Freitag , Oktober 23 2020
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Training: Schäfer und Vieirinha fehlen

Nachdem es gestern beim Trainingsauftakt in die neue Woche eine Einheit gab, ging es heute mit zwei intensiven Einheiten in die Vollen.

Der Vormittag:
Der zuletzt angeschlagene Innenverteidiger Naldo war heute zurück im Training. Am Vormittag war er allerdings nur laufen.
An seiner Seite war Patrick Helmes, der bereits vor zwei Wochen die erste Einheit auf dem Wolfsburger Trainingsgelände absolvierte, danach aber an keiner weiteren Einheit auf dem Platz teilnahm.
Auch er lief nur.

Es fehlten Schäfer, Orozco und Vieirinha.

Am Vormittag ging es gleich los mit Übungen zu spielerischen und taktischen Dingen. So wurde u.a. das Passspiel eingeübt.
Ein Trainingsspiel gab es nicht.


Der Nachmittag:
Schäfer, Orozco und Vieirinha fehlten weiterhin.
Auch Helmes war am Nachmittag nicht mehr dabei. Dafür konnte Naldo nach der Laufeinheit am Vormittag das komplette Training mit der Mannschaft machen. Es sieht gut aus für Sonntag.

Besonderheit:
Die Altersteilzeit ist offenbar abgeschafft. Auch die älteren Spieler über 30, die bei Felix Magath regelmäßig nur eine Einheit am Tag absolvieren mussten, waren anwesend.

    Anwesende:

  • 28 Spieler
  • darunter 3 Torhüter
  • u.a. Park, Arnold, Knoche, Madlung mit dabei

1. Übung:
Nach dem kleinen Aufwärmen der Spieler übernahm Co-Trainer Strehmel. Wie einige Einheiten zuvor ging es zu einer kleinen Laufeinheit. Während des Laufens machen die Spieler einige Fitnessübungen und dehnen sich.

2. Übung:
Die Mannschaft wurde in zwei Gruppen geteilt. Es gab zwei Übungen. Jede Gruppe trainierte ca 25 Minuten abwechselnd jede Übung ein mal.
Teil 1 der Übung übernahm Lorenz-Günther Köstner. Trainiert wurde das Zweikampfverhalten, das Durchsetzungsvermögen und der Torabschluss. Bei Felix Magath gab es regelmäßig ein direktes Aufeinandertreffen zweier Spieler, die sich gegeneinander durchsetzen mussten. Es wurde auf zwei Tore gespielt.
Lorenz-Günther Köstner praktiziert das Zweikampftraining an einer realistischen Spielsituation. Ein Angreifer spielt gegen einen Verteidiger. Gestartet wird relativ weit vom Tor entfernt – vielleicht 30-40 Meter. Dort trifft der Angreifer irgendwann auf den Abwehrspieler und muss versuchen diesen auszuspielen, aufs Tor zuzulaufen und ein Tor zu erzielen. Hält der Torhüter wird kurz weitergespielt. Der Angreifer attackiert nun seinerseits den ballführenden Verteidiger.
Das ganze findet auf drei Positionen statt: die beiden Außen und über die Mitte.

Köstner gibt immer wieder Anweisungen. Während der Übung geht es sehr hart zur Sache. Nach einander liegen mehrere Spieler am Boden als Opfer harter Zweikämpfe. Lakic, Klich und Schulze mussten einiges einstecken. Auch der Sani kam zum Einsatz.

Auffällig: Köstner geht zu seinen Schützlingen hin und erkundigt sich nach deren Gesundheitszustand und gibt aufmunternde Klapse auf die Schulter.

Die zweite Gruppe trainierte mit Strehmel Standards und Torschüsse. Es wurde von Außen vors Tor geflankt. Dort versuchten sich die Spieler im Torabschluss. Hier gab es erneut mehrere Varianten.

Nach einer Stunde waren diese beiden taktischen Übungen beendet und es folgte ein abschließendes Trainingsspiel.
Die A-Elf blieb erneut zusammen, bis auf den fehlenden Marcel Schäfer. Er wurde von Ricardo Rodriguez ersetzt. Naldo war zurück in der A-Elf neben Kjaer.

Fünf Spieler waren überzählig. Sie trainierten am Hügel Fitness und Kraft:
Klich, Jönsson, Soto, Park und Knoche

Arnold durfte heute in der B-Elf mitspielen.
 
 

12 Kommentare

  1. ist bekannt warum schäfer und vieirinha gefehlt haben?
    und was ist jetzt eigentlich mit orozco?

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    • Mir nicht. Ich tippe mal auf: Hatschi :)

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    • Gesundheit ;)
      Hatte Orozco nicht was mit seinen Zähnen? Mir war so als hätte ich da was gelesen. Auf jeden Fall ist er nicht aussortiert, weil er ja letzte Woche mal kurz zwei Tage beim Training war, wenn ich das hier richtig gelesen habe.

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  2. Ich hoffe sehr, dass Naldo spielen kann. Dass er wieder trainiert ist eine gute Nachricht.
    Er hatte zwar ein Formtief, aber das hatte vielleicht auch mit Magath zu tun. Direkt nach seiner Verpflichtung fand ich ihn sehr stark. In dieser Form ist er eine wichtige Säule im Team. Außerdem ist es für Diego gut, wenn Landsmänner von ihm im Team spielen. Je mehr, desto besser. Ich hoffe, dass das letzte Spiel nur ein Ausrutscher war und die ansteigende Kurve weiter fortgesetzt werden kann.

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  3. Ehrlich gesagt würde ich Vieirinha gerne wieder zurück im Kader sehen. Jetzt ist er offensichtlich angeschlagen. Schade. Wir brauchen unbedingt mehr Offensivpower. Hasebe ist nur für Flanken gut und Olic traue ich nicht mehr viel zu. Wirklich schade, dass Pilar sich verletzt hat.

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  4. Hoffentlich erholt sich Schäfer ganz schnell wieder von seinem grippalen Infekt, sonst bekommen wir über die linke Seite wieder die schönsten Flanken vor ’s Tor geschlagen.

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  5. Habe mir so viel erhofft von Vieirinha :(

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  6. Im allgmeinen halte ich derzeit nichts von Transfergeruechten, weil es noch einige Wochen bis zu der Wintertransferperiode hin ist und der VfL ohnehin noch keinen Manager hat, der Zielvorgaben macht, aber die folgende Meldung bezieht sich auf das „Sorgenkind“ DM, weswegen ich sie fuer erwaehnenswert halte:
    http://www.fussball.ch/Schnappt+sich+Wolfsburg+Izco/563118/detail.htm

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  7. anderer transferbericht…

    Klaus Allofs vor Wechsel zum VfL Wolfsburg

    Nach der Entlassung von Felix Magath will der VfL Wolfsburg den Trainer- und Managerjob nicht mehr mit derselben Person besetzen. Nun soll schon zu Winterpause Klaus Allofs aus Bremen kommen.

    Von Lars Wallrodt und Kai Niels Bogena
    8. November (Die Welt) — Es war eine schwere Aufgabe, die Klaus Allofs am vergangenen Montag auf sich nehmen musste. Auf der Mitgliederversammlung von Werder Bremen musste der Geschäftsführer einen Fehlbetrag von 13,9 Millionen Euro für das vergangene Geschäftsjahr einräumen. Eine bittere Erfahrung für den 55-Jährigen: Bislang konnte Allofs in seiner 13-jährigen Amtszeit stets Gewinne verkünden. Doch die verpasste Champions-League-Teilnahme riss ein Loch in den Werder-Etat – es war das größte Minus der Vereinsgeschichte. Vielleicht sind die verschärften wirtschaftlichen Bedingungen ein Grund dafür, dass Klaus Allofs sich offenbar beruflich neu orientieren will. Nach „Welt“-Informationen steht er vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg, offenbar sogar schon zur Winterpause. Offiziell bestätigen kann und will das noch niemand, denn die Verträge sind noch nicht unterschrieben. Ein Bremer Vereinsverantwortlicher, der namentlich nicht genannt werden möchte, sagte der „Welt“: „Wir werden Allofs keine Steine in den Weg legen, wenn er gehen möchte.“

    „Allofs steht jedem Klub gut zu Gesicht”

    Auch beim VfL Wolfsburg hält man sich bedeckt. „Klaus Allofs ist mit seinem Profil ein Manager, der sicher jedem Klub gut zu Gesicht stehen würde“, sagte Stephan Grühsem, Generalbevollmächtigter der Volkswagen und Aufsichtsratsmitglied beim VfL, auf „Welt“-Anfrage. Eine Einigung mit Allofs, dem ein sehr gutes Verhältnis zu VW-Chef Martin Winterkorn nachgesagt wird, wollte Grühsem weder bestätigen noch dementieren. Allofs selbst sagte am Donnerstag zur „Welt“: „Kein Kommentar!“
    Für die Wolfsburger würde Allofs’ Verpflichtung Sinn machen. Nach der Entlassung von Felix Magath am 25. Oktober, der neben seinem Trainerposten ja auch Manager und Geschäftsführer des Werksklubs war, müssen die Strukturen völlig neu geordnet werden. Der VfL kündigte bereits an, sich wieder breiter aufstellen zu wollen und den Trainer- und Managerposten definitiv nicht mehr in Personalunion zu vergeben. Schon 2009, als Felix Magath nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft nach Schalke gewechselt war, soll der Verein versucht haben, Allofs aus Bremen loszueisen. Damals klappte es nicht, und der VfL holte stattdessen Dieter Hoeneß, der allerdings schon nach 14 Monaten wieder entlassen wurde.
    Bessere Perspektiven als in Bremen?

    Auch für Allofs wäre ein Wechsel zu den Niedersachsen ein durchaus sinnvoller Schritt. Seit 1999 ist er in Bremen und wird sich sehr genau überlegen, welche Perspektiven er dort noch hat. Die Wirtschaftskraft des Werder-Umfeldes ist begrenzt, und wenn der Bundesliga-Siebte erneut die Qualifikation zum europäischen Wettbewerb verpasst, droht der nächste finanzielle Rückschlag.
    In den vergangenen Monaten hatte sich Allofs zudem immer wieder mit Aufsichtsratschef Willi Lemke um Geld für neue Spieler gestritten. 2011 verhängte Lemke sogar einen Transferstopp und drehte zwischenzeitlich den Geldhahn zu. Allofs dachte deshalb sogar laut darüber nach, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Das tat er im Dezember dann doch und unterschrieb bis 2015. Deswegen müsste der VfL Wolfsburg seinen Wunschkandidaten aus Bremen freikaufen. Für den finanzstarken VW-Klub kein Problem.

    Beiersdorfer als erste Alternative

    Würde Allofs gehen, soll Dietmar Beiersdorfer erster Kandidat auf seine Nachfolge sein. Der frühere Manager des Hamburger SV ist seit dem Sommer allerdings Sportdirektor von Zenit St. Petersburg und dürfte dort nur schwer wegzubekommen sein. Eine Alternative ist Frank Baumann. Der ehemalige Werder-Profi assistierte Allofs zwei Jahre lang in der Geschäftsführung und wurde Ende 2011 Leiter der Scouting-Abteilung.
    In Wolfsburg wartet eine angenehme Herausforderung auf ihn. Dort muss der von Magath aufgeblähte Kader ausgedünnt und neu strukturiert werden. Anders als in Bremen steht Allofs dafür das Geld des Volkswagen-Konzerns zur Verfügung. Doch nicht nur um die Spieler wird er sich kümmern müssen. Auch der Trainerposten ist vakant. Derzeit sitzt Lorenz-Günther Köstner auf der VfL-Bank. Nach Magaths Demission wurde er von der U23-Mannschaft zu den Profis geholt.

    Darf Köstner länger bleiben?

    Offenbar sind die VW-Bosse durchaus daran interessiert, es längerfristig mit Köstner zu probieren, wenn bis zur Winterpause die Ergebnisse stimmen. Eine Entscheidung in der Trainerfrage soll aber erst getroffen werden, wenn der neue Manager da ist.
    Ärgern würde sich in Wolfsburg wohl nur Pablo Thiam über eine Verpflichtung von Klaus Allofs. Der frühere Bundesligaspieler ist Sportlicher Leiter der Amateurmannschaft des VfL und soll nach „Welt“-Informationen Interesse an den Managerposten haben. Unter anderem soll der 38-Jährige schon in Magaths ehemaliges Büro gezogen sein. Das wird er nun wohl wieder räumen müssen.

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    (C) Axel Springer Verlag 2012

    -0- Nov/08/2012 12:20 GMT

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