Sonntag , September 6 2026
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Stina Johannes vom VfL Wolfsburg. (Photo by Pau Barrena/Getty Images)

Hier im Livestream: VfL-Frauen gegen Inter Mailand im Champions-League-Duell

Für die Frauen des VfL Wolfsburg steht am Mittwochabend das erste große internationale Spiel der neuen Saison an. Im AOK Stadion treffen die Wölfinnen ab 18 Uhr im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation auf Inter Mailand. Rund 2200 Zuschauer werden zu der Partie erwartet.

Für den VfL ist es gleich mehrfach eine Premiere. Erstmals in dieser Saison spielt die Mannschaft im AOK Stadion, erstmals geht es gegen Inter Mailand und erstmals wird der neue Hybridrasen unter Wettkampfbedingungen getestet.

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Inter kommt mit wenig Spielpraxis

Die Italienerinnen sind am Dienstag in Wolfsburg angekommen und absolvieren am Abend ihr Abschlusstraining. Inter hat bislang erst ein Pflichtspiel bestritten. Im Serie A Women’s Cup gab es einen 1:0-Sieg gegen Parma Calcio.

VfL-Trainer Stephan Lerch erwartet trotzdem einen anspruchsvollen Gegner. Inter sei defensiv gut organisiert, zweikampfstark und könne nach Ballgewinnen schnell umschalten. Gleichzeitig sieht Lerch eine Möglichkeit für seine Mannschaft: Die Wölfinnen wollen den Ball laufen lassen und selbst das Spiel bestimmen.

„Wir wollen in allen Phasen dominant auftreten“, sagte der Trainer.

8:2 gegen Nürnberg gibt Selbstvertrauen

Das nötige Selbstvertrauen hat sich der VfL am vergangenen Wochenende geholt. Gegen den 1. FC Nürnberg drehte die Mannschaft die Partie nach einem Rückstand und gewann am Ende mit 8:2.

Lerch sieht vor allem die Reaktion nach dem Rückstand positiv. Gleichzeitig weiß er, dass sich seine Mannschaft gegen Inter defensiv steigern muss. In der Offensive habe der VfL dagegen bereits gegen Nürnberg viele gute Ansätze gezeigt.

Personell fehlen Lena Lattwein, Cecilie Floe Nielsen und Giovanna Hoffmann. Bei Lattwein gibt es laut Lerch Fortschritte. Sie könnte bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Zicai geht selbstbewusst ins Duell

Auch Cora Zicai geht mit viel Zuversicht in die beiden Spiele gegen Inter. „Wir wissen um die Qualitäten von Mailand, gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir gut drauf sind“, sagte die Stürmerin.

Für Zicai ist das Ziel entsprechend klar. „Wenn wir zu 100 Prozent da sind, dann können wir Mailand auf jeden Fall dominieren.“

Die 21-Jährige befindet sich zudem nach eigener Aussage gerade in einer guten Phase. „Ich habe gerade recht viel Selbstvertrauen in meinem Spiel“, sagte Zicai. Dabei helfe ihr auch die Unterstützung innerhalb der Mannschaft.

Keine Zeit für große Experimente

Lerch will gegen Inter auf eine möglichst eingespielte Mannschaft setzen. Angesichts der Bedeutung der Partie sei jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für große Experimente. Gerade bei Neuzugängen und Spielerinnen, die nach Verletzungen zurückkehren, müsse der Trainer aber genau auf die Belastbarkeit achten.

Das Ziel der Wölfinnen ist klar: Mit einem guten Ergebnis im Heimspiel soll die Grundlage für den Einzug in die Ligaphase der Champions League gelegt werden. Das Rückspiel folgt anschließend in Mailand.

18 Kommentare

  1. Hier alles rein zu den Frauen. :top:

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  2. Nahezu leeres AOK-Stadion gegen Inter.
    Der Wolfsburger fremdelt weiter mit dem VfL im Allgemeinen und den Frauen insbesondere.
    Ist diese Sport andernorts doch besser aufgehoben?

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    • die Mannschaft wurde einfach do konsequent runtergewirtschaftet, dass es auch da keinen Spaß mehr macht.

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    • Immerhin schauen 6000 im Stream zu. Bei mir passt es nicht ganz mit meinen Arbeitszeiten zusammen.

      Also mir macht es nach wie vor Spaß, unseren Mädels zuzuschauen. :vfl:

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    • Kostenloser Eintritt für Herren-Dauerkartenbesitzer wären eine hilfreiche Maßnahme.

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  3. Ich finde Frauenfußball schlicht uninteressant, die Ursache ist gesellschaftlich bedingt.
    Habe mal mit ner Kreisliga Männermannschaft gegen Frauen Regionalliga gespielt und 11:0 gewonnen, das sagt vieles, meine ich.

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    • Eigentlich sind solche Aussagen zu flach für eine Replik.
      Die Ursachen für diese Leistungsdifferenzen sind dabei in der unterschiedlichen Physiologie der beiden Geschlechter zu suchen. Unterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen auf verschiedenen Ebenen. Das betrifft zum einen die Anthropometrie, die Skelettmuskulatur aber auch die aerobe und anaerobe Kapazität sowie Hämoglobinkonzentration und Hormonspiegel. Dabei bleiben kardiopulmonale Differenzen noch völlig unberücksichtigt. Ich bin allerdings durchaus in der Lage zu akzeptieren, dass zur Bewertung von Leistungen im Frauensport grundsätzliche Kenntnisse in körperlichen Unterschieden der Geschlechter hilfreich sein können.

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    • Am Ende hat es auch damit was zu tun, dass die Frauen gar nicht so intensiv und ohne Sorge trainieren können da manche oft noch arbeiten gehen müssen.

      Erst wenn das langfristig wird, wird auch hier die Qualität weiter steigen.

      Meins ist der Frauenfußball bisher nicht, aber jeder darf gerne sein Herzblut reinstecken. Was ich nur nicht mag ist, wenn man jemandem einreden will, er müsse Frauenfußball toll finden. Ebenso ist es aber dumm, wenn man Frauenfußballfans schlecht redet…

      Verweise darauf, dass die Frauen erfolgreicher sind bzw. waren als die Männer sind korrekt. Worauf das zurück zu führen ist, da können die Fans vom Frauenfußball es besser beurteilen. Ich selbst hätte gesagt, dass man zu den erfolgreichen Zeiten einfach die Anlaufstelle war für Top Spielerinnen und der Krösus war in Sachen Professionalität und Bezahlung.

      2
    • Manche interessieren sich nur für Fußball, wenn EM oder WM ist. Andere schauen nur die Premier League oder nur Amateurfußball.

      Und dann gibt es Menschen, die begeistern sich für Fußball in allen Facetten.

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    • @Spaßsucher, mir ist deine Erklärung zu eindimensional, gern gebe ich 10% Leistungsdifferenz physiologischen Unterschieden, viel entscheidender ist jedoch meines Erachtens der Umstand, dass in Bambiniteams oder F Junioren der Anteil an Mädels bei knapp unter 10% liegt. Ist die Breite so schmal, kann die Spitze nicht hoch sein.
      Vielleicht ist das in Hundert Jahren anders, wünschenswert wäre es.

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  4. Toooor. Schöner Spielzug. Huth wieder richtiger Aktivposten. Schöne Flanke

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  5. Geht doch. In der CL Gruppenphase würde ich uns schon gerne sehen.

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  6. Schade, das wäre fast das 2:0 gewesen. Leider zu viel Betrieb vor dem Tor.

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  7. Rote Karte für Mailand fürs Haareziehen. Gut für uns. Vielleicht geht es jetzt so weiter wie gegen Nürnberg :)

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  8. Jetzt eine rote Karte gegen Inter wg modischer Intervention in die Frisurgestaltung.

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  9. Toooor. Camilla Küver trifft mit dem Kopf. Juchuuuu :vfl:

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  10. Dreifachwechsel beim VfL. Ich würde sagen, zwei Tor wären noch gut, um etwas ruhiger nach Mailand zu fahren. In Überzahl sollte das drin sein.

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