Samstag , Dezember 10 2022
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Jörg Schmadtke vom VfL Wolfsburg. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Bericht: Schmadtke wackelt beim VfL Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg befindet sich in einer sportlichen Krise. Neben Trainer Florian Kohfeldt steht nun aber auch VfL-Boss Jörg Schmadtke zunehmen unter Druck.

Beim VfL Wolfsburg läuft es nicht. Ein Negativrekord jagt den nächsten. Vor dem letzten Spiel gegen Hertha BSC hatten die Wölfe sechsmal in der Bundesliga hintereinander verloren. So schlecht war der VfL in seiner 25-jährigen Erstligazugehörigkeit noch nie. Einer der Verantwortlichen: Trainer Florian Kohfeldt, der erst in der laufenden Saison nach der Entlassung von Mark van Bommel geholt worden war. Ein mageres 0:0 gegen die Berliner war der erste Punktgewinn seit vielen Wochen.

Jörg Schmadtke beim VfL Wolfsburg unter Druck

Doch nicht nur Kohfeldt steht unter großem Druck. Laut der Sportbild soll nun auch VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke in den Fokus der Kritik rücken. Laut dem Bericht soll der VfL-Boss nicht mehr die volle Rückendeckung des Aufsichtsrates haben. Ursprünglich sollte Jörg Schmadtke seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2023 verlängern, doch passiert ist noch nichts. Wie die Sportbild schreibt, stehe VfL-Aufsichtsratschef Frank Witter weiter hinter diesem Plan, doch andere Mitglieder sehen dies kritisch. Die volle Rückendeckung für Schmadtke soll es aus dem Aufsichtsrat nicht mehr geben.

Die Sportbild nennt auch Gründe: Demnach soll die fehlende Kommunikation Schmadtkes kritisch gesehen werden. Wichtige Entscheidungen würden demnach im „stillen Kämmerlein“ besprochen werden. Das kommt bei vielen offenbar nicht gut an. Ob der VfL mit Jörg Schmadtke verlängert, soll im Februar beschlossen werden.

86 Kommentare

  1. Wurde hier gar nicht weiter thematisiert: im Odcast "Kicker meets DAZN" wurde auch die Wolfsburger Krise, die auf dem ersten Blick unerklärlich erscheint, thematisiert und dafür extra Hiete als WOB-Insider zugeschaltet. Der hat schon – wenn auch nicht zu konkret – auf Dinge Bezug genommen, die eher hinter den Kulissen passieren. Drei Dinge standen dabei im Fokus bei der Ursachenfoschung für unseren Absturz.

    Nummer 1: Bequemlichkeit und fehlende Professionalität, insbesondere nach dem Griff ins Klo mit dem neuen Trainer. Themen wir Pünktlichkeit und gemeinsames Aufräumen sind da wohl nur die Spitze des Eisbergs.

    Nummer 2: Teamstruktur und fehlende Leitwölfe. Auch Hiete sieht keine Typen in der Mannschaft, die voran gehen und andere führen. Dazu wurde die Hierachie durcheinandergewürfelt durch die Neuzugänge. Denk mal ein, zwei Tage zurück: da hat Bornauw auch im Interview einen Führungsanspruch formuliert, da er nun zentraler Mann der Dreirkette ist und eine entsprechende Drucksituation schon in Köln erlebt hat. Ich schrieb es auch schon mal: Nmecha, Waldschmidt, Bornauw – das sind Spieler, die spätestens nach den Weggängen von Lacroix, ggf. Brooks und Weghorst elementar für das Gesicht der Mannschaft sein sollen. Nur sinbd jetzt die alten Platzhirsche da und gleichzeitig deren Erben, weil man sich in der Breite für die Aunahmesituation "CL-Teilnahme" rüsten wollte. Den Spagat zwischen sukzessive Veränderungen im Kader und CL-Breite hat man nicht hinbekommen und die gewachsen Strukturen innerhalb der Mannschaft geschädigt.

    Nummer 3: Schlechte Teamchemie. Punkt 2 hat dazu sicherlich sehr beigetragen. Auch auch die Pandemie nennt z.B. Hiete explizit. Die Impfverweigerer haben wohl einen nicht kleinen Beitrag dazu geleistet, dass es im Zwinschenmenschlichen nicht mehr stimmt. Das kann ich auch nachvollziehen, wenn ich von dem logistischen Aufwand höre, den der Verein regeln muss, weil einige Quertreiber Sonderlocken benötigen. Und infiziert haben sich die betreffenden Spieler offenbar auch noch. Das führt mich auch dazu, warum ich diesen Post nochmal schreibe: Die Causa Weghorst, der als unser Startspieler besonders im Fokus der Öffentlichkeit steht, muss eigentlich geklärt werden. Didavi stand bei Stuttgarts Auswärtspiel bei uns übrigens auch wegen des Hotelproblems nicht im Kader. Sollen wir mit Wout auch so verfahren? Das würde doch neimals Akzeptanz bei den Mitspielern finden. Er trifft nicht, vergeigt große Möglichkeiten, seine Art stößt eh nicht nur auf Gegenliebe (denkt mal an Ginczeks Reaktion auf dem Platz) – und dann packt man ihn in Watte?! Geht abslout nicht.

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    • Soll jetzt der Trainer diejenigen aussortieren, die der ach so tolle Schmadtke geholt hat? Kann er sich ja gleich die Kündigung selber ausstellen.

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    • Danke für den Post liebes Schalentier,
      das beschreibt ziemlich gut die Situation und erklärt einiges nachvollziehbar!
      Und führt sind auch die "Ohnmacht" des Trainers vor Augen, sowie des Managements:
      Da muss dann halt Mal durchgegriffen werden…das kann Kohfeldt nicht bzw. hat er nicht gemacht oder es hat halt nicht geholfen bisher.
      Da räumen die Jungs halt auf…sind ja nur noch gut 5 Monate, dann sind einige wohl weg etc. etc.
      Das verdeutlicht aber umso mehr, das was passiert muss…
      Nur ist bisher nicht passiert, außer die zwei, drei Abgänge.
      Und ehrlich gesagt ist es mir verdächtig ruhig gerade…zu ruhig!
      Naja, ich weiß auch nicht mehr, woran sich geklammert wird.
      Gestern hatte ich die wage (und sehr unwahrscheinliche Hoffnung), dass Bruno Labbadia für seinen Kumpel Witter den Genuesen ( werden die so genannt?!) abgesagt hat…aber bin dann schnell aus dem Tagtraum erwacht!

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    • Ich fordere ja auch immer einen Trainer, der eingesundes Mittelmaß findet zwischen "duch vor die eigene Mannschaft stellen" und diese auch mal "öffentlich anzuprangern" und so die Truppe in die Pflicht zu nehmen. Das ist aber ein schmaler Grat. Glasner hatte auch ein-, zweimal solche Ausbrüche, hatte dabei aber vorher teilweise die Perspektivlosen eingesetzt. Für mich irgendwie fragwürdig. Jedenfalls bin ich mir unsicher, ob im Moment das Anprangern der Mannschaft und womöglich drakonische Maßnahmen der richtige Weg wären. Kohfeldt wird intern sicherlich anders sprechen und auch im Austausch mit der sportlichen Führung stehen. In Sachen Moderation wird ihm sicherlich einiges abverlangt. Bei dem Gestümper auf dem Platz würde sicher jeder Fußvalllehrer – auch Kohfeldt – gern platzen. Aber vermutlich sieht man darin die größere Gefahr und arbeitet stattdessen lieber im Stillen daran, die Risse im Gefüge zu kitten.

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  2. Beunruhigender Artikel…

    […]
    Längst steht Trainer Florian Kohfeldt, der erst Ende Oktober für den zuvor entlassenen Mark van Bommel übernommen hatte, unter Druck. Jedoch wird die sportliche Talfahrt intern offenbar auch Jörg Schmadtke angekreidet. Laut "Sport Bild" hat der Geschäftsführer nicht mehr die volle Rückendeckung des Aufsichtsrats.

    Ursprünglich sollte Schmadtkes Vertrag beim VfL Wolfsburg bis 2023 verlängert werden. Aufsichtsratschef Frank Witter steht demnach weiter hinter dem Plan. Eine breite Unterstützung gibt es innerhalb des Gremiums allerdings wohl nicht mehr.

    Zwar konnte Schmadtke in seinen ersten drei Jahren in der Autostadt die Gehaltskosten senken und den VfL Wolfsburg mit seiner Kaderplanung bis in die Champions League führen, gleichzeitig kommt der 57-Jährige mit seiner Arbeit aber angeblich nicht bei jedem Mitarbeiter an.

    So soll die fehlende Kommunikation des Düsseldorfers in manchen Abteilungen ein Thema sein. Wichtige Entscheidungen würden im stillen Kämmerlein besprochen werden, heißt es. Der Beschluss des Wolfsburger Aufsichtsrats soll im Februar erfolgen.
    […]

    https://www.sport.de/news/ne4771883/bericht-joerg-schmadtke-wackelt-beim-vfl-wolfsburg/

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    • Naja letztendlich ist jeder erfolgreiche Trainer unter Schmadtke gegangen….wer schuld daran hatte, spielt erstmal keine Rolle für den AR. Die fehlende Kommunikation ist natürlich ein KO-Kriterium.

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    • Naja, die Frage ist ja…..sieht irgendein Top Club in GB Wout Weghorst bei sich? Ich denke eher an Newcastle oder so etwas….

      Und JS, ja fehlende Kommunikation ist etwas echt bescheidenes…daran sollte er definitiv arbeiten….

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    • Genau diese "fehlende Kommunikation" hat aber dazu geführt, dass nicht mehr jeder Pups sofort öffentlich wird. Früher hatte man doch zum Teil den Eindruck, dass einige Journalisten quasi per Livestream bei Besprechungen und Verhandlungen über Zu- und Abgänge zugeschaltet sind.

      War das eine gute Sache? Nein!

      Das konnte man nur dadurch abschaffen, dass weniger Mitarbeiter Informationen bekommen.

      Dass das einigen in der Geschäftsstelle nicht gefällt, wundert mich nicht. Wissen wir, welche Gefälligkeiten die für ihre Infos bekommen haben? Gefälligkeiten, die jetzt wegfallen, weil sie nichts mehr durchstechen können?

      Vielleicht erfahren einige aus dem AR inzwischen weniger Gerüchte, Klatsch und Tratsch von ihren Zuträgern aus der Geschäftsstelle und das gefällt ihnen nicht?

      Bei Beschwerden über mangelnde Kommunikation bin ich sehr vorsichtig. Da würde ich gerne genau wissen, was im einzelnen bemängelt wird und warum die meckernden Mitarbeiter die von ihnen gewünschten Infos benötigen.

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    • Der von Schalentier berichtete Inhalt des „Kicker meets DAZN“-Podcasts und der von Malanda angesprochene sport.de-Artikel machen ansatzweise deutlich, von welchen Faktoren außerhalb der individuellen Trainerleistung sportlicher Mannschaftserfolg abhängig ist. Im Grunde müsste man die aufgezeigten Problemfelder eigentlich mehrfach multiplizieren, da sie von den eingesetzten Spielern noch einmal in ihren individuellen Auswirkungen widergespiegelt und dadurch in der Regel noch verstärkt werden. Z. B. ein sensibler Spieler wie Philipp, der wohl unter „normalen“ Stress-Bedingungen schon damit zu tun hat, sein fußballerisches Können abzurufen, wird unter solchen belastenden Rahmenbedingungen wohl kaum zu seiner Leistung finden.
      Es sollte wohl klar sein, dass ein Trainer, der – möglicherweise nichtsahnend – mit einem solchen Problemknäuel und dem daraus resultierenden Trend des Misserfolgs konfrontiert wird, größte Mühe hat, sein Konzept von Fußball in kürzerer Zeit oder vielleicht auch überhaupt zu realisieren.
      Man konnte zudem an den Pokalergebnissen von gestern wieder sehen, wie bedingt berechenbar Fußball generell ist, wenn vor allem mentale Faktoren zur Geltung kommen. St. Pauli vs. Dortmund war z. B. wieder das typische Underdog-Spiel, wo es die von der Qualität haushoch bessere Mannschaft mental nicht packt, dass das Spiel nicht erwartungsgemäß verläuft.
      Die notorischen Trainer-Kritiker hier Blog sollten daher ihr Schachbrett-Verständnis von Fußball vielleicht einmal überprüfen und sich in ihren teilweise vorschnellen und unflätigen Verrissen des Trainers bremsen.

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    • Ja, der Vorwurf "fehlende Kommunikation" ist natürlich ein Klassiker in Krisenzeiten. Nicht nur bei Managern, aucb bei Trainern.

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    • Sollten die Quellen, auf denen dieser Artikel basiert, auch nur halbwegs seriös sein, sind Schmadtke und Kohfeldt im Februar Geschichte.

      Wichtige Frage dann: Und nu?
      Macht das dann eine Tür für einen "Kommt-nicht-mit-Schmadtke-klar-Trainer" auf? Kommt Top-Club-Weghorst bis zu seiner Vorstellung bei ManCity von der Bank?

      In der Länderspielpause brennt hier auch der Stamm vom Baum :weg:

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    • Dazu muss eigentlich nichts gesagt werden (…)
      Also zu dem Artikel!
      Klar muss nicht und wird auch nicht alles stimmen, aber die Richtung ist wohl klar!
      Wir können uns auf eine sehr heiße Länderspielpause einstellen.
      Mein Tipp, falls gegen RB nicht ein Wunder geschied (so'n schicker 0 zu 6 Auswärtssieg), dann müssen Kohfeldt und Frontzek gehen und Schmadtkes Vertrag wird nicht verlängert und er wird freigestellt bis Vertragsende.
      Marcel steigt auf und im Sommer kommt ein neuer Sportdirektor (eventuell wieder ein Exspieler oder so).
      Der Trainer wird dann kein Feuerwehrmann, sondern einer mit Perspektive, der den Laden aufräumt und am Kader passiert auch noch ein bissel
      :bier:

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    • Das wird niemals passieren und auch keine Probleme lösen.

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    • "Laut SportBild" – damit hört es schon auf. Das größte Käseblatt, dessen Inhalt einzig aus Kaffeesatzlesen und Fantasie besteht. Auf einem Niveau mit der türkischen Quelle Fanatik. Wer gut den Dreck Geld bezahlt, guckt wahrscheinlich Dschungelcamp und zählt sich zu den Querdenkern. Würde zumindest ins Bild passen.

      Davon unabhängig: Ein Chef spaltet immer. Kein Chef hat ausschließlich Fürsprecher und in Krisenzeiten bekommen Kritikern Rückenwind und werden lauter. Das ist völlig normal und wird beim VfL nicht anders sein. Ob Schmadtke und des Klub das Tal gemeinsam durchschreiten und danach einen neuen Anlauf nehmen wollen, werden wir sehen. Selbstredend ist auch eine Trennung denkbar. Das war immer so. Und die jeweils kurze Vertragslaufzeit mit jährlichen Verlängerungen spiegelt doch wider, dass sich beide Seiten stets beide Optionen offen halten wollen. Das wissen wir längst auch ohne reiserischem SportBild-Geschreibsel.

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    • Wie auch immer: In jedem Fall werden die nächsten Wochen die Weichen stellen – so oder so! Man kann nur hoffen, das sich alles wieder zum Guten wendet und wir uns wieder stabilisieren! Und wenn dafür ein kleines Wunder nötig ist? Warum nicht? Mir ist ein Wunder lieber als ein Total-Crash, bei letzterem würde es nur Verlierer geben…

      Die Woche ist für mich ansonsten schon wieder dahingehend nervig, weil es wieder mehrere Nebenkriegsschauplätze gibt, dabei sollte der Fokus doch eher auf dem Wesentlichen liegen!

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    • Chapeau liebes Schalentier,
      Sportbildleser, Djungelcampzuschauer und Querdenker in eine Tonne zu werfen…unser VFL schafft es bei unseren Fans zu sprachlich und sportlichen Bildern!
      :ironie2:
      Im Ernst: Auch die Sportbild hat bei aller verständlichen Abneigung bei diesem Thema einen Kern getroffen, der nicht jeder Grundlage entbehrt!
      :keks:

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    • Andyice: "bei diesem Thema einen Kern getroffen, der nicht jeder Grundlage entbehrt"
      Für mich wird hier nur Stimmung gemacht und entbehrt jeglicher Grundlage, da es alles Spekulationen sind. Da fallen Wörter wie "angeblich", "wohl", "soll" und das panische Wolfsburger Umfeld fällt drauf rein.

      Schmadtke hat Fehler gemacht, wie er selbst zugibt, aber darf er auch daraus lernen? Ein unglaubliches Wolfsburger-Problem ist, dass das Management nie aus Fehlern lernen kann, sondern immer vom Hof gejagt werden soll. Schmadtke hat 3 Jahre sehr gute Arbeit hier geleistet, und dies mit der gleichen Art und Weise wie sie ihm nun mal wieder vorgeworfen wird. Da bin ich bei Wobbs und auch bei Schlantier wenn Dinge aus dem Artikel hinterfragt werden.

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    • natürlich Schalentier und nicht mein Geschreibsel von Schlantier..

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  3. Ich glaube, dazu muss man kein Insider sein, um zu erahnen, dass auch über die Entscheidungen von Schmadtke geredet werden dürfte. Denn schließlich hat man ja immerhin 50 Millionen Euro im Sommer ausgegeben, damit man auch in der CL "mithalten" kann. VW verspricht sich davon ja auch sicher Werbung. Und wenn dann sowas dabei herauskommt, was wir gerade miterleben, dass werden die schon fragen, was auch ihrem Geld geworden ist. Und klar muss dann auch ein Schmadtke Fragen beantworten und wenn er dann nur grummlig in seinen Bart murmelt und nicht vernünftig kommuniziert, dann will ich sofort glauben, dass das nicht jedem gefällt.

    Abgesehen davon bin ich auch der Meinung, dass man gerade in der Führung Kontinuität braucht. Allerdings scheint ja auch klar zu sein, dass es nur um eine Verlängerung von einem Jahr geht. Heißt für mich: Nächstes Jahr ist er auf jeden Fall weg und da könnte man schon überlegen, ob man da sofort eine Veränderung herbeiführen könnte, wenn damit auch eine andere Trainerentscheidung möglich wäre…
    Mal schauen, was passiert.

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    • So wie ich Schmadtkes Aussagen verstehe, wird zwar um ein Jahr verlängert, heißt aber nicht, dass, wenn alle Parteien wollen, er nicht auch noch 3 Jahre bleiben könnte.

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  4. Wer sitzt denn alles in unserem Aufsichtsrat? Immer noch der Osterloh, dann der Oberbürgermeister aus Wob… Viele von denen haben doch überhaupt keine Ahnung von Fußball. Ich bin immer froh, wenn die sich nicht so viel einmischen.

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    • Manchmal denke ich mir auch, man könnte die vier Schornsteine, das alte Stadion, den Klieversberg und den Allersee in den Aufsichtsrat packen, Ergebnis wäre das gleiche.

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    • Bis auf Hotze hat da doch niemand Ahnung bzw kommt aus dem Fußball…

      Brauchen wir da nicht mal mehr Fußball-Kompetenz?

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    • Witter ist Ex Profi.

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    • Ich bin der Letzte, der AufsichtsratsvertreterInnen, die lediglich ihre großzügige Aufwandsentschädigung abgreifen, rechtfertigen würde. Aber wo man hier gerade alles in Grund und Boden kritisiert und auch den Aufsichtsrat (AR) jetzt nicht ausnimmt, hätte ich mal die Frage, was konkret man dem AR vorwerfen kann. Wenn hier wiederholt der Vorwurf kommt, er habe „von Fußball keine Ahnung“, dann ist die Substanz der Kritik mächtig dünn. Ein Aufsichtsratsmitglied muss nicht wissen, was ein Deckungsschatten oder eine falsche Neun ist. Im Grunde muss er nicht einmal ein Fußballspiel je gesehen haben, um seine Funktion gut erfüllen zu können. Denn ein AR überprüft nicht das, was im Umfeld des grünen Rasens passiert, sondern primär die Geschäftsführung unter betriebswirtschaftlichen, personalrechtlichen, organisationspolitischen und haftungsrechtlichen Kriterien und Zielsetzungen. Natürlich schadet es nicht, wenn der AR in seiner Mehrheit ein Verständnis dafür hat, dass eine Fußball GmbH ein besonderer Wirtschaftsbetrieb ist, aber eine spezielle Fußballexpertise ist überhaupt keine zwingende Voraussetzung.
      Gelegentlich kommt auch der Vorwurf, dass man angesichts der Krise vom AR überhaupt nichts höre. Auch dies ist nicht unbedingt ein Zeichen für Tatenlosigkeit und Inkompetenz, sondern ganz einfach mit der Verschwiegenheitspflicht zu erklären.
      Und auch bei der Zusammensetzung von Aufsichtsräten gibt es Vorgaben zu beachten, z. B. Parität, Frauenanteil etc.
      Hier werden immer wieder Diskussionsfelder, quasi aus der Hüfte, aufgerissen, die weder substanziell noch irgendwie zielführend sind, sondern allenfalls dazu taugen, aktuellen Frust und Unmut abzulassen.

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    • Nur Mal so zur Einordnung:
      Unser stellvertretender AR- Vorsitzender ist der AR – Vorsitzende der VW AG, also quasi die "höchste Entität", die es offiziell gibt bei VW.
      Wie Wieland schon ausführte, ist dem eigentlich egal, wer Ahnung vom Fußball hat, ihm wird es im Endeffekt um VW als Kernmarke und unserem Werbebeitrag dazu gehen…(!)

      @rubin: Ist schon Recht, was du sagst, ich sehe es in diesem Fall aber anders…warten wir Mal das Wochenende ab…ob da nur ein Bäumchen oder der ganze Wald brennt.

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  5. In England wird Corina jetzt quasi beendet
    Nächste Woche kippt die Maskenpflicht
    Die Stadien sind ja schon länger wieder voll

    Man geht davon aus, das die Omikron Welle den Höhepunkt erreicht hat. Die fallzahlen sinken bereits

    Ähnlich wie zB in Südafrika

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    • Ach so, England kann Corona par ordre du mufti beenden? Donnerwetter, Boris Johnson ist der Heiland! Die Corona-Viren verlassen mit Sack und Pack die Insel und bitten in Frankreich um Asyl…

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    • Naja, für Maßnahmen ist ja die Regierung verantwortlich.
      Sie entscheidet, ob und wie viele Leute zB ins Stadion dürfen und gleicht das mit den Zahlen im Land ab.
      Wenn die Infektionswelle ihren Höhepunkt hatte, die Einlieferungen ins KH sinken hat man keine pandmeische Situation mehr.

      Spanien plant ja auch die Endemische Lage anzuerkennen und Covid-19 ale eine Art Grippe einzustufen

      Die Zahlen geben das offensichtlich auch in Spanien her

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    • Der Klappspaten Johnson versucht damit nur seinen Arsch an die Wand zu bekommen, damit seine Konservativen ihm kein Misstrauensvotum stellen. Und jetzt lass doch Mal bitte das Corona Thema hier sein, hier geht's um Fussball und noch mehr um den VfL!

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    • Lieber Ti Mo dem Inselboris geht es nur um sich selbst…dem ist Corona egal!

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    • Bei Freedom Day Nr1 wurde hier prognostiziert, das geht voll nach hinten, das wird in einer Katastrophe enden -> ist es nicht

      Warum sollte es jetzt anders sein?

      Ich freue mich für die Engländer, wünsche denen viel Spaß, ob im Stadion, Restaurant oder Club
      Übrigens dann auch ohne 2G Nachweis

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    • Ja Ti Mo, der erste Freedom Day in England war ein totaler Erfolg.

      https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-england-freedom-day-100.html

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    • Dann zieh doch (zeitweise) nach England oder Spanien wenn dir die Maßnahmen dort besser gefallen.
      Hier im Blog und bei Familie und Freunden wirst du mir solchen Aussagen eh nichts erreichen. :keks:

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    • Ich will auch damit auch nichts erreichen.
      Ich bin in Printen überzeugt, das auch unsere Regierung in 2,3 Woche massiv lockern wird.

      Auch zu recht

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    • Ach Ti Mo,

      es wird eine Impfpflicht und Deutschland debattiert und du redest von massiven Lockerungen…

      Herrlich…..

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  6. "Ob der VfL mit Jörg Schmadtke verlängert, soll im Februar beschlossen werden."
    Es soll erst dann beschlossen werden, wenn wir Klassenerhalt sicher haben.

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    • Das könnte aber noch bis zum Sommer dauern ;)

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    • Macht eine Verlängerung wirklich noch Sinn?

      Ich glaube Schmadtke ist ausgebrannt bei uns. Ich hatte es bereits Ende der letzten Saison gesagt. Du kannst noch so erfolgreich gewesen sein, aber wenn du deine besten Mitarbeiter aus sich wiederholenden Gründen (Zusammenarbeit, Kommunikation,…) verlierst, dann wird es eng für dich wenn die neuen Mitarbeiter nicht zünden und sich der Erfolg einstellt. Denn von vergangenen Erfolgen kann sich niemand etwas kaufen… Und genau das ist jetzt passiert. Und es ist doch auch einfach nur traurig, dass man mittlerweile einen großen Teil an freien Trainern direkt von der Liste setzen kann mit dem Argument "der kommt eh nicht mit Schmadtke klar".

      Versteht mich nicht falsch. Jörg Schmadtke hat einen großen Anteil an den Erfolgen der letzten Jahre. Aber auf Basis seiner Arbeitsweise und Vorgehensweise ist er für mich nur jemand der zeitlich limitiert erfolgreich sein kann. Und vielleicht ist es jetzt einfach an der Zeit…

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    • Ich schmeisse mal ein " PRO JÖRG SCHMADTKE" in den Ring!

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    • Wenn Schmadtke möchte würde ich auch seinen Vertrag verlängern. Die Bilanz war über 3 Jahre absolut positiv und wir haben uns deutlich schneller entwickelt als es eigentlich geplant war. Ich finde er sollte im Sommer die Chance bekommen Fehler zu korrigieren , die er ja selbst offen angesprochen hat. Nahezu alle großen Manager der Vereine liegen mal daneben oder haben sich in etwas verrant.
      Was wäre denn die Alternative ohne ihn ? Schäfer würde aufrücken und sich jemanden als Sportdirektor suchen ( Schlaudraff , Schmadtkes Sohn ?). Da ist mir die aktuelle Konstellation noch wesentlich lieber.
      Das es Kritik gibt wenn es nicht läuft ist völlig normal auch wenn es unglücklich ist wenn an die Presse durchgestochen wird.

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    • Umso länger sich diese Entscheidung zieht umso unsicherer bin ich mir persönlich was ich für richtig halte.

      3 Jahre waren brutal gut. Dieses Jahr jetzt ist absoluter Mist. Fairerweise sage ich da aber auch das ich den Kader im Sommer nachvollziehbar zusammengestellt fand. Das hat sich mittlerweile als falsch herausgestellt.

      Van Bommel war dann ein Risiko was man machen konnte. Man hat schnell gemerkt das es nicht passt und es korrigiert. Daran gibt es nichts auszusetzen. Leider handelt man bei Kohfeldt aktuell aber absolut falsch und verliert die Zeit wieder die man bei der frühen MvB Entlassung gespart hatte.
      Ansonsten bleibt der allgemeine Umgang von ihm mit Trainern. Klar hat wahrscheinlich jeder Trainer auch einen gewissen Anteil an der schlechten Beziehung gehabt. Insbesondere natürlich Glasner. Dennoch fällt es ja immer wieder auf das die Trainer mit ihm nicht können oder wollen. Das kreide ich ihm in gewissen Maße auch negativ an.

      Dieses ewige Thema der Vertragsverlängerung jetzt stört mich auch etwas. Dazu auch das er Ende letzten Jahres plötzlich wochenlang abgetaucht war.

      Ich weiß aktuell nicht mehr was das richtige ist. Vieles würde natürlich von der Nachfolge Besetzung abhängen.

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    • Selbstverständlich gilt ein sehr großer Dank an Herrn Schmadtke. Das ist doch klar und bestreitet hier niemand ernsthaft.
      Jedoch sind wir (Achtung Phrasenschwein) im Tagesgeschäft und da stinkt der Fisch am Kopf…

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  7. Im.Pokal gibt es aktuell den Aufstand der Zweitligisten. 96 führt 2:0 gegen Gladbach…

    Man sollte tunlichst eine dritte Relegation vermeiden… :weg:

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  8. Hütter wackelt wohl bald?!

    Sieht ja brutal aus, wie schlecht sich Gladbach gerade präsentiert…

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  9. Vielleicht ist ja bald Hütter zu haben keine Ahnung was bei Gladbach falsch läuft aber ein deutliches Upgrade zu Kohfeldt wäre er allemal

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    • Also Hütte wird am Wochenende wohl frei. Die 5 Mio. haben sich für Gladbach wohl nicht rentiert. Ich hoffe auf jeden Fall dass für Kohfeldt bei einer weiteren Niederlage gegen Leipzig Schicht im Schacht ist.

      Hütte wäre wicherlich ein Upgrade.

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  10. Jeder zweit Ligist spielt offensichtlich besser als wir….

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  11. Alexander Blessin wird neuer Trainer in Genua. Der war hier ja auch mal im Gespräch.

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    • Mit dem sollen Schmadtke und Schäfer vor der van Bommel Verpflichtung ja auch gesprochen haben. Wäre spannend zu wissen gewesen, ob der derzeit immer noch bei uns auf der Shortlist gestanden hätte.

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  12. Hertha ist so schlecht,

    Unglaublich

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    • Meine größte Sorge ist, dass Schäfer nächstes Jahr wirklich VfL Boss wird. Für mich ist er noch viel zu jung und grün für den Job. Das wird nichts.

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    • Seppel, das denke ich mir auch oft. Wenn er dann scheitern sollte, wird er gefeuert und dann ist da niemand mehr.

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    • Schäfer ist meiner Meinung nach sehr intelligent, ob er aber die Fähigkeiten hat einen kompletten Verein zu leiten? Schwer zu sagen. Ich finde so eine steile Karriere schon sehr erstaunlich, allerdings hat er die Entscheidungen alle mitgetragen, was also berechtigt ihn dann den Posten von Schmadtke zu übernehmen?

      Schmadtke hat super Arbeit geleistet, meiner Meinung nach sollte er bleiben!

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    • Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, dass Schäfer diverse Dinge(Trainer, Spieler etc.) mehr oder weniger alleine entschieden hat? Er ist ja nicht umsonst Sportdirektor und kümmert sich um das sportliche Personal. Was mich stutzig macht ist, dass sich Schmadtke lange Zeit komplett rausgehalten hat, vielleicht war es eine Art Bewährungsprobe für Schäfer.

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    • @Stucke, theoretisch möglich, aber spätestens nach einem Fehlgriff würde Schmadtke eine Entscheidung treffen und dann wäre Kohfeldt der Trainer von Schmadtke.

      Es müsste zudem dann offen an den AR kommuniziert worden sein und dann würde jetzt auch Kritik an Schäfer öffentlich werden, dieses tut es nicht wirklich. Wobei ich der Meinung bin, dass beide dieses zu verantworten haben.

      Schmadtke ist eigentlich für das große Ganze Verantwortlich also den Gesamtverein und Schäfer ja eigentlich eher für die 1. Mannschaft und Spieler + Trainer. Allerdings wurde es ja in der Vergangenheit so kommuniziert, dass Schäfer und Schmadtke im engen Austausch sind, damit Schäfer irgendwann alles übernehmen kann.

      Ich würde daher keine verlässliche Aussage über die Aufgabenverteilung vornehmen wollen.

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    • Sollte Kohfeld wirklich noch gehen, ist Schmadtke und auch Schäfer nicht mehr tragbar. Es sollte sich auch nicht nur wegen nostalgischen Gründen so an Schäfer geklammert werden. Einen ehemaligen Spieler so schnell nach oben zu hieven war eine nette Idee, aber ist nach dieser Saison gescheitert. In jedem anderen Verein wären beide weg.

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    • Ich persönlich finde den Werdegang von Schäfer auch sehr steil…
      Kurz nach seiner Fußballerkarriere relativ zeitnah an dem VfL eigenen Campus eingeschrieben, den Abschluss dort gemacht, dann zu Tampa und bei der Rückkehr gleich als SD von einem Bundesligaverein angeheuert.

      Schäfer ist allerdings auch ein sehr intelligentes Kerlchen! Er ist ein verdienter Spieler und ich möchte nicht bezweifeln, dass Schäfer später ein guter Sportdirektor oder GF sein kann, allerdings finde ich das noch relativ früh alles und durch die ganzen Gegebenheiten, Abschluss beim VfL, direkte Anstellung beim VfL, ehemaliger Spieler beim VfL und so weiter, hat es so ein Beigeschmack a la, Vetternwirtschaft.

      Problem ist ja, dass genau das am Ende, wenn es mal nicht läuft hervorgekramt werden könnte.
      Ich mag Schäfer, ich finde das aber alles viel zu früh und ein Ausnahmetalent auf dieser Position scheint er nicht zu sein, was ja nicht bedeutet, dass er am Ende kein Guter ist.

      Ich persönlich würde es mir aber nicht so leicht machen und Schäfer und Schmadtke als nicht mehr tragbar anzusehen. Die beiden haben zusammen 3 Jahre lang alles richtig gemacht, weil man nun 2 mal eine falsche Entscheidung getroffen hat, soll man nun 3 Jahre in den Sand setzen? Was wären denn die realistischen Optionen?

      Horsti Borsti Heldt?

      Wieso muss man nun, wenn Kohfeldt gehen muss, was für mich nach einer Niederlage gegen Leipzig so gut wie sicher scheint, auch gleich Schäfer und Schmadtke feuern?

      Wir stehen dann komplett führungslos dar, ohne Trainer, ohne GF Sport und ohne Sportdirektor?
      Dann können wir dem B****laden auch gleich dicht machen oder uns Schalke 2.0 oder HSV 2.0 nennen…

      Ich finde man macht es sich dann zu einfach. Meiner Meinung nach dürfte es aber auch bei einer Entlassung von Schmadtke keinen GF Sport Schäfer geben, denn die haben alles zusammen verbockt.

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    • Das mit Schäfer war ja quasi meine etwas scherzhaft gemeinte Theorie in meiner kurzen Abhandlung über unsere Situation und um Kohfeldt vor einigen Wochen. Ich konnte es mir damals und jetzt immer noch so schwer erklären, warum Schmadtke, der eigentlich so häufig gute und passende Trainer für seine Mannschaften ausgewählt hat, zweimal hintereinander so dermaßen und für einige mit Ansage daneben liegt. Müsste man Schäfer mal während einer Pressekonferenz fragen.

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    • Mein Beitrag ist als Antwort auf Stucke23 zu sehen.

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    • Drei Trainer in einer Saison ist nicht tragbar. Gute Jahre hin oder her. Wann man Schäfer und Schmadtke abwickelt, muss klug entschieden werden. Beide haben es schlicht verbockt. Auch wenn Schmaddi die alleinige Verantwortung trägt, so glaube ich nicht, das Schäfer nur den Schatten spielte.

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    • Naja, man schaue sich mal die Karrieren von Max Ebert, Michael Zorc, Michael Preetz an.
      Das ist kein ungewöhnlicher Weg und lässt sowieso nicht auf die Qualität schießen.

      Wenn es nach mir ginge, sollte man den Vertrag von JS noch mal um ein Jahr verlängern und in diesem Jahr den finalen Übergang der Nachfolgereglung regeln und zusätzlich das Team darunter entsprechend vorbereiten.

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    • Sehe das wie LAPIS. Nach drei Jahren soll die einzige (erfolgreiche) Konstante wieder verworfen werden? Auch andere Manager haben mit schlechten Phasen zu kämpfen. Ich finde es viel wichtiger, aus solch einer Saison die richtigen Schlüsse zu ziehen als diese schlechte Saison selbst als Maßstab zu nehmen. Nur so kann zukünftigen Problemphasen auch wieder gegengesteuert werden. Wenn wir jetzt wieder einen Komplettumbruch machen, beginnt dasselbe Spiel doch in 2 Jahren erneut.

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    • Eben, auch 2017 als es bei uns vor Schmadtke/Schäfer katastrophal aussah, hatten wir immerhin noch Labbadia der intern wusste was schief gelaufen ist und wo man ansetzen sollte. So hat er Schmadtke/Schäfer die Grundlage geben können. Ein komplett neues Team dürfte in der Regel erstmal komplett unbedarft an die Sache rangehen und die Erfahrungen erst noch mühsam sammeln die eigentlich schon den aktuellen Personen klarer sein müssten.
      Auch wenn man sagen muss, dass dahinter ja auch noch ein Team an Mitarbeitern steckt, die nicht so im Fokus sind. Ist dann aber die Frage welches Gewicht diese Leute haben in ihren Aussagen und Meinungen.

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    • Man findet für alle Möglichkeiten immer Argumente dafür und dagegen, gepaart mit unserer subjektiven Sichtweise führt es dann zur eigenen Meinung. Da niemand von uns wirklich Einsicht hat, ist es dann eine Beobachtung der Situation und die ist aktuell einfach absolut verheerend.
      Das finde ich ist noch nicht im Fokus bei allen angekommen, sonst würde öffentlich anders oder weniger gesprochen.
      Bestes Beispiel Baku, wäre intern Tacheles gesprochen worden, hätte vielleicht andere Worte gewählt. Die Aussagen von Schmadtke, Schäfer, Wout etc. nach den Spielen und zwischendurch sind mMn nur zur Beruhigung der Masse und geprägt vom Phrasengedresche.
      Sie lassen eher auf Ratlosigkeit, auf Ohnmacht und Hilflosigkeit schließen. Zumindest bei einem großen Teil.
      Hinzu kommt der gravierende Unterschied zwischen dem Gesagten vom Trainer und der Umsetzung des Gesagten auf dem Platz. Garniert mit den Alibis der Führungsetage.
      Extern wird verständlicherweise nicht Klartext gesprochen, um die Spieler nicht vollständig zu verlieren. Anscheinend wird das intern aber auch nicht richtig, denn sonst träte man anders auf. Selbstverständlich fehlt eine Menge an mentalen Dingen bei so einer desolaten Misere, jedoch ist da kollektiv gar nichts da, gefühlt. Unsere Situation ist höchst alarmierend und ich hab das Gefühl, niemand nimmt die so richtig ernst bzw. an.
      Daher sage ich ganz klar, bei aller Dankbarkeit für die Vergangenheit, es müssen Fragen beantwortet werden.
      Kohfeldt wird höchstwahrscheinlich gehen müssen kommende Woche, dann ist es legitim zu Fragen: Warum!?
      Wer hat das zu verantworten und so weiter und so weiter…
      Eins führt zum anderen und am Ende entscheidet der AR, wie ja schon beschrieben hier.
      Meiner Meinung nach sollte man Herrn Schmadtke nicht verlängern, sondern auslaufen lassen. Großen Dank vermitteln und einen anderen ab Sommer die Scherben auffegen lassen, wenn wir dann noch Erstligist sein sollten.
      Ich formuliere das bewusst so, denn ich sehe seit Wochen nicht einen einzigen Anhaltspunkt, warum das der Fall sein sollte. Es wird davon geredet, dass wir einen anderen VFL sehen werden, dass nur Mal nen paar Tage ohne Spiele gearbeitet werden muss, dass der Trainer intern gut und hart arbeitet und die richtigen Sachen anspricht und die Generalamnesi: Er hat gewisse Dinge nicht zu verantworten. Gut, nur sehen wir absolut gar nix davon.
      Wir werden schlechter, verlieren uns immer mehr in der Abwärtsspirale etc. etc. etc.
      Langsam sollte der Wendepunkt kommen und der kann nicht mMn von und mit Kohfeldt kommen.
      Mit seiner unvermeidlichen Freistellung steht das alles in Frage…hoffe Herr Schmadtke und Herr Schäfer finden die Antworten darauf…sonst ist dem AR so ziemlich egal, was alles richtig gut lief bis zum letzten Sommer…es zählt hier, jetzt und heute….! Es kann nur um unsere Rettung gehen.
      Dann ist im Sommer richtig viel Arbeit angesagt:
      Koen, Mbabu, Brooks, Lacroix, Rous, Schlager, Dodi, Baku, Vranckx, Wout, L.Nmecha usw. werden sich gut überlegen, ob sie bleiben ohne internationales Geschäft, auch im Hinblick auf die WM im Winter.
      Bei Abstieg brauchen wir nicht diskutieren, da sind noch mehr weg!
      Also…. Turnaround ohne schuldhaftes Verzögern, wie man so schön sagt (!)
      Auf geht's VFL …

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  13. Wenn wir ehrlich sind, dass ist die Analyse ja auch noch gar nicht abgeschlossen. Woran liegt es, dass wir in der Krise stecken?
    Mir wird von einigen zu selbstverständlich davon ausgegangen, dass es allein an den letzten beiden Trainern lag/liegt.

    Es steht ja auch immer noch die These im Raum, dass es an der Wolfsburger Wohlfühloase liegen könnte. Und da ist dann auch ein Trainer oft machtlos.

    Achtung: These!
    Vielleicht ist es ja auch so, dass es ein grundsätzliches Wolfsburg-Problem ist, was kein Trainer und auch kein Manager der Welt richtig managen kann/könnte.
    Wir sind verdammt dazu, nach Erfolgen eine Konsolidierung hinnehmen zu müssen.

    Mögliche Begründung:
    Hat man Erfolg, dann wollen viele Spieler den nächsten Schritt machen und gerne wechseln. Der VfL hält sie aber mit viel Geld in Wolfsburg. Das schlägt auf die Motivation durch. Die Team-Harmonie geht flöten.
    Einziger Schluss wäre, man müsste sich von diesen Spielern trennen – was kein Fan verstehen würde, was aber womöglich das Richtige wäre.
    Dann müsste man logischerweise auch akzeptieren, dass man immer wieder (mehr oder weniger) von vorne nach Erfolgen anfangen müsste. Weil man das niemals der Öffentlichkeit verkaufen könnte, scheitern immer wieder alle genau an diesem Punkt, weil sie denken, man könnte bei Erfolg draufsatteln und sich sogar noch "weiterentwickeln" :)

    Wie gesagt, ist nur eine These, die man mal diskutieren könnte bzw. die wir ja auch schon diskutiert haben.

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  14. Andyice, ich fasse deinen Text mal zusammen: Alles läuft nach Plan, nur der Plan ist halt Scheiße. :trost:

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    • Ich würde hinzufügen, dass es vom Sommer an ein eher Planloser Plan war, der bis heute dann richtig Scheiße planmäßig in die richtige Scheiße gelaufen ist (!)
      :ironie:

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  15. Leben unsere Ultras eigentlich noch? Oder interessiert man sich da nicht für Fußball sondern nur für einzeiligen Dauersingsang in der NK? Gab Zeiten da hat man den VfL mal mit ein paar Statements unterstützt oder auf die Füße getreten!

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    • Damals spielte Fußball auch eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft.

      Dies ändert sich leider zunehmend.

      Es wird auch nach Corona ne Zeit dauern bis alles wieder ins Lot kommt

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    • Ti Mo, ich habe das immer so verstanden, dass die einzig zentrale Rolle im Leben von Ultras ihr Verein spielt! Dahinter kommt ganz lange gar nichts.

      Willst Du uns sagen, dass sich unsere Ultra – Gruppierungen aufgelöst haben, da sie durch Corona gemerkt haben, dass es doch noch andere wichtige Dinge im Leben gibt?

      Das würde natürlich erklären, warum man von denen so gar nichts mehr hört und liest.

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  16. Warte doch einfach mal die nächsten Tage ab…

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  17. Der User Wope alias FCB Zaungast bei TM.de wurde nun dort gesperrt. Wetten, dass er in Kürze hier wieder aufkreuzen wird.

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    • Meinst du wirklich, dass das WOPE war?

      Ist der hier auch gekickt worden? :D

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    • Spätestens sobald die Ferien beginnen ist er wieder da.

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    • Der Account auf TM.de hat brutal wirres Zeug geschrieben. Dafür jedoch nahezu ohne irgendwelche Rechtschreibfehler. Daher bin ich mir nicht ganz sicher ob es wirklich die gleiche Person war :D

      Das er gesperrt wurde ist aber absolut richtig :D

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  18. Ich hatte gerade den Kicker Artikel gelesen. Ist natürlich recht ähnlich wie der Sporbuzzer Artikel, aber nicht ganz.

    https://www.kicker.de/886989/artikel/schmadtke-und-kohfeldtzukunft-grosse-wertschaetzung-aber

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    • Klar ist, dass nichts klar ist.
      Warten wir doch Mal ab, wie klar es in den Tagen nach dem RB Spiel ist (…)

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  19. Wenn man den rhetorischen Nebel wegpustet, lässt sich aus beiden Texten ziemlich klar destillieren:

    1. Witter wünscht sich, mit dem Management und Kohfeldt aus Überzeugung weiterzumachen.
    2. Der AR in Gänze teilt diese Haltung nicht, sondern macht seine Entscheidung zu Schmadtke, und damit zu Kohfeldt, von der nächsten sportlichen Entwicklung abhängig. (Ich würde vermuten, dass die Pro- und Contra-Witter-Fraktionen sich nach dem Grad der Fußballaffinintät aufteilen. D. h. je weniger fußballnah, desto mehr für eine Trennung von Schmadtke.)
    3. Entscheidend könnte schon das Leipzig-Spiel werden, in dem – wenngleich kein Sieg – unbedingt eine ansprechende Leistung erwartet wird.
    4. Kommen keine positiven Ergebnisse, wird Witter weder Kohfeldt noch Schmadtke halten können. Wahrscheinlich würde dann Schmadtke durch eine eigene Entscheidung dem AR zuvorkommen und seinen Vertrag nicht verlängern.
    5. Gäbe es mit und nach Leipzig positive Ergebnisse, könnte der AR Witters Position mehrheitlich übernehmen. Eine endgültige Entscheidung des AR könnte aber dennoch offen bleiben, bis der Klassenerhalt gesichert wäre.

    Witters perspektivisch wichtigste Aussage ist aus meiner Sicht: „Wir müssen uns fragen, warum die Mannschaft bisher nicht in der Lage war, das umzusetzen, was wir und viele andere ihr zugetraut haben. Auch das gehört zu einer vernünftigen Analyse.“ Nur: Ähnliche Forderungen hat man bisher in jeder Krisensituation des VfL gehört – mit allerkürzester Halbwertszeit und – sichtbar – allenfalls in außersportlichen, wirtschaftlichen Konsequenzen. Was der VfL auf der Fußballbühne sein soll und vor allem realistischerweise sein kann, ist bis dato ziemlich nebulös.

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