Was haben die Situation des VfL Wolfsburg, die Titanic und die schwangere Jungfrau Maria gemeinsam? – An irgendeinem Punkt der Geschichte stellt sich unweigerlich die Frage: Wie konnte das denn passieren!? Dieser Kalauer unterstreicht, womit wir uns als Fans neben der immer noch bedrohlichen Situation im sportlichen Bereich ausführlich seit Wochen beschäftigen. Und unabhängig davon bleibt die Gefahr des Absturzes mit und ohne Relegation relevant und bedrohlich. Genauso unabhängig davon müssen wir uns dennoch mit der Zukunft beschäftigen. Aber der Spirit ist dafür inzwischen ein ganz anderer als noch vor Wochen. Ich sag es ganz offen: dass wir überhaupt noch eine Chance haben, mit 29 Punkten vielleicht die Klasse zu halten ist ein Gottesgeschenk, was wir tunlichst annehmen sollten. Wie so oft schon, hat die Mannschaft offenbar beschlossen, unter stabilisierender Wirkung des Trainers, auf der letzten Rille die Kurve kriegen zu wollen. Vor Wochen war dieser Verein auf allen Ebenen klinisch tot, doch inzwischen haben wir bewiesen, dass man sich Hoffnung erarbeiten kann. Wie auch im religiösen Zusammenhang üblich, bedarf es dafür „Zeichen und Wunder“.
Der VfL Wolfsburg hat gestern eins dieser wichtigen Zeichen gesendet. Mit der Rückkehr des Zinnenwappens wurde nicht einfach nur ein altes Symbol reaktiviert – es wurde ein Stück Identität zurückgeholt. Viele Fans haben diesen Schritt als echtes Zeichen verstanden: als Zeichen dafür, dass Tradition, Fankultur und Vereinsidentität wieder stärker in den Mittelpunkt rücken sollen. Wie es dazu kam, haben heute in einem besonderen Termin sehr eindrücklich, geschlossen und glaubwürdig Vertreter des Aufsichtsrates, der Fans und der Geschäftsführung erläutert. Und es wurde von allen Beteiligten ein Versprechen abgegeben: Wir reden von einem Anfang, nicht von einem Ende. Es wurde sehr deutlich gemacht, dass man diesen Verein auf allen Ebenen gemeinsam umbauen werde. Die Betonung liegt auf „gemeinsam“ oder zumindest in „enger Abstimmung“. Das macht zusätzlich Hoffnung, das sind aber auch Aussagen, an denen sich alle Beteiligten messen lassen müssen.
Und genau darin liegt die große Chance dieses Sommers. Es muss das Ende der Verblendung sein.
Nicht nur Kosmetik
Denn das Zinnenwappen allein wird den VfL nicht verändern. Es kann aber der sichtbare Beginn eines Weges sein, den Verein sportlich, strukturell und emotional neu auszurichten. Die vergangenen Monate haben deutlich gemacht, dass es dafür mehr braucht als kosmetische Korrekturen. Der VfL steht vor einem notwendigen Umbruch – und dieser muss konsequent weitergeführt werden – unabhängig von den Menschen am Ruder. Aber die, die das Steuerrad gerade in der Hand halten, haben glaubhaft vermittelt: das, was wir tun, machen wir aus Überzeugung. Das gilt für den Wappenwechsel, das gilt für die weiteren Veränderungen im Verein. Und um gleich irgendwelchen Verschwörungstheorien auch hier im Blog entgegenzutreten: als jemand der diesen Prozess leibhaftig beobachtet hat, kann ich sagen: das Wappen ist kein Zuckerl für die Ultras und kein Deal für Unterstützung im Abstiegskampf, sondern Ergebnis eines deutlich früher initiierten Projekts. Monate bevor wir in Abstiegsnot gerieten. So eine Veränderung lässt sich auch gar nicht in wenigen Wochen realisieren. Das sei allen gesagt, die sich mit der Materie nicht so auskennen und lieber schweigen sollten.
Bei den Veränderungen geht es ausdrücklich nicht nur um den Klassenerhalt oder die Ligazugehörigkeit. Natürlich wäre der sportliche Verbleib in der Bundesliga enorm wichtig. Aber unabhängig davon stellt sich die entscheidende Frage: Wie soll der VfL Wolfsburg künftig auftreten? Wofür soll dieser Verein stehen? Und wie gelingt es, verlorenes Vertrauen Schritt für Schritt zurückzugewinnen?
Bewegung trotz Konflikt
Positiv ist zunächst, dass sich zuletzt überhaupt wieder etwas bewegt hat. Der Dialog mit Fans wirkt offener als noch vor einiger Zeit, die Diskussion über Identität wird ernster geführt und mit der Wiedereinführung des Zinnenwappens wurde endlich ein langjähriger Konflikt gelöst. Das verdient Anerkennung. Ebenso wie die Tatsache, dass viele Fans trotz der schwierigen sportlichen Lage weiterhin präsent sind – zuhause wie auswärts, kritisch, aber engagiert.
Genau dieses Engagement sollte jetzt genutzt werden.
Denn viele Anhänger haben nicht mehr den Eindruck, dass einzelne Fehlentwicklungen lediglich unglückliche Einzelfälle waren. Zu oft wirkten Entscheidungen in den vergangenen Jahren wenig nachvollziehbar, zu oft fehlte eine erkennbare sportliche und strukturelle Linie. Der VfL braucht deshalb mehr als einzelne personelle oder symbolische Veränderungen. Er braucht ein klares Selbstverständnis.
Deshalb sollten aus meiner Sicht drei zentrale Punkte im Mittelpunkt der kommenden Monate stehen:
- Wir brauchen ein basisorientiertes Regulativ
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es dem VfL an einer klar erkennbaren Identität und an verbindlichen Leitplanken gefehlt hat. Entscheidungen wirkten häufig kurzfristig, wenig transparent oder nur schwer nachvollziehbar. Gerade deshalb braucht es künftig stärkere Mechanismen des Austauschs und der Einbindung.
Fans erwarten keine basisdemokratische Abstimmung jeder Personalentscheidung. Aber sie erwarten zu Recht, dass es nachvollziehbare Prinzipien gibt, nach denen der Verein und auch Volkswagen handeln – sportlich, strukturell und kulturell. Wofür steht der VfL Wolfsburg? Welche Art von Fußball, welche Mentalität und welche Form des Umgangs sollen den Verein prägen? Diese Fragen dürfen nicht ausschließlich intern beantwortet werden.
Die Rückkehr des Zinnenwappens hat gezeigt, dass Bewegung möglich ist, wenn Themen ernst genommen werden. Genau dieser Ansatz muss nun fortgeführt werden. Wer langfristig wieder Vertrauen schaffen will, muss den Dialog mit den Fans verbindlicher gestalten und Beteiligung nicht nur symbolisch verstehen. Die Ankündigung der Fanvertreter, sich in diesem Zusammenhang für ein Fanmandat im Aufsichtsrat einzusetzen, ist folgerichtig, auch wenn die genaue Vorgehensweise und Ausrichtung noch ungeklärt ist.
2. Wir brauchen eine neue Form von Leistungsbereitschaft und Verantwortung
Der VfL Wolfsburg verfügt weiterhin über außergewöhnliche Voraussetzungen. Umso ernüchternder ist die sportliche und strukturelle Entwicklung der vergangenen Jahre. Zu oft entstand der Eindruck, dass Potenziale ungenutzt blieben und grundlegende Anforderungen an Leistung, Haltung und Identifikation nicht konsequent eingefordert wurden.
Dabei geht es nicht darum, einzelne Personen öffentlich an den Pranger zu stellen. Es geht um die grundsätzliche Frage, welche Kultur im Verein künftig gelebt werden soll. Wolfsburg darf kein Standort sein, an dem Mittelmaß verwaltet wird. Der Anspruch muss wieder sein, auf allen Ebenen professionell, ambitioniert und glaubwürdig zu arbeiten.
Das betrifft die sportliche Führung ebenso wie die Kaderplanung, die Nachwuchsarbeit, die Außendarstellung, die Formulierung von realistischen Zielen und die interne Organisation. Der VfL braucht Menschen mit Herz und Leidenschaft für den Verein, die Verantwortung übernehmen, Entscheidungen nachvollziehbar erklären und den Verein langfristig entwickeln wollen – nicht nur kurzfristig verwalten oder im Eigeninteresse handeln. All das soll und will der Aufsichtsrat gemeinsam mit der Vereinsführung angehen, wie Diego Benaglio betont hat. Es wäre gut und richtig. Eigentlich sogar alternativlos.
3. Wir brauchen einen Neustart der Fankultur und des gemeinsamen Selbstverständnisses
Auch die Fanszene selbst steht vor wichtigen Aufgaben. In den vergangenen Jahren haben sich Diskussionen rund um den VfL häufig in Nebenschauplätzen verloren. Fahnen vor der Nase, kalte Pommes usw. Gleichzeitig fehlte oft ein gemeinsames Verständnis dafür, wie Zusammenhalt und unterschiedliche Erwartungen miteinander verbunden werden können.
Dabei liegt gerade darin eine große Chance. Der Verein lebt – trotz der schwierigen Situation. Viele Fans investieren weiterhin Zeit, Energie und Leidenschaft. Heim- und Auswärtsfahrten, kreative Aktionen und die intensive Auseinandersetzung mit der Zukunft des Vereins zeigen, welches Potenzial vorhanden ist.
Dieses Potenzial kann aber nur Wirkung entfalten, wenn es gelingt, stärker gemeinsam zu agieren. Unterschiedliche Sichtweisen gehören zu jeder Fanszene dazu. Entscheidend ist jedoch, ob daraus eine gemeinsame Richtung entstehen kann. Der VfL wird nur dann wieder Strahlkraft entwickeln, wenn Verein und Umfeld näher zusammenrücken und ein neues Wir-Gefühl entsteht.
Denn eines sollte bei aller Enttäuschung nicht vergessen werden: Selten haben sich so viele Menschen rund um den VfL öffentlich Gedanken über die Zukunft ihres Vereins gemacht wie jetzt. Selten war der Wunsch nach Veränderung so deutlich spürbar.
Die Rückkehr des Zinnenwappens war deshalb ein wichtiges Zeichen. Aber sie darf nicht das Ende der Entwicklung sein, sondern muss ihr Anfang bleiben. Der VfL Wolfsburg braucht keinen kurzfristigen Imagewechsel, sondern einen glaubwürdigen Neuanfang – sportlich, strukturell und kulturell.
Die Chance dafür ist da. Nun muss der Verein zeigen, dass er bereit ist, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Nicht irgendwann und mit gut klingenden Sonntagsreden, sondern jetzt und mit konkreten Veränderungen und transparenter Kommunikation. Dann wäre am Ende diese Horror-Saison vielleicht nicht nur für etwas gut gewesen, sondern der Beginn von etwas ganz Großem. Symbolisch und auch in der Realität.
In diesem Sinn: Bleibt geschmeidig!
VfL Wolfsburg Aktuelle Nachrichten und Videos zum VfL Wolfsburg
Die jüngste Entwicklung der Mannschaft macht Mut. Endlich stimmt die Einstellung: Die Jungs rennen mehr, wirken physisch präsenter und – ganz wichtig – sie agieren diszipliniert.
Dass wir keine unnötigen Sperren oder gelben Karten kassiert haben, zeigt, dass der Fokus voll da ist.
Das Team wirkt endlich wieder stabil.Doch jetzt kommt Heidenheim auf die Party. Wir wissen, dass sie gerne den „Party-Crasher“ spielen, aber darauf dürfen wir keine Rücksicht nehmen.
Für uns gibt es nur eine Marschrichtung: Wir müssen gewinnen! Ein Unentschieden ist viel zu gefährlich; wer auf Remis spielt, verliert am Ende oft alles.
Wir brauchen diesen Sieg, um aus eigener Kraft in der 1. Bundesliga zu bleiben.Thema Neustart? Sehr gerne!
Ich bin absolut dafür, dass wir nach der Saison alles auf den Prüfstand stellen und uns von den Dingen trennen, die uns in dieser Spielzeit schwach gemacht haben. Aber: Alles zu seiner Zeit. Jetzt zählt nur das Überleben im Oberhaus.
Danach wird verkleinert und neu aufgebaut.Wir schaffen das – gemeinsam für den Klassenerhalt!
Ich wünschte, dass sich Management und Ausichtsrat Lennys Plädoyer unters Kopfkissen legen, damit es als Auftrag und Richtungsweisung in ihr Bewusstsein übergeht. Dafür würde ich meine Skepsis gerne opfern.
Mir ging’s im wesentlichen um zwei Punkte: 1. das, was jetzt kommt, darf kein closed Job sein, wo sich fünf Leute im Hinterzimmer einigen: so wird’s jetzt gemacht und keiner kann jetzt sagen, er hätte von diesem Anspruch oder dem Wunsch nichts gewusst. 2. muss klar sein: wir nehmen euch beim Wort. Wenn ihr das schon macht und ankündigt, dann bitte konsequent. Versprechungen und Ankündigungen gab es genug. Unter Allofs die Extramile, und der Einzige, der dann nur mehr gelaufen ist, war der Geldkofferträger von Max Kruse. Nach der ersten Relegation: passiert uns nie wieder, versprochen. Danach kam Kiel. Schmadtke schafft die U23 ab, dann so Königstransfers wie Kruse 2 und Behrens. Friedhof-Ralle und Christiansen nicht zu vergessen, der auch schon mal jeden Stein umdrehen sollte. Usw.
Ich denke, dass in den letzten Wochen die vielfältigen Probleme und die Aufgaben für die strukturelle und strategische Neuordnung sehr konstruktiv angesprochen und dargelegt wurden.
Wie Lenny unterstreicht darf der VfL diese wohlmeinend nachdenklichen Ansätze für Verbesserungsmöglichkeiten nicht wieder einfach übergehen.
Für all das,was zu tun ist wird auch ein schamanisch begabter einzelner Heilsbringer nicht die Lösung sein.
Der VfL braucht generell eine klare Vision für die neues Denken und neues Handeln erforderlich ist.
Und der Mut, sich mit den Erkenntnissen und Einwürfen kritischer Fans auseinander zu setzen.
Erstmal große Zustimmung zu Lenny: Versprechungen und Ankündigungen hat dieser Verein zur Genüge geliefert. Wenn der Aufsichtsrat jetzt etwas verspricht, dann sollten wir ihn beim Wort nehmen.
Zwei eigene Akzente möchte ich dazu setzen:
Erstens, zum „Niemals absteigen". Auch wenn es zu unserem Liedgut gehört — ich habe damit Probleme. Zum Fußball gehört Scheitern und auch ein Abstieg. Wer das verdrängt, baut sich eine Stimmung auf, die tatsächlich im Abstiegsfall zu Depressionen führt. Souverän ist, wer den Klassenerhalt mit aller Kraft will und gleichzeitig akzeptiert, dass es schiefgehen kann — ohne dass deshalb die Welt untergeht. Genau das ist die Haltung, die einen starken Verein durch schwierige Phasen trägt. Heidenheim macht es vor.
Zweitens — und das ist für mich das eigentlich Bemerkenswerte nach diesem Wochenende: Ich bin deutlich zuversichtlicher als noch vor zwei Wochen. Auch dann, wenn es am Ende in die 2. Liga gehen sollte. Drei Gründe:
Vereinsführung und Fans haben mit dem Projekt Zinnenwappen einen positiven emotionalen Anker gesetzt. Hoffentlich mehr als eine Momentaufnahme, aber selbst wenn es nur das wäre — es war seit Jahren der erste Moment, in dem dieser Verein eine gemeinsame Geschichte erzählt hat.
Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gezeigt, wie es aussieht und sich anfühlt, wenn auf dem Platz wieder für den VfL gekämpft wird. Ob das sportlich zum Ligaerhalt reicht, werden wir sehen. Für die kommende Saison — erste oder zweite Liga — ist das in jedem Fall ein Fundament.
Und das Fantreffen am Sonntag hat mir Zuversicht gegeben, dass der Konzern bereit ist, den VfL anders aufzustellen: weg vom „Wir da oben wissen es besser, ihr da unten interessiert nicht" hin zu einem echten, anstrengenden Miteinander. Dass ein solches Miteinander funktioniert, hat das Zinnenwappen-Projekt vorgeführt.
Der VfL Wolfsburg ist und bleibt Teil der deutschen Fußballkultur – das kapieren so langsam auch die sogenannten 11 Freunde. Er wird weiterhin von engagierten und emotional mit dem VfL verbundenen Menschen gelebt und von Stadt und Volkswagen getragen. Gut so. Was jetzt entstehen kann — wenn aus dem Wochenende Konsequenz wird —, ist mehr als nur Klassenerhalt: eine neue Art, wie dieser Verein mit sich selbst umgeht.
Daran müssen sich alle messen lassen. Lenny hat recht.
Einen kleinen Dissens habe ich bei den „kalten Pommes" — unsere Stadiongastronomie ist tatsächlich nicht gut und wer in Freiburg dabei war, hat gesehen, dass es auch anders gehet. Auch hier gilt der Anspruch, den Lenny selbst formuliert: „professionell, ambitioniert und glaubwürdig". Wer die Erwartung an die Sportführung formuliert, sollte sie auch an die Bratwurst stellen. Kleinigkeit? Ja. Aber von solchen Kleinigkeiten hängt ab, ob Fans sich in ihrem "Wohnzimmer" wohl fühlen oder als Kunden, die abgespeist werden.
Kleine Anmerkung dazu: ja das Stadionerlebnis und damit auch die Pommes zu verbessern gehört zur Steigerung der Leistungsbereitschaft natürlich auch auf der Ebene. ABER: es darf nicht dazu führen sich a) zu verzetteln und so zu tun, als wäre es das größte Problem, was wir haben (Versuch mal auf Schalke in der HZ mit Bier und Bratwurst auf der Gegengerade wieder pünktlich am Platz zu sein) und b) dass die Marginal-Probleme zum Liebesentzug oder Fernbleiben führt (das läuft nicht wie ich es will, also kündige ich meine DK, zB). Das heißt, Partikulares Interesse zurückstellen und das große Ganze mehr im Blick haben, weil man nicht allein auf der Welt ist, bitte!
Starker Text, den ich vollumfänglich unterschreibe!
Mich würde einmal interessieren, welchen Anteil PC an der Wappenwende trägt. Ich habe in Erinnerung (ich glaube aus einem Interview relativ zu Beginn seiner Amtszeit?), dass er dieser Idee gegenüber ziemlich aufgeschlossen war. Spielte er in diesem Prozess als GF eine tragende Rolle? Vielleicht können Lenny oder andere involvierte Personen ja diesbezüglich noch einige Eindrücke ergänzen.
Sagen wir so: die Zeit war reif. Durch die Veränderung im AR und den Ansichten bei VW zu dem Thema, die Erfahrungen mit 80 hat dann zusätzlich Zweifler überzeugt. Und natürlich die Hartnäckigkeit der Szene, die man nicht unterschätzen darf. Vor allem weil ein: wir sind weiter unbequem bei dem Thema, arbeiten aber bei anderen Dingen konstruktiv zusammen, auch noch mal hilfreich war aus meiner Sicht, um da Ressentiments weiter abzubauen. PC hat mit dem Thema – zumindest so kolportiert – wenig Probleme gehabt, den Konflikt aber wohl auch eher wenig durchblickt. Da war eher ein „macht doch, an mir soll’s nicht liegen“ spürbar.
Dass der Stadionbesuch kein gastronomisches Feuerwerk ist, ist klar. Aber das Preis-Leistungsverhältnis sollte auf und neben dem Platz stimmen. Wer heute mit seinem Kind zum Fußball geht, ist mit Karten, Speisen und Getränken schnell mal einen Hunderter los. Wenn dann der Kick noch grottig ist, ist's ein verlorenes Wochenende. Gruß, nifi
Ich war Samstag mal wieder im Stadion. Klar kann man gewisse Dinge im Catering verbessern. Das Preise bei Veranstaltungen schon echt hart sind ist ja überall so. Ich finde es aber noch erträglich beim VfL.
Es gibt und gab halt schon immer Dinge die ich beim VfL grottig finde, dazu gehört definitiv die Bratwurst die ja nur aus dem Bräter kommt. Das kneife ich mir dann einfach und nehme was anderes.
Bei den Getränken hat sich das aber definitiv gebessert. Das war vom dem Wechsel des Caterers immer ein absolutes Grauen. Samstag im Familienblock ging das ruckzuck in der Halbzeit und auch beim Essen ging es gut voran.
Früher saß ich in der Nordkurve, da hat es oben in der Halbzeit immer länger gedauert. Sind wir halt runtergegangen und da ging es auch echt flott.
Und zum Thema Familie, nen Kids Menue (Nuggets Pommes) und ein Getränk (0,5) kosten 9,40 € denke das ist noch im Rahmen bei einer solchen Veranstaltung.