Freitag , Oktober 23 2020
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VfL gegen Gladbach: Bleibt Rexhbecaj in der Startelf?

Am morgigen Samstag trifft der VfL Wolfsburg in der heimischen Volkswagen Arena auf Borussia Mönchengladbach. Nach der Niederlage gegen Freiburg und dem Unentschieden gegen Mainz soll am Samstag gegen Gladbach wieder ein Sieg her.

Wird Trainer Bruno Labbadia im letzten Spiel der englischen Woche erneut die Mannschaft umstellen?
Gegen Mainz stand überraschend erstmals in dieser Saison Elvis Rexhbecaj in der Startelf und machte seine Sache sehr gut. Unerschrocken und mit viel Herz und Leidenschaft ackerte der 20-Jährige im Mittelfeld bis zur körperlichen Erschöpfung. Mit Muskelkrämpfen musste er schließlich kurz vor Schluss ausgewechselt werden.

Nach dem Spiel gab es Lob vom Trainer:
„Elvis hat Herz, Einstellung und auch eine Liebe, die man braucht für den Sport. Die lebt er. Er kriegt mehr Spielübersicht, kommt aus Drucksituationen heraus. Da hat er einen gewaltigen Schub gemacht. Das ist gut und freut uns. Im Endeffekt hat er sich belohnt. Man kann mit dem Einsatz sehr, sehr zufrieden sein. Er hat unheimliches Zweikampfverhalten.“ (Sportbuzzer)

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20 Kommentare

  1. Ich glaube, dass Elvis wegen der englischen Woche eingesetzt wurde, auch zum ihn für gute Leistungen zu belohnen.

    Gegen Gladbach wird bestimmt wieder Gerhardt in die Startelf rücken.

    Trotzdem hat man gesehen, dass man ihn jederzeit reinwerfen kann. Sehr guter Auftritt von ihm.

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  2. Bei der nächsten Gelegenheit würde ich mich freuen, wenn auch Gian-Luca Itter genau wie Elvis Rexhbecaj eine Chance bekommt. In ihm steckt mindestens genauso viel Potential.

    Find ich richtig gut, dass nach Arnold und Knoche endlich die nächsten Nachwuchsspieler in den Startlöchern stehen und nach oben streben.

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  3. Elvis hat das klasse gemacht gegen Mainz. Er hatte so gut wie keine Anpassungsprobleme , so war zumindest mein Gefühl. Ob er oder Gerhardt nun spielt hängt letztlich an den Trainingsleistungen und der Tagesform.
    Bei beiden hätte ich keine Bauchschmerzen , falls sie spielen.

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  4. Auch mein Eindruck war, dass Elvis keinen Deut schlechter aber auch nicht unbedingt deutlich besser als Gerhardt unterwegs war. Einzig das körperliche Durchhaltevermögen war nicht bis zum Schluss gegeben bei Elvis. Allerdings hat Elvis die Chance bekommen, sich zu zeigen und hat Gas gegeben. Die Frage stellt sich dabei, ob er bei dauerhafter Startaufstellung genau immer wieder diese Leistungsfähigkeit hat oder zeigt.
    Aber genau das ist natürlich das Gute für Labbadia. 2 vergleichbare Spieler, die dranbleiben müssen und ständig alles geben, weil sonst der andere in den Startlöchern steht. Das ist gesunder Konkurrenzkampf.

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  5. Mein Eindruck war, das Gerhardt, Steffen und Weghorst einen erheblichen Anteil (sowohl läuferisch als auch spielerisch (Gegenpressing, Umschaltaktionen)) daran hatten, das wir die ersten Spiele erfolgreich bestritten haben. Deshalb und auch weil sie „frisch“ sind (alle haben Mittwoch nicht von Beginn an gespielt) sollten sie in die Startelf zurückkehren. Im 4-3-3.

    Mein Eindruck ist zudem, das Arnold oft und gerne besser bewertet wird als er eigentlich ist. Gegenteiliges Phänomen bei Gerhardt, der oft schlechter bewertet wird, als er eigentlich war. Arnold hat zwar auch im Pressing gut mitgemacht, aber hatte auch viele Ballverluste und das Tempo auch verschleppt. Und zu guter Letzt sollte man das „Experiment“ mit Mehmedi auf dem Flügel korrigieren. Mehmedi wirkt auf mich in der Zentrale wertvoller. Selbst in der Vorbereitung gegen Neapel, als er zwei Tore erzielte, kam Ginczek bei beiden Szenen über Außen und Mehmedi stand zentral und traf. Das sagte schon damals viel aus, wie das zusammen passen könnte.

    Taktisch muss Bruno knallhart ansprechen, was gut und schlecht war:

    + Gegenpressing
    + Umschaltchancen
    + defensives Umschaltverhalten
    + über Außen kommen wie in Leverkusen (Roussillon, Brekalo)

    – Spielaufbau scheiße (genau so würde ich das sagen, damit es „hängen“ bleibt)
    – zu viele lange Bälle ins Nirvana
    – unsere 8er konnten kaum Bälle halten
    – wir spielten insgesamt etwas zu zentrumsorientiert (gegen Mainz und Freiburg)
    – Passspiel ist insgesamt zu unpräzise, Flanken ebenso (Konzentration!)
    – Chancenverwertung muss auch wieder so sein, wie gegen Leverkusen

    Und dann kommt da der Gegner dazu:
    Gladbach ist spielstark. Gladbach baut kontrolliert auf. Gladbach kann Ballbesitz, aber auch Konter ausspielen. Sie haben aber – wie jede Mannschaft – auch Schwächen. Wenn sie mit ihren 8ern extrem weit aufrücken, gibt es dahinter Raum. Auch zwischen den 8ern und den Außen gibt es normalerweise immer Lücken, wo man durchstecken kann und dann die Viererreihe überspielen kann. Dann geraten sie auch unter Druck wie in Berlin. Gladbach ist ein Team, das 4 Tore schießen, aber auch kassieren kann. Mein Ansatz wäre auf jeden Fall: aggressiv, mutig und selbstbewusst spielen! Es besteht kein Grund, um ehrfürchtig zuzuschauen…

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    • Jetzt muss die Mannschaft deinen Text nur noch lesen und umsetzen.
      Mal Scherz beiseite: Es ist alles sehr überzeugend, was du schreibst. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass das Trainerteam das alles – zumindest das meiste – auch so sieht und den Spielern kommuniziert. Dennoch werden wir wahrscheinlich gegen Gladbach erleben, dass vieles nicht so umgesetzt wird,
      – weil der Trainer uns unbekannte Gründe sieht, Nuancen kurzfristig zu ändern
      – weil einzelnen Spielern trotz guten Willens die Umsetzung nicht gelingt
      – weil der Gegner durch sein Verhalten geplante Absichten durchkreuzt
      – weil ein unerwarteter Spielverlauf eine geplante Strategie erschwert oder verunmöglicht etc.

      Es gibt zahlreiche Faktoren, die sich im Spiel als kaum berechenbare Variablen entpuppen und die spontane taktische Entscheidungen vom Trainer oder Momententscheidungen der Spieler verlangen. Und ob diese dann richtig oder falsch getroffen werden, ist – mal Glück und Pech beiseite – oft spielentscheidender als die Vorausplanungen und vorher getroffenen Absprachen. Dies spricht nicht gegen Strategie- und Taktikentwürfe und entsprechende Matchpläne, die erst einmal eine Spielgrundlage liefern. Aber die eigentliche Kunst ist, diese im Spiel je nach Erfordernissen verändern und variieren zu können.
      Ein entwickeltes fußballerisches Können und Fitness vorausgesetzt, sind daher m. E. Spielintelligenz (Fähigkeit ein Spiel/die Absichten des Gegners zu lesen), eine entsprechende individuelle und mannschaftliche Fähigkeit, zwischen unterschiedlichen Spielweisen zu switchen und das Selbstvertrauen, über all diese Fähigkeiten zu verfügen, die bestimmenderen Faktoren, die auch den Unterschied zwischen ansonsten eher gleichwertigen Mannschaften ausmachen. Und gute Trainer sind die, welche diese Fähigkeiten bei einer Mannschaft entwickeln. Hecking und Labbadia dürften hier beide gewisse Defizite haben. Insofern sehe ich ein sehr offenes Spiel, wobei die Faktoren Zufall und Spielverlauf wieder eine große Rolle spielen könnten.

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    • Taktik und Zufall oder Tagesform schließen sich ja nicht gegenseitig aus. Gladbach kann taktisch top spielen, wenn Plea dann aus 5 Metern das Tor nicht trifft, was dann? Alles schlecht? Natürlich nicht.

      Genauso ist es bei uns. Gibt viele Details (Fitness, Taktik, Form, Glück, Pech), das alles muss irgendwie zusammenpassen. Angenommen wir erwischen einen rabenschwarzen Tag, dann nützt dir keine Taktik der Welt etwas. Andersherum kann eine super Mentalität manchmal besser sein als eine gute Taktik.

      Mir ging es darum, mal aufzuzeigen was sachlich falsch läuft und auch was richtig läuft. Und dass das Trainerteam das überwiegend genauso sieht, das hoffe ich doch mal ganz stark. Das würde aus meiner Sicht bedeuten, das sie konstruktiv Schlüsse aus den Fehlern ziehen. Wobei man im Detail natürlich unterschiedlicher Meinung sein kann…

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    • War keinerlei Kritik an dir oder deinem Text, Malanda. Ich wollte mit meinem Hinweis auf die Bedeutung von Spielintelligenz, Spielflexibilität und Selbstvertrauen eben genau auf den Bereich hinweisen, den du im letzten Kommentar in den ersten beiden Absätzen ansprichst.
      Ich lese im Übrigen deine Texte sehr gerne und immer mit Gewinn. Also Danke dafür!

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    • Alles gut. :)

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    • Ich habe das Gefühl dass unser Spielaufbau gar nicht mehr so schlecht ist, unter der Prämisse dass der Gegner nicht all zu viel Druck macht. Wer genau hinschaut bemerkt, dass unsere doppelte Breite passé ist unter Bruno. Oft rücken hier auch die AVs ein um nicht mit der Außenstürmern auf einer Linie zu stehen. Ist der Druck jedoch zu hoch spielen wir nur Alibi-mäßig etwas zwischen den IVs und dem Torwart hin und her und schlagen dann lang. Da fehlen einfach noch Aufbau Alternativen auch wenn der Gegner extrem tief steht. Zeigt nur wieder dass auch taktische Mannschaftsentwicklung ein Prozess ist und Bruno jeden Spieltag aufs neue gefragt ist. Dennoch sind alle Grundtugenden ein neues Level als letzte Saison und ich würde bei der Kritik auf hohem Niveau deshalb ein wenig runter fahren. Bin gespannt auf die Partie gegen BMG und ob es neue Lösungen für neue Probleme gibt.

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  6. Wir müssen unsere Standards deutlich verbessern. Besonders Ecken von Arnold waren viel zu ungenau…

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    • Zum Thema Ecken: bin ich eigentlich der einzige der die Variante grausam findet wenn der Eckenschütze den Ball zu dem dort positionierten Außenverteidiger spielt und dieser den Ball in den Strafraum flankt?
      Was soll diese Variante bringen. Geordneter kann man in der Mitte dann als Gegner gar nicht stehen. Torgefahr = 0. Gegen Mainz wurde das wie auch in den Spiel zuvor so oft probiert. NIE ist was gefährlich geworden. Dann kann man den Außenverteidiger auch gleich die Ecken schießen lassen.
      Wer auch immer im Trainerteam für diese Variante verantwortlich war sollte die Idee wieder schnell verwerfen.

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    • Hat wohl zu viele Barca Videos von vor 5 Jahren gesehen und immer weggeguckt als der Außenverteidiger den Ball hatte…
      Thema kurze Ecken
      :keks:

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    • Die Qualität der Standards fällt bei manchen Ausführenden leider schon sehr lange auf. Nur ändert es sichsich irgendwie nicht….

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  7. Das Spiel heute relativiert unser Ergebnis gegen Hertha ein bisschen :p

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  8. Berlin gegen die Bayern 2:0 super.

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  9. Damit steht Bayern als erster Absteiger fest und Kovac samt kompletter Mannschaft gehört besser heute als Morgen entlassen. Zumindest wenn es nach der Meinung einiger Bayernfans geht.
    Immer wieder erheiternd wenn dort mal wieder eine „Krise“ ausbricht über die der Rest der Liga nur müde lächeln kann.

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    • Ich erwarte heute um 20:15 ein ARD Brennpunkt. Insbesondere dann, wenn Dortmund Tabellenführer wird.

      Damals gab es das tatsächlich, als Klinsmann entlassen wurde.

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    • Den Brennpunkt gibt es erst, wenn es auch die Dortmunder verdaddeln.

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    • Bayern schwächelt und was machen wir? Stehen nicht bereit, sondern verlieren gegen Freiburg und gewinnen nicht in Mainz!

      Unfähig, alle unfähig! Bruno, Schäfer und Schmadtke raus!

      :ironie2:

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