Sonntag , September 27 2020
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VfL: Ohne Daxler und Gustavo nach Augsburg

Schloss-Training
 
Die Regenschauer des Vormittags klangen gegen Mittag ab und pünktlich zum Abschlusstraining um 14 Uhr kam sogar die Sonne raus. Angesetzt war ein nicht öffentliches Geheimtraining. Doch das Punktspiel des VfL II machte dem ganzen einen Strich durch die Rechnung:

Normalerweise findet ein Geheimtraining immer hinter dem AOK-Stadion statt, weil dieser Trainingsplatz als einziger blickdicht abgeschottet werden kann. Doch um 13 Uhr spielte dort heute die U23 gegen Eintracht Norderstedt (8:1 für den VfL II). Also mussten die Wölfe auf den Trainingsplatz vor der Volkswagen Arena ausweichen – beste Sicht für die Fans, die gekommen waren.
 
Stadion-Arena
 

Anwesende:
  • 21 Spieler, darunter 3 Torhüter (Benaglio, Casteels, Grün)
  • 18 Feldspieler ohne Draxler (mit Adduktorenproblemen zu Untersuchung in München) und Luiz Gustavo.
  • Von der Jugend dabei Francisco Rodriguez.
  • Paul Seguin und Robin Knoche spielten bei der U23

 

Das Abschlusstrainig wurde wie üblich in einer wohl dosierten Einheit abgehalten: 20 Minuten Fitness, 20 Minuten Schweinchen in der Mitte, 20 Minuten Trainingsspiel.

Das Trainingsspiel:

Zum Abschluss der Trainingseinheit ließ Trainer Dieter Hecking 10 gegen 10 spielen. Torhüter Diego Benaglio wurde von Torwarttrainer Hilfiker für das Spiel gegen Augsburg in einer Extraeinheit eingespielt.

Diego-BenaglioEs spielten:
A-Elf:

—————–Dost—————
Caligiuri——————Vieirinha
———-Arnold-Guilavogui———
Schäfer–Dante–Naldo–Träsch
—————Grün—————–

B-Elf:
————–Bendtner————-
Schürrle——————–Kruse
——–F.Rodriguez-Azzaoui——–
Rodriguez–Klose–Lopez–Jung
————Casteels—————-

Auffällig: Nach dieser Aufstellung würde Marcel Schäfer erneut als Linksverteidiger für Ricardo Rodriguez beginnen. Wie „fit“ ist Ricardo Rodriguez, besonders mental nach dem Schicksalsschlag?

Wer wird der 11. Mann im Team? Weil abzüglich des 3. Türhüters nur 20 Spieler bei Training waren, blieb in beiden Teams der 11. Spieler jeweils offen. Rückt Kruse ODER Schürrle in die Startelf? Oder denkt Hecking noch um und gönnt dem Dauerläufer Caligiuri eine Pause und startet mit Schürrle UND Kruse?

Christian Träsch wird Trainingsheld des Tages

Träsch-Rodriguez
 
Auffälligster und bester Spieler im abschließenden Trainingsspiel war für mich Christian Träsch. Es gab in diesem Spiel eine Phase, wo Träsch gleich mit 5-6 herausragenden Aktionen innerhalb von nur 4 Minuten zu glänzen wusste.

Träsch-HeckingZuerst Träsch als Rechtsverteidiger: Träsch wird auf engstem Raum im eigenen 16er angespielt und sofort von Schürrle und F. Rodriguez (?) bedrängt. Träsch dribbelt, Träsch fummelt, Träsch windet und wendet sich und spielt seine beiden Gegenspieler schwindlig. Nachdem beide ausgetanzt waren, legt Träsch sofort den Vorwärtsgang ein, hebt den Kopf und spielt einen hervorragenden Diagonalpass auf den freistehenden Schäfer, der mit einer Direktabnahme sofort auf Caligiuri verlängert. Es kommt zu einer gefährlichen Torraumszene.

Eine weitere Szene:
Träsch erläuft einen scharf in die Spitze gespielten Ball, stoppt diesen kurz vor der Toraußenlinie und flankt ihn scharf und präzise über alle Abwehrspieler hinweg auf den völlig freistehenden Caligiuri. Dieser köpft und Casteels kann in einem Superrelex noch die Fingerspitzen ausfahrenn und den Ball knapp am Tor vorbei lenken – eine 100%ige Chance.

Und noch eine Szene:
Immer wieder ist Träsch am Ball und kurbelt das Spiel nach vorne an. Weil kein Spieler mitgelaufen war, zieht Träsch aus halbrechter Position auch schon mal selbst ab. Der Ball knallt knapp neben dem Pfosten ans Außennetz.

Fazit: Träsch zeigt tolle Leistung in der Abwehr, Träsch initiiert Angriffe über Außen, Träsch gibt gefährliche Flanken in den 16er und Träsch schließt auch selbst ab. Gleich mehrfach gab es Sonderlob vom Trainer und einen Extraapplaus von meiner Wenigkeit :)

Ihr kennt meine Meinung: Träsch zurück in die Nationalmannschaft!


 

Was war sonst noch?

Schürrle-Kruse-Schäfer
 
Naldo wirkte beim Training heute nicht ganz so glücklich in seinen Aktionen. Beim Schweinchen in der Mitte schien er sich ein wenig auszuruhen. Er sprintete nicht nach jedem Ball wie z.B. ein junger Spieler wie Azzaoui, der sich noch zeigen will, und brennt. Im Trainingsspiel hatte Naldo auch ein paar leichtere Ballverluste bzw. Pässe ins Nirgendwo.

Max Kruse sprühte ebenfalls wie einige andere vor Energie und Einsatzwillen. Eine tolle Torraumszene wurde von ihm herausgespielt und auch für ihn gab es Sonderlob vom Trainer.

Nach dem Training blieben 4 Spieler länger, um noch Torabschlüsse zusammen mit Grün und Casteels zu üben: Maxi Arnold, Sebastian Jung, Nicklas Bendtner und André Schürrle. Bendtner war auch einen Tag zuvor der längste auf dem Trainingsplatz und übte noch lange mit Max Grün Torabschlüsse.


 

Das Freitagstraining beim VfL Wolfsburg

Training-Fitness
 
Am Freitagnachmittag um 15.30 Uhr fand eine weitere Einheit statt. Trainiert wurde hinter der Volkswagen Arena. Bei eisigem Wind waren nur wenige Trainingszuschauer gekommen. In dieser Einheit stand in erster Linie Regeneration für die Stammspieler und Lockerungen im Mittelpunkt.
 
Training-Team
 
Nach den üblichen Fitnessübungen gab es ein kleines Handballspiel auf vier Tore – um die Köpfe frei zu bekommen und um ein wenig Spaß ins Training einzubauen.

Nach gut 45 Minuten durften die Stammspieler zurück in die Kabine. Einige sah man später oben im Massage- bzw. Fitnessraum.
Die B-Elf absolvierte wie auch einen Tag später beim Abschlusstraining ein kleines Trainingsspiel direkt vor dem Zaun, wo die Fans warteten.
 
Trainingsspiel
 

Azzaoui zaubert im Training

Guilavogui-Azzaoui
 
Ich hatte es schon mehrfach erwähnt: Neuer Liebling der Trainingszuschauer ist der erst 17 jährige Ismail Azzaoui. Er sprüht im Training vor Energie und Einsatzwillen. In den Trainingsspielen lässt er regelmäßig sein Können aufblitzen, so auch am Freitag. Immer wieder dribbelte er sich an ein, zwei Spielern vorbei und versucht den Torabschluss.

In den Trainingseinheiten erkennt man: Azzaoui hat in erster Linie Mut. Dribbeln und Fummeln können viele, aber wenn es drauf ankommt, dann wird häufig der sichere Ball zurück gespielt. Im Training zeigt Azzaoui diesen Mut schon sehr gut. Seine Technik und Ballbehandlung ist vom feinsten.
In einer Szene hatte der junge Belgier sich gleich an zwei Abwehrspielern vorbeigetanzt, um im letzten Augenblick mit der Fußspitze dem Ball noch eine andere Richtung zu geben – vorbei an dem heranfliegenden Torhüter – Tor! Die Zuschauer applaudierten anerkennend.

Mit Azzaoui hat der VfL Wolfsburg ein ganz großes Talent in den eigenen Reihen. Mit 17 Jahren ist der Belgier zudem noch blutjung. Trainer und Manager werden wissen, wie man diesen Jungen sorgsam aufbaut und Stück für Stück an die 1. Mannschaft heranführt. Gegen Bremen hatte er seinen ersten Einsatz für die Wölfe – am Sonntag gegen Augsburg könnte sein zweiter Einsatz folgen.
 
Bendtner-Mobil-Schäfer
 
 

Euer Tipp für das Augsburgsspiel?

 

Ein kleines Trainings-Video vom VfL

 

 
 

42 Kommentare

  1. Von Leicester City lernen?
    Mal sehen, wie die zuhause gegen ManUnited in Spitzenspiel auftreten.
    Jetzt auf sky.

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  2. Gladbach nur unentschieden – der VfL kann morgen eine 4-Punkte Lücke auf Platz 4 reißen. Wenn da nicht noch ein Gegner namens Augsburg wäre…

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  3. Wow dass mit Azzaoui freut mich wirklich, wenn man im selben Alter ist nochmal besonders ;). Auch dass Träsch momentan so Top drauf ist. Ich hatte erst überlegt, Jung mal wieder zu bringen, dürfte ich entscheiden, aber dass hat sich eben erledigt.
    Caliguiri würde ich aber rausnehmen, er war doch eher schwach, schon gegen Bremen.

    Vielleicht sehen wir Azzaoui dann morgen ja mal früher. So wie im Bericht geschildert, scheint er mir doch einzigartig im Kader zu sein, höchstens Vieirinha hat noch ähnliche Attribute
    . Aber da scheint unser Belgier ja Tor gefährlicher. Wenn man dass jetzt schon konstatieren darf ;)
    1:2 , Bobadilla schießt den FCA in front, Kruse und Azzaoui treffen für den vfl und sichern so den Dreier :vfl:

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  4. Ich wünsche mir nicht viel. Ein Spiel von uns, dass nach Fußball aussieht, würde mir schon reichen. Gute Abwehr und eine vorhandene Offensive mit Spielzüge. Nicht zu vergessen, Leidenschaft und Kampf.

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  5. Ich hoffe wir sehen morgen ähnlich defensivstarke Wölfe wie zuletzt in Moskau! Offensiv dürfen gerne etwas drückendere Aktionen durchgeführt werden… Ich würde gerne leidenschaftlichen Fussball sehen und natürlich viele Tore!

    Mein Tipp: Augsburg-Wolfsburg 1:3

    Ich freue mich riesig über Träsch und Azzaoui! Ich hatte von Beginn ein super Gefühl was den jungen Belgier angeht! Weiter so!
    Auch Maxi Arnold wird langsam aber sicher zur festen Größe, wenn jetzt noch Robin zurückkehrt…

    Freue mich aufs Spiel morgen und wünsche allen Wölfen in der Fuggerstadt viel Spaß! Treibt unsere Jungs nach vorne…

    Forza VfL
    :vfl:

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  6. Ich würde es als eine Frechheit ansehen, wenn Schürrle wieder auf der Bank sitzt und Caligiuri blind in die Gegner laufen darf.

    In der Rückrunde war es aufgrund gegensätzlicher Formkurven nachvollziehbar. Aber mittlerwele zeigt die von Schürre deutlich nach oben, während die von Caligiuri nach unten geht.

    Schürrle hat nun in ca. 60 Minuten 1,5 Tore und 2 Vorlagen gegeben, Caligiuri 0. Man hat lange gewartet, dass Schürrle endlich trifft usw. Normalerweise sollte so ein Spieler auch einen gewissen Bonus aus Marktwertgründen haben.

    Sollte Schürrle nicht spielen, kann man ihn auch verkaufen. Ich würde auch davon ausgehen, dass es intern dann Stress gibt.

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  7. Andre lebt gerade ganz gut von seiner Joker Rolle glaube ich. Ihn jetzt zu schnell als Stammspieler und Top Mann hoch zu jubeln könnte nach hinten los gehen, man kann ihn ja logga mal in der 50ten min oder so bringen. Auch für Cali kommen wieder bessere Zeiten,vielleicht ja heute

    0
    • Das mag ja alles sein. Trotzdem muss das Leistungsprinzip gelten. Das galt letzte Rückrunde, wo Schürrle eindeutig schlechter war und es galt zu Beginn dieser Saison.

      Wie willst du das dem Spieler oder der Mannschaft noch erklären. Fußballspieler sind Egoisten. Schürrle ist zustzlich noch Weltmeister und hat bei Chelsea gespeilt. Und nun soll er es verdauen, dass er nach 4 Scorerpunkten in 60 Minuten (als Joker) weiterhin hinter Caligiuri ist?

      Setzt man ihn auf die Bank, beschwört man unnötig einen Disput herbei. Für Schürrle ist es ein Affront.

      0
    • Wieso werden eigentlich persönliche Sichtweisen und Interpretationen hier so häufig zu unumstößlichen Fakten erklärt?
      „Fußballspieler sind Egoisten.“
      Ja, es soll in der Tat Egoisten geben, die Fußball spielen, was jedoch nicht bedeutet, dass der Fußball sie zu Egoisten macht. Hier suche ich also weiter nach dem syllogistischen Schlüssel deines Satzes.
      Der von dir hier verwendete uneingeschränkte Plural soll offenkundig suggerieren, dass deine Bewertung die einzig glaubhafte Prämisse für die Stützung deiner weiteren unhaltbaren These ist:
      „Für Schürrle ist es ein Affront“
      Da die Position Schürrles zum jetzigen Zeitpunkt per se eine Vermutung ist, wäre allemal der Konjunktiv angemessen. Das würde allerdings nicht in deine sprachliche Trickkiste der simplen Urteile passen.
      1. Es WÄRE gegebenenfalls ein Affront.
      2. Aber auch dieses nur, wenn du Schürrles Einstellung zu einem solchen Vorhaben kennen würdest. Hat sich Schürrle dir gegenüber so geäußert, dass er es als Affront verstehen würde?
      Andernfalls wäre ein „meiner Meinung nach“ oder „aus meiner Sicht“ angemessen.
      Aber Behauptungen und Interpretationen tragen ja viel besser zur Diskussionskultur bei, weil sie so schön polarisieren.

      0
    • Hast du ansonsten zum Fußball noch was beizutragen oder musst du den Oberlehrer bei jedem nur so kleinen Fehler spielen?

      Wenn du ansonsten langeweile hast, schreib doch Anzeigen gegen Falschparker in deinem Ort auf, wenn du schon so viel Spaß dabei hast andere Leute bei einem noch so kleinen Fehler zu korrigieren.

      Tut mir leid wenn ich mich jetzt nicht ellaboriert ausdrücke, mir persönlich gehst du aber mit deiner Art auf den Senkel. Hat was von Rentner der nichts anderes zu tun hat, als die Welt um sich herum für schlecht zu halten und alles besser wissen zu müssen.

      0
    • Werner, danke für deine Aufklärung. Du hast mich wieder einmal zum Lachen gebracht!

      Wie verbittert bist du eigentlich? Wir haben uns ja mal in Dortmund kennenlernen dürfen. Da warst du zwar ein etwas merkwürdiger, aber netter Mensch.

      Woher also dieser Wandel? Ich wette, dass du vor deinen Posts alles noch einmal gründlich durchliest und nach Fremdwörtern googelst. Denn im wahren Leben hast du dich so nicht ausgedrückt!

      PS: Dies sind Fakten und der Konjunktiv sei dir daher geschenkt. :keks:

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    • Ruhig Blut. Spaßsuchers Einwand ist aus meiner Sicht absolut im Rahmen. Lasst uns lieber über den Kern der Sache diskutieren. Wäre es ein Affront gegenüber Schürrle ihn erneut auf der Bank zu lassen? Hat sich Schürrle durch seine letzten Auftritte einen Startelfeinsatz verdient? Was denken die anderen?

      Meine Meinung:
      Wie immer versuche ich alle Haltungen und Handlungen aller Personen zu verstehen. Schürrle war in der Rückrunde der letzten Saison schlecht. Doch nicht zu Unrecht konnten Allofs und Hecking davon ausgehen, dass er in der neuen Saison – nach einer kompletten Vorbereitung als deutscher Nationalspieler – besser in Tritt kommen würde und gleich von Anfang an eine wichtige Rollen spielen würde. Davon sind wir hier ja auch fast alle ausgegangen.

      Ich denke, dies war einer von vielen Gründen die u.a. Allofs dazu bewogen haben könnten, de Bruyne und Perisic ziehen zu lassen. Das Risiko, was offenkundig war, schien minimierbar zu sein.

      Doch leider ging diese Rechnung nicht auf. Schürrle war in den ersten Spielen weiter von der Rolle und auf irgendeine Art gehemmt. Der Druck musste zwangsläufig wachsen. Dass die Verantwortlichen irgendwann selbst mal den Druck erhöhen würden, nachdem sie ihn viele Monate lang geschützt und ohne jeglichen Druck haben spielen lassen, fand ich irgendwie logisch und plausibel.

      Auf der anderen Seite habe ich aber auch die Einwände von z.B. Mahatma_Pech verstanden, der anmerkte, dass es nicht nur an Schürrle liegen könnte, sondern dass die Art zu spielen in der Phase nicht gerade Schürrle zu gute kam.

      Mir ist noch eine weitere Sache aufgefallen, die hier glaube ich noch nie thematisiert wurde, und die zugegebenermaßen nicht richtig sein muss:
      Viele Wochen wurde darüber gesprochen, dass wir zu passiv spielen, zu lange den Ball halten und nur hintenrum das Spielgerät zirkulieren lassen, anstatt auch mal den Gegner kommen zu lassen, um Räume zu „provozieren“ in denen z.B. ein schneller Schürrle hätte vorstoßen können.

      Ich meine beobachtet zu haben, dass es eine Phase gab, wo genau dies geändert wurde. Ich meine es war nach der vorletzten Länderspielpause. Plötzlich standen wir viel tiefer, ließen den Gegner kommen und versuchten schneller über Außen zu kommen. Genau in dieser Phase habe ich die ersten guten Ansätze von Schürrle gesehen.

      Er wurde in der Öffentlichkeit immer noch als Chancentod gesehen und man wollte ihn zum Teufel jagen, aber ich meine erkannt zu haben, dass Schürrle plötzlich besser ins Spiel zu kommen schien. Es war das Spiel, wo Hecking das erste Mal alle drei Nationalspieler nebeneinander auflaufen ließ – Kruse, Draxler, Schürrle.

      Dazu kam auch der langzeitverletzte Vieirinha zurück in die Spur. Alles in allem will ich sagen, dass man auch schon vor einigen Wochen erkennen konnte, dass in Schürrle mehr Potential steckt, als er beim VfL abrufen konnte.

      Nur wie fördert man ihn richtig? Muss er jetzt gleich wieder Stammspieler sein?

      Das Leistungsprinzip anzumerken finde ich legitim. Doch ein Trainer muss auch weitsichtig denken. Caligiuri hat sich viel Kredit erarbeitet. Wie schnell darf man ihn da auf die Bank setzen, um keine neue Baustelle aufzumachen? Lässt man Schürrle auf der Bank, rebelliert vielleicht er, setzt man Caligiuri auf die Bank, so haben wir vielleicht das gleiche in Grün.

      Ich würde vielleicht gar nicht von dieser Ecke heraus argumentieren, sondern als Trainer auf die nächsten englischen Wochen setzen und versuchen es den Spielern auf diese Weise beizubringen. Mal spielt der eine von Anfang an, mal der andere.

      Abgesehen davon kann es nicht schaden, einem Schürrle jetzt mehr Spielpraxis zu geben, damit wir für die CL mehr gute Spieler haben.

      Mein Fazit: Ob nun Schürrle spielt oder Caligiuri – ich würde nicht gleich den Stab über Hecking brechen für die Entscheidung, die er fällt. Würde man mich persönlich fragen, so würde ich heute auch mal Schürrle von Anfang an bringen, um zu sehen, ob die letzten 2x 20 Minuten schon aureichen, um 90 Minuten ein gutes Spiel zu machen.

      Es ist wie immer schwierig mit all den Individuen und unterschiedlichen Leistungen als Trainer zu jonglieren und immer genau das richtige zu tun.

      Vielleicht muss man auch mehr auf den Gegner schauen und darauf wie man gedenkt zu spielen und danach den richtigen Spieler einsetzt.

      Ich lass mich überraschen und würde mich nicht wundern, wenn das Abschlusstraining eine Finte war und am Ende Schürrle spielt.

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    • Caliguiri traue ich in der Jokerrolle ähnliche Leistungen wie Schürrle zu.

      Gerade nach dem CL-Spiel, in dem Schürrle ja maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat, sollte meiner Meinung nach Schürrle beginnen.

      Positiver Effekt:
      Schürrle wäre ausgeruhter als Caligiuri und er bekommt die Chance sich 90Min. zu präsentieren.

      Caliguiri hingegen kann sich ausruhen und nach 70Min(z.B.) dann etwas Tempo machen.

      Andere Alternative wäre auch ein Bankplatz für Vieirinha, der auch nicht so überagend war, aber wirklich daran glauben tue ich nicht.

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    • Um es mal ein bisschen böse zu sagen: Bei einigen Spielern hatte ich gelegentlich den Eindruck, dass sie in der Jokerrolle besser zu recht kommen, weil der Gegner schon platt war und sie deshalb als frische Einwechselspieler zwangsläufig besser aussahen ;)

      Man erlebt das häufig: Ein Spieler wird in der 75. Minute eingewechselt, und fällt auf Grund seiner Frische sofort auf. Danach fordern alle sofort einen Startelfeinsatz und schon beim nächsten Spiel kann der Spieler die Leistung aus der Vorwoche nicht bestätigen. Deshalb muss man Einsätze in den letzten 15 Minuten immer etwas relativieren.

      Auch Caligiuri wird – wenn er in der 75. Minute ins Spiel käme – an mehr Spielern vorbei kommen, als wenn er von Anfang an spielt :)

      Und wie ist es bei Schürrle? Ich bin gespannt…

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    • Die Entwicklung sehe ich ja genauso.

      Aber ich sehe bei Schürrle das Risiko, dass er psychisch in ein Loch fällt. Wirklich selbstbewusst war er bei uns ja noch nie. Spielt er nicht, so wird es für ihn lauten: „ich kann machen was ich will, aber ich spiele eh nicht…“
      Die EM steht vor dr Tür. Schürrle muss langsam Stammspieler werden, um dabei zu sein.

      Abgesehen davon sehe ich es auch etwas aus kaufmännischer Sicht. Der Vfl hat für Schürrle ca. 30 Millionen ausgegeben. Für Caligiuri 2,5 Millionen. Das sind noch nicht einmal 10%.

      Caligiuri hat sein Marktwert wohl mindestens verdoppelt, vielleicht verdreifacht. Das wären beim Verkauf ca. 7 Millionen.

      Schürrle als weiterer Bankspieler keine 20 Millionen mehr wert. Die Marktwertsteigerung Caligiuris fängt die Abwertung von Schürrle nicht einmal ansatzweise auf.

      Und zum Schluss sollten wir angsam mal zu einer Wunschformation kommen, einer eindeutigen A-Elf (bei der es nicht immer vier Fragezeichen uoder Rotationen gibt). Und sieht doch laut Planung so aus, dass Draxler, Kruse und Schürrle in der offensiven Dreierkette agieren sollen. Schließlich hat man für dieses Trio über 80 Millionen ausgegeben.
      Dann geht es eben nicht, dass ein ewig ineffizeinter Vieirinha als RA spielt (der als RV stärker ist, dann gibt es eben den Zweikampf mit Träsch) oder „Ich-bin-kein-Egoist, aber-spiele-so“ Caligiuri spielt.

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      Schlußendlich wird man es erst nach dem Spiel sehen. Die ußerungen nach dem Moskau-Spiel empfand ICH als unglücklich und als unnötig. Sollte Schürrle nicht spielen, wäre das Wasser auf die Mühlen.

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    • 1. Die Psyche:
      Hier könntest du recht haben. Noch immer ist nicht ganz klar, warum er nach den 2 Toren vor den Kameras nichts sagen wollte. Eine von vielen Theorien: Er sieht sich selbst nicht so schlecht wie der Trainer. Er selbst sieht sich als Stammspieler. Sein Verhalten könnte heißen: Seht her – ihr meckert alle und ich treffe.

      Vielleicht ist er wirklich zur Zeit etwas „eingeschnappt“.

      Was tut man da, um das Klima im Team aufrecht und positiv zu halten? Gibt man ihm nach, nur weil er Nationalspieler ist und teuer war, obwohl er schlecht spielt, könnte das schlecht fürs Klima sein.

      Lässt man ihn draußen, obwohl die Mehrzahl im Team einig ist, dass er besser ist, als der ein oder andere Stammspieler, dann könnte genau das gleiche passieren.

      Hier muss der Trainer das richtige Maß finden.

      Ganz persönlich auf ihn gemünzt hast du wahrscheinlich sogar recht mit dem Loch. Abgesehen davon würde es auch nicht zum bisherigen Plan passen. Schürrle hat ja viele Wochen immer gespielt, obwohl er schlecht war. Jetzt fängt er an gut zu spielen. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass man ihn jetzt nicht weiter fördert. Vielleicht sind es heute nicht 20 Minuten sondern 45 oder vielleicht sogar 80 oder 90.

      2. Der finanzielle Aspekt:
      Auch da würde ich zustimmen. Schürrle war teuer und ist auch unser Aushängeschild. Gestern beim Training hat man es schön gesehen. Eine Jugend-Fußballmannschaft war da und wollte Autogramme sammeln. Man hörte immer nur: Wo ist Draxler, wo ist Schürrle.

      Wenn Schürrle richtig in Fahrt kommt, (dazu noch Draxler), dann hätten wir besonders in Deutschland ein richtiges Pfund – auch als Außenwirkung für die nächste Transferperiode für junge, deutsche Nachwuchskräfte.

      3. Eine eindeutige A-Elf:
      Bislang haben wir viel gewechselt weil gewisse Spieler nicht in Form waren. Eine feste A-Elf kann einen Vorteil haben. Aber es wird auch nicht verkehrt sein, wenn man „gezwungen“ ist zu wechseln oder rotieren, weil gleich mehrere Spieler Stammspieler sein könnten. Da sind wir allerdings noch nicht.

      In der letzten Saison waren wir schon mal soweit. Da nahm man einen Perisic runter und konnte einen Vieirinha bringen – als Beispiel.

      Wenn wir jetzt einen super aufgelegten Schürrle bekommen, der ruhig mal in der 70. Minute augewechselt werden könnte, um einen ebenfalls super motivierten und aufgelegt Caligiuri zu bringen, dann wäre das noch optimaler als eine feste A-Elf, wo von der Bank aus kaum Druck kommt.

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    • Ich sehe es wie Mahatma, diesen Einwand brachte ich ja schon vor paar Tagen. Ich könnte es nicht nachvollziehen, wenn man Schürrle nun auf die Bank setzen würde. Seine Formkurve geht deutlich nach oben, die von Caliguiri ist meiner Meinung nach weder hoch noch runter gegangen. Er spielt hier eine solide Rolle, macht alles mögliche im Rahmen seiner Möglichkeiten.

      Ich finde deses lobenswert und er verdient dafür auch Anerkennung. Für mich stehen aber gewisse Aussagen im Gegensatz zu dem was Cali am Ende bringt. Er hat in etwa gesagt, dass man mehr als Team aggieren müsse.

      Doch was macht er genau nach dieser Aussage? Er spielt wie immer in vielen (nicht allen) Szenen egoistisch und versucht das was er eigentlich nicht kann.

      Für mich eigentlich auch ein Fingerzeig, dass es Hecking ebenfalls zu sieht, denn entgegen von „Heckings“ Gewohnheiten (so empfinde ich es zumindest ohne eine Statistik dafür gesucht zu haben) hat er bereits zur 60 Minute gewechselt.

      Jetzt wo Schürrle im Aufwind zu sein scheint, könnte ich es nicht nachvollziehen, wenn Schürrle nun nicht beginnen würde. Schürrle müsste eigentlich viel viel frischer sein, Schürrle scheint psychisch noch nicht gefestigt zu sein (meiner Meinung nach unter anderem zu erkennen, dass er kein Interview gegeben hat) und er ist meiner Meinung nach von den Anlagen her der wesentlich bessere und wichtigere Spieler für uns.

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    • Will jetzt auch meinen Senf dazu geben. Abgesehen vom fehlenden Konjunktiv bin ich ganz bei Poseidon. Wir spekulieren alle hier mehr oder weniger und auch Hecking hat ja keine Sicherheit, was die Psyche seiner Jungs angeht.
      Ich bin also klar für Schürrle in der Startelf und ihm und Caligiuri gleich sagen, dass ein Wechsel in der 60. Minute nicht ausgeschlossen ist und nichts mit der Leistung von Schürrle auf dem Platz zu tun haben muss.
      Und wenn Cali dann beleidigt wäre: damit könnte ich leben. (Spaßsucher: beachte bitte den Konjunktiv).
      Was mir mehr Sorgen macht; wie wird Augsburg gegen uns agieren? Wenn die ein 5-4-1 spielten oder ein 5-5-0, dann bekäme – nach meiner Einschätzung – Schürrle Probleme. Ich hoffe, dass Hecking im Spiel flexibel die Taktik wechseln kann (ist ja sonst eher nicht so seine Stärke…).

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    • @Diego: Im Kicker online stand für kurze Zeit ein Interview mit Weinzierl. Dort kündigte er an, dass man defensiv spielen wolle. Man erwarte, dass Wolfsburg das Spiel mache und man kontern könnte.

      Das käme Schürrle natürlich nicht entgegen.

      Ich würde sogar es eher befürworten, wenn man Augsburg agieren lässt, was sie nicht können.

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    • @Mahatma_Pech: bin wieder bei dir: genau das meint ich mit „im Spiel flexibel die Taktik wechseln“. Und da habe ich bei Hecking mittlerweile so meine Befürchtungen. Zum Beispiel ein Feuerwerk in den ersten 10 Minuten, wenn ohne Torerfolg dann „Augsburg kommen lassen“ usw. Mal sehen, wir sollten schon den Dreier einfahren und zwar überzeugend, dann kann gerne der BVB kommen und dann ManU.

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  8. Gibt es vielleicht ein Video von Azzaoui im Training? :topp:

    (edit/admin: geschrieben um 1.30 Uhr, Neuuser freigeschaltet, herzlich willkommen)

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    • Ich musste gestern Nacht leider noch eine Szene aus dem Video herausschneiden. Deshalb gibt es eine kleine Verzögerung. Um Punkt 10.30 Uhr ist das Video online.

      Allerdings gibt es keine Spielszene aus dem Training, weil die Sonne so tief und ungünstig stand, dass das Material vom kleinen Trainingsspiel unbrauchbar ist. Aber nächstes Mal halte ich nochmal extra auf Azzaoui drauf :)

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    • Dachte bisher immer, ein Trainer entscheidet die Startaufstellung nach einem Match-Plan und solchen Parametern wie, welcher Spieler darin welche Position am besten ausfüllt. Dass individuelle Befindlichkeiten einzelner Spieler und ihre Ablöse so eine große Rolle spielen, wusste ich noch gar nicht. Aber man lernt ja dazu. :klatsch:

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    • @Joan: das ist jetzt nicht dein Ernst oder?
      Ist dir denn das Festhalten von Löw an Poldi (um nur ein Beispiel zu nennen) entgangen? Und natürlich ist es sinnvoll, neben dem Matchplan auch die Weiterentwicklung seiner Truppe zu beachten.
      Wenn es denn um die Prioritäten geht, dann werden die meisten Trainer dem aktuellen Spielergebnis den Vorrang geben, soweit bin ich bei dir. Aber „die Befindlichkeiten“ wie du es nennst – ich würde sagen die komplizierte psychische Situation mancher Spieler – sind natürlich auch EIN Schlüssel zum Erfolg.

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  9. Schade dass Azzaoui nicht für die Champions League gemeldet wurde. (Stand die Woche in der Zeitung..)
    Ich will nicht zu viel erwarten, er ist immerhin gerade mal 17 aber ich würde mich freuen wenn er heute spielt :)

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    • Genau das würde ich hier gerne noch einmal unterstreichen. Bei all dem Lob und den guten Szenen, die man im Training sieht: Der Junge ist erst 17. Ihm werden da noch viele Dinge fehlen.
      Niemals würde ich jetzt hergehen und ständig Einsätze für Azzaoui fordern.

      Dennoch finde ich es gut, dass er gegen Bremen eingewechselt wurde und demnächst hoffentlich häufiger seine Einsatzminuten bekommen wird. Das Talent ist ohne Zweifel da und man muss ihn jetzt richtig fördern.

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    • Wahrscheinlich haben Allofs, Hecking und Littbarski hier im Blog die Vorwürfe des im Vergleich zu anderen Vereinen mangelhaften Scoutings gelesen und wollen es jetzt den entsprechenden Bloggern zeigen….

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  10. Wie weiter oben angedeutet , denke ich auch, dass Augsburg sich hinten reinstellen wird.
    Da befürchte ich , wie andere, dass es wieder ein unansehnlicher Kampf und krampf wird. Wieso *müssen* wir eigentlich immer das Spiel machen, wenn doch von vorne herein klar ist, dass wir dass nicht können? Was wäre so schlimm zu sagen, wir spielen auswärts , stehen tief und kontern?
    Aber nein, man wird Weinzierl genau dass geben, was er wollte…

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    • Ich glaube ja, das ist immer leichter gesagt wie getan. Wie sieht es denn aus, wenn beide Teams sagen, lass den Gegner mal das Spiel machen?

      Man spielt den Ball zum Gegner und sagt: Mach du mal und dieser spielt den Ball postwendend zurück und antwortet: Nö, macht ihr mal.

      Es liegt in der Natur der Sache, dass das qualitativ stärkere Team automatisch dominanter auftritt und auch auftreten will. Und grundsätzlich ist ja auch erstmal nichts dagegen zu sagen, wenn man den Ball sicher in den eigenen Reihen halten kann.

      Hier ist dann die richtige Taktik gefragt, wie lockt man den Gegner raus, wie setzt man schnelle Tempowechsel gut ein?

      Am wichtigsten sind in solchen Partien Spieler, die gut im 1:1 sind. Da haben wir eigentlich nur Vieirinha. Draxler ist ja nicht dabei.

      Aus meiner Sicht waren unsere Spieler zuletzt nicht mutig genug über Außen mit Doppelpässen oder durch Einzelaktionen durchzubrechen. Da müssen jetzt Spieler Verantwortung übernehmen. Die letzten beiden Spiele sollten ein bisschen mentale Sicherheit und Zutrauen gebracht haben.

      Ich würde versuchen so zu spielen wie Bayern, dominant und trickreich und kombinationssicher in der Offensive und ruhig häufiger aus der 2. Reihe schießen.

      Dem Gegner den Ball überlassen, das ist nicht unser Spiel.

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    • Wenn du so wie die Bayern spielen willst, brauchst du aber andere Spieler als Guilavogui, Schäfer , Träsch, Caliguiri oder Dost. Ich habe nicht’s gegen diese Spieler, nur für ein Handball System reicht’s da glaube ich nicht (muss man ja dazu sagen, sonst wird man hier direkt angegriffen….)
      Sonst stimme ich dir eigentlich zu :)

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  11. OT: in der zweiten Liga schickt sich Eintracht Braunschweig an, um die Relegationsspiele mit zu kämpfen. Wenn das Werder würde (HSV will ja dieses Jahr scheinbar nicht), dann gäbe es ja ein schönes Norddeutsches Traditionsduell. Hätte was.

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    • Mal ungeachtet der Rivalität gegen Braunschweig, wäre ein Aufstieg von denen in meinen Augen gar nicht so schlecht. Dann hätte man noch zwei hochbrisante, spannende und hochemotionale Spiele mehr in der Saison.

      Ausserdem sollen lieber die aufsteigen, als die werten Leipziger!

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    • Die werten Leipziger steigen in jedem Falle auf. Und auch das hat Vorteile für uns: neues Hass-Objekt der Traditionsvereinsschwafeler…

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    • Nope, Braunschweig braucht kein Mensch der Welt in der ersten Liga, mal abgesehen von der „normalen“ Rivalität zu denen. Wer solche komischen Fans hat, die zudem noch mehr rechts geneigt sind als andere … Nein danke!

      Beim Aufstieg sich selbst die Stadt zu demolieren, der Sportvorstand befreundet ist mit einem NPD Chef … Eine NICHT RECHTE Fangruppe Stadionverbot bekommt, weil sie gegen eine RECHTE Fangruppe vorgeht …

      Nein danke!

      Da fahre ich lieber paar hunderte von Kilometer weiter, als diese Fans in der Bundesliga zu ertragen…

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    • Naja Leipzig ist ja auch fast um die Ecke! Nur Freiburg muss nicht sein. Das Stadion hat was von einem Provisorium!

      Das mit dem Hass sollte einem eigentlich egal sein aber ich glaube nicht dass, wenn Leipzig aufsteigt, wir plötzlich weniger gehasst werden!

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  12. Bevor es los geht noch schnell ein paar Tipps platziert:
    Stuttgart UND Leverkusen UND Wir gewinnen heute: Quote 41,00
    Schürrle macht mindestens ein Tor
    Träsch macht mindestens ein Tor
    Wir gewinnen
    Mal sehen, ob ich das durch Bremen und Moskau gewonnene Geld weiter vermehren kann…

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  13. @diego1953: Nun hast du mit Löw und Poldi aber auch genau die beiden ausgekramt, die als „The curious Two“ fast schon Fußballgeschichte geschrieben haben, was die Beziehung eines Trainers zu einem Spieler angeht. Und Poldi hat bei seinen Spielen in der Nationalelf ja lange Zeit das unverbrüchliche Vertrauen Löws durchaus gerechtfertigt. Bei 126 Einsätzen 48 Tore ist so schlecht nicht. Warten wir mal ab, auch Poldi wird Leistung bringen müssen und kann sich nicht allein auf seiner Rolle als Stimmungsteddy der Mannschaft ausruhen.
    Und das Standing, das sich Poldi in der Nationalelf über Jahre erworben hat und das ihm in schwächeren Phasen in den Vereinsmannschaften zugute kommt, hat Schürrle beim VfL noch lange nicht.

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    • …ausgekramt ist gut…
      ich wollte halt eine bekanntes Beispiel dafür nennen, dass ein Trainer sehr wohl auch psychologische Effekte ins Kalkül zieht, und das macht Löw durchaus nicht nur bei Poldi. Ich glaube, das hat weniger mit Anerkennung vergangener Leistungen zu tun (man denke an Löw und Ballack) sondern eher mit dem Glauben an: das hilft mir (als Trainer) und der Mannschaft, wenn Spieler XYZ mein Vertrauen auch in schwierigeren Zeiten spürt.
      Man denke im Gegensatz dazu, wie Magath einen Torhüter Jentzsch durch entsprechenden Vertrauensentzug geradezu „unbrauchbar“ machte…

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  14. Also Werner ist super. Wieso spielt der beim VfB????

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  15. Aufstellung:

    Die Elf für #FCAWOB Benaglio – Träsch, Naldo, Dante, Schäfer – Guilavogui Arnold – Vieirinha, Kruse, Schürrle – Dost

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  16. Bank: Casteels – Bendtner, Klose, Caligiuri, Jung, R. Rodriguez, Azzaoui

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  17. Koo hat den Fairness Preis verdient. Oder Kohr.
    Die spinnen doch.

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