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Noch Trainer: Steigt Dieter Hecking in Wolfsburg um Geschäftsführer auf? (Photo by Maja Hitij/Getty Images)

VfL Wolfsburg: Steigt Hecking zum neuen Sport-Boss auf?

Beim VfL Wolfsburg könnte es zu einer überraschenden Machtverschiebung kommen: Trainer Dieter Hecking wird intern als Kandidat für den Posten des Geschäftsführers Sport gehandelt. Nach der Trennung von Peter Christiansen suchen die Verantwortlichen eine neue Führung – und könnten dabei auf eine vertraute Lösung setzen.

Bei den Wölfen keimt wieder Hoffnung auf – sportlich wie strukturell. Der knappe 2:1-Erfolg bei Union Berlin hat die Negativserie beendet und neue Zuversicht im Abstiegskampf gebracht. Doch während auf dem Platz wieder Leben zu erkennen ist, laufen im Hintergrund längst die Weichenstellungen für die Zukunft. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem eine entscheidende Personalfrage: Wer wird neuer Geschäftsführer Sport?

Suche nach neuem Geschäftsführer

Nach der Trennung von Peter Christiansen infolge der sportlichen Talfahrt fehlt den Wolfsburgern aktuell die klare Führung auf dieser Schlüsselposition. Übergangsweise haben Sportdirektor Pirmin Schwegler und Aufsichtsratsmitglied Diego Benaglio die Verantwortung für die Kaderplanung übernommen. Eine Dauerlösung ist das jedoch nicht.

Hecking als mögliche Lösung

Nun bringt die Sport Bild einen naheliegenden Namen ins Spiel: Dieter Hecking. Der aktuelle Trainer könnte demnach zur kommenden Saison vom Spielfeldrand in die Chefetage wechseln. Ein Szenario, das auf den ersten Blick plausibel wirkt und intern offenbar ernsthaft diskutiert wird.

Hecking kennt den Klub wie kaum ein anderer. Bereits zwischen 2013 und 2016 führte er Wolfsburg zu großen Erfolgen, darunter der Pokalsieg. Seine Erfahrung und seine Identifikation mit dem Verein sprechen für ihn. Gerade dieser Faktor scheint bei den Entscheidern, allen voran Volkswagen als Eigentümer, eine wichtige Rolle zu spielen. Gesucht wird nicht nur ein Manager, sondern auch eine Persönlichkeit, die den Klub verkörpert.

Alternativen schwer zu bekommen

Andere Kandidaten wie Fabian Wohlgemuth oder Andreas Schicker gelten zwar als fachlich interessant, sind jedoch schwer zu verpflichten. Auch der Name Alexander Rosen kursiert intern. Doch Hecking bringt einen Vorteil mit, den externe Lösungen nicht bieten können: unmittelbare Verfügbarkeit und tiefe Verwurzelung im Verein.

Kaderplanung

Parallel zu dieser Personalie treiben Schwegler und Benaglio die Kaderplanung voran. Dabei laufen die Überlegungen zweigleisig. Für den Fall eines Abstiegs ist klar, dass mehrere Leistungsträger den Verein verlassen könnten, um Einnahmen zu generieren. Gleichzeitig gibt es einen festen Kern an Spielern, die unabhängig von der Liga das Gerüst bilden sollen – angeführt von Kapitän Maximilian Arnold.

Auch auf dem Transfermarkt wird bereits gearbeitet. Im Fokus stehen Spieler mit Charakter und Entwicklungspotenzial, idealerweise mit Erfahrung in der 2. Liga. Ein erstes Signal ist die bevorstehende Rückkehr von Elvis Rexhbecaj, der aus der eigenen Jugend stammt und den Verein gut kennt.

Klar ist: Die sportliche Zukunft des VfL wird nicht nur auf dem Rasen entschieden. Die Wahl des neuen Geschäftsführers Sport könnte zur richtungsweisenden Entscheidung werden. Und plötzlich steht mit Dieter Hecking ein Kandidat im Raum, der die Lösung aus den eigenen Reihen verkörpert.

64 Kommentare

  1. Hier geht es weiter!

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  2. Laut der neuen Sport Bild haben wir Interesse an Reese, Gechter und Ernst von Hertha

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    • An Reese ist seit Jahren die halbe Bundesliga interessiert. Er hatte aber sogar bei Hertha verlängert.

      Nichtsdestotrotz lässt sich aus den Gerüchten schon diese gewisse Ligaunabhängigkeit ableiten, die die WAZ glaube ich thematisiert hatte. Schwegler und Hecking suchen wohl derzeit genau solche Spieler. Elvis Rexbecaj würde ja auch ligaunabhängig kommen und soll sogar bis 2030 unterschreiben. Für ihn natürlich nochmal ein fetter Vertrag.

      Bezüglich der Strategie im Club bin ich aber weiterhin wenig optimistisch, erst recht wenn man denkt das Cleiton oder Elvis die neuen Gesichter hier werden sollen – nee, mal Spaß beiseite!

      Natürlich kann man jetzt noch nicht alles planen, da die Ligazugehörigkeit und auch der Hauptentscheider (GF Sport) unklar sind. Und so kann man eben auch noch vieles in andere Richtungen gehen…

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    • Laut SportBild soll Hecking auch der Favorit für den Posten des Geschäftsführer Sport sein. Bitte meldet diesen Verein einfach ab.

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    • Wieso ist Hecking als GF Sport kacke?
      Also ich glaube JEDER macht es besser als PC…

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    • Kannst ja mal in Nürnberg fragen, wie gut er als GF Sport war. Nur weil es nicht schlechter als PC geht, ist Hecking automatisch gut.

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    • Nur weil es bei Nürnberg nicht gut lief, muss es hier kacke laufen…

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    • Der Logik nach hätte auch ein Labbadia als Trainer hier nichts erreichen dürfen ;)

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    • Irgendwann und irgendwo scheitert letztendlich jeder Trainer und Geschäftsführer, außer in Freiburg…… :kopfball: Jedenfalls ist Nürnberg nicht abgestiegen.

      Was ja bei Hecking ein großer Vorteil, gerade in der jetzigen Situation wäre, dass Hecking jetzt schon richtig "drin" ist. Die Wahrscheinlichkeit das er jetzt richtige Entscheidungen für den Verein treffen würde, sind sehr hoch, egal ob es um neue Spieler oder strukturelle Veränderungen geht.

      Das andere ist, er hat eine gute Präsenz, kann gut mit den Medien umgehen und lässt sich nicht ein x für ein u vormachen. Die kurze Zeit die er jetzt da ist, hat er schon eine Struktur reingebracht und ein Großmaul abgewatscht. Das ist auch wichtig.

      Wenn ich an Christiansen denke, packt mich immer noch die kalte Wut und der klagt gegen den VfL…… eigentlich sollte der VfL ihn verklagen.

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    • @wolfnat Finde doch heraus wann in Braunschweig verhandelt wird, das ist ja öffentlich. PC muss dort auch den Haupteingang nehmen und in Deutschland darf man protestieren und/ oder seine Meinung äußern.

      Und wenn du den Termin in Erfahrung gebracht hast, let us know, ich komme mit einem großen Transparent!

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    • So ganz stimmt die Geschichte nicht. PC hat seinen Anwalt auf den VFL losgelassen. Da ist man noch um eine außergerichtliche Einigung bemüht. Also ist auch keine Verhandlung angesetzt.

      Bei dem Lord sind wir aber schon soweit, das ein Gericht über seine Klage entscheiden muss.

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    • Reese kannst vergessen, der trägt jetzt schon die Nase so hoch, obwohl er noch nichts erreicht hat.
      nicht nur deshalb wird er auf größere Fische hoffen.

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  3. Laut SportBild wäre sei Hecking:

    "intern laut „Sport Bild“ als Favorit für den vakanten Posten des Geschäftsführers Sport definiert wurde"

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    • Dieses Szenario kursiert ja schon länger. Hecking müsste dann auch seinen Nachfolger als Trainer suchen. Und wäre der neue starke Mann.

      Wie auch immer man dazu steht…

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    • Das wäre meiner Meinung nach nicht die schlechteste Lösung. Sicherlich können wir hier jetzt uns weiter im Kreis der Kandidaten, Wunschlösungen und absurden Diskussionen drehen. Und sicherlich gäbe es auch "optimalere" Kandidaten. Jedoch …

      Dieter könnte Ruhe reinbringen und einfach machen. Er ist medial und auch persönlich "stark" genug. Kennt sich im Geschäft und bei uns aus und auch beim Eigner geschätzt. Schwegler bekäme Erfahrung an die Seite bzw. umgekehrt könnte Dieter damit gut arbeiten. Da sind auch mehrere Trainerprofile möglich. Zudem hätte der neue Trainer nicht nur einen "Funktionär" als Chef, sondern jemanden mit dem er auch inhaltlich diskutieren und "supervisorn" könnte.
      Klar, gäbe es da auch andere Kandidaten. Aber für unsere aktuelle Situation, ligaunabhängig, ist Dieter schon eine ziemlich gute Lösung.

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    • Was er vermutlich allen anderen Kandidaten voraus hat, er kennt den Verein und identifiziert sich mit diesem. Ich finde es bemerkensert, wie er sich wie ein Vater vor den Verein stellt, wenn das Bashing mal wieder zu heftig wird.
      Nach seiner ersten Zeit, gab es nie ein böses Wort über den Verein oder etwas Herablassendes. Kann man ja nicht von allen Abgängen behaupten.

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    • Für mich wäre Dieter Hecking mit den genannten Argumenten sogar die eindeutig beste Lösung als GF für uns in der jetztigen Situation.

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    • Ob es mit Hecking als GF besser wird oder nicht kann man eh nicht sagen. Das Risiko, dass es nicht funktioniert hat man immer. Das hätte man auch bei anderen Kandidaten. Manchmal ist es auch so, dass eine Personalie in einem Verein sehr gut funktioniert und woanders gar nicht. Wie oft hatten wir schon jemanden, bei dem die meisten der Meinung waren "mit dem wird alles besser" und es wurde noch schlechter oder andersrum jemanden, wo die meisten gesagt haben "das kann nichts werden" und dann war es doch relativ erfolgreich…
      Mit Hecking hätte man auf jeden Fall jemanden mit viel Erfahrung auf verschiedenen Positionen und jemanden der den Verein und das Umfeld gut kennt. Er kann jetzt schon Eindrücke sammeln und Dinge voranbringen, die bei jemanden anderem erstmal wieder Zeit in Anspruch nehmen würden.
      Wichtig ist aus meiner Sicht, egal wer neue GF wird, dass man diesen mit voller Überzeugung wählt und alle im Verein arbeitenden Personen sich auf einen klaren Plan und Weg einigen, jeder weiß was er zu tun hat und gemeinsam an einem Strang ziehen. Und das kann ich mir mit Hecking schon gut vorstellen.

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    • Ein neuer Sport-GF hat innerhalb seiner Gesamtverantwortung spezifische Ressortverantwortung für die strategische Ausrichtung, die Zielsetzung(en) vom Nachwuchs bis zur Ligamannschaft sowohl bei den Herren- wie auch bei den Damenteams.
      Dass der VfL dort extreme Defizite hat, eine langfristige Strategie nicht erkennbar ist und somit auch nicht wirksam sein kann, ist hier offensichtlich Konsens.
      Und die Situation im sportlichen Bereich reflektiert das überdeutlich.
      Da wir keinerlei Einsicht in die Absichten und Pläne des Eigners haben, können wir nicht schlüssig beantworten, ob die gesammelten operativen Erfahrungen als Trainer von Dieter Hecking ausreichen, eine unbedingt erforderliche, umfassende Neuausrichtung im sportlichen Bereich erfolgreich zu gestalten.
      Persönlich glaube ich eher an eine erneute perspektivlose Personalie, die an Problemen und deren kurzfristige Lösung orientiert sein wird.

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    • Das Abschneiden und die Art und Weise bei den Männern ist das wichtigste auch für die Außendarstellung. Hätte Peter Christiansen bei Jugend und Frauen einen spitzen Job gemacht wäre es für unsere Außendarstellung egal gewesen.
      Essentiell für den VFL ist, das die Männer wieder funktionieren. Für die meisten von uns und für unser Bild in Fußballdeutschland zumindest.

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    • @Spaßsucher: Gab es " Absichten und Pläne des Eigners" überhaupt schon einmal? Über Etiketten solcher Pläne, die dann pobulistisch als "Bayernjäger", "in europäischen Wettbewerben etablieren" oder zuletzt dem "Wolfsburger Weg" ihre mediale Runde machten, ist doch wenig Konzeptionelles verlautbart worden, über dessen Substanz man ernsthaft hätte diskutieren können.
      Wenn ich mich überhaupt an Projektionen zum VfL erinnern kann, dann waren diese hauptsächlich selbstbezogen gedacht: von und gerichtet auf VW, also die Frage, was der VfL für VW sein könnte. Dass es vor allem notwendig sein könnte, über eine DNA des VfL (neudeutsch) nachzudenken, was Reflexionen über das Sportliche natürlich einschließt, und dass man solches tatsächlich tat, habe ich als durchaus Interessierter am VfL nie wahrgenommen. Oder es muss unbemerkt an mir vorbeigegangen sein.
      An gravierende Veränderungen, gerade in der prekären Situation, mag ich kaum glauben. Da dürfte das operative Durch- und Weiterwurschteln das allemal Naheliegendere sein. Zumindest hierin hat man Erfahrung.

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    • "populistisch" natürlich!

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    • @Gast: Durchwursteln ist im Kontext VW – VfL sehr zutreffend. Wobei das (Curry)Wurst-Business offenbar professioneller, profitabler und öffentlichkeitswirksamer geführt wird als der VfL. :fies:
      Und die Zielsetzung des VfL, präsentiert in Worthülsen und leeren Phrasen, macht es mir leichter, meine Erwartungen und Enttäuschungen zu kontrollieren.
      im Sinn klassischen Managements:
      Der VfL redet über unpräzise Verifier-Goals ohne die erforderlichen Generator dafür zu benennen, geschweige denn installiert zu haben.
      Aber macht ja nix. solange es für das Außenbild bei Fans und im Land reicht… :weg:

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    • Das fände ich super. Vor allem wenn wir in der 1. Liga bleiben. Aber auch 2. Liga könnte er.
      Gefühlt identifiziert er sich für Wolfsburg. Daher…

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  4. Der VfL will Wahl von St. Pauli. Adjetey soll bleiben, Cleiton könnte sich im Sommer schon wieder verabschieden:

    Der VfL Wolfsburg plant seine Zukunft losgelöst davon, ob er in der kommenden Saison in der 1. oder 2. Liga spielt. Nach kicker-Informationen bemühen sich die Niedersachsen dabei um St. Paulis Innenverteidiger Hauke Wahl.

    https://www.kicker.de/wolfsburg-will-st-paulis-wahl-1212586/artikel

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    • Cleiton war wirklich ein Schwachsinnstransfer, die Ablöse + Gehalt hätte man von PCs Gehalt abziehen sollen

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    • Mit Hauke Wahl möchte man also einen erfahrenen Abwehrrecken verpflichten und neben ihm ggf. Adjetey aufbauen. Koulierakis soll wohl Geld in die Kasse spülen und Vavro hat gewiss keine Zukunft in Good-Old-WOB
      Mich würde mal interessieren was man mit Moritz Jenz vor hat.
      Soll er bleiben? Will er bleiben? Wollen wir das er bleibt?

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    • SpanischerWasserhund

      Cleiton kam ablösefrei, da war das Risiko also begrenzt. Über das Wahl Gerücht bin ich entsetzt. In der nächsten Spielzeit ist der Mann 33 Jahre alt, weder Ablöse noch Entwicklung haben irgendein Potential.

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    • Es geht auch nicht bei jedem Transfer um Weiterentwicklung und Potential. Manche Transfers tätigt man auch der Erfahrung wegen ;)

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    • Wenn man dieses Profil interessant findet wäre Patrick Mainka von Heidenheim auch eine spannende Personalie.

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    • Ja, @Gavin, da hat der VfL wohl aus Venedigs Historie gelernt:
      Wenn man abzusaufen droht, einem dauernd das Wasser bis zum Hals steht, dann hilft es, ein Fundament auf Eichenstämmen zu bauen.
      Jedoch bei Sturmflut….
      Mal sehen, wer die alten Bäume sein sollen…

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    • Was kann Wahl besser als Vavro?

      Und jetzt kommt mir bitte keiner mit Vavros komischen Handspiel.

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    • Vielleicht kann er das Handspiel besser!
      :ironie: :weg:

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    • Nur einmal so eingeworfen:

      Vielleicht ist die Frage was Wahl besser kann als Vavro, wie bei einigen anderen im Kader, keine Frage der Qualität mehr.
      Sondern eher eine Frage des Wollens im Sinne von: Wer will von sich aus überhaupt bei uns bleiben!

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    • Und neben dem Wollen könnte man sich auch die Frage stellen, wer eventuell als charakterlich einfach zu „stinkig“ erachtet wird .

      Ich halte es schon für denkbar , dass z.B. ein Vavro keinen Bock auf Ersatzbank hat und evtl. auch gerne PC behalten hätte und intern jetzt nicht unbedingt für beste Stimmung sorgt. Wenn man dann für gleiches Geld oder sogar etwas weniger einen ruhigen Vollprofi bekommen kann, der mit der Rolle als IV 3/4 zufrieden wäre und zumindest in Liga zwei sogar deutlich mehr könnte, kann ich mir so einen Tausch schon durchaus vorstellen und nicht nur in der IV.

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    • Schaut euch mal bitte die Leistungen von Vavro in den letzten drei oder vier Spielen an. Besonders gegen Union und Frankfurt. Gegen Frankfurt hatte er am Ende Krämpfe, Wei er noch zusätzlich ständig nach vorne gegangen ist. Spielt jemand so, den das egal ist oder der nicht will?

      Bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Vavro ist kein Überverteidiger, der auch diese Saison einige Böcke geschossen hat. Aber immer noch um einiges besser als Wahl. Und im mangelnden Willen nach zu sagen, ist eher eine böswillige Unterstellung.

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    • Im übrigen fängt es jetzt schon wieder so an, wie die letzte Saison aufgehört und im Sommer fortgesetzt wird. Da wird jedes Gerücht und jeder Spieler als besser erachtet als diejenigen, die im Verein sind. Man sieht, wohin uns das gebracht hat.

      Wahl wird uns sicherlich weder in die erste Liga verhelfen noch in der ersten Liga eine tragende Rolle spielen können.

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    • Kann nur die Zeit von Hauke Wahl bei Holstein Kiel beschreiben. War ein sehr zuverlässiger Innenverteidiger, der sehr viel Ruhe ausgestrahlt hat auf dem Platz, auch schon in jungen Jahren. Hat wenig Fehler gemacht und immer 100% gegeben. Nur eine gelb/rote Karte in seiner Karriere. Hatte damals in der zweiten Liga einen großen Anteil an dem Erfolg. War auch zwischendurch bei mehreren Bundesligavereinen im Gespräch. Wahrscheinlich für die erste Liga okay. Für die zweite Liga wäre er glaube ich ein wichtiger Spieler, vor allem wegen seiner Erfahrung in der Liga.

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    • Ganz kurz dazu @Mahatma: Ich bin ganz sicher nicht der Meinung , dass Wahl besser ist als Vavro. Vom grundsätzlichen Niveau schätze ich sie ähnlich ein. Vavro vielleicht etwas robuster , Wahl dafür etwas „feiner“ aber besser als Vavro ist er sicher nicht .

      Was aber durchaus möglich ist und was niemand von uns beantworten kann ist, dass man gezielt manche Spieler austauscht auch ohne die Qualität dadurch enorm zu steigern (könnte statt Vavro auch Jenz treffen btw) und dafür gibt es ja nur eine begrenzte Anzahl an Möglichkeiten :

      – der Spieler will so oder so weg (z.B. Jenz)
      – der Spieler könnte zu Geld gemacht werden (z.B. Amoura)
      – der Spieler spielt im System keine Rolle (z.B. Majer)
      – der Spieler will nur bleiben wenn 1. Liga garantiert ist , könnte aber ohne großen Verlust durch jemand ersetzt werden, der ähnlich „gut“ ist und unabhängig von Liga 1 oder 2 kommt —> Planungssicherheit (vielleicht Vavro?)
      – der Spieler sorgt für Unruhe und soll daher aussortiert werden (vielleicht Jenz, oder Vavro, oder Majer oder oder oder)

      Viel mehr Möglichkeiten fallen mir da nicht ein , in jedem Fall denke ich nicht , dass Wahl uns verstärken würde , dass aber ein solcher Wechsel Sinn machen könnte weil eventuell einer der obigen Punkte auf z.B. Vavro zutrifft , dass denke ich durchaus .

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    • Kurz eingeworfen @Mahatma:
      Ich spreche nicht vom Wollen auf dem Platz, sondern vom Wollen im Verein zu bleiben nach der Saison.

      Den Willen auf dem Platz stelle ich bei Vavro definitiv nicht in Frage. Der haut sich fast immer voll rein. Jedoch denke ich vielleicht, dass er nicht weiter hier bleiben will. Und seine Leistung rührt dann nicht nur von seiner eigenen Motivation in seinen möglicherweise letzten Wochen bei uns her, sondern vielleicht auch daher, dass er zeigen will, dass er interessant genug für andere Vereine ist.

      Da ist nix an böswilliger Unterstellung, da ist dann eher eigener Interpretationfaktor des Lesenden verantwortlich.

      Vielleicht soll aber auch Vavro bleiben und will das sogar auch und Wahl soll vielleicht Jenz ersetzen …
      Mir geht's darum, wer denn überhaupt bei uns bleiben will…das ist bei aller Wunsch hier im Blog doch eine der entscheidenden Fragen!

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    • uns wurde doch immer vorgeworfen, zu viele Spieler auf ähnlichem Niveau zu haben.
      passt doch dann: einfach ein Regal tiefer kaufen und schon hat sich das Problem.

      in der Tat wäre es nicht das schlechteste, einen gestandenen Spieler in der zweiten Reihe zu haben, der eine vorbildliche Einstellung hat und sich ohne Murren auf die Bank setzt.

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    • Also ich denke gern an die letzte Saison zurück, als Koulirakis/Vavro ein gut funktionierendes IV-Duo bildeten. Im Grunde habe ich meistens ein ganz gutes Gefühl, wenn Vavro auf dem Platz steht.
      Ich denke, daß man sich eher von Jenz trennen sollte.
      Tja, und mit Adjetej kann ich persönlich überhaupt nichts anfangen. Auch im Lsp gegen Deutschland hat er wahrhaftig keine Eigenwerbung betrieben. Und das für 10 Mio…… Puh!

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    • St Pauli hat ohnehin schon Probleme Tore zu schießen. daher schmerzt ein solcher Ausfall sie besonders.

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    • Auch kein unwichtiger Spieler…
      Gehörte in den Spielen, die ich gesehen habe, zu dem Aktivposten.

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    • Ich würde mich für Paul Simonis freuen. Auch wenn seine Arbeit hier bei uns nicht erfolgreich war, fand ich ihn persönlich sehr sympathisch und drücke ihm ganz fest die Daumen, dass es bei Sparta Rotterdam für ihn besser läuft.

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    • Der Ex-Verein von Clarup. Interessante Verbindung.

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    • Vor allem war Simonis da 15 Jahre Jugendtrainer. Denke die Verbindung ist entscheidend und nicht Clarup. Das wäre vlt für PC entscheidend :santa1:

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    • Freuen würde ich mich auch. Ich hielt seine Verpflichtung zwar als Fehler. Als Mensch war er aber sympathisch und Arbeitsbereitschaft hat er auch gezeigt. Der Schritt nach seinem einem Jahr in Deventer in die Bundesliga Wasser aber zu groß. Ich denke da fehlte ihm Herrenbereich einfach Erfahrung auf hohem Niveau.

      Er war leider auch ein Fehler unserer alten sportlichen Führung. Ihm mache ich keinen Vorwurf. Die Chance hätte jeder ergriffen.

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    • @Wolli Ich hab vorhin nur Sparta gelesen und direkt an Prag gedacht. In Rotterdamm war Clarup gar nicht. Also keine Verbindung :top:

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  5. Weghorst ist von Schalke's Beobachtungsliste für den kommenden Sommer gestrichen worden.

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  6. Tiago Tomas hat den VfB gerade ins Pokalfinale gegen die Bayern geschossen

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    • Ich freu mich einfach immer wenn Spieler die für uns zu schlecht sind wo anders reüssieren;)

      Tomas
      Kaminski
      Etc

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    • Das ‚große Geheimnis‘ ist oft, sie auf ‚ihrer‘ Position spielen zu lassen, wo sie ihre Stärken voll entfalten können.

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    • Bei Tomas war ich eher zufrieden, dass man ordentlich Geld bekommen hat. Seien wir mal ehrlich, seine Geniestreiche standen in keinem Verhältnis zu seinen schwachen Auftritten.
      Was mich aber ärgert, man gibt Kaminski ab, lässt sich eine lächerliche Klausel einbauen und meint, dass das Geld für Olsen und später Shiogai besser angelegt ist. What the fu…?

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    • Tomas ist ein Spieler ähnlich wie Daghim, wo wir letztens ja auch schon ne Diskussion hatten.
      Beide haben teilweise wirklich grandiose Anlagen aber rufen diese eben nicht konstant ab.
      In einer Mannschaft wo es läuft sind das super Optionen. Im Chaos aber völlig unbrauchbar.

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    • An sich hatten wir auf den Positionen von Kaminski und Tomas ein Überangebot, deshalb mussten dort Spieler abgegeben werden. Rückblickend hat man da evtl die falschen Spieler abgegeben, weil Tomas und vorallem Kaminski waren für mich immer Spieler die 100% gegeben haben und auch mal mit ihrem Tempo oder 1gg1 eine Chance alleine kreieren konnten.
      Bei Tomas würde ich sogar sagen rein aus finanzieller Sicht hat der Transfer Sinn gemacht, da man schon eine ordentliche Ablöse zum Verhältnis seiner Leistungen bekommen hat. Vielleicht hätte man eher einen Amoura oder Wimmer abgeben sollen. Beides zwar auch gute Spieler und Wimmer auch einer der immer den Willen und Einsatz zeigt. Beide hatten aber wohl letzten Sommer die beste Möglichkeit auf eine Ablöse, die man danach nicht mehr bekommen wird. Wimmer hat jetzt nur noch ein Jahr Restvertrag und Amoura konnte die letzte Saison leistungstechnisch auch nicht bestätigen.
      Getoppt wurde das ganze natürlich dadurch dass man die abgegebenen Spieler mit einem Skov Olsen ohne Selbstvertrauen und Motivation sowie einen dauerverletzen Lindström ersetzen wollte.

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  7. Wollte eigentlich bei dem Thema nicht mehr nachtreten, aber es kocht halt immer noch hoch.
    Wenn ich bedenke, welchen Scherbenhaufen sie hier hinterlassen haben und mich dabei an die überhebliche und miesepetrige Art der beiden erinnere, dann fehlt mir jedes Verständnis für die Feilscherei und Nachkarterei von Schindzielorz und Christiansen.
    Aber schon das unwürdige Sich-davon-machen von Christiansen spricht Bände.

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    • Die Kirsche auf der Sahne ist die Aussage von PC auf der PK: Wenn er das Problem ist, dann macht er den Weg frei und räumt seinen Stuhl. Hier geht es nicht um ihn, sondern um den Verein.

      Tja, was soll man da noch sagen? Ein selbstreflektierter Mensch würde anerkennen, dass der Kader schlecht zusammengestellt wurde und dass man bei der Auswahl der Trainer und deren Umgang auch schlecht waren.

      Im Gegensatz dazu die Aussagen von Allofs nun über sein Handeln in Düsseldorf: Er gesteht ein, dass auch er Teilschuld an dem Niedergang der Fortuna hat.

      Als Führungsposition einfach mal Verantwortung übernehmen und persönliche Konsequenzen ziehen…

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    • StadionHalbVoll

      Sind wir mal ehrlich und setzen die Vereinsbrille ab.
      Kündigt mich mein Arbeitgeber, mit der Begründung "deine Arbeit taugt nicht", dann packe ich zu 100% nicht meine Sachen, gebe ihm Recht und verzichte dann noch auf mir zustehende Gelder.
      Der Verein muss im Vorraus damit rechnen das Personal nicht zündet und das finanzielle Risiko in Kauf nehmen oder die Verträge vorher geschickter gestalten.
      Hätte es nicht anders gemacht und jeder der hier von sich das Gegenteil behauptet, dem schenke ich keinen Glauben.
      Für die meißten Angestellten des Vereins ist es eben nur ein Arbeitgeber und nicht mehr… Alles andere ist Romantik und Fantasie.

      Spannend wird auch der Abstieg. Bin sehr gespannt wer dann alles das sinkende Schiff verlässt von dem man bedingungslose Liebe zum Vfl erwartet hat.

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    • StadionHalbVoll: Jein.

      In, ich vermute mal, unser beiden normalen Arbeitsleben als Angestellte in der Privatwirtschaft/Öffentlicher Dienst whatever, magst du Recht haben.

      Herr Christiansen arbeitet in einer Brache, die zu weiten Teilen öffentliche stattfindet. Da muss man genau überlegen was man tut und wie es wirkt wenn man weiterhin irgendwo Vorstellungsgespräche haben möchte. Zumindest muss er sich im Klaren sein, dass solche Fragen immer kommen werden, sobald er mit anderen Vereinen in Kontakt ist.

      Zumal eine Kündigung war es für Christiansen nicht. Er steht hier immer noch unter Vertrag, ist aber freigestellt. So klagt er gegen seinen aktuellen Arbeitgeber.

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    • @ StadionHalbVoll: Hast Du Dich mit der Klage des Lords gegen den VFL / Christiansen beschäftigt?

      Schindzielorz hatte noch einen gültigen Vertrag bis Ende Juni 2026. Er klagt dagegen, dass sein Aufhebungsvertrag nicht wirksam sei. Aber viel bedeutender aus meiner Sicht ist, was ich auch wirklich dreist finde, er klagt gegen seinen befristeten Vertrag. Er hatte bei Entlassung noch ca. 8 Monate Vertrag. Möchte aber auf dem Klageweg 3 bis 4 komplette Jahresgehälter einstreichen.

      Er klagt also nicht nur gegen den Verzicht auf ihm zustehende Gehälter, er möchte auch Geld darüber hinaus und sich die Taschen noch voller machen.

      Ich weiß nicht, ob das hier jedem bewusst ist!
      Hier ist auch gar nicht klar, ob der VFL mit ihm eine Aufhebungsvereinbarung hatte, wie die Abfindung nach Kündigung aussah. Das bestreitet er ja. Aber befindet er sich stand heute nicht mehr auf der Gehaltsliste vom VFL?

      Christiansen hatte im Übrigen solch eine Abfindungsvereinbarung. Hier geht es im Kern darum, dass der VFL die Lage anders bewertet als Christiansen, daher fordert er eine höhere Summe. Sozusagen, welche Absprungbasis hat man erreicht bei Ziehung dieser Vereinbarung. Das ist hier durchaus legitim, dass die Parteien jeweils andere Standpunkte haben. Aber generell gilt auch hier, ein bischen Reue und Demut hätte gut getan. Ich denke beide Verantwortliche täten gut daran, nachdem der Zug frontal gegen die Wand gefahren wurde, einfach kleinere Brötchen zu backen.

      nofake.albert: Nein, wie geschrieben gibt es eine Auflösungsvereinbarung, die man bei ihm anwenden kann. Daher bezieht er nicht normal sein Gehalt weiter. Es gibt ihm um die Höhe der Abfindung, die er kassieren kann!

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    • @StadionHalbVoll
      Ich bin kein verklärter Romantiker, der an ‚wir sind alle eine große Familie‘ glaubt.
      Ich finde bloß, es ist zumindest sehr ernüchternd, wie wenig Anstand und Charakter da vorhanden ist. Es wird um Summen und Vertragsauslegungen geklagt, die recht fragwürdig sind.
      Es wurde palavert ‚wenn ich das Problem bin…usw.‘, hatte aber nur den Hintergrund, dass er bei eigenem Rückzug halt keinen Hebel für Forderungen gehabt hätte.
      Man mahnte Einsatz der Mitarbeiter vor Ort an, wurde selbst aber nicht gesehen.
      Arrogantes Chefgehabe, meint scheinbar gut und richtig gearbeitet zu haben, hält nicht einmal eine Verabschiedung von Mannschaft und Staff für geboten.

      Hört mir auf!
      Modernes Führungsverhalten wahrscheinlich.

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