Montag , September 28 2020
Home / Slider / Auerbach mit Kronkorken
Wolfsgeheul

Auerbach mit Kronkorken

Wolfsgeheul-BestHabt ihr das Geräusch auch gehört? Puff… Nein, ist nicht das, was ihr wieder denkt, wo die Pulle Schampus 300 Euro kostet und Berti Wollersheim freundlich lächelt. “Puff” ist das Geräusch, wenn sich die Hoffnung in Luft auflöst, dass wir möglicherweise noch ne einigermaßen geruhsame Restsaison erleben. Momentan ist der VfL so wie ne Ehefrau, die immer mit der gleichen Reizwäsche ankommt. Ja, irgendwie liebt man sie ja, aber irgendwann kann mans auch echt nicht mehr sehen. Und Lust bekommt man auch nicht. Naja, zumindest bis man ins Schlafzimmer kommt. Bis dahin gibt es dieses fast schon perverse Gefühl der Zuversicht, heute könntes doch mal ganz schön werden. Und dann machste die Tür auf und fünf Minuten später weißt du eigentlich: Och joah, meine Kronkorken-Sammlung zuhause müsste auch mal wieder dringend sortiert werden. Und wenn man sich diese abgewandelte, aber genauso unbefriedigende Missionarsstellung auf dem Platz schon über die volle Länge anschaut, dann geht man nach Abpfiff mit dem Hillary Clinton-Gefühl nach Hause: Abgekämpft, desillusioniert und der Befürchtung, das alles sogar noch eher schlimmer werden könnte. Das Beste an Köln war noch das Wetter. Und da hats in Strömen geregnet. Hätte noch einer The Cure dazu aufgelegt, ich hätte wohl n doppelten Auerbachsalto gestreckt von der Domspitze versucht. Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Langsam wünsche ich mir mal ne schwere Depression, um bessere Laune zu kriegen als jetzt. Der November ist schon mein Lieblingsmonat, weil da alles so schön bunt schillert. Das Schlimme ist: anders als letzte Woche gegen Augsburg, kann ich mich noch nicht mal mehr richtig aufregen. Die Mannschaft hat gekämpft, ja. Die Mannschaft hat unglücklich verloren, durch einen Elfer, der keiner war und vorher auch noch abseits, von einem Spieler verwandelt, der eigentlich gesperrt hätte sein müssen, ja. Aber der Rest? Das war wieder so glanzvoll, wie das Design von nem Parkverbotsschild. Aber wenigstens sind sie bei uns auf der Bank bei Einwechslungen von der schnellen Truppe. Das macht Mut. Mittlerweile geht sogar der mir sprichwörtliche Sarkasmus aus, selbst ne Einschacht-Niederlage bringt mein Herz so freudig in Wallung wie ne Tasse Mineralwasser ohne Sprudel. Aber jetzt wird ja alles besser: Morgen klatschen wir die Bayern weg, die haben ja ne Krise. Nur zwei Siege und ein Unentschieden zum Jahresauftakt – wenn wir da nicht ne Runde weiterkommen, fordere ich Entlassungen. Am besten alle, die im Moment da sind. Dann kann ich bei Facebook endlich auch mal wieder ne Runde mitlesen und treffe nur auf freundliche Kommentare was den VfL angeht. Weil “alle rausschmeißen”, am besten noch geteert, gefedert und in handliche Stücke gehackt, scheint ja nicht nur bei der Flüchtlingsthematik momentan Zeitgeist zu sein.

Bullshit im Freibad

Apropos Bullshit. Weiß gar nicht, was sich alle über (Teile der) Dortmunder Fans momentan beschweren und über deren Verhalten gegen die RB-Anhänger. Wie soll man sich denn sonst bewerben, wenn man bei Assad in Syrien mal Karriere machen möchte? Da muss man ja quasi mit Steinen und sonstigen Wurfgeschossen auf Frauen und Kinder punkten, sonst wird das nichts. Und außerdem: so n bisschen Gewalt gegen die Scheiß-Kommerzvereine hat ja noch nie wem geschadet. Da muss man auch mal Verständnis haben und Kritik gegen den tollsten Verein der Welt mit dem wunderschönsten Stadion und der makellosen Aktien-Bilanz ist sowieso nicht angebracht. Zum Glück haben die auch nen Trainer, der mir immer sympathischer wird. Rangiert bei mir auf der “Find ich so geil, wie…”-Skala sowieso schon zwischen Kaugummi unterm Schuh und fremde Kinder im Freibad untertauchen. Aber seit Samstag klettert er unaufhörlich. Muss ich echt aufpassen. Nach der dritten Nominierung darf ich ihn nicht mehr wiederwählen.

Ziegenfarm mit Drohne

Nicht mehr nominiert werden darf ja jetzt vier Monate lang der Chalalala von Leverkusen. Ja, Karma ist schon ne Bitch, aber ne schöne in dem Fall. So wie seine Vereinswechsel abgelaufen sind in der Vergangenheit, wundert mich das auch nicht, dass es jetzt mal auf den Sack gab. Rüpel-Rudi ist ja schon wieder auf 180 wegen der ganzen Nummer. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was macht der Hakan bis zum Sommer so? Ich hätte da drei Vorschläge: Supernanny für Roger Schmidt, damit der sich nicht mehr auf die Tribüne meckert? Drohnenpilot in der Leverkusener Fankurve? Oder doch Wahlkampfleiter Deutschland für Erdogan, damit der hier anstelle von Steinmeier Bundespräsident werden kann? Vielleicht kommt dann endlich der Böhmermann als Pfleger auf ne Ziegenfarm…

In diesem Sinn: Bleibt geschmeidig!

20 Kommentare

  1. Schön geschrieben. Ich erinnere mich an eine Aussage von Watzke, in der er sagte, das Mannschaften wie Leipzig nicht in die Liga gehören. Spätestens nach dem Wochenende dürfte klar sein, welche Vereine dort nicht hin gehören. Solche Fans braucht keiner. Und einen Trainer der dieses asoziale Pack auch noch anpeitscht sollte man sperren.
    Zum VFL kann ich echt nichts mehr sagen. Wenn der Trainer das Spiel in Köln auch noch schön redet und sagt da müssen wir weiter machen, dann ist der Abstieg leider nicht mehr zu verhindern.

    24
  2. Was ich unserem krisengeschüttelten Verein gerade positives abgewinnen kann, ist dein Wolfsgeheul, das einen noch zum Lachen bringt. Wenn ich so überlege, mit welchem Beigeschmack ich gerade die CD Aufnahmen bewältige. :vfl: :topp:

    2
  3. Lieber Lenny,
    wenn es Dich und deine Kolumne nicht gäbe, wäre das Leben als VfL-Fan echt blöd.
    Danke für deine Texte.

    4
  4. Nochmal zu den schlimmen Vorkommnissen in Doofmund:
    Meiner Meinung nach trägt Watzke eine Mitschuld an der Gewalt da er immer wieder auch diese RB vs Tradition seiner BVB AG angefeuert hat, in fast jedem Interview. So hat er ein Stück weit Hass und Ablehnung legitimiert!
    Natürlich ist er nicht direkt für die Gewalt verantwortlich, aber mindestens für die Hass erfüllte Stimmung

    22
    • Zu einem Teil hast du Recht, aber letztendlich ist jeder für sein Handeln und Denken immer noch selbst verantwortlich.
      Ganz grundsätzlich sind die Vorkommnisse einfach nur niederträchtig und ekelhaft. Gespannt bin ich allerdings auf das Ergebnis. Bei manch anderen Vereinen (z.B. Dynamo Dresden oder Hansa Rostock) wäre jetzt eine Debatte entbrannt, die eine ganz andere Dimension annimmt. Nicht so allerdings bei „unserem“ Publikumsmagnet Dortmund und das regt mich fast noch mehr auf. Diese Ungleichbehandlung der Vereine.

      12
    • Alleine das Bild wie Keita und Hasenhüttl bei Thielert stehen, das sind doch fast auch schon drohgebärden. Ich bin der Meinung dass alleine das schon bestrafungswürdig ist. Ganz gleich ob Emotionen hochkochen oder nicht, dann müsste man ja bei jedem Allerweltsfoul so abgehen.

      1
    • Hab ich mir schon öfter gedacht: Nach jedem Gemecker oder einer abfälligen Geste nach einer Schiri-Entscheidung konsequent Gelb zeigen. Das geht gar nicht was teilweise schon bei einfachen Einwürfen oder Freistößen an der Mittellinie abgeht. Das nervt nur noch und hat nichts mehr mit Einsatz und erst Recht nicht mit Sportsgeist zu tun.

      2
    • Und wie war das in Köln nach dem Elfmeter?
      Das ist doch reine Energieverschwendung!
      Als ob so eine Entscheidung zurückgenommen wird. Da wünscht man sich dringend den Videobeweis. Obwohl bei dem „Foul“ von Diego gab es auch keine klaren Kamerabilder.

      1
  5. Zum Thema Elfer calli ist weg und trotzdem gibt’s die noch

    0
  6. Und apropo calli hat ein Interview zum Bayern Spiel von uns gegeben

    0
  7. Danke Lenny, für Deine wie immer sehr treffenden Worte.

    Ohne wie eine Heulsuse rüber kommen zu wollen, aber die Vorkommnisse bei den Doofmundern haben jetzt endgültig das Faß (bei mir persönlich) zum Überlaufen gebracht. Mein Bruder war selbst mit dort und ist nur haarscharf den Geschossen entgangen. Irgendwann denkt man mal nach, ob‘s das wirklich wert ist.

    Seit Jahren darf man (nicht nur bei Auswärtsspielen, aber dort im Speziellen) bepöbelt, bespuckt, mit Bier bekippt oder nach Lust und Laune gestoßen werden (bestenfalls). Spiegel am Auto abgetreten, zerkratzte Heckklappen … zur falschen Zeit am falschen Ort und man wird gleich mal richtig vermöbelt. Einfach weil die Schalfarbe nicht passte. Selbst wenn man die Unverschämtheiten ignorieren will und einfach weiter geht.

    Und da gab‘s keine Unterschiede, egal ob in Bremen, Hamburg, Köln, Hannover, Berlin oder Stuttgart. Bielefeld und Doofmund. Für mich ist jetzt einfach ein Punkt erreicht, wo ich mal sage: Schluß ! Und zwar mit Auswärtsspielen. Nach Leipzig und Leverkusen fahre ich weiterhin, aber der Rest der „besseren Welt der Traditionalisten“ ist für mich endgültig durch. Denen schmeiße ich nicht weiter mein Geld in den Rachen, in Form von Eintritt und Stadionwurst. Vorbei! Schnauzen voll! Wie weit soll‘s denn noch gehen? Nur weil irgendwelche Gestörten, permanent befeuert werden … von den Watzkes, Heidels und Bruchhagens dieser Welt, von den TV- und Print- Medien außerhalb Wolfsburgs sowieso … es ist über die Jahre eine „absolute Berechtigung“ aufgebaut worden, den „bösen Kommerzfans“ mit Lust und Vollgas eins auszuwischen. Allein was ich von Übergriffen bei unserem Pokalendspiel in Berlin selbst erlebt und von guten Bekannten direkt mitbekommen habe, reicht um ganze Seiten zu füllen.

    Es wird permanent von „Respect“, „gegen Rassismus“ und „Fairplay“ gelabert … ganz groß geschrieben, sogar auf den Buli-Trikots steht‘s drauf. Nur gelebt wird es nicht. Erst recht von den Verantwortlichen. Der Verein läßt es zu! Da werden 20m-lange Transparente ins Stadion geschleppt. Nicht 1 sondern, 30. Die stecke ich nicht einfach mal so in die Hosentaschen, das muss jeder Blinde an der Eingangs-Kontrolle mit bekommen. Aber man läßt es zu! Verunglimpfungen, Beschimpfungen, Schweinereien … jegliche „Entschuldigung“ von Fatzke & co. empfinde ich als absolute Lachnummer und Hohn auf die Opfer !!! Es wird wieder nichts passieren, wen interessieren 10.000-Euro-Strafen im Nachgang oder vielleicht mal ein halbleerer Heimblock beim nächsten Spiel … genau, niemanden. Beim nächsten Mal geht’s genauso weiter … wenn nicht im Stadion, dann auf dem Heimweg, dem Bahnhof oder dem Parkplatz … und wieder wird man sich halb verlogen entschuldigen …

    Ist dann mal wieder ein Fan (wie der FCM-Fan aus Todesangst vor den Hallensern) dabei gestorben, gibt’s große Trauerzeremonien … gespielte Betroffenheit der vermummten Fraktion … um eine Woche später beim nächsten Auswärtsspiel wieder „Vollgas“ zu erleben.

    Ich bin inzwischen in einem Alter, wo man „den Anderen“ nix mehr beweisen muss. Mir ist egal, ob das andere Sandkastenkind ein größeres Förmchen gebaut hat. Die Schwanzvergleich-Nummern (und man darf drauf spekulieren, wie die „tollen Frankfurter und Schalker“ diese Vorkommnisse noch toppen werden) hab ich über. Sollen sie sich doch lustig machen, über den leeren Gästeblock, sollen sie sich doch gegenseitig alleine in ihren tollsten Stadien in Rage schreien … ich scheiß jetzt da drauf. Irgendwann geht’s an Nerven und Gesundheit. Wenn man diesbezüglich zu viel erlebt hat und dazu die Familie sieht, dann lohnt es einfach nicht mehr.

    Is lang geworden … sorry, aber das musste einfach raus

    PS: aus RB-Sicht würde ich als gesamte Fangemeinde jeglichen Auswärtsspielen fern bleiben. Geschlossen! Wozu denen, die Dich hassen, noch 1000de von Tickets bezahlen und permanent als Zielscheibe für Aggressionen und geistfreien Transparenten dienen.

    7
    • @Masterix: versteh dich seeehr gut.
      Aber eins solltest du berücksichtigen: manchmal will man (ok, du nicht mehr) ein Fußballspiel einfach live sehen.
      Auch auswärts.
      Und da finde ich es einfacher, die DFL sorgt dafür, dass die Gewalt weniger wird, als keine Auswärtsbesuche mehr zu tätigen.
      Möglichkeiten hat die DFL genug.
      Zum Beispiel: 3 Punkte Abzug für den Heimverein, wenn es zu Übergriffen der „Heimfans“ kommt. Das würde seeehr schnell wirken. Jede Wette.
      (War übrigens ein konstruktiver Vorschlag – oder besser gesagt ein von Informationsdefiziten geprägter Verbesserungsvorschlag…)

      1
    • Diego, das Problem ist, dass eben keine wirklichen „schmerzhaften“ Restriktionen folgen. Natürlich würde Punktabzug richtig weh tun. Aber wer von der DFL traut sich an die ach so wichtigen Traditionsvereine heran? Da herrscht Narrenfreiheit. Gespieltes Bedauern und weiter so. Von den Gewalttätern interessiert es niemanden, wenn der Verein „Strafe“ zahlt. Und der Verein reagiert nicht auf die Verfehlungen bzgl. der Transparente. Das ist größte Sauerei, die nicht nur zugelassen sondern sogar angeheizt wird.
      Ich war auch gerne Auswärtsfahrer. Das hatte immer eine besondere Note. Aber am sichersten habe ich mich dabei immer bei den Europa-Cupspielen gefühlt. Da wurde auf den Autobahnen sogar freundlich gewunken, wenn der Schal erkannt wurde oder der Weg zum Stadion erklärt. Weder in Holland, noch in Italien oder Portugal hatte ich Angst, dass es zu Übergriffen kommt. Hier in Deutschland kannst Du noch nicht mal nach sorgenfrei nach Darmstadt fahren.

      Während verunglimpfende Gesänge beispielsweise in England verboten sind, gehören sie hier „zum guten Ton“. Keinerlei Respekt und Anerkennung. Es geht leider schon viel zu lange (und ungestraft) komplett in die falsche Richtung.

      Aber gut, ich will mich nicht weiter reinsteigern. ich denke wir liegen grundsätzlich auf einer Linie.

      4
    • Mit der Logik, lassen sich bestimmt ein paar Braunschweiger finden, die dann bei uns z.B. gegen Leipzig oder andere Gegner schön stunk machen um den VfL dann zu schaden. Gleiches lässt sich dann auch auf andere Fangruppen übertragen. So einfach ist das leider nicht.

      Das was getan werden muss und dass die Vereine deren Anhänger regelmäßig austicken was gemacht werden muss, ist aber unstrittig.

      Jedenfalls müssten Widerholungstäter oder deren Vereine empfindlicher bestraft werden, so dass der Druck auf Seiten der Clubs deutlich wächst.

      Die DFL/DFB-Ausschüsse wechseln ja auch hier ständig ihre Herangehensweise. Manchmal darf es keine Kollektiv-Strafen geben, dann wiederrum ist das ein willkommenes Mittel. Das geht so einfach nicht. Vergleich Dresden, Dortmund, Frankfurt!

      1
    • @CuC: natürlich kann man in jeder Gesellschaft jede Regelung und jedes Gesetz irgendwie unterlaufen oder seinen Sinn verdrehen oder eine Lücke finden.
      Das kann aber nicht dazu führen (finde ich), dass es keine Regelungen und Gesetze gibt.
      Und der Satz „so einfach ist das nicht“ ist zwar immer richtig, hilft aber selten bzw. verhindert oft Lösungen.

      In diesem Falle: Wenn der Verein dafür sorgen muss, dass die eigenen (oder „gefälschten“) Heimfans nicht übergriffig werden, und damit sind straf- oder zivilrechtliche Tatbestände gemeint (nicht „gefühlter“ Hass in Gesichtern o.ä.), weil sonst 3 Punkte abgezogen werden, dann wird das sehr schnell besser.
      Jede Wette.
      Und das geht dann nicht gegen „Traditionsvereine“, sondern gegen jeden Verein, der sich nicht entsprechende Maßnahmen einfallen lässt.

      0
    • Nun, das mag alles stimmen, aber man darf auch nicht die Möglichkeit der Manipulation und Ausnutzung solcher Regelungen/Gesetze völlig ausblenden.

      Du musst mich nicht so hinstellen, als würde ich Lösungen unterbinden wollen. Ich kenne Deinen Werdegang und deine berufliche Laufbahn, ich bin mir sicher, Du weißt genau wie ich es meine.

      Wie will man prüfen, ob der Auffällige nicht wirklich jemand ist, der dem Verein schaden will? Schon heute sind die Straftäter in Stadien vermummt und schwer zu ermitteln. Dabei gibt es heute schon Straftatbestände die hier Anwendung finden würden. Wenn die Bestrafung dann direkt Auswirkung auf einen ungeliebten sportlichen Gegner haben könnte, entsteht hier natürlich eine andere Motivation.

      Natürlich stimmt es (das habe ich ja auch gesagt), dass die Vereine sich hier nicht (wie so häufig von Bruchhagen z.B.) herausreden und sagen, es sei ein Gesellschaftliches Problem.

      Der Verein ist Veranstalter, alles was er innerhalb des Geländes unterbinden kann, muss er unterbinden. Das bedingt schon alleine der allgemeine Sicherheitsgedanke.

      Wenn aber Dinge außerhalb des Stadion passiert, innerhalb der Stadt, der Wege zu den Arenen, den Bahnhöfen oder den freien Feldern, dann ist der Verein wieder raus.

      Es bedarf einer generellen härteren Strafgesetzgebung die auch solche Straftaten angemessen bewerten.

      1
    • Es wundert mich, dass die SPD noch nicht Führerscheinentzug für Fußball-Rowdies gefordert hat…

      0