Sonntag , Oktober 25 2020
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Glasner im N3-Sportclub: Darum könnte die Viererkette bleiben

Seit Saisonbeginn wird in Wolfsburg heiß über die Dreier-Abwehrkette diskutiert und gestritten. Zuletzt hatte VfL-Trainer Oliver Glasner von Dreier- auf Viererkette umgestellt und prompt bessere Leistungen aus seinen Spielern herausgekitzelt. Im N3-Sportclub deutet Glasner nun an, dass der VfL bei der Viererkette bleiben könnte.

Glasner: Dreierkette war der erste Schritt

Ex-Trainer Bruno Labbadia hatte in der vergangenen Saison mit der Vierer-Abwehrkette spielen lassen und es bis in die Europa League geschafft. Das System kam den meisten Spielern entgegen. Als Oliver Glasner im Sommer das Traineramt übernahm, änderte er als erstes das System. Warum?

Darüber sprach Oliver Glasner jetzt im N3-Sportclub: In der vergangenen Saison hatte der VfL Wolfsburg viele Gegentore bekommen. Er habe zunächst die Defensive stabilisieren wollen, so Glasner. Deshalb wurde auf 3er-Aberwehrkette umgestellt, die bei Angriff des Gegners zu einer 5er-Aberwehrkette wurde.

Dies hatte den gewünschten Erfolg:
Die Wölfe standen stabiler, ließen kaum Chancen des Gegners zu, kassierten so nur sehr wenig Gegentreffer und blieben lange ungeschlagen.

Glasner zur 3er-Abwehrkette: „Das war hier der erste Schritt, um hier für mehr Stabilität zu sorgen. Das ist uns gelungen. Und jetzt geht es darum, den nächsten Schritt zu machen.“

Umstellung auf 4er-Kette auf Dauer?

So erfolgreich die Umstellung auf 3er Kette für die Abwehrleistung war, so erfolglos war sie für die Offensiveleistung. Der VfL Wolfsburg erspielte sich kaum noch Chancen, war vor dem Tor viel zu harmlos und schoss mit am wenigsten Tore in der ganzen Bundesliga.

Oliver Glasner räumt ein: Durch die Umstellung auf 3er-Kette „hat das Offensivspiel gelitten. Und jetzt geht es darum, uns quasi von hinten durch Stabilität nach vorne uns weiter zu verbessern.“

Könnte heißen: Nach Schritt eins (Stabilität in der Abwehr durch 3er-Abwehrkette) folgt nun Schritt zwei (mehr Offensivpower durch 4er-Abwehrkette).

Das Spiel gegen Gladbach sei ein „richtig guter Schritt in die richtige Richtung“ gewesen.

Da Oliver Glasner hier von einer Entwicklung in mehreren Schritten spricht, können Fans und Spieler in Wolfsburg auf eine dauerhafte Systemumstellung hoffen.

Spieler blühen nach Systemumstellung auf

Jerome-Roussillon3
 
Besonders bei einem Spieler konnte man die Erleichterung durch die Systemumstellung deutlich spüren. Jerome Roussillons Leistung explodierte förmlich. Der Franzose machte seit Wochen sein bestes Spiel und war nach der Partie glücklich.

Auf die Vorteile der Umstellung angesprochen, sagte der Franzose, dass er als Linksverteidiger in einer 4er-Abwehrkette bei einem Angriff mehr Raum vor sich hätte, den er als schneller Spieler benötige.

Bei der Frage, ob er sich wünsche, dass die Umstellung beibehalten wird, lachte Roussillon verräterisch, als wollte er sagen: „Da fragen Sie noch?“
 
 

26 Kommentare

  1. die 4er kette war hinten vielleicht nicht unbedingt stabiler oder anfälliger als mit den 5 aber nach vorne hat das in den letzten beiden spielen schon sehr viel besser ausgesehen.

    ein bisschen schade natürlich für bruma, der für mich sonst die überraschung der hinrunde war bei uns

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  2. Ich mache den größeren Offensivdrang weniger an der Grundordnung als an der Rückkehr Schlagers fest. Sobald der den Ball hat, orientiert er sich offensiv und alle machen mit. Man konnte heute auch sehen, dass wieder vermehrt in die Breite gespielt wurde, als bei ihm die Kräfte schwanden oder er weniger Bälle fordern konnte. Der zusätzliche Mittelfeldspieler ist sicherlich ein weiterer Faktor. Aber in den ersten Saisonspielen vor Schlagers Verletzung sah es ja auch besser aus als zuletzt. Dadurch, dass Josh nun hinter ihm absichert, kann er natürlich noch mehr marschieren. Glasner hat sich zu der ganzen Konstellation im Übrigen auch recht offen auf der PK nach dem Spiel geäußert. Ich vermute, dass wir ohne Schlagers Rückkehr heute wieder die Dreier- bzw. Fünfterkette gesehen hätten. Aber es ist auch wie Glasner sagt: eigentlich steht der zentrale Mann Guilavogui nur 10 Meter weiter vorne. Und die Spieler sollten ja variabel sein im Spiel… ich denke, da wird der Grundordnung etwas zu viel Bedeutung beigemessen, entscheidend sind in der Tat die Verhaltensweisen. Roussillon hatte im Übrigen auch schon gegen Bremen ansteigende Form gezeigt, viel am 2:2 durch William gehörte ihm. Der muss die positive Tendenz nun endlich zwei Spiele in Folge untermauern.

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    • Wobei Roussilon im NDR Sportclub Interview sagte, dass er in der Viererkette viel besser zurecht kommt, da er dort mit Schwung offensiv reingeht…

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    • Ich denke, das ist viel Kopfsache. Der Beinschuss vorm 1:0 hat ja auch nichts mit dem System zu tun. Aber durch die etwas andere Positionierung hat er das Spiel mehr vor sich, eine andere Sicht auf das Geschehen am Flügel… Offenbar braucht er das, um ohne Hemmungen anlaufen zu können. Obwohl er die Fähigkeiten genauso für das 3-4-3 haben müsste. Aber es ist in der Viererkette halt alles viel gewohnter. Oder vertrauter. Mbabu sah heute auch besser aus.

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    • Sicherlich, mit Schlager funktioniert der VfL besser, egal mit 3er oder 4er-Kette.
      Insgesamt denke ich aber doch dass die 4er-Kette mehr Vorteile hat.

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  3. Zum Gegentor: Klar, Embolo entwischt Mbabu. Genauso groß aber der Fehler, dass Plea bei der Flanke keinen Druck bekommt. Im letzten Jahr haben wir ein ganz ähnliches Gegentor aus dem Nichts daheim gegen Bremen bekommen, als Kruse von der Seite einlief. Solche Diagonalbälle von der Strafraumkante sind schwer zu verteidigen, wenn der einlaufende Angreifer Platz und der Flankengeber zu viel Zeit bekommt. Heute hatte nicht nur Mbabu Aktien drin bei dem Tor.

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    • Ndr hat übrigens Steffen als Fehlerquelle gesehen, der auch noch den Gladbacher hätte decken oder wenigstens stören können.

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  4. Ach, eins noch: 120 Km habe ich gehört…? Könnte Glasner das ganz geschickt angestellt haben mit seiner Spielerschelte? Erst gemotzt, ohne Namen genannt zu haben. Folge: Die Öffentlichkeit schaut genauer hin. Dann die Reservisten spielen gelassen und ausdrücklich gelobt als mögliche Alternativen. Zwischendurch die Schelte noch relativiert. Mbabu, Steffen gleich die Chance gegeben… Heute haben alle sichtlich Willen an den Tag gelegt. Vielleicht war bei unserem Coach mehr Kalkül dabei, als mancher vermuten würde… Die Umstellung der Grundordnung hat zudem den letzten Raum für Ausreden genommen.

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    • Harzer-Wölfe-Fan

      Da reimst du dir mutmaßlich zu viel zusammen.
      Ganz klar war wieder sichtbar, dass sich die Mannschaft in diesem System einfach ungleich sicherer fühlt und
      ganz anders auftritt.
      Das hatte heute zum ersten Mal was von letzter Saison. So wollen wir den VFL sehen.
      Und Schmadtke täte gut daran, im Winter einen Unterschiedsspieler nachzuverpflichten. Dafür wird sicher eine
      zweistellige Millionenablöse fällig, aber das Geld muss man für eine weitere Stabilisierung des Teams auch mal
      bereit sein auszugeben..

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    • Könnte ich umgekehrt genauso behaupten. Schließlich hat die ganze Mannschaft auch in Sachen Aggressivität ein ganz anderes Gesicht gezeigt als gegen Freiburg. Und Schlager ist neu in der Elf – lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Aber ich spekuliere auch nur, welchen Einfluss die Schelte gehabt haben könnte. Jedenfalls hat auch Glasner dafür gesorgt, dass der Konkurrenzkampf wieder mehr Fahrt aufnimmt.

      Bzgl. der Transferüberlegungen stimme ich zu.

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  5. Interessant fand ich die Aussage aus der PK, dass genau die Entstehung des 1:0 vorher in der Gegneranalyse besprochen wurde, also das Gladbach durch die Dopplung immer dem 8er Platz macht, und genau das hat Roussillon gemerkt und dann den Ball zu Xaver gespielt…
    Für mich war das auch das bisher schönste Tor des VfL in dieser Saison. Auch schon der Pass von Schlager zu Roussillon war irgendwie bemerkenswert…

    In diesem Fall auch eine gute Arbeit vom Trainerteam, das sich sicherlich nicht erst jetzt das erste Mal hinterfragt haben. Aber die öffentliche Wahrnehmung ist halt nunmal einfach, und da ist das eben so.

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  6. Klingt ja fast wie eine kleine Ausrede von Glasner :) So, als wenn er das genau so geplant hätte :)

    Ich denke, dass er auf die schlechte Offensivleistung reagieren musste, und das eigentlich nicht sein Plan war. Wenn ein 3-4-3-System funktioniert, dass nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Angriff. Aber weil es eben zu lange dauerte, musste er umstellen, weil sonst sein Job in Gefahr gewesen wäre.

    Aber wie auch immer. Schön, dass er noch einsichtig wurde und wir jetzt hoffentlich wieder besseren Fußball sehen.

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  7. Ob wir mittlerweile so professionell aufgestellt sind, das die Spieler in Form des Mannschaftsrates an den Sportdirektor heran tragen, sie wollen ne Änderung und der Marcel das im Namen des Teams mit dem Trainer bespricht, ohne das sich jemand auf den Schlips getreten fühlt?

    Wer weiß, wer weiß,,,

    Edit: dies würde voraus setzten das wir Spieler haben denen der persönliche Erfolg und der des Vereins nicht egal ist, sondern solche Dinge ansprechen….

    Vielleicht tut sich was im Verein

    Wer weiß…

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  8. Meine Stimme ist zwar noch immer lädiert und mein armer Sitznachbar mußte meine gesamte Emotion nach dem 2:1 abfangen, aber dafür liebe ich den Fußball.
    Für mich wäre es nie eine Option, nicht ins Stadion zu gehen, weil irgendwas nicht zu 100% perfekt ist. Ich empfinde Bundesliga in Wob nach wie vor als Privileg. Und damit gehöre ich wohl zu denen, deren Anspruch gaaaanz tief anzusiedeln ist. So what? :keks:

    Ich habe mich gerade Mal in Gladbach Kreisen umgetan. Der Großteil der Anhänger sah einen verdienten VfL Sieg, weil es unser VfL eben mehr wollte. Natürlich gab es Schuldzuweisungen an den Kölner Keller und vielen sahen in Wob eine „Tretertruppe“, die nicht mit 11 Leuten hätte aufhören dürfen. Ich habe dagegen noch nie so viele Spieler auf den Boden sinken sehen, wie bei Gladbach…

    Die taktischen Umstellungen wurden hier ja schon ausreichend thematisiert. Interessant fand ich die Aussage von Glasner, der sinngemäß sagte, durch die 3-Abwehrkette haben wir uns stabilisiert und folglich konnte ich als nächsten Schritt auf ein 4-3-3 umstellen. Ok, klingt für mich eher wie, ich habe etwas verändert, es hat gefruchtet und nun verkaufe ich das als lange geplante Aktion (so sieht es auch Lapsus). Wie dem auch sei, besser spät, als nie.

    Ich denke, durch die Umstellung haben viele Spieler profitiert.
    Arnold hatte ich vor dem Spiel tatsächlich als möglichen Torschützen auf dem Papier. Durch einen weiteren störenden (aber auch lenkenden) Spieler im Mittelfeld, konnten sich Arnold und Joshua auch ein wenig mehr um den Aufbau kümmern, wie man beispielsweise beim Joshs starken Direktpass auf Victor gesehen hat.
    Auch Mbabu und Roussillon konnte ihren Speed deutlich besser einbringen.

    Was aber nach wie vor ein Problem ist, ist unser Angriff, also der Sturm. Wout war wegen hartnäckige Gladbacher fast abgemeldet, Steffen hatte, so glaube ich, keine Vorlage oder Torchance und Victor, obwohl deutlich verbessert, hat seine Chancen leider auch nicht genutzt. Brekalo und Klaus waren da auch keine Alternativen…Mal gucken, was sich OG da einfallen lässt. Schade, dass Mehmedi wieder ausfällt!

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    • @roy0815
      „…und vielen sahen in Wob eine “Tretertruppe”, die nicht mit 11 Leuten hätte aufhören dürfen. Ich habe dagegen noch nie so viele Spieler auf den Boden sinken sehen, wie bei Gladbach…“

      Das ist ja der Kausalschluss

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    • Nein, da es teilweise Aktionen waren, vor denen nicht mal ein Zweikampf vorlag.

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    • @stan

      Ist es das wirklich? Nur weil jemand zu Boden sinkt, muss er nicht zwangsläufig getreten worden sein. Wahrnehmungsfehler (auf der ein oder anderen Seite) sind nicht auszuschließen.

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  9. Wo ist eigentlich die Sektion aus dem Wölferadio, in der das 2:1 fällt? :vfl:

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    • Geduld, junger Jedi. :yoda: Kommt heute Abend. ;) Ab und zu muss ich auch normal arbeiten. Aber dann beschäftigt sich das Wölferadio natürlich auch mit der Systemfrage: Vor allem, weil wir die meiste Zeit des Spiels gar nicht 4-3-3 gespielt haben, sondern vor allem gegen den Ball 4-1-4-1.

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    • Lenny, man sollte wissen, das die Grundordnung im Spiel nicht erkennbar ist, sondern nur beim Anstoß oder doch nicht? :D

      Spaß beiseite. Du hast völlig Recht. Gegen den Ball wird das meistens zu einem 4-1-4-1. Der Sechser ist immer zwischen den beiden Viererketten positioniert. Offensiv hat sich das übrigens auch mal zu einem 2-1-3-2-2 gestaltet. Ivs hinten, Sechser davor, Arnold und die beiden Avs auf einer Höhe, Victor und Steffen breit außen, Xaver und Wout vorne. Schon erstaunlich, was man mit Grundordnungen und den sich daraus folgenden Abläufen so machen kann.^^

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    • @Malanda: Yo, das in jedem Fall. Und ich setze sogar noch einen drauf: im Grunde war die Dreierkette auch gestern präsent, wenn sich gui zwischen knoche und brooks mal fallen ließ. Die Systemdiskussion ist manchmal schon sehr merkwürdig. Für mich kommt es eher drauf an, wie man es interpretiert und was jeder einzelne Spieler auch einbringt. Aber dazu auch später mehr…

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    • Das hat halt viel mit Positionierung zu tun. Wenn sich Josh im Spielaufbau zwischen die IVs fallen lässt, ist das bei eigenem Ballbesitz eine Dreierkette.

      Sobald der Spielaufbau aber abgeschlossen ist, rückt Josh wieder ins Mittelfeld. Um – bei Ballverlust – Bälle abzufangen.

      Der Unterschied bei einer Dreierkette liegt eben darin, das Josh dann nicht ins Mittelfeld rückt. Und somit auch keine Bälle abfangen kann.

      Insofern ist eine Positionierung, wo Josh mit Ball aufbaut und gegen Ball den Abfangjäger spielt für diesen Spielertypen ideal. Wenn wir einen anderen Spielertypen dort hätten, wäre es wieder anders.

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    • Du und normal arbeiten?
      Sind die Klickzahlen so niedrig, dass Du demnächst nur noch auf der Haupt sitzt, anstatt in Deiner Loge
      Hab nen bissel angst um Dich lieber Lenny
      :ironie:

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  10. Wenn man jetzt mal ehrlich ist, zeigen die Aussagen der Spieler und Verantwortlichen doch überdeutlich, das sowohl Mannschaft als auch der Trainer und sein Trainerteam jeweils einen Schritt aufeinander zu gemacht haben.

    Genau das war wichtig und entscheidend. Die Mannschaft hat 1. „mehr investiert“ als Dienst nach Vorschrift. Und 2. Glasner hat die Grundordnung die damit verbundenen taktischen Abläufe an die Spieler angepasst (Josh, Roussillon, auch Mbabu).

    Und 3. kommt aus meiner Sicht noch hinzu, dass das 1:0 von uns als Spielzug bzw. als Idee wie man es ausspielen könnte GEPLANT war. JA, DAS GEHT! Und ja, genau so muss es gehen. Die Spieler müssen auf dem Platz hunderte von Entscheidungen treffen. Da kann es helfen, wenn der Trainer ihnen die ein oder andere Entscheidung abnimmt und den Spielern mögliche Handlungsmuster vorgibt. Genau das hat dort vorbildlich funktioniert – offensiv wie defensiv. Dadurch das Josh als 6er positioniert war, konnte er Xaver und Jerome absichern, das ist wichtig! Falls der Ball verloren geht. Und dadurch, das Jerome aus der Tiefe kommt und den Doppelpass mit Xaver spielt, hat er Raum VOR sich und nicht hinter sich. Das ist für Jerome wichtig, um durchzustarten. Und eben dann sieht man seine Qualitäten. Selbiges sah man übrigens auch rechts oft bei Mbabu, was noch gar nicht thematisiert wurde. Mit einem Dreier-Zentrum Josh, Schlager und Arnold kannst du ebenso die AVs sehr offensiv einbinden, weil es einem die Möglichkeit gibt, die 8er nach vorne zu schieben (Xaver war im Spiel oft Mittelstürmer im Pressing xD) und genauso wichtig war, das der Sechserraum nicht offen war, Josh hatte ihn besetzt. Mit zwei Spielern zentral, kann nur ein 8er tief gehen. Und hinten bleibt die Dreierkette. Es sind also letztendlich zwei Spieler die defensiver agiert haben die letzten Wochen…

    So, jetzt hat man noch zwei Spiele. Schalke und Bayern. Wenn wir beide verlieren, was möglich ist, dann geht man die Rückrunde hoffentlich nicht wieder mit Dreierkette an um die Defensive zu stabilisieren. Wichtig ist, das man jetzt diesen Kurs so durchzieht: Aggressiv gegen den Ball und schnell nach vorne mit Ball, über die 8er und über die AVs. Das mit den Außenstürmern oder in der Raute mit Ginni und Mehmedi schauen wir nochmal, beide müssen ja auch einsatzfähig sein…

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  11. Keine Sorge, dass ich wieder mehr von mir geben will, aber das will ich noch loswerden. Glückwunsch VfL, dieser Sieg war so sehr wichtig. Ich habe mich ehrlich gefreut, auch über die taktische Neuausrichtung durch den Trainer und einen Schlager, der eine ähnliche Powermoral wie de Bruyne auf die Mannschaft übertragen kann und für mich schon jetzt der Transfertreffer der Saison ist. Aber auch die anderen Transfers finden immer besser in die Mannschaft. Keiner hat mich enttäuscht.
    Ich denke jetzt ernsthaft, dass man nunmehr die angestrebte Doppelbesetzung jeder Funktion erreicht hat und bis auf Malli keinen abgeben müsste, ja sogar keinen abgeben sollte. Auch Rexhbecaj und Bruma haben nachgewiesen, dass sie sehr wertvoll sein können. Auf dieser Basis kann man aufbauen. Jetzt sollte man genau schauen, wie man aus dem Nachwuchsbereich und dem Leihpool Spieler auf- und in Ruhe einbauen kann – und wie man die Aktivitäten aufleben lassen und befördern kann, die Allofs zwar mit angeschoben, aber dann einer eingebildeten höheren Einsicht geopfert hat.

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  12. Ist das spannend!!!!

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