Montag , August 19 2019
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Wölferadio – DER VfL-Podcast Vol. 15 + Wölferadio SPEZIAL

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Eine besondere Ausgabe erwartet die Fans des VfL Wolfsburg in dieser Folge des Wölferadios: Im Anschluss an die reguläre Ausgabe kommt Lenny in einem Wölferadio SPEZIAL dem Wunsch vieler Fans nach, über die Zukunft des Trainers zu diskutieren. Stellvertretend für die unzufriedene Fanseele äußert sich Wolfsblog-User Diego1953. Er sagt: “Dem VfL hilft nur ein Trainerwechsel.”
Vorher wird in der Sendung das 2:3 von Bremen aufgearbeitet. Dazu spricht Lenny auch mit Benedikt Treuer von Spox.com, er schrieb neulich: “Der VfL hat den Blick für die Zukunft verloren.” Außerdem geht es um die Dauerkarten-Diskussion, nachdem der VfL einigen Fans die Dauerkarte gekündigt hat, weil sie nicht oft genug im Stadion waren. Im Wölferadio kommt mit “Papawolf” Mario ein Betroffener zu Wort. Thema sind auch die Highlights aus der brandneuen Ausgabe des Fanmagazins “5und40” sowie das kommende Spiel gegen den FC Augsburg. Experte für den kommenden Gegner ist Gerhard Steckler von der Faninitiative “Augsburg Calling”.

WÖLFERADIO Vol. 15

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WÖLFERADIO SPEZIAL
DieterHeckingx

 
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23 Kommentare

  1. Toller Beitrag von Diego.

    Nur eine Anmerkung zu Allofs` Handeln:
    Ich glaube nicht, dass es mit einem Trainerwechsel rechnet. Es wäre nämlich clever, jetzt den Wechsel zu verkünden. Die Mannschaft würde sich noch einmal aufraffen (gelungener Abschied, wollen sich empfehlen usw.) und mit dem neuen Trainer könnte man die Vorbereitung und vor allem die Transfers planen.

    Würde man den Trainer nach der saison erst wechseln, würde man die Vorteile der Transfers usw. schon wieder mindern. Siehe das Schürrle Gerücht. Unter Favre würde er wohl aufblühen, unter Breitenreiter wohl nicht.
    Wäre für mich ein großer taktischer Fehler.

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    • Abstrakt gesehen stimme ich dir natürlich zu (JETZT wäre der richtig Zeitpunkt), aber die Realität ist auch noch da.
      Ich könnte gut damit leben, wenn Hecking seinen Rücktritt (egal ob freiwillig oder nicht) nach dem 34. Spieltag verkündet und zwei Wochen später Allofs den Nachfolger präsentiert.
      Alles andere wird allerdings zu Problemen führen und die nächste Saison vergurken. Ich sag mal so: wenn Hecking nicht jetzt seinen Hut nimmt, wird er zwangsweise vor Weinachten gehen müssen. Und die nächste Saison ist futsch….

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  2. Danke an Lenny und vor allem Diego für das Spezial.
    Manchmal ist das gesprochene und gehörte Inhaltsvoller als das geschriebene. Stark.

    Ich kann Diego seine Argumentation absolut nachvollziehen und teile seine Meinung in vielen Punkten, aber:
    Was mir bei der Trainerwechsel oder auch nicht Frage zu kurz kommt, ist die Mannschaft selbst.

    Die Verdienste von DH mit Klasse sichern, EL, Pokal etc. sind bekannt, also scheint er ja eine Mannschaft formen und motivieren zu können.
    Mit KDB gab es einen Spieler, der die oft zitierte Siegermentalität hatte und andere Mitspieler “hochgezogen” und gepusht hat.

    Im Moment scheint es einen/mehrere Spieler beim Vfl zu geben, die scheinbar das Gegenteil davon sind, nämlich durch ihre Art, ihr Auftreten, ihr Verhalten die Mannschaft nach unten zu ziehen.
    DH und KA schaffen es offensichtlich nicht, diese(n) Spieler begreifbar zu machen, worum es beim Vfl geht.
    Da sehe ich ganz klar die Führungskräfte in der Verantwortung. Stichwort “Mannschaftsgefüge” und Hierachie.

    Ob jetzt ein Trainerwechsel an der Stelle das Mittel der Wahl ist, wage ich ein Stück weit zu bezweifeln (sicher bin ich mir aber nicht). Die Spieler bleiben, ein neuer Trainer versucht sein Glück, Ergebnis offen.

    Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller, diese Spieler, so denn man sie erkennt, aus dem Kader zu entfernen, unabhängig von Namen und ansehen des einzelnen.

    Wenn sich DH und KA sicher sind das es solche Spieler gibt, müssen sie so handeln und der Trainer kann bleiben.
    Sollte das Problem nicht in der Form erkannt werden (können/wollen) wird DH gehen müssen.

    Gruß TE

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  3. TOP Beitrag von Diego1953!!

    Genau das Diego sagt ist fakt.

    Warum ist denn so ein TOP Trainer wie Jürgen Klopp bei Dortmund gegangen? Weil er gesehen hat das er mit der Manschaft nicht´s mehr erreichen kann und es für den Verein besser ist für einen Trainerwechsel.

    Wenn der VfL/Hecking das nicht sehen,und ich Wette auch das dies so sein wird, dann wird unser VfL nächste Saison mächtig viel Probleme bekommen.
    Die Spieler bekommen ja Ihr Geld auch bei schlechter Leistung, aber es kommen keine sehr guten neue Spieler zum VfL.

    Auch bei den genannten eventuellen Neuverpflichtungen sollte KA und DER TRAINER genau hinschauen wen sie für wieviel Geld verpflichten.
    Wenn ich hier lese das ein Manolo Gabbiadini im Gespräch ist…nein…
    Dieser Spieler hat in seiner Kariere in 199 Spielen 54 Tore geschossen.
    Bas Dost in 274 Spielen 124 Treffer.

    Warum sollte man also so einen Spieler holen??Und dann noch für vielleicht viel Geld…..

    Na, mal sehen was jetzt noch so passiert beim VfL… :vfl3:

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    • Vorweg: Mir persönlich ist es relativ egal, ob Hecking geht oder bleibt. Ich hätte weder bei der einen noch der anderen Option für mich selbst hinreichend überzeugende Argumente. Auch deswegen Respekt für Diego, dass er sich einem Disput zu dem ja nicht einfachen Thema stellt.
      Ich frage mich nach dem Interview jetzt, ob ich von Diego diese schlagenden, überzeugenden Argumente erwartet habe? Zumindest aber weitere, neue Einsichten.
      Im Ergebnis bleibt nach dem Interview für mich als Begründungszusammenhang für die Forderung nach Ablösung: Hecking hat über drei Jahre tolle Arbeit geleistet, hat Erfolge gesammelt und aus einer Absteigermannschaft einen erfolgreichen CL-Teilnehmer gemacht. Ihm sind eigentlich auch keine Fehler vorzuhalten, er trägt für nichts direkt Schuld, aber dennoch, er soll gehen: Weil die Mannschaft in der Rückrunde inkonstant und lustlos spielt, so dass die Ziele der Saison nicht erreicht wurden. Weil sich Hecking verbraucht hat und nicht begründet auf Besserung zu hoffen ist, sondern eine Fortsetzung der Talfahrt droht. Und weil er jetzt noch relativ unbeschädigt gehen kann, was vielleicht in einem Jahr nicht mehr möglich ist.
      Klar könnte ein Trainer, der sich selbst diese Argumentationskette zu eigen macht, von sich aus sagen: Das war’s VfL. Aber Hecking sieht das offensichtlich für sich anders. Da stellt sich dann die Frage, ob Diegos Sichtweise auch hinreichte für die über Hecking hinaus Verantwortlichen – und diese wurden von Diego ja auch angesprochen –, ihm die Kündigung auszusprechen. Und hier habe ich meine Zweifel bzw. bin fast sicher, dass dies nicht der Fall sein wird. Und zwar nicht, weil Allofs an Hecking klebt, sondern weil Analyse und Schlussfolgerungen für wirklich verantwortliche Entscheidungen deutlich substanzieller sein müssen, als die Beweiskette, die Diego liefert, besser: überhaupt liefern kann.
      Noch als ich das Interview hörte, fiel mir zu Diegos Ausführungen der Begriff „sibyllinische Argumentation“ ein. D.h. für sich stimmige Fakten werden (wie Hühnerknochen beim Orakel) ausgebreitet und in eine Weissagung überführt: mit Hecking wird’s nichts mehr. Lenny hat das gemerkt und nachgefragt, was eigentlich dagegen spricht, dass es auch mit Hecking wieder besser wird. Ohne umfassendere und tiefergehende Analyse kann Diego dann natürlich nur darauf verweisen, dass es jetzt schon länger als eine Halbserie nicht funktioniert. Wie soll es da besser werden? Kein Vorwurf, Diego. Die Sichtweise ist verständlich. Aber noch einmal: Reicht das als Analyseergebnis auch für die Entscheidungsträger, wenn sie ihrer Verantwortung gerecht werden wollen? Aus dem Orakelhaften der Schlussfolgerungen kommt man auf der Basis einer nur äußeren Betrachtungsweise nicht heraus.
      Ich möchte bei der Gelegenheit noch einmal an den 3. Spieltag erinnern, als der VfL (mit KdB und Perisic auf der Tribüne) in einem überlegen geführten Spiel nicht gerade schwache Schalker (noch mit Draxler in ihren Reihen) 3:0 abfertigte. Damals hatte keiner im Stadion den Eindruck, dass die beiden Abwanderungswilligen quasi die Lebensversicherung der Mannschaft wären. Warum damals ohne die beiden und noch ohne Draxler und Schürrle ging, was danach oft nicht mehr ging, hat mit Sicherheit mehr und komplexere Ursachen, als dass sie mit dem vereinfachenden Reflex „Trainer raus“ erfasst werden könnten.
      Daher erhoffe ich mir, dass die sportliche Leitung des VfL und auch die Leute im AR, die tiefere Einblicke haben, die Fehler, Mängel und Unzulänglichkeiten, die unvermeidbaren Zufälle von Glück und Pech, die so wichtigen Aspekte der Teambildung, die aus individuellen Fähigkeiten erst eine mannschaftliche Leistung machen, aber auch das Gelungene, das Positive und zu Bewahrende genauer in den Blick nehmen, bevor sie darüber befinden, ob Hecking noch eine Chance bekommen soll. Denn mindestens genauso falsch, wie einen Trainer über seine Zeit hinaus zu halten, wäre es, einen Trainer zu entlassen, noch bevor die über seinen unmittelbaren Einflussbereich hinausgehenden Krisenursachen überhaupt erfasst worden sind. Denn diese wirken weiter, auch wenn der dafür vermeintlich verantwortliche Trainer nicht mehr da ist.

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    • @Joan: danke für deinen langen und ausführlichen Kommentar. Ich habe eben mein “Interview” selbst abgehört und bin zufrieden: obwohl “on the flight” ist es mir gelungen, das, was mich bewegt und was ich denke deutlich zu machen.
      Und da möchte ich zu deinem Hinweis auf “„sibyllinische Argumentation“, D.h. für sich stimmige Fakten werden (wie Hühnerknochen beim Orakel) ausgebreitet und in eine Weissagung überführt: mit Hecking wird’s nichts mehr” eingehen:
      nein, das ist kein Orakel. Weil: so lange es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein Trainer der 25 Spiele lang das Schiff nicht vor dem Riff retten konnte, ist es logisch absolut richtig und legitim (nix Orakle mit Hühnerknochen), zu unterstellen: das wird nix mehr. Der Ansatz ist deswegen hilfreich, weil er nicht Verdienste der Vergangenheit sozusagen “moralisch” als Anhaltspunkte für die Zukunft nimmt, sondern die tatsächliche Beobachtung der letzten 25 Spiele.
      Wir werden sehen.

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    • Nun, die Mannschaft spielt seit Beginn dieser Saison Mist, jedoch war man nach der Hinrunde zumindest auf Kurs die internationalen Plätze zu erreichen. Die Rückrunde ist jedoch erschreckend schwach und für Hoffnung auf Besserung unter Hecking sieht es nicht aus – aktuell ist unter seiner Leitung eher gar eine gegenwärtige Entwicklung erkennbar, daher kann ich Diegos Argumentation durschaus folgen.
      Wenn Allofs übrigens die letzten Spieltage bereits zur neuen Saison zählt muss ich leicht schmunzeln, da unter Hecking bisher die Saisonstarts meist holprig verliefen, Thema Eingespieltheit, quasi was wir jetzt auch schon haben :keks:

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    • @Diego1953: Du hast deinen Standpunkt absolut anerkennenswert präsentiert. Und ich wünschte, ich könnte das so „on flight“. Aber das ist ja nicht die Frage. Im Kern geht es darum, ob man nach einer Phase unbestreitbarer Erfolge, eine unbefriedigende, meinetwegen auch desaströse, Halbserie als hinreichenden Grund dafür anerkennt, in der Ablösung des Trainers die Problemlösung zu sehen.
      Eine solche Entscheidung mag sich als richtig erweisen, ich weiß es nicht. So lange wir aber nicht über belastbare Belege von Fehlern, Fehlentscheidungen oder eindeutig zuordenbaren Problemursachen an die Adresse des Trainers sprechen, kann man mit gleicher „logischer Konsequenz“, wie du eine Problemlösung von einem Trainerwechsel erwartest, eine Hoffnung auf Besserung aus den „Verdiensten der Vergangenheit“ begründen. Mit Logik hat dies im Übrigen auf dieser spekulativen Ebene eigentlich wenig zu tun, deswegen ja auch meine Einschätzung, dass trotz deiner realistischen Zustandsbeschreibung, deine Schlussfolgerung genau so orkelhaft ist, wie – zugegeben – meine Hoffnung auf eine Besserung.
      Viel wichtiger als die Frage „weiter mit oder ohne Hecking“ ist für mich eine qualifizierte Ursachenanalyse der Probleme des VfL. Diese wird aber kaum aus dem Wolfs.Blog heraus zu leisten sein, sondern die müssen die Verantwortlichen der Fußball GmbH schon selber in Gang setzen, wenn sie dies denn überhaupt selber wollten. Und genau hier setzen eigentlich meine Zweifel an, ob man eine solche Ursachenanalyse kann und will. Denn viel einfacher, bequemer und selbstschützender ist es, dem wachsenden Druck von Fans und Medien nachzugeben und mit dem nächsten Trainer aufzuwarten. Beispiele dafür, dass diese Haltung Formen des Absurden annehmen kann, gibt es in der Geschichte der Bundesliga reichlich. Wir sollten nach eine Phase der Konsolidierung nicht wieder in alte Fehler verfallen und Schalke oder Hamburg nicht unbedingt kopieren.

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    • Das ar ein aufschlussreiches und präzise argumentiertes Interview. Diego bin ich im Interview für die Unterscheidung von Schuld und Verantwortung dankbar. Das versachlicht. Gleichzeitig mag ich die Schlussfolgerungen nicht teilen. Denn Joan hat schon recht: Der Zielpunkt der Argumentation ist schon orakelhaft, fast ein bisschen apokalyptisch. Ein schlingerndes Schiff, wird zum sinkenden, nächste Saison spielen wir – zumindest wird das mit Hecking befürchtet – gegen den Abstieg. Man könnte auch genau so gut dagegen halten, dass sich eben doch vieles fügen wird, wenn bspw. interne Störfeuer gelöscht oder die Verletztenmisere beendet ist. Mir geht es nicht darum, nun zu werten, was einleuchtender ist, sondern einfach nur darum, herauszustellen, dass beides Kaffeesatzleserei ist.

      Natürlich bleibt es das auch und muss es auch bleiben. Wir haben nicht die Infos darüber, was tatsächlich in der Mannschaft los ist. Wenn Allofs, der rhetorisch nun nicht ganz unbehände ist, sagt, dass Nicklas Bendtner eine “Gefahr für unsere Gemeinschaft” sei, dann werde ich schon hellhörig und nehme das ernst. Denn Allofs wählt so eine Zuspitzung sicher nciht ohne Grund. Genausowenig wissen wir, was Hecking dazu bewegt hat, sich eben häufiger nicht vor die Mannschaft zu stellen und einzelne Spieler zu kritisieren. Eigentlich ist das ja nicht seine Art. Insofern nehme ich an, dass es da wirklich gravierende Dinge gegeben hat, die ihm aufgefallen sind und die er so zu lösen meinte. Dass der Ertrag aus den Maßnahmen nicht wie erhofft ausfällt ist natrülich trotzdem richtig. Aber liegt das dann an der Person Hecking? Der, nebenbei gesagt, noch immer amtierender Trainer des Jahres ist.

      Am wichtigsten ist mir aber folgender Einwand: Was wäre das denn für ein Signal an diesen Wahnsinnskader, in dem, wie Diego richtig sagt, business is business, jeder erstmal auf sich schaut? Ich würde DAS für eine Katastrophe halten. Denn es würde zeigen, dass es hier nicht mehr um ein langfristiges Projekt geht. Vielmehr würden die Stars demonstriert bekommen, dass sie über dem Trainer, der sportlichen Leitung, letztlich dem gesamten Konzept, das neue Spieler zum VfL ziehen soll, stehen. Was ein Kruse, Schürrle, in vielen Bundesligaspielen auch Draxler, was Rodriguez angeboten haben, das ist himmelweit von dem weg, was man legitimer Weise von ihnen erwarten darf. Wenn dann der Trainer rausfliegt wäre das ein fatales Signal. Keiner müsste sich hinterfragen – im Gegenteil: Die Nicht-Leistung würde am Ende noch eine Rechtfertigung erhalten.

      Davon ab, wäre ein Rausschmiss zu diesem Zeitpunkt ohnehin furchtbar. Die Planungen für die kommende Saison sind so gut wie abgeschlossen (auch das Draxler-Gerücht tauchte im letzten Jahr bereits im Mai/Juni zum ersten Mal auf…). Nun den Trainer zu wechseln, ließe erst recht ein kopfloses Huhn zurück.

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  4. Zum ersten Anrufer:
    So “leid ” es mir tut, aber seinem Sohn eine DK zu kaufen der so mal ja mal nein , halt kurzentschlossen ist , ist nicht OK. Die sollte gekündigt werden, die anderen die er nutzt natürlich nicht!

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    • Die Karte wird aber in der Wölfi-Kurve sein, oder?

      Zumindest würde ich damit bei einem Vater und siebenjährigen Kind rechnen.
      Steht ihm der Platz dort dann zu, wenn er dort häufiger alleine auftaucht/auftauchen sollte?

      Ich kenne gerade die Preisstruktur in Bezug auf Wölfi-Kurve etc. nicht und ob es Vorteile bringt oder nicht.

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    • Kleiner Hinweis und die Bitte sich ins Gegenüber zu versetzen: ein Vater ist großer VfL-Fan und möchte seinen Sohn für den Verein begeistern. Wie macht er das? Er wird seinem Sohn dauerhaft die Möglichkeit geben, ihn zu begleiten. Wenn man zusammen stehen will (gleicher Block) oder sitzen (Zusammenhängende Plätze) geht das ja nur so. Will man Begeisterung entfachen muss man die Gelegenheit bieten. Und es hätte ja auch klappen können und es gäbe einen jungen Fan mehr, der später mal in der Nordkurve Stimmung macht. Also ist an dem Kauf der Dauerkarten nichts auszusetzen. Die Position des Vereins und vieler Fans ist aber nachvollziehbar.

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    • @Lenny

      Dem stimme ich ja zu, ABER man muss eben auch die Seite des Vereins sehen bzw. nicht alle Schuld auf den Verein abschieben.
      An sich hat der Verein ja nicht falsch reagiert und die mögliche Folgen bei zu wenig besuchten Spielen sind bekannt.

      Mir geht es eher darum, dass man dem Verein nicht den schwarzen Peter zu schiebt, obwohl man auch selber verantwortlich für die Kündigung ist.
      Bei manchen Texten/Beschwerden bei FB wundert man sich, warum sich überhaupt beschwert wird.
      Es gab sogar jemanden, der/die gefordert hat, dass der VfL den DK-Besitzer doch bitte daran erinnern solle die DK in die Ticketbörse zu stellen.
      Oder jmd. anderes beschwert sich über die Kündigung, da seine Frau schwanger ist und deswegen nicht ins Stadion konnte.
      Das die Frau nicht ins Stadion kann/geht, ist ja ok, aber dann kann man die Karte doch freigeben oder nicht, vor allem wenn es sich um einen längeren Zeitraum handelt.

      Vielleicht gibt es auch unberechtigt gekündigte DK, aber bei manchen kann man es auch sehr gut nachvollziehen.

      Aber auf jeden Fall ist der VfL Schuld, weil man es ja so nicht macht… :keks:

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    • Ich hab ja gesagt, dass der Verein gezwungen ist so zu handeln im Sinne des großen Ganzen! Es ist nur nicht immer alles schwarz und weiß, sondern es gibt Härtefälle, die man berücksichtigen muss. Dazu gehört, dass man nicht drei Karten kündigt, sondern nur die die unter die Fünfer Regel fällt. Und dazu gehört eine vernünftige Kommunikation. Wenn sich vertraglich was verändert sollte das mitgeteilt werden.

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    • Um es noch einmal klar zu machen:
      Ich habe nichts dagegen, dass er oder irgendjemand sich DK kaufen(solange diese nicht teuer weiterverkauft werden), aber es nervt mich an, dass viele nur dem VfL die Schuld geben, ohne sich selbst zu hinterfragen.

      Abgesehen davon kann man sich zur neuen Saison eine neue DK kaufen.
      Es gibt ja angeblich mehrere, die gekündigt haben, weil ihnen die VfL – Spielweise nicht “liegt” (ohne Wertung, ist ja die Entscheidung jedes einzelnen).

      Härtefälle ist relativ und eine Sache der Definition.

      Ich halte die Ticketbörse des VfL und das der Verkauf dort auch als Nutzung der DK gilt schon eher als großes Geschenk des VfL, auch wenn er selbst daran verdienen dürfte

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  5. DerMannderKann

    Wirklich sehr schön gesagt Diego! Hut ab und großen Respekt von mir…
    Wir alle wissen denke ich was DH für den Verein geleistet: das war richtig groß! Auch die Kombination mit KA hat gut gepasst. Da gibt es denke ich keine zwei Meinungen.
    Aber das Problem ist das der Fussball sich fast wöchentlich verändert. Und hier muss man als Verein immer hell wach sein um zu wissen wohin die Reise geht und die richtigen Entscheidungen treffen.
    Aufgrund der schwachen Hinrunde hätte man viel kritischer die Situation hinterfragen müssen. Denn hier konnte man schon eine Tendenz ablesen. Die Spiele auch in der Hinrunde waren “durchwachsen” (positiv formuliert), hier haben sich schon klare spielerische und taktische Defizite gezeigt.
    Man ist den Weg gegangen und hat DH das Vertrauen geschenkt. Dieses Vertrauen wurde auch der Manschaft entgegen gebracht, da man trotz deutlicher Schwachstellen im Kader keine Neuzugänge geholt hat um diese Lücke zu schließen. (Transfer Bruno klammere ich aus, da KA ihn eigtl. erst ab Sommer im Kader gesehen hat aufgrund von Eingewöhnungszeit etc.)
    Aufgrund der Erfolgsgeschihcte bis dato von DH kann ich diese Entscheidung nachvollziehen, ABER als es in der Rückrunde nicht besser sondern noch schlechter wurde hätte man die Reißleine ziehen müssen. So traurig und schade das für DH wäre, aber die Ziele die man sich steckt bzw. gesteckt hat (Ziel CL) sollte man dann auch mit nachdruck verfolgen. Tut man das nicht, sollte man sich keine Ziele setzen. Um Ziele zu erreichen muss man halt auch schwere Entscheidungen treffen und z.B. einen Trainer wie DH entlassen. So traurig das vllt. auch ist, aber so ist dieses Geschäft Fussball nun mal. Da geht es um Milionen und nicht im große Gefühle. (Bsp. Götze wechselt zu Bayern; die WAHRE LIEBE ist Alles Welt der BVB Anhänger zerbricht)
    Denn machen wir uns nichts vor, ohne internationales Geschäft werden wir im Sommer kaum Spieler nach WOB lotsen können, die uns wieder näher an die Regionen CL Platz heranbringen.
    Aus meiner Sicht muss man aber auch KA mal hinterfragen, denn der Kader den KA aufgebaut hat ist nur bedingt fähig um die CL Plätze zu spielen.
    Wir haben siet Jahren ein Stürmerproblem. Sicherlich Dost hatte einesuper Saison, aber mit KdB im Mittelfeld hätte wohl auch jeder andere Bulli Stürmer soviele Buden gemacht. Diese Baustelle Sturm gibt es nicht erst seit gestern.
    Dann wurde es verpasst seit 1,5 Jahren einen Junior Malanda Ersatz zu holen. Selbst in der letzten Saison konnte man sehen, dass Gustl und Lilavogel nicht gerade aus der Doppel 6 heraus das Spiel ankurbel können und absolut torungefährlich sind! Hier muss man natürlich sagen, dass Maxi das diese Saiosn super macht, aber für ihn gibt es keinen Ersatz auf der Position als 8er (bzw. offensiver Part auf der doppel6)
    Dann wurde zudem nicht erkannt, dass gewisse Spieler einfach deutlich ÜBER ihrem Limit gespielt haben. beste Bsp. Cali für mich kann man mit solchen Leute nicht um CL Plätze spielen. Er ist ein solider Bulispieler, aber für was großes ist er nicht gemacht.
    Das sind für mich Dinge die man ebenfalls betrachten muss und ggf. auch hier Entscheidungen treffen muss, die vllt. weh tun. Obwohl man auch hier sagen muss, KA hat in Summe einen super Job gemacht! Denke das sind sich alle einig, aber die Tendenz seiner Leistung geht aus meiner Sicht klar nach unten..

    So nun aber recht es.

    Und an Lenny: Vielen Dank für die super Sendung! Schön das du auch das “Spezial” ermöglicht hast. Ich hoffe solche “Spezials” wird es auch zukünftig geben.

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    • Wenn sich ein Special anbietet, weil es etwa wie hier aus dem Blog kommt, gern…

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    • DerMannderKann

      Ich glaube Themen wird es noch genug geben :)
      Spätestens in der Transferphase wenn die ersten Abgänge und Zugänge bekannt sind wird es glaube ich interessant.

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  6. Ich mach es kurz: Super Beitrag :knie:

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  7. Hallo Diego,
    erst einmal Anerkennung für das souverän gegebene Interview!

    Ich kann mich allerdings Deiner Argumentation nicht so ganz anschließen – warum?

    Wenn wir mal ein bisschen in der VFL Geschichte zurück gehen werden wir feststellen das sich ein Trainerwechsel bisher nie positiv ausgewirkt hat.

    Laut Deiner Argumentation hat ja z.B Felix Magath 2010 alles richtig gemacht. Hört nach der Meistersaison auf, wir bekommen einen neuen Trainer der neue Impulse setzen soll,kann, darf und alles wird gut – hat aber nicht funktioniert. In der Saison darauf ging das muntere Trainerwechseln weiter, ohne Erfolg.

    Was hat denn dann wieder den Erfolg gebracht?

    Felix Magath hat in seiner 2. “Amtszeit” viele neue Spieler verpflichtet, also einen personellen Umbruch eingeleitet. Klaus Allofs hat dann ebenfalls einige neue Spieler geholt die nach einer gewissen Eingewöhnungszeit Erfolg gebracht haben.

    Was bedeutet das für die Zukunft?

    MMn müssen jetzt im Sommer neue Spieler her – man kann die nächste Saison dann durchaus auf Platz 5 / 6 abschließen (egal mit welchem Trainer) Die Saison darauf könnte man wieder angreifen.

    Wichtig wäre es nur das wenn wir wieder eine erfolgreiche Mannschaft haben man die Saison darauf wirklich mal nachlegt und sich verstärkt und nicht wie so oft darauf setzt das sich Erfolg mit dem selben Kader wiederholen lässt.

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    • Es geht Diego vielmehr um den Zeitpunkt eines Wechsels und wann es sich andeutet das dieser Sinn macht… Magath hat in seiner ersten Amtszeit sich selbst den Zeitpunkt ausgesucht, mehr oder weniger…

      Ein Veh wollte neue Impulse setzen, hat aber den Fehler gemacht es über das Knie brechen zu wollen und “alles” neu zu machen egal ob das Spielermaterial gepasst hat oder nicht. Zudem war er sozusagen ein Magath 2.0 was die Verantwortungsbereiche anging und damit war Veh eindeutig überfordert…

      Ein McClaren hatte das Problem, dass er nie deutsch lernen wollte und zudem einen Manager hatte der lieber seine Spieler holen wollte, anstatt für das Konzept des Trainers, niemans sagt das es in einer anderen Konstellation mit McClaren besser gelaufen wäre…

      Magath 2.0 war fast wie Magath 1.0, auch wieder ein paar mehr Spieler geholt nur das Magath 2.0 solch fatale “Fehler” hatte, dass man einen Mandzukic gegen einen Olic getauscht hat :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

      Tut mir leid, so oft auf die Stirn klatschen kann ich gar nicht für so viel Dummheit … Und kommt mir nicht mit dem “Märchen”, Mandzukic wollte weg…. ER WOLLTE HIER VERLÄNGERN und wollte “nur” das was ich als “Retter” zusteht, ein höheres Gehalt, welches übrigens Olic bekommen hat (die Höhe oder sogar mehr als Mandzukic wollte).

      :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

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    • @jonny.pl

      Bei der “Geschichte” mit Mandžukić gebe ich Dir aber so was von Recht !!!!

      Ändert mMn aber nicht an der “Tatsache” das folgendes noch nie beim VFL funktioniert hat:

      Erfolgreiche Mannschaft -> Nicht mehr erfolgreich -> neuer Trainer -> Erfolgreiche Mannschaft

      Wenn wir im Sommer neue (und gute!!) Spieler verpflichten werden wir nicht gleich wieder um die Vizemeisterschaft mitspielen, egal ob mit oder ohne neuem Trainer. Andersherum werden wir Hecking nicht gegen den Abstieg spielen.

      Was wir allerdings schon hatten ist neuer Trainer und dann im zweiten Jahr nach einem Erfolg gegen den Abstieg gespielt.

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  8. @Lenny: auch im dem Augsburgspiel habe ich keinerlei Hinweise gesehen, dass Hecking – wann auch immer – das Ruder rumreißen kann. Für mich beschreibt im Nachhinein die von mir im Podcast vertretene Position geradezu beängstigend die tatsächlich eintretende Realität.
    Joan hat das “Orakel mit Hühnerknochen” genannt, ich befürchte, das Orakel hatte gute Augen….
    Und ich befürchte, der für alle beste Zeitpunkt (eines Hecking-Rücktrittes) ist vorbei.
    Ab jetzt wird es von Spiel zu Spiel schlechter.
    Mal sehen, wie schlecht es werden muss.
    Schade.

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