Sonntag , Oktober 25 2020
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Rückschlag bei Hleb

Alexander HlebGing die Reha zu schnell für Hleb?
Der Spieler selbst hatte sich große Ziele gesetzt. Bei seiner Vorstellung verkündete Hleb, dass er bereits nach 10 bis 14 Tagen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wollte.

Dieser ehrgeizige Zeitplan verzögerte sich. Doch kurze Zeit später stand er tatsächlich für zwei Einheiten wieder im Mannschaftstraining. Hleb absolvierte ein paar kleinere Trainingsspielchen.

Dennoch fiel den Trainingsbeobachtern sofort auf, dass Hleb weit davon entfernt ist das volle Programm mitgehen zu können. Er hielt sich vornehm zurück, wirkte unsicher und agierte äußerst vorsichtig.
Zwei Tage später war schon wieder Schluss mit dem Mannschaftstraining.

Das Knie hatte reagiert, und Hleb musste wieder einen Gang zurückschalten. In der letzten Woche absolvierte Hleb dann auch nur wieder sein separates Reha- und Aufbau-Programm.
Alexander Hleb
In dieser Woche startete Hleb dann Versuch Nr. 2.

Doch auch dieser ging schief. Beim harten Konditionstraining war erneut Endstation. Nach den ersten Sprints und Steigerungsläufen musste Hleb erneut abbrechen.

Heute am Mittwoch stand dann folgerichtig das normale Aufbauprogramm auf der Tagesordnung. Dazu begab sich Alexander Hleb zusammen mit seinem Reha-Trainer erneut zum Hügel, wo er abwechselnd auf den Stufen und auf einer Bodenmatte trainierte.

Einige Übungen konnte Hleb nur unter Schmerzen absolvieren, andere musste er abbrechen. Immer wieder wurde er von seinem Reha-Trainer motiviert weiter zu machen und nicht aufzugeben.
Dennoch konnte man deutlich die Schmerzen in Hlebs Gesicht erkennen. Immer wieder fasste sich der 30-Jährige an die Leiste.

Nach einigen Übungen kam er humpelnd zurück von den Treppenstufen und warf sich erschöpft mit schmerzverzerrtem Gesicht auf seine Matte.

Doch pausiert wurde nicht. Während dem Knie und der Leiste eine kurze Pause gegönnt wurde, ging es gleich weiter mit Bauchmuskel- und Kraftübungen mit dem Medizinball.

Fazit:
Hleb quält sich – Hleb arbeitet hart an seiner Rückkehr. Doch es sieht zur Zeit nicht gut aus. Er scheint noch weit von einem Bundesligaeinsatz entfernt zu sein.
Felix Magath muss an anderer Stelle nach Kreativität suchen.

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10 Kommentare

  1. ganz ehrlich, das mit hleb wird nichts mehr. wie lange trainiert der jetz schon? 2 monate? das sieht ja schlimm aus wie er da zusammenbricht und wie ein opa die treppen runterschleicht. nee nee. ein glück haben wir den nur bis zum winter und dann ciao! :)

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  2. Sieht schlimmer aus als ich dachte. Er bricht ja regelrecht auf dem Hügel zusammen. Eine Trainingspause ist vielleicht besser als mit falschem Ehrgeiz immer weiter zu machen. So wird es nur schlimmer.

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  3. Ich sehe es schon kommen. Weihnachten liegt Misimovic unterm Weihnachtsbaum :)

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  4. Hleb ist ein Risiko, dass man im Fußball eingehen kann, gelegentlich eingehen muss. Er kostet uns kaum etwas, und er könnte uns weiterhelfen.
    Was man aber kritisieren muss ist, dass wir keine Alternative haben. Hleb als Zusatz wäre das Risiko wert gewesen. Allerdings sein ganzes (kreatives) Geld auf ein krankes Pferd zu setzen war unverantwortlich.
    Ihm persönlich wünsche ich natürlich eine schnelle Genesung.

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  5. Misimovic unterm Weihnachtsbaum? Magath machts möglich! ;-)

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  6. Fakt ist doch, dass wir Kreativität mehr brauchen als alles andere. Selbst bei dem relativ überschaubaren Konzept zur Meisterschaft hatten wir einen Lenker im Mittelfeld. Den brauchen wir wieder.
    Im Winter muss ein Spielmacher her, und da reicht kein Eigengewächs oder Experiment aus. Da muss ein richtiger Kracher her. Hleb kann diese Rolle niemals ausfüllen.

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  7. Leider wird es nun deutlich, dass Hleb wohl nicht rechtzeitig fit werden wird, um der Mannschaft zu helfen.
    Er hat sicherlich das Potential die fehlende Kreativität in das Spiel vom VFL zu bringen. Allerdings nur wenn er fit ist.

    So muss man sich sicherlich zur Winterpause um einen guten Krweativspieler bemühen. Aus den eigenen Reihen wird das nicht funktionieren.

    Den Kommentar von Seppel finde ich aber nicht in Ordnung. Zitat: „…das sieht ja schlimm aus wie er da zusammenbricht und wie ein opa die treppen runterschleicht. nee nee. ein glück haben wir den nur bis zum winter und dann ciao! :)“

    Man sollte immer bedenken, dass hinter so einer Situation immer auch ein persönliches Schiksal steckt. Hleb quält sich um wieder Fußball spielen zu können. Er tut alles dafür. Für diese Bemühungen bekommt er nur ein und tschüss zu hören. Dies finde ich vollkommen unangebracht.

    Hier kritisieren viele Magaths Methoden und werfen ihm u.a. vor Menschenhandel zu betreiben indem er viele Spieler kauft und verkauft.
    Wenn man aber eine Einstellung hat, wie sie im Kommentar von Seppel zu sehen ist, sollte man doch einmal nachdenken ob die eigene Einstellung besser ist.

    Ich persönlich wünsche Hleb alles Gute und das er wieder auf die Beine kommt. am besten natürlich bei uns. Diese Wünsache sind unbahängig davon, dass wir auf jeden Fall in der Winterpause etwas für die Kreativabteilung tun müssen.

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  8. Bis Hleb wieder richtig(!!!) fit ist, also in top-form, haben wir unser ziel europa schon lange endgültig verfehlt. im winter muss ein zehner kommen sonst springt nicht mehr wie rang 10 heraus.

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  9. Als ich das Video sah dachte ich: Samuel Koch wäre froh soweit zu sein – aber das sieht ja wirklich erschreckend aus, finde ich.

    Hey Alex, ich als Laie sage: Hör auf Deinen Körper, auch wenn es etwas länger dauert, vielleicht kommt Dein Einsatz zum Ende der Saison, kannst dann zeigen wie wertvoll Du bist und vielleicht wird man Dich dann in der nächsten Saison feiern und aufleben lassen.

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  10. Witziges Wortspiel :) Ich wollte mal schauen was unser ehemaliger Spieler so treibt. Hier gibt es ja sogar ein Video. Sieht allerdings nicht gut aus. Bei uns war er in der erneuten Spielzeit der Rückholaktion auch nicht mehr der Alte. Ich drück euch die Daumen, dass er wieder in die Spur findet. Gruß aus Stuttgart.

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