Sonntag , Oktober 25 2020
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Transfergerücht: Saîf-Eddine Khaoui zum VfL Wolfsburg?

Wie die französische Seite „France Football“ berichtet, soll der VfL Wolfsburg neben Borussia Mönchengladbach Interesse an dem 22-jährigen Offensivspieler Saîf-Eddine Khaoui angemeldet haben.

Der 1,80 große Linksfuß von Olympique Marseille ist aktuell an den französischen Erstligisten ES Troyes AC ausgeliehen und kehrt Ende der Saison nach Marseille zurück.

Saîf-Eddine Khaoui sorgt aktuell in der 1. französischen Liga für Furore und ist einer der besten Spieler seines Teams. Bislang erzielte der gebürtige Tunesier 4 Tore und bereitete einen Treffer vor. Marseille-Trainer Rudi Garcia bestätigte unlängst, dass Khaoui keine Kaufoption in seinem Leihvertrag stehen hat, und er ihn mit Freude am Ende der Saison in Marseille zurück erwartet.

Auch von dem Interesse aus der Bundesliga hat der Marseille-Coach gehört. „Darüber sind wir nicht überrascht!“

Saîf-Eddine Khaoui ist im offensiven Mittelfeld zu Hause, kann aber auch Rechtsaußen spielen. Genau auf dieser Position sucht der VfL Wolfsburg Verstärkung.

Spielerprofil: Saîf-Eddine Khaoui
 
 

Tagesticker – Mittwoch, 20.12.2017

 

Brekalo im Winter Brekalo2zurück zum VfL Wolfsburg?

Nach einer Meldung der Bildzeitung könnte der nach Stuttgart verliehene Josip Brekalo zum VfL Wolfsburg zurückkehren.

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36 Kommentare

  1. Über eine Rückkehr Brakalos würde ich mich freuen. Ich sah einige Spiele von ihm als er noch in Wolfsburg war, und da hat er mir eigentlich ganz gut gefallen. Wendig, trickreich und natürlich noch entwicklungsfähig.

    Und da wir eh Mangel haben, wäre er eine kostengünstige Alternative. Wurde er nicht mal als europäischer Messi betitelt? :)

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  2. Halte nichts von einer vorzeitigen Brekalo Rückkehr. Bisher hat er noch nicht in Liga 1 überzeugt. Soll sich lieber noch ein halbes Jahr bei Stuttgart entwickeln.

    Khaoui kenn ich nicht und kann ihn daher nicht bewerten.

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  3. Juchuu, die Transferphase beginnt wieder :)

    Ich finde das mindestens so spannend, wie ein Bundesligaspiel des VfL Wolfsburg :)

    In dieser Transferphase dürfte sich doch einiges tun. Trainer Schmidt ist neu und hat noch keine Möglichkeit gehabt Einfluss auf Transferaktivitäten auszuüben.

    Ich gehe davon aus, dass uns 1-2 Spieler verlassen, vielleicht 1-2 Spieler verliehen werden und 1-2 Spieler neu geholt werden.

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  4. The first part of the season is finished, so you can start thinking about transfers. I expect 2 reinforcements. I am thinking of positions such as the side assistant and the left defender. I think that when it comes to the side midfielder a very interesting option is to shorten the loan of Josip Brekalo. A very young and cool player. I think that while at the beginning of the previous season he was not yet ready for the Bundesliga, at the moment he could have contributed a lot of quality to our team. He would have fought from Malli and Ntep for the first line-up. Of course there are many other players on this position who would be happy to come to VfL, so Olaf Rebbe must also closely watch other players. In my opinion, Stefaniak should go for a loan. Although Martin Schmidt said a nice word about him in one of his recent speeches, it must be remembered that Marvin was not even once in the eighteenth match. I would like transfers to the club to be carried out before going to a training camp in Spain. It is very important to coordinate.

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  5. Vorschlag Brekalo zurück und Gommez 1/2 nach Stuttgard /Ironie)

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  6. Ich finde, der Artikel im Kicker klingt recht konkret. Da ist offenbar mehr dahinter als nur Geschreibsel, um die Seiten zu füllen.

    Es scheint in die Richtung zu gehen, dass Brekalo Ntep ersetzen könnte.

    Ntep war bei und bislang eher ein Reinfall und will anscheinend weg, am liebsten nach Frankreich zurück. Ich weiß jetzt nicht, ob Brekalo auf links spielt oder spielen kann. Wenn ja, wird er unter Berücksichtigung der von Ntep gezeigten Leistungen wohl immerhin nicht schlechter als Ntep sein (ist ja kaum möglich).Dafür wird er vermultich weniger verdienen. Und für Ntep würden wir sicherlich eine höhere Ablöse als 1 Mio bekommen, die man wohl an Stuttgart zahlen müsste, wenn der kicker richtig informiert ist.

    Zusammenfassend würde das bedeuten, dass wir Geld sparen würden und uns sportlich nicht verschlechtern würden. Wäre also eine Überlegung wert.

    Andererseits schließe ich aus, dass Brekalo die dringend benötigte Sofortverstärkung auf den Flügeln ist. Man müsste also weiterhin dringend nach einer Sofortverstärkung suchen.

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  7. Diese Aktion von Heiko Herrlich finde ich nur abstoßend und ich hoffe sie bestraft wird. Wenn nicht mal der Trainer zu einer Vorbildfunktion in der Lage ist. Klar, sind das auch nur Menschen, da habe ich dann aber eher Verständnis für z. B. Nagelsmann, der seine Wasserflasche wirft und diese unglücklich abprallt und einen Zuschauer trifft. Da wollte er keinem Anderen schaden, es war nur Pech. Aber Herrlichs Aktion zielt darauf ab, eine rote Karte für Zakaria zu provozieren. Das ist so dermaßen unsportlich, das darf sich nicht im Sport etablieren.
    https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-moenchengladbach/article171795101/Heiko-Herrlich-Bayer-Leverkusens-Trainer-leistet-sich-peinliche-Schwalbe.html

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    • bin ich zu 100% bei Dir.

      Aber auf der anderen Seite: warum stößt der Spieler den gegnerischen Trainer überhaupt zur Seite. Auch wenn’s nur ein leichter Schubser war, allein die Geste zählt. Wie wenig Respekt ist denn vorhanden? Wenn ich an meine Jugend-Spiele denke, da wäre nie ein Spieler im Traum darauf gekommen, den gegnerischen Trainer auch nur anzufassen oder gar zu beleidigen, geschweigen denn zu stoßen. So eine Respektlosigkeit hätte sich selbst der größte Rüpel nicht getraut!

      Genauso wie das Wegschieben / leichte Handgreiflichkeiten von den Bayern-Spielern gegen Rangnick (Pokal in Leipzig). Fand ich damals einfach nur unverschämt. Mir fallen da noch zig andere Beispiele in den vergangenen Jahren ein. Inzwischen scheint das normal zu sein bzw. wird es gern als Emotion verkauft.

      Ich riskiere umgedreht mal die Frage, wie sich der (Presse)Mainstream aufstellt, wenn beispielsweise ein Hoffenheimer Spieler den großen Don Jupp von hinten so stößt. Oder ein Leverkusener in Dortmund seinerzeit den Kloppo körperlich angegangen wäre ….

      Ganz klar: auch Herrlichs Aktion ist völlig daneben! Es zeigt eben in Summe die Verrohung der Sitten und verlogenes Getue. Schade, sehr schade. Dass Anstand, Respekt und Wahrhaftigkeit nicht zum Profi-Sport gehören wird ja leider jede Woche vorgeführt.

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    • Ja, da hast du Recht. Man erlebt es ständig im Alltag und es sind leider nicht nur ganz junge Menschen, die verroht sind. Auch ältere Menschen werfen ihren Anstand, den sie in der Kindheit ganz sicher vermittelt bekommen haben, über Bord weil „das doch alle machen“.

      An manche Dinge hat man sich leider schon etwas gewohnt und ärgert sich dann nur noch im Stillen. Ich bekomme jedesmal die Krise beim Überqueren einer Straße (ich wohne nicht mehr in Wob, sondern in einer Großstadt mit großem Verkehrsaufkommen), da biegt das Auto dann immer noch schnell vor einem ab oder gleich hinter einem trotz grüner Fußgänger Ampel und touchiert einen dabei fast. Kindern muss man einschärfen bloß nicht loszurennen, denn obwohl der Autofahrer als Abbieger warten muss, hat er ja immer Vorfahrt. So gibt es ganz viele Verhaltensweisen, die immer egoistischer werden und das ist dann auch im Sport zu sehen.

      Der Zakaria findet das Verhalten von Herrlich ja auch nicht schlimm, das wiederum finde ich schlimm. Vortäuschen von Tätlichkeiten darf es nicht geben. Dass er den Trainer berührt, sollte im Normalfall nicht sein, ist aber vielleicht ein wenig der Hektik des Spieles geschuldet. Andere Trainer wären aber einen Schritt zur Seite gegangen, als Zakaria rangestürmt kommt um den Einwurf zu machen. Herrlich hat auf der Pressekonferenz zugegeben, dass er nicht wollte, dass Zakaria den Einwurf schnell durchführt, deswegen wird er wohl dort stehen geblieben sein um dann sogar noch zeitversetzt zu fallen.

      Gerade weil es ein Gesellschaftliches Problem ist, sollte der Sport sich hier ganz eindeutig Positionieren. Viele Kinder lernen Regeln und fairness erst im Sportverein, denn leider sind viele Eltern auch nur auf den eigenen Vorteil bedacht, in einer Großstadt vielleicht mehr als in einer Kleinstadt.

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    • @Masterix

      Wo siehst du denn da einen Schubser? Für mich berührt Zakaria Herrlich nur, um sicherzugehen, dass beide nicht kollidieren, da Zakaria selbst etwas Tempo drauf hat und Herrlich ganz seelenruhig im Weg steht (wie er ja später auch selbst zugegeben hat, da er einen schnellen Einwurf verhindern wollte).

      Wenn man Zakaria, der in dieser Saison nie durch grobe Unsportlichkeiten aufgefallen ist, wegen dieser Berührung auf eine Stufe mit dem „größten Rüpel“ stellt, ist das in meinen Augen Empörung zum Selbstzweck und hat nichts mit dem zu tun, was z.B. Lewandowski gestern ggü. dem Schiedsrichter gezeigt hat.

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    • Henry,
      ich stand natürlich nicht 2m daneben und sehe nur die Bilder (genauso wie du). Für mich rennt der Spieler eindeutig mit ausgestreckten Händen auf den Trainer zu. Ob er ihn final berührt und wie stark, das kann dann letztlich jeder nur selbst interpretieren. Wie gesagt, hier zählt auch schon die Absicht.

      Ich habe hier nicht bewertet, ob andere Aktionen schlimmer sind. Selbstverständlich gibt’s da genug. Ich zähl jetzt nicht alle auf und vergleiche sie miteinander. Ich kann grundsätzlich so ein Verhalten einfach nicht gutheißen und ohne die gezielte Aktion des Spielers gegen Herrlich, gibt’s auch keine Show-Einlage von diesem.
      Millionen Leute schauen zu und empfinden das (was die großen Profis auf dem Platz vorleben) irgendwann als völlig normal (oder besonders emotional). Ich finde es frech und respektlos. Nichts anderes wollte ich zum Ausdruck bringen.

      Was Du mit „Empörung zum Selbstzweck“ meinst, erschließt sich mir nicht.

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  8. Guten Morgen liebe Wolfsblogger,
    hier mein (für die meisten vermutlich uninteressantes) vorweihnachtliches Fazit der letzten Tage:
    – Spiel gegen Köln: hab ich nciht sehen können, da auf einer Hochzeit eingeladen. Hätte erwartet, dass unser Kader den mit Abstand letzten der Liga überrennen müsste. Traurig.
    – Pokalspiel gegen Nürnberch: Magerkost sondergleichen. Dass wir gewonnen haben ist toll, fühlt sich aber irgendwie nicht gut an. Hoffe, unser Trainer bekommt in der Wintervorbereitung mal wieder ein bisschen Schliff in die Mannschaft. Schön war zu sehen, dass die Manschaft fitter zu sein schien als die Spieler des FCN. Auch am Ende der Verlängerung konnten unsere Wölfe noch laufen. Magath lässt grüßen (absolut positiv gemeint!!).
    – Brekalo: wenn er gern zurück möchte, Stuttgart ihn abgeben würde und Schmidt ihn hier weiter aufbauen kann: her mit dem Jungen.
    – Max Grün: ich muss gestehen, dass ich vor der Saison ein bisschen Bauchweh hatte mit Max Grün als zweitem Torwart, aber nach dem Pokalspiel und dem Artikel in der WAZ (http://www.sportbuzzer.de/artikel/neuer-vertrag-max-grun-will-beim-vfl-wolfsburg-verlangern/) bin ich richtig von ihm angetan. Ich mag einfach Spieler, die kämpfen und alles tun und absolut loyal sind auch wenn sie nicht spielen (fand Lenz schon super). Wenn ich dann auch noch lese, dass er sich hier in WOB so wohl fühlt, dass er ein Haus gekauft hat: super! Eine Identifikationsfigur aus der zweiten Reihe. :top:

    Kleine Anmerkung noch zu Herrlichs Aktion: peinlich. Jedoch bin ich auch bei Masterix, ich persönlich würde mir jedes unangebrachte Angehen verbeten (Bsp. Hummels gegen Rangnick). Geht gar nicht.

    So, jetzt ist Schluss mit Fußball für ein paar Tage. Allen hier schöne Festtage, genießt die Ruhe, kauft am besten schon heute ein, denn Freitag und Samstag sind die ganzen Verrückten unterwegs, die den Untergang der westlichen Welt befürchten, wenn sie drei Tage am Stück keine Milch kaufen können und womöglich auch noch Geschenke brauchen.

    :santa2:

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  9. News am Rande aus der WAZ:
    – Uduokhai war in Mainz übrigens schon der Wunschspieler von Schmidt.
    – Origi bleibt laut Rebbe in der Rückrunde hier.
    – In der IV hat man laut Rebbe „mehr als nur ein Luxusproblem“.

    Um Knoche gibt es sicher bald wieder Gerüchte. Bazoer, Hinds, Ntep und Dimata werden auch als fraglich genannt.

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    • Der Kicker pusht zudem gerade einen Ntep-Abgang. Mal sehen, ob da was dran ist…

      Rebbe und Schmidt äußerten sich ja eher gegenteilig, aber vielleicht war das nur Poker!

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  10. Exilniedersachse

    Ich bin mir bezüglich einer Rückkehr von Brekalo nicht sicher. Weshalb sollte man nochmal 1 Mio in einen Spieler investieren der es bei 2 Stationen bisher nicht gepackt hat, keine sofortige Verstärkung wäre und der im Sommer ohnehin kostenfrei kommt und dann auch überzähligen wäre?

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    • Die Rolle, die ein Ntep bei uns im Kader einnimmt, könnte auch ein Brekalo einnehmen. Und der st entwicklungsfähiger und vermutlich im Unterhalt günstiger. Könnte sich ggf. auch wirtschaftlich lohnen, wenn dafür Ntep abgegeben wird. Trotz kleiner Ablöse für Brekalo…

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  11. Etwas Off-Topic, aber rückblickend in Bezug auf Visionen, Ideen und Konzepte haben
    ein interessantes Interview mit Klaus Fuchs.

    https://www.vfl20.de/stories/storiesdetails/immer-noch-ein-schmuckstueck-157.html

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    • Auch OT (weil‘s wahrscheinlich nur die Wenigsten interessiert):
      Fuchs` Aussagen in dem Interview irritieren in zwei Punkten:
      Zum einen erweckt er den Eindruck, als hätte VW mit dem Stadionbau nichts zu tun („Die verbreitete Annahme, der Konzern hätte dem VfL ein schickes Stadion hingestellt, ist damit widerlegt.“) Zum anderen behauptet er, die Wolfsburg AG als Bauherrin sei „eine Tochter von Stadt und Land“. Beide Aussagen sind schlicht falsch und wirken verschleiernd.
      Die Wolfsburg AG ist als Beispiel einer öffentlich-privaten Partnerschaft ein Unternehmen, an der die Stadt Wolfsburg und der VW-Konzern je zur Hälfte beteiligt sind, nicht aber das Land Niedersachsen.
      Die 50 Prozent Finanzierung des Stadionbaus (tatsächlich 55 Prozent), die über das von Fuchs genannte Darlehen liefen (nur 45 % finanzierte die Stadt Wolfsburg), waren im Grunde doch vom Konzern initiiert und abgesichert. Denn Darlehensnehmer war die VfL Fußball GmbH, die ja über Schachtelbeteiligungen (AutoVision GmbH) mittlerweile eine lupenreine Konzerntochter ist. Dass der Konzern seinen Anteil der Stadionkosten nicht direkt aus der eigenen Portokasse bezahlt hat, dürfte ausschließlich unternehmensrechtliche bzw. steuerrechtliche Gründe haben.
      Genauer und unverblümter beschreiben die Stadionfinanzierung Luca Rebeggiani und
      Sebastian Witte in einer aus 2007 stammenden Veröffentlichung: „Die Gesamtprojektkosten von 53 Mio. Euro wurden zu 45% von der Stadt Wolfsburg getragen und zu 55% von der VfL Wolfsburg Fußball-GmbH, der ausgegliederten Lizenzspielerabteilung, an der Volkswagen mit 90% und der Verein mit 10% beteiligt sind. Eigentümerin der Arena ist die Wolfsburg AG , einer PPP der Stadt Wolfsburg und Volkswagen, die die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung des Standortes Wolfsburg unterstützen soll.“
      http://diskussionspapiere.wiwi.uni-hannover.de/pdf_bib/dp-374.pdf

      Anlässlich solcher Darstellungen stellt sich mir die Frage, warum man die Bedeutung und ausschließliche Verantwortlichkeit des Konzerns für das Wohl und Wehe des VfL immer wieder verringert.

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    • Wobei ich anmerken würde, dass die Aussage:

      „Die verbreitete Annahme, der Konzern hätte dem VfL ein schickes Stadion hingestellt, ist damit widerlegt“

      vom Journalisten getätigt und von Fuchs mit den Worten:

      „Trotzdem hat Volkswagen natürlich eine unverzichtbare Rolle gespielt, weil es die Bonität seiner Tochtergesellschaft sichergestellt hat. Als e.V. hätte der VfL das Darlehen nie stemmen können“

      komplettiert wurde.

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    • Ja, vielleicht auch von meiner Seite durch das Journalisten-Zitat, das man Fuchs zuordnen könnte, ein wenig missverständlich dargestellt. Allerdings schreibe ich auch von einem „erweckten Eindruck“. Und Fuchs korrigiert die definitive Aussage des „Journalisten“, der ja wohl selbst die Perspektive der Fußball GmbH vertritt, nicht, sondern fährt mit eigenen Worten fort: „Zumindest hat das Werk zu den Baukosten nichts beigesteuert, …“ Diese und auch die von dir zitierte Formulierung von der „unverzichtbaren Rolle“ von Volkswagen sind für mich schon sibyllinische Umschreibungen des tatsächlichen Sachverhalts.
      Ich kritisiere hier ja auch nicht die unterstützende Finanzierung durch Volkswagen an sich, sondern den medialen Umgang damit. Ich lese solche Äußerungen (genauso bei anderen Clubs) immer als latentes und mehr oder weniger bewusstes Bemühen, vom Mythos und der Tradition der ehemaligen Vereine etwas zu retten und von der banalen Wahrheit abzulenken, dass es im Kern nur um kapitalisiertes Fußballgeschäft geht. In WOB ordnet sich all dies mit der Wolfsburg AG sogar noch in ein recht vernünftiges regionales Wirtschaftsförderungsprogramm ein.

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  12. Moin zusammen,
    habe mich einmal hingesetzt und die Hinrunde für mich mit zwei Freunden lebhaft diskutiert.
    Wie Ihr sicher an meinen Kommentaren gemerkt habt, hat sich bei mir mit dem Spiel in Köln etwas geändert an meiner Sichtweise. Zumindest bin ich ziemlich ins Grübeln gekommen, einige Kommentare dann Eurerseits haben mich auch zum Nachdenken gebracht:
    Also:
    Wir hatten einen Trainerwechsel.
    Der Effekt ist mittlerweile im Allgemeinen greifbar, im positiven Sinne.
    Es sieht teilweise wieder nach Fußball aus, wir wirken fitter und frischer und es gibt ansatzweise einen Plan bzw. eine Grundrichtung, die sogar variieren kann. Je nach Spielverlauf.
    Einige Spieler haben sich toll entwickelt und zeigen Ihr Potenzial. Selbstverständlich ist noch viel Luft nach oben, in allen Bereichen.
    Hinzu kommt, dass es um das Team herum auch eine Menge getan hat, z.B.: zuletzt die Scoutingabteilung.
    Alles in Allem könnte man sagen: Ja, der angekündigte „Umbruch“ ist mittlerweile spürbar und stetig „im Fluss“. Soll und muss ja weitergehen, zum Beispiel in der GF muss es eine Veränderung geben, allein durch den Abgang in den „Unruhestand“ durch Herrn Hotze.
    So weit, so gut.
    Aber warum fühle ich mich dann seitdem Pokalsieg teilweise so „unverstanden“ vom VFL ?!
    Die Top Antwort habe auch ich nicht, aber einige Indizien.
    Zum Beispiel der AR, da sitzen u.A.: unser Oberbürgermeister und der BR Vorsitzende der VW AG drin, zudem der AR Chef, also der „Oberste“ des Konzerns drin.
    Was ja auch gar nicht wirklich schlimm ist, wir sind halt eine Abteilung dieses Konzernes.
    Die sich eine GF leisten, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.
    Jedoch seitdem Abgang von Herrn Winterkorn und Herrn Allofs liegt unsere sportliche Kompetenz brach.
    Vollkommen.
    Herr Dr. Schumacher ist defakto dann der einzige GF (wenn ich Herrn Hotze nicht betrachte).
    Dann haben wir den Sportdirektor. Einen jungen und dynamischen Mann, der aus Reihe Zwei aufgerückt ist und bisher im Hintergrund gewirkt hat. Grundsätzlich macht er keinen schlechten Job, nur ist er teilweise allein im großen Haifischbecken „Fußball“. Keinerlei bis kaum Erfahrung und muss gleich den Karren in die Erfolgsspur zurückschieben.
    Das kann gar nicht funktionieren, denn er hat die Erfahrung nicht. Was auch nicht schlimm wäre, wenn er denn sich entwickeln könnte und die Rückendeckung hätte einen Plan und eine Strategie auszuarbeiten.
    Hat Herr Rebbe sicherlich auch gemacht, aber die wirkt dann noch nicht.
    Also, nur der AR, öffentlich in Form vom „BOSS“ und Hardcore Real Madrid Fan in Erscheinung getreten, könnte da von Grund auf etwas ändern.
    Aber es fehlt der Bezug zum Fußball. Wurde auch tatsächlich erkannt und man sprach Herrn Sammer an.
    Okay, Absage kassiert, evtl. nur als Berater usw. usw.
    Dann kein Nachfolger für Allofs, kein Nachfolger für Röttgermann und bisher kein Nachfolger Hotze.
    Keine Unterstützung für Herrn Rebbe…aber zumindest einen Bundesligatrainer.
    der einen Kader vorfand, der gelinde gesagt „verhunzt“ ist. In Ihm steckt sicherlich eine Menge Potenzial, aber kein Teamgedanke, keine Homogenität, kein Gefühl und keine Ausgewogenheit.
    Fünf IVs, Vier MS, ZMs, DMs …
    Sicherlich gehört es dazu Spieler weiterzuentwickeln, so dass Sie auch andere Positionen besetzen können usw.
    Aber das braucht Zeit, Sachverstand und vor Allem den Willen der Spieler.
    Die hier in eine für Sie sehr gute Ausgangslage kommen.
    Verdienen gutes Geld, haben keinen Vorgesetzten, der auf den Tisch haut, keine großen Konsequenzen usw.
    So entsteht dann der Nährboden für unsere Leistungen.
    Habe es nun vereinfacht dargestellt. Fühle mich somit dann teilweise resigniert.
    Puh…das will ich aber nicht bleiben.
    Also hier meine Vorschläge:
    Weg des Umbruches weitergehen:
    AR:
    Kompetenz aus den Fußballgeschäft reinholen (über Berater oder Neumitglied etc.)
    Herrn Hotze aufrücken lassen
    GF:
    Neuen Meister der Zahlen (Nachfolger Hotze)
    Nachfolger Röttgermann (Rebbe ?!, Littbarski ?!)
    GF Sport (Rebbe ?!, Sammer?!, Schindelmeiser ?!, Metzelder ?! …)
    Sportdirektor:
    Rebbe, langfristig Marcel Schäfer
    Trainerteam:
    Bleibt so …
    Kader/Team:
    Mögliche Angänge (zwei Transferperioden):
    Kuba, Ntep, Dimata, Stefaniak (Leihe), Knoche
    Nicht zu haltende Spieler evtl.:
    Gui, Didavi, Origi, Gomez, Udo
    Neue Spieler mMn:(natürlich nicht alle…:-))
    Salif Sané (wenn mehr als ein IV gehen sollte)
    Jonas Hector
    Patrick Herrmann
    Mitchell Weiser
    Karim Bellarabi
    EDIN D.
    Brekalo

    Insgesamt gesehen:
    Abwarten und Tee trinken :-)

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    • Das mit dem Tee hatten wir doch geklärt?
      Schau mal, wie die Weisheit sprudelt bei der richtigen Getränkewahl. Guter Beitrag!

      Mit zwei Punkten gehe ich jedoch nicht konform:

      1. Strategische Kompetenz an Berater outsourcen ist immer eine schlechte Idee. Und das sagt jemand der momentan beratend tätig ist.

      2. Die möglichen Zugänge klingen alle ganz ok. Aber ich wünsche mir doch wirklich so langsam mal wieder einen Spieler, den nun wirklich keiner auf den Zettel hatte. Nur so ist auch wirtschaftlich eine extreme Rendite ala Dembele & Co drin. Darüber hinaus ist die Identifikation eine andere, wenn die Spieler nicht bereits den „Verein XY – Stempel haben“. Grafite, Dzeko Schäfer und co. waren immer gefühlt unsere Jungs. Da sind wir natürlich wieder beim strategischen Scouting, welches auch nicht ganz rund läuft.

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    • Moin T.,
      kann ja nicht den ganzen Tag lang James Bond spielen und Martini in mich reinkippen :top:
      Danke.
      Also, das mit dem Outsourcing für die Strategische Planung schien mir am schnellsten zu gehen.
      Kommt in gewisser Weise auch auf den Vertrag und den Umfang der Aufgabenstellungen an.
      Und erscheint mir bei unserem Eigner als die eher sinnvolleste Lösung an, denn mit dem Thema Outsourcing sind die ja eigentlich ziemlich fit.
      Bei den Neuzugängen ist gern die Kreativität des Trainers und des Sportdirektors willkommen

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    • Kurzfristig mag das möglicherweise sogar Erfolg bringen. Meine Bedenken beziehen sich auf die Tatsache, dass wir ein Verein sind, der sich ohnehin gerne von Einzelpersonen abhängig macht und anschließend wieder konzeptlos darsteht. Möglicherweise träume ich ja, aber 2-3 kompetente und eingeschworene Personen die hier langfristig an einer Strategie arbeiten und diese Schritt für Schritt umsetzen – alà Watzke + Zorc (+ Trainer) – wären mir lieber. Deshalb gerne Sammer ködern bis zum umfallen. Kommt nur was halbgares bei raus, dann sollte man sich anderweitig umschauen. Kommt Sammer mit Rebbe nicht klar, dann auch.

      Ian Fleming’s Originalfigur war übrigens eher dem Scotch & Soda zugeneigt. Aber keine Sorge, das nächste VfL-Gemurkse kommt schneller als uns lieb ist!

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    • Dass Du das so genau nimmst mit den Getränken zeugt von einem Genießer!
      Dein Ansatz gibt mit zu denken bezüglich Sammer usw.
      Mhmm könnte man ausbauen den Gedanken…

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    • Wer irgendetwas (außer Quellwasser bei cask strength) in einen ordentlichen Single Malt reinpanscht, ist sofort als Engländer oder Banause identifiziert. Wurden für Connery deshalb die Scripts umgeschrieben auf Martini, damit er ein solches Sakrileg und die Expatriierung vermeiden konnte?
      PS: Ich weiß auch nicht, warum ich einem aus meinem Kader von 23 Malts „Soda“ antun sollte. Sowas käme direkt auf die Transferliste….

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    • Ich bestelle das Getränk gerne, um mich über echauffierte Gesichter zu amüsieren (das funktioniert, je nach Versnobtheit der Runde, schon mit Bourbon). Eben diese echauffierten Gesichter kippen dann einen Moment später Chininsprudelbrause in ihren Premium-Gin. Nichts gegen G&T, nur die Inkonsequenz der Argumentation ist erheiternd.

      Denn unter den Highballs ist der Whisky-Soda noch der puristischste – und aufgegossen aus einem alten Syphon trinkt auch die Ästhetik mit.

      Die alten Malts solltest du aber wohl dennoch davon fern halten … ;)

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  13. Meines Erachtens fehlt auf der Zugangsseite für den Winter nur ein Rechtsaußen. Interessante Kandidaten sind Herrmann, Öztunali, Bellarabi und wohl doch auch Schürrle, wobei alle recht teuer sind.

    Was haltet ihr von Marcel Heller (jetzt: Augsburg)? Schnell, taktisch wertvoll, kann sofort helfen, bezahlbar.

    https://www.transfermarkt.de/marcel-heller/profil/spieler/32207

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    • Auch eine Überlegung wert. Denke aber, dass er Augsburg nicht verlassen würde.
      Dann eher ein Sarenren Bazee…

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    • Sarenren Bazee guter Spieler, aber mMn keiner der „sofort“ weiterhelfen würde. Auch Brekalo wäre die gleiche „Kategorie“.

      Es sind Spieler die können uns weiterhelfen, bei denen ist aber eher damit zu rechnen das es hohe Leistungsschwankungen gibt. Also ist bei anderen Spielern das „Risiko“ geringer. Ich persönlich hätte hier eine gesunde Mischung aus Talent und Erfahrung. Ein Außen als „Talent“ und ein gestandener Spieler der gleichauf oder dahinter ist. Sollte z. B. Kuba gesund werden, dann kann er z. B. der RA Backup sein für Person X und dann holen wir Person Y und haben entweder ein Backup im Verein (wobei mir hier kein 1 zu 1 Ersatz als „gestandener“ Spieler einfällt)…

      Ich bin gespannt was passiert, für mich ist es allerdings ein Fakt DAS was passieren muss!

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  14. verschoben

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    • Okay.
      Würde mich auch, ganz ernsthaft betrachtet, interessieren, wie Du Deine Aussage begründest?!

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  15. Mario Gomez leaves Wolfsburg and moves to Stuttgart, the club where his great career began. I personally would like to thank Mario very much for everything he has done for our club. His adventure with VfL may not have been long, but he did a lot for our team. First of all, I would like to thank you for all the goals (some of them very important), which were quite a lot, given the number of Gomez matches. He always identified himself with our band, it was clear from the Germans that he felt very well in Wolfsburg. I wish him good luck in the new club and I wish him success next year.

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