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Paul Simonis, Trainer des VfL Wolfsburg. (Photo by Maja Hitij/Getty Images)

Wolfsburg desolat: Luft für Trainer Simonis immer dünner

Ein Offenbarungseid in Grün und Weiß: Der VfL Wolfsburg verliert im eigenen Stadion mit 0:3 gegen den VfB Stuttgart und steckt nach der vierten Niederlage in Folge tief in der Krise. Seit Januar 2025 warten die Wölfe auf einen Heimsieg. Die Stimmung kippt – auf den Rängen, in der Mannschaft und zunehmend auch auf der Trainerbank.

Stuttgart zeigt Wolfsburg die Grenzen auf

Während Stuttgart zum vierten Mal in Serie gewinnt, taumelt Wolfsburg orientierungslos durch die Bundesliga. Tiago Tomas (35.), Maximilian Mittelstädt (60.) und Angelo Stiller (80.) trafen für die überlegenen Gäste, die von Beginn an die Kontrolle übernahmen. Der VfB präsentierte sich stabil, spielfreudig und taktisch klar – das genaue Gegenteil die Wolfsburger, die in keiner Phase des Spiels Zugriff fanden.

Schon früh zeichnete sich ab, dass die Hausherren mit der Wucht des Gegners überfordert waren. Torwart Kamil Grabara verhinderte zunächst Schlimmeres, parierte stark gegen Chabot und Tomas, doch bei der zweiten nahezu identischen Hereingabe der Stuttgarter fiel das 0:1. Wieder war es Tomas, der unbedrängt einköpfte. Wolfsburg hatte die Lektion aus dem ersten Versuch schlicht nicht gelernt.

Kein System, keine Sicherheit, keine Idee

Was sich danach abspielte, war eine einzige Demonstration der Hilflosigkeit. Fehlpässe, verlorene Zweikämpfe, keine Struktur im Spielaufbau. Es gibt Momente, da erkennt man eine Mannschaft nicht wieder – und dieser Abend war so einer. Trainer Paul Simonis stand ratlos an der Seitenlinie, während sein Team zerfiel. Die Defensive wirkte planlos, das Mittelfeld passiv, die Offensive blass.

Spätestens beim 0:2 durch Mittelstädt, der nach einem abgeblockten Stiller-Schuss abstaubte, war die Partie entschieden. Die Fans reagierten mit Pfiffen und einem stillen Kopfschütteln. Als Stiller schließlich zum 0:3 traf, war das Desaster perfekt. Stuttgart spielte, Wolfsburg stand nur noch Spalier.

Krise ohne Ende

Der Trend ist erschreckend: Nach dem Auftaktsieg in Heidenheim folgten zwei Unentschieden, dann vier Niederlagen mit nur einem eigenen Tor. Was als Fehlstart begann, ist längst ein Absturz. Wolfsburg steckt tief im Tabellenkeller und muss den Blick nun nach unten auf die Abstiegsplätze richten. Der Klassenerhalt – noch vor wenigen Wochen kein Thema – rückt bedrohlich in den Fokus.

Wie lange hält der Klub noch an Simonis fest?

In Wolfsburg herrscht Ratlosigkeit. Die Spieler wirken verunsichert, das System des Trainers bleibt ein Rätsel. Paul Simonis betont zwar immer wieder, man müsse ruhig bleiben und weiterarbeiten, doch die Fakten sprechen gegen ihn. Keine Entwicklung, keine Reaktion, keine Besserung. Die Luft für den Trainer wird dünner, sehr dünn.

In den kommenden Wochen steht der VfL vor entscheidenden Spielen. Nächsten Samstag geht es zum Aufsteiger aus Hamburger – ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. Sollte auch dort nichts Zählbares gelingen, könnte die Geduld in der Führungsetage reißen.

Die Frage, die sich nun alle stellen: Wie lange hält Wolfsburg noch an einem Trainer fest, der selbst keine Antworten mehr findet?

246 Kommentare

  1. Kommentare zur Trainerfrage hier her kopiert.

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  2. Meine Geduld ist jetzt genug strapaziert. Die Spiele gegen den BVB und RB waren ok in Teilen richtig gut aber jetzt? Absolut chancenlos egal ob Augsburg oder Stuttgart. Und ein Trainer der nicht mal mehr reagiert …, aber wer soll es werden?

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    • Arbeitet Labbadia noch? Kader passt zu seiner Art Fußball.

      Ansonsten kein Plan. Titz war dem VfL bzw PC nicht gut genug bzw am Laptop nicht vorbereitet genug.

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    • Falls Christiansen bleibt würde ich auf Röhl tippen , der ist verfügbar und man war im Sommer schon an ihm dran.

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    • Dann hoffe ich, dass es Röhl nicht wird.

      Sorry, aber ich habe keinerlei Zutrauen in PC mehr.

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    • Da kann Pep kommen, man hat bei dieses Verein einfach nicht das Sieger Gen

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    • Ich ebenso nicht , das wäre nur meine Einschätzung für den Fall das er noch einen Trainer aussuchen dürfte.
      Außer vollmundigen Ankündigungen ist doch seit seinem Antritt hier überhaupt nichts positives passiert. Das erste Jahr hat er nur von der Seitenlinie zugeguckt und als er angefangen hat Entscheidungen zu treffen haben sich diese nun als katastrophal heraus kristallisiert. Ich persönlich sehe keinen Grund ihm hier noch mehr Zeit einzuräumen , allerdings habe ich große Zweifel daran das VW zu diesem Zeitpunkt einen kompletten Kahlschlag macht. Leider sehe ich nun keine andere Möglichkeit mehr als so zu handeln , noch ist die Saison halbwegs reparabel , zumindest um ins Mittelfeld vorzustoßen wäre noch genug Zeit.

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    • Marco Rose wäre ein Top-Kandidat

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    • Marcel Rotterdam

      gegen Dortmund war es ein guter Auftritt??? haben wir unterschiedliche Spiele gesehen? das war Angsthasen Fußball ohne eine richtige Torchance.

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  3. justalightworkout

    Für mich muss eine Trainerentlassung zwingend erfolgen. Ich kann mich nicht erinnern, das schonmal gefordert zu haben.
    Simonis hat sich wiederholt grob vercoacht, heute hat er der Spielanlage des Gegners tatenlos zugesehen. Man war überhaupt nicht auf das Flügelspiel des VFB vorbereitet und auf der Gegenseite hat Stuttgart unseren Aufbau komplett zerstört.
    Seine Idee (?) sich vom Ballbesitzspiel zu verabschieden verunsichert die Mannschaft weiter anstatt ihr zu helfen. Diese Defensive kann die null nicht halten und dann macht das Personal von heute keinen Sinn.
    Man befindet sich spielerisch in einem ganz starken Abwärtstrend, die positiven Ansätze aus den ersten Spielen erkenne ich kaum noch.

    Zu den Spielern:
    Jenz mag charakterlich ein Anführer sein, ich finde ihn auf dem Platz nicht stark. Ich vermisse Vavro.
    Zu Fischer ist alles gesagt. Kumbedi könnte starten, wir brauchen mehr Fußball auf dem Platz.
    Warum Zehnter wenig Chancen bekommt hat man heute schön gesehen. In einem zugegeben schwierigen Duell wurde er wiederholt abgekocht.
    Souza finde ich okay, manchmal wird hier im Blog vergessen, wie viel anfälliger wir letztes Jahr durch die Zentrale waren.
    Eriksen hat wenigstens mal mit langen Bällen das Spiel geöffnet und war der einzige ballsichere Spieler.
    Svanberg katastrophal, genauso Maehle auf LM. Sind beide offensiv völlig abgetaucht, von ihnen ging keinerlei Passsicherheit aus. Wind genauso – was ist seine Rolle in dieser Aufstellung, ich verstehe es nicht.
    Daghim war Zielspieler bei den wenigen Umschaltmomenten, die wir hatten. Ich finde es auch richtig, dass Simonis ihn wieder hat anfangen lassen.

    Der hoffentlich neue Trainer muss einen besseren Weg finden die Qualität des Spielermaterials zu nutzen. Momentan hebt unser Matchplan regelmäßig die Schwächen hervor.

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  4. Ich gehe jede Wette ein, dass Simonis nicht entlassen wird. Christiansen gibt sich diese Blöße nicht. Das wäre ja genau ein Abrücken vom."neuen Weg"', der uns aber direkt in Liga zwei führt

    Hätten wir heute analog zum Leipzig-Spiel Pech gehabt, dann ok. Augsburg war schon schlimm, aber heute, das war ein Offenbarungseid.
    Gefühlt hätte sich Stuttgart die Augen verbinden können, so sicher war deren Passspiel. Das genaue Gegenteil von uns. Jeder ballführende Spieler ist die ärmste Sau.

    Tatsächlich habe ich Kumbedi auch sofort als Verstärkung empfunden. Er erinnert mich stark an Roussilon.
    Neben Daghim einer der ganz wenigen Lichtblicke.

    Die Fans sangen übrigens irgendwann "Europapokal"…nur noch mir Sarkasmus zu ertragen.

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    • Ich finde es stark was Leverkusen ungesetzt hat! Nach 2 Spielen haben die erkannt der Trainer passt nicht zum Verein und haben einen neuen geholt. In Wonfsburg dauert das alles zu Lange! Die wimmern alle nur rum und Handeln nicht rechtzeitig.Simones erreicht unsere Spieler nicht. Es sieht so aus das die Spieler gegen ihn spielen. Setzt dem ganzen ein schnelles Ende und fangt von vorne an

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  5. Der Trainer wird nach dem heutigen Spiel kaum noch zu halten sein. Die bisherige Saison war dafür einfach zu schlimm, sowohl spielerisch als auch von der Punkteausbeute. Und auch von der Körpersprache der Mannschaft. Die Tendenz geht ja auch nicht nach oben, im Gegenteil. In der Regel feuert der VfL Trainer erst sehr spät, aber in der aktuellen Situation halte ich eine Trennung für sehr wahrscheinlich.

    Wer weiß wie alles gelaufen wäre, wenn wir gegen Mainz und Köln gewonnen hätten. Dann hätte alles auch ganz anders sein können. Aber so ist der Trainer mittlerweile kaum noch haltbar.

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  6. Jetzt aber ernsthaft, sorry für´s getrolle vorhin.

    Das Projekt Simonis ist spätestens heute gescheitert. Keine Spielidee, kein wirklicher Kampf, kein erkennbares Konzept.
    Nichts was vor der Saison versprochen wurde ist passiert oder eingehalten worden. Aus "offensiven Ballbesitzfußball" wurde das alt bekannte "lang und weit bringt Sicherheit!"
    Aus dem "wir wollen der Jugend einer Chance geben" wurde mal wieder nichts.
    Die Spielidee mit intensiven und offensiven Pressing hat allenfalls in den ersten ein oder zwei Spielen funktionert.
    Die Spieler mögen zwar individuell eine gewissen Klasse haben, aber Simonis hat es nicht geschafft, ein Mannschaft daraus zu formen, ein Team, was danach lechzt, Spiele zu gewinnen, den Kampf anzunehmen und sich die Lunge aus dem Leib zu rennen.
    Simonis mag ein guter, sympatischer Typ sein, aber das reicht für den Vfl Wolfsburg nicht. Vielleicht hat der Vfl und auch ich mich von seinem Pokalsieg mit Go Ahed Eagle täuschen lassen.

    Wer das Ruder jetzt heraumreißen soll, ist mir ehrlich gesagt egal, es müssen Ergebnisse her, und das schnell. Hier wurde Röhl genannt, von dem ich bisher aber noch nichts gesehen habe als Trainer geschweige weiß, welchen Fußball er spielen lässt.

    Am Schluss möchte ich mich nur bei allen entschuldigen, die ich mit meinem Getrolle genervt haben sollte. Vielleicht war das eine Trotzreaktion darauf, dass meine Naivität in Persona Simonis und Mannschaft zu groß war, um zu erkennen, dass aktuell die Kacke am dampfen ist.

    Euch allen trotzdem noch ein schönes Restwochende. :vfl: :vfl: :vfl:

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  7. Irgendwas scheint kaputt gegangen! Wir hatten gegen Köln und Leipzig starke Phasen, in denen zu erkennen war, wie Wolfsburg nach Jahren des Anti-Fußballs unter Kovac und Hasenhüttl spielen will. Auch in Dortmund hat man sich teils bemerkenswert stark aus der eigenen Hälfte kombiniert, auch wenn im letzten Drittel gar nichts ging. Nun hat man jedoch zwei desolate Spiele hinter sich, die alles vermissen lassen. Von den guten Ansätzen nichts mehr zu sehen!

    Ein Mittelfeld ohne Gegnerdruck. Eine viel zu tiefe Abwehr, die Flanke um Flanke über sich ergehen lässt. Eine Körpersprache zum Erschrecken. Kein Spieler erreicht sein normales Leistungsniveau. Und mit dem Erikson-Transfercoup scheint das letzte Stück einer funktionierenden Hierarchie vollends kaputt zu sein. Einen Aggressive Leader haben wir auch nicht. Spieler, die längst weg sein sollten oder wollten, sollen die Kohlen aus dem Feuer holen, was sichtlich nicht funktioniert. Jenz mag nicht so desolat in Form sein wie Koulierakis, aber das ist auch nur Dienst nach Vorschrift. Im Zentrum haben wir ein Tempo wie eine Altherrentruppe. Hohes Pressing ist mit dem Kader nahezu unmöglich. Also steht man tief und lässt den Gegner teilnahmslos kommen. Und selbst ist man mit agressivem Anlaufen des Gegners physisch wie spielerisch überfordert. Ich wüsste nicht, welche Spielphilosophie zu diesem Kader passen sollte.

    Amoura, Jenz und Wind hätte man verkaufen müssen, um in wirklich passendes Personal investieren zu können. Der Kader passt zu nix, man muss ständig Kompromisse machen. Und Simonis scheint mit dieser Aufgabe überfordert. Ginge aber vermutlich fast allen Trainern ähnlich.

    Es stimmt nichts mehr! Man präsentiert sich rundherum wie ein Absteiger. Und das Problem wird nicht durch einen neuen Manager oder Trainer gelöst, sondern liegt zunächst auf dem Rasen… zu einem Umbruch hätten wesentlich Veränderungen gehört. Die gab es nicht. Jetzt versucht man den "neuen Weg" mit den erwiesen untauglichen Voraussetzungen zu gehen, die man nicht verändern konnte. Ohne Plan ist man sicher Abstiegskandidat, zumal die diesjährigen Aufsteiger qualitativ höherwertig einzuschätzen sind. Momentan sehe ich nur Heidenheim schwächer. Mainz steht z.B. noch hinter uns, ist aber m.E. homogener besetzt.

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  8. Ja, ich denke, Simonis muss jetzt gehen. Ich glaube nicht, dass er bereit für die Bundesliga ist. Rückblickend kann man sagen, dass die Verpflichtung eines solchen Trainers, der nur eine Saison lang ein Mittelfeldteam der Eredivisie trainiert hat, ein Wagnis war, das sich als Fehler herausgestellt hat. Er mag in seinen Interviews super beeindruckend gewesen sein und die Verantwortlichen theoretisch überzeugt haben, aber im Fußball zählt letztendlich, was man auf dem Platz macht.

    Ich denke, sogar Christiansens Position steht jetzt unter Druck und ist fraglich, VW muss sorgfältig darüber nachdenken. Aber es ist jetzt sowieso Zeit, mit der Suche nach einem neuen Trainer zu beginnen.

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  9. Mir tut Simonis wahnsinnig leid. Mehr fällt mir auch nicht ein.

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  10. Neuer Trainer Bo Svensson. Däne!

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  11. Wolfsburg Entourage

    Trainer: Jeder Tag mit der Entlassung zu erwarten erhöht die Gefahr des Abstiegs. Komplett überfordert.

    Mannschaft: Wie kann es sein, dass wir auf dem Bierdeckel in der eigenen Hälfte ausgespielt werden, jeder Pass vom Gegner ankommt weil jeder Gegner 3-6 Meter frei steht? Statt Flanken zu verhindern, wird 1 Meter vorm Gegner dann abgebremst, egal ob er passen oder flanken will. In der Stuttgarter Hälfte das komplette Gegenteil: Wir am Ball, sofort mehrere Gegenspieler da. Riecht stark nach viel weniger laufen und/oder Arbeitsverweigerung/gegen den Trainer spielen.

    Fans: Normale Fans pfeifen, von der Szene wieder nur das übliche. Wann kommt da mal ein Zeichen, dass man genug von dem Mist hat? Früher wurden Plakate beim Training aufgehängt, der Mannschaft ins Gewissen geredet, "wir wollen euch kämpfen sehen". Und jetzt? Bloss nicht die heiligen Spieler runtermachen. Lächerlich.

    Schnauze voll von allem! Wenn nicht ein Wunder geschieht, gehen wir direkt runter.

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  12. Es tut mir unheimlich leid für Simonis, aber er schafft das nicht mehr. Die Kombination aus Bundesliga und unserer Trümmertruppe war/ist mehr als eine Nummer zu groß. So kompetent und sympathisch ich ihn finde, merkt man leider, dass er keine Lösungen hat. Ich verstehe auch nicht warum Majer nicht spielt, seine Ballsicherheit und Arbeitsrate werden dringend gebraucht, wie man heute auch sehen konnte.

    Posteoglu wurde bei Nottingham entlassen, glaube das könnte einer sein, auch weil er sich jetzt wieder beweisen muss.

    Und noch eins zu Armold, sein Blick heute gab mir das Gefühl, vielleicht ist es gar nicht ein Vereinsthema, vielleicht will er ja auch nicht verlängern…verübeln könnte man ihm es jetzt nicht…nachdem er alle Tiefen immer mitgemacht hat.

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  13. Diego Benaglio muss reagieren und aufräumen.

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  14. Warum nicht wie in Leverkusen machen, die haben auch schnell die Reißleine gezogen !

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    • Und es war nicht mal annähernd so schlimm…

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    • .Puhhhh. ich sitzte jedes WE in meinem Gartenhaus und freue mich nach ner anstrengenden Woche Arbeit auf mein Vfl und hoffe. Aber auch heute stand ich kurz vor einem Herzinfarkt weil ich immer in meiner Bude rumscheien muss bei dieser scheiß Leistung. Es kann mir doch keiner erzählen, das man so vom Trainer abhängig ist. Alle Spieler sind gestandene Profis und wissen doch wie man spielen muss. Aber….Der Killerinstingt fehlt, so wie bei den Bayern. Ich frage mich seit Jahren, warum die immer gewinnen. Ne Lösung kenn ich nicht. Aber eines weiß ich, wenn man Meister werden will, dann muß ich bei jedem Spiel auf den Platz gehen und gewinnen wollen, egal wie. MAGATH wusste das und hat die Mannschaft dementsprechend vorbereitet. Ja, das schmerzte jedem Spieler, aber als er die Schale in der Hand halten durfte, war es jedem Scheiß Egal. Also, rafft euch endlich auf ihr faule Pack

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  15. Rose ist frei und hat gerade erklärt, dass er Bock auf einen Trainerjob hat. Machet Schindzi

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    • Rose, der Mega-Unsympath. Aber das interessiert ja nicht. Glasner war auch mie sympathisch.

      Aber Rose steht für eine völlige Abkehr von dem Fußball, den man hier implementieren möchte. Womöglich würde er aber besser zum Kader passen als Simonis.

      Wir oben beschrieben denke ich jedoch, dieser Kader ist für keine Philosophie richtig geeignet.

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  16. Bitte ganz schnell das Missverständnis beenden !!! Das hat mit Bundesliga Fußball nichts zu tun !! komme grade aus dem Stadion, das ist mit Worten nicht zu erklären ,da weiß keiner was er machen soll , das ist ein Haufen von 11 Spielern ,,aber keine Mannschaft!! Wie gesagt ,bitte jetzt Handeln ,sofort !!!!!!

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  17. Ich habe auch das Gefühl das die Leistung von Spiel zu spiel schlechter werden oder ?Was eigentlich gar nicht mehr möglich ist

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  18. WAZ-Noten…

    Grabara und Daghim mit einer 4…
    Koulierakis und Maehle mit einer 6…
    Alle anderen mit einer 5

    …und ich stimme zu. Wobei ich die eine oder andere Note noch mit einem Minus versehen würde.

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  19. Puh ich war seit langem mal wieder live vor Ort aber so eine nicht Leistung habe ich ja schon ewig nicht mehr gesehen.

    Bis gestern hätte ich noch gesagt auch bei ner Niederlage mit ner halbwegs vernünftigen Leistung muss man dem Trainer zumindest noch etwas Zeit geben.

    Heute um 16:15 Uhr hätte ich ihn am liebsten selbst aus dem Stadion getragen. Maehle auf einmal im Mittelfeld, lange hohe Bälle auf Wind der gefühlt keinen Ball behauptet hat, die ganze Mannschaft komplett verunsichert. Keinen wirklichen torabschluss, keine Ecke rausgeholt, nichts.

    Dann Stuttgert die viermal die gleiche Eckenvariante ausführen dürfen um beim fünften Versuch erfolgreich zu sein.

    Dann ist es simonis wohl auch aufgefallen und er hat dann mal reagiert.
    Sorry die Messe ist gelesen, war ein netter Versuch aber ich glaube nicht das wir mit ihm noch die Kurve kriegen.

    Allerdings könnten bei uns auch Alonso oder guardiola an der Linie stehen und würden wahrscheinlich an dieser Mannschaft scheitern.

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  20. Labbadia wäre cool, aber das wird nicht passieren. Schade eigentlich.

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    • Das wäre einer der die Grundprinzipien wieder eintrichtern könnte.
      Hat er damals jedenfalls prima hinbekommen.
      Gebe Mahatma_Pech wie er unten schreibt recht.
      Wissenschaft zieht wohl wirklich dann, wenn’s läuft, um den Feinschliff zu geben.

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  21. Der VfL macht es ähnlich wie einige andere Mannschaften ähnlich falsch – und das konsequent. Simonis hat sich ja hier mit einer Power Point vorgestellt und angeblich dort genau aufgezeigt, was falsch läuft. Man war begeistert, wie vorbereitet er war. Das zeigt eigentlich nur eins: Wie schlecht sind die anderen meist vorbereitet. Und beim Thema Power Point im Vorstellungsgespräch brennen bei mir schon alle Sicherungen durch. Das war übrigens auch der Grund, warum ich ihn von Anfang an skeptisch gesehen habe.

    Ein Trainer hat die Aufgabe, rund 24-28 Ich-AGs zu beaufsichtigen und zusammen zu führen. Kicken kann der Großteil immer .Sprich: Der Trainer hat die Aufgabe, diese Individuen durch Grundprinzipien zusammen zu führen. Und da fängt es eben an: Keep it simple.

    Manche ergötzen sich ja hier an Spielverlagerung oder diversen Statistiken. Alles Beiwerk.

    So lange bei uns Grundprinzipien nicht endlich wieder eingeführt werden und die besten Spieler zusammen spielen, wird das nichts.
    Dazu gehört, dass der AV hinterläuft.
    Dazu gehört die Dreiecksbildung in der Defensive und Offensive.
    Dazu gehört enge Ketten bzw Räume.

    Damit sind wir übrigens Meister geworden. Der Fußball ist keine Wissenschaft. Aber er wird hier ständig zu einer gemacht.

    Mein Wunsch wäre dazu noch sich endlich zu einem.einfacheren System zu bekennen. Angesichts der finanziellen Aufwendungen und der Profile sehe ich nur das 442 als Möglichkeit. Diese ewigen Positionstäusche funktionieren nur im Erfolg.

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  22. in Hasi seiner Aussage dann soll der nächste sein Glück versuchen .steckt wahrscheinlich sehe viel Wahrheit und Wissen dahinter .in der Mannschaft sind zu viele offene Baustellen .die kein Trainer in den Griff kriegt .wie lustlos Wind Joakim und svanberg darum stürzen ist kaum in Worte zu fassen

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  23. Jetzt geht bestimmt wieder die Zeit der Streitereien und Provokationen los… Ich habe so gut wie nichts gelesen. Aber wenn ich beim Überfliegen schon wieder lese, das man versucht Taktik und Mentalität oder Basics gegeneinander auszuspielen – nichts verstanden. Man braucht immer alles. Die Basics und die Detailarbeit nachfolgend.

    Auf mich wirkt es alles etwas zu kleinteilig. Und ja, auch zu verzettelt. Es sind leider ähnlich hilflose Entscheidungen zu sehen wie unter Kovac und Hasenhüttl. Die Linie fehlt mir, gerade taktisch und aufstellungstechnisch. Aber ehrlicherweise muss man auch sagen, das die Einstellung jetzt zweimal brutal schlecht war. Da ist dann auch egal. was du spielst und wer spielt.

    Ich kann mir gut vorstellen, das nun wieder völlig wirr und wild Namen reingeworfen, die für zig unterschiedliche Spielstile stehen. Aber wir keinen davon richtig planen in Bezug auf den Kader und keinen davon richtig umsetzen. Urs Fischer, Rose, Labbadia, Postecoglou etc.

    Ballbesitzfussball und Dominanz – aber tief und passiv stehen und kontern.
    Würde doch zu Amoura passen oder? Spielt nicht.

    Es ist alles zu wirr. Ich sehe auch nicht, das er nach einem gewissen Schema aufstellt. Zb nach Qualität oder Taktik oder Erfahrung oder Mentalität etc. – er sucht händeringend nach kleinteiligen Lösungen. Ähnlich wie Kovac und Hasenhüttl.

    Glasner hatte zwar damals das System umgestellt, nach der Kritik. Aber die Grundprinzipien waren ab Tag 1 an gleich und immer gleich bis zum letzten Tag.

    Im ersten Training dachte ich eigentlich, das Simonis ähnlich tickt. Aber es scheint, als habe er sich verzettelt.

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  24. Langsam weiß man wirklich nicht mehr, wen und was es braucht, um hier wirklich mal in die (Erfolgs)spur zu kommen.
    Leute, Leute, es wird und wird nichts, man schlittert wieder ins Desaster.

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  25. Es wird nichts passieren obwohl der Verein jetzt reagieren müsste.
    Das war heute Anti-Fußball allerhöchster Klasse.
    Da läuft nichts.
    Zum X-Mal hat sich der Trainer komplett vertan.
    Die Aufstellung heute war ein Offenbarungseid.
    Würde gerne einen Übergangstrainer sehen, der den erstmal wieder die Basics beibringt. Zum Beispiel Bruno L.
    Keine erneuten Experimente.

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  26. Kurze Frage, da ich nicht im Stadion war.

    Wie war die Reaktion, der Nord nach dem Abpfiff ?

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    • Die Fanszene hat in der Nachspielzeit ihr Material eingepackt und ist mit Abpfiff gegangen.
      Dazu gab es Pfiffe und einige Mittelfinger in Richtung Mannschaft. Die hat das über sich ergehen lassen und ist nach ein paar Minuten abgezogen.

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    • Europapokal wurde noch gesungen

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    • Stimmt, ca. 15 Min vor Schluss wurde gesungen, "Europapokal". Ironie und Sarkasmus erhalten einen Fan am Leben.

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    • Okay, danke für eure Info.
      Komisch wie sich alles entwickelt, kann mich noch gut an Spiele erinnern, wo 200-300 am Marathontor nach Spielende standen….

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  27. Hat schonmal jemand im Winter so einen richtigen Umbruch gehabt? Eigentlich kannste alle Spieler rauswerfen. Sie kriegen die einfachsten Sachen nicht hin. Wie viele Pässe wurden heute direkt zum Gegner gespielt? Lange wird sich Christiansen das auch nicht mehr anschauen, auch wenn ich Simonis für die ärmste Sau im Stall halte und eigentlich lieber Maehle, Fischer und Konsorten rauswerfen würde. Es kann ja eigentlich nur besser werden in Hamburg…

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    • Es fragt sich, wie lange man sich Christiansen noch ansieht.
      Es ist sein Umbruch, es sind seine Transfers, es ist sein Trainer, es ist seine Verantwortung.

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  28. Klang jetzt mal gar nicht nach einer Trainerdiskussion.

    daa Erste hat es aber klar richtig dargestellt. Das war eine erschreckend wehrlose Leistung.

    Das 1:0 von Tomas war symptomatisch..Kurz vorher hat Stuttgart quasi eine Kopie dieser Eckenvariante versucht. Und sie durften es ungestört noch mal versuchen.

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  29. Wie gesagt ich bin kein Freund von schnellen Trainerdiskussionen aber das war heute zuviel. Die Startaufstellung war schon fragwürdig Amoura mit 4 Toren in der N11 auf der Bank, Majer warum auch immer auch. Dagegen durfte Maehle wieder von Beginn an zeigen das er im Moment einfach nichts auf die Kette bekommt. Fischer, den ich sonst noch halbwegs erträglich fand war heute ganz übel. Wenn man aber so beginnt und dann so eine Halbzeit dabei rauskommt dann reagiere ich als Trainer in der Halbzeit!!! Maehle raus Swanberg raus Majer und Amoura rein. Stattdessen wartet er selbst nach dem 0:2 noch 11 Minuten und bringt dann Skov Olsen. Ich glaube Fischer wurde nur ausgewechselt weil er angeschlagen war. Insgesamt für mich komplett vercoacht und nicht zum ersten Mal. Es ist einfach keine Spuelidee erkennbar null Passsicherheit und wenn der Gegner presst läuft nix mehr. Simonis mag ja eine tolle Powerpoint gezeigt haben aber die Umsetzung gelingt ihm nicht. Ich fand diese Idee spannend und war positiv eingestellt aber leider ist das Experiment mit dem heutigen Spiel endgültig gescheitert. Nur wer soll folgen? Keine Ahnung dafür fehlen mir Kenntnisse über Trainer. Ich glaube aber ohnehin dass erstmal wieder nix passiert und in Hamburg nächsten Samstag die nächste Niederlage folgt. Es muss was passieren ein Abstieg wäre eine Katastrophe auch wenn sich manche das zu wünschen scheinen. H 96, Schalke und HSV sollten Warnung genug sein.

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  30. Wenn man den Trainer (mal wieder) tauschen will.

    Sollte man vor Hamburg wechseln.

    Warum?

    Geht es in HH schief , lohnt ein Wechsel vor Kiel nicht mehr.

    Also müsste man das dann auch nich durch ziehen

    Gegen HH und TSG (2 direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt) muss man siegen , das konnte mit nem „neuen Impuls klappen“

    Danach komme wieder die (noch) schwerere Spiel, wo Man nen Trainer direkt verbrennen würde

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    • Der Wechsel muss so schnell wie möglich erfolgen. Das hier ist die Bundesliga, wir haben nur 5 Punkte und stehen unten drin. Es ist keine Zeit für abwarten, wenn man nicht die komplette Saison der Musik hinterherlaufen will. Einen Marco Rose würde ich hier mit Kusshand nehmen.

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  31. Wenn man mal die Wechsel durch geht, ist das eigentlich ein überdeutliches Zeichen für die Differenz zwischen Theorie (das Gesagte) und Praxis (das Umgesetzte):
    In der Theorie hieß es jede Position hat eine klare Nummer eins und einen Herausforderer.
    In der Praxis, also den Wechseln heute, sieht man aber, dass wieder mal munter die Spieler hin und her geschoben werden.

    Einzig der Wechsel Fischer-Kumbedi passte zum Gesagten.
    Ansonsten kam Skov Olsen für Mæhle, wodurch Daghim nach links wechselte.
    Majer kam für Svanberg und Eriksen wurde auf die 6 gestellt. 10 Minuten später kam dann Amoura für Eriksen. Majer rückte von der 10 auf die 6. Skov Olsen von rechts auf die 10. Daghim wieder nach rechts zurück.

    Nichts mit Herausforderer…. ideenloses Schieben um irgendwie irgendwas zu bewirken.. dabei die Theorie übern Haufen geworfen..
    Kann mir auch vorstellen, dass ihm einige Spieler nicht (mehr) folgen nachdem ganzen Hin und Her. Allen voran Amoura, der wie ich vorhin schon schrieb, richtig angepisst war nicht eingewechselt zu werden.

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  32. Ich mochte Paul Simonis auf dem Fanfest. Tut mir leid, aber das geht so nicht.

    Der wichtigste Wechsel ist jetzt der auf der Trainerbank und mit jetzt meine ich auch wirklich jetzt. Nach Augsburg noch so ein Totalausfall und davor war man auch nur gegen Heidenheim mal besser als der Gegner.

    Am Ende werden wir aber gegen mehr Mannschaften besser sein müssen und selbst gegen Mainz, die auch da unten stehen waren wir völlig unterlegen.

    Nächste Woche fahren wir nach Hamburg, da würde ich gern mit dem Hauch einer Hoffnung hinfahren wollen.

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  33. Wenn Simonis gehen muss, müsste konsequenterweise auch Christiansen mitgehen. Beide sind mit dem viel beschworenen „neuen Weg“ verknüpft. Was für ein Gesichtsverlust auch für Christiansen, wenn das Wolfsburger Projekt scheitert? Der Wertverfall seiner Expertise und die Beschädigung seines Images wären riesig, wenn der ideale Trainer für den Neuaufbau schon in der Frühphase als Fehlbesetzung angesehen und entlassen werden müsste.
    Er wird also, wenn er überhaupt unter Druck gerät, für die Fortsetzung seines Projekts kämpfen – mit Simonis. Und der Aussichtsrat wird beide wahrscheinlich machen lassen. Denn wer übernimmt dort persönlich die Verantwortung für den nächsten Versuch?
    Das könnte trotz der kritischen Situation die richtige Entscheidung sein, wenn beide, Christiansen und Simonis, die Qualität haben, die man in ihnen gesehen hat, und das Ruder noch herumreißen. Es könnte aber auch in Richtung Fiasko führen, das letztlich vielleicht nur verhindert wird, weil zwei Mannschaften noch schlechter sind.

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  34. Wenn ich mir das Interview vom Lord im Kicker durchlese wird mir schlecht. kein Millimeter wird hier von Simonis abgewichen, sondern lieber die komplette Mannschaft an den Pranger stellen und von Totalversagen des Teams sprechen, aber den Trainer nimmt er rigoros da raus. Jetzt muss der AR handeln und PC,Lord und Simonis sofort raus schmeissen. Die sind mit dem Prinzip Hoffnung in die Spiele gegangen. Das hat nichts mit Professionalität zu tun. das ist blauäugig und dumm. Versagen auf ganzer Linie, von PC, dem Lord und Simonis. Wenn der AR bis morgen nicht handelt gehts weiter abwärts und am Ende sogar , weil die Zeit jetzt schon knapp ist in die 2. Liga. unglaublich, was der Lord hier abliefert. Amoura musste raus genommen werden, weil er auf Länderspielreise war. Das ist der Witz des Jahrhunderts.

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  35. Die Bosse haben gerade vermeldet Simons bleibt Trainer !

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  36. Ich wiederhole mich, wären die letzten Spiele unglücklich ausgefallen, mit Chancen und gelungenen Spielzügen, hätte ich ja Hoffnung, denn häufig bewirkt ein Festhalten am Trainer, dass nur ein Sieg eine Serie auslöst.

    Aber selbst mir der rosarotesten Brille sehe ich hier nicht irgendetwas, was mir Mut machen würde. Kein Philosophie, keine Taktik, kein Grundgerüst in der Aufstellung und scheinbar auch keine Ansprache des Trainers, der das Team wenigstens wachrüttelt.

    Aber scheinbar sieht man das ja im Verein anders.

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  37. Obwohl ich vor circa 13 Jahren noch selbst Artikel (hauptsächlich Trainingseindrücke) für den Wolfsblog geschrieben habe, entfernte ich mich seit des Pokalsiegs Stück für Stück vom VfL. Mittlerweile schaue ich aus dem europäischen Ausland, gelegentlich mal hier rein oder mal ein Spiel an. Die Entwicklung wundert mich ehrlich gesagt nicht, denn es gibt eine konsistente Komponente, die für mich ursächlich ist. Dahingehend möchte ich mit euch mal meine Ansicht teilen.

    Meiner Meinung nach hat die Misere der Mannschaft grundsätzlich etwas mit dem Standort Wolfsburg und dem Eigner VW zu tun.

    Die Stadt Wolfsburg, als auch der Verein ist eine „Wohlfühloase“, die Strukturen der Werksphilosophie sieht man ebenso im Verein. Das Paket „Stadt, Verein und Werk“ ist für mich vom Verhalten her das Sinnbild des „Beamtentums“ bzw. des „öffentlichen Dienstes“.
    Was will ich damit sagen?
    Emotionslose Begleitung und eine Erfüllung des Dienstes nach „Vorschrift“, bloß nicht nach oben oder unten ausschlagen.
    Ich meine Gerhardt war es, der einmal gesagt hat: „Hier hat man alles, was man braucht, mir und meiner Familie geht’s bestens.“ (paraphrasiert und vielleicht war es auch wer anderes)
    Im Bezug auf das Leben als Familie natürlich wunderbar und viele würden sich diesen Luxus wünschen. In Bezug auf den Fußballer jedoch besorgniserregend.

    Der Stadt Wolfsburg ist, wie bereits erwähnt, eine Wohlfühloase. Kleine, beschaulich Stadt mit allen Annehmlichkeiten. Der Familie geht’s gut, keine Unannehmlichkeiten. Der Verein schwimmt irgendwie mit, jedoch auch nichts Schlimmes, wenn es mal nicht läuft.
    In so einer Wohlfühloase kann sich eines schnell einstellen: Zufriedenheit, was wiederum zu einer Bequemlichkeit führen kann.
    Genau deswegen braucht man Spieler im Team oder den Trainer / Verantwortliche, die dahingehend entgegenwirken, unbequem sind, den unbedingten Siegeswillen haben und mitreißen können.

    Von den Trainern/Managern zähle ich Glasner, Labbadia und Magath, Schmadtke, mit Abstrichen Hecking und Kovac, in diese Kategorie. Wolfsburg und Kovac waren jedoch von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die Gründe möchte ich jetzt hier nicht ausführen.
    Folgende Spieler kommen mir als Erstes in den Sinn (gibt bestimmt noch ein paar mehr): Dost, Kevin de Bruyne, Josue, Naldo, Luiz Gustavo, Stefan Schnoor etc.

    Den größten Erfolg (Meisterschaft) hatten wir mit einem Charakter, der überhaupt nicht reingepasst hat: Felix Magath.
    Der andere Erfolg (Pokalsieg), wäre ohne das Ableben von Junior Malanda (RiP) niemals zustande gekommen. Es hat sich dadurch ein verschworener Haufen gebildet, wie es niemals zuvor und nie wieder danach, der Fall gewesen ist.

    Der VfL und VW bestechen durch „gerade“ Persönlichkeiten, die gut nach außen wirken und funktionieren sollen. Dabei geht jedoch eines ab, was für den Fußball unerlässlich ist: Emotionen (Mentalität).

    Die Kombination aus dem kühlen Dänen Christiansen, dem Lord und Laptop Trainer Simonis ist an Emotionslosigkeit kaum zu unterbieten.
    Wie soll die Mannschaft da Feuer entfachen?

    Das führt mich zu meinem nächsten Punkt: Charaktere in der Mannschaft.
    Nur durch den Zwang der Wolfsburger Anhängerschaft nach Identifikationsfiguren ist ein Maximilian Arnold noch im Verein. Sollte er eine Position im selbigen kriegen, naht sich das in die bisherigen Fehlbestzungen nahtlos mit ein.
    Er führt nicht an, reißt nicht mit. Reklamieren, Lamentieren und Kopfschütteln, bleiben für mich im Hinterkopf, wenn ich an ihn denke.
    Und in der Funktion als Kapitän oder „Führungsperson“ in der Kabine, kann es nicht im Team funktionieren.
    Schaut man sich die Mannschaftsräte der vergangenen Jahre an, fehlen genau die oben beschriebenen Typen. Seit Jahren reden wir über Einstellung, Teamgeist, Emotionen auf dem Platz, fehlenden Erfolg.
    Welche Konstante gibt es?

    Die Kombination aus Mentalität und Qualität (Kompetenz) fehlt dem Verein vom Aufsichtsrat bis hin zur Mannschaft.
    Im Übrigen zählen Schäfer als auch Benaglio in die Kategorie „Arnold“.

    Daraus resultiert der nächste Punkt: „Anhängerschaft“
    Die Zuschauer arbeiten natürlich größtenteils beim Eigner, was die oben beschriebenen Punkte eins zu eins übertragen lässt.
    Die Gegengrade, Südkurve und Haupttribüne verfolgen das Geschehen, jedoch sieht man selten jemanden aufspringen, mitsingen etc. Die monotonen Dauergesänge der Kurve tun ihr Übriges dazu.
    Auch mit 15.000 kann man ein Stadion zum Kochen bringen, dazu braucht es aber eben eines: Emotionen & Mentalität.
    Und diese sind auch in der Nordkurve, abgesehen vom Dauerthema Zinnenwappen, während des Spiels zu wenig und zu selten vorhanden.
    Der Slogan „Arbeit, Fußball, Leidenschaft“ ist aus objektiver Sicht nicht klug gewählt. Die Leidenschaft (man vergleiche die Nordkurve mal mit stimmungsvollen Kurven gleicher Stadiongrößen, wie Pauli, Dresden etc.) ist in Wolfsburg eben auf dem Platz und neben dem Platz nicht in einem Ausmaß vorhanden, wie man es bräuchte. Das hat auch nichts mit der Größe oder Ähnliches zu tun. Es hängt auch hier an der „Emotionalität“ mitzureißen. Dahingehend geht es mir nicht um Gewalt, das Ultra-Dasein oder Ähnliches, sondern lediglich um die Mentalität.
    Was auch wiederum an der Wohlfühloase Wolfsburg liegt.

    Wenn ich mich an das Relegationsspiel gegen Kaiserslautern erinnere, das war brutal von der Energie, die von den Rängen kam. Wirklich jeder hat daran geglaubt, dass es irgendwie klappen kann. Nicht nur die Nordkurve, sondern auch die Gegengrade und Haupttribüne haben stimmungstechnisch mitgezogen.
    Dieses Spiel muss als Blaupause gelten, nichts anderes.
    Die Anhängerschaft (das Stadion) zeigt leider zu selten, dass sie es können.

    Eines zählt am Ende bei einer Mannschaft: Diese emotional zu erreichen, zu motivieren und richtig einzustellen.
    Dazu braucht es die Charaktere, die dieses eben beherrschen. Das Level Klopp ist natürlich schwer zu erreichen, jedoch macht es ein Kwasniok in Köln vor. Das kann sich natürlich noch ändern, wenn die erste Ergebniskrise kommt. Jedoch hat er in Paderborn hervorragende Arbeit geleistet, was Einstellung und Mentalität angeht.
    Die größten Trainer der jüngeren Geschichte sind keine Laptop Trainer, es sind Trainer, die die Spieler „psychisch“ oder entsprechend von der Mentalität her passend erreichen und einstellen können.

    Jeder der Spieler kann kicken, sonst würde er keinen Profisport betreiben. Die Grundlagen (das ABC) und die Einstellung sind wichtiger, als jede ausgeklügelte Taktik.
    Kaiserslautern und Wolfsburg wurden nicht Meister, weil die Taktiken überragend waren, sondern weil die Mannschaften als Team aufgetreten sind, sich füreinander aufgeopfert und an einem Strang gezogen haben.

    Bei dem Trio Christiansen, dem Lord und Simonis + der Identifikationsfigur Arnold, sehe ich wirklich niemanden, der Feuer im Verein entfachen kann.
    Wie kann ich das sehen? Seit meines Psychologiestudiums arbeite ich als Mentaltrainer und setze mich täglich eben mit diesen Themen auseinander.

    Zum Schluss bleibt festzuhalten:
    Keine Feuer und unbedingter Siegeswille in der Mannschaft, eine Vereinsführung (inkl. Aufsichtsrat), die mit dem Wort „Unsichtbarkeit“ noch bestens beschrieben sind und ein Stadion, was ab und zu stimmungstechnisch mal einen Ausreißer nach oben hat, ist als Kombination zum Scheitern verurteilt. Lediglich die finanziellen Möglichkeiten und daraus resultierenden individuellen Qualitäten einzelner Spieler haben bisher dafür gesorgt, dass unter dem Strich der Verein noch nie aus der 1. Liga abgestiegen ist.

    Um langfristig etwas zu ändern, müssten Strukturen aufgebrochen werden, VW sich aus dem operativen Sportgeschäft komplett zurückziehen und Verantwortliche verpflichtet werden, die die Wohlfühloase Wolfsburg auflösen und unbedingten Siegeswillen vermitteln.
    Dann, auch nur dann, kann man die finanziellen Vorteile vielleicht endlich einmal dauerhaft in etwas Zählbares verwandeln.
    Vereinzelte Ausreißer kann es natürlich auch in den aktuellen Strukturen mal geben, langfristigen Erfolg sehe ich jedoch nicht.

    Just my 2 cents, bleibt sportlich.

    Ps. Aufgrund der Länge habe ich auf bewusste Argumentationsketten und Ausführungen verzichtet.

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    • gegenseitig Kaiserslautern gab es nie ein Relegationsspiel.

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    • Danke Wob89, dass du meinen Beitrag bestätigst. Wenn dieser Aspekt vom Text hängen geblieben ist, zeigt es das Problem in Wolfsburg und seiner Anhängerschaft richtig gut. Wie gesagt, "Beamtentum".

      Inhaltlich hast du natürlich Recht, es war kein Relegationsspiel, sondern ein "Abstiegsendspiel". Für mich gleichzusetzen mit der heutige Relegation. Eine Niederlage hätte den Abstieg bedeutet.
      Faktischer Fehler meinerseits, sorry.

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    • Danke für deinen Beitrag.

      Leider wird sich aber genau das nicht ändern. In Wolfsburg bzw bei Volkswagen erkennt man seit Jahrzehnten die Probleme schon nicht, wie soll es dann beim Sport laufen?

      Man hält sich hier für den Nabel der Welt, ist aber maximal der ungewaschene Zeh.

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    • ich bin zum Glück kein Beamter !!!

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    • Passend dazu übrigens:

      Ich fand es zum 80. Geburtstag höchst schäbig, dass der beste Manager der Historie und der Vater der Erstklassigkeit nicht eingeladen war.
      Passt aber zu der Aufzählung oben: Unbequem hatte in Wolfsburg immer mehr Erfolg – wurde aber den Herren oben schnell zu mächtig. Sie wollen schließlich alle mitreden und wichtig sein.
      Genauso im Team: In Wolfsburg ist immer Sympathie gaaaaanz wichtig. Wenn ich schon lese, dass XY so sympathisch ist.

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    • @Wob89, dafür bei Volkswagen…

      Pericon schreibt vom Beamtenturm, weil dass ein Synonym für eine Arbeitweise ist. Dabei ist der klassische Verwaltungsapparat viel schlimmer. Siehe Gemeinden oder solche Unternehmen wie Volkswagen.

      Jeder weiß, was er aber damit meint. Verwalten, wenig Eigeninitiative, Dienstzeit ist Pflichtzeit.

      Und sich am Begriff Relegationsspiel aufzugeilen, beweist das nur. Es war mehr als nur ein Relegationsspiel. Es war ein Endspiel. Danach folgte in Aachen noch eines und Winterkorn zog den Stecker und installierte Magath. Der durfte handeln wie er wollte – keiner sprach ihm rein.

      Wenn ich schon diese Trainersuchen mittlerweile immer sehe: Da würd von einem Auswahlverfahren usw gesprochen. Lächerlich. Der VfL muss gezielt seinen Wunschtrainer ansprechen.

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    • Sind damit Wolfgang Wolf und Peter Pander gemeint?

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    • Starker Beitrag, Pericon. Das steckt so viel drin. Ich kann das alles unterschreiben. :top: :topp:

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    • Das traurige ist ja, dass wir so viele Trainer hatten, die aber anders wo deutlich erfolgreicher sind…

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    • Peter Pander.

      Aber Wolfgang Wolf gehört natürlich auch dazu. Stattdessen waren andere da, wo ich Schüttelfrost bekomme. Aber die sind auch weniger aneckend gewesen.

      Genauso verhält es sich ja auch bei den Spielern. Die wenigen Stars, die wir meist haben, sind hier im Nu die Sündenböcke. Und andere wie Gerhardt, Arnold und auch Fischer können hier gefühlt Jahrzehnte verbringen.

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    • @Mahatma: Vermutlich stimmt es, dass sich daran nichts ändern wird. Zumindest nicht, solange sich Volkswagen in das sportliche Geschehen einmischt.
      Ja, die "Arroganz", die du ansprichst, habe ich im Umfeld Volkswagen und Wolfsburg ebenso festgestellt.
      Die illusorische Welt der eigenen Wahrnehmung ist fernab der Realität. Man sieht sich in einer "Position", von der man jedoch weit entfernt ist.

      Auch die "Zusammenstellung" einer Mannschaft ist entscheidende Komponente im Erfolg. Eine gesunde Streitkultur ist unabdingbar. Du kannst nicht 11 charakterlich gleiche Spieler auf dem Platz haben. Du brauchst Führungsspieler, als auch Mitläufer.
      Ich gehe noch einmal einen Schritt weiter.
      Charakterliche Eignung in Bezug auf die Mannschaft sollte von identischer Bedeutung sein wie die fußballerischen Qualitäten.
      Und mit charakterliche Eignung ist nicht gemeint, dass sich alle blind verstehen und "best friends" sind sondern, dass es keine Unausgeglichenheit von identischen Charakteren gibt.
      Führungsspieler sucht man beim VfL in den vergangenen Jahren übrigens vergebens.

      Ich war damals in allen drei Endspielen live im Stadion: gegen Kaiserslautern, in Aachen und in Hoffenheim.
      Als Jugendlicher bzw. junger Erwachsener konnte ich die Zusammenhänge der damaligen Situationen nicht verstehen.
      Schaue ich heute auf die Ausrichtung, mannschaftliche Zusammenstellung und "Ereignisse" der jeweiligen Saisons, ist vieles Erkennbar.

      Du sprichst es korrekt aus: Das Ego steht vielen im Weg. Gerade bei einem Unternehmen wie Volkswagen sorgt es, nicht nur in der Führungsetage, dass persönliche Befindlichkeiten über der Weiterentwicklung steht.

      Beim Menschen sagt man "Weiterentwicklung entsteht durch Veränderung".
      In solchen Strukturen finden Veränderungen zu selten und falsch statt, sodass es die Weiterentwicklung blockiert. Grund oftmals: Das Ego der handelnden Personen.

      @fanboy: Es ist ein Trugschluss den Erfolg / Misserfolg eines Verantwortlichen auf eine andere Mannschaft zu übertragen. Es gibt mindestens 20 Aspekte (wenn nicht sogar mehr), ob ein Verantwortlicher bei einem Verein erfolgreich ist. Die Parameter eines jeden Vereins sind zu unterschiedlich, um diese gleichsetzen zu können.
      Nur weil Trainer A bei Verein X erfolgreich war, heißt es nicht, dass Trainer A auch bei Verein Y erfolgreich sein wird.
      Umgekehrt kann Trainer B bei Verein X nach kurzer Zeit entlassen worden sin, bei Verein Y jedoch funktionieren und erfolgreich sein.
      Die Ausführung dessen würde jedoch den Rahmen sprengen.

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    • Exilniedersachse

      Vielleicht der beste Text den ich hier je gelesen habe!!!!!

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    • Respekt Pericon und vielen Dank für deinen Beitrag. Wenn man dies im Blog zulassen könnte, sollte man deinen Beitrag ganz oben anpinnen.

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    • Vorweg, damit erst gar keine Missverständnisse aufkommen: Ich kann viele Überlegungen von Pericon teilen und halte im Grunde alles im positiven Sinne für diskutabel. Insofern wäre dem Beitrag auch zu wünschen, dass er über den Wolfs-Blog hinaus gelesen würde.
      Ganz besondere Zustimmung zu den Ausführungen über die Bedeutung der Emotionalität als struktureller Erlebnisaspekt (also Fußball als gemeinsam berührendes Erlebnis aller Beteiligten vom Aufsichtsrat bis zum nachwachsenden Kinderfan). Diese Emotionalität war (für mich) erlebbar im Meisterschaftsjahr beim letzten Spiel gegen Bremen. Geht also auch in Wolfsburg.
      Zu drei Punkten hätte ich Vorbehalte, weil sie eine differenzierte Sicht erfordern, um nicht gängige Klischees zu bedienen:

      1. Das Stereotyp „Wohlfühloase“, das immer wieder mit dem VfL verknüpft wird. Die Frage für mich ist gar nicht, ob Spieler hier besonders umsorgt sind. Ich bestreite nur, ob solches prinzipiell schädlich wäre. Sich rundum wohlzufühlen und im Umfeld aufgehoben zu sein, sehe ich nicht als Problem, sondern eher als leistungsfördernde Bedingung. Für manchen guten Spieler war das vielleicht sogar der ausschlaggebende Aspekt, sich überhaupt mit dem VfL und der Stadt zu befassen. In diesem Zusammenhang eine ganz persönliche Bemerkung: In Deutschland ist seltsamerweise die Vorstellung auffällig, dass Arbeit kein Vergnügen sein darf, ja geradezu wehtun und irgendwie mit Entbehrungen verbunden sein muss. Dabei wäre Arbeit aus Spaß doch geradezu ideal.

      2. Die Forderung des „unbequemen“ Gegenparts à la Magath: Magath hat sicher seinen Anteil an der Meisterschaft, aber möglicherweise, weil er im negativen Sinne einen Teamgeist in der Mannschaft gefördert hat. Selbst wenn das von Magath so gewollt war – ich glaube, er hat sich in dieser Richtung mal geäußert – ist das eher „schwarze Pädagogik“ als moderne Trainerarbeit und funktioniert vielleicht eine Saison lang.

      3. An mehreren Stellen des Beitrags wird auf strukturelle Parallelen zwischen VW und dem VfL geschlossen. Dem würde ich nicht grundsätzlich widersprechen. Wenn diese Strukturen allerdings konkretisiert werden mit „geraden Persönlichkeiten, die gut nach außen wirken und funktionieren sollen“, und an anderer Stelle auf eine „Beamtenmentalität“ verwiesen wird, dann ist dies nicht falsch, trifft aus meiner Sicht aber nicht den Kern des Problems.

      Wie z. B. die Veröffentlichungen zu Dieselgate zutage gefördert haben, ist VW auf der oberen und mittleren Führungsebene durch eine ausgeprägte Hierarchie und autoritäre Strukturen geprägt, die Bevormundung, Anpassung und Kritiklosigkeit bis hin zu Desinteresse fördern. Individuelle Verantwortung und Teamgeist bleiben da auf der Strecke. Die auf mittlerer Ebene Verantwortlichen führen kritiklos und aus Angst vor Nachteilen aus, was oben entschieden wird. Und wenn’s schief geht, wusste man oben (Winterkorn) von allem nichts. Diese Unternehmenskultur mag sich zumindest ansatzweise auf den VfL übertragen lassen. Ich kann dies nicht beurteilen.
      Aber wenn es so wäre, liegt die Lösung ja nicht in den „unbequemen Typen“, die sich autoritär durchsetzen, sondern in der Stärkung der Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen und der Schaffung einer offenen Atmosphäre produktiver Kritik. Als Trainer hat nach meiner eingeschränkten Wahrnehmung Glasner das umzusetzen versucht, mit einem gewissen Erfolg bei den Spielern, aber scheiternd gegenüber der sportlichen Leitung, da er sich zu viel auch öffentliche Kritik erlaubt hat. Beim VfL musste er quasi gehen, in Frankfurt und bei Palace, wo er sich Ähnliches erlaubt hat, durfte er bleiben.
      Vielleicht hat der VfL doch weniger ein Mentalitätsproblem als ein Problem mit der internen Kritikkultur. Insofern fiele der Apfel tatsächlich nicht weit vom Stamm.

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    • Ich sehe es auch so, dass dies hier die Kernpunkte sind:

      "VW auf der oberen und mittleren Führungsebene durch eine ausgeprägte Hierarchie und autoritäre Strukturen geprägt, die Bevormundung, Anpassung und Kritiklosigkeit bis hin zu Desinteresse fördern. Individuelle Verantwortung und Teamgeist bleiben da auf der Strecke."

      "Aber wenn es so wäre, liegt die Lösung ja nicht in den „unbequemen Typen“, die sich autoritär durchsetzen, sondern in der Stärkung der Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen und der Schaffung einer offenen Atmosphäre produktiver Kritik."

      So oder so ähnlich setzen es ja zB auch Sebastian Hoeneß oder Kasper Hjulmand um. Von denen höre ich keine autoritäres Gequatsche, ganz im Gegenteil. Sie übergeben Verantwortung. Wie es im Übrigen auch Klopp bei Liverpool getan hat. Schaut euch dazu mal Dokus an, was Klopp alles dort nicht gemacht hat.

      Von daher wäre es mal interessant ein Gedankenspiel anzustoßen:
      Was würden Klopp oder Hjulmand hier entscheiden? Wem würden sie Verantwortung geben? Wenn würden sie stärken und in die Pflicht nehmen?

      Vergesst bitte nicht, das man nicht nur durch Schreien führen kann, sondern auch durch Leistung oder Empathie. Oder andere Dinge.

      Wo ich zustimme: Ich glaube, Simonis ist sich noch nicht ganz bewusst, welche Probleme hier überhaupt wirklich vorhanden sind. Oder anders gesagt: Er versucht es vielleicht aktuell nur inhaltlich zu regeln. Davor muss aber auch das Teamplay, die Führung und die Verantwortung kommen. Und dann können wir über Einstellung, Wille, Taktik etc. reden. Was ja jedes für sich auch weite Felder sind.

      Unterm Strich ist es aber auch einfach: Die anderen Teams arbeiten besser als wir. Punkt.

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    • @ Gast:
      Vielen Dank für deine ausführliche Antwort zu meinem Beitrag. Ebenso für die differenzierten Punkte, die du nennst, da ich so noch einmal die Möglichkeit habe, gewisse Denkstrukturen zu verdeutlichen, die ich zuvor aufgrund der Länge, wegließ.

      Zu Punkt 1:
      Zuerst möchte ich dich bestärken. Den Gedanken „Arbeit aus Spaß“ teile ich zu 100% und das ist etwas, was ich jedem Menschen wünsche zu erreichen. Arbeit sollte und muss sogar Spaß machen, damit man sein Bestmögliches geben kann.
      Jedoch gilt es in deiner Ausführung dessen, meiner Meinung nach, zu differenzieren.

      Arbeit aus Spaß setze ich nicht automatisch mit Wohlfühloase gleich. Ein anderes Wort, welches ich nutzen möchte, ist „Komfortzone“.
      Menschen, die sich in einer Komfortzone befinden, werden leider, es sind menschliche Tendenzen, fauler als andere, die diese Komfortzone nicht besitzen. Die Komfortzone „KANN“ die Entwicklung eines Individuums beeinträchtigen.
      Stelle dir vor, du hast eine Arbeit mit einem guten Gehalt, deiner Familie geht’s gut und du bist mit dem Alltag zufrieden (genügt dem eigenes Anspruchsdenken).
      Jedoch bekommst du nun ein Angebot in einem anderen Unternehmen, in dem du dich weiterentwickeln müsstest, d.h. eine zweite Sprache sprechen musst, an Weiterbildungen teilnimmst und du dich mit fremden Kulturen und neuen Denkweisen auseinandersetzen musst.

      Eine Wohlfühloase / Komfortzone sorgt dafür, dass du diesen Schritt vielleicht nicht gehst, weil es dir ja gut geht und du nicht mehr tun musst, weil du mit dem Zufrieden bist, was du hast.

      Und genau dieses Denken ist für den Leistungssport katastrophal. Ein Joshua Kimmich ist das positive Paradebeispiel, ebenso waren / sind es ein Kevin de Bruyne oder ein Christiano Ronaldo. Den unbedingten Willen besser zu werden, sich ständig weiterzuentwickeln. Mehr zu tun als nötig.

      Ich vermute, dass sie sich wohlfühlen und es ihnen gut geht, wo sie sich befinden. Die genannten Spieler haben einen entsprechenden Charakter, sich nicht in ihren Komfortzonen auszuruhen, sondern immer mehr zu geben.

      Wenn ich an das Zitat von Gerhardt aus meinem Ausgangspost denke, ist es jedoch ein Indiz dafür, dass (meine Vermutung) viele Spieler, die in Wolfsburg spielen, sich eine Komfortzone aufgebaut haben, die sich negativ auswirkt.

      Wenige Menschen haben den Charakter trotz Wohlfühloase und Komfortzone sich zu hinterfragen bzw. zu reflektieren und lieber den schwierigen und unbekannten Weg zu wählen als den einfachen.

      Letztendlich könnten wir allein darüber stundenlang diskutieren, da jeder Mensch individuell ist und den Spaß an der Arbeit anders für sich definiert. Ebenso ist das Zusammenspiel zwischen dem Charakter des Menschen und seiner Komfortzone differenziert zu betrachten.

      An einem Punkt halte ich jedoch fest: Die Komfortzone kann ein bedeutender negativer Aspekt der menschlichen Weiterentwicklung sein. Meiner Meinung nach ist er es sogar.

      Zu Punkt 2:
      Auch da stimme ich dir zu. Das ist ja auch der Grund, warum Wolfsburg mit Magath in dem neuen Anlauf nicht funktioniert hat.
      So eine Art und Weise kann nicht dauerhaft funktionieren, da der Mensch nach einer Weile die Motivation ihm zu folgen oder sich gegen ihn zu stellen, verliert.

      Der „unbequemen Gegenpart“ habe ich in meinem Ausgangspost explizit erwähnt, da es einen solchen braucht.
      Wären alle Verantwortlichen (Manager / Vorstand, Sportdirektor & Trainer) identisch unbequem, würde es auch nicht funktionieren.
      Jedoch vermittelt mir der Verein seit Jahren, dass eben diese unbequemen Typen eher selten ausgesucht werden, aufgrund der Denkweise seitens VW.
      Eigentlich ebenso ein zu komplexes und tiefgründiges Thema, jedoch versuche ich es kurz zu halten und einfach darzustellen.

      Wenn du mit Schmadtke & Glasner zwei unbequeme Typen hast, dazu vielleicht in der Mannschaft noch entsprechende Persönlichkeiten, ist das am Anfang grundsätzlich nicht schlecht.
      Es kommt dann jedoch auf die gemeinsame Weiterentwicklung, die Art der Kommunikation und das eigene Ego an. Sollte davon etwas abfallen, können sich schnell zwischenmenschliche Gräben auftun und es funktioniert sehr schnell nicht mehr.
      Und genau da kommen wir zu der Schwierigkeit: Man braucht Typen, die den Siegeswillen verkörpern, jedoch in der Lage sind ihr Ego zurückzustellen und dazu noch konstruktiv Kritik üben können als auch entsprechend kommunizieren zu können. Obendrauf müssen alle noch die identische Vorstellung der Ausrichtung für die Zukunft teilen.

      Beim VfL habe ich den Eindruck gewonnen, dass grundsätzlich versucht wird, solche Persönlichkeiten zu umgehen. Und wenn diese dann mal da waren, hat man es nicht geschafft eine entsprechende Kommunikationsgrundlage über einen längeren Zeitraum zu erhalten, was eben vermutlich an den Egos der entsprechenden Personen hing.

      Dazu kommt, dass die Charaktere in der Mannschaft auch im Zusammenhang mit dem Erfolg der Verantwortlichen stehen.

      Hast du Personen, die sich eben ständig weiterentwickeln wollen und ihre Komfortzone verlassen können, kann ein Marco Rose in Wolfsburg super erfolgreich sein.
      Jedoch ist er eher der Kumpeltyp, so habe ich ihn zumindest in den Trainingslagern im Winter in Spanien, wahrgenommen.
      Marco Rose würde in Wolfsburg über kurz oder lang scheitern, da es zu wenig Reibung gibt. Und eben diese Reibung ist wichtig für Erfolg. Und in der Mannschaft fehlt es genau an den Typen Hofland, Karhan, Madlung etc.
      Du brauchst diesen „aggressiven“ (im positiven Sinne) Leader, der eine Mannschaft auf dem Platz, oder direkt an der Seitenlinie als Trainer, mitzieht und auch mal in die Schranken weist und ins Gewissen redet.

      Punkt 3:
      Bei diesem Punkt sind wir uns auch einig. Besonders dein zweiter Absatz resoniert sehr bei mir.
      Volkswagen hat Denkmuster und Ideen, die durchgedrückt werden sollen. Die Flexibilität diese zu überdenken und sich selbst in den Hintergrund zu stellen, habe ich in der Vergangenheit nicht wahrgenommen und ich bezweifle stark, dass das jemals der Fall sein würde.

      Hier möchte ich nur als Denkansatz mitgeben: Der unbequeme Typ ist nicht mit einem autoritären Charakter verbunden. Das wäre zu einfach gedacht.
      Du kannst hinterfragen, wachrütteln, reflektieren und Strukturen aufbrechen, ohne autoritär aufzutreten.
      Jedoch würde es bedeuten, dass es eine Eigner gibt, der dafür offen ist.
      Und genau da hakt es, wie du selbst perfekt ausgeführt hast, aufgrund der Unternehmensphilosophie.

      Zu deinem ersten Absatz des dritten Punktes, stellt sich mir folgende Frage:
      Was ist deiner Meinung nach der Kern des Problems?

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    • @Pericon: Danke für deine Antwort auf meinen Post. Deine Ergänzungen bestätigen mir, dass wir eigentlich keine nennenswerten Differenzen haben. Insofern war mein erster Beitrag auch nicht als Entgegnung gedacht.
      In den drei Punkten, in denen du Bezug auf meinen Beitrag nimmst, kann ich die ergänzenden Differenzierungen, die bei mir fehlen, absolut teilen.

      Ich weiß, dass zu viel „Komfortzone“ träge machen kann, wenn der Stimulus fehlt oder verloren geht. Wie die Notwendigkeit des „unbequemen Gegenparts“ würde ich die Funktion von beidem nur weniger von Personen abhängig machen, sondern auf der Basis einer etablierten Zielorientierung und Kommunikationspraxis, die diese Funktion immer wieder einfordert, institutionalisiert sehen. Personen kommen und gehen, hat man aber erst einmal eine bestimmte Arbeits- und Umgangskultur etabliert, ist das aus meiner Erfahrung nachhaltiger. In der Praxis wird sicherlich beides notwendig sein, da Strukturen nur durch Personen wirken. Dazu braucht es in der Tat den „autoritären Typ“ nicht.

      Zur Frage nach dem „Kern des Problems“. Der Zusammenhang ist in meinem Beitrag vielleicht nicht deutlich geworden. Aber ich meinte damit die hierarchische, autoritäre VW-Struktur, die ich unter Punkt 3 skizziert habe und wie ich sie im Zusammenhang mit den öffentlichen Recherchen zu Dieselgate verstanden habe. Diese aus meiner Sicht kriminelle Unternehmensentscheidung wäre nicht möglich gewesen im Rahmen einer etablierten Kritikkultur, bei der auch das untere und mittlere Stabspersonal, dass die Betrugsentscheidung ja hat umsetzen müssen, sagen darf, da mache ich nicht mit.
      Möglicherweise gibt solche oder ähnliche Strukturen auch im Verhältnis VW zum VfL oder auch innerhalb des VfLs. Zumindest darf angezweifelt werden, ob es beim VfL eine funktionierende Kritikkultur gibt, die alle mitnimmt. Denn sonst hätte sich der Sportdirektor gestern nach sieben Spielen nicht hinstellen müssen, um die Mannschaft unisono rundzumachen. So wie der VfL gestern gespielt hat, spielt eine Mannschaft, von der etwas verlangt wird, was sie nicht kann (oder auch nicht will, weil sie es nicht kann). In einer Atmosphäre konstruktiver Kritik, würde es so weit erst gar nicht kommen.

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    • @Gast: Perfekt, danke. Damit sind wir tatsächlich ziemlich auf einer Wellenlänge, was den Inhalt unserer Diskussion angeht.

      Deinen ersten Beitrag habe ich auch überhaupt nicht als Entgegnung empfunden, fand den argumentativ ziemlich schlüssig und treffend.

      Stimme dir umfänglich zu, dass es eigentlich nicht von Personen abhängen sollte. Jedoch ist in den schnelllebigen Fußballgeschäft, mit teils vom Ego gesteuerten oder mit narzisstischen Ausprägungen der Verantwortlichen, aufgrund der hohen Fluktuation oftmals das Personal entscheidend.

      Um eine konstruktive und diskussionfreudige Arbeits- und Umgangskultur zu etablieren, benötigt es dir richtige Führung. Dabei ist es besonders wichtig eben keine autoritäre Führung zu haben.
      Eine Plattitüde, die trotzdem, wie auch in diesem Fall, stimmt: Der Fisch stinkt am Kopf, so auch beim VfL Wolfsburg. Und der Kopf ist VW.

      Danke dir für die erneute Ausführung. Dann sind wir uns ja sogar auch beim Kern des Problems einig, da es meine Beschreibung des Problems in meinem Ausgangsbeitrag bestätigt.

      Dadurch, dass VW der Eigner vom VfL ist, bin ich mir ziemlich sicher, dass identische Strukturen vorherrschen. Der Chef führt ja letztlich nach einem Stil und verändert den nicht, je nach Abteilung.

      Richtig, das Auftreten gestern war eindeutig. Entweder kommt die Mannschaft zwischenmenschlich nicht mit dem Trainerstab rund um Simonis zurecht, oder inhaltlich.
      Und bei der Aussage vom Sportdirektor steckt natürlich auch eine Menge Eigenschutz dahinter.

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  38. Ich habe es vorhin schon geschrieben, aber wurde etwas belächelt. Benaglio muss handeln, ich glaube nicht, dass er es tut. Aber: Christiansen wird nicht den Trainer wechseln und der VW-Aufsichtsrat auch nicht reagieren. Das heißt ein anderer muss Alarm schlagen, da sehe ich das am ehesten bei Aufsichtsratsmitglied Benaglio. Ich weiß nicht wieso, aber Simonis erreicht die Jungs nicht mehr. Nach drei katastrophalen Halbzeiten folgt die Vierte, das ist für mich Alarmstufe rot. Taktisch hat Simonis glaube ich viel drauf. Aber er hat sich durch Personalentscheidungen bzgl. Fischer oder Majer kein gutes Standing in der Mannschaft gemacht. Wir brauchen einen Trainer wie Labbadia.

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  39. Hab mir grad die PK angeschaut. Simonis scheint die Fehler ganz gut zu analysieren, die Probleme sind wohl auch schon länger bekannt und werden trainiert (zB kurze Ecken verteidigen). Dann frag ich mich warum keine Besserung zu sehen ist. Simonis wirkte teils auch trotzdem sehr ratlos und gefrustet. Wahrscheinlich kann man ihm nicht mal einen Vorwurf machen. Das wirkt für mich einfach wie ein Komplettversagen der Mannschaft auf allen Ebenen. Und da muss man dann auch PC mit in die Verantwortung nehmen, denn er hat die Mannschaft zusammengestellt m.

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    • Fehlererkennung ist das eine – Fehlerbehebung ist eine ganz andere Sache. Wenn mein Auto nicht mehr anspringt und der Motor qualmt, könnte ich davon ausgehen, dass der Motor kaputt ist. Reparieren kann ich ihn deshalb aber nicht zwangsläufig.

      Viele Probleme des VfL erkenne ich auch und bin trotzdem nicht in der Lage, sie abzustellen. Woran es bei Simonis hängt – keine Ahnung. Bisher scheint er aber noch nicht in der Lage zu sein, der Mannschaft zu erklären, wie sie die Fehler abstellt.

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    • Oder um es mehr auf den Punkt zu bringen:

      Die Aufgabe eines Trainer ist nicht nur die Erkennung von Problemen, sondern vor allem die Lösung dieser.

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    • Hat Simonis wirklich gesagt sie versuchen kurze Ecken besser zu verteidigen? Das würde dem ganzen ja die Krone aufsetzen.
      Wenn da kein Gegenspieler ist kann nichts verteidigt werden.

      Wir werden in den letzten Spielen ständig „ausgecoacht“, da kommt einfach ein Gegner der unsere Schwachstellen gnadenlos analysiert hat und dann einfach entsprechend trainiert und das beim Spiel umsetzt. Mehr ist es nicht, das reicht um den VfL vor Probleme zu stellen.
      Stuttgart heute bei Ecken, Köln über unsere rechte Seite…
      Jede Mannschaft scheint ne Idee zu haben wie sie gegen uns gewinnen will. Nur wir scheitern schon daran ne eigene Idee zu haben.

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    • Atmet mal locker durch die Hose. Nein, so hat er es nicht gesagt. Frage war sinngemäß, wie es sein könne, dass Stuttgart mit der Eckenvariante erfolgreich sei, die wenige Minuten vorher auch schon gefährlich war. Simonis hat sachlich erklärt: In dem Moment, in dem eine Ecke kurz ausgeführt wird, wechselst Du von einer zonenorientierten in eine mannorientierte Deckung. Das würde man auch traineren – offenbar aber aber noch nicht ausreichend. Fehler war letztlich, dass sich Wind schubsen lässt und die Abseitslinie zerstört.

      Simonis ist trotz allem ein Fachmann. Aber momentan könnte auch ein Welttrainer oder der Busfahrer die Truppe trainieren – auf dem Platz bekommen sie kaum drei unbedrängte Pässe an den Mann.

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    • Vor dem 0:1 habe ich gerade im Stadion meinen Sitznachbarn wie es sein kann, dass die genau den gleichen Trick wiederholen können und gefährlich flanken können. Das war mit Ansage und das muss doch ein Spieler auf dem Platz situativ erkennen und gedankenschnell rausrücken.

      Ich habe selber nur Handball gespielt, aber wenn man bestimmte Muster beim Gegner da erkennt, dass er immer die gleiche Bewegung/Ablauf macht, um sich durchzutanken. Dann lässt man sich da einmal vernaschen. Beim zweiten Mal dann nicht mehr, dann knallt es. Kann mir doch keiner erzählen, dass es beim Fußball nicht ähnlich ist: "Die haben uns eben schon solch eine Ecke gefährlich vors Tor unbedrängt geflankt und stehen wieder so. Schauen wir mal, dass wir das unterbrechen!" Oder sitzt man da wie der Hase vor der Schlange und denkt sich, "eben hats geklappt, aber die werden das sicher nicht nochmal machen?!?"

      und wenn uns der Busfahrer momentan trainieren würde: Der hätte heute den Maehle sicher nicht da eingesetzt, wo er heute gespielt hätte. Der hätte den draussen gelassen aufgrund siner wirklich schlechten Leistungen die letzten Spiele. Der würde auch dem Fischer nicht unbedingt die Startgarantie geben. Der würde intuitiver und emotionaler handeln.

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  40. Das was hier grade passiert war vor der Saison abzusehen. Einige mit ihrer rosaroten Brille waren anderer Meinung und haben vom internationalen Geschäft gequatscht… Wie blind muss man eigentlich sein :top:
    Das war mit Abstand die schlechteste Transferperiode seit langem. Die Trümmertruppe der letzten Saison wurde gehalten, Schwachstellen wurden erkannt aber man ist mit Angeboten für Lösungen grandios gescheitert. Die getätigten Transfers waren wenig kreativ. Ich glaube wir könnten Simonis raus hauen und Pep holen, selbst der würde da wenig raus holen.
    Christiansen gehört für mich entfernt.
    Diese Saison wird es um den Klassenerhalt gehen. Vergangene Saison sind wir gut gestartet und sind dann eingebrochen. Diese Saison kann man vom Start an brechen. Es ist wenig bis garnicht kreativ, wir können nichts mit dem Ball anfangen, treten auf wie verängstigte Mäuschen.. es ist beschämend. Kein Kampf, keine Leidenschaft einfach nichts.

    Ich bewunder die Optimisten die sonst was für tolle Entwicklungen erkennen.
    Ich erkenne da nur das Grauen der vergangenen Spielzeiten ausgeprägter wie lange nicht mehr.

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    • Ich verstehe auch nicht wie manche Fischer noch immer Bundesliganiveau bescheinigen können. Stürmer wurde nicht geholt, RV keine Sofortlösung.

      Aber muss Simonis heute Maehle als LM machen, weil es sein System vorgibt, oder muss er da flexibeler sein. Es hat unserem Spiel ja geschadet. Genauso mit Zehnter aufgeund der Vorbereitung etc. Also ich sehe auch einen Anteil beim Trainer. Ich glaube auch ein Labbadia wäre mindestens genauso erfolgreich. Die Frage ist doch aber, ob es ein Wechsel sportlich jetzt bringt. Der beue Trainer hat auch Fischer, Wind und Maehle.

      Ich glaube einfach man muss es so oder so bis zur Wintertransferphase überstehen und dann wäre der neue Trainer schon verheizt!?

      Die letzten Trainer wurden erst gewechselt, als die Saisonziele nicht mehr zu erreichen waren.

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    • Aber ich glaube schon , dass man mit der richtigen Ansprache und der richtigen Ausrichtung aus diesen 3 Spielern deutlich mehr herausholen kann, insbesondere auch aus Wind.
      Ich entsinne mich, dass der zu Beginn seines Wolfsburgengagements durchaus geknipst hat.
      Wie einige andere, hat er seine Qualitäten dann hier verloren.

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  41. OT: Hat jemand noch ein Ticket für den Gästeblock nächste Woche in Hamburg abzugeben? Gerne einfach auf die Nachricht antworten

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    • willst du dir das wirklich antun?

      auch die anderen Tausende Fans tun mir jetzt schon leid die nach Hamburg fahren.

      wenigstens kann man nach dem Spiel auf der Reeperbahn bisschen die Sau rauslassen und alles vergessen lassen…

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    • Ja habe ich. Altmark Wölfe Gardelegen

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    • Ich habe sogar noch vier abzugeben.

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  42. Theorie: Maehle durfte nur deshalb als LM starten, weil er der einzig fitte Rechtsfuß war der diese Position halbwegs ausführen kann und Simonis nicht von seiner Idee invertierter Flügelspieler abweichen wollte.

    Leider war das eines der beiden Hauptgründe warum unser Offensivspiel so komplett abwesend war. Ohne Wimmer UND Amoura fehlt vorne das Unerwartete, die Einzelaktion die Räume schafft und den Gegner beschäftigt. Daghim hat das (insbesondere in der zweiten Halbzeit) versucht zu kompensieren, ein Spieler ist aber unendlich leichter abzumelden als zwei oder drei.

    Der zweite Grund war unser zentrales Mittelfeld; Svanberg hinter Eriksen wr eine gute Idee, meines Erachtens hätte man sie aber im Spiel irgendwann tauschen müssen. Weder Svanberg noch Souza sind mit Ball die besten Aufbauspieler und Stuttgart konnte uns so durch einfaches Pressing zum Bolzen oder riskanten Pässen zwingen. Oder zum Abbruch des Spielzuges und Seitenwechsels über Grabara. Da hat man das Fehlen Arnolds schon bemerkt!

    Außerdem auffällig war für mich die völlig wirre Teamhierarchie. Arnold ist Kapitän und dahinter? Svanberg sein Vertreter ist in Ordnung, wenn auch nicht wirklich ideal. Nach seinem Ausfall war dann Jenz Kapitän, der im Sommer gehen sollte und wollte und nur duch Verletzung in einer Position spielt wo in der Regel wenig bis gar nicht rotiert wird?

    Da fehlen klare Führungsspieler und Strukturen. Ehrlich gesagt wüsste ich aber auch nicht, wer für mich der Nachrücker wäre. Von der Ausstrahlung vielleicht Vavro, aber der fehlt ja auch und ist auch erst ein Jahr da. Grabara ist erstaunlich ruhig und sieht nach Rückschlägen oft einfach nur ratlos und resigniert aus. Gerhardt als deutlich dienstältester Spieler ist komplett degradiert.

    Zu einzelnen Spielern: Zu Fischer wurde schon viel gesagt. Man sieht so oft, dass wenn er breit steht und nach vorne geht unser Spiel viel dynamischer wird und Dinge passieren. Aber gefühlt geschieht das nur jedes zweite Spiel ein paar wenige Male. Mittlerweile will ich ihm nicht einmal mehr große Vorwürfe machen, durch das heutige Deckungsverhalten sah das schon sehr gewollt aus.
    Kumbedi hatte da schon deutlich mehr Drang nach vorne und das hat schon Lust auf mehr gemacht. Man merkt einfach, dass wir mit klassischen Außenverteidigern besser aussehen.

    Daghim tat mir heute Leid. Er musste gefühlt seine gesamte Seite beackern; hinten als Außenverteidiger, vorne als Flügelspieler, Solokünstler, zweiter Stürmer. Er musste so viele Positionen bekleiden und sah dadurch in vielen teils unglücklich aus. In der zweiten Halbzeit mit etwas mehr Glück und erfolgreichen Aktionen.

    Grabara hat zu Beginn seine Bälle gehalten und seine Körpersprache und Ausstrahlung war endlich mal positiv und er kommunizierte ordentlich mit seinen Vorderleuten. Seine Körpersrpache beim Gegentor war aber wieder sinnbildlich für unsere aktuelle Moral. Pure Ratlosigkeit und Resignation in Einem. Auch wenn man positiv startet (Einstellung, nicht Spielweise), verliert man diese Motivation beim ersten Gegenschlag und fällt wieder in negative Spiralen.

    Dazu kommt leider, dss uns die großen Aktionen abgehen. Selbst ohne Vavro, der letztes Jahr jeden Block energisch abfeierte, fehlen uns diese kleinen Erfolge oder sie werden nicht belohnt. Direkt vor dem 2:0 gab es diesen schönen Block und man merkte kurz, dass das die Spieler heiß machen könnte. Aber was passiert? Der Ball springt zum Gegner und der schießt ihn direkt rein.

    Amoura bringt immer frischen Wind und wie bereits eingangs erwähnt, brauchen wir diese Individualisten im Moment. Ich hoffe, dass er wirklich nur aufgrund der Belastungssteuerung aussetzen musste. Ansonsten würde wohl selbst ich in den hiesigen Grundtenor einstimmen müssen.

    Dass Majer nur durch eine Verletzung so vergleichsweise früh rein kam ist für mich auch nur schwer verstehbar. Er mag zwar nicht DER Unterschiedsspieler sein, den man sich ursprünglich erhofft hatte, aber man sieht schon seine Qualitäten und dass er so in der Hierarchie abgerutscht ist ist schon leicht verrückt. Gerade aufgrund von Qualität/Ablöse/Ansprüchen und kompletter Abwesenheit von Abgangsgerüchten vor gerade einmal zwei Monaten.

    Eriksen: Man merkt seine Qualität mit Ball auf kurzen Raum, aber es fühlt sich etwas an wie damals mit Max Kruse — Er denkt kompliziertere, größere Spielzüge als seine Mitspieler. Hoffentlich mit besserem Ausgang und Gottseidank mit mehr Professionalität.

    Verrückte Statistik des Tages: Amoura hat in seinen 14 Minuten doppelt so viele Sprints wie Wind in seinen 90 gezogen.

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  43. Ich selbst habe es noch nicht gelesen, jedoch scheint man an Simonis festhalten zu wollen…na dann muss ich leider sagen:
    Wird in Hamburg kein gutes Spiel für uns.

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    • Schindzielorz nimmt ihn weitgehend in Schutz, nimmt ‚die Mannschaft in die Pflicht‘.
      Fischer sieht auch die Mannschaft in der Pflicht, explizit auch sich selbst, lobt Simonis (wird ja auch immer von ihm aufgestellt).
      Tja – ach, ich mag nicht mehr…
      :nacht:

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    • Schindzielorz lehnt sich ganz schön weit aus dem Fenster in Bezug auf den Trainer. Der ist verantwortlich für Training, Taktik und Aufstellung und nix funktioniert…. da ist der Trainer sehr wohl in der Pflicht!

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  44. Mal angenommen wir gewinnen (mittlerweile) überraschend in Hamburg und dann gegen Kiel, vielleicht schafft das Team dann ja den Turnaround (um mal ein wenig Optimismus zu versprühen)

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    • Was nimmst du? Das will ich auch!!!! Zu schön um wahr zu sein ….

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    • Anders herum: Man vergeigt noch Hamburg und fliegt gegen Kiel raus, sodass ein Nachfolger noch weniger Zeit hat, uns noch weiter unten übernimmt, noch mehr Psychologe spielen muss und wir in einem Wettbewerb weniger sind. Wolfsburg!

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    • Dass wir in dieser Konstellation den Turnaround schaffen, ist sehr sehr unwahrscheinlich.

      Wenn wir gegen Kiel irgendwie weiterkommen und in Hamburg nicht verlieren, ahne ich, dass man nichts macht. Im Dezember fliegen dann alle (PS, PC und der Lord), weil der Baum nicht nur lichterloh brennt, sondern schon abgebrannt ist.

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    • Der Lord soll doch laut Kicker verlängern :top: :ironie:

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    • Wenn das heute nicht ein Spiel gegen den Trainer war, dann weiß ich wirklich nicht weiter. Das heutige Spiel ließ jeglichen Kampfgeist, Siegeswillen oder auch nur den Hauch einer Motivation vermissen.

      Dazu fehlte dann auch jegliche strategische Ausrichtung – gab es eine Spielidee? Eine Vorvabe durch den Trainer? Wer hat diese Mannschaft heute so aufgestellt? Warum wurde bei dieser desolaten Leistung nicht schon vorher gewechselt?

      Wenn man auf höherer Ebene heute entscheidet so weiterzumachen, weiß ich nicht mehr weiter. Es ist doch offensichtlich, dass diese desolate Leistung ihre Gründe hast, die tief in der Mannschaft und dem Trainer liegen müssen. Ein weiter so wird in einem Disaster enden.

      Und trotzdem die Frage: Warum schafft kein Trainer bei uns eine gewisse Konstanz aufzubauen?

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  45. Für mich ist seit heute auch glasklar. Simonis hat fertig!!!

    Seine Defizite und Fehler sind unübersehbar. Mir fehlt mittlerweile jegliche Fantasie wie wir mit ihm noch die Kurve bekommen wollen.

    Es gibt keine Struktur und Achse in der Mannschaft. Und vor allem taktisch ist das eine Katastrophe was wir spielen. Pressing bzw Gegenpressing findet gar nicht statt. Die propagierte Dominanz und Ballbesotzspiel sind nicht zu erkennen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Unfassbare Personalentscheidungen und unglückliche Aussendarstellung. Ich kann trotz seiner kurzen Amtszeit so fortfahren.

    Ich habe mir natürlich wirklich gewünscht dass es mit ihm.klappt und wir endlich mal einen neuen attraktiven Fussball mit einer neuen Spielweise sehen. Aber hier kann man nur sagen sechs setzen!

    Wie der.Lord bereits bekannt gegeben hat gibt es noch keine Trainerdiskussion. Das heisst unser Leiden wird leider verlängert. Leverkusen war da sehr konsequent. Auch den Rauswurf von Kovac haben wir damals viel zu spät vollzogen und es sieht so aus als machen wir dem Fehler wieder.

    Ich bin aktuell völlig ernüchtert. Es gibt am Horizont derzeit einfach gar nix was Hoffnung machen kann. Wieder ist eine Saison bereits nach kurzer Zeit im Eimer und wenn.man Pech hat rutscht man noch ganz tief in dem Abstiegskampf. Das ist mit diesem Kader eigentlich ein Wahnsinn.

    Die Heimbilanz ist zudem einfach eine Vollkatastrophe. In den letzten 21 Heimspielen waren ganze 3 Heimsiege dabei. Das ist die Bilanz eines Absteigers.

    Sonich habe fertig. Um es mit Lennys Worten zu sagen. Macht doch was ihr wollt!

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  46. Wolfsburg Entourage

    Ein gewisser Martin Schmidt trat damals freiwillig auf Platz 14 zurück nachdem er gemerkt hat, dass es offenbar nicht passt. Hier ist es jetzt mit Christiansen, Lord und Simonis das Gegenteil. Gegenseitiges Festklammern an die eigenen Stühle um bloß nicht aus der Wohlfühloase vertrieben zu werden. Große Sprüche und Ankündigungen, immer aufs nächste Spiel vertrösten, um Geduld bitten, aber nie was leisten.

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  47. Es wird/wurde hier öfters hervorgehoben, dass der Trainer die Schwächen klar analysiert und in den Pressekonferenzen auch anspricht.

    Ja was denn sonst? Also was ist denn bitte die Erwartung an einen Bundesligatrainer eines Teams mit diesem Etat und vermeintlichen Ansprüchen? Und vor allem: Wie schlecht wäre es denn bitte, wenn er diese Katastrophe auf dem Platz nicht sehen und klar beschreiben könnte?

    Also wenn zum oft genannten "Prozess" gehört, dass man nun auch froh sein muss, dass ein Trainer offensichtliche Schwächen erkennt, die jeder x-beliebige Fan in einem Online-Blog erkennt, dann gute Nacht.

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    • Es ist ja schonmal positiv zu bewerten, dass der große Konsens im Blog hier (zumindest wenn man sich die Beiträge so anschaut) ist, dass es mit Simonis nicht weitergeht. Das war vor dem Augsburg Spiel ja noch deutlich anders. Auch in der Öffentlichkeit scheint das langsam anzukommen. Der Druck wird in dieser Woche medial immens werden auf die Verantwortlichen. Die Alarmglocken sind bei mir schon angegangen, als die Niederlage in Dortmund überwiegend positiv bewertet wurde. Das war schon eine bodenlose Frechheit das Spiel. Nichts an dem Spiel war gut. Auch nicht das Ergebnis, wir haben verloren.

      Ich befürchte leider jedoch, dass Simonis das Spiel in Hamburg noch bekommt. Ich traue ihm leider nicht zu, dass er mit den besten Offensivspielern mutig nach vorne spielen wird, sondern dass wir halbgar auf Konter spielen werden. Das wird in die Hose gehen. Warum nicht mal eine Doppelspitze im 4-4-2 mit Amoura und Pejcinovic? Dahinter Majer und Arnold im Zentrum. Auf den Flügeln von mir aus Daghim und Skov Olsen. Aber dann mal Kapelle nach vorne spielen. Natürlich ist das offensiv, aber wir kriegen auch mit der Taktik von gestern 3 Buden hinten reingeschossen. Mit dem Angsthasenfusßball von gestern wird es keinen Turnaround geben, sondern die nächste herbe Enttäuschung…

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  48. ZINNlos ist SINNlos

    Die ganzen Fußball-Fachmänner hier im Blog… ich könnte kotzen. Andauernd wird sich hier über den Trainer beschwert… sach ma, merkt ihr es nicht mal endlich? Uns könnte in diesem Moment auch ein Carlo Ancelotti trainieren und selbst der würde kein Spiel mit dieser Truppe gewinnen. Die Aufgabe des Trainers ist es die Spieler weiterzuentwickeln, eine Ideologie festzuspielen und Defizite zu verbessern, das erfolgt jedoch beim Training. Ob die Spieler es am Ende auch umsetzen ist die andere Frage und genau da scheitert es bei unserer ******-Truppe. In den letzten Jahren sind so viele Trainer hier gescheitert, alle hatten sie einen großen Namen (so wie es hier im Blog erneut gefordert wird). Ich denke es kann nicht am Trainer liegen, wenn ich jetzt sehe wie z.B. ein Kovac in Dortmund auf Wolke 7 schwebt. Die vielen Trainerwechsel haben auch dafür gesorgt, dass unser Kader aus mehreren Spieler-Profilen besteht, die allesamt nicht in einer Ideologie vereinbar sind, du kannst bei Ballbesitzfußball nicht auf den Konterhungrigen, schnellen Sprinter Amoura setzen aber genau dieser will spielen. Andersrum kannst du bei schnellem Konterfußball nicht auf einen langsamen Wind setzen. Auch PC hat hier sicherlich keine Schuld, er ist nur derjenige, der die ganze Scheiße wieder in Ordnung kriegen muss. Angefangen hat das ganze doch mit den Panikkäufen von Schäfer… mehrere Spielerprofile die gar nicht zueinander passen, nur um den Abstieg zu verhindern. Genau diese Einkäufe machen es fast unmöglich den ganzen Kader für ein Spielstil umzusetzen.

    Fasst euch mal an die eigene Nase und denkt mal ein bisschen nach, bevor ihr hier wieder die nächste Trainer-Debatte entfacht. Was soll den ein neuer Trainer eurer Meinung nach bringen? Wieder eine neue Spielidee, wieder neue Spieler-Profile, wieder unzufriedene Systemfremde Spieler…???

    Das Problem ist hier weitaus größer und hat sich über die Jahre angehäuft. Man kann jetzt nicht einfach drauf los schießen und sagen, der ist Schuld, der ist Schuld und der ist Schuld. Schuld sind vor allem die Spieler, die es nicht gebacken bekommen einen Pass über 5 Meter zu spielen und es wäre schon echt traurig, wenn eine Profi-Mannschaft beim Training kurze Pässe trainieren muss, das ist Bambini-Niveau. Ich kann den Frust von Simonis verstehen, mit solchen "Profis" zu arbeiten muss wirklich frustrierend sein.

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    • PC hat keine Schuld?????????????? Der ist GF Sport und hat den Kader mit zusammengestellt. Die Problemzonen hat er in diesem Sommer nicht behoben , sondern verschlechtert. Dardai spielt nicht mehr, sondern wird auf der 6 und sogar auf der RV Position getestet. Souza soll auf der 8 spielen. Geht’s noch. Hier werden Spieler verpflichtet und nicht nach Positionen eingesetzt. Keine Taktik zu sehen, keine Entwicklung der Spieler ist zu sehen und auf junge Spieler wird überhaupt nicht gesetzt. Dzenan darf nur zuschauen. Dardai sieht keine Minute, Kumbedi heute erst einige Minuten, sonst wird er ignoriert. Was wurde uns alles versprochen. Aber ich falle auf die Lügen aus der Geschäftsführung nicht mehr herein. Christianen gehört sofort gefeuert.er hat sich heute wieder nicht geäußert. Simonis ist eine Laie und Azubi. Ich weiss nicht was die Leute da reingefallen sind. Das sind doch alle Profis oder was? Lassen sich von einem Azubi vorführen. das ist keine Professionalität, das ist Laienhaft was der VfL da vorlebt. Aber lebt nur weiter in eurer eigenen VfL Welt. Am Ende ist es dann die Liga 2 und keiner von den Protagonisten ist dann noch da. Einige wollte Arnold nicht mehr sehen. Das Ergebnis haben wir heute gesehen.

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    • finde ich sehr gut und treffend beschrieben, allerdings finde ich dass gerade PC sehr wohl die Schuld trägt. Er hat aus seiner einjährigen Amtszeit am Ende die falschen Schlüsse gezogen, wirkt allgemein etwas überheblich, naiv und hätte in der Mannschaft ganz andere Reize setzen müssen.
      Mit Arnold wäre heute übrigens nichts anders gelaufen, den Gedanken bitte schnell wieder streichen!
      Auch ein Schindzielorz kann sich nicht so fassungslos überrascht von der Mannschaft zeigen die er selbst genauso über mehrere Jahre zusammengestellt und eng begleitet hat, das ist ein absolutes Armutszeugnis der eigenen Beurteilungsfähig.

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    • Das Ganze ist irgendwie zweiteilig zu betrachten.

      Wenn es darum geht, wie der Kader zusammengestellt wurde, dann gibt es eigentlich genug Spieler, die von PC geholt worden sind und somit in die neue Philosophie passen müssten, die auch Simonis leben müsste, der ja deswegen als Trainer gewählt wurde, weil er zu PCs Weg passt.
      Demnach müsste es ja reibungslos funktionieren wenn wir mit folgender Elf auflaufen:

      Grabara – Kumbedi, Seelt, Koulierakis, Zehnter – Souza, Eriksen – Skov Olsen, Lindstrøm, Daghim – Pejcinovic

      Bis auf Koulierakis alle nach dem Weg PCs und demnach perfekt für Simonis… theoretisch. Pejcinovic, der aber explizit bleiben sollte nach Leihe, also aktiv entschieden, und Grabara, den ich als Torhüter eher rausnehmen würde.

      Von diesen Spielern hat nur Skov Olsen zu Beginn eine echte Rolle gespielt. Pejcinovic mit Abstrichen auch. Heißt, dass die anderen Spieler doch noch nicht so toll zu Simonis passen?

      Auf der anderen Seite geht es aber nunmal auch darum, was für Typen mit welchen fußballerischen Fähigkeiten ein Trainer zur Verfügung hat.
      Und da sehe ich, dass sich das seit Jahren durchzieht, dass Trainer herkommen und meinen ihr System durchzudrücken. Auf Biegen und Brechen.
      Wie von vielen geschrieben ist Glasner eine der wenigen gewesen, der nach einem halben Jahr sich auf eine Änderung seiner Idee des Systems einließ und damit große Teile der Mannschaft abholen konnte.
      Ansonsten wurde sich ja stur an Systeme und Abläufe gehalten, die den Spielern reihenweise ihrer Fähigkeiten beraubten. Und damit meine ich nicht, dass sie deshalb den 5 Meter Pass nicht mehr hinbekommen. Z.B. ein Spieler, der den Ball gut voran treiben kann oder einer, der clevere öffende Pässe spielt um aus Drucksituationen zu kommen und Angriffe einzuleiten kommen gar nicht mehr in solche Situationen, weil es wichtiger zu sein scheint, am eigenen 16er im 10-Mann-Block zu verteidigen und den Ball dann rauszubolzen und am 16er zu warten weil die eh gleich wieder kommen. Beschriebene Stärken kommen so nie zur Geltung.

      Und da muss der Trainer ansetzen. Der muss das sehen, der muss das Spiel mehr oder weniferdarauf auslegen, dass wie im Beispiel der Spieler auch in solche Situationen kommt und wo es dann Abläufe gibt für andere Spieler das Spiel dementsprechend breit oder tief zu machen um Pässe und Räume zu geben.

      Das ist jetzt alles sehr einfach gehalten und auch nur eine Situation. Aber grundsätzlich will ich darauf hinaus, dass der Trainer mehr oder minder entscheidet, was die Spieler tun sollen. Wenn der Trainer aber nicht darauf eingeht, was der Kader hergibt dann wirds schwer wie wir gerade sehen. Oder wenn er die Idee hat den Ball vorne festmachen zu wollen aber nur wenn Amoura da spielt dann muss man schon fast zweifeln ob der weiß was er vom Team erwarten kann..

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  49. Christiansen ist seit anderthalb Jahren hier, hat sich ‚das alles in Ruhe angesehen‘, wie einige hier wohlwollend meinten.
    Mir kam dieses Handeln immer bedenklich vor.
    Aber nun hat er den Kader umgebaut, er hat ‚in Ruhe‘ den Trainer ‚gecastet‘, die Transfers zu verantworten.
    Aber wo sind die neuen Tugenden?
    Man experimentiert herum, schiebt Spieler in unpassende Positionen, keine Linie erkennbar, desolates Auftreten.
    Umbruch – stimmt, alles umgebrochen!
    Aufbau ? Wo?
    Demontage!

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  50. Ich habe gerade nochmal den Artikel über die Aussagen von Schindzielorz durchgelesen. Für mich liest sich das schon nach einer sehr verzweifelten Rückendeckung für Simonis. Da kommt ja nicht mal der Ansatz oder Hauch eines Hinterfragens der Taktik oder Aufstellung allein die Spieler sind schuld. Klar kritisiert man seinen Trainer nicht öffentlich aber ein gewisses Hinterfragen sollte in dieser Situation schon möglich sein. Allein schon das nach dieser ersten Halbzeit nichts passiert ist kann so nicht hingenommen werden.

    Und ich denke Pejcinovic und Dardai werden uns im Winter verlassen…. Sie haben keine echte Chance. Pejcinovic zeigt in der U19 gute Leistungen und Dardai war letzte Saison meistens sehr ordentlich angesichts seines Alters eher gut. Bei Simonis haben beide keine Chance.

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    • Wolfsburg Entourage

      Am Beispiel Dardai sieht man sehr gut die miserable Arbeit von dem Führungstrio.
      Junger sehr engagierter Spieler, der für sein Alter super gespielt hat, hat keine Chance mehr.
      Er hat nichts falsch gemacht und gibt im Training alles denke ich. Was denkt der Trainer?
      Und wieso hat man fürs ZM soviele Spieler? Was denken sich Christiansen und Lord dabei?

      Alle 3 haben m.M.n. schwerwiegende Fehler gemacht, die dazu beitragen, dass man mit Vollgas Richtung 2. Liga fährt. Die Spieler sind natürlich mitschuld, aber spätestens gestern konnte man sehen, dass sie gegen den Trainer spielen. Da gibt es keine zwei Meinungen. Ein vernünftiger früher Trainerwechsel kann da noch einiges retten, der hat andere Aufstellungen, Einwechslungen, vorallem einen Plan, die die Mannschaft jetzt braucht. Diesen verunsicherten unmotivierten Haufen kriegst du als Bundesligatrainerneuling nicht mehr auf Reihe.

      Wenn wir den Trainer behalten, ist Platz 17 oder 18 100% sicher. Jede Woche wird schlimmer, dass müsste jeder sehen, dass das nichts mehr wird.

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    • Ich verstehe es auch langsam nicht mehr. Wieso lässt man nicht Pejci spielen? Wind hat weder Bock, noch spielt er gut. Genauso Zehnter.

      Das nicht gleich alles klappt ok. Aber PC damals und Simonis haben gesagt sie wollen die Jugendspieler integrieren. Warum dauert das hier länger als bei anderen Vereinen. Die anderen U21 Stürmer spielen (Ansah bei Union, Tresoldi Brügge etc).

      Wenn wir 3ter wären … aber selbst bei Frankfurt spielen einige Spieler, die da mit 19-20 reingeworfen wurden. Dann würde ich auch solche Leistungen mal abhaken. Aber der Startelf von gestern und dem Trainer, der sagte Augsburg darf sich nicht wiederholen, verzeihe ich das weniger.

      Dann setzt auf die Jugend. Mehr als Platz 12 wird es auch mit Maehle und Co nicht.

      Und es wird Interesse geben ähnlich wie bei Odogu.

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    • Pejcinovic hat vor diesem Spieltag 42% aller möglichen Minuten in der BL gespielt (50% mit Pokal). Das ist schon ordentlich, gerade weil leider relativ wenig bei rumkam. Wenn man dazu noch Amoura zentral spielen lassen will (wie an Spieltag 3+4), ist es nur natürlich, dass ein Pejcinovic keinen absoluten Stammplatz verlangen kann. Wenn Amoura ausfällt oder auf dem Flügel spielt, ist Pejcinovic in einem Duell auf Augenhöhe mit Wind und wer hat das vor dieser Saison (und Simonis' ersten Ansagen) ernsthaft für möglich gehalten? Wind hat das dann gegen Leipzig mehr als ordentlich gemacht und das war einer der wenigen Pläne die mal aufgingen. Am darauffolgenden Spieltag startete Pejcinovic dann wieder.

      Warum er als einziger Offensivspieler gegen Stuttgart trotz Wechselslot draußen blieb kann ich nicht beurteilen. Aber die Aufstellung generell konnte ich teilweise nur erraten (Maehle einziger halbwegs offensiver Rechtsfuß? Arnold noch angeschlagen von der Hertha? Amoura Belastungssteuerung nach den Länderspielen?)

      Bei Dardai gehe ich aber voll mit. Auch wenn er anscheinend Gerhardt verdrängt hat, sagt das wenig aus wenn man stattdessen Souza verpflichtet, als ersten Ersatz dann entweder Eriksen oder Svanberg nach hinten zieht UND sowohl Arnold als auch Souza in der Regel gesetzt sind? Im aktuellen System haben wir einen, wenn nicht sogar zwei Spieler zuviel und einen Jungspieler, der letztes Jahr (zurecht!) reguläre längere Einsätze hatte und um einen Stammplatz kämpfte so gar nicht einzusetzen ist schon sehr schade.

      Ich bin jetzt mal kurz unseren Kader durchgegangen. Von unseren anderen U21-Spielern: Daghim scheint sich festgespielt zu haben und macht mittlerweile seine Sache sehr ordentlich. Koulierakis ist Stammspieler, ist diese Saison aber, um es nett zu formulieren, etwas wackelhafter als letztes Jahr. Kumbedi hatte seinen ersten Auftritt gestern, man merkte aber eindeutig, dass er ein komplett anderer Spielertyp als unser jetziger Stammspieler ist. Zehnter hat drei mal faktisch durchgespielt und ist ebenso ein anderer Spielertyp als sein Konkurrent. Zielinski war immer für die Jugend eingeplant, ich tippe mal Angely auch?

      Wenn man von Dardais aktueller Komplettdegradierung absieht, ist das eigentlich schon recht ordentlich. Angesichts der bisherigen Leistungen hätte ich mir vielleicht ein paar Minütchen mehr Kumbedi gewünscht, ansonsten kann man in dieser einen Hinsicht aber nicht so viel meckern. Da gibt es ganz andere Baustellen!

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  51. Du kannst nach all den Jahren der Pleiten nicht einseitig auf irgendwas oder irgendjemanden drauf hauen.
    Aber gestern hat sich Simonis im Grunde völlig disqualifiziert. Zum einen grundsätzlich: Schaut mal, wie uns Stuttgart permanent auf den Sack gegangen ist, als Kollektiv schon in unserer Hälfte attackiert hat und immer kompakt geblieben ist. Klassenunterschied! Und eine Grundvoraussetzung, um in der BL erfolgreich zu sein. Unter Simonis stehen wir viel zu tief und kommen überhaupt nicht bzw. viiiiiiel zu langsam in die Offensivbewegung.
    Da bin ich bei Punkt 2: Die „Idee“ war, permanent und einsilbrig immer wieder auf Wind als Wandspieler zu bolzen. So was sau dummes. Stuttgart hat ihm seine größte Kante zugewiesen. Von 10 Bällen waren 9 weg. Und wir? Machen es immer und immer wieder. Wind bleibt sogar 97 Minuten auf dem Feld. Das schärfste: Mit dieser zugewiesenen Rolle war er NIE im gegnerischen Strafraum. Wir haben faktisch komplett ohne Stürmer gespielt und auch die Außen haben permanent auf ihn am Mittelkreis gespielt, obwohl sie außen hätten weiterleiten können. Das so zu planen – schlecht. Es 97 Minuten nicht zu korrigieren – Kündigung!

    Und als Sahnehäubchen kommt ENDLICH Kumbedi rein und hat mit seiner Dynamik und Unbekümmertheit mehr Offensivaktionen als Fischer in zwei Saisons.
    Das war schon auch eine 6- von Simonis.

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    • "Schaut mal, wie uns Stuttgart permanent auf den Sack gegangen ist, als Kollektiv schon in unserer Hälfte attackiert hat und immer kompakt geblieben ist."

      Vor allem war das ja nur leichtes Anlaufen und einfaches Zustellen der Anspielstationen vom VfB.
      Die brauchten kein kräfteraubendes starkes Pressing um uns zu killen, das 'Auslaufen' hat gereicht, weil sie wussten, dass dann der lange Ball kommt und von einem der drei großen IV postwendend wieder zurück geköpft wird.
      Simonis wurde abermals billig ausgecoacht und hat darauf keine Antwort.

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    • Der Begriff "ausgecoacht" wird hier inzwischen ziemlich inflationär genutzt. Ohne Laufarbeit insbesondere ohne Ball, ohne Passicherheit, ohne Mut beim Andribbeln, ohne Intensität… wirst Du niemals ein Spiel vernünftig in die gegnerische Hälfte tragen können. Das hat nichts mit "ausgecoacht" zu tun. Eine Mannschaft ruft die 0-8/15-Basics ab, die andere nicht… mit taktischen Kniffen hat das nichts zu tun.

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    • Das seh ich anders.
      Die Variante von uns wurde analysiert und Stuttgart hat ohne großen Aufwand unser Spiel "zerstört".
      Das muss ja Taktik sein, vorne anzulaufen und die Passwege bzw Anspielstationen zu zustellen um dann den langen Ball zu erzwingen.
      Wo würdest du dieses Verhalten sonst einordnen?

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    • Anlaufen und Zustellen gehört genauso dazu wie Passen und Laufen… das nenne ich noch nicht Taktik. Man kann vielleicht noch überlegen, ab welcher Höhe man anläuft. Aber jede Mannschaft, die die Fähigkeit hat, läuft möglichst hoch an gegen einen verunsicherten Gegner. Völlig normal. Die Frage ist doch, was eine Mannschaft von Grund auf tun muss, um sich Gegnerdruck zu entziehen und den Ball in den eigenen Reihen halten zu können, um dann möglichst auch nach vorne kombinieren zu können. Davon haben wir zweimal in Folge nichts auf den Platz gebracht. Die Spieler agieren wie alte Herren und zeigen technische Mängel wie Amateure.

      Generell sehe ich auch kein funktionierendes Pressing bei uns. Das findet ja überwiegend im Zentrum statt, wo Wind, Arnold, Majer, Eriksen und Svanberg allesamt eher über den Platz traben anstatt zu rennen. Auch Souza ist beileibe keine Rakete. Dem Druck entzieht sich jeder Gegner leicht, während wir schnell mit dem gegnerischen Anlaufen überfordert sind. Das ist eben auch der Kader. Angefangen bei einem Stürmer völlig ohne Dynamik mit und gegen den Ball.

      Simonis muss natürlich Antworten finden. Keine Frage. Und er hat nur diesen einen Kader, mit dem er arbeiten muss. Wenn die Arbeit gegen den Ball eh schon schlecht funktioniert, fällt Wimmers Fehlen auch stark ins Gewicht. Ist halt so. Dennoch muss sich jeder Spieler an die eigene Nase fassen. Maehle etwa ist physisch ein Monster, spielt aber gerade den Dreck seines Lebens… auf jeder Position. Doe

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    • Das Anlaufverhalten soll keine Taktik sein? Das ist in den vergangenen 10-15 Jahren eines der absoluten Topthemen. Da wurden ganze Bücher drüber geschrieben. Was ist denn bitte sonst für dich Taktik?

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    • Ich will Simonis nicht in Schutz nehmen. Der muss Antworten liefern und sich ggf. anpassen. Aber wenn sich eine Mannschaft so gehen lässt, sind die taktischen Überlegungen und Prinzipien völlig wumpe. Alles verpufft. Mit "Auscoachen" hat das nichts zu tun.

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    • Aber das Anlaufverhalten ist doch ganz klar ein taktisches Element. Bei den “großen" Trainern der jüngeren Vergangenheit nimmt gerade das Anlaufverhalten nach eigenen Ballverlust (Gegenpressing) eine zentrale Rolle in der Spieltaktik ein. Bei Klopp sogar so sehr, dass sein Spielsystem oft einfach "Gegenpressing" genannt wird. "Tiki Taka vs. Gegenpressing" war eine Zeit lang ein beliebter Titel für die Klopp-Guardiola-Duelle.

      Und die Statistik gab es ja neulich erst: der VfL verweigert sich dem Anlaufen schon die gesamte Saison über. Man macht das einfach nicht. Also ist es offensichtlich vom Trainer so gewünscht und keine Auflösungserscheinung.

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    • Ich muss gerade wirklich lachen.

      In Heidenheim siegte man zwar, aber hier war deutlich auch zu lesen, dass man gegen Heidenheim zu tief stand und man Heidenheim zu wenig attackierte. Zudem wurden die Abstände bemängelt.

      Was hat sich seitdem verändert? Bereits gegen Mainz schrieb ich, dass der verrückte Däne uns komplett ausgecoacht hat und Simonis der Plan B fehlte. Und das zieht sich wie ein roter Faden nun durch.

      Simonis müsste als Fachmann normalerweise an den Abständen und der Positionierung der Abwehr dringend arbeiten. Das kostet auch maximal nur zwei Trainingswochen. Er tut es aber nicht. Weil er es nicht erkennt.

      Simonis versteht die Liga einfach nicht. Wir werden nicht ein Spiel mehr mit ihm gewinnen, ich bezweifle sogar einen Punktgewinn.

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    • Aber das ist gerade in der Bundesliga "state of the art", Stuttgart hat doch keine überraschende Sache gemacht.

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    • Das seh ich tatsächlich genauso , wir haben ja schon viel Mist gesehen die letzten Jahre aber so hilflos und überfordert war man wohl noch nie. Am Anfang gab es immerhin vereinzelte Ansätze zu sehen aber selbst davon ist nichts mehr übrig , ich sehe wirklich keinen Anhaltspunkt dafür das man die Situation noch drehen kann.
      Simonis mag ja nett und sympathisch sein aber die Aufgabe hier ist doch Minimum ein bis zwei Nummern zu groß für ihn. Durch die fragwürdigen Personalentscheidungen dürfte er inzwischen auch die Mannschaft verloren haben. Die Spieler waren zu Beginn ja voll des Lobes aber man kann stark davon ausgehen das sich die Situation innerhalb der Kabine ebenfalls stark verschlechtert hat. Selbst ein etwaiger Nachfolger steht vor einer Mammut Aufgabe die Mannschaft wieder zu einem Team zu formen und die Basics einzuschleifen. Vielleicht wäre ein Typ wie Labbadia oder Fischer da der richtige. Wenn man das hinbekommen würde so könnten auch die individuellen Fähigkeiten der Spieler wieder besser zum Vorschein kommen. Was da gestern an Ablösesummen allein auf der Bank gesessen hat ist doch ziemlich grotesk.

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    • Ich sehe das auch, dass wir uns zu tief fallen lassen. Das war auch unter Kovac so und wiederholt sich nun unter Simonis. Aber worauf ich eigentlich hinaus will: irgendwann muss Du den Gegner stellen und mit der richtigen Intensität gegen den Ball arbeiten – völlig egal auf welcher Höhe. Und bei unseren Spielern habe ich den Eindruck, dass sie kaum ins Pressing kommen. Stiller und Co. waren für uns schlicht zu schnell, wenn sie den Ball zirkulieren ließen. Wir laufen ständig nach links und rechts, um Lücken zu schließen, sind aber zu langsam, um dann wirklich auf den ballführenden Spieler zu gehen. Das schafft vielleicht Wimmer mit der nötigen Dynamik, der dann aber auch oft blind agiert nach Ballgewinn. Für mich ist das vor allem einfach Frage der Qualität. Mit den zentralen Mittelfeldspielern im Kader bin ich echt überfragt, wer hier den nötigen Gegnerdruck erzeugen soll. Wenn ich nie rechtzeitig in die Zweikämpfe komme, rücke ich automatisch hinten rein und reagiere nur noch. Die schwachen Laufwerte sind ein Zeugnis davon. Das ist weniger ein Zeichen für mangelnden Willen als für Überforderung. Und das kreide ich zumindest nicht nur Simonis ein, das beruht auf Defiziten im Kader seit gefühlt einer halben Ewigkeit…

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    • Beim Pressing geht´s aber nicht nur um die physische Geschwindigkeit. Oder die Schnelligkeit auf Strecke. Da geht´s um viele kurze Antritte und blitzschnelle Entscheidungen. Schnell aufeinander folgend.

      Hier sind Antritt, Handlungsschnelligkeit, Aktivität, Auffassungsgabe, Abstimmung, Timing und Kommunikation gefragt.

      Man kann sich wenig davon kaufen, schnell zu laufen, wenn man die anderen Dinge nicht hat. Ein schneller Spieler ist nicht automatisch ein guter Pressingspieler. Und ein langsamerer Spieler nicht automatisch ein schlechter Pressingspieler.

      Natürlich hilft aber das Tempo im Antritt und auf Strecke, keine Frage.

      Aber ich denke nicht, das alle Spieler dazu unfähig sind. Oftmals kommt es auch auf die Kombination an. Und die haben wir noch nicht gefunden. Wenn man sich mal anschaut, wie viel sich geändert hat und ändert, teils verletzungsbedingt, teils aus bewussten Wechseln. Da kann sich nix einspielen.

      Da muss Klarheit rein, wem man nun vertraut.

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    • @Schalentier
      Ich glaube wir reden aneinander vorbei.

      Ich bezog mich nur auf das Aufbauspiel vom VfL und wie, für mich einfach billig, der VfB das locker zu stoppen wusste ohne sich großartig anstrengen zu müssen.

      Deine Punkte gehen gerade Richtung eigenes Pressing- und Anlaufverhalten. Das sehe ich auch so, dass wir da zu tief stehen und keine Ideen haben den Ball zu erobern.

      Daher kam ja auch mein Abschlusssatz: "Simonis wurde abermals billig ausgecoacht und hat darauf keine Antwort."

      Das meine ich mit keine Antworten finden.
      Verbindend sage ich mal, dass man den Ball weit in die Gegnerhälfte schlägt und dann vorne mit Pressing gleich Druck macht, Abwehr schiebt höher etc. Aber das sehe ich viel zu selten vom Team. Entweder verunsichert oder Ansage vol Trainer.

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    • >>>Das findet ja überwiegend im Zentrum statt, wo Wind, Arnold, Majer, Eriksen und Svanberg allesamt eher über den Platz traben anstatt zu rennen. Auch Souza ist beileibe keine Rakete.

      Ich habe mir hier mal ein paar Daten zusammengemeiert (https://imgur.com/a/sv8GBZJ). Während unser Zentrum tatsächlich recht langsam und trabig aussieht, sind wir dort in bester Gesellschaft. Ginter, Stiller, Andrich und Eggestein sind noch "trabiger" als Arnold/Koulierakis und auch Kane/Schlotterbeck fallen in dieselbe Kategorie. Einzig Wind ist hier wirklich ein klarer Ausreißer nach unten.

      Unsere besten Sprinter im Mittelfeld sind tatsächlich Eriksen und Majer. Eriksen läuft anscheinend sehr intelligent und kann(!) gelegentlich noch ordentliche Geschwindigkeiten aufnehmen. Sein Topspeed gegen Stuttgart lag bei gerade einmal 28,1 km/h, er hat aber in seinen 63 Minuten ganze 11 Sprints (>25 km/h) abgelegt. Er ist damit kein Geschwindigkeitsmonster, aber er läuft kontinuierlich an seinem Limit. Zum Vergleich: Wind hat in 178 Minuten nur einen Sprint mehr geleistet, obwohl sein Höchstwert minimal höher liegt.

      Majer liegt ein Drittel der Standardabweichung besser als der Medianwert im Bezug auf Sprintzahlen. Hier ist auffällig, dass seine Sprintwerte im Vergleich zur Höchstgeschwindigkeit der einzig klare Ausreißer sind. Hoffentlich kommt er mit Einsatzzeiten und Training wieder auf seine Höchstwerte; vor seiner Verletzungsmisere letztes Jahr hatte er mit 32,5 zumindest ordentliche Werte. Danach kam er bisher nicht wieder in die Nähe dieser Werte.

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    • Zwei Korrekturen: Winds Höchstgeschwindigkeit war auf die Saison bezogen; gegen Stuttgart war er langsamer als Eriksen. Sein gesamter Geschwindigkeitsrekord in den letzten drei Saisons lag geringfügig unter Koulierakis.

      Ich habe bei Majer den Medianwert erwähnt. Das war eine frühe Berechnung bevor ich Kaarst und die wenig-Spieler entfernt hatte. Ohne diese Ausreißer sind Median und Mittelwert relativ nahe beieinander und die Relation stimmt ungefähr.

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  52. Sicher sind viele aktuellen Probleme eher historischer Natur, aber Simonis tut auch alles, um seinen Teil dazu beizutragen

    Ich denke, hier kann jeder seine eigenen Beispiele nennen:

    – Keine Konstanz in der Aufstellung, obwohl 7. Spieltag
    – Kein sichtbar taktisches Konzept oder irgendwas
    – Stures Festhalten an Spielern außer Form
    – Gestern kein Wechsel in der Halbzeit
    – Gefühlte Gleichgültigkeit
    – Mangelhafte Standards
    – Eklatante Schwächen im Aufbauspiel
    – Keine Automatismen im Spiel, fehlende Grundtugenden

    Jeder kann hier gerne ergänzen. Ich finde es schön, dass Simonis nach dem Spiel die Fehler schonungslos anspricht. Das ändert aber nichts daran, dass er die Fehler nicht abstellt.

    Wenn man den HSV gestern gesehen hat (sie hätten mindestens einen Punkt holen müssen) und auch gegen Mainz 05, dann glaubt doch niemand an eine Wende?

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    • Den ersten Punkt widerlege ich: An den ersten Spieltagen gab es immer die gleiche Aufstellung. Was soll er machen, wenn sich Wind, Skov Olsen, Arnold und Wimmer verletzen?

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    • Was ja immerhin zu 4 Punkten geführt hat.

      Niemand versteht aber, dass Lovro und Amoura draußen sind. Die sind nicht verletzt und auch Skov Olsen nicht mehr. Dazu experimentiert er mit Souza auf der Acht (oder was auch immer). Auch kein Ergebnis einer Verletzung.

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  53. ich würde meine Bombers VfL-Jacke XXL verkaufen.
    Könnte ich hier nach einem Interessenten fragen? oder hat jemand eine andere Idee?

    Ich brauche ne Nummer kleiner und weiß, dass XXL schon lange vergriffen ist.

    Falls ok, kann der Admin gerne meine E-Mail weitergeben. Dann bei Interesse alles weitere per Mail/pers. Treffen/wie auch immer.

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  54. Ich habe immer das Gefühl, das im Kampf um die "Deutungshoheit" Taktik und Mentalität gegeneinander ausgespielt werden. Wahrscheinlich ist das aber auch im Team selbst so. Was soll ich denn machen, wenn ich vorne keinen Ball bekomme? Oder keiner nachrückt? Wen soll ich denn anspielen, wenn sich niemand freiläuft? Warum geben wir vor, dominant zu spielen? Nur um dann zu sagen, wir stehen tief und kompakt und aggressiv? Was wir natürlich nicht tun, aber passiv werden, weil wir nicht wissen, was denn nu?

    Weiterhin möchte ich auf ein Zitat von Tuchel hinweisen:
    "Läuferisch, kämpferisch, taktisch, technisch, mental – komplett! Ein einziges Defizit"

    Am Ende geht es immer um alle Bereiche, die sich gegenseitigen bedingen, ja voneinander abhängig sind. Man kann es zwar trennen und einzeln bewerten, aber letztlich gehört es doch zusammen. Das ist so. Genau wie Offensive und Defensive. Wenn ich defensiv unsicher und passiv bin und schlechte Abstände habe, dann fällt es unheimlich schwer, eine funktionierende Offensive zu stellen. Wie auch? Genauso, kann die Offensive nichts bewirken, dann gerate ich defensiv schnell und dauerhaft unter Druck und so weiter…

    The land and the sea … are one!

    Unser Standort ist in der Tat sehr Ego- und Ich-Bezogen. Das sind andere aber nicht weniger. Hier muss ein tiefgreifendes Verständnis dafür her, das es nur gemeinsam geht. Und dann sieht jeder Einzelne auch besser aus.

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  55. Wir sind 3km weniger gelaufen, obwohl wir weniger den Ball hatten (41%) also nicht mal den Ball hätten laufen lassen können.

    Zweikämpfe auch unterlegen.

    So kann man nicht gewinnen, vor alle kann man so nicht treten, wenn man nach Augsburg „ ne Reaktion „ zeigen will

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    • Dazu kommt, was für mich viel erschreckender ist: Wir haben unsere bisherigen Sprintwerte erheblich unterboten. 14 weniger als unser zweitschlechtester Wert vom ersten Spieltag und ganze 24 unter unserem zweitschlechtestem Wert (Spieltage 2 und 5). Während man gegen Heidenheim noch anführen konnte, dass wir trotzdem die Laufhoheit hatten (Wir hatten 19 Sprints mehr zu verzeichnen), ist Stuttgart gestern 14 mal mehr gesprintet als wir.

      Vor dem Spieltag waren wir die Mannschaft mit den viertmeisten Sprints, gestern waren wir das Schlusslicht.

      Man merkte leider, dass von unseren Topsprintern zwei gar nicht spielten (Pejcinovic, Wimmer) und einer erst spät kam (Amoura).

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    • Was auch wichtig ist, zu beachten, dass für solche Wörter der Trainer nicht verantwortlich ist beziehungsweise nicht in erster Linie. Es ist Aufgabe der Mannschaft zu laufen und zwei Kämpfe zu gewinnen und zu führen.

      Im Podcast Copa TS hat Mats Hummels unter anderem einen Nico Schlotterbeck dafür gelobt, dass er eben genau diese zwei Kämpfe immer und immer wieder sucht und nicht einfach nur neben herläuft. Viele Spieler würden nur hinterherlaufen, beziehungsweise vor dem Stürmer herlaufen.

      Ohne den Zweikampf zu suchen, dass es bei uns gestern auch wieder aufgefallen

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  56. Spätestens in 2 Spieltagen ist Simonis Geschichte .
    Das Band ist schon durchtrennt zwischen Spieler und Trainer .
    Das war’s mit ihm .

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  57. Offensichtlich gibt es hier gerade eine Grundsatzdiskussion, ist der Trainer alleine Schuld, eventuell das Team, PC, das Umfeld?

    Leider lassen sich der Kader und das Umfeld nicht so einfach ändern. Und darum geht es aber gerade. Etwas ändern, das schnell zum Erfolg führt.
    Und das geht in erster Linie leider nur über den Trainer.
    Es braucht dringend einen Coach, der a) den Kern des Problems erkennt und b) eine Taktik etabliert, die vom Team verstanden und angenommen wird und eben auch zum Kader passt. Und vielleicht einen Coach, der auch mal mutige Entscheidungen trifft und z.B. einen Dardei einem Souza vorzieht.

    Ich befürchte aber eine Verschärfung der Lage nach Hamburg und Kiel.

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    • Ob es wirklich so „mutig“ ist, Dardai einem Souza vorzuziehen? Ich frage mich eher, ob es nicht umgekehrt „mutig“ ist, stur an einer festgelegten Nummer 1 festzuhalten, selbst wenn die Leistung nicht stimmt. Vielleicht ist der "mutige" Schritt in Wahrheit einfach der logische. Es gab mal Zeiten, da war das Leistungsprinzip kein reines Lippenbekenntnis, sondern hat über die Aufstellung auf dem Platz entschieden – auch wenn ich die Trainingseindrücke nicht kenne.

      Ich persönlich finde Paul Simonis ja auch sympathisch. Aber wenn die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit so gewaltig ist, klafft sie irgendwann den Verein auseinander. Wenn in Interviews von „dominantem Ballbesitzfußball“ philosophiert wird, ich im Stadion aber nur verängstigtes Ballgeschiebe, ideenloses Quergepasse oder standardmäßiges Rückspiel zum Torwart sehe, der dann auch keinen souveränen Eindruck macht, sehe, dann passen Theorie und Praxis nicht mehr auf dasselbe Spielfeld. Dann stellt sich automatisch die Trainerfrage – aber wie du sagst, nicht nur die.

      Es war ein Ritt auf der Rasierklinge, auf einen so unerfahrenen Trainer zu setzen. Wer diese Wette eingeht, muss auch mit den Konsequenzen leben. Erst recht, wenn die sportliche Führung die Transferphase davor in den Sand gesetzt hat. „Dänen lügen nicht“ – auf dem Platz haben sie gestern brutal ehrlich gezeigt, dass es für die Bundesliga (noch?) nicht reicht.

      Was ich gestern im Stadion erlebt habe, war keine Mannschaft, die unglücklich verloren hat. Das war eine kollektive Arbeitsverweigerung. Ein Hilferuf, ja – oder vielleicht schon eine offene Meuterei auf offener Bühne. Wenn Führungsspieler wie Arnold komplett abtauchen (wirklich verletzungsbedingt?) und die Ersatzspieler mit lustlosen Gesichtsausdrücken und hängenden Schultern vor der Nordkurve traben, während das Schiff sinkt, dann hat die Mannschaft mental den Stecker gezogen. Wer sich dann noch über fehlenden Support aufregt, hat den Schuss wirklich nicht gehört.

      Jetzt haben wir den Salat, oder besser: den Scherbenhaufen. Die nächsten Spiele gegen Hamburg, Kiel, Hoffenheim und auswaärts in Bremen werden zu den absoluten Wochen der Wahrheit. Mir fehlt jede Fantasie, welcher Trainer diesen Karren jetzt aus dem Dreck ziehen soll. Die üblichen Feuerwehrmänner wie Labbadia oder Hecking? Das fällt uns jetzt alles vor die Füße – auch, dass man Hasenhüttl damals völlig ohne Not zwei Spieltage vor Schluss vom Hof gejagt hat.

      Der "neue Wolfsburger Weg" steht an einer Weggabelung, die verdammt nach 'Sackgasse' aussieht. Ich befürchte, diese Mannschaft, die aus lauter zarten Pflänzchen besteht (Arnold vieleicht ausgenommen), ist für den beinharten Abstiegskampf mental überhaupt nicht geeignet. Jetzt wird sich zeigen, ob Diego Benaglio im Aufsichtsrat genug Gewicht hat, um den Kurswechsel einzuleiten, bevor wir auf den Eisberg (direkter Abstieg) zusteuern. Hätten wir die Mentalität von Heidenheim, wäre mit weniger bange. Aber was wurde hier über diesen spielerisch schwachen Provinzclub gelästert. Wir können froh sein, dass wir gegen einen Abstiegskonkurrenten drei Punkte eingefahren haben. Jetzt geht es darum Punkte zu sammeln und die Liga zu halten. Unseren VfL Wolfsburg in der zweiten Liga mag ich mir lieber nicht vorstellen.
      Ich bin sehr gespannt, ob es bis zum nächsten Samstag mit welchen Maßnahmen auch immer gelingt, den Spielern die Augen zu öffnen. Über 5.000 Wolfsburger im Volksparkstadion erwarten zu recht, dass jetzt der Abstiegskampf angenommen wird.

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    • Wenn man sieht wie der HSV spielt und auch gestern in Leipzig aufgetreten ist, muss bei uns einiges passieren um da ne Chance zu haben

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  58. When I saw yesterday's team, I realized the coach is confused.

    He completely changed the key players in attack and midfield.

    He doesn't know where to go.

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  59. Wolfsburg Entourage

    Das Spiel gegen Augsburg war eigentlich nicht mehr zu toppen. Nach dieser Arbeitsverweigerung kamen wieder Sprüche um Wiedergutmachung, "Reaktion zeigen" und so weiter. Das das wirklich nochmal getoppt wird, ich weiß nicht wie man das überhaupt noch in Worte fassen kann. Allein das sollte zu 100% reichen und aufzeigen, dass es nichts mehr mit Simonis wird. Die einzige akzeptable Antwort, dass heute keine Entlassung folgt, ist die, dass man von der Schnelligkeit der völligen Zerstörung überrumpelt ist (wie wir alle) und man hoffentlich eifrig im Hintergrund an einem Nachfolger arbeitet und noch nicht soweit ist, dass was nach außen dringt.

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    • Die Entlassung wird auch morgen nicht folgen. Die kommt frühestens nach der englischen Woche.

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    • Einen schnellen Schlußstrich sofort machen und einen Marco Rose oder Edin Terzić . Die Saison einigermaßen entspannt zu Ende spielen mit einem guten Mittelfeldplatz..
      Danach die verantwortlichen Sportvorstand und Sportdirektor entlassen.
      Das Desaster gestern war der absolute Höhepunkt dieser Deppen ‼️‼️‼️

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  60. Die Frage ist ja dann wirklich: stehen wir vor einem kompletten Chaos und verabschieden Schindzi und PC gleich mit? Was machen wir dann? Schmadtke zurück? Oder Magath 3.0.? guten Fußball gibt’s dann auch nicht, aber immerhin können wir sicher sein, dass die Millionäre für ihr Geld wirklich arbeiten müssen.

    Es ist erschreckend zu sehen dass bei uns mal wieder kein Plan funktioniert. Aktuell können wir froh sein, dass Heidenheim und Gladbach nicht besser performen, wobei klar ist, dass die trotzdem noch Punkte holen werden in der Saison. Wie wir aktuell noch punkten wollen, ist mir schleierhaft.

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  61. Habe wohl wieder das Glück, das Spiel nicht sehen zu können. Die Aufstellung aber kontrolliert, und mich schon gewundert. Deutete im Heimspiel auf eine defensive Spielweise, die aber für VfL bisher keine Früchte getragen hat. Bei den eingespielten Stuttgartern auch nicht die intelligenteste Lösung. Und formstarken Offensivspieler auf die Bank zu schicken ist mir unverständlich. Reicht die Puste nicht kann man ja auswechseln.

    Einer hier meinte, Simonis versteht die Liga nicht. Vielleicht richtig. Aber es müsste wohl sehr wenig Kommunikation geben, wenn von den Spielern und verantwortlichen nach der Niederlage in Augsburg keine Reaktionen dazu gekommen wären, um ihn so zu sagen ein besseres belehren.

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  62. I read that Daghim is playing well.

    I just note that Skov hasn't played in the last three games (only 20 minutes on Saturday) and the team has lost each time.

    It must be a coincidence.

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    • Someone who saw Skov yesterday would not say he changed something to the positiv. Its hard to say, but if i have to name someone who made arguments to play next game i would name Majer, Kumbedi and Zehnter.

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  63. @ Sixer131 in the first few games, with Skov on the pitch from the start, the team scored a few points. But, I repeat, it must be a coincidence.

    Anyway, the coach is confused.

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  64. Ich muss sagen, ich bin heute noch genauso ratlos und enttäuscht wie gestern. Ich wollte wirklich daran glauben, dass nach sehr langer Analyse von PC mit PS ein junger, unverbrauchter Trainer geholt wurde, der die Zeit bekommen sollte hier neue Strukturen aufzubauen. Umfeld, Infrastruktur etc. sollte alles angegangen werden. Dazu noch ein Eriksen in unserem Trikot.
    Nun nach Spieltag 7 und den bisher gezeigten Leistungen haben meinem Optimismus schon arg zugesetzt.
    Daher auch meine Entschuldigung. Trotzdem möchte ich versuchen optimistisch zu bleiben und endlich einmal wieder positiv von unserem VFL zu sprechen. Und vor allem positiv über uns gesprochen werden.
    Eure Analysen und Kommentare hier besonders seit gestern und auch schon zuvor, eigentlich seit dem BvB – Spiel sind wirklich gut und konstruktiv. Das hilft mir tatsächlich dabei meinen teilweise völlig verblendeten Optimismus einzuordnen.
    Jedoch möchte ich nun nicht ins andere Extrem abrutschen und sagen: Wir steigen ab, egal was nun passiert.
    Fakt ist, dass etwas passieren muss.
    Trainer:
    Bitte schnellstmöglich einen neuen Mann an der Seitenlinie. Namen will ich nicht in den Ring werfen. Es gäbe genug Möglichkeiten. Aber ich glaube erst daran, dass wir im Januar 2026 einen neuen Trainer bekommen. Leider. Weil dem kleinen Lord sein Vertrag nun verlängert wird. Er aber spätestens im Sommer Geschichte ist.
    PC wird so lange an beiden festhalten bis er zunächst selbst gehen muss. Das wird aber auch frühestens im Winter passieren, wenn wir 17ter oder 18ter der Tabelle sind.
    Ich hoffe zwar, dass der AR vorher handelt, aber es wurde sehr gut beschrieben, dass dies nicht der Fall sein wird. Wir sind eben nur die Fußballabteilung der VW AG.

    Trotzdem freue ich mich auf Samstag in Hamburg. Tolle Stadt, tolles Stadion und den rest können wir eh nicht beeinflussen (!)

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    • Chewie, ich schreibe ja erst seit Kürzerem hier immer mal aktiv mit in den Kommentaren. Was mir aber bei Dir auffällt, bitte nicht persönlich nehmen, Du hast deine Situation wirklich extrem eingenommen und ein Stück weit gegen jeden der eine andere Meinung hatte, oder zumindest nicht den Optimismus, schlecht geredet.
      Nun kommst Du zu dem Schluss, dass doch was passieren muss und sprichst aber auch davon, dass du nicht ins andere Extrem abdriften willst.
      Darauffolgend malst Du aber ein Horrorszenario, in dem wir nicht nur viel zu spät den Trainer wechseln, sondern gleich auch die gesamte sportliche Führung gehen muss und nennst Tabellenplatz 17 oder 18. Wo ist das bitte nicht das andere Extrem?

      Ich denke irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit. Man darf nicht außer Acht lassen, dass wir uns aktuell wie ein Absteiger präsentieren und ja, ich fordere einen sofortigen Trainerwechsel, da ich nicht nur die Probleme in der Mannschaft sehe, sondern auch beim Trainer der für die aktuelle Situation auch einfach nicht erfahren genug ist.

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    • Lieber tmo83:
      Danke für deine Rückmeldung und ja, du triffst es ziemlich gut.
      ich wollte so sehr, dass wir nun endlich aus dem "Schlamassel" der letzten Jahre herauskommen. Es einfach anders machen. Dafür Geduld usw. brauchen. Der Ansatz einen sehr jungen und unverbrauchten Trainer aus dem Ausland zu holen, verbunden mit dem handeln von PC weckten bei mir echt "optimistische Höhenflüge". Als Kirsche auf der Sahne dann auch noch die Verpflichtung von Eriksen. Daher ja auch meine Entschuldigung, weil ich schon sehr in die eine Richtung gegangen bin.
      Und ja, ich schrieb, ich will nun nicht ins andere Extrem fallen. Es liest sich nun tatsächlich so, bitte sieh es mir nach. Ich bin "emotional" eben ziemlich tief gefallen.
      Doch mit nun zwei Tagen Abstand setzt mein "Verstand" wieder ein und ich sehe: Es muss etwas passieren. Natürlich wäre es schön, wenn wir in Hamburg den Turnaround schaffen würden und uns dann zur Winterpause beglückwünschen können, dass PS den "Glasner-Move" hinbekommen hat. Nur fehlt mir da zu viel auf zu vielen Ebenen. Der Kader ist im Grundsatz nicht schlecht, aber zu unausgewogen. Es wird wieder zu viel experimentiert usw. Wobei deutlich sichtbar ist, dass die Mannschaft extrem verunsichert ist. Es fehlt da an einigen Ecken und Kanten. Das wird auch ein neuer Trainer nicht sofort abstellen können, aber die "vielgesagte" neue Impuls könnte zumindest Stabilität bringen und dann muss quasi ab sofort weiter am Kader (OHNE DENKVERBOTE) gearbeitet werden.
      Bei deinem zweiten Absatz bin ich voll bei dir und ich versuche künftig "ausgewogener" zu argumentieren.

      Danke!

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    • Ich denke, jeder von uns hat etwas andere Sichtweisen und das ist auch gut so!
      Nur sollten wir wenigstens untereinander mit besseren Beispiel voran gehen und uns nicht noch ständig untereinander angehen, wie in der letzten Zeit. Denn es sind wir Fans, die wirklich als einzige Konstanz beim VfL Wolfsburg auftritt.
      Lasst uns zusammenhalten und auch Meinungen kontrovers austauschen, aber ohne gegenseitige Anfeindungen.
      Die letzten Jahre machen es uns allen nicht einfach und dennoch sind die meisten von uns noch immer da und fordern auch zu Recht Änderungen.
      Frank Witter hat einen Scherbenhaufen hinterlassen im Nachhinein betrachtet und den gilt es nun aufzukehren und restlos zu bereinigen.
      Das ist aber nicht unsere Aufgabe! Unsere Aufgabe sollte nun sein, endlich Änderungen einzufordern und zwar sofort.

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  65. So langsam verstehe ich die Taktik mit der wir ins Spiel gehen nicht mehr! Wie haben ein Heimspiel gegen einen VfB Stuttgart, der ohne Mittelstürmer kommt und wir ziehen uns von Anfang an bis auf 20m vor das eigene Tor zurück! Spielen wir gegen Bayern oder Barcelona, nein, gegen den VfB Stuttgart. Jetzt fangen wir schon wieder genauso an wie unter Hasenhüttel, hinten reinstellen und vorne hilft der liebe Gott. Und dieses dumme gelabere von überbelasteten Spielern, die für ihre Nationalmannschaften gespielt haben und dann geschont werden müssen, das sind Profis,, die sollten alle drei Tage spielen können. Warum schwächt man sich selbst indem man einen Amoura zu Beginn draussen lässt, begreift kein Zuschauer.. Es gab mal Zeiten,, da sind die Gegner ungern nach Wolfsburg gefahren, weil sie auf eine Mannschaft getroffen sind die 90 Minuten immer versucht hat nach vorne zu spielen Druck aufzubauen und auch Mal Tote zu erzwingen. Und das muss doch die taktische Vorgabe des Trainers sein, der Gegner hat sich in Heimspielen nach uns zu richten, nicht umgekehrt wie gestern, man spielt in der ersten Halbzeit auf die eigen Fankurve und schießt einmal in 45 Minuten aufs Tor. Dafür soll sich ein Fan dann auch noch begeistern ?

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  66. Ich muss ganz ehrlich sagen. Das was der VfL uns da die letzten Monate und Wochen gezeigt hat war wirklich grausig. Im Grunde ging es in der Vorbereitung schon los und hätte ein Warnhinweis sein müssen. Das was aber die letzten beiden Spiele mit dem Höhepunkt gestern gezeigt wurde ist wirklich ein Offenbarungseid.

    Man braucht da gar nicht über Taktik und Aufstellung diskutieren. Diese Mannschaft plus Trainerstab hat alles vermissen lassen woran man die Sportart überhaupt erst erkennt. Ich kann nix an Entwicklung oder generell an idee erkennen. Keiner auf dem Feld weiß was zu tun ist. Wir spielen quasi ohne Mittelfeld, die Verteidigung ein Hühnerhaufen, Sturm nicht existent. Ein Trainer muss sein Konzept an die Spieler anpassen die ihn zur Verfügung stehen. Nicht anders rum. Wenn ich Spieler habe die kein Selbstvertrauen haben dann stelle ich sie nicht noch Positionsfremd auf usw.
    Ich war wirklich schockiert am Samstag. Sowas habe ich noch nie gesehen. Es sah aus als würde der Oberligist gegen einen Bundesligist spielen. Auch die Reaktionen des Trainerteams waren schlichtweg enttäuschend. Was wurde da zur Halbzeit besprochen?! Geht's raus und spielts Fußball wird es nicht gewesen sein. Kein Systemwechsel, keine taktischen Anpassen… nichts. Die Einwechslungen im Laufe des Spiels waren auch super. Spieler die reinkamen und danach erstmal draußen fragen mussten was sie eigentlich machen sollen. Ich meine wir reden von einem Bundesligisten. Wir haben richtig gute kicker und bekommen es nicht hin sie vernünftig zusammenzusetzen.

    "Jeder im Stadion hat gesehen das es nicht am Trainer lag" so meinte es Schindzielorz. Der Trainer ist für das was die Spieler zeigen verantwortlich. Das was man da sehen musste war ein absoluter Hauch von gar nix. Ich glaube jeder im Stadion hatte auch den Eindruck das es durchaus am Trainer lag.

    Das gute daran. Noch ist alles erreichbar. Man muss nur jetzt den Cut machen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Leverkusen hat das schneller gesehen als wir. Aber noch kann man das bei uns korrigieren ohne alles wegzuwerfen. Wartet man noch ab ist die ganze Saison für den Mors. Leider kennt man aus Wolfsburg die üblichen Parolen und wir warten bis zum 20 Spieltag, weil der Trainer es verdient hat nochmal die Wintervorbereitung zu bekommen.

    Ich kann sagen ich habe noch nie schlechtere Spiele gesehen als die des VfL zur Zeit. Wenn es so weitergeht geht es sang und klanglos runter.

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  67. Ich denke, die Frauenmannschaft ist in vielerlei Hinsicht eine Blaupause für das, was mit der Herrenmannschaft möglich wäre.

    Die Situation mit Stroot ähnelte in vielerlei Hinsicht der aktuellen Situation mit Simonis. Stroot setzte zwar theoretisch auch gerne auf Ballbesitz und Dominanz, konnte dies aber auf dem Platz nicht umsetzen. Seine theoretischen Vorstellungen deckten sich jedoch mit denen von Christiansen, und so überzeugte er Stroot, seine Meinung zu ändern und seinen Vertrag zu verlängern. Stroot war anfangs in vielerlei Hinsicht „seine“ Wahl. Was mir aber gefiel, war, dass Christiansen Stroots Vertrag nach den schlechten Ergebnissen später kündigte und damit im Grunde seinen Fehler einräumte.

    Anschließend wurde Lerch verpflichtet, der es mit seinem Fokus auf hohes Pressing tatsächlich geschafft hat, einen dominanten Spielstil auf dem Platz zu etablieren. Ich denke, das kann auch eine Blaupause für die Herrenmannschaft und auch für Christiansen sein. Da er ebenfalls gezeigt hat, dass er seine Fehler eingestehen und später seine Meinung ändern kann.

    Außerdem glaube ich nicht, dass Christiansens Position in Gefahr ist, schließlich betreut er sowohl die Herren- als auch die Damenmannschaft, und die Damenmannschaft schlägt sich derzeit gut.

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    • Je früher er Simonis entlässt und seinen Fehler eingesteht, desto geringer wird der Druck des Aufsichtsrats auf ihn sein. Simonis' Schicksal ist mMn bereits besiegelt, jetzt geht es um Christiansens eigenes Schicksal. Bleibt er seinem Stolz treu und weigert sich, seinen Fehler einzugestehen, wird auch er bald weg sein. Gesteht er hingegen seinen Fehler rechtzeitig ein, anders als beispielsweise Schmadtke bei Kohfeldt, wäre das ein wichtiges Signal an den Aufsichtsrat.

      Er hat hier lediglich bestätigt, dass Simonis gegen Hamburg auf der Bank sitzen wird. Mal sehen, was danach passiert. Doch wenn die Frage gestellt wird, ob der Trainer auch im nächsten Spiel auf der Bank sitzen wird, deutet das meist auf das Unvermeidliche hin – die Frage ist dann eher wann als ob.

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    • Sehe ich ganz genauso. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass hinter den Kulissen nicht längst die Telefone heiß laufen.

      Die Jobbeschreibung ist ja klar: Jemand mit Bundesliga-Stallgeruch, einer klaren Idee von Offensivfußball, der auch zum "neuen Wolfsburger Weg" passt. Mein persönlicher Tipp ist ja Marco Rose. Die Vorstellung, dass der schon am Dienstag im Pokal gegen Kiel an der Linie steht und sich jetzt bereits in die Analyse von Holstein vertieft, hätte schon was.

      Aber egal wer es wird: Das muss schnell gehen. Sonst erleben wir genau das, was am Samstag schon mit Händen zu greifen war: Eine Mannschaft, die sichtlich nicht mehr an den Plan glaubt, komplett verunsichert wirkt und – ob nun bewusst oder unbewusst – beginnt, gegen den Trainer zu spielen. Wenn sich diese Stimmung erst verfestigt, ist das pures Gift für die Kabine und den Rest der Saison.

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  68. Nach 2x drüber schlafen bin ich einfach nur noch traurig.

    Ich kann nicht mal mehr sagen was alles getan werden muss damit dieser Verein endlich wieder auf die Strecke findet.

    Muss ein riesen Cut gemacht werden? PC, Schindzi, Trainerteam alle raus und alles neu besetzen? Muss man den Kader zu 3/4 rasieren und neue Spieler installieren? Ich weiss es langsam nicht mehr.
    Ich sehe nur zB was ein riesen Umbruch Leverkusen hatte und Hojlund es trotzdem schafft innerhalb kurzer Zeit so tollen Fußball spielen zu lassen.
    Finde deshalb die Ausrede das Simonis Zeit braucht sehr schwach. Er hatte die Sommervorbereitung, 2 Länderspielpausen und es wird nur schlechter.
    Ich war eigentlich überzeugt von ihm. Aber das hat sich die letzten Spiele geändert.
    Zudem war ich von PC überzeugt. Dies hat sich auch geändert. Das er hier einen Dänen Clan installiert hat wirkt nun immer abstruser.

    Ich persönlich würde es mit Danny Röhl versuchen. Er hat damals Sheffield in einer schlimmen Lage übernommen und mit dem vorhandenen Material alles was geht rausgeholt.
    Vielleicht schaffen wir es in der Liga zu bleiben und man kann im Sommer die nötigen Handlungen vollziehen.

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    • Ob er wirklich einer der schlechtesten Manager "unserer Geschichte" ist, sei mal dahingestellt – über die Qualität mancher Vorgänger kann man sicher auch streiten. Viel wichtiger finde ich: Wir sollten jetzt nicht aus reiner Panik die nächste große Baustelle aufmachen. Ständige Unruhe auf der Management-Ebene bringt uns am Ende in eine Abwärtsspirale, wie man sie bei Gladbach gerade beobachten kann.

      Zu deinen Kritikpunkten:

      Kaum Präsenz in den Medien: Sehe ich absolut nicht als Nachteil. Mir ist ein Manager, der im Hintergrund die Fäden zieht, deutlich lieber als einer, der ständig am Mikrofon klebt.

      Transfers (Dänen/zweitklassig): Da gehe ich teilweise mit, die Transferpolitik wirkte nicht immer kreativ und ist bisher auch nicht aufgegangen. Man muss ihm aber zugutehalten, dass er offenbar konsequent die Kosten im Blick hat. Das mag unpopulär sein, passt aber vielleicht genau zu diesem "neuen Wolfsburger Weg", der eben nicht mehr nur auf teure Namen setzt.

      Hasenhüttl nicht entlassen: Mein Problem war weniger die Weiterbeschäftigung als vielmehr das unwürdige Ende. Ihn zwei Spieltage vor Saisonschluss zu feuern, als eh klar war, dass das Kapitel Hasenhüttl beendet wird, und es sportlich um nichts mehr ging, war stillos und hat unnötig Porzellan zerschlagen.

      Simonis eingestellt und nicht entlassen: Die Einstellung von Simonis war eine mutige Wette, die offensichtlich nicht aufgegangen ist. Genau hier muss er jetzt aber Handlungsfähigkeit beweisen und die Konsequenz ziehen – und zwar schnell. Leverkusen hat vorgemacht, wie ein entschlossener, kluger Trainerwechsel schnell Wirkung entfalten kann. Christiansen muss jetzt zeigen, dass er einen gestandenen, bundesligaerfahrenen Trainer holen kann, der zum Einen den Karren sofort aus dem Dreck ziehen kann und zum anderen auch für einen attraktiven Fußball steht. Meine Empfehlung: Marco Rose.

      Kein Interesse an Wolfsburg: Mal ehrlich, Wolfsburg hat einen Oberbürgermeister. Mir ist es völlig egal, wie oft er durch die Fußgängerzone wandelt. Seine Aufgabe ist es, in der Geschäftsstelle die richtigen Entscheidungen zu treffen, nicht Hände zu schütteln. Das ist reine Symbolpolitik.

      Man darf übrigens auch nicht vergessen: Bei den Frauen hat er durchaus wichtige und richtige Veränderungen angestoßen.

      Kurzum: Ich bin auch unzufrieden. Aber jetzt, in dieser ersten richtigen Krisensituation, wird sich zeigen, ob PC der richtige Mann für uns ist. Jetzt muss er liefern – vor allem bei der Trainerfrage.

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    • Wer das richten kann – tja???
      Dem derzeitigen Gespann traut man es nach dem jetzigen Stand nicht zu.

      Rose – hmm, kann der einen desolaten Haufen ausrichten?
      Röhl – kann ich nichts zu sagen.
      Labbadia – hat zwar einmal toll geklappt, ob‘s nochmal funktioniert??
      Hecking ist ja auch wieder auf dem Markt.
      Vielleicht als Geschäftsführer Sport ??? Kann er das im erforderlichen Umfang?? Schätze ihn .
      Für mich steht vor allem Christiansen in der Verantwortung.

      Alles Orakelei.
      Es haben viele versucht, aber es liegt womöglich tatsächlich an den von Pericón geschilderten Gegebenheiten.
      Man ist in der Tat ratlos, nur Fragezeichen.
      Eins scheint sicher: Geduld alleine wird in den Abstieg führen!

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    • @JohnnyM Ich glaube, du wolltest auf den Beitrag darunter antworten.

      Ich stimme dir aber größtenteils zu. Christiansen als den schlechtesten Manager unserer Geschichte zu bezeichnen und zu fordern, das ganze Haus niederzubrennen, ist einfach populistischer Unsinn. Das wäre der völlig falsche Ansatz, auch wenn es die Blutgier einiger User hier befriedigen würde.

      Christiansen hat mit den Frauen bereits gezeigt, dass sich die Dinge zum Besseren wenden lassen. Ich würde trotzdem abwarten, ob er seine Lektionen lernen und dasselbe mit den Männern machen kann, bevor ich an eine Entlassung denke.

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  69. Christiansen gehört für mich zu den schlechtesten Managern unserer Bundesliga Geschichte.

    – kaum Präsenz in den Medien.
    – Transfers primär Dänen oder zweitklassig
    – Hasenhüttl nicht entlassen
    – Simonis eingestellt und nun nicht entlassen
    – kein Interesse auch in Wolfsburg überhaupt zu zeigen

    Selbst Rebbe war nicht schlechter…

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    • Was er da in der WAZ von sich gibt, sind Absichtsbekundungen, Phrasen und Durchhalteparolen.
      Wie eigentlich seit anderthalb Jahren, wenn er sich dann mal bequemte, etwas von sich zu geben.

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    • Ein Alptraum für jeden Fan Wenn man sich die Zusammenfassung in der ARD anschaut sieht man 3 Klassen Unterschied mit Hühner Haufen VfL der um Tore bettelt

      PC ist ganz klar mehr in die Verantwortung zu ziehen
      Rolle / Einfluss von Schindzi ? Keine Ahnung aber als echter Bundesliga Experte müsste er doch zumindest die nicht funktionierende Dänenflut eindämmen … was passiert gerade beim VfL ? Van Bommel 2.0 ?

      Ich habe mal geschrieben wir müssen 10 Spieltage Karenzzeit geben ….. nach Spieltag 7 leider schon auf allen Ebenen Bankrotterklärungen

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    • Ganz ehrlich: mich macht diese ganze Situation, die sich erneut immer mehr zuspitzt, zunehmend depressiv. Daher ziehe ich mich meiner eigenen Gesundheit Willen erstmal zurück aus dem ganzen Wust. Ich steigere mich einfach so sehr rein, dass es mich zu stark belastet

      :keks:

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    • Lieber Mahatma,

      ganz so weit würde ich nicht gehen mit der Formulierung, dass er zu den schlechtesten Managern unserer Bundesligageschichte gehört. Ranglisten dieser Art helfen uns aktuell auch nicht weiter.

      Wo du aber Punkte hast, ist in seinem Wirken bei unserer Herrenabteilung. Das sieht alles andere als gut aus und es muss gehandelt werden. Tut er dies nicht, nun dann werden andere handeln.

      Alles in Allem: Eigentlich leider wie so oft bei uns…

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  70. Was ich so unfassbar erschreckend finde, jeder, selbst, wenn er es nicht so mit dem VfL hat, sieht, dass es im taktischen/spielerischen Bereich so unglaublich hapert, dass man es nicht als eine kleine Schwächephase oder Krise ansehen kann, sondern als etwas, was diese Saison endgültig mit einem Super Gau enden lassen könnte.

    Und was passiert? Nichts! Durchhalteparolen und Fehlersuche in allen Ecken, nur nicht da, wo es am Offensichtlichsten ist.
    In einem Bild Podcast zur Situation in Wolfsburg sind sich beide Moderatoren einig, den Trainer wird es erwischen. Und ich denke, das ist der Tenor aller Experten und Laien. Nur leider nicht da, wo die Entscheidung getroffen werden muss.

    Es lässt einen total verzweifeln und hilflos erscheinen. Da lassen die Entscheider einen PKW den Abhang runterrollen, ohne, dass man das Gefühl hat, dass er noch aufzuhalten ist, um uns zu erklären, dass man noch keinen Grund sieht, die Notbremse zu ziehen.
    Ich habe keinen Bock auf zweite Liga, Relegation oder Abstiegskampf und noch ist das alles vermeidbar.

    Nahezu jeder sieht, dass die Verunsicherung im Team viel mit dem konfusen Trainer zu tun hat, dass ein jeder Spieler wie gelähmt ist, selbst Grundtugenden auf den Platz zu bringen. Hier sind Eitelkeiten und das Vermeiden eines eigenen Scheiterns fehl am Platz. Hier helfen nur noch harte Entscheidungen, hier geht es um den Verein. Leverkusen hat es vorgemacht. Und da war die Lage nicht annähernd so katastrophal.

    Und wenn sich z.B. ein Marco Rose schon fast anbietet…das ist schon ein Wink des Schicksals!

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  71. Wenn der Trainer schon angezählt wird mit der Frage, ob er denn im nächsten Spiel auf der Bank sitzt – das ist nie ein gutes Zeichen und zeigt, das es nicht nur an Kleinigkeiten liegt. Ich habe selten erlebt, das sich die Situation dann nochmal gedreht hat. Aber Wunder gibt es ja immer wieder.

    Wie auch immer: Heute soll sich unsere Ansammlung von Ich-AGs zusammensetzen. Ohne Trainer. Da wollen sie wohl die Situation besprechen. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt und ob es einen Effekt haben wird… sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Zumindest dürfte jetzt zeitnah Klarheit herrschen, ob man gewillt ist, sich zusammenzureißen oder eben nicht.

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  72. Ich möchte mal etwas zur Thematik schreiben, wonach ein Trainer XY womöglich auch nicht längerfristig hier bleibt.

    Was bedeutet zuerst "längerfristig"? Zwei Jahre wäre bei uns derzeit schon deutlich mehr als wir in den letzten zehn Jahren erlebt haben. Drei Jahre fast Rekord. Oder meint ihr 5 Jahre oder mehr. Dafür halte ich Wolfsburg für zu klein. Ein solcher Trainer müsste mit Wolfsburg extrem zufrieden sein – und damit weniger Ehrgeiz haben. Denn Fakt ist doch, dass ein erfolgreicher Trainer spätestens nach zwei Jahren Angebote bekommen wird bzw auf welche hofft. Glasner ist das beste Beispiel dafür. Der hat regelrecht daran gearbeitet. Das es dann erst einmal nur Frankfurt wurde, war auch für ihn gewiss eine Enttäuschung – im Nachhinein ein Glücksfall.

    "Langfristig" sollte gestrichen werden.

    Bliebe das nächste: Sympathisch.
    Hier schrecke ich immer hoch. Ein Lehrer, Erzieher oder auch Verkäufer muss sympathisch sein. Aber ein Trainer in diesem Business? Die Klopps wachsen nicht auf Bäumen. Wichtiger ist doch, dass er einfach fähig ist, innerhalb kürzester Zeit Begeisterung bzw zumindest Interesse für seine Idee zu wecken und eben fachlich top ist.
    Wir reden hier über Fußball. Mittlerweile wird daraus eine Wissenschaft gerne gemacht. Wir sind nicht Paris m, für uns würde es schon endlich reichen, wenn man ganz simple Basics beherrscht. Saubere Bälle, Hinterlaufen, klare Raumaufteilung, enge Ketten, Dreiecke. Das sind alles solch elementaren Dinge, die man auch innerhalb kürzester Zeit erfolgreich lösen kann. Inverse Außen, Positionsverschiebungen.usw., das kann man später von mir aus erarbeiten. Und sympathisch muss man dafür nicht sein.

    Ich erwarte einfach, dass ein Trainer sich am derzeitigen Team orientiert und sich anpasst.

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    • Aus meiner Sicht kommt auch immer wieder zu kurz, dass die vermeintliche neue Ausrichtung auf dem Papier ganz gut aussieht (bzw. sich in Interviews ganz nett anhört), in der Realität aber an der fehlenden Qualität scheitert.

      Was meine ich damit? Wenn man perspektivisch wirklich dominanten Fußball (manche nennen es Ballbesitzfußball) spielen lassen will, benötigt man dafür auch die richtigen Spieler. Und solche Spieler kosten eben Geld. Hinten dicht und auf Konter lauern ist eben deutlich einfacher, als den Ball und Gegner langfristig laufen zu lassen.

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    • Das ja sowieso. Ich hatte der Transferperiode nicht umsonst eine 5- gegeben und hatte dafür einen Shitstorm geerntet. Da wurde dann die Championship auf Bundesliga Niveau gehoben usw.

      Der VfL hätte genau drei Spieler für das Geld verpflichten müssen. Schwachstellen waren bekannt. Keine wurde behoben. Und die Leute, die man geholt hat, sind mit Ball teilweise überfordert.

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    • Obwohl Stuttgart für Stiller, Woltemade, damals Anton oder Millot weniger ausgegeben hat als wir für Majer oder Svanberg. Auch Köln spielt ansehnlichen Fussball mit weniger Geld. Ich glaube das kann man pauschal nicht sagen.

      Ich erwähne ja immer wieder 96 mit Tietz. Die haben 16 Spieler getauscht und auch vorhandene Strukturen durchbrochen. Wir versuchen mit der Startelf vom letzten Jahr jetzt einen Fußball zu spielen, wofür sie nicht geholt wurden… Außerdem haben sie ja die lezten Jahre qualitativ auch nicht das gezeigt, wofür sie geholt wurden. Hier ist zu wenig passiert, um die neue Philosophie schnell zu sehen. Das dauert wieder 1-2 weitere Transferphasen und vlt einen Trainerwechsel. Das ist halt auch nötig, wenn man etwas anderes will. Das dauert.

      Dennoch muss der Coach Ergebnisse liefern und von PC hätte ich mehr erwartet. Rv und St bleiben Problemstellen. Souza passt scheinbar als 6er nicht in die Idee. Dann muss man aber als Trainer so lange ein Stück vom langfristigen Pamn abrücken, um nicht unten rein zu rutschen!

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    • Ich erinnere mich auch daran einen Beitrag verfasst zu haben, in welchem ich fehlende Vorstellungskraft für das Aufsetzen eines Ballbesitzfußballs mit dem vorhandenen Personal äußerte. Auch hier war die Resonanz eher negativ und ich habe dann gar nicht weiter geschrieben.

      Ich wüsste auch jetzt ehrlich gesagt nicht, wie man das Problem heilen könnte – kurzfristig. Denn ein neuer Trainer wird hier auch nicht zaubern können, sodass eigentlich direkt wieder von der vorgegebenen Philosophie abgewichen werden müsste. Nur kannst du mit dem vorhandenen Personal wohl auch kein dominantes Pressing spielen. Was bleibt dann noch? Thorup als Feuerwehrmann um irgendwie erstmal die Klasse zu halten? Wäre in meinen Augen akzeptabel, dann müsste man in der Konsequenz aber direkt PC entlassen.

      Der "neue Weg" scheint gescheitert.

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    • Stuttgart hat ja quasi das gespielt, was wir entwickeln wollen. Dazu gehört aber auch Tempo. Und damit meine ich nicht das Sprinttempo, sondern die Fähigkeit zu schnellen Bewegungen, Tempowechseln, kurzes genaues Passspiel… wer könnte das bei und z.B. wie Angelo Stiller? Majer vielleicht, der dafür auf die Doppelsechs gezogen werden müsste. Aber dann beschweren wir uns wieder, dass Spieler positionsfremd eingesetzt würden… der Kader hat keine richtigen Umschaltspieler, keine Spieler für Tikitaka, nicht einmal wuchtige Spierer für Kick and Rush… Wir können nicht zerstören, nur Vini Souza reicht dafür nicht… Abwehrspieler für ein mutiges Vorwärtsverteidigen haben wir auch nicht… Wind, Amoura und Jenz hätten gehen müssen, dafür hätte es mindestens drei neue Schlüsselspieler gebraucht… und nicht einen Eriksen für einen Mannschaftsteil mit genug Spielern, die dieselben Defizite haben. Eriksen wurde vor allem als Charakter geholt, aber dafür bräuchte er allseits die Akzeptanz, die ich nicht sehe… Stattdessen steht er unnötig in Konkurrenz zu den Platzhirschen Arnold und Majer. Im Sturm und hinten fehlen weiterhin echte Stützen.

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    • Ich sehe im ganzen Kader nur einen Mittelfeldspieler, der mit der Intensität gegen den Ball arbeitet, wie es in der Bundesliga größtenteils ein Standard ist: Wimmer. Und dass Wimmer nach Ballgewinn auch oft nicht effizient agiert, ist kein Geheimnis.

      Wenn man die Spielstatik wirklich verändern will, diskutiert man zwangsläufig über Erikson, Arnold und Souza. Es würden namhafte Spieler auf der Strecke bleiben. Ein Politikum.

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    • Aber vielleicht muss genau das nun endlich mutig stattfinden!
      Ebenso muss man mal hinterfragen, ob man nach all den Jahren nicht auch die „Überbleibsel“ der vergangenen Jahre austauschen muss. Irgendwann landet man bei genau diesem Punkt, alles andere wurde oft geändert

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  73. Ich bleibe bei meiner Aussage, für die ich hier angefeindet wurde vor einigen Wochen:
    Das Modell mit Christiansen in der Bundesliga ist mit Ansage gescheitert.
    Die Bundesliga ist nunmal nicht mit der dänischen Liga vergleichbar und hier kann man nicht mal eben einen FC Kopenhagen kopieren und hat sofort Erfolg.
    Wir brauchen einen ligaerfahrenen Geschäftsführer Sport, einen ligaerfahrenen Sportdirektor und Trainer und all das sogar schnell, bevor gar nix mehr zu retten ist. Noch kann ein neues Team die nächste Transferperiope nutzen und den Bock umstoßen. Es ist einzig die Frage, ob AR und VW dazu rechtzeitig bereit sind.
    Bleiben die Positionen so bestehen, sehe ich absolut schwarz für unseren VfL!

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    • Stimme ich zu. Zudem hat er den Kader auch nicht bestmöglich ersetzt. Allerdings hat der Lord ja auch seinen Anteil und er ist ligaerfahren.

      Ich denke die englische Woche wird die Entscheidung bringen. 3 überzeugende Siege und er bekommt wohl die Chance bis zum Winter. Warscheinlich auch bei 4, wenn es überzeugend ist. Ich denke, dass Lindström auch echt ein Faktor sein kann.

      Ich bezweifele aber, dass ein Rose uns diese Saison nach Europa führt. Es fehlt beim Kader einfach an mehreren Stellen und zudem gibt es ja auch eine Konkurrenz, die ja die selben Ziele hat. Stuttgart z.B.

      Laut Fischer will sich die Manschaft (ohne Coach) diese Woche mal zusammensetzen. Das ist gut. Nur mit Sprechen wird es besser.

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    • Es geht nicht um Europa, sondern um alles!
      Der Verein steht für rein gar nichts mehr, nur für Geldverschwendung und Zeitverschwendung.
      Der VfL ist derzeit nichtmal mehr ligatauglich, geschweige findet er überhaupt in irgendeiner Form positive Erwähnung im Bereich Herren.
      Ganz Deutschland lacht über den VfL und man hört nur noch einen dänischen Bezug, sobald etwas über ihn berichtet wird.
      Der Verein gibt sich der Lächerlichkeit preis und es handelt niemand!
      Das Wort „Europa“ passt da geradezu perfekt gerade ins Szenario. Absolut desaströs, was beim VfL Wolfsburg passiert

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    • Überzeugende Siege werden wir glaube ich nicht sehen. An einem Austausch des Trainers kommt man nicht vorbei. Mit Simonis in die nächsten Spiele zu gehen wird uns teuer zu stehen kommen. Am Ende dieser englischen Woche ist der Schaden nur noch enorm größer. Fans und Mannschaft sind gespalten, Teamgebilde fragil und der Herrenbereich am absoluten Abgrund.

      Ich würde jede Wette eingehen das es laufen würde wenn wir heute von Simonis auf Rose umstellen.

      Neulich war auch die Sprache mal ein Thema. Im sportlichen Umgang mit den Spielern spielt das glaube ich keine große Rolle. Aber gerade im Umgang mit Medien und mit Anhängern etc. ist es doch eher schwierig mit dem englischen. Leider wirkt es dann oft in Interviews oder Pressekonferenzen als sei der Trainer komplett ratlos. Am Ende hat er nur die auf deutsch gestellte Frage nicht komplett verstanden. Ich glaube man darf die Kraft der jeweiligen Landessprache gerade in Punkto Schlagfertigkeit und Reaktionsgabe nicht vernachlässigen.
      Aber das ist kein Grund des unerfolgreich sein sondern nur eine persönliche Empfindung.

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    • Ja aber ein Rose kommt doch nicht für das graue Mittelfeld. Und man kann den teurern Kader auch ohne das Ziel Europa nicht verkaufen. Wer will denn diesen VfL mit dem Ziel Klassenerhalt übernehmen? Ich denke holt Simonis keine 3 Siege war es das. Greade weil er der jenige war, der sagte Augsburg wiederholt sich nicht. Klar ist aber auch, die Spieler müssen mehr bringen oder ausgetauscht werden. Ich denke da an Wind, Fischer, Maehle und Co.

      Aber was machen wir, wenn er die nächsten 3 Spiele gewinnt. Lindström und Vavro kommen langsam zurück. Er wird jetzt auch an seinen Job denken und dieses Preseason Gelaber lassen. Die Spieler haben ja gegen RB gezeigt, das sie es können

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    • M. M.n. hängt es jetzt halt auch am Coach. Er scheint ja eine Chance zu bekommen. Aber keine 10 mehr. Ist er als bereit gewisse Dinge zu ändern? Oder ist er stur wie ein Ten Haag, dann wird auch ein PC sein Schicksal nicht an Simonis hängen!

      Ich würde so gerne mal eine Raute sehen. Greade weil man kompakt stehen will und muss gegen den Hsv. Und deren Abwehr kann man doch mit schnellen Stürmern mehr ärgern, als mit Maehle als LM…

      Maehle Jenz Kouli Zenther

      Souza Arnold

      Eriksen Majer

      Amoura Pejci

      Oder

      Souza

      Svanberg Majer/Arnold

      Eriksen

      Amoura Pejci

      Bei dem ersten hätte man zwei 10er und das andere kennen wir aus der Meistersaison. Auch da war ein Brasilaner auf der 6.

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    • Ich glaube schon, dass Marco Rose zu haben wäre. Der ist nun auch mehrfach gescheitert und muss sich zunächst wieder auf die Zettel größerer Clubs bringen.

      Es ist doch alles gar nicht so kompliziert. Einen guten Trainer (ich rede nicht einmal von einem sehr guten) zeichnet aus, dass er in der Lage ist, sein System dem Kader anzupassen. Das ist zuletzt Bruno Labbadia und Oliver Glasner gelungen. Kovac und Hasenhüttl nur ganz bedingt, wobei ich glaube, dass man Hasenhüttl auch nicht so hat machen lassen, wie er wollte. Zumal man mit den Verkäufen von Lacroix und Baku zwei Umschaltspieler abgegeben hat und durch Vavro bzw. Skov-Olsen ersetzt hat, die so gar nicht zum Hasenhüttl-System passten. Ich will damit allerdings seine schwache Trainerleistung nicht schönreden. Simonis tut mir ehrlich gesagt ein bisschen (nicht mehr als ein bisschen) leid. Der Kader, den er bekommen hat, ist für gar kein System geeignet. Fürs offensive Mittelfeld sind viel zu viele Spieler da, was zur Folge hat, dass du als Trainer eigentlich nur verlieren kannst. Auf anderen Positionen fehlt dafür nachweislich Qualität. Vini Souza sehe ich nach wie vor als gute Verpflichtung, Zehnter ebenso perspektivisch. Alle anderen Transfers waren Nottransfers. Von wegen "Wir sind auf alles vorbereitet" und "PC kauft nach Profilen ein." Wow! Das war alles Blabla. Eriksen ist ein großer Name, der uns durchaus auf mehreren Ebenen hätte weiterbringen können. Nur leider spielt er auf einer Position, für die wir am allerwenigsten eine Verstärkung brauchten. PC hat damit unnötigerweise die Kaderhygiene zerstört. Der 10er der Vorbereitung (Majer) wurde dafür unnötigerweise geopfert.

      Und trotzdem macht sich Simonis selber das Leben schwer, indem er stur an seinen Vorstellungen klebt, was zur Folge hat, dass die besten Spieler draußen sitzen und/oder falsch eingesetzt werden. Möglichkeiten hat er trotz aller Unzulänglichkeiten in der Kaderzusammenstellung ausreichend, aber er nutzt sie nicht. Man stelle sich zum Beispiel vor, wir würden mit der Doppelspitze Daghim und Amoura auflaufen. Setzt man die vernünftig ein, kommt kein Verteidiger hinterher. Das ist aber nur eine Möglichkeit. So oder so ist es mir ein Rätsel, warum bei den Möglichkeiten in der Offensive an einem System mit einem Stürmer festgehalten wird. Pejcinoivic ist auch schnell und wuchtig dazu.

      Kurzum: Monokausale Erklärungen werden der Sache nicht gerecht. Ich sehe es zum Beispiel auch so wie Schalentier, dass man die Unzufriedenen hätte verkaufen müssen – im Zweifel auch unter Wert. Und trotzdem ist der Trainer das schwächste Glied. Simonis ist fertig. Wenn man sieht, dass Spieler ihn vor der Einwechslung einfach ignorieren und öffentlich den Kopf über seine Entscheidungen schütteln, ist das Scheitern zementiert. Jeder weitere Tag ist pure Vereinsschädigung.

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    • Ich denke auch dass ein Rose theoretisch machbar wäre als neuer Trainer. Der hat doch mit Dortmund und RB zwei von drei Top 3 Vereinen in Deutschland trainiert. Die holen ihn nicht mehr, für Bayern kommt er nicht in Frage und die haben ja auch einen Trainer der fest im Sattel sitzt.

      Also was hätte er denn als Alternative? Warten, dass der VFB oder Frankfurt einen Nachfolger sucht? Da muss er wohl länger warten und die Trainer dann wechseln wollen, wenn sie ein Angebot bekommen. Da wird keiner entlassen.
      Also entweder Ausland oder einen Verein aus dem unteren Regal nehmen und da bin ich schnell bei uns. Wenn man uns mal richtig entstaubt bekommt, wie Glasner damals, hat man hier gute Möglichkeiten und kann gut arbeiten. Auch wenn es die letzten Jahre nicht gut lief, einen gewissen Reiz hat der VFL für jeden Trainer denke ich.

      Rose hat in Leipzig ab und an auch das 4 4 2 gespielt. Ich fände das mit Amoura und Wind als Doppelspitze mal nen Versuch wert :)

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    • Marco Rose war damals schon der Wunschkandidat, hatte sich aber für Gladbach entschieden und wir sind auf Glasner ausgewichen. So würde sich der Kreis schließen. Die Frage wäre nur, ob er denn überhaupt möchte und nicht wieder ablehnen würde. Zudem käme er für Christiansen kaum in Frage, da der dänische Bezug fehlt :ironie2:

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  74. Was mich immer wieder stutzig macht, sind die Aussagen der Spieler nach der Verpflichtung von Simonis.
    Damals hieß es, sein Fußball sei erfrischend, und alle hätten Lust, unter ihm dominanten Offensivfußball zu spielen. Zwischen den Zeilen war dabei auch ein kleiner Seitenhieb in Richtung Hasenhüttl und Kovac zu hören – auf deren eher biederen Fußball man offenbar keine Lust mehr hatte innerhalb der Mannschaft.

    Genauso haben es Simonis und auch PC öffentlich verkauft.
    Woran es nun genau liegt, dass dieser Plan auf dem Platz kaum zu erkennen ist, kann man nur spekulieren – schließlich ist man als Außenstehender nicht Teil der Mannschaft oder des unmittelbaren Umfelds.
    Fakt ist: Die Stimmung innerhalb des Teams war nach der Einstellung von Simonis zunächst eindeutig positiv.

    Also stellt sich die Frage:
    Kann Simonis seinen Plan der Mannschaft schlicht nicht vermitteln?
    Oder versteht die Mannschaft ihn zwar, ist aber nicht in der Lage, ihn umzusetzen?
    Gab es möglicherweise ein internes Ereignis – etwa nach den Spielen gegen Dortmund oder Leipzig – das zu einem Bruch geführt hat?

    Man weiß es nicht. Aber für die Verantwortlichen gilt es jetzt, genau das herauszufinden – und zwar besser gestern als heute. Denn Fakt ist: von erfrischendem, dominante Offensivfussball ist hier gar nichts zu erkennen. Eher das deutliche Gegenteil.

    Das oft genannte Argument der „Wohlfühloase Wolfsburg“ zieht bei mir nicht. Selbst wenn der Klub ein solches Umfeld bietet, sollte man doch erwarten können, dass jeder Profisportler genug intrinsische Motivation mitbringt, um zumindest die sportlichen Basics abzurufen.
    Gerade die neuen Spieler müssten doch eigentlich zeigen wollen, was sie können.

    Auch anderswo gibt es Vereine mit ähnlich komfortablen Bedingungen – Elversberg, Leipzig oder Leverkusen etwa –, und dort gelingt es trotzdem, professionell zu arbeiten oder zumindest deutlich besser als in Wolfsburg. Diese Klubs vereinen ähnliche Faktoren: ein ruhiges Umfeld, solide finanzielle Möglichkeiten, kleinere Städte.

    Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass man in Wolfsburg eigentlich einmal komplett Tabula Rasa machen müsste – vom Aufsichtsrat bei VW bis hin zur Mannschaft.
    Und zwar ohne Rücksicht auf Verluste: auch „Legenden“ wie Arnold oder Spieler wie Pervan und Gerhardt, die intern als wichtig für die Kabine gelten, sportlich aber keine Rolle spielen, müssten dann gehen um mal einen "echten" Neuanfang zu schaffen.

    19
    • Was sollen die Spieler bitte sagen? Trainer ist scheiße, hat seine Lieblinge und keinen Plan von der Liga?

      9
    • @Mahatma Verstehe deinen Punkt nicht. Es geht darum, was die Spieler kurz nach seiner Einstellung über ihn und seinen Fussball gesagt haben. Und da war eben auffällig, dass viele Spieler von seiner Idee von Fussball sehr angetan waren. Klar wird sich niemand direkt hinstellen und was schlechtes sagen (wie auch nach wenigen Eindrücken?), dennoch hätten auch andere Aussagen kommen können a la "Ist ´n netter Typ" oder andere nicht-aussagekräftige Phrasen aber es wurde halt ausdrücklich immer der Spielstil gelobt/hervorgehoben, von dem aktuell nichts zu sehen ist, und da wirkten die Spieler teilweise echt euphorisch was das angeht.

      9
    • Ich fasse es nicht, wie naiv manche Menschen sind…

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    • @westschinken solche Kommentare kann man sich auch einfach sparen, wenn man sie nicht weiter ausführt…

      29
    • Beispiele gibt es genug ‼️
      In Wolfsburg für nicht bundesligatauglich eingestuft
      Omar Marmoush Nen bisschen Eintracht Frankfurt aktueller Marktwert 75 Millionen, Jakub Kaminski nach Köln ausgeliehen und spielt jetzt auf seiner richtigen Position und blüht gerade wieder richtig auf, wie Baku in WOB Totalausfall und in Leipzig wieder zum Nationalspieler.
      Hier passt einfach alles nicht ‼️ :vfl:

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    • @westschinken Was für ein dummer Kommentar. :bild:

      9
    • Ich brauche den Kommentar nicht weiter auszuführen.

      Wer ernsthaft glaubt, dass sich ein Spieler öffentlich gegen einen Trainer stellt (und insbesondere in der Vorbereitung oder zu Saisonbeginn), der hat die Welt nicht verstanden.

      Das ist an Naivität nicht zu überbieten.

      4
    • @Westschinken

      Es geht hier doch eindeutig darum, dass die Möglichkeit besteht, sich bedeckter zu äußern anstatt sehr konkret positiv.

      Ich verstehe diese Absolutheit in den Diskussionen immer nicht. Scheint aber auch hier ein Spiegelbild der allgemeinen Verfassung des gesellschaftlichen Diskurses zu sein.

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    • @westschinken dann hast du den Punkt leider einfach absolut nicht verstanden und jemanden auf Grund einer solchen Aussage als Naiv zu betiteln ist auch unter aller Sau, vielleicht sollte man erstmal in der Lage sein den Kommentar überhaupt richtig zu verstehen bevor man sich darüber abfällig äußert. In keinem Wort habe ich jemals gesagt, dass ich in anderen Fällen erwarte, dass sich Spieler negativ öffentlich über den neuen Trainer äußern. Ich habe es danach ja sogar nochmal erläutert. Dein Auftreten hier ist dann einfach nur ignorant.

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    • Wenn ihr denkt, dass die Spieler frei erzählen können, was die so denken, dann habt ihr nicht wirklich eine Vorstellung, wie das hinter den Kulissen so abläuft.

      Die überlegen sich ganz genau, was und wie und von wem auch kommuniziert wird. Der Verein legt beispielsweise fest, wer zu den Interviews geht und wer nicht. Manchmal hat die Journalie einen guten Draht zu dem ein Spieler oder Funktionär oder anderen und kriegt seine Extrawurst oder Exklusivinterview, aber in der Regel bestimmt eben der Verein.

      Und wenn die Leitung (hier PC) vorgibt, dass der Verein sich gerade in einem Umbruch befindet und der neuen Trainer nach Kriterium A,B oder C ausgewählt wurde, wird die Kommunikation nach außen eben danach ausgerichtet. Das heißt dann in der Praxis auch, dass bei Interviews der Fokus auf diese Themen gelegt wird und die Spieler im Zweifel so antworten, wie sie vorher gebrieft wurden.

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    • Das mag in einigen Fällen so sein, aber deshalb davon auszugehen dass JEDE Aussage dann Vorgabe des Vereins ist, ist doch mindestens genauso naiv und grenzt schon fast an Verschwörungstheorie, als wäre man als Spieler Marionette des Vereins. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Spieler das soweit mitmachen, dass sie sich jedes Wort in den Mund legen lassen. Selbst innerhalb der "Vorgaben" gibt es doch dann noch Spielraum in den Formulierungen etc. und ich finde man kann schon relativ gut einschätzen, wann ein Spieler was sagt, weil es von ihm so erwartet wird oder weil er es auch wirklich so denkt. Und wenn ich mir die Interviewausschnitte zu dem Thema nochmal ins Gedächtnis rufe, dann hab ich schon den Eindruck, dass die Aussagen authentisch waren.

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    • Das ist keine Verschwörung, sondern normale journalistische Praxis. Es ist auch völlig normal, dass längere Interviews vorher durchgelesen werden, bevor die Freigabe zur Veröffentlichung gegeben wird. Es gibt Ausnahmen, ganz klar. Wo das aber im Zweifel hinführt sieht man ja, wenn man sich den Fall "Behrends" so anguckt…

      Erinner dich nur mal an Benaglio und Schäfer. Die hatten es damals perfektioniert, die "Hausmeinung" zu vertreten.

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    • Ja, das spreche ich dir ja auch gar nicht ab, aber ob der Verein dann zu den Spielern geht und sagt: "Sag mal dies und das." glaube ich eher weniger. Es wird doch dann wohl eher so sein, dass es heißt: " Wenn dies und das angesprochen wird weich mal lieber der Frage aus" oder "Bitte äußere dich nicht (negativ) zu dem und dem Thema.". Und dann kommen halt die Floskeln ins Spiel. Oft wird ja auch der Fragenkatalog vorher durchgegangen bei Interviews und gewisse Fragen vorab rausgestrichen. Nun denke ich aber nicht, das bei dem hauseignen Medium in einem spontanen Kurzinterview nach dem Training oder Testspiel vorab groß drüber diskutiert wird, wie sich zu äußern ist. Deshalb denke ich kann man die Aussagen in dem Kontext schon als authentisch ansehen. Aber gut, im Endeffekt wird da wohl jeder seine eigene Meinung zu haben. Ich für meinen Teil habe es zumindest so wahrgenommen wie ich es geschildert habe.

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    • Im hauseigenen Medium werden Antworten, die der GF nicht zusagen, nicht gesendet. So einfach ist das.

      Was würdet Ihr denn machen, wenn ein neuer Trainer kommt und Ihr Euch äußern sollt? Würdet Ihr dann sagen, mein bester Kumpel hat schon unter dem trainiert, da hat die GF uns einen inkompetenten Obertrottel rangeschleppt, der spätestens nach 10 Spielen fliegen wird? Selbst wenn man genau das denkt, wird man Begeisterung heucheln. Sonst schadet man sich als Spieler erheblich selbst.

      Selbst wenn man die ersten Trainings hinter sich hat, wird man begeistert tun. Der neue Trainer sitzt nämlich am viel längeren Hebel und keiner möchte die ersten Spiele als Zuschauer von der Bank oder Tribüne erleben.

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    • Mein Eindruck seit dieser Saison ist, dass die Körpersprache und der Wille einfach Fehlt.
      Bzw die Spieler nicht in der Lage sind auf dem Platz als Team alles für den Sieg zu tun!

      Das kann man an den Ergebnissen wie gegen Köln oder Mainz festmachen, wo man den Sieg her geschenkt hat, bzw gegen nicht Überragenden Mainzer keine echte Schluss offensive gestartet hat.

      Aber auch an den Werten wie gegen den VfB die ich schon angesprochen habe (Weniger gelaufen, Mehr Zweikämpfe verloren, weniger Sprints, Weniger Ballbesitz)

      Aber die "Softfacts" also die Wahrnehmung.
      Teams wie zb Köln oder der HSV treten ganz anders auf!

      (geschrieben um 11 Uhr)

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  75. Vielleicht mal das spielen, was der Kader wirklich kann?! Im Endeffekt bin ich da sogar bei Mahatma. Nur müsste man dazu erstmal korrekt analysieren, was realistisch umsetzbar ist…

    Gewisse Dinge kann jeder. Und Stärken hat auch jeder.

    Wenn man sich aber verzettelt…

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    • Wie sollen die Spieler denn zeigen was sie können, wenn jeder Trainer hier versucht sie umzuschulen und auf für sie andere Positionen einsetzt?
      Das passiert hier ja nun nicht zum ersten Mal und zieht sich wie ein roter Faden von Trainer zu Trainer.
      Die Spieler werden doch in Wolfsburg ihrer Stärken in aller Regelmäßigkeit beraubt. Damit fängt es doch schon an

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  76. Hoeneß wird in den letzten Jahren ja immer wieder als Vorbild herangezogen. Bei Suttgart und Hoeneß darf man aber auch nicht vergessen, dass der zunächst sehr pragmatisch agiert hat, um die Mannschaft zu stabilisieren. Dreierkette und lange Bälle, viele Flanken auf Guirassy. Trotzdem gab es noch viele Gegegentore, aber es hat gereicht, um nur noch eins von acht verbleibenden Spielen zu verlieren, drei Siege zu holen und den VfB in die Relegation zu retten.

    Die Viererkette und wirklich dominanten Fußball gab es dann erst zur neuen Saison, nachdem die Schwaben einen mittelschweren Umbruch vollzogen haben. 10 Spieler kamen, 14 Spieler gingen. Guirassy wurde fest verpflichtet, wobei man ein finanzielles Risiko eingegangen ist. Dem Vernehmen nach hat er damals schon über 5 Millionen verdient, obwohl der VfB fast abgestiegen wäre. Eine weitere schlechte Saison und ein Abstieg hätten den Verein finanziell ggf. um einige Jahre zurückgeworfen (auch weil sich dann möglicherweise sogar der Porscheinstieg zerschlagen hätte).

    Generell ist Guirassy für mich in der Einordnung des Hoeneß-Erfolgs unglaublich wichtig, denn auch wenn jeder die Geschichten von 11 Freunden oder taktischen Genies mag, sind es eben oft auch Einzelakteure, die den Unterschied machen. Hätte Hoeneß damals beim VfB statt Guirassy beispielsweise einen ähnlich talentierten, aber deutlich jüngeren Stürmer gehabt, wäre dieser vielleicht am Druck zerbrochen, hätte schlecht performt und der VfB wäre abgestiegen. Obwohl Hoeneß vielleicht auch "alles richtig" gemacht hätte. Und auch die anschließende Erfolgsgeschichte hätte es wohl nicht gegeben, wenn man beim VfB gesagt hätte, man müsse "wirtschaftlich sinnvoll" agieren. Dann hätte man Guirassy wohl fest verplfichtet, aber direkt weiterverkauft. Vielleicht sogar zum VfL. Der VfB allerdings war bereit, das Gehalt zu schlucken – und wurde dafür mit der CL und einer ordentliche Ablöse belohnt.

    Was will ich damit sagen? Um eine Erfolgsgeschichte wie Stuttgart zu schreiben, benötigt es nicht unbedingt sofort den perfekten Kader. Wie z.B. Mahatma schon geschrieben hat, benötigt es erstmal einen Trainer, der weiß, wie er aus dem vorhandenen Spielermaterial das Maximum herausholt. 12 Punkte aus 8 Spielen klingt jetzt erstmal nicht nach super viel, aber man darf nicht vergessen, dass eben nur eine Niederlage dabei war. Von den 8 Spielen davor hat der VfB 6 verloren. Da merkt man, was für einen riesigen Unterscheid ein Trainerwechsel auch mitten in der Saison machen kann. Es muss aber, wie das Beispiel Guirassy zeigt, zumindest ein herausragender Spieler da sein, auf den du das Spiel ausrichten kannst. Denn kurzfristig erfolgreicher Fußball ist meist einfach – und einfacher Fußball meist auf ein, zwei Spieler ausgerichtet.
    Und die entscheidende Komponente: Wenn ein neuer Trainer kommt, dann musst du im nächsten Transferfenster auch entsprechend agieren und ihm früh Schlüsselspieler zur Seite stellen, auf denen er aufbauen kann.

    Erst wenn all das zusammenkommt, sehe ich uns ernsthaft in dieser Saison noch um Plätze in der oberen Tabellenhälfte konkurrieren. Also: Neuer Trainer, ein, zwei Spieler, die sich kurzfristig als Leistungsträger hervortun und ein mittelschwerer Umbruch im Winter, inklusive einiger unpopulärer Entscheidungen. Ansonsten heißt es wieder: Hoffen auf die nächste Saison.

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    • Wir müssten uns mal am Football Manager zusammensetzen und dann etwas erarbeiten. Ausgangspunkt die aktuelle Situation. :vfl: :top:

      Ich glaube nicht, das man mit dem Kader jedes Spiel verlieren muss. Man gewinnt vielleicht auch nicht jedes. Aber es muss doch mehr mit dem Kader möglich sein als eine bodenlose Nichtleistung…

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    • Das ist auf jeden Fall der Plan, wenn der neue Teil endlich rauskommt :vfl: Im FM wurde noch jede VfL-Krise bewältigt :pokal:

      Aber so blöd es klingt, es scheitert ja wieder wirklich genau an dem, was man beim Football Manager spielen als erstes macht, wenn man eine neue Mannschaft übernimmt. Man schaut sich die Werte der Spieler an und setzt sich dann ans Taktikbrett, um eine maßgeschneiderte Spielidee zu entwerfen. Vielleicht überlegt man sich noch einen Backup-Plan für bestimmte Matches. Dann lässt man beides von der Mannschaft trainieren und wenn man die Spieler gut eingeschätzt hat, dann sieht man das meist auch in den Ergebnissen.

      Natürlich ist es in der Realität etwas komplizierter, aber es ist das gleiche Prinzip. Und realitätsnah ist auch der Umstand, dass du im Football Manager sehr viel Geld brauchst, wenn du es anderherum machen willst: Also dir erst eine Taktik überlegst und dann deinen Lieblingsverein übernimmst. Da tauscht man dann gerne mal 20 Spieler aus – oder wundert sich, warum man trotz eigentlich gutem Kader jedes Spiel verliert.

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    • Stimmt schon, Kader und Spielidee aufeinander anpassen ist der Schlüssel. In der Realität kommt noch der Faktor Mensch hinzu und weitere äußere Faktoren, die du nicht immer beeinflussen kannst.

      Aber wenn ich unseren Kader sehe: Ich sehe rein theoretisch locker mehrere Dinge, die wir noch gar nicht gespielt haben, die mir aber bei FM relativ schnell einfallen würden.

      Zum Beispiel haben wir verschiedene Spieler, die ganz gut zueinander passen würden noch gar nicht oder wenig gemeinsam aufgestellt. Aus unterschiedlichen Gründen. Natürlich auch Verletzungen, aber es hätte auch die Möglichkeit gegeben, Dinge anders anzugehen. Von vorneherein anders zu moderieren…

      P.S. Soll wohl auch einen Frauen-Modus geben. Das werde ich auch mal probieren. :D

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  77. Wann kann man mit der Rückkehr von Wimmer und Lindström rechnen? Die haben zumindest Alleinstellungsmerkmal in unserem Mittelfeld.

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    • Wann ist überhaupt mal mit Lindström zu rechnen?
      Auch so‘n seltsamer Transfer!?

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    • Welches hat Wimmer? Ja technisch beschlagen aber immer mit dem Kopf durch die Wand, äh drei Gegenspieler und schwupps ist der Ball weg.

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    • Wimmer ist für mich wie Sane. Der spielt eins von 3 Spielen gut. Aber er kann den Ball treiben und sollte im LM besser sein als Maehle. Wenn Lindström, Amoura oder Paredes da sind, dehe ich Wimmer aber auch nicht als gesetzt.

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  78. Bin gerade auch mal etwas durch die Statistiken dieser Saison gegangen. Ist vielleicht nur bedingt aussagekräftig, aber was dabei extrem auffällt, ist, dass wir den meisten Ballbesitz im eigenen Drittel haben und (mit) die wenigsten progressiven Carries und progressiven Pässe. Das heißt: Gerade im vertikalen Spiel und im Spielaufbau hakt es gewaltig.

    Die Defensivstatistiken an sich lesen sich gar nicht so schlecht – das liegt aber vielleicht auch einfach am hohen Volumen der Aktionen. Wenn du aus deinem eigenen Drittel nicht herauskommst, hat es der Gegner erstens nicht schwer zu verteidigen, weil man kaum in gefährliche Bereiche kommt, und zweitens nach Ballgewinn kurze Wege, um im Angriff gefährlich gegen uns zu werden.

    Trotzdem haben wir unter anderem die viertmeisten schusserzeugenden Aktionen, kriegen den Ball aber kaum aufs Tor (Shots on Target: Platz 16 ligaweit). Wir schießen also oft, aber wahrscheinlich nicht aus guten Positionen, und die Qualität der Abschlüsse ist dementsprechend mangelhaft. Wir kommen auch kaum in die gegnerische Box – nur Union hat weniger Pässe in den Strafraum –, was diesen Punkt noch einmal verdeutlicht.

    Wir verteidigen im Grunde nur im eigenen Drittel, Pressing ist also quasi Fehlanzeige (wenigste Tackles im gegnerischen Drittel). Wenn man das alles zusammenfasst, belegen die Statistiken genau das, was man beim Zuschauen ohnehin wahrnimmt: Es hakt schon beim Spielaufbau. Die Spieler haben keine Idee, wie man sich vernünftig von hinten herausspielt, und trotzdem geht jeder Abstoß wieder kurz auf den Innenverteidiger. Man spielt sich regelmäßig selbst in eine Sackgasse – das habe ich schon vor einigen Wochen kritisiert. Der Spielaufbau folgt immer demselben Muster und endet häufig bei Maehle, der als Rechtsfuß auf der linken Seite dann nicht weiß, wie er sich aus der Situation lösen soll.

    Wenn man es dann doch einmal in die gegnerische Hälfte schafft, treten dieselben Probleme auf wie beim Spielaufbau: Man weiß nichts mit dem Ball anzufangen und findet keine Lösungen. Da bleiben dann nur noch Fernschüsse oder Verzweiflungsabschlüsse. Wie soll man Tore schießen, ohne überhaupt in den Strafraum zu kommen – oder es wenigstens zu versuchen? Vorausgesetzt natürlich, die Box ist überhaupt besetzt, und da hätte man vielleicht doch noch einen neuen Stürmer holen müssen.

    Irgendwie macht man sich das Leben selbst schwer. Wenn man noch nicht so weit ist, dass man sich vernünftig hinten herausspielen oder vorne durch kreative Spielzüge Chancen erarbeiten kann, sollte man vielleicht zunächst einfachere Mittel wählen und dann nach und nach ins Detail gehen.

    Ob das letztlich am Unvermögen der Spieler, am Trainer oder an beiden liegt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist aber: Die Schwächen in unserem Spiel sind in den Statistiken klar ablesbar – sowohl für uns selbst (also auch das Trainerteam) als auch für den Gegner, der sich entsprechend leicht auf uns einstellen kann. Zwischen Anspruch bzw. Wunsch (dominanter Offensivfußball) und Realität liegen also Welten.

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  79. OT: Bei Manu und Amorin läuft es ja seit langem garnicht. Dennoch wurde ihm eine lange Jobgarantie ausgesprochen. Gestern haben sie in Liverpool gewonnen und stehen garnicht so schlecht da. Vlt ist es auch ein Weg mit Simonis da durch zu gehen. Wenn die Spieler wirklich hinter ihm stehen, was nur interne bewerten können, sollte man vlt auch mit größerern Wiederständen an ihm festhalten.

    Aber es war nur ein Gedanke. Viel wird an den nächsten 3 Spielen hängen. Aber ein Klub wie Manu zeigt, dass man auch an einem Trainer festhalten kann. Letztes Jahr sind sie doch auch in der Tabelle unten gewesen…

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    • Ist da vielleicht ein klitzekleiner Unterschied vorhanden zwischen einem mehrfachen Meistertrainer mit Champions League Erfahrung sowie Erfahrung im Umgang mit Topspielern und einem unerfahrenen Holländer mit einer mittelmäßigen Saison in den Niederlanden (und überraschendem Pokalsieg)?

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    • Ja aber wäre es nicht auch eine Idee an einem Trainer von dem man überzeugt ist zu vertrauen. Schaut mal nach Hoffenheim. Die letzten Trainerwechsel haben uns nicht nach Europa gebracht. Vlt ist es die Konstanz, auch wenn sie als Fan schwer zu ertragen ist.

      Dafür ist es auch ein größerer Klub mit noch größeren Ansprüchen. Dann nimm Hoffenheim als Beispiel. Oder Freiburg die mot Streich abgestiegen sind. Ich sage ja rutschen wir unten rein ok, aber ansonsten wäre es auch ein Weg mit ihm da durch zu gehen, solange alle Intern überzeugt sind

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  80. Ich bin mal grundsätzlich gespannt, wieviel Zuschauer man gegen Hoffenheim noch ins Stadion locken kann. Sonntagabend, da wird aus Hoffenheim kaum jemand kommen und die Heimfans werden sich angesichts des Termins, des Gegners und der Leistungen auch nicht prügeln.

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    • Es könnte vielleicht mit eine Rolle spielen, wer beim VfL als Trainer an der Seitenlinie steht. Die Inaugenscheinnahme eines neuen Trainers würde das Spiel wohl interessanter machen.

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    • Paul Simonis ist mein Tipp

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    • Wer auch sonst?! Man konnte der Interview von Christiansen in der WAZ ja nun entnehmen, dass er den „Wolfsburger Weg“ nicht verlassen will und auch weiter am Trainer festhält.
      Der Konzern wird kaum eingreifen, der hat ganz andere Probleme zu bewältigen und der Aufsichtsrat wird sicher auch noch nichts machen.
      Bis zur Winterpause wird also kaum etwas passieren, denke ich.

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    • Warte mal ab, wie die englische Woche verläuft. Wenn wir beide Ligaspiele verlieren, dürfte es relativ egal sein, welchen Weg Christiansen gehen bzw. nicht verlassen will.

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    • Wolfsburg Entourage

      Man sollte nur noch das HSV Spiel abwarten. Wird das nicht gewonnen, und Tschüss. Gegen Kiel spielt man gegen einen Zweitligisten und kann keine Punkte gegen den Abstieg holen. Und gegen Hoffenheim sind es noch lange 13 Tage. Das ist viel zu lange, zumal man dann nur noch ein "leichtes" (hört sich absurd an) Spiel gegen Bremen hat und es danach gegen Leverkusen und Frankfurt geht.

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  81. Danny Röhl über den ja auch schon als potentiellen Trainer diskutiert wurde, können wir ausschließen. Der hat heute bei den Glasgow Rangers unterschrieben.

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    • Ich finde das okay. Ich fand ihn taktisch zu ähnlich zu Hasenhüttl. Mit Kovac, Hasenhüttl und jetzt Simonis hat sich gezeigt, dass Trainer, die vor allem mit Außenseiterteams oder Taktiken erfolgreich waren, hier nicht wirklich funktionieren.

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  82. PC und Schindzielorz haben die Mannschaft zusammengestellt. Simonis kann man keinen Vorwurf machen. Nichts gegen Eriksen. Der Mann ist 31 und verdient viel zu viel. Was will man mit so einem „alten“ Spieler? Youngster müssen her. Eriksen dient in meinen Augen nur als Werbung für VW. PC und Schindzielorz sollten zurücktreten. Die haben die Misere zu verantworten.

    (edit/admin: geschrieben gestern)

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    • Eriksen is 33 y.o.

      He is a physically finished player.

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    • Was verdient Eriksen denn? Du scheinst ja die Infos zu haben.

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    • Er hat sein Alter schon falsch angegeben. Erwartest du wirklich, dass er weiß, wie viel er verdient? :ironie2:

      Jetzt, wo wir in einer Krise stecken, tauchen hier alle möglichen Trolle auf.

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  83. Tja…wir können hier schreiben was wir wollen. Samstag sitzt Simonis auf der Bank und wir schauen einfach einmal wie sich die Mannschaft anstellt und wie er sie eingestellt bekommt. Anhand der Aufstellung bekommen wir ja einen Eindruck, was sich dann abspielt.
    Eine Reaktion reicht mMn nicht aus, die sollte ja bereits nach Augsburg kommen…ist sie tatsächlich auch. Das Augsburg Spiel hat sich auch nicht wiederholt. Die Reaktion darauf war einfach noch bodenloser wie vorher.
    Ich will auch gar nicht nach dem Warum fragen. Ich will unseren VFL einfach nur spielen sehen.
    Wer letztendlich den Kader, die Leistung etc. zu verantworten hat, ist mittlerweile auch egal.
    Es ist wichtig, dass wir nicht da unten feststecken bleiben. Was mMn nur mit neuem Personal und einer neuen Einstellung durch entsprechende Impulse geht.
    Aber vielleicht geschied auch ein Wunder und wir gewinnen überzeugend … :keks:

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    • Mittlerweile kommt der HSV mit Wucht und vor allem Geschwindigkeit.
      Ich bin sehr gespannt auf die Herangehensweise. Leipzig ist ein eher ein Team, das für Ballbesitz steht und wurde ordentlich ausgekontert, Mainz hat vogelwild gepresst und wurde locker überspielt.

      Gerade beim Thema Geschwindigkeit muss Simonis auf Kumbedi setzen, denn – so war der kurze Eindruck, der lässt sich nicht so einfach überlaufen.

      Erschreckend genug, dass man Mittlerweile dem HSV die Favoritenrolle zuschreiben kann.
      Noch vor Wochen fand ich das aberwitzig.

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    • Man sollte nicht nur der Geschwindigkeit wegen auf Kumbedi setzen. Der Junge hat in der kurzen Zeit gegen Stuttgart gezeigt, das er der bessere RV ist. Und nein, ich werd mit Fischer nicht mehr warm. Er reicht mir als Nachbar, aber als Außenverteidiger möcht ich ihn nicht mehr in der Stammelf sehen.

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    • Mehr Sorgen habe ich im DM. Gefühlt laufen alle unter 12 Sekunden, allerdings 50m… :weg:

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    • Es ist doch nach solch Leistungen nebensächlich, ob wir auf einzelnen Stellen Sorgen haben.
      Denn da könnten wir alle Positionen nennen bzw. sehr wenige Ausnahmen.
      Die Frage ist nun einfach, wie treten wir gegen Hamburg und danach auf? Ich möchte nicht, dass man sich für ein Spiel zusammenreißt und gewinnt (wobei das Auftreten mir sehr viel wichtiger ist). Danach man aber dann wieder Augsburg und Stuttgart "nachahmt". Da ist nichts gewonnen.
      Wie ich schrieb: Es kommt nun darauf an, wie wir in Hamburg auftreten. Wie aufgestellt wird etc.
      Aktuell da fehlt mir aber nach dem Stuttgart – Spiel aber der "Lerneffekt bei unseren Verantwortlichen.
      Mal schauen, was Samstag passiert dann…wir sind mit über 5.000 in Hamburg dabei. Da bin ich jetzt einfach einmal optimistisch, dass jeder einzelne nicht genauso ratlos und sauer ist wie nach den letzten beiden Spielen.

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