Donnerstag , Oktober 22 2020
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Wölferadio – Erster Sieg? Labbadia gegen den Ex-Club

Das 1:1 gegen Mainz hat die Lage nicht wirklich beruhigt beim VfL, die Fans sind immer noch in großer Unruhe. Am Dienstag gab es erneut ein Treffen der Fanszene, um das weitere Vorgehen zu diskutieren. Lenny spricht darüber mit Wolfs-Blog-User Gavin, der mit dabei war und diskutiert auch über die aktuelle Situation des Vereins und wie sich alles weiter entwickeln könnte. Außerdem steht das nächste Spiel an – ausgerechnet gegen Europapokal-Kandidat und Ex-Club von Bruno Labbadia Bayer 04 Leverkusen. Einer, der die Zeit mit Bruno noch in lebhafter Erinnerung hat, ist Kevin Scheuren vom Bayer-Podcast „Werkskantine“. Er blickt nicht nur auf das Spiel, sondern erklärt auch, auf welchen Trainer sich die Wolfsburger eingelassen haben, und was zu erwarten ist.


 
 


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52 Kommentare

  1. Er meint quasi ein sportliches Gegengewicht im AR. Sportliche Kompetenz die quasi ein Gegengewicht gegenüber der sportlichen Führung im Verein stellt. Das Pendel schwingt zu stark in Richtung Verein. Rumgewurschtel ohne rechtzeitige Einmischung des AR durch fehlende Kompetenzen vorprogrammiert.
    Das hätte man vielleicht im Talk noch mehr ausarbeiten sollen. Aber nettes Gespräch mit Gavin.

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  2. Das Problem im AR ist die fehlende sportliche Kompetenz. Der Geschäftsführer Sport/Sportdirektor muss kein ehemaliger Fußballer sein, wenn er seine Aufgaben gut erfüllt. Aber die übergeordnete Instanz, die dem Manager und Trainer auf die Finger schaut, muss einfach Ahnung haben und negative Entwicklungen frühzeitig erkennen und ansprechen können. Wirtschaftliche Kennzahlen zu kontrollieren, dafür braucht es kein Dutzend hochbezahlter Manager.
    Der Aufsichtsrat sollte sich natürlich nicht ins Tagesgeschäft einmischen, aber der Austausch mit der Geschäftsführerebene sollte auch auf sportlicher Ebene stattfinden können. Das vermissen wohl die meisten.

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  3. Was Gavin gesagt hat kann ich eigentlich 1:1 unterschreiben. Schön auch dass er das Ergebnis des Fantreffens noch nicht öffentlich gemacht hat sondern er das den „offiziellen“ Kanälen der Fanszene überlässt. Letztes Mal stand das ja alles vorab in der Presse.

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    • Bleibt die Frage, ob es ohne Presse auch die anderen Fans erreichen wird.
      Sollte keine geschlossene Aktion geplant sein, ist das so in Ordnung. Ansonsten befürchte ich hier eine Spaltung der Anhänger.

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    • Locker bleiben. Es hängt nicht euer Leben davon ab. Die offiziellen Kanäle sollen reichen. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Das sollte auch hinreichen.

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    • Vielleicht mit gutem Beispiel voran gehen und selbst locker bleiben :)

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  4. In Abwandlung eines Brecht-Zitats könnte man den Part mit Gavin mit der Überschrift versehen:
    Die Fans stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen,
    das Gespräch ist aus
    und alle Fragen offen.
    Das ist keine Kritik an Gavin. Er spiegelt verständlicherweise die Ratlosigkeit, die uns alle mehr oder weniger befallen hat.
    Beachtlich und absolut nachvollziehbar fand ich die Info zu Labbadia, dass dieser sich ganz auf die Arbeit mit der Mannschaft konzentrieren wolle. Einmal ist dies das einzige, was der Mannschaft im Moment hilft, andererseits ist zu vermuten, dass er von Strategie- und Neuaufbaudiskussionen verschont bleiben will, weil er aus Hamburg kennt, wie unproduktiv und chaotisch die sind, wenn ein Club orientierungslos ist.
    Mir ist aus dem Wölferadio-Gespräch noch einmal deutlich geworden, dass es beim VfL Baustellen auf drei Ebenen gibt: Die aktuelle spielerische Krise – daran werkelt Labbadia mit der Mannschaft. Die sportliche Leitung – da versucht Rebbe das entstandene Chaos zu verwalten und zu überleben.
    AR und Eigner VW (wobei der AR als Gremium zu vernachlässigen wäre) – da herrscht anscheinend Planlosigkeit auf hohem Niveau. Trotz der Funkstille aus dieser Ebene ist hoffen, dass man dort mittlerweile die Notwendigkeit erkannt hat, mehr tun zu müssen, als ab und an Hochglanzbroschüren für die Öffentlichkeit abzusegnen.
    Interessant auch der Hinweis von Rebbe, dass er nicht der „Entscheider“ sei. Dies verweist auch auf Ebene 3 und dass dort der Hase im Pfeffer liegt.

    Ein Danke an dieser Stelle auch einmal von mir an Lenny für die Arbeit und den unverbrüchlichen Optimismus, damit die Geschicke des VfL in positivere Gefilde zu lenken.

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    • Mir ist schon wiederholt aufgefallen, dass von dir immer wieder Kommentare kommen, in der Art wie:

      „AR und Eigner VW (wobei der AR als Gremium zu vernachlässigen wäre) – da herrscht anscheinend Planlosigkeit auf hohem Niveau. Trotz der Funkstille aus dieser Ebene ist hoffen, dass man dort mittlerweile die Notwendigkeit erkannt hat, mehr tun zu müssen, als ab und an Hochglanzbroschüren für die Öffentlichkeit abzusegnen.„

      Woher nimmst du eigentlich dein Wissen um Planlosigkeit und Tatenlosigkeit des AR?

      Die Tatsache, dass sich die Mitglieder des AR nicht ständig in der Öffentlichkeit zu Themen des VfL äußern bedeutet weder zwangsläufig Planlosigkeit noch Untätigkeit.
      Wir können froh sein, dass der AR bei uns nicht so ein Feuerwerk der Eitelkeiten und Profilisierungssucht abbrennt wie das der AR beim HSV immer wieder tut.

      Auch dass der AR nicht deiner favorisierten Ausrichtung des VfL folgt, bedeutet mitnichten, dass er völig planlos ist und tatenlos den VfL in die Abgründe der Bedeutiglosigkeit verschwinden lassen wird.

      Das Leben ist kein Wunschkonzert weder für ambitionierte Schreiberlinge hier im Blog noch für die Glieder des AR. Es läuft einfach nicht immer alles nach Plan.

      Der Hinweis von Rebe, dass er nicht der Entscheider sei, macht doch vielmehr deutlich, dass er weiß, dass der AR im Hintergrund sehr wohl tätig ist.

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    • Lieber Lorenz, lass‘ mal Luft ab und atme tief durch. Und dann liest du meinen Kommentar noch einmal. Und dann wird dir vielleicht auffallen, dass der „Schreiberling“ von „anscheinend(er) Planlosigkeit“ spricht, nicht von einem „Wissen“ zu derselben. Den gravierenden Unterschied solltest du kennen. Und weiterhin wird dir dann auffallen, dass dem „Schreiberling“ der AR gar nicht so wichtig ist („wobei der AR als Gremium zu vernachlässigen wäre“), sondern vielmehr der Eigner VW und dessen persönlicher Stellvertreter im AR, der auch AR-Vorsitzender ist.
      Ich kenne den Gesellschaftsvertrag der VfL Fußball GmbH nicht, deswegen weiß ich auch nicht, welche Rechte und Pflichten dem AR als Gremium zugeordnet sind. Aber ich vermute, dass er überwiegend Kontrollfunktionen und wenig bis keine gestalterischen Funktionen hat. Und wenn er vielleicht doch gestalterisch bzw. planerisch wirkt, dann wohl hauptsächlich durch seinen Vorsitzenden, der die Eigner-Direktiven in den AR und die Geschäftsführung der GmbH einbringt.
      Welche diese sind, weiß ich genau so wenig wie du. Ich behaupte aber auch nicht dies zu wissen. Ich nehme mir aber das Recht heraus, genau wie du offensichtlich planvolles Vorgehen und Handeln unterstellst, auf das Gegenteil zu schließen. Dabei kann ich als möglichen Beleg für meine Annahme auf die gegenwärtige Situation beim VfL und viele Aussagen von medialen Beobachtern verweisen, die das ähnlich vermuten. Auf was stützt du deine gegenteilige Annahme? Vielleicht fällt dir da der Hinweis mit dem „Wunschkonzert“ postwendend auf die eigenen Füße.

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    • Die Aussage von Rebbe bzgl. des Entscheiders würde ich nicht zu hoch hängen.

      Die Zukunft des VfL hängt eben von der neuen Geschäftsführung ab, um welche sich der AR kümmert und eben nicht Rebbe.
      Es ist klar, dass er da keine Entscheidungen treffen wird bzw darf.
      Wenn er es dürfte, wäre es irgendwie auch ein Armutszeugnis.

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    • Wolfgang Slipek

      Joan, du bist mittlerweile der Hauptgrund, warum ich hier lese. …großes Kino !

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    • Hier hat sich so eine gewisse „Zurechtweisungskultur“ entwickelt – kommt schärfere Kritik stehen sofort gewisse User parat und kontern. Kommt persönliche Kritik an Verantwortlichen wird sofort mit persönlicher Kritik an Usern gekontert. Kommt Kritik zurück, dann brennt der Baum.

      Ihr spaltet den Blog und die Fans in verschiedene Lager. „Lager-Denken“ ist dümmlich, sonst nichts. „Ihr da, die da, sie da, du da“…

      Wie wäre es mal mir „wir“?

      P.S. Joan hat das „sauber“ argumentiert. Da gibt es nichts dran auszusetzen.

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    • Mein lieber Joan, deine Komplimente gebe ich gerne am Tag der Komplimente an dich zurück.

      Lies doch meinen Beitrag noch einmal aufmerksam und du wirst feststellen, dass auch ich keine festen Behauptungen aufstelle, sondern nur mutmaße.

      Mir fällt allerdings auf, dass das Unternehmen VW extremst erfolgreich geführt wird in wirtschaftlicher Hinsicht. Deshalb kann ich mir schwerlich vorstellen, dass diejenigen Manager, die VW für den AR des VfL abstellt, nicht die nötigen Fähigkeiten und den nötigen Willen oder das Interesse mitbringen, durch ihre Aufsichtsfunktion dafür zu sorgen, dass die dem VfL von VW zur Verfügung gestellten Geldmittel vernünftig eingesetzt werden.

      Dass man die vakanten Positionen in der Geschäftsführung bisher nicht neu besetzt hat, muss weder auf Desinteresse noch an Planlosigkeit liegen, das Gegenteil mag der Fall sein. Plant man nämlich eine langfristige Besetzung dieser Positionen mit Personen, die den so oft geforderten Fußballsachverstand mitbringen, mag das durchaus Zeit erfordern, statt Schnellschüsse ins Blaue, wie hier immer wieder als Vorwurf gegen den AR erhoben.
      Einen Headhunter in die Spur zu schicken, kann man kritisieren, es zeigt aber, dass der AR durchaus tätig wird und ist ein durchaus passabler Weg in der heutigen Zeit für eine Vorauswahl geeigneter Kandidaten zu sorgen (Delegieren).

      In echten Krisen hat der AR sehr wohl bewiesen, dass er seine Kontrollfunktion ausübt.
      Dass die grundsätzlichen Vorgaben von VW mit deinen grundsätzlichen Vorstellungen der Ausrichtung des VfL bisher nicht übereinstimmten, mag möglich sein. Der wiederholte Erfolg des VfL der letzten Jahre, der sicher nicht nachhaltig war, mag aber VW durchaus genügen. Auch wenn das bedeutet, dass der VfL nichts weiter als ein Marketinginstrument und ein Werkzeug zur Erhöhung der Attraktivität des Standorts Wolfsburg sein mag.
      Ob den einzelnen Fans, Anhängern, Unterstützern oder Eventteilnehmern das genügt oder nicht, VW scheint mit den Ergebnissen immer noch zufrieden zu sein, sonst würde man das Werkzeug sicher schon veräußert haben.

      Kritik, die grundsätzlich negativ ist, ist ein Grundübel dieser Zeit und wirkt gesellschaftlich zersetzend. Und zu häufig stammt sie von Menschen, die nicht bereit sind sich persönlich aktiv einzubringen.

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    • Leider war es mir nicht mehr möglich meinen Text umfassend zu korrigieren. Das Schreiben am smartphone ist doch sehr umständlich, besonders bei so langen Texten.

      Hier deshalb noch zwei Korrekturen:
      Delegieren statt Delegation
      und
      Werkzeug statt Eerkzeug.

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    • Das Unternehmen VW wird erfolgreich geführt? Wo warst du im letzten Jahr? Würden die keine Lobbiarbeit betreiben dann wäre der Laden dicht! Das ist ein absolutes Reizthema und gehört hier sicher nicht her aber die Aussage verschafft Sodbrennen!
      Schau dir die Struktur des AR des FC Bayern an. An der Spitze Fußballverstand gepaart mit Wirtschaftsverstand führender Unternehmen. Kein Abstellgleis für VW Manager. Hatte ja die Hoffnung das sie endlich lernen und dass, wie von der Presse kolportiert, Sammer (zumindest) als Berater des AR kommt.
      Kann nicht sagen ob der AR ahnungs- oder planlos ist. Fakt ist er ist erfolglos und das wie wir alle wissen nicht erst seid gestern. Keiner (zumindest ich) weiß was hinter den Kulissen läuft. Ich weiß nicht ob es einen Plan oder eine Strategie gibt. Wenn sie lautet spielt jährlich um den Abstieg dann sind sie im Plan. Wäre allerdings in meinen Augen nen sch… Plan. Der Fisxh fängt immer am Kopf an zu stinken. Bisher hat es immer nur Bauernopfer erwischt. Ich hoffe nur das man Rebbe nicht über die Klinge springen lässt sondern ihn irgendwo installiert wo er mit klar kommmt und sein Gesicht bewahren kann. Das wäre nur Fair. Ich fand immer das seine Transfers ruhig abliefen und er hat mich mehrfach positiv überrascht. Leider hat das unter dem Strich nicht gereicht. Aber ganz so schlecht finde ich ihn nicht. Er braucht evtl. (!!!) nur Unterstützung / Beratung?

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    • @SZ-Wolf: Volkswagen hat einen Rekordumsatz und einen Rekordgewinn eingefahren. Trotz Dieselgate und Affen. Dafür interessiert sich im Ausland nämlich keine Sau. Der Diesel ist nur in Deutschland und Nordeuropa verpönt. In Südeuropa boomt er. Und vom China-bzw. Asiengeschäft wollen wir wohl gar nicht erst anfangen.

      Man kann viel über VW sagen, aber nicht, dass sie nicht erfolgreich geführt werden. Das ist Unsinn.

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    • Das sähe ganz anders aus wenn alle „beschissenen“ Kunden entschädigt werden würden. Wer mit Betrug Rekord Gewinn macht und von der Politik gedeckt wird ist kein guter Manager der hat Glück.
      Dabei spielt es keine Rolle ob man die Messwerte oder Vorgaben für gerechtfertigt erachtet jedes anderes Produkt würdest du Händler bzw. Hersteller um die Ohren hauen. Es wurde betrogen und die Software Updates sind ein Witz.
      Ganz zu schweigen der Frechheit das sich ein Müller dessen Unternehmen jahrelang versucht jeden Sprinterfahrer von der Spritzigkeit der Tollen Volkswagentransportter schmackhaft versuche zu macht, sich hinstellt und eine angebliche Dieselsubvention in Frage stellt. Angeblich. Weil ich schon bei der KFZ Steuer alles Zahle was ich an der Tanke spare.. so und nu Politik aus. Meine nur auch hier ist nicht alles Gold was glänzt.

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    • VW hat 2017 zwar einen Rekordgewinn von 11,4 Mrd. € eingefahren, aber bisher annähernd 30 Mrd. € an Strafzahlungen und Vergleichen wegen des Dieselskandals aufbringen müssen. Und diese 11 Mrd. wären auch noch weg, wenn europäische Staatsanwaltschaften und europäische Gerichte ähnlich konsequent gegen den Betrug vorgehen würden, wie nordamerikanische. Man wird eines Tages ans Licht bringen, welche gigantischen Mauscheleien im politischen Hintergrund gelaufen sind, um VW (aber auch andere europäische Autokonzerne) davor zu schützen, auch in Europa für den Riesenbetrug finanziell und personell gerade zu stehen.
      Wie man angesichts dieses historischen Industrieskandals, der mittlerweile auch ein politischer Skandal zu werden droht, von einem erfolgreichen Management sprechen kann, bleibt mir ein Rätsel. Bei dieser Art zivilgesellschaftlichen Bewusstseins wird mir vor der Zukunft Angst und Bange.

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    • Die Gerichte könne ja garnicht anders weil sonst der „kleine Arbeitet“ (Meister, …) dafür zahlen würde was ihre Manager versaut haben. Die Auswirkungen wären verheerend aber das spricht auf keinen Fall für erfolgreiches (erfolgreich in was?) Management. Das sind mittlerer Weile schlimmere Söldner als Draxler und Co.

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    • Man sollte schon noch zwischen unseren moralischen Vorstellungen und den weltweiten unterscheiden. Volkswagen ist ein Globalplayer. Und Fakt ist nun einmal, dass die ganzen Skandale dem Unternehmen nicht geschadet haben. Darüber kann hier jeder zehn Mal die Stirn runzeln und sogar an den zivilgesellschaftlichen Prozessen zweifeln, es ändert aber nicht daran: Volkswagen hat einen Rekordgewinn zu verzeichnen. Welche Klage da jemals Erfolg haben wird, steht ja auch noch gar nicht fest.

      Mir ging es nur um die Aussage, dass Volkswagen nicht erfolgreich geführt wird. Das ist schlicht und einfach falsch. Würde es schlecht geführt werden, hätten wir nun in Wolfsburg schon längst ein Problem. Aber man kam ja bislang sehr gut durch die (angebliche) Krise.

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    • Ob Kiese oder nicht , das lässt sich nicht zur an Zahlen wie Gewinn oder „verkaufte“ Autos messen. Der Vorstand und die Unternehmenskultur bei VW sind (politisch geschützt) mit einem Blauen Auge davon gekommen. Moralisch , ethisch und auch selbstrevleltieren hat man auf jedenfall ein Problem bei VW

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    • @sz-wolf

      „jedes anderes Produkt würdest du Händler bzw. Hersteller um die Ohren hauen. “

      https://rtlnext.rtl.de/cms/bis-zu-30-prozent-elektrogeraete-verbrauchen-mehr-strom-als-angegeben-4117561.html

      https://www.focus.de/immobilien/energiesparen/versteckte-stromfresser-von-wegen-oeko-energiesparlampen-verbrauchen-mehr-strom-als-angegeben_id_5160316.html

      Und es wird noch genug andere Beispiele geben.

      Sicher VW hat ordentlich Mist gebaut, aber das haben viele andere Autohersteller auch, was interessanterweise von Politik und Medien teilweise ignoriert wird.

      VW hat auf jeden Fall ein erfolgreiches Management, denn nur die Zahlen zählen.
      Das ist nicht schön, aber heutzutage normal und das wird in Zukunft noch schlimmer/drastischer werden…
      Gewinn und Wachstum um jeden Preis und das wird von der Politik ja sogar noch vorgelebt.

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    • Ich verstehe ja, dass euch das Thema beschäftigt und natürlich grundsätzlich durch die Verbundenheit eine Verbindung zum VfL besteht, aber ich wäre sehr verbunden, wenn wir uns vom südeuropäischen Automarkt abwenden könnten und wieder über Fußball sprechen… :like:

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    • Niedlich, die Diskussion um „Erfolg“ bei VW.
      Mit einer ebit-Marge von 3,3% erreicht man ca. 1/3 des Ergebnisses von Mercedes-Benz…
      Am wichtigen Markt USA hat VW ungefähr soviel Marktanteil wie die „Weltmarke“ Subaru
      Honda verkauft dort z.B. 2,5 x soviele Autos.

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    • Niedlich ist nur deine Argumentation.

      Die USA wären für Volkswagen noch nie ein erfolgreicher Markt. Man würde es dort gerne sein.
      Wichtiger sind die asiatischen Märkte. Schuster, bleib lieber bei deinen Leisten. Für dich: Sich lieber Rechtschreibfehler und nach klugen Zitaten im Netz.

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    • Gregor, warum soll ich mit erinem Blinden über Farben diskutieren?
      Du weißt, dass VW dereinst in seiner Geschichte erfolgreichste Importmarke in den USA war?
      Warum hat VW damals ein Werk in Pensylvania gebaut – und nach neun Jahren wieder geschlossen?
      Warum hat Winterkorn die 14,4% Marktanteil von Toyota und die fast 9% von Hyundai-Kia vor wenigen Jahren zum Anlass genommen, darauf zu verweisen, dass ohne Erfolg in den USA die Position als Weltmarktführer schwerlich zu erreichen ist? Und warum hat man riesig in Chattanooga/Tennessee in ein Werk mit 3000 Mitarbeitern investiert? Als touristisches Ziel?
      Warum verdient Toyota auch in Asien so viel mehr Geld pro Auto?
      Was sagt dir der Begriff „ebit-Marge“?
      Ich bewundere Deinen weltwirtschaftlichen Weitblick und den betriebswirtschaftlichen Durchblick bei VW… Gern lerne ich dazu mehr von Dir.

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    • Also ich finde schon, dass man – wenn das vorhandene Halb-, Viertel- oder Achtelwissen… whatever… durch Zeitungsschlagzeilen hinreichend fundiert ist – nicht zwingend wissen muss, was eine EBIT-Marge ist. Das ist doch zu viel verlangt. Pfui, Spaßsucher!

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  5. Ich erwarte keine Überraschung, die verkündet wird. Volle Unterstützung der Mannschaft und zusammenrücken. Evtl. noch unterstrichen von einer Choreo, aber da ist ja eh etwas in Planung. Aber noch ein “Zeichen setzen“ kann ich mir nicht vorstellen. Labbadia ist ja auch gerade erst im Amt. Viele Möglichkeiten gibt es ja nicht. Ein Marsch würde imo keinen Sinn ergeben. Da wäre mMn die Mitmach-Quote zu gering und alles würde verpuffen. Spalier macht für mich auch keinen Sinn. Ich bin gespannt.

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    • Da gibt es noch genug andere Optionen wo die Mitmachquote auch groß wäre.
      Einige Möglichkeiten hat man ja gesehen beim Spiel gegen die Bayern (nicht das aus dem Block bleiben).

      Man könnte z. B. die ganze Nordkurve ungeschmückt lassen, ohne Fahnen ohne Doppelhalter ohne Banner…
      Es gibt aber noch andere Möglichkeiten nutzen um zu zeigen was man von der Sache hält.

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    • Ich denke auch dass man keinen erneuten Boykott beschliessen wird. Wahrscheinlich wieder Support über 90 Minuten gepaart mit ein paar Spruchbändern in Richtung sportliche Führung/Aufsichtsrat. Man könnte eventuell, so wie Jonny schon schrieb, auch die Kurve einfach Blank lassen also keine Zaunfahnen aufhängen und auf Schwenker und Doppelhalter verzichten. Nur per Stimme supporten quasi. Wurde ja gegen Bayern zumindest im Oberrang so praktiziert. Bin gespannt was rauskommt. Spätestens morgen sollte es ja offiziell gemacht werden.

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    • Klang ja auch im Wölfe Radio so an, dass die Mannschaft kämpfen soll und dann die Fans auch mitgehen…

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  6. Vielen Dank an Lenny für die Lanze, die du für Robin Knoche gebrochen hast, schön dass du das mal so rausstellst!

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    • Robin hat sicherlich seine Schwächen, was zum Beispiel Schnelligkeit angeht oder meinetwegen auch Körpersprache. Er ist halt ein netter Typ und kein bärbeißiger Fighter. Ich glaube, dass stößt einigen auf. Eine Lanze breche ich aber nicht aus Sympathie, sondern, weil viel der Kritik unberechtigt ist, wie man in den letzten Spielen gesehen hat. Da gibt es von Seiten der Kritiker viel Unkenntnis. Das wollte ich in ein anderes Licht rücken, um ein vollständigeres Bild zu schaffen.

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    • Das war ok so, kam auch nicht so rüber als ginge es um persönliche Sympathie.
      Mir war Robin allerdings auch in letzter Zeit positiv aufgefallen, schön deshalb, dass die Statistik das stützt.

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    • Ich finde auch, dass Robin Knoche sehr an Profil gewonnen hat, seitdem er jetzt „zwangsweise“ wieder aufgestellt wurde. War er am Anfang der Saison extrem schwach und fiel insbesondere durch seine fehlende Schnelligkeit und seinen langsamen Antritt auf, hat er anscheinend insbesondere am Antritt gearbeitet und macht aktuell viel von der fehlenden Schnelligkeit durch Antizipation wieder wett. Das dann noch gepaart mit seiner guten Beobachtungsgabe bei der korrekten Einstellung seiner defensiven Mitspieler war schon sehr positiv anzusehen in den letzten Partien!

      Ich hoffe nur, dass er diese Fähigkeit auch dauerhaft konservieren kann, habe aber Hoffnung, dass ihm dieses gleingt.

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    • Da konnten wir in den letzten Spielen unter Martin Schmidt ja wohl einstimmen und hätten ebenfalls den richtigen Ton getroffen.

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    • Naja, ist ja jetzt eher wenig bis nichtssagend… Aber, was hätte man auch anderes erwarten sollen?

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    • @Kaspel: das sehe ich etwas anders mit dem nichtssagend. Man muss das Interview nur richtig lesen. Was er gesagt hat offenbart/bestätigt Dinge, über die hier schon länger diskutiert wird bzw. relativiert andere.

      – Schmidt bestätigt, dass es zwischen ihm und der Mannschaft Risse gegeben hat und man seinen Ideen vom Fußball nicht mehr gefolgt ist. Ähnliches hatte der Kicker berichtet und Brekalo in seinem Zitat bestätigt. Nun die Bestätigung von Schmidt.
      – Schmidt wollte kein Endspiel gegen Mainz. Der Druck war für ihn zu groß, denn eigentlich ist es ja so, dass, wenn sich der Fokus auf den Trainer richtet, die Mannschaft ruhiger arbeiten kann. Hier ist seine Argumentation nicht schlüssig, dass er für das Team zurückgetreten ist.
      – Schmidt haben offenbar einige Dinge gestunken, die er aber nicht ausreichend angesprochen hat. Unklar, ob es sich um Mannschaft oder Verein generell handelt. Dem Nachsatz entnehme ich, dass es sich um den Verein gehandelt haben dürfte. Es sollte etwas aufgebaut werden. Wenn er aber Probleme gesehen hat, dann stellt sich die Frage: Warum sprech ich es nicht an bzw. ändere es vor allem wenn ich die genannte Zielsetzung habe? Er spricht von sich als Führungspersönlichkeit, hier hätte er es zeigen können.
      – Er hätte gegen den VfL Nachtreten können, zumindest im Rahmen der wohl gängigen Schweigeklausel. Hat er nicht gemacht.
      – Die Sportbild schrieb neulich, dass Schmidt sich nicht auf die Trainingsarbeit konzentrieren konnte. Das scheint nicht der Grund gewesen zu sein, wenn es daran lag, dass das Team ihm nicht folgte. Auch dass er zusätzliche Aufgaben von Rebbe übernehmen musste, also überlastet war, scheint so keine Rolle gespielt zu haben, wie man es da geschrieben hat. Es wäre ja viel einfacher, die Schuld von sich wegzuschieben in dem man solche Dinge anbringt, als den Offenbarungseid: Das Team hört nicht mehr auf mich…

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  7. Wie es im Ticketshop aussieht wird das Spiel am Samstag mal wieder nicht annähernd voll. Selbst in der Nordkurve sind noch soviele Tickets zu haben.

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    • Wundert Dich das wirklich?

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    • Ich muss ja zugeben, dass ich die Karten meiner Frau und von mir auch freigegeben habe, allerdings nicht, weil wir keine Lust hätten, aber ich habe zum Geburtstag Karten für ein Konzert geschenkt bekommen und die möchte ich ungern verfallen lassen.

      Beim Kauf wurde nicht darauf geachtet, dass es sich um einen Samstag/Heimspiel handelt.

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    • @wobbs

      Es passt einfach zur derzeitigen Situation bei uns. Den Leuten/Fans fehlt einfach die Motivation sich aufzuraffen und ins Stadion zu gehen! Die Gründe dafür, wurden oben schon genug genannt und erläutert!

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    • Irgendwie durfte ich meinen Kommentar nicht bearbeiten:

      Ansonsten glaube ich nicht daran, dass die Volkswagen Arena in dieser Saison noch einmal ausverkauft sein wird.
      Mir kommt es allerdings so vor, als ob andere Vereine ähnliche „Probleme“ hätten.
      Bei fast jedem Spiel, bei dem ich reinzappe, sieht das Stadion nicht ausverkauft aus und das ist meiner Meinung nach die ganze Saison schon so(natürlich subjektiv, da ich die Zahlen nicht kenne).

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    • Man sollte die Temperaturen und die aktuelle Grippewelle nicht außer Acht lassen. Für Familien, die schulpflichtige Kinder geben und sonst fleißig den VfL unterstützen, ist es mindestens eine Überlegung wert, der Gesundheit Rechnung zu tragen. Unsere Fanstruktur weist nun einmal einen hohen Anteil an Kindern und weiblichen Fans auf. Darauf können wir stolz sein, führt jedoch auch zu anderen Handlungsweisen, als sich der „Ultra-Fan“ im Bereich der Blöcke 5 und 7 und in der Singing Area bisweilen wünscht.
      Fußball – Die schönste NEBENSACHE der Welt!

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    • @lenny

      Genau das meine ich.
      Wenn man sich mal die Spiele ohne Beteiligung von Bayern oder Dortmund anguckt, dann sieht man immer häufiger leere Sitzplätze und davon nicht gerade wenig.
      In der 2.Bundesliga ist es noch schlimmer.

      Bei mir ist es ehrlicherweise eine Übersättigung.
      Ich schaue mir, wenn ich nicht im Stadion bin, im TV nur noch die Wolfsburg-Spiele an, selbst Vorberichte etc. zu unseren Spielen gucke ich nicht und Zusammenfassungen der Bundesliga auch nicht bzw nur sehr selten.

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  8. Das Statement der Supporters:

    Hallo VfL-Fans,

    am Dienstag hat die aktive Fanszene erneut zum Fantreffen in den Nordkurvensaal eingeladen, um gemeinsam eine aktualisierte Bewertung der Situation rund um unseren VfL Wolfsburg vorzunehmen. Auch an diesem Treffen haben zahlreiche verschiedene Fangruppen teilgenommen. Wie erwartet waren die Meinungen zum Umgang mit
    der aktuellen Lage sehr unterschiedlich und es wurde im Prinzip die gesamte Bandbreite von dem, was Fans auch öffentlich sagen und schreiben, geäußert. Dabei wurden auch alle Sichtweisen mit guten Argumenten zu Für und Wieder unterfüttert. Im Verlauf unseres Treffens entstanden dabei auch verschiedene Ansätze für mögliche Aktionen, welche wir ausführlich miteinander diskutiert haben. Schlussendlich bleibt allerdings festzustellen, dass zumindest im Kreise der anwesenden Fans keine konkrete Meinung oder Idee zu einer gemeinsamen Aktion eine ersichtliche Mehrheit gefunden hat.

    Als allgemein gehaltenes Fazit und Konsens unseres Treffens ist dennoch folgendes festzuhalten:

    – Eine Trennung von Mannschaft/sportlicher Situation und unserer strukturelle Kritik ist wichtig.
    Die Verhinderung eines Abstieges hat dabei höchste Priorität, die strukturelle Kritik darf dabei aber nicht hintenangestellt oder vernachlässigt werden.

    – Unser Support sollte sich mehr auf den Verein beziehen und sich nicht direkt an die Spieler richten.
    Aktuell herrscht der Wunsch danach, keine vorausgeplante Fahrweise bis zum Saisonende einzuschlagen, sondern mehr Spiel- und Leistungsabhängig zu reagieren.

    Weiterhin wurde die inhaltliche Kritik unserer ausführlichen Stellungnahme vor dem Spiel gegen den FC Bayern nochmals von einer Vielzahl der anwesenden Fans bestätigt. Diese richtet sich wiederholt und zuallererst an den Aufsichtsrat, welcher unserer Ansicht nach seine Aufsichtspflicht versäumt hat und daher die maßgebliche Verantwortung für die Versäumnisse der letzten Jahre trägt. Die aktuellen Führungskräfte beim VfL sind daher nur zweiter Adressat dieser Kritik.

    Am Donnerstag hat der Mannschaftsrat aus eigenem Antrieb den Austausch mit Vertretern der Fanszene gesucht. In einem ehrlichen und ausführlichen Gespräch konnten dabei gegenseitig Erwartungen und auch Missstände angesprochen werden. Beide Seiten hoffen sich mit diesem ersten Schritt wieder einander anzunähern und den zuletzt eingeschlafenen Austausch wieder zu erwecken.

    Abschließend verweisen wir alle Fans auf eine eventuelle, kurzfristige Kommunikation über unsere üblichen Kanäle am Spieltag und auf die Ansagen des Vorsängers im Stadion zu achten.

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    • Halte ich für eine gute Lösung die strukturelle Kritik von der Manschaft zu trennen. Sehr schön dass jetzt wieder zum Support zurückgekehrt wird und dabei mehr der Verein in den Vordergrund gerückt werden soll. Anscheinend will man jetzt die Lage nach jedem Spiel bewerten und nicht so wie letzte Saison eine Marschroute bis Ende der Saison vorgeben.

      Abschließend noch schön zu sehen dass die Mannschaft scheinbar aus eigenem Antrieb das Gespräch gesucht hat um die zuletzt etwas angespannte Situation zu entschärfen. Alles in allem denke ich ist das eine Lösung die weniger drastisch ist als beim letzten Spiel gegen Bayern und die hoffentlich auf mehr Zustimmung stößt.

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    • Danke für die Info, Wob_ Supporter.

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