Samstag , Oktober 31 2020
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Wölferadio – Schimpfe, Sorgen, SID

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Nach zwei Niederlagen innerhalb von drei Tagen ist die Stimmung in Wolfsburg endgültig wieder auf dem Nullpunkt. Viele Fans stellen sich die Frage, warum man insbesondere erst in den letzten zehn Minuten im Pokalspiel gegen Bayern versucht hat, Fußball zu spielen. Auch Trainer Ismael rückt immer mehr in den Fokus der Kritik. Über die Situation bei den Wölfen spricht Lenny mit Sven Froberg, Geschäftsführer vom Sportinformationsdienst (SID), und selbst gebürtiger Wolfsburger. Und dann kommt ja noch eine der Überraschungsmannschaften der Saison am Sonntag zum Gastspiel: Die TSG 1899 Hoffenheim. Warum etwa der Ausfall von Sandro Wagner kaum ins Gewicht fallen wird, erklärt Rebekka Wilke, TV-Journalistin und Sehbehinderten-Reporterin in Hoffenheim. Selbstverständlich kommen auch wieder die Fans bei der Wölferadio-Frage der Woche zu Wort.


 
 

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10 Kommentare

  1. Ich finde es gut nicht in der Öffentlichkeit über Trainer oder Spieler zu diskutieren. Das sollte jeder Verein intern tun. Was mir nicht gefällt, ist die Tatsache, daß sich immer wieder Zeit ausgebeten wird ( wie viel denn noch? )
    und die Meinung vertreten wird, das man auf einem guten Weg
    sei. Als ob der Zuschauer blind ist. Keine Spielidee und kein gemeinsames Spiel. Und das schon seit längerem. Ich sehe da ein bisschen schwarz.

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  2. Hallo Lenny,
    wieder sehr informatives Wölfe-Radio mit interessanten Gästen.

    Ich kann allerdings die Einschätzung nicht teilen das es der Verdienst des VFL war in München nicht höher verloren zu haben.

    Die Münchner haben einfach nach dem 1:0 nichts mehr gemacht!
    Wir haben auch nicht dafür gesorgt das ein Weltklasse-Stürmer wie Lewandowski nicht zum Zuge kam – ich glaube der wollte einfach nur seine Knochen schonen. Er ist, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, mehrfach demonstrativ einem Zweikampf ausgewichen.

    Von daher ist die Schlussfolgerung es gäbe etwas auf das man aufbauen könne nicht nur falsch sondern in der Situation auch gefährlich.

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    • Ich hab auch nur vom Ergebnis gesprochen, warum Lewandowski nichts gerissen hat (oder reißen brauchte) sei ja dahingestellt. Wenn ich davon ausgehe, dass ein Stürmer seiner Klasse immer den Anspruch hat zu treffen und der gerade gegen Wolfsburg immer gut ausgesehen hat, war es diesmal nicht so. Vielleicht sogar tatsächlich wegen der dichten defensiv-Staffelung. Gleiches gilt für Bayern insgesamt. Sie wären für das „Nichts-Machen“ oder „Nicht-Durchkommen“ am Ende fast noch bestraft worden. Wie gesagt rein vom Ergebnis her gesprochen. Was wäre wenn ist ja müßig. Was wäre wenn Bayern Vollgas gegeben hätte? Was wäre wenn Robben vom Platz gegangen wär? Was wäre, wenn Neuer nicht gespielt hätte? Wo ich dir Recht gebe: Schlussfolgerung, da kann man drauf aufbauen und wir lassen alles so, halte ich auch für gefährlich. Interview von Bazoer geht in dieselbe Richtung…

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  3. Wir schauen mal was Sonntag so läuft in unserem Wohnzimmer…

    Lass mich gern überraschen und wäre nicht traurig über nen dreckigen Sieg :top:

    Grün weiße Grüße :vfl:

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  4. Ich freue mich eigentlich jedesmal über deine Gäste. Sven Frohberg fand ich sehr interessant, auch seine Frage, ob der VfL. Kampf kann, ist meiner Meinung nach sehr richtig. Danach sollte unsere Truppe zusammengestellt werden, jedoch auch immer die Stärken und Schwächen der Spieler auf den Positionen berücksichtigen.

    Stellst du die Wölferadio Frage der Woche auch immer hier im Blog? Ich habe sich gar nicht gesehen.

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  5. Ich werfe der Mannschaft nachwievor mangelnden Einsatz bzw. mangelnden Kampf vor. Klar, wir „haben sicher gestanden“ – dass man nur steht, ist genaugenommen das Hauptproblem. Natürlich haben sie in ihrer eignen Hälfte um die Bälle gekämpft, doch was kam dann? Wenn ich mich wirklich mit Mann und Maus gegen den Negativtrend und somit gegen den jeweiligen Gegner wehre, dann gehört auch Laufarbeit und Biss dazu. Und zwar auch in der Vorwärtsbewegung. Dann reicht es nicht, in der eigen Hälfte diszipliniert zu verteidigen – das allein ist Dienst nach Vorschrift! Und solange die Mannschaft nicht alles reinhaut, weigere ich mich den Hauptgrund in der womöglich schlechten Einstellung durch unseren 4-Liga-Trainer zu sehen. Die Fehlpässe liegen doch nicht nur an der eigenen Nervösität, sondern gleichfalls am schlechten Laufspiel. Auch ungenaue Pässe kann ich ggf. errennen. Fehler können ausgebügelt werden. Mich kotzen solche angeblich „guten“ oder gar „sehr guten“ Auftritte wie gegen Augsburg, in Köln oder in München nur noch an. Worauf soll man da aufbauen können? Man hat jeweil einen blutleeren Auftritt hingelegt, jedoch das Mindeste getan, um das Gresicht zu wahren. Na super! Auf diese Elf können wir stolz sein! Dann sind wir ja alle zufrieden.

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    • Inhaltlich seh ich vieles ähnlich vor allem was das Spiel ohne Ball angeht. Nur was ist dein Vorschlag außer Trainerwechsel und Zynismus?

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    • Naja, normalerweise würde ich vorschlagen, dass einfach mal an den Methoden etwas geändert wird. Höhere Trainingsintensität, möglicherweise lautere Ansprachen einschließlich einer drastischeren Wortwahl (bin natürlich nicht dabei, wenn intern gesprochen wird), Treffen mit den Fans, vielleicht mal wieder eine Tour durchs Werk (damit sie sich daran erinnern, was Arbeit bedeutet)… Irgendetwas, das eben wachrüttelt. Und dazu gehören auch Personalentscheidungen. Gomez trabt für mich über den Platz wie eine heilige indische Kuh und läuft meist erst in den Interviews zur Hochform auf. Gustavo ist eh ein Thema für sich. Ich sehe nur ein Problem…

      …egal, was Ismael in dieser Situation von oben genannten oder ähnlichen Vorschlägen übernimmt: der ist verbrannt und wird solche Maßnahmen nicht mehr umsetzen können, ohne seine Authentizität zu verlieren. Das haben sie sich mit ihrem zuletzt seichten Gelaber über „gut“ und „sehr gute“ Auswärtsspiele selbst eingebrockt. Erst Kuschelkurs, dann Schleifer… – das funktioniert meist nicht. Solche Wandlungen eines Trainers sind meist dessen Anfang vom Ende. Zumal wir einen äußerst schwachen Trainer haben, dem doch weiterhin das Prädikat „Notlösung“ oder „3. Wahl“ anhaftet. Schließlich hatte man man schon mit Wagner verhandelt, der dann offenbar dem VfL abgesagt und diese Absage medienwirksam inszeniert hat. Wenn da nicht kurzfristig irgendwas passiert, das für eine Kehrtwende sorgt, sehe ich schwarz. Wir brauchen einen starken Anführer, der unbequeme Entscheidungen trifft, ggf. rigoros durchgreift und den lethargischen Leuten, die eigentlich wollen, Beine macht.

      Zynismus ist by the way eine rein persönliche Überlebensstrategie.

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