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Wölferadio – Fatal, Flächenbrand, Freiburg

Das erste „Endspiel“ im Kampf um den Klassenerhalt wurde gegen Bochum 1:0 gewonnen. Soweit so sportlich. Viel dramatischer sind aber nach dem unwürdigen Abgang von Marcel Schäfer die Ereignisse im Umfeld. Fast täglich scheint eine neue Eskalationsstufe gezündet zu werden. Lenny und Wölferadio Arena Live-Kollege Tim Schulze analysieren den Konflikt zwischen aktiver Fanszene und Clubführung mit den möglichen, schwerwiegenden weiteren Auswirkungen.

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WÖLFERADIO ARENA LIVE:

Immer 15 Minuten vor Spielbeginn auf Woelferadio.de und in der VfL-App – alles rund um die Bundesligaspiele des VfL Wolfsburg und mit den Meinungen hier aus dem Wolfs-Blog! Und jetzt NEU als besonderer Service: in der Gratis-App Raydio (für Android und iOS) in Echtzeit überall im Stadion empfangbar – nicht nur für blinde und sehbehinderte Menschen, die zusätzliche Informationen direkt aufs Ohr wollen oder brauchen.

79 Kommentare

  1. Der Fanrat ist eine Scheinmitbestimmung! Man hat viele offene Wünsche die seit Jahren einfach ignoriert werden! Protokolle liegen vor!

    Bei aller Forderung zur Mitbestimmung: RB Leipzig bekommt das besser hin! Die kümmern sich um die Interessen ihrer Fans und nehmen sie ernst! Da wird mal gefragt mit welchem Trikotdesign aufgelaufen werden soll und nicht irgendein Müll präsentiert!

    Warum räumt man den Fans nicht ein gewisses Mitspracherecht bei Fanthemen ein? Alles was rund ums Stadion passiert! Gestaltung -Fanmile, -Trikots, -Einlaufmusik, -Rahmenprogramm, -Blöcke, -Nordkurve, -Stadion, -Fanartikel usw. ?
    Warum tut man sich z.B. so schwer einmal in der Saison mit einem Sondertrikot und Zinnenwappen aufzulaufen? Man könnte sogar noch Profit daraus schlagen! Vorallem bekommt man alle unter einem Hut, jeder findet etwas womit er sich identifizieren kann, worauf er stolz ist!
    Stattdessen legt man den Fokus auf Content-Creater, CO2-Neutralität und vegane Speisen und denkt, dass man damit die große Masse erreicht!
    Keiner will bei Spielerverpflichtungen, Gehälter oder Ablösesummen mitbestimmen!

    Man könnte so viel Geld sparen wenn man nicht für alles immer irgendwelche Berater bezahlen oder interne Arbeitskreise bilden muss! Übergebt doch gewisse Dinge einfach den Fans!

    Aber wer in einer Saison 70mio Euro "fehlinvestiert" bzw. in den Sand setzt, seine Ziele nicht erreicht und jetzt wegen ein paar 100.000€ Strafen den schwarzen Peter den Fans in die Schuhe schieben will, da fehlt es mir an jeglicher Glaubwürdigkeit! Die Probleme sind doch hausgemacht durch Missmanagment!

    Ich mache mir ernsthaft Sorgen um die zukünftige Stadionauslastung! Links und rechts neben mir brechen die Zuschauer weg die 10,15,20 Jahre mit den Verein durch dick und dünn gegangen sind! Nicht weil der Erfolg fehlt sondern weil der VfL ihnen fremd geworden ist!

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    • ZINNlos ist SINNlos

      Du hast das perfekt formuliert!

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    • Das Verhalten der Ultras führt aber nicht dazu, dass der VfL mir wieder näher ist. Ganz im Gegenteil. Das ist bei mir eher der letzte Tropfen, der mich dazu bringt, meine DK zu kündigen.

      Das alles ist nicht mehr "mein" VfL mit friedlichen Fans, die einfach nur einen schönen Nachmittag im Stadion verbringen und "ihren" VfL unterstützen und mit ihm mitfiebern wollen.

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    • Top Der KD, super Beitrag, scharf, direkt, korrekt

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    • Stark! Selten einen fremden Beitrag gelesen, der mir so aus der Seele spricht.

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    • @wobbs, ja das Verhalten ist falsch! Aber diese Situation hat sich über Jahre zugespitzt was nicht hätte sein müssen! Normalerweise reguliert sich eine Kurve von selbst! Wir haben einen Fan-Dachverband der durchaus Einfluss auf die Ultras haben kann aber denen wird Seitens der GmbH auch nur ständig vor den Karren gefahren! Selbst ich als kleines Licht kann den Ultras im Nordkurvensaal sagen das ich ihr Verhalten nicht gut finde. Sie werden mich nicht verprügeln! Nur warum soll ich der GmbH etwas gutes tun wenn sie selber die Interessen der Fans und meine ignoriert, wofür sich ja gerade die Ultras einsetzen?

      Wir hatten viele, viele Jahre ein familiäres Miteinander im Stadion ohne Pyro mit schönen bunten Choreos! Es waren und sind heute noch die selben Leute! Der Unterschied ist, dass man damals noch daran geglaubt hat das man ernst genommen wird!

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    • @DerKD Mir gefällt dein Beitrag ziemlich gut, ich stimme dir da in allem zu, abgesehen von dem Teil mit der CO2 Neutralität und den veganen Speisen. Das sind beides zwei unglaublich wichtige Themen die das Leben von jedem in der Zukunft stark beeinträchtigen werden wenn wir unser Verhalten in den Bereichen nicht ändern. Darum ist es gerade gut AUCH (nicht nur) für solche Dinge zu werben und aufzuklären.

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    • Marcel Rotterdam

      sehr gut geschrieben. kein bla bla…kurz, kompakt,einfach zu verstehen… :topp:

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    • @Merlin, für mich sind diese Themen auch wichtig und ich finde gut das der VfL sich in allen Bereichen was CO2-Neutralität usw. engagiert. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich dahinter versteckt wird damit man sich nicht um andere Themen/Probleme kümmern muss! Quasi ein Alibi nach dem Motto wir haben was zu tun! Man geht ja gerne den Weg des geringsten Widerstands! Die Welt in der Hinsicht zu einer besseren Welt zu machen ist ein langer Prozess der immer nebenbei laufen wird! Man kann dazwischen auch mal gerne Dinge in Angriff nehmen die unbequem sind! Oder sich weiterhin mit Ausreden, alibimäßig hinter seiner Kaffeetasse verstecken!

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    • Da hast du recht @DerKD. Der VfL betreibt sogenanntes "Greenwashing". Man arbeitet viel mit irgendwelchen zweifelhaften Zertifikaten, ich glaube das ist mehr "Schein als Sein". Interessant z.B.: Der VfL hat im Fanshop einige Öko-Zertifikate, arbeitet da z.B. mit Bio-Baumwolle aus Indien. Wo die Kleidung letztlich produziert wird, findet man auf der Website aber überhaupt nicht. Ebenso keine Informationen zur Herkunft des Polyester-Anteils.

      Diese Taktik wenden viele Unternehmen an. Die Zertifikate kosten nicht viel und sind oft nichtmal zuverlässig. In Wahrheit kommt dann oft nur 50% oder so wirklich aus der angegebenen Produktion. Auch die CO2 Neutralität ist ein amüsantes Ziel für ein Unternehmen, das täglich große Rasenflächen beheizt und beleuchtet, nur um darauf 90 Minuten Fußball zu spielen.

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    • Wäre die Sucht/Treue nicht bei vielen so groß, könnte man sagen: go woke, go broke."

      Gerade dieses Tugendzuschaustellung widert doch nur noch an und bei jedem Moraltrend muss man Vorreiter sein – in den meisten Fällen eben auch verbunden mit ner Menge Heuchelei. Eine Mischung aus Unangreifbarkeit (man könnte auch sagen Aalglattheit) und vielleicht auch wirklich die Erschließung neuer Kunden (Frauen u. Jüngere) sehe ich da als Motivation.

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  2. Zum Thema Aufsichtsrat:
    Glaube da gibt es bei vielen auch eine falsche Vorstellung von deren Aufgaben:
    Es ist in erster Linie ein Kontrollgremium. Er bewacht und kontrolliert die Geschäftsführung und berät sie zuweilen auch. Aber sportlich oder ins Tagesgeschäft soll oder darf sich nicht eingemischt werden. Insofern ist die sportliche Kompetenz dort nicht zwingend erforderlich, aber sicherlich auch nicht hinderlich.

    Ich muss zugeben, ich habe das auch immer als eines der größten Probleme erachtet, also dass dort kein Sportverstand vorhanden ist. Ich sehe das mittlerweile nicht mehr ganz so. Was jedoch nicht bedeutet, dass dort unter Umständen andere Personen sitzen sollten.

    Gerade ist zum Thema Aufsichtsräte im Fußball ein interessanter Podcast herausgekommen der die rechtliche Seite in der Hauptsache beleuchtet. Ein Sportrechtspodcast.

    Nämlich Liebling Bosman: Über Aufsichtsräte und Mitbestimmung im Profifußball – mit Chris Ehrenberg
    https://liebling-bosman.podigee.io/36-new-episode-bitte-umbenennen

    Ich würde appellieren sich das mal anzuhören und in dem Bereich aufzuschlauen, wenn man hier nicht nur irgendwelche Stellvertreterdiskussionen führen zu wollen.

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    • Der Aufsichtsrat setzt aber die Rahmenbedingungen unter denen die Geschäftsführung dann zu arbeiten hat. Ich habe den Eindruck das der Aufsichtsrat keine klare Linie vorgibt sondern der Geschäftsführung komplett freie Hand lässt soweit es finanziell vertretbar ist. Guckt man sich die letzten sportlich Verantwortlichen an so fehlt doch komplett die Linie. Das gleiche gilt im übrigen für die Trainer , auch dort spielt jeder seinen eigenen Fußball aber eine klare einheitliche Spielkonzeption fehlt völlig. Auch das ist ein Grund warum wir ständig diese Wellenbewegungen haben. Fast jeder Trainer fängt hier komplett bei 0 an und kann mit vielen Spielern des Vorgängers gar nichts anfangen.
      Mit einem klaren Konzept das sich durch den ganzen Verein zieht hätten wir viele Probleme gar nicht. Um dieses zu erarbeiten und dementsprechend die Personen zu verpflichten fehlt es aber an Sachverstand an den nötigen Stellen.

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    • Man muss aber klar sagen, dass der Aufsichtsrat beim VfL nicht zu 100% mit einem normalen Aufsichtsrat zu vergleichen ist. Zumindest der Aufsichtsratsvorsitzende hat hier eine klare Sonderrolle. Schließlich konzentriert sich die Macht von Eigner Volkswagen vor allem auf dieser Position. Der AR ist in Wolfsburg nicht mit Personen besetzt (bzw. befinden sich diese in der Minderheit), die nach ihrem eigenen Gewissen handeln, sondern immer so ausgerichtet, dass Eigner Volkswagen jede Entscheidung des Gremiums kontrollieren kann.

      Dadurch konzentriert sich viel mehr Macht auf Witter. Normalerweise müsste ein Geschäftsführer/Sportvorstand, wenn er in Kritik gerät, dafür sorgen, dass er eine Mehrheit im AR behält. So ergibt sich dann auch der Kontrolleffekt. Bei uns muss der Chef eigentlich nur Witter bzw. VW überzeugen. So ist der AR weniger ein Kontrollorgan im klassischen Sinne – was der Rat will, ist eigentlich eh nicht so wichtig. Was VW will, das ist wirklich wichtig.

      Und das scheint, wie @Wob_Supporter schildert, nicht viel zu sein. Dass der AR kein Konzept hat, mag in der Natur der Sache liegen. Hier in Wolfsburg steht der AR aber stellvertretend für VW. Das VW kein Konzept für den VfL hat, das kann man kritisieren. Da ist Frank Witter als "VfL-Abgeordneter" von Volkswagen dann auch der richtige Adressat.

      Sich jetzt daran aufzuhängen, dass der AR ja eigentlich nur ein Kontrollgremium ist, geht zumindest hier in Wolfsburg an der Realität vorbei. Da könnte schon deutlich mehr kommen.

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    • "Zum Thema Aufsichtsrat:
      Glaube da gibt es bei vielen auch eine falsche Vorstellung von deren Aufgaben:
      Es ist in erster Linie ein Kontrollgremium."

      Mit der Argumentation kann ich auch in den AR.

      Das es sportlich scheiße läuft sehe ich auf dem Platz und in der Tabelle.

      Ein AR sollte schon mehr sein/tun als einfach einen Trainer zu feuern bzw Geschäftsführer, wenn man in der Tabelle und Platz 13 rutscht

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  3. Tim und Lenny bringen es in Form und Inhalt auf den Punkt. Jetzt stellt Euch und Eure Egos (Fans und GF) für diese wichtigen Wochen hinten an.

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  4. Grünerfussel.

    Schöne Aktion von der Nordkurve und den Gruppen zum Spiel gegen Darmstadt.
    Es wird aufgerufen, mit Trikot, Schal und Fahne zu kommen.
    Wer keine Fahne hat, kann für 5€ Mindestspende eine erhalten. Die spenden gehen zu 100% an "Hospizarbeit Wolfsburg e.V.".

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    • Grünerfussel.

      Edit:
      Wobei es erstmal nur die Green White Angels gepostet haben, also die älteste der 4 größeren Gruppen die wir haben.
      Ich denke aber schon, dass das gemeinsam durchgeführt wird.

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    • Schöne Sache!
      Ich hoffe, auf perfektes Trikot-Wetter

      Dann krame ich mein original von 1999 raus

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    • Trägt man bei einem Stadionbesuch nicht sowieso immer mit stolz sein Trikot? Das gehört doch zum Stadionbesuch dazu. Naja gut, die meistens sind gekleidet wie auf einer Beerdigung. Auch wenn im TV der Gästeblock bei Auswärtsspielen gezeigt wird, ist die Mehrheit meistens wie auf einer Beerdigung gekleidet.

      Grün – Weiß sollte immer getragen werden! :top:

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  5. Vielleicht könnte Lenny ja als wichtiges Medium auch mal nacheinander (gleichzeitig wird es vermutlich nicht gehen) Vertreter des Fan-Dachverbandes, der Ultras oder wer auch immer sich da als Sprachrohr sieht; einladen und dann auch mal jemanden aus dem Aufsichtsrat über deren Arbeit sprechen lassen.

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  6. ZINNlos ist SINNlos

    Weiß jemand wo man @Zinnenwappen ausschalten kann?

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  7. @Lenny
    Wow!
    Du sprichst mir tatsächlich komplett aus der Seele. Ich habe mir den Podcast tatsächlich komplett angehört.
    Chapeau und Danke, triffst den Nagel auf den Kopf

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  8. Geht es hier eigentlich nicht mehr um
    Fussball? Echt armselig..

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    • Fußball iss auch dass drumherum. Fußball iss eine eigene Welt. Da gehört mehr dazu. Politik und Fußball hat schon immer gemeinsame Sache gemacht. Ich denke nur an Fredi Piech und die VFL-Mütze beim Spiel gegen Mainz annus 1997. Politiker zeigen sich gerne da wo mann Erfolg erwartet. In vielen Vereine sind Politiker in den Gremien. Also was soll die Frage?

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  9. ZINNlos ist SINNlos

    Unser lieber @Zinnenwappen gibt sich auf Twitter übrigens als "SSV Vorsfelde" aus.

    https://twitter.com/SSVVorsfelde/status/1783466733656818100?t=4gCgI735uMN8HKOBFKV7NA&s=19

    Selber Schreibstil, selbes Deutsch (wenn man das überhaupt Deutsch nennen darf) und selbe kindische Art.

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    • Nicht nur der Account. Der hat dort auch genau wie hier unzählige Accounts. Unter anderem belästigt er dort auch Leute in Direktnachrichten.

      Ein Beispiel hier:

      https://twitter.com/smittywerbenx/status/1765992171700641892

      Dauerhaft wird man ihn wohl nie los. Maximal wenn wirklich niemand mehr auf seine Kommentare eingehen würde.

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    • Mag sein. In älteren Posts schreibt er dort aber ganz normal.
      Vielleicht tut man ihm auch Unrecht und es liegt eine Erkrankung wie Tourette oder ähnliches vor.
      Ist zwar anstrengend bei der Vielzahl der Posts hier, aber vielleicht sollten wir sie einfach ignorieren

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    • ZINNlos ist SINNlos

      Naja, worauf ich damit eingehen will, dass er den Namen vom SSV Vorsfelde benutzt ist ja theoretisch gesehen, soweit ich weiß auch strafbar…

      @Frank Da liegt denke ich mal keine Erkrankung vor, der nervt einfach nur gern andere Leute und denkt er wäre lustig… Erkrankungen wie Tourette treten mündlich auf, aber ich denke nicht, dass jemand mit Tourette anfängt dann solche Texte zu schreiben.

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    • Was immer,. Anstrengend ist es wirklich, da stimme ich Dir zu.
      Hier fehlt wirklich eine Ignore-Funktion oder ähnliches für solche Fälle

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    • ZINNlos ist SINNlos

      @Frank Ich finde die Idee mit dem einloggen ja eigentlich ganz gut, einziges Problem, ich finde bis heute den Reiter nicht, wo ich mich Registrieren kann…

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  10. Ich habe große Bauchschmerzen, wenn ich mir ausmale, wo die "Friedensbrücke" hinführen soll.
    Die ist wohl so marode wie viele unserer Autobahnbrücken… denn Ihr habt im Podcast immer wieder von Kompromissen, Gesprächsbereitschaft etc. gesprochen. Der "normale" Mensch denkt auch so. Das Leben besteht in allen Bereichen immer aus Kompromissen, die ich bereit sein muss, einzugehen.
    Und dann gibt es noch den schönen Spruch:
    „Gott gebe mir die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.“

    All das (Kompromissbereitschaft, Gelassenheit, Weisheit) kann ich auf Seiten der Hardcorefans nicht (mehr) ausmachen.
    (Gerade wenn man sich den letzten Absatz des Stellungnahme in Ruhe auf der Zunge zergehen lässt…)

    Fortschritt und Entwicklung Akzeptanz der Situation wird völlig hintenangestellt.
    Jedesmal wenn ich lese "zurück zum Zinnenwappen" bekomme ich das kalte Grausen.
    Manchmal ist Tradition oder Festhalten an Überkommemen ja gut, aber gerade in einer Zeit des Wandels muss man auch offen für diesen Wandel sein, auch wenn einem das Ergebnis nicht immer passt…
    Hier wird eine Zeit glorifiziert, die zwar schöner gewesen sein mag, die es aber so NIE wieder geben wird, da hilft auch ein altes Wappen nichts… "Früher war alles besser!"

    Dazu wird Kompetenz abgesprochen und Forderungen gestellt, von Leuten die (auch hier im Blog) immer noch das Brechen von Hausrecht, Gefährden und Belästigen von anderen Stadionbesuchern, das Schädigen des Vereines durch Provozieren von 100.000en €ruo Geldstrafen ebenso wie die alten Zeiten glorifizieren.

    Und sehr ambivalentes Verhalten zeigen. Erst wird über Monate gefordert, dass MS nicht nur den Trainer rausschmeißt, sondern gleich noch selbst gehen soll. Dann macht er den Schritt und wird von den gleichen Leuten verteufelt, weil er gegangen ist… der Sündenbock ist damit vom Hof gejagt…

    Es könnte vielleicht Gespräche und Mitbeteiligung geben, wenn die Chaoten das Hausrecht des Stadionherren endlich anerkennen würden. Aber sich ständig über Regeln hinwegsetzen und dann beschweren, dass man nicht (an-) gehört wird, ist doch echt Kindergarten…

    Ich bin völlig bei Lenny: Um WEN geht es hier eigentlich???
    Fussball gehört den Fans, wird geschrieben.
    Ne, Fussball gehört niemandem. Der Fussball als Sport ist eine reine Unterhaltungsindustrie ohne produktiven Mehrwert, die sich eine Gesellschaft leisten will, solange sie es kann (wie Musik, Theater, Kino). Menschen arbeiten dort, die andere Menschen unterhalten.
    Gespielt wird von MENSCHEN, verwaltet von MENSCHEN, geplant und durchgeführt von MENSCHEN, die "gehören" niemandem. Die haben Verträge, verdienen viel zu viel Geld für das was sie eigentlich leisten, nämlich reine Unterhaltung und Belustigung für die Massen zu sein.

    Nur dass sich die "Masse" (wie viele sind das wohl im Verhältnis zu den "normalen" Fans und Stadionbesuchern) nicht unterhalten und belustigt fühlt?
    Hier schreit und brüllt eine kleine Gruppe und meint für mehr als sich selbst zu sprechen. Für MICH sprechen die auf jeden Fall nicht. Nicht so!
    Warum?
    Ego, Machtgelüste, sonstige Leere im Leben, unreflektierter Gruppenzwang, Gewaltverherrlichung, allgemeine Probleme mit Regeln und Gesetzen … ist alles nicht meins…
    Warum brauchen die es?
    Ich weiß es nicht!

    Wem der Film nicht passt, der muss sich ein anderes Kino suchen…

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    • Ausnahmsweise kommt von mir für solch ein post nicht nur der like Button, sondern ein ausdrückliches DANKE dafür.
      Und wenn der VfL diese Menschen endlich rausschmisse, wär mein Stadionvergnügen wieder größer.

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    • "Der Fussball als Sport ist eine reine Unterhaltungsindustrie ohne produktiven Mehrwert, die sich eine Gesellschaft leisten will, solange sie es kann."

      Viele gute Ansätze im Text, hier kann ich aber nicht zustimmen. Fußball ist weit mehr als eine Industrie. Die Menschen haben schon Sport betrieben und sich in Wettkämpfen gemessen, da gab es noch gar keine Industrien.

      Im Fußball geht’s eben nicht nur im Geld, Spaß und Freude. Es geht auch um Identität, Gemeinschaft, Zugehörigkeit. In einer Zeit, in der Tribalismus und Patriotismus in unserer Gesellschaft immer untergeordnetere Rollen spielen, ist der Fußball ein wichtiger Ersatz.

      Ich denke daraus resultiert auch die große Verzerrung zwischen "Ultras und Normalos". Die Normalos sehen Fußball nur als Industrie. Der Fan ist eigentlich nur Zahlschwein. Zumindest bekommt man den Eindruck hier häufiger.

      Für die Ultras geht es um einen Teil ihrer Identität. So wie der typische Wolfsburger völlig irrational wird, wenn es um seinen Verbrennungsmotor geht, wird der Ultra irrational, wenn es um gewisse Traditionen geht.

      Fußball ist Politik. Ob es euch gefällt, oder nicht. Jeder halbwegs intelligenten Menschen sollte das eigentlich klar werden, wenn man sich ansieht, was für eine große gesellschaftliche Dimension der Fußball einnimmt.

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    • Versipellis, ändert aber nichts an seiner Kernaussage. man kann hier auch wieder vom Hölzchen zum Stöckchen diskutieren. So wie alles so ins Detail diskutiert wird, bis man bei einem völlig anderen Thema ist oder das Thema sogar nicht mehr weiß.

      Kulli im Kern einfach Recht, wenn er davon spricht, dass der Fußball nicht den Fans gehört. Allein dieses Erkennen muss zwangsläufig dazu führen, dass die Forderungen rosarot und nicht erfüllbar sind. Das diese kleine Gruppe ständig meint den Fußball als Geisel zu nehmen, ist eine riesengroße Frechheit. Zumal die Verhältnisse in Italien zeigen, wo die Reise dann hingeht. Dort kontrollieren die Ultra-Gruppierungen noch weit mehr und verdienen sogar mit.

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    • Klar sind die Sportwettkämpfe "Ersatz" für "richtige" Kriege. So sind ja auch die Olympischen Spiele entstanden…
      Aber wenn der Fussball der Ersatz ist, warum müssen dann Fans des einen Vereins den Fans des anderen Vereins auf die Fresse hauen, wenn der eigene Club verloren hat?
      Es hat doch schon ein "Ersatzwettkampf" stattgefunden…

      Und dass Tribalismus und Patriotismus eine immer untergeordnetere Rolle spielen stimmt ja so auch nicht. Es heißt halt heute Nationalstolz oder "Alternative".
      Nur wegen dieses Nationalstolzes, wegen der irgendwann mal von Menschen künstlich gezogenen Grenzen zwischen Menschen auf dem Papier haben wir viele der heutigen Probleme überhaupt.
      Wenn der nicht "der Deutsche" mehr wert wäre als… oder der Europäer mehr aus die auszubeutenden Südhalbkugelbewohner… Ich bin Deutscher, ich bin Inder, ich bin Südafrikaner… NEIN, ich bin Mensch.
      wie sagte ein Fussballtrainer: ich bin ein Mensch, bei dem zufällig deutsch im Ausweis steht… oder so ähnlich…

      Und Fussball IST keine Politik, er wird dazu GEMACHT!
      Fussball ist Spiel und Sport. Er bekommt eine Ersatzfunktion aufgedrückt. Vielleicht ist das auch Teil des Problems. Was waren das noch für Zeiten, als die Menschen, die in einem Verein Sport gemacht haben, tatsächlich aus der Stadt oder zumindest Region kamen.
      Der Punkt mit Identität hat sich doch spätestens erledigt, wenn ich Spieler aus Südamerika, Osteuropa oder Amerika "importiere" wie Stückgut…
      Bestenfalls gilt das noch bei der N11, also wenn Länder gegeneinander spielen, also die Menschen, die dort auch geboren sind.
      Der Rest sind doch immer gekaufte Kräfte, also eigentlich Söldner, wenn wir im "Sport ist ein Ersatz-Kampf-"-Bild bleiben. Eingekaufte Kämpfer, die halt besser für meine als für die andere "Truppe" spielen, äh nein, kämpfen…

      Und mit wem identifiziere ich mich denn dann, wäre die Frage… Mit einzelnen Gastarbeitern? Mit dem Trainer, oder dem Geschäftsführer?
      Mit dem Verein?
      Was ist der Verein?
      Menschen, die dafür, dass sie für den Verein arbeiten, Geld bekommen.
      Mehr nicht.
      Lange war der Wunsch (gerade in Wolfsburg) "Mitarbeiter" zu finden, die sich an den Ort, den Verein etc binden und sich mit ihm identifizieren.
      Aber wie oberflächlich dieser Wunsch war und war für ein luftiges Lippenbekenntnis hat sich ja gerade gezeigt. Der erhoffte Erfolg steht nun doch über der Kontinuität… die letzten Entlassungen zeigen das wieder deutlich!
      Auch für die "Identifikations-Fans" geht es doch nur darum, Erfolg zu sehen.
      Und wenn das mit dem einen Geschäftsführer nicht geht, dann mit dem nächsten…
      Wo ist denn da die Identifizierung???

      Aber wie du schon schreibst, man wird irrational.

      Nur was tue ich, um meine Identität zu leben?
      Welche Grenzen akzeptiere ich und welche überschreite ich?

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    • Ich finde das Wappen sollte nicht immer gleichgesetzt werden mit Chaoten die es fordern! Ich würde das Wappen auch viel lieber sehen als dieses neue Logo und ich verherrliche keine Gewalt! Ganz im Gegenteil!

      Der VfL war immer ein familienfreundlicher Verein mit Wappen! Erst mit der ganzen Logo Geschichte hat man sich doch immer mehr und mehr von der Basis entfernt! Innovation hin oder her, die Logoeinführung war ein Fehler und hat unser Ansehen mehr geschadet als genützt! Nicht zuletzt die Spaltung in zwei Lager und der ewigen Diskussion des Identitätsverlust!

      Für mich steht aber auch fest das es kein zurück mehr gibt! Zumindest nicht so wie einige sich das wünschen und fordern! Der Blick geht ganz klar nach vorne und wir sollten innovativ mit der Sache umgehen. Mein Vorschlag wäre eine Ko-Existenz beider Symbole! Das hat niemand und lebt kein anderer Verein!

      1. Aus den Zinnenwappen machen wir ein Exclusiv-Logo was es nur in Wolfsburg gibt und hier zusammen mit den aktuellen Logo einen Platz findet, damit man endlich die Region, die Fans und den Verein wieder unter einen Hut bekommt!

      2. Weltweit vermarkten wir uns weiterhin und ausschließlich wie gehabt über das neue Logo. Wer z.B. ein Trikot oder Schal mit Zinnenwappen haben will, der muss Wolfsburg besuchen denn das gibt es nur hier!

      Ich denke das wäre einzigartig, innovativ und kompromissbereit. Zudem profitieren alle davon und dieses Ja/Nein/schwarz/weiß denken hört endlich auf! Der VfL wäre wieder für ALLE der VfL!

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    • Wenn sich Menschen organisieren, entsteht dabei immer Politik. Und ohne Organisation lässt sich kein Mannschaftssport betreiben. Ich stimme der Aussage, dass der Fußball niemandem gehört, ja in der Theorie absolut zu. Wäre schön, wenn das so wäre.

      In einer Zeit, in der sich das Kapital den Fußball aber immer mehr zueigen macht, ist dieser Grundsatz bedroht. Ohne Kommerzialisierung würden wir viele dieser Debatten gar nicht führen.

      Insofern ist es ein Fehlschluss, zu glauben, die Aussage "Fußball gehört den Fans" sei lediglich ein Versuch einer kleinen Gruppe, sich den Fußball anzueignen. Eine weitere Dimension dieses Spruchs ist die Tatsache, dass sich gerade eine andere kleine Gruppe sukzessive den Fußball aneignet. Kapitalstarke Investoren, die oberen 0,1%. Man könnte sich auch fragen, was die im Fußball zu suchen haben? Ging ja bis 1998 in Deutschland auch ohne sie.

      Wenn die Ultras nicht das zumindest in Teilen zweifelsfrei berechtigte Gefühl hätten, dass man seit Jahrzehnten versucht, ihnen "ihren" Fußball wegzunehmen, dann würden sie auch keine so heftigen Gegenreaktionen zeigen. Das gehört auch zur Wahrheit.

      Und als einfacher Fußballfan hat man eben ganz andere Hebel, als ausländische Investoren mit prall gefüllten Geldbörsen. Dieser "Kulturkampf", der laut euren Einlassungen lediglich von den Ultras ausgeht, ist in Wirklichkeit ein Kampf, der so alt ist wie die Gesellschaft selbst – ein Klassenkampf.

      Noch spezifischer ist es eine moderne Form des Konflikts zwischen "Arbeit" und "Kapital". Auf der einen Seite die Ultras, die ihre Schaffenskraft in die Unterstützung des Vereins stecken wollen. Auf der anderen Seite der Verein, der die "Produktionsmittel" kontrolliert.

      Abschließend möchte ich noch anmerken, dass hier meines Erachtens einiges vermischt wird. Die Ultras wurden hier doch lange dafür kritisiert, dass sie sich nicht kritisch gegen Kovac und Schäfer äußern. Dass sie der Mannschaft keine klare Kante zeigen. Jetzt sollen sie auf einmal doch den Erfolg über Identifikation stellen? Da passt was nicht zusammen.

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    • @DerKD: Deine Idee für Wappen und Logo finde ich richtig gut. Der VfL sollte darüber mal sehr, sehr ernsthaft nachdenken.

      Ich glaube aber nicht, dass so ein Modell das Thema ernsthaft befrieden würde. Ultras und andere wollen nur das Wappen und werden immer weiter machen, solange das Logo nicht aus der Historie des VfL getilgt ist.

      Ich sehe aber nicht, dass uns die Einführung des Logos deutschlandweit geschadet hätte. Wenn man außerhalb von WOB 1000 Leute fragen würde, wissen garantiert über 990 nicht, dass es früher das Wappen gab, und es ist denen auch völlig egal.

      Das Logo ist auch nicht daran schuld, dass man sich von der Basis immer mehr entfernt. Aber ich verstehe durch Deine Zeilen, warum Wappen / Logo immer noch so emotionalisieren. Das Logo ist entstanden, weil der VfL hipper und moderner sein wollte, und steht sinnbildlich für alles, was danach so passiert ist (außer Meisterschaft und Pokal selbstverständlich ;)).

      Schon allein weil man Meisterschale und Pokal mit dem Logo gewonnen hat, wird es kein Zurück geben, allenfalls etwas Neues, das Wappen und Logo verbindet, aber dann gäbe es das nächste Geschrei. Außerdem hat der VfL derzeit wahrlich größere und wichtigere Baustellen.

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    • Nochmal als Ergänzung: Du schreibst es ja selbst @Der_Kulli. Früher war der Fußball ganz anders. Das er heute so ist, wie er ist, führt erst zu vielen dieser Blüten. Die Ultras hatten damit aber wenig zu tun. Die sind ja diejenigen, die sich die "alten Zeiten" zurück wünschen. Als noch Lokalgrößen das Sagen hatten und Vereine vor allem in der Region wichtig waren. Als der Fokus auf dem Spieltag im Stadion und nicht im TV lag. Genau das sind ja viele Themen der organisierten Szene. Sie ist nicht „Schuld" an dem Wandel, versucht das bisschen Macht, das sie hat, dafür einzusetzen, zumindest etwas von dem zu bewahren, was den Fußball mal ausgemacht hat.

      Dabei werden Grenzen überschritten. Das ist Scheiße. Aber das hat auch viel damit zu tun, wie ungleich die Macht verteilt ist.

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    • @wobbs, ja alle Probleme wäre damit natürlich nicht gelöst aber so ein Schritt hätte eine große Symbolwirkung. Allerdings hingt dein Vergleich mit den neuen Logo und der Meisterschaft ein wenig! Wenn man so argumentiert, bedient man sich der selben Denkweise derer, die sagen ohne Wappen wären wir aber nicht Aufgestiegen! Es ist ein wenig wie das Henne – Ei Prinzip. Schlussendlich muss aus meiner Sicht eine Lösung und ein Kompromiss her! Es ist naiv zu glauben das diese Diskussion mit der nächsten Generation ausstirbt! Es wäre ja auch dumm seine Geschichte zu leugnen!

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    • Der Beginn der Entfremdung bzw. das weggehen vom "familienfreundlichen" Verein mag zwar zeitlich mit dem Wechsel des Wappens/Logos zusammenpassen, ABER ich glaube, dass das einfach Zufall bzw eben auch einfach eine Begleiterscheinung war.

      Am Ende hängt das "Ende der Nahbarkeit"/der Fannähe einfach mit der fortschreitenden Professionalisierung des VfL Wolfsburg zusammen.
      Ich meine z.B. damals, als das Trainingsgebäude auf dem hinteren Trainingsplatz gebaut wurde, gehört zu haben, dass die Spieler es eben gut finden, wenn sie nicht mehr an den Fans vorbei auf den Trainingsplatz bzw. an den Fans vorbei zurück müssen.
      Ich war einmal beim öffentlichen Training von Bayern München (schon lange her), da kam man fast gar nicht an die Spieler ran bzgl. Autogramme etc. bzw. haben die Spieler die Fans teilweise auch einfach ignoriert.
      Da war das bei uns noch lange Zeit Luxus überhaupt an Autogramme oder Fotos zu kommen, wobei man natürlich sagen muss, dass bei Bayern regelmäßig mehr Zuschauer sein dürften als bei uns.

      Sprich die Spieler selbst haben gar kein Interesse an Kontakt mit den Fans.
      Wenn Spieler wie Jenz oder damals Rodriguez mal in der Nordkurve auftauchen, wenn sie gesperrt oder verletzt sind, dann ist das reine PR.
      Die Aktion mit Jenz war doch auch nur dazu gedacht die Fans während des Spiels hinter sich zubringen, nach dem Motto: Sie haben es verstanden, die Spieler gehören zu uns usw.

      Das machen die nämlich auch nur in solchen Situationen….

      Nicht, dass man mich falsch versteht, ich empfinde den VfL immer noch als Familienfreundlich, was an der Fanbetreuung, dem ermöglichen des Faneck, diversen Familienaktionen (an denen meine Familie und ich aufgrund der Entfernung leider nie teilnehmen können) usw., aber der VfL, der Fussball etc. haben sich auch einfach durch die Professionalisierung/Kommerzialisierung geändert.
      Da braucht man dann aber die Schuld nicht bei den "bösen Kommerzvereinen" wie Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim oder Leipzig suchen, sondern eher bei den damaligen Anfängen (z.B. BS->Jägermeister, Dortmund->hat sogar das Logo für einen Sponsor verändert, was einige Dortmunder gerne vergessen etc.), die dieses Fortschreiten der Kommerzialisierung erst möglich gemacht hat, mit all seinen Vor- und Nachteilen.

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    • Sehr gut ge- und beschrieben Andreas. :top:

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    • Bei dem Punkt der PR Aktion bin ich mir nicht sicher. Vom Gefühl her, würde ich z.B. einen Moritz Jenz einschätzen (von seinen Aussagen her, wie er mit der Kurve interagiert etc.), dass er die Fankultur wirklich extrem feiert. Genau wie Josh damals.

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    • @Der Kulli: Ich kann deinem Beitrag nur zustimmen und sagen: You Made My Day !

      Unser Verein steht in seiner Gesamtheit ziemlich nah am Abgrund und es eskaliert sich nur weiter nach oben. Schuld sind alle irgendwie, der eine mehr, der andere weniger. Es braucht einfach einmal eine Einsicht auf allen Seiten, dass der Verein ganz oben steht und sich darunter alle einigen sollten, um eigene Interessen unter den Hut zu bekommen.
      Ich habe jedoch die Befürchtung, dass wir hier im Hamsterrad festsitzen und unsere ganz eigene Filmversion von "…und täglich grüßt das Murmeltier" verwirklichen.
      Mir selbst geht das mächtig auf den Sender, denn ich will mir meine Leidenschaft erhalten und mich freuen, gemeinsam, friedlich, ohne Pyro und mit tollen Mitfans.

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  11. Schön zum Thema Grenzen sind die Lieder "Wir sind alle nicht von hier" und "Weltbilder" von Jennifer Rostock:

    Wir entdecken die Welt und bringen sie zu Papier
    Breiten und Läng'n trenn'n das Dort von dem Hier
    Grenzen und Mauern trenn'n das Ihr von dem Wir
    Wir tun das doch nur für ein bisschen Struktur

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  12. Bobic pro Geschäftsführer

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  13. Ablöse für Schäfer zwischen 1,5 und 2 Millionen.
    Bobic bleibt der Favorit auf die Nachfolge , man will aber erst den Klassenerhalt fixieren bevor man in die konkrete Planung für die neue Saison geht.
    https://www.waz-online.de/sport/regional/vfl-so-stehts-im-millionen-poker-um-marcel-schaefer-575ZUKRA3ZCIXJ252Z5LFXLRSI.html

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    • Grünerfussel.

      Ich verstehe wirklich beim besten Willen nicht, was die Verantwortlichen an Bobic finden.
      Gerade wenn man sich die Stationen in Berlin, Frankfurt und Stuttgart ansieht.

      Wie kommt die WAZ da auf Aufbruchstimmung durch Bobic? Wir reden doch von der selben Person oder nicht?

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    • Er ist auch bei weitem nicht mein Wunschkanidat… Aber war es Schmadtke?

      Bobic macht ja keine Transfers. Er hat aber eine Menge Erfahrung auch in der DfL etc.
      Sprich als Sportdirektor niemals als Vorstand noch halbwegs ok, aber es gibt eben viel bessere Lösungen.

      Aufbruch wird er alleine nicht bringen, allerdings kann er uns eines besseren belehren. Am Ende wird der sporltiche Erfolg oder Misserfolg über den Aufbrich entscheiden. Greade in Wolfsburg.

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    • Bobic wäre mMn so mit die schlimmste Möglichkeit, die es gibt.

      Wie man auf ihn kommen kann… Aber anscheinend steht VW mal auf jemanden mit mehr Durchschlagskraft oder sie zumindest androht…

      Ich hoffe es kommt anders. Ich frage mich auch, wo das Problem wäre, dass nun zu finalisieren, da er ja frei ist und egal für welche Liga kommen würde…

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    • Ich denke mal man möchte momentan alles dem Klassenerhalt unterordnen und nicht noch zusätzlich Unruhe reinbringen. Schmadtke kam damals auch nach Saisonende.

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    • Schmadtke kam offiziell am 01.06. seine Verpflichtung/Einstellung wurde allerdings auch im Abstiegskampf verkündet.

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    • Naja, es wird der ''einfachste'' Weg mit der Verpflichtung von Bobic gegangen und es geht mit einem weiter so einher. Und täglich grüßt das Murmeltier beim VfL. Als Fanvertreter im Rat, oder in der organisierten Fanszene würde ich jetzt langsam überlegen, wie es weitergehen soll und wie man sich positioniert. Selbst ich kann mich nicht mehr wirklich mit dem VfL identifizieren. Jetzt wieder ggf. x Jahre mit Bobic? Es wird viel Geld investiert in sorry, 0815 Spieler Prinzip Gießkanne. Es ändert sich gefühlt nichts, die Personen werden einfach nur wie Schachfiguren ausgetauscht. Die Namen die gehandelt werden sind einfach nur Namen. Ob Person A, B, oder C ist völlig egal. Für mich haben die Personen kein speziell geschärftes Profil sondern Einheitsbrei, einfach ein weiter so. Bin gespannt, ob es einer der bekannten Kandidaten wird.

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    • Schmadtke stand doch schon länger fest, vor der Relegation bin ich der Meinung. Es geisterte ja umher, dass er damals schon mit Labbadia nicht weitermachen wollte.

      Ich glaube daher nicht, dass man so lange wartet und ich hoffe, dass es am Ende nicht Bobic wird.

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    • Wieso genau sollte Bobic schlimmer sein als Beiersdorfer oder Reuter???

      Ich sage nochmal. Bobic ist bei weitem nicht mein Wunschkanidat.

      Aber er hat immernoch mehr vorzuweisen und mehr Erfahrung, Netzwerk und Kontakte als die anderen.

      Aber ist auch egal. Bobic, Reuter etc sind alle unterirdisch :weg:

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  14. Bobic ist von den genannten Kandidaten noch der einäugige unter den Blinden.
    Alle Namen, die ich bisher gelesen habe, versprühen das absolute Gegenteil von Wandel und Aufbruchstimmung.

    Heldt, Beiersdorfer, Bobic, Reuter… man hat wohl tatsächlich gar nichts aus den letzten Jahren gelernt.

    Ich lasse mich allerdings sehr gerne überraschen. So lange noch nichts offiziell verkündet wurde, trage ich noch ein Fünkchen Hoffnung in mir.

    (Kommentar sollte als Antwort unter den Beitrag von Wob_Supporter)

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  15. Schäfer will erst im Herbst einsteigen.

    Und Achtung: Schäfer ist ab Januar aufgrund einer Klausel ablösefrei.

    Das ist die nächste Ohrfeige. Warum baut sich jemand nach 17 Jahren Vereinszugehörigkeit eine Ausstiegsklausel ein?

    Quelle: Bild.

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    • Ob er das wirklich will oder ob er nicht früher darf? Ich vermute eher Letztgenanntes. Es könnte im Sommer durchaus zu Verhandlungen zwischen dem VfL und Leipzig kommen. Außerdem könnte man teilweise an den gleichen Spielern dran sein.

      Ich kann mir vorstellen, dass VW Schäfer keine Freigabe erteilt, eh der Sommer vorbei und das Transferfenster geschlossen ist. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Leipzig in seinen Planungen relativ weit ist und etwaigen Vorwürfen aus Wolfsburg vorbeugen möchte, falls diese Planungen VfL Spieler beinhalten.

      Die Ausstiegsklausel erklärt aber immerhin die niedrige Ablöseforderung. Man ist wirklich nicht in der besten Verhandlungsposition.

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    • Die Bild hat es wieder geschafft zu spalten hahaha. Nein mal im ernst. Mittlerweile haben wir doch alle wieder gemerkt, dass Fussballvereine Unternehmen sind und keine Liebesbeziehung. Sowas wie Streich Oder Schmidt gibt es selten. Schäfer hat einfach gut gespielt. Aber wir sollten das Thema auch nicht immer wieder aufwärmen. Was soll es bringen?

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    • Wenn das mit der ablösefreien Ausstiegsklausel stimmt, dann hat sich unser AR von dem feinen Herrn komplett über den Tisch ziehen lassen. Der VfL hat ihm die Ausbildung ermöglicht und fast jeden Wunsch erfüllt. Er hat ihm die Chance auf Berufserfahrung gegeben. Und dann diese Klausel? Man lässt ihn ohne "Ausbildungsentschädigung" ziehen? Haben Witter und co tatsächlich geglaubt, dass er aus eigenem Antrieb nicht gehen wird?

      Ich bin fassungslos.

      Jetzt muss mir auch keiner damit kommen, er ist wegen der Verhältnisse frustriert gegangen oder wollte einem Rauswurf zuvor kommen. Wenn die Info über die Ausstiegsklausel stimmt, dann hat er alles schon lange genauso geplant und VfL und Fans nach Strich und Faden belogen und verarscht.

      Ich erwarte dann, dass es keine offizielle Verabschiedung im Stadion o.ä. gibt.

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    • Diese Verabschiedung wird es auch nicht geben, ich behaupte mal, dass die gesamte Nordkurve gegen ihn sein würde… Nach dem Statement auf der Homepage, wird man das nahezu ausschließen können. Mit oder ohne Klausel.

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    • Ich bezweifle, dass man ihn noch einmal bei uns im Stadion sehen wird.
      Ich glaube, dass er selbst bei Auswärtsspielen von Leipzig nicht hier auftauchen wird.

      Ich muss ihn in Wolfsburg auch nicht mehr sehen.
      Momentan steht er bei mir auf einer Stufe mit Watzke….

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