Montag , November 23 2020
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1:1 gegen Mainz: Spielernoten und Einzelkritik

Der VfL Wolfsburg und Mainz 05 trennen sich 1:1-Unentschieden – das dritte Unentschieden im dritten Spiel unter Trainer Martin Schmidt. In einer ausgeglichenen Partie konnten die Spieler des VfL Wolfsburg nicht an die gute Leistung gegen den FC Bayern anknüpfen.

Vor heimischem Publikum sollte nach 5 Monaten endlich wieder ein Heimsieg her. Doch Mainz hatte etwas dagegen und verdarb seinem Ex-Trainer den ersten Dreier vor den eigenen Fans.

Welche Note gebt ihr dem Spiel?

 
 

Wie benotet ihr die Spieler?

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64 Kommentare

  1. Wir waren auch im Stadion. Unterm Strich habe ich eine eingespielte Mannschaft, bei der seit Jahren in Grundzügen die gleich Philosophie vorherrscht, gegen eine Mannschaft, die das erste Mal eine volle Woche unter einem neuen Trainer arbeiten konnte, gesehen. Mit etwas Glück köpft Malli das 2:0. So bleibt am Ende ein gerechtes Remis. Genauso wie gegen Bremen und Hannover…

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    • Teile Deine Meinung bis auf: „Mit etwas Glück köpft Malli das 2:0“.
      Das wäre nicht Glück gewesen, sondern normal.
      Malli hatte gefühlt eine Stunde Zeit, sich die Ecke auszusuchen und macht dann einen „Kinderkopfball“ auf den Torwart. Das kann (fast) jeder 3.Liga-Spieler besser.

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    • Dennoch kann aus solcher Nahdistanz der Ball auch durchrutschen. Klar, den muss er machen. Speziell Malli als ausgewiesenes Kopfballungeheuer…

      …wollte auch mehr darauf hinaus, dass bei uns – selbstverständlich – noch vieles Stückwerk ist. Und man leider auch nicht das Matchglück erzwingen konnte. Wenn Du einen Lauf hast, fährst du in der gestrigen Partie wahrscheinlich einen schmeichelhaften Dreier ein. Im Meisterjahr hatten wir in der Rückrunde selbst die größten Gurkenspiele für uns entschieden. Auch mit Glück.

      Mainz ist in seiner Entwicklung einfach viel, viel weiter. Eine Woche mit Schmidt reichen doch nicht aus, um knapp 2 Jahre Hecking-Jonker-Ballgeschiebe aus den Köpfen zu bekommen. Das belegt ja auch die Statistik. Wir haben eine richtig gute Zweikampfquote, waren bei der Passquote mit Mainz gleichauf – dennoch hatte Mainz deutlich mehr Abschlüsse. Bei denen funktioniert das zielstrebige Spiel – und das ist zu erwarten – eben schon besser.

      Hatte gestern eigentlich einen wunderschönen Tag mit meinem 5-Jährigen. Wir haben die Spieltagsführung mitgemacht, waren in der Fußballwelt und hatten gute Plätze im Unterrang auf der Gegengeraden. Geschmälert wurde der Tag, klar, durch das Ergebnis (wobei ich hier zu realistischen Erwartungen mahne) und einen weiteren Punkt: egal, wo man im Stadion sitzt (Stehplatzbereich schließe ich mit Kleinkindern aus), muss man mittlerweile mit bis zu einer Handvoll dämlichen Cholerikern um sich herum rechnen. Die sind nicht nur ständig lautstark am schimpfen, sondern vergreifen sich dabei absolut im Ton. Und haben dabei den Fußballsachverstand auch nicht mit Löffeln gefressen. Mich kotzt dieses Operettenpublikum nur noch an. Da wird „Schieß“ gebrüllt, als wenn ein Spieler die Kugel aus 35 Metern aus dem Fußgelenk in den Winkel schnippen könnte. Da wird „dem Ball entgegen“ geschrien, obwohl dem Spieler beim Antritt in die Hacken gespielt wird und eine 180-Grad-Richtigungsänderung vollziehen müsste. Oder es wird auf Malli geschimpft, weil er nicht sofort spielt – eigentlich verständlich, wenn die einzigen aufgerückten Mitspieler immer noch im Abseits stehen und von hinten noch keiner nachkommt. Wenn alles bereits funktionieren würde, wäre Schmidt ein Wunderheiler. Aber meine persönliche Erwartungshaltung wird nicht durch Märchen geprägt. Auch wenn die Hoffnung auf drei überzeugende Punkte nach dem guten Auftritt in München natürlich da war…

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    • Mallis Kopfball war eigentlich gut gesetzt ins Kurze Eck. So einer kann Adler auch schon mal durchrutschen. Mache ihm da aber keinen Vorwurf da das Kopfballspiel mit nichten seine Kernkompetenz ist.

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    • So langsam sollte das Hecking Bashing doch mal gut sein, oder denkt ihr nicht? Seit Hecking sind 3 Trainer beim VFL gewesen, die die Möglichkeit hätten eventuelle Probleme von Heckings Training zu korrigieren. Seit Hecking sind einige Spieler gegangen und andere Spieler gekommen, die von Hecking noch nie trainiert werden wurden. Wie lange wollen wir denn Hecking noch den Schuh zuwerfen?
      Das Problem ist und war meiner Meinung nach in den Köpfen der Spieler zu suchen. Die sind nicht so stabil und Selbstbewusst, wie viele immer glauben. Wenn man dann 1:0 führt wird immer wieder auf Sicherheit gespielt, um kein Risiko einzugehen. Dass das genau der falsche Weg ist muss Schmidt aus den Köpfen kriegen und den Spielern wieder Lust aufs Tore (die Betonung liegt auf der Mehrzahl) schiessen machen. So kriegen wir auch mal wieder ein größeres Polster als ein 1:0, was wir dann auch endlich mal verteidigen können. Hecking hat damit schon lange nichts mehr zu tun. Das spielen nach hinten zum Torwart hat Hecking bestimmt nicht den Spielern eingebläut, das machen die, weil sich vorne keiner anbietet.

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    • Das ist kein Hecking-Bashing, sondern zielt schlicht auf den folgenden Umstand ab: Hecking und später Jonker haben eine Spielphilosophie präferiert, die 180 Grad eine andere ist wie die von Schmidt. Ich glaube (kann ja nicht hellsehen), dass Schmidts Stil besser zu unserem aktuellen Kader passt. Dennoch haben immer noch viele Spieler im Kader, in den letzten 2 Jahren nichts anderes erlebt als Hecking und Jonker. Die müssen sich nun umstellen und insbesondere das prompte Umschalten – und zwar mit und ohne Ball – verinnerlichen. Das klappt nicht in einer Woche. Und Mainz spielt schon lange so.

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    • Ok, Habe überlesen, dass du „Hecking-Jonker“ geschrieben hast. Insofern hast du Recht und da stimme ich dir dann zu und hoffe, dass Schmidt unseren doch recht guten und starken Kader in den nächsten Wochen gut daraufhin trainiert wieder mehr Risikofussball und weniger Sicherheitsfussball zu spielen. Das schnelle Umschalten ist mir auch schon mehrmals aufgefallen, dass das nur von vereinzelnen Spielern gespielt wurde und dann vorne nur 1-3 Spieler waren, was natürlich viel zu wenig ist. Die anderen Spieler waren hinten und haben abgesichert. Das hat man leider gegen Mainz auch wieder teilweise gesehen, vor allem nach dem Führungstreffer.

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    • @Schalentier: Was ein bißchen Deine These – es braucht seine Zeit, das 2 Jahre lang praktizierte Ballgeschiebe abzuschütteln – stützt: Itter.
      Ohne jetzt in „Eigengewächseuphorie“ zu verfallen (abgesehen davon, dass er ein Frankfurter Bub ist..): der hat in der 1. Halbzeit – da spielte er vor meinen Augen und da konnte ich das besonders gut sehen – meistens sofort „nach vorne“ gedacht und wenn ging gehandelt. Ist also in den letzten 2 Jahren nicht „verdorben worden“.
      Nachtrag zu Itter: wenn der nicht verletzt wird, kriegt Gerhard auf der LV keine einzige Einsatzminute mehr beim VfL…..

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    • Itter hat leider beim Gegentor die Seite offen gelassen. Ich möchte mir nicht vorstellen was hier los gewesen wäre wenn Gerhardt dieser Fehler unterlaufen wäre.

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    • @Wob_Supporter: versteh was Du damit sagen willst, ABER:
      selbstverständlich darf ein 18-jähriger pro Spiel ein, zwei Fehler oder „Böcke“ machen, WENN der Rest der Performance in die richtige Richtung weist. Und das ist definitiv bei Itter der Fall – ganz anders als bei Gerhardt auf LV.
      Ist übrigens bei Uduokhai genauso.
      Und war bei Alaba, Hummels, Kimmich etc. ebenfalls genau so.

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    • Wie immer, es wird sowieso auf einzelne eingedroschen, das kennt man doch:

      Caligiuri war schuld, Calgiuri war weg – und es ging weiter wie vorher.

      Den Satz könnte man jetzt mit Gustavo, Rodriguez, Gomez, Gerhardt, Malli und wahrscheinlich bald Camacho oder Verhaegh fortführen. Der Name ist im Grunde egal, einer steht immer sinnbildlich für die Unfähigkeit des gesamten Teams Fussball zu spielen. Das war so und das wird immer so sein.

      Aber hey, wir haben ja bald Winterpause! Da kaufen wir dick ein, nach 2 Rückrunden-Spieltagen entlassen wir Rebbe, im März dann Schmidt und dann gibt es wieder den nächsten Umbruch des Umbruchs vom Umbruch…dafür sind wir weltberühmt!!!

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    • Das sind viele Kleinigkeiten. Origi z.B. muss zusehen, dass er sich mal von seinem Gegenspieler löst, so dass er nicht gleich ins Abseits durchstartet und trotzdem die Schnittstelle entsteht, in die Malli passen kann. Gestern wurde oft geschimpft, dass nicht oder zu spät gespielt wurde. In einigen Situationen saß ich auf Höhe unserer letzten Offensivspieler. Die standen schon bei Ballgewinn abseits oder nahezu im Abseits. Mainz hat die Ketten sehr eng gestellt. Die wenigen Zwischenräume, die es gab, waren bei uns kaum besetzt, weil entweder Malli und Didavi tiefer standen oder Kuba etc. schon wieder zu hoch standen. Das hat der Gegner auch einfach gut gemacht. Man muss leider konstatieren, dass nahezu alle Bundesligisten in in ihrer Entwicklung einfach weiter sind – auch und besonders, weil wir die komplette Vorbereitung verschenkt haben und gleichzeitig einen solchen Kaderumbruch erleben. Das ist ungünstig, lässt sich aber nicht ändern oder wegzaubern. Darum ärgert mich auch das niveaulose Geschimpfe (bezogen auf Ton und Wortwahl) oder auch das Herauspicken einzelner Akteure.

      Beispiel Malli: Was haben denn gestern Didavi oder Origi besser gemacht als Malli…? Jeder Spieler bringt neben seinen Stärken auch gewisse Schwächen mit. Ich denke schon, dass Mallis Stärken künftig absolut gefragt sein werden. Momentan wirkt er auf mich hilflos, wenn er den finalen Pass sucht. Laufwege, Timing… stimmt alles noch nicht. Den Ball ständig nach außen zu passen, ist dagegen nicht sein Spiel. Vielleicht will Schmidt das auch gar nicht. Keine Ahnung. Jedenfalls ist der Ball nach außen für ihn offensichtlich meist nur die zweite und spätere Wahl.

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    • @Schalentier
      „…Dennoch haben immer noch viele Spieler im Kader, in den letzten 2 Jahren nichts anderes erlebt als Hecking und Jonker. Die müssen sich nun umstellen…“

      Wie viel Spieler standen denn gestern auf dem Platz die das von Dir kritisierte Hecking-Spiel noch miterlebt haben?

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    • Unter Jonker gab es aber fast den identischen Fußball daher hat nahezu der komplette Kader diese Idee verinnerlicht. Das den Spielern auszutreiben dauert seine Zeit auch wenn man schon andere Ansätze sieht.

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  2. Arnold hat unserem Spiel gefehlt. Schade, dass er sich verletzt hat.
    Malli und Didavi gleichzeitig auf dem Platzt gefällt mir irgendwie nicht,weil dann immer einer auf die Außenbahn muss und da sind sie nicht ganz so gut.

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  3. Ergänzung: Ich bin froh, dass jetzt Länderspielpause ist. Jetzt kann Schmidt in Ruhe arbeiten und seine Ideen umsetzten.
    Auch die letzte Woche wird noch nicht so viel gebracht haben. Er muss die Spieler kennen lernen. Was können sie,was sind die Stärken und Schwächen, was sind ihr besten Positionen?

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  4. Ich sehe nach wie vor unser Hauptproblem in der Offensive. Und da platzt mir bei unserem Duo plus Kuba regelrecht der Kragen. Malli erinnert mich extrem an Özil, nur um ein Vielfaches schlechter. Beide spielen lethargisch, fummeln gerne und können nicht schießen.
    Schmidt ist Mallis letzte Chance bei uns, aber da ist nichts. Bremen war deutlich besser als zuvor, Bayern schon äußerst mäßig und gestern? Das war wieder der typische Malli.

    Wenn ich mir dann aber bei transfermarkt den alten Mainzer Thread dazu ansehe, kann man eindeutg konstatieren: Das ist normal. Auch dort war er unscheinbar usw.

    Und dann ist da noch Didavi: Was bringt ein Spieler, der zwar 10 Tore pro Spielzeit schießen kann, aber der sonst nicht in Erscheinung tritt. Didavi kann weder Sturm noch Spielmacher. Für die Außen ist er zu langsam. Wohin mit ihm?

    Gestern war sich Didavi über weite Strecken zu fein, auch nur annähernd den Flügel ordentlich zu besetzen.

    Ich bleibe dabei: Mit den beiden wird der VfL nicht mehr hoch kommen. Das ist nicht Fisch und nicht Fleisch.

    Tja und Kuba? Ach lassen wir das.

    Es ist bezeichnend, dass man weit über 60 Millionen in neue Spieler ausgegeben hat, die halbe Mannschaft getauscht hat und am Ende spielt doch der selbe Käse aus der letzten Saison.

    Zur Spielweise: 4,5 Jahre Hecking-Fußball lassen sich nicht in 5 Tagen löschen. Schmidt wird kaum gesagt haben, dass man Eckbälle zum Torwart spielen soll. Auf der anderen Seite muss man auch klar sagen:
    Guilavogui und Camacho im zentralen Mittelfeld ist ähnlich wie Gustavo und Guilavogui. das konnte nicht funktionieren.

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    • Punkt gewonnen oder Punkte verloren. Ich bin mir auch nicht sicher wenn ich das Spiel nochmal bewerte. Was mich aber so langsam aufregt, sind die vereinzelten Inquisitoren in den Foren. Insbesondere wie mit unseren jungen Spielern teilweise umgegangen wird ist schon grenzwertig. Ein Uduokhai ist kein Hummels und ein Itter ist kein Alaba. Und sogar die machen Fehler.

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    • Wie wird denn mit ihnen umgegangen? Wenn man schreibt, das Udo und Itter beim Gegentor schlecht aussahen dann ist das also grenzwertig? Das ich nicht lache, wie mit Gerhardt umgegangen wurde… DAS war grenzwertig…

      Aber nochmal zu Mahatma: Inhaltlich im Ergebnis gebe ich ihm in allen Punkten recht. Nützt aber nichts, weil der VfL ja keine Lösung entwickelt…

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    • @Mahatma_Pech

      „…Malli erinnert mich extrem an Özil, nur um ein Vielfaches schlechter. Beide spielen lethargisch, fummeln gerne und können nicht schießen…“

      Malli war gestern einer der wenigen die überhaupt mal den Abschluss gesucht haben, von daher muss man sagen das er unser „gefährlichster“ Spieler auf dem Platz war.

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    • Ich fand Didavi deutlich schlechter als Malli.

      Didavi hätte teilweise unglaubliche Ballverluste und Stoppfehler drin.

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    • Ja, die Offensive ist weiterhin unser Riesenproblem (trotz zwei verletzter IV von Format)….nur 4 Treffer in den Spielen gg Frankfurt, 96, Stuttgart, Werder und Mainz, davon drei Heimspiele, verdeutlichen dies zweifelsfrei….

      Gomez im Zentrum und Origi um ihn herum sollte uns weiterhelfen können. Malli und Didavi helfen uns mit ihren Möglichkeiten nicht wirklich weiter. Didavi würde uns mE ohnehin nur als Halbstürmer helfen… viel weniger als echter Zehner….Schmidt tun sich allmählich die selben Probleme auf, wie sie sich Joker auftaten…; Rebbe hat die Aussenpositionen einfach nicht hinreichend gut besetzt… auch Schmidt muss damit leben….

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    • @Kater: Wo habe ich bislang junge Spieler kritisiert? zeige mir das bitte!

      Itter war gestern der beste Spieler auf unserer Seite. Und der Hai überrascht sehr positiv und hat zurecht Knoche verdrängt. Für Knoche sehe ich in Zukunft sowieso schwarz. Brooks kommt ja im November wohl langsam zurück.

      @Stan: Malli war der abschlussstärkste Spieler. Das Problem ist aber, dass Malli keinen wirklich guten Schuss hat. Der schießt – salopp gesagt – wie ein Mädchen.

      @Andreas: Ich empfand Didavi auch noch als wesentlich schlechter. Ändert aber nichts an der Problematik: Malli und Didavi – beide helfen uns wahrscheinlich langfristig nicht weiter.

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    • Was mit Didavi los ist , ist mir wirklich ein Rätsel. Er scored zwar fast jedes Spiel aber er wirkt irgendwie total geistesabwesend und emotionslos. Ich weiß nicht ob das nur meine subjektive Einschätzung ist oder ob ihr das ebenfalls so seht.

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  5. Off topic:
    Zu etwas was ich mir schon länger Frage und bei den Aktionen wo ich im Stadion regelmäßig einen Anfall kriegen könnte.
    Wieso spielt man nicht mehr einem hinterlaufenen Außenverteidiger den Ball an die Grundlinie, sondern schlägt ihn jedes Mal aus dem Halbfeld rein ?
    Ist diese Möglichkeit in der Bundesliga verpönt ? Habe ich etwas nicht mitbekommen? Schäfer und Riether haben damals gefühlt 15 Tore in der Saison so vorbereitet?

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    • Ich frage mich eher, warum man bei Kontern keine Bälle in den Lauf spielt, sondern nur in den Fuß, sodass der angespielte Spieler häufig abbremsen muss und der Gegner Zeit zum zurücklaufen und positionieren hat.

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    • Man könnte sicherlich eine Statistik aufstellen, über die Torerfolgsquote dieses. Spielzuges. Die wäre nicht sonderlich höher als bei Ecken – siehe Bayern – PSG. Darüber hinaus wird die krasse Verschlechterung des Bayernspiels seit Ancelotti ja gerade an diesem Symptom festgemacht. Es ist einer der einfachsten Spielzüge der Welt, und ja, manchmal mag er sogar der richtige sein, aber ein Offensivspiel darauf zu begründen ist dann doch etwas arm. Spieler wir Malli und Didavi wissen das und schauen gerne nach einer anderen Lösung. Da bei uns dann i.d.R. kein weitere Spielzug möglich ist auf Grund fehlender Raumbesetzung kommt dann oft die Halbflanke.

      Man darf nicht vergessen, dass ein hinterlaufender AV Breite gibt, und dem Gegner eine zusätzliche Verteidigungsaufgabe stellt. Er kann auch sehr nützlich sein wenn er letztendlich nicht angespielt wird und lediglich Gegenspieler bindet.

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    • Ich sehe es wie Schulle und ich warne davor, Fußball zu verwissenschaftlichen. Es ist eine eher simple Sportart. Wenn der AV hinterläuft, hat er rund 50 zusätzliche Meter zurückgelegt. Wenn er Ball nicht kommt, ist er umsonst gelaufen. Und zurück muss er auch noch.

      Abgesehen davon gibt es Statistiken dazu. Und die zeigen vor allem eins: Flanken führen angesichts ihrer Häufigkeit zu weniger Toren als Kombinationen bzw. Steilpässe vor dem 16er. Und mehr noch: Flache hereingaben führen eher zu Toren als hohe Hereingaben. Das spricht eher für das Hinterlaufen, da man so hinter die Abwehr komt und sowohl in den 5er als auch in den Rückraum die Hereingabe bringen kann.

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    • Es kann natürlich auch sein, dass ws aus der Kurve mehr auffällt als am TV. Aber wieso eine Flanke aus dem Halbfeld schlafen wenn sie auch von der Grundlinie kommen kann. Ich kann mich wirklich an keinen Pass auf einen hinterlaufenen Spieler erinnern in dieser Saison bei Heimspielen.
      Denke es ist einfach ein Angriffsmittel welches zu wenig genutzt wird.

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    • Sehe ich genau so! Mit ist es ein Rätsel, warum man darauf komplett verzichtet.

      Ok, man könnte jetzt sagen, dass man sich diese Mühe auch sparen kann, wenn man die grundsätzliche Qualität unserer Ecken betrachtet……. :hit:

      Die Ecken sind auch so ein dauerndes Ärgernis. Da muss dringend angesetzt werden.

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  6. Zur Itter / Gerhardt Thematik:
    Itter erfreut ja den Zuschauer nicht nur, weil er erst 18 Jahre alt ist und er aus der eigenen Jugend kommt. Das Problem ist doch eher, dass Gerhardt jetzt über ein Jahr lang sein Können auf links zeigen konnte, und nahezu kein gutes Spiel und nur wenige zufrieden stellende Spiele hatte. Das hat auch nicht mehr mit subjektiver Fanmeinung zu tun. Die Benotung in allen Zeitungen bescheinigen Gerhardt ja genau oben genannten Eindruck.
    Außerdem kann man allein in der vergangenen Saison mindestens 10 Tore an ihm festmachen, diese Saison mindestens zwei Tore.

    Offensiv hat Gerhardt bislang auch nur in einem Spiel etwas zeigen können. Ansonsten dreht er regelmäßig ab, bringt keine Flanken oder fällt durch technische Unzulänglichkeiten auf.

    Itter dagegen fällt gerade durch seine Technik und seiner Einsatzfreude auf. Er kann Bälle kontrollieren, spielt saubere Pässe und macht hinten weitgehend dicht. ich scheibe extra weitgehend, damit Malanda nicht mit dem gestrigen Gegentor argumentiert oder mit der Robben Großchance.
    Itter zeigt genau das, was ein Gerhardt eigentlich als Profi auch bringen müsste. Aber das tut er nicht.

    Nun sehe ich aber für Itter ein paar Wolken am Himmel: Er ist die nächsten 10 Tage weg, Gerhardt hat also die Chance, im Training Schmidt zu überzeugen. Na ja, kann er dann gegen Bellarabi, Bailey oder Hinrichs sein gesamtes Nichtkönnen zeigen.

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    • Irrtum mein Lieber, Irrtum. Ich bin nicht pro Gerhardt, ich bin auch pro Itter! Aber ich bin dagegen, wie Gerhardt hier „behandelt“ wurde. Siehe Cali, siehe Gustavo und Co.

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    • Itter darf gerne gegen Bailey zeigen, was er kann. Doch eines wird bleiben: Genau wie Gerhardt wird er den ganz alleine verteidigen müssen. Und genau wie Gerhardt wird er da Duelle verlieren.

      Was lernen wir daraus? Vorne überlaufen (siehe oben) und hinten doppeln. Fussball ist ein Mannschaftssport.

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    • Es wirkt anders. ;)

      Bislang sehe ich nur wenige Spieler, die hier unfair behandelt wurden. Ganz oben steht dort Träsch, der schon vorher ausgepfiffen wurde und wo so Fans zu hause standen.

      Mir fallen auch noch Dzeko (in seinen letzten Spielen) und Andres ein. Da gab es richtige Pfeifkonzerte.

      Gerhardt ereilt das, wenn man konsequent schlechte Leistungen zeigt. Gustavo und Rici hatten eher mit dem Starstatus und der damit einhergehenden Diskrepanz zwischen Können und Verdienst zu kämpfen.

      Bei Gerhardt ist die Geduld einfach weg. Ähnlich wie bei Cali, der konsequent seine Mitspieler übersehen hat, aber von Egoismus in der Mannschaft spricht. Das i-Tüpfelchen war ja die 92. Minute im Bernabeu. Grausam.

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    • Klar, wenn man andere unfair behandelt, dann merkt man das selbst nicht. ;)

      Im Grunde lieferst du doch selbst die Argumente für meine Ansicht. Es fehlt doch am Konzept, an einem gut umgesetzten Plan.

      Cali weg? Okay. Gustavo weg? Okay. Gerhardt weg? Okay.

      Und nun? Alles besser? Pustekuchen. ;)

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  7. Nochmal was in puncto Fans: Heise (und da wird mir Mahatma wohl zustimmen, weil er das schon mal schrieb)

    Heise hat kein Gefühl, wie das Spiel läuft…

    Wir spielen schlecht. Heise: „In Europa, da kennt uns jeder..“

    Aha…könnte noch weitere Beispiele nennen.

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    • Natürlich geht ihm manchmal das Gespür für das Spiel abhanden aber bei so einem dürftigem Spiel ist auch die Stimmung eher mäßig. Da gilt es dann Lieder auszuwählen die vom breiten Publikum besser mitgesungen werden. „In Europa…“ ist so ein Fall. Es mag nicht zum Spiel gepasst haben aber da es vom breiten Publikum mitgesungen werden kann entfaltet es mehr Lautstärke als beispielsweise „Auf geht’s Wolfsburg, kämpfen und siegen“ oder „Wir wollen euch kämpfen sehen“.

      Unter dem Gesichtspunkt der Spielbezogenheit ist diese Liedauswahl sicher suboptimal aber dann ist halt die Frage ob man eher spielbezogen supporten möchte oder auf Lautstärke geht.

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    • Malanda, da bin ich sofort bei dir. Und es war mir klar, dass Nikk heise erst einmal in Schutz nimmt. Steht er den Ultras doch nahe.

      Heise gelingt es in keinem Spiel, passende Lieder anzustimmen. Wenn Stimmung mal in der Bude ist, beruht das auf dem Spielgeschehen. Und selbst dann wird noch Müll angestimmt. Siehe gegen Bremen, als die Mannschaft gut spielte und „Auf gehts Wolfsburg, Kämpfen und siegen“ angestimmt wird. Unglaublich!

      Kein Mensch möchte seinen Verein f****. Die Diskussion hatten wir schon einmal.
      Genauso möchte die breite Masse nicht 3 Minuten lang den Arm hoch halten, bis endlich mal jemand auf die Pauke haut.
      Die breite Masse ist der DFB auch egal, neue Lieder (ohne Takt) möchte auch niemand lernen und überhaupt: Lieder müssen eingängig sein.

      Ich sehe nur wenige Lieder, die massenkompatibel sind. Und die scheinen leider bei den Ultras verpönt zu sein. „Wir singen, wir springen und tanzen“ oder „Auf gehts Wolfsburg, schießt…“ sind die beiden Lieder, die am Besten gehen.

      ________

      Aber die Stimmung ist ja generell etwas „langweilig“. Das liegt meiner Meinung nach an vielen Faktoren. Der Verein schafft es z.B. bis heute nicht, mittels Rahmenprogramm das Vereinslied geschlossen singen zu lassen. In Berlin und gegen Braunschweig ging es. Heise meint zwar, dass es nur funktioniert, wenn es um etwas geht. Aber da fehlt einfach etwas. Durch Animation würde man schon etwas erreichen, ansonsten muss das Vereinslied auch häufiger kommen. Zumindest vor und direkt (!!!) nach dem Spiel. Es kann doch nicht sein, dass bei Siegen erst einmal gar nichts aus den Lautsprechern kommt. Wenn Schlusspfiff ist, muss soforrt das Vereinslied kommen.

      Oder die neue LED-Anlage: Die kann ja auch farbiges Licht produzieren (z.B. grün). Macht man aber nicht. Den Ultras wäre es zu viel Event… Es kann gar nicht genug Event sein. Aber manche stören sich ja auch an Helene Fischer.

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    • Mahatma, es kann gar nicht genug Event sein? So hätte ich dich gar nicht eingeschätzt :)

      Aber ich stimme dir ausdrücklich zu. Um Stimmung in die Bude zu bekommen muss auch animiert werden.

      Ein Beispiel: In Hamburg singt Lotto King Karl das HSV-Lied. Da ist der ganze Fokus drauf. Alle stehen auf und los gehts. Ähnlich bei anderen Vereinen. Bei uns wird das so neben Bratwurst und Bier nebenbei mal eingeschoben…

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    • @Mahatma

      Den ersten Absatz sehe ich, was vielleicht verwunderlich ist, sogar ähnlich. Dieses Lied mit dem fi**** finde ich auch ziemlich peinlich und ich weigere mich standhaft es mitzusingen. Das Einklatschen kommt auch oft zur Unzeit und nimmt ein Stück weit den Schwung aus der Kurve. Von mir aus könnte man es vor Anpfiff und Wiederanpfiff machen, reicht dann aber auch. Neue Lieder einzuführen finde ich allerdings richtig und wichtig und da gebe ich dir sogar recht, sollten sie mit Takt sein und relativ eingängig damit sie von der breiten Masse relativ schnell erlernt werden können.

      Was das Event angeht bin ich allerdings anderer Meinung. Ich kann nachvollziehen dass ein tolles Rahmenprogramm oder eine Lightshow vielleicht sinnvoll ist um neue Zuschauer zu akquirieren aber ich persönlich brauche sie jedoch nicht in voller Stärke. Dieses Flackern der Lichter bei Einlauf der Mannschaft reicht mir völlig. Das „Mitgehen“ der Anlage beim Feiern der Mannschaft vor der Kurve nach dem Spiel hat man Gott sei Dank wieder abgestellt.

      Beim Vereinslied bin ich wieder bei dir. Das könnte in der Tat geschlossener gesungen werden und auch nach dem Spiel über die Lautsprecher angespielt werden. Vielleicht kann es ja vor Anpfiff von jemandem live performt werden. Da würden vielleicht mehr Leute mitsingen.

      Eine grüne Projektion des Lichts halte ich allerdings auf Grund der mehrheitlich grünen Farbelemente im Stadion im Effekt für zu mager. Der würde in grün nicht so zur Geltung kommen.

      Du siehst auch wenn du mir eine Nähe zu den Ultras nachsagst, sehe ich nicht alles was „die“ machen als tutti frutti an.

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    • Bei Immer nur du singen nur wenige durchgehend mit.
      Viele nicht einmal bei dem VfL.

      Singen eigentlich die Ultras das ganze Lied mit?
      Im Stadion kommt mir das nicht so vor, vielleicht ist es auch einfach nicht laut genug.

      Wenn sie nicht mitsingen, sollte man damit anfangen.

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    • Die meisten singen bei „Immer nur du“ in der Tat nur das „VfL“ mit. Das gilt aber für alle Fans. Komplett mitgesungen wird es nur von wenigen. Zumindest nach meinen Beobachtungen.

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    • Deckt sich mit meinen.
      Ich wollte nur noch eine Bestätigung.

      WENN man durchsetzen möchte, dass Immer nur du von mehreren gesungen werden soll (zwecks Stimmung), dann müssen einige damit anfangen und am besten bekommt man das über die Ultras organisiert.

      Betonung liegt hier natürlich auf WENN, da es ja „nur“ von Mahatma eingebracht wurde.
      Würde ihm in diesem Punkt aber zustimmen.

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    • Ich finde es schwierig die Leute praktisch dazu zu zwingen „Immer nur du“ mitzusingen. ein bisschen motivieren könnte aber helfen. Beispielsweise wäre es eine Möglichkeit das Lied sozusagen live von jemandem performen zu lassen. Vielleicht singen dann mehr mit. Solange es keine Blaskapelle wie bei den Bayern ist, versteht sich.

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    • Unter zwingen verstehe ich etwas anderes.
      Wenn ein größerer Teil mitsingt, werden automatisch mehrere mitmachen.
      Für mich gehört das eher zu animieren, als zum zwingen.

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    • Ich bin da vollkommen bei Mahatma und Malanda.
      Heise hat absolut keinen Sinn für Stimmung…

      Beispiel?

      Er versucht etwas anzustimmen obwohl gerade die Mannschaft einläuft und mega Sound aus den Lautsprechern kommt.
      In dem Moment als auch die Sitzplatz-Zuschauen bzw. Fans stehen und klatschen…

      Statt hier z. B. den Wechselgesang kurz danach VfL anzustimmen kommt irgendwas idiotisches a la „scheiß DFB“.
      Auch war beim Spiel gegen Bremen, wie schon von Mahatma geschrieben so etwas wie „auf geht’s Wolfsburg kämpfen und siegen“, so ein Mist dabei.

      Die Mannschaft kämpfte, lief und tat echt viel und dann kommt so ein Mist.
      Zudem wird versucht krampfhaft irgendwas durchzudrücken… Auch bin ich dabei wenn es darum geht ewig etwas anzustimmen. Da soll man die Hände hoch nehmen und es wird erst ein mal 3 Minuten gelabert..
      Das man dann keine Lust mehr hat mitzumachen, kann ich dann bei einigen verstehen. Ich persönlich mache zwar mit, doch ich habe mir mittlerweile angewöhnt erst kurz vorher die Arme hoch zu nehmen.
      Genau so Panne finde ich das „hinsetzen“ und dann das ohohohoh… zu machen…

      Früher war es mal ein „Alleinstellungsmerkmal“ nach einem Sieg und wenn vorne auf dem Podest ein VfL Spieler mit dabei war, aktuell ist es so „Mainstream“ geworden und nimmt absolut den Reiz.
      Wie dem auch sei, für mich ist Heise mit Fleisch und Blut dabei und er versucht echt zu motivieren, doch so ein Feingefühl für die Kurve und das Spielgeschehen?

      Fehlanzeige…

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    • Bin da ganz bei Euch.
      Hab ein bisschen das Gefühl, dass da das Fingerspitzengefühl fehlt.
      Klar ist unser Capo mit Herzblut dabei.
      Aber ein bisschen mehr Sinn und Animation, anstatt wir machen das so und basta wäre schön!

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    • Ist schon Jahre so, habe ich früher angeprangert, aber hat sich bis heute nichts geändert. Bis auf einige Lieder, die neu dazu gekommen sind. Das wars aber auch schon.
      Ich habe vor Jahren immer angemahnt, dass es wie eine Schallplatte runtergeleiert wird. Minute x dieses Lied und Minute x jenes Lied. Es wird kaum auf die Situation eingegangen. Der Capo in Madrid war da ein Unterschied, wie Tag und Nacht. Er hatte es vor 10 Jahren gemacht und dann aufgehört. Der war HAMMER!. Steht noch manchmal in Block 8.

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    • Mal was unbändig vom Capo, als da Tor gefallen ist und die 5 Minuten danach ( Mannschaft hat auch nach vorne gespielt) war richtig Stimmung drin. Alle sind auf gesprungen und haben Alarm gemacht. Mein Gefühl – Alle sehnen sich mal nach einem schönen 3:0 oder so wo man auch mal richten feiern darf und“stolz“ auf die Leistung sein darf. Nach so langer magerkost auch verständlich. So lange sich der kleine Erfolg eines Heimsieges und guten Spiels nicht einstellt kann Heise , lexy Roxx , Mia Julia und Micaela Schäfer nackt auf ein postet stellen keiner würde“abgehen“

      Schöne Feiertage

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    • @Ein_Wolf dann wirst du Tito meinen…

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    • Da muss ich widersprechen. Auch 2013-2014 wo wir richtig gut waren, hat sich so eine träge Grundstimmung etabliert. Da war die Stimmung auch nicht mehr überragend. Am Anfang ja durch die Euphorie, Aber dann ebbte es allmählich ab. Das ist halt einfach Wolfsburg. Das wird nie so sein, wie im Osten, wo einfach das ganze Stadion abgeht. Von Serbien, Polen, Türkei, und co. will ich nicht anfangen. Sowas werden wir nie erreichen.

      @jonny.pl ja genau Tito!.

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  8. Warum gehen die Schiedsrichter mittlerweile eigentlich so häufig an den Spielfeldrand und gucken sich die Szene dort noch einmal an?

    Das habe ich diesen Spieltag schon öfter gelesen, aber davor noch nicht.

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    • Damit sie sich selbst noch einmal ein Bild von der Situation machen können falls sich auch die Videoassistenten bei der Bewertung unsicher sind . Ich finde richtig das sie mittlerweile öfter diese Möglichkeit nutzen. Dauert zwar oft länger aber lieber 3-4 Minuten Unterbrechung als eine Spielentscheidene Fehlentscheidung.

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    • Das ist mir klar, aber warum haben sie das nicht vorher gemacht, wenn es diese Möglichkeit gab, sondern erst ab diesem Spieltag?

      Ist halt die Frage, ob es eine Anweisung ist.

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  9. Bayern lässt sich schon wieder eine 2 Tore Führung nehmen. Nur am Trainer hat es augenscheinlich nicht gelegen.

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    • Naja.. Sagnol war vorher schon da als Co.
      Dazu kam dann aus der Chefetage dass doch bitte die 5 gekränkten Bayernspieler in der S11 stehen mögen.

      Robben bei seiner Auswechslung zeigt doch iwie wie er (und ggf weite Teile der Mannschaft den Willy finden): – Schnute ziehen – Sagnol eig aus dem Weg gehen – Dann kommt Sagnol zum Abklatschen in seine Richtung und er guckt weg und hält nur leicht die Hand hin

      Die haben doch jetzt schon wieder kein Bock.

      Der Liga kanns damit nur gut tun denk ich..

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  10. Ich gestehe, dass ich vom Spiel gestern noch immer ausgesprochen frustriert bin. Ich hatte mir mehr erwartet und bin seit langem mal wieder mit Vorfreude ins Stadion gegangen. Die eiskalte Dusche von seiten der Spieler kam dann leider prompt.

    Ich habe einfach keine Lust mehr auf dieses seltsam uninspirierte Alibigekicke, das ich jetzt schon seit fast 2 Jahren in unserem Stadion ertragen muss.

    Ich hatte wirklich die Hoffnung, es würde endlich besser werden. Gegen Bremen waren die Spieler doch auch engagiert, sind (füreinander) gelaufen und haben gekämpft – wenigstens eine Halbzeit lang. In München wurde nach einem 0:2 noch ein Punkt geholt – unser zweiter Punktgewinn in München überhaupt. Da durfte man doch hoffen – oder?

    Oder lief es aus Sicht der Spieler schon zu gut, so dass man in den alten Trott zurückfallen konnte? Mir ist das ein Rätsel. Ich glaube, wir könnte die Welttrainer der letzten 10 Jahre verpflichten – das Ergebnis wäre identisch!

    Ein neuer Trainer kommt, 2 bis 3 Spiele hängt man sich rein und das war es dann auch schon.

    Am dringlichsten ist es wohl, endlich sportliche Kompetenz in die Geschäftsführung zu bekommen. Die brauchen wir unbedingt für Scouting, langfristige Kaderplanung und kurzfristige Kaderzusammensetzung! Rebbe kann ja gern die Verhandlungen führen. Das scheint er recht ordentlich zu machen. Aber für die sportliche Zusammensetzung des Kaders sollte endlich jemand geholt werden, der das wirklich kann! Und derjenige sollte dann bitte auch den passenden Trainer aussuchen.

    Solange das nicht passiert, werden wir weiter solche Auftritte wie gestern ertragen müssen und uns immer weiter Liga 2 annähern. Ich habe mich gestern die meiste Zeit gefragt, wie man 3 Vereine finden will, die noch schlechter sind. Und ich möchte jetzt nicht lesen, dass erst 7 Spieltage rum sind. Unsere Ausbeute ergäbe in der Endabrechnung 34 Punkte. Mit dieser Punktzahl bleibt man nur mit viel Glück in der Liga. Seit fast 2 Jahren sind wir auf diesem grottigen Niveau. Das ist alles andere als eine Momentaufnahme.

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    • Dem kann man nur zustimmen. Wenn unsere Entwicklung so weitergeht werden wir über kurz oder lang in der 2.Liga landen. Eigentlich unfassbar das wir es mit unseren Mittel nicht im Ansatz schaffen guten Fußball zu spielen.

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    • @wobbs
      Also ich habe mit so einem Spiel (und so einem Ergebnis gerechnet). Das „Problem“ ist glaube ich das wir uns immer noch an die Zeiten erinnern wo es hier richtig guten Fußball gab. Da hatten wir aber auch eine Mannschaft die zum Großteil aus echten Top-Spielern (teilweise ja sogar aus Weltklasse Spielern bestand).

      Wir haben jetzt eine Mannschaft die, sagen wir mal von den Spielern her maximal gehobenes Mittelmaß sein könnte. Ein neuer Trainer hat jetzt erst angefangen was zu verändern. Aber eins ist doch klar Fußball von der Klasse als hier noch Dzeko oder KdB und Co gespielt haben wird es erst einmal nicht mehr geben – da brauchen wir ganz andere Kaliber im Kader.

      Mit Platz 12 diese Saison wäre ich „zufrieden“. Ich bin mir allerdings sicher das (wenn uns nicht das Geld ausgeht) dass hier nicht die Mannschaft ist die mittelfristig wieder um die europäischen Plätze mitkämpft.

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    • wobbs wie du es schreibst ist es doch so das das eine vom anderen abhängig ist. wenn schon auf einer Ebene des VfL keine Fachkompetenz vorliegt wird das nichts in der Gesamtheit werden. Wenn wir mal ehrlich sind zum überwiegenden teil der Geschichte des VfL in der Bundesliga geht es mal ein oder zwei Jahre gut und dann verliert man wieder die fachliche Organisation in der Spieler
      Zusammensetzung und was passiert wir grasen wieder unten rum. man wird größenwahnsinnig und kauft Spieler ein die nicht zu einander dann passen. Ich hoffe nur das in dieser Saison in den nächsten 3 Spielen der Knoten platz. Ansonsten rutschen wir tief hinten rein. was das bedeutet kennen wir aus der letzten Saison.

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  11. Zwar nicht die richtige Stelle, aber noch mal zum „Hecking-Fußball“:
    Ich finde es, gelinde gesagt, sehr mutig, die gegen Mainz gezeigte Spielweise immer noch auf Heckings Spielphilosophie zurückzuführen. Da ist viel Kurzschlüssiges in den Überlegungen, die scheinbar nur überzeugen, weil sie das verständliche Bedürfnis nach den Ursachen der Erfolglosigkeit und nach einem „Schuldigen“ befriedigen. Hier ist zurecht schon darauf hingewiesen worden, dass ein fast zur Hälfte erneuerter Kader kaum vom Hecking-Virus infiziert sein kann. Und dass Jonker Heckings auf einer stabilen Defensive aufbauenden Spielweise nur fortgeführt habe, ist ebenfalls etwas zu kurz gedacht. Jonker blieb in den Spielen der Vorserie gar nichts anderes übrig, als im Abstiegskampf zunächst weiter auf eine Stabilisierung der Defensive zu setzen, weil er schnell merkte, dass das Offensivpotenzial der Mannschaft wenig hergab. Dies war aber kein Ergebnis der Hecking‘schen Spielphilosophie, sondern eine Folge der gravierenden Veränderungen in der Mannschaft nach dem Wechsel von de Bruyne und Perisic, und ja, selbst eines Caligiuri. mit deren Weggang das Potenzial für offensive Spielmomente enorm geschwächt wurde. Wir haben hier doch oft bedauert, dass vor allem de Bruyne und Perisic nie annähernd gleichwertig ersetzt werden konnten. Deren Weggang war ein Einbruch nicht nur in der Spielanlage der Mannschaft, sondern auch in deren Selbstvertrauen. Naldos Wechsel destabilisierte zusätzlich die Defensive, so dass die wichtigsten Korsettstangen aus der erfolgreichen Phase des VfL fehlten. Über alle Trainerwechsel hinweg ist es bis jetzt nicht gelungen, der Mannschaft die Selbstsicherheit wiederzugeben, die einfach für eine offensive, und das heißt immer auch eine riskanter angelegte, Spielweise notwendig ist. Auffälliges Merkmal für diese tiefsitzende Verunsicherung sowohl bei den Spielern, die den Abstiegskampf mitgemacht haben, aber auch bei jenen, die neu sind, um ihre Einsatzzeiten kämpfen und deshalb Fehler unbedingt vermeiden wollen, sind die fehlenden Pässe in die freien Räume. Die spielt man nicht, wenn man Fehlpässe vermeiden will, und in diese Räume läuft man nicht, wenn man Lücken für mögliche Gegenstöße nicht riskieren will. Itter, der das gestern gewagt hat, wurde mit dem Ausgleich dafür bestraft, weil der Pass nicht kam und Udo beim Gegenstoß für ihn nicht eingerückt ist und die Flanke nicht verhindert hat. Das Tor wird Itter hoffentlich nicht lange beschäftigen oder ihm gar nahelegen, nicht in freie Räume zu laufen und selbst nur Quer- und Rückpässe zu spielen.
    Martin Schmidt hat letztlich also mit dem gleichen Problem zu kämpfen wie seine Vorgänger. Er muss einer Mannschaft mit nicht gerade strotzendem Selbstbewusstsein die Lust, das Vertrauen, aber auch die Fähigkeiten zu einer offensiven Spielweise einpflanzen. Er muss ihr klar machen, dass Spiele möglicherweise in der Defensive gewonnen werden, aber nur, wenn sie nicht schon verloren sind, weil die Offensive fehlt. Mit Hecking-Fußball hat dies m. E. nur insofern zu tun, als er nach dem Verlust seiner entscheidenden Offensivspieler schon mit dem gleichen Problem zu kämpfen hatte, es aber nicht lösen konnte, ebenso nicht wie alle seine Nachfolger.

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