Sonntag , Oktober 25 2020
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Felix Magath

Krisen-VfL: Die System-Frage

Felix MagathDer VfL Wolfsburg hängt in der Schwebe – zwischen Gut und Böse, oberer Tabellenhälfte und Abstieg, Gewinnen oder Verlieren.
Fast sämtliche Vereinsfragen sind derzeit diskutabel, und vieles steht auf dem Prüfstand.

In mehreren Artikel möchte ich die einzelnen Themenbereiche genauer unter die Lupe nehmen.

Teil 1 : Die System-Frage
Ein funktionierendes System ist einer der elementaren Bausteine für den Erfolg einer Mannschaft.
Jeder Trainer beantwortet die System-Frage für sich anders.

Häufig gibt eine Mannschaft das System vor:
Ein Verein hat Spieler nach einer bestimmten Systemausrichtung eingekauft. Nun wechselt der Trainer.
Der neue Coach kann sich nur in einem bestimmten Rahmen bewegen, und muss die Spieler so einsetzen, wie es ihre gelernten Positionen voraussetzen.
Die meisten Trainer sind diesem Korsett unterworfen, und tun gut daran sich an diese Gegebenheiten zu halten. Hin und wieder gibt es allerdings auch Versuche, Spieler umzulernen. Dies kann gelingen, muss aber nicht.
Niemals aber sollte eine nahezu komplette Mannschaft so umgestellt werden, dass der Großteil der Spieler vor einer neuen Aufgabe steht wie der Ochs vorm Berge.

Der VfL Wolfsburg bildet wie in vielen anderen Bereichen auch, in dieser Frage wieder einmal eine Ausnahme.
Auf Grund des großen finanziellen Backgrounds durch VW, leistet es sich der Verein bei einem Umbruch gelegentlich seine Spieler nach einem neuen System auszurichten und nicht umgekehrt.
Was bei wenigen Neueinkäufen in einer Transferperiode innerhalb eines (beibehaltenen) Systems noch absolut sinnvoll und notwendig erscheint, ist bei einer Systemumstellung eine teure und risikoreiche Angelegenheit.

Die mächtigen Trainer/Manager beim VfL haben seit einigen Jahren die Macht und die finanziellen Mittel sich die Spieler so auszusuchen, dass ihr präferiertes System gespielt werden kann.
Notfalls sogar dann, wenn dafür 10 und mehr Spieler ausgetauscht werden müssen.

Dies mag einer, wenn auch vielleicht nicht der Hauptgrund dafür sein, warum Felix Magath wieder einmal auf große Shoppingtour ging und im Winter gehen wird.

Ein Patrick Helmes wird von Felix Magath in jüngster Zeit immer als Beispiel dafür genannt, wenn ein Spieler nicht zum System passt und ausgetauscht werden muss. Diego war im Sommer ein weiteres Beispiel.
(Die inoffiziellen Beweggründe sollen an dieser Stelle außer Acht gelassen werden).


 
Doch was ist nun das System, das von Felix Magath angestrebt wird?
 
Grundsätzlich kann man sagen, dass keine Mannschaft oder Verein immer nur mit einem einzigen System spielt. Gelegentlich kommt es durch Verletzungen oder besondere Konstellationen dazu, dass ein System geändert werden muss.
Dies hat auch Felix Magath stets so gehalten.
 

Ein Beispiel:
In der Meistersaison spielte der VfL mit dem Rautensystem. Für einen Ashkan Dejagah war in diesem System eigentlich kein Platz. Dennoch konnten Spielstände es erforderlich machen, die Halbpositionen offensiver zu besetzen, und so fand auch ein Dejagah als Einwechselspieler seinen Platz im Team. Grundsätzlich wurde an diesem System aber wenig gerüttelt.

Doch auch damals musste Felix Magath sein System erst finden. Zu Beginn ließ der Wölfecoach gerne defensiver spielen und verzichtete auf einen zweiten Stürmer. Lange Zeit hieß die Gretchenfrage:
Dzeko oder Grafite?
Erst als die Mannschaft gefestigt war und sich eingespielt hatte, setzte sich mehr und mehr die Raute durch. Vornehmlich erst dann, als die richtigen Spieler für die richtigen Positionen gefunden waren.

Genau in diesem Prozess befindet sich der VfL derzeit. Wie damals testet Magath seine Spieler auf verschiedenen Positionen durch und versucht sein Puzzle zusammen zu setzen.
Auch die Systemfrage ist aus diesen Gründen noch nicht geklärt.
Bislang hat der VfL in dieser Saison fast jedes System ausprobiert. Auch die so erfolgreiche und von Felix Magath präferierte Raute war schon darunter. Doch auch ein Felix Magath lässt ungern ein System spielen, für das er nicht die nötigen Spieler hat.

Besonders heikel ist in der aktuellen Phase der Zeitfaktor zu sehen. Die Wintertransferperiode steht kurz bevor, und damit die Zeit, wo nachjustiert werden kann.
Grundvoraussetzung: Man muss sich auf ein System festgelegt haben. Erst dann kann man die Spieler dafür kaufen.

Und hier trifft Magath einer der Kritikpunkte, mit denen er sich in diesen Tagen immer wieder konfrontiert sieht:
Es ist nicht eindeutig, für welches System die Spieler im Sommer eingekauft wurden.

  • Für die Raute fehlte eindeutig ein fitter und gesunder Spielmacher.
  • Für das 4-3-3 fehlte mindestens ein gelernter echter Linksaußen-Stürmer.
  • Für das 4-4-2 fehlte ein kreativer 8er, der neben dem defensiven 6er spielen kann.
  •  

    Doch all dies gehört für Felix Magath zur Testphase. Die richtigen Spieler und das richtige System können bei einem kompletten Umbruch selten vorher auf einen Schlag geplant und umgesetzt werden. Felix Magath kauft aus diesen Gründen lieber ein paar mehr Spieler ein, um verschiedene Dinge ausprobieren und durchtesten zu können – darunter auch das Spielsystem. Ein längerer Findungsprozess ist dabei eingeplant.

    Ein Trainer oder Manager, der sich im Vorfeld auf einen kleineren Kader und ein bestimmtes System festlegt, trägt das hohe Risiko, dass er bei Misserfolg selten bis gar nicht reagieren kann.
    Magaths großer Kader erlaubt es, stets Spieler und System durchzutauschen.

    Allerdings muss man sagen: Diese Herangehensweise, die in den ersten beiden Jahren der Amtszeit geklappt hat, funktioniert dieses mal nicht, oder soll man optimistisch sein und sagen: noch nicht?
    Im Winter wird auf jeden Fall neu überlegt und geplant werden müssen. Weitere Änderungen scheinen unabdingbar.

    Wir sind kurz vor Weihnachten, und bislang haben sich noch nicht allzu viele Stammspieler oder gar das perfekte System herauskristallisiert.
    Das einzige, wo man einen Schritt weiter zu sein scheint, ist die Frage nach den Spielern, die den VfL wieder verlassen können, was allerdings nur ein geringer Trost ist.


    Raute oder 4-3-3?
    Zuletzt war das neue auserkorene System das 4-3-3, mit dem man so furios gegen Hannover gewinnen konnte.
    Doch der unsägliche Auftritt gegen Augsburg stellt dieses System nun erneut in Frage.

    Hinzu kommt die Personalie um Alexander Hleb. Felix Magath sagte, Hleb könnte die Frage beantworten, wie der VfL über Jahre spielen könnte. Ein Hinweis darauf, dass wenn Hleb als Spielmacher funktionieren würde, oder funktioniert hätte, wieder in der Raute gespielt werden könnte.
    Doch auch ohne Hleb als 10er hätte man Magath vor der Saison am ehesten die Raute unterstellt. Im Winter könnte auf dieser Position also nachgebessert werden. Die ersten Gerüchte um Spielmacher, wie etwa ein Carlos Eduardo oder Tomas Rosicky gibt es bereits.

    Eine Meldung vom Wochenende lässt dieses Thema allerdings wieder fragwürdiger erscheinen.
    Der Tscheche Vaclav Pilar soll bereits beim VfL Wolfsburg unterschrieben haben. Pilar ist allerdings gelernter Außenstürmer, und würde in der Raute so gut wie überflüssig sein.
    Alles würde nach diesem Transfer auf das zuletzt praktizierte 4-3-3 hinauslaufen.

    Es sei denn, Magath gönnt sich den Luxus für zwei Spielsysteme einzukaufen, um sich weitere Optionen offen zu halten.
    Oder aber in der abgeschwächten Version: Magath plant sein System nur bis zum Sommer, um dann erneut zu wechseln oder alles erneut auf den Prüfstand zu stellen.
    Finanzielle Gründe sich vorher festlegen zu müssen oder längerfristig zu planen scheinen beim VfL Wolfsburg nach wie vor nicht ausschlaggebend zu sein.

    Also bleibt als Abschluss festzuhalten:
    Auf die Frage, welches System Felix Magath beim VfL etablieren will, gibt es nach wie vor keine Antwort.
    Weitere Transfers müssen erst über die Bühne gehen, um zu erkennen auf welchen Weg Felix Magath den VfL bringen will. Eine weitere Testphase nach dem Winter und weiterhin zweigleisig zu fahren scheint nicht ausgeschlossen zu sein.

    Was denkt Ihr? Welches System wird der VfL zukünftig spielen, und nach welchem System werden die Spieler im Winter eingekauft?

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    10 Kommentare

    1. Jede Menge zu lesen.

      Die Systemfrage ist neben Neuverpflichtungen das spannendste, was uns in der Winterpause erwarten wird. Ich glaube ebenfalls, dass das System noch offen ist. Ob Magath schon genau weiß, was er mit Hleb macht?
      Ich glaube nicht.
      Alles ist mit allem verwoben und bedingt das andere.
      Fängt sich Hleb, wird Magath umdenken müssen. Abgeschrieben hat er ihn sicherlich noch nicht. Warum sollte er ihn sonst ständig einsetzen?

      Außerdem gilt das gleiche wie im Sommer: Wir werden nicht jeden Spieler bekommen, den wir wollen. Zu teuer oder zu starke Konkurrenz, alles ist möglich.

      Ganz persönlich glaube ich, dass Magath in Richtung Raute plant.

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    2. Guter Artikel, ich glaube echt es geht in Richtung Raute, vorallem wenn das hier stimmt: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2050/artid/15292583

      Ich finde Helmes kann nur als eine von zwei Spitzen spielen

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    3. Eine gute Übersicht.

      Ach ja, Magath und das System.
      Ich bin der Meinung, dass man ein System längere Zeit beibehalten muss, damit sich die Spieler einspielen können.
      Doch bei der ersten Niederlage ändert Magath stets alles.

      Mich erinnert das an eine Schlange im Supermarkt. Man denkt an der Nachbarschlange geht es schneller. Man wechselt, und stellt fest, dass man doch länger warten muss. Dann wechselt man wieder, und am Ende ist der halbe Laden schon an einem vorbeigezogen, und man selber wechselt immer noch hin und her und hat das Nachsehen.

      Wenn er im Winter vielleicht ein paar Wunschspieler bekommt, vielleicht auch teure, dann zwingt ihn das vielleicht dazu, bei einem System zu bleiben.

      Man kann es nur hoffen.
      Ich glaube auch an die Raute. Vielleicht weil man immer noch an die Meisterschaft erinnert wird.

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    4. Meiner Meinung nach plant Magath mit 2 Systemen. Er sieht glaube ich die Chance mit Hleb eine Raute spielen zu können. Wenn das Gerücht stimmt, dass man Hleb fast kostenlos haben kann, würde das Magath natürlich zu gute kommen. Der Luxus sich einen Spielmacher für die Raute zu leisten wäre dabei sehr günstig.
      Auf der anderen Seite wird Magath versuchen ein 4-3-3 zu etablieren, dafür spricht die Verpflichtung von Pilar. Auch kann man in den bisherigen Spielen sehen, dass Magaht versucht festzustellen wer Außen als schneller Mann spielen kann.
      Unabhängig vom zukünftigen System, fehlt dem VfL aber ein kreatives und spielstarkes Mittelfeld. Diese Rolle kann im Moment keiner bei Wolfsburg ausfüllen.
      Ich glaube man kann sehen, dass die Baustellen „weniger“ gweworden sind. Die Abwehr stabilisiert sich langsam. Es ist zwar merkwürdig, dass ich das nach einer 2:0 Niederlage schreibe. Aber verloren wurde das Spiel nicht in der Abwehr.
      Die Offensivabteilung hat bei uns auch genügend Qualität. Einzig das Mittelfeld hat nicht genügend Qualität bzw. Kreativität. Wir sind nicht in der Lage Druck bei einem Gegner aufzubauen, der sehr kompakt steht und mit viel Einsatz verteidigt. Daher bekommen wir nur wenige Chancen. Wenn wir die dann nicht nutzen, wie Madlung gegen Augsburg, geraten wir unnötig selber unter Druck.
      Daher halte ich eine Verpflichtung, die uns qualitativ im Mittelfeld nach vorne bringt, für absolut notwendig. Darauf sollte man sich in der Winterpause konzentrieren.

      So und für den Beitrag schmeiß ich schon einmal 3,-€ ins Phrasenschwein.

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      • Ich stimme dir zu Sidi.
        Ich denke auch, dass Magath sich wie immer alles offen halten wird. Magath legt sich auf nichts und niemanden fest, auch nicht auf eine System. Spielen wir mit einem System gut, wird er dabei bleiben. Aber vorher wird weiter fleißig experimentiert.
        Die Frage ist doch immer, welche Methode ist erfolgsversprechender? Sich festlegen und hart dran arbeiten, oder so lange testen bis was klappt, und dann dabei bleiben?
        Magath kennt nur Methode 2. Darüber brauchen die Fans eigentlich nicht mehr streiten. Er wird sich nicht ändern. Doch auch Magath muss sich am Erfolg messen lassen.
        Bislang hat es fast immer geklappt. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir bei den vielen Ausgaben nicht auch irgendwann wieder Erfolg haben werden.
        Ich hoffe, dass wir im Winter zwei, drei richtig gute Verpflichtungen machen und Magath den Mut hat, bei einigen seiner Transfers zuzugeben, dass er daneben gegriffen hat, und diese Spieler wieder abgibt.
        Ich will nach 2 1/2 Jahren Leiden endlich wieder guten Fußball in Wolfsburg sehen.

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      • Ich möchte auch mal wieder schönen Fußball hier in Wolfsburg sehen.

        Ich bin auch der Meinung, dass Magath nach Methode 2 vorgeht. Er hat aber auch leider keine andere Wahl. Mal angenommen er will wirklich auf 4:3:3 hinaus und will gezielt Spieler dafür kaufen. Er hat dann das Problem, dass die großen Namen nicht unbedingt nach Wolfsburg kommen wollen, schon gar nicht in der jetzigen Situation (nicht international).
        Also muss man junge und damit oft auch günstige Spieler verpflichten. Bei den jungen Talenten kannst du nie sicher sein wie sie sich entwickeln. Leider steckt nicht in Jedem ein Dzeko. Also musst du zwangsläufig mehrere Talente ausprobieren. Wenn dann eine Perle darunter ist, hat Magath bewiesen, dass er dies erkennt und gezielt fördert und Höchstleistungen rauskitzelt. Siehe Dzeko und Stichwort Kopfballpendel.
        Die goßen Namen würden nur kommen wenn man sie mit einem extrem hohen Gehalt locken würde, dies ist aber Kontraproduktiv in Bezug auf die Mannschaftliche Geschlossenheit. haben wir alle miterleben können. Kommt doch mal ein Star zu uns, muss man eine andere Kröte schlucken. Entweder ist er verletzt oder schon über seinen Zenit hinaus und es kommen keine Angebote mehr von anderen namhaften Vereinen.
        Das Magath auch lernfähig ist, kann man daran erkennen, dass er selber sagt, dass man jetzt doch eher wieder auf die Jugend setzt und nicht mehr so sehr auf Erfahrung. Ich hoffe auch, dass er daraus die Konsequenzen zieht und den Einen oder Anderen wieder abgibt.

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    5. Ganz ehrlich? Mir ist es völlig egal, was wir für ein System spielen. Magath ist verantwortlich dafür, dass endlich ein System gefunden wird, dass die Spieler beherrschen. Und wenn sie es nicht beherrschen, dann müssen sie es üben. Das sagt Magath doch selbst ständig. Ich will endlich wieder mehr Siege, und dabei vielleicht noch guten Fußball sehen.
      Wir geben so viel Geld aus. Da müssten wir doch anderen Mannschaften überlegen sein.
      Gegen Mainz müssen wir wieder zittern. Eine Niederlage wäre schon die Ankunft im Abstiegskampf – wie grausam.

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    6. Also erstmal will ich das Diskussionsniveau in diesem Blog loben, bei diesen andauernden Nackenschlägen auf dem Rasen sachlich zu bleiben ist nicht das Einfachste.

      Was denke ich wie Magath in Zukunft spielen lassen würde? Ganz ehrlich, das ist schwerer vorraus zu sagen als das Wetter. Alles hier genannte ist da irgendwie möglich.
      Wünschen würde ich mir das 4-3-3 es hat taktisch so viele Vorteile beim Pressing, Stabilität durch drei ZM, Platz für offensive Außenverteidiger, usw..
      Langfristig wäre es auch wesentlich besser als die Raute, da mehr Spielertypen für das klassiche 4-3-3 auf dem Markt sind und auch ein etwaiger Nachfolgetrainer sicher in der Zukunft mit der Raute nicht so viel anfangen kann.

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    7. Magath hat er doch selbst ganz klar gesagt: Er möchte gern die Raute spielen, hält dies aber für schwer realisierbar. Es ist fast unmöglich einen starken Spielmacher in der Winterpause zu verpflichten. Dazu noch ohne Aussicht auf Championsleague.

      Logisch, dann schaut man sich halt nach Alternativen um… z.B. 4-3-3

      Hleb unser 10er für die Zukunft? Dass ich nicht lache…

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    8. max, wann hat das Magath so klar gesagt? Im Sommer? Das ist lange her. Da kann sich viel ändern, und es hat sich auch jede Menge geändert.
      Genau das, ist doch die Frage. Wird er versuchen das durchzudrücken, was er am liebsten spielt. Oder wird er sich den Gegebenheiten anpassen? Dabei muss man wohl erwähnen, dass er selbst diese Gegebenheiten durch seine Transfers geschaffen hat.

      Im Winter ist es vielleicht etwas schwieriger einen 10er zu bekommen, aber doch wohl nicht ganz unmöglich. Zudem hatte Magath im Sommer doch eine viel größere Chance einen 10er zu kaufen. Entschieden hat er sich für die Gurke Klich.

      Dass Hleb unser 10er für die Zukunft werden soll halte ich auch für lächerlich. Allerdings hat dies ebenfalls Magath so in den Raum gestellt. Allerdings zu einem Zeitpunkt, wo noch nicht abzusehen war, ob es nicht vielleicht doch schneller geht mit einer Genesung.

      Nun ist es für mich und anscheinend auch viele andere Fans offensichtlich, dass Hleb zumindest die „KOMPLETTE“ Hinrunde ein Totalausfall war/ist.

      Wenn Magath ihn trotzdem einsetzt gefährdet der Trainer leichtfertig Siege. Anscheinend hofft Magath immer noch auf einen starken Hleb für die Rückrunde.

      Irgendwie habe ich im Gefühl, dass Magath Hleb behalten will, zumal er uns anscheinend geschenkt wird.

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