Home / News / Nach dem VfL-Schock jetzt das WM-Aus: Bitterer Fußball-Sommer in Wolfsburg
Deutschland scheidet bei der WM 2026 gegen Paraguay aus. (Photo by Megan Briggs/Getty Images)

Nach dem VfL-Schock jetzt das WM-Aus: Bitterer Fußball-Sommer in Wolfsburg

Als wäre der Abstieg des VfL Wolfsburg in die 2. Bundesliga für viele Fans nicht schon schmerzhaft genug gewesen, folgte in der Nacht zum Dienstag die nächste Enttäuschung. Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft bereits im Sechzehntelfinale ausgeschieden und hat damit das nächste Turnier weit unter den eigenen Erwartungen beendet.

Für viele VfL-Anhänger endet damit ein Fußball-Sommer, der bislang nur wenige Gründe zum Jubeln liefert. Erst der Absturz des eigenen Vereins, jetzt das bittere WM-Aus der DFB-Elf.

Deutschland scheitert im Elfmeterschießen

Gegen Paraguay zeigte die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann über weite Strecken einen enttäuschenden Auftritt. Deutschland tat sich gegen die kompakte Defensive der Südamerikaner enorm schwer und geriet kurz vor der Pause nach einer Fehlerkette sogar in Rückstand.

Erst Kai Havertz brachte das DFB-Team nach dem Seitenwechsel mit seinem Treffer zum 1:1 zurück ins Spiel. Weitere gute Chancen blieben jedoch ungenutzt.

In der Verlängerung glaubte Deutschland bereits an die Führung, doch ein Kopfballtor von Jonathan Tah wurde nach VAR-Überprüfung wegen eines angeblichen Fouls aberkannt. Eine Entscheidung, die anschließend für heftige Diskussionen sorgte.

Wieder entscheidet das Elfmeterschießen

Im Elfmeterschießen wurde es schließlich dramatisch. Kai Havertz verschoss gleich den ersten deutschen Versuch, später scheiterten auch Nick Woltemade und Jonathan Tah. Manuel Neuer hielt Deutschland zwar mit einer Parade noch einmal im Rennen, am Ende verwandelte Paraguay jedoch den entscheidenden Elfmeter zum 4:3.

Damit endet für Deutschland die nächste Weltmeisterschaft deutlich früher als erhofft. Nach den Vorrunden-Aus 2018 und 2022 ist auch diesmal bereits nach dem ersten K.o.-Spiel Schluss.

Auch Nagelsmann steht nun im Fokus

Mit dem erneuten Scheitern dürfte nun auch die Diskussion um Bundestrainer Julian Nagelsmann Fahrt aufnehmen. Direkt nach dem Spiel erklärte der Nationaltrainer zwar, dass er seinen bis 2028 laufenden Vertrag erfüllen wolle. Gleichzeitig räumte er aber ein, dass Entscheidungen im Fußball nicht allein in seiner Hand liegen.

Auch Kai Havertz fand nach dem Spiel deutliche Worte und entschuldigte sich bei den Fans. Deutschland habe erneut enttäuscht und müsse sich kritisch hinterfragen.

In Wolfsburg beginnt dagegen ein Neuanfang

Während die Nationalmannschaft bereits die Heimreise antreten muss, richtet sich der Blick in Wolfsburg inzwischen nach vorne. Mit Tobias Strobl, zahlreichen Neuzugängen und einem fast komplett neu zusammengestellten Kader läuft beim VfL der große Neustart.

Die Mission ist klar: Nach dem historischen Abstieg soll möglichst direkt die Rückkehr in die Bundesliga gelingen. Vielleicht sorgt wenigstens Grün-Weiß in den kommenden Monaten wieder für Fußball-Abende, die den Fans ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nach den vergangenen Wochen hätten sie es sich verdient.

68 Kommentare

  1. Kommentare zur Nationalmannschaft hierher verschoben. :top:

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  2. Ta Daaa.. Paraguay führt!
    :yoda:

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  3. Bleibe, wie vor der WM dabei, Rüdiger hat in diesem Team nichts zu suchen… wie manch anderer ebenfalls.. :ninja:

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  4. Die Spielweise von der Nationalmannschaft mit Nagelsmann geht mir extrem auf den Zeiger. Ballbesitz bis zum Erbrechen, Tourabschlüsse und geradlinige Spielweise null zu sehen.

    Da wird null geflankt, nicht geschossen und nur klein klein. Dazu dieser Spielaufbau mit Kimmich, der ein bisschen Sechser dann sein darf. Aber die Flügel sind gleichzeitig offen. Simonis 2.0.

    Ich verstehe nicht, warum viele Trainer auf diesen Fußball spielen lieben.

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    • Da hast du absolut Recht. Es ist geradezu grausam, wie wir spielen bei all den Möglichkeiten, die wir eigentlich haben.

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    • … und ein Fehlpassfestival vor dem Herrn. Das hatten wir letzte Saison schon zur Genüge. Vielleicht ist dieses Klein-Klein die logische Folge des Fetischs "Mikromanagement" von Laptoptrainern (Nagelsmann schaut nach dem 0:1 auf den Laptop und regt sich auf, Ancelotti bei Brasilien hat vor dem 1:1 ein Taktikbrett mit Magneten auf dem Schoß und erläutert scheinbar seinem Assistenten, was er sehen möchte)? Da kann dann Ballbesitz (quantitativ) vorschnell mit Spieldominanz (qualitativ) verwechselt werden (bei Frankreich ist das Gegenteil schön zu sehen, die phasenweise immer mal wieder dem Gegner das Spiel überlassen, im dann doch mit wenigen schnellen Spielzügen wieder vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen). Ich tue mir die zweite Halbzeit jedenfalls nicht mehr an.

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    • Ich reagiere bei dem Wort ‚Ballbesitzfußball‘ seit einiger Zeit allergisch.
      Wenn, dann muss ich aus dem Ballbesitz auch irgend etwas machen.
      Ansonsten ist es Ballgeschiebe und der Gegner macht aus einem einzigen Schuss etwas.Nennt man dann Effizienz.

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  5. Immerhin erspart man sich somit die Blamage die am Samstag gegen Frankreich folgen würde.

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  6. Die spielen geneau den gleichen Mist wie Grabara, Fischer, Jenz, Koulierakis, Zehnter, Arnold, Eriksen, Majer, Daghim, Wind und Amoura zusammen.

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  7. Ist zu Zentrumslastig…

    Leweling rechts rein – Brown von Innen nach Außen ziehen um auf beiden Seiten Breite zu haben. Wäre das Erste.

    Auch über Amiri würde ich nachdenken. Der schiesst auch mal aus der Distanz drauf oder spielt einen unberechenbaren Ball vorne rein.

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    • Also Sane und wen noch raus?

      Ich würde Woltemade noch für Havertz bringen sowie Pavlovic opfern.

      Aber ich glaube das ändert nichts am Grundproblem: Nagelsmann steht für Ballgeschiebe. Sollte Deutschland rausfliegen, wird Nagelsmann eine Kategorie tiefer anheuern müssen.

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  8. Was für ein Trauerspiel… zweite Halbzeit sieht bis dato noch ideenloser aus als die erste.

    Wirtz ist die größte Frechheit heute

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  9. Was für ein Kacktor. Halbfeldflanke…

    Wirtz ist auch so schlecht.

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    • Na und…es ist ein Toooooor! :top:

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    • ich habe mittlerweile das Gefühl, Kimmich ist einer der schlechtesten Flankengeber überhaupt…das fing schon in den Champions League Spielen an…nahezu jeder lange Ball ist richtig daneben…und das, obwohl ich unsere Spieler gewohnt bin

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  10. Kimmich spielt weiterhin diesen Schrott in der Dreierkette. Allein dafür müsste man Nagelsmann schon rauswerfen.

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  11. Hab die Befürchtung, dass wir uns heute irgendwie durchmogeln.

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  12. Jetzt so einen Undav einwechseln … Ach nee… :rolleyes:

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  13. Was bin ich froh, dass der VfL nicht die Nationalmannschaft eingekauft hat. Die würden ja offenbar von euch allen abgelehnt werden … :stein:

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    • Naja, daran sieht man halt, dass man sich in Kaderzusammenstellung und Coaching schon Mühe geben muss. Wir hatten letzte Saison gute Fußballer, Deutschland hat es auch. Aber Kader und Spielweise passen nicht.

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  14. Waldemar Anton nervt so sehr. Er hat den Torhüter gehalten …

    Zuvor im Spiel hat er auch schon zig mal den Gegenspieler gehalten.

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  15. Das Spiel ist schlecht, was nicht nur an der deutschen Mannschaft liegt, Schiri paßt sich dem Niveau an und seltsamerweise auch im Stadion bei deutschen Spielen keine so gute Stimmung wie bei anderen, aber die größte Grotte ist der ZDF-Reporter, unglaublich, was der am laufenden Band für Platitüden raushaut, wo ist die „Stadionton Option“…

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  16. Versagertruppe…

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  17. Nach unserem Abstieg habe ich echt noch diese WM gebraucht. Das beschissenste Fußballjahr ever.

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  18. Das war aber auch schlecht. Hoffentlich muss Nagelsmann gehen. Das Rumgebrülle mag ich einfach nicht. Unsympathischer Trainer für mich!

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  19. Dieses Turnier war ein Totalversagen von allen Beteiligten – besonders vom Bundestrainer! Abgesehen von der Amateurtruppe im ersten Spiel konnte jeder Gegner die deutsche Mannschaft mit einfachsten Mitteln entschlüsseln: Mitte dicht und körperlich dagegen halten – das hat schon gereicht.

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    • Obendrein diese Menschenführung. Erst das Enteiern von Baumann, der Umgang mit Undav, die Aufstellung gegen Ecuador… jetzt musste ein völlig entmutigter Woltemade im Elfmeterschießen ran… unterirdisch!

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  20. Streich hat vorab noch die Probleme mit der engen Dreierkette im Spielaufbau erklärt und eine Lösung präsentiert. Der BundesJule hat scheinbar weder Problem noch Lösung erkannt.

    Nagelsmann hat sich in den letzten Monaten auf allen Ebenen verbrannt. Alles andere als ein Rücktritt/Rausschmiss wäre eine Frechheit und leider typisch DFB.

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  21. Da bekommt ein gewisses Noch eines gewissen Jürgen K. eine ganz neue Bedeutung…

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  22. Ich habe bei Klopp aber mittlerweile auch Zweifel. Ich fand ja Streich wieder überragend. Seine Analysen vorher und danach, dazu sein Denken über Spieler usw.

    Klopp ist doch mittlerweile total abgehoben und glaubt über Wasser gehen zu können. Und Nagelsmann? Top Verdiene werden jetzt erst einmal nicht anfragen. Da hat er sich etwas disqualifiziert für. Ich tippe auf Leverkusen früher oder später.

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    • Wir brauchen vor allem einen Trainer mit einer einfachen Spielidee. Nagelsmann ist viel zu detailverliebt und viel zu umständlich für Nationalmannschaft. Kein Wunder, dass er lieber auf bestehendes Spielermaterial zurückgreift, die seine Spielidee kennen.

      Streich finde ich auch sehr gut. Könnte mir aber vorstellen, dass er sich das nicht antun möchte. Frank Schmidt geht in eine ähnliche Richtung, hat aber auch wie Streich bisher nur eine Station gehabt, wo es wirklich zu 100% gepasst hat.

      Ich finde Klopp schon seit Jahren abgehoben, aber der Erfolg in Dortmund und bei Liverpool gibt im Recht. Zudem eine einfach Spielidee, könnte passen.

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    • Wow, was wäre das für eine Story, wenn man einen Frank Schmidt installiert und das funktioniert

      Ich bin wirklich nicht sehr tief drin im DFB, aber wirkt nach außen immer wie ein ganz ekliges Klüngel aus einer Hand voll Leuten. Wenn Nagelsmann überhaupt zur Debatte steht, wird ein Nachfolger sicherlich leider keine überraschende oder gar sympathische Lösung. Wirkt als würde unser AR auch den DFB überwachen.

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    • Jemand die Doku über das Sommermärchen 2006 vom ZDF gesehen. Ist übrigens sehr empfehlenswert für Leute die mal wieder in schönen Erinnerungen baden wollen.

      Da ging es ja darum das Klinsi eigentlich bis zum Polenspiel höchst umstritten war, auch in der Mannschaft wurde er ja durchaus kritisch gesehen (sagt keiner offen) und dann ging es um das Polenspiel und Phillip Lahm sagte spätestens da haben wir ihm alles geglaubt (wir können Weltmeister werden).

      Das brauchst du einfach, einen Trainer der es schafft mit einzelnen Führungsspielern eine Einheit zu formen. Wo alle in die richtige Richtung gehen.

      Bei Nagelsmann hatte man nicht das Gefühl das er das geschafft hat, bei der EM war es wohl eher der Faktor Kroos der über vieles hinweggetäuscht hat. Jetzt gab es den Stress um Neuer und Undav vor der WM. Da werden einige in der Mannschaft sein die da sagen tickt der noch richtig.

      Wie soll es denn jetzt zum Beispiel auf der Torwartposition weitergehen? Nagelsmann geht zu Baumann und sagt erstmal so JETZT hast du mein vollstes Vertrauen (wo Manu nicht mehr da ist).

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  23. Über Nagelsmann könnte ich wochenlang schmipfen. Aber was mir wirklich große Sorgen bereitet, ist der Deutsche Fußball im Gesamten. Wo war die individuelle Qualität, um eine Mannschaft zu schlagen, die sich von den verdammten USA 4:1 abfertigen lassen hat? Dieses Spiel sollte man auch mit einem Grüßaugust an der Seitenlinie gewinnen.

    Die bittere Realität ist doch, dass der beste deutsche Offensivspieler des Turniers ein leicht übergewichtiger und eigentlich zu klein geratener Mittelstürmer war, der mit 29 noch kein einziges K.O.-Spiel in der CL absolviert hat und in diesem Wettbewerb auf ein Tor kommt. Das ist doch ein Armutszeugnis für eine große Fußballnation, wenn der schon zu Turnierbeginn als einziger Hoffnungsträger übrig bleibt.

    Auf dem rechten Flügel hatte ein Spieler Einsatzgarantie, der selbst in der türkischen Süper Lig nichts besonderes mehr ist. Dahinter spielte ein zentraler Mittelfeldspieler, der weder mit Ball noch gegen den Ball die Qualitäten eines Rechtverteidigers mitbringt (dazu ein Funfact: Kein Spieler in der deutschen Geschichte hat es geschafft, so viele Länderspiele wie Kimmich anzuhäufen, ohne dabei einen Titel zu gewinnen).

    Man könnte alle Mannschaftsteile durchgehen. Das bereitet mir die größten Sorgen. Nagelsmann kann man schnell ersetzen. Aber die strukturellen Probleme, die der DFB in der Nachwuchsförderung hat, werden immer offensichtlicher. Man muss klar festhalten, dass Deutschland aktuell nicht mehr zu den “Großen” gehört. Das gibt der Kader schon nicht her.

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    • @Versipellis:

      Ich bin Jugendtrainer und könnte jetzt stundenlang über dieses Thema referieren.

      Du hast vollkommen recht, wenn du strukturelle Probleme in der Nachwuchsförderung siehst.

      Die gute Nachricht ist, dass der DFB dies bereits vor Jahren erkannt hat und den Kinder- und Jugendfußball grundlegend reformiert hat. Man hat sich hier viel an anderen Nationen (insb. Spanien) orientiert, mit dem Ziel mehr Qualität in Spitze und Breite zu entwickeln. Die Reformen sind nicht unumstritten – insbesondere bei nicht veränderungsbereiten Fußballtraditonalisten.

      Ich bin absolut davon überzeugt, dass die Reformen richtig sind und Früchte tragen werden. Zu Wahrheit gehört aber, dass diese Früchte erst im Jahr 2036 geerntet werden.

      Bis dahin wird es auf dem schwachen Niveau bleiben, wohl sogar noch schlechter, wenn die Corona-Jahrgänge nachwachsen, die 2020-2022 mehr am iPad als am Ball waren.

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    • @mr.olympier Danke für deine Einblicke. Ist soweit alles richtig, allerdings gehe ich bei der Timeline nicht mit. Professionalisierte Nachwuchsförderung beginnt für viele Spieler doch erst mit 11, 12 oder sogar 13. Da weiß ich nicht, warum es 10-15 Jahre dauern sollte, die Früchte von entsprechenden Maßnahmen zu ernten. Das spricht eher dafür, dass die Reformen halbgar sind und nicht weit genug gehen. Erste Ergebnisse sollte man schon nach einigen Jahren erzielen können.

      Meines Erachtens wird in Deutschland von Verbandsseite vor allem viel zu wenig Geld in die professionalisierte Nachwuchsförderung gesteckt. Außerdem wird viel zu wenig zentral gearbeitet. Da sind die Strukturen von Frankreich und England deutlich besser. Spanien klammer ich bewusst aus, da da eher die Vereine die Last tragen.

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    • Man könnte generell über die Jugendarbeit in Deutschland reden, könnte das dann auch soweit runterbrechen bis zu unserem geliebten VfL Wolfsburg.

      Ein richtiger Schritt, dass es vlt. auch mal Talente in den eigenen Kader schaffen könnten hat man gelegt, indem man nun eine U21 eingeführt hat bzw. sie zurückholt. Ich hatte jetzt noch nicht gelesen, ob man vlt. zusätzlich noch eine U23 anmeldet, denke aber das wird nicht der Fall sein.

      @mr.olympier, mich würde interessieren welche strukturellen Probleme du siehst in der Nachwuchsförderung wie man diese lösen könnte oder meinst du, dass man durch den aktuellen Kinder / Jugendfu0ball der mit den Änderungen bereits angestoßen worden ist, auf einem guten Weg ist.

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    • Ich habe zwei Kinder in Auswahlmannschaften: Kreisauswahl und DFB-Stützpunkt. Man merkt schon, dass nicht mehr zwingend auf frühes taktisches Verständnis gesetzt wird, sondern klar auf individuelle Klasse. Die wollen Dribbler – nichts anderes. Aber wenn ich mir das Niveau angucke, sehe ich ganz wenig Herausragendes. Straßenfußballerattitüde haben selbst die Kinder nicht mehr. Ich glaube, das sieht z.B. in den Pariser Stadtteilen aus Plattenbauten ganz anders aus… mir fehlt die Idee, wie wir das jemals wieder aufholen wollen. Diamanten findet man, die kann man nicht ausbilden. Und unsere Strukturen scheinen nicht die zu sein, mit denen man Diamanten ans Tageslicht fördert.

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    • " mich würde interessieren welche strukturellen Probleme du siehst in der Nachwuchsförderung wie man diese lösen könnte oder meinst du, dass man durch den aktuellen Kinder / Jugendfußball der mit den Änderungen bereits angestoßen worden ist, auf einem guten Weg ist."

      Das grundlegendste strukturelle Problem ist eines, für das der DFB eigentlich nichts (direkt) kann: Und das ist die generelle Bedeutung von Sport & Bewegung in unserer Gesellschaft. Wer sieht, welchen Stellenwert Sport in amerikanischen High Schools und Universitäten hat… da sind wir in Deutschland meilenweit davon entfernt. 

      Anderes Beispiel ist die  Grundschule: Die Kinder verbringen wesentlich mehr Zeit in der Schule, bewegen sich dort aber weniger als früher. Meines Wissens nach ist das in Frankreich oder Spanien wesentlich anders.
      Ich weiß, dass hier in der Community der eine oder andere Lehrer ist. Vielleicht kann einer von euch mal eure Meinung dazugeben.

      Das ist aber ein sooo großes Rad, an dem der DFB nicht drehen kann.* (oder vielleicht doch?  – dazu in einem separaten Post mehr).
       
      Zur Fußballreform würde ich mal zwei wesentliche Inhalte kurz skizzieren:
      In den Wettkämpfen (folglich auch im Training) wird heute viel auf kleinformatige Spielformen gesetzt. 2v2 bis 5v5 bis E-Jugend. Das hat einen unglaublichen Effekt auf die Ballkontakt-Zahl pro Spieler und damit auf die fußballerischen Skills (Dribbling, Spielintelligenz, Zweikampf-, Umschaltverhalten). Ich sehe immer wieder, dass die ersten Reform-Jahrgänge locker mit 1-2 Jahre älteren Teams mithalten können.

      Und auch der (umstrittene) Verzicht von Tabellen im Jugendbereich ist m. E. genau richtig. Denn Tabellen verursachen eine Ergebnisorientierung. Und keine Ausbildungs- oder Entwicklungsorientierung. Konkret: Um Spiele für die Tabelle zu gewinnen, ließen die Trainer früher ihre körperlich größten und weitesten Spieler spielen – zu Lasten kleinerer Spieler. Ein kleinwüchsiger Lionel Messi hätte im deutschen Fußball vielleicht gar nicht die Entwicklung nehmen können.

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    • "Das ist aber ein sooo großes Rad, an dem der DFB nicht drehen kann.* (oder vielleicht doch…)"

      Und da muss ich eine große Lanze für unseren VfL Wolfsburg brechen, der UNGLAUBLICH viel tut, um beim Thema Bewegungsmangel und Bedeutung von Sport eigenitiativ gegensteuert.

      – Fußball-AGs in Grundschulen (durchgeführt von Kindertrainern)
      – subventionierte Feriencamps in Wolfsburg und der Region
      – Stadtteilkicks
      – Ballschule (für die ganz kleinen)
      – Kooperationen mit Kitas
      – …

      Wer über den Aufsichtsrat und Einfluss von Volkwagen schimpft, darf die o. g. sozialen Engagements nicht vergessen, die ohne finanzelle VW-Power in der Form nicht möglich wären.

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    • "Und das ist die generelle Bedeutung von Sport & Bewegung in unserer Gesellschaft. Wer sieht, welchen Stellenwert Sport in amerikanischen High Schools und Universitäten hat… da sind wir in Deutschland meilenweit davon entfernt. "

      Sehe ich in gewisser Art und Weise auch, diese Art und "Stipendien" usw. gibt es hier in Deutschland eher nicht, der volle Fokus im eigentlichen Sinne auf die Fußballkariere bzw. die Sportkarriere und dessen "Förderung" gibt es in diesem Sinne nicht.
      Wenn es aber um den Stellenwert von Fußball geht, dann bin ich schon der Meinung, dass dieser sehr hoch in Deutschland ist.

      Bezüglich der Bewegung der Kinder, ich glaube das kommt stark auf die Kinder drauf an und in wie weit man als Elternteile das auch vorlebt, viele Erwachsene machen sich mit den Kindern auch einfach. Man hat manchmal das Gefühl, dass ein Kind tun und lassen kann was es möchte und man einfach nur seine Ruhe haben möchte. So geht Erziehung aber nicht. Kinder bedeuten, dass man auch seine Zeit investiert und Werte vorlebt. Nur wenn man als Eltern selbst aktiv ist, kann man auch dieses auf seine Kinder projizieren.

      Dieses Problem der Aktivität haben wir in unserem Freundes- und Bekanntenkreis zum Glück nicht. Es wird aktiv gelebt, egal ob in der Freizeit oder in der Schule…

      Die Nationen die uns voraus sind, die haben eines gemeinsam. Dort wurde Funino schon sehr lange gespielt und die Früchte tragen die Nationen nun. Viele Ballkontakte, viele Möglichkeiten von Umschaltsituationen zu erkennen. Automatisches bilden von Dreiecken und dergleichen. Wie korrekt gezeichnet worden ist, bei vielen geht es nur um den reinen Sieg. Natürlich haben die Kinder ab einem gewissen Alter den Wunsch auch "nicht" nur zu spielen, sondern eben auch zu gewinnen bzw. man muss damit leben, dass es unterschiedliche Bedürfnisse der Kinder gibt und muss dann auch auf diese eingehen.

      Ich kenne die Strukturen nicht, wie sie in anderen Ländern sind, aber ein großes Problem könnte hier in Deutschland auch sein, dass meistens die Eltern die Trainer der Kinder sind und so persönliche Belange und persönliche Dinge viel mehr eine Rolle spielen, so dass hier auch nicht immer objektiv gehandhabt wird. Allerdings gibt es auch einen Großteil der Eltern, die der Meinung sind, die Aufgabe der Jugendtrainer sei es, dass diese doch in 1-2 Trainings aus dem Kind die beste Version seiner selbst (also des Kindes) machen. Hier ist man aber als Elternteil gefragt, dass wenn das Kind den Wunsch hat und nicht der Wunsch des Elternteils es ist (denn wenn hier die Verletzung XYZ nicht gewesen wäre, dann wäre man bestimmt Profi geworden), dss man auch in der Freizeit etwas unternimmt und sich stätig versucht zu verbessern. Das Problem hat man aber bestimmt auch in anderen Ländern.

      Was mit in Deutschland missfällt, was aber im Wandel zu sein scheint ist, dass man – so war es zumindest noch vor kurzer Zeit – auf die im 1. Halbjahr geborenen Kinder setzt, da diese oft in der Entwicklung im Kopf weiter sind und auch vom Körper her auch schon 3-6 Monate ein riesen großer Unterschied sein kann. Wenn ich mir dann aber Spanien anschaue und sehe, dass dort darauf geschissen wird und man sich anschaut, wie ist die Spielintelligenz des Kindes, wie geht es technisch mit dem Ball um, wie liest es ein Spiel, dann habe ich persönlich den Eindruck gewonnen, dass es in Deutschland so ist, dass entgegen dem was Schalentier schreibt, nicht auf die Förderung der individuellen Klasse der Spieler eingegangen wird, sondern ob jemand "alles" kann und ob er in der breiten Masse reinpasst, so dass man eher als Team gewinnt und man Siege einfährt und man eben nicht auf die Förderung der individuellen Klasse eingeht.

      Vielleicht ist da mein Bild komplett veraltet, sehr gut möglich. Ich stehe diesem NLZ Zeug / Fördertraining im Alter von 7-12 ~ sowieso etwas skeptischer gegenüber, weil ich die Gefahr sehe, dass manch ein Kind überheizt wird bzw. bei problematischen Eltern, die sich über sowas definieren müssen und dann das Kind zur Sau machen, sollte das Kind auf einmal beim Fördertraining oder beim Talenteteam rausfliegen. Hier sind aber die Eltern gefragt. Ich bin ein Freund davon, dass selbst in einem NLZ oder dergleichen eine offene, nette und familiäre Situation herrscht. Man sollte Kinder nicht drillen sondern man sollte ihnen Möglichkeiten geben sich auszuprobieren, sich zu entwickeln und ihnen aufzeigen, dass man Risiko eingehen kann und soll, denn nur so kann man seine Grenzen kennen und diese überwinden.

      Problem hier sind wieder, sowohl in NLZ´s als auch in Vereinen, dass es hier manchmal an Selbstreflektion mangelt. Sowohl bei den Trainern aber eben auch bei den Eltern, die Kinder sind da meistens die "ärmsten" Säue. Manch einer denkt, es ginge bereits im Alter von 5-12 schon darum wer am Ende der nächste Profi wird. Wichtig ist in dieser Zeit, dass die Kinder Spaß haben, sich entwickeln und ihre Grenzen austesten, so wirklich sehen tut man, ob es für jemanden für mehr reicht dann, wenn alle auf einem Level sind, sowohl vom Kopf als auch vom Körper her, dieses wäre so mit 12/13 der Fall. Daher wäre meine Idee auch eher, dass man mit den NLZ´s und Fördertrainings usw. erst dann ansetzt oder aber eben ein breiteres Spektrum an Fördertraining anbietet, es kann am Ende nicht sein, dass bei der Masse an Kindern am Ende "nur" 15-22 Kinder als "so" talantiert empfunden werden. Ich bin persönlich der Meinung, dass erst in der Pubertät sich herauskristallisiert, wer überhaupt Lust auf Fußball hat und wer sich dann doch für Mädels und andere Dinge interessiert. Zudem kommt hier auch noch der Stress in der Schule hinzu. Ich persönlich würde dann das Fördertraining viel breiter fächern oder aber vielleicht ein zusätzlichen Training anbieten bei den Vereinen, welches direkt vom VfL geleitet wird…

      Wie ich bereits schrieb, ich stehe der Sache sowieso etwas skeptisch gegenüber, wenn es so früh los geht, aber mir tut es um die Kinder leid, die bereits vielleicht in solch Situationen sind und dann aber "fallen" gelassen werden. Da würde ich mir eine familiärere Betreuung wünschen. Ich glaube aber, dass ist ein generelles Problem in Deutschland… Wie dem auch sei, ich persönlich habe das Gefühl, dass man eben doch sehr in Richtung nur Ergebnisse zählen bei den NLZ´s, jetzt nicht speziell nur beim VfL geht, denn oft sind es die Spieler die gefördert werden, die anderen Kindern körperlich oder vom Kopf her voraus sind, es aber nicht in Relation des biologischen Alters gesehen wird ein Anfang 2019er ist eben weiter als ein Ende 2019, da dort fast ein Jahr unterschied ist, auch wenn das Geburtsjahr dieses nicht im ersten Augenblick aufzeigt…

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    • @mr.olympier

      Stimmt auf jeden Fall, was diese Feriencamps angeht usw. bei aller Kritik an VW, was die Fans angeht und das ganze drumherum, da macht der VfL richtig viel gut und gibt es glaube ich so in der Art und Weise auch nicht im Umland, da wird viel zu wenig geschätzt und gerade von den Fans anderer Vereine…

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    • Man muss sich doch nur mal die Jugendabteilungen im Amateur Bereich anschauen. Früher hatten alle Dörfer bei uns eine eigene Jugend, mit mehreren Manschaften pro Altersbreich. Jetzt existieren Jugend Spielgemeinschaften mit fast der kompletten Samtgemeinde und es existiert weder eine A- noch eine B-Jugend. Es kommt nicht viel nach, die Kinder von heute haben keinen Bock mehr auf Betätigung. Woran das jetzt liegt ist die Frage. Zu wenig Anbindung in jungen Jahren? Zu viel Ablenkung durch Technologie? Wo wir uns früher nach der Schule aufm Bolzer verabredet haben, treffen sich die Kids heutzutage halt vor der PS5.
      Auf Profi Ebene betrachtet ist dann natürlich auch der Pool an pot. talentierten Nachwuschkickern begrenzter, wenn der allgemeine Pool einfach kleiner wird. Da heißt es jetzt, gezielter weiterbilden.

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    • @FiveHead

      da wären wir aber wieder bei den Eltern, wie man es vorlebt…. Ich kann solche Dinge nicht bestätigen, was unseren Freundes- und Bekanntenkreis angeht. Es kommt sehr stark darauf an, was wir selbst vorleben.

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    • @jonny, (1057)doch, das wird durchaus gesehen und fett gelobt (wird von etlichen meiner Kollegen aus dem Dreieck Bielefeld-Hannover-Kiel zugegeben), führt aber trotzdem nicht zu einer veränderten Gesamtbetrachtung des VfL, so what. Wir sind z.B. wegen der tollen Jugendarbeit beim VfL "hängen geblieben", Nachbarskinder hingegen laufen im VfL-Trikot herum, das sie über den eigenen Verein als Partnerverein des VfL gesponsert bekommen haben, und machen trotzdem abfällige Bemerkungen über den VfL, gegen elterliche Prägung kommt man dann nur über den längerfristigen Erfolg an.

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    • Mal vom Thema Fußball etwas weg, warum schaffen es denn verhältnismäßig kleine Länder wie Dänemark oder Norwegen in vielen Bereichen gute Sportleistungen abzuliefern?

      Unsere 100m Sprinterin Gina Lückenkemper hat da mal etwas die Finger in die Wunde gelegt auf die Leichtathletik bezogen. Wo Talentförderung ohne Eltern überhaupt nicht funktioniert.
      Felix Neureuther, der sinngemäß sagte, ob du es in die Elite des Skisports schaffst hängt nicht vom Talent sondern von der dicke des Portmonees der Eltern ab.

      Hier sind die Bundesjugendspiele daran Schuld das es keine olympischen Goldmedallien mehr gibt. Oder das so verückte behaupten der Wettkampf steht gar nicht so im Vordergrund wir brauchen keinen Leistungsdruck in den jungen Jahren. Dann spielen die auch noch Funinho statt 7 gegen 7 bei den kleinen. Da haben sie keinen Torwart…. Alles natürlich garniert mit viel Halbwissen und wenig Ahnung.

      In Norwegen sieht das dann so aus:
      Die Nachwuchsförderung im norwegischen Sport basiert auf dem Prinzip der „Freude am Sport“ und verbindet strikten Breitensport mit wissenschaftlich fundierter Talententwicklung. Der Fokus liegt auf Spaß, Mitbestimmung, polysportiver Ausbildung und Gleichberechtigung ohne frühen Leistungsdruck.
      Bis zum 12. Lebensjahr gibt es im organisierten Kinder- und Jugendsport keine offiziellen Ergebnislisten, Tabellen oder Punktwertungen. Auch teure oder weite Reisen für Turniere sind in dieser Altersklasse unüblich.Vielseitige Bewegung (Polysportivität): Kinder werden ermutigt, so viele verschiedene Sportarten wie möglich auszuprobieren. Eine Spezialisierung auf eine einzelne Disziplin erfolgt in Norwegen deutlich später als in vielen anderen Ländern.

      Ergebniss:
      Norwegen holt bei den Sommerspielen insgesamt 11 Medaillen wir 33
      Bei den Winterspielen kippt es dann, 41 Medaillen für Norwegen, 26 für Deutschland.

      Wir haben ab 83,5 Millionen Einwohner Norwegen 5,6 Millionen. Warum schaffen die es also aus so viel weniger Einwohnern so viel mehr herauszuholen?

      Wir brauchen ja gar nicht weit schauen, in Wolfsburg geht es ja noch mit Bädern, Hallen und Plätzen. Schaut mal nach Gifhorn oder Helmstedt. Da sieht es aber schon ganz anders aus.

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    • @Olympier: Hier steht ja schon sehr viel Richtiges drin.
      .
      Aus Schulsicht: Ich habe an meiner Schule für über 600 Schüler derzeit vier Sportkollegen. Das ist nichts. Wir hatten Referendare, die haben ihre Vorbereitungen alle mit ChatGPT erstellt… Also ganz klar Lehrermangel.

      Weiter geht es mit dem Lehrplan und einem Spannungsfeld. Meines Erachtens sollte der Schulsport ein breites Spektrum.an Bewegung abdecken und Spaß machen. Man sollte die Jugend für Sport begeistern. Leider ist oft das Gegenteil der Fall. Das Bild der Mädchen auf der Bank und das die Jungen nur Fußball spielen wollen, hat sich nicht verändert. In anderen Ländern können die Schüler Schwerpunkte wählen, dort gibt es nicht DEN Lehrer, der auch noch Mathe oder Deutsch unterrichtet. Das ist ein Experte.

      Weiter geht es mit dem privaten Umfeld. Es hört sich sehr pauschalisierend an, aber man stellt schon fest, dass mehr Jugendliche übergewichtig sind und einfach weniger Sport machen. Obwohl durch das Bildungsteilehabepaket Vereinssport übernommen werden würde, hängt es eben doch vom Elternhaus und dem Portmonee ab.

      Tja, und dann ist da eben auch noch Social Media usw. Viele Jugendliche entwickeln gr nicht mehr den Ehrgeiz eine Sportart intensiv zu verfolgen. Zwei Mal Training in eine Woche ist eher die Ausnahme.

      Aber diese Weltmeisterschaft ist ein Spiegelbild unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Nach dem 7:1 war man gefühlt schon Weltmeister, obwohl selbst das Spiel enorme Mängel zeigte. Man macht sich hier sehr viel vor, ist auch nicht bereit an den Kern des Problems zu arbeiten und sucht nur nach Ausreden. Unser System krankt nicht nur im Sport, sondern auch in den Naturwissenschaften usw.

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    • Was ich als ehemaliger Jugendtrainer auch als ein Teilproblem sehe, sind die Eltern, die denken ihr Kind wird der nächste Messi/Ronaldo/Mbappe. Sehen ihr Kind auf einer komplett anderen Positionen, als die Kinder selber spielen wollen. Hatte selber wenig Diskussionen mit Eltern, mit einer Ausnahme, andere Trainer aus meiner Staffel hatten da von viel größeren Problemen berichtet, bis hin zu Eltern, die eine abends vor dem Spiel eine Aufstellung schicken, wie der Trainer doch aufzustellen hat, damit ihr Kind am Besten glänzt. Vor allem diese Kinder verlieren irgendwann die Motivation, wenn Wunschdenken der Eltern und realistische Einschätzung der Trainer/der Kinder selber nicht zusammen passen. Da wird dann noch mehr Druck ausgeübt, bis das Kind gar keine Lust mehr hat.

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    • @TheMarco,

      ist ja genau das, was ich beschrieben habe. Es gibt Eltern, die ihre eigene Karriere durch eine Verletzung sausen gesehen haben, obwohl diese nie höher gespielt haben und wollen dann das ihre Kinder das durchziehen…

      Ich persönlich vertrete die Meinung, dass die Kinder in dem Alter bis 12/13 einfach nur Spaß haben sollen. Die sollen sich bewegen und den Sport lieben und wenn man schon sieht, dass die in bestimmten Dingen weiter sind als andere, weil sie einfach früher entwickelt sind, dann ist dem so… Manch einer ist einfach in bestimmten Dingen weiter in diesem Moment (Momentaufnahme). Es gibt aber Dinge, die man nicht lernen kann und das ist eine gewisse Art ein Spiel zu lesen und eine gewisse Spielintelligenz zu haben.

      Deswegen mag ich auch keine Trainer, die den Kindern alles aber auch wirklich alles mitgeben wollen bzw. kontrollieren wollen. Man kann den Kindern ein Portfolio an Möglichkeiten mitgeben, es gibt bis zu einem gewissen Alter kein richtig oder falsch, denn die Kinder sollen Risiken eingehen.

      Allerdings sollte man auch schauen, dass Kinder in gewisser Weise Spaß haben und dabei bleiben. Sollten also Blümchenpflücker mit Kindern spielen, die einfach jedes Spiel gewinnen wollen, dann sollte man da eben auch ein Auge drauf werfen und ich kann dann verstehen, wenn man das in gewisser Weise trennt. Am Ende macht es aber die gesunde Kombination aus sehr guten Kickern, die ihrem Alter bzw. in der Entwicklung voraus sind und Spielern, die vlt. noch nicht so weit sind bzw. ein gewisses Talent haben aber eben noch den einen Schritt in der Entwicklung noch nicht gemacht haben… Und dann kommt auch die Homogenität in der Truppe an…

      Was ich sagen möchte, als Trainer bist du zwar auch manchmal die ärmste Sau, denn wir haben nicht nur 80 Mio Bundestrainer, wir haben auch zig Eltern, die den Kindern durch eigenen und falschen Ehrgezig den Spaß am Spielen nehmen. Du hast aber eben auch Trainer, die der Erfolg viel zu wichtig ist und man sich darüber definiert und teilweise gar nicht kindgerecht an die Sache geht und du hast die Trainer, die merken oder nicht merken, welchen Typ Spieler die dort haben und fördern und fordern diesen dann nicht und stellen ihre persönlichen Belange in den Vordergrund. Du hast so eine breite Masse an Problemchen und mich würde interessieren, ob es diese auch im Ausland in dieser Art und Weise gibt.

      Ich würde mich persönlich mehr darüber freuen, wenn Kinder oft nicht mit den Elterntrainer wachsen, sondern das man wieder zurückkehrt in die Situation, dass man fest verpflichtete Trainer in Vereinen hast.

      Manch ein Trainer sieht sich halt zu höherem berufen, wenn er eine gewisse Lizenz hat oder ein Zertifikat. Am Ende sagt das wenig über die Kompetenzen aus, ob man mit Kindern und Jugendlichen arbeiten kann. Es ist ein "Schriftstück".

      Allerdings ist die Wertschätzung auch oft zu gering gegenüber diesen Menschen die ihre Zeit opfern, denn es gibt genug Trainer die einen verdammt guten Job machen. Und die haben es nicht leicht mit Eltern. Allerdings bin ich der Meinung, dass man als Trainer + Eltern ein "Team" sein sollte und offen und ehrlich über alles reden zu können und immer über die persönlichen Situationen und Belange der Kinder reden zu können.

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    • @mr.olympier

      von mir aus können wir stundenlang über Jugendfußball bzw. Kinderfußball philosophieren. Ich finde das ein durchaus spannendes Thema. Gerade im Hinblick zu den großen Nationen die uns voraus sind und die verteufelte Form von Funino. Denn diese Spielform hat vielleicht ab einem gewissen Alter oder Entwicklungsstand nicht mehr den Fokus am Wochenende (Spieltagsformen) aber hat eben einen wichtigen Punkt bis zu einem gewissen Grad an Entwicklung. Man hat eben sehr viel mehr Ballkontakte, sehr viel mehr Ballaktionen und Passaktionen. Nicht "umsonst" sind viele Kinder, die mit Funino aufgewachsen sind viel besser als unser einer in diesem Alter.

      Es gibt auch mehrere Statistiken die aussagen, dass die Anzahl an Ballkontakten pro Saison um X höher ist…

      Mich würde interessieren, wie deine persönlichen Erfahrungen mit dem VfL Wolfsburg sind und wo du Jugendtrainer wirst und wie da so deine Eindrücke sind?

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    • Es ist wie so oft beim Thema "Veränderungen" (oder "Change-Prozessen").

      Wenn etwas Grundlegendes geändert wird, trifft das oft einen emotionalen Nerv. Weil es von vielen als Angriff auf die eigene Identität wahrgenommen wird ("habe ich mein Leben lang alles falsch gemacht, was mit Fußball zu tun hat"?). 

      Hannes Wolf ist bei der Kinderfußballreform federführend und gewissermaßen hier das Aushängeschild vom DFB. Was dieser Typ an Widerständen erfahren musste und wie besonnen und konstruktiv er mit öffentlicher Halbwissen-Kritik (z. B. von Watzke, Hoeneß oder Friedrich Merz) umgegangen ist,  ist wirklich bewundernswert.

      Wie ich den VfL Wolfsburg wahrnehme? Sehr hilfreich und engagiert. Und zwar nicht nur mit dem Ziel, Talente für den eigenen Kader zu entwickeln. Sondern auch die Breite zu fördern und Fußballbegeisterung insgesamt zu wecken.

      Ich schätze mal, dass 90% aller Trainer (G- bis E-Jugend) Väter oder Mütter sind. Vielleicht nicht ideal, aber ohne sie geht es nicht.
      Der VfL investiert viel, um die ehrenamtlichen Trainer aufzuschlauen, wie zeitgemäßes und effektives Training aussehen kann. 
      Z. B. gibt es 4x im Jahr sogenannte Regionalfortbildungen (kostenlos), bei der unter der Woche ein inhaltlicher Schwerpunkt behandelt wird.
      Oder es gibt "Powerdays" – ein interessierter Verein kann sich den VfL Wolfsburg für einen Tag in den Verein holen, der mit allen Kindern (und ehrenamtlichen Trainern) einen intensiven, modernen Trainingstag durchführt – ebenfalls kostenlos und mit materiellen Geschenken für die Kids.

      Manche TrainerInnen-Kollegen nehmen diese Angebote wahr – manche sind da reservierter und meinen, diese Hilfe nicht zu brauchen

      Bei den vier Ausbildungszentren (Vorsfelde, Fallersleben, MTV Gifhorn und Acosta in Braunschweig) mischt sich der VfL etwas mehr ein. Zumindest bei den Leistungsteams.

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    • Funino… ein wunderbares Streitthema. Meine Beobachtung: Ja, die Kinder, an denen vorher das Spiel vorbei lief, haben mehr Ballaktionen. Die werden sicherlich besser gefördert. Und die richtig guten Kinder, die begabt sind und individuell schon viel drauf haben, haben weniger Aktionen. Eine Förderung in der Spitze, die später mal im Profibereich auftauchen soll, findet nicht statt. Muss nicht exemplarisch sein, doch habe ich festgestellt, dass mein einer Sohn, der als letztes um Funino herumgekommen ist, in einer in der Breite starken Kreisauswahl gespielt hat. Der Jahrgang seines jüngeren Bruders, der überwiegend Funino spielen musste, hat in der Spitze weniger individuelle Qualität. Er persönlich hat Funino auch nicht gemocht. Der wollte auf ein echtes Tor schießen und Treffer in den Winkel feiern.

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    • @Schalentier und mr.olympier

      @Schalentier

      Horst Wein brachte Funino nach Spanien so ca. in den 1980er. Ich denke das man schon sagen kann, dass Spanien sehr gut und technisch ausgebildete Spieler.

      England brachte Funino so um die 2010er.

      Frankreich kann ich gar nicht genau sagen, ob es auch in Formen oder Arten vorher war. Jedenfalls sind Kleinspielformen und ohne auf "große" Tore zu schießen in einem Alter, wo die Kinder super klein sind und die Felder "riesig" wirkten, für mich nicht "logisch", dass man dort entsprechend besser sein sollte.

      Wie lief es denn früher ab?
      Die großen und starken, nicht einmal die technisch besten bekamen den Ball, haben dann auf das große Tor gebolzt, wo die Torhüter vielleicht so klein waren und die Tore so groß… Man spielte übertrieben gesagt – hoch und weit und der wird die DInger vorne machen.

      Spieler wie Messi haben früher den Ball gefühlt nicht gesehen, wenn der Ansatz vom Trainer war, wir gewinnen um jeden Preis.

      Durch Funino hast du das automatische bilden von Dreiecken, du musst angreifen und verteidigen, du hast sehr viele Ballkontakte und Ballaktionen und musst entweder dribbeln, dein Tempo nutzen, Räume sehen usw.

      Für mich klingt das viel mehr nach Förderung und Forderung, auch von den guten Spielern… Je mehr ich mit dem Ball am Fuß arbeite, egal ob passen, schießen, dribbeln usw… Ich habe mehr Ballaktionen und damit habe ich viel mehr "Ballkontrolle / Ballgefühl", wenn ich denn talentiert bin…

      Am Ende sollte man natürlich nicht nur bei Funino bleiben. In Niedersachsen ist es so, dass du in der G komplett Funino spielst. In der F spielst du im Festival Modus (Funino und "größere Tore" mixed) , in der E spielst du im 4+1 auf "große Tore" und in der D dann 6+1…

      Ob nun der Sprung hier richtig ist schon in der F zu switchen, ich weiß es nicht… In Spanien macht man das wohl ab der U10~ Da geht man in ein 7 gegen 7…

      Wie dem auch sei, ich bin der festen Überzeugung, dass Funino eben kein Nachteil für die Spitze ist und dein Eindruck zwar korrekt ist, aber vielleicht nur ein "blöder" Zufall…

      @mr.olympier wo bist du denn als Jugendtrainer tätig?
      Du schreibst unter anderem ja auch

      "Bei den vier Ausbildungszentren (Vorsfelde, Fallersleben, MTV Gifhorn und Acosta in Braunschweig) mischt sich der VfL etwas mehr ein. Zumindest bei den Leistungsteams"

      Du meinst hier ja die Kooperationspartner nehme ich an.
      Ich nehme mal an, dass du dann bei einen dieser Vereine tätig bist?

      Siehst du das persönlich als Vor- oder Nachteil, was das Einmischen angeht?
      Wäre es für den VfL nicht förderlich, wenn es die Vorgaben für alle Vereine geben würde?

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  24. War interessant zu sehen, wie Paraguay mit klassischem Catenaccio zu recht Deutschland besiegte. Vor allem fragt man sich, wie Trainer und Spieler geglaubt haben können, dass man diesen Gegner mit Spazierfussball hätte knacken können.

    Vermutlich war wohl das Trainerteam hauptverantworlich, von der Spielerauswahl zur Taktik nur falsche Entscheidungen getroffen. Und einige Spieler schienen so wie so Heimweh gehabt zu haben,.

    Ja, Wirth war schwach, aber er und Havertz für mich falsch eingesetzt, in Postionen die eher ihren Stärken beraubten. Habe auch Goretzka gefordert, aber hätte kaum Nmecha geopfert. Damit wurde das Angehen noch statischer.

    Der Trainer hat es verzockt, zu überheblich gedacht, und der wurde vom gegnerischen Trainer eines Besseren belehrt.

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  25. https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/dfb-stars-waren-sauer-matth%C3%A4us-pl%C3%A4diert-f%C3%BCr-nagelsmanns-absetzung-und-enth%C3%BCllt-brisante-interna/ar-AA26QVhA?ctsrc=dgst&ocid=winp2fp&cvid=6a43964b08ea49c09a06cdeb90d1b674&uxmode=ruby&ei=7

    […]Als einen Grund für das Scheitern nannte Matthäus die aus seiner Sicht zu vielen Nebengeräusche rund um die Mannschaft. „Es gab viele Schlagzeilen in der Zeitung, das kenne ich von 1994“, sagte er nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay im Sechzehntelfinale.

    Kritisch äußerte er sich insbesondere zur Rolle der Familien im Umfeld des Teams. „Ich weiß nicht, warum man die ganzen Familien nach jedem Spiel von Anfang an dabei haben muss. Dann geht es um Reisemöglichkeiten, um Hotelbuchungen – das war doch alles Thema in der Mannschaft, dass der eine sauer war auf den anderen“, berichtete die Legende von Bayern München.[…]

    :lach:

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  26. Mal sehen, ob es Klopp werden wird. Und dann irgendwann Tuchel in 10 Jahren oder so. Und dann machen wir mal einen Strich drunter bzgl. Löw, Flick, Nagelsmann, Klopp, Tuchel etc.

    Andererseits beklagt man andere, strukturelle Probleme und ändert ständig die Strategien, wenn man es denn so nennen möchte – kommt mir bekannt vor. Kenne da einen Verein in Niedersachsen. :D

    Was Nagelsmann angeht: An seiner Stelle würde ich ins Ausland gehen, so wie Kroos einst.

    Und Klopp, der will den Job mMn sehr gerne machen, auch wenn er es natürlich nicht sagen wird.

    https://www.kicker.de/klopp-als-bundestrainer-es-geht-nicht-nur-darum-wer-das-leiten-koennte-1232487/artikel

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    • Klopp hat gestern Abend gesagt: „Das ist jetzt kein Thema. Ich bin auch nicht der richtige Ansprechpartner.“

      Deutlicher kann man eine Bewerbung nicht formulieren. :D

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  27. Ein Hinweis für Interessierte an erfolgsversprechenden deutschen Auswahlteams:
    Derzeit finden die Eurpameisterschaften der U19 Teams, Männer und Frauen, statt.
    Selbstverständlich nach dem Abgang von Nelly Smolarczyk VfL-frei.
    Leider, aus merkantilen Interessen, auch hier teilweise versteckt im Bezahl-TV oder in Streams…
    Aber dennoch evtl. erkenntnisreich für all die Fans, die an Fußball in Deutschland auch nach Neuer, Rüdiger, Kimmich und Sané oder auch nach Alex Popp glauben.
    Bei den Frauen heute, 20h Polen : Deutschland (mit zwei VfL Spielerinnen… bei Polen)
    Bei den Männern morgen, 21h: Wales : Deutschland
    Apropos Bezahl-TV und Streams: Die Kinder in meinem Lebensumfeld in der Region, wo der Fußball früher seine Goldminen hatte, (meine Kinder arbeiten als Grundschullehrer und Erzieherin) werden u.a. wegen der schlechten Verfügbarkeit in den Medien immer weniger annimiert, Vorbildern nachzueifern.

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    • Also dem muss ich aus persönlicher Sicht widersprechen: Die Kindergang im Kindergarten meines Sohnes ist total fußballbegeistert. Mittlerweile haben wir heftige Diskussionen, wenn es nicht im Trikot morgens losgeht. Nonplusultra ist das DFB Trikot, was ich ihm gekauft habe mit Musiala und das Arnold Trikot. Er wird halt VFLer. Die anderen Kinder haben oftmals Trikots von Messi, Ronaldo oder Lamine Jamal an. Einige davon wurden sicherlich im Türkei Urlaub gekauft. Aber die sind eher nicht vereinsbezogen, sondern personenbezogen. Mein Sohn kennt den Signature Move von Ronaldo, obwohl er den noch nie gesehen hat.

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    • Ja, mein Sohn animiert und moderiert in seiner 2. Klasse regelmäßig die Spieltagsdiskussionen.
      Hat auch schon frühe WM Spiele in der Klasse auf Videowand angeboten.
      Ist aber eher für knapp 1/3 der Klasse von Interesse.
      Aber dennoch spielen von 30 Schüler*innen nur 4 aktiv.
      (Einer nächste Saison beim BVB, SO4 oder in Bochum)
      Allerdings ist auch der Sportunterricht rudimentär und durch miese Möglichkeiten wenig attraktiv.

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    • Ronaldo kennt er womöglich besser von der Spielkonsole als aus dem Fernsehen. Spaßsucher hat doch durchaus Recht wenn er behauptet, dass die unsere Kinder kaum noch ihre Sporthelden live sehen können.

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