin Schmidt: Wir haben endlich wieder einen Coach, der den Titel Trainer verdient.

      Forza, VfL!!!

      12
    • Wie naiv seid ihr denn? Der Kevin wird nie wieder zum VFL kommen und das kann ich voll verstehen.
      Kevin wollte den Erfolg und hat hier das restliche Potential der Spieler nicht akzeptieren können.
      Nach Wolfsburg kommen nur Spieler die den VFL als Sprungbrett benutzen oder die im Vorgängerverein auf der Bank sassen.

      0
  19. Naja für Edin spricht einfach nur die Aussage das er sich bei Wolfsburg angeboten hatte. Klar die Punkte die du geschrieben hast stimmen ja auch alle und ich weiß auch nicht was ihn bewegen würde aber die Tatsache das er sich angeboten hat bei WOB wäre Grund genug es zu versuchen. Und ich glaube das WOB es nicht versucht hat. Wer weiß was da sonst bei rausgekommen wäre.

    2
  20. Oh man ich kann es kaum glauben fasst alle schreiben hier nun ja die oder der Spieler hat Schuld. Dann ist es mal wieder der AR. Jetzt mal wieder der Trainer und Rebbe.Man hoert auf seht ibr nicht das hier nicht erst jetzt einiges schief lauft. Macht die Augen auf wir sind da wo wir voriges Jahr waren. Nicht die Spieler sondern der Verein schafft es nicht mal auf ein Religationsplatz. Nicht Geld allein bestimmt das wie und wenn in einem Verein sondern in erster Linie Fachwissen. Ja und das fehlt beim VfL ueberall. In Hannover verlieren wir mit 2 Toren unterschied. Gegen wen will denn dieser zusammengewuerfelte Truppe gewinnen. Weckrufe kann man sich sparen. Vor vielen Monaten habe ich schon gesagt das hier sofort Fachleute das sagen haben muessen. Vorige Saison Abstiegkampf. Der grosse Umbruch sollte kommen. Was kam sind Spieler die nicht zusammen harmonieren. Die Verantwortlichen blieben und das Dilemma geht weiter. Jetzt sage ich nur noch gute Nacht gehe zu Bett.

    1
    • Tja angefangen bei VW und AR bis runter zum Scouting. Es ist alles verwoben. Ich sehe nur eine Chance, die verkrusteten Strukturen aufzubrechen. Paar non Vwler mit Sachverstand reinholen. Bei den alten Herren hat doch keiner eine Vision was zu tun ist. Das mögen Top Manager sein, aber dem Verein hauchen die nichts ein.

      1
    • Man darf aber auch nicht ganz vergessen, das unsere „zusammengewürfelte“ Truppe in München einen 2:0 Rückstand aufgeholt hat, Gladbach 3:0 geschlagen , gegen Leipzig und dortmund ekn Pubkt geholt hat und in Frankfurt gewonnen hat.
      Uns fehlt Konstanz und die Mittel über 2,3 Spiele mal gut zu sein und zu Pubkten.

      7
    • Meine Rede.
      Mal von oben angefangen durchgreifen und Kompetenz einziehen lassen.
      Aber das ist der große Wurf, was wir akut machen können, steht auf einem anderen Blatt.
      Da müssen wir hoffen, dass die Jungs sich zusammenreißen.
      Denn lieber Ti Mo, klar sind auch solche Sachen dabei. Gott Sei Dank, sind ja nicht alle blind und haben O Beine.

      1
  21. https://instagram.com/p/BeOmIQdnjYI/

    Manschmal beneide ich die englisch Fans, lassen sich
    Jedesmal was einfallen. Für Spieler ist das bestimmt ein geiles gefühl.

    2
  22. verschoben.

    9
    • @malanda85: Ich finde, du wirfst da wieder ein paar Dinge durcheinander. Vor allem denke ich das bei den Begriffen „Strategie haben“ und „Strategie ist erfolgreich“. Du setzt das gleich. Eine Strategie ist doch beim VfL durchaus erkennbar: Junge Spieler verpflichten, nicht mehr oberes und teuerstes Regal a la Draxler, Nachwuchs heranführen. Das setzt sich fort im bevorstehenden Umbau von Scouting- und Medienabteilung und der Tatsache, dass man einen jungen Manager erst mal „machen“ lässt ohne da wieder Dieter Hoeneß hinzusetzen oder einen Trainer zu holen, der einen größeren Klang hat als Martin Schmidt. Es wird also weniger nach Namen besetzt als noch vor Jahren. Auch die Tatsache, dass man die GF nicht massiv aufgestockt hat, zeigt doch, dass die Strategie dort ist, keine Schnellschüsse zu machen (das hatten wir ja auch schon anders). Diese Saison konsolidieren und dann wieder weiter oben angreifen. Das ist das Ziel, soweit ich das verstanden habe.
      Du erwartest aber auch (zurecht), dass so eine Strategie auch erfolgreich ist. Es ist und bleibt trotzdem nicht dasselbe wie oben beschrieben. Bei deinen anderen Punkten muss man auch unterscheiden, finde ich. Nach 19 Bundesligaspielen kann ich erwarten, dass da ne Mannschaft aufm Platz steht und ne Spielidee zu sehen ist und dass eine gewisse Konstanz vorhanden ist. Da ist die Strategie beileibe nicht aufgegangen. Die anderen Dinge können noch gar nicht richtig gefruchtet haben, bzw. stehen noch bevor. Und ein Vereinsumbau dauert. Außerdem setzt du Geld immer mit sportlichem Erfolg gleich. Wenn wir eins in Wob in den vergangenen Jahren gelernt haben, dann ist es doch gerade, dass es nicht so einfach ist. Jedenfalls nicht bei uns. Und ein Investitionsstop von VW wäre außerdem verkehrt, denn gerade in der Krise muss ja aus unternehmerischer Sicht investiert werden, sonst verliert man noch mehr den Anschluss. Wo ich dir recht gebe ist, dass man den VfL-Weg noch besser kommunizieren muss, sonst entsteht genau der Eindruck, wie du ihn beschreibst…

      4
    • Und genau darum geht es denke ich den Meisten hier:
      Wir haben Potenzial – besonders finanziell – bekommen es nur nicht umgesetzt, weil
      es an entscheidenden Stellen im Verein an Kompetenz fehlt.
      Dann sieht das so aus, wie vergangenen Saison und in dieser Saison. Da ist niemand, der mal durchschüttelt, anspricht und kräftig an den Zügeln zieht bzw. wenn es die derzeit verantwortlichen doch intern machen sollten, dann
      werden Sie entweder nicht ernst genommen oder Sie benutzen die falschen Worte.
      So entsteht dann bei dem ein oder anderen die Situation, dass er sagt: Mir doch egal, warum soll ich, die anderen machen es doch auch nicht.
      Herr Reich trifft es ziemlich genau (…)

      Also,
      mal so in die Runde:

      Was muss/sollte akut getan werden, um nicht abzusteigen und was sollte mittel- bis langfristig getan werden ?!

      1
    • @ Lenny

      Nein, meine Intention war es nicht Geld mit sportlichem Erfolg gleichzusetzen. Deshalb habe ich ja auch Hannover als Beispiel genannt. Die haben weniger Geld/Etat/Umsatz als wir, aber eine bessere Strategie in dieser Saison. Damit meine ich natürlich in erster Linie den Kader und die Mannschaft. Die Vereinsstrategie ist nochmal etwas anderes.

      Einen Investitionsstop von VW habe ich auch nicht direkt gefordert. Ich habe geschrieben, ich würde dort momentan nicht investieren, weil schlecht gearbeitet wird. Das ist schon etwas anderes. Das lässt ein Hintertürchen und zwar das durch eine bessere/andere Strategie im Verein (nicht nur was den Kader betrifft) durchaus die Chance besteht wieder mehr Geld zu investieren. Auch das stand da noch in meinem Beitrag.

      Ein weiterer Punkt: Das Rebbe ein paar Talente verpflichtet hat stimmt. Rebbe denkt sehr Marktwert-orientiert. Gut einkaufen und später teuer verkaufen. Das sagte er auch mal in einem Interview. Das ist zwar an sich nicht falsch, bei Uduokhai zb wird es wohl auch so aufgehen später, aber insgesamt haben wir dadurch dann weniger Qualität und weniger Mentalität im Kader.

      Was Schmidt betrifft so hat er ohne Zweifel ein paar Fehler gemacht, vielleicht auch ein paar Fehler zuviel. Aber da der Verein schon x-mal so schlecht agiert hat, gebe ich dem Trainer hier nur bedingt schuld. Ich habe Mitleid mit Schmidt.

      4
  23. Es heißt ja oft, wenn etwas passiert, dann erst wenn es aus den Reihen der Fans kommt.

    Vllt ist die Nordkurve ja ähnlicher oder gleicher Meinung zum aktuellen Thema..
    Da würd ich mir wünschen, dass sie ein Banner vorbereiten um das zur Führungsetage ubd Medienwirksam öffentlich machen.

    1