Dienstag , Oktober 20 2020
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Umfrage: Welche Rolle spielen Fußball-Blogs für euch als Fans?

Liebe Wolfsblog-Freunde!

Ihr lest Fußball-Seiten und Magazine wie den Kicker, Elf Freunde, Bild Sport und den Sportbuzzer. Aber ihr seid auch hier in einem Fußball-Blog unterwegs. Auf der einen Seite informiert ihr euch über die neusten Fußballnachrichten, auf der anderen Seite teilt ihr News, kommentiert und diskutiert. Welche Rolle spielt für euch ein Fußball-Blog wie der Wolfsblog?

Genau dieses Verhalten untersucht gerade ein Freund des Wolfsblogs, Marc Westphal von der VW-Sportkommunikation.

Ihr würdet ihm und mir einen großen Gefallen tun, wenn ihr euch 10 Minuten Zeit nehmen würdet, um seinen Fragebogen kurz zu beantworten.

Wichtig vorab: Es geht hier nicht ausschließlich um den Wolfsblog, sondern allgemein um Fußballblogs.

Hier geht’s zur Umfrage!

Besten Dank!
 
 

12 Kommentare

  1. Oha, wenn die dritte Frage (die erste inhaltliche nach Alter und Schulabschluss) methodisch schon ne 6 ist, mag man nicht mehr weitermachen. Mit sowas bekommt man heutzutage akademische Titel?

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    • Wenn man anhand einer methodisch „falschen“ Frage schon solche Schlüsse zieht, zeigt es, dass es mit deinem Respekt ggü. anderen nicht gut steht. Komm mal von deinem Hochstuhl runter und mach was vergleichbares bzw. besseres!

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  2. Nun, leider ist das tatsächlich so in der empirischen Sozialforschung: Wenn die methodischen Grundlagen nicht stimmen, kannste die ganze Arbeit in die Tonne kloppen. Ja, das kann eine einzelne Frage sein (allerdings setzen sich die Fehler auch im weiteren Verlauf konsequent fort). Ich finde es in Zeiten alternativer Fakten und Wissenschaftsfeindlichkeit extrem ärgerlich, wenn Forscher solche Basisfehler machen, ob aus Schlampigkeit oder Inkompetenz. Aber ok, ich will hier nicht hochstuhlig rüberkommen :vfl:

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    • In materia, assentior.

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    • Doch noch ein kleiner Nachtrag zu der Kritik von und an südwolf. Wenn seine saloppe, aber in der Sache auch aus meiner Sicht berechtigte Bemerkung schon Ausdruck von Respektlosigkeit ist, frage ich mich, nach welchem Belieben sich mittlerweile die Bedeutungen von bestimmten Wertvorstellungen und normativen Begriffen verschieben. In der einen Richtung scheint z. B. das Verständnis von Meinungsfreiheit dahin zu gehen, alles jederzeit sagen zu dürfen, in der anderen Richtung gilt sachbezogene, aber vielleicht missliebige Kritik als respektlos.
      Ich habe noch gelernt, dass Wertungen bzw. Beurteilungen nie geäußert werden sollten, ohne nach Möglichkeit die Bedingungen mitzudenken, in die sich der Gegenstand der Wertung einordnet. Insofern sind jüngst hier diskutierte diskriminierende oder gar rassistische Äußerungen nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, und zwar weil wir seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert wissen können, dass Menschenrechte nicht teilbar sind. Die Kritik an sachlichen Mängeln einer Befragung ist dagegen nicht respektlos, weil es hier nicht um Nachlässigkeiten in der Hausarbeit eines Zehntklässlers geht, sondern erklärtermaßen um Material zu einer wissenschaftlichen Arbeit.

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  3. Und Staatsexamen als Abschluss scheinen auch völlig unbekannt zu sein…..

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  4. Bebou ist laut kicker nicht konkret. Das Gerücht war lediglich aufgewärmt.

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  5. Kann mich mal einer aufklären? Was genau ist methodisch falsch?

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    • Die unklare Fragerichtung „letzter Schulabschluss“ wurde schon angemerkt. Das Problem ist hier, dass der Proband Antwortmöglichkeiten hat, die sich auf eine zusätzliche Frage beziehen, die gar nicht gestellt ist. Nämlich die nach dem höchsten akademischen Abschluss. Zudem fehlt hier die Non-Option „ohne Schulabschluss“. Entsprechende Probanden werden hier wahrscheinlich gar nichts ankreuzen. Wenn ich mich richtig erinnere, fehlt in diesem Zusammenhang eine Frage nach dem Alter der Probanden. Dieses ist bei dem Thema ja nicht gerade unwichtig, um auch Varianzen nach Alter zu erfassen.
      In der Zielrichtung und daher auch in den zu erwartenden Antworten unklar ist auch die Frage „Wie oft haben Sie in einem Fußballblog kommentiert?“ Bezieht sich die Frage tatsächlich auf die Vergangenheit (wie die Zeitform nahelegt) oder ist das aktuelle Verhalten gemeint (was das Erhebungsinteresse, das sich ansonsten auf die Gegenwart bezieht, nahelegt). Wegen der zu erwartenden Varianz dürften die Antworten in einer seriösen Studie kaum verwertbar sein.
      Auch die Frage nach dem Stellenwert der „Überschrift eines Fußballblogartikels“ für die Leseentscheidung ist problematisch. Ist die Überschrift i.S. eines Eye-Catchers gemeint oder meint man das Thema. Das sind völlig unterschiedliche Dinge und der Fragesteller überlässt durch die Uneindeutigkeit dem Probanden, in welchem Sinne er die Frage versteht und beantwortet. Auch mit dieser Art erhobenen Antworten kann man eigentlich nichts anfangen.
      Die Fragen, die nach einer Skala von 1 bis 6 beantwortet werden müssen, sind, ohne die Fragestellung genauer zu betrachten, nicht falsch. Ich nehme aber an, dass die Antworten in eine Varianzanalyse einfließen sollen. Für die ist aber nur eine metrische Skalierung und keine ordinale, die nur Ränge angibt, zulässig. Eine Varianzanalyse lässt sich mit der Schulnoten-Skala gar nicht durchführen.
      Das sind, relativ oberflächlich betrachtet, alles handwerkliche Fehler, die in einer Doktorarbeit gewiss nicht vorkommen dürfen.
      Marc Westphal kann man daher nur dringend anraten, seinen Fragebogen noch einmal zu überarbeiten.

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    • Joan hat es lang formuliert, ich sage es nochmal ganz kurz:
      In einer Umfrage müssen Fragen eindeutig und die Antworten genau gestellt sein (Sprich Sonstiges oder doppeldeutigkeiten sind zum Beispiel absolut zu vermeiden). Das ist oben bei relativ vielen Fragen nicht gegeben. Daher ist die Umfrage für die Ablage P. Aber es ist ja nicht unsere Doktorarbeit. In Deutschland dürfte mit der Arbeit noch nicht einmal eine Hausarbeit ordentlich abschneiden.

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  6. verschoben

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  7. Ich habe es getan :yoda:

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