Donnerstag , Dezember 1 2022
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Wölferadio – Bammel, Bilanz, Bochum

Der VfL Wolfsburg startet in die Rückrunde und muss einiges reparieren, was in der Hinrunde schief gelaufen ist. Doch wird das unter diesen Vorzeichen gelingen? Lenny analysiert die Lage vor dem 18. Spieltag traditionell zum Auftakt einer Runde mit Andreas Pahlmann, Sportchef der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung und dem Sportbuzzer. Welche Hebel Florian Kohfeldt gezogen hat und wie er auch im Interview zum WAZ-Sonderheft gewirkt hat, wird ausgiebig diskutiert. Zu Gast ist außerdem David Nienhaus, Bochum-Experte und Sportschau-Journalist. Er beschreibt, was den VfL Bochum so stabil macht in dieser Saison und wieso auch am Sonntag die Wölfe nicht gerade Favorit sind.

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Ein Kommentar

  1. Das es innerhalb der Mannschaft irgendeinen Bruch gegeben hat, erscheint ja auch irgendwie logisch. Vermutlich hat man das Mannschaftsgefüge für so stabil gehalten, dass z. B. der Trainerwechsel zu van Bommel inkl. seines krass anderen Führungsstils vielleicht nicht ganz optimal kommuniziert oder die erforderliche Begleitung erhalten hat. Dazu Guilavoguis Interview über Glasners Abgang. Alles Spekulationen, aber ich kann mir schon vorstellen, das einige aus der Mannschaft froh über den Weggang waren und andere wiederum nicht. Der Abgang von Glasner war jetzt ja wohl auch nicht ganz so sauber.

    Wenn dann noch bei einigen nicht ganz klar wurde was van Bommel wollte, bzw. nach den ganzen Niederlagen in den Testspielen nicht überzeugt werden konnte, führt das zu Frust und Dienst nach Vorschrift.

    Ich glaube ja, dass die Verpflichtung von Lukas Nmecha auch zum Problem wurde. Zuerst vermutlich für Weghorst und letztendlich dann auch für die Mannschaft. Ob das ganze gut mit Wout besprochen wurde? Vielleicht fühlte er sich nicht mehr genug wertgeschätzt? Denn das hatte er in den Saisons vorher immer ganz oft und auch ganz offen gesagt, er spürt die Wertschätzung vom Verein.

    Und dann stand er plötzlich nicht mehr in der Startelf, das hat ihn bestimmt getroffen. Und Weghorst als absolutes Mentalitätsmonster, der hatte sicherlich bis dahin einen guten Mannschaftsgeist gefördert, aber er hatte dann selber viel Frust, das haben die anderen natürlich mitbekommen.

    So gab es sicherlich einige Baustellen und Gruppierungen innerhalb der Mannschaft und das dann die Spieler sich auf dem Platz nicht mehr für den Mitspieler zerreißen, scheint dann die Konsequenz zu sein.

    Ich hoffe ja, dass einige Probleme gelöst werden konnten und sich einige gehypte Spieler wie Baku und Lukas Nmecha (auch wenn er jetzt verletzt ist) sich wieder etwas erden konnten und sie ihre Einsätze in der Nationalmannschaft verkraftet haben und sie sich nicht für größer als die Mannschaft halten.

    Die Aussage von Kohfeldt, nicht zurückzuschauen und sich nicht nur über die Defensive definieren wollen, soll vielleicht auch einfach nur den Druck von Lacroix und Bornauw nehmen. Sie haben viel Kritik einstecken müssen, von einer besten bis jetzt zu einer der schlechtesten Defensive, das macht auch was mit den Spielern. Dabei mussten aber auch einfach vieles ausbaden was schon vor ihnen im Mittelfeld halbherzig geklärt oder eben nicht geklärt wurde.

    Ich glaube, dass Wout jetzt wieder viele Tore für uns macht und er dadurch zufriedener sein wird und die Mannschaft auch mit reißen kann.

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