Dienstag , Dezember 6 2022
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Paulo Otavio vom VfL Wolfsburg hatte sich im Testspiel gegen Atletico Madrid verletzt. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Foto: Imago

Doch nicht das Knie: Wie lange fehlt Otavio den Wolfsburgern?

Das sah nicht gut aus: Im Testspiel gegen Atletico Madrid musste Paulo Otavio verletzt ausgewechselt werden. Vieles deutete auf eine Knieverletzung hin, doch erste Untersuchungen ergaben ein anderes Problem.

Nachdem Paulo Otavio im Testspiel des VfL Wolfsburg gegen Atletico Madrid unsanft von den Beinen geholt worden war, fasste sich Wolfsburgs Linksverteidiger zunächst schmerzverzerrt an sein rechtes Knie. Auch die Zeitlupen zeigten, wie sich Otavio offenbar das Knie verdreht hatte. Die Ärzte, die auf den Platz geeilt waren, führten sofort den Schubladentest bei Otavio durch, mit dem geprüft wird, ob das Kreuzband gerissen ist. Anschließend wurde das Knie bandagiert und Otavio gestützt vom Platz begleitet.

Es ist das Sprunggelenk, nicht das Knie

Im Krankenhaus dann die Überraschung: Otavios Knie geht es offenbar gut. Eine Verletzung soll nicht vorliegen. Dafür haben erste Untersuchungen ein anderes Problem festgestellt: “Es sah nach einer Knieverletzung aus, aber es ist wohl das Sprunggelenk”, so Sportdirektor Marcel Schäfer im Sportbuzzer.

Doch eine genaue Diagnose gibt es noch nicht. Am Montag wird Paulo Otavio im Krankenhaus weiter untersucht. Dann wird mit einer genauen Diagnose gerechnet. Auch eine schwere Sprunggelenksverletzung könnte zu einem längeren Ausfall von Otavio führen. Deshalb heißt es beim VfL Wolfsburg und den Fans: Daumen drücken!

Als Alternative würde Linksverteidiger Jerome Roussillon in Frage kommen, der allerdings auch erst einmal wieder fit werden muss. Zuletzt plagte sich der Franzose mit Muskelproblemen herum. Ein Einsatz im Pokal gegen Preußen Münster soll im Bereich des Möglichen liegen.

7 Kommentare

  1. Ich gehe stark davon aus, dass das Knie von Otavio hin ist. Es wurde noch auf dem Platz der "Schubladentest" gemacht. Das zeigt, dass auch die med. Abteilung des VfL die gleiche Vermutung hat.

    Ich denke Mbabu hat das gut gelöst und für Bochum und für Münster sollte das reichen. Danach sollte Rouss wieder fit sein.
    Mbabu und Baku haben ihre Stärke als Tandem auf rechts bewiesen und daran sollte man auch nicht rütteln. Links könnte das Tandem dann Rouss und Renato heißen. Nmecha sehe ich eher hinter Wout.

    Was mir gegen Monaco und Madrid Mut gemacht hat, war die Tatsache, dass man mit der A-Abwehrreihe immer 1:0 geführt hat. Erst, als gewechselt wurde, ging die Ordnung flöten.
    Dazu wird es noch mal ein ganz anderes Pfund, wenn Xaver und Maxi wieder bei 100% sind. Schade, dass man den jungen Belgier noch nicht beurteilen kann.

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    • Dieser Test wird aber immer sofort bei allen Knieverletzungen angewendet.

      Dadurch das es gestern Abend aber immer noch keine genaue Diagnose gab und eben auch wie der VfL die Mitteilung von der Wortwahl her formuliert hatte besteht da durchaus Hoffnung das es nicht ganz so schlimm ist.

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    • Bei mir hat keiner der konventionellen Tests etwas angezeigt, erst das MRT. Und dann war es ein unhappy Triad.

      Ich hoffe, Otavio kommt mit Meniskus oder Außenhandel davon. Ich befürchte aber das volle Programm. Ich glaube, er hat es selber gewusst :heul:

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    • Außenhandel? Außenband :klatsch2:

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    • Das wäre wahrlich Glück im Unglück :knie:

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    • Ich denke auch, dass das eher eine gute Nachricht ist. Auch eine Sprunggelenksverletzung kann länger dauern, siehe Steffen, aber auf jeden Fall nicht so lange wie ein Kreuzbandriss. Aber vielleicht kommt ja morgen noch eine weitere gute Nachricht hinzu und die Verletzung des Sprunggelenks ist gar nicht so schlimm. Ich drücke die Daumen.

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