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Geld schießt keine Tore – Tradition auch nicht. Werksvereine als Feindbild der Liga?

Am 18. und 19. Februar 2013 fand in Düsseldorf die Spobis statt. Europas größter Sportkongress mit zahlreichen Podiumsdiskussionen. So unter anderem über die „Kraft des Sponsorings“, die Pay-TV Rechte, Digitales Sponsoring, dem „Ticket-Zweitmarkt“ oder aber eben „Clash der Kulturen: Was Werksklubs und Traditionsvereine eint und was sie auseinanderbringt“. Letztere wird allen in Erinnerung bleiben, denn die Podiumsdiskussion mit Hans Joachim Watzke (Borussia Dortmund), Heribert Bruchhagen (Eintracht Frankfurt), Wolfgang Holzhäuser (Bayer Leverkusen) und Thomas Röttgermann (VfL Wolfsburg) war wohl mehr als hitzig.

Kurzum ging es bei der Diskussion darum, ob Vereine die von einem starken Geldgeber unterstützt werden in der 1. Bundesliga etwas zu suchen haben. Denn, so die Meinung von Watzke: „Wir können nicht noch drei Mannschaften gebrauchen, die vor 25.000 Zuschauern spielen und auswärts nur 500 Zuschauer mitbringen. Da kollabiert das System, da ist es vorbei mit der Roadshow im Ausland„. Eine ziemlich logisch klingende Meinung, wenn man das eigene Stadion mit 80.000 Zuschauern füllt. Aber geht es denn im Sport darum, wer die meisten Zuschauer hat? Ich meine nicht. Wie niveaulos Hans Joachim Watzke ist, unterstrich er mit Kommentaren wie „Dietmar Hopp ist komplett in Ordnung, aber die Bundesliga braucht Hoffenheim nicht zwingend“ oder „Was wollen wir noch mit Rasenschach Leipzig?„. Brauchen wir Borussia Dortmund zwingend? Für mich als Fussball-Fan hat Leipzig genauso das Recht Bundesliga zu spielen wie Dortmund. Die Gelder kommen immer von irgendwem, im Endeffekt sind Firmen wie Bayer oder VW nichts anderes als ein Sponsor wie Fraport, Telekom oder auch ein Mäzen wie Dietmar Hopp bzw. ein „Gönner“(?!?) wie Kühne in Hamburg. Dass manche Anteile am Verein (oder Spielern) haben, finde ich sogar mehr als richtig. Es heisst Profi-Fussball und nicht Amateurfussball – und da geht es eben auch ums Geld.

Weiter regte Watzke an, dass die TV-Gelder doch nach Popularität, Zuschauern und TV-Einschaltquoten verteilt werden sollten. Gut denke ich, dann soll man aber eben auch allen Vereinen die Chance geben, ein Live-Spiel im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu bekommen anstatt immer nur Bayern München oder Borussia Dortmund zu zeigen. Mal schauen wie lange es dann noch mit den überdurchschnittlichen Sympathien geht, wenn die Menschen, die kein Sky-Abo besitzen, die Bayern oder Dortmunder gar nicht mehr zu Gesicht bekommen. Sicher ist das jetzt weit gegriffen, aber diese vorhandenen Sympathien wurden eben gerade durch solche Free-TV Spiele aufgebaut, denn schon im Kindesalter (in welchem man kaum ein Sky-Abo besitzt) schaut man sich diese Spiele an (sofern in der Nähe kein Bundesligist ansässig ist). Von woher hat Bayern München sonst die meisten Fans in Deutschland? Von mir aus kann man das gerne so machen.

Bruchhagen sieht das übrigens ähnlich: „Traditionsvereine wie der 1. FC Köln oder der 1. FC Kaiserslautern, die immer ausverkaufte Stadien haben, werden durch die Werksklubs um drei Plätze zurückgeschoben – bis in die zweite Liga„. Das kann sein, muss aber nicht. Bestes Beispiel ist doch unser VfL, aber auch in Leverkusen oder zur Zeit in Hoffenheim sieht man, dass Geld keine Tore schießt. Und Tradition auch nicht. Alle 3 sogenannten, mächtigen mit viel Geld unterstützten Vereine, haben schon gegen den Abstieg gespielt oder müssen es gerade. Kein gutes Argument eigentlich, dass ein starker Sponsor alles in Grund und Boden vernichtet.

Wolfgang Holzhäuser von Bayer 04 Leverkusen, wusste aber auch Argumente hervorzubringen, die zwar Hand und Fuss haben, aber nie so wirklich in der Öffentlichkeit diskutiert werden. So nannte er den Frankfurter Sponsor „Fraport“, der die Eintracht seit längerem unterstützt und an dem auch die Stadt Frankfurt und das Land Hessen Anteile besitzen. Holzhäuser sprach von „einer Art Finanzdoping durch die öffentliche Hand.“ Ich lasse das selber mal unkommentiert.

Thomas Röttgermann vom VfL Wolfsburg trug leider nicht besonders viel zu der Diskussion bei, erwähnte lediglich, dass man Fehler mit dem vielen Geld gemacht habe, aber nun auch verstanden habe, dass man mit dem richtigen Konzept mehr bewegen könne. Röttgermann: „Wir haben uns im Fußball-Kontext zuletzt nicht besonders intelligent bewegt„.

Rainer Calmund – leider nicht an der Podiumsdiskussion beteiligt, wusste sogar noch viel mehr gute Gründe zu nennen, die gegen eine Entledigung von Werksvereinen aus der 1. Bundesliga sprechen. Zum Beispiel fragt er sich – weil Watzke und Bruchhagen ja so gerne nur Traditionsvereine in der 1.Liga hätten – warum denn dann die ganzen Traditionsreichen Ostklubs wie Magdeburg, Rostock, Dresden oder Jena nicht in der ersten Liga sind. Auch reißt er die damaligen Bürgschaften von Dortmund an, dass das alle in Ordnung fänden und dass Sponsoren wie Bayer oder VW den Sport im allgemeinen, also Leichtathletik, Breitensport, Behindertensport seit vielen Jahren fördern. Zu sehen ist das Interview von Sky mit Rainer Calmund hier in einem Video. O-Ton: „Tradition kann man sich an den Hut stecken„.

Im übrigen empfiehlt es sich mal darüber nachzudenken, dass gerade bei der letzten Olympiade das schlechte Abschneiden mit einem schlechtem Sponsoring in Verbindung gebracht wurde. Aus offiziellen Kreisen heißt es dort, dass man ohne mehr Geld einfach weniger Möglichkeiten hätte. Da sind dann Sponsoren wie VW wieder gerne gesehen. Letzten Endes geht es wohl wieder nur um Neid, Missgunst oder aber eben Geld. Ja, Geld, denn warum palavern Watzke und Bruchhagen unermüdlich gegen Werksvereine und wollen eine Neuverteilung der TV-Gelder? Richtig, damit sie mehr Geld bekommen.

Wie schaut es aus mit eurer Meinung zum Thema? Könnt ihr Watzkes und Bruchhagens Argumenten folgen? Sind sie begründet?

Grün-Weiße Grüße, Patrick

70 Kommentare

  1. Fratzke ist nicht der hellste, und kaum öffnet er den Mund, schon kommen Phrasen und Provokationen.
    Für mich einer der schlimmsten, derer, die gegen Werksclubs sind.
    Aber für mich ist er einfach nur lachhaft und ich möchte nicht wissen, was damals für den BVB alles gezahlt wurde, damit sie erstklassig bleiben konnten.
    Normalerweise hätten der BVB und auch Schalke absteigen müssen, so wie Dresden, Leipzig etc.
    Warum stiegen sie nicht ab? Genau, weil ja viel Geld gemacht wird mit diesen Vereinen.
    Und das bleibt unterm Strich, allen geht es nur ums Geld. Und die, die viel haben, wollen noch mehr.

    Ich fande übrigens das Video von Calmund in diesem Zusammenhang ganz passend, auch wenn ich oft nicht mit ihm übereinstimme.

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  2. Ich finde die Diskussion ziemlich Sinnlos. Als erstes müsste man mal definieren ab wann man als Traditionsklub zählt. Weil man 30 Jahre BuLi spielt ? Der Verein um 1900 gegründet wurde oder aber 5000 Leute mit zum Auswärtsspiel kommen ? Finde es auch Wahnwitzig darüber zu reden, das manche „nur“ vor 25000 spielen. Wenn ich mich nicht irre hat der VfL eine Auslastung von über 90%.
    Außerdem darf man nicht verkennen, wie die Einzugsgebiete im Ruhrpott und in unserer Region sind.

    Was mich außerdem bei solchen Diskussionen stört ist, das immer so getan wird, das der VfL schon immer mit Geld um sich geschmissen hat. Bevor Winterkorn an die Spitze kam, hat es bei VW keinen richtig interessiert was mit dem Fussball passiert. Erst ab 2007 ist mehr Geld geflossen. Kann mich noch an die 2.Liga erinnern, wo die Stadt geholfen hat, damit wir die Lizens bekommen, da war kein VW zu Stelle und hat geholfen. Außerdem hat der VfL eine große Tradition (Leichtathletik etc.), aber so etwas zählt ja anscheinend nicht. Für mich sind das nur alles Neider, die es einen nicht gönnen, das man bessere Wirtschaftliche Möglichkeiten hat.

    Ach ja, als im Winter Perisic gewechselt ist, hat es Hr.Watzke auch nicht gestört, das die 7 Mio. von VW kamen….

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    • haha, das mit Perisic weiß er doch schon gar nicht mehr ;)
      Alzheimer lässt grüßen…

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    • Vor allem im selben Atemzug bei Traditionsvereinen den 1 FC Köln zu nennen… LOL
      Der große FC der auch nur einmal die Meisterschaft holen könnte und sogar noch ein ganzes Jahr jünger ist als unser grün-weiss VfL!
      Und warum hat der FC immer 50000 Leute im Stadion? Weil die Stadt am Rhein 8 mal soviele Einwohner hat und die Arbeitslosenquote vierfach so hoch ist… Ja dann…

      Auch sollte sich ein Watzke mal an die eigene Nase fassen oder vor der eigenen Türe kehren… Ist der Ach-so-grosse BVB doch Anfang der Jahrtausendwende zweimal Meister auf Pump gewesen und hätte eigentlich keine Lizenz bekommen dürfen, ein Traditionsclub aus dem Osten musste damals aber zwangsabsteigen und ward seit dem nie wieder in der ersten Liga gesehen…

      Solche Diskussionen regen mich sowas von auf, dabei ist eine Witzfigur wie dieser Watzke es nicht mal wert darüber zu sprechen…

      Glaubt mir, der VfL Wolfsburg hat mittlerweile auch eine Tradition!
      – über 15 Jahre konstant 1. Bundesliga
      – einmal Deutscher Meister
      – eine Teilnahme in der CL
      – mehrfach im Europapokal erfolgreich teilgenommen
      – Vize-DfB-Pokal-Sieger

      Wenn das nicht reicht, dann möchte ich nicht wissen, WAS dazu berechtigt sich Traditionsverein zu nennen, zumal der Verein nicht hätte eher gegründet werden können, da die Stadt Wolfsburg erst nach Ende des 2. Weltkrieges so gegründet wurde…

      Ich habe fertig…

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    • Ja, Traditionsvereine, sind irgendwie immer die, die abgestiegen sind. In einer normalen TV-Übertragung redet nämlich kein einziger Kommentator vom „Traditionsverein Borussia Dortmund“. Es sind immer die gleichen…

      Und für mich gibt es keinen Klub der in die erste Liga gehört oder auch nicht. Das hängt NUR vom sportlichen ab. Das man sich mit Argumenten a la „wir haben den sportlichen Aufstieg ohne große finanzielle Hilfe geschafft“ gegen solche dummen Aussagen wehren muss, ist auch langsam mühselig. Man versucht den VfL immer und immer wieder als Plastikverein darzustellen, was er seit langem nicht mehr ist. Wenigstens hat das „graue Maus“-Gequatsche seit der Meisterschaft aufgehört.

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    • kann dir im prinzip nur zustimmen…wenn es um jahreszahlen geht: wie soll ein verein VOR der stadtgründung gegründet werden?

      und wenn man den 25.mai 1945 als gründungsdatum der stadt nimmt(alternativ 1.7.1938, aber unter anderem namen) wurde der VfL nur knappe 4-5monate nach der stadtgründung gegründet….

      dortmund z.b. wird erstmals mit diesem namen 990 erwähnt…vereinsgründung deutlich später….aber egal…

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  3. Gute dazu passt wie ich finde ein Zitat von Thomas Morus „Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme“

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    • Laut Watzke verdrängen wir die Traditionsclubs. Tja wenn es nach Watzke gehen würde und die TV-Gelder so aufgeteilt wereden, dann macht er damit die kleineren auch Traditionsclubs kaputt und uns verurteilt er dann. Bei den Herr Watzke stimmt was nicht. Naja vll sind die ja wieder pleite und brauchen das Geld.

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    • Sehr guter Kommentar!

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  4. Zu seinen Aussagen:
    – die Fans der spanischen Vereine sind nicht gerade bekannt dafür, reiselustig zu den Auswärtsspielen zu fahren – sollten sie aus der ersten spanischen Liga und den internationalen Wettbewerben rausgeworfen werden?
    – Dortmund hat laut Wikipedia 580.956 Einwohner. Gehen wir davon aus, dass alle 80.000 Zuschauer BVB-Fans, geht jede/r 7,26 Dortmunder/in ins Stadion. In Wolfsburg dürften für diesen Schnitt nur 16.885 VFL-Fans kommen.
    Dürfen Vereine aus kleineren Städten nicht in die BuLi aufsteigen, weil sie kaum Stadionbesucher haben? Dann dürfte sich der „Traditions“verein VfB Lübeck wohl keine Hoffnungen mehr machen, in dessen Stadion passen nciht mal 18.000 Zuschauen/innen.

    – Thema Tradition: was ist „Tradition“? Und warum sollte „Tradition“ die Spielberechtigung für die BuLi sein? darf dann in Zukunft NIE WIEDER ein anderer Verein aufsteigen (nur KSC, FCK, 1860, Dynamo und andere „Traditions“vereine?)

    – Thema Popularität? War der VFL WOB in der Meistersaison populär? Ich denk „ja“, dürfen wir jetzt also BuLi spielen? Oder dürfen nur die „Großen“ mitspielen? Wann ist man populär? Wenn möglichst viele Leute einen mögen? => Wieder ein Problem für kleinere Städte. Ist das Ziel im Profifußball, dass möglichst viele Menschen einen mögen, getreu dem Motto: „1.000.000 Fliegen können nicht irren, Scheixxe schmeckt gut“?

    Möglicherweise ist die Verteilung der TV-Gelder nicht gerecht, vielleicht müsste der BVB deutlich mehr davon bekommen als der VFL. Kann man ja anregen und sich für einsetzen – aber bitte mit Anstand und nicht auf diesem populistischem Stammtischniveau.

    Was soll man abschließend zu Herrn Watzke sagen? Sein Verein ist Meister und Pokalsieger, steht aktuell wieder sehr gut in der BuLi und auch in der CL da, es macht auch als Wölfe-Fan Spaß den Dortmundern beim Spielen zuzuschauen (wenn sie nicht gegen uns spielen ;-)), alles läuft rund. Und trotzdem ist ihm nichts wichtiger als sich über andere zu ärgern und die Neid-Debatte immer wieder anzustimmen.

    Ganz ehrlich: es tut mir wirklich(!) leid für ihn, wenn ihn das Thema so sehr beschäftigt und von seiner wohlverdienten Freude abhält.

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    • Ein sehr treffender Kommentar! Gerade die letzten 3 Absätze passen 100%ig. Der Watzke hat den Sinn für die Realität verloren.

      Bayern halte ich auch für arrogant, aber dieses Jahr werden sie absolut zurecht Deutscher Meister. Vielleicht tut das auch dem Watzke mal ganz gut. Das ist ihm alles zu Kopf gestiegen.

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  5. Ist gibt wohl keinen Bundesligisten, der in der Führungsetage so schlecht aufgestellt ist. Was verstehen Herr, Röttgermann, Grühsem und Senor Sanchez denn schon von Fußball? Wer sich jahrelang ausschließlich und immer wieder von großen Namen blenden lässt und zugibt kein Konzept zu haben, gehört sofort entlassen. Stattdessen kassieren die werten Herrschaften Millionengagen (von Verdienst möchte ich nicht sprechen).

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    • Magdeburg und Rostock sind übrigens beides keine Traditionsklubs. Der 1. FCM wurde ’65 gegründet, Rostock meines Wissens nach auch. Die gans also noch nicht mal, als die Bundesliga gegründet wurde. Da sind wohl die letzten Vereine, bei denen von von Traditionen sprechen kann.

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    • Die Vereine werden aber oft als solche betitelt. Wo wir wieder bei der Definition von Tradition wären…

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  6. Ich kann den Satz von Watzke nicht verstehen.
    „Wir können nicht noch drei Mannschaften gebrauchen, die vor 25.000 Zuschauern spielen und auswärts nur 500 Zuschauer mitbringen.“
    Was ist mit den Mannschaften wie Freiburg, Mainz, Augsburg, Nürnberg, Stuttgart und Fürth. Die haben mehr oder weniger ähnliche Zuschauerschnitte bei uns. Jetzt kann ich noch Hannover und Bremen dazu zählen bei einem Auswärtsspiel in Stuttgart oder Fürth.
    Wie Minotauer schon schrieb, wichtig ist doch die Auslastung und nicht die Zuschauerzahl. Wieso sollten wir uns bei einer Stadtgröße von 120000 Einwohner ein Stadion mit 80000 Plätzen hinstellen. Das steht nicht im Verhältnis!

    Das Dortmund eine AG ist und da sehr viel Geld herkommt, das Schalke mit Gasprom einen sehr spendablen Sponsor besitzt, das Bayern München mit Audi und Telekom zwei Riesen Sponsoren hat, das Augsburg einen privaten Geldgeber hat, Das Mannschaften wie Bremen und Schalke Sponsorverträge mit Volkswagen haben, Das der DFB-Pokal von Volkswagen gesponsert wird ( jeder Verein bekommt was ab ), Das Hamburg von NDR2 gesponsert wird ( unsere GEZ-Gebühren ) ist allen egal.
    Hauptsache gegen den VFL Wolfsburg!

    Nach Watzkes Aussagen müssten Mannschaften wie
    Dresden, Rostock, Kiel, Pauli, Magdeburg, Braunschweig, Bielefeld, Union Berlin, Lübeck in die 1 Liga. jetzt kommen noch der Westen und der Süden dazu. Dann haben wir am Ende 30 -40 „Traditionsvereine“ aber keine Geldgeber ( Amateurliga ), das es ja Sponsoren aus der Region sein sollen, so will es der Fan ja haben. Ach so da fallen mir spontan die Vereine Hamburg, Schalke, Gladbach ein, wo kommt nochmal der Sponsor genau her? Der VFL hat einen Regionalen Sponsor…

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    • wir einen ähnlichen zuschauerschnitt wie stuttgart? aber ganz sicher nicht… der dürfte in stuttgart fast doppelt so hoch sein wie bei uns. ebenso dürfte die AG dem BVB in den letzten Jahren alles andere als freude bereitet haben. und schon gar kein geld! außerdem habe ich nirgends gelesen dass watzke fordert dass bayer oder wir zwangsabsteigen sollten und durch vereine wie union oder rostock in die 1.liga aufrücken.

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    • Du hast mit Stuttgarts Heimzuschauerschnitt recht, dafür das ich den Kommentar aus dem Bauch raus geschrieben habe, gehe ich davon aus das ich weiterhin ohne Scham durch die Strassen laufen darf. Ich glaube aber trotzdem das nicht viele Stuttgarter zu Spielen in den Norden oder Osten ( wenn da mal einer oben mitspielt ) kommen wird.
      Die BVB Aktie hat den BVB in den letzten Jahren besonders viel Freude bereitet .
      Ich habe nichts von Zwangsabstieg geschrieben, wo hast du das gelesen???
      Ich habe auch nichts davon geschrieben das union, Rostock etc. in die 1 Liga aufrücken, ich habe nur geschrieben das diese „Traditionmannschaften“ Watzke gerne dort sehen will. Wobei ich nicht glaube das er diese meint, er will lieber Köln, Lautern etc. haben.

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  7. Also ich muss mal sagen. Vor 4-5 jahren gab es in der liga fuer mich 2 vereine die ich ueberhaupt nicht ausstehen konnte ( hauptsaechlich wegen derer arroganz): bayern und schalke. Inzwischen hat der bvb den beiden den rang abgelaufen. Mit solchen personen wie watzke oder aussagen eines klopps wird dortmund mir richtig unsympathisch. Wo ist der freundliche verein von nebenan hin? Ach ja…vllt. Liegts ja auch am erfolg . Der manchen menschen ueber kopf steigt

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    • Erfolg?
      für mich hat das ganze eher eine Ursache….

      TRADITION…

      muss sagen mittlerweile macht es mir immer öfter immer mehr spass mich über dieses traditionsgelaber lustig zu machen….

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  8. achja achtet in diesem video mal auf die WORTWAHL von bruchhagen…

    http://www.sky.de/web/cms/de/videos-bund…d=2174357478001

    „es geht nur darum, dass traditionsvereine wie der 1.fc köln oder der 1.fc kaiserslautern die immer ….ausverkaufte satdien bei UNS….die immer das kontingent ausschöpfen, dass ich beklage, dass die UNS fehlen….usw“

    da fällt mir folgendes lied ein….

    „Denn ich will Geld ,Geld, Geld.

    Nur ein wenig Geld, Geld, Geld.

    Auch wenn euch das nicht so gefällt,

    das wichtigste, auf dieser Welt, ist nur mal Geld, Geld, Geld.

    .Geld, Geld, Geld.

    Auch wenn euch das nicht so gefällt, das wichtigste auf dieser

    Welt ist nur mal Geld, Geld, Geld!

    .Geld, Geld, Geld!

    Auch wenn euch das nicht so gefällt,

    das wichtigste, auf dieser Welt, ist nur mal Geld!“
    Zitat: Die Ärzte – Geld

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  9. Das witzige ist ja, wenn man bei der Tradition nach Gründungsjahren geht, hat (VfL mal ausgenommen) Borussia Dortmund so ziemlich die geringste Tradition aller Bundesligisten (Quelle Wiki):
    HSV 1887
    Stuttgart 1893
    Fortuna 1895
    Hannover 1897
    Freiburg 1897
    Werder 1899
    Hoffenheim 1899
    Frankfurt 1899
    Gladbach 1900
    Bayern 1900
    Nürnberg 1900
    Fürth 1903
    Schalke 1904
    Leverkusen 1904
    Mainz 1905
    Augsburg 1907
    Dortmund 1909

    Wolfsburg erst 1945, aber die Stadt gibt es ja noch nicht so lange. Jetzt soll er mal was mit seinen Dortmundern und Tradition sagen…

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    • ob eine mannschaft um 1900 oder eben 1909 gegründet wurde ist doch völlige haarspalterei. mein gott…

      selbstverständlich ist der bvb eine traditionsmannschaft! wir nicht! na und?

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  10. Aus deren Sicht habe kann ich die Bedenken sehr gut nachvollziehen. Sie haben halt „Angst“ das sie irgendwann nicht mehr schritt halten können, wenn mehrere „Konzern-Vereine“ Ernst machen. Da wollen die sozusagen einen Ausgleich geschaffen haben, der dem etwas entgegenwirkt. Das kann eigentlich nur bei den TV-Geldern und vielleicht bei der Größe der Fanbasis gemacht werden. Die TV-Gelder werden nach Platzierungen bereits jetzt vergeben, eine Aufteilung nach Populartät ist meiner Ansicht nach nicht an Einschaltquoten festzumachen. Man könnte ja darüber nachdenken, dass die Vereine ihre Fernsehgelder selbst aushandeln. Das hätte dann natürlich einen Nachteil für die kleineren Traditionsvereine wie z.B. Freiburg.

    Aber das alles wäre natürlich auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein (aus deren Sicht). Gleiche Vorraussetzungen für alle, lässt sich niemals bewerkstelligen. Es gibt ja alleine schon strukturell große Unterschiede.

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    • Auch Freiburg ist kein Traditionsverein.

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    • stimmt, dann streiche Freiburg und setze meinetwegen Augsburg ein… aber das Ändert im Endeffekt ja nix.

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    • Augsburg ist auch keiner. Genauso wenig wie Fürth oder Mainz.

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    • coprolalia under control

      Meiner Meinung nach sind das auch alles Traditionsvereine, ebenso wie Pauli und Aachen, warum soll Freiburg und FC (Alemania) Augsburg kein Traditionsverein sein?

      Dann ist auch der Fc Köln keiner.

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    • Das sind weder Gründungsmitglieder der Liga, noch haben sie die Bundesliga großartig geprägt oder haben eine extrem lange Ligazugehörigkeit.
      Gründungsjahr macht im Allgemeinen noch keine Tradition, siehe Köln (Gegenbeispiel Rostock). Die waren aber Gründungsmitglied der BuLi und erster deutscher Meister. Mainz dagegen ist erst vor zehn Jahren zum ersten mal aufgestiegen und war vorher nicht sonderlich bekannt, wie es Hertha schon immer war, oder auch Leipzig.
      Einzig Fürth könnte ich zurücknehmen, da die in den 20er Jahren erfolgreich waren, doch Bundesligatradition haben die nicht.
      Wenn alleine das Gründungsjahr entscheidend wäre, wäre ja jeder Dorfverein in Deutschland ein Traditionsklub.

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  11. Dummes Geschwätz. Vor allem das mit den Zuschauerzahlen. Wie oft werden wir von Braunschweig deswegen aufgezogen.
    Ich hab mal ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass eben jener Verein im Jahr der Meisterschaft die drittmeisten Zuschauer der Liga hatte mit ca. 26000 Zuschauern.
    Das Jahr davor und danach belegten sie die untersten Platz mit ca. 16000 und nach der Meisterschaft gar mit 15000.

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  12. Hier mal etwas Geschichte für dieses Traditions-Gelaber, was mir den Tag versüßt hat :

    25. August 2001: Pokalsensation in Wolfsburg: Die Amateure des VfL (Oberliga) schlagen in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal den Bundesliga-Tabellenführer und späteren Deutschen Meister Borussia Dortmund mit 1:0. Das goldene Tor erzielte Ingo Vandreike. Der VfL spielt mit folgender Mannschaft: Loboué, Wiedenroth, Lorenz, Franz, Habryka, Sicenica (80. Kleeschätzky), Siegert, Vandreike, N. Müller (60. Herbst), Igwe, Janicki (85. Cirousse).

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  13. Ich denke, dass die Triebkraft hinter den Aussagen von Herrn Watzke tatsächlich ein gesteigertes Bedürfnis nach finanziellen Mitteln ist.
    Bisher haben die meisten Spieler bei Borussia Dortmund, dafür dass sie zweimal Meister geworden sind, ein relativ geringes Gehalt. Viele Verträge mit den Leistungsträgern werden aber in absehbarer Zeit auslaufen, will man diese halten oder neue Spieler diesen Niveaus verpflichten, muss man wohl in Zukunft deutlich tiefer in die Tasche greifen, sprich: der bisherige Etat ist nicht mehr ausreichend.
    Da das Unternehmen CL im letzten Jahr auch noch kläglich gescheitert ist, sind bereits in der vergangenen Saison einige eingeplante Millionen verloren gegangen. Da helfen dann auch keine Einnahmen aus einem mit 80.000 Zuschauern gefüllten Stadion.
    Ein Trainer, der sich an der Linie oder in Pressekonferenzen wie Rumpelstilzchen unter Drogen aufführt, ist dann wahrscheinlich für die meisten Sponsoren auch nicht wirklich attraktiv.
    Also muss das nötige Geld für den Kader wo anders losgeeist werden. Also bitte etwas mehr aus dem Topf der TV-Gelder.
    Bei der Gelegenheit, kann man dann auch noch dem nicht differenzierenden Gros der Fußballfans nach dem Maul reden und über die unbeliebten Werksclubs verbal herfallen. Eine Neiddebatte kommt immer gut an!

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    • Finde ich gut, dass ich dir mal komplett zustimmen kann! :)
      Aus meiner Sicht wird es auch so rauslaufen, die Spieler des BVB werden sich ihre neuen Verträge fürstlich entlohnen lassen

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    • naja für die volksbank scheint das rumpelstilzchen zu reichen :-(

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    • Stimme Dir ausnahmsweise auch mal zu!

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  14. Die Buli ist immer noch dafür da die stärkste Mannschaft Deutschlands zu ermitteln. Jeder der sich sportlich qualifiziert (Aufstieg) hat seinen Platz in der Liga verdient. Unabhängig zum Fan-Aufkommen oder zur finanziellen Lage. Viele Vereine steigen zu dem direkt wieder ab. Wolfsburg hat sich seinen Platz also erarbeitet und verdient. Wir haben zwar einen potenten Sponsor, aber dafür auch starke geografische Nachteile gegenüber Dortmund. Grob fahrlässig wie wenig Dortmund sein Potential ausschöpft und eher zum Rundumschlag ausholt. Wolfsburg ist schuldenfrei, Dortmund nicht afaik. Grundsätzlich sollte man solche Aussagen dem Uli Hoeness überlassen. Dieser kann sich als Führungskraft des besten Verein der Buli sowas erlauben. Da kommt aber nix. Also brauch man auch auf solche Aussagen nix geben….Wäre Dortmund so ein toller Verein, wären wir alle hier Dortmundfan. Sind wir aber nicht. Außerdem haben Traditions-Vereine oft auch nur Mitläufer-Fans. Die erkennt man daran das man nicht vernünftig über Fußball diskutieren kann… solche Diskussionen führen nur zu einer Sache: Mein Stolz steigt, dies hier ist mein Verein. Jahrelang war es der einzige Verein aus Niedersachsen in der ersten Liga. Wir hatten Spieler wie Dzeko, Grafite, Mandzukic, Helmes und jetzt steht mit Dost ein Holland-Bomber bereit um im Schatten diese großen Namen der nächste Torjager des VfL zu werden. Der Bvb muss uns nicht mögen, ich mag ihn auch nicht. Wahrscheinlich ist es die Angst das es auf Dauer nicht reicht einfach nur überdurchschnittlich viele Fans zu haben….im allgemeinen ist der bvb ein Verein der zumindest bei mir schon als ziemlich unsympathisch gilt….

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  15. Ich denke in dem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben darf die Tatsache, dass die von Calli genannten Ostvereine zum Teil mit starken Auflagen, bishin zum Lizenzentzug sanktioniert worden sind.. ( siehe Ulm) wohingegen der BVB bei weitaus höheren Finanziellen Verbindlichkeiten nach deren Gang an die Börse brav weiter Bulli spielen durfte und nicht einmal mit Punktabzug bedacht worden ist. Wenn man also so glücklich und in meinen Augen unverdient Mitglied der höchsten deutschen Spielklasse ist, sollte man sich mit derlei Äußerungen wie Herr Watzke Sie tätigt stark zurück halten!!!

    Nicht unbeachtet bleiben sollte auch der Hass, den Watzke bei seinen eigenen Fans, zum Beispiel gegen die Person Hopp, schürt.

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    • Ein typisch menschliches Problem.
      Die schwarzen Flecken in der eigenen Vergangenheit werden gerne und schnell „vergessen“!

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    • da gibt es ja viele Beispiele, wie auch den Wettbewerbsverbot bei Dresden und im Vergleich dazu die Geldstrafen bei Frankfurt als Strafe für beidermale Ausschreitungen der eigenen Fangruppen.

      Auch Frankfurt hatte damals LIzenzprobleme und hätte in die Amateurliga versetzt werden sollen, fragt mal in Unterhaching nach wie die das 2002 fanden.

      all diese Vereine die den Mund jetzt ganz weit auf machen haben in ihrer Vergangenheit mehr als einmal Dreck am Stecken.

      Wir hatten damals auch mal Probleme mit der Lizenz und Schickhardt hat uns (wie auch später Frankfurt) den Arsch gerettet, aber die Geschichte lässt sich nicht auslöschen, man sollte dazu stehen das es passiert ist und daraus gelernt hat. Aber niemals sollte man mit dem beschmutzten Finger auf andere zeigen, vor allem nicht um den eigenen Vorteil daraus zu ziehen.

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    • @Steffen: ich glaube, du hast deinen letzten Beitrag über Allofs Konter auf der falschen Seite eingetragen!?

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  16. Da fällt mir ein, wer ist nochmal der Auto-Lieferant vom BVB? Opel? :D

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  17. Michael Trimpler

    Bin wieder maßlos von Wolfsburgs Verantwortlichen enttäuscht!
    Immer schön kuschen!!!!

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    • Setze Steffens Antwort einfach mal an diese Stelle, passt hier nämlich gut hin:

      Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg kontert Kritik von Hans-Joachim Watzke an Werksklubs

      Klaus Allofs kontert die Kritik von Hans-Joachim Watzke

      Nach der neuerlichen Kritik von Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Aufstieg einiger Werksklubs hat sich nun Klaus Allofs, der Manager des VfL Wolfsburg, zu Wort gemeldet und den BVB-Boss attackiert.

      Watzke solle sich Gedanken über den Zweck seiner Aussagen machen, schließlich sei der BVB in der Vergangenheit in ähnlicher Form betroffen gewesen. “An mangelndem Selbstbewusstsein leidet Herr Watzke nicht”, sagte Klaus Allofs dem SID.

      Dies sei angesichts der aktuellen Erfolge der Dortmunder zwar berechtigt, dennoch warnte er davor, die Vergangenheit des Vereins außer Acht zu lassen. Denn noch 2005 stand der BVB kurz vor der Insolvenz. “Da hätten vielleicht auch einige gesagt, so ein Verein gehört nicht in die Bundesliga, weil der Klub nicht wirtschaftlich gesund ist.
      Allofs fordert mehr Toleranz

      Gerade im Hinblick darauf wünscht sich der VfL-Manager ein “bisschen mehr Toleranz und manchmal auch einen Blick in die eigene Vergangenheit.” Von Watzke forderte er außerdem, dass der sich Gedanken über den Sinn solcher Aussagen machen solle.
      Den Erfolg der Bundesliga sieht Allofs gerade in der Mischung aus Traditionsklubs wie Schalke und Dortmund, aber eben auch Vereinen wie Bayer Leverkusen, 1899 Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg.

      http://www.sportal.de/klaus-allofs-vom-vfl-wolfsburg-kontert-kritik-von-hans-joachim-watzke-an-werksklubs-1-2013022024820300000

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    • stimmt, war falsch eingefügt, danke!

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  18. Sponsoring durch VW oder Bayer ist vollkommen i.O.. Das sind Unternehmen, die seit mehreren Jahrzehnten mit den Städten und den Regionen eng verwurzelt sind. Das ist immer noch besser als sich einen Sponsor wie Evonik zu angeln, der mit Verein und Region so ca. nichts zu tun hat.
    Außerdem habe ich vor einiger Zeit mal einen Artikel gelesen wo die Stadionauslastung zum Einzugsgebiet der Vereine in Relation gesetzt wurde. Da stand der VfL hinter Schalke 04 auf Platz 2.

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    • Soso… Evonik hat nichts mit der
      Region zu tun….
      Weil Evonik ein Nachfolgeunternehmen der RAG ist, in dem die „weißen Geschäftsbereiche“ zusammengefasst wurden…
      Wir Wölfe sollten nicht ebenso inhaltslos dokumentieren, dass wir AUCH nur labern ohne zu wissen. Es macht wenig Sinn, so zu dokumentieren, dass man mit Watzke und Co. auf einem Niveau steht.

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  19. Würde es mal lustig finden diesen Chat zu kopieren einem Herrn Witzke zu schicken und ihn mal nach seiner meinung zu den hier getroffenen aussagen zu fragen.
    Das ganze dann schön bei den anderen Medien zu puschen und dann mal sehen was er dann sagt.

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    • coprolalia under control

      Bloß nicht.

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    • So als Beleg, dass VfL Fans genauso gut pöbeln können, wie Watzke selbst?
      Dass man ohne viel Wissen auch in Niedersachsen dicke Backen machen kann?
      Oder doch nur in der Hoffnung, dass Watzke sich über soviel Verbaldiarrhoe tot lacht?

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    • Der Streitsucher wieder!

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    • Wieder ein sehr leerreicher Kommentar…
      Ich hoffte immer, dass für VfL-Fans hier die Mindestanforderung an intellektuelles Niveau außerhalb des TM.de-Forums gilt:
      Argumente kommen aus dem Kopf – nicht aus dem Kehlkopf.

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    • Frommer Wunsch… Aber leider tröten ja selbst die heimischen Verlage ins selbe Horn …
      Fakt ist die haben ein Problem und nun sucht er auf populistische Weise Verbündete zu suchen. Sein Superstürmer Lewandowski ist für sie kaum noch zu halten. Auch wenn das Gerede über Spielergehälter für uns nicht toll war so haben auch Spieler anderer Vereine noch einmal bewusst lesen können was anderswo (nicht nur bei uns) verdient werden kann. Die haben ja nicht bis 67 Zeit. So etwas weckt zusätzlich Bedürfnisse. Ich meine was sonst sollt einen Speler (solang er spielt) zum Wechsel bewegen. Riesen Stadion, Super Kulisse, CL Teilnahme, noch (!) im DFB Pokal, zweiter der Liga, angeblich Super Trainer und Super Team. Was bleibt außer dem Geld als Wechselgrund? Aber was wenn sein Nachfolger wie Dost bei uns, nicht sofort einschlägt? Wenn es dann auch mal ein zwei Plätze nach unten geht? Wenn es nicht für CL reicht. Diese Gelder fehlen? Das einzige das sicher ist sich 80.000 jedes Heimspiel. Denen schwimmen die Felle weg. Bitte messt mich nicht an Erfolg, wer weiß ob der morgen noch da ist. Messt mich an den Zuschauern die habe ich. Bin sogar dafür. Aber nur wenn es über die Bevölkerungsdichte relativierte Zahlen sind.

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    • @Spaßsucher

      Du kannst es nicht lassen, oder?

      Immer und immer wieder, in welchem Forum auch immer,mit welchem Nick auch immer, musst den Usern Deine intellektuelle Überlegenheit um die Ohren hauen. Und dies auch noch in einer Art und Weise, die durchaus als beleidigend zu werten ist.

      Warum, Werner?

      Deine Kommentare zu unserem Lieblingssport und -verein sind absolut fundiert und zeugen von Wissen und Lebenserfahrung.

      Aber warum bist Du so intolerant gegenüber den Menschen, die (vermeintlich)nicht über „deinen Tellerrand“ hinausschauen können oder sich einfach mal „im Eifer des Gefechts“ verplappern?

      Ich benutze übrigens den Nick, den ich schon immer beim Thema VfL benutze. Warum benennst Du dich jedesmal um? Zwei Kommentare von Dir und jeder weiß, welch alter Herr sich hier in die Diskussion einbringt…

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  20. Das einzige was man daran erkennt ist, dass das gute alte Rehagel Zitat „Geld schießt keine Tore“ ständig falsch gebraucht bzw. interpretiert wird. Rehagel sagte diesen Satz in einer Zeit als Werder Bremen ständig seine besten Spieler gewinnbringend verkaufte und damit drauf aufmerksam zu machen, dass sich so zwar die finanzielle Situation nicht aber die sportliche verbessert. Heute meint jeder den Satz bringen zu müssen, wenn ein Verein ordentlich Geld investiert ohne dafür großen sportlichen Erfolg zu ernten. Klappt es dann doch mal heißt es nur lapidar „Geld schießt eben doch Tore“. So hat das der gute Rehagel aber nie gemeint.

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  21. Watzke ist einfach ein A…! Anders kann ich das einfach nicht sagen. Der hat doch nen Sprung in der Schüssel und leidet an vollkommenen Realitätsverlust!

    Diese Diskussion ist doch völlig lächerlich. Wann wird endlich der letzte begreifen, dass es im Profifußball nunmal auch ums Geld geht. Kein Fußballprofi stellt sich für nen Appel und n Ei aufs Feld und lässt sich auf die Knochen hauen.

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  22. Doch jetzt hat Eintracht noch eine
    Schippe draufgelegt, damit Jung als
    Führungsspieler auch beim Gehalt zu
    den Top-Leuten in Frankfurt gehört. Er
    soll künftig in den Kategorien von
    Stürmer Alexander Meier und Kapitän
    Pirmin Schwegler (beide rund 1,3
    Millionen pro Jahr) aufsteigen. Also rund
    das Doppelte, was er bisher kassiert.
    Kommt‘s zu einem Abschluss, würde der
    neue Vertrag bis 2016 laufen.
    Wie geht‘s weiter?
    In den nächsten Tagen werden sich
    Hübner und Jung-Berater Alen
    Augustincic (39) treffen, um das neue
    Vertrags-Angebot genauestens
    durchzugehen. Augustincic: „Sebi hat
    immer klar gesagt, dass es ihm in

    Frankfurt gut gefällt. Daran hat sich
    nichts geändert.“ Trotz der sicherlich
    noch besseren Angebote anderer Klubs.

    Wenns denn mal nicht mehr laufen sollte in Frankfurt, bekommen die auch die Zahlen um die Ohren gehauen. So ist halt das Geschäft bei Erfolg! ;)

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    • hups, aber bei Lakic um jeden Euro feilschen. ich denke die sind so extrem arm.

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    • Ja, Lakic verdient ja nur mehr als das doppelte der Spitzenverdiener bei FaM. Unfassbar wie man da nicht mitmachen kann, bei den Leistungen, die er zweiJahre land in Wolfsburg und Hoffenheim gezeigt hat…

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  23. Interessant, ein Kommentar aus Frankfurt:
    http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/kommentare/kommentar-von-oben-herab_rmn01.c.10481280.de.html

    war so nicht zu erwarten.

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  24. Watzke braucht anscheinend frisches Geld für seine Truppe.Anscheinend spielen die auch nur für Geld beim bvb.
    Bei Erfolg fordern sie mehr Geld !? Söldnertruppe!!
    „Vorsicht: ein kleines bischen Ironie“

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  25. Moin Leute,
    passend hierfür habe ich gerade mal in einer bekannteren Community in einer ‚Fussball-Experten-Gruppe‘ folgenden Kommentar aufgeschnappt und mich soeben entschlossen hier lieber nichts mehr dazu zu schreiben, weil es einfach lächerlich ist…:

    Zitat: Bei WDR 2 sagten die grade, das die Flüge der Gladbacher Fans nach Rom gegen Lazio pünktlich abfliegen. Die Reporter hätten ganz viele in Glabach Farben an den Flughäfen gesehen
    Aber Leverkusener Fans (spielt heute in Lissabon) hätten die an beiden grossen NRW Flughäfen nicht gesehen
    Naja, vielleicht müssen die beiden arbeiten :-D
    Zitat-Ende!

    Lachhaft, wieder so ein geistreicher Kommentar, will uns dieser User nun durch die Blume sagen, dass Gladbach-Fans die besseren Menschen sind, oder das Levenkusen-Fans ihren Verein nicht lieben, oder das Gladbach es mehr verdient hat europäisch zu spielen ???
    Man gut, dass kaum jemand weiss, das wir damals mit (ich glaube) 32 Fans in Kasan anwesend waren…

    Zum kotzen diese Möchtegern-Schlauberger… :(

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    • Dann will ich auch ein Beispiel nennen:
      Hat einer von euch gestern Abend Markus Lanz gesehen? Da war Axel Kruse zu Gast. Er erzählte irgendeine alte Fußballgeschichte. Durch Zufall war der Gegner seiner Mannschaft damals Wolfsburg.
      Er sagte: „… naja und dann kam der Bus mit den Wolfsburger Fans – das ist ja eigentlich schon der Witz an sich: Wolfsburg hat Fans…“
      und dann ging die Geschichte weiter.

      Das Land ist voller Vorurteile. Diese kann man nur mit Leistung abbauen.

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    • Ach der Axel Kruse ist so ein XXXX. Hat der damals nicht Spieler aus der 2. Mannschaft der Eintracht bedroht?

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    • Das finde ich nun aber wirklich mal ein starkes Stück!
      Ich habe LANZ nicht gesehen, würde nun aber schon gerne mal den Bericht sehen wollen…
      Gerade dieser Axel Kruse, der mir bis gerade noch sympathisch war, denn für Liga Total (Telekom Entertain Fussball) ist er als seriöser Experte oftmals in den Stadien, um dort als Reporter die Trainer etc. zu interviewen und macht einen sehr soliden Eindruck…

      Aber solche Sprüche und dann noch öffentlich im Fernsehen, sowas müsste eine Geldstrafe nach sich ziehen, ganz im ernst… *kopfschüttel

      Aber naja, andersherum sind es wir ja gewöhnt… Ich weiss noch, als ich damals mal ein Auswärtsspiel in Köln besuchte, mit einem Arbeitskollegen aus Bielefeld, der wiederum Köln-Fan ist… Wir waren dort in einer Kneipe auf der Aachener Str., praktisch zum Vorglühen, ca. 4-6 Leute standen da in ihren roten ‚Trachten‘ und starrten mich an… Ich so zu meinem Kollegen: Was haben die für ein Problem? Gibt es hier gleich Streß? Er antwortete: Beruhige Dich, das sind alles Kumpels von mir und ich haben denen gerade erzählt, dass du ein Wolfsburgfan bist. Nun starren die dich alle an, weil die noch nie einen Wolfsburgfan gesehen haben. (sollte hier spaßig gemeint sein) Trotzdem, ich fand es eher peinlich… Seither grinst er mich übrigens immer an, wenn wir uns im Dienst sehen, lässt den Spruch ab: Ey, ich hab noch nie nen Wolfsburgfan gesehen…
      Lachen kann ich darüber zwar nicht,aber ich denke mir jedes Mal: Man, was für nen Honk… *Augenroll

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  26. 1. bin kein Streitsucher. Finde nur das sehr viele gute Kommentare hier zu dem Thema sind.
    Sage nur meine Meinung.

    2. Ist doch schon immer so Neid ist der Motor allen Menschlichen Handelns.

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  27. Diese Diskussion um Traditionsvereine und Werksvereine ist von denen, die sie offensichtlich gezielt immer wieder befeuern ein ziemlich heuchlerisches Unterfangen. Denn für alle BuLi-Vereine gilt, dass sie,würden sie nur mit den Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und aus dem Zuschaueraufkommen wirtschaften müssen, kaum länger als eine Saison durchhalten könnten, da die Einnahmen aus dem Spielbetrieb selbst bei großen Vereinen (Bayern, Dortmund, Schalke) deutlich geringer sind als die Aufwendungen. Die sogenannten „Vereine“ sind selbst reine Wirtschaftunternehmen, die ihre Etats nur durch Werbeeinnahmen, Merchandising, Sponsorengelder und TV-Einnahmen zustandebringen. Es ist geradezu lächerlich, wenn ein börsennotiertes Wirtschaftsunternehmen wie die BVB-KGaA oder auch die FC Bayern AG (nicht börsennotiert)über reine Werksvereine die Nase rümpfen. Der einzige nennenswerte Unterschied zwischen den sich eigentlich zu Unrecht noch „Traditionsverein“ nennenden Fußballunternehmen und den Werksclubs ist die Verteilung des wirtschaftlichen Risikos. Bei den Werksclubs trägt das Risiko letztlich das Mutter-Unternehmen, bei den kapitalisierten Fußballvereinen sind es die Kapitaleigner, zu denen eben auch der Verein selbst gehört. Was Watzke, dessen Club gerade so der Pleite entgangen ist, so bissig macht, ist letztlich die Tatsache, dass die BuLi-Clubs nicht nur auf dem Rasen gegeneinander um Punkte kämpfen, sondern vor allem auch um die jährliche Verteilung des Milliardenkuchens am Sportmarkt. Und da juckt es eben einen Watzke oder auch einen Hoeneß, wenn die Werksvereine sich über die Nabelschnur ihrer Mütter leichter versorgen können. Mit Tradition, Mitglieder- und Zuschauerzahlen hat dies letztlich recht wenig zu tun. Es ist peinlich und ärgerlich zugleich, wenn Leute, die es als Insider eigentlich besser wissen müssten, vor dem „dummen Fan“ immer wieder solche Pseudodiskussionen vom Zaun brechen und Stimmung machen.

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  28. Gibt es jetzt eigentlich endlich irgendeine Definition was jetzt eigentlich Tradition bei FussballVereinen ist?

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  29. Tradition bezeichnet die Weitergabe von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen u. a. oder das Weitergegebene selbst (das Traditum, z. B. Gepflogenheiten, Konventionen, Bräuche oder Sitten). Tradition geschieht innerhalb einer Gruppe oder zwischen Generationen und kann mündlich oder schriftlich über Erziehung, Vorbild oder spielerisches Nachahmen erfolgen. Die soziale Gruppe wird dadurch zur Kultur.(Wikipedia)
    Tradition bei Fußballvereinen ist demnach z.B. eine über Generationen sich fortsetzende Mitgliedschaft von Familien und anderen sozialen Gruppen (z. B. Bergleute/Schalke)oder eine durch die Mitgliedschaft ausgewiesene Verbundenheit der Menschen einer bestimmten Region (Pfalz/Kaiserslautern). Mit der so über Generation aufrechterhaltenden sozialen oder regionalen Verbundenheit von Menschen mit einem Fußballverein geht im besten Falle einher die Weitergabe eines beschreibbaren Verständnisses vom Fußballsport als Kultur, z.B. als menschenverbindendes, Identität stiftendes Gemeinschaftserlebnis und/oder mit einer eindeutigen politischen Ausrichtung(könnte z.B. heute noch für St. Pauli als Kiez- und Arbeitersportverein gelten).

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  30. Naja wenn man die Definition von Joan zur Tradition nimmt. Haben wir ja auch eine viele von uns arbeiten bei unseren werksclub und das haben auch schon viele unserer Väter getan. Also auch eine Tradition . Achtung nicht ernst gemeint . Lässt euch von dem Geseier von Witzke usw doch nicht beeindrucken den das ist was er will Aufmerksamkeit für seine Borussia. Und das ein Bayern München nun mit 3t Fans irgendwo aufschlägt naja sie wahren halt öfters Meister vielen sind aus der Umgebung des jeweiligen Spielortes. Aus der eigentlichen Stadt kommen da auch die wenigsten. Und durch ihre mehrmalige Meisterschaften sind halt viele „Anhänger “ dieses Vereins. Aber es hat doch auch was nettes mit nicht so vielen irgendwo hin zu fahren. Man kennt sich und weis wer das ist usw.

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  31. W(Fr)atzke ist und bleibt ein großes A… . Im nächsten Heimspiel gegen den BVB wünsch ich mir das wir mal ein richtiges Zeichnen setzt und mehr als nur solch ein 0815 Plakt wie im Dezemeber 2009.

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