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Oliver Glasner wechselte vom VfL Wolfsburg. zu Eintracht Frankfurt. (Photo by Boris Streubel/Getty Images)

„Team im Team“ – War das der Grund für gestörtes Verhältnis zwischen Glasner und Schmadtke?

Unstimmigkeiten zwischen Ex-VfL-Trainer Oliver Glasner und VfL-Boss Jörg Schmadtke sollen eines der Gründe für die Trennung gewesen sein. Was aber genau dahinter steckte, das berichtet jetzt die Frankfurter Rundschau.

Oliver Glasner und Jörg Schmadkte konnten nicht miteinander, so heißt es. Immer wieder war in den Medien von atmosphärischen Störungen zwischen den beiden zu lesen, die letztendlich auch zur Trennung des Erfolgstrainers und dem VfL Wolfsburg geführt haben sollen. Doch was genau steckt hinter diesem getrübten Verhältnis?

Die Frankfurter Rundschau hat jetzt das Umfeld von Oliver Glasner, dem neuen Trainer von Eintracht Frankfurt, beleuchtet und ist dabei auf einen vermeintlichen Insider gestoßen, der von der Situation beim VfL Wolfsburg berichtet. Im wesentlichen geht das um das Vertrauensverhältnis von Oliver Glasner zu seinen Co-Trainern. Mit nach Wolfsburg brachte Glasner seiner Zeit Michael Angerschmid, Thomas Sageder und Athletiktrainer Michael Berktold, der seinen Vertrag beim VfL Wolfsburg „aus privaten Gründen“ Ende 2020 mit sofortiger Wirkung aufgelöst hatte. Alle drei sind Österreicher und kennen Oliver Glasner von vorherigen Stationen. Ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis ist entstanden – nicht unüblich im Fußball-Geschäft.

Doch was soll jetzt bei Oliver Glasner anders sein, als bei anderen Trainern?

Dem Insider zufolge haben die Österreicher in Wolfsburg eine Einheit gebildet, „in die kaum ein Außenstehender Zutritt“ erhalten habe. Und genau das soll in Wolfsburg zum Problem mit VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke geführt haben: „Die drei Österreicher galten als verschworener Haufen, an den kaum einer herankam“, heißt es in der Frankfurter Rundschau. Auch Jörg Schmadtke soll mit gutgemeinten Ratschlägen nicht zu dem Trainerteam durchgedrungen sein.

Laut der Insider aus dem Wolfsburger Umfeld, soll die Kommunikation mit Glasner auf das aller nötigste beschränkt gewesen sein. „Wie es hieß, lebte diese Clique in Wolfsburg beinahe in einer eigenen kleinen Welt. Zuweilen wirkten sie wie ein Team im Team, ließen sich nicht in die Karten blicken. Das kam bei der Sportlichen Führung und bei Teilen der Mannschaft nicht so gut an “, heißt es in der Frankfurter Rundschau weiter.

Gespannt werden Fußballfans beobachten, wie sich das Verhältnis von Oliver Glasner, seinen Co-Trainern und der neuen Vereinsführung in Frankfurt entwickelt.

115 Kommentare

  1. Mal ein wenig zu Glasner:

    Es ist von "Team im Team" die Rede.
    Von Abkapselung usw…

    https://pbs.twimg.com/media/E3eACMSXEAMkWly?format=png&name=900×900

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    • Ergänzend dazu darf man auch nicht vergessen, dass Glasner bei seinem vorherigen Stationen stets der starke Mann war; der hat teilweise in Doppelfunktion als Trainer und Sportdirektor gearbeitet. Nun war er unter dem "alten, starken" Schmadtke "nur" noch Angestellter, dessen Einfluss auf die Kadergestaltung sicherlich geringer war, als er es gewohnt war…

      Ich finde das übrigens genau richtig. Wenn jeder Trainer seine Wünsche erfüllt bekommt und kaum ein übergeordnetes Konzept durchgezogen wird, endet es womöglich wie beim HSV oder auf Schalke… wir haben das hier auch erlebt unter Veh-Hoeneß-Magath II…

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    • Nur zum Verständnis, Schalentier: Was findest du genau richtig? Dass der Verein Glasner gewisse Vorgaben machen wollte? Du siehst das also auch eher kritisch, dass Glasner mit seinen Co-Trainern ein Team in Team gebildet hat und keine Vorgaben von außen (z.B. Schmadtke) an sich rankommen lassen hat?

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    • Ich finde es genau richtig, dass nicht jeder neue Trainer zu großen Einfluss auf die Kadergestaltung nehmen kann (der kann ja in drei Monaten wieder weg sein), sondern diese durch Sportdirektor/GF Sport im Wesentlichen bestimmt wird. Konstanz. Die hatten wir damals nicht auf der Position und es ging steil bergab…

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    • Bei dem Beitrag musste ich laut lachen. Man kritisiert also, das Glasner seinen Co-Trainern und seinem Staff vertraut hat? Glaubt ihr, das wird bei van Bommel anders sein? Jede Wette: Wenn van Bommel geht, dann kommen dort haargenau dieselben Vorwürfe.

      Jeder Trainer wird sich mit Leuten umgeben, denen er besonders vertraut. Und deren Meinungen wird er hören. Das liegt in diesem "Haifischbecken Profifussball" in der Natur der Sache. Aber einige geben scheinbar etwas auf "gut gemeinte Ratschläge". Das ist doch Unsinn. Als Trainer im Profigeschäft kannst du dich doch nicht steuern lassen…schließlich muss der Trainer ja auch seiner Verantwortung gerecht werden – sowohl bei Erfolg als auch bei Misserfolg.

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    • Da wird doch nicht kritisiert, das Glasner seinen Leuten vertraut. Es wird kritisiert, dass er und sein Team mit niemandem reden, auch nicht mit Vorgesetzten und so keine Zusammenarbeit stattfinden konnte.

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    • Aha, er hat also mit niemandem geredet?

      Halte ich für eine glatte Lüge, sorry.

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    • Es geht hier doch nicht darum, dass das Trainerteam ein Trainerteam ist, sprich das bestimmte Sachen nur dort besprochen werden, dieses ist ja in der Natur der Sache.

      Allerdings scheint es doch so, dass Glasner sehr kalt ist und sehr eigen. Hierzu mehren sich ja auch noch die Stimmen dazu…

      Es geht wohl darum, dass bestimmte sportliche Vorgaben seitens der sportlichen Führung nicht umgesetzt worden sind bzw. sich mit dem A drauf gesetzt worden sind, kann mir hier sehr gut vorstellen, dass die Entwicklung und Einbindung der eigenen Talente anfangs das ständige Einsetzen von Victor so Dinge sein könnten…

      Zudem ist hier das Stichwort wohl Kommunikation und Menschenführung und das scheint bei Glasner dann doch nicht so toll zu sein…

      Der User Waraldir bei tm.de

      "Zuerst einmal, ich bin froh, das Glasner weg ist. Warum? Wenn man mit Glasner mal persönlich zu tun hatte, merkt man relativ schnell, dass er teilweise schwieriger ist, als es von außen wirkt. Da wundert es mich dann auch nicht, dass solche Aussagen von Gui Kommen. Glasner wirkt von Außen immer so nett, im Endeffekt ist er aber eher verschlossen und sehr kühl. Und das merkt man schon bei normalen Gesprächen. Da kann man Schmadtke auch nichts vorwerfen. Meiner Meinung nach war das ganze nur die logische Konsequenz."

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    • Lass es mich mal auf den Punkt bringen:

      Es geht hier darum, Glasner schlecht dastehen zu lassen und schmutzige Wäsche zu waschen. Mein Eindruck.

      Euer Eindruck darf freilich anders sein. Kein Problem.

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    • Glasner hat großes geleistet, die fachliche Arbeit ist top gewesen.
      Allerdings sehe ich es kritisch, wenn man es nur als schmutzige Wäsche waschen und schlecht darstehen sieht, wenn Kritik gegen einen Trainer kommt der nicht mehr hier ist.

      Ich für meinen Teil finde, dass man da durchaus differenzieren kann und es nicht nur als schmutzige Wäsche waschen und schlechtmachen sehen muss. Aber gut, Eindrücke sind verschieden.

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    • Wo kommt denn dieser Textauszug her?

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    • Ob das ne Lüge ist, keine Ahnung. Hab nur für dich zuende gelesen, scheinbar hast du nach dem ersten Satz aufgehört.

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    • Jonny: Mal ehrlich, wenn ein Text ausschließlich mit negativen Vorwürfen um die Ecke kommt, zudem ausschließlich negative Dinge aufzählt und darüber hinaus ein verheerendes Fazit zieht…passt das zu den 2 Jahren Glasner hier? Wird das seiner Arbeit hier gerecht?

      Also sollte es nicht so sein, das eine sachliche und faire Bewertung sowohl die guten als auch die schlechten Dinge berücksichtigt. Diese sehe ich bei solchen Texten aber in keinster Weise als erfüllt an.

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    • Der Text kommt auf der Frankfurter Ecke, wieso also genau sollten die Interesse haben ihren neuen Trainer gleich so mies zu sehen?

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    • Interessant. Die Frankfurter Ecke hatte also präzise Detailinfos über interne Abläufe beim VfL, die eigentlich intern bleiben sollten…

      Nehme ich mal so auf. Jetzt mache ich mir langsam auch Sorgen.

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    • Natürlich muss jemand mit der Wolfsburger Seite gesprochen haben, aber in der Beraterszene oder im Fußballbubble bleibt meist nichts verborgen, ist aber okay, wenn du anderer Auffassung und Ansichten bist.

      Ich für meinen Teil glaube schon, dass da mehr dran ist, als dir vielleicht lieb ist und es nichts mit schmutziger Wäsche waschen zu tun hat…

      Wäre jetzt nicht das erste mal, dass man über Glasner solch Sachen hört.

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    • @jonny.pl: Dürfte man mal die Quelle des von dir geposteten Links bzw. Textausschnitts erfahren?

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    • @Wieland, der Link stand schon weiter oben, aber noch einmal hier:

      https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/glasners-welt-90795485.html

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    • Ok – schon geklärt: Thomas Kilchenstein von der Frankfurter Rundschau, der sich bei seinen Informationen – wie bei Sportjournalisten üblich – auf natürlich ungenannte "Insider" stützt.
      Man kann den Eindruck haben, dass die Frankfurter Regionalpresse schon mal vorab auf Hab`Acht-Position geht, um auf jede sportliche Entwicklung der Eintracht angemessen medial reagieren zu können. Klappt's mit Glasner nicht, hat man's vorher ja schon im Urin gehabt. Klappt's doch, kann man Lametta über den Club hängen, der selbst mit einem schwierigen Trainer erfolgreich ist. Sportpresse eben!

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    • Ja…Wieland. Erneut muss ich lachen. :D

      Hat Glasner bei Frankfurt Erfolg, dann "war dort sicherlich die vertrauensvolle Basis die innerhalb des Trainerteams herrscht" ein "ganz wichtiger Baustein" für den Erfolg.

      Hat er keinen Erfolg, dann "war es wohl zu vertrauensvoll", schließlich wurden "wirklich gut gemeinte Ratschläge" konsequent ignoriert – so etwas "musste ja schiefgehen"…

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    • Ich persönlich denke dass das die gleiche Relevanz hat wie der berühmte Sack Reis der irgendwo in China umgefallen sein soll.

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    • Sebastian Schippka

      Glasner hat einen bomben Job gemacht!
      Mit Tuchel were Dortmund Meister geworden!
      Bomel ist spätestens im Winter weg!

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    • Ok – kannst du deine bildmäßigen Schlagzeilen auch mit Argumenten untermauern?

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    • Ich bin nicht sicher, dass das eine Lüge ist… Bin aber gespannt…

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  2. Beitrag von User "Paracetamol" aus dem Glasner-Thread bei tm.de.
    (finde ich sehr treffend geschrieben)

    Es kann doch auch nicht nur schwarz und weiß geben oder?

    Ich sehe mich meinungstechnisch eher irgendwo in der Mitte.

    Einerseits fand ich Glasner immer symphatisch und er hatte eine bodenständige und ruhige Art die ziemlich gut nach Wolfsburg gepasst hat. Sportlich hat er sich nach holprigen Start ja dann auch weiterentwickelt und am Ende hat er der Mannschaft zweifelsohne wieder eine Identität verpasst und dann ja auch einen sensationellen 4ten Platz erreicht, das rechne ich ihm sehr hoch an.

    Die Schmadke Geschichte und jetzt die offensichtlich werdenden Probleme mit mehr als nur einem Spieler, darunter auch wichtige Führungsspieler (Guilavogui, Weghorst?), haben dann aber schon ein recht deutliches Bild gezeichnet das es warscheinlich besser für alle Beteiligten ist das man sich getrennt hat. Ich will da auch garnicht irgendwem zur Seite springen, am Ende können wir alle nur spekulieren was vorgefallen ist und wer alles in welcher Form betroffen ist. Am warscheinlichsten ist es doch eh das die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt, Glasner ist kein heiliger, aber das sind Guilavogui, Schmadtke, Weghorst und Co. sicher auch nicht und das ist auch gut so. Mehr hineinzuintepretieren ohne faktische Infos ist sowieso sinnlos.

    Glasner jetzt deswegen zu verteufeln oder ihm zu attestieren das es in Frankfurt für ihn genauso laufen wird halte ich für Aktionismus. Vom Gefühl passt er auch gut nach Frankfurt und ich wüsste nicht was dagegen spricht das er auch dort erfolgreich arbeiten wird, was auch immer das dann tabellarisch bedeutet.

    Gleichzeitig bedeutet das auch nicht das diese Geschichte jetzt irgendeinen positiven oder negativen Effekt auf unsere sportliche Entwicklung unter Mark Van Bommel haben muss. Diese "ich habs doch gesagt das ihr unter Van Bommel im Mittelfeld landet…" wenns wirklich so kommen sollte ist halt absolutes Stammtischniveau. Das hat mit der Realität garnichts zu tun, man kann auch unter einem vermeintlich besseren Trainer und einer besseren Mannschaft schlechter abschneiden, das hat mit den jetzt betroffenen Personalien maximal bedingt was zu tun.

    Grundsätzlich fand ich Guilavoguis "Abrechnung" über die Zeitung auch nicht i.O. Das könnte ich höchstens verstehen wenn der Trainer ihn vorher öffentlich schlecht geredet hat, hat er aber nicht. So kommt das ganze dann ein bisschen aus dem Nix und ist Glasner gegenüber auch einfach unfair. Was soll der denn jetzt tun? Selbst ein Zeitungsinterview machen und schlecht über einen Ex-Spieler reden oder das jetzt einfach so auf sich sitzen lassen und sich über die "schöne" Publicity freuen… naja Emotionen hin oder her, aber das sollte ein Guilavogui eigentlich nicht nötig haben. Labbadia oder jetzt Glasner (mal schauen ob da noch was kommt) äußern sich ja auch nicht öffentlich über "das schlimmste Verhältnis das sie je zu einem Sportdirektor hatten" und "wie froh sie sind endlich weg zu sein". Das gehört sich nicht, schon garnicht in der Branche wo diverse Partein die irgendwo damit zu tun hatten unter Umständen nochmal zusammen arbeiten müssen. Man hinterlässt einfach keine verbrannte Erde auch wenn es einem auf der Seele liegt.

    Ich jedenfalls wünsche Oliver Glasner erstmal alles Gute und viel Erfolg in Frankfurt und freue mich dann jetzt aber auch auf ein neues Kapitel in Wolfsburg mit Mark Van Bommel.

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  3. Vollbesetzte Tribünen,

    ich hoffe in der Nächsten Saison sieht es bei uns auch so aus!!

    https://www.youtube.com/watch?v=RxTizlb5PoM

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    • Die Stimmung ist irgendwie mit der bei der VierschanzenTournee zu vergleichen.

      5.000 Fans sind für die großen Stadien novh zu wenig.

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    • Aber wieso ist die eine Tribüne so voll und die andere so leer?

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    • HalbMannHalbWolf

      Ich weiß nicht, ehrlich gesagt habe ich erwartet, dass er gar nichts dazu sagt. Jetzt sagt er aber, er hat das wahrgenommen, also den Unmut von Gui (oder sogar die ungerechte Behandlung?). Er sagt, es ist „nie“, also in keinem Fall, „wünschenswert“ wenn „nachgekettet“ wird, aber warum hat er es dann nicht verhindert? Bzw. der VfL? Ich sehe das nämlich auch so. Und die Erklärung, dass er Josh seine „Beweggründe“ gehabt hat, ist mir zu wenig, Und dieses „wir werden drüber sprechen“ soll suggerieren, dass die sportliche Leitung vorher nichts von dem Artikel wusste? Das kann ich mir nicht vorstellen! Und er müsste ja Joshs Charakter nicht in Schutz nehmen, wenn man den Artikel verhindert hätte, weil es eben „nie“ gut ist, wenn „nachgekettet“ wird!

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    • Der am gleichen Tag lancierte Artikel über Joshs gute Taten in Afrika, lässt mich nicht gerade an Zufälle glauben.

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    • Mit "wahrgenommen" beog er sich sicher auf das gegebene Interview.

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    • Natürlich und es wäre auch ein Wunder, wenn er weder von Joshs Interview, noch vom Waisenhaus wusste.

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    • Bevor hier in üblicher Manier völlig kenntnisfrei über übergeordnete juristische Sachverhalte diskutiert wird – ein Tatbestand der immer wieder die Abwesenheit hier intellektuell unausweichlich macht – empfehle ich als Literatur die Dissertation von Andreas Zollner zum Thema "Das Grundrecht der Meinungsfreiheit im Lizenzfußball" und dort insbesondere die Seite 50ff.
      Besonders der Schutz von Grundrechten gegen Arbeitgeberinteressen sollte ein denkenswerter Ansatz auch in einer Laiendiskussion sein…
      Sorry.
      Bin ja schon wieder weg und wollte nicht stören

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    • Na bitte, wurde das Forum wieder für Sekunden auf ein höheres intellektuelles Level gehoben. Ich bin froh, dass ich heute reingeschaut habe. Wenn Intellekt aber von Arroganz überwuchert wird…soll jeder den Satz selber beenden!

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    • Na toll wieder eine neue Erkenntnis von Glasners Trennung, es war wohl die richtige Entscheidung. Wenn die Teile von Management und Mannschaft nicht an die 3 Muskeltiere herangekommen sind. In Frankfurt bekommt Glasner bestimmt einen Spieler mit Tiefgang und Rückwärtsgang.

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  4. Die BILD berichtetet gerade, dass es bei Phillipp 7- 7,5 Mios werden.

    https://m.bild.de/sport/fussball/fussball/aus-leihe-wird-kauf-vfl-wolfsburg-kurz-vor-philipp-verpflichtung-76689622.bildMobile.html

    Na dann, herzlichst willkommen nochmal!

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    • Mit dem bevorstehenden Kauf von Philipp für die kolportierten 7-7,5 Mio. bin ich persönlich nicht einverstanden. Ich sehe in Ihm bei weitem nicht die Qualität (Technik, Speed, Übersicht) die man auf seiner Position verkörpern sollte.

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    • Sehe ich anders , gerade seine Technik und die Übersicht würde ich als Stärken bezeichnen. Dazu ist er deutlich torgefährlicher als Gerhardt und Mehmedi.
      Wenn er an die Schlussphase der Saison anknüpfen kann ist er definitiv das Geld wert.

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    • Milli hat doch gezeigt was er kann in den letzten paar spielen, er macht Läufe die mMn sonst kaum ein anderer Spieler bei uns macht. für 7-7,5 Millionen Euro kann man in der heutigen Zeit nicht sonderlich viel falsch machen. Sehe ich zumindest so.

      Ansichten sind da aber durchaus verschieden, ich jedenfalls kann mit dem Geld weitaus besser leben als damals die Ausgaben für einen Ginczek oder einen Mehmedi. Dort aber eher wegen den sehr vielene Wehwehchen.

      Wobei man bei Milli ggf. auch "Angst" haben muss, dass er eher verletzt sein könnte als ein Arnold z. B.

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    • Sehe ich anders. Maxi ist wenn das Setting stimmt eine Granate. Das gilt es jetzt rauszukitzeln, wenn das gelingt.. geradezu ein Schnäppchen, wenn man auf der anderen Seite einen Verteidiger für 10 Mios holen will. Dazu hat er Bock auf den Verein.

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    • Der schnellste ist er nicht. Aber das muss auch nicht bei jedem Trainer so sein. Sonst dürften manche Spieler nie spielen. Phillips Technik und auch sien Abschluss sind sehr gut.

      Zudem darf man auch Leistungsbereitschaft und bock auf den Verein etc nicht unterschsetzen.

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    • Hallo zusammen, vielen Dank für eure Einschätzungen der Situation, genau für sowas ist ein Blog gedacht, ein respektvoller Austausch der auch unterschiedliche Meinungen lässt.

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    • Nichts neues

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  5. Wieder ein alter Bekannter :)

    Als Teil eines Trainer-Duos: Ex-Wolfsburger Pogatetz soll bei St. Pölten übernehmen

    https://www.sportbuzzer.de/artikel/als-teil-eines-trainer-duos-ex-wolfsburger-pogatetz-soll-bei-st-polten-ubernehme/

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  6. Weiß hier jemand wann MvB vorgestellt werden soll? Ist er schon Wob? Bislang hat man von ihm ja noch gar nichts gehört.

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    • Ende Juni soll die Vorstellung sein.

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    • Ich glaube in der WAZ stand vor einer Weile, dass er und sein Team um den 23.06 herum in Wolfsburg erwartet werden und eine PK sollte auch Ende Juni vorm Trainingsauftakt kommen

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  7. "Die Frankfurter Rundschau hat jetzt das Umfeld von Oliver Glasner, dem neuen Trainer von Eintracht Frankfurt, beleuchtet und ist dabei auf einen vermeintlichen Insider gestoßen, der von der Situation beim VfL Wolfsburg berichtet. Im wesentlichen geht das um das Vertrauensverhältnis von Oliver Glasner zu seinen Co-Trainern Michael Angerschmidt und Ronald Brunymayr, die der Coach schon damals mit zum VfL Wolfsburg gebracht hatte und die nun mit nach Frankfurt gewechselt sind. Alle drei Trainer sind Österreicher und kennen sich praktisch schon ihr halbes Leben lang. Ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis ist entstanden – nicht unüblich im Fußball-Geschäft."

    Übrigens eine kleine Korrektur zum Text oben:

    – Ronald Brunymayr hat nicht bei uns gearbeitet. Den hat Glasner neu nach Frankfurt mit genommen.
    – Oliver Glasner hat Berktold und Sageder – die bei uns gearbeitet haben – NICHT mit nach Frankfurt genommen.
    – Den einzigen Mitarbeiter, den er mitgenommen hat, das war sein langjähriger Co-Trainer Michael Angerschmidt. Also nochmal fürs Protokoll: Einen einzigen Mitarbeiter hat er mitgenommen.

    Selbstverständlich werden diese unbedeutenden Details kaum einen Einfluss auf die Meinungsmache oben haben. Eben wie gewohnt. Aber vielleicht denkt doch mal der ein oder andere User über diese "Fakten" nach.

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    • Der Fehler liegt aber im wolfs-blog Artikel. Im FR Artikel steht dies so nicht drin. Da steht lediglich:

      "Auch der fachlich einen hervorragenden Ruf genießende neue Frankfurter Coach Oliver Glasner, 47, bringt seine Vertrauten mit in den Stadtwald, seine Landsleute Michael Angerschmid, 46, und Ronald Brunmayr, 46, langjährige Weggefährten. Alle drei, die bei der Eintracht Verträge bis 2024 unterschrieben, haben lange gemeinsam bei der SV Ried in Oberösterreich gespielt und trainiert. Angerschmid wurde Interims- und später Co-Trainer, als Glasner noch aktiv war."

      Da steht nirgends, dass die alle beim VfL waren.

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    • Korrekt, ich habe ja auch den Text oben vom Blog zitiert.

      Was dann aber in der Diskussion draus gemacht wurde…tja.

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    • Die Unkorrektheit im Aufmacher-Text des Wolfs-Blogs fiel mir auch schon auf. Der FR-Text nennt das aktuelle Trainer-Team zwar korrekt, erweckt aber auch den Eindruck, als sei dies ein eingeschworener Haufen, ganz im Sinne des zuvor geprägten „Team im Team-Bildes“. Dabei ist es doch das Selbstverständlichste der Welt, wenn Glasner sich Leute ins Team holt, deren Arbeitsweise er kennt und denen er vertraut. Allerdings schläft er mit ihnen nicht seit Jahren unter einer Bettdecke, sondern kennt sie aus gemeinsamen Zeiten beim SV Ried. Das ist immerhin 10 Jahre her!
      Diese Legendenbildung um den schwierigen Herrn Glasner hat irgendwie schon den Geruch einer Kampagne. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass, angestoßen und möglicherweise gesteuert von VfL-Seite, gezielt an Glasners Renommee gekratzt werden soll, um der Trennung im Nachhinein die Unausweichlichkeit zu verleihen, die sie – von außen betrachtet – nicht hatte.
      Dazu passt auch Schmadtkes windelweich vorgetragenes öffentliches Verständnis für Guilavoguis Abrechnung mit Glasner, obwohl, wie er selbst einräumt, es „nie wünschenswert (ist), wenn man im Nachgang nachkettet.“ Für Schmadtke reicht aus, dass Guilavogui „seine Beweggründe“ hatte.
      Na, wenn das jetzt als Maßstab für tolerables Anmisten in der Öffentlichkeit gilt, war Glasners Transferkritik eine lockere Fingerübung und ich bin jetzt schon gespannt auf die Indiskretionen aus dem Inner-Circle des VfL der kommenden Saison. Halleluja VfL!

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    • @Wieland Ich glaube nicht, dass Schmadtke der Typ für eine Schmutzkampagne ist. Dafür mögen ihn auch die Medien zu wenig. Klar, dass kann jetzt romantische Verklärung sein, aber ich halte Schmadtke für den ehrlichsten Manager der Bundesliga. Gerade deshalb, so glaube ich, hat er so viele "Probleme" mit Kollegen. Schmadtke hat seine Prinzipien, von denen rückt er nicht ab. Das ist nicht immer förderlich, aber so ist das mit der Ehrlichkeit. Eine Schmutzkampagne gegen den gerade entlassenen Trainer traue ich ihm nicht zu. Sonst hätte es in der Vergangenheit schon ganz andere Schlagzeilen um ihn gegeben.

      Die Störgeräusche um Schmadtke sind nämlich immer so lang aus den Medien herausgehalten worden, bis die Gegenseite sich öffentlich geäußert hat. Über Schmadtkes Seite wird eigentlich immer nur spekuliert. Damit will ich nicht sagen, dass er ein Heiliger ist, den keine Schuld an den Zerwürfnissen trifft – dass er jetzt aber ausgerechnet den Weg der Medien geht, um Glasner zu "beschädigen", halte ich dann aber, vor dem Hintergrund seiner Vita, doch für sehr unrealistisch.

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    • Glasner hat in Ried viel Verantwortung gehabt dies ist korrekt. In Deutschland hat er anfangs sehr leicht sich es vorgestellt, siehe seine Systemausrichtung, die vorhandenen Spieler waren nicht da. Das Umdenken kam durch Fans, Medien oder Experten.
      So hat Glasner in kurzerhand seine eigene kleine Abteilung gebildet, so war eher der Teilerfolg da, durch die Qualifikation der EL.

      Zu Beginn der Saison hatte Glasner geäußert, das man schnell anreisen in Athen möchte und nachdem Spiel sofort abreisen möchte. Das ist eine total fache rangehensweise, so kannst du nur in der Kreisliga herangehen. Im Endeffekt konnte man sich für die Champions League mit viel Mühe und Zittern qualifizieren.

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    • @Versipellis: Das, was ich oben vermute, ist natürlich ungesichert und spekulativ. Ich denke, das wird aus der Formulierung auch deutlich. Ich denke auch nicht, dass Schmadtke pro aktiv eine „Schmutzkampagne“ lostritt. Dazu ist er viel zu erfahren und zu schlau. Er ist auch eher der Typ, der auf öffentlich gewordenes Geschehen kontrolliert und dann sehr pointiert reagiert. Das ist ein kluger und bewährter Vorgesetzten-Stil, weil man damit immer den kontrollierten zweiten Schritt machen kann und den möglichen Kontrahenten in Zugzwang bringt.
      Was mich dennoch zu der geäußerten Annahme veranlasst, sind Ungereimtheiten, die nicht zu dem sonst nach außen gepflegten VfL-Stil passen. Wenn Glasners Transferkritik nach VfL-Maßstäben ein absolutes No-Go war, dann ist Guilavoguis Abrechnung mit Glasner, bei allem Verständnis für seine persönliche Verletztheit, erst recht völlig indiskutabel. Auch kann ich mir bei den geltenden Kommunikationsregeln im Club nur schwer vorstellen, dass der Kapitän die beiden Interviews, in denen er Glasner charakterlich demontiert, ohne das Placet des Managements gegeben hat. Dazu halte ich Guilavogui nun wieder für zu intelligent. Dass Guilavogui hier augenscheinlich vorprescht, gibt Schmadtke die oben angesprochene Möglichkeit, auf öffentlich Geschehenes kontrolliert zu reagieren. Und ganz in Schmadtke-Manier zeigt er einerseits Verständnis für Guilavoguis Vorgehen und bestätigt damit ganz nonchalant die Auffassung Guilavoguis in der Sache. Andererseits schiebt er die windelweiche Kritik nach, dass man so etwas eigentlich nicht macht.
      Ich halte das für ziemlich ausgebufft, eben Schmadtke in Reinkultur. Das entspricht in etwas der Spitze gegen Glasner, als er dessen ungeziehmen Wunsch nach einem Stürmer mit Tiefgang mit dem Etikett „Phantasialand“ abtat. Das war damals eine brachiale öffentliche Ohrfeige für Glasner, woran der bestimmt lange zu kauen hatte.
      Dass Schmadtke jetzt so viel Verständnis für Guilavoguis Bankdasein zeigt, verwundert mich auch in fußballerischer Hinsicht. Ich kann mich an keine Diskussion hier im Blog erinnern, wo nachdrücklich Guilavoguis Startelfeinsatz und die Auflösung der Doppelsechs mit Arnold und Schlager gefordert wurde.
      Noch im Januar hat Hiete im kicker zustimmend Glasners Einschätzung dieses Duos zitiert: „Max und Xaver haben sich für mich im zentralen Mittelfeld zu einem der Top-Drei-Duos der Bundesliga entwickelt." Eher hat man Glasner für dieses Duo gefeiert. Ich habe viele Sympathien für Guilavogui als Mensch und Typ, aber als Alternative für Arnold oder Schlager war da einfach bis auf Kurzeinsätze leider kein Platz. Mich würde es wundern, wenn Schmadtke das grundsätzlich anders gesehen hat. Insofern befremdet mich jetzt Schmadtkes Rückenstärkung für den Kapitän. Erklären kann ich mir die nur, wenn auch in Schmadtkes Reaktion eine dosierte, aber doch nicht zu übersehende Portion nachträgliche Abrechnung mit dem unbotmäßigen Trainer mitschwingt.
      Van Bommel wird das mediale Scharmützel ja nicht entgangen sein. Mal schauen, ob er in vorauseilendem Gehorsam zukünftig Arnold auf die Bank setzt und die Doppelsechs mit Josh und Xaver besetzt. :D

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    • @Wieland ich wollte dir auch gar nicht unterstellen, dass du einen Wahrheitsanspruch für deine Aussage erhebst. Sorry, falls das so rüberkam. Des Weiteren finde ich deine Analyse zu Schmadtke durchaus gelungen.

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    • Wenn man neutral drauf schaut und alles nochmal Revue passieren lässt, dann kann man Wieland nur Recht geben.

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    • Exilniedersachse

      Leeds und Westham… Gefühlt immer die Interessenten, wenn es sportlich nicht für den großen Sprung reicht.
      Wäre sportlich wohl kaum ein Fortschritt.

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  8. Halten wir mal fest…. Glasner hat sich für Arnold und Schlager entschieden… und u. a. mit dieser Entscheidung die Teilnahme an der CL geschafft. Ob das mit Eurem Ex-Kapitän gelungen wäre, kann nicht mehr festgestellt werden. Die Geste ihn zum Abschluss spielen lassen hat aber auch gar nichts mit Mitleid sondern mit Wertschätzung zu tun. Siehe, Du bist zwar sportlich nicht an Maxi vorbei gekommen, aber trotzdem gebe ich Dir das letzte Spiel. Das ist durchaus übliche Praxis bei verdienten Spielern, die vielleicht mal nicht gut performt haben. Ansonsten guckt Euch Schmadkes Vita an. Da gab es nie atmosphärische Störungen in den Vereinen bei denen er angestellt war , oder? Zwinker Smiley. Für mich ist es das Nachtreten einer beleidigten Leberwurst.

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    • "Eurem" Ex-Kapitän? Hat sich da etwa ein Frankfurter hier her verirrt? Das ist ja süß, dass du euren neuen Trainer, der bei euch bisher noch nichts geleistet hat und in zwei Jahren garantiert den "Hütter" macht, sogar auf den Fanblogs anderer Vereine verteidigst. Viel Spaß in der Europa League!

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    • Warum sollte Glasner den „Hütter“ machen, das ist so hohl und unterste Schublade.

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    • Weil auch Oliver Glasner sicherlich mehr erreichen möchte, als den VfL Wolfsburg oder Eintracht Frankfurt zu trainieren. Also wird er, den nötigen Erfolg vorrausgesetzt, sonst müsste man über dieses Thema gar nicht diskutieren, nach spätestens zwei Jahren den Verein verlassen. Das werden ihm die Eintrachtfans höchstwahrscheinlich übel nehmen, daher meine saloppe Formulierung. "Hohl und unterste Schublade" ist es wohl nur, etwas als "Hohl und unterste Schublade" zu bezeichnen, ohne einen weiteren Mehrwert zur Diskussion zu leisten. Im Normalfall, so verlangt es die Etikette, wie der gesunde Menschenverstand, sollte man so eine Aussage nur gepaart mit sachlichen und fundierten Arguementen vom Stapel lassen. Andernfalls steht unter dem Strich nämlich nur eine Beleidigung.

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    • Wolfgang meint wohl eher die Josh Fans

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  9. Versipellis, ich hänge nicht so betriebsblind in meiner Fan Blase als dass ich nicht auch einen Blick über den Tellerrand hinaus auf die Themen bei anderen Vereinen werfe. Du bist auf nichts eingegangen hast nur Zukunfts Hypothesen aufgestellt. Selbstverständlich werden weiterhin Trainer wechseln wenn sie gute Angebote bekommen, egal ob Glasner, Hütter oder van Bommel, business as usual. Diskutabel ist nur die Art und Weise. Aber da gehöre ich auch nicht zu den Empörten. Aber hier geht es ja um die Aussage des Spielers Wenn Du allerdings zustimmst das Glasner ihn anstelle von Arnold hätte bringen müssen und er hätte damit auch CL gemacht, ok… da bist Du besser im Thema. Für mich hört sich das trotzdem nur nach schlechtem Stil eines nicht berücksichtigten Spielers an. "Ich wäre gegangen… mimimi…. ich schwöre!" Viel Spaß in der CL!

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    • Für mich hört es sich an als ob OG unabhängig von seiner fachlichen Kompetenz Defizite in der sozialen Kompetenz hat oder nicht genug verstanden hat wie Gui tickt. Denn Gui spricht von zwischenmenschlicher Enttauschung wie mit ihm umgegangen wurde. Er sprach von zusagen zu Spiel anteilen, die nicht eingehalten wurden. Und wenn mein chef mir 3x mal geld verspricht und sein versprechen nicht hält, dann wäre ich auch enttäuscht und dieses schlägt sich dann auch zwischenmenschlich nieder

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    • Wenn du gut trainierst, dann hast du eine Chance zu spielen.

      Ist das ein Versprechen? Nein. Ist das Hoffnung machen? Ja.

      Josh selbst sagte mal, das Glasner ihm gesagt habe, das er sich hinter Arnold und Schlager anstellen muss. Da gab es auch ein Interview zu, wo Josh das selbst sagt.

      Was ich vermute: Josh und Glasner hatten ein Kommunikationsproblem. Aber an falsche Versprechungen von Glasner glaube ich nicht. Er wird das clever formuliert haben und Josh hat das wohl in den falschen Hals bekommen.

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    • @Wolfgang Ich will hier Josh Guilavogui gar nicht verteidigen. Hätte er sich sparen sollen, da gebe ich dir vollkommen Recht. Für Glasner wäre aber auch ein anderer Umgang mit der Personalie möglich gewesen. Zwischen "Guilavogui permanent auf der Bank" und "Guilavogui als Stammspieler" liegt ja noch jede Menge. Meine süffisante Antwort auf deinen Kommentar ist bestimmt zum Teil auch einem Abwehreflex geschuldet. Mea Culpa.

      Eigentlich freue ich mich nämlich darüber, dass du den Weg zu "unserem" Blog gefunden hast. Gegenpositionen und alternative Perspektiven sind immer interessant.

      7
    • Was immer vergessen wird ist, dass Josh für das Jahr fürstlich (siehe sein auf Insta zu bestaunender Luxusurlaub) entlohnt worden ist. Allein die Millionengehälter verbieten solche Weinerlichkeiten. Herr Guilavogui hatte kein Katastrophenjahr.

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    • Wieso darf man mit mehr Geld nicht "weinerlich" sein?
      Davon ab spendet Guilavogui sehr viel Geld in Afrika und hilft dort bei der Versorgung der Kinder etc.

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    • Weil man sehr viel Geld bekommt, dass dürfte wohl Entschädigung genug sein und die dann gegründeten Stiftungen o.ä. meist Steuersparmodelle sind. Warum meinst Du wohl haben fast alle Profis solche Modelle?. Nicht dass ich das kritisiere, dass er ein Waisenhaus bauen möchte. Aber die Gleichzeitigkeit des Interviews über Glasner und der Bericht über seine guten Taten (die er zusammen mit einer PR-Frau organisiert). Das riecht so stark, dass man schon seine naiven Fanträume (da nehme ich mich ja nicht grundsätzlich raus) mal eine kleine Weile unterbrechen kann und kritisch auf das Gebaren von Josh blicken kann.

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    • Also Geld als Entschädigung für die Emotionalität bzw. Meinungskundgabe ist ja wohl ein Witz.
      Natürlich hat das auch Vorteile und wurde vermutlich PR-technisch so organisiert, aber das habe ich auch gar nicht bezweifelt :P

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    • Wow, ich finde es lässt schon tief blicken, wenn man sagt, Geld heilt alle Wunden und alles Leid.
      Man kann sich natürlich mit Geld alle möglichen Luxusgüter kaufen und alles mögliche "leisten", aber gerade die Hollywoodstars, die ganzen Rockstars bzw. Musiker, die "reihenweise" der Drogen oder Alkoholsucht verfallen, die machen das wahrscheinlich, weil das Leben ja so toll ist und Drogen das tolle Leben noch leichter machen.

      Manchmal muss man sich hier echt fremdschämen.
      Natürlich erleichtert einem das Geld bestimmte Sachen und man muss sich um seine Zukunft nicht so die extremen Gedanken machen wie manch ein anderer, allerdings bleiben diese Menschen am Ende noch eines, Menschen. Mit genau solchen Gefühlen, wie wir sie haben und mit genau den selben Problemen. Höchstens die Existenzangst und Verwirklichung von Träumen sieht da ein wenig anders aus, mit Geld kann man sich so einiges kaufen und erfüllen.

      Wieso wohl verfallen die Stars in solche Sucht? Neid, Missgunst, Mobbing und auch Rassismus machen vor Geld bzw. Reichtum keinen Halt, die Menschen haben immer noch eine gewisse Herkunft und gewisse Gefühle.

      Wow, ich kann kaum aufhören meinen Kopf zu schütteln und bekomme bald Nackenschmerzen davon…

      Das höchste der Gefühle ist natürlich, dass man auch jeden unter Generalverdacht stellt, es machen die meisten so, also macht Josh es auch so…

      Meine Fresse bin ich sauer…

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    • Ich kann über Deinen Kommentar ebenfalls nur den Kopf schütteln @jonnypl. Es geht hier um einen Menschen, der außergewöhnlich! priviligiert ist. Er äußert das ja nicht im privaten Umfeld, er ist ja an die Medien gegangen um das zu tun. Du bist doch sonst ein reflektierter Kopf siehst Du den Unterschied nicht?

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    • Klar ist Josh ein Mensch, der durch den Status als Fußballer und mit dem was er verdient eine Mensch mit Privilegien ist, ist er deswegen weniger Mensch mit Gefühlen? Hat er dadurch weniger Emotionen?

      Bei deinem Kommentar scheint es so als ob du sagen willst, er hat Privilegien, er hat Geld also muss er das aushalten können und soll die Schnauze halten. Kann mich auch täuschen, aber genau so kommt es rüber..

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    • Ich finde die Diskussion hier um Josh und Olli völlig übertrieben

      Arnold und Schlager waren das vielleicht beste ZM der Liga .

      Josh ist kein schlechter, aber der Erfolg gibt Olli recht oder?

      Auch wenn’s bitter ist, als Profi hat man nunmal keine Garantie zu spielen, wenn andere besser sind.

      Wir hatten hier schon Spieler die gespielt haben, obwohl sie schlecht waren. Das man da als Reservespieler angepisst ist, ist klar.

      Aber Ginczek zB hat auch nie Gespielt. Ja , wegen Verletzungen aber vor allem weil Wout über 20 Buden gemacht hat

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  10. Ein Interview ist keine emotionale Äußerungen. Das ist immer geplant, wird im Wortlaut bearbeitet, gegengelesen und abgenommen (mal mindestens von Josh und einem/r Dritten). Am Ende ist es Teil des Geschäftes. Ich meine es also nicht als Witz.

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    • Du hast doch von Weinerlichkeiten gesprochen und ich fragte dich, wieso man sich aufgrund eines höheren Einkommens nicht beschweren bzw. seinen Unmut äußern darf? Das war Grundessenz deiner Aussage und ich habe nach wie vor noch keine Antwort darauf erhalten.
      Aber das führt hier jetzt zu nichts bzw. bringt keinen Mehrwert rein, dementsprechend belasse ich es dabei.

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  11. @malanda…wenn mich mein gegenüber falsch versteht, würde ich nicht davon sprechen, dass ich mich clever ausgedrückt habe, sondern eher unglücklich….

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    • Ist das so? In jedem Fall von Kommunikationsproblemen ist also der "Sender" schuld und nicht der "Empfänger"?

      Grad mal fix gegoogelt, hab zig andere Ursachen gefunden, die zutreffen können…

      https://www.userlike.com/de/blog/missverstaendnisse-in-der-kommunikation#:~:text=Fehlkommunikation%20entsteht%20oft%20durch%20eine,explizit%20formulieren%2C%20vermeiden%20Sie%20Missverst%C3%A4ndnisse.

      https://www.piwinger.de/aktuell/Missverstaendnisse.html

      3
    • @malanda, nein das ist abhängig von der Beziehung die Sender und Empfänger miteinander haben.
      Z.b. war für mich lange schon zu sehen, dass Wout keine tiefe persönliche beziehung zum trainer pflegt.
      Wann immer Glasner ihn in den letzten monaten umarmen wollte, hat er abgeblockt und diese umarmung nicht zugelassen. Also eine gestörte beziehung….und wenn es mir so geht, ziehe ich Konsequenzen.
      Und in der Kommunikation federführend sehe ich schon den Trainer und da sollte es regelmässige mitarbeitergesprache geben.
      An guis interview habe ich wahrgenommen, dass es diese wohl nicht so häufig gab und dass die aussagen vom spieler anders aufgenommen wurden…und ich hoffe, dass gui es angesprochen hat.
      Aber auch hier, di sprichst es ein oder zweimal an, hoffst auf veranderung…kommt diese nicht, wird der frust grösser und dann lässt man ggfs die ein oder andere Äusserung fallen.
      Das tun wir als Mitarbeiter auch, es fällt meistens nur nicht auf einen so grossen Resonanzboden

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    • Das Wout und Glasner nicht die beste Beziehung hatten und haben, das habe ich auch gesehen. Und trotzdem sind beide top professionell damit umgegangen. Der Trainer hat die Mannschaft zum Erfolg geführt und Wout hat seine Leistung gebracht. Natürlich ist das hier nochmal eine andere Geschichte als bei Josh, denn Wout hat gespielt, er war Stammspieler und Leistungsträger unter Glasner. Josh war das nicht.

      Und es ist auch völlig normal und verständlich, das Josh frustriert war und ist. Ich behaupte mal, das dies hier jeder User menschlich absolut nachvollziehen kann. Aber Wieland hat es oben angesprochen: Das gibt Josh nicht das Recht, interne Dinge in die Öffentlichkeit zu tragen. Schäfer war auch sauer, als Glasner öffentlich interne Dinge in Bezug auf die Transferpolitik ausgeplaudert hat.

      Möglicherweise war das ganze Thema mit all seinen Kommentaren (auch von Schmadtke) auch eine Art Retourkutsche seitens des VfL gegen Glasner. Nach dem Motto, wenn der interne Dinge nach Außen trägt, dann tun wir das auch. Ändert aber nichts an der Tatsache, das sich sowohl Glasner damals als auch Josh aktuell falsch verhalten haben.

      Ich bin mal gespannt, ob sich Oliver Glasner öffentlich zu dem Thema äußern wird. Dann dürfte es sehr interessant werden. Nur habe hier bei einigen den Eindruck, das das Urteil schon gefällt wurde, bevor man beide Seiten überhaupt gehört hat. Ziemlich ungerecht oder?

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    • @malanda…sicher, eine Vorverurteilung, die der ein oder andere hier bereits vorgenommen hat, ist nicht fair.
      Aus meiner Sicht macht "gleiches mit gleichem" vergelten auch keinen Sinn.
      Vielleicht hat Gui das einfach gebraucht, um mit dem Trainer abschliessen zu können, wer weiss.
      Ich finde Fussballer sind halt auch nur Menschen und somit verletzlich und der ein oder andere hat auch eine zarte Seele…
      Da hat man vielleicht das Bedürfnis sich richtig auszukotzen und jedes Mal zu sagen, dass hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen, empfinde ich anders..im grossen und ganzen bewerten wieland, du und ich das ganze schon ähnlich. Es ist keine Sternstunde der VfL Kommunikation

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  12. JG geht es ja eben nicht um Geld, sondern um Ehrgeiz und um für ihn nicht nachvollziehbare Gründe warum er so lange außen vor war und immer wieder mit haltlosen Versprechen getröstet wurde.

    Finde seine Reaktion menschlich und im Rahmen. Wenn er sich falsch oder schlecht behandelt fühlt, ist es doch so ein Recht, das zu kommunizieren.

    Warum sollte dies nur in solchen Foren hier erlaubt sein?!

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  13. Der VfL erhält den "Pitch of the year" – Award für den besten Rasen in der 1. Bundesliga.
    Holstein Kiel bekommt den Award für den besten Rasen in der 2. Bundesliga.

    https://www.dfl.de/de/aktuelles/pitch-of-the-year-award-fuer-vfl-wolfsburg-und-holstein-kiel/

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  14. Die Charaktere der Spieler sind ja immer wieder mal Thema hier im Blog.

    In den letzten Jahren war es doch immer eher so, dass die "Vielverdiener ihre Verträge aussitzen", "lieber das Geld einstreichen statt zu irgendwo anders spielen zu können" etc etc.

    Nun haben wir einen Spieler der sagt, ich hätte viel mehr spielen wollen…

    Ich muss echt sagen, ich bin da auch hin und her gerissen.
    Natürlich geht es bei einer Mannschaft immer darum, möglichst ALLE mitzunehmen, aber das geht nicht.
    es wird auch immer so sein, dass "altverdiente" Spieler neue, jüngere (und vielleicht bessere) vorgesetzt bekommen. Bleiben oder gehen ist dann die Frage.
    Wenn dann mit Versprechungen gearbeitet wird (du bekommst deine Zeit) ist das natürlich blöd, wenn das dann nicht so kommt. Ob das bei OG und JG so war, kann ich nicht beurteilen.

    Aber im Grunde ist mir ein Spieler lieber, der sagt, ich komme hier zu kurz, und das eben keiner ist, der keine Qualität aufs Feld bringt.
    Aber jetzt gibt es halt eine neue Situation, OG ist weg, alle müssen sich schütteln und weitermachen.

    Ich bin auch äußerst gespannt, wie es mit Siersleben weitergeht. Das ist auch so ein Punkt, wo OG in meinen Erwartungen hinter den Ankündigungen zurückgeblieben ist. Es hieß immer, er entwickelt junge Spieler, aber TS kommt erst im allerletzten Spiel der Sasion (in dem es auch um nichts mehr geht) zu seinem Debut…

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    • Genau von diesem Spiel hatte der VfL (Hr Poetzsch) dazu aufgerufen ein Motivations Video zu schicken, um Platz 3 klar zu machen.

      Ich habe nach X Anläufen eins geschickt und es anschließend bereut, da das letzte Spiel ja eher als Freundschaftsspiel gesehen wurde, zudem OG auch sagte, dass er seine Spieler nicht mehr richtig motivieren konnte..

      Das, in Verbindung mit den vielen liegen gelassenen Punkten und der sich zuspitzenden Trainer-Debatte, haben mir ein wenig die Laune für diese echt geile Saison getrübt. Zumindest für ein zwei Tage :redbull:

      1
  15. Ich bin froh, dass Glasner weg ist :schweigen:

    0
    • Wer ist nochmal Glasner? Unser bester Trainer in den letzten 1,5 Jahren, trotz 2 Jahre Amtszeit :vfl: :vfl: :yeah: :yeah: :lach: :lach:

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  16. @Nordseewolf das war nicht meine Meinung sondern das Zitat von Guilavogui..

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    • Interessieren würde mich, wie die im Artikel ins Spiel gebrachte Rückabwicklung der Ausnahmegenehmigung aussehen soll. Von jetzt auf gleich dürfte das jedenfalls nicht mehr machbar sein.

      Warum hat man diesen "Brandbrief" eigentlich bisher noch nirgendwo gelesen? Bei einem Thema das augenscheinlich so relevant ist, hätte der doch längst irgendwo (wenigstens bei der B***) auftauchen müssen.

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    • Hammer-Idee, Bayer 04, 1899 und Wolfsburg drücken einen Malus ab an RB Leipzig, das sich durch RedBull-Funktionäre im Vorstand und den Ausschluss neuer Mitglieder an 50+1 hält. Da muss doch selbst der Dümmste merken, dass 50+1 schon längst nicht mehr funktioniert. Da lohnt es sich doch gar nicht mehr, die Ausnahmeregelung zu debattieren… Gruß auch an HSV-König Kühne.

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    • Ruückabwicklung? Dann sucht sich die Lizenzspielsparte halt einen anderen kleinen Klub aus dem Stadtgebiet, der eh über Mitgliederschwund klagt. Die Mitglieder treten gegen eine Geldzahlung aus. VW-Marionetten treten ein und bilden den Vorstand. Die Satzung wird dahingehend geändert, dass die VW-Leute dauerhaft die Kontrolle ausüben. Und anschließend fallen die mehrheitlichen Anteile an der VfL GmbH an diesen Verein… 50+1 erfüllt. So was kann doch nicht gewünscht sein…

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    • Viel wichtiger ist doch wie hoch der Abschlag wäre für die Rückabwicklung 3-stellig?

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    • Wohl dem, der zu einem der drei Investoren-Clubs noch eine so große emotionale Distanz hat, um zu erkennen, dass die Ausnahme von der Regel von Beginn an sowohl wettbewerbspolitisch wie rechtlich auf äußerst wackligen Beinen stand. Das hätte man schon 1999 wissen können, man ist damals bei der DFL aber zunächst vor den sog. Werksclubs und später vor Dietmar Hopp eingeknickt. Dass man RB Leipzig erlaubt hat, mit ihrem absurden Retortenkonstrukt die Regel auf eine andere Art zu umgehen, ist noch ein ganz eigenes Thema.
      Gemeinsam bei der 50+1-Regel und ihren Ausnahmen ist aber sowohl die Erkenntnis wie die Absicht bei der DFL, einen kontrollierten Zugang von Investoren in den Markt des Profifußballs und damit einen für notwendig erachteten Kapitalisierungsschub zuzulassen. Doch weder sind sportlicher Wettbewerb und Kapitalisierung auf Dauer miteinander vereinbar, noch ist die Erzählung vom Fortbestand der Vereinsstruktur bei kontrollierter Öffnung für Investoreneinfluss glaubhaft aufrechtzuerhalten. Insofern ist es für mich nur eine Frage der Zeit, bis auch die DFL grünes Licht dafür gibt, z. B. die Entwicklung in England nachzuholen. Ein bisschen Kapitalisierung geht eben genauso wenig wie ein bisschen schwanger. Also insgesamt rosige Aussichten für den Profifußball. :cool:

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    • War doch eh klar, dass 50 plus 1 irgendwann fällt.
      Es muss nur jemand klagen… oder es wird vorher reagiert…

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    • Das Problem ist ja eher, dass das Kartellamt 50 1 in seinem Grundsatz bestätigt hat gemessen an den verfolgten Zielen. Dass diese Ziele vorgegaulkelter, scheinheiliger Schwachsinn seitens der DFL sind, ist ja spätestens mit der Zulassung von RB belegt. Eigentlich auch auch schon mit der Schaffung der Ausnahmeregelungen für 1899, Bayer 04 und Wolfsburg. Und auch wenn diese Ziele erstrebenswert sein mögen (sind sie nicht, jeder Klub will in erster Linie Kasse machen und fette Sponsoren an Land ziehen – dafür begeben sie sich zur Not in eine Abhängigkeit von Kühne, Windhorst, Gazprom… what ever), zeigt die Exitenz von RB, dass das Konstrukt nicht funktioniert. Die fallen nicht unter 50 1 und trotzdem ist der Einfluss des RedBull-Konzerns unbegrenzt. 50 1 ist gestorben. Und nun über die Ausnahmereglungen zu debattieren, ähnelt der Diskussion über das schönste Ballkleid für meine verstobene Oma. Das kommt Jahre zu spät und ist zum jetztigen Zeitpunkt eigentlich absurd…

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    • Aki Watzke hat den Sekt schon kalt gestellt. :sekt:
      Wenn es um die Solidarität für die genannten Vereine in der Liga geht…Gute Nacht.

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