Dienstag , Oktober 20 2020
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Kaderdiskussion: Neujustierung beim VfL Wolfsburg?

Die Hinrunde in der Fußball-Bundesliga ist gespielt. Der VfL Wolfsburg hat trotz Trainerwechsel sein Minimalziel von 20 Punkten knapp verfehlt. In der Winterpause ist nun das erste Mal Zeit für Neu-Trainer Martin Schmidt seinen Kader zu analysieren und womöglich Feinjustierungen vorzunehmen.

Jeder Trainer hat seine eigenen Vorstellungen, wie er Fußball spielen möchte und welche Art von Spielern dafür nötig sind. Martin Schmidt kam Mitten in der Hinrunde und war im Wesentlichen mit kurzfristigen Lösungen beschäftigt. Der VfL Wolfsburg musste in einer Krise stabilisiert werden.

Die Winterpause ist der perfekte Zeitpunkt, um für Schmidt nach vorne zu schauen. Wie soll es in der Rückrunde weitergehen? Welches System soll gespielt werden, welchen Spielern schenkt er sein Vertrauen, welche Spieler müssen womöglich gehen und auf welchen Positionen muss womöglich nachgebessert werden?

Schmidt betonte zuletzt:

„Es bleibt dabei, wir vertrauen dem vorhandenen Kader – und es wird weiterhin kein hektischer Transferwinter bei uns werden!“

Doch die Analysen aus der Hinrunde und der kurzfristige Abgang des Kapitäns Mario Gomez werden zwangsläufig zu Rückschlüssen und Veränderungen beim VfL führen.

Der Sturm des VfL Wolfsburg

Divock-Origi-VfL-Wolfsburg2
 
Mario Gomez wechselte kurz vor Weihnachten zum VfB Stuttgart. Auf der Stürmerposition will der VfL Wolfsburg nicht nachbessern.

Divock Origi wird die Rolle von Gomez in der Sturmspitze übernehmen. Hinter ihm könnten sich Nany Dimata und Victor Osimhen einreihen – den Fokus stärker auf den Sturm gerichtet.
 
 

Die Offensive des VfL Wolfsburg

Malli und Didavi vfL Wolfsburg
 
Bleibt es beim 4-2-3-1-System, braucht der VfL Wolfsburg mindestens einen starken Neuzugang auf der Außenposition.
Im Zentrum ist der VfL mit Yunus Malli und Daniel Didavi bis zum Sommer gut besetzt.

Auf der rechten Seite ist Kuba verletztungsanfällig. (Vertrag bis 2019)
Auf der linken Seite kommt PG Ntep nicht Schwung. Marvin Stefaniak könnte ein Leihkandidat sein.

Vom VfB Stuttgart kehrt Josip Brekalo zum VfL Wolfsburg zurück. Ist er die erhoffte Verstärkung?

Könnte Yannick Gerhardt in diese Rolle hereinwachsen?
 
 

Das Defensive-Mittelfeld des VfL Wolfsburg

Josuha-Guilavogui-VfL-Wolfsburg
 
Mit Josuha Guilavogui und Maximilian Arnold hatte sich zuletzt ein Führungsduo auf der Doppelsechs herauskristallisiert. Mit Yannick Gerhardt und Ignacio Camacho hat man ein starkes Duo in der Hinterhand.

Auch Riechedly Bazoer hatte unter Andries Jonker eine gute Entwicklung gezeigt. Allerdings ist momentan kein Platz im Kader für den jungen Niederländer. Er ist ein Leihkandidat.
 
 

Die Abwehr des VfL Wolfsburg

Brooks-Felix-Udokhai
 
Rechtsverteidiger: Paul Verhaegh scheint gesetzt, hinter ihm zeigte zuletzt William gute Ansätze. Auch Sebastian Jung wartet auf seine Rückkehr und soll sogar beim VfL Wolfsburg verlängern.

Auf der Innenverteidigerposition hat der VfL Wolfsburg nach der Rückkehr der Langzeitverletzten Jeffrey Bruma und John Anthony Brooks gleich fünf Spieler für zwei Positionen. Sehr gut denkbar, dass es noch im Winter zu einem Abgang von Robin Knoche kommt. Zuletzt zeigte Hannover 96 Interesse.

Auch auf der Linksverteidigerpositon stehen mit Gian-Luca Itter und Marcel Tisserand zwei Spieler bereit, die einen Neukauf bis zum Sommer nicht nötig machen. William ist eine gute Alternative.
 
 

Die Torhüter des VfL Wolfsburg

Koen-Casteels
 
Koen Casteels ist unumstrittene Nr. 1 der Wölfe. Hinter ihm zeigte Max Grün zuletzt, dass er da ist, wenn er gebraucht wird und auch als Reservist eine gute Leistung abrufen kann. Auch hier wird bis zum Sommer nichts verändert werden müssen.
 
 

Fazit:

Der VfL Wolfsburg ist für die Rückrunde gerüstet. Mit Riechedly Bazoer, Marvin Stefaniak, Kaylen Hinds und Robin Knoche stehen vier Spieler im Kader, die im Winter den Verein verlassen könnten (Verkauf oder auf Leihbasis).

Auf der rechten Außenposition muss der VfL Wolfsburg nachbessern. Ein starker Außenstürmer könnte die Wölfe noch verstärken. Sogar zwei Spieler für die offensiven Außen wären denkbar.
 
 

Eure Meinung:

Wie seht ihr das? Wen würdet ihr abgeben? Auf welcher Position würdet ihr nachbessern? Welchen Spielern traut ihr ein großes Entwicklungspotential zu?

 
 

99 Kommentare

  1. Um mal auf die letzte Frage einzugehen: Ich sehe großes Potential bei Itter und Uduokhai. Das sind zwei Spieler, die uns in Zukunft noch viel Freude machen werden und erst am Anfang ihrer Entwicklung stehen.

    Wir sollten nicht immer den Fehler machen auf allen Positionen immer Stars und Superspieler fordern zu wollen und unsere Talente versauern dahinter. Ich würde bewusst mit „nur“ Tisserand und Itter als LV in die Rückrunde gehen, um Itter die nötige Spielpraxis bieten zu können.

    Auf der IV würde ich zwingend Knoche abgeben. Wenn man Tisserand dann noch Spielzeit auf der LV Position einräumt, dann hat auch Uduokhai sehr gut Möglichkeiten viel zu spielen.

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    • Bei Udo und Itter ist mMn gerade erst der Anfang vom Anfang Ihrer Entwicklung erreicht.
      Die zwei haben echt das Potenzial sich einen Namen in der Liga zu machen.
      Aber immer langsam. Nicht zu hoch jubeln…

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    • Ich sehe bei Udo und Origi riesiges Potenzial. Aber auch Itter, William und Brekalo haben was drauf. Fördern und fordern, aber nicht hypen. Der Trainer und das direkte Umfeld der Spieler sind da natürlich angehalten das Ganze richtig einzuordnen.

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    • Uduokhai plays a very good season. We can safely say that in the first part of the season he was the leader of our defence. Like for me the third player of the first part of the season just after Guilavogui and Casteels. Felix is very well built, fast, fast and tall player so he has everything he needs for a player in his position. He is technically good, I also like it in Germany that he leads the ball out of the defense very well. I very much hope that in the second half of the season it will also look good, because of course I see Ohis in the basic lineup. Itter is also a very great talent, but before Gian-Luca there is still a great deal of work to do. As far as the Bundesliga is concerned, he had good moments, he had a little bit worse. But it is still a very young boy. And although it seems to me that it will not be the first choice in the second part of the season, I think that it will get some opportunities because it deserves it. We have to slowly introduce him into the first team. However, I think there are more talented players here. Apart from Udo and Itter, we also have Osimhen, Dimata, Bazoer, William and Brekalo, who recently returned from the rental. Of course, such players as Arnold, Origi or Gerhardt, despite the fact that they are still young, I am already one of the experienced football players, presenting a really high level of performance. Combining young and experienced players is really good. :vfl:

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    • Ich bin da weitestgehend bei Malanda. Die Jungs müssen gefördert werden und auch weiterhin Einaatzzeiten bekommen. Ich würde sogar im Zweifel einen jungen Spieler vorziehen, zumindest dann, wenn wir tabellarisch in sicheren Gefilden stehen (umso mehr ärgert mich die Niederlage in Köln). Vielleicht kann Osimhen sich dann auch mal von Beginn an zeigen. Die Einaätze kurz vor Schluss bringen Ihn nicht weiter.

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  2. Ich sehe es weitestgehend so, wie im Text beschrieben.

    Hinter Torhüter, Sturm, IV und Zentrales Mittelfeld kann man getrost einen Haken setzen. Da brauchen wir nicht nachbessern.

    Aber auf den Außen muss dringend was gemacht werden. Da sind wir ja nicht mal quantitativ ausreichend besetzt, geschweige denn qualitativ.

    Ntep läuft bislang seiner Form hinterher und Kuba hat häufig Rücken. Wer bleibt da noch? Origi, Dimata, Malli, Didavi auf Außen sind nur Notlösungen und nicht das Wahre.

    Brekalo kann ich nicht einschätzen. Hab ihn in Stuttgart nicht spielen sehen. Mal abwarten. Vielleicht kann er eine Seite abdecken. Aber auf der anderen Offensivseite brauchen wir dringend einen guten Spieler für die Startelf.

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  3. Einige Medien hatten die Aussage „kein hektischer Transferwinter“ so gedeutet, dass der VfL nicht nachbessern wird.

    Ich sehe das anders. Es heißt nur, dass wir nicht, wie in der vergangenen Jahren, 4,5 neue Spieler auf einmal holen werden.

    Aber ein, zwei Verstärkungen sind absolut im Bereich des Möglichen und eigentlich auch zwingend notwendig. Und das würde dann auch die Aussage von Schmidt komplett treffen.

    Ich bin gespannt :)

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  4. Holidays, holidays and after holidays. Next week, the players return to training. The break this season is fortunately short, so right at the beginning of January we will go to warm Spain. Martin Schmidt has to improve the team’s playing because we did not score enough points in the first movement. I count on more than just (second time in a row) the struggle for livelihood. I think it will be good to take a seat at the top of the table. Above all, however, we must start to win more often. You can see that Martin Schmidt has an idea for a nice game for the eye. As far as the transfer market is concerned, which will start at the beginning of January, I think that we need a right-handed assistant. Divock Origi will now be attacked. Kuba presented a good order before the injury, but he is often not able to play through some kind of injuries. There are also no good statistics, several matches he played, and he has only one goal in his account. Yannick Gerhardt played one very good match against Freiburg, but Germany is better for me in the middle of the field. Dimata and Osimhen should now be taken more into account when it comes to the position of the attacker. I think that a new right hand assistant must necessarily come to Wolfsburg. That is my opinion. Only VfL Wolfsburg !!! :vfl:

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  5. Das Problem auf den Außen haben wir doch schon lange. Ich befürchte nur das jetzt in der kürze der Zeit wir wieder nichts vernünftiges bekommen. Rechtsaußen war ja schon über Jahre ein Problem. Seit Perisic weg war lief da ja auf links auch nichts mehr brauchbares. Diese beiden Löcher jetzt im Winter stopfen? Ich glaub nicht daran. Oder es wird wieder eine Flickerei. Verdammt ja wir brauchen unbedingt auf beiden Außenbahnen super Spieler. Ich drücke die Daumen das es klappt.

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  6. Weiß irgendjemand was Wolfsburg diesen Winter plant?

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  7. Da es wie bei Rebbe üblich selten stichhaltige Gerüchte gibt tappen wir da momentan etwas im Dunkeln.
    Fakt ist ja das bereits im Sommer nach Außenspielern gefahndet wurde. Vielleicht klappt es ja jetzt mit einem Kandidaten aus dem Sommer oder es haben sich neue Möglichkeiten ergeben.

    Die Aussage das man eine ruhige Transferperiode will heißt ja nicht das man überhaupt nichts machen wird.
    Sowohl der Gomez Abgang als auch die Rückkehr von Brekalo waren in der Form etwas überraschend also können wir gespannt sein was noch so passiert.

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  8. Wenn wir noch jemanden holen sollten, dann aber bitte nur jemand, der uns sofort weiter hilft. Talente und Perspektivspieler haben wir genug. Es braucht Qualität.

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    • Dazu muss man fairerweise sagen, dass Qualität im Winter sehr schwer zu bekommen ist und wenn, dann sehr teuer ist.

      Ich bin skeptisch. Für mich hören sich die Aussage nicht danach an, dass hier ein 15 Millionen Krachen aufschlägt, den sich offensichtlich einige VfL-Fans wünschen.

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    • wobei man inzwischen für 15Mio auch keinen „Kracher“ mehr bekommt…

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    • „Kracher“ im Verhältnis zu dem, was für den VfL momentan möglich ist. Ich habe das so verstanden, dass durch die Dieselkriese und die Sparmaßnahmen bei VW auch der VfL kürzertreten musste.

      Und in diesem Verhältnis sind 15 Millionen gefühlt jedenfalls unserer aktuelle Obergrenze.

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    • Ich glaube man kann sich denken was ein Gomez verdient bzw. verdiente. Da würde ich von einem extremen Sparkurs nicht so zu 100 % ausgehen. Es gab Kürzungen die bestimmt nicht nur 1 Mio betrafen, wenn man aber im Sommer 18 Mio für Brooks raushaut, 10 Mio für Dimata… im Winter 10-12 Mio für Malli… Man noch einen Vergaeh holt…

      Nunja, ich sehe da den extremen Sparkurs nicht, zudem gab es Gerüchte um Malcom der einst 15, dann aber sogar bis zu 30 Mio € kosten sollte und man dennoch als VfL fran war…

      Ich kann da diesen ominösen „extremen“ Sparkurs nicht erkennen, nur weil man das Geld vielleicht VERSUCHTE gezielter einzusetzen, heißt dieses nicht das man einen extremen Sparkurs fahren musste.

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    • Die Kürzungen beim VfL werden hauptsächlich das Gehaltsbudget betroffen haben. Alles andere wäre nicht nachhaltig.
      Wenn dort 10 bis 15 Mio. Euro eingespart wurden, hätte man die angekündigten 20% gekürzt. Es kursieren ja Zahlen vom vormaligen Gehaltsbudget i.H.v. 70 Mio. Euro.

      Das dann weiterhin ein Transferbudget um die 20 Mio. Euro existiert, wie bereits seit 10 Jahren, ist dann nur folgerichtig.

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  9. Warum Stefaniak abgeben? Er spielt auf Außen und wir brauchen Außen. Er hat bisher noch keine richtige Chance bekommen…

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  10. Es wäre meiner Meinung nach wichtig, bereits in dieser Transferperiode die fehlenden Positionen im Kader zu besetzen.
    Schmidts Ansatz die Mannschaft zusammenwachsen zu lassen in allen Ehren, aber mir erschließt sich der Sinn dabei nicht. Wenn man weiterwurschtelt bis zum Sommer, um dann zum Feinschliff anzusetzen, verliert der Kader ein halbes Jahr Entwicklungszeit. Ich hoffe das ist dem Trainer ebenfalls bewusst.

    Im Tor und der Abwehr ist man bereits hervorragend besetzt. Hier muss man sich kaum vor den potenziell direkten Konkurrenten wie Gladbach oder Schalke verstecken. Knoche ist überzählig.
    Im Mittelfeld geht es dann doch etwas zu destruktiv zu. Hier fehlt ein Typ Spielmacher. Mein Wunsch wäre Kadioglu von Nijmegen. Spielt eine klasse Halbserie in der zweiten Liga in den Niederlanden und wird als zukünftiger Fixpunkt der Nationalmannschaft gehandelt. Außerdem eine Alternative auf der 10, sollte Didavi mal länger ausfallen.
    Mit Gerhardt und Bazoer hat man zwei Box to Box Spieler und mit Camacho und Guilavogui zwei defensive Abräumer. Man sollte sich in beiden Fällen für je einen Spieler entscheiden. Bei Guilavogui stellt sich die Frage, ob er sich einen langfristigen Verbleib vorstellen kann. Bei Gerhardt und Bazoer stellt es sich schwieriger dar. Beide haben unbestritten Talent, nur haben sie es selten gezeigt. Bazoer ist in dieser Saison schon unter Jonker außen vor gewesen. Gerhardt ist variabel und zusätzlich ein deutscher Spieler. Im Zweifel würde ich eher Bazoer abgeben.
    Offensiv wird es kompliziert. Mit Brekalo kommt der erste Flügelspieler. Dieser kann aber nicht mehr als eine Option für die Bank sein in der Rückrunde. Er hatte bereits Probleme sich in Stuttgart entscheidend durchzusetzen. Hier sollte man noch Geduld haben und nicht zu viel erwarten. Als potenziellen Stammspieler wünsche ich mir Younes. Klassischer Winger mit auslaufendem Vertrag und im erweiterten Kreis der Nationalmannschaft. Hier MUSS man seinen Hut in den Ring werfen.
    Auf der anderen Seite fehlt ebenfalls Verstärkung. Der zweite Flügelspieler sollte auch im Sturm spielen können. Sollte Origi sich länger verletzen, muss man auch eine starke Alternative für den Sturm haben. Cornet wäre hier meine erste Wahl, nachdem Uth wohl zu Schalke geht.
    Im Sturm hat man hinter Origi zwei Talente, die es aufzubauen gilt. Klar ist aber auch, dass beide noch Zeit benötigen. Dank der Flexibilität der Offensivspieler stünden in diesem Szenario Kadioglu, Brekalo, Dimata und Osimhen in direkter Konkurrenz hinter bereits etablierten Spielern. Das sollte der Weg sein, den der VfL beschreitet.
    Überzählig wären in diesem Fall Ntep, der hier nicht zu funktionieren scheint; der langzeitverletzte Kuba, der für die Zukunft einfach kein Kandidat sein darf und Hinds, der in der Rangfolge der Offensivtalente wohl hinter den anderen zu stehen scheint.
    Im Sommer kommt dann Dzeko für Origi und der Kader steht :top:

    Die Zusammenfassung für Rebbe:

    Abgänge: Knoche Camacho Bazoer Ntep Kuba Hinds
    Zugänge: Toptalent zentrales/offensives Mittelfeld; Linksaußen; Rechtsaußen/Stürmer

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    • Salih Özcan ist ebenfalls ein sehr interessanter Spieler für das Mittelfeld. Nur ist es nicht absehbar, inwiefern Köln gewillt ist ihn bereits jetzt zu Geld zu machen.

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    • Arnold was denkst du darüber. hast vergessen

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    • Ich finde auch das Arnold das Spiel langsam macht.
      Auf ihn und Knoche, Kuba und Jung, natürlich Ntep kann der VFL verzichten. Hinds sollte auch wieder einmal eine Chance bekommen. Er hat eine gute Vorbereitung gespielt und hätte es verdient.
      Gomez werden wir vermissen. Er hat nicht getroffen, war aber Vorbereiter.

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  11. Edit/admin: korrigiert, danke.

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  12. Man kann auch für unter 15 Mio. einen Kracher landen, wenn man gut scoutet und vor allem der Spieler hier funktioniert. Nicht wenige haben doch bei Ntep und vor allem zu den damaligen Konditionen einen Luftsprung gemacht, weil sie noch seine Performance aus den Jahren dovor in Frankreich vor Augen hatte.

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    • St. Etienne ist wohl an Ntep interessiert, man sollte das Missverständnis beenden und es mit einem neuen Versuchen, vielleicht einen Tausch eingehen gegen irgendeinen von St. Etienne

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  13. An Lucas von PSG waren wir im Sommer auch schon dran. Bei Paris spielt er sehr selten. Natürlich teuer, aber vielleicht kann man da was vertraglich regeln um ihn zu ergattern. Leihe + KO vielleicht?

    Ob er allerdings kommen würde ist sehr fraglich. Zudem dürfte die Konkurrenz da sehr hoch sein. Aber ich würde trotzdem dran bleiben. Bei Origi dachten auch alle, das er nicht kommen wird…

    https://www.transfermarkt.de/lucas/profil/spieler/77100

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  14. Ich bleibe dabei, dass der Junior vom Kluivert eine tolle Verpflichtung wäre, aber den zu bekommen scheint unmöglich…

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    • Illusorische Namen fallen uns gemeinsam sicher ganz schnell ein paar Dutzend ein.
      Papa Kluiverts Planungen mit dem zweiten Söhnchen werden schon durch den Namen des Beraters deutlich: Mino Raiola. Wer sich mit dem einlässt, der holt sich den Teufel ins Haus…

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    • Kluivert junior und Kadioglu ist reine Geld- und Zeitverschwendung. Was uns Spieler aus der 3-Klassigen Ehrendivision bzw. Jupiterleaque gebracht haben dürfte doch mittlerweile jedem bekannt sein. Yeboah, Nieland und Co. brauchen sich vor denen nicht zu verstecken.

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    • Stimmt natürlich, so schwache Spieler wie de Bruyne, Tielemans, Fellaini… Sind schon echte Pfeifen aus dieser Liga…

      Ein Origi ebenfalls…

      Verstehe mich nicht falsch aber je nach Spielertyp sagt die Liga gar mich sagt aus. Ein Spieler kann bei Liga x nicht so funktionieren, bei Liga Y aber schon.

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    • Younes Amin unterstreicht das. In der 2.Liga keinen Stich gesehen, in der niederländischen Liga alles am rasieren und kann auch international mithalten siehe Confed-Cup.

      Der Name Younes soll jetzt nur ein Beispiel sein. Ich möchte den nicht ins Spiel bringen – kriegen wir eh nicht.

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    • Zitat:
      „Der Name Younes soll jetzt nur ein Beispiel sein. Ich möchte den nicht ins Spiel bringen – kriegen wir eh nicht.“
      Tja richtig, der scheint sich gar nicht für den Golf von VW zu interessieren und zieht dafür den Golf von Neapel vor.

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  15. Das sind aber ganz andere Namen als Kliivert junior oder Kadioglu. Wieso immer teure Junge Spieler aus dem Ausland verpflichten (Oaimhen, Azzaui, Brekalo, Dimata, Hinds und Bazoer) wenn man selbst sehr gute Nachwuchsspieler bzw. etliche U-Nationalspieler hat.

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    • vor allem, warum teure junge spieler kaufen, wenn die keine chance bekommen und keine chance sich auch nach fehlern mal zurückzukämpfen.

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  16. „Victor und Nany wollen mit Wolfsburg Erfolg haben. Ich wünsche mir, dass Martin Schmidt mutig ist und beiden das Vertrauen schenkt“, sagt Frenay

    http://www.sportbuzzer.de/artikel/kaa-gent-ist-interessiert-aber-der-vfl-wolfsburg-lasst-dimata-nicht-ziehen/

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    • Hoffen wir das sie sich im Training ordentlich reinknien dann werden sie sicherlich auch ihre Chancen bekommen.

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    • Dimata and Osimhen have great potential. It seems to me that in the second part of the season they will receive a lot of time to show their skills on the playing field in the Bundesliga. Martin Schmidt recently said that VfL will not be buying a new attacker, which means that Belgium and Nigerian will fight with each other for the position of 2 striker in the team. Both of them can also appear on the right aid. Nany, for example, showed himself to be a good figure in the Nurnberg meeting, while Osi was helped on the right in a match with Cologne, for example. I think that our trainer sees a great potential in them and tries to introduce both to the team. These are still very young players.
      Victor Osimhen best of all on the occasion of his 19th birthday. I am counting heavily on you and Landry in the second part of the season, because I know that both of you are very talented. :vfl:

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  17. O.T.: Andreas Rettig in einem FR-Artikel zur Kapitalisierung und Kommerzialisierung des Profifußballs.
    Recht sympathisch, aber auch ein bisschen wie Don Quijote gegen Windmühlen.

    http://www.fr.de/sport/fussball-bundesliga/zweitebundesliga/andreas-rettig-dann-sollen-die-doch-ihr-geld-verbrennen-a-1415451

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  18. Moin, bei dem Spiel gegen Hannover steht nicht, dass die Stehplatz Tickets ausverkauft sind , aber beim auswählen geht nur Block S16 für 25,50€ warum ist das so? Sind die Stehplätze bzw die Plätze unter dem stehplatzbereich weg?

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    • Das heißt erstmal nur dass die Stehplatztickets im Onlineshop weg sind. Unter der Tickethotline oder den anderen Vorverkaufsstellen können noch welche verfügbar sein. Einfach mal ausprobieren. Dass alle Stehplätze schon weg sind denke ich nicht.

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  19. Wird ja wie es aussieht ein langweiliges transferfenster.

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    • Soll ja wohl auch nicht allzu viel passieren bei uns. Und wenn dann wird es wohl wie fast immer bei Rebbe ablaufen so das wir bis kurz vor der Verpflichtung gar nichts davon erfahren und die Transfers quasi aus dem nichts kommen.

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  20. Quelle: http://www.webgirondins.com
    Un an seulement après avoir quitté la Ligue 1 et en difficulté à Wolfsburg, l’ancien rennais pourrait être tenté de revenir en France dès cet hiver.

    Selon l’Equipe, il aurait déjà annoncé à ses dirigeants qu’il souhaite partir pour retrouver du temps de jeu et de la confiance. Il est sous contrat jusqu’en 2021 avec le club allemand et ce dernier envisagerait plutôt de le prêter que de le vendre car il ne veut pas brader son joueur, même s’il n’entre pas vraiment dans les plans du coach.

    Les Girondins de Bordeaux feraient partie des trois clubs (avec Nice et Saint-Etienne) qui se seraient renseignés sur la situation du joueur de 25 ans.

    Ntep scheint lt. einem User bei tm.de zurück nach Frankreich zu wollen.
    Es werden mehrere Vereine genannt. Bordeaux, Nizza und St. Etienne.

    Leider ist der Zug bei Malcom wohl abgefahren, sonst hätte man doch glatt ein Tauschangebot machen können bzw. ein Zug um Zug Transfer…

    Wobei auch das unrealistisch ist, weil Ntep ein LA ist und Malcom ein RA.

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    • Ntep kann man denke ich ohne Bedenken ziehen lassen. Hoffentlich holt Rebbe möglichst viel Ablöse raus. Der Marktwert von PG ist zwar gesunken, aber immerhin sind mehrere Vereine dran. Da ist etwas pokern drin.

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    • Die scheinen auch nur das wiederzugeben, was wir schon in den deutschen Medien finden.

      Malcom halte ich aktuell für ein zu großes Kaliber. Wir haben unser Gehaltsniveau eher runtergefahren (was in der aktuellen Zeit doppelt schwer wiegt) und spielen seit 2 Jahren wie ein Abstiegskandidat. Wäre ich zynisch, würde ich sagen: endlich mal Konstanz…

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    • Das habe ich mir auch gedacht mit ntep und malcom, aber wer weiss wie es am Ende kommt hören werde wir eh nix . Warum sollte der Zug abgefahren sein glaub ich nicht .

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  21. Was ist den nun mit Sammer und wie wird die Führung aussehen in Zukunft? Müsste in den nächsten Wochen nicht die Weichen in der Geschäftsstelle gestellt werden mit Rebbe als GF? Noch jemanden als Geschäftsführer? Dann noch Sammer als Berater für den AR? Röttgermann weg, Hotze geht im Januar. So langsam muss doch das Vakuum geschlossen werden.

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    • Zu Sammer weiß ich nichts. Da hört man aktuell gar nichts mehr von. Aber vor ich glaube 2 Tagen stand in der Bild Zeitung ein Artikel das es beim VfL wohl einen Plan gebe Rebbe im Sommer zum GF zu befördern und Schäfer vorzeitig zurückzuholen damit er dann Sportdirektor wird. Leider war der Artikel nur in der Print Ausgabe und nicht Online zu finden.

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    • Das klingt nach dem Ende der Erstligazugehörigkeit. Welche Qualifikation besitzt Schäfer für diese Position?
      Es braucht jemanden mit Ahnung über Rebbe, der an diesen intern auch mal Kritik richten kann. Es braucht jemanden, der für den Verein spricht, da das niemals zu Rebbes Stärke wird. Es braucht jemanden mit Weitblick und Vision. Mehr Weitblick als Allofs, der nicht verstanden hat, dass die Investition in das neue NLZ (die irgendwann so oder so erfolgen muss) in Niedrigzinszeiten die größte Rendite einbringt.
      Rebbe ist auf seiner Position gut aufgehoben. Mir gefällt wie er den Umbruch voranbringt und auf Namen wie Gomez keine Rücksicht nimmt. Er gehört von seiner Persönlichkeit aber nicht an die Spitze eines Vereins, weil er dafür einfach zu lieb ist.

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    • Welche Qualifikation besaß denn Sammer vor seinem Engagements beim DfB und den Bayern? Hatte der auch ein Sportmanagementstudium neben dem Fußball absolviert?

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    • Sammer ist von Beruf Maschinen- und Anlagenmonteur, war dann bei der Truppe von Mielke und hat einen Schnellkurs als Trainer absolviert. Das sind seine beruflichen Qualifikationen außerhalb der aktiven Karriere. Er wurde Trainer direkt nach seinem Kurzlehrgang. Als Planer und Visionär im Direktorenrang hatte er keinerlei Qualifikationen. Die Nachwuchsarbeit bei Bayern wurde in seiner Zeit nicht nachhaltig besser. Der Geist hinter Sammer war beim DFB und bei Bayern Dr. Karsten Schumann. Sammer selbst ist eher weniger in der Lage, strategisch langfristige Konzepte zu entwickeln, die gesamtheitlich durchdacht sind. Sammer fabuliert dann eher in der Öffentlichkeit mit den ewig gleichen Versatzstücken herkömmlicher Motivations-Küchenphilosophie. Seine gebetsmühlenartig vorgetragenen Lieblingsthemen sind: Siegermentalität, Fleiß, Disziplin und Demut.
      Schumann ist meines Wissens heute auch Dozent am Institut für Fussballmanagement in Ismaning.

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    • Aha, klingt nach der Vita eines echten Heilands. :kopfball:

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    • Ich habe mich nie für Sammer ausgesprochen, aber nett reininterpretiert. Vielleicht beim nächsten mal ;)

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    • Hat mit Reininterpretieren nichts zu tun. Mir ging es allein um die wiederkehrende Schwarzweißmalerei. Der eine führt uns gen 2. Liga, der andere wäre für uns der Glücksfall schlechthin. Obwohl man bei differenzierter Betrachtung beide Thesen kaum so ohne Weiteres stehen lassen kann…

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    • Habe ich denn meine Bedenken nicht hinreichend begründet? Sich an der Übertreibung zu Beginn aufzuhängen, zeugt nicht von Diskussionsfähigkeit. Die Schwarzmalerei, die du mir vorwirfst sehe ich nicht, lediglich eine literarisches Stilmittel, das als Hyperbel bekannt ist.
      In Wahrheit spaltest du die Leute bei diesem Thema mit deinen Zynismus. Da lasse ich mich ungern in die Ecke der Undifferenzierten stellen. Wieso glaubst du, dass das Tandem Rebbe/Schäfer erfolgreich sein würde? Wer kontrolliert in dieser Konstellation wen und wer hat wirkliche Führungsqualitäten? Ich hänge formale Bildung nicht sonderlich hoch, solange die entsprechenden Fähigkeiten vorhanden sind. Führungsstärke – die in für eine solche Position unerlässlich ist – sehe ich bei keinem von beiden.
      Ich freue mich auf Schäfers Rückkehr. Er soll ruhig seine Erfahrungen sammeln beim VfL und in eine entsprechende Rolle hinein wachsen. Ihn direkt in die Führung zu katapultieren würde ihm jedoch nur schaden speziell in dieser Situation.

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    • @Wunschtraum: Diesen Post von Dir habe ich erst jetzt entdeckt. Aber dennoch will ich mich äußern, wenn Du Dir schon die Mühe machst.

      Zunächst: Doch, ich sehe durchaus Schwarzmalerei. Ob nun beabsichtigt oder nicht – das wirst Du besser wissen als ich. Aber genaus das ist es doch, was deine Übertreibung „Ende der Erstligazugehörigkeit“ impliziert. Sei’s drum.

      Letztlich habe ich mir – wie weiter unten bereits ausgeführt – genau diesen Passaus herausgepickt, um die grundsätzliche Schwarzweißmalerei hier im Blog zu kritisieren. Zugegeben: Du begründest Deine Skepsis nachfolgend und wenn ich etwas respektiere, sind es mit echten Argumenten und plausiblen Gedankengängen (d.h. keine Scheinargumente und Wortverdrehungen, wie sie andere praktizieren) begründete Meinungen. Letztlich wollte ich jedoch die Allgemeinheit ansprechen und weniger Deinen einzelnen Beitrag kommentieren, beantworten oder diffamieren. Wenn da ein falschen Bild entstanden sein sollte, tut mir das Leid und war auch nicht beabsichtigt. Ich hätte jedoch angenommen, dass dies spätestens mit meinem Abdriften bzgl. der oft angetroffenen Lobdudelei um Sammer auch klar werden würde.

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    • Sammer wäre wichtig. Wir brauchen keinen Professor sondern jemanden der die verhätschelten Profis motivieren kann. Ich habe keine Lust auf Abstiegskampf.

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    • Jetzt geht erstmal jemand in den verdienten Ruhestand, Danke Wolfgang H.!!!!
      Und man wird sehen das der Verein für die Zeit danach einen Plan hat.

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    • Woher kommt eigentlich der (Irr)Glaube, dass Sammer ein guter Motivator sei?
      Wird das durch die vorzeitige Trennung von Dortmund und die Umstände, die dazu führten belegt?
      Oder doch durch den Rauswurf in Stuttgart?
      Beim DFB wurde er – gegen Klinsmanns Widerstand – Bernard Peters vorgezogen. Mit der operativen Arbeit bei Spielern hatte er ab da nix mehr zu tun. Und die Konzepte der Nachwuchsförderung in ihrer Tragweite und detaillierten Ausarbeitung kommen von Dr. Schumann.
      Ich bitte um klare Belege oder Infos, die Sammers vermutete Kompetenz erkennbar machen.
      Der Hang zu großen Namen und erhofften Kompetenzen hat beim VfL ja bisher nicht nachhaltige positive Effekte gebracht. Ein weiterer Irrtum mit kurzfristiger Trennung – wie ja nun schon öfter – kann nicht in Kauf genommen werden, nur um mal wieder in den Gazetten bemerkt zu werden.
      Eintagsfliegen mit begrenzter Halbwertzeit und ohne strategische Kompetenz hatten wir doch schon genug.
      Aber hier werden – ebenso wie bei VW?- nur Namen und keine Konzept oder erkennbare Eignungen für einen (noch nicht mal definierten!) Job diskutiert… Schade.

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    • Ein Berater des Aufsichtsrates als Motivator ? Sorry Leute aber das ist Bullshit. Die Ansprache an die Mannschaft sollte einzig dem Trainer obliegen oder einzelnen Führungsspielern aber doch niemandem der mit dem Tagesgeschäft überhaupt nichts zu tun hätte.
      Sammer wäre einzig eine Person die dem Aufsichtsrat bei wichtigen Entscheidungen unterstützen würde aber doch keiner der mit der Mannschaft arbeitet.

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  22. Ein Interview mit Uduokhai, er sagt von Camacho kann er gerade im Bereich Mentalität lernen. Camacho wird ja teilweise als überflüssig angesehen, aber er scheint doch ein Anführer zu sein, an dem Junge Spieler sich Orientieren können.

    http://www.sportbuzzer.de/artikel/felix-uduokhai-vom-vfl-wolfsburg-spricht-uber-sein-verrucktes-2017-herr-sammer-h/

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  23. Schalentier das eine oder andere aus deiner Sicht bezogen auf Sammer mag oder könnte sein. Deine Darstellung das Sammer bei der Mielke Truppe war zeigt mir das du vom Fußball und dem Leben in der ehemaligen DDR keine Ahnung hast. Absolut nicht. Sammer hat niemals bei Dynamo Berlin (Förderverein des Ministerium für Staatssicherheit der DDR)) gespielt. Dynamo Dresden war kein Förderverein der Staatssicherheit.
    Was ich auch total bekloppt finde das einer wie du Menschen zuordnest in der Reichweite der Staatssicherheit. Fehlt nur noch die Ergänzung jeder war ja auch in der Partei und jeder arbeitete für die Staatssicherheit. Wenn du Sammer dort so hinstellst dann führe aber auch alle auf die für die Staatssicherheit aus der alten BRD von Sport und Politik Informationen geliefert haben. Das nur mal nebenbei. Bleibe in deinen Einschätzungen beim Fußball und schreibe nicht über Dinge die du nicht kennst.
    Wünsche dir aber auch wenn du sauer sein solltest wegen mein Schreiben einen Guten Rutsch ins Neue Jahr

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  24. @Ricky: Dein Kommentar gilt Spaßsucher. Und den verstehst du in dem kritisierten Punkt falsch. Er meint mit „der Truppe von Mielke“ sicherlich nicht Dynamo Berlin, sondern den Sachverhalt, dass Sammer während seiner aktiven Zeit in Dresden zugleich Unteroffizier im Stasi-Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ war. Der Hintergrund ist, dass auch der Fußballclub SG Dynamo Dresden Teil des SV Dynamo, des Dachverbands der Sportclubs und Sportgemeinschaften des Ministeriums für Staatssicherheit, war. Und dessen Vorsitzender war eben auch bis zur Auflösung der unselige Erich Mielke. Sammer hat aber mehrfach und glaubhaft dargestellt, dass es für die Spieler der SG Dynamo Dresden damals keine Alternative zu der passiven Mitgliedschaft in dem Wachregiment gab. Es war praktisch ein Pseudo-Dienst zum sonst fälligen Wehrdienst in der Volksarmee.

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    • Sorry, ich ging in der Tat davon aus, dass Interessierte, die sich zu diesem Thema äußern, von der Fußßballertruppe, also dem Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ , wissen.
      Der Bericht darüber ist also nichts anderes als ein Baustein in Sammers Lebenslauf, den niemand verschweigen muss.
      Die wirklich interssante Frage kann also eher sein, was Sammers Werdegang mehr für strategische Führungsverantwortung qualifiziert als es ein Schäfer (oder jeder andere durch Ausbildung oder einschlägige Erfahrung qualifizierte Kandidat) erwarten lässt.

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  25. Spaßsucher es ist wie ich sagte meinst du alle die an der Grenze oder bei diesem Wachregiment gedient haben sind ins negative einzuordnen. nein mach das nicht. Was kennst du denn von Lebensläufe der DDR-Bürger? glaub mir die sind so unterschiedlich das kann ein Aussenstehender nicht verstehen. Lass es, das ist ein Kapitel für sich. Viele haben es versucht und sind gescheitert oder haben Lügen verbreitet. Gerade auch unter sden Sportlern wie Herr Krügel Trainer vom 1 FC Magdeburg. Schau dir sein Lebensweg an. daran kannst du erkennen was auch ein DDR Bürger an Stolz hatte. Mit ihm wurde diese Mannschaft Europameister und nicht Dynamo Berlin. Da in diesem Verein war auch Sparwasser. nur mal nebenbei

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  26. ach so und lass uns über Fußball reden

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  27. Ich verstehe gerade nicht, was das Problem an der Personalie „Sammer“ sein soll. Möchte unser werter Spaßsucher ihm aktive STASI-Mitarbeit anheften? Warum immer wieder der Verweis auf „Feliks Dzierzynski“?

    Und was Sammer kompetenter als Schäfer wirken lässt? Erfahrung, Kontakte und seine Mediendarstellung. Viele haben Schäfer nur als Erklärbären in Erinnerung. Und ob der nun ein Fernstudium in Sportmanagement absolviert hat oder peng. Das sagt erst einmal nichts. Rebbe hat Marketing und Kommunikation studiert. Das hat ja noch weniger mit seinem derzeitigen Aufgabenbereich zu tun. Aber das merkt man ja auch deutlich.

    Einem Sammer würde ich zumindest unterstellen, dass dieser aleiin aus Erfahrung die Marktmechanismen besser versteht. Und allein darauf ruhen wohl die Hoffnungen vieler Fans.

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    • Genau so ist es. Sammer hat nun schon ein bisschen mehr Erfahrung, als ein Schäfer. Schäfer müsste wohl Jahre in die Materie eingearbeitet werden. Wer soll das machen? Learning by doing? Rebbe hatte Allofs. Wie stellen die sich das vor? Finde es stark, dass sich auf meine Frage eine nette Diskussion entwickelt hat. :top:

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    • Sammer mag sicherlich Fußballsachverstand haben, aber ob er bei einem „normalen“ Klub erfolgreich und nachhaltig wirtschaften würde, kann man momentan nur mutmaßen. Erfahrung schön und gut. Nicht wenige Manager haben sich auf hohem Niveau in der Vergangenheit recht schnell freigeschwommen. Mich stört allein diese Schwarzweißmalerei. Schäfer würde uns mangels Erfahrung in die 2. Liga führen, während ausgerechnet Sammer – der eben auch noch nicht nachgewiesen hat, eine solche Aufgabe zu meistern zu können – selbst als Berater als Heiland empfangen werden würde. Aber die Wiese ist VfL-fern ja eh immer grüner…

      Klar ist doch: Schäfer war bislang kein Funktionär im Management, sondern Mitglied der Lizenzmannschaft. In dieser Rolle steht ihm öffentliche Kritik nur bedingt zu. Dass er daher in den Medien eher weichgespülte Phrasen von sich gegeben hat, würde ich beinahe als Pluspunkt werten. Künftig ist er wohl eher Vorgesetzter. Ich bin überzeugt, dass sich der Ton – im Besonderen im internen Umgang – ändern wird. Außerdem halte ich unseren Entscheidungsträger nicht für so naiv, dass sie Schäfer hier als alleinverantwortlichen Sportdirektor loslegen lassen. Es wird im Klub sicherlich ein Regulativ geben (wahrscheinlich Rebbe in veränderter Rolle). Und in diesem Kontext macht vielleicht auch eine Beraterrolle eines Typen wie Sammer gerade Sinn.

      Ich kann Schäfer absolut nicht einschätzen. Aber für ihn spricht, dass er offensichtlich eine klare Lebensplanung hat, sich zudem durch Bodenständigkeit und Identifikation mit seinen Aufgaben ausgezeichnet hat. Ein Mann aus dem eigenen Umfeld in verantwortlicher Position? Das hat seinen Reiz. Und dass Schäfer etwas auf dem Kasten hat, zeigen auch seine erste aalglatten Auftritte in der Öffentlichkeit, z.B. beim Doppelpass. Sicher muss er noch an Profil gewinnen und Ecken und Kanten beweisen. Aber diese Chance hatte er noch nicht.

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    • Ein Wolfsburger Problem ist mMn das krampfhafte Suchen nach Local Playern bzw. Identität. Dort genießen dann Spieler einen bestimmten Schutz, egal wie gut oder schlecht die Leistungen sind.

      Wunderbar zu sehen an der Umfrage wer Kapitän werden soll. Arnold hat seit gefühlt 2,5 Jahren wenig bis gar keine Leistung gezeigt, in der wichtigen Phase am Ende der letzten Saison, hat er sich teilweise in die Hosen gemacht und sich somit mMn vor der Verantwortung gedrückt…

      Nun soll also Schäfer unser Heiland sein?

      Natürlich könnte Schäfer auch von 0 auf 100 ein Glücksgriff sein, doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit und können wir uns das in unserer Lage überhaupt erlauben? Ich habe da so meine Zweifel!

      Für mich gilt es hier den Verein kurz aber auch langfristig in eine erfolgreiche Bahn zu bringen. Mit einem Schäfer hätte ich beim kurzfristigen so meine Zweifel. Langfristig könnte Schäfer ggf ein Lösung sein, dazu sollte er aber erst ein mal als Assistent arbeiten und Berufserfahrung sammeln.

      Bezüglich dem Vergleich von Sammer zu Schäfer muss ich nur schmunzeln. Der erlernte Beruf ist nicht unbedingt wichtig, eigentlich auch nicht ob ein Spieler mal sehr erfolgreich war oder hochklassig gespielt hat. Doch meistens sind es die sehr erfolgreichen Spieler bzw. weltklasse Spieler, die am Ende gute BZW. sehr gute Trainer sind.

      Natürlich gibt es da auch negative Beispiele. Gleiches gilt dann auch für einen Managerposten…

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    • Edit.

      Bezüglich Schäfer seiner Identifikation habe ich ein gemischtes Gefühl. Ich persönlich glaube schon, dass er die Stadt kennen und lieben gelernt hat. Ich glaube auch das er sich mit Wolfsburg identifizieren kann.

      Allerdings so mMn, tut er einiges davon auch mit Berechnung. Was auch für seine Intelligenz spricht und für eine klare Zielsetzung… Denn in Wolfsburg ist es dann schon leichter so einen Job mit entsprechender Ausbildung zu bekommen, wenn man auch noch Local Hero ist.

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    • Manche halten auch das Vorurteil „Dumm kickt gut“ für gar nicht so weit hergeholt. Ich kann mir Lothar, Poldi, Basler und Co. schwerlich als gute Manager vorstellen.

      Aber mit Blick auf den grünen Rasen gebe ich Dir recht, dass die Spieler aus dem eigenen Stall einen vielleicht zu großen Schutz genießen. Die letzte Vertragsverlängerung mit Knoche etwa hat mir Kopfschütteln bereitet. Andererseits ist es auch ein Element der Außendarstellung und der Entwicklung eines Markenkerns, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs besonders zu fördern. Aber…

      …ich sehe nicht, dass wir solche Chosen schon mal mit Blick auf unsere sportliche Führung diskutieren mussten. Schäfer ist doch der erste Kandidat, der offensichtlich ein so heller Kopf ist, dass man ihm einen entsprechenden Werdegang nach der aktiven Karriere überhaupt zutraut. Und das ist doch von langer Hand auch vorbereitet. Ob er wirklich das Zeug dazu hat, werden wir vielleicht irgendwann erleben. Aber er wird sicher nicht ohne Flankenschutz hier beginnen. Also: Ruhig Blut! Die erfahrenen Machttypen hatten wir mit Magath, Dieter Hoeneß und Allofs nun zur Genüge. Ich bin ganz zuversichtlich, dass neue Wege auch neue Impulse bringen.

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    • Ich bin primär für eine kompetente und ambitionierte Lösung. Das Ambitionierte würde Sammer mitbringen. Und er wäre wenn ja auch (vorerst) nur im Aufsichtsrat tätig. Da wäre Sammer ein Quantensprung.

      Dahinter möchte ich endlich mal wieder jemanden sehen, der mehr als nur den Telefonhörer bedienen kann. In den letzten Jahren (im Prinzip seit Pander) habe ich das Gefühl, dass die Arbeit des Sportdirektors so aussieht:

      Anruf bei Berater XY:
      Unserer: „Hallo, ich suche einen Stürmer.“
      Berater: „Ok, ich habe da rein zufällig jemanden.“
      Unserer: „Das ist ja klasse. Ist der gut?“
      Berater: „Ja, der hat schon Tore geschossen. Willst du ihn dir ansehen?“
      Unserer: „Wenn du das sagst, vertraue ich dir. Was soll er denn kosten?“
      Berater: „Der Verein wollte immer 10 Millionen haben.“
      Unserer: „Das ist ja günstig. Mach den Vertrag fertig.“
      Berater: „Ok, bis bald.“

      Arbeit erledigt.

      Da reiste ein Todt nun Anfang Dezember nach Argentinien und Chile und sagt tatsächlich danach: „Der Markt könnte für uns interessant sein. Hier stimmt noch das Preis-Leistunsgverhältnis.“ Das hätte ich ihm auch vorher sagen können. Und Fußball können die dort auch spielen. Unglaublich, aber wahr.

      Mindestens 75% unserer Transfers waren auf Ansage für die Ablage P. Ich frage mich bei Dimata z.B. wirklich, ob überhaupt jemand den mal live spielen sehen hat. Der hat für einen Flügelstürmer weder die Schnelligkeit noch die Technik. Rick Hoogedorp 2.0. Oder Camacho: Ja, zweikampfstark ist er. Aber er sollte unser Spiel aus der Defensive aufbauen. Das kann er nicht. Und langsam ist er auch. Tom van de Leegte 2.0.

      Spieler werden scheinbar null gescoutet. Dazu gehört auch der Charakter. Oder wie erklärt man sich Leute wie Bendtner, Kruse, Draxler, Wollscheid usw.?

      Was ist das Profil, die Spielidee für den Kader? Wir wollen schnellen Fußball sehen, spielen aber mit Arnold auf der Acht und bislang mit Gomez im Sturm.

      Baustellen ohne Ende. Ich erwarte einfach von unserem Sportdirektor bzw. Geschäftsführer Sport, dass er eine Idee entwickelt und konsequent an der Umsetzung arbeitet. Allofs hat das die ersten zwei Jahre ganz gut gemacht. Aber dann kam der Pokalsieg, Herr Petralito und er war zufrieden.

      Man sollte auch schnellstens aufhören zu meinen, irgendwo einen neuen Dzeko ausgraben zu müssen. Scheinbar will man das unbedingt. Ein Talent holen, der dann durch das Stadiondach leistungsmäßig fliegt. Das kann man machen, aber nicht für 10 Millionen. Udo war mit 1,5 Millionen gut. Von mir aus auch noch ein William für knapp 5 Millionen. Aber wenn das Kapital begrenzt ist, muss man es sinnvoll ausgeben. Aber so what: Wir suchen einen Außenstürmer. Am Ende kommt doch eh noch ein Sechser. Denn Sechser gehen immer!

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    • Kein Widerspruch. Für die sportliche Leitung würde ich mir letztlich eine Lösung wünschen, die einige Elemente vereint. Mut, Akribie, Innovationskraft etwa…

      …daher hielte ich auch eine Lösung mit einem GF Sport und Sportdirektor sinnvoll. Und dazu einen starken Trainer, der sich einbringt (d.h. der weder schluckt, was ihm vorgesetzt wird, noch alternativlos auf eigene Idealvorstellungen beharrt). Ich würde mir wünsche, dass auf dieser Ebene die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sich eine fruchtbare Streitkultur etablieren kann, von der der ganze Klub mittelfristig profitiert.

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    • @Schalentier:
      Wieso vermischst du wiederholt meine Aussage zu Schäfer und die eines anderen Users bezüglich Sammer, als wäre es eine kohärente Meinung?
      Als stetiger Kritiker der Spalter des Blogs, solltest du dich eigentlich nicht der Agitation hingeben.

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    • @Wunschtraum: Ich beziehe mich gar nicht auf deine Meinung im Speziellen, sondern generell auf zwei Stimmungen, die sich hier unlängst und wiederholt breitgemacht haben. Deine Frage nach der Qualifikation Schäfers diente mir lediglich als Aufhänger, wenn man so will.

      Die Qualitäten oder Vorzüge einer Lösung mit Schäfer genauso wie die einer Lösung mit Sammer wurden und werden nach meinem Empfinden keineswegs differenziert diskutiert. Man könnte die Namen auch austauschen gegen z.B. Spielernamen. Überspitzt: Stets ist der eine Kandidat ein Armutszeugnis für den Klub und dessen Entscheidungsträger, während der andere Wunschkandidat unseren Klub gefühlt auf CL-Niveau katapultiert. Halte ich beides für Unsinn.

      Im Übrigen: Wenn ich deinen Beitrag im Detail hätte kommentieren oder kritisieren wollen, hätte ich dich wohl direkt angesprochen und mich auch nicht nur eines Versatzstückes bedient. Allein schon deshalb, weil ich mich selbst tierisch aufrege, wenn jemand aus dem Kontext gerissene Satzbausteine glaubt willkürlich interpretieren zu müssen.

      Wenn Du hier tatsächlich eine Form der Hetze oder Stimmungsmache erkennen möchtest, kann ich damit wenig bis gar nichts anfangen. Zumal es eher meiner Intention entspricht, mal eine bisschen Offenheit für verschiedene Lösung anzuregen. Und deshalb habe ich genauso wie du bei Schäfer zuvor auch für Sammer – bekanntlich Wunschkandidat vieler User – die Frage nach dessen Qualifikation gestellt.

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    • Ich sehe es ähnlich wie Schalentier. Schäfer darf sehr gerne in die sportliche Leitung aufsteigen. Unser Verein braucht auch dringend Leute, die sich mit Verein und Stadt identifizieren. Auch da war Peter Pander wohl der letzte…

      Aber Schäfer sollte es eben nicht allein oder im Duo mit Rebbe machen. Da fehlt es dann immer noch an Know How. Übrigens aber auch oder sogar erst recht, wenn nur Sammer käme.

      Ab übermorgen ist Hotze Geschichte. Der letzte Mohikaner mit Identifikation, dem der Verein und die Fans mehr zu verdanken haben, als viele hier denken. Ohne ihn wäre Magath 2.0 z.B. niemals geflogen.

      Schalentier hat die „Streitkultur“ erwähnt. Bei Bayern München oder Dortmund wird jede Spielerverpflichtung vorher auch mal kritisch hinterfragt und abgewogen. Da entscheidet nicht Zorc allein, sondern auch noch andere Personen – samt Trainer. Und bei uns?

      Der Verein muss gänzlich anders strukturiert werden. Aber das ist ein alter Hut. Sammer wäre nur ein Schritt. Schäfer ein anderer. Aber selbst dann fehlen noch Puzzlestücke.

      Am Ende glaube ich aber leider eher, dass Arnold Kapitän wird, Schäfer Sportdirektor und Rebbe das alte Wappen rauszaubert und danach sind die Fans glücklich. Ob es dann sportlich noch passt, ist dann egal.

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    • Also glaubst du, dass Schäfer als er damals von 1860 kam im Kopf hatte, das er hier ein paar nette Worte sagt und so , sobald er 35 ist hier einen managerposten bekommt?

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    • @Ti Mo: Meinst du mich? Ich verstehe deine Frage nicht ganz.

      Schäfer hat die Stadt lieben gelernt und wohnt hier gerne. Und ich befürworte auch eine Weiterbeschäftigung. Aber bitte vorerst unter Beaufsichtigung.

      Ich glaube aber derzeit, dass beim VfL derzeit vieles nur wegen der Fans geschieht. Mir geht nach wie vor dabei ein Zitat von der Heike aus dem Film nicht aus dem Kopf: „Immer wenn der VfL Erfolg hatte, entfernte er sich von den Fans. Mir ist es lieber, man ist nicht so erfolgreich, aber dafür sind die Spieler nah an den Fans.“

      Lenny stößt ja auch immer wieder gerne in diese Kerbe und spricht gerne von Fannähe usw.

      Ich halte Rebbe für einen schlechten Sportdiektor, allerdings ist er durchaus intelligent, wenn es darum geht, seine Position zu stärken. Daher wird er alles daran setzen, seine Position beim VfL weiter auszubauen (Stichwort Geschäftsführung). Arnold als Kapitän wäre so ein Puzzlestück, Schäfer in einer wichtigen Position eine andere. Damit hätte er die Fans hinter sich gebracht.

      Die Frage wäre nur, ob Volkswagen bei Mißerfolg ihn nicht trotzdem rauswerfen würde. Da wäre ich mir erstmals unsicher. Aber das ist viel Kaffeesatzleserei.

      Der VfL sollte sich wesentlich professioneller und v.a. breiter aufstellen (Aufsichtsrat, Geschäftsführung, Scouting, Analyse, Ärzte usw.). Ob dabei irgendein Training öffentlich ist oder nur noch geheim, sollte doch sekundär sein. Genauso, ob die Spieler 30 Sekunden oder 45 Sekunden winken. Wichtig ist doch letztendlich der sportliche Erfolg. Denn das macht doch eher glücklich als der Ärger um schlechte Spiele. Aber das scheinen einige Lautsprecher in der Fanszene anders zu sehen.

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    • Inwieweit würde Rebbe davon profitieren, wenn Arnold Kapitän wird?

      Zumindest für die Öffentlichkeit wird Schmidt die Entscheidung bzgl des Kapitänamtes treffen.
      Wenn Rebbe das übernehmen würde, würde das auch den Trainer schwächen.

      Am Ende wird es wahrscheinlich eh eine Entscheidung von beiden gemeinsam sein.

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    • Ich finde man sollte ein gesundes Mittelmaß zwischen Fannähe und Professionalisierung fixieren. In Bereichen die das Sportliche nicht betreffen tut man gut daran auf die Bedürfnisse der Fans einzugehen denn an denen verdient der VfL schlussendlich einen Teil seines Geldes. Entscheidungen die aber in den sportlichen Bereich fallen, wie beispielsweise die Wahl eines neuen Kapitäns, sollten nicht von fanpolitischen Beweggründen überlagert werden. Soll heißen dass keiner beispielsweise Kapitän werden soll nur weil ihn die Fans als solchen sehen wollen. Bei der Wahl dieses Amtes sollten alleine seine sportlichen und persönlichen Befähigungen ausschlaggebend sein. In vielen Bereichen eines Fußballvereins halte ich Berücksichtigung der Faninteressen für sehr sinnvoll. In allen Bereichen die die Fans in irgendeiner Form persönlich betreffen sollten diese auch die Möglichkeit haben Wünsche zu äußern und gehört zu werden.
      Das sportliche Geschehen gehört für mich definitiv nicht dazu. Wenn Fans anfangen sich in sportliche Belange einzumischen tritt der sportliche Erfolg, der ja oberste Maxime sein sollte, zumindest temporär in den Hintergrund.

      Ich hoffe dass das die verantwortlichen Personen beim VfL ähnlich sehen und sich bei zukünftigen sportlichen Entscheidungen (Kapitänsamt etc.) in erster Linie von sportlichen Gesichtspunkten leiten lassen und eine solche Entscheidung nicht deshalb treffen weil es ein Teil der Fans so will.

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  28. Ach eins noch Spasssucher beschäftige dich mal mit den Lebensweg von ein Herr Gauck. Setzt dich mal mit Herrn Schorlemmer in Verbindung.
    Lerne verstehen dann lernst du zu begreifen. So und von mir ist das durch. Wenn du weiter solch ein Mist über Sammer schreibst wirst du dich hier zum Kasper machen. Das ist keine Beleidigung. Das soll so nicht rüber kommen.

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    • Nun sag mir bitte noch was an den Stationen des Lebens von Sammer aus meiner Aufzählung faktisch falsch ist. Für verquaste Interpretationen bin ich ja nun nicht zuständig.
      Und im Zusammenhang mit Sammers vermuteten Qualifikationen muss man eben immer das Umfeld ansehen, in dem er bisher tätig war. Ich behaupte aus meiner Kenntnis des DFB, dass er dort andere Strukturen als beim VfL vorfand. Und bei Bayern hatte er weder Kontrahierungs- noch ökonomische Verantwortung zu tragen.
      Dieses im Zusammenhang mit der person Dr. Schumann lässt mMn die Frage nach den Aufgaben und Zielen einer Sammer-Tätigkeit für den VfL durchaus zu. Besonders vor dem Hintergrund, dass ein Modell interner Promotion und Qualifikation, wie die Beispiele Zorc und Rummenigge beweisen, die ohne akademische Vorbildung in ihre Jobs „reingewachsen wurden“, ja durchaus belegen könnten. Hier wäre die Frage relevant, ob der VfL die heutigen Zwänge im Markt und die Strukturen in der GmbH eine solche Kompetenzentwicklung überhaupt noch zulassen.
      Darüber hinaus habe ich zu wenig Wissen über die fachlichen Kompetenzen von Herrn Schäfer, um seine berufliche Zukunft hochrechnen zu können.
      Dneben habe ich hier das Gefühl, dass es auch weniger um eine authetische, langfristige Struktur des VfL mit „passenden“ Personen geht, die neben der fachlichen auch eine emotionale Passendheit erwarten lassen (Identifikation mit dem VfL?), sondern eher um eine erneute inquisitorische Vorverurteilung. Da auf dieser Ebene erneut (wie eigentlich zunehmend im Blog) eine sachliche Diskussion nicht zu erwarten ist, schließe ich dieses Thema für mich hiermit ab.

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  29. Tja, die alte Diskussion. Das Hauptproblem sind für mich die ständigen Umbrüche. Alle 6 Monate ist alles neu, weil man vorher falsche Entscheidungen getroffen hat oder falsch geplant hat. Das nächste Thema ist, das man konsequent an schlechten Entscheidungen und Strukturen festhält, aber andersherum da wo es nötig wäre Geduld, Zeit und Ruhe aufzubringen um ein Vorhaben wirklich konsequent durchzuziehen, da beendet man es stets vorzeitig.

    Generell zur Ausrichtung muss ich sagen, das wir seit Rebbe sehr viele Talente verpflichten und auch zum Teil teuer verpflichten. Das kann sich auszahlen, aber es birgt natürlich auch Risiken die ich bei dieser Strategie dann eben in kauf nehmen muss oder ich lasse es ganz sein. Wenn ich Talente hole, muss ich denen erst Recht Zeit einräumen. Oder man muss es damit sein lassen. Entweder man setzt auf Dimata und Brekalo und Co. oder man verkauft sie zeitnah. Das meinte ja auch der Berater, der ja schon fast ein nötigendes Plädoyer für den Verbleib von Osimhen und Dimata gehalten hat. Normalerweise forcieren Berater eher einen Wechsel, aber er tat genau das Gegenteil!

    Andererseits könnte man konsequent Qualität holen, aber auch das macht man ja nicht. Das ist teuer und man braucht dafür erst Recht Kompetenz im Verein. Hat man auch nicht. Will man vielleicht auch nicht. Qualität ist teuer.

    Tja, aber wie das ausgehen wird wissen wir ja alle. Sollte Schmidt scheitern, war es wieder der Trainer. Dann kommt der nächste Mann für 6 Monate und der ist dann wieder schuld und dann kommt wieder der nächste und auch der ist wieder schuld usw.

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    • Wobei man auch noch sagen muss, dass man gute Talente und schlechte Talente holen kann. Ich wurde damals belächelt, als ich mit Dimata als Transfer unzufrieden war. Es sind seine Tore in Belgien, die mich so stören. Viele waren nur aus wenigen Metern oder gar Zentimeter reingeschoben. Ich sehe bei jungen Stürmern lieber gute Laufwege und das ein oder andere technisch saubere Tore aus 10 – 15m.

      Hinzu kommt, dass er einfach einen miesen Antritt hat. Entweder er ist nicht austrainiert oder er ist einfach langsam.

      Aber grundsätzlich ist der Weg über Talente natürlich möglich. Aber dann muss man auch auf sie setzen. Und da ist man dann auch beim Trainer. Schmidt ist in der Rückrunde gefordert.

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    • Da hast du natürlich Recht. Wenn ich auf Talente setze, muss ich sehr gut scouten einerseits und andererseits Trainer haben, die diese jungen Spieler auch sportlich und menschlich weiterentwickeln können. Unser Scouting ist eher schlecht, Schmidt ist für mich aber jemand der Spieler entwickeln kann. Aber zaubern kann er natürlich auch nicht. Am Ende braucht er auch genügend Potenzial, welches er dann auch hoffentlich rauskitzeln kann.

      Und der andere Weg „Qualität“ das wäre dann eben zum Beispiel Sammer holen, Tuchel holen und Malcom holen. Kostet viel Geld und kostet auch viel Zeit die Leute zum herkommen zu bewegen. Das würde Erfolg womöglich wahrscheinlicher machen, wenngleich auch nicht garantieren. Das geht eh nicht.

      Ich kann mit beiden Wegen leben, Talente oder Qualität.

      Was ich mir auch wünsche ist wie gesagt eine konsequente Umsetzung der jeweiligen Richtung. Ich würde beim Weg „Talente“ volles Rohr ins Scouting und in die Spielanalyse investieren und das Nachwuchsleistungszentrum endlich neu bauen. Jonker hat dies sogar erkannt, aber sein Analyst ist schon lange weg. Der war nur wenige Wochen hier. Sowas ärgert mich extrem. Die Themen war da, ist aber wieder völlig weg vom Fenster.

      Und wenn man den Weg „Qualität“ tatsächlich gehen möchte, dann brauchen wir mehr Geld. Ich bezweifle aber, das VW dies tun will.

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    • Nähern wir uns etwa der Erkenntnis an, dass alles Wünschen und Wollen, alle Diskussionen über Spieler, Manager und Spielkonzepte an einen originären, grundsätzlichen Anfang müssen, nämlich der Frage, die sich vor allem der Eigner VW selbst stellen und beantworten muss? Nämlich: Was er mit dem VfL eigentlich will. Etwas genauer: Welche Idee hat VW von der Rolle des VfL sportlich im alljährlichen BuLi-Wettkampf, sportpolitisch und konzeptionell als Club mit einem ganz eigenen Profil, sozialpolitisch und kulturell als Konzernclub an einem speziellen regionalen Standort? Nur wer stellt sich solche Fragen, geschweige denn sucht Antworten?
      Ich sehe – immer noch – nur die Alternative, sich grundsätzlich Gedanken zu machen oder eben weiter zu wurschteln wie bisher nach der alten VW-Methode „wenn‘s quietscht, mach Öl drauf (bzw. wechsel den Trainer)“.

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    • Aber Joan, diese Diskussion wird seit vielen Jahren in regelmäßigen Abständen geführt. Dazu wurden bereits im alten VfL-Forum Romane geschrieben.

      Die Politik des VfL ist von VW abhängig. das ist nicht neu. Aber sie ist eben auch vom Vorsitzenden abhängig. Und der heißt gerade Müller. Unter Winterkorn wurde es leider verpasst, den VfL nachhaltig aufzustellen. Das betraf den Bereich rund um die Geschäftführung (Aufsichtsrat, Scouting, NLZ), aber auch den sportlichen Bereich (Kader).

      Insofern heißt der staus quo Matthias Müller. Und der hat mit Fußball so viel zu tun wie damals Piech. Hinzu kommt, dass Volkswagen sich international im Fußball stärker präsentieren möchte. Man möchte ja nicht nur DFB-Sponsor werden, sondern auch UEFA-Sponsor. Dabei soll aber der Etat Sport gleich bleiben. Der VfL hat es also schlicht und einfach verpasst, Volkswagen international adäquat zu präsentieren. Ständig war man ja mit einem gewissen Erfolg zufrieden und baute danach sofort ab. Nun kommt die Quittung.

      Das Budegt ist dabei gleich geblieben, jedoch ist das heute gleichbedeutend mit einer starken Verringerung des Budgets. Die Inflation im Fußball ist eben nicht aufzuhalten und wird weiter gehen.

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  30. Gute Frage;
    „Etwas genauer: Welche Idee hat VW von der Rolle des VfL sportlich im alljährlichen BuLi-Wettkampf, sportpolitisch und konzeptionell als Club mit einem ganz eigenen Profil, sozialpolitisch und kulturell als Konzernclub an einem speziellen regionalen Standort? Nur wer stellt sich solche Fragen, geschweige denn sucht Antworten?“

    Diese Frage haben bereits 1990 – im Kontext mit der Markenstrategie im gesamten Sportsponsoring – der seinerzeitige Leiter der Kommunikation Anton Konrad und seine Mitarbeiterin gestellt. Damals spielte unter der Rubrik „inner Relations“ und „Standortpolitik“ das Vereinsengagement eine wesentliche Rolle. Das VW-Interesse am Fußball führte damals auch dazu, dass ein Stuttgarter Konzern sich beim DFB engagierte…
    In der erst viele Jahre späteren Umsetzung des VW-Engagements – eher durch den Druck des Faktischen provoziert denn als Bestandteil einer Sponsoringstrategie – bei(m) Verein(en) wird die Inkonsequenz und Strategiefreiheit ja nun seit vielen Jahren permanent deutlich. Wer sollte das heute ändern wollen?

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    • @ Mahatma/@Spaßsucher: Ich lese eure Beiträge als Bestätigung meiner Einschätzung, dass das VfL-Jojo im Wesentlichen Resultat einer inkonsequenten (Spaßsucher) oder unzureichenden, falschen (Mahatma) Eigner-Strategie ist.
      In dem Zusammenhang fällt mir wieder Andreas Rettig ein, der – ausgehend von der scheinbar uferlosen Kommerzialisierung des Profifußballs – anmerkt, dass der Fußball ein sportkulturell zu hohes Gut ist, als man dessen Bestand und Entwicklung (im Profibereich, aber auch mit gravierenden Nebenwirkungen in den Amateurbereich hinein) hauptsächlich von wirtschaftlichen Interessen, und d.h. auch von zeitweiligen Sponsoring-Interessen, abhängig machen darf. Ich sehe wie er durchaus die Gefahr einer Entwicklung, dass Spitzenfußball zu einer immer teureren Exclusivveranstaltung wird, und dass alle Clubs und Vereine, die keinen Zugang in diesen Circus finden, in eine gewisse Bedeutungslosigkeit fallen. Gerade hier verpasst VW die Chance, mit dem VfL ein neues, anderes Zeichen zu setzen. Aber das sind wahrscheinlich hoffnungslose, wenig motivierenden Gedanken zu Sylvester – ich weiß.

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  31. Ich finds gut, Stefaniak soll wohl bleiben, Schmidt will ihn aufbauen und er ist auch für die Rückrunde eingeplant :
    https://www.liga-zwei.de/eintracht-braunschweig-marvin-stefaniak-kommt-wohl-nicht/

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    • Vielleicht hat es was damit zu tun das ntep uns wahrscheinlich verlassen wird aber wer weiss was alles passiert über einen aussen würde ich mich riesig freuen. Wünsche allen schon mal einen guten Rutsch

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    • Ist unser Trainer nicht noch im Weihnachtsurlaub? Dann dürften die Zitate etwas älter sein.

      Warum sollte man zudem jetzt Spieler offen zum Kauf anbieten? “Wir planen mit Spieler x“ gibt nun mal die bessere Verhandlungsposition.

      Nächste Frage ist, ob man ihn nach Braunschweig ziehen lassen sollte. Man stelle sich vor, unsere Probleme auf den Außen bleiben und er startet in Braunschweig durch. Käme beim VfL-Anhang sicherlich gar nicht gut an. Und wenn Gomez dann noch für die Konkurrenz ein Tor nach dem anderen schießen sollte, dürfte es für Rebbe richtig ungemütlich werden.

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    • Die Aussagen wurden schon vor einigen Wochen getätigt als er nach Stefaniak und Hinds gefragt wurde.

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    • In my opinion, the best option for Marvin would be hire to lend until the end of this season. However, there are indications that Stefaniak will stay in Wolfsburg. Martin Schmidt says that he has plans for Germany in the second part of the season. So it is very possible that Paul-Georges really can leave our band this winter. Frankly speaking, I would like Ntep to stay in the club for at least six months. He can play at a high level and I think he or she should be given a chance to prove it. Although Olaf Rebbe and Martin Schmidt have announced that it will be a calm winter, it can be really interesting. We will see what happens. As for me, the only position on which a nave must necessarily come is of course the right midfielder. We need an experienced football player who is established on this position and has good statistics. As for example, Ivan Perisic played on the side of the aid, he scored a lot of goals and scored a lot of assistants.

      I wish all VfL fans a happy new year. I hope that this year 2018 will be better than 2017 for our team, I hope we will win more matches and score more goals. :vfl: :vfl: :vfl:

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