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Felix Nmecha für die deutsche Nationalmannschaft. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

Instagram-Post von Felix Nmecha sorgt erneut für Aufregung

Felix Nmecha vom VfL Wolfsburg hat auf Instagram erneut einen Beitrag geteilt, der im Internet für viel Wirbel und bei den Nutzern für Unverstängnis sorgt.

Felix Nmecha vom VfL Wolfsburg hat am Samstag auf Instagram ein Video geteilt, was ihm große Kritik eingebracht hat – und das nicht zum ersten Mal. Nutzer werfen Nmecha vor, das geteilte Video zeige eine transphobe Haltung und Nmecha würde durch das Teilen dieses Beitrags ebenfalls in diese Richtung gehen.

Was ist auf dem Video zu sehen?

Gezeigt wird ein zweigeteiltes Bild – auf der linken Seite ist der Teufel Luzifer zu sehen auf der rechten Seite ein Bild, das offenbar den Himmel symbolisieren soll. Unter diesem Bild steht: Jesus Christus. Für Aufregung sorgt ein Akronym, welches unter dem Bild von Luzifer zu sehen ist: Pride. Die Buchstaben sind untereinandergeschrieben. Zu jedem Anfangsbuchstaben gibt es einen Satz: P – Put yourself first, R – Relax enjoy yourself, I – If it feels good do it, D – Dont listen to anyone, E – Entertain yourself. Übersetzt:  „Setze dich selbst an erste Stelle“, „Entspann dich, genieß dich“, „Wenn es sich gut anfühlt, dann tue es“, „Hör auf niemand anderen“ und „Unterhalte dich selbst“.

Hier sind Bilder des Videos (Reel) zu sehen:

Auch hier gibt es das geteilte Bild mit Teufel und Jesus zu sehen

Die Vorwürfe im Detail

Das Wort Pride, welches hier mit dem Teufel in Verbindung gesetzt wird, erinnert stark an den „Pride-Month“, der von der LGBTQ-Bewegung jedes Jahr im Juni gefeiert wird. Die LGBTQ-Szene wirbt für mehr Toleranz in der Gesellschaft. Warum der Monat Juni? Die ursprünglichen Organisatoren entschieden sich dafür, den Monat Juni zu wählen, um den Stonewall-Aufständen zu gedenken, die im Juni 1969 in New York City stattfanden. Am 28. Juni 1969 versuchte die Polizei von New York routinemäßig, die Schwulenbar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street zu räumen.

Soll mit diesem Post also die LGBTQ-Bewegung „verteufelt“ werden? Ist es Zufall, dass dieses Bild mit dem Wort Pride ausgerechnet im Pride-Month gepostet wir? Und hat Felix Nmecha diesen Zusammenhang nicht erkannt oder diesen Post sogar wegen dieses offensichtlichen Zusammenhangs ganz bewusst geteilt?

Nmecha löscht geteilten Beitrag

Felix Nmecha hat mittlerweile seinen geteilten Beitrag wieder gelöscht. Die Öffentlichkeit wartet nun darauf, ob sich Felix Nmecha zu diesem Fall äußert und wie der VfL Wolfsburg mit diesem Fall umgeht. Schließlich ist es nicht das erste mal, dass Felix Nmecha für Aufregung mit geteilten Beiträgen auf Instagramm sorgt. Nach den ersten Vorfällen hatte sich Nmecha öffentlich entschuldigt und Besserung gelobt. Auch beim DFB soll dieses Verhalten mitlerweile Thema sein. Felix Nmecha hatte vor wenigen Monaten sein Debüt in der DFB-Elf gegeben. Dort zeigte man sich ebenfalls irritiert über Nmechas Verhalten.

55 Kommentare

  1. Kommentare zu Felix Nmecha hier her verschoben.

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    • Ist natürlich dumm von ihm mit seiner Vorgeschichte. Wenn es ihn nur um "Stolz" und "Gnade" ginge in Bezug auf seinen Glauben, dann könnte man ihm gar nichts vorwerfen.

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    • Ich frage mich immer bei solchen Sachen: Warum ? Was will er damit aussagen ?
      Es ist bei ihm ja auch nicht das erste Mal. Langsam kann er nicht mehr nur sagen: Sorry (!)

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    • Ich habe eine Verständnisfrage (ehrlich gemeint).
      Wo steckt in dem geteilten Bild die Transphobie?

      Die übersetzten Sätze auf T-Online beinhalten das Thema Transphobie gar nicht, oder übersehe ich was

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    • Wob_Supporter

      Ich weiß auch nicht was er sich dabei denkt, vorallem löscht er die Beiträge dann rasch wieder. Am besten er verzichtet auf Soziale Medien und konzentriert sich einfach auf Fußball denn er hat alle Anlagen ein Top Spieler zu werden.

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    • Diesen Monat ist "Pride Month" ein Monat für die LGBTQ Community. Deshalb wird sich auf das Bild gestürzt.

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    • Weiß jetzt auch nicht was daran schlimm sein soll, wenn es letztlich nicht mehr ist wie dieses Bild?! Auch wenn man jetzt nicht der Gläubigste ist, weiß man das die Bibel mehr als eine Zeile für die Thematik Stolz/Pride aufgebracht hat.

      Finde das Problem liegt einfach in der Gesellschaft, wo sich mittlerweile jeder bei jeder Kleinigkeit auf die Füße getreten fühlt. Sowas schafft keine Akzeptanz sondern eher das Gegenteil.

      "Wer sich aber rühmt, der rühme sich des Herrn. Denn nicht der ist bewährt, der sich selbst empfiehlt, sondern der, den der Herr empfiehlt." – Das war dann auch genug Glaube für heute!

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    • Mal unabhängig davon, dass ich von seinem sektenähnlichen Glauben nichts halte und seine Posts dazu uninteressant finde…

      Ist Pride mittlerweile ein geschützter Begriff für die LGBTQ Leute?

      Versteht mich nicht falsch. Ich will da jetzt nicht irgendwie Leute für angreifen. Und vor allem nicht Nmecha schützen.
      Aber wenn ich das richtig verstehe, geht es doch darum, das Pride diese Szene beleidigen soll in diesem Beitrag oder?

      @stucke was meinst du mit Vorgeschichte? Habe das inhaltlich gerade nicht mehr im Kopf was damals war.

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    • Den Großteil seiner Teenagerjahre hat er ja in UK verbracht. Würde der Post dort auch entsprechend interpretiert werden und Anstoß finden? Natürlich sind solche Beiträge arg unklug und Nmecha benötigt offenbar dringend "Medientraining". Aber die Diskussion ist auch wieder sehr speziell für unsere Gesellschaft. Da gehört schon viel dazu, ihm prompt Trans- und Homophobie zu unterstellen. Hexenjagd… Wahrscheinlich ist er auch noch Antisemit, gendert nicht korrekt und morgen kommt eine Kindergartenfreundin um die Ecke und ruft "#metoo"…

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    • Ich finde auch, dass explizit hier in Deutschland viel zu viel Welle um dieses Thema gemacht wird. In meinen Augen wird hier auch niemand direkt angegriffen. Wer sich davon dann angegriffen/belästigt oder sonst was fühlt, hat eh schon andere Probleme.

      Kann natürlich auch sein, dass meine lockere Einstellung dazu zustande kommt, weil ich selbst mit Religionen weder was am Hut habe, bzw. mich das ganze überhaupt interessiert.

      Generell kann man aber sagen, dass dieses Thema nur durch Twitter jedes Mal so aufgebauscht wird. Ansonsten würde das niemals diese Aufmerksamkeit erreichen um ggf. Leute zu triggern.

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    • Moment mal. Wenn ich den Artikel richtig verstehe, zitierte er in der VERGANGENHEIT mal einen Beitrag eines Autors, der sich regelmäßig transphobisch äußert. Ich kann jeden verstehen, der sich daran erinnert, wenn Nmecha den Teufel und Jesus abgrenzend gegenüberstellt.

      Aber wir müssen schon zur Kenntnis nehmen, dass -zumindest für mich- im jüngsten Post keine gesellschaftliche Gruppe ausgegrenzt und/oder diskriminiert wird.

      Fazit für Nmecha: Account gänzlich löschen bzw. auf weitere Posts verzichten, um die Karriere zu retten. Das Internet vergisst nun mal nichts. Aber das macht den t-online-Artikel nicht besser.

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    • Danke, Stucke, für die Erklärung. Jetzt erkenne ich zumindest, welcher Zusammenhang da hergestellt werden soll. In dem Artikel wird dies mit keinem Wort erklärt. Da war der Autor wohl auch ahnungslos :)

      Ich frage mich, ob Nmecha tatsächlich gegen die LGBTQ Gemeinde schießen will, wenn er das teilt, oder ob er einfach nur dachte:
      "Teufel = böse
      Gott = gut
      Das teilte ich doch einfach mal…"

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    • "Pride" ist eine von 7 Todsünden in der Bibel:

      Stolz, Eitelkeit, Hoffart / pride
      Neid, Missgunst / envy
      Zorn, Wut / wrath
      Trägheit, Überdruß / sloth
      Geiz, Habgier, Habsucht / greed
      Völlerei, Unmäßigkeit, Freßsucht, Gefräßigkeit / gluttony
      Wollust, Unkeuschheit / lust

      T-Online setzt "pride" aber automatisch mit "LGBTQ" gleich und schlussfolgert daraus Homophobie. Es ist bei dem Post von Nmecha doch ganz klar im religiösen Kontext zu verstehen. Bei seinem ersten Beitrag gab es berichtigterweise Kritik aufgrund des Autors, aber der aktuelle Artikel von T-Online nimmt langsam Formen einer modernen Hexenjagd an.

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    • Das Problem an der Sache ist halt, dass man von dem "Pride", was in dem geteilten Bild ja auf der Seite des Teufels steht, einen direkten Bezug zum "Pride Month" herstellen kann. Hätte er das zu irgendeinem anderen Zeitpunkt des Jahres gepostet, wäre das nicht der Rede wert. Wenn man aber den Zeitpunkt nimmt und das was er in der Vergangenheit schon gepostet hat, dann ist das schon wieder maximal unklug. Nmecha dürfte gut beraten sein, seine Instagramaktivitäten mal an ne professionelle Agentur abzugeben. So kann er sich dadurch viel kaputtmachen.

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    • Dieser Beitrag ist an sich erstmal vergleichsweise harmlos. Da gibt es andere Dinge, die man kritisieren kann. Trotzdem ist Nmecha ein fundamentalistischer Depp, der einer sektenähnlichen Form des Christentums anhängt. Was der alles von sich gibt, spricht nicht für einen intelligenten jungen Mann.

      "Nur wie weit verträgt sich Nmechas Weltbild mit den Werten seines Arbeitgebers? Würde er die Regenbogen-Kapitänsbinde überstreifen? "Ich denke", antwortete er, "in dieser Situation würde ich nur eines tun: Ich würde beten und fragen, was Gott will, dass ich tue. Ich kann es jetzt nicht sagen, weil ich es nicht weiß. Aber ich würde mir auf jeden Fall viel Zeit im Gebet nehmen und mich dann entscheiden.""

      https://www.sportbuzzer.de/artikel/felix-nmecha-instagram-post-erklarung-vfl-wolfsburg-kontrovers/

      Unter fast jedem seiner Instagram-Posts schreibt er etwas dazu, "Jesus" seine "Glory" geben zu wollen. Posts ohne Religionsbezug findet man bei ihm eigentlich gar nicht. Auch fundamentalistische Äußerungen hat er schon häufiger geteilt, allerdings schnell wieder gelöscht. Nmecha ist Extremist. Das braucht man nicht zu beschönigen.

      "Gleichwohl verteidigte Nmecha, der am 28. März beim 2:3 im Länderspiel gegen Belgien sein Debüt für die Nationalmannschaft feierte, seine kontroversen Ansichten, machte deutlich, dass er sein Weltbild streng nach den Regeln der Bibel ausrichte. Sie sei sein Leitfaden durchs Leben, "die Grundlage für die Wahrheit", so Nmecha. Er grenze keine Menschen – egal welchen Geschlechts – aus. "Ich bin überhaupt nicht transphob“, sagte er, "ich hasse definitiv niemanden.""

      Solche Äußerungen liest/hört man von fundamentalistischen Christen oft. "Nicht transphob" bedeutet hier aber in der Regel, dass man der Überzeugung ist, diese Menschen seien krank oder vom Teufel besessen und bräuchten Heilung. Der Mensch selbst verdiene keinen Hass. "Liebe" bekommt er aber erst dann wieder, wenn "wieder zu Gott gefunden" hat. Diese Anschauung ist einfach nur ein Euphemismus dafür, dass diese Menschen ihre Neigungen nicht ausleben sollen. Und das ist dann eben doch wieder Trans-/Homophob.

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    • Ich frage mich immer wieder, wie es kommt, dass man als bekennender Fußballfan seine intellektuelle Selbstständigkeit aufgibt, nur weil man offensichtlich meint, sich irgendwie schützend vor „seinen“ Verein oder einzelne Spieler stellen zu müssen. In der aktuellen Sache um Felix Nmecha kann es doch nicht den geringsten Zweifel daran geben, dass der junge Mann aufgrund seiner bewusst religiös-missionarischen Einstellung immer wieder mediale Testballons steigen lässt, um herauszufinden, was geht und was er sich an homophober „Aufklärungsarbeit“ leisten kann. Schon dass er im Februar das Video des sich selbst als theokratischen Faschisten bezeichnenden Matt Walsh teilte, in dem dieser sich über den Vater eines Trans-Kindes lustig macht, geschah wohl nicht zufällig zeitnah zum Outing des tschechischen Nationalspielers Jacub Jankto. Genauso wenig kann man jetzt an Zufall glauben, wenn Nmecha ausgerechnet im LGBT-Pride-Monat die okkulte Entschlüsselung des Akronyms „Pride“ teilt, in der ein identifikatorischer Begriff der queeren Bewegung als Teufelswerk eingeordnet wird. Wer hier an Zufälle glaubt, glaubt auch an Klapperstorch und Weihnachtsmann.
      Beide Vorgänge sind skandalös und auch ein Tritt vor das Schienbein des VfL, dessen Spielerin Nilla Fischer 2017 als erste Kapitänin eines Bundesligavereins mit einer Regenbogenbinde aufgelaufen ist.

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    • DerWinternaht

      Sehr treffend @hinterzarten.
      Ich sehe das noch größere Problem ehrlicherweise inzwischen beim Verein selbst. In den ganzen letzten Monaten nicht einmal klar zu Felix Nmecha positioniert und trotzdem spielt man in der Öffentlichkeit den großen Kämpfer für Vielfalt. Das ist heuchlerisch und unglaublich enttäuschend.

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    • Ich als offen schwul lebender Mann habe nie Anfeindungen oder dergleichen in der Nordkurve erlebt, nur Genteiliges!
      Wir haben tolerante Fans und daran sollte sich Felix ein Beispiel nehmen!
      Man muss nicht alles gut finden, aber Respekt und Toleranz sollte man seinen Mitmenschen schon entgegen bringen.
      Sorry, aber solch Post von einem Spieler unseres Vereins geht gar nicht !

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    • Dass es in diesem Monat einen "Pride Month" gibt, war mir nicht bekannt. Das setzt Nmechas Post natürlich in einen Kontext, was nicht gut ist. Und es fällt schwer, an Zufälle zu glauben. Das macht die Kritik für mich nachvollziehbar.

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    • @Frank Es kotzt mich so dermaßen an, dass Homosexuelle Menschen noch sowas schreiben (müssen) wie du!
      „Ich als offen schwul lebender Mann (…)“, dabei denke ich du solltest „offen schwul lebender“ nicht schreiben müssen.
      Es ist einfach erschütternd, dass man friedliche, freundliche Menschen nicht in Ruhe lässt und die Arschlöcher unter denen wegen dessen ausgrenzt was sie anders macht, nämlich dass sie Arschlöcher sind. Was sind denn auch bitte Hautfarbe oder Sexualität für Auswahlkriterien?! Warum nicht Anzahl der Leberflecke oder Grad der Behaarung?
      „Ihhh, ich hasse Dich, weil du langsamer Fahrrad fährst als ich!“, ist einfach nach dieser Logik genau so valide als Ausschlusskriterium…

      Lieber Frank, ich wünsche mir eine Welt in der jemand etwas über dich erzählt, sein Gegenüber fragt wer du bist und Dinge wie deine Sexualität niemals als Beschreibung deiner Person genutzt werden würde.

      Lieber Felix, mittlerweile hat nun auch der Letzte erkannt wessen Geistes Kind du zu sein scheinst. Ich finde es widerlich solch einen Post „hinzukacken“, denn mehr war er nicht. Kacke eben. Wenn du die Quintessenz des Neuen Testaments wirklich verinnerlicht hast, liebe deinen Nächsten so wie ich (Gott) dich liebe, und du an das Alte Testament glaubst, Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild und es war gut, dann erkennst du dass Gott eben will das wir uns gegenseitig bedingungslos akzeptieren/ Lieben und wir in seinem Sinne perfekt sind. Ich wünsche Dir, lieber Felix, dass du zu einer neuen Erkenntnis bezüglich deiner inneren Werteordnung kommst.

      Liebe für alle und jeden!

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  2. Zu Nmecha: Für mich ist das sportlich zu viel Schatten. In 90 Minuten taucht er 80 Minuten ab.

    Hinzu sein social media. Ich bin da generell weitgehend raus, da ich dies nicht zur Selbstpräsentation nutze. Aber er sollte dies überdenken.

    Daher würde ich ihn auch tatsächlich verkaufen, wenn ein lukratives Angebot reinkommt.

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    • Ich würde auch denken, dass es besser wäre Felix Nmecha zu verkaufen. Wir wissen ja nur allzu gut, wie gefährlich es ist, wenn es solche Diskussionen häufiger gibt. Das führt einfach zu einem unruhigen Arbeiten mit der Mannschaft. Und das kann dann auch Auswirkungen auf die Leistungen haben. Solche "Störgeräusche" sind vorprogrammiert. Und wie es aussieht, bessert er sich ja nicht. Das ist eine tickende Zeitbombe. Dem sollte man als VfL vorgreifen und ihn einfach im Sommer verkaufen.

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    • Allerdings ist er selbst wenn er 80 Minuten untertaucht immer noch der mit Abstand kreativste Mittelfeldspieler bei uns.

      Gerade so lange dort nichts personell passiert ist, würde ich ihn unter keinen Umständen verkaufen. Wir haben so schon kaum spielerische Klasse. Da dürfen wir das letzte bisschen nicht auch noch abgeben.

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  3. Völlig überspitzte und überzogene Diskussion, die nur eines zum Ziel hat: einen feinen Kerl, wie Kovac ihn beschreibt, auf Linie zu bringen.

    Das klingt recht anmaßend und vorverurteilend und ist das Gegenteil von Meinungsfreiheit und Demokratie, bei der ein Gefühl der Angst erzeugt und Druck ausgeübt wird…..irgendwie das Gegenteil von Vielfalt.

    Einigen würde ein gemäßigter Glaube und etwas Gottesfurcht gut zu Gesicht stehen, das fördert Demut und Nächstenliebe.

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    • Franky VfL II

      … Wenn man immer noch nicht verstanden hat was das mit der Meinungsfreiheit bedeutet…
      Jeder kann seine meine Meinung frei äußern. Hat Nmeche in dem Fall getan und niemand will es ihm verwehren… Jeder darf dann aber auch wiederum seine Meinung zu der Meinung des Anderen äußern. Sonst wird ja die Meinung eingeschränkt… Es heisst "Meinungsfreiheit" und nicht "Wiederspruchsfreiheit".

      Jetzt kannst du dich gern zu meiner Meinung hier äußern…. das kann ich dir nämlich eben nicht verbieten. Gut so!

      Und dann noch die Demokratie anzweifeln. Herrje…

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    • @Franky: wer ist denn bitte "man" in deiner Behauptung?
      Außerdem, wozu genau soll ich jetzt meine Meinung äußern oder wem oder was soll ich wIdersprechen, du hast doch nichts geäußert, sondern lediglich eine eigene Definition zur Meinungsfreiheit zum besten gegeben….du sagst es:….HERRJE…..

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    • Die Freiheit der Meinungsäußerung geht in jedwede Richtung.
      Und darf aus jedweder Richtung zurückkommen.
      Es schließt auch die Auseinandersetzung und die Interpretation der Äußerungen mit ein.
      Fakt ist einfach, dass es sehr diskussionswürdig ist und ich keinesfalls an Zufälle glaube, was Felix angeht.
      Er kann jetzt auch nicht einfach mit einer Entschuldigung um die Ecke kommen. Es wurde ja bereits hier geschrieben: Für den VFL ist es nun eine schwierige Frage der Reaktion darauf. Ich würde ihn auch abgeben und dann ehrlich sein und sagen, OK, leider müssen wir doch mehr an der Personalschraube drehen, als wir vor hatten.
      Pervan, Koen, Baku, Bournauw, vdV, Felix…die bereits feststehenden Gui, Otavio und Marmoush…und die Rückkehrer wie Bialek, Philipp und Pongracic.
      Eventuell kommt auch noch Interesse an Wind oder beispielsweise Wimmer dazu.
      Das ist nen richtiges Brett. Dann die Angänge bei den Greenkeepern und im Scouting.
      Das kann nen Haufen Veränderung sein.

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    • Transfeindlichkeit und Homofeindlichkeit ist keine Meinung.

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    • Warum wird eigentlich immer direkt von Feindlichkeit gesprochen? Also Hass kann ich daraus jetzt nicht erkennen.

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    • Weil wenn man von Transphobie oder Homophobie sprechen würde es sich um eine Angst handeln würde, aber es geht um Ausgrenzung und Abgrenzung, also einer Feindlichkeit.

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    • Johannes 3.16

      Ach, die alte Suppe. Wir haben doch Meinungsfreiheit, ihr verliert nur euren Beruf, eure Ehre & Ruf, den Arbeitsplatz, soziale Plattformen und Zukunft, wenn es uns nicht gefällt. Ihr könnte doch alles sagen

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    • @ Johannes 3.16, Natürlich kann er das im privaten sagen. Bloß wenn er das im öffentlichen Raum tut, dann muss er halt mit Konsequenzen rechnen. Das gehört halt auch zur viel zitierten Meinungsfreiheit dazu.
      Und leider vergessen die meisten, wenn sie mal wieder von Meinungsfreiheit schreien den Absatz 2 des Artikel 5 Grundgesetz. Zitat: " Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre."
      Nochmal, es kann ein jeder sagen was er möchte, wenn es aber im öffentlichen Raum passiert, muss ich nunmal damit rechnen, dass ich Gegenwind abbekommen.
      Man kennt es auch, der "arme" Wout Weghorst musste auch so viel leiden, als er Bilder von Coronaleugnern gepostet hat und die Impfung angezweifelt hat. Dem muss es richtig schlecht in England gehen. Was, der verdient jetzt mehr als bei uns. Der "arme" Mann, völlig das Leben verbaut hat der sich. Alles wurde ihm genommen. Den Beruf, die Ehre, der Ruf, der Arbeitsplatz, die sozialen Medien und die Zukunft.
      Oder ein Herr Josip Brekalo, der nicht mit Regenbogenbinde spielen würde. Der musste auch richtig leiden, alles hat man ihm genommen. Den Beruf, die Ehre, der Ruf, der Arbeitsplatz, die sozialen Medien und die Zukunft.
      Also manchmal frage ich mich, ob hier einige überhaupt überlegen, wenn sie hier etwas posten.
      Das wir im 21. Jahrhundert noch davon sprechen müssen, dass es "unnormal" und "unnatürlich" ist einen gleichgeschlechtlichen Partner zu haben, sich anderes zu fühlen, sich in seinem Körper falsch zu fühlen. Und so lange werden diese Menschen und deren Unterstüzer kämpfen. Und so lange wird es Pride Monate und Regenbogenflaggen und -trikots geben. Und so lange muss es von einigen hier noch "ertragen" werden.

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  4. Karim Benzema wird am Saison Ende Real nach 14 Jahren verlassen

    Da er bei Real nicht so gut verdient hat, wechselt er nach Saudi Arabien
    Und wird für 2 Jahre gut 400mio Euro verdienen….

    Wahnsinn

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  5. Exilniedersachse

    Ich denke nicht, dass Ferlix sich damit seine Karriere versaut. Dieses "Problem" gibt es nur hier.

    Diese Regenbogenfahnen etc werden einem aufgezwungen und wenn man damit nichts anfangen kann ist man in Deutschland direkt böse und nicht tragbar.
    Weghorst hat es auch nicht geschadet. Er hatte ne andere Meinung zu Corona. Das ist in Deutschland ein Problem.
    In diesem freien Land gibt es genau eine zulässige Meinung und sonst nichts.

    Ich wünsche dem Jungen, einen Wechsel in eine Liga in der er seine Meinung (die nicht meine ist) in Ruhe haben darf.

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    • Ausgrenzung ist keine Meinung, sondern Ausgrenzung.

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    • Homophobie und Transfeinlichkeit ist keine Meinung!!!
      Du kannst blau schön finden, aber das ist nur Ausgrenzung. Meinung darf niemanden ausgrenzen…
      Villt sollte der liebe Felix mit seinen Privilegien besser umgehen.

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    • Mein Vorredner hat noch die Reichweiten Verantwortung vergessen.

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    • Exilniedersachse

      In meiner Wahrnehmung wird man in Deutschland eher ausgegrenzt, wenn man in einer Welt mit 2 Geschlechtern lebt in der heterosexuelle Beziehungen "normal" sind.

      Es wird Toleranz erwartet aber auf eine unfassbar offensive Art und Weise. Leben und Leben lassen ist das lange nicht. Die geforderte Toleranz wird einem überall demonstrativ immer und immer wieder abverlangt.

      Gegen welche Art Benachteiligung genau hilft dieser pride Monat? Oder ist es einfach nur um den intolaranten zu zeigen, dass ihre Meinung falsch ist.

      Naja sind ja bestimmt nicht mehr viele die wir Um erziehen müssen.

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    • es ist richtig, dass gegen Diskriminierung jeglicher Art vorgegangen wird, sonst würde sich nichts ändern.

      Ich kann aber verstehen, dass es unangenehm ist, mit dieser gesellschaftlichen Entwicklung konfrontiert zu werden weil eine Haltung die bisher gesellschaftliche Akzeptiert war jetzt moralisch minderwertig ist. Da reagieren viele erst einmal mit Abwehr drauf.

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    • Franky VfL II

      Ja, genau. Wer genau kennt sie nicht, die Welt in der man als Hetero-Mensch oder
      Paar ausgegrenzt oder diskrimeniert wird. Passiert ständig sowas… Ich habe
      echt keinen blassen Schimmer in welchen Parallelunerversen manche so zugegen sind…
      Mit "Wahrnehmungen" ist das halt immer so eine Sache. Selektive Wahrnehmung und so…

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    • @Exilniedersache: Du führst mit deiner Argumentation beispielhaft vor, wie jemand, der eine ausgrenzende, gegen Minderheiten gerichtete, intolerante Haltung offensichtlich unproblematisch findet, sich durch eine hanebüchene Umkehrung aller Fakten als eigentliches Opfer eines angeblichen Toleranz fordernden Meinungsterrors darstellt.
      Wo wird denn in unserem Land die normale „heterosexuelle Beziehung“, zu der sich 85 % einer Partner-Studie bekennen, „ausgegrenzt“? Wo wird im gesellschaftlichen Alltag von einem Heterosexuellen denn Toleranz gegenüber sexuell anders Orientierten in „unfassbar offensiver Art und Weise“ erwartet?
      Seit wann verfolgen öffentliche Demonstrationen wie der Pride-Month, die der gemeinsamen Selbstvergewisserung und Selbstermutigung sexueller Minderheiten dienen und wo die Akteure ihrerseits im gesellschaftlichen Alltag permanent Ausgrenzungserfahrungen erleben, denn das Ziel der „Umerziehung“ der Intoleranten?
      Das ist alles so ein argumentativer Quark und die Umdeutung von Wirklichkeit, dass einem fast die Worte fehlen. Wie haltlos das alles ist, könntest du schon daran erkennen, dass unter den aktuell ca. 1000 Spielern der 1. u. 2. Bundesliga statistisch sich ca. 30 zu ihrer Homosexualität bekennen müssten. Es gab und gibt aber bis dato keinen einzigen, der dies in seiner aktiven Spielzeit getan hat. Warum wohl, wenn ihnen die Toleranz in unserer Gesellschaft nur so entgegenschwappt? Offensichtlich überlegen es sich die Betroffenen sehr genau, ob sie der Haltung „Leben und leben lassen“, die du in unverschämt dreister Weise als mangelhaft gegenüber der heterosexuellen Mehrheit umkehrst, vertrauen können.
      Was Leute dieser Denke tun, wenn sie die Macht dazu haben, durften sexuelle Minderheiten in der deutschen Geschichte leidvoll erfahren. Und beim Blick über den Atlantik könntest du heute sehen, wie durchgeknallte republikanische Senatoren sich gegen den angeblichen Meinungsterror sexueller Minderheiten wehren, indem sie sexuelle Aufklärung aus Schulbüchern verbannen, weil die Kinder allein durch die Information über die Möglichkeit diverser sexueller Orientierungen schwul und lesbisch werden könnten. All das kann man wissen, wenn man sich auf ein solches Thema einlässt.
      Und Felix Nmecha steht leider – wissend oder unwissend – für ähnlichen religiös-kreationistischen Mist. Er kann dem privat Glauben schenken, so viel und so inbrünstig er will. Wenn er damit an die Öffentlichkeit geht, muss er aber auch mit heftigem Gegenwind rechnen.
      Ja, die Meinungsfreiheit deckt jeden Schwachsinn, aber auch dass man den in der Gegenreaktion dann auch so benennen darf.

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    • Franky VfL II

      @Hinterzarten: vielen Dank! Top! :top:

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  6. Anekdotische Evidenz…
    Es geht gerade nicht um den Pride Monat, sondern das transfeindlichkeit und homofeindlichkeit keine Meinung ist. Felix zeigt das er das ist.
    Was ist daran falsch tolerant gegenüber anderer Sexualität zu sein.
    Manchmal ist es gut das sowas aufgezeigt wird in so einer Aktion wie den Pride Month.

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  7. Johannes 3.16

    Natürlich ist Homo- und Transfeindlichkeit eine Meinung. Ansonsten könnte ich auch sagen, dass Sturm und Hagel kein Wetter ist (sagt ja sogar der Name, "Unwetter" hihi)

    Dazu kommt, dass es sich auch ständig ändert, was Homo- Trans- Irgendwasfeindlich ist. Während vor 20 Jahren noch Toleranz gefordert wurde, ist es heute Akzeptanz. Ein großer Unterschied. Als Christ würde ich Sünde immer Sünde nennen. Einzufordern, alles gleich gut und wertig zu finden, geht zu weit. Und wenn dann dazu noch mit aggressivem "Stolz" verbunden wird und sogar vom Hausmeister bis zum Multimilliardenkonzern alle in der Gesellschaft plötzlich Regenbogen schwenken sollen bzw. in eigenem (Herden)antrieb machen ist kritische Betrachtung umso mehr nötig. Besonders obskur wird es, wenn man es nicht als öffentliches Bekenntnis gesehen haben will, sondern von Menschen einfordert, die das explizit das nicht unterstützen wollen. In Frankreich hat sich zuletzt eine Fußballmannschaft geweigert LGxyz Trikots zu tragen, wurde dafür sanktioniert. Welchen Sinn hat ein "Vielfaltszeichen" als Zeichen der Gesinnung einzufordern oder zu wünschen, wenn die Gesinnung nicht da ist? Es ergibt nur Sinn freiwillig oder gar nicht. Die letzten drei Punkte wären bei jedem anderen Thema auch kritisch, aber anscheinend sehen viele darüber hinweg, weil sie es "für eine gute Sache" sehen. Bei dem Transthema steht übrigens auch eine Großzahl der Nichtreligiösen deutlich skeptisch gegenüber.

    Zu dem Post selber: Mit den Reaktionen muss er gerechnet haben, vielleicht wollte er mutig sein und will aber nun nicht weiter das Thema hochkochen.

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    • Was die Bevölkerung/Gesellschaft will, ist ziemlich eindeutig und mit deinen Glaubensgrundsätzen nicht vereinbar. Willkommen in der Demokratie: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/858327/umfrage/umfrage-in-deutschland-zu-den-rechten-der-transsexuellen/

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    • was hat denn Trans mit Sünde zu tun?

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    • Wenn sich schon jemand nach nem Bibel Kapitel nennt, gehen bei mir direkt die Alarmglocken an.
      Das mal vorweg.
      Dieses Kapitel (Ewiges Leben durch Jesus) macht mir eher Angst.
      Ewiges Leben muss die Hölle auf Erden sein!
      Was ist ein Tag im Leben wert, wenn man ewig lebt?

      Meiner Meinung nach, leiden viele Menschen, die ein Problem mit dem Symbol der Regenbogen Flagge haben und dem für was sie steht unter vermindertem Selbstwertgefühl.
      Warum sonnst sollte man sich von einer harmlosen Flagge gegängelt oder Bevormundet fühlen?

      "Und wenn dann dazu noch mit aggressivem "Stolz" verbunden wird und sogar vom Hausmeister bis zum Multimilliardenkonzern alle in der Gesellschaft plötzlich Regenbogen schwenken sollen"

      sollst du nicht, du kannst es einfach bleiben lassen und weiter gehen/scrollen.

      "In Frankreich hat sich zuletzt eine Fußballmannschaft geweigert LGxyz Trikots zu tragen, wurde dafür sanktioniert."
      Diesen Fall finde ich im übrigen auch kritisch, sowohl die Pflicht zum tragen dieses Symbols als auch die völlig überzogene Reaktion einiger Spieler, die einfach im Hotel geblieben sind weil sie partou nicht mit dem Trikot auflaufen wollte -> Kindergarten

      Den Sozialen Status einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit Minderheiten umgeht. In sofern sind Minderheiten immer darauf angewiesen das große Teile der Gesellschaft ihre Anliegen unterstützt.

      "Als Christ würde ich Sünde immer Sünde nennen"
      Sünde kann nur sein, was man wieder besserem Wissen oder einer besseren Wahl schlechtes tut.
      Die Hautfarbe, Sexuelle Orientierung etc sucht man sich aber nicht aus oder kann sie ändern. Micheal Jackson ausgenommen ;)

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    • Bin ich der einzige, der es befremdlich findet, dass in Deutschland nur noch Regenbogen- und Ukraineflaggen wehen? Das erinnert mich an schlimme Zeiten, in denen die Menschen auch alle auf Linie gebracht wurden und sich unter einem Symbol versammelt haben.

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    • AndyMacht widerlichster Kommentar in diesem Zusammenhang ever! Die Regenbogenfahne mit einer Hakenkreuzfahne gleichzusetzen ist Verhamlosung der NS-Zeit und ein Schlag in die Fresse eines jeden Opfers und Verfolgtem….. Bah, ich könnte gerade richtig kotzen, ein neuer Tiefpunkt

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    • Wen Andy wohl an die Macht kommen sehen will … dann trifft dein Szenario wirklich ein. Das ist definitiv keine gute Alternative für unser Land.

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  8. @Andy Macht

    Und welches eine Symbol wäre das? Die Ukraine- oder die Regenbogenflagge? Es ist mir offen gesagt ein Rätsel wie man von zwei Symbolen der Solidarität (mit der LGBTQ-Community bzw. der Ukraine) darauf kommen kann, Deutschland würde wieder auf "dunkle" Zeiten zusteuern. Zumal besagte Flaggen gar nicht so häufig hängen und gegenüber Deutschland, Europa- oder Stadtflaggen doch deutlich in der Minderheit sind.

    Um deine Frage zu beantworten: Du bist (hoffentlich) der einzige, der das so sieht.

    Ich hoffe die Diskussion legt sich ganz schnell wieder. Wenn wir nämlich in die Richtung weiterlaufen wo deine Frage hin abzielt, dann wird hier zukünftig massenhaft zum Umsturz aufgerufen.

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    • Idealerweise schreibt man zu einem solchen idiotischen Kommentar gar nichts und lässt ihn versauern, so bekommt der Typ unnötig Aufmerksamkeit.

      Aber ja, man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.

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    • Kommentare wie deinen @Andy Macht, empfinde ich als über Siebzigjähriger mittlerweile als beängstigend. Er drückt für mich ein Maß an Geschichtsvergessenheit und eine problematische Art der Wahrnehmung unserer politischen Wirklichkeit aus, die einen Diskurs über unterschiedliche Auffassungen und Meinungen kaum noch möglich macht. Dabei wäre der für einen Austausch und eine Annäherung so wichtig.
      Vielleicht hilft, sich einmal grundsätzlich klar zu machen, was „Mensch sein“ heißt und dass jeder die Antwort, die er darauf für sich findet, auch jedem anderen zugestehen muss – egal in welcher Ecke der begrenzten einen Welt er lebt. Denn wir alle können nur in dieser Welt leben und keinem stehen dabei mehr Rechte zu als einem anderen. Dies, was doch eigentlich ganz einfach zu begreifen ist, hat sich seit dem Zeitalter der Aufklärung als Erkenntnis und Handlungsmaxime noch immer nicht durchgesetzt. Es ist aber die banale Voraussetzung dafür, dass überhaupt ein gemeinsames Leben möglich ist.

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  9. DerGruenWeise

    Nichts ist älter, als ein Post von gestern. Aber wenn ich etwas aus innerer Überzeugung ablehne, dann muss das nicht immer eine Phobie sein. Und selbst wenn es eine Phobie sein sollte (man schaue sich die Definition an!), wo ist das Problem? Mir wird auch von vielem und vielen übel. Deswegen kicke ich trotzdem nicht die LGBTQAI…s aus der Buchstabensuppe. Dennoch ist weniger manchmal mehr!

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