Dienstag , Oktober 20 2020
Home / News / Glühbirne mit Klettverschluss

Glühbirne mit Klettverschluss

Es gibt doch nix Schöneres, als wenn man auch mal über sich selbst lachen kann. Gegen Hannover war ja einiges geboten, wo Dick und Doof früher ganze Filme draus gemacht hätten. Okay, lieber wärs mir natürlich gewesen, ich hätte das irgendner anderen Truppe aufs Brot schmieren können, aber so isses nun mal. Wusstet ihr eigentlich, dass der Name Dimata aus dem indianischen stammt? Bedeutet so viel wie: „Der seine Hose nicht trägt“. Gut, auf der Schalker Hartz-IV-Ranch kennt man das: schön Buxe aus, Pils und gemütlich Fußball gucken. Aber in Wolfsburg ist das mal neu. Ich kann das aber auch verstehen. Wenn man gar nicht damit rechnet zu spielen, dann kann das schon mal passieren. Du nimmst ja in den Puff auch keine Kondome mit, wenn du da nur die Glühbirne auswechseln willst. Tja und dann geht es schneller, als du denkst, und du bist mittendrin. Auch wenn der Grund natürlich scheiße ist. Ich denke Mario weiß auch, dass es einfacher war in dem Moment eher das Tor zu machen als den Sprunggelenk-Belastungstest. Dass die Hannoveraner Fans dann den verletzten Spieler noch mit Gesängen beschimpfen, hat mir dann aber auch wieder zwei Dinge gezeigt: 1. 96 ist ein Paradebeispiel bei den Anhängern dafür, warum es auch für Erwachsene Schuhe mit Klettverschluss gibt. 2. hab ich gemerkt, warum Hannover in der zweiten Liga am besten aufgehoben ist. Naja auch egal. Unser Käptn wird uns jedenfalls fehlen, das kann ich jetzt schon sagen. Verzichten können hätte ich aber ganz leicht auf die anderen Slapstick-Einlagen. Vor allem das Gegentor war schlechter, als die Witze von Oliver Pocher. Und das will echt was heißen. Das sind so Momente, wo ich vom Augenverdrehen mein Gehirn von unten sehen kann. Und dann latscht Willi wills wissen anschließend noch über die Kugel, so dass man froh ist, dass man das Spiel nicht noch verliert. Ist auch symptomatisch: Denn William hat mir eigentlich sehr gut gefallen, deshalb wär das echt bitter gewesen. Ist aber ja noch mal gut gegangen. Überhaupt hab ich teilweise was gesehen, wo ich dachte, das wär bei uns im Stadion schon länger verboten: sah aber doch in der zweiten Hälfte ab und an nach Fußball aus. Über mehr als eine Viertelstunde würde ich mich dann aber doch freuen. Da Mario ja jetzt ausfällt, muss wohl der Origi für die Tor-Orgien sorgen. War ganz passabel, was ich gesehen hab. Der Name klingt ja so, als würde ne Feldmaus niesen. Aber junge, junge, ist schon ne Kante. Wenn der so weitermacht… Vielleicht spielt aber auch der Dimata. Wenn er seine Hose findet…

Milch beim Zoll

Apropos weitermachen. Ich hätte ja eher gedacht, dass Julian Nagelsmann das neue Werbegesicht für Hipp-Babynahrung wird, als dass Hoffenheim auch diese Saison so fortsetzt wie die letzte. Da hatte Kalle auf der Tribüne schon ein Gesicht drauf, als wär er grad mal wieder vom Zoll gefilzt worden. Jetzt muss Brazzo richtig hart werden und Kater Carlo mal auf ne Müller-Milch einladen. Sogar die Balljungen waren in Hoffenheim schneller als die Bayern. Ist ja klar, dass der Lewa keinen Bock hat in der Bezirksliga-Truppe aus München zu kicken. Klingt nach Wechsel in der Winterpause. Und für die 80 Millionen holt Bayern dann Modeste aus China zurück.

Bandwurm in der Kathedrale

Wo wir da grad beim Thema sind. Da sieht man mal, was so ein Spieler ausmachen kann. Aber bei den Kölnern war es letzte Saison ja immer nur eine Super-Mannschaftsleistung. Da hustet mein Bandwurm Heinz-Emil. Wer war in Köln so gut wie der ganze Rest? Anthony Modeste, sag ich nur. Allerdings muss man den Kölnern auch zu Gute halten: Sie konzentrieren sich immer schön auf eine Sache. Samstag gegen Augsburg auf Arsenal. Einmal im Jahr auf Karneval. Kein Wunder, dass der Dom nach 1000 Jahren immer noch nicht fertig ist. Da fällt mir übrigens noch der alte Flachwitz zum Schluss ein: Warum heißt der Dom eigentlich Dom? Weil der Kölner „Kathedrale“ nicht buchstabieren kann…

In diesem Sinn: Bleibt geschmeidig!

13 Kommentare

  1. „Wer war in Köln so gut wie der ganze Rest? Anthony Modeste“
    “ Warum heißt der Dom eigentlich Dom? Weil der Kölner “Kathedrale“ nicht buchstabieren kann…“

    sehr schön!
    Made my day!

    2
  2. „Vor allem das Gegentor war schlechter, als die Witze von Oliver Pocher. Und das will echt was heißen. Das sind so Momente, wo ich vom Augenverdrehen mein Gehirn von unten sehen kann.

    Kann ich nachvollziehen!

    3
  3. Göttlich :vertrag:

    2
  4. Wusstet Ihr eigentlich, dass der Name Yannick aus dem Bretonischen kommt? Bedeutet so viel wie: „Der Geschenke verteilt“

    7
  5. Es tut mir für Mario Gomez leid. Aber Ich finde es ist auch eine Chance, das Spiel mal anders zu gestalten. Bisher war alles auf ihn zugeschnitten. Nun kann der Rest der Mannschaft mal zeigen was sie kann.

    1
  6. Waum holen die Bayern für die 80 Millionen eigentlich nicht unseren Torschützenkönig und Kapitän aus Wolfsburg zurück?

    1
    • Weil die Bayern noch nie mehr als 40 Mio für einen Transfer ausgegeben haben. Leider zu teuer für unsere Bayern… :lach: :lach: :lach:

      3
    • Außerdem glaube ich kaum, das die Bayern unseren „Problem-Gomez“ auch noch in den Griff bekommen. Sie haben ja derzeit selbst recht große Probleme mit Müller und Lewandowski die öffentlich Trainer und Vereinsführung attackieren. Glaube, da ist genug zu tun… :lach:

      3
    • Unser „knallhart-Lorenz“ würde mit Sicherheit den Vertrag von Gomez sofort auflösen und ihn als Kapitän abesetzen! Bravo! Zweite Liga wir kooommmen! Sandhausen soll sehr schön sein … :)

      4
    • @Lorenz
      Man kann auch einfach irgendwelche Sachen erfinden wenn einem nichts besseres einfällt.

      2
  7. Wie immer der heitere Strahl am Montagmorgen. Fast so belustigend wie der Spielbericht im Kicker. Kann mal jemand mir erklären, was mit“ Fan-Trend“ gemeint ist?

    1
  8. Ruf beim Hiete an, der trendet dann den Fan bis er freiwillig den Kicker liest :yoda:
    Lenny, echt mal so ganz im Ernst: Super Junge.
    Du schaffst es echt Dich selbst zu übertreffen, und das heißt wirklich etwas :top:

    1