Der VfL Wolfsburg steht vor einem Spiel, das man ohne Übertreibung als richtungsweisend bezeichnen kann. Wenn am Wochenende Werder Bremen in der ausverkauften Volkswagen Arena gastiert, geht es um nichts weniger als den Kampf um den Klassenerhalt. Es ist eines dieser berüchtigten Sechs-Punkte-Spiele – gewinnen die Wölfe, rücken sie dicht an die Konkurrenz heran. Verlieren sie, wird die Lage im Tabellenkeller deutlich brenzliger.
Die Ausgangssituation ist klar umrissen: Bremen reist als Tabellen-15. mit 25 Punkten an, Wolfsburg steht mit 21 Zählern weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Vier Punkte Rückstand – die könnten mit einem Heimsieg fast egalisiert werden. Genau deshalb liegt so viel Druck auf dieser Partie.
Dass die Arena restlos ausverkauft ist und mehrere tausend Werder-Fans erwartet werden, unterstreicht die Bedeutung zusätzlich. Die Voraussetzungen für ein hitziges, intensives Spiel sind geschaffen.
Hecking setzt auf Offensive – und auf Führungsspieler
Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel verbreitete VfL-Trainer Dieter Hecking vorsichtigen Optimismus. Personell sieht es deutlich besser aus als zuletzt: Abgesehen von den Langzeitverletzten konnten alle Spieler voll trainieren und stehen zur Verfügung.
Besonders interessant: Maximilian Arnold könnte direkt wieder in die Startelf zurückkehren. Und mehr noch – sollte er spielen, wird er auch wieder die Kapitänsbinde tragen. Ein klares Signal in Richtung Hierarchie und Stabilität auf dem Platz.
Jonas Wind von Beginn an?
Auch im Sturm hat Hecking Optionen. Jonas Wind wurde ausdrücklich gelobt, vor allem für seine Einstellung in den vergangenen Wochen. Ein Startelfeinsatz ist gut möglich, allerdings deutete der Trainer auch an, dass eine Art Arbeitsteilung mit Dzenan Pejcinovic denkbar wäre. Heißt: Beide könnten im Verlauf des Spiels wichtige Rollen einnehmen.
Inhaltlich kündigte Hecking eine offensivere Herangehensweise an als noch zuletzt gegen die TSG Hoffenheim. Der VfL will aktiver auftreten, mehr nach vorne spielen und das Heft des Handelns in die Hand nehmen – sicherlich auch getragen von der Kulisse.
Passend dazu: Auch die Fans haben ihre Unterstützung zugesagt. Nach einem Austausch mit Fanvertretern zeigte sich Hecking zufrieden mit der angekündigten Rückendeckung von den Rängen. Zudem betonte er, dass sich die Stimmung innerhalb der Mannschaft seit seiner Rückkehr spürbar verbessert habe.
Werder bleibt gelassen – personelle Sorgen inklusive
Auch bei Werder Bremen ist die Bedeutung des Spiels natürlich erkannt, die Tonlage auf der Pressekonferenz fiel jedoch etwas gelassener aus. Rund 5000 Fans werden die Grün-Weißen nach Wolfsburg begleiten – ein starker Auswärtssupport ist also garantiert.
Sportlich muss Werder allerdings Rückschläge verkraften: Neben Stage wird auch Lynen ausfallen, was die Optionen im Mittelfeld einschränkt.
Interessant war zudem die Einordnung von Trainer Thioune: Er betonte, dass es sich nicht um ein Endspiel handle, sondern um eine von mehreren entscheidenden Runden im Saisonverlauf. Gleichzeitig wies er selbstbewusst darauf hin, dass Bremen unabhängig vom Ausgang der Partie in der Tabelle vor Wolfsburg bleiben wird.
Intensität, Tempo, Fokus – Eindrücke vom Abschlusstraining
Das Abschlusstraining am Freitag lieferte bereits einige Hinweise darauf, wie der VfL die Aufgabe angehen will. Der Fokus lag klar auf intensiven Spielformen in engen Räumen. Auf einem verkleinerten Feld mit Großtoren wurde vor allem das schnelle Umschalten trainiert – kurze Wege, schnelle Entscheidungen, direkte Abschlüsse.
In verschiedenen Spielformen, zunächst im Drei-gegen-Drei und später im Sieben-gegen-Sieben, ging es um Tempo, Präzision und Spielintelligenz. Besonders auffällig präsentierten sich dabei einige Offensivspieler, die immer wieder gute Lösungen in engen Situationen fanden und den Abschluss suchten.
Torschusstraining
Auch im abschließenden Torschusstraining lag der Schwerpunkt klar auf Offensivaktionen – sowohl über das Zentrum als auch über Flanken von außen. Die Angreifer wirkten dabei selbstbewusst und zielstrebig, während parallel einzelne Spieler individuell betreut oder gezielt geschont wurden.
Insgesamt vermittelte die Einheit den Eindruck einer fokussierten, aber auch gelösten Mannschaft, die sich der Bedeutung des Spiels bewusst ist – und die bereit scheint, genau die offensiven Akzente zu setzen, die der Trainer im Vorfeld angekündigt hat.
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Von der PK:
– Abgesehen von den Langzeitverletzten haben alle voll trainiert und sind einsatzfähig
– Arnold könnte schon wieder in der ersten Elf stehen
– Wenn Arnold auf dem Platz steht, dann ist er auch Kapitän
– Wind könnte wohl schon starten. Hecking hat ihn gelobt und seine Einstellung hervorgehoben. Es könnte aber auch eine Arbeitsteilung von Wind und Dzenan geben
– Der Ansatz gegen Bremen soll deutlich offensiver als, als gegen die TSG
– Stadion wird ausverkauft sein
– Bei einem Gespräch gestern haben Fanvertreter Unterstützung am Samstag zugesagt
– Die Stimmung in der Mannschaft soll deutlich besser geworden sein seitdem Hecking zurück ist
"Bei einem Gespräch gestern haben Fanvertreter Unterstützung am Samstag zugesagt"
Ganz so klip und klar und bedingungslos, habe ich das nicht heraius gehört.
Eher ein "Support wird da sein, wenn die Fans sehen, dass die Mannschaft sich rein wirft".
Bin aus der Aussage nicht so 100% schlau geworden
Hier einmal die Aussage im Wortlaut, dann kann sich jeder seine eigene Meinung bilden
:
"Aber ich weiß, dass gestern Abend ein Gespräch stattgefunden hat zwischen Vereinsvertretern und Fanvertretern, wo das uns zugerufen wurde, dass der Support sicherlich da sein wird und das werte ich mal als sehr gutes Zeichen".
Da braucht man kein klärendes Gespräch.
Wenn die Mannschaft sich reinhaut und gar in Führung geht, wird natürlich Support vom Stadion kommen.
Das liegt in der Natur der Sache und nicht an Aussagen irgendwelcher selbsternannten Edelfans.
Drei Ergänzungen von der Werder PK:
– Sie rechnen mit 5000 Bremen Fans
– Neben Stage wird auch Lynen ausfallen
– Thioune betont dass es kein Endspiel ist, sondern eine von mehreren Runden. In jedem Fall beruhigt ihn, dass sie auch nach diesem Spieltag vor uns stehen werden
was wurde da eigentlich verbrannt gegen den HSV? auch Fahnen? Wäre ja n Traum
PS: Nicht alles so ernst nehmen
Waren mMn Sachen vom HSV.
ach schade. Ich kann endlich wieder gehen und wollte Sonnabend ins Stadion gegen Werder, auch in der Hoffnung, mehr zu sehen als ne Fahne
@Gavin
als Alternative bietet sich das Spiel der U19 am Sonntag um 11.00h an.
Gegen den DM 1.FC Köln, Eintritt frei und gaaanz sicher keine Beeinträchtigung durch pubertäre Selbstdarsteller und deren Fahnen, denn die haben außerhalb der BL doch eher weniger mit dem VfL zu tun…
Das klingt nach ner sehr guten Alternative
Lustigerweise haben die Instagram-Accounts von GWA und Weekend Brothers dazu aufgerufen, am Sonntag die U19 zu unterstützen.
Interessant, Bremen wird bei der Behandlung seiner Fans im neutralen Bereich "genauer hinschauen”, weil man eine unfaire Behandlung befürchtet.
Wie wäre es denn Mal, wenn sich auch die Gästefans anständig verhalten? Als Zuschauer in eben diesem neutralen Bereich habe ich zig Erfahrungen gemacht, die meine Motivation ins Stadion zu gehen, erheblich verringert hat. Das übliche Gebashe war da noch harmlos!
Ja, Hoffenheim war nicht schön. Wer das Video gesehen hat, weiß, wovon ich rede. Wer es nicht gesehen hat: Glück gehabt.
Aber hier ist das Ding: Hecking hat recht. Nicht alle haben sich abgewandt. Die meisten waren laut, die meisten waren da, die meisten haben das gemacht, wofür sie nach Sinsheim gefahren sind. Das sollte man sich merken, bevor man die gesamte Fankurve in Sippenhaft nimmt.
Und jetzt? Samstag. Heimspiel. Ausverkauft. Werder Bremen.
Ich bin kein Ultra. Ich sitze in Block 62 und klatsche manchmal zu spät – liegt vielleicht am Alter. Aber ich weiß: Was am Samstag passiert, sieht ganz Fußball-Deutschland. Nicht wegen der Tabelle — die kennt jeder. Sondern weil dieser Verein gerade beobachtet wird. Von den Medien, von den Konkurrenten, von den Leuten, die entscheiden, wie es hier weitergeht.
Wir können jetzt erklären, warum welcher Fanblock was falsch gemacht hat. Oder wir können am Samstag zeigen, was dieser Verein ist, wenn er zusammenhält.
Kein Widerspruch. Keine Rechthaberei. Einfach 90 Minuten die Wolfsburg verteidigen — so laut, dass es draußen zu hören ist.
Support im Block. Reform in der Führung.
Starker Kommentar Johnny!
Für die Umsetzung dieser Message hätte ich auch eine Petition unterschrieben. Sogar wöchentlich. ;-)
Arnd Zeigler wird am Samstag bei uns im Stadion sein. Er meinte in seinem Podcast, dieses Spiel hätte für ihn die Atmosphäre eines Pokalfinals. Das trifft ganz gut meine Stimmung.
Ja, wir haben noch einige "Finals" vor uns:
Auswärts in Leverkusen — da sind wir Außenseiter, klar.
Zuhause gegen Frankfurt — da können wir was reißen.
Auswärts bei Union — da ist mein Patensohn dabei. Mindestens ein Punkt.
Zuhause gegen Gladbach — das wollen wir gewinnen.
Auswärts in Freiburg — das wäre doch ein schöner Überraschungssieg.
Zuhause gegen den FC Bayern München — meine Tochter kommt mit ihrer Freundin, eingefleischte Bayern-Fans. Wir holen einen unerwarteten Punkt.
Saisonfinale bei St. Pauli — der Klassenerhalt, oder zumindest die Relegation, ist geschafft.
Und falls die Relegation kommt: noch mehr Finals. Die Saison 2025/26 bleibt spannend. Das ist keine Schönrederei — das ist die Lage.
Also: Samstag. Ausverkauft. Laut.
Bin ich gespannt auf Samstag. Das wohl wichtigste Spiel der letzten Jahre. Wenn wir gewinnen und St. Pauli verliert sind wir immerhin den 17. Platz vorerst los. Ein Sieg wäre auch so wichtig für die Köpfe.
Wenn man sich in diversen Foren der Bremer umschaut, ist deren Niederlage gegen Mainz der absolute Stimmungskiller gewesen.
Obwohl sie lange nicht so schlecht darstehen wie wir, ist für viele der Niedergang beschlossen, nebst Niederlage in Wob.
Sie sehen uns mit Hecking deutlich besser aufgestellt, zumal deren Kader die Verletztenliste kaum auffangen kann.
Ich bin zwar fest davon überzeugt, dass Hecking weiß, die richtigen Knöpfe zu drücken.
Aber nach den unmöglichen Vorstellungen der Mannschaft dieses Jahr, weiß ich nicht, ob sie in der Lage ist, auf die Knopfdrücke richtig zu reagieren.
Nun, Samstag, ca. 17.30 h wissen wir mehr!
Wenn es morgen nicht gelingt, wann dann?
Ich bin positiv gestimmt, die Personalsituation wird auch immer besser. Gerade in der Offensive könnten sich die Jungs 45-60 Min die Lunge rauslaufen und werden dann durch starke Einwechselspieler ersetzt.
Ich würde mir wünschen, dass es auch so gelebt wird. Voller Einsatz von Beginn an, gemeinschaftlich verteidigen und angreifen und nach Möglichkeit wirklich mal eine zwei Tore Führung erzielen.
Fatal wäre vermutlich, wenn Bremen irgendwie einen frühen Führungstreffer erzielt. Da wäre ich wirklich gespannt, wie die Mannschaft reagiert.
"Mit vollem Einsatz von Beginn an" würde ich tatsächlich an einen Sieg glauben – leider haben wir das in dieser Saison noch nicht gezeigt. Dazu haben wir uns auch immer dann schwer getan, wenn wir eigentlich in der besseren Ausgangsposition waren und haben uns dann häufig eher als "Aufbaugegner" erwiesen. Ich bin trotzdem noch guter Dinge, weil ich erkenne, dass sich mit Hecking einiges verändert hat. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich das auf dem Platz zeigt. Von der ersten bis zu letzten Minute. Eine große Chance. Nutzen wir sie.
Bremen hat 2800 Karten aus dem Gästeblock und dann noch im Nachgang zusätzliche 600 Karten vom VfL bekommen. Ich frage mich, in welchen Blöcken die 600 Plätze sind und auch, warum der VfL das macht?
In der Pressekonferenz wurde das gleich zu Beginn thematisiert und der VfL wirkte auf mich da stark in der Defensive. Frau Ertel-Leicht rechtfertigte das Vorgehen, dass Gästefans nicht in den Heimfanbereich dürfen und dass das in allen Stadien so gehandhabt wird.
Das sollte doch wohl klar sein, dass das so nicht geht. Mein Eindruck ist, dass vom VfL da, zumindest nach Außen hin, nicht so harte Kante gezeigt wird, oder vielleicht wird der VfL mit seinen Fans nicht respektiert? Die Bremer beschweren sich seit Wochen, dass sie nicht schalten und walten dürfen wie es ihnen gefällt und die Krönung finde ich, dass sie schon "drohen" genau hinschauen zu wollen, wie ihre Fans behandelt werden. Das finde ich eine Frechheit und zum Dank bekommen sie noch 600 zusätzliche Tickets.
Ich hoffe so sehr, dass die Mannschaft morgen alles raus haut und wir eindeutig gewinnen, das wäre die beste Antwort.
Die Bremer sind im Allgemeinen aber die entspannteren Gäste. Denke nicht das es da ein Hamburg 2.0 geben wird.
Mit welcher Arroganz und Respektlosigkeit die Hamburger am gesamten Spieltag aufgetreten sind erinnerte schon stark an den ein oder anderen Ruhrpottclub, die ja eher für das Hartz4 Niveau ihres Anhangs bekannt sind.
Also ich habe mit den Bremern eher unangenehme Erlebnisse. Sehr arrogant und halten sich für die Größten. Ein ansatzweise vernünftiges Gespräch konnte ich bislang mit keinem von denen führen.
So unterschiedlich sind die Erlebnisse.
Zur defensiven Kommunikation stimme ich komplett zu.
Was das Beobachten von bremer Seite angeht, ich glaube das hat sehr viel damit zu tun, weil es da in der Vergangenheit von der wolfsburger Polizei ein paar Aktionen gab, die nicht in Ordnung waren und ich würde unterstellen, dass sie sich das genau anschauen wollen.
Freitagstraining, kleiner Teaser: Es sind Großtore auf kleinem Feld aufgestellt (Strafraumgrenze bildet Spielfeldmitte). Es sind Hütchen auf der Breite der Strafraumseitengrenzen aufgestellt. Also wird wahrscheinlich auf einem Drittelfeld ein Trainingsspiel stattfinden.
In diesem Spielfeld stehen zwei Stangen an der Mittellinie, ungefähr fünf Meter von der jeweiligen Außengrenze nach innen versetzt.
Ich zähle heute nur drei Torwarte. Die Feldspielergruppe hat sich beim Warmmachen kurzzeitig geteilt. Großgruppe zwischenzeitlich auf dem Längsfeld, zwei Spieler in Einzelgesprächen, fünf weiter abgeschottet.
Kannst du weiter berichten?
Während sich weiter abgeschottet aufgewärmt wird, kleine TW-Training Anmerkung: In allen öffentlichen Trainings gibt es eine Übung: TW blickt am kurzen Pfosten nach außen, auf Zuruf platzierter Schuss aus dem Zentrum. Nach Parade schnelles Aufrichten und strammer Zweitschuss. Also im Prinzip Abwehr von Flanken in den Rücken der Abwehr und Zweitschüssen.
Ich zähle wieder 22 Feldspieler. Abzüglich der fünf die sich getrennt Warmliefen, komme ich auf unseren 17+2 Kader.
Übung 1 ist das klassische Schweinchen in der Mitte in Gruppen von 7/8 Spielern. Leider auf der zaunfernen Seite und die Zuschauer sind heute in zu vielen Gesprächen um Anweisungen zu vernehmen. Generell heute sehr gut besucht. Mehr als zum Auftakttraining!
Übung 2: 3 gegen 3 auf dem schmaleren Feld. Es werden schnelle, kontrollierte (und flache, kurze) Kontersituationen simuliert.
Auffallend: Wimmer sehr kontrolliert und ruhig im Abschluss. Amoura zeigt Spielintelligenz. Er findet Räume zum Laufen und schießen! Beide harmonieren auch ausgezeichnet.
Adjetej kann was mit dem Ball anfangen und, das fällt mir nun schon zum zweiten Male auf, er schießt recht gerne.
Zum Ende hin Unkonzentriertheiten in der Abwehr. Es kommt zu zum vielen Fernschüssen!
Übung 3: Ähnliche Übung aber Sieben gegen Sieben. Das Spiel ist freier, die davorige Übung war mehr auf Speed ausgelegt. Zwei Spieler auf den jeweiligen Torauslinien halten den Ball im Spiel. Im Zentrum ein 'neutraler' Spieler der sich der ballbesitzführenden Mannschaft anbietet. Das scheinen meistens unsere kreativen Zentrumsspieler zu sein. Eriksen, Wind, Arnold.
Udal erklärt die Übungen und war bei dem taktischeren Teaining drei gegeben drei Federführend und hat immer wieder unterbrochen. Hier im freieren Spiel hat Geideck die Wortführung übernommen während Udal und Hecking sich stetig ausgetauscht haben.
Für mich auffällig: Grabara mit einigen weiten Abwürfen.
Die weiten Würfe , dass war ja früher die Stärke bzw. war auffällig, nur nie in Wolfsburg. Eigentlich eine Waffe von ihm…
Übung 4: Torabschlüsse.
Option 1 sind zentral Höhe Strafraumkante nach kurzem Anspiel. Option zwei sind Flanken der AV auf zwei Spieler.
Shiogai macht hier Spaß. Er hat einen strammen Schuss der trotzdem platziert kommt.
Amoura tankt Selbstbewusstsein. Nach einigen platzierten Schüssen kommen Seitfallzieher und andere technisch anspruchsvolle Abschlüsse hinzu und diese funktionieren auch meistens!
Das ist reines Offensivtraining plus AV. Verteidiger und Mittelfeld stehen abseits bei den Betreuern und es gibt kurze Ansprachen und Ball hochhalten. Sieht aber eher nach warmhalten aus; während ich schrieb ist auch die Hälfte ins Center zurückgekehrt. Es wurden zwar auf dem Längsfeld zwei Minitore aufgebaut, aber die scheinen für die Kinder eines Spielers zu sein.
Zum Abschluss noch ein paar Elfmeter. Müller ist motiviert!
Pejcinovic, Wind, Shiogai, Eriksen blieben am längsten. Müller übt noch Abstöße. Amoura blieb auch lange, er 'musste' dann aber aufräumen.
Es gab nach Abschluss noch ein gut einminütiges Gespräch zwischen Pejcinovic und einem Betreuer. Feldabseits noch ein deutlich längeres zwischen Hecking und einem Spieler den ich aus der Ferne nicht erkennen konnte.
Gibts eigentlich große Unterschiede zu dem Training unter Bauer? Oder hast du das nicht verfolgt?
Schließe mich an: Vielen Dank für die Berichte.
Ich wollte das Thema "Unterschiede im Training" auch mal beleuchten. Habe aber leider unter Bauer und Hecking wenig bis nichts gesehen, unter Simonis mehr. Aber grundsätzlich aus dem was ich bisher gesehen und gelesen habe:
Bei letzterem, also Simonis, war es in vielen Einheiten relativ gleich. Simonis´ lies viel Pressing und Ballbesitz trainieren, umso verwunderter war ich, wie wir dann gespielt haben – tief stehen und auf Konter. Da war sehr viel Hasenhüttl unter Simonis drin.
Unter Bauer habe ich mal eine Einheit gesehen mit Spiel, das war ok, da war auch Feuer drin. War schon ein Gegensatz zu Simonis in der Einheit, es lief wilder und freier ab, unter Simonis schon sehr strukturiert. Man konnte unter Simonis auch nahezu immer die Startelf vorhersagen. Hatten wir ja auch damals berichtet.
Vom Gefühl her würde ich aber schon sagen, dass das Training unter Hecking, auch was Piperita jetzt berichtet, schon deutlich abwechslungsreicher ist. Man muss natürlich klar sagen: Die Co-Trainer mit Geideck und Unal sind hier auf einem ganz anderen Niveau als Klamt zb.
@kasprl: Das letzte Mal wann ich regelmäßig beim Training war, ist schon Ewigkeiten her. Müsste sogar noch von vor Heckings erster Amtszeit gewesen zu sein. Im Moment bietet es sich halt gut an, weil ich zu den Trainingszeiten gerne mal meine Runden um den Allersee drehe und es von dort nur ein kleiner Abstecher ist.
Natürlich hat sich das Training seitdem erheblich verändert, also will ich hier keine großen Vergleiche anstellen. Der einzige markante Unterschied: Damals wurde nach dem Training viel in Gruppen weitertrainiert. Sehr viel Flanken oder kurze Passstaffetten. Es gab auch klare Zweier- bis Dreiergruppen, die immer wieder zusammenarbeiteten. Im Moment ist das Nachtraining eher individuell. Viele Torschüsse nacheinander. Die Spieler sprechen miteinander und feiern ihre Erfolge, es ist also schon ein "Miteinander" vorhanden, aber eben nicht mit dem Ball.
@jonny: Generell ist Grabara ganz anders als vorgestellt. Als er kam hieß es er sei ein schwieriger Character der ganz frei Schnauze redet und als eher exzentrischer Typ der seine Vorderleute schonmal zusammenscheißt wenn es nicht läuft. Hier ist er eher der ruhige, introvertierte Typ der Misserfolge in sich reinbeißt und bei dem dann nur Kopf und Schultern hängen- beziehungsweise fallengelassen werden.
Piperita, dir einen ganz großen Dank für diese ausführlichen Trainingsberichte und das du dir die Zeit nimmst. Das ist nicht selbstverständlich und eine Bereicherung! Danke dir!

Zur Info:
Das offizielle Statement der Ultras und OFCs sagt, dass es morgen organisierten Support geben wird
Ist ja krass in der derzeitigen Situation
Ich finde, dass das Statement sehr treffend formuliert wurde und hoffe, dass es von den Verantwortlichen genau gelesen wird. Außerdem finde ich es gut, dass es organisierten Support geben wird. Das Spiel ist einfach zu wichtig.
Ich finde es auch gut gesagt.
Vor allem
Is ja auch wahr.
Jetzt 8 Spieltage den Support einstellen und jedes Heimspiel dem Gegner überlassen wäre auch keine Option
Man gibt offizielle Statements für organisierten Support raus…
Und wenn man dann verlieren sollte folgt hinterher wieder der große Auftritt von unserem Kindergarten?
Wirkt halt alles ziemlich künstlich, weil man sich zuletzt Woche für Woche zum Affen gemacht hat und zurecht Kritik dafür geerntet hat.
ist die Frage: Support oder wieder Lieder zur Selbstbeweihräucherung?
Und wenn es morgen keinen Support geben würde, würde man auch wieder rumheulen.
Abgesehen davon, dass ich die Aktion nach dem Spiel in Hoffenheim auch peinlich fand, finde ich es amüsant zu sehen, wie die Ultras als Kindergarten bezeichnet werden, wenn man sich anguckt, was hier im Forum teilweise abgeht zwischen erwachsenen, alten Männern. Selbstreflexion und so …
Support oder Lieder der Selbstbeweihräucherung? Es wird ganz selten "angefeuert" im stadion, sondern meist nur von sich selber gesungen und wie toll man ist und wen man alles vernichtet. Aber das Team "angefeuert"?
Solange das der Kindergarten, und nix anderes isset für mich, nicht versteht, wird sich hier in WOB wenig ändern und man wird nie das ganze Stadion zum mitziehen bewegen
Lieber Gavin, die Kritik an Liedern zur Selbstbeweihräucherung kann ich durchaus nachvollziehen. Und ja, die Rückennummer-Aktion in Sinsheim war für meinen Geschmack unangebracht.
Aber: Wer regelmäßig in der Volkswagenarena oder auswärts dabei ist, weiß, was diese Jungs und Mädels leisten — gerade weil der Funke vom Platz seit Monaten nicht rüberspringt. Beim 5:1 in Leipzig in der letzten Saison war nach dem 2:0 die Bierdusche von den eigenen Fans das "Sahnehäubchen". Und trotzdem (und vielleicht gerade deshalb) war es eines meiner schönsten VfL-Erlebnisse. Ohne die Jungs und Mädels sähen wir im Gästeblock schlicht alt aus.
Das Statement heute trifft es für mich gut: Support nicht weil alles gut ist — sondern weil wir Verantwortung tragen. Das ist der Unterschied.
Morgen geht es um alles. Befindlichkeiten zwischen Fangruppen oder Fan-Generationen sind das Letzte, womit wir uns jetzt beschäftigen sollten.
Ich bin so gespannt auf das Spiel morgen. Apropos: 5:1 für uns wäre auch diesmal kein schlechtes Ergebnis.
Wir sehen oder fühlen uns im Stadion.
Wow… echt jetzt?
Die Ultras supporten im Abstiegskampf?
Verrückt!
Ich möchte mich wenig zum Statement äußern, außer zu sagen: Aus großer Verantwortung entspringt große Macht.
Macht in Form von unterstützendem Support.
Das sollten wir alle machen und dann Tacheles reden, um zu schauen wie der ganze Laden weiter geht!
Einige dieser Ultras haben anscheinend mit der Kritik so gut leben können, dass sie versucht haben an persönliche Daten zu kommen. Nein nicht von mir…
Sehr erwachsen, vielleicht einfach die Leute persönlich anschreiben, wenn man die Eier hat. Ich persönlich habe schon oft genug Wortgefechte mit den Ultras gehabt…
Wie dem auch sei, für mich ist die breite Masse dort eine Ansammlung von Selbstdarstellern und Diskussion bringt da 0.
Positiv, sie scheinen die massive Kritik mal angenommen zu haben…
@jonny: Das hoffe ich auch, wage es aber zu bezweifeln.
Aber das soll nicht Thema sein aktuell: Heute zählt nur der Heimsieg.Punkt!
"Was die Jungs und Mädels leisten", ist noch immer, dass sie ihrem Hobby nachgehen. Das ist keine Aufopferung für andere. Und das rechtfertigt nun auch nicht alles und selbstverständlich darf das Verhalten kritisiert werden. Den "Aufwand", den eine Fanszene betreibt, kann man selbstverständlich anerkennen und ggf. wertschätzen, aber heorisieren muss man den nicht. Nimmt nicht jeder für unterschiedliche Hobbys Aufwand in Kauf? So oder so besteht kein Grund, sich von der Truppe die Meinung und die Elemente des "Fanseins" diktieren zu lassen.
Uneingeschränkte Zustimmung @ Schalentier. Wer Fußball als Sportart liebt, aber dem etikettierten Fandasein nicht unbedingt etwas abgewinnen kann (zumal bei einem Club, der keine Mitgliederbasis hat), der fragt sich schon, woher die anmaßenden Ansprüche der „organisierten“ Fans eigentlich resultieren. Und zwar sowohl die Ansprüche an den Club selbst als auch solche gegen den „gemeinen“ Stadionbesucher.
Es wäre eine sozialpsychologisch interessante Aufgabe, einmal zu erforschen, aus welchen Quellen und Motivlagen sich die Selbstinszenierung der Fanszene speist und mit einer geradezu asozialen Arroganz Legitimitäten beansprucht, unter denen andere (Spieler, Zuschauer, Ordnungsdienste, Polizei) leiden müssen.
Gestern wieder zu beobachten beim Derby Hannover/Braunschweig, wo die beiden Fanszenen den Rest zwangen, eine Spielunterbrechung hinzunehmen und 25 Minuten lang die Rauchgase ihrer Selbstbeweihräucherung einzuatmen. Ob hier das Sporterlebnis oder die identitäre Selbstwahrnehmung im Vordergrund steht, beantwortet sich da von selbst.
Ihr redet über Ultras und organisierte Fanszenen mit einer Selbstverständlichkeit, als hättet ihr selbst jahrelang im inneren Kreis mitgewirkt. Aber habt ihr überhaupt erlebt, was hinter den Kulissen tagtäglich passiert? Wisst ihr, was Leute aus einer aktiven Szene Woche für Woche investieren, damit überhaupt das entsteht, was ihr im Stadion später ganz selbstverständlich als „Atmosphäre“ konsumiert?
Ja, natürlich ist das ein Hobby. Aber dieses herablassende „Die gehen halt nur ihrem Hobby nach“ greift einfach viel zu kurz. Es macht eben einen Unterschied, ob jemand irgendein Hobby nur für sich auslebt oder ob er einen erheblichen Teil seiner Freizeit, seines Geldes, seiner Energie und seiner Nerven in etwas steckt, das das gesamte Stadionerlebnis mitprägt. Das muss man nicht unkritisch feiern. Aber wer darüber urteilen will, sollte wenigstens ansatzweise wissen, wovon er spricht.
Genau daran fehlt es hier aber. Ihr diskutiert über eine Materie, von der ihr meist nur Bruchstücke kennt, aus dem Fernsehen, aus einzelnen Stadionbesuchen oder aus der Perspektive von außen. Trotzdem werden daraus dann große Urteile über Motive, Ansprüche und angebliche „Selbstinszenierung“ abgeleitet. Das ist kein tiefer Blick hinter die Fassade, das ist Stochern im Nebel mit maximaler Attitüde.
Natürlich darf Fehlverhalten kritisiert werden. Niemand behauptet, dass alles legitim ist, nur weil es aus einer Fanszene kommt. Aber dieses pauschale Gerede von „anmaßenden Ansprüchen“, „asozialer Arroganz“ und „Selbstbeweihräucherung“ zeigt vor allem, wie weit ihr von der eigentlichen Realität entfernt seid. Ihr reduziert ein komplexes Gefüge aus Gemeinschaft, Loyalität, Verantwortung, Organisation und Identität auf eine bloße egoistische Show. Das ist nicht differenziert, sondern schlicht oberflächlich.
Wer nie wirklich dabei war, wer nie erlebt hat, was im inneren Kreis passiert, wie viel Arbeit im Hintergrund läuft und was Leute auf sich nehmen, gerade bei Auswärtsfahrten, in der Vorbereitung, in der Organisation und in der Verantwortung füreinander, der sollte mit endgültigen Urteilen vielleicht etwas vorsichtiger sein. Von außen lässt sich leicht über Ultras reden. Wirklich mitreden kann darüber aber nur, wer mehr kennt als 90 Minuten Spiel und ein paar Fernsehbilder.
Nichts weiter als das überhebliche Geraune von Tastatur-Rambos, die mit maximaler Attitüde über Dinge urteilen, von denen sie in Wahrheit kaum etwas verstehen.
@JohnnyM:
In Zeiten wie diesen muss die Mannschaft unterstützt werden! Gehe ich vollkommen mit.
Aber WAS ist denn Support? Unterstützung? Anwesend sein? Dann supporten alle, die im Stadion sind. Ist Support die Mannschaft anfeuern? In meinen Augen ja.
Ist Support, Lieder über sich selber zu singen und sich selber zu feiern, während der, der supportet werden sollte, versucht, den Sieg zu erringen? In meinen Augen nicht.
Und das ist das, was ich kritisiere. Ich denke, soviel Kritik darf sein. Es wird sich doch immer beschwert, wieso kaum jemand mitmacht, wieso keiner mehr mitsingt usw. Und ich schreib es echt immer wieder: Viele sind einfach genervt von der Selbstbeweihräucherung und wollen lieber die Mannschaft unterstützen, als das x-te Lied auf unsere Fanszene zu singen! Oder wie toll es wäre, wenn ein anderes Logo auf der Burst prangern würde.
Will man das ganze Stadion zum mitziehen kriegen, dann sollte man vielleicht mal "einfacher" denken. Bei Schlachtrufen geht das ganze Stadion mit. Bei den "Gesängen" reduziert sich das sehr schnell.
Und wenn ich dann lese: Wir supporten euch die ganze Zeit… dann ist das in meinen Augen halt auch Augenwischerei. Würde man schreiben: Wir feiern und und sind dabei… würde das wohl besser passen.
Muss nicht jeder verstehen, aber Unterstützung ist für mich was anderes.
Andere Klubs kriegen es doch auch hin. Persönlich hab ich es bei keinem anderen Verein in der Liga erlebt, das der Support mehr darin besteht, die eigene Fanszene abzufeiern statt den Verein zu besingen und nach vorne zu peitschen.
Da der Post über mir erst beim Verfassen kam: Doch, weiß ich, weil ich auch mal “dabei” war
Betonung liegt auf war. Und nicht mehr bin aus Gründen, die ich immer wieder anprangere. Aber ich denke mal, die 90er und frühen 2000er zählen bei dieser Aufzählung wohl nicht 
@Ein Wolf:
Es ehrt dich wirklich, dass du die Dinge ansprichst. Jedoch bleibt es weiterhin nur ein Hobby und glaube mir, es gibt weitaus teurere und zeitintensivere Hobbies als aktives Mitglied in einer Ultragruppe zu sein. Doch die Hobbies bleiben halt Hobby.
Und auch dein Einwand ist zu beachten, dass man als "Nichtaktiver" kaum Einblicke hat. Da hast du natürlich Recht. Nur bedenke dabei auch den umgekehrten Weg. Kein aktives Mitglied hat dann ebenfalls das Recht über den "nichtaktiven" Fan zu urteilen usw. Schon gar nicht sich als "ultimativen" Fan zu betiteln. Er hat da ja auch keinen Einblick…
Und glaub mir, einige hier im Blog sagen solche Dinge nicht nur so daher, sie haben wirklich aus persönlicher Erfahrung und anderen Begegnungen und Kontakten sehr wohl Einblick. Sehr intensiven Einblick sogar.
Ich möchte betonen, dass ich hier nur von einigen Teilen der "Szene" spreche und nicht pauschal von allen und bei einigen Teilen ist Kritik sehr wohl angebracht. Solange man sich als "über allen stehend" sieht, ist da weiterhin kaum ein miteinander möglich.
Dabei ist die Sache doch ziemlich einfach: Der Verein bzw. die GmbH steht an Nummer Eins und hoffentlich auch weiterhin in Liga 1.
Das sollten alle verstehen und unterstützen so wie sie möchten.
Darin sollten wir auch alle vereint sein… leider habe ich daran so meine Zweifel.
Ein Wolf, aufgrund dessen, dass mein Cousin mal bei den Ultras war, weiß ich genau, wie zeitintensiv das Hobby ist. Was da teilweise an Schweiß und Blut reingeht ist mit also bekannt…
Das man also nicht weiß, was da außer den 90 Minuten Stadionerlebnis drinsteckt ist absoluter Unsinn.
Alleine aber, weil man als "Narmalo" gar nicht die Chance hat, außer man schließt sich den Ultras an, an solchen Aktionen teilzunehmen… Ist dieser Punkt hinkt der Vergleich am Ende also.
Und am Ende weiß ich genau, wie sich mein Cousin zu der Zeit über Normalos geäußert hat, wie viel Eigenlob dabei war, wie viel Selbstdarstellung… Wie uneinsichtig man als Ultra ist und das wir nur Kutten sind.
Wenn du so nah an den Ultras bist und ich so fern bzw. keine Ahnung habe, dann nur so viel. Ich kenne den Grund, wieso Heise nicht mehr Capo ist…
Es ist zwar schon lange her, aber ich war früher mit den Ultras auf vielen Auswärtsspielen unterwegs. Deshalb kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es dabei nicht nur um Zeit und Geld geht. Versuchte Angriffe auf Züge oder das Einkesseln auf Bahnhofsvorplätzen durch andere große Fanszenen waren damals noch das Harmloseste. Was dort teilweise für den Verein auf sich genommen und geopfert wird, geht deutlich darüber hinaus.
Natürlich unterstützt jeder Fan den Verein auf seine Weise. Aber ich habe selbst erlebt, dass die aktive Fanszene aus Überzeugung und für die Sache oft noch einmal deutlich mehr auf sich nimmt. Das ist keine Überhöhung, sondern einfach meine persönliche Erfahrung.
Edit: Bezüglich Heise sollte man nichts sagen^^
@Ein Wolf: Du beziehst dein wesentliches Argument gegen „das pauschale Gerede“ gegen die organisierte Fanszene aus dem vermeintlichen Unwissen der Kritiker über das, „was im inneren Kreis (gemeint ist die Fanszene) passiert“. Damit lieferst du ganz unfreiwillig die Bestätigung dafür, dass das entscheidende Motiv der Aktivitäten der Fanszene eben nicht außengerichtet ist, sondern am Bedürfnis an Erlebnissen im Inneren der Fanszene festzumachen ist. Wäre es anders, würde man ja selbstverständlich Rücksicht nehmen auf die große Mehrheit der Stadionbesucher, die z. B. das Abbrennen von Pyrotechnik ablehnt oder sich von ungeschriebenen Stadionregularien, zu denen sich Fanszenen ermächtigen, gegängelt fühlt. Und woher weißt du überhaupt, dass das „gesamte Stadionerlebnis“, in das die Fanszene so viel Arbeit und Herzblut steckt, so uneingeschränkt von der Mehrheit der Zuschauer honoriert wird?
Fußball gibt es historisch schon sehr viel länger als die organisierte Fanszene. Und das Stadionerlebnis war stimmungsvoll auch ganz ohne diese ritualisierten Inszenierungen der sozial überwiegend identifizierbaren Peergroups, die sich oft ganz zufällig im Fußball zusammenfinden. Mannschaftssportarten wie Handball, Basketball oder Volleyball kommen seltsamerweise ohne solche Hardcore-Fangruppen aus. Und selbst im Eishockey sind die Aktionen der organisierten Fanszene mehr auf die Unterstützung des Teams fokussiert, als auf die Selbstdarstellung und die Konfrontation mit gegnerischen Fans.
Ich selbst lehne im Übrigen die organisierte Fanszene überhaupt nicht prinzipiell ab. Es gibt genügend Gründe für abwägende Differenzierungen und sie hat durchaus auch eine positive Funktion, sowohl im Stadion wie auch gesellschaftlich. Es stünde der Wolfsburger Szene mittlerweile aber gut an, vor der pauschalen Kritik der Kritiker vielleicht mal ein bisschen mehr Selbstreflexion zu üben.
Richtig. Heute muss aus Verantwortung zu unserem Verein supportet werden und das von jedem aus jedem Block. Diskutieren können die die wollen danach wieder.
Welche Aufstellung wünscht ihr euch heute?
Ich würde so aufstellen:
Grabara
Belocian – Jenz – Koulierakis
Kumbedi – Eriksen – Souza – Maehle
Amoura – Wimmer
Pejcinovic
Wimmer muss für mich in die Start11
Wind anstatt Pejcinovic ansonsten würde ich auch so aufstellen. Wind deswegen weil ich heckings positiven Eindrücken ihm gegenüber vertraue und er auch mal die Bälle besser halten und festmachen kann
Ich würde auch mit Wind starten um Bälle festzumachen und dann über Eriksen nach außen verteilen.
Zudem Amoura gegen Sugawara um ihn hinten zu binden.
Ansonsten sind wir gefühlt auf jeder Position besser besetzt, außer vielleicht Fridl und Sugawara.
Also kämpfen und siegen und mal kein Gegentor in den letzten 20 Minuten.
Hecking sagte in der PK, dass er sich vorstellen könnte mit einem Flinken Stürmer zu starten und dann wenn die Bremer Abwehr müde ist, Jonas Wind einzuwechseln um Clever zu spielen.
Daher halte ich Pejcinovic für realistischer.
Aber ich denke das Wind auch von Beginn an seinen Input geben wird.
———————-Grabara
———-Adjeti—Koulirakis—Belocian
Kumbedi–Eriksen—Arnold—–Maehle
———Wimmer————-Amoura
———————–Dzenan
Einwechsler
1. Wind
2. Majer
3. evtl. Zehnter oder bei Bedarf
Auf gehts zum Sieg egal wie.
Hat er das wirklich so gesagt? Ich habe es so in Erinnerung, dass er zwar von einer Arbeitsteilung der beiden gesprochen hat, aber nicht so konkret mit einem flinken Stürmer starten zu wollen. Mir würde es ohnehin sinnvoller erscheinen, mit einem spielstarken Stürmer (Wind) zu starten und wenn die Bremer müde sind, den schnelleren (Pejcinovic) zu bringen. Dzenan hat, wie ich finde, immer sehr wenig Impact gegen tiefstehende Gegner.
Habe das auch so verstanden wie du, Hammerhai.
Wäre eine krasse Bank mit Daghim Lindström Majer Pecjinovic Shiogai und Arnold