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VfL Wolfsburg möchte gerne Sebastiaan Bornauw vom 1. FC Köln verpflichten. Foto: Imago

Wann schlägt Wolfsburg auf dem Transfermarkt zu? Berghuis zu Ajax! Bornauw zum VfL?

Seit Bekanntwerden des Trainerwechsels in Wolfsburg, sprießen Transfergerüchte zum VfL wie Pilze aus dem Boden. Doch gekommen ist seither noch kein Spieler. Derweil lösen sich viele Gerüchte in Luft auf.

Stürmer Berghuis nicht zum VfL Wolfsburg

Stürmer Steven Berghuis von Feynoord Rotterdam wurde lange Zeit eng mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Zeitweise hieß es, dass die Wolfsburger im Rennen um den niederländischen Stürmer die Nase vorn hätten. Doch dieser Transfer hat sich jetzt offenbar erledigt. Wie der ‚Telegraaf‘ berichtet, soll Feyenoords Kapitän Steven Berghuis für 5,5 Millionen Euro zu Ligakonkurrent Ajax Amsterdam wechseln. Der Betrag soll sich aus einem Sockelbetrag von 4 Millionen Euro und möglichen Bonuszahlungen.

Die Gerüchte um einen Wechsel zum VfL Wolfsburg haben sich damit zerschlagen. In Wolfsburg waren Beobachter ohnehin davon ausgegangen, dass der 29-jährige Berghuis für die Wölfe zu alt sein könnte. Wolfsburg hat seit des Amtsantrittes von Jörg Schmadtke und Marcel Schäfer die Strategie ausgegeben, eher auf junge, hungrige Spieler zu setzen und diese zu entwickeln.

Wie ist die Situation bei Bornauw?

Im Gegensatz zum Berghuis-Gerücht wurde das Interesse an dem belgischen Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw vom 1. FC Köln bereits offiziell bestätigt. Der VfL Wolfsburg hat demnach bereits ein Angebot abgegeben, welches den Kölner bislang aber nicht ausreicht. Von einem nicht marktgerechten Preis war hier die Rede.

Der VfL Wolfsburg soll sich mit dem Spieler bereits einig sein, doch die Vereine finden noch nicht zu einander. Diese Situation führt nun dazu, dass sich Bornauw auffallend lustlos und frustriert in Köln zeigt. Am Samstag gab es ein Testspiel des 1. FC Kölns gegen den MSV Duisburg, wo alle Zuschauern sehen konnten, wie Bornauw sich auffallend passiv auf dem Platz aber auch zu seinen Mitspielern zeigte. Kein Blick, keine Kommunikation, kein Austausch, keine Reaktionen – „nur ein eisiger Blick, der mehr sagte als tausend Worte“, wie der geissblog.koeln nach dem Spiel geschrieben hatte.

Fans beider Lader warten gespannt, wie diese Geschichte ausgeht und wann die Gespräche beider Vereine wieder Fahrt aufnehmen.

83 Kommentare

  1. Berghuis geht zu Ajax fuer 5,5. Sie haben sich außergerichtlich geeinigt.

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    • Schade hätte gut zu uns gepasst hoffe Schmadtke und Schäfer wissen was sie tun denn mit den derzeitigen Außen sehe ich schwarz in der CL

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    • Gut das er nicht kommt. Wir brauchen junge willige Spieler!

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  2. Puh, das Gerücht Delanay wird von vielen Quellen aufgegriffen. Hätten wir nicht schon gefühlt 50% DM's im Kader, würde ich es durchaus begrüßen. Aber so verstehe ich das Gerücht nicht. Schlager, Arnold und Delanay wäre sicher unangenehm für jeden Gegner, aber wozu dann Josh, Vranckx und Gerhardt (gerade verlängert)?

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    • Würde nur Sinn machen, wenn es einen Abgang gibt, mit dem man nicht rechnet. Würde dieser Josh heißen, würde ich das absolut NICHT begrüße!

      Ich glaube allerdings an eine Ente, auch wenn das Blogmotto heißt, ein Sechser geht immer.

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    • Ist immer eine Abwägungsgeschichte. Josh meinte im Interview heute, das er es nochmal allen zeigen und beweisen möchte! Nach dem großen Erfolg in der letzten Saison, in der einige Spieler sicher überperformed haben, ist es sicherlich nicht schlecht Spieler zu haben, die von Beginn an heiß sind!

      Denn diese Saison geht jetzt wieder bei Null los! Und wir müssen erstmal viel investieren, damit wir wieder in einen Flow kommen bzw. einen Lauf haben…die CL Spiele kommen als Highlights oben drauf!

      Generell finde ich Delaney aber schon richtig gut, leider passt es von der Konstellation bei uns überhaupt nicht…wir brauchen halt eindeutig in der Offensive Verstärkungen. Holt man jetzt Bornauw und Delaney, dann wäre der Fokus schon wieder eher auf der Defensive. Und klar, geht Josh doch noch (es soll Anfragen aus England und Frankfreich geben, sagte er heute im Interview), dann ändert sich die Sachlage wieder…

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  3. https://www.wolfsburger-nachrichten.de/sport/vfl-wolfsburg/article232765811/Transfers-Auch-beim-VfL-Wolfsburg-kommt-Bewegung-rein.html

    Ich hoffe mal nicht, hier wird nicht von Bewegung gesprochen und Bornauws Auftreten ist damit gemeint.

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    • Im Grunde ist der Artikel relativ nichtssagend.

      Die Bornauw Geschichte vom Express wird zwar aufgegriffen aber es steht ansonsten auch nichts neues drin.

      Dazu eben die Spekulation das nach der EM jetzt mehr Fahrt aufkommen könnte.

      Ansonsten steht dort das Schmadtke und Schäfer aktuell an mehreren Fronten gleichzeitig zu tun haben.
      Zudem heißt es wohl das man in Kürze was verkünden könnte, jedoch keine Angabe darauf auf welcher Position bzw. woher die Info kommt, gut möglich das dort auch einfach nur spekuliert wird.

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    • Ein Twitter User meinte doch mal, das am Mittwoch ein neuer Linksaußen präsentiert wird. :D

      Wenn dem so wäre, müsste ja sehr zeitnah etwas durchsickern…

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    • Da steht nichts neues drin. Nur das eventuell nach der EM der Markt insgesamt etwas Fahrt aufnehmen könnte.
      Bornauw hat wohl eine Handverletzung und hat deswegen nicht mittraniert, der FC meint wohl das die Verletzung nicht so schlimm sei wie er es behauptet.

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    • Nun gut, hätte mich bei den Wolfsburger Nachrichten auch gewundert.
      Mal sehen ob bis zum Start des Trainingslagers mal ein paar neue Infos durchsickern.

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  4. Glasner hat im ersten Testspiel gegen Wiesband auch mit 1:3 verloren, das hat den Frankfurter wahrscheinlich genau so wenig gepasst :vfl:

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  5. Das Pokalspiel in Münster findet am Sonntag, 8.8., um 15.30 Uhr statt. Ob und wann es Karten dafür gibt, weiß ich leider nicht.

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    • Da das ganze ja ein Auswärtsspiel ist und die Inzidenzen so langsam wieder ansteigen, würde es mich schon überraschen, wenn es überhaupt Tickets für Gästefans geben sollte.

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    • Mich überrascht nach dem EM-Finale/Halbfinale mit deutlich über 50.000 Zuschauern ohne Masken trotz Inzidenz von über 200, den Verhandlungen des DFB mit Qatar Airways nach "Human Rights"-Auftritt und Aussagen von Watzke zur Öffnung der Stadien dann doch eher nicht mehr so viel. Von daher glaube ich an eine Öffnung für Gästefans, allerdings nur mit personalisiertem Ticket und dem bekannten GGG-Schema.

      Der DFB hält es auf jeden Fall für möglich Gästefans in der 3. Liga zuzulassen, sollten die örtlichen Behörden dem zustimmen.

      https://www.dfb.de/news/detail/entwurf-des-hygienekonzepts-fuer-saison-20212022-liegt-vor-229739/

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    • Das ist eben das geschickte Hintertürchen. Der DFB/ die DFL kann sich hinstellen und sagen "wir lassen Gästefans zu". Nützt nur nichts, wenn das lokale Gesundheitsamt sagt "Geht leider nicht". Dass es tatsächlich Gästefans geben wird, für die ja nochmal strengere Parameter gelten (engere Anreisekorridore, weniger Platz wo man sich verteilen kann etc.), glaube ich erst wenn ich am Spieltag welche im Stadion sehe.

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    • In Liga 3 sollen Gästefans grundsätzlich erlaubt sein – im Verhältnis zu der möglichen Auslastung von denke mal 50%

      Ich gehe mal davon aus, das man das auch auf Liga 1 und 2 ausweitet.
      Das würde mich natürlich sehr freuen.
      Auswärtsreisen sind immer was schönes

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    • Die Frage ist ja, welche Rechtliche Handhabe hätte "Der Staat" Gästefans nicht zu zu lassen.
      Die neue Verordnung sieht ja Veranstaltungen bis 25.000 Personen vor bei einer Auslastung bis 50% der (Sitzt)-Plätze.

      Mit welcher Begründung dürfte ich dann als Niedersachse ein Konzert oder Podcastfestival oder so in zB NRW besuchen, aber kein Fußballspiel, wenn der Gäste block nur zu 50% ausgelastet wird.

      Spannend bleibt es

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  6. https://www.transfermarkt.de/wolfsburg-verpflichtet-hong-fest-von-den-pohang-steelers-ndash-kam-in-januar/view/news/389116

    Wir haben Hong übrigens fest verpflichtet, falls jemand wie ich nicht wusste, dass er nur ausgeliehen war.

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  7. Bornauw hat sich wirklich die Hand gebrochen, so viel zu dem Thema er simuliert eine Verletzung verweigert das Training.
    https://mobile.twitter.com/fckoeln/status/1414600135561056260

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  8. https://www1.wdr.de/sport/fussball/erste-bundesliga/dpa-koeln-bekennt-sich-klar-zu–story102.html

    Der Tabellenkeller positioniert sich – wie erwartet – "uneingeschränkt zur 50+1-Regel". Der Aufruf an andere Vereine, es ihnen gleich zu tun folgte dem -selbstverständlich- im selben Atemzug.

    "Die Abschaffung der 50+1-Regel ist keine Option", erklärte der FC: "Vielmehr sind die DFL sowie die 35 weiteren in ihr organisierten Clubs aufgefordert, die Chance der Kartellamtseinschätzung zu nutzen und die 50+1-Regel auf eine rechtssichere und zukunftsfähige Basis zu stellen. In diesem Zusammenhang sollten auch Umgehungstatbestände der 50+1-Regel angegangen werden. Alle Bundesliga-Clubs sollten ihrer Mitgliedschaft eine demokratische Mitbestimmung ermöglichen."

    Ich finde es immer noch absurd, dass wir, Leverkusen und Hoffenheim angeklagt werden während sich der Brausetrupp weiterhin an allen Regeln der DFL und des DFB vorbeischleicht. Aus 100 Mio Schulden werden mal schnell 100 Mio Eigenkapital. 17, in Worten Siebzehn(!), Stimmberechtigte allesamt angestellt im RB Konzern, die immer so entscheiden werden, wie es vorgegeben wird. „Flawed Democracy“ oder so war das doch. Zudem schwierig bis unmöglich Mitglied im „Verein“ zu werden.

    Mal schauen, was da am Ende rauskommt. Ob VW die Stimmanteile abgibt? Wenn ja an wen? An die Mitglieder der GmbH oder des e.V.?

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    • 'Tschuldigung, es sind 21 Stimmberechtigte, verändert natürlich alles :ironie:

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    • Meiner Meinung nach ist das mit der Mitbestimmung und den Stimmrechten sowieso ne Farce.
      Als ob man als Mitglied eines großen Fußballclubs, egal ob e.V oder AG oder GmBh wirklich was bestimmen kann und sollte. Als Fan.

      Der FC Bayern zB hat 300.000 Mitglieder, wenn dort ne Mitgliederversammlung ist, ist wenn es hoch kommt eine kleine Halle mit vielleicht 3000 Leuten besetzt. Also 1%. Das nennt man dann Mitbestimmung.

      Ich finde, wie es aktuell ist, jeder Verein sollte selbst entscheiden, wer wie was wo bestimmt und der Erfolg zeigt dann wer es gut macht und wer nicht.

      Hat der Status des e.V dem FC Schalke je geholfen?
      Fans mitbestimmen zu lassen ist so, als wenn man einen Fahrradmechaniker eine Mondrakete entwerfen ließen.

      Keiner von uns hat doch ernsthaft Ahnung, im Detail von Scouting, Spielern, Finanzen etc.

      Ich bin dafür die 50+1 Regel neu zu Fassen, es gibt keine Ausnahmereglungen, jeder kann so viele Anteile verkaufen wie er möchte, wichtig ist nur, das die neuen Shareholder sich für 10 jahre verpflichten und sich einer gewissen etischen Prüfung unterziehen.

      Da kann man sich ja einiges Überlegen.

      Wenn in Leipzig alle damit cool sind, nur 20 mitglieder zu haben, ist doch alles OK, wieso ist es zb für einen BVB Fan eine Kritik Wert??

      Das kann doch Fans anderer Clubs egal sein

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    • Ein Blick über den Tellerrand genügt doch um sich von Konsorten wie RB zu distanzieren.

      RBL ist nix außer ein Hirngespinst, das gegen alle Regeln des Wettbewerbs verstößt. Maxi hatte es in seinem Anfangspost angeteasert, aber zu ergänzen bleibt allein schon noch die Wettbewerbsverzerrung mit den Vertretungen in Salzburg und Übersee.

      RBL hat sich in die Bundesliga (wie Hoffenheim) eingekauft. Wer die Geschichte des VfL genau kennt, weiß dass wir das nicht getan haben. Lasst euch das nicht einreden.

      Die 50+1 Regel sollte eigentlich der Schutzmantel sein um sowas zu verhindern. Es kann doch nicht sein, dass Fußballvereine übernommen werden, Logos und Farben geändert werden und daraus ein Marketingprodukt entsteht. Stellt euch mal vor uns wäre das passiert.

      Welche Folgen kann es haben wenn 50+1 fällt?
      -Mehr RBs in der Liga
      -mehr Geldschwämme im Fußball
      -teurere Ticketpreise
      -auf lange Sicht damit keine Stehplätze
      -weitere Eventisierung des Sports

      Es geht doch nicht nur um die banale Mitbestimmung. Es geht um die Verwurzelung der Vereine in ihrer Heimat. Die neue zweite Mannschaft des VfL zeigt auch, dass die GmbH das Thema verstanden hat und möchte, dass Stadt und Verein hier noch stärker zusammenwachsen.

      Aus all diesen Gründen: Nein zu 50+1. Nein zu RB.

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    • Gute Punkte Albert.
      Dennoch, Ob ein Verein Anteile verkauft oder nicht, hat ja mit den Ticketpreisen nichts zu tun. Wir und Hoffenheim und Leverkusen haben eher günstige Tickets (Angebot und Nachfrage).

      Mit Mitbestimmung meine ich ja in sachen, wie ist der Verein Aufgestellt, welche Transfers, Scouting etc. Da hat ein Fan nix drin zu suchen.

      Mitbestimmung, in den Bereichen wo es den fan betrifft finde ich gut. zB Stadionerlebnis rund um den Spieltag (Welche Lieder werden gespielt, Aufbau und Einteilung der Blöcke, Gestaltung des Stadions, Merchandise etc.
      Aber das ist ja im Grunde Losgelöst von den Fragen, wem der Verein gehört. Durch Protest und Engament kann man da als Fan immer auch Einfluss nehmen.

      Fakt ist ja, das die 50+1 Regel, so wie gedacht, nicht mehr Existiert, da Vereine sich dem entziehen, mehr oder weniger mit juristischen Spitzfindigkeiten. (RB, VFL, Hertha, Hoffe, Lev)

      Man hat jetzt eigentlich nur die Möglichkeit auch den Anderen Clubs diese Möglichkeiten zu geben und zwar deutlich einfacherer und Rechtsicherer. Oder man Wirft die genannten Vereine aus der Liga (wird nicht passieren).

      Mehr RBs in der Liga – wäre das so schlimm? Wir wären 3 weitere RBs lieber als nochmal Nürnberg, Fürth oder sonst ein Club der kein Konzept hat und eh wieder absteigt.

      Bei der Verwurzelung in der Heimat stimme ich dir zu, aber auch das ist ein Parameter den man ja schlecht messen kann. Bei VW, Wolfsburg und dem VFL ist das Eindeutig, bei Hoffe und Hopp auch, bei Leverkusen und Bayer auch.

      Wir sollten nicht die Fehler der Premier Leaque machen in der BL, aber dennoch offen sein für ein Konzept, was zur BL passt und den Wettbewerb wieder stärkt

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    • Versteh deinen Punkt nicht, dass es Clubs a la Nürnberg, Fürth nicht verdient hätten, da "kein Konzept": ist ein Konzept deiner Meinung nach auf ein oder zwei Jahre aufgebaut oder ist es nicht sinnvoller langfristig und organisch die Sache anzugehen?
      Dann ist es besser sich in die Liga einzukaufen?

      Wie gesagt, ist das Thema Mitbestimmung eher eines was untergeordnet ist, aber durchaus wichtig sein kann, um die Identität des Vereines zu wahren. Operative Sachen darf und wird nie ein Fan mitbestimmen außer bei Fanvereinen wie Chemie Leipzig.

      Thema Ticketpreise: kurzfristig Nein – korrekt.
      Langfristig aber ja mit tausend Ausrufezeichen aufgrund der angesprochenen Geldschwämme und weiterer notwendiger Finanzierung. Da wird der Fan weiter ausgeschlachtet.

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    • Ich denke 50+1 bleibt weiterhin bestehen mit den bereits existierenden Ausnahmen. Ansonsten bringst du als DFL/DFB alle Fans von Traditionsklubs gegen dich auf solltest du die Bundesliga für Investoren vollständig öffnen. Zudem gibt es diese Ausnahmen ja doch nur wegen regionaler Verbindung der Eigner zum Verein und das Investment über einen langen Zeitraum. Die Kritik an Vereinen wie uns oder Leverkusen ist ja die mangelnde Entscheidungsmehrheit der Mitglieder und den finanziellen Vorteil durch Gewinnabführungs und Verlustausgleichsverträge.

      https://www.kicker.de/vor-dfl-mitgliederversammlung-50-1-zerreissprobe-abgewendet-865351/artikel.amp?__twitter_impression=true

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  9. Da sind wir wieder bei einer unsinnigen Diskussion.
    Jeder Verein sollte bedenken, wenn auch nur einer den Klageweg beschreitet bis zum EUGH bzw. zum Europäischen Gerichtshof, wird 50 plus 1 kassiert…mit hoher Wahrscheinlichkeit

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  10. An Delaney ist überraschenderweise nichts dran :ironie:
    https://mobile.twitter.com/bvbnewsblog/status/1414886559271333889

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    • Wer ja auch Quatsch. Es sei denn man würde jetzt sagen, dass Arnold und Vranckx beide erst nicht mit dabei sind.

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  11. Zur 50+1-Diskusion…

    Von den Vögeln, die nun durch die sozialen Netzwerke trollen und „50+1 muss bleiben“ grölen, gleichzeitig mit dem Finger auf Leverkusen, Hoffenheim und Wolfsburg zeigen und sich im Recht sehen aufgrund einer vermeintlichen Ungerechtigkeit *hust*, habe ich noch keinen gesehen, der auch nur ansatzweise erfasst hat, um was es bei diesem Sachverhalt rund um 50+1 eigentlich geht.

    Der Reihe nach: Jede wettbewerbsbeschränkende Maßnahme ist grundsätzlich verboten. Bei 50+1 handelt es sich um eine solche Maßnahme. Jedoch können wettbewerbsbeschränkende Maßnahmen ausnahmsweise zulässig sein, wenn sie einem höheren Zweck dienen. Was wollte die DFL erreichen? Die DFL wollte endlich klären, ob 50+1 gesetzwidrig ist oder ob deren Argumentation für diese Regelung eine solche Ausnahme vom Verbot wettbewerbsbeschränkender Maßnahmen rechtfertigt. Das hat das Kartellamt nun bestätigt. Anders ausgedrückt: Die Argumente der DFL für die Erfindung von 50+1 haben das Kartellamt überzeugt. Aber: Das Kartellamt hat betont, dass es gemessen an den Argumenten für 50+1 die Ausnahmeregelungen für Werksklubs eigentlich nicht geben dürfte. Und mal Hand aufs Herz: Auch als VfL-Anhänger kann ich das absolut nachvollziehen. Aber das ist eigentlich auch nichts das Thema. Diese Ausnahmeregelungen hat sich aber die DFL ausgedacht, das waren nicht die betreffenden Klubs. Genauso hat die DFL sehenden Auges zugelassen, dass RB Leipzig durch eine „findige Auslegung des Vereinsrechts“ (Wortlaut des Menschen von der Kartellbehörde, dessen Namen mir entfallen ist) überhaupt entstehen konnte. Logoänderung und Namensänderung von RedBull in RasenBallsport waren doch Pseudomaßnahmen. Die Ausnahmeregelungen für Bayer 04, WOB und 1899 und die Existenz von RB… das hat alles die DFL verbockt! Und damit handelt sie eben krass gegen jene Prinzipien, auf denen 50+1 aufbaut und die das Kartellamt gutgeheißen hat. Nun sollen sie sich mal überlegen, wie sie da rauskommt. Den drei Klubs die Lizenz willkürlich zu entziehen für die Teilnahme an diesem Millionenspiel Bundesliga, würde dazu führen, dass die drei betreffenden Klubs die DFL mit Regressansprüchen in kaum absehbarer Höhe bombardieren würde. Der Schritt ist undenkbar. Und es würde auch nichts daran ändern, dass RB ja noch immer existieren würde. Hier gibt’s gar keinen Hebel mehr. Die Sache ist durch. Soll Wolfsburg nun einen weiteren e.V. gründen und mit VW-Managern vollstopfen, um den Schein zu wahren? Wem wäre damit geholfen?

    50+1 ist eigentlich nicht erst mit der Existenz von RB beerdigt, muss aber trotzdem allein aufgrund der Außenwirkung bestehen bleiben. So ein Bullshit. Glaubt jemand ernsthaft, dass Mitglieder Einfluss auf Geschäftsentscheidungen beim BVB der FCB nehmen? Never ever. Und verhindert 50+1 wirklich, dass der Einfluss der Investoren beschränkt wird? Man muss sich doch nur den HSV angucken. Kühne hat denen doch vorgegeben, van der Vaart zurückzuholen – andernfalls hätte es keine neuen Mittel gegeben. Bei größerem Einfluss vernünftig wirtschaftender Großinvestoren hätte der Filz die Dinos Bremen, HSV und Schalke nicht an den Rand der Existenz und in die 2. Liga geführt. Und auch Fritz Walters glorreicher 1. FC K’Lautern wäre womöglich noch auf der Fußballlandkarte vertreten und kein Opfer korrupter Ex-Funktionäre. 1860 war am Ende auch von Ismaik abhängig.

    Die ganze Diskussion ist dermaßen scheinheilig, dass mir schlecht wird. Dortmund ist für mich der wohl durchkommerzialisierteste Klub in Deutschland. Die betreiben modernen „Kinderhandel“ und nehmen zur Not auch gern Spieler unter Vertrag, die sich andernorts aus ihren Verträgen streiken – Hauptsache ein steigender Weiterverkaufswert ist wahrscheinlich. Da wird gegen Hopp und sonst wen gehetzt bei formellen Anlässen, um sich bei den Doofen bestmöglich zu positionieren. Da fordert man als Großklub in der bevölkerungsdichtesten Region in Deutschland die Verteilung der TV-Gelder nach Zuschauerzahlen. Was kommt als nächstes? Dortmund ist für mich nur das Extrembeispiel. Das sieht bei den anderen Klubs ähnlich aus. Aber ausgerechnet Dortmund konnte vor Jahren nur deshalb den Spielbetrieb aufrechterhalten und die Lizenz wahren, weil der große Konkurrent aus dem Süden ein Darlehen spendiert hat. Wettbewerbsverzerrung durch Lobby und Standortvorteil… aber der Gewinnabführungsvertrag beim VfL ist schreiendes Unrecht. Aha. Wenn die eigenen Anleger abgezockt werden oder Gazprom oder Windhorst die Millionen locker machen, beschwert sich auch keiner und hinterfragt, was für Motive der Geldgeber hinter dem Geldfluss stehen. Keiner ist „Opfer“ der Sonderregelungen beim VfL oder Bayer 04 oder 1899. Keiner! Wenn ein anderer Klub irgendwie Opfer ist, dann der eigenen Misswirtschaft. Das sollte man mal trennen.

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    • Nicht zu vergessen die Lizenz rettenden Gelder der staatlichen HeLaBa an Eintracht Frankfurt.

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    • Wenn ich das sehr komplexe Thema der 50+1 Regel richtig deute, dann soll ja der Verein, aus dem die Profiabteilung ausgegliedert wird in eine wie auch immer geartete Gesellschaft, 50 Prozent +1 Stimme an
      eben dieser Gesellschaft halten.
      Wie sich das bei der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA erklären lässt, erschließt sich mir gerade nicht.

      Die Aktionärsstruktur der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA:
      Evonik Industries AG: 9,83%
      Bernd Geske: 9,35%
      Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund: 5,53%
      SIGNAL IDUNA: 5,43%
      Ralph Dommermuth Beteiligungen GmbH: 4,99%*
      PUMA SE: 4,99%*
      Streubesitz: 69,86%

      Scheinbar gibt es nicht nur das "Werksmodell" (B04, Vfl, TSG), das RB Modell, sondern auch die BVB
      Variante.
      Darüber wird natürlich nicht gesprochen, ist ja ein "TraditionsVEREIN"…

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    • Der Gesamtverein Borussia Dortmund e.V. ist ja über die Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH als Komplementär alleiniger geschäftsführender Gesellschafter. Ich würde bezweifeln, dass der Verein in einer solchen Gesellschaftsform überhaupt Aktien halten muss, um die 50+1-Regel einzuhalten, da ein etwaiger Aufsichtsrat der AG keine Entscheidungskompetenz für das Unternehmen besitzt (bin aber kein Jurist).

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    • Mal ne Rechtliche Frage, hätte ich das Geld, könnte ich dann einfach alle Aktien des Streubesitzes kaufen? Dann hätte ich ja die Mehrheit.

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    • Klar kannst du das, oder du machst den anderen Aktionären ein Angebot, das sie nicht ablehnen können. Aber ich würde, gerade als Wolfsburger, aktuell andere Investments der BVB-Aktie gegenüber bevorzugen. ;)

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    • Stimmt Henry,
      die Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH gehört zu 100% dem e.V. Mit dieser Konstellation verhindert man zwar eine "Feindliche Übernahme" der KGaA, der Einfluss der Mitglieder des e.V. auf die Geschicke der KGaA wird aber vermutlich gegen 0 tendieren.

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    • Wir sollten wirklich aufhören Geld nach Hangover. Zu schicken.

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    • Was 96 da zu Papier bringt ist extremste Stimmungsmache. Jetzt hat der Populismus auch die DFL erreicht. Ohnehin denke ich, dass die 50+1-Regelung nur aus Imagegründen aufrechterhalten werden muss, um den Pöbel zu beruhigen. Fraport war lange Hauptsponor von Eintracht Frankfurt und ist immer noch Premiumsponsor – profitieren die nicht auch von Steuergeldern? Der Verlustausgleich beim VfL sind Peanuts für den VW-Konzern. Die verpulern in sol vielen Bereichen Kohle, die den Gewinn schmählern. Soll VW doch den 96ern den Stinkefinger zeigen. Wir schaffen den Verlustausgleich ab, dafür pumpt VW halt von Anfang an 100 Mio. zusätzlich in den Etat. Dann braucht niemand heulen… und die 100 Mio. zu refinanzieren, stellt VW andernorts das Sponsoring ein. Fangen wir doch bei 96 an…

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    • Ich würde es begrüßen das VW keine gelder mehr in Hannover reinsteckt das schmälert nur das Geld was die Stadt Wolfsburg bekommt.

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    • Ausgerechnet aus Hannover. Ist doch klar von wem diese Idee wohl stammt. Nur seinen Namen wollte er scheinbar nicht unter seinen Brief setzen?!

      Bitte die Partnerschaft einstellen…vielen Dank! :rad:

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    • Das wäre im Übrigen tatsächlich mein vereienfachter Kompromissvorschlag zur Debatte über den Vorteil der Werksvereine aufgrund der 50+1-Aunahmeregelung: Verlustausgleich abschaffen, damit müssten wir genauso seriös wirtschaften wie jeder andere Klub. Und dafür öffnet VW die Schatuelle deutlich weiter, damit der Klub ggf. Rücklagen aufbauen kann. Das ist jetzt natürlich simplifiziert.

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    • Ich würde den Einfluss der Politik hier nicht unterschätzen. Das Land Niedersachsen mit Hannover als dessen Hauptstadt muss auch gut geschmiert sein.

      Zum Fußball: Dass bis jetzt kein wirklich neuer präsentiert wurde enttäuscht mich ein wenig, da frühe Transfers für mich immer noch das Optimum darstellen was das Einüben Neuer Grundordnungen und taktischer Vorgaben anbelangt. Leider ist der Markt wie bereits im vergangenen Jahr durch Corona für alle Vereine schwierig und ich denke wir werden in diesem Sommer zwar mehr Bewegung sehen, jedoch wird es dauern bis der Transfermarkt ins Rollen kommt.
      Was Lacroix anbelangt würde ich mir zwar wünschen, dass er ein weiteres Jahr bleibt, aber nach dem Lustlosauftritt gegen Rostock und der abgelehnten Vertragsverlängerung führt kein Weg an einem Abgant vorbei. Schmadtke sollte trotzdem auf 30 Mio. + pochen.
      Ansonsten bin ich einfach gespannt auf diese Saison, da man den langen und weichen Umbruch jetzt wohl endlich abschließen wird und mit Mark van Bommel einen charismatischen Trainer mit neuem Ansatz an der Seitenlinie stehen hat. Leider is durch die englischen Wochen seine Trainingszeit ab September begrenzt und ein 6. oder 7. Platz würden mich nicht wünschen, speziell wenn man Weghorst tatsächlich abgeben sollte. Einige Aussagen Schäfers klangen der danach ihn in England anzubieten um jetzt die maximale Kohle einsacken zu können. Ich gönne Herrn van Bommel in jedem Fall zwei Saisons um die Mannschaft, so wie auch Glasner, über eine vernünftige Zeit weiterentwickeln zu können.

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    • Falls jemand denkt, dass Martin Kind dahinter steckt, das wird nicht der Fall sein. Der aktuelle Vorstand des e.V. ist alles andere als gut befreundet mit Martin Kind.

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    • Die Argumentation ist wirklich abenteuerlich.
      Kein Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, möglichst viel Gewinn zu machen, damit möglichst viel Steuern bezahlt werden.

      Nach seiner Logik müsste jede Standort-Investition (und der VfL ist ja eine solche), die den Gewinn nicht erhöht, verboten werden?

      96 kann einem fast schon leidtun, dass so ein Kleingeist da was zu sagen hat…

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    • Richtig. Und jedes Unternehmen, das durch schlechte Managemententscheidungen den Gewinn schmälert, gehört an den Pranger gestellt. Wie kann man nur so asozial sein? :klatsch2:

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    • Das Schlimme ist ja: Vermutlich sind die bei 96 nicht so doof, sondern bedienen sich bewusst der populistischen Methoden. Trump, Brexit-Boris und die AfD machen es ja erfolgreich vor. Und nach der Kartellamt-Einschätzung bietet es sich an, Wasser auf die Mühlen zu kippen und den Pöbel zu bedienen… Ich halte das für arg verwerflich.

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    • @Schalentier: Wenn VW den Beherrschungsvertrag, das ist ja die Grundlage des Verlustausgleichs, abschaffen würde, müsste die Fußball GmbH steuerrechtlich wie ein eigenständiges Unternehmen behandelt werden, also auch seine Bücher öffnen. Dann würden sich der DFB und andere Clubs der Liga wohl ganz schön die Augen reiben und die relative finanzielle Sorglosigkeit beim VfL wäre schnell am Ende.

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    • Um ein Ende der Sorglosigkeit geht's ja. Ich denke aber auch, dass in einem Gesellschaftsvertrag vieles geregelt werden kann. Genauso kann man in entsprechenden Intercompany-Verträgen viele Dinge regeln. Bzgl. solcher Konstellationen müsste eine Task Force Vorgaben erarbeiten, die für einen Fortbestand der Ausnahmeregelungen von 50+1 eingehalten werden müssten. Einfach ausgedrückt: Man denkt sich etwas aus, um den "Sorglosigkeitsvorteil" abzumildern. Das könnten auch Strafzahlungen sein für den Fall, dass rote Zahlen geschrieben und ausgeglichen werden. "Kompensation" war ja bereits ein Schlagwort. Aber das halte ich für schwierig: Wieso sollten 1899, WOB und Leverkusen akzeptieren, womöglich an RB mit seiner spitzfindigen Umgebung von 50+1 Kompensationszahlungen zu leisten? Wäre undenkbar.

      Ich glaube ganz fest, dass große Teile der DFL – eigentlich alle Top-Klubs – gehofft haben, dass das Kartellamt 50+1 als gesetzwidrig einstuft. Das wäre die Regelung gekippt worden und man hätte keine Diskussion. Jetzt fangen die Probleme erst an, denn das Rad lässt sich nicht zurückdrehen. RB und die drei Klubs mit Ausnahmegenehmigung sind nun mal da, die kann man nachträglich nicht ausschließen.

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    • Ich bin kein Steuerexperte, aber Tochtergesellschaften zu Gründen und dort Lizengelder an sich selber zu zahlen oder Ausgaben zu haben, die am Ende bei einem Selber landen ist ein beliebter Trick vieler Unternehmen, den eigenen Gewinn "Klein zu Rechnen" und so weniger Steuern zu zahlen.

      Auch VW nutzt dieses System. Was meint ihr wie viele Töchterfirmen und GmbHs VW aus diesem Grund hat.

      Ich finde die "Anschuldigung" von Hannover jetzt ehrlicherweise nicht weit hergeholt. Allerdings ist das nicht verboten. Auch Martin Kinds Firma wird das so machen.

      Vereinfacht gesagt. VW hat dieses Halbjahr schonmal 11Mrd gewinn gemacht. Überweißt man 50mio an den VFL, ist das eine Ausgabe die vom Gewinn abgezogen wird -> keine Steuern auf diese 50mio

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    • Schalke 04 war am Ende eine Unternehmensgruppe, die hatten quasi eine eigene Gesellschaft fürs Rasenmähen und den Würstchenverkauf gegründet. Es hieß immer: 100 Mio. Euro Schulden. Aber jede Gesellschaft hatte ihren "Kreditrahmen", der Gesamtschuldenberg war wohl irgendwie dreimal si hoch… überspitzt zusammengefasst aus dem Gedächtnis. Hatte dazu mal eine Reportage im Wirtschaftsteil einer überregionalen Zeitung gelesen, Jahre her. Müsste kurz vor oder nach Magaths Schalke-Wechsel gewesen sein.

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    • Es gehen nur Verluste der VfL GmbH vom Gewinn ab, womit sich die Steuerlast seitens VW reduziert. Man kann das Geld da nicht einfach parken. Eine Binnenumsatzeliminierung zur Marke und zum Konzern findet schon statt. Heißt im Klartext: Durch eine Abgabe von 50M€ an den VfL ändert sich die Steuerlast nicht, das Geld muss auch außerhalb der Konzerngrenzen verbraten werden. Würde der VfL dagegen mal einen Gewinn erwirtschaften wäre dieser zunächst abzuführen und anschließend auch seitens VW zu versteuern.

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    • Es ist ja nur Augenwischerei angesagt. Wenn die Würstchen GmbH oder sonst eine Entität rote Zahlen schreibt und der Verlust ausgeglichen wird – uninteressant. Ist es die Fußball GmbH – schreiendes Unrecht. Für VW ist es unerheblich, wo die Miesen entstehen, die Steuerlast ändert sich doch nicht. Man kann schlicht nicht sagen, dass Steuergelder unmittelbar zur Finanzierung eines Bundesligisten herhalten. Man könnte man überall die Sponsoren analysieren und die Geldflüsse hinterfragen. Soll VW nun den Etat aufblähen, damit der Verlust ja nicht beim VfL ausgewiesen wird? Ändert doch nichts. Sollen VW genauso einen "Scheinverein" zur formellen Einhaltung der 50+1-Regelung unterhalten? Das ist doch alles nur Politik zur Ruhigstellung der Dumpfbacken.

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    • Also wenn die Konsequenz jetzt sein soll, dass alle einfach das RB-Modell kopieren, na dann herzlichen Glückwunsch. In meinen Augen entweder 50+1 durchziehen, ohne Ausnahmen, oder abschaffen. Fertig, aus.

      In meinen Augen ist 50+1 der Stabilisator für die langweilige Übermacht des FCB. Die Claims wurden historisch abgesteckt und ohne krasse Investitionen lässt sich das gebildete Kräfteverhältnis nicht mehr aufweichen, siehe die vergeblichen Bemühungen des BvBs, welche sicherlich auch eine angenehmerer Ausgangslage als Freiburg etc. haben. So lange nur ein Bundesligist Gehälter jenseits von 10M€ zahlen kann, lautet der Deutsche Meister auch die folgenden 10 Jahre Bayern. Wir würden in diesem Szenario natürlich eher mehr Konkurrenz dazu bekommen und ggf. sogar abgehängt werden, sollte VW nicht analog zum Markt BL die Investitionen erhöhen.

      Alternative 2 für eine konkurrenzstärkere BL wäre, wie erwähnt, 50+1 stringent durchziehen und parallel dazu einen Abgang mindestens des FCBs in Richtung Superleague. Mir gefällt das erste Szenario besser.

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    • Das Beste im Sinne des Sportes wäre es, das System aus den USA zu übernehmen, das ginge freilich nur Europa Weit.

      Die NBA macht vor wie es geht

      Nicht alle Topstars spielen in einem Verein, Die Vereine entscheiden alleine über Transfers, nicht die Spieler, keine Dauermeister

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  12. Wir fragen zur Not die Leipziger :)

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  13. In den vergangenen Wochen wurde Victor mit do ziemlich jedem Top-Klub in Brasilien in Verbindung gebracht. Jetzt heißt es aber wohl, dass er die Vorbereitung in Wolfsburg abwarten wolle… :rolleyes:

    …das hatten wir schon so oft.

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    • Glaube werden von den potenziellen Verkaufskandidaten leider gar keinen los…

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    • Das ist ja alles nichts Neues. Wir zahlen halt gute Gehälter an die Spieler, warum sollten sie zu geringeren Bezügen wechseln? Zudem tut die Möglichkeit hier Champions League spielen zu können ihr übriges, denn eine reelle Chance gibt es ja, dass auch Bankdrücker zum Zug kommen werden. Das ist zwar doof, weil Kaderplätze und Gehälter nicht frei werden, vorwerfen kann man das den Spielern aber nicht.

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  14. Arnold ist im Kicker zum drittbesten ZDM gekürt worden. Schlager hat es auf Platz 5 geschafft.

    Wird Zeit, dass Arnold mal in der Nationalmannschaft zeigen darf was er drauf hat.

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  15. Wie ist die Regelung, wenn man jetzt eine neue Dauerkarte holt bezueglich der Abbuchung?

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    • Ich habe es so verstanden, dass nur für tatsächlich stattgefundene Spiele abgebucht wird. Aber was der Stichtag für den jeweiligen Geldeinzug (sicherlich nicht pro Spiel) sein soll, habe ich auch noch nicht gepeilt. Jedenfalls wurde mir gesagt, dass die DK im Juli verschickt werden…

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    • OK, d. H. Ich zahle fuer jedes Spiel einzeln? Danke fuer die Info.

      OT. Spielen wir jetzt eigentluch gegen Monaco und atletico in der vw Arena?

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    • Genau das habe ich auch noch nicht verstanden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 17 Mal Geld abgebucht wird…

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    • Ich habe es so verstanden, dass erst Geld abgebucht wird, wenn die Arena wieder voll genutzt werden darf. Erst dann wird das Geld für die restlichen Spiele abgebucht.

      Solange also nur eine Teilauslastung erlaubt ist, wird nichts abgebucht. Für diese Spiele gibt es ein Vorkaufsrecht und man zahlt diese Spiele ganz normal als Tagesticket.

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    • Ja, jetzt habe ich's kapiert. :vfl:

      Gibt's ne Aussage, wie viele DK bislang verkauft wurden? Bleibt viel übrig bei 50% Auslastung?

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    • Ales Tagesticketvariante werde ich auch weiterhin nicht ins Stadion gehen, wenn ich mich nicht vorher anmelden müsste und am Ende wohl sogar teurer bei wegkomme als mit DK, habe ich nicht so den Drang mich auf jede Karte zu bewerben und dann zu hoffen, dass ich ne Karte bekomme. Gerade wenn es dann zu richtigen "Topspielen" kommt und die Arena noch nicht voll genutzt werden könnte.

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    • Ich gehe jetzt erstmal davon aus, dass jeder DK-Besitzer eine Karte bekommen kann – ohne Zuschläge, sofern man in seinem angestammten Platzbereich verbleibt. Oder nicht?

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    • Als es das letzte Mal eine Begrenzung gab konnte man sich die Plätze meiner Meinung nach "frei" aussuchen bzw. die Leute die ihren alten Platz hatten konnten diesen nicht unbedingt wieder nehmen… Die NK hat ja viele DK Inhaber und durch bestimmte Abstandregelungen ist dann halt nicht für jeden ein Platz in der NK gewesen…

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    • Das war so. Der eigene Platz war nicht reserviert.

      Der VfL macht anhand der behördlichen Vorgaben einen Plan, welche Plätze vergeben werden. Aus diesen Plätzen konnte man frei wählen. Wer zuerst kommt,…..

      Ich vermute ganz stark, dass es kein Problem sein wird, an eine Karte zu kommen. Bayern kommt ja erst ganz zum Schluss.

      Die EM war doch recht abschreckend. Ich habe zwar durchaus Lust, mal wieder ins Stadion zu gehen, werde aber erstmal abwarten, wie gut das unter Berücksichtigung von Abstand etc tatsächlich klappt. Ich habe nicht vor, durch einen Stadionbesuch dafür zu sorgen, dass "auf Arbeit" alle wegen mir 2 Wochen in Quarantäne müssen und wir 2 Wochen zu haben.

      Aber da hat jeder seine individuelle Situation. Das muss jeder selbst entscheiden.

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    • Ich komme mit zwei Kindern und unsere Plätze wären in der Wölfikurve. Kann es jetz also passieren, dass wir ausweichen müssen und ein Aufpreis wegen teurerer Plätze fällig wird? Gerade die Kinderkarten in der Wölfikurve sind ja extrem vergünstigt…

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    • War es nicht letzte Saison so, dass der VfL für die Spiele mit reduzierter Zuschauerzahl ein separates Preisgefüge hatte?

      Einfach abwarten. Die Familien wird man bestimmt nicht vergessen. Die Kinder sind doch die zahlenden Fans von morgen!

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  16. Also ohne das Spiel zu sehen, ist das auch vom zentralen Mittelfeld bis zum Sturm eine grausige Aufstellung. Dass da weder spielerisch noch sonst etwas funktioniert ist nicht verwunderlich.

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